(19)
(11) EP 2 400 263 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
06.01.2016  Patentblatt  2016/01

(21) Anmeldenummer: 11167201.0

(22) Anmeldetag:  24.05.2011
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
G01C 15/00(2006.01)

(54)

Verfahren zur Höheneinstellung eines Ständers

Method for adjusting the height of a stand

Procédé destinés au réglage en hauteur d'un support


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 28.06.2010 DE 102010030593

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
28.12.2011  Patentblatt  2011/52

(60) Teilanmeldung:
15177262.1

(73) Patentinhaber: HILTI Aktiengesellschaft
9494 Schaan (LI)

(72) Erfinder:
  • Lukic, Sasha
    9470, Buchs (CH)
  • Ammann, Manfred
    6923, Lauterach (AT)
  • Emberger, Holger-Max
    9470, Buchs (CH)
  • Winter, Andreas
    6800, Feldkirch (AT)
  • John, Andreas
    8880 Walenstadt (CH)

(74) Vertreter: Hilti Aktiengesellschaft Corporate Intellectual Property 
Feldkircherstrasse 100 Postfach 333
9494 Schaan
9494 Schaan (LI)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 1 096 224
DE-A1-102008 001 619
US-A- 5 903 345
EP-A2- 1 203 930
DE-U1- 20 200 218
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Höheneinstellung eines Ständers in einer Höhenrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Um Nivellier- oder Markierungsarbeiten im Innen- und Außenbereich durchzuführen, sind Lasergeräte bekannt, die punkt- und/oder linienförmige Laserstrahlen erzeugen. Die Laserstrahlen dienen dazu, Referenzpunkte oder Referenzlinien auf Wänden, Decken und Böden anzuzeigen. Bei diesen Lasergeräten wird zwischen Rotationslasern, die einen linienförmigen Laserstrahl durch Rotation einer Laserstrahlquelle oder einer strahlumlenkenden Optik um eine Rotationsachse erzeugen, und Punkt- und/oder Linienlasern, die punkt- und/oder linienförmige Laserstrahlen mittels strahlformender Optiken, wie Zylinderlinsen und Prismen, erzeugen, unterschieden.

    [0003] Um einen Laserstrahl in einer bestimmten Höhe auf eine Wand zu projizieren, ist es erforderlich, das Lasergerät in der entsprechenden Höhe anzuordnen. Bekannt sind Haltevorrichtungen, mit denen Lasergeräte an einer Wand, einer Wand- oder Deckenschiene, an einem Rohr und/oder einer magnetischen Konstruktion befestigt werden können, sowie Stative, die freistehend auf einen Untergrund positioniert werden. Stative weisen in der Regel einen Stativteller zur Befestigung eines Lasergerätes, einen Stativkopf und drei Stativbeine auf. Über die Länge der Stativbeine und ihre Standposition auf dem Untergrund bzw. den Kippwinkel der Stativbeine kann die Höhe des Stativs verändert werden. Die Höheneinstellung des Stativtellers relativ zum feststehenden Stativkopf erfolgt über eine Zahnstange, die manuell mit Hilfe einer Kurbel verstellt wird. Unter dem Begriff "Ständer" werden sämtliche Haltevorrichtungen und Stative zur Befestigung eines Lasergerätes zusammengefasst.

    [0004] Bei Lasergeräten, die ohne Schutzmassnahmen, wie Schutzbrillen, eingesetzt werden dürfen, ist die maximal erlaubte Laserleistung begrenzt. Die erlaubten Laserleistungen führen bei Nivellier- und Markierungsarbeiten im Außenbereich häufig zu nicht oder schlecht sichtbaren Laserstrahlen. Um die Sichtbarkeit der Laserstrahlen zu verbessern, werden Laserempfänger in den Laserstrahl gehalten.

    [0005] Laserempfänger werden als Handgerät von einem Bediener direkt in den Laserstrahl gehalten oder an einer Teleskop- oder Nivellierstange befestigt. Zur Höheneinstellung eines Ständers wird ein Laserstrahl auf eine Detektoreinrichtung des Laserempfängers gerichtet. Mit Hilfe einer Auswerteeinrichtung wird die Differenz der Ist-Position des Laserstrahls zur Soll-Position berechnet und vom Laserempfänger optisch und/oder akustisch angezeigt. Der Bediener steuert die Höheneinstelleinrichtung des Ständers mittels einer Bedieneinrichtung bis der Laserstrahl in der Soll-Position angeordnet ist.

    [0006] Die bekannten Stative mit manueller Höheneinstellung weisen den Nachteil auf, dass die Höheneinstellung des Stativs auf eine gewünschte Höhe, die im Folgenden als Soll-Position bezeichnet wird, vor allem im Außenbereich bei eingeschränkten Sichtbedingungen nicht von einem Bediener alleine durchgeführt werden kann, sondern ein zweiter Bediener erforderlich ist. Der erste Bediener überwacht den Laserempfänger und der zweite Bediener verändert die Höheneinstellung des Stativs solange, bis das Stativ in der Soll-Position angeordnet ist.

    [0007] Aus US 7,152,334 ist eine motorisch verstellbare Wandhalterung für ein Lasergerät bekannt. Die Wandhalterung umfasst ein erstes Haltemodul, mit dem die Wandhalterung an einer ebenen Wandfläche befestigt wird, und ein zweites Haltemodul zur Aufnahme des Lasergeräts, wobei das zweite Haltemodul relativ zum ersten Haltermodul entlang einer Längsachse verstellbar ist. Das erste Haltemodul besteht aus einem Referenzelement, das an der Wandfläche angebracht wird, und einer Verstellplatte, die mit dem zweiten Haltemodul zusammenwirkt und eine longitudinale Kontaktfläche aufweist. Das zweite Haltemodul umfasst eine Antriebsachse und eine Antriebseinheit, die ein hin und her bewegbares Bewegungselement entlang der Längsachse antreiben. Das Bewegungselement wirkt mit der Kontaktfläche des ersten Haltemoduls zusammen und wird durch die Kontaktfläche geführt. Die Verstellung des zweiten Haltemoduls der Wandhalterung und damit des Lasergerätes relativ zum Referenzelement erfolgt über eine Fernbedienung, die außerdem eine Bedieneinheit zur Fernbedienung des Lasergerätes aufweisen kann. Nachteilig ist, dass der Bediener die Differenz der Ist-Position des Laserstrahls zur Soll-Position erst ablesen und dann die Wandhalterung über die Fernbedienung steuern muss.

    [0008] DE 202 00 218 U offenbart eine Vorrichtung zur Höheneinstellung eines Ständers in einer Höhenrichtung aus einer Ist-Position in eine Soll-Position. Die Vorrichtung umfasst einen Ständer mit einer Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme eines Rotationslasers und einer automatischen Höheneinstelleinrichtung sowie einen Laserempfänger, der über eine kabellose Kommunikationsverbindung mit der Höheneinstelleinrichtung verbindbar ist. Nachteilig ist, dass die Kommunikation zwischen dem Laserempfänger und der Höheneinstelleinrichtung nur in einer Richtung möglich ist, der Laserempfänger kann nur Steuersignale senden und nicht empfangen. Zwischen dem Rotationslaser und dem Laserempfänger besteht keine Kommunikationsverbindung zur Übertragung von Steuersignalen vom Rotationslaser an den Laserempfänger, der Rotationslaser sendet lediglich ein Messsignal an den Laserempfänger.

    [0009] Wünschenswert wäre es, ein Verfahren zur Höheneinstellung eines Ständers in einer Höhenrichtung hinsichtlich der oben erläuterten Nachteile zu verbessern. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein verbessertes Verfahren zur Höheneinstellung eines Ständers in einer Höhenrichtung anzugeben.

    [0010] Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Verfahren zur Höheneinstellung eines Ständers in einer Höhenrichtung durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst.

    [0011] Erfindungsgemäß ist bei dem Verfahren zur Höheneinstellung eines Ständers in einer Höhenrichtung aus einer Ist-Position in eine Soll-Position vorgesehen, dass ein Steuersignal zum Verfahren des Ständers über die Kommunikationsverbindung vom Laserempfänger an die Höheneinstelleinrichtung des Ständers übermittelt und die Höheneinstelleinrichtung in der Höhenrichtung verfahren wird, wenn der Laserstrahl nicht auf die Detektoreinrichtung auftrifft. Die Richtung, in die der Ständer verfahren wird, kann voreingestellt sein oder mit Hilfe von Sensoren ermittelt werden. Die Höheneinstellung des Ständers wird vollautomatisch vom Laserempfänger durchgeführt. Wenn der Laserstrahl nicht auf die Detektoreinrichtung auftrifft, wird eine Suchschleife durchgeführt, bis der Laserstrahl auf die Detektoreinrichtung aufgetroffen ist.

