Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Reinigungsautomaten, insbesondere eine Durchlaufspülmaschine,
für zu reinigendes Gut, wie z.B. Geschirr.
Stand der Technik
[0002] Reinigungsautomaten, insbesondere Durchlaufspülmaschinen, die z.B. für die Reinigung
der bei Gemeinschaftsverpflegung anfallenden, zu reinigenden Geschirr-, Tablett- und
Behälterteile eingesetzt werden, sind bekannt. Während Geschirrspülmaschinen für den
häuslichen Bereich in der Regel bei einer ortsfesten Anordnung der zu reinigenden
Geschirr- und Besteckteile einen Programmablauf mit den aufeinander folgenden Reinigungsschritten
durchlaufen, werden die Behandlungszonen in Durchlaufspülmaschinen nacheinander angeordnet
und das Spülgut beziehungsweise das zu reinigende Gut mittels geeignet ausgebildeter
Fördermittel vom Einlaufbereich durch die aufeinander folgend zu durchlaufenden Behandlungszonen
zum Entnahmebereich transportiert.
[0003] Aus dem Stand der Technik bekannte Durchlaufspülmaschinen besitzen zwischen Einlaufbereich
und Auslaufbereich mindestens vier Behandlungszonen. Eine Fördereinrichtung fördert
das Spülgut durch die Behandlungszonen. Hierbei handelt es sich um eine Vorreinigungszone
(Vorabräumung), mindestens eine Reinigungszone, eine Klarspülzone sowie eine Trocknungszone.
In der Vorreinigungszone (Vorabräumung) wird leicht anhaftender Schmutz von dem zu
reinigenden Gut entfernt. Hierzu wird Spülflüssigkeit durch eine Pumpe aus dem dieser
Behandlungszone zugeordneten Vorratstank angesaugt und über dem zu reinigenden Gut
durch geeignet ausgebildete Düsen versprüht. Anschließend fließt die Spülflüssigkeit
wieder zurück in den Vorratstank und wird dort erneut von einer Umwälzpumpe angesaugt
und in den Umwälzkreislauf eingebracht. Üblicherweise wird der Vorratstank durch Siebe
abgedeckt, um größere Schmutzpartikel aus der Spülflüssigkeit zurückzuhalten.
[0004] In der mindestens einen Reinigungszone, die sich an die Vorreinigungszone (Vorabräumung)
anschließt, werden mittels einer üblicherweise alkalischen Spülflüssigkeit noch an
dem zu reinigenden Spülgut, anhaftende Schmutzpartikel vom Spülgut entfernt. Dazu
wird die erwärmte Spülflüssigkeit durch eine weitere Umwälzpumpe aus dem der Behandlungszone
zugeordneten Vorratstank angesaugt und über dem Spülgut mittels geeignet positionierter
und orientierter Düsen versprüht. Anschließend fließt die Spülflüssigkeit wieder zurück
in den entsprechenden Vorratstank und wird dort erneut von der Umwälzpumpe angesaugt.
Üblicherweise wird der Vorratstank durch Siebe abgedeckt, um gröbere Schmutzpartikel
aus der Spülflüssigkeit zurückzuhalten.
[0005] Durch die in der Regel erwärmte Spülflüssigkeit entstehen beim Versprühen derselben
innerhalb der jeweiligen Behandlungszone des Reinigungsautomaten Dampfschwaden (Wrasen).
Hierbei ist es wichtig, die Wrasen und damit deren Energieinhalt möglichst in dieser
Behandlungszone zu halten, um eine Ausführung von Heizenergie auf diesem Wege aus
dieser Zone zu vermeiden.
[0006] In der Klarspülzone, die sich an die mindestens eine Reinigungszone anschließt, wird
die alkalische Spülflüssigkeit, welche die Oberfläche des Spülgutes benetzt, zusammen
mit eventuell noch verbliebenen Speiseresten von der Oberfläche des Spülgutes mittels
heißem Frischwasser abgespült, dem in der Regel ein Klarspüler zudosiert ist. Bei
bestimmten Ausführungsformen der Klarspülzone wird das Frischwasser nach diesem Behandlungsschritt
nochmals in einem dieser Behandlungszone zugeordneten Vorratstank aufgefangen und
mit einer dieser Behandlungszone zugeordneten Umwälzpumpe angesaugt und vor der eigentlichen
Frischwasserklarspülung mittels Düsen über das Spülgut verteilt. Anschließend fließt
die Spülflüssigkeit wieder zurück in den Vorratstank und wird dort erneut von der
Umwälzpumpe angesaugt. Durch die erhöhte Temperatur des erwärmten Wassers und die
feine Versprühung mittels der Sprühdüsen entstehen ebenfalls Dampfschwaden (Wrasen)
in dieser Zone. Analog zur mindestens einen Reinigungszone ist es hier ebenfalls wichtig,
die Wrasen und damit deren Energieinhalt möglichst in der jeweiligen Behandlungszone,
in diesem Falle der Klarspülzone, zu halten, um eine Ausführung von Wärmeenergie aus
dieser Zone auf diesem Wege zu vermeiden.
[0007] Während des Spülprozesses in den Spülflüssigkeitsführenden Prozessschritten entstehen
energiereiche Dampfschwaden (Wrasen) sowie feuchte, warme Luft, die innerhalb des
Reinigungsautomaten zu mindestens einer Einrichtung zur Wärmerückgewinnung geleitet
und dann aus der Maschine abgeführt werden.
