| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 562 002 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
20.01.2016 Patentblatt 2016/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.05.2008 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Flächiges Element und Verfahren zum Herstellen desselben
Planar element and method for the production thereof
Élément plat et procédé pour le produire
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
27.05.2007 DE 102007025014
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
27.02.2013 Patentblatt 2013/09 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
|
08758788.7 / 2158095 |
| (73) |
Patentinhaber: Schneider, Thomas |
|
82319 Starnberg (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Schneider, Thomas
82319 Starnberg (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Hofmann, Andreas et al |
|
RGTH
Patentanwälte PartGmbB
Postfach 33 02 11 80062 München 80062 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 864 444 DE-A1- 3 727 157 DE-A1- 19 718 015 DE-A1- 19 947 233 DE-U1-202006 016 106 US-A- 4 179 760 US-A1- 2003 124 397
|
EP-A1- 1 841 013 DE-A1- 10 106 776 DE-A1- 19 911 860 DE-U1- 9 417 901 JP-A- 2004 017 636 US-A- 4 293 603 US-A1- 2006 062 998
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein flächiges Element sowie ein Verfahren zum
Herstellen derartiger flächiger Elemente.
Stand der Technik
[0002] Zum technischen Hintergrund zur vorliegenden Erfindung wird auf die Druckschrift
DE 102 49 223 A1 aus dem Stand der Technik sowie auf die Druckschrift
EP 0 864 444 A2 aus dem Stand der Technik aufmerksam gemacht.
Darstellung der vorliegenden Erfindung: Aufgabe, Lösung, Vorteile
[0003] Ausgehend von den vorstehend genannten Dokumenten sowie unter Würdigung des umrissenen
Stands der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein flächiges
Element der eingangs genannten Art sowie ein Verfahren der eingangs genannten Art
so weiterzubilden, dass dieses flächige Element einerseits auf einfache und kostengünstige
Weise herstellbar ist und mit diesem flächigen Element andererseits bemerkenswerte
optische Effekte erzielbar sind.
[0004] Diese Aufgabe wird durch ein flächiges Element mit den im Anspruch 1 angegebenen
Merkmalen sowie durch ein Verfahren mit den im Anspruch 8 angegebenen Merkmalen gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung
sind in den jeweiligen Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0005] Hierbei können die Trägerplatten des flächigen Elements zur Gewährleistung hoher
Biegesteifigkeit sowie leichter Verarbeitbarkeit aus unterschiedlichen Materialien
sein; so ist die Trägerplatte in vorteilhafter Weise als Aluminiumverbundplatte, zum
Beispiel mit einem Kunststoffkern oder mit einem mineralischen Kern und mit zwei Aluminiumdeckschichten,
ausgebildet
[0006] Hierbei wird das Trägermaterial, das heißt die Trägerplatte so gewählt, dass die
Platte den Eigenschaften der Nutzung entspricht; für Feucht- oder Nassräume, beispielsweise
für Duschkabinen, auch einer Schneckendusche, oder für Schwimmbäder, ist Acryl, Aluminium
oder Polyethylen ein bevorzugtes Trägermaterial, wobei die Qualität des Trägermaterial
an die Nutzung anpassbar ist; zum Beispiel kann die Temperaturbeständigkeit zwischen
siebzig Grad Celsius und 110 Grad Celsius gewählt werden.
[0007] In zweckmäßiger Weise geben die Größe sowie das gewählte Material der Platte deren
Materialstärke vor.
[0008] Die Größe der zu beschichtenden Wände ist abhängig von der Plattenherstellung, um
Fugenbildung zu umgehen. Bei Anfertigung von beschichteten Platten vor Ort ist in
zweckmäßiger Weise auch eine Klebung von Acryl-, Aluminiumverbund- oder Polyethylenplattenstößen
realisierbar, um Fugen zuverlässig zu umgehen. Hierbei sind die Untergrundeignung
sowie die Wärmeausdehnung zu berücksichtigen.
[0009] Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der vorliegenden Erfindung werden die Trägerplatten
entsprechend der Materialwahl mit einer geeigneten Grundierung versehen, um die Haftfähigkeit
des Auftrags zu gewährleisten.
