| (19) |
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(11) |
EP 2 595 782 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.01.2016 Patentblatt 2016/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.07.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/003575 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/019692 (16.02.2012 Gazette 2012/07) |
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| (54) |
ANHEBVORRICHTUNG
RAISING APPARATUS
DISPOSITIF DE LEVAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
19.07.2010 DE 102010036476
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.05.2013 Patentblatt 2013/22 |
| (73) |
Patentinhaber: Jakob, Joachim |
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78315 Radolfzell (DE) |
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Erfinder: |
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- Jakob, Joachim
78315 Radolfzell (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte und Rechtsanwalt
Weiß, Arat & Partner mbB |
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Zeppelinstraße 4 78234 Engen 78234 Engen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 615 919
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US-A1- 2008 066 595
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anhebvorrichtung zum Anheben von Stanzteilen oder Materialbögen
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Verwendung der Anhebvorrichtung nach
dem nebengeordneten Anspruch.
Stand der Technik
[0002] Aus dem Stand der Technik wird auf die
DE 26 15 919 A1 hingewiesen. Dort ist ein Bandstahlstanzwerkzeug mit einer Trägerplatte und darin
befestigten, die Schneidlinien abgebenden Bandstahlabschnitten, wobei die Besonderheit
darin liegt, dass mindestens ein unter dem Einfluss einer Feder stehender, unbelastet
über die Schneidlinien vorstehender, in einer Führung geführter Auswerfer vorgesehen
ist.
[0003] Bei der Bearbeitung von Produkten auf Papierbasis, z. B. Papier, Pappe oder Karton,
werden Rohmaterialbögen typischerweise über Werkzeuge wie Pressen, Stanzen oder Ausbrechwerkzeuge
geführt. Speziell beim Stanzen und Ausbrechen ist es wichtig, dass aus einem Bogen
herausgestanzte oder ausgebrochene Teile zuverlässig und schnell entfernt werden,
da sie sonst bei weiteren Verarbeitungsschritten zu Problemen führen können. Beispielsweise
können nicht entfernte ausgestanzte Pappelemente in nachfolgenden Verarbeitungsmaschinen
zu Verstopfungen führen. Ausserdem ist es bei solchen Anwendungen wichtig, dass die
Materialbögen, aus welchen Teile herausgestanzt oder ausgebrochen werden, zuverlässig
weitertransportiert werden und sich nicht im Werkzeug verhaken. Bei der Entfernung
von verhakten oder verklemmten Stanzteilen oder Materialbögen aus Werkzeugmaschinen
wird kostbare Zeit und kostbarer Arbeitsaufwand verschwendet und es entstehen unnötige
Kosten.
[0004] Das Dokument
US 2008/0066595 A1 beschreibt eine biegbare Anhebvorrichtung zum Anheben von ausgestanzten oder ausgebrochenen
Teilen oder Materialbögen. Problematisch bei der beschriebenen Vorrichtung ist jedoch
die Tatsache, dass lediglich ein Federelement mit einer unveränderlichen Federkonstante
zum Anheben der ausgestanzten oder ausgebrochenen Teile oder Materialbögen zur Verfügung
steht. Hierdurch kann es vorkommen, dass ausgebrochene oder ausgestanzte Teile oder
Materialbögen zu schnell oder zu heftig oder nicht zuverlässig oder zu langsam angehoben
werden, je nachdem welche Werkstoffe oder Rohmaterialien gerade benutzt werden.
Offenbarung der Erfindung
[0005] Es ist die Aufgabe der Erfindung, die Nachteile des oben genannten Standes der Technik
zu beheben oder zumindest zu vermindern, insbesondere ist es die Aufgabe der Erfindung,
eine Vorrichtung zum Anheben von Stanzteilen oder Ausbruchteilen oder Materialbögen
zu schaffen, welche in der Lage ist, Stanz- oder Ausbruchteile oder Materialbögen
aus unterschiedlichen Rohmaterialien zuverlässig und schnell anzuheben.
[0006] Die Aufgabe wird durch eine Anhebvorrichtung gemäss Anspruch 1 gelöst. Unabhängiger
Gegenstand der Erfindung ist eine Verwendung einer Anhebvorrichtung gemäss dem nebengeordneten
Anspruch.
[0007] Die Erfindung hat gegenüber dem Stand der Technik den Vorteil, dass durch das Vorhandensein
eines zweiten Federelements eine grössere Flexibilität erreicht wird, wobei Stanz-
oder Ausbrechteile oder Materialbögen aus unterschiedlichen Materialien schnell und
zuverlässig angehoben werden können.
[0008] Erfindungsgemäss ist eine Anhebvorrichtung zum Anheben von Stanzteilen oder Ausbruchteilen
oder Materialbögen oder Arbeitsmaterialien vorgesehen, wobei die Anhebvorrichtung
in einen Halteschlitz eines Werkzeugs, bevorzugt eines Ausbrechwerkzeugs oder eines
Stanzwerkzeugs, einsetzbar ist. Dabei umfasst die Anhebvorrichtung ein erstes Federelement
mit einer ersten Federkonstante sowie ein zweites Federelement mit einer zweiten,
von der Federkonstante des ersten Federelements unterschiedlichen Federkonstante.
Die Anhebvorrichtung eignet sich insbesondere zum Anheben Pappstanzteilen, Kartonstanzteilen,
Papierstanzteilen, Kunststoffstanzteilen oder Metallstanzteilen oder Ausbrechteilen
oder Materialbögen aus Pappe, Karton, Papier, Kunststoff oder Metall.
[0009] Bei vorteilhaften Ausführungsformen umfasst die Anhebvorrichtung einen Halteblock.
Typischerweise ist dieser Halteblock von Hand in den Halteschlitz des Werkzeugs einsetzbar.
Typischerweise ist der Halteblock quaderförmig, oder weist mindestens eine Rundung
auf. Der Vorteil eines solchen Halteblocks liegt darin, dass mit Hilfe dieses Halteblocks
die Anhebvorrichtung präzise positioniert und fest im Halteschlitz gehalten wird.
[0010] Bei vorteilhaften Ausführungsformen der Erfindung ist die Federkonstante des ersten
Federelements grösser oder kleiner als die Federkonstante des zweiten Federelements.
Bei bevorzugten Ausführungsformen ist die Federkonstante des ersten Federelements
50% bis 500%, vorzugsweise 60% bis 400%, grösser als die Federkonstante des zweiten
Federelements. Besonders bevorzugt werden Ausführungsformen, bei denen die Federkonstante
des ersten Federelements 70% bis 300% grösser als die Federkonstante des zweiten Federelements
ist. Bei besonders vorteilhaften Ausführungsformen der Anhebvorrichtung kommen die
unterschiedlichen Federkonstanten des ersten Federelements und des zweiten Federelements
dadurch zustande, dass sich die beiden Federelemente in Form, Grösse oder Material
unterscheiden.
[0011] Bei typischen Ausführungsformen umfasst die Anhebvorrichtung mindestens ein weiteres
Federelement mit einer weiteren Federkonstante, welche sich von der Federkonstante
des ersten Federelements oder der Federkonstante des zweiten Federelements unterscheidet.
Bei vorteilhaften Ausführungsformen ist mindestens eine Federkonstante nicht fest
vorgegeben, sondern ist mit Hilfe einer Regelvorrichtung frei einstellbar. Die Einstellung
der Federkonstante erfolgt hierbei vorzugsweise stufenlos oder in Stufen. Der Vorteil
einer Anhebvorrichtung mit mehr als einem Federelement, wobei die unterschiedlichen
Federelemente unterschiedliche Federkonstanten aufweisen, liegt darin, dass eine grössere
Flexibilität im Hinblick auf die Verarbeitung unterschiedlicher Materialien erreicht
wird.
[0012] Bei vorteilhaften Ausführungsformen der Erfindung besteht die Anhebvorrichtung aus
Metall oder Kunststoff. Typische erfindungsgemässe Anhebvorrichtungen bestehen aus
einer Kombination aus Metall und Kunststoff.
[0013] Bei vorteilhaften Ausführungsformen umfassen das erste Federelement oder das zweite
Federelement der Anhebvorrichtung jeweils eine Kennzeichnung zum einfachen Unterscheiden
der beiden Federelemente. Vorteilhafterweise ist die Kennzeichnung zum einfachen Unterscheiden
eine geometrische Form an mindestens einem Federelement oder eine farbliche Kennzeichnung
an mindestens einem Federelement. Eine solche Kennzeichnung bietet den Vorteil, dass
ein Benutzer beim Einsetzen der Anhebvorrichtung in den Halteschlitz schnell und einfach
erkennen kann, in welcher Betriebsposition, also mit welchem Federelement nach oben,
die Anhebvorrichtung in das Ausbrechwerkzeug eingesetzt wird und welche Federkonstante
somit auf das Werkstück oder die Stanzteile oder die Ausbrechteile wirkt.
[0014] Bei vorteilhaften Ausführungsformen umfasst die Anhebvorrichtung an den Stellen des
Aufeinandertreffens der Federelemente und des Halteblocks mindestens eine Ausformung.
Diese Ausformung führt typischerweise zu einer verbesserten mechanischen Stabilität
der Verbindung zwischen dem Halteblock und den Federelementen. Der Vorteil einer solchen
Ausformung liegt also darin, dass ein Abbrechen oder Verbiegen der Anhebvorrichtung
im Bereich des Aufeinandertreffens von Halteblock und Federelementen verhindert wird.
[0015] Bei vorteilhaften Ausführungsformen ist eine Dicke des Halteblocks der Anhebvorrichtung
grösser als eine Schlitzbreite des Halteschlitzes des Ausbrechwerkzeugs. Typischerweise
ist eine Breite des ersten Federelements und eine Breite des zweiten Federelements
kleiner als die Schlitzbreite des Halteschlitzes, so dass das erste Federelement und
das zweite Federelement in den Halteschlitz einschiebbar sind. Typischerweise umfasst
der Halteschlitz eine Haltebuchse, wobei die Dicke des Halteblocks kleiner als eine
Buchsenbreite der Haltebuchse ist, so dass der Halteblock in die Haltebuchse einschiebbar
ist. Durch die Tatsache, dass der Halteblock nicht an jeder Stelle in den Halteschlitz,
sondern lediglich in die Haltebuchse des Halteschlitzes einschiebbar ist, wird ein
richtiges Positionieren der Anhebvorrichtung im Halteschlitz gewährleistet.
[0016] Bei vorteilhaften Ausführungsformen umfasst der Halteblock mindestens eine Rundung.
Bei besonders vorteilhaften Ausführungsformen umfassen mehrere Ecken oder Kanten des
quaderförmigen Halteblocks Rundungen oder sind abgerundet. Der Vorteil einer solchen
Rundung oder solcher Rundungen oder Abrundungen ist ein vereinfachtes Einschieben
des Halteblocks in die Haltebuchse.
[0017] Bei einer erfindungsgemässen Verwendung der Anhebvorrichtung wird die Anhebvorrichtung
mit dem ersten Federelement zuerst oder mit dem zweiten Federelement zuerst in den
Halteschlitz des Ausbrechwerkzeugs eingesetzt, wobei das nicht zuerst eingesetzte
Federelement in einer Ruheposition der Anhebvorrichtung zumindest teilweise aus dem
Halteschlitz herausragt. Wird ein Werkstück, Arbeitsmaterial oder Materialbogen über
der Anhebvorrichtung positioniert und wird dann gestanzt oder ausgebrochen, so wird
das Werkstück, das Arbeitsmaterial oder der Materialbogen von einem Druckelementheruntergedrückt,
wobei auch das aus dem Werkzeug herausragende Federelement von der Ruheposition in
eine Stanzposition heruntergedrückt wird. Anschliessend wird bei typischen Ausführungsformen
ein Stanzteil aus dem Arbeitsmaterial ausgestanzt. Sobald die Federkonstante des herausragenden
Federelements ausreicht, das ausgestanzte Stanzteil oder Ausbrechteil oder den Materialbogen,
das Arbeitsmaterial oder das Werkstück anzuheben, kehrt die Anhebvorrichtung aus der
Stanzposition in die Ruheposition zurück, wobei das Stanz- oder Ausbrechteil oder
das Werkstück, das Arbeitsmaterial oder der Materialbogen angehoben wird.
Beschreibung der Zeichnungen
[0018] Nachfolgend wird die Erfindung anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert,
die zeigen:
Figur 1: Eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Anhebvorrichtung mit einem Halteblock
und zwei Federelementen,
Figur 2: Eine Draufsicht einer erfindungsgemässen Anhebvorrichtung,
Figur 3: Eine erfindungsgemässe Anhebvorrichtung, welche durch einen Benutzer in den
Halteschlitz eines Werkzeugs eingesetzt wird,
Figur 4: Eine erfindungsgemässe Anhebvorrichtung im Halteschlitz eines Werkzeugs,
auf welche mit Hilfe eines Druckelements ein Arbeitsmaterial herabgedrückt wird,
Figur 5: Eine erfindungsgemässe Anhebvorrichtung im Halteschlitz eines Werkzeugs in
einer Ruheposition, welche ein Arbeitsmaterial vom Halteschlitz wegdrückt.
Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen
[0019] Figur 1 zeigt eine Seitenansicht einer typischen Anhebvorrichtung 1a. An einem Halteblock
2 mit abgerundeten Kanten und Ecken 3 sind über eine flügelförmige Ausformung 4 ein
erstes Federelement 5 und ein zweites Federelement 6 angeordnet. Das erste Federelement
5 hat eine grössere Federkonstante als das zweite Federelement 6. Das erste Federelement
5 ist durch einen Ring 7 gekennzeichnet, wohingegen das zweite Federelement 6 durch
eine Scheibe 8 gekennzeichnet ist. Bezüglich einer Achse A, welche den Halteblock
2 in zwei gleich grosse Teile teilt, hat das erste Federelement 5 eine Maximalentfernung
b, welche kleiner ist als die Maximalentfernung c des zweiten Federelements 6 von
der Achse A.
[0020] Figur 2 zeigt eine Draufsicht auf die in Figur 1 a gezeigte Anhebvorrichtung 1 mit
dem Halteblock 2, seinen abgerundeten Kanten 3 mit seinem der Kennzeichnung dienenden
Ring 7. Die Dicke d des Halteblocks 2 ist grösser als die Breite e des ersten Federelements
5.
[0021] Figur 3 zeigt ein zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung, nämlich
die Anhebvorrichung 1 b mit einem Halteblock 2, welcher über eine halbkugelförmige
Ausformung 4b verfügt. Über diese halbkugelförmige Ausformung C sind mit dem Halteblock
2 ein erstes Federelement 5 und ein zweites Federelement 6 verbunden. Am ersten Federelement
5 ist zur Kennzeichnung ein Ring 7 angeordnet, wobei am zweiten Federelement 6 zur
Kennzeichnung eine Scheibe 8 angeordnet ist. Ein nicht näher gezeigter Benutzer drückt
mit seiner Fingerkuppe 9 auf den Halteblock 2, wodurch die gesamte Anhebvorrichtung
1 b in den Halteschlitz 12 eines Werkzeugs 11 eingeschoben wird. Die Anhebvorrichtung
1 b befindet sich in ihrer Ruheposition.
[0022] Figur 4 zeigt die bereits in Figur 3 gezeigte Anhebvorrichtung 1 b, mit dem Halteblock
2, der halbkugelförmigen Ausformung 4b, dem ersten Federelement 5 mit Ring 7 sowie
dem zweiten Federelement 6 mit Scheibe 8. Die Anhebvorrichtung 1 b ist in den Halteschlitz
12 eines Werkzeugs 11 eingeschoben. Ein Druckelement 14 drückt ein Arbeitsmaterial
13 auf das Werkzeug 11 und die im Halteschlitz 12 des Werkzeugs 11 befindliche Anhebvorrichtung
1 b. Dadurch wird das zweite Federelement 6 in den Halteschlitz 12 hineingedrückt.
Die Anhebvorrichtung 1b befindet sich in ihrer Stanzposition.
[0023] Figur 5 zeigt ebenfalls die Anhebvorrichtung 1 b im Halteschlitz 12 eines Werkzeugs
sowie ein Arbeitsmaterial 13. Das Arbeitsmaterial 13 wird in Figur 5 jedoch nicht
auf das Werkzeug 11 mit Halteschlitz 12 und Anhebvorrichtung 1 b heruntergedrückt,
wodurch das Arbeitsmaterial 13 durch das zweite Federelement 6 mit der der Kennzeichnung
dienenden Scheibe 8 vom Werkzeug 11 und dem Halteschlitz 12 weg und nach oben gedrückt
wird. Die Anhebvorrichtung 1 b befindet sich in ihrer Ruheposition. Wenn das Arbeitsmaterial
13 nun über dem Werkzeug 11 weiter transportiert wird, so besteht nicht die Gefahr
eines Verhakens des Arbeitsmaterials 13 mit dem Werkzeug 11, da die Anhebvorrichtung
1 b für einen Mindestabstand f zwischen dem Arbeitsmaterial 13 und dem Werkzeug 11
sorgt.
[0024] Die Erfindung ist nicht auf die hier dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt.
Vielmehr wird der Schutzumfang durch die Patentansprüche bestimmt.
Bezugszeichenliste
| 1a |
Anhebvorrichtung (erstes Ausführungsbeispiel) |
| 1b |
Anhebvorrichtung (zweites Ausführungsbeispiel) |
| 2 |
Halteblock |
| 3 |
abgerundete Kante oder Ecke |
| 4a |
flügelförmige Ausformung |
| 4b |
halbkugelförmige Ausformung |
| 5 |
erstes Federelement |
| 6 |
zweites Federelement |
| 7 |
Ring |
| 8 |
Scheibe |
| 9 |
Fingerkuppe |
| 11 |
Werkzeug |
| 12 |
Halteschlitz |
| 13 |
Arbeitsmaterial |
| 14 |
Druckelement |
| |
|
| A |
Achse |
| b |
Maximalentfernunq des ersten Federelements 5 von der Achse A |
| c |
Maximalentfernung des zweiten Federelements 6 von der Achse A |
| d |
Dicke des Halteblocks |
| e |
Breite der Federelemente |
| f |
Mindestabstand |
1. Anhebvorrichtung (1 a, 1 b) zum Anheben von Stanzteilen oder Materialbögen, wobei
die Anhebvorrichtung (1a, 1b) in einen Halteschlitz (12) eines Werkzeugs (11) einsetzbar
ist, mit einem ersten Federelement (5) mit einer ersten Federkonstante,
gekennzeichnet durch
ein zweites Federelement (6) mit einer zweiten Federkonstante.
2. Anhebvorrichtung (1a, 1b) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Halteblock (2).
3. Anhebvorrichtung (1 a, 1 b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federkonstante des ersten Federelements (5) grösser als die Federkonstante des
zweiten Federelements (6) ist.
4. Anhebvorrichtung (1 a, 1 b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Federelement (5) und das zweite Federelement (6) jeweils eine Kennzeichnung
zum einfachen Unterscheiden der beiden Federlemente (5, 6) umfassen.
5. Anhebvorrichtung (1a, 1b) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anhebvorrichtung (1a, 1b) eine Ausformung (4a, 4b) zum Verbinden des ersten Federelements
(5) und des zweiten Federelements (6) mit dem Halteblock (2) umfasst.
6. Anhebvorrichtung (1 a, 1 b) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dicke (d) des Halteblocks (2) grösser als eine Schlitzbreite des Halteschlitzes
(12) ist.
7. Anhebvorrichtung (1a, 1b) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Breite (e) des ersten Federelements (5) und eine Breite (e) des zweiten Federelements
(6) kleiner als die Schlitzbreite des Halteschlitzes (12) sind, so dass das erste
Federelement (5) und das zweite Federelement (6) in den Halteschlitz (12) einschiebbar
sind.
8. Anhebvorrichtung (1a, 1b) nach einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (d) des Halteblocks (2) kleiner als eine Buchsenbreite einer Haltebuchse
des Halteschlitzes (12) ist, so dass der Halteblock (2) in die Haltebuchse einschiebbar
ist.
9. Anhebvorrichtung (1a, 1b) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteblock (2) mindestens eine abgerundete Kante oder Ecke (3), geeignet zum
einfachen Einschieben des Halteblocks (2) in die Haltebuchse, aufweist.
10. Verwendung einer Anhebvorrichtung (1a, 1b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die Schritte:
- Einsetzen der Anhebvorrichtung (1a, 1b) mit dem ersten Federelement (5) zuerst oder
mit dem zweiten Federelement (6) zuerst in den Halteschlitz (2) des Werkzeugs (11),
wobei das nicht zuerst eingesetzte Federelement in einer Ruheposition der Anhebvorrichtung
(1a, 1 b) zumindest teilweise aus dem Halteschlitz (12) herausragt,
- Herunterdrücken des herausragenden Federelements in eine Stanzposition durch Herunterdrücken eines Arbeitsmaterials (13) oder Materialbogens,
- Ausstanzen oder Ausbrechen eines Stanzteils oder Ausbrechteils aus dem Arbeitsmaterial
(13) oder Materialbogen,
- Loslassen des Arbeitsmaterials (13) oder Materialbogens,
- Rückkehr der Anhebvorrichtung (1a, 1b) aus der Stanzposition in die Ruheposition,
wobei das Arbeitsmaterial (13), der Materialbogen, das Stanzteil oder das Ausbrechteil
angehoben wird.
1. A lifting device (1a, 1b) for lifting blanked parts or sheets of material, wherein
the lifting device (1a, 1b) can be inserted into a holding slot (12) of a tool (11),
with a first spring element (5) having a first spring constant, characterised by a second spring element (6) having a second spring constant.
2. A lifting device (1a, 1b) according to Claim 1, characterised by a holding block (2).
3. A lifting device (1a, 1b) according to one of the preceding claims, characterised in that the spring constant of the first spring element (5) is greater than the spring constant
of the second spring element (6).
4. A lifting device (1a, 1b) according to one of the preceding claims, characterised in that the first spring element (5) and the second spring element (6) in each case comprise
a marking to simply distinguish the two spring elements (5, 6).
5. A lifting device (1a, 1b) according to one of Claims 2 to 4, characterised in that the lifting device (1a, 1b) comprises a shaping (4a, 4b) for connecting the first
spring element (5) and the second spring element (6) to the holding block (2).
6. A lifting device (1a, 1b) according to one of Claims 2 to 5, characterised in that a thickness (d) of the holding block (2) is greater than a slot width of the holding
slot (12).
7. A lifting device (1a, 1b) according to Claim 6, characterised in that a width (e) of the first spring element (5) and a width (e) of the second spring
element (6) are less than the slot width of the holding slot (12), so that the first
spring element (5) and the second spring element (6) can be inserted into the holding
slot (12).
8. A lifting device (1a, 1b) according to one of Claims 6 and 7, characterised in that the thickness (d) of the holding block (2) is less than a bush width of a holding
bush of the holding slot (12), so that the holding block (2) can be inserted into
the holding bush.
9. A lifting device (1a, 1b) according to Claim 8, characterised in that the holding block (2) has at least one rounded-off edge or corner (3), suitable for
simply inserting the holding block (2) into the holding bush.
10. Use of a lifting device (1a, 1b) according to one of the preceding claims,
characterised by the steps:
- inserting the lifting device (1a, 1b) with the first spring element (5) first or
with the second spring element (6) first into the holding slot (2) of the tool (11),
the spring element which is not inserted first, in a rest position of the lifting
device (1a, 1b), protruding at least partially out of the holding slot (12),
- pushing the projecting spring element down into a blanking position by pushing a
work material (13) or sheet of material down,
- blanking out or breaking out a blanked part or breakout part from the work material
(13) or sheet of material,
- letting go of the work material (13) or sheet of material,
- return of the lifting device (1a, 1b) out of the blanking position into the rest
position, with the work material (13), the sheet of material, the blanked part or
the breakout part being lifted.
1. Dispositif de levage (1a, 1b) pour lever des pièces d'estampage ou des feuilles de
matériau, le dispositif de levage (1a, 1b) pouvant être placé dans une fente de retenue
(12) d'un outil (11), avec un premier élément de ressort (5) avec une première constante
de ressort,
caractérisé par
un deuxième élément de ressort (6) avec une deuxième constante de ressort.
2. Dispositif de levage (1a, 1b) selon la revendication 1, caractérisé par un bloc de retenue (2).
3. Dispositif de levage (1a, 1b) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que 1a constante de ressort du premier élément de ressort (5) est supérieure à 1a constante
de ressort du deuxième élément de ressort (6).
4. Dispositif de levage (1a, 1b) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le premier élément de ressort (5) et le deuxième élément de ressort (6) comportent,
chacun, une identification pour différencier aisément les deux éléments de ressort
(5, 6).
5. Dispositif de levage (1a, 1b) selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé par le fait que le dispositif de levage (1a, 1b) comporte une empreinte (4a, 4b) destinée à connecter
le premier élément de ressort (5) et le deuxième élément de ressort (6) au bloc de
retenue (2).
6. Dispositif de levage (1a, 1b) selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé par le fait qu'une épaisseur (d) du bloc de retenue (2) est supérieure à une largeur de la fente
de retenue (12).
7. Dispositif de levage (1a, 1b) selon l'une des revendications 6 et 7, caractérisé par le fait qu'une largeur (e) du premier élément de ressort (5) et une largeur (e) du deuxième élément
de ressort (6) sont inférieures à la largeur de la fente de retenue (12), de sorte
que le premier élément de ressort (5) et le deuxième élément de ressort (6) puissent
être introduits dans la fente de retenue (12).
8. Dispositif de levage (1a, 1b) selon l'une des revendications 6 et 7, caractérisé par le fait que l'épaisseur (d) du bloc de retenue (2) est inférieure à une largeur d'une douille
de retenue de la fente de retenue (12), de sorte que le bloc de retenue (2) puisse
être introduit dans la douille de retenue.
9. Dispositif de levage (1a, 1b) selon la revendication 8, caractérisé par le fait que le bloc de retenue (2) présente au moins un bord ou coin arrondi (3) convenant pour
l'introduction aisée du bloc de retenue (2) dans la douille de retenue.
10. Utilisation d'un dispositif de levage (1a, 1b) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par les étapes consistant à:
- placer le dispositif de levage (1a, 1b) avec le premier élément de ressort (5) en
premier lieu ou avec le deuxième élément de ressort (6) en premier lieu dans la fente
de retenue (2) de l'outil (11), l'élément de ressort non placé en premier lieu ressortant,
en position de repos du dispositif de levage (1a, 1b), au moins partiellement de la
fente de retenue (12),
- pousser vers le bas l'élément de ressort ressortant dans une position d'estampage
en poussant vers le bas un matériau de travail (13) ou une feuille de matériau,
- sortir par estampage ou par éjection une pièce d'estampage ou une pièce d'éjection
du matériau de travail (13) ou de la feuille de matériau,
- libérer le matériau de travail (13) ou la feuille de matériau,
- retour du dispositif de levage (1a, 1b) de la position d'estampage à la position
de repos, le matériau de travail (13), la feuille de matériau, la pièce d'estampage
ou la pièce d'éjection étant levé.
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