[0008] In der sich an die Klarspülzone anschließenden Trocknungszone wird mittels eines
Gebläses erwärmte Luft über Austrittsdüsen auf das Spülgut geblasen. Die Gebläse sind
derart ausgeführt, dass an der Austrittsdüse hohe Luftgeschwindigkeiten erzielt werden
können. Dadurch wird die auf dem Spülgut verbliebene Spülflüssigkeit teilweise durch
Abblasen und teilweise durch Verdampfen vom Spülgut entfernt. Idealerweise sollte
die erwärmte Luft in der Trocknungszone im Kreislauf geführt werden und unerwünschte
Luftströmungen in Richtung der benachbarten Zone, insbesondere der Klarspülzone und
dem Auslaufbereich bzw. dem Abnahmebereich des Reinigungsautomaten, vermieden werden.
Diese Strömungen können durch die Art des Spülgutes selbst und die Ausgestaltung der
Trocknungszone beeinflusst werden. Dass die Luftströmung innerhalb der Trocknungszone
bleibt, wird üblicherweise durch innerhalb des Fördermittels angeordnete Luftumlenkwannen
erreicht. Bei dem Fördermittel handelt es sich z.B. um ein endlos ausgebildetes Transportband,
welches das Reinigungsgut kontinuierlich oder unter Zwischenschaltung von Transportpausen
durch die oben beschriebenen Behandlungszonen des Reinigungsautomaten fördert.
[0009] Die aus der Austrittsdüse des Gebläses austretende Luftströmung trifft auf die Luftumlenkwannen,
die unterhalb des Fördermittels ausgebildet sind, auf und teilt den Luftstrom im Wesentlichen
in einen zum Einlaufbereich und einen zum Auslaufbereich des Reinigungsautomaten gerichteten
Teilstrom auf. Durch die üblicherweise U-förmige ausgebildete Luftumlenkwanne werden
beide Teilströme nach oben umgelenkt und wieder zurück zum Gebläse geführt, um dort
erneut angesaugt und über das Spülgut geblasen zu werden. Da die umgewälzte Luft in
der Trocknungszone die Feuchtigkeit des gereinigten Spülgutes aufnimmt und dadurch
feuchter wird, damit schlechter weitere Feuchtigkeit aufnehmen kann, muss sie teilweise
durch Frischluft aus der Umgebung ersetzt werden. Dies wird erreicht, indem innerhalb
der Reinigungsautomaten durch geeignete Vorrichtungen eine Strömung in Richtung einer
Absaugstelle erzeugt wird und eine Teilluftmenge aus der Maschine entnommen wird.
Gleichzeitig strömt Frischluft in die Trocknungszone nach und ersetzt einen Teil der
in der Trocknungszone im Kreislauf geförderten Luft.
[0010] Aus
DE 10 2004 003 797 A1 ist eine Durchlauf-Geschirrspülmaschine mit mehreren Behandlungszonen bekannt. Die
Strömungsrichtung der Abluft innerhalb der Reinigungsautomaten verläuft vom Auslauf
zum Einlauf entgegen der Transportrichtung des Spülgutes durch den Geschirrspülautomaten,
wobei die Absaugstelle im Bereich des Einlaufbereiches des Geschirrspülautomaten angeordnet
ist. Die Luftvolumina, die aus der Trocknungszone abgezogen werden, können durch einstellbare
Positionen von Austrittsdüsen des Gebläses der Trocknungszone verändert werden.
[0011] DE 30 19 922 A1 offenbart eine Geschirrspülmaschine mit einer Wärmepumpe, wobei an einer Auslaufbahn
einer gewerblichen Geschirrspülmaschine ein Luftführungstunnel angeordnet ist. Durch
diesen wird Raumluft von einem Gebläse der Wärmepumpe angesaugt und entgegen der Transportrichtung
des Spülgutes über das zu trocknende Spülgut geleitet. Aufgrund der hohen Leistung
der Wärmepumpe durchströmt eine große Luftmenge mit hoher Geschwindigkeit den Lüftungskanal.
[0012] Die aus dem Stand der Technik bekannten Maschinen sind derart ausgelegt, dass die
Luftumlenkwannen und die dadurch entstehenden Luftströmungen auf einen bestimmten,
bevorzugt idealen, Betriebszustand ausgelegt sind. Dieser ideale Betriebszustand ist
nur gegeben, wenn das Spülgut, z.B. Teller und Tabletts, senkrecht im dafür vorgesehenen
Fördermedium, dem bevorzugt eingesetzten Transportband positioniert ist, da nur in
diesem Zustand die vom Gebläse geförderte Luft auf die unter dem Fördermedium befindliche
Luftumlenkwanne auftreffen kann und diese dann zurück zum Gebläse geführt wird.
[0013] Abweichend zu dem oben genannten Betriebszustand, der dem idealen Betriebszustand
entspricht, sind jedoch besondere Betriebszustände möglich, bei denen z.B. Behälter,
auf dem Fördermedium liegende Tabletts oder lange, flächige Spülgüter zum Reinigen
durch die verschiedenen Behandlungszonen der Durchlaufspülmaschine transportiert werden.
Diese Sonderbetriebszustände können in unregelmäßigen Abständen während des normalen
Betriebszustands auftreten. Durch längeres Reinigungsgut wird die sich unter dem Fördermittel
befindliche Luftumlenkwanne während des Transports des Reinigungsguts durch die Trocknungszone
ganz oder teilweise abgedeckt. Somit ist die Funktion der Luftumlenkwanne, nämlich
die Luft im Kreislauf zu führen, ganz oder teilweise aufgehoben. Beim Auftreffen des
durch das Gebläse mit hoher Geschwindigkeit austretenden Luftstroms auf das darunter
befindliche Reinigungsgut, so z.B. Behälter oder liegende Tabletts, teilt sich dieser
in Teilströme auf, welche in Richtung Auslauf (Abnahmestelle des zu reinigenden Gutes
vom Transportband) und/oder der zur Trocknung benachbarten Zone, der Klarspülzone
gerichtet sind.