    [0012] In einer bevorzugten Ausführung wird das Lasergerät über eine weitere Kommunikationsverbindung zwischen dem Laserempfänger und dem Lasergerät gesteuert. Besonders bevorzugt wird über die weitere Kommunikationsverbindung ein Steuersignal zur Deaktivierung einer Schockfunktion und zum Aussenden des Laserstrahls an das Lasergerät übermittelt. Die Schockfunktion im Lasergerät dient zur Erkennung starker Erschütterungen am Lasergerät, die als Indiz für unbeabsichtigte Verstellungen der Laserebene verstanden werden. Wird ein Schock erkannt, wird die Laserquelle im Lasergerät abgeschaltet. Der Benutzer muss die Laserquelle am Lasergerät wieder einschalten und kann dabei die korrekte Einrichtung überprüfen. Die automatische Höheneinstellung würde durch die Schockfunktion im Lasergerät erkannt und zu einem Abschalten der Laserquelle führen. Daher sollte die Schockfunktion bei der automatischen Höheneinstellung deaktiviert werden.

    [0013] Durch die weitere Kommunikationsverbindung muss der Bediener das Lasergerät nicht manuell steuern und das Lasergerät kann optimal in die Höheneinstellung integriert werden. Funktionen des Lasergerätes können während der Höheneinstellung deaktiviert werden, die nach dem Ende der Höheneinstellung wieder aktiviert werden.

    [0014] Besonders bevorzugt wird der Laserempfänger nach dem Ende der Höheneinstellung aus einem ersten Betriebsmodus in einen zweiten Betriebsmodus umgeschaltet. Dies hat den Vorteil, dass der Laserempfänger nach dem Ende der Höheneinstellung als herkömmlicher Laserempfänger zur optischen und/oder akustischen Anzeige eines Laserstrahls und/oder als Fernbedienung für ein Lasergerät eingesetzt werden kann.

    [0015] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben. Diese soll die Ausführungsbeispiele nicht notwendigerweise maßstäblich darstellen, vielmehr ist die Zeichnung, wo zur Erläuterung dienlich, in schematischer und/oder leicht verzerrter Form ausgeführt.

    [0016] Dabei ist zu berücksichtigen, dass vielfältige Modifikationen und Änderungen betreffend die Form und das Detail einer Ausführungsform vorgenommen werden können, ohne von der allgemeinen Idee der Erfindung abzuweichen.

    [0017] Die allgemeine Idee der Erfindung ist nicht beschränkt auf die exakte Form oder das Detail der im folgenden gezeigten und beschriebenen bevorzugten Ausführungsform oder beschränkt auf einen Gegenstand, der eingeschränkt wäre im Vergleich zu dem in den Ansprüchen beanspruchten Gegenstand. Bei gegebenen Bemessungsbereichen sollen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als Grenzwerte offenbart und beliebig einsetzbar und beanspruchbar sein. Der Einfachheit halber sind nachfolgend für identische oder ähnliche Teile oder Teile mit identischer oder ähnlicher Funktion gleiche Bezugszeichen verwendet.

    [0018] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine erste Ausführungsform einer Vorrichtung zur Höheneinstellung eines Ständers mit einem Laserempfänger und einem Stativ;
    Fig. 2
    das Zusammenwirken des Laserempfängers und des Stativs der Fig. 1 als Blockdiagramm;
    Fig. 3
    ein erfindungsgemässes Verfahren zur Höheneinstellung eines Ständers; und
    Fig. 4
    eine zweite Ausführungsform einer Vorrichtung zur Höheneinstellung eines Ständers mit einem Laserempfänger, der über Kommunikationsverbindungen mit einem Stativ und einem Lasergerät verbunden ist.


    [0019] Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform einer Vorrichtung 1 zur Höheneinstellung eines Ständers, der in Form eines höhenverstellbaren Stativs 2 ausgebildet ist. Die Vorrichtung 1 umfasst einen Laserempfänger 3, der über eine kabellose Kommunikationsverbindung 4, beispielsweise in Form einer Funk- oder Infrarotverbindung, mit dem Stativ 2 verbunden ist.

    [0020] Das Stativ 2 ist in einer Standstellung mit einem auf dem Stativ 2 befestigten Lasergerät 5 dargestellt. Das Stativ 2 ist zwischen der Standstellung, in der das Lasergerät 5 zu Nivellier- und Markierungsarbeiten einsetzbar ist, und einer Transportstellung, die zum Transport und zur Aufbewahrung des Stativs 2 dient, verstellbar. Das Stativ 2 umfasst einen Stativkopf 6 und drei Stativbeine 7, die identisch ausgebildet und mit dem Stativkopf 6 über Kippgelenke 8 verbunden sind. Die Stativbeine 7 sind innerhalb eines Winkelbereichs mittels der Kippgelenke 8 relativ zum Stativkopf 6 verschwenkbar. Die Stativbeine 7 bestehen aus einem oberen Beinabschnitt 9, der als Rohr oder Profil ausgebildet und mit dem Kippgelenk 8 verbunden ist, und einem unteren Beinabschnitt 10, der als Stativfuß ausgebildet ist und auf einen Untergrund 11 aufgesetzt wird. Abhängig vom Untergrund 11 können die Stativbeine 7 unterschiedliche Stativfüße 10 aufweisen, um einen sicheren Stand des Stativs 2 auf dem Untergrund 11 zu gewährleisten.

    [0021] Das Lasergerät 5 ist lösbar auf einer verstellbaren Aufnahmeeinrichtung 12, die als Stativteller ausgebildet ist, befestigt. Alternativ kann die Aufnahmeeinrichtung als Gewindestange ausgebildet sein, die in ein entsprechendes Gewinde des Lasergerätes eingedreht wird, um das Lasergerät 5 auf dem Stativ 2 zu befestigen. Der Stativteller 12 ist auf der dem Untergrund 11 abgewandten Seite des Stativkopfes 6, die als Oberseite 13 des Stativkopfes 6 bezeichnet wird, angeordnet und mit einer Führungseinrichtung 14 verbunden. Die Führungseinrichtung ist als Zahnstange 14 ausgebildet und in einer Richtung parallel zur Längserstreckung der Zahnstange 14, die als Höhenrichtung 15 bezeichnet wird, zwischen einer unteren Endposition und einer oberen Endposition verstellbar. In der unteren Endposition ist der Abstand zwischen dem Stativteller 12 und dem Stativkopf 6 minimal und in der oberen Endposition ist der Abstand zwischen dem Stativteller 12 und dem Stativkopf 6 maximal.

    [0022] Die Höheneinstellung des Stativtellers 12 in der Höhenrichtung 15 relativ zum Stativkopf 6 erfolgt über eine automatische Höheneinstelleinrichtung 16, die auf einer den Stativbeinen 7 zugewandten Seite des Stativkopfes 6, die als Unterseite 17 bezeichnet wird, angeordnet ist. Die Höheneinstelleinrichtung 16 besteht aus einem Gehäuse 18, einer in dem Gehäuse 18 angeordneten Antriebseinheit 19 und einer Bedienungseinrichtung 20, die in das Gehäuse 18 integriert und von außen bedienbar ist. Neben der in das Gehäuse 18 integrierten Bedienungseinrichtung 20 ist eine weitere Bedienungseinrichtung in Form einer Fernbedienungseinrichtung 21 vorgesehen, die über eine kabellose Kommunikationsverbindung 22, beispielsweise in Form einer Funk- oder Infrarotverbindung, mit der Antriebseinheit 19 verbunden ist. Die Antriebseinheit 19 ist beispielsweise als Motorantrieb, hydraulischer Antrieb oder pneumatischer Antrieb ausgebildet. Die Stromversorgung der Höheneinstelleinrichtung 16 erfolgt über Einweg- oder wiederaufladbare Batterien, die in ein Batteriefach im Gehäuse 18 der Höheneinstelleinrichtung 16 eingesetzt werden. Zusätzlich kann ein Ladeanschluss zur Verbindung eines Stromkabels vorgesehen sein.

    [0023] Die maximale Höhe des Stativs 2 in der Höhenrichtung 15 ist von der Länge und der Standposition der Stativbeine 7 sowie der Länge der Führungseinrichtung 14 abhängig. Aus Stabilitätsgründen sollte die Führungseinrichtung 14 nicht zu lang ausgebildet sein. Um den Höhenbereich des Stativs 2 zu erweitern, bestehen die Stativbeine 7 aus einem äußeren Profilabschnitt 23 und einem inneren Profilabschnitt 24, die teleskopartig ineinander verschiebbar ausgebildet sind. Die Profilabschnitte 23, 24 sind über eine Klemmeinrichtung 25, die in Form eines Klemmhebels ausgebildet ist, gegeneinander klemmbar. Die Höhe des Stativs 2 wird über die verstellbaren Stativbeine 7 grob auf die gewünschte Höhe eingestellt. Die exakte Einstellung des Stativs 2 auf die gewünschte Position erfolgt mit Hilfe der Höheneinstelleinrichtung 16.

    [0024] Fig. 1 zeigt ein Stativ 2, bei dem die Höheneinstellung in einer Richtung 15, die in etwa senkrecht zum Boden verläuft, erfolgt. Alternativ kann die Höheneinstellung in jeder beliebigen Richtung, die durch die Anordnung der Führungseinrichtung 14 bestimmt ist, erfolgen. Bei einer Wandbefestigung kann die Führungseinrichtung beispielsweise waagerecht angebracht sein und die Höheneinstellung in waagerechter Richtung erfolgen.

    [0025] Die Höheneinstellung des Stativs 2 aus einer Ist-Position 26 in eine gewünschte Soll-Position 27 erfolgt über einen Regelkreis zwischen dem Stativ 2 und dem Laserempfänger 3 mit Hilfe eines Laserstrahls 28, der von dem Lasergerät 5 in der Ist-Position 26 ausgesandt wird. Fig. 2 zeigt die wesentlichen Komponenten des Laserempfängers 3 und der Höheneinstelleinrichtung 16, die die Höheneinstellung des Stativs 2 regeln, schematisch in Form eines Blockdiagramms.

    [0026] Der Laserempfänger 3 umfasst ein Gehäuse 30, in das eine Bedienungseinrichtung 31, eine Detektoreinrichtung 32 zur Detektion des Laserstrahls 28 und eine Anzeigeeinrichtung 33 integriert sind. Die Detektoreinrichtung 32 und die Anzeigeeinrichtung 33 sind mit einer Auswerteeinrichtung 34 verbunden, die die Differenz zwischen der Ist-Position 26 und der Soll-Position 27 bestimmt. Die Auswerteeinrichtung 34 ist mit einer Steuereinrichtung 35 zur Steuerung des Laserempfängers 3 verbunden, wobei die Auswerte- und Steuereinrichtungen 34, 35 in einen Mikrocontroller 36 integriert sind. Die Höheneinstelleinrichtung 16 des Stativs 2 umfasst die Antriebseinheit 19 und eine Steuereinrichtung 37 in Form eines Mikrocontrollers zur Steuerung der Höheneinstelleinrichtung 16. Die Kommunikation zwischen dem Laserempfänger 3 und der Höheneinstelleinrichtung 16 erfolgt über eine kabellose Kommunikationsverbindung 38, die eine erste Sende-/Empfangseinheit 39 im Laserempfänger 3 mit einer zweiten Sende-/Empfangseinheit 40 in der Höheneinstelleinrichtung 16 verbindet.

    [0027] Im Mikrocontroller 36 des Laserempfängers 3 ist eine Referenzmarke hinterlegt. Die Soll-Position 27, in der das Stativ 2 angeordnet werden soll, kann die Referenzmarke sein. Alternativ kann die Soll-Position 27 als Offset zur Referenzmarke vom Bediener in Form eines numerischen Wertes über die Bedienungseinrichtungen 31 eingegeben werden.

    [0028] Fig. 3 zeigt ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Höheneinstellung des Stativs 2 mit Hilfe der Vorrichtung 1. Das Stativ 2 ist beispielsweise so ausgelegt, dass die Zahnstange 14 beim Ausschalten oder spätestens beim Einschalten des Stativs 2 in die untere Endposition verfahren wird. Der Bediener passt die Länge und die Standposition der Stativbeine 7 so an, dass der Laserstrahl 28 in der unteren Endposition der Zahnstange 14 im Bereich des Laserempfängers 3 unterhalb der Detektoreinrichtung 32 angeordnet ist.

    [0029] In einem Schritt S1 startet der Bediener den Laserempfänger 3 und das Lasergerät 5, das den Laserstrahl 28 aussendet. In einem Schritt S2 wird geprüft, ob der Laserstrahl 28 auf die Detektoreinrichtung 32 aufgetroffen ist. Ist der Laserstrahl 28 auf die Detektoreinrichtung 32 aufgetroffen (J in S2), wird in einem Schritt S3 ein entsprechendes Signal von der Detektoreinrichtung 32 an den Mikrocontroller 36 des Laserempfängers 3 übermittelt. Der Mikrocontroller 36 berechnet in einem Schritt S4 die Differenz der Ist-Position 26 zur Soll-Position 27 in Höhenrichtung 15 und übermittelt in einem Schritt S5 ein der Differenz entsprechendes Steuersignal über die Kommunikationsverbindung 38 und die Sende-/Empfangseinheiten 39, 40 an die Steuereinrichtung 37 des Stativs 2. Die Steuereinrichtung 37 erteilt in einem Schritt S6 entsprechend dem Steuersignal einen Befehl an die Antriebseinheit 19, die die Zahnstange 14 in einem Schritt S7 in der Höhenrichtung 15 um die Differenz in die Soll-Position 27 bewegt. In einem Schritt S8 übermittelt die Steuereinrichtung 37 ein Signal an den Mikrocontroller 36 des Laserempfängers 3, dass die Höheneinstellung des Stativs 2 beendet ist.

    [0030] Die Höheneinstellung des Stativs 2 kann an dieser Stelle beendet sein oder die Genauigkeit der Höheneinstellung in einer Kontrollschleife geprüft werden. Die Kontrollschleife ist in Fig. 3 gestrichelt dargestellt. Um die Genauigkeit der Höheneinstellung zu prüfen, muss sichergestellt sein, dass der Laserstrahl 28 während der Höheneinstellung durchgehend ausgesandt wird oder dass der Laserstrahl 28 erneut ausgesandt wird. In einem Schritt S9 wird ein der aktuellen Ist-Position 26 des Laserstrahls 28 entsprechendes Signal von der Detektoreinrichtung 32 an den Mikrocontroller 36 übermittelt. In einem Schritt S10 wird die Differenz der Ist-Position 26 zur Soll-Position 27 berechnet und in einem Schritt S11 geprüft, ob eine erlaubte Abweichung nicht überschritten wird. Ist die Differenz größer als die erlaubte Abweichung (N in S11), wird das Verfahren mit Schritt S5 fortgesetzt. Ist die Differenz kleiner als die erlaubte Abweichung (J in S11), wird in einem Schritt S12 das Ende der Höheneinstellung auf der Anzeigeeinrichtung 33 angezeigt. Das erfindungsgemäße Verfahren ist nach Schritt S12 beendet.

    [0031] Wird die Kontrollschleife der Schritte S9 bis S11 zur Überprüfung der Genauigkeit der Höheneinstellung nicht durchgeführt, wird das Verfahren nach Schritt S8 mit der Anzeige auf der Anzeigeeinrichtung 33, dass die Höheneinstellung beendet ist (Schritt S12), abgeschlossen.

    [0032] Wenn der Laserstrahl 28 nicht auf die Detektoreinrichtung 32 aufgetroffen ist (N in S2), übermittelt der Mikrocontroller 36 des Laserempfängers 3 in einem Schritt S13 ein entsprechendes Signal an die Steuereinrichtung 37 der Höheneinstelleinrichtung 16 des Stativs 2. Die Steuereinrichtung 37 erteilt in einem Schritt S14 einen Befehl an die Antriebseinheit 19, die die Zahnstange 14 in einem Schritt S15 nach oben verfährt. Dabei bedeutet "oben", dass die Zahnstange 14 vom Untergrund 11, auf den das Stativ 2 aufgesetzt ist, in der Höhenrichtung 15 wegbewegt wird. In einem Schritt S16 geprüft, ob der Laserstrahl 28 auf die Detektoreinrichtung 32 aufgetroffen ist. Ist der Laserstrahl 28 auf die Detektoreinrichtung 32 aufgetroffen (J in S16), wird das Verfahren mit Schritt S3 fortgesetzt. Wenn der Laserstrahl 28 nicht auf die Detektoreinrichtung 32 aufgetroffen ist (N in S16), wird das Verfahren mit Schritt S13 fortgesetzt.

    [0033] Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform einer Vorrichtung 50 zur Höheneinstellung des Stativs 2 mit einem Laserempfänger 51, der über die Kommunikationsverbindung 4 mit der Höheneinstelleinrichtung 16 verbunden ist. Der Laserempfänger 51 unterscheidet sich vom Laserempfänger 3 der Fig. 2 dadurch, dass neben den Komponenten 31, 32, 33, 36 eine Fernbedienungseinrichtung 52 zur Bedienung des Lasergerätes 5 im Laserempfänger 51 vorgesehen ist. Der Laserempfänger 51 ist über eine weitere Kommunikationsverbindung 53 mit dem Lasergerät 5 verbunden.

    [0034] In der Ausführung der Fig. 4 sind die Kommunikationsverbindungen 4, 53 mit der ersten Sende-/Empfangseinheit 39 im Laserempfänger 51 verbunden. Alternativ können die Kommunikationsverbindungen 4, 53 über verschiedene Sende-/Empfangseinheiten mit dem Laserempfänger 51 verbunden sein. Die Sende-/Empfangseinheit 39 ist mit einer Schalteinrichtung 54 verbunden, die die Kommunikationsverbindungen 4, 53 zwischen dem Laserempfänger 51 und der Höheneinstelleinrichtung 16 und zwischen dem Laserempfänger 51 und dem Lasergerät 5 aktivieren bzw. deaktivieren kann.

    [0035] Der Laserempfänger 51 ist über einen Modusschalter 55 zwischen einem ersten Betriebsmodus, einem zweiten Betriebsmodus und einem dritten Betriebsmodus schaltbar. Im ersten Betriebsmodus dient der Laserempfänger 51 wie in Fig. 3 beschrieben zur Höheneinstellung, im zweiten Betriebsmodus zur optischen und/oder akustischen Anzeige eines Laserstrahls und im dritten Betriebsmodus zur Fernbedienung des Lasergerätes 5.

    [0036] Im ersten Betriebsmodus ist der Laserempfänger 51 Teil der Vorrichtung 50 zur Höheneinstellung des Stativs 2. Die Kommunikationsverbindung 4 zwischen dem Laserempfänger 51 und der Höheneinstelleinrichtung 16 ist aktiviert und der Mikrocontroller 36 des Laserempfängers 51 erstellt zur Steuerung der Höheneinstelleinrichtung 16 ein der Differenz zwischen der Ist-Position 26 und der Soll-Position 27 entsprechendes Steuersignal, das über die aktive Kommunikationsverbindung 4 an die Höheneinstelleinrichtung 16 übermittelt wird. Alternativ wird die Differenz über die aktive Kommunikationsverbindung 4 an den Mikrocontroller 37 der Höheneinstelleinrichtung 16 übermittelt und der Mikrocontroller 37 erstellt ein entsprechendes Steuersignal zur Steuerung der Antriebseinheit 19.

    [0037] Durch die Einbindung des Lasergerätes 5 in die Vorrichtung 50 kann das Verfahren zur Höheneinstellung weiter automatisiert werden. Nach dem Einschalten des ersten Betriebsmodus werden die Kommunikationsverbindungen 4, 53 zwischen dem Laserempfänger 51 und der Höheneinstelleinrichtung 16 und zwischen dem Laserempfänger 51 und dem Lasergerät 5 aktiviert. Der Mikrocontroller 36 übermittelt ein Steuersignal an das Lasergerät 5, die Schockfunktion des Lasergerätes 5 zu deaktivieren und den Laserstrahl 28 auszusenden. Der Mikrocontroller 36 kommuniziert über die Kommunikationsverbindung 53 direkt mit dem Lasergerät 5 und steuert das Lasergerät 5 entsprechend. Die Höheneinstellung kann mit der Vorrichtung 50 vollautomatisch durchgeführt werden, der Bediener muss nur den ersten Betriebsmodus einstellen.

    [0038] Der Laserempfänger 51 wird nach dem Ende der automatischen Höheneinstellung aus dem ersten Betriebsmodus in den zweiten Betriebsmodus umgeschaltet. Im zweiten Betriebsmodus arbeitet der Laserempfänger 51 als Anzeigeeinrichtung zur optischen und/oder akustischen Anzeige des Laserstrahls 28. Die Kommunikationsverbindungen 4, 53 zwischen dem Laserempfänger 51 und der Höheneinstelleinrichtung 16 und zwischen dem Laserempfänger 51 und dem Lasergerät 5 sind deaktiviert. Der Laserempfänger 51 zeigt den Laserstrahl 28 und die Differenz der Ist-Position 26 zur Soll-Position 27 auf der Anzeigeeinrichtung 33 optisch und/oder akustisch an.

    [0039] Im dritten Betriebsmodus dient der Laserempfänger 51 zur Fernbedienung des Lasergerätes 5. Die Kommunikationsverbindung 4 zwischen dem Laserempfänger 51 und der Höheneinstelleinrichtung 16 ist deaktiviert und die Kommunikationsverbindung 53 zwischen dem Laserempfänger 3 und dem Lasergerät 5 ist aktiviert. Die Eingaben in die Fernbedienungseinrichtung 52 des Laserempfängers 51 werden über die Kommunikationsverbindung 53 an das Lasergerät 5 übertragen.


    Ansprüche

    1. Verfahren zur Höheneinstellung eines Ständers (2) in einer Höhenrichtung (15) aus einer Ist-Position (26) in eine Soll-Position (27), bei dem in der Ist-Position (26) ein Laserstrahl (28) von einem Lasergerät (5) ausgesandt und eine Detektoreinrichtung (32) eines Laserempfängers (3; 51) auf Empfang geschaltet wird, und bei dem eine Differenz der Ist-Position (26) zur Soll-Position (27) über eine Auswerteeinrichtung (34) des Laserempfängers (3; 51) berechnet, die Differenz der Ist-Position (26) zur Soll-Position (27) oder ein der Differenz entsprechendes Steuersignal zum Verfahren des Ständers (2) in der Höhenrichtung (15) über eine Kommunikationsverbindung (4) vom Laserempfänger (3; 51) an eine Höheneinstelleinrichtung (16) des Ständers (2) übermittelt und die Höheneinstelleinrichtung (16) in der Höhenrichtung (15) entsprechend verfahren wird, wenn der Laserstrahl (28) auf die Detektoreinrichtung (32) auftrifft,
    dadurch gekennzeichnet, dass ein Steuersignal zum Verfahren des Ständers (2) in der Höhenrichtung (15) über die Kommunikationsverbindung (4) vom Laserempfänger (3; 51) an die Höheneinstelleinrichtung (16) des Ständers (2) übermittelt und die Höheneinstelleinrichtung (16) in der Höhenrichtung (15) verfahren wird, wenn der Laserstrahl (28) nicht auf die Detektoreinrichtung (32) des Laserempfängers (3; 51) auftrifft.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lasergerät (5) über eine weitere Kommunikationsverbindung (53) zwischen dem Laserempfänger (51) und dem Lasergerät (5) gesteuert wird.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass über die weitere Kommunikationsverbindung (53) ein Steuersignal zur Deaktivierung einer Schockfunktion und zum Aussenden des Laserstrahls (28) an das Lasergerät (5) übermittelt wird.
     
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Laserempfänger (51) nach dem Ende der Höheneinstellung aus einem ersten Betriebsmodus in einen zweiten Betriebsmodus umgeschaltet wird.
     


    Claims

    1. Method of adjusting the height of a stand (2) in a vertical direction (15) from an actual position (26) to a desired position (27), in which, in the actual position (26), a laser beam (28) is emitted by a laser instrument (5) and a detector device (32) of a laser receiver (3; 51) is switched to receive and in which a difference between the actual position (26) and the desired position (27) is calculated by means of an evaluation device (34) of the laser receiver (3; 51), the difference between the actual position (26) and the desired position (27) or a control signal for moving the stand (2) in the vertical direction (15) corresponding to the difference is transmitted from the laser receiver (3; 51) to a height-adjusting device (16) of the stand (2) via a communication link (4) and the height-adjusting device (16) is moved accordingly in the vertical direction (15) if the laser beam (28) strikes the detector device (32), characterised in that a control signal for moving the stand (2) in the vertical direction (15) is transmitted from the laser receiver (3; 51) to the height-adjusting device (16) of the stand (2) via the communication link (4) and the height-adjusting device (16) is moved in the vertical direction (15) if the laser beam (28) does not strike the detector device (32) of the laser receiver (3; 51).
     
    2. Method according to claim 1, characterised in that the laser instrument (5) is controlled via a further communication link (53) between the laser receiver (51) and the laser instrument (5).
     
    3. Method according to claim 2, characterised in that a control signal for deactivating a shock function and for emitting the laser beam (28) is transmitted to the laser instrument (5) via the further communication link (53).
     
    4. Method according to one of claims 1 to 3, characterised in that the laser receiver (51) is switched over from a first operating mode to a second operating mode after the height adjustment.
     


    Revendications

    1. Procédé pour le réglage en hauteur d'un support (2) dans une direction de hauteur (15) d'une position réelle (26) à une position de consigne (27), dans lequel, dans la position réelle (26), un faisceau laser (28) est émis à partir d'un appareil à laser (5) et un dispositif de détection (32) d'un récepteur laser (3 ; 51) est commuté en réception, et dans lequel une différence entre la position réelle (26) et la position de consigne (27) est calculée par un dispositif d'évaluation (34) du récepteur laser (3 ; 51), la différence entre la position réelle (26) et la position de consigne (27) ou un signal de commande correspondant à la différence pour le déplacement du support (2) dans la direction de hauteur (15), est transmis par l'intermédiaire d'une liaison de communication (4) du récepteur laser (3 ; 51) à un dispositif de réglage de hauteur (16) du support (2), et le dispositif de réglage de hauteur (16) est déplacé dans la direction de hauteur (15) de manière correspondante, lorsque le faisceau laser (28) atteint le dispositif de détection (32),
    caractérisé en ce qu'un signal de commande pour le déplacement du support (2) dans la direction de hauteur (15) est transmis par l'intermédiaire de la liaison de communication (4) du récepteur laser (3 ; 51) au dispositif de réglage de hauteur (16) du support (2), et le dispositif de réglage de hauteur (16) est déplacé dans la direction de hauteur (15) lorsque le faisceau laser (28) n'atteint pas le dispositif de détection (32) du récepteur laser (3 ; 51).
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'appareil à laser (5) est commandé par une liaison de communication supplémentaire (53) entre le récepteur laser (51) et l'appareil à laser (5).
     
    3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'un signal de commande est transmis par l'intermédiaire de la liaison de communication supplémentaire (53) à l'appareil à laser (5), afin de désactiver une fonction de détection de choc et d'émettre le faisceau laser (28).
     
    4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le récepteur laser (51) est commuté d'un premier mode de fonctionnement à un second mode de fonctionnement après la fin du réglage de hauteur.
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente