(19)
(11) EP 2 301 383 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
06.01.2016  Patentblatt  2016/01

(21) Anmeldenummer: 09012202.9

(22) Anmeldetag:  25.09.2009
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47B 13/02(2006.01)
A47B 17/03(2006.01)

(54)

Koppelelement, Möbelgestell, Bausatz für den Zusammenbau eines Möbelständers und Baukasten für den Zusammenbau eines Möbelstücks

Coupling element, furniture frame, construction kit for the assembly of a furniture stand and construction box for the assembly of a piece of furniture

Elément de liaison, cadre de meuble, bloc pour l'assemblage d'un support de meuble et système modulaire pour l'assemblage d'une pièce de meuble


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
30.03.2011  Patentblatt  2011/13

(73) Patentinhaber: WINI Büromöbel Georg Schmidt GmbH & Co. KG
31863 Coppenbrügge (DE)

(72) Erfinder:
  • Möckel, Rico
    31199 Diekholzen (DE)
  • Heinze, Uwe
    31832 Springe (DE)

(74) Vertreter: Samson & Partner Patentanwälte mbB 
Widenmayerstraße 6
80538 München
80538 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-B1- 0 830 825
DE-U1- 29 623 010
DE-C1- 19 848 392
JP-A- 2007 089 682
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    GEBIET DER ERFINDUNG



    [0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Möbelgestelle und insbesondere auf ein Koppelelement für den Zusammenbau eines Möbelgestells, ein Möbelgestell, einen Bausatz für den Zusammenbau eines Möbelgestells und einen Baukasten für den Zusammenbau eines Möbelstücks.

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG



    [0002] Es sind allgemein Möbelgestelle für Möbel, insbesondere Arbeitstische, in den unterschiedlichsten Ausführungen bekannt.

    [0003] Bekannte Möbel, insbesondere Büromöbel, weisen meist eine fest vorgegeben Konfiguration für das Möbelgestell aus Längsstreben, Querträgern und Möbelstützen auf, die nicht ohne weiteres an veränderte Stellmöglichkeiten anpassbar sind.Aus dem Europäischen Patent EP 0 830 825 B1 ist ein Möbelgestell, ein Bausatz für den Zusammenbau eines Möbelständers und ein Baukasten für den Zusammenbau eines Möbelstücks bekannt, das unter anderem ein Koppelelement aufweist. Dieses Koppelement weist verschiedene Anbindungen auf, wie bspw. Anbindungen für Längsträger, Anbindungen zur Aufnahme einer Abdeckplatte und Anbindungsstellen für Ständer. Weiter weist das Koppelelement eine oder mehrere Steckverbindungen an einer oder mehreren Stirnseiten auf, an welche zusätzliche Gestell- oder Möbelelemente ankoppelbar sind.

    [0004] Im Deutschen Patent 198 48 392 wird eine Lösung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 vorgeschlagen. Jedoch erfolgt die Ankoppelung der Tischplatte mittels Zapfen, die in Führungsschlitze hineingreifen. Die Tischplatte muss daher zusätzlich befestigt werden, wodurch eine einfache und werkzeugfreie Entnahme der Tischplatte nicht ohne weiteres möglich ist.

    [0005] Obwohl die von dem EP Patent EP 0 830 825 B1 vorgeschlagene Lösung in einigen Fällen eine flexible Anpassung von Möbelgestellen ermöglicht, ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Möbelgestell zur Verfügung zu stellen.

    ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG



    [0006] Nach einem ersten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Koppelelement für den Zusammenbau eines Möbelgestells, insbesondere eines Arbeitstischgestells, mit wenigstens einem in Längsrichtung verlaufenden Längsträger zur Anbindung des Koppelelements bereit, wobei das Koppelement aufweist: wenigstens eine Anbindungsstelle für den Längsträger; wenigstens zwei in Querrichtung versetze Anbindungsstellen für jeweils eine Möbelstütze; und wenigstens einen flächig ausgebildeten und in Querrichtung verlaufenden, an einer Kante des Koppelelements positionierten Führungsabschnitt zur Aufnahme eines Plattenverschiebungsgliedes.

    [0007] Nach einem zweiten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Möbelgestell, insbesondere für einen Arbeitstisch, bereit, mit: wenigstens einem Längsträger und wenigstens zwei Koppelelementen nach dem ersten Aspekt als Querträger, an denen jeweils eine oder mehrere Möbelstützen angekoppelt sind, wobei jeweils an einem Koppelelement wenigstens ein Plattenverschiebungsglied angekoppelt ist und an dem Längsträger ein Plattenarretierungselement angekoppelt ist.

    [0008] Nach einem dritten Aspekt stellt die Erfindung einen Bausatz für den Zusammenbau eines Ständers für ein Möbelstück, insbesondere für einen Arbeitstisch, mit folgenden Bausteinen bereit: wenigstens einem Koppelelement nach dem ersten Aspekt und wenigstens einer Möbelstütze, wobei die wenigstens eine Möbelstütze an dem Koppelelement über die dort vorgesehenen Anbindungsstellen lösbar verbindbar ist.

    [0009] Nach einem vierten Aspekt stellt die Erfindung einen Baukasten für den Zusammenbau eines Möbelstücks, insbesondere eines Arbeitstischs, dessen Gestell wenigstens einen Längsträger und wenigstens zwei Querträger aufweist, an denen jeweils wenigstens eine Möbelstütze angeordnet ist, mit folgenden Bausteinen bereit: wenigstens zwei Koppelemente nach dem ersten Aspekt als Querträger; wenigstens einen Längsträger, der über die jeweilige Anbindungsstelle mit dem Koppelementen verbunden ist; und wenigstens zwei Möbelstützen.

    [0010] Weitere Aspekte und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, der beigefügten Zeichnung und der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen.

    KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG



    [0011] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nun beispielhaft und unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschreiben, in der:

    Fig. 1 eine Ausführungsform eines Koppelelements in Draufsicht auf die Oberseite des Koppelelements veranschaulicht;

    Fig. 2 die Unterseite des Koppelelements von Fig. 1 veranschaulicht;

    Fig. 3 eine Ausführungsform eins Möbelgestells in einer Draufsicht zeigt;

    Fig. 4 einen Teil einer Plattenverriegelung an einem Längsträger veranschaulicht;

    Fig. 5 den Teil der Plattenverriegelung nach Fig. 4 in einer weiteren Ansicht veranschaulicht;

    Fig. 6 einen anderen Teil der Plattenverriegelung der Fig. 4 und 5 zeigt;

    Fig. 7 eine Führungsschiene des Koppelelements nach Fig. 1 und 2 mit einem eingreifenden Plattenverschiebungsglied in verriegeltem Zustand veranschaulicht;

    Fig. 8 das Plattenverschiebungsglied nach Fig. 7 in entriegeltem Zustannd veranschaulicht;

    Fig. 9 eine Funktionsschiene, die mittels eines Verbindungselements am Koppelelement von Fig. 1 und Fig. 2 ankoppelbar ist, veranschaulicht; und

    Fig. 10 zwei Kabelklappen, die an der Funktionsschiene nach Fig. 9 klappbar angekoppelt sind, veranschaulicht.


    BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN



    [0012] In Fig. 1 ist eine Ausführungsform eines Koppelelements 1 für ein Möbelgestell für ein Möbelstück, insbesondere für ein Büromöbelstück wie bspw. einen Arbeitstisch oder dergleichen, in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Vor einer detaillierten Beschreibung folgen zunächst allgemeine Erläuterungen zu den Ausführungsformen und deren Vorteile.

    [0013] Das in der Einleitung beschriebene europäische Patent EP 0 830 825 B1, dessen Inhalt durch Bezugnahme Bestandteil der Beschreibung dieser Anmeldung wird, offenbart ein Koppelement für ein Möbelgestell. Dieses Koppelelement weist zur Verschiebung einer auf ihm angeordneten Tischplatte Nuten auf, in die an der Tischplatte angebrachte Bolzen eingreifen können. Diese Gleitverbindung aus Nut an dem Koppelement element und Bolzen an der Tischplatte ist mit einem relativ großen mechanischen Spiel behaftet. Außerdem erlaubt diese Gleitverbindung keine Arretierung der Tischplatte in Verschiebungsrichtung.

    [0014] Weiterhin weist das Koppelelement der EP 0 830 825 B1 eine Steckverbindung an seiner Stirnseite auf, an die weitere Möbelteile (in Querrichtung) angekoppelt werden können. Dadurch dass solche Möbelteile, wie bspw. eine Sichtschutzplatte oder ein Ablageboard, in Querrichtung angebracht werden, vergrößert sich auch die Ausdehnung bspw. des Arbeitstisches in Querrichtung. Außerdem ist es erforderlich, dass die Steckverbindung des Koppelements zugänglich ist, um die Möbelteile anstecken zu können, was bspw. das Abrücken des Arbeitstisches von einer Wand erfordert.

    [0015] Die Erfinder haben nun erkannt, dass durch Vorsehen eines flächig ausgebildeten, an einer Kante des Koppelelements positionierten Führungsabschnitts für den Zusammenbau eines Möbelgestells, die Verschiebungseigenschaften für eine Plattenverschiebung, insbesondere Querrichtung, verbessert werden können. Außerdem kann durch Vorsehen von wenigstens einer Anbindungsstelle eine Funktionsschiene bspw. von oben an das Koppelelement angekoppelt werden.

    [0016] Folglich weisen Ausführungsformen eines Koppelelements für den Zusammenbau eines Möbelgestells, insbesondere eines Arbeitstischgestells, mit wenigstens einem in Längsrichtung verlaufenden Längsträger zur Anbindung des Koppelelements wenigstens eine Anbindungsstelle für den Längsträger auf, wenigstens zwei in Querrichtung versetze Anbindungsstellen für jeweils eine Möbelstütze und wenigstens einen flächig ausgebildeten Führungsabschnitt, der an einer zum angekoppelten Längsträger hin gerichteten Kante des Koppelelements verläuft und an dem ein Plattenverschiebungsglied seitlich am Koppelelement angekoppelt ist. Das Koppelelement ist bei manchen Ausführungsformen länger als breit ausgebildet. Unter Querrichtung wird im Folgenden die Richtung des Koppelelements verstanden, die entlang der längeren Ausdehnung des Koppelelements liegt.

    [0017] Der Führungsabschnitt verläuft bspw. an einer Kante des Koppelelements, die in Richtung des angekoppelten Längsträgers zeigt. Der Führungsabschnitt ist in manchen Ausführungsformen durchgehend ausgebildet, während er in andern bspw. durch die Anbindungsstellen für den Längsträger in zwei Abschnitte aufgeteilt wird. Bei manchen Ausführungsformen ist für jeden Führungsabschnitt ein einzelnes Plattenverschiebungsglied vorgesehen.

    [0018] Der Führungsabschnitt ist im Wesentlichen flächig, bspw. stegartig an einer Kante des Koppelelements, ausgebildet, sodass das Plattenverschiebungsglied, das bspw. an einer Abdeckplatte, bspw. einer Tischplatte, befestigt ist, an dem Flächenabschnitt entlang gleiten kann. Der Führungsabschnitt ist bei manchen Ausführungsformen in seiner senkrecht verlaufenden Ausdehnung dünner ausgebildet als andere Bereiche des Koppelelements.

    [0019] Die Anbindungsstellen des Koppelelements für die Möbelstützen sind bspw. als Durchgangsbohrungen ausgebildet und können bspw. unterschiedliche Möbelstützen aufnehmen, wie bspw. C-Fuß, T-Fuß oder 4-Fuß Möbelstützen. Die Möbelstützen können bei manchen Ausführungsformen lösbar mit dem Koppelement verbunden werden, während sie bspw. bei anderen festgeschraubt werden.

    [0020] Dazu weist das Koppelement bei manchen Ausführungsformen eine Reihe von in Querrichtung versetzter Anbindungsstellen für verschiedenartige Möbelstützen auf. Auf einer Unterseite des Koppelelements können ferner Aussparungen oder Erhebungen benachbart zu Aussparungsstellen vorgesehen sein, um eine Verdrehsicherung für eine Möbelstütze bereitzustellen, sodass die Möbelstütze in nur einer bestimmten Position an das Koppelelement angebracht werden kann.

    [0021] Bei manchen Ausführungsformen weist das Koppelelement ferner Rollenaufnahmen auf. Die Rollenaufnahmen sind ausgebildet, entsprechende Rollen aufzunehmen, die als Rolllager für die Verschiebung einer Tischplatte dienen. Die Rollenaufnahmen sind dabei bspw. als in Quer- und/oder in Längsrichtung zueinander versetzt angeordnete Vertiefungen in dem Koppelelement ausgebildet. Durch die versetzte Anordnung ist eine gleichmäßige Gewichtsverteilung der Tischplatte auf die einzelnen aufgenommenen Rollen gewährleistet. Die Rollenaufnahme kann ferner eine Form aufweisen, die keinen kreisförmigen Querschnitt aufweist, also bspw. dreieckig, rechteckig, oval, oder vieleckig ausgebildet ist, um eine Verdrehung der in der Rollenaufnahme angeordneten Rolle zu verhindern.

    [0022] Bei manchen Ausführungsformen weist das Koppelelement wenigstens eine Anbindung für eine Funktionsschiene auf. Diese Anbindung für die Funktionsschiene ist bspw. eine Durchbohrung, die bei manchen Ausführungsformen an einem Randbereich der beiden Stirnseiten, das heißt die Seiten an der Querrichtung des Koppelelements, angeordnet ist.

    [0023] Bei manchen Ausführungsformen ist wenigstens eine Anbindungsstelle für die Möbelstütze gleichzeitig als Anbindung für die Funktionsschiene und/oder auch als Anbindungsstellen für ein Weiterverbindungselement, eine Aufnahme für eine Druckerhalterung, eine PC-Halterung und/oder für ein Verkettungselement ausgebildet.

    [0024] Bei manchen Ausführungsformen weist das Koppelelement ferner wenigstens eine Anbindung für eine Kabelführung und/oder eine Anbindung für eine Blockstellung für mehrere Tischgestelle, eine Beinraumblende und Plattenvertiefung auf. Außerdem sind bei manchen Ausführungsformen auch Schraublöcher für eine Plattenverschraubung an der Oberseite des Koppelelements vorgesehen.

    [0025] Bei manchen Ausführungsformen ist das Koppelelement symmetrisch ausgebildet, sodass das Koppelelement für eine linke Seite als Querträger bspw. eines Tisches und für die rechte Seite eines Tisches eingesetzt werden kann. Dabei sind bspw. die Anbindungen und/oder die Anbindungsstellen sowie die Führungsabschnitte symmetrisch zu einer mittigen Spiegelachse, die sich in der Mitte des Koppelements entlang der schmalen Richtung, d.h. senkrecht zur Querrichtung, erstreckt, ausgebildet.

    [0026] Bei manchen Ausführungsformen eines Möbelgestells, insbesondere eines Möbelgestelles für einen Arbeitstisch, weist das Möbelgestell wenigstens einen Längsträger auf und wenigstens zwei Koppelelemente wie oben beschrieben. Der Längsträger ist jeweils an den Anbindungsstellen der zwei Koppelelemente angekoppelt, sodass sich dem Längsträger und den zwei Koppelelemente eine doppel-T-artige Trägerstruktur, bspw. Abdeckplatte wie eine Tischplatte, ergibt. Die Koppelelemente sind dabei als Querträger angeordnet. An den Koppelelementen sind ist zumindest jeweils eine Möbelstütze angekoppelt. Für die Plattenverschiebung, insbesondere in Querrichtung, ist ferner wenigstens an jedem Führungsabschnitt wenigstens ein Plattenverschiebungsglied angekoppelt und an dem Längsträger ein Plattenarretierungselement.

    [0027] Das Plattenverschiebungselement dient bspw. als eine Art Gleiter an der Führungsschiene des Koppelelements.

    [0028] Das Plattenarretierungselement ist ausgestaltet, eine an ihm angekoppelte Tischplatte in Verschiebungsrichtung zu arretieren.

    [0029] Das Plattenverschiebungsglied, das an dem jeweiligen Führungsabschnitt des jeweiligen Koppelelements angekoppelt ist, greift derart in den jeweiligen Führungsabschnitt ein, dass es einerseits an ihm entlanggleiten kann, und andererseits verhindert, dass bspw. eine mit ihm verbundene Tischplatte angehoben werden kann. Dazu weist es bei manchen Ausführungsformen einen nutartigen Abschnitt auf, in dem die Führungsschiene entlanggleiten kann. Bei manchen Ausführungsformen ist das Plattenverschiebungsglied so ausgestaltet, dass es zwei Zustände einnehmen kann, einen Arbeitszustand oder Verriegelungszustand, in dem es an dem Führungsabschnitt entlanggleiten kann und verhindert, dass eine an ihm angeordnete Tischplatte abgehoben werden kann und einen zweiten Zustand (Entriegelungszustand), in dem es nicht mehr oder nur noch teilweise in den Führungsabschnitt eingreift und folglich eine werkzeugfreie Abnahme einer Tischplatte von dem Möbelgestell ermöglicht.

    [0030] Bei manchen Ausführungsformen weist das Plattenverschiebungsglied eine Führungslasche auf, die bspw. an einer Unterseite des Führungsabschnitts des Koppelelements eingreift, wenn sich bspw. das Plattenverschiebungsglied im Arbeitszustand befindet. In dem zweiten Zustand wird bspw. die Führungslasche so von dem Führungsabschnitt entfernt positioniert, dass das Plattenverschiebungsglied nicht mehr in den Führungsabschnitt eingreift und das Plattenverschiebungsglied folglich von dem Führungsabschnitt entfernt werden kann.

    [0031] Bei manchen Ausführungsformen ist weiter ein Rollenelement bspw. verschiebbar an dem Längsträger angekoppelt, das als Lager für eine Verschiebung und Stütze der Tischplatte oder dergleichen dient.

    [0032] Bei manchen Ausführungsformen weist der Längsträger einen oder zwei in Längsrichtung verlaufende Führungsabschnitte auf, an denen jeweils ein oder mehrere Rollenelemente bzw. eine oder mehrere Plattenarretierungen verschiebbar angeordnet werden können. Dazu sind das Rollenelement bzw. die Plattenarretierung derart ausgebildet, dass sie in den jeweiligen Führungsabschnitt des Längsträgers eingreifen können.

    [0033] Ferner weist bei manchen Ausführungsformen die and dem Längsträger angeordnete Plattenarretierung einen Trägerabschnitt auf, der die Tischplatte unterstützt. Zusätzlich können weitere Trägerelemente an dem Längsträger angeordnet sein, die bspw. ausgebildet sind in wenigstens eine der Führungsschienen an dem Längsträger einzugreifen.

    [0034] Bei manchen Ausführungsformen weist das Möbelgestell weiter eine Funktionsschiene auf, die bspw. wie oben erwähnt, über die entsprechende Anbindung an dem Koppelelement mit dem Koppelelement gekoppelt wird. Die Funktionsschiene weist bspw. einen ersten Trägerabschnitt und einen dazu beabstandeten zweiten Trägerabschnitt auf, sodass sich zwischen den beiden Trägerabschnitten eine nutartige Vertiefung ausbildet. Der Abstand der beiden Trägerabschnitte, d.h. die breite der nutartigen Vertiefung ist bei manchen Ausführungsformen veränderbar. Dadurch ist die Funktionsschiene flexibel ausgestaltet und es können an ihr verschiedenartige weiter Möbelelemente, wie bspw. eine Organisationswand oder dergleichen angekoppelt werden. Ferner weist die Funktionsschiene bei manchen Ausführungsformen eine Nut in dem ersten und/oder zweiten Trägerabschnitt auf, die an einer Unterseite der Funktionsschiene ausgebildet ist. An dieser Nut, die sich entlang des Trägerabschnitts erstreckt, können weitere Möbelelemente angekoppelt werden.

    [0035] Bei manchen Ausführungsformen ist die Funktionsschiene über ein Verbindungselement mit dem Koppelelement koppelbar. Das Verbindungselement ist so ausgebildet, dass es einerseits in die Funktionsschiene eingreifen kann und andererseits mit der entsprechenden Anbindung an dem Koppelelement verbindbar ist (bspw. dort mittels einer Steckverbindung eingesteckt werden kann oder anschraubbar ist oder dergleichen).

    [0036] Bei manchen Ausführungsformen ist weiter eine Abdeckung, bspw. eine Kabelabdeckung, an dem Möbelgestell vorgesehen. Die Abdeckung ist mittels wenigstens eines Schwenkelements an dem Möbelgestell, bspw. an der Funktionsschiene, schwenkbar angekoppelt. Das Schwenkelement ist bei manchen Ausführungsformen derart ausgebildet, dass es die Kabelabdeckung in wenigstens zwei Stellungen halten kann, in einer ersten, in der die Abdeckung bündig bspw. mit einer Tischplatte abschließt und in einer zweiten, in der die Unterseite der Abdeckung zugänglich ist. Das Schwenkelement weist bei manchen Ausführungsformen ferner einen elektrische Anschluss, bspw. eine Steckdose auf, die insbesondere in der zweiten Stellung der Abdeckung zugänglich ist.

    [0037] Bei manchen Ausführungsformen hat ein Bausatz für den Zusammenbau eines Ständers für ein Möbelstück, insbesondere für einen Arbeitstisch als Bausteine wenigstens ein Koppelelement, wie oben beschrieben und wenigstens eine Möbelstütze, wobei die wenigstens eine Möbelstütze an dem Koppelelement über die dort vorgesehenen Anbindungsstellen lösbar verbindbar ist. Bei manchen Ausführungsformen hat der Bausatz als weitere Bausteine bspw. die Funktionsschiene, wie oben beschrieben, oder weitere der oben beschriebenen Elemente.

    [0038] Bei manchen Ausführungsformen hat ein Baukasten für den Zusammenbau eines Möbelstücks, insbesondere eines Arbeitstischs, dessen Gestell wenigstens einen Längsträger und wenigstens zwei Querträger aufweist, an denen jeweils wenigstens eine Möbelstütze angeordnet ist, wenigstens zwei Koppelemente als Querträgerbausteine, wie sie oben beschrieben wurden. Ferner hat der Baukasten als Baustein wenigstens einen Längsträger, der über die jeweilige Anbindungsstelle mit dem Koppelementen verbunden ist und außerdem hat er wenigstens zwei Möbelstützen, die, wie ausgeführt, an dem Koppelelement anbringbar sind.

    [0039] Außerdem weist der Baukasten bei manchen Ausführungsformen weiter eine Platte, insbesondere eine Tischplatte und das Plattenverschiebungsglied auf, wobei die Platte mit dem Plattenverschiebungsglied verbunden ist. Ferner kann der Baukasten noch bspw. Rollen bzw. Rollenelement, die bspw. an dem Koppelelement und/oder an dem Längsträger angeordnet sind und bspw. die oben beschrieben Plattenarretierung aufweisen. Außerdem kann der Baukasten noch die oben beschrieben Funktionsschiene aufweisen. Bei manchen Ausführungsformen weist der Baukasten ferner die oben beschriebene Abdeckung mit dem Schwenkelement (und bspw. dem Stromanschluss) auf, die bspw. schwenkbar an der Funktionsschiene angekoppelt ist. Bei manchen Ausführungsformen weist der Baukasten zusätzlich noch die oben beschrieben Träger auf, die an dem Längsträger angeordnet sind, um die Tischplatte zu stützen. Bei manchen Ausführungsformen weist der Baukasten ferner andere Möbelteile oder sonstige Teile auf, wie sie weiter oben beschrieben wurden, wie bspw. ein Verkettungselement, PC-Halterung, Beinraumblende, Plattenvertiefung, Organisationswand oder dergleichen.

    [0040] Die genannten Bausteine sind dabei bei den Ausführungsformen an das Koppelelement bzw. an die Funktionsschiene ankoppelbar. Die Kopplung ist bspw. als (Iösbare) Steckverbindung oder als Verschraubung oder eine sonstige dem Fachmann bekannte mechanische Verbindungsart verwirklicht.

    [0041] Zurückkommend zu den Fig. 1 bis 10 sind dort die verschiedenen Ausführungsformen eines Koppelelements 1 (Fig. 1 und 2), einer Plattenarretierung 13 (Fig. 3 bis 6), eines Plattenverschiebungsgliedes 27 (Fig. 7 und 8), einer Funktionsschiene 30 (Fig. 9) und einer Kabelabdeckung 40 (Fig. 10) veranschaulicht.

    [0042] Das Koppelelement 1, das als Spritzgussteil ausgebildet ist, weist verschiedene Anbindungen bzw. Anbindungsstellen 2 bis 10 und 45 auf, die symmetrisch zu einer Spiegelachse, die mittig entlang der schmaleren Ausdehnung des Koppelelements 1 verläuft, angeordnet sind. Das Koppelelement ist länglich ausgebildet, sodass seine Längsausdehnung größer als eine Breitenausdehnung ist. Wie oben erwähnt, entspricht die Längsausdehnung des Koppelelements 1 einer Querrichtung, da das Koppelement 1 typischerweise mit der Langsausdehnung in Querrichtung als Querträger an einem Möbelgestell für einen rechteckigen Arbeitstisch angeordnet wird. Das Koppelelement 1 ist allerdings nicht auf diese Anordnung und Form eingeschränkt und kann grundsätzlich in den verschiedensten Formen und für die verschiedensten Anordnungen und Möbelgestelle ausgebildet sein.

    [0043] An einer Stirnseite einer Längsseite des Koppelelements sind drei Anbindungsstellen 2 für die Anbindung eines Längsträgers 16 (s. Fig. 3 bis 6) angeordnet, die als Durchgangsbohrungen ausgebildet sind. In die Anbindungsstellen 2 kann der Längsträger 16 mittels einer Steckverbindung an das Koppelelement 1 angekoppelt werden oder, bei anderen Ausführungsformen, bspw. angeschraubt werden. Dabei können die Anbindungsstellen 2 bspw. auch als Schraublöcher ausgebildet sein.

    [0044] Ferner weist das Koppelement 1 in Querrichtung versetzte Beinanbindungsstellen 5, 9, 10 und 11 für Möbelstützen auf, die als Durchbohrungen ausgebildet sind. Dabei ist jeweils eine Beinanbindungsstelle 5, die jeweils an einem Ende der Längsausdehnung des Koppelelements 1 angeordnet ist, als Anbindungsstelle 5 für eine 4-Fuß Möbelstütze bzw. gleichzeitig als Anbindungsstelle 5 für eine Funktionsschiene 30 vorgesehen. Weiter sind jeweils drei Anbindungsstellen 9 als Versatzpositionen für die 4-Fuß Möbelstütze vorgesehen. Weitere zwei Anbindungsstellen 10 sind als Beinanbindung für eine T-Fuß Möbelstütze vorgesehen und wieder weitere zwei Anbindungsstellen 11 für eine C-Fuß Möbelstütze. Die Beinanbindungsstellen 5, 9 10 und 11 sind gleichartig ausgebildet, wodurch sie auch, wie bei der als Bein- und Funktionsschienenanbindung 5 erläutert, verschiedenartige Teile für ein Möbelgestell aufnehmen können. Die Beinanbindungsstellen 9, 10 und 11 können auch gemeinsam als Anbindung für eine lineare Weiterverbindung zu weiteren Koppelelement eines weiteren Tisches verwendet werden. Außerdem dienen sie als Aufnahme bspw. eines Druckertablars, einer PC-Halterung oder eines Verkettungswinkels mit dem mehrere Koppelelemente miteinander verkettet werden können.

    [0045] Um die Verdrehsicherung bspw. bei der Anbindung einer asymmetrischen 4-Fußsäule zu gewährleisten, weist das Koppelelement 1 an seiner Unterseite. Vertiefungen 12 auf. Diese stellen eine drehrichtungsfeste Anbindung einer solchen 4-Fußsäule sicher, indem entsprechende Vorsprüngen an der 4-Fußsäule in die Vertiefungen 12 beim Ankoppeln eingreifen.

    [0046] Ferner weist das Koppelelement 1 Schraublöcher 7 auf, an die eine Abdeckplatte, wie eine Tischplatte oder dergleichen, angeschraubt werden kann.

    [0047] Außerdem weist das Koppelelement 1 zwei Führungsstege 3, 4 auf, die sich - in Querrichtung gesehen - vor und nach der Anbindung 2 für den Längsträger 16 in Querrichtung erstrecken. Die Führungsstege 3, 4 sind flächig ausgebildet und ihre Dicke ist dünner als die durchschnittliche Gesamtdicke des Koppelelements 1. Die Führungsstege 3, 4 sind als Vertiefung an der Längsseite des Koppelelements 1 ausgebildet, die in Richtung des Längsträgers 16 zeigt. Dadurch ist das Plattenverschiebungsglied 27 (Fig. 7 und 8) auch dann zugänglich, wenn bspw. der Arbeitstisch, bei dem das Koppelement 1 für das Arbeitstischgestell eingesetzt ist, mit der äußeren Koppelementseite, d.h. der den Führungsstegen 3, 4 gegenüberliegenden, an einer Wand steht. Dadurch, dass die Führungsstege 3, 4 als Vertiefung ausgebildet sind, dienen die sich - in Querrichtung gesehen - vorne und hinten liegenden Erhöhungen als Begrenzung für eine Verschiebebereich des Plattenverschiebungsgliedes 27.

    [0048] Für die Verschiebung der Tischplatte in Querrichtung weist das Koppelelement außerdem noch jeweils drei Rollenaufnahmen 6 auf jeder Längsseite auf. Die Rollenaufnahmen 6 sind in Quer- und Breitenrichtung des Koppelelements 1 versetzt, um eine möglichst gleichmäßige Gewichtsverteilung auf die in sie aufgenommenen Rollen (nicht gezeigt) zu ermöglichen. Die Rollenaufnahmen 6 sind als Vertiefungen an der Oberseite des Koppelelements 1 ausgebildet und weisen einen rechteckigen Querschnitt auf. Entsprechende Rollen können bspw. in die Rollenaufnahmen 6 eingeclipst werden und aufgrund des rechteckigen Querschnitts sitzen diese verdrehsicher in den Rollenaufnahmen 6. Die Rollen weisen bspw. einen an die Rollenaufnahme 6 angepassten Rollenhalter auf, an den zwei Laschen angeformt sind, die in entsprechende Ausnehmungen in der Rollenaufnahme 6 einrasten können.

    [0049] Das Koppelelement 1 weist ferner nahe der zum Längsträger zeigenden Längsseite drei Anbindungsstellen 8 für die Ankopplung einer Kabelwanne auf (nicht gezeigt).

    [0050] Zusätzlich weist das Koppelelement 1 noch jeweils zwei Anbindungsstellen 45 auf, die als Anbindung bspw. einer Beinraumblende 36 (wie in Fig. 10 gezeigt) oder eine Plattenvertiefung dienen oder für eine Blockstellung mit mehreren Tischen vorgesehen sind.

    [0051] Zwei Koppelelemente1 können über einen Längsträger 16 miteinander verbunden werden, wie bspw. aus Fig. 3 ersichtlich ist. Dabei bilden die beiden als Querträger dienenden Koppelelemente 1 zusammen mit dem Längsträger 16 eine doppel-T-artige Trägerstruktur.

    [0052] An dem Längsträger 16 sind zwei weitere Trägerelemente 15 links und rechts der Plattenarretierung 13 angeordnet. Dabei bilden die Koppelelemente 1 mit den in den Rollenaufnahmen 6 aufgenommen Rollen, die Plattenverschiebungsglieder 27, die an den Führungsstegen 3,4 angeordnet sind, die Trägerelemente 15, die Plattenarretierung 13 und eine (oder mehrere) Rolle 14, die ebenfalls an dem Längsträger 16 angeordnet ist, insgesamt eine Aufnahme für eine Tischplatte (nicht gezeigt), die eine einfache Verschiebung der Tischplatte in Querrichtung ermöglicht.

    [0053] Die Trägerelemente 15 erstrecken sich beidseitig des Längsträgers 16 und dienen einerseits als Stütze für die Tischplatte und andererseits bilden sie eine Gleitoberfläche and der die Tischplatte ebenfalls entlanggleiten kann. Zusätzlich kann bei manchen Ausführungsformen vorgesehen sein, dass die Träger ebenfalls eine Arretierungsvorrichtung aufweisen, die die Verschiebung der Tischplatte arretiert.

    [0054] Die Plattenarretierung 13 weist einen Trägerarm 26 (Fig. 6) auf, der sich auf einer Seite des Längsträgers 16 in Querrichtung erstreckt und der zusätzlich die Tischplatte stützen kann. Außerdem weist die Plattenarretierung ein Rastelement 18 auf, das mittels Schrauben 25 an der Tischplatte festgeschraubt wird.

    [0055] Das Rastelement 18 hat eine Öffnung 21 in die ein entsprechender Vorsprung 22 eines Griffes 17 der Plattenarretierung 13 eingreifen kann. Der Griff 17 ist drehbar an einer Achse 23 gelagert, die mit einer Klemme 24 der Plattenarretierung 13 verbunden ist. Wenn der Griff 17 nach unten, das heißt von der Tischplatte weg bewegt wird, gibt der Vorsprung 22 das Rastelement 18 frei. Wird der Griff 17 in Richtung der Tischplatte bewegt um die Achse 23 gedreht, so greift der Vorsprung 22 in die Öffnung 21 des Rastelements 18 ein und blockiert damit eine Verschiebung der Tischplatte in Querrichtung. An der Achse 23 ist eine Spannfeder (nicht gezeigt) angeordnet, sodass der Griff 17 in der Rastposition in der der Vorsprung 22 in Eingriff mit der Öffnung 21 steht, gehalten wird und damit die Tischplatte arretiert.

    [0056] Die Klemme 24 ist so ausgebildet, dass sie in eine Führungsschiene 17 des Längsträgers 16 eingreift und an der Führungsschiene 17 entlang verschoben werden kann. Die Klemme 24 wird bspw. mittels einer Schraube, die von unten in die Klemme 24 eingeschraubt ist, an der Führungsschiene 17 arretiert.

    [0057] Um das Verschieben bis zur Arretierung der Tischplatte auf dem aus Koppelelementen 1 und Längsträger 16 gebildete Möbelgestell zu erleichtern, weist das Rastelement 18 einen abgeschrägten Bereich 52 auf, sodass die Tischplatte mit dem Rastelement 18 einfach an dem Trägerarm 26 der Plattenarretierung 13 entlanggeschoben werden kann, da der abgeschrägte Bereich 52 quasi als Rampe für die Tischplatte bei Verschiebung dient.

    [0058] Außerdem weist das Rastelement 18 einen Stoppbereich 53 (Fig. 5) auf, der das Einrasten des Vorsprungs 22 in die Öffnung 21 beim Verschieben der Tischplatte verhindert und damit als Klemmschutz dient. Der Stoppbereich 53 ist als Schlitz in dem Rastelement 18 ausgebildet, in den der Vorsprung 22 bei der Verschiebung des Rastelements 18 eingreift. Wenn der Vorsprung 22 das Ende des Schlitzes 53 erreicht, kann das Rastelement 18 nicht weiter verschoben werden. Um nun den Vorsprung 22 in die Öffnung 21 einrasten zu lassen, muss der Griff 17 betätigt, d.h. nach unten gedrückt werden, um den Vorsprung 22 aus dem Stoppbereich 53 zu ziehen. Erst dann kann die Verschiebung der Tischplatte weiter erfolgen und der Vorsprung 22 in die Öffnung 21 eingreifen und die Tischplatte arretieren.

    [0059] Um die Verschiebung der Tischplatte weiter zu erleichtern, ist an dem Längsträger 16 eine Rolle 14 (Fig. 4) angeordnet auf der die Tischplatte entlanggleiten kann. Die Rolle 14 weist eine Klemme 54, die an einer weiteren Führungsschiene 19 des Längsträgers 16 angeklemmt ist. Die Klemme 54 ist so ausgebildet, dass sie an der Führungsschiene 19 des Längsträgers entlang verschiebbar ist.

    [0060] Damit können sowohl die Rolle 14 als auch die Plattenarretierung 13 in eine beliebige Position entlang des Längsträgers 16 gebracht werden. Es ist auch möglich sowohl die als Plattenunterstützung dienende Rolle 14 als auch die Plattenarretierung 13 (sowie die Trägerelemente 15) bei Bedarf mehrfach an dem Längsträger 16 vorzusehen.

    [0061] Als weiteres Element der Plattenverschiebung der Tischplatte dient das Plattenverschiebungsglied 27, das jeweils an einem Führungssteg 3 und 4 des Koppelelements 1 vorgesehen ist (Fig. 3, 7 und 8). Bei dem in Fig. 3 veranschaulichten Möbelgestell sind demzufolge insgesamt vier, an jedem Koppelelement 1 zwei, Plattenverschiebungsglieder 27 vorgesehen.

    [0062] Das Plattenverschiebungsglied 27, das an der Tischplatte mittels Schrauben befestigt wird, dient einerseits der Verschiebung entlang des jeweiligen Führungsstegs 3, 4 an dem Koppelelement 1 und andererseits als Arretierung der Tischplatte, sodass diese nicht abgehoben werden kann. Dazu weist das Plattenverschiebungsglied 27 einen flächigen Bereich an einem Gehäuse 55 des Plattenverschiebungsglieds 27 auf, der an der Tischplatte anliegt, und sich über das Gehäuse hinaus erstreckt und somit auf der Oberseite des Führungsstegs anliegt. Das Plattenverschiebungsglied 27 weist ferner eine Führungslasche 29 auf, die auf der Unterseite des Führungsstegs 3, 4 des Koppelelements 1 anliegt. Dadurch bildet der obere Bereich mit der Führungslasche 29 eine nutartige Vertiefung an der Seite des Gehäuses 55, die in Richtung der Führungsschiene 3 bzw. 4 zeigt, in der der Führungssteg 3, 4 entlanggleiten kann. Der Abstand der Führungslasche 29 und des oberen Bereichs des Gehäuses 55 ist derart bemessen, dass der Führungssteg 3, 4 mit wenig Spiel in der gebildeten Nut gleiten kann.

    [0063] Das Plattenverschiebungsglied 27 weist weiter einen Griff 28 zum Betätigen des Plattenverschiebungsglieds 27 auf. Der Griff 28 ist im Inneren des Gehäuses 55 mit der Führungslasche 29 verbunden. Wenn das Plattenverschiebungsglied 27 in einem Arbeitszustand (Verriegelungszustand) ist (s. Fig. 7), d.h. der Griff 28 in das Gehäuse 55 geschoben ist, ist die Führungslasche 29 außerhalb des Gehäuses 55 angeordnet und die beschriebene Nut, in der der Führungssteg 3, 4 entlanggleitet, ist gebildet. Wenn nun der Griff 28 herausgezogen wird (s. Fig. 8), so gelangt die Führungslasche 29 in das Innere des Gehäuses 55 und gibt somit den Führungssteg 3, 4 frei, sodass die Tischplatte abgehoben werden kann. Damit ermöglicht das Plattenverschiebungsglied 27 eine werkzeugfreie Montage und Demontage der Tischplatte oder jedes anderen Gegenstandes, der an ihm befestigt ist.

    [0064] Der Griff 28 weist weiter einen Vorsprung 51 auf, der in eine Öffnung 50 des Gehäuses 55 eingreifen kann, wenn der Griff in der herausgezogenen Position, d.h. im Entriegelungszustand, ist und dadurch die Führungslasche 29 in das Gehäuse gezogen ist. Dadurch rastet der Griff mit dem Vorsprung 51 in die Öffnungen 50 des Gehäuses ein und ist arretiert. Ein weiterer Rastpunkt ist im Inneren des Gehäuses 55 gebildet, der den Griff 28 auch in der Arbeitsposition mit ausgefahrener Führungslasche 29 arretiert. Ferner befindet sich im Inneren des Gehäuses 55 eine Druckfeder, die die Führungslasche 29 nach außen drückt, sodass das Plattenverschiebungsglied 27 nicht versehentlich entriegelt werden kann.

    [0065] Ferner weist das Koppelement 1 an seiner Unterseite zwei schräg auf den Führungsstegen 3, 4 verlaufende Begrenzungen 67, 68 (s. Fig. 2) auf, die in einem mittleren Bereich des Koppelelements 1 angeordnet sind. Die Begrenzungen 67, 68 sind als zwei stegartige Vorsprünge ausgebildet die sich jeweils von innen nach außen schräg auf dem jeweiligen flächigen Führungssteg 3, 4 derart erstrecken, dass die Führungslasche 29 beim Verschieben nach innerhalb des Gehäuses 55 gedrückt wird, wenn sie an die entsprechende Begrenzung 67, 68 anstößt. Dadurch bilden die Begrenzungen 67, 68 auch eine Begrenzung für die Verschiebung des Plattenverschiebungsglieds 27, da die Führungslasche 29 gegen den Federdruck verschoben werden muss, und damit eine gewisse Begrenzung für die Verschiebung der angebrachten Tischplatte. Dies erleichtert auch zusätzlich bspw. das werkzeugfreie Abnehmen (oder Aufsetzen) der Tischplatte mit den Plattenverschiebungsgliedern 27 auf dem Möbelgestell, da bspw. in einer Anschlagsposition die Führungslasche 29 durch die Begrenzung 67 oder 68 in das Gehäuse 55 gedrückt und somit die Führungslasche 29 den Führungssteg 3 bzw. 4 freigibt. Damit muss bspw. ein Benutzer, der eine Tischplatte abnehmen möchte und dies in Querrichtung in eine Endposition verschoben hat, nur noch an einer Seite die jeweiligen Plattenverschiebungsglieder 27 entriegeln, wenn er die Tischplatte abnehmen möchte, da an der gegenüberliegenden Seite die Begrenzung 67 bzw. 68 die Führungslasche 29 bereits eingedrückt hat und das entsprechende Plattenverschiebungslied 27 freigegeben hat.

    [0066] Eine Ausführungsform der Funktionsschiene 30 mit einem Verbindungselement 34 zur Verbindung mit dem Koppelelement 1 ist in Fig. 9 veranschaulicht. Die Funktionsschiene 30 weist zwei Trägerschienen 31 und 32 auf, die voneinander beabstandet sind. Die Trägerschienen 31 und 32 sind im Wesentlichen bis auf eine längsverlaufende Nut 57 bzw. 58 flach ausgebildet und dienen zur Aufnahme von weiteren Möbelteilen, wie bspw. einer Organisationswand 36 (Fig. 10).

    [0067] Die Trägerschienen 31 und 32 sind weiterhin auf einem Funktionsträger 56 angeordnet, der ausgebildet ist, den Abstand zwischen den Trägerschienen 31 und 32 zu verändern. Die Trägerschiene 32 ist an einem Profilabschnitt 33 des Funktionsträgers 56 befestigt, der über Schrauben 44, die in einen Schraubklotz 61 eingreifen, mit einem zweiten Profiabschnitt 62 des Funktionsträgers 56, verschraubt ist. Der Schraubklotz 61 ist in einem Hohlraum 63 des zweiten Profilabschnitts 62 angeordnet. Werden nun die Schrauben 44 angezogen, so ziehen diese den ersten Profilabschnitt 33 in Richtung des zweiten Profilabschnitts 62. Da die Trägerschiene 32 mit dem ersten Profilabschnitt 33 verbunden ist, wird beim Anziehen der Schrauben 44 auch die Trägerschiene 32 in Richtung der anderen Trägerschiene 31 verschoben, sodass sich der Abstand zwischen den beiden Trägerschienen 31, 32 kleiner wird. Umgekehrt vergrößert sich der Abstand zwischen den Trägerschienen 31, 32, wenn die Schrauben 44 gelöst werden.

    [0068] Die Funktionsschiene 30 wird mit dem Verbindungselement 34 mit dem Koppelelement 1 verbunden. Dazu weist das Verbindungselement 34 eine Durchbohrung 35 auf, durch welche das Verbindungselement 34 an der Anbindungsstelle 5 des Koppelelements 1 verschraubt werden kann. Ferner weist das Verbindungselement 34 einen verlängerten Bereich 64 auf, der in einen Hohlraum 59 eingreift, der zwischen dem Profilabschnitt 33 und dem zweiten Profilabschnitt 62 gebildet ist. Der verlängerte Bereich 64 des Verbindungselements 34 ist nicht mittig, sondern bezogen auf Fig. 9, rechts von der Mitte angeordnet. Wenn die Verschraubung 44 angezogen wird, klemmt sich der verlängerte Bereich 64 in dem Hohlraum 59 fest und verbindet dadurch die Funktionsschiene 30 mit dem Koppelelement 1.

    [0069] Um das oder die Anbindungselemente, die an der Funktionsschiene 30 mit den Trägerschienen 31, 32 verbunden ist oder sind, wie die Organisationswand 36 (Fig. 10), zu sichern, kann in den Hohlraum 59 ferner ein Klemmprofil 38 zur Sicherung eingeklemmt werden. Das Klemmprofil 38 greift dabei in zwei Hinterschneidungen 65, 66 (Fig. 9) ein, die an dem ersten Profilabschnitt 33 und dem zweiten Profilabschnitt 62 in dem Hohlraum 59 ausgebildet sind. Dadurch verhindert das Klemmprofil 38, dass der Profilabschnitt 33 gegenüber dem Profilabschnitt 62 verkippt und sicher damit die Organisationswand 37, die in die Nuten 57, 58 der Trägerschienen 31, 32 und den dazwischenliegenden Zwischenraum eingreift.

    [0070] Ferner weist der zweite Profilabschnitt 62 eine längsverlaufende Klemmschiene 60 an seinem unteren Ende auf, an der weitere Möbel- und/oder Gestellteile angekoppelt, bspw. angeklemmt, werden können.

    [0071] Wie in Fig. 10 dargestellt ist, ist an der Klemmschiene 60 jeweils eine erste Kabelklappe 39 und eine zweite Kabelklappe 40 über jeweils eine Klappenmechanik 41 angeklemmt. Die erste Kabelklappe 39 ist in einer 60° Stellung gezeigt, wodurch der unter Kabelklappe 39 liegende Raum zugänglich wird, sodass eine darunter angeordnete Steckdose (nicht gezeigt), die bspw. in der Klappenmechanik 41 integriert ist, leicht zugänglich ist. Die Klappenmechanik 41 ist nicht nur dazu ausgelegt, die Kabelklappe 39 in der 60° Stellung zu halten, sondern bspw. auch in einer 90°-Stellung einzurasten, wie es bei der zweiten Kabelklappe 40 der Fall ist. Außerdem weist die Klappenmechanik 41 bei manchen Ausführungsformen eine dritte Stellung auf, sodass die Kabelklappe 39, 40 in einer 180°-Stellung einrastet. Bei der Stellung der Kabelklappe 40 ist die Oberfläche der Kabelklappe 40 im Wesentlich plan mit der Tischoberfläche (nicht gezeigt). Weiterhin ist die Klappenmechanik 41 dazu ausgelegt, die Kabelklappen 39 und 40 vollständig nach unten wegzuklappen. Zur Betätigung der Klappenmechanik 41 weist diese einen Lösehebel 42 auf, der bei Betätigung die Klappenmechanik freigibt. Um ein ungebremstes Herabfallen der Kabelklappe 39, 40 bei Betätigen des Lösehebels 42 zu verhindern, weist die Klappenmechanik ferner eine mechanische Dämpfung auf, die die Verschwenkung der Klappenmechanik 41 abbremst. Die Klappenmechanik 41 weist darüber hinaus einen Doppelsteg 49 auf, der sowohl an der Halterung 46 drehbar gelagert ist als auch an dem Klemmfuß 43, wodurch die Klappenmechanik 41 in die verschiedenen Stellungen (60°, 90° oder 0°) gebracht werden kann.

    [0072] Die Klappenmechanik 41 ist über eine Halterung 46 mit der jeweiligen Kabelklappe 39, 40 verschraubt. Außerdem weist die Klappenmechanik 41 einem, Klemmfuß 43 auf, der geeignet ist entsprechend in die Klemmschiene 62 einzugreifen, sodass die Kabelklappe 39, 40 einfach mit der Klappenmechanik 41 an der Klemmschiene 62 angeklemmt oder abgeklemmt werden kann.


    Ansprüche

    1. Koppelelement (1) für den Zusammenbau eines Möbelgestells, insbesondere eines Arbeitstischgestells, mit wenigstens einem in Längsrichtung verlaufenden Längsträger (16) zur Anbindung des Koppelelements, wobei das Koppelement (1) aufweist:

    - wenigstens eine Anbindungsstelle (2) für den Längsträger (16); und

    - wenigstens zwei in Querrichtung versetze Anbindungsstellen (5, 9, 10, 11) für jeweils eine Möbelstütze;

    gekennzeichnet durch

    - wenigstens einen flächig ausgebildeten Führungsabschnitt (3, 4), der an einer zum angekoppelten Längsträger hin gerichteten Kante des Koppelelements (1) verläuft und an dem ein Plattenverschiebungsglied (27) seitlich am Koppelement (1) angekoppelt ist.


     
    2. Koppelelement nach Anspruch 1, weiter wenigstens eine Rollenaufnahme (6) aufweisend.
     
    3. Koppelelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiter wenigstens eine Anbindung (5) für eine Funktionsschiene (30) aufweisend.
     
    4. Koppelelement nach Anspruch 3, bei welchem eine Anbindungsstelle (5) für die Möbelstütze gleichzeitig als Anbindung (5) für die Funktionsschiene (30) ausgebildet ist.
     
    5. Koppelelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Anbindungsstellen (9, 10, 11) für die Möbelstütze gleichzeitig als Anbindungsstellen für ein Weiterverbindungselement, eine Aufnahme für eine Druckerhalterung, eine PC-Halterung und/oder für einen Verkettungswinkel ausgebildet ist.
     
    6. Möbelgestell, insbesondere für einen Arbeitstisch, mit:

    - wenigstens einem Längsträger (16) und

    - wenigstens zwei Koppelelementen (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche als Querträger, an denen jeweils eine oder mehrere Möbelstützen angekoppelt sind, wobei jeweils an einem Koppelelement (1) wenigstens ein Plattenverschiebungsglied (27) angekoppelt ist und an dem Längsträger (16) ein Plattenarretierungselement (13) angekoppelt ist.


     
    7. Möbelgestell nach Anspruch 6, wobei das Plattenverschiebungsglied (27) eine Führungslasche (29) aufweist, die an einer Unterseite des Führungsabschnitts (3, 4) des Koppelelements (1) eingreift und weiter insbesondere derart ausgebildet ist, dass es werkzeugfrei von dem Koppelelement (1) abnehmbar ist.
     
    8. Möbelgestell nach Anspruch 6 oder 7, bei welchem weiter ein Rollenelement (14) an dem Längsträger (16) angekoppelt ist.
     
    9. Möbelgestell nach einem der Ansprüche 6 bis 8, weiter eine Funktionsschiene (30) aufweisend, mit einem ersten Trägerabschnitt (31) und einem dazu beabstandeten zweiten Trägerabschnitt (32), wobei der Abstand zwischen dem ersten Trägerabschnitt (31) und dem zweiten Trägerabschnitt (32) veränderbar ist.
     
    10. Möbelgestell nach Anspruch 9, wobei die Funktionsschiene (30) mit dem Koppelelement (1), insbesondere mittels eines Verbindungselements (34), koppelbar ist.
     
    11. Möbelgestell nach einem der Ansprüche 6 bis 10, weiter eine Abdeckung (39, 40) aufweisend, die mittels eines Schwenkelements (41) schwenkbar, insbesondere an der Funktionsschiene (30), gelagert ist.
     
    12. Möbelgestell nach Anspruch 11, wobei das Schwenkelement (41) einen Stromanschluss aufweist.
     
    13. Bausatz für den Zusammenbau eines Ständers für ein Möbelstück, insbesondere für einen Arbeitstisch, mit folgenden Bausteinen:

    - wenigstens einem Koppelelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5; und

    - wenigstens einer Möbelstütze, wobei die wenigstens eine Möbelstütze an dem Koppelelement (1) über die dort vorgesehenen Anbindungsstellen (5, 9, 10, 11) lösbar verbindbar ist.


     
    14. Baukasten für den Zusammenbau eines Möbelstücks, insbesondere eines Arbeitstischs, dessen Gestell wenigstens einen Längsträger und wenigstens zwei Querträger aufweist, an denen jeweils wenigstens eine Möbelstütze angeordnet ist, mit folgenden Bausteinen:

    - wenigstens zwei Koppelemente (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 als Querträger;

    - wenigstens einen Längsträger (16), der über die jeweilige Anbindungsstelle mit dem Koppelementen verbunden ist;

    - wenigstens zwei Möbelstützen; und

    - weiter eine Platte, insbesondere eine Arbeitstischplatte, und ein Plattenverschiebungsglied (27) aufweisend, wobei die Platte mit dem Plattenverschiebungsglied (27) verbunden ist.


     


    Claims

    1. Coupling element (1) for the assembly of a furniture frame, in particular a frame for a worktable with at least one longitudinal support (16) running in a longitudinal direction for the attachment of a coupling element, wherein said coupling element (1) comprises:

    - at least one connection point (2) for the longitudinal support (16), and

    - at least two connection points arranged at intervals in a transverse direction (5, 9, 10, 11), both intended for a furniture support,

    characterised in that

    - at least one guide section (3, 4), which is flat in shape and runs along one edge of the coupling element (1) that faces the coupled longitudinal support and to which a panel displacement member (27) is connected at the side of the coupling element (1).


     
    2. Coupling element according to Claim 1, further comprising a mounting for a roller (6).
     
    3. Coupling element according to either of the foregoing claims, further comprising a connection (5) for a function rail (30).
     
    4. Coupling element according to Claim 3, in which a connecting point (5) for the furniture support is at the same time shaped in such a way that it serves as a connection (5) for the function rail (30).
     
    5. Coupling element according to any one of the foregoing claims, in which the connecting points (9, 10, 11) for the furniture support also serve as connecting points for a further connection element, a receptacle for a printer mounting, a PC mounting and/or for an interlocking angle.
     
    6. Furniture frame, in particular for a worktable, having

    - at least one longitudinal support (16) and

    - at least two coupling elements (1) according to one of the foregoing claims as transverse supports, to each of which one or more furniture supports are coupled, wherein at least one panel displacement member (27) is coupled to one coupling element (1) and a panel locking element (13) is coupled to the longitudinal support (16).


     
    7. Furniture frame according to Claim 6, wherein the panel displacement member (27) comprises a guide bracket (29), which engages in the lower side of the guide section (3, 4) of the coupling element (1) and is furthermore so shaped that it can be detached from the coupling element (1) without the aid of a tool.
     
    8. Furniture frame according to Claim 6 or 7, in which a roller element (14) is coupled to the longitudinal support (16).
     
    9. Furniture frame according one of Claims 6 to 8, further comprising a function rail (30), with a first supporting section (31) and a second supporting section (32) spaced at a distance thereto, wherein the distance between the first supporting section (31) and the second supporting section (32) can be varied.
     
    10. Furniture frame according to Claim 9 wherein the function rail (30) can be coupled to the coupling element (1), in particular by means of a connecting element (34).
     
    11. Furniture frame according to any of Claims 6 to 10 further comprising a cover (39, 40), which can be swivelled by means of a swivelling element (41), and which is mounted in particular on the function rail (30).
     
    12. Furniture frame according to Claim 11, wherein the swivelling element (41) comprises a power connection.
     
    13. Assembly set for the assembly of a stand for an item of furniture, in particular a worktable, having the following building blocks:

    - at least one coupling element according to one of Claims 1 to 5, and

    - at least one furniture support, wherein the at least one furniture support can be detachably connected to the coupling element (1) by means of the connection points (5, 9, 10,11) provided.


     
    14. Assembly box for the assembly of an item of furniture, in particular a worktable, of which the frame has at least one longitudinal support and at least two transverse supports, on each of which at least one furniture support is arranged, having the following building blocks:

    - at least two coupling elements (1) according to any of Claims 1 to 5 above as transverse supports;

    - at least one longitudinal support (16), which is connected through the respective connecting point to the coupling element;

    - at least two furniture supports, and

    - further comprising a panel, in particular a worktable panel, and a panel displacement member (27), wherein the panel is connected to the panel displacement member (27).


     


    Revendications

    1. Elément de liaison (1) pour l'assemblage d'un cadre de meuble, en particulier d'un cadre de table de travail, avec au moins une poutre longitudinale (16) s'étendant en direction longitudinale pour relier l'élément de liaison, dans lequel l'élément de liaison (1) présente:

    - au moins un point d'attache (2) pour la poutre longitudinale (16); et

    - au moins deux points d'attache (5, 9, 10, 11) déportés en direction transversale chacun pour un support de meuble;

    caractérisé par:

    - au moins une partie de guidage plate (3, 4), qui s'étend sur un bord de l'élément de liaison (1) orienté vers la poutre longitudinale couplée et à laquelle un organe de déplacement de plaque (27) est couplé latéralement sur l'élément de liaison (1).


     
    2. Elément de liaison selon la revendication 1, présentant en outre au moins un logement de rouleau (6).
     
    3. Elément de liaison selon l'une quelconque des revendications précédentes, présentant en outre au moins un point d'attache (5) pour un rail fonctionnel (30).
     
    4. Elément de liaison selon la revendication 3, dans lequel un point d'attache (5) pour le support de meuble est en même temps réalisé comme point d'attache (5) pour le rail fonctionnel (30).
     
    5. Elément de liaison selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel les points d'attache (9, 10, 11) pour le support de meuble sont également réalisés comme points d'attache pour un élément de combinaison, un logement pour un support d'imprimante, un support de PC et/ou pour une cornière de jonction.
     
    6. Cadre de meuble, en particulier pour une table de travail, avec:

    - au moins une poutre longitudinale (16) et

    - au moins deux éléments de liaison (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes comme poutres transversales, auxquelles sont respectivement couplés un ou plusieurs supports de meuble, dans lequel au moins un organe de déplacement de plaque (27) est couplé à l'élément de liaison (1) et un élément d'arrêt de plaque (13) est couplé à la poutre longitudinale (16).


     
    7. Cadre de meuble selon la revendication 6, dans lequel l'organe de déplacement de plaque (27) présente une patte de guidage (29), qui s'accroche à un côté inférieur de la partie de guidage (3, 4) de l'élément de liaison (1) et qui est en outre configurée de telle manière qu'elle puisse être enlevée sans outil de l'élément de liaison (1).
     
    8. Cadre de meuble selon la revendication 6 ou 7, dans lequel un élément de rouleau (14) est en outre agencé sur la poutre longitudinale (16).
     
    9. Cadre de meuble selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, présentant en outre un rail fonctionnel (30), avec une première partie de poutre (31) et une deuxième partie de poutre (32) espacée de celle-ci, dans lequel la distance entre la première partie de poutre (31) et la deuxième partie de poutre (32) est variable.
     
    10. Cadre de meuble selon la revendication 9, dans lequel le rail fonctionnel (30) peut être couplé à l'élément de liaison (1), en particulier au moyen d'un élément de jonction (34).
     
    11. Cadre de meuble selon l'une quelconque des revendications 6 à 10, présentant en outre un recouvrement (39, 40), qui est monté de façon pivotante, en particulier sur le rail fonctionnel (30), au moyen d'un élément pivotant (41).
     
    12. Cadre de meuble selon la revendication 11, dans lequel l'élément pivotant (41) comporte un raccord électrique.
     
    13. Bloc pour l'assemblage d'un support pour une pièce de meuble, en particulier pour une table de travail, avec les composants suivants:

    - au moins un élément de liaison (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5; et

    - au moins un support de meuble, dans lequel ledit au moins un support de meuble peut être assemblé de façon séparable à l'élément de liaison (1) au moyen des points d'attache (5, 9, 10, 11) prévus sur celui-ci.


     
    14. Système modulaire pour l'assemblage d'une pièce de meuble, en particulier d'une table de travail, dont le cadre présente au moins une poutre longitudinale et au moins deux poutres transversales, auxquelles au moins un support de meuble est chaque fois agencé, avec les composants suivants:

    - au moins deux éléments de liaison (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5 comme poutres transversales;

    - au moins une poutre longitudinale (16), qui est reliée à l'élément de liaison par les points d'attache respectifs;

    - au moins deux supports de meuble; et

    - au moins une plaque, en particulier une plaque de table de travail, et présentant un organe de déplacement de plaque (27), dans lequel la plaque est assemblée à l'organe de déplacement de plaque (27).


     




    Zeichnung


























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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