[0014] Der eine Teilstrom, welcher in Richtung Klarspülung gerichtet ist, bewirkt eine Luftströmung
durch die gesamte Durchlaufspülmaschine in Richtung auf den Einlaufbereich des Reinigungsautomaten
und lässt energiereiche, warme und feuchte Luft sowie Dampfschwaden (Wrasen) am Einlaufbereich
austreten. Das bedeutet, dass das Raumklima im Aufstellraum des Reinigungsautomaten
nachteilig beeinflusst wird, da die Luftfeuchtigkeit in diesem zunimmt.
[0015] Die andere Teilströmung, welche in Richtung auf den Auslaufbereich des Reinigungsautomaten
gerichtet ist, bewirkt in nachteiliger Weise, dass energiereiche, warme, feuchte Luft
aus der Trocknungszone zur Abnahmestrecke des Reinigungsgutes, d.h. in den Aufstellraum
des Reinigungsautomaten einströmt und dessen Klima nachteilig beeinflusst, indem die
Luftfeuchtigkeit zunimmt. Zusätzlich kann Wrasen, d.h. Dampfschwaden, aus der Klarspülzone
in die Trocknungszone nachströmen. Dies geht mit dem Nachteil einher, dass auf diese
Weise sehr viel Feuchtigkeit in die Trocknungszone und in die innerhalb der Trocknungszone
umgewälzte Luft eingebracht wird. Das wiederum hat zur Folge, dass das Trocknungsergebnis
des nachfolgenden Reinigungsgutes erheblich verschlechtert wird.
[0016] Die obenstehend skizzierte Lösung, die Gebrauch von Luftumlenkwannen macht, hat den
Nachteil, dass bei zeitweise auftretenden, besonderen Betriebszuständen, so z.B. bei
auf dem bevorzugt endlos ausgebildeten Transportmedium transportierten Behältern oder
auf dem endlosen Transportmedium aufliegenden Tabletts durch das Austreten von Wrasen,
d.h. Dampfschwaden, Energie aus der Durchlaufspülmaschine austritt. Dies bedeutet
für den Betreiber solcher Durchlaufspülmaschinen einen sich daraus ergebenden erhöhten
Energiebedarf, um die Energieverluste wieder zu decken. Zudem wird durch den austretenden,
energiereichen Wrasen das Bedienpersonal im Einlaufbereich, d.h. dem Bestückungsbereich
des bevorzugt endlosen Transportmediums, und im Abnahmebereich, d.h. bei der Entnahme
des gereinigten Gutes vom endlosen Transportmedium erhöhten Belastungen ausgesetzt.
Offenbarung der Erfindung
[0017] Der vorliegenden Erfindung liegt angesichts der skizzierten Nachteile des Standes
der Technik die Aufgabe zugrunde, die Trocknungszone eines Reinigungsautomaten, insbesondere
einer Durchlaufspülmaschine, so auszubilden, dass durch Sonderbetriebszustände nur
geringe oder keine ungewollten Luftströmungen und damit energiereiche Dampfschwaden
(Wrasen) in benachbarte Behandlungszonen und/oder in den Raum gelangen, in dem der
Reinigungsautomat, bei dem es sich bevorzugt um eine Durchlaufspülmaschine handelt,
aufgestellt ist.
[0018] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des unabhängigen Anspruches
1 gelöst.
[0019] Der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung folgend wird die Drehzahl des Gebläses,
welches Luft innerhalb der Trocknungszone im Kreislauf fördert, entsprechend des durch
das jeweilig in der Trocknungszone befindlichen Spülgutes verursachten Betriebszustands
geregelt.
[0020] Die mit der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung erzielbaren Vorteile liegen vor
allem darin, dass die energiereichen Dampfschwaden (Wrasen) und damit warme, feuchte
Luft durch die Reduzierung der Drehzahl des Gebläses der Trocknungszone im Falle eines
Sonderbetriebszustands nicht oder nur in geringem Maße durch den Einlaufbereich bzw.
den Auslaufbereich des Reinigungsautomaten, bei dem es sich bevorzugt um eine Durchlaufspülmaschine
handelt, entweicht. Zudem wird durch die Reduzierung der Drehzahl des Gebläses innerhalb
der Trocknungszeit erreicht, dass die Luftströmung in der Trocknungszone besser im
Kreislauf geführt werden kann. Dies hat den vorteilhaften Effekt, dass keine oder
nur wenige Dampfschwaden (Wrasen) von der, der Trocknungszone vorgelagerten, Klarspülzone
in die Trocknungszone selbst gelangen und somit gewährleistet ist, dass innerhalb
der Trocknungszone stets eine ausreichende Menge trockener Luft zur Verfügung steht,
die in der Lage ist, Feuchtigkeit des zu trocknenden Spülguts aufzunehmen.
[0021] Die Steuerung des Reinigungsautomaten, bei dem es sich bevorzugt um eine Durchlaufspülmaschine
handelt, ist in der Lage zu erkennen, ob und wann ein Sonderbetriebszustand im oben
skizzierten Sinne vorliegt. Ein Sonderbetriebszustand kann z.B. dadurch gegeben sein,
dass Behälter, auf dem Fördermedium liegende Tabletts, oder langes Spülgut zum Reinigen
durch den Reinigungsautomaten transportiert werden. Dieser Sonderbetriebszustand kann
in unregelmäßigen Abständen, während des normalen Betriebes als einmaliges Ereignis
oder mehrmals hintereinander auftreten. Durch entsprechend ausgebildete Sensoren,
wie z.B. Feuchtigkeitssensoren, Differenzdruckschalter, Strömungssensoren oder ähnliches,
wird dieser Sonderbetriebszustand erkannt und der Steuerung des Reinigungsautomaten
übermittelt. Sobald dieser Sonderbetriebszustand von der Maschinensteuerung erkannt
wird, erfolgt eine Reduzierung der Drehzahl des Gebläses und somit eine Reduzierung
der Strömungsgeschwindigkeit sowie des Luftvolumens des an der Austrittsdüse des Gebläses
austretenden Luftstroms in die Trocknungszone auf einen vorher bestimmten Wert, der
in der Maschinensteuerung gespeichert ist. Der geringere und somit hinsichtlich seiner
Strömungsgeschwindigkeit verlangsamte Luftstrom bewirkt in vorteilhafter Weise beim
Auftreffen auf das zu reinigende Gut, geringere Teilströme in Richtung der benachbarten
Zonen, d.h. des Abnahmebereiches am Ende des Durchlaufgeschirrspülautomaten bzw. der,
der Trocknungszone vorgelagerten, Klarspülzone. Da die nunmehr auftretenden Teilströme
eine wesentlich geringere Strömungsgeschwindigkeit aufweisen, ist es möglich, diese
innerhalb der Trocknungszone im Kreislauf zu führen und somit ein Entweichen derselben
aus der Trocknungszone in die oben erwähnten benachbarten Zonen zu vermeiden.
[0022] Weiterhin ist die Maschinensteuerung des Reinigungsautomaten, bei dem es sich bevorzugt
um eine Durchlaufspülmaschine handelt, in der Lage, in Abhängigkeit des in der Trocknungszone
angebrachten, mindestens einen Feuchtigkeitssensors und/oder mindestens eines dort
vorgesehenen Temperatursensors und/oder mindestens eines dort angeordneten Drucksensors
zu erkennen, ob und wann ein Sonderbetriebszustand der Durchlaufspülmaschine nicht
mehr vorliegt. Hat die Maschinensteuerung diesen Zustand, den Übergang vom Sonderbetriebszustand
auf Normalbetriebszustand erkannt, kann die Drehzahl des Gebläses und somit die Geschwindigkeit
sowie das Luftvolumen des an der Austrittsdüse des Gebläses austretenden Luftstroms
der Trocknungszone auf den vor der Reduktion eingestellten Wert wieder erhöht werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0023] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend eingehender beschrieben.
[0024] Es zeigt:
- Figur 1
- eine schematisch wiedergegebene Darstellung einer Ausführungsform der erfindungsgemäß
vorgeschlagenen Durchlaufspülmaschine,
- Figur 2
- eine Trocknungszone, in welcher die Erkennung eines Sonderbetriebszustands dargestellt
ist,
Ausführungsformen
[0025] Der Darstellung gemäß Figur 1 ist eine schematische wiedergegebene Ausführungsform
der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Durchlaufspülmaschine zu entnehmen.
[0026] In dieser treten durch unterschiedlich gestaltetes Spülgut 9, 10 in unregelmäßigen
Abständen unterschiedliche Betriebszustände auf. Der Transport des Spülgutes 9, 10
erfolgt in der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform der Durchlaufspülmaschine
mittels eines Transportbandes 11. Dieses Transportband 11 wird bevorzugt als endloses
umlaufendes Medium eingesetzt, um das Spülgut 9, 10 durch verschiedene Behandlungszonen
der in Figur 1 dargestellten Durchlaufspülmaschine zu transportieren.
[0027] Auf dem Transportband 11 befindet sich zum einen Spülgut 10, wie z.B. eingestellte
Tabletts und/oder Teller, welche einen normalen Betriebszustand darstellen. Zum anderen
befindet sich ebenfalls auf dem Transportband 11 Spülgut 9, wie z.B. Behälter und/oder
langes Spülgut, welches durch die jeweilige Konfiguration zu einem Sonderbetriebszustand
der Durchlaufspülmaschine führt.
[0028] An einem Einlauf 1 läuft auf der Oberseite des Transportbandes 11 aufgenommenes Spülgut
9, 10 in einen Einlauftunnel 2 ein. Der Einlauftunnel 2 ist mittels eines Trennvorhangs
13 nach außen abgeschirmt, um den Austritt von Dampfschwaden im Bereich des Einlaufes
1 der Durchlaufspülmaschine zu verhindern. Nach dem das an der Oberseite des Transportbandes
11 aufgenommene Spülgut 9, 10, welches in Transportrichtung 12 transportiert wird,
den Einlauftunnel 2 passiert hat, wird es in eine Vorspülzone 3 transportiert. Innerhalb
der Vorspülzone 3 (Vorabräumung) ist ein Vorspülsystem 15 angeordnet. Dieses Vorspülsystem
15 weist mindestens ein Sprührohr, bevorzugt mehrere Sprührohre, auf, welche an der
Unterseite bzw. oberhalb des umlaufenden Transportbandes 11 in dieser Zone angeordnet
sind. Über eine in Figur 1 nicht dargestellte Pumpe wird das Vorspülsystem 15 mit
Reinigungsfluid beaufschlagt und mittels der Sprührohre und der Sprüharme auf das
Spülgut versprüht. Die Vorspülzone 3 ist über einen weiteren Trennvorhang 13 von einer
sich an dieser anschließenden Spülzone 4 getrennt.
