| (19) |
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(11) |
EP 2 493 762 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.12.2015 Patentblatt 2015/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.10.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/006244 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/054435 (12.05.2011 Gazette 2011/19) |
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VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM HANDHABEN VON ZUSCHNITTEN AUS VERPACKUNGSMATERIAL FÜR
ZIGARETTENPACKUNGEN
METHOD AND DEVICE FOR HANDLING CUTOUTS OF PACKAGING MATERIAL FOR CIGARETTE PACKS
PROCÉDÉ ET DISPOSITIF POUR MANIPULER DES PIÈCES DÉCOUPÉES EN MATÉRIAU D'EMBALLAGE
POUR DES PAQUETS DE CIGARETTES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
26.10.2009 DE 102009050712
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.09.2012 Patentblatt 2012/36 |
| (73) |
Patentinhaber: Focke & Co. (GmbH & Co. KG) |
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27283 Verden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HÄFKER, Thomas
27299 Langwedel (DE)
- SCHLENKER, Michael
27337 Blender (DE)
- LEIFHEIT, Axel
27336 Häuslingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ellberg, Nils |
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Meissner, Bolte & Partner GbR
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 905 027 DE-A1- 19 913 855 US-A- 3 929 326 US-B1- 6 173 551
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EP-A1- 1 449 775 US-A- 3 367 221 US-A1- 2001 010 332
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Handhaben von Zuschnitten aus Verpackungsmaterial
für Zigarettenpackungen, insbesondere des Typs Weichpackung, wobei die Zuschnitte
in einem Stapel in einem Magazin bereitgehalten werden und wobei die Zuschnitte dem
Magazin entnommen und einer Verpackungsmaschine für Zigarettenpackungen, insbesondere
einen Weichpacker, zugeführt werden, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Weiterhin
betrifft die Erfindung eine entsprechende Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
8.
[0002] Verfahren und Vorrichtungen der eingangs genannten Art sind aus der Praxis in verschiedenen
Ausgestaltungen bekannt. Zuschnitte z.B. für Weichpackungen werden bereitgehalten
und einer Verpackungsmaschine zugeführt. Bekannt ist weiterhin, dass die Zuschnitte
mit einer Codierung versehen werden, um beispielsweise die Charge, den Hersteller
oder andere Informationen anzubringen. Es ist aus der Praxis bekannt die Codierung
bei der Herstellung der Zuschnitte anzubringen oder aber bei der Herstellung der Packungen
in der Verpackungsmaschine. Beide Lösungen haben jedoch ihre Nachteile. So kann bei
der Herstellung der Zuschnitte keine Informationen zur Herstellung der Packung angebracht
werden, da diese Information nicht vorliegt. Bei der Herstellung der Packungen ist
die Codierung in der Regel nur bedingt anzubringen, da die Verpackungsmaschinen in
der Regel sehr komplex sind, sodass kaum Platz vorhanden ist, um eine oder mehrere
zusätzliche Codierstationen vorzusehen.
[0003] Ein Verfahren und eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 8 sind
aus der
EP 1 449 775 A1 bekannt. Aus der
US 3,929,326 ist ferner eine Vorrichtung zum Bereitstellen von Zuschnitten aus Verpackungsmaterial
bekannt. Die
DE 199 13 855 A1 aus dem Hause der Anmelderin befasst sich mit der Bedruckung von Materialbahnen.
[0004] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde Verfahren und Vorrichtungen
der eingangs genannten Art weiterzuentwickeln, insbesondere im Hinblick auf eine möglichst
vorteilhafte Integration der Codierung in der Herstellungsweg der Packungen und/oder
im Hinblick auf eine möglichst effektive Anbringung von Codierungen an verschiedenen
Packungsflächen.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vorgeschlagen.
[0006] Ein vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass die Zuschnitte im Bereich der Codierstation
wenigstens teilweise ungefaltet sind zur Kennzeichnung verschiedener Bereiche des
Zuschnitts, die sich nach der Faltung des Zuschnitts zu einer Zigarettenpackung an
unterschiedlichen Seitenflächen der Zigarettenpackung befinden. Auf diese Weise ist
es insbesondere quasi möglich mittels eines Lasers in einem Arbeitsschritt mehrere
Seitenflächen der Zigarettenpackung zu beschriften. Es sind dann weder Umlenkungen
des Lasers erforderlich noch die Installation mehrerer Laser.
[0007] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
dass die Zuschnitte nach der Codierung mit Ihrer Längserstreckung quer zur Förderrichtung
weisend transportiert werden und von der Verpackungsmaschine, insbesondere einem Weichpacker,
mit Ihrer Längserstreckung in Längsrichtung weisend übernommen werden. Auf diese Weise
wird die Handhabung der Zuschnitte besonders vorteilhaft in die Herstellung der Zigarettenpackungen
integriert.
[0008] Eine Vorrichtung zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe weist die Merkmale des
Anspruchs 9 auf.
[0009] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung
erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine Zigarettenpackung des Typs Weichpackung,
- Fig. 2
- einen ungefalteten und ausgebreiteten Zuschnitt für eine Zigarettenpackung gemäß Fig.
1,
- Fig. 3
- eine schematische Seitenansicht einer Verpackungsmaschine,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Verpackungsmaschine gemäß Fig. 3,
- Fig. 5
- eine vergrößerte Darstellung des Bereichs V in Fig. 3,
- Fig. 6
- eine vergrößerte Darstellung des Bereichs VI in Fig. 4,
- Fig. 7
- eine vergrößerte Darstellung des Bereichs VII in Fig. 4,
- Fig. 8
- eine Seitenansicht eines Teils der Vorrichtung gemäß Pfeil VIII in Fig. 7 in vergrößerter
Darstellung,
- Fig. 9
- eine vergrößerte Darstellung des Bereichs IX in Fig. 4, und
- Fig. 10
- einen Ausschnitt der Darstellung gemäß Fig. 9 bei der Ausschleusung von Zuschnitten.
[0010] Die Erfindung wird anhand einer Vorrichtung und eines Verfahrens zum Herstellen von
Zigarettenpackungen 10 des Typs Weichpackung erläutert. Bei dieser Art von Zigarettenpackungen
10 sind die Zigaretten bzw. der Packungsinhalt nicht in eine Schachtel aus dünnem
Karton wie bei Hinge Lid Packungen verpackt, sondern in einen Zuschnitt 11 aus Verpackungsmaterial
wie Papier, Kunststofffolie oder dergleichen. Hierzu kommt ein Zuschnitt 11 aus entsprechendem
Material zum Einsatz, der um den Packungsinhalt herum gefaltet wird. Dieser Vorgang
ist aus dem Stand der Technik grundsätzlich bekannt. Das Ergebnis ist eine Zigarettenpackung
10 mit einer großflächigen Vorderseite 12, einer gegenüberliegenden entsprechenden
Rückseite 13, Schmalseiten 14 die Vorderseite 12 und die Rückseite 13 verbinden sowie
eine Bodenwand 15 und gegenüberliegende Stirnwand 16. Im Bereich der Stirnwand und
der beiden angrenzenden Seitenflächen der Vorderseite 12 und der Rückseite 13 ist
wie in Fig. 1 gezeigt in der Regel eine Banderole 17 vorgesehen. Im Bereich der Bodenwand
15 werden Faltlappen des Zuschnitts 11 kuvertartig gefaltet. Der Zuschnitt 11 wird
so um den in Packungsinhalt herumgewickelt, dass Faltlappen des Zuschnitts 11 im Bereich
einer der beiden Schmalseiten 14 überlappen und miteinander verbunden werden.
[0011] Der Zuschnitt 11 kann eine dekorative Bedruckung 18 aufweisen, die im vorliegenden
Fall exemplarisch im Bereich der Vorderseite 12 und der Rückseite 13 vorgesehen ist.
Neben dieser zentralen Bedruckung 18, beispielsweise mit der entsprechenden Zigarettenmarke,
können auch andere dekorative Bedruckungen auf dem gesamten Zuschnitt 11 vorgesehen
sein. Statt einer Bedruckung 18 kann auch ein Coupon oder ein anderer entsprechender
Druckträger vorgesehen sein.
[0012] Die Erfindung befasst sich insbesondere mit der Anbringung von Codierungen 19, 20,
beispielsweise in Form von Barcodes wie in Fig. 1 und 2 gezeigt. Die Codierung kann
aber auch durch andere Mittel erzielt werden, beispielsweise durch Zahlen, Buchstaben,
Symbole oder ähnliche Mittel.
[0013] Wie Fig. 1 zeigt, sind die Codierungen 19, 20 an zwei unterschiedlichen Seitenflächen
der Zigarettenpackung 10 angebracht. Im Normalfall wäre eine Anbringung dieser Codierungen
19, 20 im Bereich einer Verpackungsmaschine 21 sehr aufwändig, da mehrere Laser oder
ähnliche Codierungseinrichtungen erforderlich wären für jede Seitenfläche der Zigarettenpackung
10. Alternativ könnte der Laser über Spiegel oder ähnliche Reflektionseinrichtungen
umgeleitet werden. Beide Lösungen sind jedoch nachteilig, da im Bereich der Verpackungsmaschine
21 in der Regel nicht genügend Platz zur Verfügung steht, um solche Einrichtungen
unterzubringen.
[0014] Die erfindungsgemäße Lösung sieht hingegen vor die Codierung der Zigarettenpackungen
10 in den Bereich der Zuführung der Zuschnitte 11 zur Verpackungsmaschine 21 zu integrieren.
Die Zuschnitte 11 können also vor Ort und in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang
mit der Herstellung der Zigarettenpackungen 10 kodiert werden. Dies vermeidet insbesondere
eine Lagerhaltung bereits codierter Zuschnitte 11. Zudem wird es ermöglicht die Zigarettenpackung
10 mit Preis-, Herstellort- und Produktkennzeichnungen unmittelbar bei der Produktion
der Zigarettenpackungen 10 zu codieren und zu verbrauchen, ohne dass die Codiereinrichtungen
in die Verpackungsmaschine 21 integriert werden müssen.
[0015] Fig. 3 und 4 zeigen exemplarisch eine Verpackungsmaschine 21 sowie eine Einrichtung
zum Bereitstellen und Codieren der Zuschnitte 11, die der Verpackungsmaschine 21 vorgeordnet
ist. Die wesentlichen Organe der Einrichtung sind ein oder mehrere Magazine 22 zur
Bereithaltung von Zuschnitten 11, eine Codierstation 23 für die Anbringung der Codierung
19, 20 auf den Zuschnitten 11 sowie diverse Förderer zur Verbindung der Magazine 22
mit der Codierstation 23 und der Verpackungsmaschine 21. Weitere Organe sind ein Zwischenspeicher
24, eine Prüfstation 25 sowie eine Auswurfeinrichtung 26.
[0016] Die Zuschnitte 11 werden in aufrechten Magazinen 22 bereitgehalten. Mehrere Magazine
22 sind dabei zu Magazinkarussellen 27 zusammengefasst. Jedes Magazinkarussell 27
nimmt mehrere Magazine 22 auf, die durch Drehung des Magazinkarussells 27 nacheinander
in eine Entnahmeposition gedreht werden können. So können fortlaufend Zuschnitte 11
aus den Magazinen 22 entnommen werden. Im vorliegenden Fall sind zwei Magazinkarusselle
27 vorgesehen (Fig. 5) aus denen parallel Zuschnitte 11 entnommen werden. Auf diese
Weise kann die lückenlose Zuführung der Zuschnitte 11 weiter verbessert werden.
[0017] Die Zuschnitte 11 werden gemäß Fig. 6 unterseitig aus einem Magazin 22 entnommen.
Im Magazin 22 sind die Zuschnitt 11 ausgebreitet also flach übereinanderliegend zu
einem Stapel angeordnet. Die Entnahme der Zuschnitte 11 an der Unterseite des Magazins
22 kann in aus dem Stand der Technik bekannter Weise mittels einer Entnahmewalze 28
erfolgen, die durch Drehung die Zuschnitte 11 an einen anschließenden Förderer 29
übergibt. Der Förderer 29 dient zur Zuführung der Zuschnitte 11 zum Zwischenspeicher
24.
[0018] Im vorliegenden Fall ist der Förderer 29 so ausgebildet, dass die Zuschnitte unter
Überlappung in Transportrichtung gefördert werden. Die Zuschnitte 11 werden demnach
als geschuppter Zuschrittstrom transportiert. Im vorliegenden Fall wird der Zuschnittstrom
zwischen zwei Trumen von Endlosförderern 30, 31 transportiert, die oberseitig und
unterseitig am Zuschnittstrom anliegen. Die Endlosförderer 30, 31 sind dabei mehrfach
über Umlenkrollen 32 geführt und dabei entlang eines Förderwegs abgeknickt bzw. abgewinkelt.
[0019] Aufgrund der Anordnung von zwei Magazinkarussellen 27 führen im vorliegenden Fall
zwei Förderer 29 zu einem gemeinsamen Abförderer 33, der konstruktiv genauso aufgebaut
ist, wie die beiden Förderer 29. Der Abförderer 33 übernimmt die beiden Zuschnittströme
von den beiden Förderern 29, vereinigt diese und führt die Zuschnitte in den Zwischenspeicher
24 ein. Im Zwischenspeicher 24 sind die Zuschnitte 11 wieder wie in den Magazinen
22 zu einem flach übereinanderliegenden Stapel angeordnet.
[0020] Es versteht sich, dass auch eine abweichende Anzahl von Magazinkarussellen 27 vorgesehen
sein kann. Gleiches gilt für die Anzahl von Magazinen 22. Entsprechend kann auch die
Anzahl der Förderer 29 variieren. Gegebenenfalls kann der Förderer 29 die Zuschnitte
11 bzw. den Zuschnittstrom auch direkt in den Zwischenspeicher 24 leiten.
[0021] Aus dem Zwischenspeicher 24 werden die Zuschnitte 11 unterseitig in einer Vereinzelungsstation
51 einzeln entnommen. Hierzu ist ein besonderes Entnahmeorgan 34 vorgesehen, das die
Zuschnitte 11 unterseitig und randseitig erfasst und an einen Saugförderer 35 übergibt.
[0022] Der Saugförderer 35 erstreckt sich in aufrechter bzw. vertikaler Richtung. Der Saugförderer
35 verfügt über zwei Endlosförderer 36 dessen Fördertrume Ausnehmungen 37 in Art von
Saugbohrungen aufweisen, durch die mittels einer Unterdruckeinrichtung 38 die auf
dem Saugförderer 35 liegenden Zuschnitte 11 mit Unterdruck gehalten werden können.
Die beiden Endlosförderer 36 sind mit Abstand zueinander angeordnet und halten die
Zuschnitte 11 randseitig im Bereich von gegenüberliegenden Seitenrändem.
[0023] Die von dem Entnahmeorgan 34 aus dem Zwischenspeicher 24 vereinzelten Zuschnitte
11 werden mittels Förderwalzen 39, 40 an den Saugförderer 35 übergeben. Die Förderwalzen
39, 40 erfassen die Zuschnitte 11 dabei beidseitig und transportieren diese durch
gegensinnige Drehung weiter. Eine Besonderheit besteht dabei darin, dass eine hintere
Förderwalze 40 aus zwei Förderwalzenabschnitten gebildet ist, die beiderseits des
Entnahmeorgans 34 enden, sodass das Entnahmeorgan 34 zwischen die beiden Förderwatzenabschnitte
treten kann.
[0024] Weiterhin sind im Bereich des Saugförderers 35 Kontrolleinrichtungen in Form von
Lichtschranken 41 vorgesehen. Mit Hilfe der Lichtschranken 41 wird die Relativlage
und Ausrichtung der Zuschnitte 11 geprüft. Dies erfolgt durch Abtastung der Ränder
der Zuschnitte 11. Die Ergebnisse der Messung der Lichtschranken 41 werden in einem
nicht gezeigten Steuergerät ausgewertet und zur Steuerung der Codierstation 23 genutzt
wie nachfolgend beschrieben.
[0025] Die Codierstation 23 ist im Bereich des aufrechten Saugförderers 35 angeordnet, sodass
die an den Endlosförderern 36 anliegenden Zuschnitte 11 mit der Codierung 19, 20 versehen
werden können. Die Zuschnitte 11 werden vorzugsweise komplett ausgebreitet entlang
des Saugförderers 35 an der Codierstation 23 vorbeigeführt. Wenigstens aber die Bereiche
des Zuschnitts 11 die zu Codieren sind, sollten ungefaltet in der Ebene des Saugförderers
35 liegen.
[0026] Teil der Codierstation 23 ist ein Laser 42, der geeignet ist eine Codierung auf das
Verpackungsmaterial des Zuschnitts 11 zu schreiben. Gemäß Fig. 7 ist der Laser bzw.
dessen Laserstrahl quer zur senkrechten Transportebene der Zuschnitte 11 gerichtet.
Im Bereich des Saugförderers 35 werden die Zuschnitte 11 vereinzelt, das heißt mit
Abstand zueinander aufeinander folgend transportiert. Die Codierung der Zuschnitte
11 kann kontinuierlich oder während einer kurzen Stillstandsphase des Saugförderers
35 erfolgen.
[0027] Wird mittels der Lichtschranken 41 erkannt, dass die Zuschnitte 11 nicht in der vorgeschriebenen
Relativlage, das heißt nicht im entsprechenden Abstand zueinander oder schräg zur
Transportrichtung auf dem Saugförderer 35 zugeführt wurde, so kann mittels der Steuereinrichtung
der Laser 42 so gesteuert werden, dass ein Versatz bzw. eine Schiefstellung ausgeglichen
wird.
[0028] Im Anschluss an die Codierstation 23 ist eine Prüfstation 25 im Bereich des Saugförderers
35 angeordnet. In einem einfachen Fall handelt es sich bei der Prüfstation 25, die
ein Bild der codierten Zuschnitte 11 aufzeichnet und dieses mit einem Referenzbild
vergleicht. Andere aus dem Stand der Technik bekannte Prüfmechanismen können ebenfalls
zum Einsatz kommen.
[0029] Im Anschluss an die Codierung und Prüfung der Zuschnitte 11 werden diese wieder in
einer Gruppierstation 50 zu einem Zuschnittstrom mit Überlappung der Zuschnitte 11
in Transportrichtung zusammengestellt. Hierzu dient eine entsprechende Station 43
in der auch als fehlerhaft erkannte Zuschnitte 11 ausgesondert werden können. Dieser
Teil der Vorrichtung ist in Fig. 9 gezeigt. Im Anschluss an den Saugförderer 35 werden
die Zuschnitte 11 durch Förderwalzenpaare entlang einer gekrümmten Förderstrecke transportiert
und dabei auf einen horizontalen Abförderer 44 umgelenkt. Durch entsprechenden Antrieb
des Förderwalzenpaares 45 werden die Zuschnitte 11 gegenüber dem Abförderer 44 beschleunigt
und dort zur Überlappung gebracht. Der Abförderer 44 ist genauso konstruktiv ausgebildet
wie die Abförderer 33 bzw. die Förderer 29.
[0030] Vorzugsweise liegt der Überlappungsgrad s bei über 50%, vorzugsweise bei 60%. Durch
die Vorgabe eines relativ großen Überlappungsgrades s ist auch bei einem fehlenden
Zuschnitt 11 im Zuschnittstrom eine ausreichende Restüberlappung bzw. ein entsprechender
Restüberlappungsgrad s* von etwa 20% gegeben.
[0031] Der Abförderer 44 transportiert die Zuschnitte 11 des Zuschnittstroms an die Verpackungsmaschine
21.
[0032] Die Aussonderung von fehlerhaften Zuschnitten 11 erfolgt indem eine schwenkbare Drehklappe
46 im Umlenkbereich des Förderwegs der Zuschnitte 11 verschwenkt wird wie in Fig.
10 gezeigt, um einen fehlerhaften Zuschnitt 11 auszusondern. Dabei gelangt der fehlerhafte
Zuschnitt 11 in den Bereich eines Transportschachts 47 der die fehlerhaften Zuschnitte
11 in einen Auffangbehälter 48 ableitet.
[0033] Es versteht sich, dass auf einzelne Organe bzw. Abschnitte der Vorrichtung verzichtet
werden kann. So ist es zum Beispiel denkbar, dass die Zuschnitte 11 eingangs nicht
als Zuschnittstrom mit Überlappung der Zuschnitte 11 in Transportrichtung gefördert
werden. Stattdessen ist es denkbar, dass die Zuschnitte 11 auch unmittelbar den Zwischenspeicher
24 bzw. dem Saugförderer 35 zugeführt werden.
[0034] Des Weiteren ist die Vorrichtung auch geeignet, um andere Zuschnitte 11 insbesondere
für andere Packungstypen oder auch Gebindepackungen entsprechend zu verarbeiten.
Bezugszeichenliste
| 10 |
Zigarettenpackung |
39 |
Förderwalze |
| 11 |
Zuschnitt |
40 |
Förderwalze |
| 12 |
Vorderseite |
41 |
Lichtschranke |
| 13 |
Rückseite |
42 |
Laser |
| 14 |
Schmalseite |
43 |
Station |
| 15 |
Bodenwand |
44 |
Abförderer |
| 16 |
Stirnwand |
45 |
Förderwalzenpaar |
| 17 |
Banderole |
46 |
Drehklappe |
| 18 |
Bedruckung |
47 |
Transportschacht |
| 19 |
Codierung |
48 |
Auffangbehälter |
| 20 |
Codierung |
49 |
Gruppierstation |
| 21 |
Verpackungsmaschine |
50 |
Vereinzelungsstation |
| 22 |
Magazin |
|
|
| 23 |
Codierstation |
s |
Überlappungsgrad |
| 24 |
Zwischenspeicher |
s* |
verringerter |
| 25 |
Prüfstation |
Überlappungsgrad |
| 26 |
Auswurfstation |
|
|
| 27 |
Magazinkarussell |
|
|
| 28 |
Entnahmewalze |
|
|
| 29 |
Förderer |
|
|
| 30 |
Endlosförderer |
|
|
| 31 |
Endlosförderer |
|
|
| 32 |
Umlenkrollen |
|
|
| 33 |
Abförderer |
|
|
| 34 |
Entnahmeorgan |
|
|
| 35 |
Saugförderer |
|
|
| 36 |
Endlosförderer |
|
|
| 37 |
Ausnehmung |
|
|
| 38 |
Unterdruckeinrichtung |
|
|
1. Verfahren zum Handhaben von Zuschnitten (11) aus Verpackungsmaterial für Zigarettenpackungen
(10), insbesondere des Typs Weichpackung, wobei die Zuschnitte (11) in einem Stapel
in einem Magazin (22) bereitgehalten werden und wobei die Zuschnitte (11) dem Magazin
(22) entnommen und einer Verpackungsmaschine (21) für Zigarettenpackungen (10), insbesondere
einen Weichpacker, zugeführt werden, wobei die Zuschnitte (11) einer Codierstation
(23) zur Anbringung einer Codierung (19, 20) an den Zuschnitten (11) zugeführt werden,
und wobei die Zuschnitte (11) nach der Codierung zu einem Zuschnittstrom mit Überlappung
benachbarter Zuschnitte (11) zusammengeführt und an die Verpackungsmaschine (21) übergeben
werden, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Magazine (22) mit Zuschnitten (11) vorgesehen sind, aus denen nacheinander
Zuschnitte (11) entnommen werden zur Gewährleistung eines im wesentlichen lückenlosen
Zuschnittstroms, und dass mehrere Magazine (22) zu einem Magazinkarussell (27) zusammengefasst
sind und dass die Zuschnitte (11) aus mehreren Magazinkarussellen (27) mit jeweils
einem separaten Förderer (29) der Codierstation (23) zugeführt werden, und dass die
Zuschnitte (11) nach der Entnahme aus den Magazinen (22) zunächst in einem Zuschnittstrom
mit Überlappung benachbarter Zuschnitte entlang der Förderer (29) transportiert werden
und dass die Zuschnitte (11) des Zuschnittstroms danach vereinzelt und der Codierstation
(23) zugeführt werden, und dass die Lage der Zuschnitte (11) bei der Zuführung zur
Codierstation (23) geprüft wird, und dass Fehlstellungen der Zuschnitte (11) durch
entsprechende Steuerung der Codierstation (23) ausgeglichen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschnitte (11) in der Codierstation (23) mit einer Codierung versehen werden,
insbesondere mittels eines Lasers (42), wobei vorzugsweise die Zuschnitte (11) im
Bereich der Codierstation (23) entlang einer aufrechten Förderstrecke transportiert
werden und quer zur Transportrichtung mit dem Laser (42) codiert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der weiteren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschnitte (11) im Bereich der Codierstation (23) wenigstens teilweise ungefaltet
sind zur Kennzeichnung verschiedener Bereiche des Zuschnitts (11), die sich nach der
Faltung des Zuschnitts (11) zu einer Zigarettenpackung (10) an unterschiedlichen Seitenflächen
(12..16) der Zigarettenpackung (10) befinden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der weiteren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Codierung (19, 20) geprüft wird und Zuschnitte mit fehlender und/oder fehlerhafter
Codierung ausgesondert werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der weiteren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der Zuschnitte (11) bei der Zuführung zur Codierstation (23) durch mehrere
Lichtschranken (41) im Förderweg der Zuschnitte (11) geprüft wird, , und dass Fehlstellungen
der Zuschnitte (11) durch entsprechende Steuerung des Lasers (42) der Codierstation
(23) ausgeglichen werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der weiteren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschnitte (11) bei Transport als Zuschnittstrom mit Überlappung einen Überlappungsgrad
(s) von mehr als 50%, vorzugsweise 60% aufweisen zum Ausgleich von ausgesonderten
fehlerhaften Zuschnitten (11) unter Beibehaltung eines (geringeren) Überlappungsgrades
(s*).
7. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der weiteren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschnitte (11) nach der Codierung mit Ihrer Längserstreckung quer zur Förderrichtung
weisend transportiert werden und von der Verpackungsmaschine (21), insbesondere einem
Weichpacker, mit Ihrer Längserstreckung In Längsrichtung weisend übernommen werden.
8. Vorrichtung zum Handhaben von Zuschnitten (11) aus Verpackungsmaterial für Zigarettenpackungen
(10), insbesondere des Typs Weichpackung, mit einem Magazin (22) zum Bevorraten von
Zuschnitten (11) in einem Stapel und einer Fördereinrichtung zum Entnehmen der Zuschnitte
(11) aus dem Magazin (22) und zur Zuführung der Zuschnitte (11) zu einer Verpackungsmaschine
(21) für Zigarettenpackungen (10), insbesondere einem Weichpacker, mit einer Codierstation
(23) zur Codierung (19, 20) der vereinzelten Zuschnitte (11) mit einer auf die Codierstation
(23) folgenden Gruppierstation (49) zur Zusammenführung der Zuschnitte (11) zu einem
Zuschnittstrom mit Überlappung benachbarter Zuschnitte (11) und mit einer Fördereinrichtung
(44) zur Übergabe der Zuschnitte (11) an die Verpackungsmaschine (21), dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Magazine (22) an einem drehbaren Magazinkarussell (27) angeordnet sind, zur
Entnahme von Zuschnitten (11) nacheinander aus aufeinanderfolgenden Magazinen (22),
und dass mehrere dieser Magazinkarusselle (27) vorgesehen sind, und dass jedem Magazinkarussell
(27) ein separater Förderer (29) zugeordnet ist. zum Zuführen der Zuschnitte (11)
zur Codierstation (23), und dass die Zuschnitte (11) nach der Entnahme aus den Magazinen
(22) zunächst in einem Zuschnittstrom mit Überlappung benachbarter Zuschnitte entlang
der Förderer (29) transportierbar sind, und dass eine Vereinzelungsstation (50) zum
Vereinzeln der Zuschnitte (11) des Zuschnittstroms der Codlerstation (23) vorgeordnet
ist, und dass wobei die Lage der Zuschnitte (11) bei der Zuführung zur Codlerstation
(23) prüfbar ist, und wobei Fehlstellungen der Zuschnitte (11) durch entsprechende
Steuerung der Codierstation (23) ausgleichbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Codierstation (23) ein Saugförderer (35) vorgesehen ist zum Transport
der vereinzelten Zuschnitte (11) an einem aufrechten Fördertrum des Saugförderers
(35) und zur Codierung verschiedener Bereiche der Zuschnitte (11) mittels eines Lasers
(42).
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zwischenspeicher (24) vorgesehen ist zur Aufnahme der Zuschnitte (11) und Zuführung
derselben an den Saugförderer (35), wobei zwischen dem Zwischenspeicher (24) und dem
Saugförderer (35) ein Entnahmeorgan (34) angeordnet ist zur einzelnen Übergabe der
Zuschnitte (11) aus dem Zwischenspeicher (24) an den Saugförderer (35) und wobei im
Bereich des Saugförderers (35) Detektionsmittel (41) zur Bestimmung der Lage der Zuschnitte
(11) angeordnet sind zur Steuerung des Lasers (42).
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugförderer (35) zwei nebeneinander und parallel mit Abstand zueinander angeordnete
Endlosförderer (36) aufweist, die Saugbohrungen (37) zur Sicherung der Lage der Zuschnitte
(11) an den Endlosförderern (36) aufweisen.
1. A method of handling blanks (11) made of packaging material for cigarette packs (10),
in particular of the soft-pack type, wherein the blanks (11) are kept in a stack in
a magazine (22), and wherein the blanks (11) are removed from the magazine (22) and
fed to a packaging machine (21) for cigarette packs (10), in particular to a soft-pack
packaging machine, wherein the blanks (11) are fed to a coding station (23) for providing
a coding (19, 20) on the blanks (11), and wherein the blanks (11), following the coding
operation, are brought together to form a blank stream with overlapping of adjacent
blanks (11) and are transferred to the packaging machine (21), characterized in that a plurality of magazines (22) with blanks (11) are provided, from which blanks (11)
are removed one after the other in order to ensure an essentially gap-free blank stream,
and in that a plurality of magazines (22) are combined to form a magazine carousel (27), and
in that the blanks (11) from a plurality of magazine carousels (27) are fed, each by a separate
conveyor (29), to the coding station (23), and in that the blanks (11), following removal from the magazine (22), in the first instance
are transported along the conveyor (29) in a blank stream with overlapping of adjacent
blanks, and in that the blanks (11) of the blank stream are then separated and fed to the coding station
(23), and in that the positioning of the blanks (11) is checked as the latter are being fed to the
coding station (23), and in that incorrect positioning of the blanks (11) is compensated for by appropriate control
of the coding station (23).
2. The method as claimed in claim 1, characterized in that the blanks (11), in the coding station (23), are provided with a coding, in particular
by means of a laser (42), wherein it is preferable for the blanks (11), in the region
of the coding station (23), to be transported along an upright conveying route and
to be coded by the laser (42) in a direction transverse to the transporting direction.
3. The method as claimed in claim 1 or one of the further preceding claims, characterized in that the blanks (11), in the region of the coding station (23), are, at least in part,
in a non-folded state, in order for different regions of the blank (11), which are
located on different side surfaces (12 ... 16) of the cigarette pack (10) once the
blank (11) has been folded to form a cigarette pack (10), to be marked.
4. The method as claimed in claim 1 or one of the further preceding claims, characterized in that the coding (19, 20) is checked and blanks with missing and/or defective coding are
separated out.
5. The method as claimed in claim 1 or one of the further preceding claims, characterized in that the positioning of the blanks (11) is checked by a plurality of light barriers (41)
in the conveying path of the blanks (11) as the latter are being fed to the coding
station (23), and in that incorrect positioning of the blanks (11) is compensated for by appropriate control
of the laser (42) of the coding station (23).
6. The method as claimed in claim 1 or one of the further preceding claims, characterized in that the blanks (11), as they are being transported as a blank stream with overlapping,
have a degree (s) of overlapping of more than 50%, preferably 60%, in order to compensate
for separated-out, defective blanks (11) while maintaining a (small) degree (s*) of
overlapping.
7. The method as claimed in claim 1 or one of the further preceding claims, characterized in that the blanks (11), following the coding operation, are transported with their longitudinal
extent oriented transversely to the conveying direction and are received by the packaging
machine (21), in particular a soft-pack packaging machine, with their longitudinal
extent oriented in the longitudinal direction.
8. An apparatus for handling blanks (11) made of packaging material for cigarette packs
(10), in particular of the soft-pack type, having a magazine (22) for storing blanks
(11) in a stack, and having a conveying device for removing the blanks (11) from the
magazine (22) and for feeding the blanks (11) to a packaging machine (21) for cigarette
packs (10), in particular to a soft-pack packaging machine, having a coding station
(23) for coding (19, 20) the separated blanks (11), having a grouping station (49)
following the coding station (23) for bringing the blanks (11) together to form a
blank stream with overlapping of adjacent blanks (11), and having a conveying device
(44) for transferring the blanks (11) to the packaging machine (21), characterized in that a plurality of magazines (22) are arranged on a rotatable magazine carousel (27),
in order for blanks (11) to be removed one after the other from successive magazines
(22), and in that a plurality of these magazine carousels (27) are provided, and in that each magazine carousel (27) is assigned a separate conveyor (29) in order to feed
the blanks (11) to the coding station (23), and in that the blanks (11), following removal from the magazine (22), in the first instance
can be transported along the conveyor (29) in a blank stream with overlapping of adjacent
blanks, and in that a separating station (50) for separating the blanks (11) of the blank stream is arranged
upstream of the coding station (23), and in that wherein the positioning of the blanks (11) can be checked as the latter are being
fed to the coding station (23), and wherein incorrect positioning of the blanks (11)
can be compensated for by appropriate control of the coding station (23).
9. The apparatus as claimed in claim 8, characterized in that a suction conveyor (35) is provided in the region of the coding station (23) in order
to transport the separated blanks (11) on an upright conveying strand of the suction
conveyor (35) and in order for different regions of the blanks (11) to be coded by
means of a laser (42).
10. The apparatus as claimed in claim 8 or 9, characterized by the provision of an interim store (24) for accommodating the blanks (11) and feeding
the same to the suction conveyor (35), wherein a removal mechanism (34) is arranged
between the interim store (24) and the suction conveyor (35), in order for the blanks
(11) to be transferred individually from the interim store (24) to the suction conveyor
(35), and wherein detection means (41) for determining the positioning of the blanks
(11) are arranged in the region of the suction conveyor (35), in order for the laser
(42) to be controlled.
11. The apparatus as claimed in claim 9, characterized in that the suction conveyor (35) has two endless conveyors (36), which are spaced apart
one beside the other, and parallel to one another, and have suction bores (37) for
securing the positioning of the blanks (11) on the endless conveyors (36).
1. Procédé de manipulation de flans (11) de matériau d'emballage prévu pour des emballages
(10) de cigarettes, en particulier du type emballage mou, les flans (11) étant préparés
en piles dans un magasin (22) et les flans (11) étant prélevés dans le magasin (22)
et apportés à une machine d'emballage (21) prévue pour des emballages (10) de cigarettes
et en particulier un emballage mou, les flans (11) étant amenés à un poste de codage
(23) qui applique un code (19, 20) sur les flans (11), après le codage, les flans
(11) étant rassemblés en un écoulement de flans (11) voisins superposés et transférés
à la machine d'emballage (21), caractérisé en ce que plusieurs magasins (22) à flans (11) sont prévus, en ce que des flans (11) en sont prélevés successivement pour garantir un écoulement de flans
essentiellement sans trou, en ce que plusieurs magasins (22) sont rassemblés en un carrousel (27) de magasins, en ce que les flans (11) provenant de plusieurs carrousels (27) à magasins sont apportés chacun
par un transporteur séparé (29) au poste de codage (23), en ce qu'après avoir été pris dans les magasins (22), les flans (11) sont d'abord transportés
le long du transporteur (29) en un écoulement de flans voisins superposés, en ce que les flans (11) de l'écoulement de flans sont ensuite apportés un à un au poste de
codage (23), en ce que la position des flans (11) lors de leur amenée au poste de codage (23) est vérifiée
et en ce que les erreurs de position des flans (11) sont compensées par une commande appropriés
du poste de codage (23).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans le poste de codage (23), les flans (11) sont dotés d'un code, en particulier
au moyen d'un laser (42), les flans (11) étant de préférence transportés au niveau
du poste de codage (23) le long d'un parcours de transport vertical et étant codés
par le laser (42) transversalement par rapport à la direction du transport.
3. Procédé selon la revendication 1 ou l'une des autres revendications qui précèdent,
caractérisé en ce que les flans (11) sont au moins en partie dépliés au niveau du poste de codage (23)
pour caractériser différentes parties du flan (11) qui, après le pliage du flan (11)
en un emballage (10) de cigarettes, sont situés sur différentes surfaces latérales
(12...16) de l'emballage (10) de cigarettes.
4. Procédé selon la revendication 1 ou l'une des autres revendications qui précèdent,
caractérisé en ce que le code (19, 20) est vérifié et en ce que les flans non dotés d'un code ou dotés d'un code erronés sont expulsés.
5. Procédé selon la revendication 1 ou l'une des autres revendications qui précèdent,
caractérisé en ce que la position des flans (11) lorsqu'ils sont amenés au poste de codage (23) est vérifiée
par plusieurs barrières lumineuses (41) disposées dans le parcours de transport des
flans (11) et en ce que les erreurs de position des flans (11) sont compensées par une commande appropriée
du laser (42) du poste de codage (23).
6. Procédé selon la revendication 1 ou l'une des autres revendications qui précèdent,
caractérisé en ce que lors de leur transport de flans superposés, les flans (11) présentent un degré de
superposition (s) supérieur à 50 %, de préférence de 60 %, pour compenser les flans
(11) défectueux expulsés tout en maintenant un taux de superposition (s* plus bas).
7. Procédé selon la revendication 1 ou l'une des autres revendications qui précèdent,
caractérisé en ce qu'après le codage, les flans (11) sont transportés avec leur extension longitudinale
transversale par rapport à la direction du transport et sont repris par la machine
d'emballage (21), en particulier une machine d'emballages mous, avec leur extension
longitudinale tournée dans le sens de leur longueur.
8. Ensemble de manipulation de flans (11) en matériau d'emballage pour emballages (10)
de cigarettes, en particulier du type emballage mou, et présentant un magasin (22)
conservant les flans (11) dans une pile et un dispositif de transport qui prélève
les flans (11) dans le magasin (22) et amène les flans (11) vers une machine (21)
d'emballage pour emballages (10) de cigarettes, en particulier un emballage mou, un
poste de codage (23) qui code (19, 20) les flans (11) un à un, un poste de rassemblement
(49) qui suit le poste de codage (23) et qui rassemble les flans (11) en un écoulement
de flans (11) voisins superposés et un dispositif de transport (44) qui transfère
les flans (11) à la machine d'emballage (21), caractérisé en ce que plusieurs magasins (22) sont disposés sur un carrousel rotatif (27) à magasins, les
flans (11) étant prélevés successivement dans des magasins (22) successifs, en ce que plusieurs de ces carrousels (27) à magasins sont prévus, en ce qu'un transporteur distinct (29) est associé à chaque carrousel (27) à magasins pour
amener les flans (11) vers le poste de codage (23), en ce qu'après avoir été prélevés dans les magasins (22), les flans (11) peuvent d'abord être
transportés le long du transporteur (29) en un écoulement de flans voisins superposés,
en ce qu'un poste (50) de séparation qui sépare un à un les flans (11) de l'écoulement est
disposé en amont du poste de codage (23), en ce que la position des flans (11) lors de leur amenée au poste de codage (23) peut être
vérifiée et en ce que les erreurs de position des flans (11) peuvent être compensées par une commande appropriée
du poste de codage (23).
9. Ensemble selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'un transporteur aspirant (35) est prévu au niveau du poste de codage (23) pour transporter
les flans (11) un à un sur une courroie verticale de transport du transporteur aspirant
(35) et pour coder différentes parties des flans (11) au moyen d'un laser (42).
10. Ensemble selon les revendications 8 ou 9, caractérisé en ce qu'une réserve intermédiaire (24) est prévue pour reprendre les flans (11) et les amener
au transporteur aspirant (35), un organe de prélèvement (34) étant disposé entre la
réserve intermédiaire (24) et le transporteur aspirant (35) pour transférer un à un
les flans (11) de la réserve intermédiaire (24) au transporteur aspirant (35), des
moyens de détection (41) étant disposés au niveau du transporteur aspirant (35) pour
déterminer la position des flans (11) en vue de la commande du laser (42).
11. Ensemble selon la revendication 9, caractérisé en ce que le transporteur aspirant (35) présente deux transporteurs sans fin (36) disposés
l'un à côté de l'autre et parallèlement à distance mutuelle, et présente des alésages
d'aspiration (37) qui assurent la position des flans (11) sur les transporteurs sans
fin (36).
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