[0001] Die Erfindung betrifft eine Drehkolbenpumpe zur Förderung eines Feststoffe enthaltenden
fluiden Mediums, umfassend eine Einlassöffnung und eine Auslassöffnung für das zu
fördernde Medium, zwei in einem Pumpengehäuse angeordnete Drehkolben mit ineinandergreifenden
Drehkolbenflügeln, wobei jeder der beiden Drehkolben drehmomentfest auf jeweils einer
Welle befestigt und durch die jeweilige Welle antreibbar ist, und wobei die beiden
Wellen durch ein in einem Getriebegehäuse angeordnetes Getriebe miteinander gekoppelt
sind.
[0002] Die Erfindung betrifft weiterhin einen Drehkolbenpumpenbausatz zur Bereitstellung
von Drehkolbenpumpen.
[0003] Drehkolbenpumpen der Eingangs genannten Art sind beispielsweise aus der
DE 10 2007 054 544 A1 und der
EP 1 624189 B1 der Anmelderin sowie aus der
DE 10 2005 017 575 A1 und der
WO 2007/026 109 A1 bekannt und dienen dazu, ein fluides Medium zu fördern, das Feststoffe enthält. Beispielsweise
können mit einer Drehkolbenpumpe inhomogene Flüssigkeiten, wie etwa Gülle, gefördert
werden. Das zu fördernde Medium gelangt über eine am Pumpengehäuse angeordnete Einlaßöffnung
in das Innere des Pumpengehäuses, wird dort durch die ineinandergreifenden Drehkolbenflügel
zweier angetriebener Drehkolben in Richtung einer am Pumpengehäuse angeordneten Auslassöffnung
gefördert und verlässt das Innere des Pumpengehäuses wieder durch die Auslassöffnung.
[0004] US 6,152,719 offenbart eine Zahnradpumpe mit einer Frontplatte, einem Pumpengehäuse, einer Rückplatte,
einem Abdichtungsgehäuse, einer Antriebswellenanordnung, einer Mitlaufwellenanordnung,
die jeweils in Stützlagern gelagert sind. In der Frontplatte sind zwei Fluiddurchgangswege
definiert, ein Einlassfluiddurchgangsweg und ein Auslassfluiddurchgangsweg. Das Pumpengehäuse
ist zwischen der Frontplatte und der Rückplatte angeordnet. Die Rückplatte wirkt als
teilweise Stützung für die Antriebswelle und die Mitlaufwelle.
[0005] Aufgrund der Art des zu fördernden Mediums, insbesondere durch die darin enthaltenden
Feststoffe, und die Anwendungsgebiete von Drehkolbenpumpen, sind diese einem hohen
Verschleiß ausgesetzt. Aufgrund des hohen Verschleißes ist eine regelmäßige Wartung
von Drehkolbenpumpen mit einem Austausch von Verschleißteilen erforderlich.
[0006] Weitere Probleme bei Drehkolben sind einerseits die bei unzureichenden oder verschleißanfälligen
Dichtungen auftretenden Leckageprobleme sowie das Absetzen von Feststoffen in Toträumen.
[0007] Weiterhin besteht bei existierenden Drehkolbenpumpen der Nachteil, dass sie in Einbausituation
mit sehr kleinem Bauraum nicht oder nur aufwändig einsetzbar sind und/oder auf verschiedene
Anwendungsgebiete und Einsatzbereiche nicht oder nur schwer anpassbar sind.
[0008] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Drehkolbenpumpe zur Förderung
eines Feststoffe enthaltenden fluiden Mediums sowie einen Drehkolbenpumpenbausatz
zur Bereitstellung von Drehkolbenpumpen bereitzustellen, die einen oder mehrere der
genannten Nachteile reduziert oder beseitigt. Es ist weiterhin eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Drehkolbenpumpe zur Förderung eines Feststoffe enthaltenden fluiden
Mediums sowie einen Drehkolbenpumpenbausatz zur Bereitstellung von Drehkolbenpumpen
bereitzustellen, die einen geringeren Verschleiß aufweisen und wartungsfreundlicher
sind. Es ist weiterhin eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Drehkolbenpumpe
zur Förderung eines Feststoffe enthaltenden fluiden Mediums sowie einen Drehkolbenpumpenbausatz
zur Bereitstellung von Drehkolbenpumpen bereitzustellen, die einerseits kompakt, andererseits
aber hinsichtlich Einbausituation und Größe bzw. Leistung variabel sind. Es ist weiterhin
eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Drehkolbenpumpe zur Förderung eines
Feststoffe enthaltenden fluiden Mediums sowie einen Drehkolbenpumpenbausatz zur Bereitstellung
von Drehkolbenpumpen bereitzustellen, die kostengünstig herzustellen sind.
[0009] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Drehkolbenpumpe gemäß Anspruch 1.
[0010] Der Erfindung liegt dabei die Erkenntnis zu Grunde, dass eine vorteilhafte Drehkolbenpumpe
durch eine Abkehr von der üblichen Konstruktion mit am Pumpengehäuse angeordneten
Einlass- und Auslassöffnungen mit möglichst direktem Zugang zu den Drehkolben im Pumpengehäuse
realisiert werden kann. Erfindungsgemäß sind die Einlass- und die Auslassöffnung an
einem Anschlussgehäuse angeordnet.
[0011] Im Pumpengehäuse sind die beiden Drehkolben angeordnet, vorzugsweise in einer im
Inneren des Pumpengehäuses ausgebildeten Pumpenkammer. Die beiden Drehkolben sind
gegenläufig angetrieben, wobei ihre Drehkolbenflügel zur Förderung des Mediums ineinandergreifen.
[0012] Die erfindungsgemäße Anordnung der Einlass- und Auslassöffnung am Anschlussgehäuse
und nicht am Pumpengehäuse hat den Vorteil, dass das Anschlussgehäuse über die Einlass-
und Auslassöffnungen in ein Rohrleitungssystem fest integriert werden kann und für
eine Wartung der Drehkolbenpumpe lediglich das Pumpengehäuse zugänglich sein muss.
[0013] Diese Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Drehkolbenpumpe mit einer räumlichen Trennung
des Pumpengehäuses mit den Drehkolben von den zum Anschluss der Drehkolbenpumpe an
Rohrleitungen dienenden Einlass- und Auslassöffnungen ermöglicht einerseits eine sehr
kompakte Bauweise der Drehkolbenpumpe und andererseits eine wartungsfreundlichere
Drehkolbenpumpe, da die einem erhöhten Verschleiß ausgesetzten und daher häufiger
auszutauschenden Drehkolben so unabhängig vom Anschlussgehäuse und den daran anzuschließenden
Rohrleitungen angeordnet und zugänglich sind.
[0014] Bevorzugt ist es, dass das Anschlussgehäuse in einer axialen Richtung, die parallel
zu den Wellen verläuft, zu dem Pumpengehäuse versetzt ist. Insbesondere ist bevorzugt,
dass die Einlass- und Auslassöffnung in einer axialen Richtung, die parallel zu den
Wellen verläuft, von dem Pumpengehäuse, insbesondere zu einer im Inneren des Pumpengehäuses
ausgebildeten Pumpenkammer, beabstandet sind oder daran angrenzen. Auf diese Weise
kann sichergestellt werden, dass die an die Einlass- und Auslassöffnung anschließenden
Rohrleitungen vom Pumpengehäuse beabstandet sind und das Pumpengehäuse gut zugänglich
ist.
[0015] In der Ausführungsform der Efindung ist vorgesehen, dass das Getriebegehäuse und
das Anschlussgehäuse eine bauliche Einheit - die Getriebeeinheit - bilden. Das Getriebegehäuse
und das Anschlussgehäuse können jeweils aus mehreren Bauteilen bestehen oder jeweils
einstückig ausgebildet sein. Besonders bevorzugt ist es, dass die Getriebeeinheit
insgesamt einstückig ausgebildet ist, d.h. das Getriebegehäuse und das Anschlussgehäuse
als zusammenhängendes, einstückiges Bauteil ausgebildet sind.
[0016] Besonders bevorzugt ist weiterhin, dass das Getriebegehäuse zumindest teilweise innerhalb
des Anschlussgehäuses angeordnet ist und weiterhin vorzugsweise zwischen dem Anschlussgehäuse
und dem Getriebegehäuse mindestens ein Strömungsraum ausgebildet ist, der von dem
zu fördernden Medium durchströmbar ist. Der mindestens eine Strömungsraum steht vorzugsweise
mit der Einlass- bzw. Auslassöffnung und dem Inneren des Pumpengehäuses in Fluidverbindung,
so dass durch die Einlassöffnung einströmendes Medium durch den Strömungsraum zu einer
im Inneren des Pumpengehäuses angeordneten und die Drehkolben umfassenden Pumpenkammer
und von dort über den gleichen oder einen weiteren Strömungsraum zur Auslassöffnung
gelangen kann. Diese Fortbildungsform ist einerseits sehr kompakt und hat weiterhin
den Vorteil, dass das Getriebegehäuse auf diese Weise durch das zu fördernde Medium,
das im Strömungsraum das Getriebegehäuse zumindest abschnittsweise umströmt, gekühlt
wird und somit eine höhere Leistungsdichte erzielt werden kann.
[0017] In einer bevorzugten Fortbildung der erfindungsgemäßen Drehkolbenpumpe ist vorgesehen,
dass das Pumpengehäuse und die Getriebeeinheit lösbar miteinander verbunden sind.
[0018] Das Pumpengehäuse kann an dem Anschlussgehäuse, dem Getriebegehäuse oder sowohl am
Anschlussgehäuse als auch am Getriebegehäuse lösbar befestigt sein. Auf diese Weise
kann das Pumpengehäuse der Drehkolbenpumpe abgenommen werden, um beispielsweise die
Drehkolben zu warten oder auszutauschen. Dadurch, dass erfindungsgemäß die Einlass-
und Ausfassöffnung nicht am Pumpengehäuse angeordnet sind, müssen auch an die Einlass-
und Auslassöffnung angeschlossene Zu- und Ablaufleitungen bei einer Wartung der Drehkolbenpumpe
nicht demontiert werden, sondern können auch bei abgenommenem Pumpengehäuse mit dem
Anschlussgehäuse verbunden bleiben. Durch Möglichkeit, das Pumpengehäuse vollständig
von der Getriebeeinheit abnehmen zu können und damit die Drehkolben komplett freizulegen,
wird die Zugänglichkeit der Drehkolben und somit deren Wartung und ggf. Montage/Demontage
erheblich erleichtert.
[0019] Die Erfindung kann dadurch fortgebildet werden, dass die beiden Drehkolben lösbar
an der jeweiligen Welle befestigt sind.
[0020] Diese Fortbildungsform hat den Vorteil, dass bei einer Wartung mit einem Austausch
der Drehkolben nicht auch die Wellen demontiert werden müssen, sondern - bei abgenommenem
Pumpengehäuse - lediglich die Drehkolben von der Welle gelöst werden müssen und ausgetauscht
werden können.
[0021] Die Erfindung kann fortgebildet werden durch eine zwischen dem Pumpengehäuse und
der Getriebeeinheit angeordnete Verschleißplatte, wobei die Verschleißplatte vorzugsweise
lösbar an der Getriebeeinheit befestigt ist.
[0022] Diese bevorzugte Fortbildungsform der erfindungsgemäßen Drehkolbenpumpe hat den Vorteil,
dass die Wartungsfreundlichkeit der Drehkolbenpumpe weiterhin dadurch verbessert wird,
dass die Verschleißplatte an der Verbindungsstelle von Getriebeeinheit und Pumpengehäuse
angeordnet und daher sehr einfach zugänglich ist und schnell ausgetauscht werden kann.
Es ist insbesondere bevorzugt, dass die Verschleißplatte an der Getriebeeinheit lösbar
befestigt ist, damit beispielsweise bei Abnahme des Pumpengehäuses von der Getriebeeinheit
zum Austausch der Drehkolben die Verschleißplatte zwar einerseits leicht zugänglich
ist, anderseits aber stabil an der Getriebeeinheit befestigt ist, falls ein Austausch
bzw. eine Demontage der Verschleißplatte erst zu einem anderen Zeitpunkt erfolgen
soll. Die Verschleißplatte kann an dem Anschlussgehäuse, dem Getriebegehäuse oder
sowohl am Anschlussgehäuse als auch am Getriebegehäuse lösbar befestigt sein.
[0023] Insbesondere ist es bevorzugt, dass die Drehkolbenpumpe nur eine einzige Verschleißplatte
aufweist.
[0024] Der Aufbau der erfindungsgemäßen Drehkolbenpumpe und ihrer Fortbildungen ermöglicht
es, dass im Gegensatz zu aus dem Stand der Technik bekannten Drehkolbenpumpen mit
zwei Verschleißplatten nur eine Verschleißplatte erforderlich ist. Dies hat den Vorteil,
dass einerseits weniger Zeit für eine Wartung benötigt wird, da weniger Verschleißteile
auszutauschen sind. Andererseits sinken bei einer kleineren Zahl von Verschleißteilen
auch die instandhaltungskosten.
[0025] Die Erfindung kann dadurch fortgebildet werden, dass die beiden Wellen der Getriebeeinheit
drehbar gelagert sind und jeweils ein Abschnitt der Wellen in eine im Inneren des
Pumpengehäuses ausgebildete Pumpenkammer hineinragt. Insbesondere ist es bevorzugt,
dass das Pumpengehäuse keine Lagerung für die beiden Wellen aufweist.
[0026] In dieser bevorzugten Fortbildungsform befinden sich die Lager für die beiden Antriebswellen
der Drehkolben in der Getriebeeinheit, vorzugsweise im Getriebegehäuse. Die Wellen
ragen dabei derart in die Pumpenkammer im Pumpengehäuse hinein, das die beiden Drehkolben
auf den Wellen drehmomentfest befestigt werden und entsprechend durch die jeweilige
Welle angetrieben werden können. Insbesondere ist es bevorzugt, dass die Wellen nicht
noch zusätzlich durch Lager im Pumpengehäuse gelagert sind.
[0027] Diese Fortbildungsform hat den Vorteil, dass bei der Abnahme des Pumpengehäuses von
der Getriebeeinheit und weiterhin auch bei Abnahme der Drehkolben von den Wellen die
Wellen auch während der Wartung ausschließlich und vollständig in der Getriebeeinheit
gelagert sind und keine Montage/Demontage von Wellenlagern im Pumpengehäuse erforderlich
ist.
[0028] Ein weiterer Vorteil dieser Fortbildungsform liegt darin, das auf diese Weise das
Pumpengehäuse besonders einfach ausgebildet sein kann und daher auch schneller und
kostengünstiger hergestellt werden kann als Gehäuseteile, die Wellenlager aufweisen.
[0029] Eine besonders bevorzugte Fortbildungsform sieht daher auch vor, dass das Pumpengehäuse
einstückig ausgebildet ist.
[0030] Eine einstückige Ausbildung des Pumpengehäuses gegenüber einer im Stand der Technik
bekannten Ausbildung in zwei Halbschalen hat den Vorteil, dass das Pumpengehäuse kostengünstiger
hergestellt werden kann, einfacher und schneller zu montieren und demontieren ist
als ein zweiteiliges Pumpengehäuse und eine zusätzliche Trennstelle, die abgedichtet
werden muss und daher immer ein Leckagerisiko darstellt, vermieden werden kann.
[0031] Die Erfindung kann dadurch fortgebildet werden, dass die Einlassöffnung über einen
ersten Strömungskanal und die Auslassöffnung über einen zweiten Strömungskanal mit
einer im Inneren des Pumpengehäuses ausgebildeten Pumpenkammer verbunden sind, wobei
zumindest jeweils ein Teil des ersten und zweiten Strömungskanals in einer im Wesentlichen
axialen Richtung verläuft, die parallel zu den Wellen angeordnet ist.
[0032] Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Einlass- und Auslassöffnung am Anschlussgehäuse
ist es erforderlich, Strömungskanäle vorzusehen, durch die das zu fördernde Medium
von der Einlassöffnung in die im Inneren des Pumpengehäuses ausgebildete Pumpenkammer
und von der Pumpenkammer zur Auslassöffnung gelangen kann. In der bevorzugten Fortbildungsform
sind die Strömungskanäle zumindest abschnittsweise axial, das heißt parallel zur Drehachse
der Wellen, angeordnet. Die Strömungskanäle können innerhalb oder als Teil eines oder
mehrerer Strömungsräume zwischen Anschlussgehäuse und Getriebegehäuse ausgebildet
sein. Durch diesen teilweise axialen Zu- und Abstrom des Mediums zum Pumpengehäuse
wird der axiale Abstand der am Anschlussgehäuse angeordneten Einlass- und Auslassöffnungen
zu der die Drehkolben umfassenden und im Inneren des Pumpengehäuses ausgebildeten
Pumpenkammer überwunden.
[0033] Die Erfindung kann dadurch fortgebildet werden, dass die Einlassöffnung und die Auslassöffnung
im Betriebszustand der Drehkolbenpumpe in der oberen Hälfte des Anschlussgehäuses
angeordnet sind.
[0034] Diese Fortbildungsform hat den Vorteil, dass stets eine sehr gute Flüssigkeitsvorlage
erreicht wird und so ein besonders effizienter Betrieb der Drehkolbenpumpe mit hoher
Leistungsdichte ermöglicht wird.
[0035] Dabei ist es insbesondere bevorzugt, dass die Einlassöffnung und die Auslassöffnung
im Betriebszustand der Drehkolbenpumpe derart am Anschlussgehäuse angeordnet sind,
dass eine erste Achse, die rechtwinklig zu einer die Einlassöffnung umfassenden Ebene
angeordnet ist, und eine zweite Achse, die rechtwinklig zu einer die Auslassöffnung
umfassenden Ebene angeordnet ist, jeweils in einem Winkel von 45° gegenüber einer
Vertikalen geneigt sind.
[0036] Diese Fortbildungsform hat nicht nur den Vorteil, dass eine sehr gute Flüssigkeitsvorlage
und eine hohe Leistungsdichte erzielt werden, sondern auch, dass an die Einlass- und
Auslassöffnung anzuschließende Einlass- und Auslassstutzen variabel an verschiedene
Einbausituationen angepasst werden können.
[0037] Eine besonders bevorzugte Fortbildungsform ist dabei gekennzeichnet durch einen an
die Einlassöffnung anschließenden Einlassstutzen mit einem Einlassflansch und einen
an die Auslassöffnung anschließenden Auslassstutzen mit einem Auslassflansch, wobei
der Einlassstutzen und der Auslassstutzen derart ausgebildet und an dem Anschlussgehäuse
befestigbar sind, dass in einer ersten Befestigungsposition der Einlass- und/oder
der Auslassflansch im Betriebszustand der Drehkolbenpumpe waagerecht angeordnet ist
bzw. sind und/oder in einer zweiten Befestigungsposition der Einlass- und/oder der
Auslassflansch im Betriebszustand der Drehkolbenpumpe senkrecht angeordnet ist bzw.
sind.
[0038] In dieser Fortbildungsform sind Einlass- und Auslassstutzen vorgesehen, die an der
Einlass- bzw. Auslassöffnung am Anschlussgehäuse angeordnet und befestigt werden können
und weiterhin jeweils einen Einlass- bzw. Auslassflansch aufweisen zum Anschluss des
Einlass- bzw. Auslassstutzens an eine Rohrleitung. Bevorzugt ist es nun, dass der
Einlass- und der Auslassstutzen derart ausgebildet sind, das sie auf zumindest zwei
unterschiedliche Arten an der Einlass- bzw. Auslassöffnung am Anschlussgehäuse angeordnet
werden können: Der jeweilige Stutzen kann so angeordnet sein, dass der zugehörige
Flansch im Betriebszustand der Drehkolbenpumpen waagerecht oder senkrecht angeordnet
ist. Daraus ergeben sich die folgenden bevorzugten Kombinationen: Anordnung von Einlass-
und Auslassstutzen derart, dass Einlass- und Auslassflansch im Betriebszustand der
Drehkolbenpumpe waagerecht angeordnet sind, Anordnung von Einlass- und Auslassstutzen
derart, dass Einlass- und Auslassflansch im Betriebszustand der Drehkolbenpumpe senkrecht
angeordnet sind, oder Anordnung von Einlass- und Auslassstutzen derart, dass einer
der beiden Stutzen im Betriebszustand der Drehkolbenpumpe waagerecht angeordnet ist
und der andere der beiden Stutzen im Betriebszustand der Drehkolbenpumpe senkrecht
angeordnet ist. Auf diese Weise ist es bei einer kompakten Bauweise der Drehkolbenpumpe
möglich, die Drehkolbenpumpe in einer Vielzahl verschiedener Einbausituationen einzusetzen.
[0039] Die Erfindung kann dadurch fortgebildet werden, dass das Anschlussgehäuse mindestens
eine lösbar verschließbare Ablassbohrung aufweist, durch die das zu fördernde Medium
abgelassen werden kann.
[0040] Durch diese Fortbildungsform wird eine Wartung der Drehkolbenpumpe erleichtert, da
auf diese Weise eine vollständige oder nahezu vollständige Entleerung des Anschlussgehäuses,
insbesondere mindestens eines zwischen dem Anschlussgehäuse und dem Getriebegehäuse
ausgebildeten Strömungsraums, ermöglicht wird und so beispielsweise bei einer Wartung
beim Öffnen der Drehkolbenpumpe kein zu förderndes Medium nachläuft. Dazu wird die
Ablassbohrung vor einer Wartung geöffnet. Im Betriebszustand der Drehkolbenpumpe ist
die mindestens eine Ablassbohrung vorzugsweise geschlossen, um einen ungewollten Austritt
des zu fördernden Mediums zu verhindern.
[0041] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft einen Drehkolbenpumpenbausatz zur Bereitstellung
von Drehkolbenpumpen unterschiedlicher Größe und/oder Leistung, umfassend eine erfindungsgemäße
Drehkolbenpumpen wie zuvor beschrieben und weiterhin gekennzeichnet durch mindestens
zwei weitere Drehkolben anderer Größe mit ineinandergreifenden Drehkolbenflügeln,
wobei die beiden Wellen und die mindestens zwei weiteren Drehkolben anderer Größe
derart ausgebildet sind, dass die mindestens zwei weiteren Drehkolben anderer Größe
lösbar auf der jeweiligen der beiden Wellen befestigbar sind.
[0042] Gemäß dieses Aspekts können eine erfindungsgemäße Drehkolbenpumpe und ihre Fortbildungen
einen Teil eines Drehkolbenpumpenbausatzes darstellen, der es ermöglicht, eine erfindungsgemäße
Drehkolbenpumpe durch den Austausch der Drehkolben zu einer erfindungsgemäßen Drehkolbenpumpe
mit einer anderen Größe bzw. einer anderen Leistung umzubauen. Dadurch weist der Drehkolbenpumpenbausatz
zwei Paar Drehkolben unterschiedlicher Größe, insbesondere unterschiedlicher Länge,
auf, so dass entweder das erste Paar von zwei Drehkolben auf den Wellen befestigt
wird oder das zweite Paar von zwei Drehkolben. Ein erfindungsgemäßer Drehkolbenpumpensatz
kann auch mehr als zwei Paar Drehkolben unterschiedlicher Größe aufweisen. Insbesondere
wenn das Pumpengehäuse lösbar an der Getriebeeinheit befestigt ist, kann die Drehkolbenpumpe
durch einen Austausch der Drehkolben sehr schnell und einfach hinsichtlich Größe bzw.
Leistung verändert werden.
[0043] Der erfindungsgemäße Drehkolbenpumpenbausatz kann dadurch fortgebildet werden, dass
mindestens ein weiteres Pumpengehäuse anderer Größe vorgesehen ist, wobei die Getriebeeinheit
und das mindestens eine weitere Pumpengehäuse anderer Größe derart ausgebildet sind,
dass das mindestens eine weitere Pumpengehäuse anderer Größe an der Getriebeeinheit
lösbar befestigbar ist.
[0044] Diese Fortbildungsform hat den Vorteil, dass eine deutlich größere Bandbreite an
Größe bzw. Leistung der mit dem Drehkolbenpumpenbausatz bereitzustellenden Drehkolbenpumpen
realisiert werden kann, da für größere, insbesondere längere, Drehkolben auch ein
größeres, insbesondere längeres, Pumpengehäuse mit einer entsprechend größeren Pumpenkammer
zur Aufnahme der Drehkolben bereitgestellt werden kann. Auf diese Weise kann - ohne
die Getriebeeinheit mit Anschlussgehäuse und Getriebegehäuse von einem Leitungssystem
demontieren zu müssen - lediglich durch Austausch der Drehkolben und gegebenenfalls
des Pumpengehäuses Größe bzw. Leistung der Drehkolbenpumpe schnell und einfach variiert
werden.
[0045] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird beispielhaft anhand der beiliegenden
Figuren beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1:
- Eine dreidimensionale Darstellung einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Drehkolbenpumpe,
- Figur 2:
- eine Vorderansicht der in Fig. 1 gezeigten Drehkolbenpumpe,
- Figur 3:
- Eine dreidimensionale Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Drehkolbenpumpe in einer Variante mit Ablassbohrungen,
- Figur 4:
- eine Vorderansicht der in Fig. 3 gezeigten Drehkolbenpumpe,
- Figur 5:
- eine teilweise geschnittene dreidimensionale Ansicht der in Fig. 1 gezeigten Drehkolbenpumpe,
- Figur 6:
- ein Längsschnitt durch die in Figur 1 dargestellte Drehkolbenpumpe,
- Figur 7:
- den in Fig. 6 gezeigten Längsschnitt mit abgenommenen Pumpengehäuse,
- Figur 8:
- eine Rückansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Drehkolbenpumpe
ohne Einlass- und Auslassstutzen in einer Variante mit Ablassbohrungen,
- Figur 9:
- eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Drehkolbenpumpe
ohne Einlass- und Auslassstutzen,
- Figur 10:
- eine Seitenansicht der in Fig. 9 gezeigten Drehkolbenpumpe,
- Figur 11:
- eine Rückansicht der in Fig. 9 gezeigten Drehkolbenpumpe,
- Figur 12:
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht der in Fig. 9 gezeigten Drehkolbenpumpe,
- Figur 13:
- eine Draufsicht auf die in Fig. 9 gezeigte Drehkolbenpumpe,
- Figur 14:
- eine erste dreidimensionale Ansicht der in Fig. 9 gezeigten Drehkolbenpumpe,
- Figur 15:
- eine zweite dreidimensionale Ansicht der in Fig. 9 gezeigten Drehkolbenpumpe und
- Figur 16:
- die in Fig. 15 gezeigte dreidimensionale Ansicht mit teilweise teilweise geschnittenem
Pumpengehäuse.
[0046] Alle Figuren sind einmal mit Bezugszeichen (jeweilige Figurennummer mit nachgestelltem
"a") und einmal - zur besseren Darstellbarkeit - ohne Bezugszeichen (jeweilige Figurennummer
mit nachgestelltem "b") abgebildet.
[0047] Die erfindungsgemäße Drehkolbenpumpe 100 weist eine Einlassöffnung 111 und eine Auslassöffnung
112 für das zu fördernde Medium auf.
[0048] An der Einlassöffnung 111 kann, wie in den Figuren 1 bis 7 zu erkennen ist, ein Einlassstutzen
115 mit einem Einlassflansch 117 befestigt werden, über den die Drehkolbenpumpe 100
im Betriebszustand an eine Rohrleitung (nicht dargestellt) angeschlossen werden kann.
An der Auslassöffnung 112 kann, wie ebenfalls in den Figuren 1 bis 7 zu erkennen ist,
ein Auslassstutzen 116 mit einem Auslassflansch 118 angeordnet werden, über den die
Drehkolbenpumpe 100 im Betriebszustand an einer Rohrleitung (nicht dargestellt) angeschlossen
werden kann.
[0049] Wie in den in den Figuren 8 bis 16 dargestellten Ausführungsformen ohne Einlass-
und Auslassstutzen zu erkennen ist, ist die Anordnung dieser Stutzen optional.
[0050] Die Figuren 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Drehkolbenpumpe
100, bei der die Stutzen 115, 116 so angeordnet sind, dass die jeweiligen Flansche
117,118 der Stutzen 115, 116 im Einbauzustand der Drehkolbenpumpe im wesentlichen
senkrecht angeordnet sind, so dass die an diese Flansche 117, 118 anzuschließende
Rohrleitung (nicht dargestellt) im wesentlichen waagerecht verläuft, sogenannter 90°-Anschluss.
[0051] In der in den Figuren 3 und 4 dargestellten Ausführungsform der Drehkolbenpumpe 100
sind die beiden Stutzen 115, 116 als Schwanenhals-Anschluss ausgebildet, d. h. die
beiden Flansche 117, 118 sind im Einbauzustand der Drehkolbenpumpe im wesentlichen
waagerecht angeordnet, so dass an die Flansche 117, 118 anzuschließende Rohrleitungen
im Einbauzustand der Drehkolben-pumpe im wesentlichen senkrecht verlaufen.
[0052] Weiterhin ist es auch möglich, nur einen der beiden Stutzen mit senkrechtem Flansch
zu montieren und den jeweils anderen Stutzen mit im wesentlichen waagerechten Flansch
zu montieren. Auf diese Weise ergibt sich eine weitere Flexibilität der erfindungsgemäßen
Drehkolbenpumpe 100 zur Anpassung an verschiedene Einbausituationen.
[0053] Wie aus der Zusammenschau der Figuren zu erkennen ist, kann durch eine gedrehte Montage
der Anschlussstutzen 115, 116 die erfindungsgemäße Drehkolben-pumpe 100 sehr leicht
von einem Schwanenhals- in einem 90°-Anschluss und umgekehrt verwandelt werden oder
die Drehkolbenpumpe 100 ganz ohne Stutzen oder nur mit einem Stutzen verwendet werden.
Dies hat den Vorteil, dass die erfindungsgemäße Drehkolbenpumpe 100 einerseits sehr
kompakt ist und andererseits einfach und schnell an verschiedene Einbausituationen
anpassbar ist.
[0054] Weitere wesentliche Eigenschaften der erfindungsgemäßen Drehkolbenpumpe 100 sind
unabhängig von der Montageart der Einlass- und Auslassstutzen 115, 116. Die im Folgenden
beschriebenen Merkmale, Funktionsweisen und Vorteile gelten deshalb gleichermaßen
für die in den Figuren dargestellten verschiedenen Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen
Drehkolbenpumpe 100. Gleiche oder im wesentlichen funktionsgleiche Elemente sind daher
mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
[0055] Die Einlass- und die Auslassöffnung 111, 12 sind an einem Anschlussgehäuse 151 der
Drehkolbenpumpe 100 angeordnet. Die Drehkolbenpumpe 100 weist weiterhin ein Pumpengehäuse
140 auf.
[0056] Innerhalb des Pumpengehäuses 140 ist eine Pumpenkammer 141 ausgebildet, in der zwei
Drehkolben 121, 122 angeordnet sind, deren Drehkolbenflügel ineinandergreifen. Der
erste Drehkolben 121 ist auf einer Welle 131 drehmomentfest befestigt und durch diese
antreibbar. Der zweite Drehkolben 122 ist auf einer zweiten Welle (nicht dargestellt)
drehmomentfest befestigt und durch diese antreibbar. Die beiden Wellen sind gegenläufig
angetrieben und zu diesem Zweck über ein entsprechendes Getriebe miteinander gekoppelt.
Ein solches Getriebe (nicht dargestellt) befindet sich in einem Getriebegehäuse 152.
Das Getriebegehäuse 152 und das Anschlussgehäuse 151 bilden zusammen eine Getriebeeinheit
150. In der hier dargestellten Ausführungsform ist das Getriebegehäuse 152 zumindest
teilweise innerhalb des Anschlussgehäuses 151 angeordnet. Zwischen dem Anschlussgehäuse
151 und dem Getriebegehäuse 152 ist ein Strömungsraum 153 ausgebildet, über den die
Einlassöffnung 111 mit der Pumpenkammer 141 in Fluidverbindung steht. Vorzugsweise
weist die Drehkolbenpumpe 100 einen weiteren Strömungsraum (nicht dargestellt) auf,
über den die Auslassöffnung 112 mit der Pumpenkammer 141 in Fluidverbindung steht.
[0057] Die Einlass- und die Auslassöffnung 111, 112 sind in einer axialen Richtung, die
parallel zu der Welle 131 verläuft, vom Pumpengehäuse 140 beabstandet. Anschlussgehäuse
151 und Pumpengehäuse 140 sind in axialer Richtung versetzt und grenzen in axialer
Richtung aneinander an. Wie insbesondere in Fig. 6 zu erkennen ist, sind Einlass-
und Auslassöffnung 111, 112 und Pumpenkammer 141 (jeweils bezogen auf ihre in axialer
Richtung gesehenen Mitte) im Abstand A voneinander beabstandet.
[0058] Das Pumpengehäuse (140) ist an einer Verbindungs- oder Schnittstelle 170 lösbar mit
der Getriebeeinheit 150 verbunden. Eine der beiden Wellen, hier die Welle 131, ist
aus dem Getriebegehäuse 152 herausgeführt und kann mittels eines Antriebsmotors (nicht
dargestellt) in Rotation versetzt werden. Diese Rotation wird durch das Getriebe (nicht
dargestellt) im Getriebegehäuse 152 auf die andere Welle (nicht dargestellt) übertragen.
[0059] Die Welle 131 ist drehbar in dem Getriebegehäuse 152 gelagert und ragt mit einem
Abschnitt 131a in die Pumpenkammer 141 hinein. Auf diesem Abschnitt 131a ist der Drehkolben
121 lösbar drehmomentfest befestigt. Der zweite Drehkolben 122 ist auf die gleiche
Weise auf der nicht dargestellten zweiten Welle befestigt. Das Pumpengehäuse 140 weist
keine Lagerung für die beiden Wellen auf und kann daher einstückig ausgebildet sein.
Auf diese Weise ergibt sich ein besonders kostengünstig herzustellendes Pumpengehäuse
140, das ohne Kern abgegossen werden kann und nur eine Aufspannung in der Bearbeitung
erfordert. Die einstückige Ausbildung des Pumpengehäuses 140 verringert weiterhin
die Anzahl der Gehäusetrennstellen, so dass die Passgenauigkeit der Gehäuseteile in
vorteilhafter Weise erhöht werden kann.
[0060] Zwischen dem Pumpengehäuse 140 und der Getriebeeinheit 150 ist eine Verschleißplatte
160 angeordnet, die an der Getriebeeinheit 150 lösbar befestigt ist. Durch den erfindungsgemäßen
Aufbau der Drehkolbenpumpe 100 ist es möglich, nur eine einzige Verschleißplatte 160
vorzusehen, so dass in der Wartung Zeit und Kosten gespart werden können.
[0061] Das durch den Einlassstutzen 115 und die Einlassöffnung 111 in das Anschlussgehäuse
eintretende fluide Medium gelangt über einen ersten Strömungskanal 113 in die Pumpenkammer
141 und von dort über einen zweiten Strömungskanal 114 durch die Auslassöffnung 112
und den Auslassstutzen 116 wieder aus der Drehkolbenpumpe 100 hinaus. Die beiden Strömungskanäle
113, 114 weisen jeweils einen ersten Abschnitt 113a, 114a auf, der in der Getriebeeinheit
150 verläuft, und einen zweiten Abschnitt 113b, 114b, der im Pumpengehäuse 140 verläuft.
Die beiden Strömungskanäle 113, 114 sind teilweise parallel zu der Welle 131, d. h.
in einer im wesentlichen axialen Richtung der Drehkolbenpumpe 100 bezogen auf die
Achse 180 der Drehkolbenpumpe 100 angeordnet. Dadurch ergibt sich ein teilweise axialer
Zu- bzw. Abstrom von fluidem Medium in die Pumpenkammer 141. Der Strömungskanal 113
ist zumindest teilweise innerhalb des Strömungsraums 153 ausgebildet oder stellt einen
Teil des Strömungsraums 153 dar. Das gleiche gilt für den Strömungskanal 114 und einen
weiteren, nicht dargestellten Strömungsraum. Durch den zumindest teilweise axialen
Zu- bzw. Abstrom des fluiden Mediums durch die Strömungsräume bzw. -kanäle wird der
axiale Abstand A zwischen Einlass- und Auslassöffnung 111, 112 und Pumpenkammer 141
überwunden.
[0062] Durch die Anordnung der Einlassöffnung 111 und der Auslassöffnung 112 im Betriebszustand
der Drehkolbenpumpen 100 in der oberen Hälfte des Anschlussgehäuses 151 ergibt sich
eine stets sehr gute Flüssigkeitsvorlage in der Drehkolbenpumpe 100 und insbesondere
in der Pumpenkammer 141, gerade in Kombination mit dem zumindest teilweise axialen
Zu- bzw. Abfluss des fluiden Mediums.
[0063] Wie in den Figuren 3, 4 und 8 zu erkennen ist, kann das Anschlussgehäuse 151 zwei
lösbar verschließbare Ablassbohrungen 154a, b mit lösbar befestigten Verschlussdeckeln
155a, b aufweisen, durch die das zu fördernde Medium abgelassen werden kann. Dadurch
wird eine Wartung der Drehkolbenpumpe 100 erleichtert, da auf diese Weise eine vollständige
oder nahezu vollständige Entleerung des Anschlussgehäuses 151, insbesondere des mindestens
einen zwischen dem Anschlussgehäuse und dem Getriebegehäuse ausgebildeten Strömungsraums
153 und der Strömungskanäle 113, 114, ermöglicht wird und so beispielsweise bei einer
Wartung beim Öffnen der Drehkolbenpumpe 100 kein zu förderndes Medium nachläuft. Im
Betriebszustand der Drehkolbenpumpe 100 ist es bevorzugt, dass die Verschlussdeckel
155a, b die Ablassbohrungen 154a, b dicht verschließen, um ein ungewolltes Austreten
von zu förderndem Medium zu verhindern.
[0064] Durch die erfindungsgemäße Anordnung von Einlass- und Auslassöffnung 111, 112 am
Anschlussgehäuse 151 und die Anordnung der beiden Drehkolben 121, 122 im Pumpengehäuse
140 ergeben sich mehrere Vorteile: Zum einen ist es möglich, die Drehkolbenpumpe 100
mit dem Anschlussgehäuse 151 fest in einem Rohrleitungssystem (nicht dargestellt)
über die an die Einlass- bzw. Auslassöffnung 111, 112 anschließenden Stutzen 115,
116 mit Anschlussflanschen 117, 118 zu verbinden. Gleichzeitig können jedoch trotz
dieser festen Verbindung des Anschlussgehäuses 151 die Verschleißteile, insbesondere
die Verschleißplatte 160 und die Drehkolben 121, 122, durch Abnahme des Pumpengehäuses
140 leicht und schnell ausgetauscht werden. Weiterhin wird es auf diese Weise möglich,
auch Drehkolben anderer Größe sowie Pumpengehäuse anderer Größe auf den Wellen bzw.
an der Getriebeeinheit 150 zu befestigen und somit im Sinne eines Drehkolbenpumpenbausatzes
Größe bzw. Leistung der Drehkolbenpumpe 100 einfach und schnell zu verändern. Dabei
ist es bevorzugt, das die jeweiligen Anschlüsse bzw. Befestigungsvorrichtungen von
Getriebeeinheit und Wellen einerseits sowie der Drehkolben und Pumpengehäuse unterschiedlicher
Größe andererseits derart ausgestaltet sind, dass verschiedene Kombinationen mit den
gleichen Anschlüssen bzw. Befestigungsvorrichtungen realisiert werden können.
[0065] Insgesamt weist der Aufbau der erfindungsgemäßen Drehkolbenpumpe 100 wenig Toträume
auf, in denen sich Feststoffe absetzten können.
1. Drehkolbenpumpe (100) zur Förderung eines Feststoffe enthaltenden fluiden Mediums,
umfassend
- eine Einlassöffnung (111) und eine Auslassöffnung (112) für das zu fördernde Medium,
- zwei in einem Pumpengehäuse (140) angeordnete Drehkolben (121, 122) mit ineinandergreifenden
Drehkolbenflügeln, wobei jeder der beiden Drehkolben drehmomentfest auf jeweils einer
Welle (131) befestigt und durch die jeweilige Welle antreibbar ist, und wobei die
beiden Wellen durch ein in einem Getriebegehäuse (152) angeordnetes Getriebe miteinander
gekoppelt sind,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Einlassöffnung und die Auslassöffnung an einem Anschlussgehäuse (151) angeordnet
sind, und
- dass das Getriebegehäuse (152) und das Anschlussgehäuse (151) als eine Getriebeeinheit
(150) ausgebildet sind.
2. Drehkolbenpumpe (100) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpengehäuse (140) und die Getriebeeinheit (150) lösbar miteinander verbunden
sind.
3. Drehkolbenpumpe (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Drehkolben (121, 122) lösbar an der jeweiligen Welle (131) befestigt sind.
4. Drehkolbenpumpe (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine zwischen dem Pumpengehäuse (140) und der Getriebeeinheit (150) angeordnete Verschleißplatte
(160), wobei die Verschleißplatte vorzugsweise lösbar an der Getriebeeinheit befestigt
ist.
5. Drehkolbenpumpe (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Drehkolbenpumpe nur eine einzige Verschleißplatte (160) aufweist.
6. Drehkolbenpumpe (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpengehäuse (140) keine Lagerung für die beiden Wellen (131) aufweist.
7. Drehkolbenpumpe (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpengehäuse (140) einstückig ausgebildet ist.
8. Drehkolbenpumpe (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung (111) über einen ersten Strömungskanal (113) und die Auslassöffnung
(112) über einen zweiten Strömungskanal (114) mit einer im Inneren des Pumpengehäuses
ausgebildeten Pumpenkammer (141) verbunden sind, wobei zumindest jeweils ein Teil
des ersten und zweiten Strömungskanals in einer im Wesentlichen axialen Richtung verläuft,
die parallel zu den Wellen (131) angeordnet ist.
9. Drehkolbenpumpe (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung (111) und die Auslassöffnung (112) im Betriebszustand der Drehkolbenpumpe
in der oberen Hälfte des Anschlussgehäuses (151) angeordnet sind.
10. Drehkolbenpumpe (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung (111) und die Auslassöffnung (112) im Betriebszustand der Drehkolbenpumpe
derart am Anschlussgehäuse (151) angeordnet sind, dass eine erste Achse, die rechtwinklig
zu einer die Einlassöffnung umfassenden Ebene angeordnet ist, und eine zweite Achse,
die rechtwinklig zu einer die Auslassöffnung umfassenden Ebene angeordnet ist, jeweils
in einem Winkel von 45° gegenüber einer Vertikalen geneigt sind.
11. Drehkolbenpumpe (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen an die Einlassöffnung (111) anschließenden Einlassstutzen (115) mit einem Einlassflansch
(117) und einen an die Auslassöffnung (112) anschließenden Auslassstutzen (116) mit
einem Auslassflansch (118), wobei der Einlassstutzen und der Auslassstutzen derart
ausgebildet und an dem Anschlussgehäuse (151) befestigbar sind, dass in einer ersten
Befestigungsposition der Einlass- und/oder der Auslassflansch im Betriebszustand der
Drehkolbenpumpe waagerecht angeordnet ist bzw. sind und/oder in einer zweiten Befestigungsposition
der Einlass- und/oder der Auslassflansch im Betriebszustand der Drehkolbenpumpe senkrecht
angeordnet ist bzw. sind.
12. Drehkolbenpumpe (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussgehäuse (151) mindestens eine lösbar verschließbare Ablassbohrung aufweist,
durch die das zu fördernde Medium abgelassen werden kann.
13. Drehkolbenpumpenbausatz zur Bereitstellung von Drehkolbenpumpen (100) unterschiedlicher
Größe und/oder Leistung, umfassend eine Drehkolbenpumpe nach einem der vorhergehenden
Ansprüche und weiterhin gekennzeichnet durch mindestens zwei weitere Drehkolben anderer Größe mit ineinandergreifenden Drehkolbenflügeln,
wobei die beiden Wellen (131) und die mindestens zwei weiteren Drehkolben anderer
Größe derart ausgebildet sind, dass die mindestens zwei weiteren Drehkolben anderer
Größe lösbar auf der jeweiligen der beiden Wellen befestigbar sind.
14. Drehkolbenpumpenbausatz nach dem vorhergehenden Anspruch,
gekennzeichnet durch mindestens ein weiteres Pumpengehäuse anderer Größe, wobei die Getriebeeinheit (150)
und das mindestens eine weitere Pumpengehäuse anderer Größe derart ausgebildet sind,
dass das mindestens eine weitere Pumpengehäuse anderer Größe an der Getriebeeinheit
lösbar befestigbar ist.
1. Rotary lobe pump (100) for conveying a fluid medium containing solids, comprising
- an inlet orifice (111) and an outlet orifice (112) for the medium to be conveyed,
- two rotary pistons (121, 122) having mutually meshing rotary piston vanes disposed
in a pump housing (140), and each of the two rotary pistons is mounted respectively
on a shaft (131) so as to rotate in unison with it and can be driven by the respective
shaft, and the two shafts are coupled with one another by a gear mechanism disposed
in a gear housing (152),
characterised in that
- the inlet orifice and outlet orifice are disposed on a connector housing (151),
and
- the gear housing (152) and connector housing (151) are designed as a gear unit (150).
2. Rotary lobe pump (100) as claimed in the preceding claim,
characterised in that the pump housing (140) and gear unit (150) are detachably connected to one another.
3. Rotary lobe pump (100) as claimed in one of the preceding claims,
characterised in that the two rotary pistons (121, 122) are releasably mounted on the respective shaft
(131).
4. Rotary lobe pump (100) as claimed in one of the preceding claims,
characterised by a wear plate (160) disposed between the pump housing (140) and the gear unit (150),
which wear plate is preferably detachably mounted on the gear unit.
5. Rotary lobe pump (100) as claimed in one of the preceding claims,
characterised in that the rotary lobe pump has only one wear plate (160).
6. Rotary lobe pump (100) as claimed in one of the preceding claims,
characterised in that the pump housing (140) does not have a bearing for the two shafts (131).
7. Rotary lobe pump (100) as claimed in one of the preceding claims,
characterised in that the pump housing (140) is of an integral design.
8. Rotary lobe pump (100) as claimed in one of the preceding claims,
characterised in that the inlet orifice (111) is connected via a first flow passage (113) and the outlet
orifice (112) via a second flow passage (114) to a pump chamber (141) provided in
the interior of the pump housing, and at least a part of the first and second flow
passage extends in a substantially axial direction disposed parallel with the shafts
(131).
9. Rotary lobe pump (100) as claimed in one of the preceding claims,
characterised in that the inlet orifice (111) and the outlet orifice (112) are disposed in the top half
of the connector housing (151) when the rotary lobe pump is in operation.
10. Rotary lobe pump (100) as claimed in one of the preceding claims,
characterised in that the inlet orifice (111) and the outlet orifice (112) are disposed in the connector
housing (151) so that when the rotary lobe pump is in operation, a first axis disposed
at a right angle to a plane containing the inlet orifice and a second axis disposed
at a right angle to a plane containing the outlet orifice are respectively inclined
at an angle of 45° with respect to a vertical.
11. Rotary lobe pump (100) as claimed in one of the preceding claims,
characterised by an inlet fitting (115) having an inlet flange (117) connecting to the inlet orifice
(111) and an outlet fitting (116) having an outlet flange (118) connecting to the
outlet orifice (112), which inlet fitting and outlet fitting are designed and can
be mounted on the connector housing (151) in a first fixing position so that the inlet
and/or outlet flange is or are disposed horizontally when the rotary lobe pump is
in operation and/or in a second fixing position so that the inlet and/or outlet flange
is or are disposed vertically when the rotary lobe pump is in operation.
12. Rotary lobe pump (100) as claimed in one of the preceding claims,
characterised in that the connector housing (151) has at least one releasably closable drainage hole by
means of which the medium to be conveyed can be drained.
13. Rotary lobe pump kit for supplying rotary lobe pumps (100) of different sizes and/or
capacities, comprising a rotary lobe pump as claimed in one of the preceding claims
and further characterised by at least two other rotary pistons of a different size having mutually meshing rotary
piston vanes, and the two shafts (131) and the at least two other rotary pistons of
a different size are designed so that the at least two other rotary pistons of a different
size can be detachably mounted on the respective one of the two shafts.
14. Rotary lobe pump kit as claimed in the preceding claim,
characterised by at least one other pump housing of a different size, and the gear unit (150) and
the at least one other pump housing of a different size are designed so that the at
least one other pump housing of a different size can be detachably mounted on the
gear unit.
1. Pompe à pistons rotatifs (100) pour le refoulement d'un produit fluide contenant des
substances solides, comprenant
- une ouverture d'entrée (111) et une ouverture de sortie (112) pour le produit à
refouler,
- deux pistons rotatifs (121, 122) agencés dans un carter de pompe (140) avec des
ailettes à pistons rotatifs venant en prise les unes dans les autres, chacun des deux
pistons rotatifs étant fixé de manière à résister au couple sur respectivement un
arbre (131) et pouvant être entraîné par l'arbre respectif et les deux arbres étant
couplés entre eux par un engrenage agencé dans un boîtier d'engrenage (152),
caractérisée en ce que
- l'ouverture d'entrée et l'ouverture de sortie sont agencées sur un boîtier de raccordement
(151) et
- le boîtier d'engrenage (152) et le boîtier de raccordement (151) sont réalisés comme
une unité d'engrenage (150).
2. Pompe à pistons rotatifs (100) selon la revendication précédente,
caractérisée en ce que le carter de pompe (140) et l'unité d'engrenage (150) sont reliés entre eux de manière
détachable.
3. Pompe à pistons rotatifs (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les deux pistons rotatifs (121, 122) sont fixés de manière amovible sur l'arbre respectif
(131).
4. Pompe à pistons rotatifs (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée par une plaque d'usure (160) agencée entre le carter de pompe (140) et l'unité d'engrenage
(150), la plaque d'usure étant de préférence fixée de manière amovible sur l'unité
d'engrenage.
5. Pompe à pistons rotatifs (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la pompe à pistons rotatifs ne présente qu'une seule plaque d'usure (160).
6. Pompe à pistons rotatifs (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le carter de pompe (140) ne présente aucun logement pour les deux arbres (131).
7. Pompe à pistons rotatifs (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le carter de pompe (140) est réalisé d'un seul tenant.
8. Pompe à pistons rotatifs (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'ouverture d'entrée (111) est reliée par un premier canal d'écoulement (113) et
l'ouverture de sortie (112) est reliée par un second canal d'écoulement (114) à une
chambre de pompe (141) réalisée à l'intérieur du carter de pompe, au moins respectivement
une partie du premier et du second canal d'écoulement s'étendant dans un sens sensiblement
axial qui est agencé parallèlement aux arbres (131).
9. Pompe à pistons rotatifs (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'ouverture d'entrée (111) et l'ouverture de sortie (112) sont agencées dans l'état
de fonctionnement de la pompe à pistons rotatifs dans la moitié supérieure du boîtier
de raccordement (151).
10. Pompe à pistons rotatifs (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'ouverture d'entrée (111) et l'ouverture de sortie (112) sont agencées dans l'état
de fonctionnement de la pompe à pistons rotatifs sur le boîtier de raccordement (151)
de telle manière qu'un premier axe qui est agencé perpendiculairement à un plan comprenant
l'ouverture d'entrée et un second axe qui est agencé perpendiculairement à un plan
comprenant l'ouverture de sortie, soient inclinés respectivement selon un angle de
45° par rapport à une verticale.
11. Pompe à pistons rotatifs (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée par une tubulure d'entrée (115) se raccordant à l'ouverture d'entrée (111) avec une bride
d'entrée (117), et une tubulure de sortie (116) se raccordant à l'ouverture de sortie
(112) avec une bride de sortie (118), la tubulure d'entrée et la tubulure de sortie
étant réalisées et pouvant être fixées sur le boîtier de raccordement (151) de telle
manière que dans une première position de fixation, la bride d'entrée et/ou la bride
de sortie est/sont agencée(s) horizontalement dans l'état de fonctionnement de la
pompe à pistons rotatifs et/ou dans une seconde position de fixation, la bride d'entrée
et/ou de sortie est/sont agencée(s) verticalement dans l'état de fonctionnement de
la pompe à pistons rotatifs.
12. Pompe à pistons rotatifs (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le boîtier de raccordement (151) présente au moins un perçage de sortie refermable
de manière amovible, par lequel le produit à refouler peut être évacué.
13. Ensemble de pompe à pistons rotatifs pour la mise à disposition de pompes à pistons
rotatifs (100) de différente grandeur et/ou capacité, comprenant une pompe à pistons
rotatifs selon l'une quelconque des revendications précédentes et caractérisé en outre par au moins deux autres pistons rotatifs d'une autre grandeur avec des ailettes à pistons
rotatifs venant en prise les unes dans les autres, les deux arbres (131) et les au
moins deux autres pistons rotatifs d'une autre grandeur étant réalisés de telle manière
que les au moins deux autres pistons rotatifs d'une autre grandeur puissent être fixés
de manière amovible sur l'arbre respectif des deux arbres.
14. Ensemble de pompe à pistons rotatifs selon la revendication précédente,
caractérisée par au moins un autre carter de pompe d'une autre grandeur, l'unité d'engrenage (150)
et l'au moins un autre carter de pompe d'une autre grandeur étant réalisés de telle
manière que l'au moins un autre carter de pompe d'une autre grandeur puisse être fixé
de manière amovible sur l'unité d'engrenage.