[0029] Nachdem das Spülgut 9, 10 die Vorspülzone 3 verlassen hat, tritt dieses in eine nachfolgende
Spülzone 4 ein. Auch die nachfolgende Spülzone 4 umfasst mindestens ein Spülsystem
16, welches oberhalb und unterhalb der Oberseite des umlaufend ausgebildeten Transportbandes
11 angeordnet ist. Der mindestens einen Spülzone 4 ist ebenfalls eine in ihrer Pumpenleistung
variabel regelbare Pumpe zugeordnet, über welche die Sprührohre des Spülsystems 16
mit Reinigungsfluid beaufschlagt werden. Die Spülzone 4 ist durch einen weiteren Trennvorhang
13 von einer Pumpenklarspülzone 5 getrennt, welche ein oberhalb und ein unterhalb
der Oberseite des Transportbandes 11 angeordnetes Sprühsystem in Gestalt von zwei
einander gegenüberliegenden Sprührohren 17 aufweist. An die Pumpenklarspülzone 5 schließt
sich eine Frischwasserklarspülzone 6 an. Innerhalb der Frischwasserklarspülzone 6
wird das Spülgut 9, 10 mit Frischwasser abgespült, um verbliebene Verunreinigungen
bzw. das zuvor aufgebrachte Reinigungsfluid vor Eintritt des Spülgutes 9, 10 in eine
Trocknungszone 7 von diesem zu entfernen. Der Frischwasserklarspülzone 6 nachgeschaltet,
befindet sich ein weiterer Trennvorhang 13, welcher die Frischwasserklarspülzone 6
von der Trocknungszone 7 trennt. Innerhalb der Trocknungszone 7, welcher eine Abnahmestrecke
8 nachgeschaltet ist, befindet sich ein Trocknungsgebläse 19. Dieses Trocknungsgebläse
19 saugt Luft aus der Trocknungszone 7 an, führt diese über eine nicht dargestellte
Heizeinrichtung zu einer Austrittsdüse 20. Die im Trocknungsgebläse 19 und den nachfolgenden
Heizeinrichtungen erwärmte bzw. erhitzte Luft wird in die Austrittsdüse 20 beschleunigt,
und mit hoher Geschwindigkeit in Richtung auf das die Trocknungszone 7 passierende,
gereinigte und klargespülte Spülgut 9, 10 gelenkt. Im unteren Bereich der Trocknungszone
7 befindet sich eine Luftumlenkwanne 21, welche im normalen Betriebszustand, d.h.
wenn normales Spülgut 10 durch die Trocknungszone transportiert wird, die in Austrittsrichtung
23 aus der Austrittsdüse 20 austretende Warmluft in Strömungsrichtung 30 umlenkt,
so dass diese wieder dem Trocknungsgebläse 19 zuströmt. In Transportrichtung 12 gesehen,
ist die Trocknungszone 7 über einen weiteren Trennvorhang 13 gegen die Abnahmestrecke
8 abgeschirmt. Die in der Durchlaufspülmaschine befindlichen Trennvorhänge 13 verhindern,
dass Dampfschwaden (Wrasen) oder Spritzwasser in benachbarte Zonen und/oder zur Aufgabestrecke
1 bzw. Abnahmestrecke 8 gelangen. Dadurch kann im normalen Betriebszustand der Durchlaufspülmaschine
ein energieeffizienter Betrieb erreicht werden, da die eine höhere Temperatur aufweisenden
Dampfschwaden (Wrasen) innerhalb der jeweiligen Behandlungszonen 3, 4, 5, 6 gehalten
werden können und die Durchlaufspülmaschine nicht verlassen.
[0030] Aus der Darstellung gemäß Figur 2 lässt sich ein Sonderbetriebszustand, der durch
nicht ideal gestaltetes Spülgut hervorgerufen wird, entnehmen.
[0031] Der Darstellung gemäß Figur 2 ist entnehmbar, dass Spülgut 9, welches im vorliegenden
Fall Sonderspülgut darstellt, in Transportrichtung 12 liegend, auf dem Transportband
11 von der Frischwasserklarspülzone 6 in die Trocknungszone 7 befördert wird. Durch
die Länge und die geschlossen ausgebildete Oberfläche des Spülgutes 9 wird die sich
unter der Trocknungszone 7 befindliche Luftumlenkwanne 21 zuerst teilweise und nach
kurzer Transportzeit des sich in Längsrichtung, d.h. in Transportrichtung sich erstreckenden
Sonderspülgutes 9, von diesem vollständig überdeckt. Der auf das, hier Sonderspülgut
darstellende, Spülgut 9 mit hoher Geschwindigkeit auftreffende, durch die Austrittsdüse
20 austretende Luftstrom 23 teilt sich in einen ersten Teilstrom 24 und einen weiteren,
zweiten Teilstrom 25 auf. Aufgrund der noch hohen Geschwindigkeit des ersten Teilstroms
24 und der fehlenden Umlenkung des Teilstromes 24 nach oben wird aus der Frischwasserklarspülung
6 feuchte, heiße Luft (Wrasen) in die, dieser nachgeschaltete, Trocknungszone 7 mitgerissen.
Durch in der Trocknungszone 7 an geeigneter Stelle angebrachte Sensoren, bei denen
es sich zum Beispiel um mindestens einen Feuchtigkeitssensor 26 und/oder mindestens
einen Temperatursensor 27 handeln kann, ist es möglich, der Maschinensteuerung 29
das durch den ersten Teilstrom 24 in Kombination mit dem Sonderspülgut 9 verursachte
Ansteigen der Temperatur bzw. der Luftfeuchtigkeit in der Trocknungszone mitzuteilen.
Abhängig von diesen Signalen kann die Steuerung 29 das Vorliegen eines Sonderbetriebszustandes
erkennen, bei welchem die Leistung des Gebläses 19 der Trocknungszone 7 und somit
das aus diesem austretende Luftvolumen sowie die Strömungsgeschwindigkeit des Luftstromes
23 auf einen vorher bestimmten Wert reduziert. Trifft nun der, nach Erkennen auf einen
Sonderbetriebszustand durch die Maschinensteuerung 29 reduzierte Luftstrom 23 auf
das Sonderspülgut 9 auf, teilt sich dieser in einen kleinen ersten Teilstrom 24 und
kleineren zweiten Teilstrom 25 auf. Dadurch wird erreicht, dass die geringeren ersten
und zweiten Teilströme 24, 25 innerhalb der Trocknungszone 7 im Kreislauf geführt
werden können, ohne dass Dampfschwaden (Wrasen) aus der Frischwasserklarspülzone 6
in die dieser nachgeordneten Trocknungszone 7 eingeleitet wird, obwohl die Luft in
der Umlenkwanne 21 durch das Sonderspülgut 9 abgedeckt wird. Zudem wird dadurch erreicht,
dass innerhalb der Trocknungszone 7 stets eine ausreichende Menge trockener Luft zur
Verfügung steht, die in der Lage ist, Feuchtigkeit sowohl des normalen Spülgutes 10
als auch des ebenfalls zu trocknenden Spülgutes 9 aufzunehmen.
[0032] In einer weiteren Ausführungsform der, der Frischwasserklarspülzone 6 nachgeschalteten,
Trocknungszone 7 kann die Steuerung 29 durch einen an geeigneter Stelle, so z.B. im
Bereich der Luftumlenkwanne 21 angebrachten Drucksensor den Sonderbetriebszustand,
der durch Sonderspülgut 9, wie z.B. Behälter, liegende Tabletts, langes Spülgut, hervorgerufen
wird, erkennen. Beim Überfahren der Luftumlenkwanne 21 durch das Sonderspülgut 9 wird
der mit hoher Geschwindigkeit aus der Austrittsdüse 20 austretende Luftstrom 23, welcher
sich zwischen Trocknungsgebläse 19 und der Luftumlenkwanne 21 erstreckt, unterbrochen.
Ein dadurch entstehender Druckunterschied wird vom Drucksensor 28 erfasst und der
Steuerung 29 übermittelt. Abhängig von diesem Druckunterschied, der nun in der Steuerung
29 vorliegt, kann diese das Vorliegen eines Sonderbetriebszustands erkennen, in welchem
die Leistung des Gebläses 19 der Trocknungszone 7 und somit das Luftvolumen und die
Geschwindigkeit des aus dem Trocknungsgebläse 19 austretenden Luftstromes 23 auf einen
vorher bestimmten, in der Steuerung 29 gespeicherten Wert reduziert wird.
[0033] Das Ende des Sonderbetriebszustands kann über einen Zeitablauf und/oder die in der
Trocknungszone 7 an geeigneter Stelle eingebrachten Sensoren 26, 27, 28, bei denen
es sich um mindestens einen Luftfeuchtigkeitssensor 26, mindestens einen Temperatursensor
27 oder den angesprochenen mindestens einen Drucksensor 28 handeln kann, veranlasst
werden.
[0034] Wenngleich in der Darstellung der Durchlauf-Geschirrspülautomat gemäß Figur 1 mit
einem umlaufend ausgebildeten, endlosen Transportband 11 dargestellt ist, kann anstelle
dieses umlaufenden Transportbandes 11 der Durchlauf des Spülgutes 9, 10 in Transportrichtung
12 durch die Durchlaufspülmaschine auch durch Einsatz von Transportkörben, die mittels
einer Kette oder einer Klinkenschiene durch die Durchlaufspülmaschine gefördert werden,
erfolgen. Die in Figur 1 dargestellte Durchlaufspülmaschine umfasst eine Vorspülzone
3 (Vorabräumung) sowie die mit Bezugszeichen 5 bezeichnete Pumpenklarspülzone 5, die
jedoch beide nicht zwingend erforderlich sind, sowie die Frischwasserklarspülzone
6. Wesentlich ist, dass die Sonderbetriebszustände durch in der Trocknungszone 7 an
geeigneter Stelle angebrachte Sensoren 26, 27, 28 erkannt werden und durch Ergreifen
entsprechender Gegenmaßnahmen, wie z.B. der Drehzahlregulierung des Trocknungsgebläses
19 das Austreten energiereicher und feuchter Dampfschwaden (Wrasen) aus der Durchlaufspülmaschine
verhindert werden kann.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- Einlauf (Aufgabebereich)
- 2
- Einlauftunnel
- 3
- Vorspülzone
- 4
- Spülzone
- 5
- Pumpenklarspülzone
- 6
- Frischwasserklarspülzone
- 7
- Trocknungszone
- 8
- Auslauf (Entnahmebereich)
- 9
- Sonderspülgut
- 10
- normales Spülgut
- 11
- Transportband
- 12
- Transportrichtung
- 13
- Trennvorhang
- 14
- Wärmerückgewinnung
- 15
- Vorspülsystem
- 16
- Spülsystem
- 17
- Spülsystem Pumpenklarspülung
- 18
- Spülsystem Frischwasserklarspülung
- 19
- Trocknungsgebläse
- 20
- Austrittsdüse des Gebläses 19
- 21
- Luftumlenkwanne
- 22
- Auslauföffnung
- 23
- Luftstrom aus der Trocknungsdüse
- 24
- erster Teilstrom
- 25
- zweiter Teilstrom
- 26
- Luftfeuchtigkeitssensor
- 27
- Temperatursensor
- 28
- Differenzdrucksensor
- 29
- Maschinensteuerung
- 30
- Gegenluftströmung aus der Luftumlenkwanne 21
1. Durchlaufspülmaschine zum Reinigen von Spülgut (9, 10) mit mindestens einer Spülzone
(3, 4), mindestens einer Klarspülzone (5, 6), einer Trocknungszone (7) und einer Transporteinrichtung
(11) zur Förderung des Spülgutes (9, 10) in Transportrichtung (12) durch die Durchlaufspülmaschine
mit einem Gebläse (19) in der Trocknungszone (7), welches hinsichtlich seiner Drehzahl
regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Maschinensteueurung (29) vorhanden ist, die konfiguriert ist, bei einem durch
in Transportrichtung (12) transportiertem Sonderspülgutes (9) verursachten Sonderbetriebszustandes,
die Austrittsgeschwindigkeit und/oder das Luftvolumen eines an einer Austrittsdüse
(20) des mindestens einen Gebläses (19) austretenden Luftstromes zu reduzieren, wobei
die Maschinensteuerung (29) mittels Sensoren (26, 27, 28) Luftströme detektiert.
2. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahl des mindestens einen in der Trocknungszone (7) angeordneten Gebläses
(19) abhängig vom Spülgut (9, 10) geregelt wird.
3. Durchlaufspülmaschine nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass Sensoren (26, 27, 28) Luftströmungen, die aus der Trocknungszone (7) austreten und
in oder gegen die Transportrichtung (12) des Spülgutes (9, 10) gerichtet sind, detektieren.
4. Durchlaufspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor zur Erkennung einer Luftströmung in oder gegen die Transportrichtung (12)
als Differenzdrucksensor (28) ausgebildet ist.
5. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor zur Erkennung einer Luftströmung in oder gegen die Transportrichtung (12)
als Luftfeuchtesensor (26) ausgebildet ist.
6. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor zur Erkennung einer Luftströmung in oder gegen die Transportrichtung (12)
als Temperatursensor (27) ausgeführt ist.
7. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor zur Erkennung einer Luftströmung in oder gegen die Transportrichtung (12)
als Luftanemometer ausgebildet ist.
8. Verfahren zum Betrieb einer Durchlaufspülmaschine gemäß einem der Ansprüche 1 - 7,
mit folgenden Verfahrensschritten:
dem Führen von aus dem mindestens einem Gebläse (19) der Trocknungszone (7) austretenden
Teilströmen (24, 25) innerhalb der Trocknungszone (7) im Kreislauf,
der Regelung der Drehzahl des mindestens einen in der Trocknungszone (7) angeordneten
Gebläses (19) abhängig vom Spülgut (9, 10),
der Detektion von Luftströmungen, die aus der Trocknungszone (7) austreten und in
oder gegen die Transportrichtung (12) des Spülgutes (9, 10) gerichtet sind, mittels
Sensoren (26, 27, 28) und der Reduktion der Austrittsgeschwindigkeit und/oder des
Luftvolumens eines an einer Austrittsdüse (20) des mindestens einen Gebläses (19)
austretenden Luftstromes durch eine Maschinensteuerung (29) bei Auftreten eines, durch
in Transportrichtung (12) transportiertes Sonderspülgut (9) verursachten, Sonderbetriebszustandes.
9. Verfahren gemäß dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschinensteuerung (29) das Ende eines durch Sonderspülgut (9, 10) verursachten
Sonderbetriebszustandes erkennt und die Austrittsgeschwindigkeit und/oder das Luftvolumen
an einer Austrittsdüse (20) des mindestens einen Gebläses (7) auf die vor deren Reduzierung
eingestellten Werte erhöht.
1. Pass-through dishwasher for cleaning items (9, 10) to be washed, having at least one
washing zone (3, 4), at least one rinsing zone (5, 6), a drying zone (7) and a conveyor
device (11) for conveying the items (9, 10) to be washed in conveying direction (12)
through the pass-through dishwasher having a fan (19) in the drying zone (7), the
rotation speed of which fan can be controlled, characterized in that a machine control system (29) is present which is configured to reduce the discharge
speed and/or the air volume of an air stream which is discharged at a discharge nozzle
(20) of the at least one fan (19) when a special operating state occurs which is created
by special items (9) being washed which are conveyed in conveying direction (12),
wherein the machine control system (29) detects air streams by means of sensors (26,
27, 28).
2. Pass-through dishwasher according to Claim 1, characterized in that the rotation speed of the at least one fan (19) which is arranged in the drying zone
(7) is controlled as a function of the items (9, 10) being washed.
3. Pass-through dishwasher according to Claim 1, characterized in that sensors (26, 27, 28) detect air streams which are discharged from the drying zone
(7) and are directed in or counter to the conveying direction (12) of the items (9,
10) to be washed.
4. Pass-through dishwasher according to Claim 1, characterized in that the sensor for identifying an air stream in or counter to the conveying direction
(12) is in the form of a differential pressure sensor (28).
5. Pass-through dishwasher according to Claim 1, characterized in that the sensor for identifying an air stream in or counter to the conveying direction
(12) is in the form of a humidity sensor (26).
6. Pass-through dishwasher according to Claim 1, characterized in that the sensor for identifying an air stream in or counter to the conveying direction
(12) is designed as a temperature sensor (27).
7. Pass-through dishwasher according to Claim 1, characterized in that the sensor for identifying an air stream in or counter to the conveying direction
(12) is in the form of an air anemometer.
8. Method for operating a pass-through dishwasher according to one of Claims 1 to 7,
comprising the following method steps:
the circulation of partial streams (24, 25) which are discharged from the at least
one fan (19) of the drying zone (7) within the drying zone (7),
the control of the rotation speed of the at least one fan (19) which is arranged in
the drying zone (7) as a function of the items (9, 10) being washed,
the detection of air streams which are discharged from the drying zone (7) and are
directed in or counter to the conveying direction (12) of the items (9, 10) to be
washed by means of sensors (26, 27, 28) and the reduction in the discharge speed and/or
the air volume of an air stream which is discharged at a discharge nozzle (20) of
the at least one fan (19) by a machine control system (29) when a special operating
state occurs which is created by special items (9) being washed which are conveyed
in conveying direction (12).
9. Method according to the preceding claim, characterized in that the machine control system (29) identifies the end of a special operating state which
is created by special items (9, 10) being washed, and the discharge speed and/or the
air volume at a discharge nozzle (2C) of the at least one fan (7) is increased to
the values which were set before they were reduced.
1. Lave-vaisselle continu pour nettoyer de la vaisselle (9, 10) avec au moins une zone
de lavage (3, 4), au moins une zone de rinçage à l'eau claire (5, 6), une zone de
séchage (7) et un dispositif de transport (11) pour transporter la vaisselle (9, 10)
dans la direction de transport (12) à travers le lave-vaisselle continu avec une soufflerie
(19) prévue dans la zone de séchage (7) dont la vitesse de rotation est réglable,
caractérisé en ce qu'une commande de machine (29) est présente, ladite commande étant configurée, en cas
d'état de fonctionnement spécial occasionné par la présence de vaisselle spéciale
(9) transportée dans la direction de transport (12), pour réduire la vitesse de sortie
et/ou le volume d'air d'un courant d'air sortant au niveau d'une buse de sortie (20)
de l'au moins une soufflerie (19), la commande de machine (29) détectant les courants
d'air à l'aide de capteurs (26, 27, 28).
2. Lave-vaisselle continu selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vitesse de rotation de l'au moins une soufflerie (19) disposée dans la zone de
séchage (7) est réglée en fonction de la vaisselle (9, 10).
3. Lave-vaisselle continu selon la revendication 1, caractérisé en ce que des capteurs (26, 27, 28) détectent les courants d'air sortant de la zone de séchage
(7) et orientés dans la direction de transport (12) de la vaisselle (9, 10) ou dans
le sens contraire.
4. Lave-vaisselle continu selon la revendication 1, caractérisé en ce que le capteur est réalisé sous la forme d'un capteur de pression différentielle (28)
pour détecter un courant d'air dans la direction de transport (12) ou dans le sens
contraire.
5. Lave-vaisselle continu selon la revendication 1, caractérisé en ce que le capteur est réalisé sous la forme d'un capteur d'humidité d'air (26) pour détecter
un courant d'air dans la direction de transport (12) ou dans le sens contraire.
6. Lave-vaisselle continu selon la revendication 1, caractérisé en ce que le capteur est réalisé sous la forme d'un capteur de température (27) pour détecter
un courant d'air dans la direction de transport (12) ou dans le sens contraire.
7. Lave-vaisselle continu selon la revendication 1, caractérisé en ce que le capteur est réalisé sous la forme d'un anémomètre pour détecter un courant d'air
dans la direction de transport (12) ou dans le sens contraire.
8. Procédé d'exploitation d'un lave-vaisselle continu selon l'une quelconque des revendications
1 à 7, avec les étapes de procédé suivantes :
introduction de courants partiels (24, 25) sortant de l'au moins une soufflerie (19)
de la zone de séchage (7) à l'intérieur de la zone de séchage (7) dans le circuit
;
réglage de la vitesse de rotation de l'au moins une soufflerie (19) disposée dans
la zone de séchage (7) en fonction de la vaisselle (9, 10) ;
détection de courants d'air sortant de la zone de séchage (7) et orientés dans la
direction de transport (12) ou dans le sens contraire de la vaisselle (9, 10), à l'aide
de capteurs (26, 27, 28) et réduction de la vitesse de sortie et/ou du volume d'air
d'un courant d'air sortant au niveau d'une buse de sortie (20) de l'au moins une soufflerie
(19) par le biais d'une commande de machine (29) en présence d'un état de fonctionnement
spécial provoqué par la présence de vaisselle spéciale (9) transportée dans la direction
de transport (12).
9. Procédé selon la revendication précédente, caractérisé en ce que la commande de machine (29) détecte la fin d'un état de fonctionnement spécial provoqué
par la présence de vaisselle spéciale (9, 10) et augmente la vitesse de sortie et/ou
le volume d'air au niveau d'une buse de sortie (20) de l'au moins une soufflerie (7)
jusqu'atteindre de nouveau les valeurs réglées avant la réduction.