(19)
(11) EP 2 570 379 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
11.11.2015  Patentblatt  2015/46

(21) Anmeldenummer: 11007519.9

(22) Anmeldetag:  15.09.2011
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B66C 1/58(2006.01)
B66C 3/00(2006.01)

(54)

Drehgelenkanordnung

Swivel joint assembly

Agencement articulé rotatif


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
20.03.2013  Patentblatt  2013/12

(73) Patentinhaber: EPSILON Kran GmbH.
5101 Bergheim (AT)

(72) Erfinder:
  • Steindl, Johannes
    5061 Elsbethen (AT)

(74) Vertreter: Gangl, Markus et al
Torggler & Hofinger Patentanwälte Wilhelm-Greil-Straße 16
6020 Innsbruck
6020 Innsbruck (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-B1- 1 551 748
US-A- 4 717 191
US-A- 5 110 169
US-A- 4 335 914
US-A- 4 810 020
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Drehgelenkanordnung für einen Kranarm mit einer Befestigungsvorrichtung für Arbeitsgeräte, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1, einen Kran mit einer solchen Drehgelenkanordnung und ein Fahrzeug mit einem solchen Kran.

    [0002] Eine Drehgelenkanordnung geht beispielsweise aus der EP 1 551 748 B1 hervor. Die dort gezeigte Drehgelenkanordnung weist eine Pendelbremse auf, mit insgesamt drei Bremsscheiben von denen zwei Bremsscheiben drehfest mit jenem Teil der Drehgelenkanordnung verbunden sind, an welchem auch jene Laschen angeordnet sind, welche mit der Befestigungsvorrichtung verbindbar sind (in Gebrauchslage untere Laschen). Außerdem ist ein weiteres scheibenförmiges Bremselement vorgesehen, das drehfest mit jenem Teil der Drehgelenkanordnung verbunden ist, mit welchem auch jene Laschen verbunden sind, welche ihrerseits mit dem Kranarm in Verbindung stehen (in Gebrauchslage obere Laschen). Die scheibenförmigen Bremselemente sind im Bereich zwischen den beabstandet voneinander angeordneten Drehlagern platziert.

    [0003] Gemäß der Lehre der EP 1 551 748 B1 (Absatz 11) ist es von Bedeutung, dass die Pendelbremse unabhängig von den eigentlichen Drehlagern ausgebildet ist, damit die scheibenförmigen Bremselemente leicht ersetzt werden können.

    [0004] Nachteilig an diesem Stand der Technik ist, dass die dort gelehrten scheibenförmigen Bremselemente relativ groß bauen, weswegen sie im Bereich zwischen den beiden Drehlagern angeordnet werden müssen, da nur dort genügend Bauhöhe zur Verfügung steht.

    [0005] Eine nicht gattungsgemäße Drehgelenkanordnung wird von der Firma Black Bruin verkauft. Diese Drehgelenkanordnung weist nur ein einziges Drehlager auf, mit zwei beabstandet voneinander angeordneten Laschen, die mit dem Kranarm verbunden sind (in Gebrauchslage obere Laschen) und einem zwischen den Laschen drehfest zu diesen angeordneten Lagerbolzen, an welchem die Befestigungsvorrichtung über eine Pendelöse pendelnd aufgehängt ist. Der Raum zwischen den beiden Laschen wird also vollständig vom Lagerbolzen und der entsprechenden Pendelöse ausgefüllt. Auf der Außenseite der Drehgelenkanordnung ist eine Pendelbremse befestigt, mit einer Mehrzahl von scheibenförmigen Bremselementen, von denen ein Teil an ihrem äußerem Umfangsrand eine Außenverzahnung und der andere Teil an ihrem inneren Umfangsrand eine Innenverzahnung aufweist. Der Lagerbolzen weist eine komplementäre Verzahnung auf, über welche jener Teil der scheibenförmigen Bremselemente, welcher eine Innenverzahnung aufweist, befestigbar ist. Der andere Teil der scheibenförmigen Bremselemente wird von einer an einem angebauten Ring angeordneten Innenverzahnung gehalten.

    [0006] Eine gattungsgemäße Drehgelenkanordnung geht aus der US 4,335,914 A hervor. Der Deckel (Bezugszeichen 60 und 80) ist mehrteilig ausgebildet und trägt einen Teil der scheibenförmigen Bremselemente.

    [0007] Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Drehgelenkanordnung, einen Kran und ein Fahrzeug mit einem Kran derart weiterzubilden, dass die Pendelbremse einen geringeren Platzbedarf aufweist.

    [0008] Diese Aufgabe wird durch eine Drehgelenkanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1, einen Kran mit einer solchen Drehgelenkanordnung und ein Fahrzeug mit einem solchen Kran gelöst.

    [0009] Entgegensetzt zur Lehre der EP 1 551 748 B1 stellt also der Lagerbolzen einen wichtigen Bestandteil der Pendelbremse dar, da an ihm ein Teil der scheibenförmigen Bremselemente befestigt ist. Da aber dieser Teil von scheibenförmigen Bremselementen der Mehrzahl von scheibenförmigen Bremselementen nur über ein Profil formschlüssig, also leicht lösbar, mit dem Lagerbolzen verbunden ist, ist es dennoch möglich, einen Austausch der scheibenförmigen Bremselemente relativ problemlos durchzuführen. Gegenüber dem Stand der Technik ergibt sich vor allem der Vorteil eines sehr geringen Raumbedarfes. Dies ermöglicht es zum Beispiel - so wie in der EP 1 889 808 B1 der Anmelderin - Schlauchleitungen, die vom Kranarm zu Anschlüssen an der Befestigungsvorrichtung oder am Arbeitsgerät führen, geschützt zwischen den Drehlagern zu führen.

    [0010] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.

    [0011] Besonders hervorzuheben sind zwei Ausführungen:
    • Die Mehrzahl von scheibenförmigen Bremselementen ist gemäß der Erfindung zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig, im Drehlager angeordnet.
    • Die Mehrzahl von scheibenförmigen Bremselementen und die Mehrzahl an Tellerfedern kann entlang einer gemeinsamen Achse (vorzugsweise die Drehachse des Drehgelenks) - sozusagen in einer Flucht - angeordnet sein (bei jenen Ausführungsbeispielen mit Tellerfedern möglich).


    [0012] Die Erfindung sei im Folgenden anhand verschiedener Ausführungsbeispiele exemplarisch dargelegt. Der Einfachheit halber sind alle nachstehenden Ausführungsbeispiele mit formschlüssigen Profilen in Form von Verzahnungen diskutiert. Jedes Außen- bzw. Innenprofil (und die jeweiligen komplementären Profile), welches eine formschlüssige Befestigung gestattet (neben der Verzahnung zum Beispiel auch ein Mehrkantprofil) wäre einsetzbar.

    [0013] Dabei zeigen die Figuren 1 und 2 jeweils ein gesondertes Ausführungsbeispiel der Erfindung und zwar jeweils in einer Draufsicht entlang einer Achse rechtwinkelig zur Drehachse der Drehgelenkanordnung (Figuren a), einer Ausschnittsvergrößerung mit einer Schnittdarstellung (Figuren b) sowie einer Explosionsdarstellung (Figuren c). Die Figur 3 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Kranarms mit einer erfindungsgemäßen Drehgelenkanordnung. Die Figur 4 zeigt die Anordnung der Figur 3 mit daran befestigtem Arbeitsgerät in Form eines forstwirtschaftlichen Prozessors.

    [0014] Die Figur 1 a zeigt eine Drehgelenkanordnung mit einem Drehgelenk 3, welches entlang seiner Drehachse x zwei beabstandete Drehlager 4, 5 (Erstreckung jeweils L entlang der Drehachse x) aufweist. Jedes der beiden Drehlager 4, 5 weist dabei eine (in Gebrauchslage obere) Lasche 7 auf, die mit dem Endstück des Kranarms 1 verbunden ist sowie eine (in Gebrauchslage untere) Lasche 6, welche mit einer Befestigungsvorrichtung 2 für ein nicht dargestelltes Arbeitsgerät (siehe Figur 6) verbunden ist.

    [0015] Wie insbesondere aus der Figur 1b hervorgeht, ist mit der Lasche 6 ein Lagerbolzen 8 drehfest über einen Schraubenkranz (siehe Figur 1 c) verbunden. Über einen in Figur 1b aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellten Lagerring (würde sich in der ringförmigen Ausnehmung 17 befinden, die sich zwischen dem Deckel 18 und der Lasche 6 erstreckt) ist der Lagerbolzen 8 in der Lasche 7 gelagert. Zwischen den Laschen 6, 7 sind weitere Gleitflächen 16 zur Verminderung der Reibung vorgesehen.

    [0016] Ein Pendeln der Befestigungsvorrichtung 2 und damit eines daran angeordneten Arbeitsgerätes am Kranarm 1, wird durch die Pendelbremse 9 verhindert bzw. gedämpft.

    [0017] Die Pendelbremse 9 weist eine Mehrzahl 10, 11 von scheibenförmigen Bremselementen auf, wobei eine einstellbare Spannvorrichtung vorgesehen ist, mit welcher die Mehrzahl 10, 11 von scheibenförmigen Bremselementen mit einer einstellbaren Presskraft zusammengepresst werden. Die Spannvorrichtung weist im gezeigten Ausführungsbeispiel eine Mehrzahl 12 von Tellerfedern und einen Schraubmechanismus 13 zum Zusammenpressen der Mehrzahl 12 von Tellerfedern auf. Anstelle der Tellerfedern könnten grundsätzlich bei allen Ausführungsbeispielen auch andere mechanische (zum Beispiel Schraubenfedern) oder sogar hydraulische Spannelemente vorgesehen sein.

    [0018] Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist der Lagerbolzen 8 eine axiale Ausnehmung 15 auf. In dieser Ausnehmung 15 sind sowohl die Mehrzahl 10, 11 von scheibenförmigen Bremselementen als auch die Mehrzahl 12 von Tellerfedern sowie der Schraubmechanismus 13 angeordnet.

    [0019] Da sich das Drehlager 5 zwischen dem in Figur 1b linken Ende der Lasche 7 und dem rechten Ende der Lasche 6 erstreckt (Bereich L), ist erkennbar, dass die Mehrzahl 10, 11 von scheibenförmigen Bremselementen vollständig innerhalb des Drehlagers 5 angeordnet ist. Die Mehrzahl 12 von Tellerfedern sowie der Schraubmechanismus 13 sind größtenteils außerhalb des Drehlagers 5 angeordnet.

    [0020] Die Anpresskraft der Mehrzahl 12 von Tellerfedern wird über einen Zwischenring 20 auf die Mehrzahl 10, 11 von scheibenförmigen Bremselementen übertragen. Die Mehrzahl 10, 11 von scheibenförmigen Bremselementen ist dabei in der Figur 1b linken Seite über einen Begrenzungsring 19 am Deckel 18 abgestützt.

    [0021] In allen gezeigten Ausführungsbeispielen ist stets vorgesehen, dass ein Teil 10 von scheibenförmigen Bremselementen der Mehrzahl 10, 11 von scheibenförmigen Bremselementen an ihrem äußeren Umfangsrand eine Außenverzahnung aufweist und ein zweiter Teil 11 von scheibenförmigen Bremselementen der Mehrzahl 10, 11 von scheibenförmigen Bremselementen an ihrem inneren Umfangsrand eine Innenverzahnung aufweist. In axialer Richtung betrachtet, wechseln sich dabei stets ein scheibenförmiges Bremselement mit Außenverzahnung und ein scheibenförmiges Bremselement mit Innenverzahnung ab

    [0022] Es genügt, wenn an einem Teil 10, 11 von scheibenförmigen Bremselementen der Mehrzahl 10, 11 von scheibenförmigen Bremselementen ein Bremsbelag angeordnet ist.

    [0023] In axialer Richtung (entlang der Drehachse x) betrachtet, sind die Mehrzahl 10, 11 von scheibenförmigen Bremselementen und die Mehrzahl 12 von Tellerfedern fluchtend in Bezug auf die Drehachse x hintereinander angeordnet.

    [0024] Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist der erste Teil 10 von scheibenförmigen Bremselementen der Mehrzahl 10, 11 von scheibenförmigen Bremselementen die Außenverzahnung auf und ist über eine am Lagerbolzen 8 angeordneten komplementäre Verzahnung 10' an diesen befestigt. Anders als dargestellt, ist es nicht unbedingt erforderlich, dass der Lagerbolzen 8 selbst die komplementäre Verzahnung 10' aufweist. Es würde genügen, wenn ein mit dem Lagerbolzen 8 verbundener Teil die entsprechende komplementäre Verzahnung 10' aufweist.

    [0025] Die komplementäre Verzahnung 11' für den zweiten Teil 11 von scheibenförmigen Bremselementen der Mehrzahl 10, 11 von scheibenförmigen Bremselementen ist am Deckel 18 (in Figur 1c nicht erkennbar) angeordnet.

    [0026] In der Version der Figur 1a sind an beiden Drehlagern 4, 5 des Drehgelenks 3 identisch ausgebildete Pendelbremsen 9 angeordnet. Es würde an sich genügen, nur bei einem der beiden Drehlager 4, 5 eine Pendelbremse 9 anzuordnen, die gegebenenfalls dann mehr scheibenförmige Bremselemente und/oder mehr Tellerfedern aufweisen müsste.

    [0027] In der Version der Figur 2 ist eine besonders platzsparend bauende Pendelbremse 9 gezeigt. Der Lagerbolzen 8 weist wiederum eine Ausnehmung 15 auf, in welcher sowohl die Mehrzahl 10, 11 von scheibenförmigen Bremselementen als auch die Mehrzahl 12 von Tellerfedern angeordnet sind.

    [0028] Im Unterschied zu den bisher diskutierten Versionen weist allerdings die Mehrzahl 10, 11 von scheibenförmigen Bremselementen ihrerseits eine Ausnehmung 14 auf, wobei die Mehrzahl 12 von Tellerfedern innerhalb dieser Ausnehmung 14 angeordnet ist. Die Mehrzahl 12 von Tellerfedern ist dabei im topfförmig ausgebildeten Bauteil 20, welcher zur Spannvorrichtung gehört angeordnet. Sowohl die Mehrzahl 10,11 von scheibenförmigen Bremselementen als auch die Mehrzahl 12 von Tellerfedern befinden sich im Drehlager 5 (Bereich L).

    [0029] Anders als in den Figuren 1 und 2 dargestellt, könnte die Pendelbremse 9 auch beim Drehgelenk 21 angeordnet sein.

    [0030] Die Figur 3 zeigt einen Kranarm 1 mit einer erfindungsgemäßen Drehgelenkanordnung.

    [0031] In der Figur 4 ist noch einmal die Anordnung der Figur 3 dargestellt, jedoch mit einem an der Befestigungsvorrichtung 2 befestigtem Arbeitsgerät in Form eines forstwirtschaftlichen Prozessors (dieser ist nur beispielhaft gezeigt, natürlich könnten auch andere Arbeitsgeräte vorgesehen sein).

    [0032] Generell könnten die bei den einzelnen Ausführungsbeispielen gelehrten Maßnahmen auch in beliebiger Kombination bei den jeweils anderen Ausführungsbeispielen eingesetzt werden.


    Ansprüche

    1. Drehgelenkanordnung für einen Kranarm (1) mit einer Befestigungsvorrichtung (2) für Arbeitsgeräte, mit:

    - einem Drehgelenk (3) welches entlang seiner Drehachse (x) zwei beabstandete Drehlager (4, 5) aufweist, wobei wenigstens eines der beiden Drehlager (4, 5) wenigstens zwei Laschen (6, 7) und einen Lagerbolzen (8) aufweist, von denen eine Lasche (6) mit dem Kranarm (1) und die andere Lasche (7) mit der Befestigungsvorrichtung (2) verbindbar ist und der Lagerbolzen (8) drehfest mit einer der beiden Laschen (6, 7) verbunden ist und sich relativ zur anderen der beiden Laschen (6, 7) dreht,

    - wenigstens einer Pendelbremse (9), um ein Pendeln des Arbeitsgerätes am Kranarm (1) abzubremsen bzw. zu dämpfen, wobei die Pendelbremse (9) eine Mehrzahl (10, 11) von scheibenförmigen Bremselementen aufweist, wobei

    - ein erster Teil (10) von scheibenförmigen Bremselementen der Mehrzahl (10, 11) von scheibenförmigen Bremselementen an ihrem äußeren Umfangsrand ein Außenprofil aufweist und

    - ein zweiter Teil (11) von scheibenförmigen Bremselementen der Mehrzahl (10, 11) von scheibenförmigen Bremselementen an ihrem inneren Umfangsrand ein Innenprofil aufweist, und

    - am Lagerbolzen (8) über ein komplementäres Profil der erste (10) oder der zweite Teil (11) von scheibenförmigen Bremselementen der Mehrzahl (10, 11) von scheibenförmigen Bremselementen formschlüssig befestigt ist, wobei

    - der andere Teil (10, 11) von scheibenförmigen Bremselementen der Mehrzahl (10, 11) von scheibenförmigen Bremselementen über ein an einem Deckel (18) angeordnetes komplementäres Profil mit jener Lasche (6, 7) formschlüssig verbunden ist, relativ zu der sich der Lagerbolzen (8) dreht,

    - wobei sich in axialer Richtung betrachtet ein scheibenförmiges Bremselement mit Außenverzahnung und ein scheibenförmiges Bremselement mit Innenverzahnung abwechseln, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl (10, 11) von scheibenförmigen Bremselementen zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig, im Drehlager (4, 5) angeordnet ist.


     
    2. Drehgelenkanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine einstellbare Spannvorrichtung vorgesehen ist, durch welche die Mehrzahl (10, 11) von scheibenförmigen Bremselementen mit einer einstellbaren Presskraft zusammengepresst werden.
     
    3. Drehgelenkanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einstellbare Spannvorrichtung eine Mehrzahl (12) von Tellerfedern und einen Schraubmechanismus (13) zum Zusammenpressen der Mehrzahl (12) von Tellerfedern aufweist.
     
    4. Drehgelenkanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl (10, 11) von scheibenförmigen Bremselementen eine Ausnehmung (14) aufweist und die Spannvorrichtung zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig, innerhalb der Ausnehmung (14) angeordnet ist.
     
    5. Drehgelenkanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in Richtung der Drehachse (x) des Drehlagers (4, 5) betrachtet die Mehrzahl (10, 11) von scheibenförmigen Bremselementen und die Spannvorrichtung hintereinander - und vorzugsweise relativ zur Drehachse (x) des Drehlagers (4, 5) fluchtend - angeordnet sind.
     
    6. Drehgelenkanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbolzen (8) eine Ausnehmung (15) aufweist und die Mehrzahl (10, 11) von scheibenförmigen Bremselementen wenigstens teilweise, vorzugweise vollständig, in der Ausnehmung (15) angeordnet ist.
     
    7. Drehgelenkanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbolzen (8) eine Ausnehmung (15) aufweist und die Spannvorrichtung wenigstens teilweise, vorzugweise vollständig, in der Ausnehmung (15) angeordnet ist.
     
    8. Drehgelenkanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass beide Drehlager (4, 5) des Drehgelenks mit - vorzugsweise identisch ausgebildeten - Pendelbremsen (1) versehen sind.
     
    9. Drehgelenkanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenprofil, das Innenprofil und die komplementären Profile als Verzahnung oder Mehrkantprofil ausgebildet sind.
     
    10. Kran mit einer Drehgelenkanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
     
    11. Fahrzeug mit einem Kran nach Anspruch 10.
     


    Claims

    1. Pivot joint arrangement for a crane arm (1) having a securing device (2) for operating devices, having:

    - a pivot joint (3) which has, along the axis of rotation (x) thereof, two spaced-apart pivot bearings (4, 5), at least one of the two pivot bearings (4, 5) having at least two flaps (6, 7) and a bearing pin (8), of which one flap (6) is connectable to the crane arm (1) and the other flap (7) is connectable to the securing device (2) and the bearing pin (8) being connected in a rotationally secure manner to one of the two flaps (6, 7) and rotating relative to the other of the two flaps (6, 7),

    - and having at least one swing brake (9) in order to brake or damp an oscillation of the operating device on the crane arm (1), the swing brake (9) having a plurality (10, 11) of disc-like brake elements, wherein

    - disc-like brake elements of a first portion (10) of the plurality (10, 11) of disc-like brake elements have an outer profile at the outer peripheral edge thereof and

    - disc-like brake elements of a second portion (11) of the plurality (10, 11) of disc-like brake elements have an inner profile at the inner peripheral edge thereof and

    - the first portion (10) or second portion (11) of disc-like brake elements is secured to the bearing pin (8) in a positive-locking manner by means of a complementary profile, and

    - the other portion (10, 11) of disc-like brake elements is connected in a positive-locking manner to that flap (6, 7) relative to which the bearing pin (8) rotates by means of a complementary profile arranged on a cover (18), wherein in an axial view a disc-like brake element having an outer peripheral edge and a disc-like brake element having an inner peripheral edge alternate, characterised in that the plurality (10, 11) of disc-like brake elements are arranged at least partially, preferably completely, in the pivot bearing (4, 5).


     
    2. Pivot joint arrangement according to claim 1, characterised in that there is provided an adjustable clamping device by means of which the plurality (10, 11) of disc-like brake elements are pressed together with an adjustable compressing force.
     
    3. Pivot joint arrangement according to claim 2, characterised in that the adjustable clamping device has a plurality (12) of disc springs and a screw mechanism (13) for pressing together the plurality (12) of disc springs.
     
    4. Pivot joint arrangement according to claim 2 or 3, characterised in that the plurality (10, 11) of disc-like brake elements have a recess (14) and the clamping device is arranged at least partially, preferably completely, inside the recess (14).
     
    5. Pivot joint arrangement according to any one of claims 2 to 4, characterised in that, when viewed in the direction of the axis of rotation (x) of the pivot bearing (4, 5), the plurality (10, 11) of disc-like brake elements and the clamping device are arranged one behind the other - and preferably in alignment relative to the axis of rotation (x) of the pivot bearing (4, 5).
     
    6. Pivot joint arrangement according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the bearing pin (8) has a recess (15) and the plurality (10, 11) of disc-like brake elements are arranged at least partially, preferably completely, in the recess (15).
     
    7. Pivot joint arrangement according to any one of claims 2 to 6, characterised in that the bearing pin (8) has a recess (15) and the clamping device is arranged at least partially, preferably completely, in the recess (15).
     
    8. Pivot joint arrangement according to any one of claims 1 to 7, characterised in that both pivot bearings (4, 5) of the pivot joint are provided with - preferably identically constructed - swing brakes (1).
     
    9. Pivot joint arrangement according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the outer profile, the inner profile and the complementary profiles are constructed as a toothed arrangement or with a multi-sided profile.
     
    10. Crane having a pivot joint arrangement according to any one of claims 1 to 9.
     
    11. Vehicle having a crane according to claim 10.
     


    Revendications

    1. Ensemble articulé rotatif destiné à un bras de grue (1), comprenant un dispositif de fixation (2) destiné à des outils de travail, pourvu :

    - d'une articulation rotative (3), qui présente, le long de son axe de rotation (x), deux paliers rotatifs (4, 5) espacés, sachant qu'au moins un des deux paliers rotatifs (4, 5) présente au moins deux brides (6, 7) et un axe de palier (8), une bride (6) pouvant être reliée au bras de grue (1) et l'autre bride (7) pouvant être reliée au dispositif de fixation (2) et sachant que l'axe de palier (8) est relié de manière solidaire en rotation à l'une des deux brides (6, 7) et tourne par rapport à l'autre des deux brides (6, 7) ;

    - d'au moins un frein d'oscillation (9) afin de freiner, par exemple d'amortir, une oscillation de l'outil de travail au niveau du bras de grue (1), sachant que le frein d'oscillation (9) présente une pluralité (10, 11) d'éléments de freinage en forme de disque, sachant

    - qu'une première partie (10) des éléments de freinage en forme de disque de la pluralité (10, 11) d'éléments de freinage en forme de disque présente, au niveau de sa bordure périphérique extérieure, un profil extérieur et

    - qu'une deuxième partie (11) d'éléments de freinage en forme de disque de la pluralité (10,11) d'éléments de freinage en forme de disque présente, au niveau de sa bordure périphérique intérieure, un profil intérieur, et

    - que la première partie (10) ou la deuxième partie (11) des éléments de freinage en forme de disque de la pluralité (10, 11) d'éléments de freinage en forme de disque est fixée par complémentarité de forme au niveau de l'axe de palier (8) par l'intermédiaire d'un profil complémentaire, sachant

    - que l'autre partie (10, 11) des éléments de freinage en forme de disque de la pluralité (10, 11) d'éléments de freinage en forme de disque est reliée par complémentarité de forme, par l'intermédiaire d'un profil complémentaire disposé au niveau d'un couvercle (18), à la bride (6, 7), par rapport à laquelle l'axe de palier (8) tourne,

    - sachant que, vus dans une direction axiale, un élément de freinage en forme de disque comprenant une denture extérieure et un élément de freinage en forme de disque comprenant une denture intérieure alternent, caractérisé en ce que la pluralité (10, 11) d'éléments de freinage en forme de disque est disposée au moins en partie, de préférence intégralement, dans le palier rotatif (4, 5).


     
    2. Ensemble articulé rotatif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un dispositif de serrage réglable est prévu, par lequel la pluralité (10, 11) d'éléments de freinage en forme de disque sont compressés à l'aide d'une force de compression réglable.
     
    3. Ensemble articulé rotatif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif de serrage réglable présente une pluralité (12) de rondelles-ressorts et un mécanisme de vissage (13) servant à compresser la pluralité (12) de rondelles-ressorts.
     
    4. Ensemble articulé rotatif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la pluralité (10, 11) d'éléments de freinage en forme de disque présente un évidement (14), et en ce que le dispositif de serrage est disposé au moins en partie, de préférence intégralement, à l'intérieur de l'évidement (14).
     
    5. Ensemble articulé rotatif selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que, vus dans la direction de l'axe de rotation (x) du palier rotatif (4, 5), la pluralité (10, 11) d'éléments de freinage en forme de disque et le dispositif de serrage sont disposés les uns derrière les autres - et de préférence en alignement par rapport à l'axe de rotation (x) du palier rotatif (4, 5).
     
    6. Ensemble articulé rotatif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'axe de palier (8) présente un évidement (15) et la pluralité (10, 11) d'éléments de freinage en forme de disque est disposée au moins en partie, de préférence intégralement, dans l'évidement (15).
     
    7. Ensemble articulé rotatif selon l'une quelconque des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que l'axe de palier (8) présente un évidement (15) et le dispositif de serrage est disposé au moins en partie, de préférence intégralement, dans l'évidement (15).
     
    8. Ensemble articulé rotatif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les deux paliers rotatifs (4, 5) de l'articulation rotative sont dotés de freins d'oscillation (1) - réalisés de préférence de manière identique.
     
    9. Ensemble articulé rotatif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le profil extérieur, le profil intérieur et les profils complémentaires sont réalisés sous la forme d'une denture ou d'un profil polygonal.
     
    10. Grue comprenant un ensemble articulé rotatif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9.
     
    11. Véhicule comprenant une grue selon la revendication 10.
     




    Zeichnung























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente