[0001] Die Erfindung betrifft einen Werkstückträger zum Transport von Felgen als Transportverpackung,
insbesondere als Mehrwegverpackung.
[0002] Es sind bereits Verpackungen zum Transport von Felgen bekannt, welche aus einem Werkstückträger
bestehen, der einen aus einer Kunststoffplatte hergestellten Formkörper aufweist.
Zur Bildung eines Bodens und eines Deckels werden die Formkörper in einen Transportrahmen
eingelegt. In diesem Formkörper sind Formnester mit Vorsprüngen eingeformt, so dass
eine lagefixierte Aufnahme von Felgen vorgesehen ist. Bei dieser Ausführungsform fixieren
die Formnester die Felgen in einer liegenden Anordnung, so dass die Felgen mit jeweils
einer Außenseite des Felgenhorns an dem unteren und oberen Formkörper anbeziehungsweise
aufliegen. Die oberste und unterste Lage des Werkstückträgers wird jeweils durch einen
metallischen Transportrahmen aufgenommen, die beispielsweise durch Bänder zu einer
Transportverpackung zusammen gehalten sind. Beim Stapeln von mehreren Lagen von Felgen
übereinander kann der Formkörper auch als Zwischenlage eingesetzt werden.
[0003] Des Weiteren ist ein Werkstückträger bekannt geworden, der als Formkörper aus einer
Kunststoffplatte hergestellt ist, welcher Vertiefungen und Erhöhungen umfasst, so
dass die Felgen stehend auf dem Formkörper angeordnet sind. Zur Lagefixierung der
Felgen sind jeweils an der Außenseite des Felgenhorns angreifende und im Umfang einer
Aufnahmemulde für die Felge seitliche Vorsprünge vorgesehen, so dass die stehende
Felge längs der Rotationsachse der Felge lagegesichert aufgenommen werden kann.
[0004] Solche Werkstückträger beziehungsweise Transportverpackungen weisen den Nachteil
auf, dass die Sichtflächen der Felgenhörner verkratzt und beschädigt werden. Insbesondere
beim Transport der gegossenen, CNCbearbeiteten und anschließend zumindest teilweise
polierten Felgen zum Lackieren in einer Lackiererei treten solche Beschädigungen an
der Außenseite des Felgenhorns auf, so dass die optische Anmutung stark beeinträchtigt
ist und deshalb kostenintensive Nachbearbeitungen vor dem Lackierschritt erforderlich
sind. Auch nach der Lackierung einer solchen Felge kann diese aufgebrachte Lackierung
beim Weitertransport mittels solcher Werkstückträger beschädigt werden.
[0005] Aus der
DE 197 07 066 A1 ist ein Werkstückträger zum Transport von Felgen bekannt, durch welchen die Felgen
stehend transportiert werden können. Der Werkstückträger umfasst einen Formkörper,
der für jede Felge ein Formnest aufweist. Dieses Formnest umfasst zumindest einen
Aufnahmebock, der eine nutenartige Hornaufnahme aufweist, um ein Innenhorn einer Felge
aufzunehmen. Dabei entspricht die Breite der Hornaufnahme im Wesentlichen der Breite
des Innenhorns, damit das Rad gegen ein Verrutschen in Achsrichtung fixiert ist.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Werkstückträger vorzuschlagen, der
einen sicheren Transport von Felgen ohne eine Beschädigung von Sichtseiten der Felge
ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den weiteren Ansprüchen angegeben.
[0008] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung eines Formkörpers für einen Werkstückträger
zur stehenden Aufnahme einer Felge mit zumindest zwei in dieselbe Richtung weisenden
Vorsprünge, denen jeweils benachbart an deren Außenseite ein Freiraum zugeordnet ist,
wobei die in das Felgenbett eingreifenden Vorsprünge jeweils an einer Innenseite des
Felgenhorns und/oder einer inneren Felgenschulter und/oder einem Hump im Felgenbett
der Felge angreifen. An diesen Abschnitten stützt sich der Reifen nach dessen Montage
auf der Felge ab, so dass gegebenenfalls bestehende optische Beeinträchtigungen im
Gebrauch der Felge nicht sichtbar sind. Die Felge wird somit durch die Vorsprünge
oder Dome als Positionierelemente zum Werkstückträger stehend gehalten, ohne dass
diese Positionierelemente an den Sichtflächen der Felge angreifen, Durch diese Aufnahme
der Felge über die in das Felgenbett eingreifenden Vorsprünge mit deren benachbarten
Freiräumen können die äußeren Sichtseiten des Felgenhornes ohne Berührung zum Werkstückträger
gelagert werden. Darüber hinaus kann durch die Beabstandung der Vorsprünge in Abhängigkeit
einer Felgenmaulweite auch eine seitlich gesicherte Positionierung der Felge ermöglicht
werden. Ebenso können durch die stehende Anordnung auch die Speichen vor Beschädigungen
geschützt werden.
[0009] Bevorzugt greifen die Vorsprünge an wenigstens zwei miteinander korrespondierenden
Abschnitten im Felgenbett an, so dass eine gesicherte Anordnung ermöglicht ist. Durch
die Vorsprünge kann auch eine Art aufgespannte Aufnahme der Felge zum Werkstückträger
ermöglicht werden, das heißt, dass beispielsweise der Abstand von zwei Außenseiten
der Vorsprünge geringfügig größer ist als der Abstand zwischen zwei innenliegenden
und einander gegenüberliegenden Seitenflächen des Felgenhorns.
[0010] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
die zu den Vorsprüngen benachbarten Freiräume als bogensegmentförmige Vertiefungen
in dem Formkörper ausgebildet sind. Dadurch wird ermöglicht, dass nicht nur die äußere
Sichtfläche des Felgenhornes ohne Berührung in der Vertiefung anordenbar ist, sondern
auch, dass unterschiedliche Felgen mit unterschiedlichen Felgendurchmessern durch
denselben Formkörper aufgenommen werden können. Somit ist der Werkstückträger mit
einem Formnest bestehend aus mehreren zueinander beabstandeten Vorsprüngen und solchen
bogensegmentförmigen Vertiefungen auch zum Transport von Felgen mit unterschiedlichem
Felgendurchmesser und/oder Felgenmaulweite einsetzbar.
[0011] Des Weiteren sind die Vorsprünge bevorzugt stegförmig zwischen den bogensegmentförmigen
Vertiefungen ausgebildet. Dadurch kann in konstruktiv einfacher Weise eine sichere
Auflage geschaffen werden.
[0012] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
die Höhe des Vorsprunges gegenüber dem Freiraum beziehungsweise der Vertiefung einem
Abstand zwischen einer umlaufenden Stirnkante des Felgenhorns und einem Hump entspricht
oder größer ist. Unter der Bezeichnung "Hump" wird eine Ebene beziehungsweise ein
Bereich Im Felgenbett verstanden, der sich unmittelbar an die innere Felgenschulter
anschließt und an weicher sich ein Reifen im Felgenbett abstützt. Durch eine solche
Ausgestaltung in der Höhe des Vorsprungs und der korrespondierenden Vertiefung jeweils
außerhalb der einander zugeordneten Vorsprünge kann eine gesicherte und beschädigungsfreie
Aufnahme der Felge bezüglich deren Sichtflächen ermöglicht werden.
[0013] Bevorzugt ist für jede Felge ein Formnest mit zumindest zwei Aufnahmebereichen vorgesehen,
in denen jeweils zumindest ein Vorsprung zur Aufnahme von Felgen mit unterschiedlicher
Felgenmaulweite ausgebildet ist. Dadurch können mittels einer Werkstückauflage in
einem Formnest mit wenigstens zwei Aufnahmebereichen Felgen mit unterschiedlicher
Felgenmaulweite transportiert werden, ohne dass eine Umrüstung erforderlich ist, so
dass die Flexibilität im Einsatz solcher Werkstückträger erhöht ist. Darüber hinaus
kann bevorzugt dem zumindest einen Vorsprung zumindest ein Freiraum zugeordnet sein,
der ebenfalls in dem Aufnahmeraum oder daran angrenzend ausgebildet wird. Alternativ
kann dieser Freiraum auch dadurch gegeben sein, dass zwischen dem Vorsprung und den
weiteren Flächenbereichen des Formkörpers, insbesondere bei einsetzbaren Aufnahmebereichen,
dies durch einen Abstand des Vorsprungs zum Formkörper erzielt wird.
[0014] Bevorzugt weist das Formnest in dem ersten Aufnahmebereich des Formkörpers einen
ersten Vorsprung und diesem zugeordnet in dem zumindest einen zweiten Aufnahmebereich
eine Gruppe von weiteren Vorsprüngen auf, die derart einander zugeordnet sind, dass
eine erste Felgenschulter an dem ersten Vorsprung und die zweite Felgenschulter in
Abhängigkeit der Felgenmaulweite an einem der Gruppe zugeordneten Vorsprung sich abstützt.
Durch diese Ausgestaltung wird ermöglicht, dass der erste Vorsprung eine definierte
Position der stehenden Felge in dem Formnest bestimmt und die Felge sich in Abhängigkeit
von seiner Felgenmaulweite In dem weiteren Aufnahmebereich abstützt.
[0015] Eine alternative Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der erste Vorsprung
einer von mehreren Vorsprüngen in einer ersten Gruppe von Vorsprüngen ist, die dem
ersten Aufnahmebereich zugeordnet sind, die einer weiteren Gruppe von Vorsprüngen
des zumindest einen weiteren Aufnahmebereiches zugeordnet sind. Bei dieser Ausführungsform
wird die Flexibilität zur Aufnahme von Felgen mit verschiedener Felgenmaulweite erhöht.
[0016] Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass der zumindest eine zweite Aufnahmebereich
des Formnestes an dem Formkörper angeformt ist, welcher aus einer verformten Kunststoffplatte
besteht. Gemäß einer einfachen Ausführungsform ist eine sogenannte Single-Sheet-Palette
vorgesehen.
[0017] Alternativ kann der erste und/oder der zumindest eine zweite Aufnahmebereich des
jeweiligen Formnestes in dem Formkörper lösbar befestigt sein. Bei dieser Ausführungsform
kann ebenfalls eine Single-Sheet-Palette vorgesehen sein, wobei der erste und/oder
der zweite Aufnahmebereich austauschbar in dem Formkörper angeordnet sind. Dadurch
kann in einfacher Weise eine schnelle Umrüstung und Anpassung an weitere Felgengrößen
erfolgen.
[0018] Bei der lösbaren Anordnung der Aufnahmebereiche zur Bildung eines Formnestes in dem
Formkörper ist bevorzugt vorgesehen, dass diese durch eine Rast-, Clips- und/oder
Klemmverbindung an dem Formkörper befestigt sind. Insbesondere bei der Ausgestaltung
des Formkörpers aus einer Kunststoffplatte ist dies von Vorteil, damit keine zusätzlichen
Befestigungselemente zu integrieren oder zu verwenden sind.
[0019] Bevorzugt ist ein Aufnahmebereich des Formnestes an dem Formkörper angeformt und
der zumindest eine weitere Aufnahmebereich in dem Formkörper lösbar befestigt. Auch
eine solche alternative Ausgestaltung ermöglicht eine hohe Flexibilität in der Anpassung
an unterschiedliche Felgen sowie eine kostengünstige Herstellung.
[0020] Bei den lösbar ausgebildeten Aufnahmebereichen zum Formkörper sind diese bevorzugt
als Kunststoffspritzgussteil oder Kunststoffformteil ausgebildet. Dabei kann dasselbe
Kunststoffmaterial wie für den Formkörper verwendet werden. Ebenso ist es möglich,
dass für die Aufnahmebereiche besondere Kunststoffmaterialien ausgewählt werden, um
die Gefahr von Lackschäden oder Kratzern im Felgenbett noch weiter zu verringern.
[0021] Gemäß einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung bilden Formkörper eine Twin-Sheet-Palette,
wobei jeder Formkörper zumindest ein Formnest aufweist, welche vorzugsweise einander
spiegelbildlich zugeordnet sind. Solche Twin-Sheet-Paletten werden durch Vakuumverformen
hergestellt und sind nach dem Verformen der jeweiligen Kunststoffplatte miteinander
verklebt oder verschweißt. Diese weisen eine erhöhte Festigkeit auf und sind im Einsatz
robust. Diese Ausführungsform gilt sowohl für Aufnahmebereiche des Formnestes, die
unmittelbar an dem Formkörper angeformt sind, also auch für diejenigen, die in dem
Formkörper einsetzbar sind.
[0022] Eine erste Ausführungsform einer solchen Twin-Sheet-Palette sieht vor, dass die beiden
Formkörper bezüglich der Formnester identisch ausgebildet und einander spiegelbildlich
zugeordnet sind.
[0023] Nach einer weiteren alternativen Ausgestaltung einer solchen Twin-Sheet-Palette kann
vorgesehen sein, dass diese aus einem ersten und einem zweiten Formkörper besteht,
wobei der erste Formkörper zumindest ein Formnest für einen Felgendurchmesser mit
verschiedenen Felgenmauiweiten aufweist und der zweite Formkörper zumindest ein Formnest
für einen weiteren Felgendurchmesser mit verschiedenen Felgenmaulweiten aufweist,
der vom ersten Formkörper abweicht. Dadurch kann die Flexibilität von solchen Werkstückkörpern
erhöht werden.
[0024] Solche Werkstückträger sind bevorzugt übereinander stapelbar. Dies weist den Vorteil
auf, dass ein platzsparender Rücktransport von solchen Werkstückträgern erforderlich
ist.
[0025] Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass die Twin-Sheet-Palette als Zwischenlage
zwischen einem Boden und einem Deckel eines Transportbehälters einsetzbar ist. Dadurch
kann beispielsweise eine zwei, drei- oder mehrlagige Anordnung von Felgen vorgesehen
sein, die in einer gemeinsamen Transportverpackung transportiert werden können.
[0026] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der zumindest
eine Formkörper Halteabschnitte, vorzugsweise Kammern oder Kanäle, aufweist, durch
welche der zumindest eine Formkörper an einen Transportrahmen der Transportverpackung
anordenbar ist. Bei solchen Transportverpackungen ist bevorzugt vorgesehen, dass ein
aus Metall ausgebildeter Transportrahmen mit einem darin eingelegten Werkstückkörper
einen Boden bildet. Eine solche Kombination kann auch einen Deckel bilden, der wiederum
zur Aufnahme einer darüber angeordneten Transportverpackung geeignet ist. Alternativ
kann ein Werkstückträger auch als Zwischenlage vorgesehen sein.
[0027] Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen derselben
werden im Folgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Beispiele näher beschrieben
und erläutert. Die der Beschreibung und den Zeichnungen zu entnehmenden Merkmale können
einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination erfindungsgemäß angewandt
werden. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Seitenansicht einer Transportverpackung mit einem ersten
erfindungsgemäßen Werkstückträger,
Figur 2 eine schematisch vergrößerte Ansicht des Werkstückträgers, welche die Aufnahme
von Felgen mit einer unterschiedlichen Felgenmaulweite zeigt,
Figur 3 eine perspektivische Ansicht von unten auf einen Transportrahmen der Transportverpackung,
Figur 4 eine schematisch vergrößerte Schnittansicht einer alternativen Ausführungsform
eines Werkstückträgers gemäß Figur 2,
Figur 5 eine schematisch vergrößerter Teilschnitt von zwei übereinander gestapelten
Werkstückträgern
Figur 6 eine perspektivische Ansicht einer Transportverpackung mit einem weiteren
erfindungsgemäßen Werkstückträger,
Figur 7 eine perspektivische Darstellung des Werkstückträgers gemäß Figur 6 und
Figur 8 eine schematische Schnittansicht einer Transportverpackung mit Werkstückträgern
gemäß Figur 6 in einer Stapelanordnung zum Rücktransport.
[0028] In Figur 1 ist eine schematische Schnittansicht einer Transportverpackung 11, beispielsweise
für Felgen 19, als Mehrwegverpackung dargestellt. Diese Transportverpackung 11 umfasst
beispielsweise einen metallischen Transportrahmen 12, der einen Werkstückträger 14
aufnimmt. Dieser Transportrahmen 12 kann einen Boden 16 oder einen Deckel 17 der Transportverpackung
11 bilden. Zwischen zwei Werkstückträgern 14 sind eine oder mehrere Felgen 19 stehend
positioniert. Beim Übereinanderstapeln von mehreren Lagen von Felgen 19 kann der Werkstückträger
14, wie dies in Figur 1 dargestellt ist, auch als Zwischenlage dienen.
[0029] Der Werkstückträger 14 ist gemäß einer ersten Ausführungsform als Twin-Sheet-Palette
oder Twin-Sheet-Platte ausgebildet, wie dies in den Figuren 2 und 3 ebenfalls dargestellt
ist. Der Werkstückträger 14 umfasst einen ersten und zweiten Formkörper 21 aus einer
Kunststoffplatte, welche durch ein Vakuumform-Verfahren hergestellt und insbesondere
spiegelbildlich miteinander verschweißt und/oder verklebt sind. Der Formkörper 21
weist Halteabschnitte 22, insbesondere Kammern oder Kanäle, auf, so dass der Werkstückträger
14 in einer lagefixierten und verrutschsicheren Position zum Transportrahmen 12 positioniert
ist. Dies wird insbesondere aus Figur 3 ersichtlich.
[0030] Der Werkstückträger 14 weist für jede Felge 19 ein Formnest 26 auf. Die Größe der
Felge sowie die Größe des Werkstückträgers 14 bestimmt die Anzahl der Formnester 26.
In dem Formnest 26 sind wenigstens zwei einander zugeordnete Aufnahmebereiche 24,
25 vorgesehen, welche jeweils zumindest einen Vorsprung 27 oder Dom umfassen. Zu deren
jeweiligen Außenseite ist bevorzugt ein Freiraum 28 zugeordnet. Der Abstand der zumindest
zwei Vorsprünge 27 ist derart vorgesehen, dass die Vorsprünge 27 in dem jeweiligen
Aufnahmebereich 24 an einer inneren Felgenschulter 31 eines Felgenbettes 32 der Felge
19 angreifen und vorzugsweise sich im Felgenbett 32, insbesondere am Hump 33, abstützen.
Ergänzend oder alternativ können die Vorsprünge 27 derart ausgebildet werden, dass
diese nur oder zusätzlich an eine innere Umfangsfläche des Felgenhornes 25 anliegen,
so dass eine Lagefixierung entlang der Rotationsachse der Felge 19 gegeben ist. Zur
Lagesicherung der Felge 19 in deren Rotationsrichtung sind die Freiräume 28 bevorzugt
bogensegmentförmig ausgebildet, so dass eine umlaufende Stirnkante 34 des Felgenhornes
25 in die Vertiefung eingreift und ein Rollen der Felge 19 durch die Vertiefung verhindert
ist.
[0031] Bei der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsform des Werkstückträgers
14 ist eine erste Gruppe 41 und eine zweite Gruppe 42 jeweils mit Vorsprüngen 27 und
diesen zugeordneten Freiräumen 28 vorgesehen. Beispielsweise weist die erste Gruppe
41 zwei Vorsprünge 27 und diesen zugeordnete Freiräume 28 auf, wohingegen die zweite
Gruppe 42 beispielsweise drei Vorsprünge 27 und diesen zugeordnete Freiräume 28 aufweist.
Die Anzahl der Vorsprünge 27 und Freiräume 28 ist beliebig und kann auf die Größe
des jeweiligen Aufnahmebereiches 24, 25 innerhalb des Formkörpers 21 angepasst werden.
Aus der Darstellung in Figur 2 wird offensichtlich, dass die Zuordnung der Vorsprünge
27 der ersten und zweiten Gruppe 41, 42 die Aufnahme von Felgen 19 mit unterschiedlicher
Felgenmaulweite 36 ermöglicht. Dabei ist der jeweilige Abstand von einander zugeordneten
Vorsprüngen 27 auf die Felgenmaulweite der jeweiligen zu transportierenden Felge abgestimmt,
die ein definiertes Maß bei der Ausbildung eines Felgenbettes 32 einer Felge 19 bildet.
[0032] In Figur 4 ist eine schematische Schnittansicht einer alternativen Ausführungsform
eines Werkstückträgers 14 zu Figur 2 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform weist
der Werkstückträger 14 zwei einander spiegelbildlich zugeordnete Formkörper 21 auf,
deren Formnester 26 jedoch voneinander abweichen. Beispielsweise ist die zweite Gruppe
42 der Vorsprünge 27 und Freiräume 28 von dem ersten Formkörper 21 abweichend zum
zweiten Formkörper 21 ausgebildet. Dadurch können mit diesem Werkstückträger 14 unterschiedliche
Arten von Felgen 19 mit unterschiedlicher Felgenmaulweite 36 und/oder auch mit unterschiedlichen
Felgendurchmessern aufgenommen werden.
[0033] Alternativ kann ebenso vorgesehen sein, dass die Vorsprünge 27 der ersten Gruppe
41 im ersten Aufnahmebereich 24 und/oder die Vorsprünge 27 der zweiten Gruppe 42 im
zweiten Aufnahmebereich 25 der einen Formhälfte 21 von denen der anderen Formhälfte
21 abweicht.
[0034] In Figur 5 ist ein schematisch vergrößerter Teilschnitt des Werkstückträgers 14 gemäß
Figur 1 dargestellt. Aus dieser Schnittansicht geht hervor, dass die Werkstückträger
14 übereinander stapelbar sind, so dass beispielsweise beim Einsatz von wenigstens
einer Zwischenlage bei einer solchen Transportverpackung 11 ein platzsparender Rücktransport
ermöglicht wird. Bevorzugt weisen die Werkstückträger 14 ineinander greifende Positionierabschnitte
44 auf, die komplementär zueinander ausgebildet sind, so dass eine Lagefixierung der
unmittelbar übereinander gelagerten Werkstückträger 14 zueinander gegeben ist. Diese
Positionierabschnitte 44 können in einem Eckbereich, aber auch in weiteren anderen
Bereichen des Werkstückträgers 14, vorgesehen sein.
[0035] Der Werkstückträger 14 kann gemäß einer nicht näher dargestellten Ausführungsform
auch ohne einen Transportrahmen 12 zur Bildung einer Transportverpackung 11 mit stehend
angeordneten Felgen 19 eingesetzt werden. Sofern beispielsweise kleine oder leichte
Teile mit einer geringen Anzahl transportiert werden müssen, können solche Werkstückträger
14 in der Steifigkeit und Belastbarkeit hinreichend stabil ausgebildet werden, so
dass eine Transportverpackung 11 auch ausschließlich aus Werkstückträgern 14 bestehen
kann, die durch geeignete Spannbänder oder Verzurrgurte zueinander fixiert werden.
[0036] In Figur 6 ist eine perspektivische Ansicht einer Transportverpackung 11 dargestellt,
die der Transportverpackung 11 gemäß Figur 1 entspricht, wobei der Werkstückträger
14 konstruktiv abweichend aufgebaut ist. Eine perspektivische Ansicht dieses Werkstückträgers
14 ist in Figur 7 perspektivisch und in Figur 8 im Schnitt dargestellt. Bei dieser
Ausführungsform des Werkstückträgers 14 ist einer der beiden Aufnahmebereiche 24,
25 des Formnestes 26 an dem Formkörper 21 angeformt und der andere lösbar zum Formkörper
21 befestigt. Beispielsweise wird bei dieser Ausführungsform vorgeschlagen, dass jeweils
dem äußeren Rand des Werkstückträgers 14 zugeordnet ein Aufnahmebereich 24 vorgesehen
ist, der an dem Formkörper 21 angeformt beziehungsweise an dessen Kunststoffplatte
eingeformt ist, wohingegen der Aufnahmebereich 25 in eine Vertiefung, eine Mulde oder
einen Befestigungsabschnitt einsetzbar ist. Der einsetzbare Aufnahmebereich 25 ist
bevorzugt aus Kunststoff ausgebildet und kann als Kunststoffspritzgussteil oder -formteil
hergestellt sein. Die Funktion der einander zugeordneten Aufnahmebereiche 24, 25 zur
Bildung des Formnestes 26 entspricht derselben wie beim Werkstückträger 14 gemäß den
Figuren 1 bis 5. Auch die Anordnung der Vorsprünge 27 und Freiräume 28 ist entsprechend
vorgesehen.
[0037] Bei diesem Werkstückträger 14 gemäß der weiteren Ausführungsform ist vorgesehen,
dass im mittleren Bereich wiederum die Aufnahmebereiche 24 am Formkörper 21 angeformt
sind, wobei in dieser Ausführungsform beispielsweise zwei Aufnahmebereiche 24 zusammen
gefasst sind.
[0038] Alternativ kann auch ein angeformter und ein einsetzbarer Aufnahmebereich 24, 25
und wiederum ein angeformter und ein einsetzbarer Aufnahmebereich 24, 25 vorgesehen
sein.
[0039] Des Weiteren können alternativ anstelle der angeformten Aufnahmebereiche 24 gemäß
Figur 7 auch einsetzbare Aufnahmebereiche 24 vorgesehen sein.
[0040] Die Ausgestaltung der einsetzbaren Aufnahmebereiche 24 und/oder 25 im Formkörper
21 ermöglicht, dass ein Basis-Grundkörper, also Formkörper 21, zur Bildung des Werkstückträgers
14 verwendet werden kann und dennoch ein flexibler Einsatz zur Anpassung der Aufnahmebereiche
24, 25 zur Bildung der Formnester 26 möglich ist. Dadurch steigt die Flexibilität
beim Transport von unterschiedlichen Felgengrößen und Felgenabmessungen.
[0041] Die in eine Vertiefung, eine Mulde oder einen Befestigungsabschnitt einsetzbaren
Aufnahmebereiche 24, 25 sind bevorzugt durch eine Clips- oder Rastverbindung als auch
eine Klemmverbindung lösbar befestigt. Solche Clips- oder Rastverbindungen können
durch abschnittsweise ausgebildete Hinterschneidungen oder Rastnasen oder dergleichen
ausgebildet sein, bei denen sich die beiden zu einander zu befestigenden Teile jeweils
zumindest bereichsweise verhaken oder verrasten. Ebenso können auch Rastpins oder
eine Kombination von verschiedenen Rastelementen eingesetzt werden.
[0042] In Figur 8 ist eine schematische Schnittdarstellung der Transportverpackung 11 dargestellt.
Die einzelnen Werkstückträger 14 sind nach einem Rücktransport unmittelbar übereinander
liegend stapelbar, wobei bevorzugt Positionierabschnitte 44 vorgesehen sind, durch
welche die einzelnen Werkstückträger 14 sich zueinander sichern und positionieren.
[0043] Dieser alternative Werkstückträger 14 kann ebenso als Twin-Sheet-Palette ausgebildet
werden. Dabei ist vorgesehen, dass die in Figur 7 dargestellte Oberseite ebenso auch
eine Unterseite des Werkstückträgers 14 bildet, so dass dieser Werkstückträger 14
auch als Zwischenlager eingesetzt werden kann, wie dies in Figur 6 dargestellt ist.
1. Werkstückträger zum Transport von Felgen als Transportverpackung (11), insbesondere
als Mehrwegverpackung, weicher einen Formkörper (21) umfasst, der für jede Felge (19)
ein Formnest (26) mit Vorsprüngen (27) aufweist, weiche die Felgen (19) in dem Formnest
(26) stehend aufnehmen,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das Formnest (26) wenigstens zwei In dieselbe Richtung weisende Vorsprünge (27) aufweist,
denen jeweils an deren Außenseite ein Freiraum (28) zugeordnet ist und
- dass die Vorsprünge (27) in das Felgenbett (32) eingreifen und jeweils an einer Innenseite
des Felgenhorns (35) und/oder einer inneren Felgenschulter (31) und/oder einem Hump
(33) der Felge (19) angreifen.
2. Werkstückträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Freiräume (28) benachbart zu den Vorsprüngen (27) als bogensegmentförmige Vertiefungen
ausgebildet sind und vorzugsweise die Vorsprünge (27) stegförmig zwischen den bogensegmentförmigen
Vertiefungen als Freiräume (28) ausgebildet sind.
3. Werkstückträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Vorsprünge (27) gegenüber dem als Vertiefung ausgebildeten Freiraum
(28) einem Abstand zwischen einer umlaufenden Stirnkante (34) des Felgenhornes (35)
und einen Hump (33) der zu transportierenden Felge (19) entspricht oder größer ausgebildet
ist.
4. Werkstückträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Felge (19) ein Formnest (26) mit zumindest zwei Aufnahmebereichen (24) vorgesehen
ist, in denen jeweils zumindest ein Vorsprung (27) und vorzugsweise zumindest ein
dazu angeordneter Freiraum (28) zur Aufnahme von Felgen (19) mit unterschiedlicher
Felgenmaulweite (36) vorgesehen ist.
5. Werkstückträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem ersten Aufnahmebereich (24) des Formnestes (26) ein erster Vorsprung (27)
und diesem zugeordnet zumindest ein zweiter Aufnahmebereich (25) mit vorzugsweise
einer Gruppe (42) von weiteren Vorsprüngen (27) vorgesehen ist, wobei die Vorsprünge
(27) derart einander zugeordnet sind, dass eine erste Felgenschulter (31) an dem ersten
Vorsprung (27) und eine zweite Felgenschulter (31) in Abhängigkeit der Felgenmaulweite
(36) der Felge (19) an einem der Gruppe (42) zugeordneten Vorsprung (27) sich abstützt
und vorzugsweise der erste Vorsprung (27) einer von mehreren, einer ersten Gruppe
(41) zugeordneten Vorsprünge (27) ist.
6. Werkstückträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und zumindest eine zweite Aufnahmebereich (24, 25) des Formnestes (26)
an dem Formkörper (21) angeformt sind, welcher aus einer verformten Kunststoffplatte
bestehen.
7. Werkstückträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine erste und/oder der zumindest eine zweite Aufnahmebereich (24,
25) des jeweiligen Formnestes (26) in dem Formkörper (21) lösbar befestigt ist und
vorzugsweise der in dem Formkörper (21) einsetzbare Aufnahmebereich (24, 25) durch
eine Rast-, Clips- und/oder Klemmverbindung angeordnet ist.
8. Werkstückträger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aufnahmebereich (24; 25) im Formkörper (21) angeformt und der zumindest eine
weitere Aufnahmebereich (25; 24) in dem Formkörper (21) lösbar befestigt ist.
9. Werkstückträger nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebereich (24, 25) als Kunststoffspritzgussteil ausgebildet ist.
10. Werkstückträger nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Formkörper (21) eine Twin-Sheet-Palette bilden und jeder Formkörper (21) zumindest
ein Formnest (26) aufweist, weiche vorzugsweise einander spiegelbildlich zugeordnet
sind.
11. Werkstückträger nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass aus einem ersten und einem zweiten Formkörper (21) eine Twin-Sheet-Palette ausgebildet
ist, wobei der erste Formkörper (21) zumindest ein Formnest (26) für einen Felgendurchmesser
mit verschiedenen Felgenmaulweiten (36) der Felge (19) aufweist und der zweite Formkörper
(21) zumindest ein Formnest (26) für einen weiteren Felgendurchmesser mit verschiedenen
Felgenmaulweiten (36) der Felge (19) aufweist, die von der ersten aufzunehmenden Felge
(19) abweicht.
12. Werkstückträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückträger (14) ineinander greifende Positionierabschnitte (44) aufweisen,
die komplementär zueinander ausgebildet sind, so dass eine Lagefixierung der unmittelbar
übereinander gelagerten Werkstückträger (44) zueinander gegeben ist.
13. Werkstückträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstückträger (14) beim Einsatz als Zwischenlage zwischen einem Boden (16)
und einem Deckel (17) der Transportverpackung (11) stapelbar ist.
14. Werkstückträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Formkörper (21) Halteabschnitte (22) aufweist, die vorzugsweise
als Kammern oder Kanäle ausgebildet sind, durch welche der zumindest eine Formkörper
(21) an einem Transportrahmen (92) zur Bildung eines Bodens (16), eines Deckels (17)
und/oder der Zwischenlage der Transportverpackung (11) lagefixiert anordenbar ist.
1. A workpiece support designed as a transport packaging (11), in particular a reusable
packaging, for transporting rims, said support comprising a moulded body (21) which
provides for each rim (19) a cavity (26) with projections (27) accommodating the rim
(19) within the cavity (26) in an upright position,
characterised in that
- the cavity (26) has at least two projections (27) facing in the same direction,
each of which has a clearance (28) attributed thereto and formed on their respective
outer faces, and
- the projections (27) are in meshing engagement with the rim well (32) and are applied
to an inner face of the rim flange (35) and/or an inner bead seat (31) and/or a safety
hump (33) of the rim (19).
2. The workpiece support as claimed in claim 1, characterised in that the clearances (28) adjacent to the projections (27) are realised in the form of
arc-segment shaped depressions and in that preferably the projections (27) are realised in the form of lands situated between
said arc-segment shaped depressions forming the clearances (28).
3. The workpiece support as claimed in any of the preceding claims, characterised in that the height of the projections (27) as compared to the clearance (28) realised in
the form of a depression is equal, or superior, to a distance between a circumferential
front edge (34) of the rim flange (35) and a safety hump (33) of the rim (19) that
is to be transported.
4. The workpiece support as claimed in claim 1, characterised in that for each rim (19) a cavity (26) having at least two reception zones (24) is provided
within each of which at least one projection (27), and preferably at least one clearance
(28) disposed with respect thereto, is provided for receiving rims (19) having different
rim widths (36).
5. The workpiece support as claimed in claim 4, characterised in that in the first reception zone (24) of the cavity (26) a first projection (27) is provided
and associated therewith at least one second reception zone (25) having preferably
a group (42) of other projections (27) is provided, wherein said projections (27)
are associated with each other in such a manner that a first bead seat (31) is supported
by the first projection (27) and a second bead seat (31) is supported by a projection
(27) associated with the group (42), depending on the rim width (36) of the rim (19),
and in that preferably the first projection (27) is one of a plurality of projections (27) associated
with a first group (41).
6. The workpiece support as claimed in any of the preceding claims, characterised in that said first and said at least one second reception zones (24, 25) of the cavity (26)
are integrally formed with the moulded body (21), which consists of a deformed plastic
panel.
7. The workpiece support as claimed in claim 5, characterised in that the at least one first and/or the at least one second reception zone (24, 25) of
the respective cavity (26) is/are detachably fastened in the moulded body (21) and
preferably the reception zone (24, 25), insertable into the moulded body (21), is
disposed therein by means of a snap-lock connection, a clip connection, and/or a clamping
connection.
8. The workpiece support as claimed in any one of claims 1 to 5, characterised in that one reception zone (24; 25) is integrally formed with the moulded body (21) and the
at least one other reception zone (25; 24) is detachably fastened within the moulded
body (21).
9. The workpiece support as claimed in any one of claims 7 or 8, characterised in that the reception zone (24, 25) is realised as an injection-moulded plastic part.
10. The workpiece support as claimed in any one of claims 1 to 8, characterised in that two moulded bodies (21) form a twin sheet pallet and each moulded body (21) has at
least one cavity (26), which are preferably associated with each other in a mirror-inverted
manner.
11. The workpiece support as claimed in any one of claims 1 to 9, characterised in that a twin sheet pallet is made of a first and a second moulded body (21), wherein the
first moulded body (21) has at least one cavity (26) for accommodating a rim diameter
of a rim (19) that may have various rim widths (36) and the second moulded body (21)
has at least one cavity (26) for accommodating another rim diameter of another rim
(19) which may have various rim widths (36), said other rim diameter differing from
that of the first rim (19) to be accommodated.
12. The workpiece support as claimed in any of the preceding claims, characterised in that the workpiece supports (14) have meshing positioning portions (44) which are formed
so as to be complementary with each other, such that positioning fixation for the
workpiece supports (44) arranged in immediate proximity one atop another is given.
13. The workpiece support as claimed in any of the preceding claims, characterised in that the workpiece support (14) is stackable when used as an intermediary layer between
a bottom (16) and a top cover (17) of the transport packaging (11).
14. The workpiece support as claimed in any of the preceding claims, characterised in that the at least one moulded body (21) has retention portions (22) which are preferably
realised as chambers or channels permitting the at least one moulded body (21) to
be arranged on a transport frame (12) in a fixed position, such as to form a bottom
(16), a top cover (17) and/or an intermediary layer of the transport packaging (11).
1. Porte-pièce destiné au transport de jantes en tant qu'emballage de transport (11),
en particulier en tant qu'emballage réutilisable, et comprenant un corps moulé (21)
qui présente, pour chaque jante (19), une cavité moulée (26) avec des saillies (27)
qui reçoivent les jantes (19) en position debout dans la cavité moulée (26),
caractérisé en ce que
- la cavité moulée (26) présente au moins deux saillies (27) orientée dans la même
direction et à la face extérieure desquelles est affecté respectivement un espace
libre (28) et
- les saillies (27) engrènent dans la base de jante (32) et reposent respectivement
contre une face intérieure du rebord de jante (35) et/ou une épaule de jante intérieure
(31) et/ou un hump (33) de la jante (19).
2. Porte-pièce selon la revendication 1, caractérisé en ce que les espaces libres (28) sont réalisés de manière contiguë aux saillies (27), sous
forme de creux en segment d'arc et en ce que de préférence les saillies (27) sont réalisées en tant que bande entre les creux
en segment d'arc formant des espaces libres (28).
3. Porte-pièce selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la hauteur des saillies (27) correspond, par rapport à l'espace libre (28) réalisé
sous forme de creux, à une distance entre une arête frontale (34) s'étendant tout
autour du rebord de jante (35) et un hump (33) de la jante (19) à transporter ou est
supérieure à celle-ci.
4. Porte-pièce selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour chaque jante (19) est prévue une cavité moulée (26) avec au moins deux zones
de réception (24) dans lesquelles sont prévus respectivement au moins une saillie
(27) et, disposé par rapport à celle-ci, de préférence au moins un espace libre (28)
destiné à recevoir des jantes (19) de largeurs de jante (36) différentes.
5. Porte-pièce selon la revendication 4, caractérisé en ce que dans la première zone de réception (24) de la cavité moulée (26) est prévue une première
saillie (27) et, affectée à celle-ci, au moins une deuxième zone de réception (25)
avec de préférence un groupe (42) d'autres saillies (27), les saillies (27) étant
disposées entre elles de telle sorte qu'une première épaule de jante (31) s'appuie
contre la première saillie (27) et qu'une deuxième épaule de jante (31) s'appuie,
en fonction de la largeur de jante (36) de la jante (19), contre une saillie (27)
appartenant au groupe (42) et en ce que de préférence la première saillie (27) est une saillie comptant parmi un nombre de
saillies (27) faisant partie d'un premier groupe (41).
6. Porte-pièce selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première et ladite au moins une deuxième zone de réception (24, 25) de la cavité
moulée (26) sont formées par moulage sur le corps moulé (21) qui est constitué par
une plaque déformée en matière plastique.
7. Porte-pièce selon la revendication 5, caractérisé en ce que ladite au moins une première et/ou ladite au moins une deuxième zone de réception
(24, 25) de la cavité moulée respective (26) sont fixées de manière amovible dans
le corps moulé (21) et en ce que de préférence la disposition de la zone de réception (24, 25) insérable dans le corps
moulé (21) est effectuée par assemblage à enclenchement, assemblage clipsé et/ou assemblage
par serrage.
8. Porte-pièce selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'une zone de réception (24; 25) est formée par moulage dans le corps moulé (21) et
que ladite au moins une autre zone de réception (25; 24) est fixée de manière amovible
dans le corps moulé (21).
9. Porte-pièce selon l'une quelconque des revendications 7 ou 8, caractérisé en ce que la zone de réception (24, 25) est réalisée sous forme de pièce injectée en matière
plastique.
10. Porte-pièce selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que deux corps moulés (21) forment une palette à twin sheet et que chaque corps formé
(21) présente au moins une cavité moulée (26), lesdites cavités étant affectées les
unes aux autres de manière à constituer une image inversée.
11. Porte-pièce selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'une palette à double coque est formée à partir d'un premier et d'un deuxième corps
moulé (21), le premier corps moulé (21) présentant au moins une cavité moulée (26)
destinée à recevoir une jante (19) d'un diamètre de jante donné laquelle peut posséder
différentes largeurs de jante (36) et le deuxième corps moulé (21) présentant au moins
une cavité moulée (26) destinée à recevoir une jante (19) d'un autre diamètre de jante
laquelle peut posséder différentes largeurs de jante (36) et diffère de la première
jante (19) qui doit être reçue.
12. Porte-pièce selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les porte-pièces (14) présentent des parties de positionnement (44) s'emboîtant les
unes dans les autres et formées de manière complémentaire de sorte que les porte-pièces
(44) superposés directement les uns au-dessus des autres sont fixés les uns par rapport
aux autres dans leur position respective.
13. Porte-pièce selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le porte-pièce (14), utilisé comme couche intermédiaire entre un fond (16) et un
couvercle (17) de l'emballage de transport (11), est superposable.
14. Porte-pièce selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que ledit au moins un corps moulé (21) présente des parties de retenue (22) réalisées
de préférence sous forme de chambres ou de canaux qui permettent de disposer ledit
au moins un corps moulé (21) à un cadre de transport (12) et de le maintenir en position
afin de former un fond (16), un couvercle (17) et/ou la couche intermédiaire de l'emballage
de transport (11).