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(11) |
EP 1 727 442 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.01.2016 Patentblatt 2016/01 |
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Anmeldetag: 12.03.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/002669 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/092142 (06.10.2005 Gazette 2005/40) |
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EPILATIONSGERÄT
EPILATOR
EPILATEUR
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Priorität: |
20.03.2004 DE 102004013755
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.12.2006 Patentblatt 2006/49 |
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Patentinhaber: Braun GmbH |
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61476 Kronberg (DE) |
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Erfinder: |
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- DORBER, Ralf
61440 Oberursel (DE)
- GRIESHABER, Frieder
61267 Neu Anspach (DE)
- SANCHEZ-MARTINEZ, Pedro
61476 Kronberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schneider, Stefan Michael |
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Procter & Gamble Service GmbH
Patentabteilung
Frankfurterstrasse 145 61476 Kronberg 61476 Kronberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 760 219 WO-A-94/04116 DE-A1- 19 602 559
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EP-A- 1 262 117 WO-A-2004/016126 JP-B2- 3 120 221
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Epilationsgerät zum Auszupfen von Haaren aus der menschlichen
Haut, mit einem Gehäuse, welches einen durch Antriebsmittel angetriebenen Epilationskopf
trägt, welcher im Bereich seiner Außenfläche Haarhalteelemente zum zumindest zeitweisen
Festhalten auszuzupfender Haare aufweist. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren
zum Auszupfen von Haaren aus der menschlichen Haut, bei welchem ein Epilationskopf,
der einem Gehäuse zugeordnet ist, derart über die Haut geführt wird, daß vom Epilationskopf,
der im Bereich seiner Außenfläche Haarhalteelemente zum zumindest zeitweisen Festhalten
auszuzupfender Haare aufweist, Haare ausgezupft werden, wobei der Epilationskopf eine
Relativbewegung zum Gehäuse ausführt.
[0002] Derartige Geräte und Verfahren werden zur kosmetischen Haarentfernung eingesetzt,
wobei die Mehrzahl der aktuellen Geräte einen rotierend angetriebenen walzenförmigen
Epilationskopf aufweist, welcher im Bereich seiner Außenfläche Klemmelemente aufweist,
die durch Betätigungsmittel beaufschlagt, Schließ- und Öffnungsbewegungen ausführen,
um dabei Haare einzuklemmen, auszuzupfen und auszuwerfen. Zur Realisierung der Schließ-
bzw. Öffnungsbewegung der einzelnen Klemmelemente werden die verschiedensten mechanischen
Ausführungen eingesetzt. Die
EP 532 106 A1 zeigt ein derartiges Epilationsgerät, wobei der aus einer Vielzahl von Scheibenelementen
zusammengesetzte walzenförmige Epilationskopf rotierend mit einer Drehzahl von ca.
2300 U/min. angetrieben wird. Der Durchmesser des Epilationskopfes ist mit einem Maß
von ca. 1,7 cm ausgeführt, so daß sich eine Umfangsgeschwindigkeit und somit auch
eine Haarauszugsgeschwindigkeit von ca. 2 m/Sek. ergibt.
[0003] Haarauszugsgeschwindigkeiten dieser Größenordnung bieten zwar Vorteile in Bezug auf
die Effizienz und in Bezug auf das Schmerzempfinden, jedoch hat sich gezeigt, daß
diese hohe Auszugsgeschwindigkeit mit einer mechanischen Beanspruchung des Haares
verbunden ist, bei welcher oftmals bis zu der Hälfte der ausgezupften Haare abgerissen
sind. Der Abriß des Haares erfolgt dabei meistens im Bereich zwischen der Haarwurzel
und der Austrittsfläche des Haares aus der Haut, d.h. unter der Hautoberfläche. Bei
den nicht an der Haarwurzel entfernten Haaren wird der Haarwachstumsprozeß nicht unterbrochen,
was zur Folge hat, daß diese Haare in Abhängigkeit vom Ort des Durchrisses schon nach
wenigen Tagen wieder aus der Hautoberfläche austreten.
[0004] Aus der
WO-A1-94/04116 ist eine Hautbedampfungseinrichtung bekannt, die eine Antriebwelle aufweist für ein
an dessen Kopfende zu befestigendes Zubehörteil zur Haarentfernung. Das Zubehörteil
weist Federn auf, die durch den Antrieb gespannt werden, um darin eingeklemmte Haare
zu entfernen und die durch den Antrieb wieder entspannt werden können. Die Federn
bewegen sich somit linear und werden entsprechend linear an deren Endpunkten angesteuert.
Die Rotationsbewegung der Antriebwelle wird über einen Exzenter in eine Linearbewegung
umgewandelt. Die Antriebwelle kann dabei mit 10 bis 80 U/min betrieben werden.
[0005] Aus der
JP-B1-3120221 ist ein Epilator gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 9 bekannt. Der walzenförmige
Epilationskopf wird dabei mit einer Geschwindigkeit von 240 U/ min rotierend angetrieben.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Epilationsgerät der oben genannten
Art zu schaffen, bei welchem der Anteil der an der Wurzel entfernten Haare deutlich
höher liegt, als dies mit den bislang bekannten Epilationsgeräten möglich ist. Dadurch
wird die Haarentfernung insgesamt nachhaltiger, d.h. die Zeitintervalle zwischen nötigen
Epilationsvorgängen können deutlich verlängert werden. Diese Aufgabe soll dabei mit
möglichst einfachen Mitteln gelöst werden.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Geschwindigkeit der Außenfläche
des Epilationskopfes relativ zum Gehäuse kleiner als 0,15 m/Sek. beträgt.
[0008] Durch das erfindungsgemäße Gerät kann sichergestellt werden, daß einmal von den Klemmelementen
erfaßte Haare nachhaltig entfernt werden. Dadurch, daß aufgrund der niedrigen Auszugsgeschwindigkeit
die mechanische Belastung des gezogenen Haares so gering ist, daß ein Zerreißen verhindert
wird, werden die Haare an der Wurzel entfernt, wodurch das Zeitintervall, bis sich
erneut nachgewachsene Haare an der Hautoberfläche einstellen, verlängert wird. Ein
weiterer Vorteil ist, daß einmal gegriffene Haare komplett entfernt werden, so daß
ein eventuell auftretender Auszugsschmerz nur ein einziges Mal auftritt, während im
Falle des Zerreißens eines angezupften Haares dieses eventuell ein weiteres Mal gegriffen
und erst dann zumindest optisch entfernt ist.
[0009] Die Epilationsköpfe der erfindungsgemäßen Epilationsgeräte sind rotierend angetrieben.
Die jeweilige Bewegung kann dabei entweder konstant oder aber auch oszillierend durchgeführt
werden. Dabei hat die osziliierende Antriebsvariante den Vorteil, daß sie insbesondere
dann, wenn sie darüber hinaus auch noch Mittel zum Ausrichten der auszuzupfenden Haare
enthält, den Vorteil, daß die Haare vorzugsweise in Haarwuchsrichtung herausgezogen
werden. Dies ist in Bezug auf die Reduktion des beim langsam stattfindenden Auszupfvorgang
hervorrufbaren Schmerzes von Vorteil.
[0010] Ein weiterer vorteilhafter Effekt im Bezug auf die Schmerzreduktion kann dadurch
erreicht werden, daß im Bereich des Auszupfortes der Haare Mittel zum Niederhalten
oder Spannen der Haut vorgesehen sind, wie sie beispielsweise aus der
DE-U 89 06 774 bekannt sind. Auf diese Weise wird ein Ziehen senkrecht zur Hautoberfläche vermieden,
welches als schmerzhaft empfunden werden kann.
[0011] Vorteilhaft in Bezug auf die Realisierung von Epilationsgeräten mit niedriger Zupfgeschwindigkeit
ist es, wenn der Epilationskopf eine Adhäsionsfläche aufweist, mit welcher Haare erfasst
und gezupft werden. Die auszuzupfenden Haare haften bei einer solchen Einrichtung
nach einem Kontaktieren durch den Epilationskopf an diesem und werden durch die Relativbewegung
zwischen der Haut und der Oberfläche des Epilationskopfes ausgezupft. Dabei kann der
Epilationskopf auch durch ein bewegtes, eine Adhäsionsschicht aufweisendes Band gebildet
sein. Ein derartiges Epilationsgerät ist bereits aus der deutschen Patentanmeldung
mit dem amtlichen Aktenzeichen10345592.2-23 bekannt.
[0012] Da aufgrund der langsamen Relativbewegung des Epilationskopfes relativ zum Gehäuse
die zeitliche Auszupfrate im Vergleich zu herkömmlichen Epilationsgeräten geringer
ausfällt, ist es in Bezug auf die Effizienz von Vorteil, wenn das Epilationsgerät
ine Vielzahl von Zupfmöglichkeiten bietet. Insbesondere ist es von Vorteil, wenn das
Epilationsgerät mehrere Epilationsköpfe aufweist, welche beispielsweise hintereinander
angeordnet sind und gleichzeitig betrieben werden.
[0013] Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele. Dabei bilden
alle beschriebenen oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger
Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung
in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
[0014] In der einzigen Figur ist ein Epilationsgerät gemäß der Erfindung dargestellt.
[0015] Das Epilationsgerät besitzt ein Gehäuse 1, in dem ein walzenförmiger Epilationskopf
2 um seine Längsachse 3 drehbar gelagert ist. An der Mantelfläche des Epilationskopfes
sind eine Vielzahl von Klemmelementen angeordnet, die durch eine nicht näher dargestellte
Mechanik in und außer Klemmkontakt zueinander gebracht werden können, so daß sie in
der Lage sind, Haare zwischen zwei einander zugeordneten Klemmelementen einzuklemmen,
auszuzupfen und anschließend wieder auszuwerfen.
[0016] Der Epilationskopf 2 ist durch einen Elektromotor 5 um die Längsachse 3 rotierend
antreibbar. Hierzu ist der Elektromotor 5 über eine aus einer Vielzahl von Zahnradpaaren
bestehenden Getriebeeinrichtung mit dem Antriebszahnrad 6 des Epilationskopfes 2 gekoppelt.
Durch entsprechende Steuerelemente ist dafür gesorgt, daß sich während der Rotationsbewegung
des Epilationskopfes um die Längsachse 3 die Klemmelemente 4 innerhalb eines definierten
Sektors alternierend öffnen und schließen, so daß bei dem Überstreichen der Haut mit
dem Epilationskopf 2 sich auf der Haut befindliche Haare gegriffen, eingeklemmt und
ausgezupft werden können. Das Öffnen und Schließen der Klemmelemente 4 kann beispielsweise
auf eine Art erzeugt werden, wie sie in der
WO 98/05234 A1 beschrieben ist.
[0017] In Abhängigkeit vom Durchmesser des Epilationskopfes 2 wird der Elektromotor 5 mit
einer Drehzahl angetrieben, die unter Berücksichtigung des Zwischengetriebes sicherstellt,
daß bei einem rotierenden System das Verhältnis zwischen der Drehzahl des Epilationskopfes
in Umdrehungen pro Minute und den Durchmesser des Epilationskopfes in Millimeter maximal
25 beträgt. Ein noch besserer Effekt in Bezug auf die nachhaltige Epilation wird erreicht,
wenn dieses Verhältnis kleiner als 10 ist. Dies entspricht Umfangsgeschwindigkeiten
von weniger als 0,6 m/Sek. bzw. weniger als 0,15 m/Sek. Diese Relativgeschwindigkeiten
des Epilationskopfes 2 gegenüber dem Gehäuse 1 gelten nicht nur für rotierende Systeme,
bei welchen die Klemmelemente 4 um eine Achse drehend bewegt werden, sondern auch
für - zeichnerisch nicht dargestellte - Ausführungen eines Epilationsgerätes, bei
denen der Epilationskopf eine Linearbewegung relativ zum Gehäuse ausführt. Bei oszillierenden
Bewegungen des Epilationskopfes relativ zum Gehäuse gelten diese Geschwindigkeitswerte
für die mittlere Geschwindigkeit zwischen zwei Umkehrpunkten.
1. Epilationsgerät zum Auszupfen von Haaren aus der menschlichen Haut, mit einem Gehäuse
(1), welches einen durch Antriebsmittel (5) angetriebenen walzenförmigen Epilationskopf
(2) trägt, welcher im Bereich seiner Außenfläche Haarhalteelemente (4) zum zumindest
zeitweisen Festhalten auszuzupfender Haare aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebsmittel (5) den Epilationskopf (2) im Betriebszustand so rotierend antreiben,
dass die Geschwindigkeit der Außenfläche des walzenförmigen Epilationskopfes (2) relativ
zum Gehäuse (1) und somit die Haarauszugsgeschwindigkeit kleiner oder gleich 0,15
m/Sek. beträgt.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Epilationskopf (2) beweglich im Gehäuse (1) gelagert ist und im Bereich seiner
Außenfläche Klemmelemente (4) aufweist, die, durch Betätigungsmittel beaufschlagt,
Schließ- und Öffnungsbewegungen aufführen, um dabei Haare einzuklemmen, auszuzupfen
und auszuwerfen.
3. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Epilationskopf (2) rotierend/oszillierend angetrieben ist.
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Epilationskopf (2) eine Adhäsionsfläche aufweist, mit welcher Haare erfasst und
gezupft werden.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Epilationskopf (2) durch ein bewegtes, eine Adhäsionsschicht aufweisendes Band
gebildet ist.
6. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Epilationskopfes (2) Mittel zum Ausrichten der auszuzupfenden Haare
vorgesehen sind.
7. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Niederhalten der Haut im Bereich des Auszupfortes der Haare vorgesehen
sind.
8. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Epilationsgerät mehrere Epilationsköpfe (2) aufweist.
9. Verfahren zum Auszupfen von Haaren aus der menschlichen Haut, bei welchem ein walzenförmiger
Epilationskopf (2), der einem Gehäuse (1) zugeordnet ist, derart mittels Antriebsmitteln
(5) über die Haut geführt wird, dass vom Epilationskopf (2), der im Bereich seiner
Außenfläche Haarhalteelemente (4) zum zumindest zeitweisen Festhalten auszuzupfender
Haare aufweist, Haare ausgezupft werden, wobei der Epilationskopf (2) eine rotierende
Relativbewegung zum Gehäuse (1) ausführt,
dadurch gekennzeichnet,
dass diese Relativbewegung eine Geschwindigkeit besitzt, und somit auch eine Haarauszugsgeschwindigkeit
ergibt, kleiner 0,15 m/Sek. beträgt.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1-8 eingesetzt ist.
1. An epilator for plucking hairs from human skin, having a housing (1) with an epilation
head (2) driven by driving means (5) and having hair-retaining elements (4) in the
area of its outer surface for at least temporarily holding the hairs to be plucked,
characterized in that,
in operating state, the driving means (5) rotatably drive the epilation head (2) in
such a way that the speed of the outer surface of the cylindrical epilation head (2)
relative to the housing (1), and thus the hair extraction speed, is less than or equal
to 0.15 m/sec.
2. The device according to claim 1, characterized in that the epilation head (2) is movably mounted in the housing (1) and has clamping elements
(4) in the area of its outer surface, which, charged by actuating means, execute opening
and closing movements in order to clamp, pluck and eject hairs.
3. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the epilation head (2) is rotatably/oscillatingly driven.
4. The device according to claim 1, characterized in that the epilation head (2) has an adhesion surface with which hairs are grasped and plucked.
5. The device according to claim 4, characterized in that the epilation head (2) is formed by a movable band having an adhesion layer.
6. The device according to any of the preceding claims, characterized in that means for aligning the hairs to be plucked are provided in the area of the epilation
head (2).
7. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the means for holding down the skin are provided in the region of the plucking location
of the hairs.
8. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the epilator has a plurality of epilation heads (2).
9. A method for plucking hairs from human skin in which a cylindrical epilation head
(2), which is assigned to a housing (1), is guided over the skin by means of driving
means (5) in such a way that hairs are plucked by the epilation head (2), which has
hair retaining elements (4) in the area of its outer surface for at least temporarily
holding hairs to be plucked, wherein the epilation head (2) executes a rotational
movement relative to the housing (1),
characterized in that
this relative movement has a speed, and thus also results in a hair extraction speed,
that is less than 0.15 m/sec.
10. The method according to claim 9, characterized in that a device according to any of the preceding claim 1-8 is used.
1. Épilateur destiné à épiler les poils de la peau humaine, comprenant un boîtier (1),
doté d'une tête d'épilation (2) de forme cylindrique entraînée par des éléments d'entraînement
(5), qui présente, dans la zone de sa surface externe, des éléments (4) de retenue
de poils destinés à retenir au moins temporairement les poils à épiler,
caractérisé en ce que,
les éléments d'entraînement (5) entraînent en rotation l'épilateur en fonctionnement,
de manière telle que la vitesse de la surface externe de la tête d'épilation (2) de
forme cylindrique par rapport au boîtier (1) et, ainsi, la vitesse d'épilation des
poils, soit inférieure ou égale à 0,15 m/sec.
2. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce que la tête d'épilation (2) est disposée de manière mobile dans le boîtier (1) et présente,
dans la zone de sa surface externe, des éléments de serrage (4) qui, en étant sollicités
par des moyens d'actionnement, accomplissent des mouvements de fermeture et d'ouverture
pour pincer, épiler et éjecter des poils.
3. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tête d'épilation (2) est entraînée en rotation/oscillation.
4. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce que la tête d'épilation (2) présente une surface d'adhérence, avec laquelle les poils
sont saisis et épilés.
5. Appareil selon la revendication 4, caractérisé en ce que la tête d'épilation (2) est formée par une bande mobile présentant une couche d'adhérence.
6. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, dans la zone de la tête d'épilation (2), des moyens sont prévus afin d'aligner les
poils à épiler.
7. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des moyens de maintien de la peau sont prévus dans la zone du site d'épilation.
8. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil d'épilation présente plusieurs têtes d'épilation (2).
9. Procédé d'épilation de poils de la peau humaine, selon lequel une tête d'épilation
(2) de forme cylindrique, agencée dans un boîtier (1), est passée sur la peau au moyen
d'éléments d'entraînement (5) de sorte que des poils sont épilés par la tête d'épilation
(2), qui présente, dans la zone de sa surface externe, des éléments de retenue de
poils (4) afin de retenir au moins temporairement les poils à épiler, selon lequel
la tête d'épilation (2) réalise un mouvement relatif rotatif par rapport au boîtier
(1),
caractérisé en ce que
ce mouvement relatif possède une vitesse et, ainsi, une vitesse d'épilation des poils,
inférieure à 0,15 m/sec.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'un appareil selon l'une des revendications précédentes 1 à 8 est utilisé.

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