| (19) |
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(11) |
EP 2 334 887 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.12.2015 Patentblatt 2015/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.09.2009 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/062684 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/037777 (08.04.2010 Gazette 2010/14) |
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| (54) |
STECKVERBINDER
INSERTION CONNECTOR
CONNECTEUR À FICHE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
02.10.2008 DE 202008013046 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.06.2011 Patentblatt 2011/25 |
| (73) |
Patentinhaber: Kronenberg, Ralf M. |
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42781 Haan (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kronenberg, Max
42655 Solingen (DE)
- Kronenberg, Ralf M.
42781 Haan (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ernicke, Klaus Stefan et al |
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Patentanwälte Ernicke & Ernicke
Schwibbogenplatz 2b 86153 Augsburg 86153 Augsburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 4 335 039 DE-U1- 29 722 771 DE-U1-202006 006 087
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DE-U1- 20 015 913 DE-U1-202004 013 686
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder mit den Merkmalen im Oberbegriff des
Hauptanspruchs.
[0002] Ein solcher Steckverbinder ist aus der
DE 20 2006 006 087 U1 bekannt. Er dient zur Verbindung von Hohlprofilen von Abstandshaltern oder Sprossen
für Isolierglasscheiben und kann als Eckwinkel oder als Geradverbinder ausgebildet
sein. Der Steckverbinder weist mindestens eine Mittelwand mit zentralen Durchgangsöffnungen
und Seitenwände sowie ein oder mehrere Rückhalteelemente auf, die an den freien Rändern
der Seitenwände angeordnet sind. Durch die zentralen Durchgangsöffnungen der Mittelwand
können Klammern von außen durch die Hohlprofile und den Steckverbinder in gegenüber
liegend angeordnete Endstopfen von Sprossen eingeschossen werden.
[0003] Außerdem ist es aus der
DE 297 22 771 U1 bekannt, massive Bodenteile oder Mittelwände mit Lamellen oder Federnasen als Rückhalteelemente
auszurüsten, die in Rippen, Perforationsreihen oder dergleichen Erhebungen an der
benachbarten Innenwand des Hohlprofils eingreifen. Die Böden oder Mittelwände des
Steckverbinders sind für die Federaufnahme konkav gewölbt oder weisen vertiefte Kanäle
auf.
[0004] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Steckverbinder aufzuzeigen,
der universal verwendbar ist und der sich auch für den Einsatz von Klammern oder anderen
Befestigungselementen für externe Anbauteile eignet.
[0005] Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Hauptanspruch.
[0006] Der beanspruchte Steckverbinder hat eine oder mehrere Durchgangsöffnungen an mindestens
einer Mittelwand, die einen Durchtritt von Klammern oder anderen Befestigungselementen
erlauben. Die Durchtrittsöffnungen sind schmal ausgebildet und haben eine begrenzte
Länge. Sie haben eine längliche Form und erstrecken sich mittig sowie in Längsrichtung
des Verbinder. Dies ist für den Durchtritt und die Positionierung von Klammern oder
dgl. von Vorteil. Ferner kann hierdurch die Mittelwand weitgehend massiv ausgebildet
sein und dem Verbinder eine hohe Steifigkeit verleihen. Der beanspruchte Steckverbinder,
insbesondere in Form eines Geradverbinders, verbindet durch diese Gestaltung eine
hohe mechanische Stabilität mit einer Eignung für den zumindest weitgehend behinderungsfreien
Durchlass von Klammern oder anderen Befestigungselementen.
[0007] Durch den kleinen Flächenbedarf der Durchgangsöffnung ist es möglich, an der Mittelwand
zusätzlich Rückhalteelemente, beispielsweise ausgestellte Federnasen, anzubringen.
Diese können auf eventuelle Perforationsreihen abgestimmt und entsprechend positioniert
werden. Hierdurch lässt sich eine optimierte Rückhaltewirkung erreichen.
[0008] Der beanspruchte Steckverbinder ist besonders geeignet für sog. Warm-Edge-Profile
von Abstandshaltern, die zum Teil aus Kunststoff bestehen können oder z.B. bei Edelstahlprofilen
eine sehr geringe Wandstärke haben. Für derartige Verbindungen ist es günstig, wenn
der Steckverbinder eine im wesentlichen Ω-förmigen Querschnitt aufweist. Über seitliche
Ausbauchungen der abgewinkelten Seitenwände und die Ausbildung von Federbrücken ist
eine optimierte Anpassung an die Hohlprofilform unter Aufnahme von deren Toleranzen
sowie eine besonders gute Rückhaltewirkung erzielbar.
[0009] Eine eng benachbarte und angrenzende Anordnung der ein oder mehreren Rückhalteelemente
an der Durchtrittsöffnung bietet fertigungstechnische Vorteile, insbesondere für Steckverbinder,
die als Stanz- und Biegeteil aus Metall ausgebildet sind. Hierbei kann mit einem Stanzschnitt
ein Freilegen der Durchtrittsöffnung und der bevorzugt mehreren paarweisen und beidseits
der Durchtrittsöffnung angeordneten Rückhalteelemente nebst einem Ausbiegen dieser
Rückhalteelemente erfolgen.
[0010] In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
[0011] Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt.
Im einzelnen zeigen:
- Figur 1:
- eine perspektivische Darstellung eines Steckverbinders mit Durchtrittsöffnungen und
Rückhalteelementen an seiner bodenseitigen Mittelwand,
- Figur 2:
- eine Seitenansicht des Steckverbinders von Figur 2,
- Figur 3:
- die zugehörige und vergrößerte Stirnansicht des Steckverbinders von Figur 1 und 2,
- Figur 4:
- eine Draufsicht auf den Steckverbinder von Figur 1,
- Figur 5:
- eine abgebrochene und vergrößerte Unteransicht einer Mittelwand mit Durchtrittsöffnungen
und Rückhalteelementen,
- Figur 6:
- eine abgebrochene und vergrößerte perspektivische Ansicht des Bereichs der Durchgangsöffnung
und zweier benachbarter Rückhalteelemente,
- Figur 7:
- eine schematische und teilweise geschnittene Seitenansicht eines Steckverbinders in
zwei Abstandshalterhohlprofilen mit einer durchgeschossenen Klammer nebst einem daran
befestigten Endstück und
- Figur 8:
- eine Stirnansicht eines Hohlprofils mit einem Steckverbinder.
[0012] Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder (1) für Hohlprofile (17,18) von Abstandshaltern
oder Sprossen für Isolierglasscheiben. Die Erfindung betrifft ferner eine Anordnung
von Hohlprofilen (17,18) mit einem eingesteckten Verbinder (1) und einem weiteren
Anbauteil, welches mittels einer durch den Steckverbinder (1) hindurch geführten Klammer
(19) oder eines anderen Befestigungselements fixiert ist.
[0013] Der Steckverbinder (1) kann wahlweise als Eckwinkel oder als Geradverbinder ausgebildet
sein. In den gezeigten Ausführungsbeispielen ist ein Geradverbinder dargestellt. Dessen
Merkmale lassen sich mit entsprechender Anpassung auch auf einen Eckwinkel übertragen.
[0014] Wie Figur 7 verdeutlicht, dient der Steckverbinder (1) z.B. der Verbindung von zwei
Hohlprofilen (17) eines Abstandshalterrahmens für eine Isolierglasscheibe. Die anderen
Teile der Isolierglasscheibe sind der Übersicht halber nicht darstellt. Der Abstandshalterrahmen
mit den Profilen (17) umgibt außenseitig im Ring einen innen liegenden hohlen Scheibeninnenraum
(22). In diesem Scheibeninnenraum (22) können sich die vorerwähnten Anbauteile befinden,
die z.B. als Hohlprofile (18), z.B. Sprossenprofile, als Endstopfen (20) oder dgl.
ausgebildet sind und die am Abstandshalterrahmen und dessen Hohlprofilen (17) in geeigneter
Weise durch ein oder mehrere Befestigungselemente (19) fixiert werden. Dies können
z.B. im wesentlichen U-förmige Klammern sein, die von außen durch das Hohlprofil (17)
und den Steckverbinder (1) in den Scheibeninnenraum (22) geführt werden und dort z.B.
an einem aus Kunststoff bestehenden Endstück (20) eines Sprossenprofils (18) angreifen
und dieses fixieren. Die Klammern oder Befestigungselemente (19) werden z.B. durch
das Hohlprofil (17) und den Steckverbinder (1) mit Presslüft geschossen. Das Sprossenprofil
(18) ist auf das Endstück (20) formschlüssig und außenseitig aufgesetzt und wird hierdurch
im Scheibeninnenraum (22) geführt und mittels planer Anlage des an der Innenseite
des Hohlprofils (17) fixierten Endstücks (20) gehalten.
[0015] Der Steckverbinder (1) ist für den Durchlass von einem oder mehreren Befestigungselementen
(19) in geeigneter Weise ausgebildet. Er weist in der gezeigten und bevorzugten Ausführungsform
einen Ω-förmigen Querschnitt auf und hat seitliche Ausbauchungen (11). Figur 3 und
8 verdeutlichen diese Gestaltung. Aus Figur 8 ist außerdem ersichtlich, dass das Hohlprofil
(17) eine entsprechende Hammerkopfform mit zwei seitlichen Ausbauchungen (11) am unteren
und zum Scheibeninnenraum (22) weisenden Rand- oder Bodenbereich hat. Der Steckverbinder
(1) ist an die Innenform des Hohlprofils (17) angepasst. Wenn das Hohlprofil (17)
seinerseits ein Sprossenprofil ist, sieht die Querschnittsform des Steckverbinders
(1) entsprechend anders aus. In weiterer Abwandlung der gezeigten und beschriebenen
Ausführungsformen kann der Querschnitt des Steckverbinders (1) im wesentlichen U-förmig
sein. Er kann auch eine geschlossene Kastenform haben.
[0016] Der Steckverbinder (1) weist mindestens eine Mittelwand (2) und zwei beidseitig angrenzende
Seitenwände (3) auf. Er hat außerdem mindestens ein Rückhalteelement (6,7,8), welches
für einen mechanischen Rückhalt, z.B. durch eine gegen Auszug sperrende Verkrallung,
im Hohlprofil (17) sorgt. In der gezeigten Ausführungsform besitzt der Steckverbinder
(1) einen hohlen und axial durchgängig offenen Innenraum (14), durch den ein im Hohlprofil
(17) befindliches Trocknungsmittel (nicht dargestellt) fließen kann. An den offenen
Stirnseiten (15) können sich schräg aufgestellte Zungen (16) befinden, die von der
Mittelwand (2) ausgehen.
[0017] In der gezeigten Ausführungsform wird der Steckverbinder (1) in das Hohlprofil (17)
z.B. gemäß Figur 7 und 8 derart eingebaut, dass seine Mittelwand (2) ein Bodenteil
bildet und zum Scheibeninnenraum (22) weist. Die Mittelwand (2) besitzt mindestens
eine längliche und schmale Durchgangsöffnung (9) und mindestens ein abstehendes Rückhalteelement
(7).
[0018] Die Durchgangsöffnung (9) erstreckt sich entlang der Längsachse (23) des Steckverbinders
(1) und ist im Innenbereich der Mittelwand (2), vorzugsweise mittig, angeordnet. Die
Ausrichtung der Durchgangsöffnung (9) kann exakt axial oder schräg mit einer überwiegenden
axialen Richtungskomponente sein. Die Durchgangsöffnung (9) hat keine Abdeckung und
erlaubt einen freien Durchtritt eines Befestigungselements (19).
[0019] Das Rückhalteelement (7) ist neben der Durchgangsöffnung (9) und dabei vorzugsweise
angrenzend angeordnet. Der innere Rand des Rückhalteelements (7) bildet einen Teil
des Randes der Durchgangsöffnung (9). Vorzugsweise sind beidseits der Durchgangsöffnung
(9) je zwei Rückhalteelemente (7) paarweise gegenüberliegend angeordnet. Im gezeigten
Ausführungsbeispiel weist der Steckverbinder (1) beidseits einer quer liegenden Mittellinie
(5) jeweils eine in Verbinderlängsrichtung (23) sich erstreckende Durchgangsöffnung
mit zwei Paaren von Rückhalteelementen (7) auf.
[0020] Die Rückhalteelemente (7) sind als ausgestellte Federnasen ausgebildet, die von der
vorzugsweise ebenen Mittelwand (2) nach außen abgebogen sind und vom Verbinderboden
in der Einbaustellung nach unten wegragen. Die Mittelwand (2) kann alternativ eine
zum Innenraum (14) gerichtete und über ihre Breite sich erstreckende Wölbung aufweisen.
[0021] Die Rückhalteelemente (7) sind im Bereich einer längslaufenden Perforation (21) des
Hohlprofils (17) angeordnet. Figur 8 verdeutlicht diese Lage. Die schräg ausgestellten
Federnasen (7) können am freien Ende einen schrägen Rand aufweisen. Sie können formschlüssig
an den nach innen ragenden Perforationen (21) angreifen. Der gegenseitige Abstand
der Rückhalteelemente (7) kann vom Teilungsmaß der Perforationen (21) abweichen, so
dass mit Sicherheit eine Rückhaltenase (7) in formschlüssigen und klemmenden Eingriff
mit einem Perforationsvorsprung kommt.
[0022] Die Durchgangsöffnung (9) weist eine Länge auf, die deutlich kleiner als die Schenkellänge
des abgewinkelten oder geraden Steckverbinders (1) von der Mittellinie (5) bis zur
benachbarten Stirnseite (15) ist. Die Öffnungslänge kann z.B. ca. zwei Drittel dieser
Schenkellänge betragen. Die Breite der Durchgangsöffnung (9) ist wesentlich kleiner
als die Breite der Mittelwand (2). Die Breite der bevorzugt in Querrichtung mittig
angeordneten Durchgangsöffnungen (9) kann außerdem auf die den seitlichen Abstand
von zwei Perforationsreihen (21) abgestimmt sein, an denen die Rückhalteelemente (7)
angreifen. Die Öffnungsweite kann gleich oder kleiner als dieser Perforationsabstand
sein.
[0023] Die Rückhalteelemente (7) weisen eine Freimachung (10) in der Mittelwand(2) auf,
die z.B. L-förmig ausgebildet ist und die sich zur Durchgangsöffnung (9) hin öffnet.
Die Freimachung (10) wird von dem ausgestellten Rückhalteelement (7) zumindest teilweise
abgedeckt. Die Durchgangsöffnung (9) und die beidseits angrenzenden Freimachungen
(10) können ineinander übergehen. Die Breite der beidseits an die Öffnungsränder angrenzenden
Rückhalteelemente (7) kann so gewählt sein, dass die Rückhalteelemente (10) in der
Projektion innerhalb des Bereichs zwischen den freien Rändern der abgewinkelten Seitenwände
(3) liegen. Figur 4 verdeutlicht diese Anordnung. Die schräg nach unten oder außen
ausgestellten Federnasen weisen zu Rückhaltezwecken jeweils zur Mittellinie (5).
[0024] Der Steckverbinder (1) kann aus einem beliebig geeigneten Material bestehen. In der
gezeigten Ausführungsform besteht er aus Metall, insbesondere aus kalt gewalztem Stahl.
Er kann alternativ aus einem anderen Material bestehen. Ferner sind Ausführungen aus
Kunststoff oder aus einem anderen Werkstoff oder auch aus Verbundwerkstoffen möglich.
[0025] In der gezeigten Ausführungsform ist der Steckverbinder (1) als Stanz- und Biegeteil
ausgebildet. Die Durchgangsöffnungen (9) und die Freimachungen (10) werden aus der
Platine in einem Stanzschnitt ausgeschnitten, wobei anschließend die Federnasen (7)
abgebogen werden.
[0026] Die ein oder zwei Durchgangsöffnungen (9) können auf die üblichen Maße der Klammern
oder andern Befestigungselemente (19) abgestimmt sein. Die Klammern (19) können mit
axialer Ausrichtung längs der Verbinderlängsachse gesetzt werden. Sie können auch
schräg gesetzt werden. Außerdem können die Freimachungen (10) für den Durchtritt der
Klammern (19) oder Befestigungselemente genutzt werden. Es kann außerdem genügen,
wenn bei zweiarmigen Klammern (19) der dargestellten Ausführungsvariante nur ein Schenkel
durch die Durchtrittsöffnung (9) und/oder eine Freimachung (10) verläuft und der andere
Schenkel die Mittelwand (2) den massiven Bereich durchdringt.
[0027] Bei der gezeigten Ω-Querschnittsform des Steckverbinders (1) sind die Seitenwände
(3) mehrstufig abgewinkelt und bilden oberhalb der Ausbauchungen (11) einen hochstehenden
Stegbereich mit einem freien Rand, der am Dach des Hohlprofils (17) angreift und als
Rückhalteelement (8) einen oder mehrere in Wandverlängerung hochstehende Zähne aufweisen
kann. Diese können untereinander in ihrer Höhe variieren. Sie können außerdem nach
links und/oder rechts schräg ausgestellt bzw. gegenseitig verschränkt sein.
[0028] Die Seitenwände (3) können im Bereich der Mittellinie (5) und der dort verlaufenden
Verbindungsstelle der Hohlprofile (17) eine quer verlaufende Trennung (13) aufweisen,
welche den besagten hochstehenden Steg mit dem freien Seitenwandrand durchtrennt und
am unteren Stegende auch ein Stück zur Seite in Richtung der Ausbauchung (11) reicht.
Derartige Trennungen (13) können in Abständen entlang der beiden Verbinderschenkel
mehrfach vorhanden sein. Hierdurch werden Federbrücken (12) gebildet. Die durch die
Trennungen (13) freigeschnittenen Seitenwandbereiche können in der Höhe bzw. vertikal
und seitlich federn. Wie Figur 8 verdeutlicht, können außerdem die hochragenden Stege
der Seitenwände (3) oberhalb der Ausbauchungen (11) schräg nach außen gestellt sein.
[0029] Die Federbrücken (12) können zumindest an einem Randbereich ein seitlich wirkendes
Rückhalteelement (6) in Form einer schräg nach außen ausgestellten Federnase haben.
Die Federnasen (6,8) drücken gegen die benachbarten Innenwände des Hohlprofils (17)
und greifen z.B. am Übergang zwischen Dachbereich und Seitenwand sowie am darunter
liegenden Seitenwandbereich des Hohlprofils (17) an. Figur 8 verdeutlicht diese Ausgestaltung.
Die Federnasen (6) der Federbrücken (12) können gemäß Figur 2 unterschiedliche Höhenlagen
haben und greifen dadurch an verschiedenen Stellen des aufgesteckten Hohlprofils (17)
an, was die Rückhaltewirkung erhöht.
[0030] Der Steckverbinder (1) kann einen Mittenanschlag (4) haben. Dieser wird z.B. von
vier beidseits der Mittellinie (5) angeordneten schräg ausgestellten Federnasen (6)
gebildet. Er kann alternativ durch Festanschläge, andere Federnasen oder in beliebig
anderer geeigneter Weise hergestellt sein.
[0031] Abwandlungen der gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen sind in verschiedener
Weise möglich. Dies betrifft zum einen die Querschnittsform des Steckverbinders (1)
und die Form und Anordnung seiner Rückhalteelemente an den Seitenwänden (3) oder an
anderer Stelle. Ferner kann die Form und Lage der Durchtrittsöffnung(en) (9) variieren.
Gleiches gilt für Zahl, Form und Anordnung der Rückhalteelemente (7), die auch in
anderer Weise statt als Federnasen ausgebildet sein können. Insbesondere bei einem
Steckverbinder aus Kunststoff können Rippen oder andere Rückhalteelemente (7) eingeset
werden.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0032]
- 1
- Steckverbinder
- 2
- Mittelwand, Boden
- 3
- Seitenwand
- 4
- Mittenanschlag
- 5
- Verbindungsstelle, Mittellinie
- 6
- Rückhalteelement, Rückhaltenase an Seitenwand
- 7
- Rückhalteelement, Rückhaltenase an Mittelwand
- 8
- Rückhalteelement, Zahn
- 9
- Durchgangsöffnung, Wandöffnung
- 10
- Freimachung, Freischnitt
- 11
- Ausbauchung
- 12
- Federbrücke
- 13
- Trennung
- 14
- Innenraum
- 15
- Stirnseite
- 16
- Zunge
- 17
- Hohlprofil, Abstandshalterprofil
- 18
- Hohlprofil, Sprossenprofil
- 19
- Klammer
- 20
- Endstück
- 21
- Perforation
- 22
- Scheibeninneraum
- 23
- Längsachse, Längsrichtung
1. Steckverbinder für Hohlprofile (17,18) von Abstandshaltern oder Sprossen für Isolierglasscheiben,
wobei der Steckverbinder (1) mindestens eine Mittelwand (2) und Seitenwände (3) sowie
mindestens ein Rückhalteelement (6,7,8) aufweist, wobei die Mittelwand (2) mindestens
eine längliche und längs der Verbinderlängsachse (23) sich erstreckende Durchgangsöffnung
(9) aufweist, die für den Durchlass eines Befestigungselements (19), insbesondere
einer Klammer, vorgesehen und ausgelegt ist, sowie dadurch
gekennzeichnet, dass die Mittelwand (2) mindestens ein abstehendes Rückhalteelement (7) aufweist, das
neben der Durchgangsöffnung (9) angeordnet ist, wobei das Rückhalteelement (7) eine
Freimachung (10) in der Mittelwand (2) aufweist, die sich zur Durchgangsöffnung (9)
hin öffnet.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückhalteelement (7) an die Durchgangsöffnung (9) angrenzt.
3. Steckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass beidseits der Durchgangsöffnung (9) Rückhalteelemente (7), insbesondere einander
paarweise gegenüberliegend, angeordnet sind.
4. Steckverbinder nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (1) als Geradverbinder ausgebildet ist und beidseits seiner querliegenden
Mittellinie (5) jeweils mindestens eine Durchgangsöffnung (9) mit Rückhalteelementen
(7) aufweist.
5. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (1) an die Innenform des Hohlprofils (17) angepasst ist, wobei
das oder die Rückhalteelement(e) (7) im Bereich einer längslaufenden Perforation (21)
im Hohlprofil (17) angeordnet ist/sind.
6. Steckverbinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand der Rückhalteelemente (7) vom Teilungsmaß der Perforationen
(21) abweicht.
7. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Freimachung (10) eine L-Form aufweist.
8. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückhalteelement (7) als nach außen abgebogene Federnase ausgebildet ist.
9. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelwand (2) zum Scheibeninnenraum (22) weist und eben ausgebildet ist.
10. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (1) als Stanz- und Biegeteil aus Metall, insbesondere aus Stahl,
ausgebildet ist.
11. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnung (9) mittig angeordnet ist und eine Breite aufweist, die wesentlich
kleiner als die Breite der Mittelwand (2) und kleiner oder gleich dem Abstand zwischen
zwei Perforationsreihen (21) ist.
12. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (1) einen U-förmigen, kastenförmigen oder Ω-förmigen Querschnitt
und einen hohlen und axial durchgängigen Innenraum (14) aufweist.
13. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (1) einen Mittenanschlag (4) und mindestens ein weiteres Rückhalteelement
(6,8) an mindestens einer Seitenwand (3) aufweist.
14. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Rückhalteelemente (6,8) in Längsrichtung des Steckverbinders (1) hintereinander
in mindestens einer Reihe angeordnet und dabei derart in der Reihe zueinander versetzt
angeordnet sind, dass sie an unterschiedlichen Stellen im Hohlprofil (17,18) angreifen.
15. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (3) seitliche Ausbauchungen (11) aufweisen und in Längsrichtung durch
Trennstellen (13) in Federbrücken (12) unterteilt sind.
1. Plug-in connector for hollow profiles (17, 18) of spacers or glazing bars for insulating-glass
units, wherein the plug-in connector (1) has at least one central wall (2) and side
walls (3) and also at least one restraining element (6, 7, 8), wherein the central
wall (2) has at least one elongate through-opening (9), which extends along the longitudinal
axis (23) of the connector and is provided, and designed, for the through-passage
of a fastening element (19), in particular of a clip,
characterized in that the central wall (2) has at least one projecting restraining element (7), which is
arranged alongside the through-opening (9), wherein the restraining element (7) has
a cutout (10) in the central wall (2), said cutout opening in the direction of the
through-opening (9).
2. Plug-in connector according to Claim 1,
characterized in that the restraining element (7) is adjacent to the through-opening (9).
3. Plug-in connector according to Claim 1 or 2,
characterized in that restraining elements (7) are arranged, in particular opposite one another in pairs,
on either side of the through-opening (9).
4. Plug-in connector according to Claim 1, 2 or 3,
characterized in that the plug-in connector (1) is designed in the form of a rectilinear connector and
has in each case at least one through-opening (9) with restraining elements (7) on
either side of its transversely located centre line (5).
5. Plug-in connector according to one of the preceding claims,
characterized in that the plug-in connector (1) is adapted to the internal shape of the hollow profile
(17), wherein the restraining element(s) (7) is (are) arranged in the region of longitudinally
running perforations (21) in the hollow profile (17).
6. Plug-in connector according to Claim 5,
characterized in that the distance between the restraining elements (7) differs from the spacing between
the perforations (21).
7. Plug-in connector according to one of the preceding claims,
characterized in that the cutout (10) is L-shaped.
8. Plug-in connector according to one of the preceding claims,
characterized in that the restraining element (7) is designed in the form of an outwardly bent resilient
lug.
9. Plug-in connector according to one of the preceding claims
characterized in that the central wall (2) is oriented in the direction of the unit interior (22) and is
of planar design.
10. Plug-in connector according to one of the preceding claims,
characterized in that the plug-in connector (1) is designed in the form of a part which is punched and
bent from metal, in particular from steel.
11. Plug-in connector according to one of the preceding claims,
characterized in that the through-opening (9) is arranged centrally and has a width which is significantly
smaller than the width of the central wall (2) and smaller than, or equal to, the
distance between two rows of perforations (21).
12. Plug-in connector according to one of the preceding claims,
characterized in that the plug-in connector (1) has a U-shaped, box-shaped or Ω-shaped cross section and
a hollow interior (14) which is continuous in the axial direction.
13. Plug-in connector according to one of the preceding claims,
characterized in that the plug-in connector (1) has a central stop (4) and at least one further restraining
element (6, 8) on at least one side wall (3).
14. Plug-in connector according to one of the preceding claims,
characterized in that a plurality of restraining elements (6, 8) are arranged one behind the other in at
least one row in the longitudinal direction of the plug-in connector (1) and are offset
in relation to one another in the row such that they act on different locations in
the hollow profile (17, 18).
15. Plug-in connector according to one of the preceding claims,
characterized in that the side walls (3) have lateral convexities (11) and are subdivided in the longitudinal
direction, by separating locations (13), into resilient bridges (12).
1. Connecteur à fiche pour profilés creux (17, 18) pour des éléments d'espacement ou
des traverses pour vitrages isolants, le connecteur à fiche (1) présentant au moins
une paroi centrale (2) et des parois latérales (3) ainsi qu'au moins un élément de
retenue (6, 7, 8), la paroi centrale (2) présentant au moins une ouverture traversante
allongée (9) s'étendant le long de l'axe longitudinal du connecteur (23) qui est prévue
et conçue pour le passage d'un élément de fixation (19), en particulier d'une pince,
caractérisé en ce que la paroi centrale (2) présente au moins un élément de retenue saillant (7) qui est
disposé à côté de l'ouverture traversante (9), l'élément de retenue (7) présentant
un dégagement (10) dans la paroi centrale (2), lequel s'ouvre vers l'ouverture traversante
(9).
2. Connecteur à fiche selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de retenue (7) est adjacent à l'ouverture traversante (9).
3. Connecteur à fiche selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que des éléments de retenue (7) sont disposés de chaque côté de l'ouverture traversante
(9), en particulier par paires en regard les uns des autres.
4. Connecteur à fiche selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que le connecteur à fiche (1) est réalisé sous forme de connecteur droit et présente,
de chaque côté de son axe médian transversal (5), à chaque fois au moins une ouverture
traversante (9) avec des éléments de retenue (7).
5. Connecteur à fiche selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le connecteur à fiche (1) est adapté à la forme interne du profilé creux (17), le
ou les éléments de retenue (7) étant disposés dans la région d'une perforation s'étendant
longitudinalement (21) dans le profilé creux (17).
6. Connecteur à fiche selon la revendication 5, caractérisé en ce que la distance mutuelle entre les éléments de retenue (7) s'écarte de la mesure d'une
division entre les perforations (21).
7. Connecteur à fiche selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dégagement (10) présente une forme en L.
8. Connecteur à fiche selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de retenue (7) est réalisé sous forme d'ergot à ressort cintré vers l'extérieur.
9. Connecteur à fiche selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi centrale (2) est tournée vers l'espace interne du vitrage (22) et est réalisée
sous forme plane.
10. Connecteur à fiche selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le connecteur à fiche (1) est réalisé sous forme de pièce estampée et cintrée en
métal, en particulier en acier.
11. Connecteur à fiche selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ouverture traversante (9) est disposée centralement et présente une largeur qui
est considérablement inférieure à la largeur de la paroi centrale (2) et inférieure
ou égale à la distance entre deux rangées de perforation (21).
12. Connecteur à fiche selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le connecteur à fiche (1) présente une section transversale en forme de U, en forme
de caisson ou en forme de Q et présente un espace interne (14) creux et axialement
continu.
13. Connecteur à fiche selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le connecteur à fiche (1) présente une butée centrale (4) et au moins un élément
de retenue supplémentaire (6, 8) au niveau d'au moins une paroi latérale (3).
14. Connecteur à fiche selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que plusieurs éléments de retenue (6, 8) sont disposés les uns derrière les autres en
au moins une rangée dans la direction longitudinale du connecteur à fiche (1) et en
l'occurrence sont disposés de manière décalée les uns par rapport aux autres en rangée
de telle sorte qu'ils s'engagent à des endroits différents dans le profilé creux (17,
18).
15. Connecteur à fiche selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les parois latérales (3) présentent des renflements latéraux (11) et sont divisées
dans la direction longitudinale par des zones de séparation (13) en ponts élastiques
(12).
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