[0010] Die Beschichtung der Platten kann auf verschiedene Arten erfolgen, vorzugsweise durch
- Anstrich/Malerei, wobei der Farbanstrich zur Erfüllung gestalterischer Wünsche frei
gestaltet aufgebracht werden kann; der Auftrag kann zum Beispiel per Hand, mittels
eines Spritzgerätes oder mit einem Plotter erfolgen; die Verarbeitung von Dateien
wird vorbereitet;
- Folien, die auf das insbesondere grundierte Trägersubstrat aufziehbar sind; die Folien
können zum Beispiel mit einem Plotter gestaltet werden.
[0011] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung erfolgt eine abschließende,
mehrmalige, zum Beispiel dreimalige, Versiegelung, die in Abhängigkeit von der gewählten
Beschichtung gewählt werden kann.
[0012] Ist das Trägersubstrat zum Beispiel mit einem Anstrich bzw. mit einer Malerei versehen,
so erfolgt die Schlussbeschichtung der Platte mit mehrmaligem Auftrag einer, vorzugsweise
transparenten, Beschichtung, die kratz- und abriebfest ist. Die Beschichtung kann
aufgerollt, gestrichen oder gespritzt werden. Das Erscheinungsbild der Oberfläche
kann glänzend, matt oder auch strukturiert hergestellt werden.
[0013] Im Fall einer Folienbeschichtung kann eine zweite Folie aufgebracht werden, die ähnliche
Eigenschaften wie der Anstrich aufweist. Diese zweite Folie kann transparent oder
farbig sein, und die Oberfläche ist absolut glatt. Auch die Oberflächenstruktur kann
entsprechend beeinflusst werden.
[0014] Unabhängig von, vorzugsweise jedoch in Verbindung mit einer durchscheinenden oder
transparenten Ausgestaltung der Trägerplatte kann die fertig beschichtete Platte,
zum Beispiel in einer Realisierung als Hohlwand oder als Hohlraum, von hinten beleuchtet
werden.
[0015] Unabhängig von oder in Verbindung mit einer derartigen Hinterleuchtung kann das flächige
Element mit mindestens einem Aufdruck und/oder mit mindestens einer Aufschrift, zum
Beispiel in Form von Werbung, etwa für Firmen, für Hotels oder für Vereine, versehen
sein. Hierbei kann der Aufdruck bzw. die Aufschrift separat oder als Teil der zum
Beispiel mittels Anstrich/Malerei oder mittels Folie realisierten Beschichtung aufgebracht
sein.
[0016] Die optionale Ausführungsform des Hinterleuchtens des flächigen Elements, insbesondere
in der Verwendung als flächiges Hohlelement, kann in besonders synergetischer Weise
mit der optionalen Ausführungsform des Aufdrucks bzw. der Beschriftung kombiniert
werden. Hierdurch lassen sich visuell besonders eindrucksvolle Effekte erzielen, denn
durch die Hinterleuchtung wird der Aufdruck bzw. die Beschriftung optisch hervorgehoben
und erzeugt damit besondere Aufmerksamkeit.
[0017] Hinsichtlich der Herstellung des flächigen Elements der vorstehend dargelegten Art
ist bei selbsttragender Montage zu beachten, dass die Platten eine entsprechende Steifigkeit
aufweisen und wie Bauplatten geschraubt, genagelt oder verdübelt werden.
[0018] Wird die Platte hingegen mit Spezialkleber(n) auf einen Untergrund aufgeklebt und
allseitig abgefugt, so kann diese Klebung im Punktklebeverfahren erfolgen. Die Vorbereitung
des Untergrunds hat hierbei nach den Vorschriften des Herstellers des Klebers zu erfolgen.
[0019] Die vorliegende Erfindung betrifft schließlich die Verwendung mindestens eines flächigen
Elements gemäß der vorstehend dargelegten Art und/oder eines Verfahrens gemäß der
vorstehend dargelegten Art als Dekorelement, Duschwand, Möbelfront, Trennwand oder
dergleichen, insbesondere in Feucht- oder Nassräumen, zum Beispiel für Duschkabinen
oder für Schwimmbäder.
[0020] Demzufolge eröffnet die vorliegende Erfindung vielfältige Einsatz- und Verwendungsmöglichkeiten,
so etwa in der Wandgestaltung hochwertiger Bäder und Duschen. Die Wand kann hierbei
direkt als Duschwand genutzt werden. Eine zusätzliche Abdichtung des Untergrunds ist
in Abhängigkeit vom gewähltem Material nicht erforderlich. Die Gestaltung kann nach
den Wünschen des Nutzers erfolgen.
[0021] Ein weiterer Einsatz- und Verwendungszweck besteht in Form einer sogenannten Renovierplatte,
das heißt die beschichtete Platte kann auch bei Renovierungen oder Umbauten zum Beispiel
direkt auf alte Anstriche oder Verfliesungen aufgebracht werden. Der Untergrund muss
hierbei entsprechend tragfähig sein. Mit derartigen Renovierplatten lassen sich zum
Beispiel Bäder sehr schnell neu gestalten.
[0022] Im Ergebnis sind mittels der vorliegenden Erfindung vielfältige Gestaltungen in Farbdesign,
in Foliendesign und dergleichen möglich, so etwa nach Wunsch auch für Firmen, für
Hotels oder für Vereine. Die erfindungsgemäß hergestellten flächigen Elemente sind
insbesondere duschfest, lichtecht und säurefest.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0023] Wie bereits vorstehend erörtert, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der
vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Hierzu
wird einerseits auf die dem Anspruch 1 sowie dem Anspruch 8 nachgeordneten Ansprüche
verwiesen, andererseits werden weitere Ausgestaltungen, Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung nachstehend anhand des durch Fig. 1 veranschaulichten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0024] Es zeigt:
- Fig. 1
- in schematischer Querschnittdarstellung ein Ausführungsbeispiels für ein flächiges
Element gemäß der vorliegenden Erfindung, das nach dem Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellt ist.
Bester Weg zur Ausführung der vorliegenden Erfindung
[0025] Das flächige Element 100 gemäß Fig. 1 weist ein Trägersubstrat 10 in Form einer Trägerplatte,
nämlich in Form
- einer Aluminiumverbundplatte, zum Beispiel mit einem Kunststoffkern oder mit einem
mineralischen Kern und mit zwei Aluminiumdeckschichten,
auf, die auf einer Oberfläche (nämlich in der Querschnittansicht der Fig. 1 auf der
rechts gelegenen Seite) mit einer Beschichtung 30 versehen ist.
[0026] Bei dieser auf das Trägersubstrat 10 zum Beispiel aufgerollten, gestrichenen oder
gespritzten Beschichtung 30 kann es sich um einen Anstrich und/oder um eine Malerei
handeln; die Beschichtung 30 kann jedoch auch in Form einer auf das Trägersubstrat
10 aufgezogenen oder aufgeklebten oder auflaminierten Folie ausgebildet sein.
[0027] Um die Haftfähigkeit des Auftrags (= Beschichtung 30) zu gewährleisten, ist zwischen
dem Trägersubstrat 10 und der Beschichtung 30 eine Grundierungsschicht 20 vorgesehen.
[0028] Insbesondere bei einem Einsatz des flächigen Elements 100 als Dekorelement, als Duschwand,
als Trennwand oder dergleichen, zum Beispiel in Feucht- oder Nassräumen, wie etwa
in Duschkabinen oder in Schwimmbädern, ist eine Versiegelung 50 von Nutzen, die das
flächige Element 100 gegen jegliche Einwirkung, so zum Beispiel von Flüssigkeiten,
schützt.
[0029] Zum Beispiel unter der Versiegelung 50 ist das flächige Element 100 mit einem Aufdruck
und/oder mit einer Aufschrift 40, zum Beispiel in Form von Werbung, etwa für Firmen,
für Hotels oder für Vereine, versehen. Hierbei kann der Aufdruck bzw. die Aufschrift
40 separat zwischen Beschichtung 30 und Versiegelung 50 oder als Teil der zum Beispiel
mittels Anstrich/Malerei oder mittels Folie realisierten Beschichtung 30 aufgebracht
sein.
[0030] Mittels mehrerer auf der von der Beschichtung 30 abgewandten Seite angeordneter Beleuchtungselemente
60 ist beim flächigen Element 100 gemäß Fig. 1 eine Hintergrundbeleuchtung oder Hinterleuchtung
realisiert, mittels derer in Verbindung mit dem Aufdruck bzw. mit der Aufschrift 40
in besonders synergetischer Weise visuell besonders eindrucksvolle Effekte erzielt
werden, denn durch die Hinterleuchtung 60 wird der Aufdruck bzw. die Beschriftung
40 optisch hervorgehoben und erzeugt damit besondere Aufmerksamkeit.
Bezugszeichenliste:
[0031]
- 10
- Trägersubstrat, insbesondere Trägermaterial oder Trägerplatte
- 20
- Grundierung, insbesondere Grundierungsschicht
- 30
- Auftrags oder Beschichtung
- 40
- Aufdruck oder Aufschrift oder Beschriftung, insbesondere Werbung
- 50
- Versiegelung
- 60
- Beleuchtung, insbesondere Beleuchtungselement
1. Flächiges Element (100), aufweisend
- mindestens ein als Aluminiumverbundplatte ausgebildetes Trägersubstrat (10), insbesondere
mindestens eine Trägerplatte, und
- mindestens eine auf mindestens einer Fläche oder Seite des Trägersubstrats (10)
angeordnete Beschichtung (30),
gekennzeichnet durch
eine mehrmalige Versiegelung (50)
der vom Trägersubstrat (10) abgewandten Fläche oder Seite der Beschichtung (30).
2. Flächiges Element gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aluminiumverbundplatte einen Kunststoffkern oder einen mineralischen Kern und
zwei Aluminiumdeckschichten aufweist.
3. Flächiges Element gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägersubstrat (10) mit mindestens einer Grundierung (20) versehen ist.
4. Flächiges Element gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (30)
- als Anstrich und/oder als Malerei oder
- in Form mindestens einer auf das Trägersubstrat (10) aufziehbaren Folie ausgebildet
ist.
5. Flächiges Element gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch mindestens einen Aufdruck und/oder durch mindestens eine Aufschrift (40), zum Beispiel in Form von Werbung.
6. Flächiges Element gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch mindestens eine Beleuchtung (60), insbesondere Hinterleuchtung, zum Beispiel von
der von der Beschichtung (30) abgewandten Fläche oder Seite des flächigen Elements
(100) aus.
7. Flächiges Element gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Ausbildung als Hohlraum oder als Hohlwand.
8. Verfahren zum Herstellen mindestens eines flächigen Elements (100), wobei auf mindestens
eine Fläche oder Seite mindestens eines als Aluminiumverbundplatte ausgebildeten Trägersubstrats
(10), insbesondere mindestens einer Trägerplatte, mindestens eine Beschichtung (30)
aufgebracht wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass die vom Trägersubstrat (10) abgewandte Fläche oder Seite der Beschichtung (30) mehrmals versiegelt (50) wird.
9. Verfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (30) auf das Trägersubstrat (10) aufgerollt, gestrichen oder gespritzt
wird.
10. Verfahren gemäß Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägersubstrat (10) grundiert (20) wird.
11. Verfahren gemäß mindestens einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das flächige Element (100) beleuchtet (60), insbesondere hinterleuchtet wird.
12. Verwendung mindestens eines flächigen Elements (100) gemäß mindestens einem der Ansprüche
1 bis 7 und/oder eines Verfahrens gemäß mindestens einem der Ansprüche 8 bis 11 als
Dekorelement, Duschwand, Möbelfront, Trennwand oder dergleichen, insbesondere in Feucht-
oder Nassräumen, zum Beispiel für Duschkabinen oder für Schwimmbäder.
1. A planar element (100), comprising
- at least one support substrate (10), in particular at least one support plate, said
support substrate (10) being configured as aluminium composite sheet, and
- at least one coating (30) arranged on at least one area or side of the support substrate
(10),
characterized by
a repeated sealing (50) on the coating's (30) area or side averted from the support
substrate (10).
2. The planar element according to claim 1, characterized in that the aluminium composite sheet comprises a plastic core or a mineral core and two
aluminium cover sheets.
3. The planar element according to claim 1 or 2, characterized in that the support substrate (10) is provided with at least one primer (20).
4. The planar element according to at least one of claims 1 to 3,
characterized in that the coating (30) is configured
- as a paint coating and/or as a painted finish or
- in the form of at least one film which may be applied to the support substrate (10).
5. The planar element according to at least one of claims 1 to 4, characterized by at least one imprint and/or by at least one inscription (40), for example in the
form of advertising.
6. The planar element according to at least one of claims 1 to 5, characterized by at least one illuminating element (60), in particular back-lighting, for example
from the planar element's (100) area or side averted from the coating (30).
7. The planar element according to at least one of claims 1 to 6, characterized by a design as a cavity or as a cavity wall.
8. A method for producing at least one planar element (100), wherein at least one coating
(30) is applied on at least one area or side of at least one support substrate (10),
in particular of at least one support plate, said support substrate (10) being configured
as aluminium composite sheet,
characterized in
that the coating's (30) area or side averted from the support substrate (10) is repeatedly
sealed (50).
9. The method according to claim 8, characterized in that the coating (30) is rolled, painted or sprayed onto the support substrate (10).
10. The method according to claim 8 or 9, characterized in that the support substrate (10) is primed (20).
11. The method according to at least one of claims 8 to 10, characterized in that the planar element (100) is illuminated (60), in particular backlit.
12. Use of at least one planar element (100) according to at least one of claims 1 to
7 and/or of a method according to at least one of claims 8 to 11 as a decorative element,
shower wall, front of a piece of furniture, partition wall or the like, in particular
in damp or wet areas, for example for shower cubicles or for swimming pools.
1. Elément plat (100), présentant
- au moins un substrat de support (10) réalisé en tant que plaque composite d'aluminium,
en particulier au moins une plaque de support, et
- au moins un revêtement (30) disposé sur au moins une surface ou un côté du substrat
de support (10),
caractérisé par
un apprêt de scellement (50) multiple de la surface ou du côté du revêtement (30)
tournant le dos au substrat de support (10).
2. Elément plat selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque composite d'aluminium présente un noyau synthétique ou un noyau minéral
et deux couches de recouvrement en aluminium.
3. Elément plat selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le substrat de support (10) est doté d'au moins une couche de fond (20).
4. Elément plat selon au moins l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que le revêtement (30)
- est réalisé en tant que couche de peinture et/ou en tant que peinture ou
- sous la forme d'au moins un film pouvant être enfilé sur le substrat de support
(10).
5. Elément plat selon au moins l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par au moins une impression en surcharge et/ou au moins une inscription (40), par exemple
sous la forme de publicité.
6. Elément plat selon au moins l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par au moins un éclairage (60), en particulier un éclairage par l'arrière, par exemple
de la surface ou du côté de l'élément plat (100) tournant le dos au revêtement (30).
7. Elément plat selon au moins l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par la réalisation en tant qu'espace creux ou en tant que paroi creuse.
8. Procédé pour la fabrication d'au moins un élément plat (100), dans lequel on applique
au moins un revêtement (30) sur au moins une surface ou un côté d'au moins un substrat
de support (10) réalisé en tant que plaque composite d'aluminium, en particulier d'au
moins une plaque de support,
caractérisé en ce
que la surface ou le côté du revêtement (30) tournant le dos au substrat de support (10)
fait l'objet d'un apprêt de scellement (50) multiple.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que le revêtement (30) est roulé, peint ou pulvérisé sur le substrat de support (10).
10. Procédé selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que le substrat de support (10) est soumis à l'application d'une couche de fond (20).
11. Procédé selon au moins l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que l'élément plat (100) est éclairé (60), en particulier éclairé par l'arrière.
12. Utilisation d'au moins un élément plat (100) selon au moins l'une des revendications
1 à 7 et/ou d'un procédé selon au moins l'une des revendications 8 à 11 en tant qu'élément
décoratif, cloison de douche, façade de meuble, cloison ou similaire, en particulier
dans des espaces humides ou mouillés, par exemple pour des cabines de douche ou pour
des piscines.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente