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EP 2 515 068 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.01.2016 Patentblatt 2016/03 |
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Anmeldetag: 27.03.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung und Verfahren zur luftdichten Abdeckung einer Leuchtspur oder dergleichen
Device and method for air-tight covering of a tracer or the like
Dispositif et procédé de confinement hermétique d'un traceur ou équivalent
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
21.04.2011 DE 102011018475
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.10.2012 Patentblatt 2012/43 |
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Teilanmeldung: |
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15194890.8 |
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Patentinhaber: RWM Schweiz AG |
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8050 Zürich (CH) |
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Erfinder: |
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- Pfaff, Andreas
8055 Zürich (CH)
- Bucheli, Philipp
8157 Dielsdorf (CH)
- Fehrenbach, Karlheinz
79790 Küssaberg (DE)
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Vertreter: Dietrich, Barbara |
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Thul Patentanwaltsgesellschaft mbH
Rheinmetall Platz 1 40476 Düsseldorf 40476 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 180 515 DE-U1- 7 628 540 GB-A- 191 229 393 US-A- 4 249 466
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DE-A1- 4 415 341 FR-A- 498 380 US-A- 2 394 249 US-A- 4 987 672
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung beschäftig sich mit einer Vorrichtung und einem Verfahren zur Abdeckung,
beispielsweise einer Leuchtspur oder dergleichen, die sich in der Regel im Heckteil
eines Geschosskörpers befindet und mit der Thematik, dass die Leuchtspur oder derartige
Inhalte luftdicht verschlossen sein muss, da die sonst eindringende Feuchtigkeit etc.
dazu führen kann, dass beispielsweise die Leuchtspur - Pyrotechnik- nicht mehr oder
nur unzureichend abbrennt. Dazu wird ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem eine Abdeckung,
bevorzugt ein Abdeckring, während des Umformprozesses durch eine axiale Vorschubbewegung
eines (starren) Stempels, vorzugsweise aus Metall, radial in eine vorzugsweise vollständig
umlaufende Nutkontur des Geschosskörpers gepresst wird. Der Stempel besitzt ein Außenmaß,
das von der axialen Position des Stempels gegenüber dem der Abdeckung anhängig ist.
[0002] In der Praxis ist vorgesehen, dass der luftdichte Verschluss durch eine Abdeckscheibe
etc., in der Regele aus Messing, realisiert wird. Diese wird durch weitere Teile fixiert,
wie beispielsweise einem Abdeckring. Dabei wird der Abdeckring beispielsweise durch
Umformung des Geschosskörpermaterials gehalten. Weitere Lösungen sind in der Richtung
bekannt, dass eine zusätzliche Schraube oder Mutter in das Heckteil des Geschosskörpers
geschraubt wird.
[0003] Aus der
EP 0 180 515 A1 ist eine Einrichtung zum Reduzieren des Luftwiderstandes von Munition und damit versehene
Munition bekannt. Dazu ist vorgesehen, dass ein Zusatzteil am Heck des Geschosses
zusätzlich aufgeschraubt werden kann. Dass Zusatzteil umfasst unter anderem ein Gehäuse
und eine im Gehäuse eingebundene Öffnung, die durch einen Stöpsel verschlossen ist.
Zur Abdichtung zwischen dem Stöpsel und der hinteren Öffnung des Gehäuses dient eine
Ringdichtung.
[0004] Die
DE 76 28 540 U1 offenbart ein Übungsgeschoss mit einem Leuchtspursatz. Zur Abdichtung des Leuchtsatzes
in einer zylindrischen Bohrung im Heckteil des Geschosses werden eine Loch- und eine
Folienscheibe eingebracht. Gegen die Lochscheibe wird der untere Rand der Geschosshülle
dichtend umbördelt, womit sichergestellt ist, dass die Leuchtspur gegen Feuchtigkeit
geschützt ist.
[0005] Der Nachteil bei der Umformung liegt unter anderem darin, dass oftmals gegensätzliche
Anforderungen an das Geschosskörpermaterial gestellt werden. Für die endballistische
Wirksamkeit werden harte oder schwer bis nicht verformbare Materialeigenschaften vorausgesetzt,
während für den Umformprozess wie Bördeln, Verstemmen etc. weiche oder duktile Materialeigenschaften
die Voraussetzung sind. Daher wird der umzuformende Bereich des Geschosskörpermaterials
durch Anwendung von Wärmebehandlungsverfahren in den Zustand weich bzw. duktil überführt,
was jedoch sehr aufwändig und kosten- wie auch zeitintensiv ist. Die Prozessstabilität
ist zudem unter großem Aufwand einzuhalten. Die Bildung von Rissen im Material, die
beim Härten oder bei der Umformung entstehen können, sind selbst durch die anschließende
oder dem Umformungsprozess voran gegangene Wärmebehandlungsverfahren nicht auszuschließen
und können als mögliche Fehlerquellen zum Versagen der Abdeckung führen. Schraube
und Mutter müssen hingegen nur einer Oberflächenbehandlung unterzogen werden, beispielsweise
Hartanodisieren, der Aufwand bei der Montage ist hingegen höher, da Maßnahmen zur
Schraubensicherung notwendig sind. Führungsflächen zur besseren Montage nehmen einen
entsprechenden Bauraum in Anspruch. Zudem ist das Gewicht einer Schraubverbindung
zur Abdeckung der Leuchtspur höher als das eines Abdeckringes.
[0006] Hier stellt sich die Erfindung die Aufgabe, eine Vorrichtung als auch ein Verfahren
aufzuzeigen, die eine bessere Abdeckung beispielsweise der Leuchtspur ermöglichen.
[0007] Gelöst wird die Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1, 4 sowie 5. Vorteilhafte
Ausführungen sind in den Unteransprüchen aufgezeigt.
[0008] Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, nicht das Geschosskörpermaterial sondern die
Abdeckung selbst umzuformen. Dazu wird ein Teil der Abdeckung radial durch einen vorzugsweise
starren Stempel, der sich ausschließlich nur axial zu bewegen braucht und mit einer
speziellen Außenkontur versehen ist, in eine umlaufende Nutkontur im Geschosskörper
gepresst. Die Außenkontur sollte dabei auf die Nutkontur (oder umgekehrt) abgestimmt
sein, damit das von dem in der Vorwärtsbewegung befindlichen Stempel radial umgeformte
Material der Abdeckung in die Nutkontur des Geschosskörpers hineingedrückt werden
kann und die Abdeckung nach der Umformung über keinerlei Freiheitsgrade mehr verfügt,
sodass diese zur Leuchtspur oder dergleichen fixiert ist. Bei der Abdeckung handelt
es sich bevorzugt um einen Abdeckring.
[0009] Da die Abdeckung von innen nach außen verformt wird, wird diese durch die beim Abschuss
des Geschosses auftretenden Beschleunigungs-, Massen- und Fliehkräfte gegen den Geschosskörper
gedrückt, sodass keine wegfliegenden Teile entstehen. Die Positionierung der Abdeckung
mittels eines bevorzugt starren Stempels garantiert eine hohe Prozessstabilität, die
eine Voraussetzung an die Sicherheitsanforderungen ist, um zu verhindern, dass es
von wegfliegenden Teilen aufgrund von Fehlern bei dem Umformprozess oder einer unzureichenden
Wärmebehandlung kommt.
[0010] Diese Idee kann zudem unabhängig von den Materialeigenschaften des Geschosskörpers
angewandt werden und ermöglicht ein Höchstmaß an Flexibilität betreffend den einzusetzenden
Materialien für den Geschosskörper.
[0011] Der nunmehr einfachere Fertigungsprozess ist prozessstabil, kosten- und zeitoptimiert,
da es zu einer Reduzierung der Anzahl der einzelnen Arbeitsschritte als auch der fertigungstechnischen
Anforderung selbst kommt. Fehlermöglichkeiten, wie beispielsweise eine unzureichende
Verformung der Abdeckung oder aber auch ein unrichtiger Sitz, sind auch per Sichtkontrolle
leicht erfassbar.
[0012] Anhand eines Ausführungsbeispiels mit Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert
werden. Es zeigt:
- Fig. 1-3
- Verfahrensschritte zur Abdeckung einer Leuchtspur,
- Fig. 4
- eine Schnittdarstellung des Abdeckringes aus den Figuren.
[0013] Die Fig. 1 zeigt in einer vereinfachten Darstellung des Grundprinzips des Verfahrens.
Mit 1 ist ein Heckteil eines Geschosses 10 bezeichnet, wobei das Heckteil 1 in einer
Bohrung 11 eine Leuchtspur 2, 3 aufnimmt. Die Leuchtspur 2, 3 besteht ihrerseits aus
einem Leuchtsatz-Pressling 2 und einer Anfeuerung 3, die in der Bohrung 11 bevorzugt
eingepresst sind. Bei der Leuchtspur 2, 3 handelt es sich in diesem Fall um pyrotechnische
Substanzen, die mit anderen chemischen Substanzen, wie sie im Treibladungspulver enthalten
sind, reagieren. Eine Abdeckscheibe 4 dient zur Abdichtung der Leuchtspur 2, 3 gegenüber
der Umgebung bis zum Zeitpunkt des Verschießens des Geschosses 10 aus einer nicht
näher dargestellten Waffe, um einen Kontakt der Substanzen mit feuchter Luft etc.
zu vermeiden. Die Abdeckscheibe 4 wird durch einen Abdeckring 6 im Heckteil 1 fixiert.
[0014] Nach dem konventionellen Einpressen der Leuchtspur 2, 3 werden die Abdeckscheibe
4 und der Abdeckring 6 in die dafür vorgesehene Aussparung 12 im Geschosskörper 10
eingelegt, wie in Fig. 2 dargestellt. Anschließend wird der Abdeckring 6 mit einem
Stempel 5, vorzugsweise aus Metall, in die Bohrung 11 des Heckteils 1 des Geschosskörpers
10 eingepresst (Fig.2), wobei der Stempel 5 in der Vorwärtsbewegung bzw. der axialen
Bewegung und aufgrund seiner (speziellen) Außenkontur 7 den Abdeckring 6 in die vorzugsweise
umlaufende Nut 8 im Geschosskörper bzw. Heckteil 1 verformt. Nach dem Verpressen des
Abdeckringes 6 inklusive Abdeckscheibe 4 ist die Abdeckung der Leuchtspur 2, 3 in
der Bohrung 11 gegenüber der Umgebung sichergestellt, der Umformprozess beendet (Fig.3).
[0015] Fig. 4 zeigt in einer Schnittdarstellung eine Abdeckung 6, die bevorzugt als Abdeckring
ausgeführt ist. Dieser fixiert die Abdeckscheibe 4.
[0016] Alternativ können die Abdeckscheibe 4 und der Abdeckring 6 auch eine einteilige konstruktive
Einheit bilden.
[0017] Es versteht sind, dass dieses Verfahren nicht auf die Abdichtung einer Leuchtspur
im Heckteil 1 eines Geschosses 10 beschränkt ist. So lassen sich mit diesem Verfahren
in einfacher Art und Weise auch andere Komponenten, die sich in einer Bohrung oder
einem Hohlraum in einem Geschoss, einer Munition etc. befinden, sicher abdichten.
Unter Bohrung werden hierbei auch Hohlräume, Ausnehmungen, Öffnungen oder dergleichen
im Geschosskörper, Munitionskörper etc. verstanden.
1. Befestigungsvorrichtung einer luftdichten Abdeckung (6) in einer Bohrung (11) in einem
Geschoss (10) mit der Abdeckung (6), wobei sich in der Bohrung (11) im Heckteil (1)
des Geschosses (10) eine Leuchtspur (2, 3) oder andere Komponenten befinden,
gekennzeichnet durch
• das Geschoss (10) mit einer Nutkontur (8) im Heckteil (1),
• die Abdeckung (6) ist als Abdeckring ausgeführt, der eine Abdeckscheibe (4) der
Abdeckung (6) im Heckteil (1) fixiert,
• einen Stempel (5) als Teil der Befestigungsvorrichtung, wobei
• der Stempel (5) eine spezielle Außenkontur (7) aufweist, die auf die Nutkontur (8)
des Körpers des Geschosses (10) oder umgekehrt abgestimmt ist,
• der in Vorwärtsbewegung bzw. in axialer Bewegung befindliche Stempel (5) das radial
umgeformte Material des Abdeckringes (6) in die Nutkontur (8) des Körpers des Geschosses
(10) hineindrückt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nutkontur (8) umlaufend ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nutkontur (8) vollständig umlaufend ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (5) aus einem starren Material, wie einem Metall, besteht.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abdeckring (6) und die Abdeckscheibe (4) eine einteilige konstruktive Einheit
bilden.
6. Verfahren zur luftdichten Abdichtung einer Bohrung (11) in einem Geschoss (10) mit
einer Abdeckung (6), wobei sich in der Bohrung (11) im Heckteil (1) des Geschosses
(10) eine Leuchtspur (2, 3) oder andere Komponenten befinden, mit Hilfe der Vorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet durch die Schritte
- Einlegen der Abdeckscheibe (4) und der Abdeckung (6) in eine dafür vorgesehene Aussparung
(12) im Körper des Geschosses (10),
- Einpressen der Abdeckung (6) in die Nutkontur (8) im Geschoss (10) oberhalb und
/ oder innerhalb der Bohrung (11) durch ein axiales Verfahren des Stempels (5) gegenüber der zu verformenden Abdeckung (6)
in die Nutkontur (8) im Körper des Geschosses (10) zum Fixieren der Abdeckscheibe
(4) durch die Abdeckung (6).
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtspur (2, 3) in der Bohrung (11) des Geschosses (10) eingepresst wird, bevor
der Abdeckring (6) verformt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abdeckring (6) von innen nach außen verformt wird.
1. Fixing device for an air-tight covering (6) in a bore (11) in a projectile (10) with
the covering (6), a tracer (2, 3) or other components being located in the bore (11)
in the rear part (1) of the projectile (10),
characterized by
• the projectile (10) having a grooved contour (8) in the rear part (1),
• the covering (6) being implemented as a covering ring which fixes a covering disc
(4) of the covering (6) in the rear part (1),
• a plunger (5) as part of the fixing device, wherein
• the plunger (5) has a specific external contour (7) which is matched to the grooved
contour (8) of the body of the projectile (10) or vice versa,
• the plunger (5), in a forward movement or in an axial movement, forces the radially
reshaped material of the covering ring (6) into the grooved contour (8) of the body
of the projectile (10).
2. Device according to Claim 1, characterized in that the grooved contour (8) is circumferential.
3. Device according to Claim 1, characterized in that the grooved contour (8) is completely circumferential.
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the plunger (5) consists of a rigid material such as a metal.
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the covering ring (6) and the covering disc (4) form a one-part structural unit.
6. Method for the air-tight sealing of a bore (11) in a projectile (10) with a covering
(6), a tracer (2, 3) or other components being located in the bore (11) in the rear
part (1) of the projectile (10), with the aid of the device according to one of Claims
1 to 5,
characterized by the steps:
- laying the covering disc (4) and the covering (6) in a recess (12) provided for
that purpose in the body of the projectile (10),
- pressing the covering (6) into the grooved contour (8) in the projectile (10) above
and/or within the bore (11) by means of an axial movement of the plunger (5) with
respect to the covering (6) to be deformed into the grooved contour (8) in the body
of the projectile (10) in order to fix the covering disc (4) by means of the covering
(6).
7. Method according to Claim 6, characterized in that the tracer (2, 3) is pressed into the bore (11) in the projectile (10) before the
covering ring (6) is deformed.
8. Method according to Claim 6 or 7, characterized in that the covering ring (6) is deformed from the inside towards the outside.
1. Dispositif de fixation d'un couvercle hermétique (6) dans un alésage (11) dans un
projectile (10) avec le couvercle (6), dans lequel il se trouve dans l'alésage (11)
dans la partie arrière (1) du projectile (10) un traceur (2, 3) ou d'autres composants,
caractérisé par
• le projectile (10) avec un contour de rainure (8) dans la partie arrière (1),
• le couvercle (6) est réalisé en forme d'anneau de couvercle, qui fixe un disque
de couvercle (4) du couvercle (6) dans la partie arrière (1),
• un poinçon (5) comme partie du dispositif de fixation, dans lequel
• le poinçon (5) présente un contour extérieur spécial (7), qui est adapté au contour
de rainure (8) du corps du projectile (10) ou inversement,
• le poinçon (5) qui est en mouvement vers l'avant ou en mouvement axial refoule le
matériau radialement déformé de l'anneau de couvercle (6) dans le contour de rainure
(8) du corps du projectile (10).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le contour de rainure (8) est périphérique.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le contour de rainure (8) est entièrement périphérique.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le poinçon (5) est constitué d'un matériau rigide, comme un métal.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'anneau de couvercle (6) et le disque de couvercle (4) forment une unité constructive
d'un seul tenant.
6. Procédé de confinement hermétique d'un alésage (11) dans un projectile (10) avec un
couvercle (6), dans lequel il se trouve dans l'alésage (11) dans la partie arrière
(1) du projectile (10), un traceur (2, 3) ou d'autres composants, à l'aide du dispositif
selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé par les étapes suivantes:
• introduire le disque de couvercle (4) et le couvercle (6) dans une découpe (12)
prévue à cet effet dans le corps du projectile (10),
• refouler le couvercle (6) dans le contour de rainure (8) dans le projectile (10)
au-dessus et/ou à l'intérieur de l'alésage (11) par un déplacement axial du poinçon
(5) par rapport au couvercle à déformer (6) dans le contour de rainure (8) dans le
corps du projectile (10) pour la fixation du disque de couvercle (4) au moyen du couvercle
(6).
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'on sertit le traceur (2, 3) dans l'alésage (11) du projectile (10), avant de déformer
l'anneau de couvercle (6).
8. Procédé selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que l'anneau de couvercle (6) est déformé de l'intérieur vers l'extérieur.


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