GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Möbelgestelle und insbesondere
auf ein Koppelelement für den Zusammenbau eines Möbelgestells, ein Möbelgestell, einen
Bausatz für den Zusammenbau eines Möbelgestells und einen Baukasten für den Zusammenbau
eines Möbelstücks.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
[0002] Es sind allgemein Möbelgestelle für Möbel, insbesondere Arbeitstische, in den unterschiedlichsten
Ausführungen bekannt.
[0003] Bekannte Möbel, insbesondere Büromöbel, weisen meist eine fest vorgegeben Konfiguration
für das Möbelgestell aus Längsstreben, Querträgern und Möbelstützen auf, die nicht
ohne weiteres an veränderte Stellmöglichkeiten anpassbar sind.Aus dem Europäischen
Patent
EP 0 830 825 B1 ist ein Möbelgestell, ein Bausatz für den Zusammenbau eines Möbelständers und ein
Baukasten für den Zusammenbau eines Möbelstücks bekannt, das unter anderem ein Koppelelement
aufweist. Dieses Koppelement weist verschiedene Anbindungen auf, wie bspw. Anbindungen
für Längsträger, Anbindungen zur Aufnahme einer Abdeckplatte und Anbindungsstellen
für Ständer. Weiter weist das Koppelelement eine oder mehrere Steckverbindungen an
einer oder mehreren Stirnseiten auf, an welche zusätzliche Gestell- oder Möbelelemente
ankoppelbar sind.
[0004] Im Deutschen Patent
198 48 392 wird eine Lösung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 vorgeschlagen. Jedoch erfolgt
die Ankoppelung der Tischplatte mittels Zapfen, die in Führungsschlitze hineingreifen.
Die Tischplatte muss daher zusätzlich befestigt werden, wodurch eine einfache und
werkzeugfreie Entnahme der Tischplatte nicht ohne weiteres möglich ist.
[0005] Obwohl die von dem EP Patent
EP 0 830 825 B1 vorgeschlagene Lösung in einigen Fällen eine flexible Anpassung von Möbelgestellen
ermöglicht, ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Möbelgestell
zur Verfügung zu stellen.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0006] Nach einem ersten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Koppelelement für den
Zusammenbau eines Möbelgestells, insbesondere eines Arbeitstischgestells, mit wenigstens
einem in Längsrichtung verlaufenden Längsträger zur Anbindung des Koppelelements bereit,
wobei das Koppelement aufweist: wenigstens eine Anbindungsstelle für den Längsträger;
wenigstens zwei in Querrichtung versetze Anbindungsstellen für jeweils eine Möbelstütze;
und wenigstens einen flächig ausgebildeten und in Querrichtung verlaufenden, an einer
Kante des Koppelelements positionierten Führungsabschnitt zur Aufnahme eines Plattenverschiebungsgliedes.
[0007] Nach einem zweiten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Möbelgestell, insbesondere
für einen Arbeitstisch, bereit, mit: wenigstens einem Längsträger und wenigstens zwei
Koppelelementen nach dem ersten Aspekt als Querträger, an denen jeweils eine oder
mehrere Möbelstützen angekoppelt sind, wobei jeweils an einem Koppelelement wenigstens
ein Plattenverschiebungsglied angekoppelt ist und an dem Längsträger ein Plattenarretierungselement
angekoppelt ist.
[0008] Nach einem dritten Aspekt stellt die Erfindung einen Bausatz für den Zusammenbau
eines Ständers für ein Möbelstück, insbesondere für einen Arbeitstisch, mit folgenden
Bausteinen bereit: wenigstens einem Koppelelement nach dem ersten Aspekt und wenigstens
einer Möbelstütze, wobei die wenigstens eine Möbelstütze an dem Koppelelement über
die dort vorgesehenen Anbindungsstellen lösbar verbindbar ist.
[0009] Nach einem vierten Aspekt stellt die Erfindung einen Baukasten für den Zusammenbau
eines Möbelstücks, insbesondere eines Arbeitstischs, dessen Gestell wenigstens einen
Längsträger und wenigstens zwei Querträger aufweist, an denen jeweils wenigstens eine
Möbelstütze angeordnet ist, mit folgenden Bausteinen bereit: wenigstens zwei Koppelemente
nach dem ersten Aspekt als Querträger; wenigstens einen Längsträger, der über die
jeweilige Anbindungsstelle mit dem Koppelementen verbunden ist; und wenigstens zwei
Möbelstützen.
[0010] Weitere Aspekte und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den abhängigen
Ansprüchen, der beigefügten Zeichnung und der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsformen.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0011] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nun beispielhaft und unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung beschreiben, in der:
Fig. 1 eine Ausführungsform eines Koppelelements in Draufsicht auf die Oberseite des
Koppelelements veranschaulicht;
Fig. 2 die Unterseite des Koppelelements von Fig. 1 veranschaulicht;
Fig. 3 eine Ausführungsform eins Möbelgestells in einer Draufsicht zeigt;
Fig. 4 einen Teil einer Plattenverriegelung an einem Längsträger veranschaulicht;
Fig. 5 den Teil der Plattenverriegelung nach Fig. 4 in einer weiteren Ansicht veranschaulicht;
Fig. 6 einen anderen Teil der Plattenverriegelung der Fig. 4 und 5 zeigt;
Fig. 7 eine Führungsschiene des Koppelelements nach Fig. 1 und 2 mit einem eingreifenden
Plattenverschiebungsglied in verriegeltem Zustand veranschaulicht;
Fig. 8 das Plattenverschiebungsglied nach Fig. 7 in entriegeltem Zustannd veranschaulicht;
Fig. 9 eine Funktionsschiene, die mittels eines Verbindungselements am Koppelelement
von Fig. 1 und Fig. 2 ankoppelbar ist, veranschaulicht; und
Fig. 10 zwei Kabelklappen, die an der Funktionsschiene nach Fig. 9 klappbar angekoppelt
sind, veranschaulicht.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0012] In Fig. 1 ist eine Ausführungsform eines Koppelelements 1 für ein Möbelgestell für
ein Möbelstück, insbesondere für ein Büromöbelstück wie bspw. einen Arbeitstisch oder
dergleichen, in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Vor
einer detaillierten Beschreibung folgen zunächst allgemeine Erläuterungen zu den Ausführungsformen
und deren Vorteile.
[0013] Das in der Einleitung beschriebene europäische Patent
EP 0 830 825 B1, dessen Inhalt durch Bezugnahme Bestandteil der Beschreibung dieser Anmeldung wird,
offenbart ein Koppelement für ein Möbelgestell. Dieses Koppelelement weist zur Verschiebung
einer auf ihm angeordneten Tischplatte Nuten auf, in die an der Tischplatte angebrachte
Bolzen eingreifen können. Diese Gleitverbindung aus Nut an dem Koppelement element
und Bolzen an der Tischplatte ist mit einem relativ großen mechanischen Spiel behaftet.
Außerdem erlaubt diese Gleitverbindung keine Arretierung der Tischplatte in Verschiebungsrichtung.
[0014] Weiterhin weist das Koppelelement der
EP 0 830 825 B1 eine Steckverbindung an seiner Stirnseite auf, an die weitere Möbelteile (in Querrichtung)
angekoppelt werden können. Dadurch dass solche Möbelteile, wie bspw. eine Sichtschutzplatte
oder ein Ablageboard, in Querrichtung angebracht werden, vergrößert sich auch die
Ausdehnung bspw. des Arbeitstisches in Querrichtung. Außerdem ist es erforderlich,
dass die Steckverbindung des Koppelements zugänglich ist, um die Möbelteile anstecken
zu können, was bspw. das Abrücken des Arbeitstisches von einer Wand erfordert.
[0015] Die Erfinder haben nun erkannt, dass durch Vorsehen eines flächig ausgebildeten,
an einer Kante des Koppelelements positionierten Führungsabschnitts für den Zusammenbau
eines Möbelgestells, die Verschiebungseigenschaften für eine Plattenverschiebung,
insbesondere Querrichtung, verbessert werden können. Außerdem kann durch Vorsehen
von wenigstens einer Anbindungsstelle eine Funktionsschiene bspw. von oben an das
Koppelelement angekoppelt werden.
[0016] Folglich weisen Ausführungsformen eines Koppelelements für den Zusammenbau eines
Möbelgestells, insbesondere eines Arbeitstischgestells, mit wenigstens einem in Längsrichtung
verlaufenden Längsträger zur Anbindung des Koppelelements wenigstens eine Anbindungsstelle
für den Längsträger auf, wenigstens zwei in Querrichtung versetze Anbindungsstellen
für jeweils eine Möbelstütze und wenigstens einen flächig ausgebildeten Führungsabschnitt,
der an einer zum angekoppelten Längsträger hin gerichteten Kante des Koppelelements
verläuft und an dem ein Plattenverschiebungsglied seitlich am Koppelelement angekoppelt
ist. Das Koppelelement ist bei manchen Ausführungsformen länger als breit ausgebildet.
Unter Querrichtung wird im Folgenden die Richtung des Koppelelements verstanden, die
entlang der längeren Ausdehnung des Koppelelements liegt.
[0017] Der Führungsabschnitt verläuft bspw. an einer Kante des Koppelelements, die in Richtung
des angekoppelten Längsträgers zeigt. Der Führungsabschnitt ist in manchen Ausführungsformen
durchgehend ausgebildet, während er in andern bspw. durch die Anbindungsstellen für
den Längsträger in zwei Abschnitte aufgeteilt wird. Bei manchen Ausführungsformen
ist für jeden Führungsabschnitt ein einzelnes Plattenverschiebungsglied vorgesehen.
[0018] Der Führungsabschnitt ist im Wesentlichen flächig, bspw. stegartig an einer Kante
des Koppelelements, ausgebildet, sodass das Plattenverschiebungsglied, das bspw. an
einer Abdeckplatte, bspw. einer Tischplatte, befestigt ist, an dem Flächenabschnitt
entlang gleiten kann. Der Führungsabschnitt ist bei manchen Ausführungsformen in seiner
senkrecht verlaufenden Ausdehnung dünner ausgebildet als andere Bereiche des Koppelelements.
[0019] Die Anbindungsstellen des Koppelelements für die Möbelstützen sind bspw. als Durchgangsbohrungen
ausgebildet und können bspw. unterschiedliche Möbelstützen aufnehmen, wie bspw. C-Fuß,
T-Fuß oder 4-Fuß Möbelstützen. Die Möbelstützen können bei manchen Ausführungsformen
lösbar mit dem Koppelement verbunden werden, während sie bspw. bei anderen festgeschraubt
werden.
[0020] Dazu weist das Koppelement bei manchen Ausführungsformen eine Reihe von in Querrichtung
versetzter Anbindungsstellen für verschiedenartige Möbelstützen auf. Auf einer Unterseite
des Koppelelements können ferner Aussparungen oder Erhebungen benachbart zu Aussparungsstellen
vorgesehen sein, um eine Verdrehsicherung für eine Möbelstütze bereitzustellen, sodass
die Möbelstütze in nur einer bestimmten Position an das Koppelelement angebracht werden
kann.
[0021] Bei manchen Ausführungsformen weist das Koppelelement ferner Rollenaufnahmen auf.
Die Rollenaufnahmen sind ausgebildet, entsprechende Rollen aufzunehmen, die als Rolllager
für die Verschiebung einer Tischplatte dienen. Die Rollenaufnahmen sind dabei bspw.
als in Quer- und/oder in Längsrichtung zueinander versetzt angeordnete Vertiefungen
in dem Koppelelement ausgebildet. Durch die versetzte Anordnung ist eine gleichmäßige
Gewichtsverteilung der Tischplatte auf die einzelnen aufgenommenen Rollen gewährleistet.
Die Rollenaufnahme kann ferner eine Form aufweisen, die keinen kreisförmigen Querschnitt
aufweist, also bspw. dreieckig, rechteckig, oval, oder vieleckig ausgebildet ist,
um eine Verdrehung der in der Rollenaufnahme angeordneten Rolle zu verhindern.
[0022] Bei manchen Ausführungsformen weist das Koppelelement wenigstens eine Anbindung für
eine Funktionsschiene auf. Diese Anbindung für die Funktionsschiene ist bspw. eine
Durchbohrung, die bei manchen Ausführungsformen an einem Randbereich der beiden Stirnseiten,
das heißt die Seiten an der Querrichtung des Koppelelements, angeordnet ist.
[0023] Bei manchen Ausführungsformen ist wenigstens eine Anbindungsstelle für die Möbelstütze
gleichzeitig als Anbindung für die Funktionsschiene und/oder auch als Anbindungsstellen
für ein Weiterverbindungselement, eine Aufnahme für eine Druckerhalterung, eine PC-Halterung
und/oder für ein Verkettungselement ausgebildet.
[0024] Bei manchen Ausführungsformen weist das Koppelelement ferner wenigstens eine Anbindung
für eine Kabelführung und/oder eine Anbindung für eine Blockstellung für mehrere Tischgestelle,
eine Beinraumblende und Plattenvertiefung auf. Außerdem sind bei manchen Ausführungsformen
auch Schraublöcher für eine Plattenverschraubung an der Oberseite des Koppelelements
vorgesehen.
[0025] Bei manchen Ausführungsformen ist das Koppelelement symmetrisch ausgebildet, sodass
das Koppelelement für eine linke Seite als Querträger bspw. eines Tisches und für
die rechte Seite eines Tisches eingesetzt werden kann. Dabei sind bspw. die Anbindungen
und/oder die Anbindungsstellen sowie die Führungsabschnitte symmetrisch zu einer mittigen
Spiegelachse, die sich in der Mitte des Koppelements entlang der schmalen Richtung,
d.h. senkrecht zur Querrichtung, erstreckt, ausgebildet.
[0026] Bei manchen Ausführungsformen eines Möbelgestells, insbesondere eines Möbelgestelles
für einen Arbeitstisch, weist das Möbelgestell wenigstens einen Längsträger auf und
wenigstens zwei Koppelelemente wie oben beschrieben. Der Längsträger ist jeweils an
den Anbindungsstellen der zwei Koppelelemente angekoppelt, sodass sich dem Längsträger
und den zwei Koppelelemente eine doppel-T-artige Trägerstruktur, bspw. Abdeckplatte
wie eine Tischplatte, ergibt. Die Koppelelemente sind dabei als Querträger angeordnet.
An den Koppelelementen sind ist zumindest jeweils eine Möbelstütze angekoppelt. Für
die Plattenverschiebung, insbesondere in Querrichtung, ist ferner wenigstens an jedem
Führungsabschnitt wenigstens ein Plattenverschiebungsglied angekoppelt und an dem
Längsträger ein Plattenarretierungselement.
[0027] Das Plattenverschiebungselement dient bspw. als eine Art Gleiter an der Führungsschiene
des Koppelelements.
[0028] Das Plattenarretierungselement ist ausgestaltet, eine an ihm angekoppelte Tischplatte
in Verschiebungsrichtung zu arretieren.
[0029] Das Plattenverschiebungsglied, das an dem jeweiligen Führungsabschnitt des jeweiligen
Koppelelements angekoppelt ist, greift derart in den jeweiligen Führungsabschnitt
ein, dass es einerseits an ihm entlanggleiten kann, und andererseits verhindert, dass
bspw. eine mit ihm verbundene Tischplatte angehoben werden kann. Dazu weist es bei
manchen Ausführungsformen einen nutartigen Abschnitt auf, in dem die Führungsschiene
entlanggleiten kann. Bei manchen Ausführungsformen ist das Plattenverschiebungsglied
so ausgestaltet, dass es zwei Zustände einnehmen kann, einen Arbeitszustand oder Verriegelungszustand,
in dem es an dem Führungsabschnitt entlanggleiten kann und verhindert, dass eine an
ihm angeordnete Tischplatte abgehoben werden kann und einen zweiten Zustand (Entriegelungszustand),
in dem es nicht mehr oder nur noch teilweise in den Führungsabschnitt eingreift und
folglich eine werkzeugfreie Abnahme einer Tischplatte von dem Möbelgestell ermöglicht.
[0030] Bei manchen Ausführungsformen weist das Plattenverschiebungsglied eine Führungslasche
auf, die bspw. an einer Unterseite des Führungsabschnitts des Koppelelements eingreift,
wenn sich bspw. das Plattenverschiebungsglied im Arbeitszustand befindet. In dem zweiten
Zustand wird bspw. die Führungslasche so von dem Führungsabschnitt entfernt positioniert,
dass das Plattenverschiebungsglied nicht mehr in den Führungsabschnitt eingreift und
das Plattenverschiebungsglied folglich von dem Führungsabschnitt entfernt werden kann.
[0031] Bei manchen Ausführungsformen ist weiter ein Rollenelement bspw. verschiebbar an
dem Längsträger angekoppelt, das als Lager für eine Verschiebung und Stütze der Tischplatte
oder dergleichen dient.
[0032] Bei manchen Ausführungsformen weist der Längsträger einen oder zwei in Längsrichtung
verlaufende Führungsabschnitte auf, an denen jeweils ein oder mehrere Rollenelemente
bzw. eine oder mehrere Plattenarretierungen verschiebbar angeordnet werden können.
Dazu sind das Rollenelement bzw. die Plattenarretierung derart ausgebildet, dass sie
in den jeweiligen Führungsabschnitt des Längsträgers eingreifen können.
[0033] Ferner weist bei manchen Ausführungsformen die and dem Längsträger angeordnete Plattenarretierung
einen Trägerabschnitt auf, der die Tischplatte unterstützt. Zusätzlich können weitere
Trägerelemente an dem Längsträger angeordnet sein, die bspw. ausgebildet sind in wenigstens
eine der Führungsschienen an dem Längsträger einzugreifen.
[0034] Bei manchen Ausführungsformen weist das Möbelgestell weiter eine Funktionsschiene
auf, die bspw. wie oben erwähnt, über die entsprechende Anbindung an dem Koppelelement
mit dem Koppelelement gekoppelt wird. Die Funktionsschiene weist bspw. einen ersten
Trägerabschnitt und einen dazu beabstandeten zweiten Trägerabschnitt auf, sodass sich
zwischen den beiden Trägerabschnitten eine nutartige Vertiefung ausbildet. Der Abstand
der beiden Trägerabschnitte, d.h. die breite der nutartigen Vertiefung ist bei manchen
Ausführungsformen veränderbar. Dadurch ist die Funktionsschiene flexibel ausgestaltet
und es können an ihr verschiedenartige weiter Möbelelemente, wie bspw. eine Organisationswand
oder dergleichen angekoppelt werden. Ferner weist die Funktionsschiene bei manchen
Ausführungsformen eine Nut in dem ersten und/oder zweiten Trägerabschnitt auf, die
an einer Unterseite der Funktionsschiene ausgebildet ist. An dieser Nut, die sich
entlang des Trägerabschnitts erstreckt, können weitere Möbelelemente angekoppelt werden.
[0035] Bei manchen Ausführungsformen ist die Funktionsschiene über ein Verbindungselement
mit dem Koppelelement koppelbar. Das Verbindungselement ist so ausgebildet, dass es
einerseits in die Funktionsschiene eingreifen kann und andererseits mit der entsprechenden
Anbindung an dem Koppelelement verbindbar ist (bspw. dort mittels einer Steckverbindung
eingesteckt werden kann oder anschraubbar ist oder dergleichen).
[0036] Bei manchen Ausführungsformen ist weiter eine Abdeckung, bspw. eine Kabelabdeckung,
an dem Möbelgestell vorgesehen. Die Abdeckung ist mittels wenigstens eines Schwenkelements
an dem Möbelgestell, bspw. an der Funktionsschiene, schwenkbar angekoppelt. Das Schwenkelement
ist bei manchen Ausführungsformen derart ausgebildet, dass es die Kabelabdeckung in
wenigstens zwei Stellungen halten kann, in einer ersten, in der die Abdeckung bündig
bspw. mit einer Tischplatte abschließt und in einer zweiten, in der die Unterseite
der Abdeckung zugänglich ist. Das Schwenkelement weist bei manchen Ausführungsformen
ferner einen elektrische Anschluss, bspw. eine Steckdose auf, die insbesondere in
der zweiten Stellung der Abdeckung zugänglich ist.
[0037] Bei manchen Ausführungsformen hat ein Bausatz für den Zusammenbau eines Ständers
für ein Möbelstück, insbesondere für einen Arbeitstisch als Bausteine wenigstens ein
Koppelelement, wie oben beschrieben und wenigstens eine Möbelstütze, wobei die wenigstens
eine Möbelstütze an dem Koppelelement über die dort vorgesehenen Anbindungsstellen
lösbar verbindbar ist. Bei manchen Ausführungsformen hat der Bausatz als weitere Bausteine
bspw. die Funktionsschiene, wie oben beschrieben, oder weitere der oben beschriebenen
Elemente.
[0038] Bei manchen Ausführungsformen hat ein Baukasten für den Zusammenbau eines Möbelstücks,
insbesondere eines Arbeitstischs, dessen Gestell wenigstens einen Längsträger und
wenigstens zwei Querträger aufweist, an denen jeweils wenigstens eine Möbelstütze
angeordnet ist, wenigstens zwei Koppelemente als Querträgerbausteine, wie sie oben
beschrieben wurden. Ferner hat der Baukasten als Baustein wenigstens einen Längsträger,
der über die jeweilige Anbindungsstelle mit dem Koppelementen verbunden ist und außerdem
hat er wenigstens zwei Möbelstützen, die, wie ausgeführt, an dem Koppelelement anbringbar
sind.
[0039] Außerdem weist der Baukasten bei manchen Ausführungsformen weiter eine Platte, insbesondere
eine Tischplatte und das Plattenverschiebungsglied auf, wobei die Platte mit dem Plattenverschiebungsglied
verbunden ist. Ferner kann der Baukasten noch bspw. Rollen bzw. Rollenelement, die
bspw. an dem Koppelelement und/oder an dem Längsträger angeordnet sind und bspw. die
oben beschrieben Plattenarretierung aufweisen. Außerdem kann der Baukasten noch die
oben beschrieben Funktionsschiene aufweisen. Bei manchen Ausführungsformen weist der
Baukasten ferner die oben beschriebene Abdeckung mit dem Schwenkelement (und bspw.
dem Stromanschluss) auf, die bspw. schwenkbar an der Funktionsschiene angekoppelt
ist. Bei manchen Ausführungsformen weist der Baukasten zusätzlich noch die oben beschrieben
Träger auf, die an dem Längsträger angeordnet sind, um die Tischplatte zu stützen.
Bei manchen Ausführungsformen weist der Baukasten ferner andere Möbelteile oder sonstige
Teile auf, wie sie weiter oben beschrieben wurden, wie bspw. ein Verkettungselement,
PC-Halterung, Beinraumblende, Plattenvertiefung, Organisationswand oder dergleichen.
[0040] Die genannten Bausteine sind dabei bei den Ausführungsformen an das Koppelelement
bzw. an die Funktionsschiene ankoppelbar. Die Kopplung ist bspw. als (Iösbare) Steckverbindung
oder als Verschraubung oder eine sonstige dem Fachmann bekannte mechanische Verbindungsart
verwirklicht.
[0041] Zurückkommend zu den Fig. 1 bis 10 sind dort die verschiedenen Ausführungsformen
eines Koppelelements 1 (Fig. 1 und 2), einer Plattenarretierung 13 (Fig. 3 bis 6),
eines Plattenverschiebungsgliedes 27 (Fig. 7 und 8), einer Funktionsschiene 30 (Fig.
9) und einer Kabelabdeckung 40 (Fig. 10) veranschaulicht.
[0042] Das Koppelelement 1, das als Spritzgussteil ausgebildet ist, weist verschiedene Anbindungen
bzw. Anbindungsstellen 2 bis 10 und 45 auf, die symmetrisch zu einer Spiegelachse,
die mittig entlang der schmaleren Ausdehnung des Koppelelements 1 verläuft, angeordnet
sind. Das Koppelelement ist länglich ausgebildet, sodass seine Längsausdehnung größer
als eine Breitenausdehnung ist. Wie oben erwähnt, entspricht die Längsausdehnung des
Koppelelements 1 einer Querrichtung, da das Koppelement 1 typischerweise mit der Langsausdehnung
in Querrichtung als Querträger an einem Möbelgestell für einen rechteckigen Arbeitstisch
angeordnet wird. Das Koppelelement 1 ist allerdings nicht auf diese Anordnung und
Form eingeschränkt und kann grundsätzlich in den verschiedensten Formen und für die
verschiedensten Anordnungen und Möbelgestelle ausgebildet sein.
[0043] An einer Stirnseite einer Längsseite des Koppelelements sind drei Anbindungsstellen
2 für die Anbindung eines Längsträgers 16 (s. Fig. 3 bis 6) angeordnet, die als Durchgangsbohrungen
ausgebildet sind. In die Anbindungsstellen 2 kann der Längsträger 16 mittels einer
Steckverbindung an das Koppelelement 1 angekoppelt werden oder, bei anderen Ausführungsformen,
bspw. angeschraubt werden. Dabei können die Anbindungsstellen 2 bspw. auch als Schraublöcher
ausgebildet sein.
[0044] Ferner weist das Koppelement 1 in Querrichtung versetzte Beinanbindungsstellen 5,
9, 10 und 11 für Möbelstützen auf, die als Durchbohrungen ausgebildet sind. Dabei
ist jeweils eine Beinanbindungsstelle 5, die jeweils an einem Ende der Längsausdehnung
des Koppelelements 1 angeordnet ist, als Anbindungsstelle 5 für eine 4-Fuß Möbelstütze
bzw. gleichzeitig als Anbindungsstelle 5 für eine Funktionsschiene 30 vorgesehen.
Weiter sind jeweils drei Anbindungsstellen 9 als Versatzpositionen für die 4-Fuß Möbelstütze
vorgesehen. Weitere zwei Anbindungsstellen 10 sind als Beinanbindung für eine T-Fuß
Möbelstütze vorgesehen und wieder weitere zwei Anbindungsstellen 11 für eine C-Fuß
Möbelstütze. Die Beinanbindungsstellen 5, 9 10 und 11 sind gleichartig ausgebildet,
wodurch sie auch, wie bei der als Bein- und Funktionsschienenanbindung 5 erläutert,
verschiedenartige Teile für ein Möbelgestell aufnehmen können. Die Beinanbindungsstellen
9, 10 und 11 können auch gemeinsam als Anbindung für eine lineare Weiterverbindung
zu weiteren Koppelelement eines weiteren Tisches verwendet werden. Außerdem dienen
sie als Aufnahme bspw. eines Druckertablars, einer PC-Halterung oder eines Verkettungswinkels
mit dem mehrere Koppelelemente miteinander verkettet werden können.
[0045] Um die Verdrehsicherung bspw. bei der Anbindung einer asymmetrischen 4-Fußsäule zu
gewährleisten, weist das Koppelelement 1 an seiner Unterseite. Vertiefungen 12 auf.
Diese stellen eine drehrichtungsfeste Anbindung einer solchen 4-Fußsäule sicher, indem
entsprechende Vorsprüngen an der 4-Fußsäule in die Vertiefungen 12 beim Ankoppeln
eingreifen.
[0046] Ferner weist das Koppelelement 1 Schraublöcher 7 auf, an die eine Abdeckplatte, wie
eine Tischplatte oder dergleichen, angeschraubt werden kann.
[0047] Außerdem weist das Koppelelement 1 zwei Führungsstege 3, 4 auf, die sich - in Querrichtung
gesehen - vor und nach der Anbindung 2 für den Längsträger 16 in Querrichtung erstrecken.
Die Führungsstege 3, 4 sind flächig ausgebildet und ihre Dicke ist dünner als die
durchschnittliche Gesamtdicke des Koppelelements 1. Die Führungsstege 3, 4 sind als
Vertiefung an der Längsseite des Koppelelements 1 ausgebildet, die in Richtung des
Längsträgers 16 zeigt. Dadurch ist das Plattenverschiebungsglied 27 (Fig. 7 und 8)
auch dann zugänglich, wenn bspw. der Arbeitstisch, bei dem das Koppelement 1 für das
Arbeitstischgestell eingesetzt ist, mit der äußeren Koppelementseite, d.h. der den
Führungsstegen 3, 4 gegenüberliegenden, an einer Wand steht. Dadurch, dass die Führungsstege
3, 4 als Vertiefung ausgebildet sind, dienen die sich - in Querrichtung gesehen -
vorne und hinten liegenden Erhöhungen als Begrenzung für eine Verschiebebereich des
Plattenverschiebungsgliedes 27.
[0048] Für die Verschiebung der Tischplatte in Querrichtung weist das Koppelelement außerdem
noch jeweils drei Rollenaufnahmen 6 auf jeder Längsseite auf. Die Rollenaufnahmen
6 sind in Quer- und Breitenrichtung des Koppelelements 1 versetzt, um eine möglichst
gleichmäßige Gewichtsverteilung auf die in sie aufgenommenen Rollen (nicht gezeigt)
zu ermöglichen. Die Rollenaufnahmen 6 sind als Vertiefungen an der Oberseite des Koppelelements
1 ausgebildet und weisen einen rechteckigen Querschnitt auf. Entsprechende Rollen
können bspw. in die Rollenaufnahmen 6 eingeclipst werden und aufgrund des rechteckigen
Querschnitts sitzen diese verdrehsicher in den Rollenaufnahmen 6. Die Rollen weisen
bspw. einen an die Rollenaufnahme 6 angepassten Rollenhalter auf, an den zwei Laschen
angeformt sind, die in entsprechende Ausnehmungen in der Rollenaufnahme 6 einrasten
können.
[0049] Das Koppelelement 1 weist ferner nahe der zum Längsträger zeigenden Längsseite drei
Anbindungsstellen 8 für die Ankopplung einer Kabelwanne auf (nicht gezeigt).
[0050] Zusätzlich weist das Koppelelement 1 noch jeweils zwei Anbindungsstellen 45 auf,
die als Anbindung bspw. einer Beinraumblende 36 (wie in Fig. 10 gezeigt) oder eine
Plattenvertiefung dienen oder für eine Blockstellung mit mehreren Tischen vorgesehen
sind.
[0051] Zwei Koppelelemente1 können über einen Längsträger 16 miteinander verbunden werden,
wie bspw. aus Fig. 3 ersichtlich ist. Dabei bilden die beiden als Querträger dienenden
Koppelelemente 1 zusammen mit dem Längsträger 16 eine doppel-T-artige Trägerstruktur.
[0052] An dem Längsträger 16 sind zwei weitere Trägerelemente 15 links und rechts der Plattenarretierung
13 angeordnet. Dabei bilden die Koppelelemente 1 mit den in den Rollenaufnahmen 6
aufgenommen Rollen, die Plattenverschiebungsglieder 27, die an den Führungsstegen
3,4 angeordnet sind, die Trägerelemente 15, die Plattenarretierung 13 und eine (oder
mehrere) Rolle 14, die ebenfalls an dem Längsträger 16 angeordnet ist, insgesamt eine
Aufnahme für eine Tischplatte (nicht gezeigt), die eine einfache Verschiebung der
Tischplatte in Querrichtung ermöglicht.
[0053] Die Trägerelemente 15 erstrecken sich beidseitig des Längsträgers 16 und dienen einerseits
als Stütze für die Tischplatte und andererseits bilden sie eine Gleitoberfläche and
der die Tischplatte ebenfalls entlanggleiten kann. Zusätzlich kann bei manchen Ausführungsformen
vorgesehen sein, dass die Träger ebenfalls eine Arretierungsvorrichtung aufweisen,
die die Verschiebung der Tischplatte arretiert.
[0054] Die Plattenarretierung 13 weist einen Trägerarm 26 (Fig. 6) auf, der sich auf einer
Seite des Längsträgers 16 in Querrichtung erstreckt und der zusätzlich die Tischplatte
stützen kann. Außerdem weist die Plattenarretierung ein Rastelement 18 auf, das mittels
Schrauben 25 an der Tischplatte festgeschraubt wird.
[0055] Das Rastelement 18 hat eine Öffnung 21 in die ein entsprechender Vorsprung 22 eines
Griffes 17 der Plattenarretierung 13 eingreifen kann. Der Griff 17 ist drehbar an
einer Achse 23 gelagert, die mit einer Klemme 24 der Plattenarretierung 13 verbunden
ist. Wenn der Griff 17 nach unten, das heißt von der Tischplatte weg bewegt wird,
gibt der Vorsprung 22 das Rastelement 18 frei. Wird der Griff 17 in Richtung der Tischplatte
bewegt um die Achse 23 gedreht, so greift der Vorsprung 22 in die Öffnung 21 des Rastelements
18 ein und blockiert damit eine Verschiebung der Tischplatte in Querrichtung. An der
Achse 23 ist eine Spannfeder (nicht gezeigt) angeordnet, sodass der Griff 17 in der
Rastposition in der der Vorsprung 22 in Eingriff mit der Öffnung 21 steht, gehalten
wird und damit die Tischplatte arretiert.
[0056] Die Klemme 24 ist so ausgebildet, dass sie in eine Führungsschiene 17 des Längsträgers
16 eingreift und an der Führungsschiene 17 entlang verschoben werden kann. Die Klemme
24 wird bspw. mittels einer Schraube, die von unten in die Klemme 24 eingeschraubt
ist, an der Führungsschiene 17 arretiert.
[0057] Um das Verschieben bis zur Arretierung der Tischplatte auf dem aus Koppelelementen
1 und Längsträger 16 gebildete Möbelgestell zu erleichtern, weist das Rastelement
18 einen abgeschrägten Bereich 52 auf, sodass die Tischplatte mit dem Rastelement
18 einfach an dem Trägerarm 26 der Plattenarretierung 13 entlanggeschoben werden kann,
da der abgeschrägte Bereich 52 quasi als Rampe für die Tischplatte bei Verschiebung
dient.
[0058] Außerdem weist das Rastelement 18 einen Stoppbereich 53 (Fig. 5) auf, der das Einrasten
des Vorsprungs 22 in die Öffnung 21 beim Verschieben der Tischplatte verhindert und
damit als Klemmschutz dient. Der Stoppbereich 53 ist als Schlitz in dem Rastelement
18 ausgebildet, in den der Vorsprung 22 bei der Verschiebung des Rastelements 18 eingreift.
Wenn der Vorsprung 22 das Ende des Schlitzes 53 erreicht, kann das Rastelement 18
nicht weiter verschoben werden. Um nun den Vorsprung 22 in die Öffnung 21 einrasten
zu lassen, muss der Griff 17 betätigt, d.h. nach unten gedrückt werden, um den Vorsprung
22 aus dem Stoppbereich 53 zu ziehen. Erst dann kann die Verschiebung der Tischplatte
weiter erfolgen und der Vorsprung 22 in die Öffnung 21 eingreifen und die Tischplatte
arretieren.
[0059] Um die Verschiebung der Tischplatte weiter zu erleichtern, ist an dem Längsträger
16 eine Rolle 14 (Fig. 4) angeordnet auf der die Tischplatte entlanggleiten kann.
Die Rolle 14 weist eine Klemme 54, die an einer weiteren Führungsschiene 19 des Längsträgers
16 angeklemmt ist. Die Klemme 54 ist so ausgebildet, dass sie an der Führungsschiene
19 des Längsträgers entlang verschiebbar ist.
[0060] Damit können sowohl die Rolle 14 als auch die Plattenarretierung 13 in eine beliebige
Position entlang des Längsträgers 16 gebracht werden. Es ist auch möglich sowohl die
als Plattenunterstützung dienende Rolle 14 als auch die Plattenarretierung 13 (sowie
die Trägerelemente 15) bei Bedarf mehrfach an dem Längsträger 16 vorzusehen.
[0061] Als weiteres Element der Plattenverschiebung der Tischplatte dient das Plattenverschiebungsglied
27, das jeweils an einem Führungssteg 3 und 4 des Koppelelements 1 vorgesehen ist
(Fig. 3, 7 und 8). Bei dem in Fig. 3 veranschaulichten Möbelgestell sind demzufolge
insgesamt vier, an jedem Koppelelement 1 zwei, Plattenverschiebungsglieder 27 vorgesehen.
[0062] Das Plattenverschiebungsglied 27, das an der Tischplatte mittels Schrauben befestigt
wird, dient einerseits der Verschiebung entlang des jeweiligen Führungsstegs 3, 4
an dem Koppelelement 1 und andererseits als Arretierung der Tischplatte, sodass diese
nicht abgehoben werden kann. Dazu weist das Plattenverschiebungsglied 27 einen flächigen
Bereich an einem Gehäuse 55 des Plattenverschiebungsglieds 27 auf, der an der Tischplatte
anliegt, und sich über das Gehäuse hinaus erstreckt und somit auf der Oberseite des
Führungsstegs anliegt. Das Plattenverschiebungsglied 27 weist ferner eine Führungslasche
29 auf, die auf der Unterseite des Führungsstegs 3, 4 des Koppelelements 1 anliegt.
Dadurch bildet der obere Bereich mit der Führungslasche 29 eine nutartige Vertiefung
an der Seite des Gehäuses 55, die in Richtung der Führungsschiene 3 bzw. 4 zeigt,
in der der Führungssteg 3, 4 entlanggleiten kann. Der Abstand der Führungslasche 29
und des oberen Bereichs des Gehäuses 55 ist derart bemessen, dass der Führungssteg
3, 4 mit wenig Spiel in der gebildeten Nut gleiten kann.
[0063] Das Plattenverschiebungsglied 27 weist weiter einen Griff 28 zum Betätigen des Plattenverschiebungsglieds
27 auf. Der Griff 28 ist im Inneren des Gehäuses 55 mit der Führungslasche 29 verbunden.
Wenn das Plattenverschiebungsglied 27 in einem Arbeitszustand (Verriegelungszustand)
ist (s. Fig. 7), d.h. der Griff 28 in das Gehäuse 55 geschoben ist, ist die Führungslasche
29 außerhalb des Gehäuses 55 angeordnet und die beschriebene Nut, in der der Führungssteg
3, 4 entlanggleitet, ist gebildet. Wenn nun der Griff 28 herausgezogen wird (s. Fig.
8), so gelangt die Führungslasche 29 in das Innere des Gehäuses 55 und gibt somit
den Führungssteg 3, 4 frei, sodass die Tischplatte abgehoben werden kann. Damit ermöglicht
das Plattenverschiebungsglied 27 eine werkzeugfreie Montage und Demontage der Tischplatte
oder jedes anderen Gegenstandes, der an ihm befestigt ist.
[0064] Der Griff 28 weist weiter einen Vorsprung 51 auf, der in eine Öffnung 50 des Gehäuses
55 eingreifen kann, wenn der Griff in der herausgezogenen Position, d.h. im Entriegelungszustand,
ist und dadurch die Führungslasche 29 in das Gehäuse gezogen ist. Dadurch rastet der
Griff mit dem Vorsprung 51 in die Öffnungen 50 des Gehäuses ein und ist arretiert.
Ein weiterer Rastpunkt ist im Inneren des Gehäuses 55 gebildet, der den Griff 28 auch
in der Arbeitsposition mit ausgefahrener Führungslasche 29 arretiert. Ferner befindet
sich im Inneren des Gehäuses 55 eine Druckfeder, die die Führungslasche 29 nach außen
drückt, sodass das Plattenverschiebungsglied 27 nicht versehentlich entriegelt werden
kann.
[0065] Ferner weist das Koppelement 1 an seiner Unterseite zwei schräg auf den Führungsstegen
3, 4 verlaufende Begrenzungen 67, 68 (s. Fig. 2) auf, die in einem mittleren Bereich
des Koppelelements 1 angeordnet sind. Die Begrenzungen 67, 68 sind als zwei stegartige
Vorsprünge ausgebildet die sich jeweils von innen nach außen schräg auf dem jeweiligen
flächigen Führungssteg 3, 4 derart erstrecken, dass die Führungslasche 29 beim Verschieben
nach innerhalb des Gehäuses 55 gedrückt wird, wenn sie an die entsprechende Begrenzung
67, 68 anstößt. Dadurch bilden die Begrenzungen 67, 68 auch eine Begrenzung für die
Verschiebung des Plattenverschiebungsglieds 27, da die Führungslasche 29 gegen den
Federdruck verschoben werden muss, und damit eine gewisse Begrenzung für die Verschiebung
der angebrachten Tischplatte. Dies erleichtert auch zusätzlich bspw. das werkzeugfreie
Abnehmen (oder Aufsetzen) der Tischplatte mit den Plattenverschiebungsgliedern 27
auf dem Möbelgestell, da bspw. in einer Anschlagsposition die Führungslasche 29 durch
die Begrenzung 67 oder 68 in das Gehäuse 55 gedrückt und somit die Führungslasche
29 den Führungssteg 3 bzw. 4 freigibt. Damit muss bspw. ein Benutzer, der eine Tischplatte
abnehmen möchte und dies in Querrichtung in eine Endposition verschoben hat, nur noch
an einer Seite die jeweiligen Plattenverschiebungsglieder 27 entriegeln, wenn er die
Tischplatte abnehmen möchte, da an der gegenüberliegenden Seite die Begrenzung 67
bzw. 68 die Führungslasche 29 bereits eingedrückt hat und das entsprechende Plattenverschiebungslied
27 freigegeben hat.
[0066] Eine Ausführungsform der Funktionsschiene 30 mit einem Verbindungselement 34 zur
Verbindung mit dem Koppelelement 1 ist in Fig. 9 veranschaulicht. Die Funktionsschiene
30 weist zwei Trägerschienen 31 und 32 auf, die voneinander beabstandet sind. Die
Trägerschienen 31 und 32 sind im Wesentlichen bis auf eine längsverlaufende Nut 57
bzw. 58 flach ausgebildet und dienen zur Aufnahme von weiteren Möbelteilen, wie bspw.
einer Organisationswand 36 (Fig. 10).
[0067] Die Trägerschienen 31 und 32 sind weiterhin auf einem Funktionsträger 56 angeordnet,
der ausgebildet ist, den Abstand zwischen den Trägerschienen 31 und 32 zu verändern.
Die Trägerschiene 32 ist an einem Profilabschnitt 33 des Funktionsträgers 56 befestigt,
der über Schrauben 44, die in einen Schraubklotz 61 eingreifen, mit einem zweiten
Profiabschnitt 62 des Funktionsträgers 56, verschraubt ist. Der Schraubklotz 61 ist
in einem Hohlraum 63 des zweiten Profilabschnitts 62 angeordnet. Werden nun die Schrauben
44 angezogen, so ziehen diese den ersten Profilabschnitt 33 in Richtung des zweiten
Profilabschnitts 62. Da die Trägerschiene 32 mit dem ersten Profilabschnitt 33 verbunden
ist, wird beim Anziehen der Schrauben 44 auch die Trägerschiene 32 in Richtung der
anderen Trägerschiene 31 verschoben, sodass sich der Abstand zwischen den beiden Trägerschienen
31, 32 kleiner wird. Umgekehrt vergrößert sich der Abstand zwischen den Trägerschienen
31, 32, wenn die Schrauben 44 gelöst werden.
[0068] Die Funktionsschiene 30 wird mit dem Verbindungselement 34 mit dem Koppelelement
1 verbunden. Dazu weist das Verbindungselement 34 eine Durchbohrung 35 auf, durch
welche das Verbindungselement 34 an der Anbindungsstelle 5 des Koppelelements 1 verschraubt
werden kann. Ferner weist das Verbindungselement 34 einen verlängerten Bereich 64
auf, der in einen Hohlraum 59 eingreift, der zwischen dem Profilabschnitt 33 und dem
zweiten Profilabschnitt 62 gebildet ist. Der verlängerte Bereich 64 des Verbindungselements
34 ist nicht mittig, sondern bezogen auf Fig. 9, rechts von der Mitte angeordnet.
Wenn die Verschraubung 44 angezogen wird, klemmt sich der verlängerte Bereich 64 in
dem Hohlraum 59 fest und verbindet dadurch die Funktionsschiene 30 mit dem Koppelelement
1.
[0069] Um das oder die Anbindungselemente, die an der Funktionsschiene 30 mit den Trägerschienen
31, 32 verbunden ist oder sind, wie die Organisationswand 36 (Fig. 10), zu sichern,
kann in den Hohlraum 59 ferner ein Klemmprofil 38 zur Sicherung eingeklemmt werden.
Das Klemmprofil 38 greift dabei in zwei Hinterschneidungen 65, 66 (Fig. 9) ein, die
an dem ersten Profilabschnitt 33 und dem zweiten Profilabschnitt 62 in dem Hohlraum
59 ausgebildet sind. Dadurch verhindert das Klemmprofil 38, dass der Profilabschnitt
33 gegenüber dem Profilabschnitt 62 verkippt und sicher damit die Organisationswand
37, die in die Nuten 57, 58 der Trägerschienen 31, 32 und den dazwischenliegenden
Zwischenraum eingreift.
[0070] Ferner weist der zweite Profilabschnitt 62 eine längsverlaufende Klemmschiene 60
an seinem unteren Ende auf, an der weitere Möbel- und/oder Gestellteile angekoppelt,
bspw. angeklemmt, werden können.
[0071] Wie in Fig. 10 dargestellt ist, ist an der Klemmschiene 60 jeweils eine erste Kabelklappe
39 und eine zweite Kabelklappe 40 über jeweils eine Klappenmechanik 41 angeklemmt.
Die erste Kabelklappe 39 ist in einer 60° Stellung gezeigt, wodurch der unter Kabelklappe
39 liegende Raum zugänglich wird, sodass eine darunter angeordnete Steckdose (nicht
gezeigt), die bspw. in der Klappenmechanik 41 integriert ist, leicht zugänglich ist.
Die Klappenmechanik 41 ist nicht nur dazu ausgelegt, die Kabelklappe 39 in der 60°
Stellung zu halten, sondern bspw. auch in einer 90°-Stellung einzurasten, wie es bei
der zweiten Kabelklappe 40 der Fall ist. Außerdem weist die Klappenmechanik 41 bei
manchen Ausführungsformen eine dritte Stellung auf, sodass die Kabelklappe 39, 40
in einer 180°-Stellung einrastet. Bei der Stellung der Kabelklappe 40 ist die Oberfläche
der Kabelklappe 40 im Wesentlich plan mit der Tischoberfläche (nicht gezeigt). Weiterhin
ist die Klappenmechanik 41 dazu ausgelegt, die Kabelklappen 39 und 40 vollständig
nach unten wegzuklappen. Zur Betätigung der Klappenmechanik 41 weist diese einen Lösehebel
42 auf, der bei Betätigung die Klappenmechanik freigibt. Um ein ungebremstes Herabfallen
der Kabelklappe 39, 40 bei Betätigen des Lösehebels 42 zu verhindern, weist die Klappenmechanik
ferner eine mechanische Dämpfung auf, die die Verschwenkung der Klappenmechanik 41
abbremst. Die Klappenmechanik 41 weist darüber hinaus einen Doppelsteg 49 auf, der
sowohl an der Halterung 46 drehbar gelagert ist als auch an dem Klemmfuß 43, wodurch
die Klappenmechanik 41 in die verschiedenen Stellungen (60°, 90° oder 0°) gebracht
werden kann.
[0072] Die Klappenmechanik 41 ist über eine Halterung 46 mit der jeweiligen Kabelklappe
39, 40 verschraubt. Außerdem weist die Klappenmechanik 41 einem, Klemmfuß 43 auf,
der geeignet ist entsprechend in die Klemmschiene 62 einzugreifen, sodass die Kabelklappe
39, 40 einfach mit der Klappenmechanik 41 an der Klemmschiene 62 angeklemmt oder abgeklemmt
werden kann.
1. Koppelelement (1) für den Zusammenbau eines Möbelgestells, insbesondere eines Arbeitstischgestells,
mit wenigstens einem in Längsrichtung verlaufenden Längsträger (16) zur Anbindung
des Koppelelements, wobei das Koppelement (1) aufweist:
- wenigstens eine Anbindungsstelle (2) für den Längsträger (16); und
- wenigstens zwei in Querrichtung versetze Anbindungsstellen (5, 9, 10, 11) für jeweils
eine Möbelstütze;
gekennzeichnet durch
- wenigstens einen flächig ausgebildeten Führungsabschnitt (3, 4), der an einer zum
angekoppelten Längsträger hin gerichteten Kante des Koppelelements (1) verläuft und
an dem ein Plattenverschiebungsglied (27) seitlich am Koppelement (1) angekoppelt
ist.
2. Koppelelement nach Anspruch 1, weiter wenigstens eine Rollenaufnahme (6) aufweisend.
3. Koppelelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiter wenigstens eine Anbindung
(5) für eine Funktionsschiene (30) aufweisend.
4. Koppelelement nach Anspruch 3, bei welchem eine Anbindungsstelle (5) für die Möbelstütze
gleichzeitig als Anbindung (5) für die Funktionsschiene (30) ausgebildet ist.
5. Koppelelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Anbindungsstellen
(9, 10, 11) für die Möbelstütze gleichzeitig als Anbindungsstellen für ein Weiterverbindungselement,
eine Aufnahme für eine Druckerhalterung, eine PC-Halterung und/oder für einen Verkettungswinkel
ausgebildet ist.
6. Möbelgestell, insbesondere für einen Arbeitstisch, mit:
- wenigstens einem Längsträger (16) und
- wenigstens zwei Koppelelementen (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche als
Querträger, an denen jeweils eine oder mehrere Möbelstützen angekoppelt sind, wobei
jeweils an einem Koppelelement (1) wenigstens ein Plattenverschiebungsglied (27) angekoppelt
ist und an dem Längsträger (16) ein Plattenarretierungselement (13) angekoppelt ist.
7. Möbelgestell nach Anspruch 6, wobei das Plattenverschiebungsglied (27) eine Führungslasche
(29) aufweist, die an einer Unterseite des Führungsabschnitts (3, 4) des Koppelelements
(1) eingreift und weiter insbesondere derart ausgebildet ist, dass es werkzeugfrei
von dem Koppelelement (1) abnehmbar ist.
8. Möbelgestell nach Anspruch 6 oder 7, bei welchem weiter ein Rollenelement (14) an
dem Längsträger (16) angekoppelt ist.
9. Möbelgestell nach einem der Ansprüche 6 bis 8, weiter eine Funktionsschiene (30) aufweisend,
mit einem ersten Trägerabschnitt (31) und einem dazu beabstandeten zweiten Trägerabschnitt
(32), wobei der Abstand zwischen dem ersten Trägerabschnitt (31) und dem zweiten Trägerabschnitt
(32) veränderbar ist.
10. Möbelgestell nach Anspruch 9, wobei die Funktionsschiene (30) mit dem Koppelelement
(1), insbesondere mittels eines Verbindungselements (34), koppelbar ist.
11. Möbelgestell nach einem der Ansprüche 6 bis 10, weiter eine Abdeckung (39, 40) aufweisend,
die mittels eines Schwenkelements (41) schwenkbar, insbesondere an der Funktionsschiene
(30), gelagert ist.
12. Möbelgestell nach Anspruch 11, wobei das Schwenkelement (41) einen Stromanschluss
aufweist.
13. Bausatz für den Zusammenbau eines Ständers für ein Möbelstück, insbesondere für einen
Arbeitstisch, mit folgenden Bausteinen:
- wenigstens einem Koppelelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5; und
- wenigstens einer Möbelstütze, wobei die wenigstens eine Möbelstütze an dem Koppelelement
(1) über die dort vorgesehenen Anbindungsstellen (5, 9, 10, 11) lösbar verbindbar
ist.
14. Baukasten für den Zusammenbau eines Möbelstücks, insbesondere eines Arbeitstischs,
dessen Gestell wenigstens einen Längsträger und wenigstens zwei Querträger aufweist,
an denen jeweils wenigstens eine Möbelstütze angeordnet ist, mit folgenden Bausteinen:
- wenigstens zwei Koppelemente (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 als Querträger;
- wenigstens einen Längsträger (16), der über die jeweilige Anbindungsstelle mit dem
Koppelementen verbunden ist;
- wenigstens zwei Möbelstützen; und
- weiter eine Platte, insbesondere eine Arbeitstischplatte, und ein Plattenverschiebungsglied
(27) aufweisend, wobei die Platte mit dem Plattenverschiebungsglied (27) verbunden
ist.
1. Coupling element (1) for the assembly of a furniture frame, in particular a frame
for a worktable with at least one longitudinal support (16) running in a longitudinal
direction for the attachment of a coupling element, wherein said coupling element
(1) comprises:
- at least one connection point (2) for the longitudinal support (16), and
- at least two connection points arranged at intervals in a transverse direction (5,
9, 10, 11), both intended for a furniture support,
characterised in that
- at least one guide section (3, 4), which is flat in shape and runs along one edge
of the coupling element (1) that faces the coupled longitudinal support and to which
a panel displacement member (27) is connected at the side of the coupling element
(1).
2. Coupling element according to Claim 1, further comprising a mounting for a roller
(6).
3. Coupling element according to either of the foregoing claims, further comprising a
connection (5) for a function rail (30).
4. Coupling element according to Claim 3, in which a connecting point (5) for the furniture
support is at the same time shaped in such a way that it serves as a connection (5)
for the function rail (30).
5. Coupling element according to any one of the foregoing claims, in which the connecting
points (9, 10, 11) for the furniture support also serve as connecting points for a
further connection element, a receptacle for a printer mounting, a PC mounting and/or
for an interlocking angle.
6. Furniture frame, in particular for a worktable, having
- at least one longitudinal support (16) and
- at least two coupling elements (1) according to one of the foregoing claims as transverse
supports, to each of which one or more furniture supports are coupled, wherein at
least one panel displacement member (27) is coupled to one coupling element (1) and
a panel locking element (13) is coupled to the longitudinal support (16).
7. Furniture frame according to Claim 6, wherein the panel displacement member (27) comprises
a guide bracket (29), which engages in the lower side of the guide section (3, 4)
of the coupling element (1) and is furthermore so shaped that it can be detached from
the coupling element (1) without the aid of a tool.
8. Furniture frame according to Claim 6 or 7, in which a roller element (14) is coupled
to the longitudinal support (16).
9. Furniture frame according one of Claims 6 to 8, further comprising a function rail
(30), with a first supporting section (31) and a second supporting section (32) spaced
at a distance thereto, wherein the distance between the first supporting section (31)
and the second supporting section (32) can be varied.
10. Furniture frame according to Claim 9 wherein the function rail (30) can be coupled
to the coupling element (1), in particular by means of a connecting element (34).
11. Furniture frame according to any of Claims 6 to 10 further comprising a cover (39,
40), which can be swivelled by means of a swivelling element (41), and which is mounted
in particular on the function rail (30).
12. Furniture frame according to Claim 11, wherein the swivelling element (41) comprises
a power connection.
13. Assembly set for the assembly of a stand for an item of furniture, in particular a
worktable, having the following building blocks:
- at least one coupling element according to one of Claims 1 to 5, and
- at least one furniture support, wherein the at least one furniture support can be
detachably connected to the coupling element (1) by means of the connection points
(5, 9, 10,11) provided.
14. Assembly box for the assembly of an item of furniture, in particular a worktable,
of which the frame has at least one longitudinal support and at least two transverse
supports, on each of which at least one furniture support is arranged, having the
following building blocks:
- at least two coupling elements (1) according to any of Claims 1 to 5 above as transverse
supports;
- at least one longitudinal support (16), which is connected through the respective
connecting point to the coupling element;
- at least two furniture supports, and
- further comprising a panel, in particular a worktable panel, and a panel displacement
member (27), wherein the panel is connected to the panel displacement member (27).
1. Elément de liaison (1) pour l'assemblage d'un cadre de meuble, en particulier d'un
cadre de table de travail, avec au moins une poutre longitudinale (16) s'étendant
en direction longitudinale pour relier l'élément de liaison, dans lequel l'élément
de liaison (1) présente:
- au moins un point d'attache (2) pour la poutre longitudinale (16); et
- au moins deux points d'attache (5, 9, 10, 11) déportés en direction transversale
chacun pour un support de meuble;
caractérisé par:
- au moins une partie de guidage plate (3, 4), qui s'étend sur un bord de l'élément
de liaison (1) orienté vers la poutre longitudinale couplée et à laquelle un organe
de déplacement de plaque (27) est couplé latéralement sur l'élément de liaison (1).
2. Elément de liaison selon la revendication 1, présentant en outre au moins un logement
de rouleau (6).
3. Elément de liaison selon l'une quelconque des revendications précédentes, présentant
en outre au moins un point d'attache (5) pour un rail fonctionnel (30).
4. Elément de liaison selon la revendication 3, dans lequel un point d'attache (5) pour
le support de meuble est en même temps réalisé comme point d'attache (5) pour le rail
fonctionnel (30).
5. Elément de liaison selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
les points d'attache (9, 10, 11) pour le support de meuble sont également réalisés
comme points d'attache pour un élément de combinaison, un logement pour un support
d'imprimante, un support de PC et/ou pour une cornière de jonction.
6. Cadre de meuble, en particulier pour une table de travail, avec:
- au moins une poutre longitudinale (16) et
- au moins deux éléments de liaison (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes comme poutres transversales, auxquelles sont respectivement couplés un
ou plusieurs supports de meuble, dans lequel au moins un organe de déplacement de
plaque (27) est couplé à l'élément de liaison (1) et un élément d'arrêt de plaque
(13) est couplé à la poutre longitudinale (16).
7. Cadre de meuble selon la revendication 6, dans lequel l'organe de déplacement de plaque
(27) présente une patte de guidage (29), qui s'accroche à un côté inférieur de la
partie de guidage (3, 4) de l'élément de liaison (1) et qui est en outre configurée
de telle manière qu'elle puisse être enlevée sans outil de l'élément de liaison (1).
8. Cadre de meuble selon la revendication 6 ou 7, dans lequel un élément de rouleau (14)
est en outre agencé sur la poutre longitudinale (16).
9. Cadre de meuble selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, présentant en outre
un rail fonctionnel (30), avec une première partie de poutre (31) et une deuxième
partie de poutre (32) espacée de celle-ci, dans lequel la distance entre la première
partie de poutre (31) et la deuxième partie de poutre (32) est variable.
10. Cadre de meuble selon la revendication 9, dans lequel le rail fonctionnel (30) peut
être couplé à l'élément de liaison (1), en particulier au moyen d'un élément de jonction
(34).
11. Cadre de meuble selon l'une quelconque des revendications 6 à 10, présentant en outre
un recouvrement (39, 40), qui est monté de façon pivotante, en particulier sur le
rail fonctionnel (30), au moyen d'un élément pivotant (41).
12. Cadre de meuble selon la revendication 11, dans lequel l'élément pivotant (41) comporte
un raccord électrique.
13. Bloc pour l'assemblage d'un support pour une pièce de meuble, en particulier pour
une table de travail, avec les composants suivants:
- au moins un élément de liaison (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à
5; et
- au moins un support de meuble, dans lequel ledit au moins un support de meuble peut
être assemblé de façon séparable à l'élément de liaison (1) au moyen des points d'attache
(5, 9, 10, 11) prévus sur celui-ci.
14. Système modulaire pour l'assemblage d'une pièce de meuble, en particulier d'une table
de travail, dont le cadre présente au moins une poutre longitudinale et au moins deux
poutres transversales, auxquelles au moins un support de meuble est chaque fois agencé,
avec les composants suivants:
- au moins deux éléments de liaison (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 5 comme poutres transversales;
- au moins une poutre longitudinale (16), qui est reliée à l'élément de liaison par
les points d'attache respectifs;
- au moins deux supports de meuble; et
- au moins une plaque, en particulier une plaque de table de travail, et présentant
un organe de déplacement de plaque (27), dans lequel la plaque est assemblée à l'organe
de déplacement de plaque (27).