[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Durchführen von thermischen Prozessen,
bei denen als thermische Energiequelle eine Flamme eingesetzt wird, gemäss dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Aus
DE 10 2007 032952 ist ein Verfahren zum Betreiben einer thermisch-regenrativen Abluftreinigungsanlage
beschrieben, bei der Abluft zum Aufheizen durch einen Wärmetauscher offenbart ist.
Der Nachteil einer solchen Anlage ist, dass neben der Vorrichtung des Hauptprozesses,
eine Nachverbrennungs- und Nachreinigungsvorrichtung benötigt wird.
[0003] Das
US 2006/0121403 beschreibt eine Abluftreinigungsanlage mit Wärmerückgewinnung mit denselben Nachteilen.
[0004] WO 90/14560 offenbart eine Anlage und Verfahren zur Reinigung von Gasen, mit regenerativen Wärmerückgewinnung
mit mindestens zwei Wärmespeichermassen. Diese hat dieselben Nachteile.
[0005] Bei den thermischen Prozessen dieser Art kann es sich beispielsweise um Trocknen
und Vorheizen von Pfannen, Behältern oder Schmelzofen in Stahlanlagen handeln oder
um Herstellungsprozesse in der Eisen- und Nichteisenmetall-Metallurgie, Die in einer
Brennkammer durchgeführten thermischen Prozesse sind von einem Verbrennungsprozess
begleitet, der unter Zufuhr von Verbrennungsluft stattfindet, und bei dem nicht nur
der zur Erzeugung der Flamme von einem Hauptbrenner gelieferte Brennstoff verbrannt
wird, sondern auch die bei der thermischen Behandlung entstehenden Dämpfe und Gase,
die vom behandelten Materi-al, z.B. von Metallschmelze, stammen. Eine solche Vorrichtung
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus dem
DE 1 006 107 bekannt. Verbrennungsprozesse sind bekanntlich mit Schadstoffemissionen verbunden,
wobei die Schadstoffe und andere Emissionen (Lärm, Geruch etc.) aus Umweltschutzgründen
nicht frei an die Umgebung abgegeben werden dürfen.
[0006] Besondere Problematik stellt die Entstehung von Stickoxiden (NO
x) dar, die zur Erkrankung der Atemwege sowie vielfältiger Schädigung der empfindlichen
Oekosysteme führen können, und die eine Vorläufersubstanz für die Bildung von saueren
Niederschlägen, sekundären Aerosolen und - zusammen mit den flüchtigen organischen
Verbindungen - von Photooxidantien (Ozon/Sommersmog) darstellen. Um die Schadstoffemission
zu limitieren, muss der Brennkammer eine Nachbrennkammer mit einem weiteren Brenner
sowie Gasreinigungssysteme nachgeschaltet werden, wobei für die Reinigung der Rauchgase
bestimmte Temperaturen notwendig sind. Die Gasreinigung erfolgt in mehreren Stufen,
wobei die Stickoxide durch Zugabe von Ammoniak zu Stickstoff reduziert werden. Alle
diese zusätzlichen Systeme - nicht zuletzt auch eine Überwachung von Lärm, verursacht
bei der Flammerzeugung, sowie ein System von Absaugehauben und Filtern - sind mit
einem vermehrten Strom- und Brennstoffverbrauch verbunden.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, mit der die thermischen Prozesse bzw. die diese Prozesse
begleitende Verbrennung umweltgerecht und dennoch mit erheblich reduzierten Kosten
durchgeführt werden können.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des
Anspruches 1 gelöst.
[0009] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der erfindungsgemässen Vorrichtung bilden den
Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0010] Erfindungsgemäss steht die Brennkammer mit mindestens drei an die Zufuhrleitung für
die Verbrennungsluft bzw an die Absaugeleitung für die Rauchgase anschliessbaren Regenerierkammern
in Verbindung, die jeweils mit einem aufheizbaren Keramikbett versehen sind. Es wird
abwechslungsweise die Verbrennungsluft über eine der Regenerierkammern in die Brennkammer
zugeführt und dabei erwärmt und die Rauchgase werden über eine andere Regenerierkammer
abgeführt und dabei abgekühlt, wobei die Reihenfolge des Anschlusses der einzelnen
Regenerlerkammern an die Zufuhr- oder an die Absaugeleitung (oder an keine der beiden)
periodisch verändert wird. Zur Aufheizung der Keramikbettenn sind in den Regenerierkammern
vorzugsweise Hilfsbrenner angeordnet.
[0011] Mit dem sich periodisch ändernden Anschlusssystem der einzelnen, in der Vorrichtung
integrierten Regenerierkammern an die Zufuhrleitung oder an die Absaugeleitung (oder
an keine der Leitungen) und mit der daraus folgenden Inversion des Flusses Verbrennungsluft/Rauchgase
über die einzelnen Regenerierkammern wird nicht nur eine enorme energetische Einsparung
durch die Wärmerückgewinnung erreicht, sondern es werden auch optimale thermische
Bedingungen für die Reinigung der Rauchgase geschaffen und der Reinigungsprozess verlängert.
[0012] Von besonderer Wichtigkeit ist auch die niedrige Stickstoffemission bei der in der
erfindungsgemässen Vorrichtung durchgeführten Verbrennung, die unter kontrollierten
Temperatur verläuft. Allfällige unverbrannte Gase und/oder flüchtige organische Substanzen
werden in den auf 750°C gehaltenen Keramikbetten oder in den darüberliegenden Zonen
mit den Hilfsbrennerflammen thermisch zerstört, und die Gase in den Keramikbetten
auf eine Temperatur unterhalb von 300°C abgekühlt. Somit werden die Schadstoffe bereits
innerhalb der erfindungsgemässen Vorrichtung beseitigt und die Rauchgase gereinigt,
und weitere, platzbeanspruchende Nachverbrennungs- und Nachreinigungsvorrichtungen
erübrigen sich, was wiederum eine enorme Kosteneinsparung (bei Investition, Unterhalt,
Brennstoff- und Stromverbrauch etc.) mit sich bringt. Die Keramikbetten tragen auch
zur akustischen Absorption bei, so dass auch der bei Flammerzeugung entstehende Lärm
reduziert wird.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine erfindungsgemässe Vorrichtung in Seitenansicht und teilweise in Schnitt;
und
- Fig. 2a
- bis 2m ein Funktionsschema der Vorrichtung nach Fig. 1, wobei die Vorrichtung in Draufsicht
angedeutet ist.
[0014] Fig.1 zeigt eine als Schmelzofen gestaltete Vorrichtung 1 zum Durchführen eines thermischen
Prozesses. Die Vorrichtung 1 weist ein feuerfestes Gehäuse 2 auf, das eine Brennkammer
3 umschliesst. In das Gehäuse 2 ragt von oben ein Hauptbrenner 4 als eine Zentrallanze
hinein, der zur Erzeugung einer Flamme 5 als thermischer Energiequelle zum Durchführen
des thermischen Prozesses (z.B. des Schmelzens) dient. In der Brennkammer 3 findet
oberhalb der Schmelze 6 ein Verbrennungsprozess statt, bei dem nicht nur der Brennstoff
zur Erzeugung der Flamme verbrannt wird, sondern auch die bei der thermischen Behandlung
entstehenden Dämpfe und Gase, die vom behandelnden Material, z.B. der Metallschmelze
6, stammen.
[0015] Erfindungsgemäss steht die Brennkammer 3 mit drei im oberen Bereich des Gehäuses
2 untergebrachten Regenerierkammern 10A, 10B, 10C in Verbindung, von denen in Fig.
1 zur Vereinfachung zwei in der gleichen Zeichnungsebene dargestellt sind. Wie jedoch
aus Fig. 2a bis 2m ersichtlich, sind die drei Regenerierkammern 10A, 10B, 10C gleichmässig
am Umfang der Brennkammer 3 verteilt. Jede Regenerierkammer 10A, 10B, 10C enthält
ein an sich bekanntes Keramikbett 11A, 11B, 11C und ist über je ein Ventil VA, VF
an eine Zufuhrleitung 14 für die Verbrennungsluft (sauerstoffhaltige Gase) einerseits
und an eine Absaugleitung 15 für die Rauchgase anderseits anschliessbar. Die mittels
eines Gebläses 16 gelieferte Verbrennungsluft wird beim geöffneten Ventil VA beispielsweise
zu der Regenerierkammer 10A und über das Keramikbett 11A in die Brennkammer 3 eingeleitet
und die Rauchgase über ein Keramikbett einer anderen Regenerierkammer, z.B. der Regenerierkammer
10B, deren Ventil VF offen ist, mittels eines Sauggebläses 17 abgezogen und in ein
Kamin 18 geleitet.
[0016] In jeder Regenerierkammer 10A, 10B, 10C ist oberhalb des Keramikbettes 11A, 11B,
11C jeweils ein Hilfsbrenner 20A, 20B, 20C angeordnet, der auf den Hauptbrenner 4
bzw. seine Flamme 5 gerichtet ist (d.h. es sind drei Hilfsbrenner 20A, 20B, 20C vorzugsweise
senkrecht zur Zentralachse a der Vorrichtung 1 angeordnet, die miteinander einen Winkel
von 120° einschliessen). Die zwischen der Brennkammer 3 und dem jeweiligen Keramikbett
11A, 11B, 11C plazierten Hilfsbrenner 20A, 20B, 20C sorgen dafür, dass in diesen Zonen
und in oberem Drittel jedes Keramikbettes 11A, 11B, 11C eine Temperatur von mindestens
750°C erreicht und aufrechterhalten wird. Dadurch wird einerseits die in die Brennkammer
3 eintretende Verbrennungsluft im entsprechenden Keramikbett und der darüberliegenden
Zone erwärmt und die austretenden Rauchgase im entsprechenden anderen Keramikbett
auf eine Temperatur zwischen 230°C und 260°C abgekühlt, wobei allfällige unverbrannte
Gase und/oder flüchtige organische Substanzen in dem überhitzten Teil des anderen
Keramikbettes (oder bereits in der darüberliegenden Zone) thermisch zerstört werden.
[0017] Erfindungsgemäss wird nun - wie nachfolgend beschrieben - der Fluss der Verbrennungsluft
und der Rauchgase von einer Regenerierkammer zur anderen periodisch verändert bzw.
invertiert, wobei die Keramikbetten abwechslungsweise die Wärme von den austretenden
Rauchgasen absorbieren und an die eintretende Verbrennungsluft abgeben, wodurch eine
enorme energetische Einsparung erreicht wird. Die Temperatur im oberen Drittel der
Keramikbetten wird kontinuierlich gemessen und durch Regulieren der Brennstoffmenge
in den Hilfsbrennern 20A, 20B, 20C gesichert.
[0018] Bevor der eigentliche thermische Prozess (Produktion, Trocknen, Vorheizen etc.) beginnt,
werden die Keramikbetten 11A, 11B, 11C mit einem reduzierten Luftdurchfluss mittels
der Hilfsbrenner 20A, 20B, 20C auf die Arbeitstemperatur gebracht. Danach beginnt
der eigentliche Prozess, bei dem der Hauptbrenner 4 zum Einsatz kommt. Als Hauptbrenner
4 wird ein sogenannter LNI (Low Nox Iniection)-Brenner verwendet. In der Zündphase
ist die über den Hauptbrenner 4 zugefügte Brennstoffmenge minimal und die Flamme 5
ruhig, sich mit der warmen Verbrennungsluft mischend. Danach wird die Kapazität und
die Menge der Verbrennungsluft automatisch erhöht. Der Arbeitszyklus verläuft wie
folgt:
[0019] Gemäss Fig. 2a wird die Verbrennungsluft in die erste Regenerierkammer 10A eingeführt
(Pfeil A) und dort erwärmt, und die Rauchgase durch die zweite Regenerierkammer 10B
abgezogen (Pfeil F). Die dritte Regenerierkammer 10C ist abgeschattet (Standby-Modus,
bei dem auch der entsprechende Hilfsbrenner 20C ausser Betrieb ist). Die Menge des
über den Hauptbrenner eingeleiteten Brennstoffes wird zusammen mit der Menge der Verbrennungsluft
reguliert, in Übereinstimmung mit den Prozessparametern und in Abhängigkeit von der
Temperatur in der zweiten Regenerierkammer 10B. Die Rauchgase geben ihre Wärme an
das zweite Keramikbett 11B ab. Diese erste Phase läuft so lang, bis in der zweiten
Regenerierkammer 10B eine Inversionstemperatur erreicht wird und die Rauchgase auf
ca. 260°C abgekühlt sind.
[0020] Danach wird auch die dritte Regenerierkammer 10C an die Absaugeleitung 15 angeschlossen
und die Rauchgase durch beide Regenerierkammern 10B und 10C abgeführt (Fig. 2b), bevor
der Austritt aus der zweiten Regenerierkammer 10B über das entsprechende Ventil VF
geschlossen wird (Fig. 2c). Nun erwärmt sich das dritte Keramikbett 11C von den Rauchgasen.
[0021] Nach einem halben Zyklus davon wird die zweite Regenerierkammer 10B über das entsprechende
Ventil VA an die Zufuhrleitung 14 angeschlossen und die Verbrennungsluft sowohl über
die erste als auch über die zweite Regenerierkammer 10A, 10B in die Brennkammer 3
eingeführt. Die Rauchgase entweichen über die dritte Regenerierkammer 10C (Fig. 2d).
[0022] In einer weiteren Phase nach Fig. 2e wird die Luftzufuhr in die erste Regenerierkammer
10A geschlossen und diese in den Standby-Modus gebracht. Diese Phase läuft bis in
der dritten Regenerierkammer 10C eine Inversionstemperatur erreicht wird und die Rauchgase
auf ca. 260°C abgekühlt sind.
[0023] Dann wird die erste Regenerierkammer 10A an die Absaugeleitung 15 angeschlossen,
die Verbrennungsluft immer noch über die zweite Regenerierkammer 10B zugeführt und
die Rauchgase über die Regenerierkammern 10C, 10A abgeleitet (Fig. 2f), bis der Austritt
aus der dritten Regenerierkammer 10C geschlossen wird (Fig. 2g).
[0024] Danach wird nach einem halben Zyklus der Eintritt für die Verbrennungsluft in die
dritte Regenerierkammer 10C geöffnet (Fig. 2h) und der Eintritt in die zweite Regenerierkammer
10B geschlossen. Die Rauchgase entweichen über die erste Regenerierkammer 10A und
erwärmen das Keramikbett 11A, bis eine Inversionstemperatur erreicht wird (Fig. 2i).
[0025] Dann wird die zweite Regenerierkammer 10B für Rauchgase geöffnet (Fig. 2j) und diese
entweichen über die erste und die zweite Regenerierkammer 10A, 10B, bevor die erste
Regenerierkammer 10A für diese geschlossen wird (Fig. 2k). Die Rauchgase geben ihre
Wärme.an das zweite Keramikbett 11B ab.
[0026] Nach einem halben Zyklus wird die erste Regenerierkammer 10A für die Verbrennungsluft
geöffnet (Fig. 2l), danach die Luftzufuhr über das dritte Keramikbett 11C unterbrochen
(Fig. 2m) und somit die der Fig. 2a entsprechende Ausgangsschaltung wiedererreicht.
[0027] Mit dem vorstehend beschriebenen, sich periodisch ändernden Anschlusssystem der einzelnen,
in der Vorrichtung integrierten Regenerierkammern 10A, 10B, 10C an die Zufuhrleitung
14 oder an die Absaugeleitung 15 (oder an keine der Leitungen) und mit der daraus
folgenden Inversion des Flusses Verbrennungsluft/Rauchgase über die einzelnen Regenerierkammern
wird nicht nur die bereits erwähnte energetische Einsparung durch die Wärmerückgewinnung
erreicht, sondern es werden auch optimale thermische Bedingungen für die Reinigung
der Rauchgase geschaffen und der Reinigungsprozess verlängert. Von besonderer Wichtigkeit
ist auch die niedrige Stickstoffemission bei der in der erfindungsgemässen Vorrichtung
durchgeführten Verbrennung, die unter kontrollierten Temperatur verläuft. Allfällige
unverbrannte Gase und/oder flüchtige organische Substanzen werden in den auf 750°C
gehaltenen Keramikbetten oder in den darüberliegenden Zonen mit den Hilfsbrennerflammen
thermisch zerstört, und die Gase in den Keramikbetten auf eine Temperatur unterhalb
von 300°C abgekühlt. Somit werden die Schadstoffe bereits innerhalb der erfindungsgemässen
Vorrichtung beseitigt und die Rauchgase gereinigt, und weitere, platzbeanspruchende
Nachverbrennungs- und Nachreinigungsvorrichtungen erübrigen sich, was wiederum eine
enorme Kosteneinsparung (bei Investition, Unterhalt, Brennstoff- und Stromverbrauch
etc.) mit sich bringt. Die Keramikbetten tragen auch zur akustischen Absorption bei,
so dass auch der bei Flammerzeugung entstehende Lärm reduziert wird.
[0028] Dank dem, dass die erfindungsgemässe Vorrichtung mindestens drei Regenerierkammern
aufweist, kann die Inversion des Flusses Verbrennungsluft/Rauchgase kontinuierlich
folgen, ohne negativen Einfluss auf die Flamme, der bei nur zwei Regenerierkammern
unvermeidbar wäre.
1. Vorrichtung zum Durchführen von thermischen Prozessen, bei denen als thermische Energiequelle
eine Flamme eingesetzt wird, mit einer Brennkammer (3) und wenigstens einem in die
Brennkammer (3) hineinragenden Hauptbrenner (4) zur Erzeugung der Flamme (5), die
von einem Gehäuse (2) eines Metallschmelze enthaltenden Behälters, wie zum Beispiel
einer Pfanne oder eines Schmelzofens, umschlossen sind, mit mindestens einer Zufuhrleitung
(14) für die Verbrennungsluft und einer Absaugeleitung (15) für Rauchgase, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennkammer (3) mit mindestens drei an die Zufuhr- bzw. an die Absaugeleitung
(14, 15) anschliessbaren Regenerierkammern (10A, 10B, 10C) in Verbindung steht, die
jeweils mit einem aufheizbaren Keramikbett (11A, 11B, 11C) versehen sind, wobei abwechslungsweise
die Verbrennungsluft über eine der Regenerierkammern in die Brennkammer (3) zuführbar
und dabei erwärmbar ist und die Rauchgase über eine andere Regenerierkammer abführbar
und dabei abkühlbar sind, wobei die Reihenfolge des Anschlusses der einzelnen Regenerierkammern
(10A, 108, 10C) an die Zufuhr- oder an die Absaugeleitung veränderbar ist, wobei
die mindestens drei Regenerierkammern (10A, 10B, 10C) mit den darin versehenen Keramikbetten
(11A, 11 B, 11C) im oberen Bereich des Gehäuses (2) untergebracht und am Umfang der
Brennkammer (3) gleichmässig verteilt angeordnet sind, und wobei die mit der Brennkammer
(3) verbundenen Zufuhr- und Absaugeleitungen (14, 15) jeweils ins Keramikbett (11A,
11 B, 11C) innerhalb des Gehäuses (2) führen,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in das Gehäuse (2) ein Hauptbrenner (4) als eine Zentrallanze hineinragt, der zur
Erzeugung einer Flamme (5) als thermische Energiequelle zum Durchführen des thermischen
Prozesses dient.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aufheizen des jeweiligen Keramikbettes (11 A, 11B, 11 C) ein Hilfsbrenner (20A,
20B, 20C) in der jeweiligen Regenerierkammer (10A, 10B, 10C) in einer Zone zwischen
dem Keramikbett (11A, 11B, 11 C) und der Brennkammer (3) vorgesehen ist.
1. Device for the operation of thermal processes, where a flame is used as a thermal
energy source, with a combustion chamber (3) and at least one main burner (4) for
generating the flame (5) extending into the combustion chamber (3), which are enclosed
by a housing (2) of a molten metal container, like for example a ladle or a melting
furnace, with at least one supply conduct (14) for the combustion air and an extraction
conduct (15) for flue gases, characterized in that the combustion chamber (3) is connected with at least three regenerating chambers
(10A, 10B, 10C), connectable to the supply respectively to the extraction conduct
(14, 15), which are each provided with a heatable ceramic bed (11A, 11 B, 11 C), wherein
alternatively the combustion air can be fed and thereby be heated in the combustion
chamber (3) via one of the regenerating chambers and the flue gases are discharged
and thereby coolable via a different regenerating chamber, wherein the sequence of
the connection of the individual regenerating chambers (10A, 10B, 10C) to the supply
or to the extraction conduct can be varied, wherein
the at least three regenerating chambers (10A, 10B, 10C) with the therein provided
ceramic beds (11A, 11B, 11C) are housed in the upper region of the housing (2) and
are uniformly distributed arranged on the circumference of the combustion chamber
(3), and wherein the supply and exhaust conducts (14, 15) connected to the combustion
chamber (3) are directed each to the ceramic bed (11A, 11 B, 11 C) within the housing
(2).
2. Device according to claim 1, characterized in that a main burner (4) as a central lance is extending into the housing (2), which serves
to produce a flame (5) as a thermal energy source for operating the thermal processes.
3. Device according to claim 1 or 2, characterized in that an auxiliary burner (20A, 20B, 20C) for heating the respective ceramic bed (11A,
11B, 11 C) is provided in the respective regenerating chamber (10A, 10B, 10C) in a
zone between the ceramic bed (11 A, 11 B, 11 C), and the combustion chamber (3).
1. Procédé pour effectuer des processus thermiques, dans lesquels on utilise une flamme
comme source d'énergie thermique, comprenant une chambre de combustion (3) et au moins
un brûleur (4) principal pénétrant dans la chambre de combustion pour la production
de la flamme (5), qui sont entourés d'une enveloppe (2) d'un récipient contenant du
métal fondu, comme par exemple une poche de coulée ou un four de fusion, comprenant
au moins un conduit (14) d'apport d'air de combustion et un conduit (15) d'aspiration
de gaz de fumée, caractérisé en ce que la chambre de combustion (3) communique avec au moins trois chambres (10A, 10B, 10C)
de régénération pouvant être raccordées au conduit (14) d'apport ou au conduit (15)
d'aspiration et pourvues respectivement d'un lit (11A, 11B, 11C) en céramique pouvant
être chauffé, dans lequel l'air de combustion peut, en alternance, être apporté à
la chambre de combustion (3) par l'une des chambres de régénération et ainsi être
réchauffé, et les gaz de fumée peuvent être évacués par une autre chambre de régénération
et ainsi être refroidis, l'ordre du raccordement des diverses chambres (10A, 10B,
10C) de régénération au conduit d'apport ou au conduit d'aspiration pouvant être modifié,
dans lequel
les au moins trois chambres (10A, 10B, 10C) de régénération sont, avec les lits (11A,
11B, 11C) en céramique qui y sont prévus, logées dans la partie supérieure de l'enveloppe
(2) et sont réparties uniformément sur le pourtour de la chambre de combustion (3)
et dans lequel les conduits (14, 15) d'apport et d'aspiration communiquant avec la
chambre de combustion (3) mènent respectivement dans le lit (11A, 11B, 11C) en céramique
à l'intérieur de l'enveloppe (2).
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que, dans l'enveloppe (2), pénètre sous la forme d'une lance centrale un brûleur (4)
principal, qui sert à la production d'une flamme comme source d'énergie thermique
pour effectuer le processus thermique.
3. Dispositif suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est prévu, pour le chauffage du lit (11A, 11B, 11) en céramique respectif, un brûleur
(20A, 20B, 20C) auxiliaire dans la chambre (10A, 10B, 10C) de régénération respective
dans une zone comprise entre le lit (11A, 11B, 11C) en céramique et la chambre de
combustion (3).