(19)
(11) EP 2 767 476 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
20.01.2016  Patentblatt  2016/03

(21) Anmeldenummer: 14153602.9

(22) Anmeldetag:  03.02.2014
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65B 53/06(2006.01)
F27B 9/30(2006.01)

(54)

Schrumpfvorrichtung

Shrinking device

Dispositif de rétractation


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 14.02.2013 DE 102013101477

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
20.08.2014  Patentblatt  2014/34

(73) Patentinhaber: Krones Aktiengesellschaft
93073 Neutraubling (DE)

(72) Erfinder:
  • Napravnik, Christian
    93073 Neutraubling (DE)
  • Spindler, Herbert
    93073 Neutraubling (DE)

(74) Vertreter: Benninger, Johannes 
Benninger Patentanwaltskanzlei Dr.-Leo-Ritter-Strasse 5
93049 Regensburg
93049 Regensburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-02/36436
DE-A1- 3 615 213
FR-A1- 2 320 517
WO-A2-2008/021243
DE-A1-102011 052 353
US-A- 3 808 702
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schrumpfvorrichtung gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.

    [0002] Bei der Verpackung von Artikeln, insbesondere von Getränkebehältern, Flaschen etc. zu Gebinden, werden die Artikel in gewünschter Weise zusammengestellt und mit einer Schrumpffolie umhüllt. Die Schrumpffolie wird durch Zufuhr von Schrumpfmittel, beispielsweise von Heißluft, in einem Schrumpftunnel um die Artikel herum aufgeschrumpft. Aus dem Stand der Technik sind Luftbeaufschlagungen mittels Düsenrohren, Düsenkanälen und Schachtwänden bekannt.

    [0003] Häufig werden die Gebinde, abhängig von ihrer jeweiligen Größe, im Schrumpftunnel in mehreren parallel geführten Bahnen verarbeitet. Um alle Gebinde von allen Seiten mit warmer Luft beaufschlagen zu können, müssen auch Mittel zum Einbringen der warmen Luft vorgesehen sein, welche das Schrumpfmittel zwischen den parallel geführten Artikeln eindüsen. Beispielsweise werden für die mehrbahnige Verarbeitung Schrumpftunnel mit mindestens einer so genannten mittleren Schachtwand verwendet. Bei den Schachtwänden handelt es sich um seitliche Bedüsungsvorrichtungen in Form von belochten Hohlkörpern. Diese innere Schachtwand weist Schrumpfmittelaustrittsöffnungen an beiden parallel zur Transportrichtung angeordneten Seitenwandflächen auf, so dass Heißluft nach beiden Seiten in das Innere des Schrumpftunnels einströmt und somit für die seitliche Beaufschlagung der Artikel mit heißem Schrumpfmittel sorgt. Die bekannten Schachtwände sind Wände mit einem inneren Hohlraum, in den die Heißluft eingeblasen wird. Hierzu weisen die Schachtwände jeweils mindestens eine, vorzugsweise im oberen Bereich angeordnete Lufteintrittsöffnung auf, durch die die Heißluft von oben her in die Schachtwand eingeblasen wird und dann durch die Schrumpfmittelaustrittsöffnungen in das Innere des Schrumpftunnels strömt.

    [0004] Die Schachtwände werden in der Regel als Schweiß- oder Nietkonstruktionen ausgeführt, bei denen die Austrittsflächen mit verschiedenen Lochmustern ausgestattet sind. Im Allgemeinen sind die Schachtwände immer aus einem Teil gefertigt und somit definiert festgelegt. Das System kann nur mit erheblichem Aufwand auf verschiedene Produktgruppen umkonfiguriert werden. Auch bei konstruktiven Änderungen, Nachrüstungen oder reklamationsbedingten Änderungen ist der zeitliche und konstruktionsbedingte Aufwand hoch.

    [0005] Problematisch ist insbesondere, dass der Energieeintrag in die Schrumpffolie entlang der Transportstrecke durch den Schrumpftunnel abnimmt, da der Abstand zwischen der Ausströmfläche der Schachtwand und Schrumpffolie beim Schrumpfprozess in Transportrichtung zunimmt. Dazu kommt, dass die Strahlgeschwindigkeit des Schrumpfmittels mit zunehmender Eindringtiefe in den Raum geringer wird und dass das Schrumpfmittel bis zum Erreichen der Schrumpffolie bei länger zurückzulegenden Wegstrecken bis zum Erreichen der Schrumpffolie an Temperatur verliert (vgl. auch Figur 1).

    [0006] Aus dem Stand der Technik sind verschiebbare Schachtwände bekannt, mit denen die Breite der Schrumpfgasse und somit der Abstand zwischen den Ausströmflächen und dem Schrumpfgut eingestellt werden kann. Beispielsweise beschreibt DE 36 15 213 A1 eine Vorrichtung zum Heißschrumpfen von Folie mit einem verstellbaren Schrumpfrahmen. Die warme Luft wird mittels umlaufend angeordneten Gasbrennern generiert, wobei die Heizgase mittels Luftdüsen bzw. Schrumpfmittelaustrittsöffnungen gelenkt werden. Einzelne Schrumpfrahmenseiten sind derart beweglich und einstellbar gelagert, dass der Abstand zwischen zu verpackendem Gegenstand und Heizgas einstellbar ist. Weiterhin ist jede mit Brennern bestückte Schrumpfrahmenseite in den Endbereichen mit fortschreitend zu- und abschaltbaren Kammern für die Heizgase versehen.

    [0007] WO 2002/036436 beschreibt die mehrbahnige Verarbeitung von Gebinden in einem Schrumpftunnel. Hierbei werden verfahrbare Schachtwände verwendet, deren Position in Abhängigkeit von den zu verarbeitenden Gebinden durch seitliches Verschieben in horizontaler Richtung angepasst wird.

    [0008] Bei der einbahnigen Verarbeitung von Gebinden in einem Schrumpftunnel wäre es somit denkbar, die Schachtwände durch seitliches Verschieben nachzuführen. Insbesondere bei der mehrbahnigen Verarbeitung mit inneren Schachtwänden, die jeweils zwei Transportstrecken mit Schrumpfmittel versorgen, wie beispielsweise in der oben genannten WO 2002/036436, wäre ein solches Nachführen jedoch technisch sehr aufwändig.

    [0009] Weiterhin beschreibt US 3808702 einen Schrumpftunnel, bei dem die Schachtwände winklig zur Transportrichtung eingestellt werden können. Beispielsweise können die Schachtwände so angeordnet werden, dass sie parallel zur Transportrichtung ausgerichtet sind. Gemäß einer weiteren Ausführungsform werden die Schachtwände so angeordnet, dass sich der Abstand zwischen den Schachtwänden stromabwärts vergrößert oder verkleinert. Je mehr die Schachtwände einander angenähert sind, desto näher befinden sich die Ausströmflächen am Transportgut und desto heißer ist das auf das Transportgut auftreffende Schrumpfmedium.

    [0010] Aufgabe der Erfindung ist es, die Bedüsung von Verpackungsgut beim Durchlaufen einer Schrumpfvorrichtung in Transportrichtung, insbesondere durch Optimierung des jeweiligen Abstands zwischen den Ausströmflächen und dem Verpackungsgut, zu verbessern.

    [0011] Die obige Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gelöst, die die Merkmale in dem Patentanspruch 1 umfasst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen werden durch die Unteransprüche beschrieben.

    [0012] Die Erfindung betrifft eine Schrumpfvorrichtung zum Schrumpfen von Verpackungsmitteln um einen Artikel oder um eine Zusammenstellung von Artikeln. Insbesondere wird eine solche Schrumpfvorrichtung verwendet, um so genannte Gebinde herzustellen. Dabei wird Schrumpffolie um eine Zusammenstellung einer Mehrzahl von Flaschen geschrumpft, um diese als eine Verpackungs- bzw. Verkaufseinheit zusammenzufassen. Die Schrumpfvorrichtung umfasst mindestens eine Transportstrecke für die Artikel oder Artikelzusammenstellungen. Die mit Verpackungsmittel umhüllten Artikel oder Artikelzusammenstellungen werden auf der Transportstrecke in einer Transportrichtung durch die Schrumpfvorrichtung transportiert.

    [0013] Beidseitig entlang der Transportstrecke sind so genannte Schachtwände angeordnet, die jeweils mindestens eine dem Innenraum der Schrumpfvorrichtung zugewandte Ausströmfläche für Schrumpfmittel aufweisen. Als Schrumpfmittel dient insbesondere heiße Luft, insbesondere mittels eines Gebläses erhitzte Raumluft oder ein anderes als Schrumpfmittel geeignetes Fluid. Die Ausströmflächen umfassen jeweils eine Mehrzahl von Schrumpfmittelaustrittsöffnungen. Über die Schrumpfmittelaustrittsöffnungen der Ausströmflächen wird das Schrumpfmittel in den Innenraum der Schrumpfvorrichtung eingebracht, so dass die mit dem Verpackungsmittel umhüllten Artikel mit dem Schrumpfmittel beaufschlagt werden.

    [0014] Erfindungsgemäß weisen die Schachtwände in einem ersten Bereich der Transportstrecke eine erste Breite und eine erste Querschnittsfläche senkrecht zur Transportrichtung auf. Weiterhin weisen die Schachtwände in einem zweiten, nachfolgenden Bereich der Transportstrecke eine zweite Breite und eine zweite Querschnittsfläche senkrecht zur Transportrichtung auf, wobei die erste Breite und die erste Querschnittsfläche geringer ist als die zweite Breite und die zweite Querschnittsfläche.

    [0015] Gemäß einer ersten Ausführungsform sind die Schrumpfmittelaustrittsöffnungen der Ausströmflächen der Schachtwände in einem spitzen Winkel zueinander angeordnet, wobei der Scheitelpunkt des spitzen Winkel vorzugsweise vor dem Beginn der Transportstrecke liegt. Die Breite der Schachtwände nimmt somit in Transportrichtung über die Länge der Schachtwände kontinuierlich zu. Die Breite der Transportstrecke, auf der die Artikel etc. transportiert werden, nimmt dagegen in Transportrichtung über die Länge der Schachtwände kontinuierlich ab.

    [0016] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die Schrumpfmittelaustrittsöffnungen der Ausströmflächen der Schachtwände bereichsweise jeweils parallel zueinander angeordnet, wobei in dem ersten Bereich der Abstand zwischen den beiden Ausströmflächen größer ist als in dem in Transportrichtung nachfolgenden zweiten Bereich. Daraus ergibt sich wiederum, dass die Breite der Transportstrecke senkrecht zur Transportrichtung im ersten Bereich größer ist als im zweiten Bereich. Dadurch ergibt sich zudem, dass der Abstand zwischen den Ausströmflächen und den Artikeln der Verpackungseinheit im ersten Bereich größer ist als im zweiten Bereich.

    [0017] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Schachtwände zwischen dem ersten Bereich mit der ersten Querschnittsfläche und dem zweiten Bereich mit der zweiten Querschnittsfläche jeweils mindestens ein Trennelement umfassen. Die Schachtwände werden durch das mindestens eine Trennelement in mindestens zwei, in Transportrichtung nacheinander angeordnete Schachtkammern unterteilt. Vorzugsweise werden die Schachtkammern durch das Trennelement luftdicht voneinander abgetrennt, d.h. das in die erste Schachtkammer eingeleitete Schrumpfmittel tritt über die Ausströmflächen der ersten Schachtkammer in den Innenraum der Schrumpfvorrichtung ein. Das in die erste Schachtkammer eingeleitete Schrumpfmittel kann nicht in die zweite Schachtkammer übertreten. D.h. die beiden Schachtkammern sind strömungstechnisch voneinander getrennt.

    [0018] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung umfasst die Schrumpfvorrichtung mindestens eine Einheit zur Erzeugung von Schrumpfmittel, über die das Schrumpfmittel von oben in mindestens eine der Schachtwände einbringbar ist. Die mindestens zwei Schachtkammern einer Schachtwand sind über einen Verteilkanal miteinander verbunden und werden hierbei durch dieselbe Einheit zur Erzeugung von Schrumpfmittel mit Schrumpfmittel beaufschlagt. Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung umfasst die Schrumpfvorrichtung mindestens zwei Einheiten zur Erzeugung von Schrumpfmittel, wobei den mindestens zwei Schachtkammern einer Schachtwand jeweils einen eigenen Verteilkanal und eine eigene Einheit zur Erzeugung von Schrumpfmittel zugeordnet ist, über die die Schachtkammern jeweils mit Schrumpfmittel beaufschlagt werden.

    [0019] Die erfindungsgemäße Schachtwand, deren Querschnitt sich in Transportrichtung verändert, insbesondere vergrößert, erlaubt eine energetisch und strömungstechnisch optimierte Beaufschlagung der Artikel oder Artikelzusammenstellungen mit Schrumpfmittel.

    [0020] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung sind die Schachtwände modular aufgebaut. Insbesondere umfassen die Schachtwände eine Trägerkonstruktion und mindestens zwei daran montierte so genannte Schachtkammer- Module. Die Trägerkonstruktion ist insbesondere als kammförmige Rahmenkonstruktion ausgebildet. Die Länge der Trägerkonstruktion entspricht zumindest weitgehend der Länge der Schachtwand, d.h. die Trägerkonstruktion erstreckt sich in Transportrichtung zumindest weitgehend entlang der gesamten Schachtwand. Die Trägerkonstruktion ist insbesondere als kammartige Rahmenkonstruktion ausgebildet.

    [0021] Ein erstes unteres Rahmenelement bildet den so genannten Kammrücken. Die Länge des unteren Rahmenelements entspricht der Länge der Trägerkonstruktion und somit in etwa der Länge der Schachtwand. An dem unteren Rahmenelement sind in regelmäßigen Abständen Befestigungselemente angeordnet, die in Richtung der Transportebene der Artikel weisen. Zwischen bzw. an diesen Befestigungselementen werden die Schachtkammer- Module angeordnet. Insbesondere sind die SchachtkammerModule quaderförmig ausgebildet und weisen auf der Oberseite eine Öffnung auf, über die das Schrumpfmittel aus dem Verteilkanal in die Schachtkammer- Module gelangt.

    [0022] Alternativ umfasst die Trägerkonstruktion mindestens ein oberes Rahmenelement und eine Mehrzahl von weitgehend orthogonal zum oberen Rahmenelement und weitgehend orthogonal zur Transportstrecke angeordneten Befestigungselemente, die der Befestigung der Schachtkammer- Module dienen. Das obere Rahmenelement ist an einer Verteilvorrichtung für Schrumpfmittel angeordnet und für das Schrumpfmittel zumindest teilweise durchlässig. Das obere Rahmenelement ist so konstruiert, dass das Schrumpfmittel durch das obere Rahmenelement weitgehend ungehindert in den Innenraum der Schachtwand einströmen kann. Dieses obere Rahmenelement kann beispielsweise aus mindestens zwei Längsstreben bestehen, die durch verbindende Querstreben miteinander verbunden und stabilisiert sind

    [0023] Gemäß einer Ausführungsform umfasst die Trägerkonstruktion drei Befestigungselemente, wobei das erste Befestigungselement am ersten vorderen Ende des unteren oder oberen Rahmenelements, das zweite Befestigungselement im mittleren Bereich des unteren oder oberen Rahmenelements und das dritte Befestigungselement am zweiten hinteren Ende des unteren oder oberen Rahmenelements angeordnet ist. An dieser Trägerkonstruktion werden zwei Schachtkammer- Module angeordnet. Insbesondere weist das erste Schachtkammer- Modul eine erste Breite und eine erste Querschnittsfläche quer zur Transportrichtung auf und ein nachgeordnetes Schachtkammer- Modul eine zweite Breite und eine zweite Querschnittsfläche quer zur Transportrichtung, wobei die erste Breite des ersten Schachtkammer- Moduls geringer ist als die zweite Breite des nachgeordneten Schachtkammer- Moduls.

    [0024] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die der Transportstrecke zugewandten Seitenflächen der Schachtkammermodule unterschiedlich, insbesondere in Bezug auf die Ausströmflächen individuell, ausgestaltet sind, so dass die Bedüsung der Artikel mit Schrumpfmittel in unterschiedlichen Bereichen der Schrumpfvorrichtung weiter optimiert werden kann. Vorzugsweise können die Seitenflächen einzelner Schachtkammer- Module nur bereichsweise als Ausströmfläche ausgebildet sein. Die Schrumpffolie wird im Allgemeinen so um die Artikel herum geschlagen, dass die Schrumpffolie seitlich über die Artikel übersteht und beim Schrumpfen ein so genanntes Folienauge bildet. Die Verpackungseinheit wird so durch die Schrumpfvorrichtung transportiert, dass die Bereiche der Folienaugen weitgehend parallel zu den Ausströmflächen der Schachtwände angeordnet sind. Beispielsweise kann in einem Anfangsbereich der Schrumpfvorrichtung vorgesehen sein, nur den oberen und unteren Bereich der Verpackungseinheit zu bedüsen und möglichst keine direkte Schrumpfmittelzufuhr in den mittleren Bereich des Folienauges einzutragen. In diesem Fall werden Schachtkammer- Module verwendet, die über ihre Höhe gesehen nur in einem oberen und einem unteren Bereich Schrumpfmittelaustrittsöffnungen aufweisen. Weiterhin kann es vorteilhaft sein, wenn in einem Endbereich der Schrumpfvorrichtung Schrumpfmittel insbesondere im Bereich des Folienauges der Schrumpfverpackung zugeführt wird. In diesem Fall verwendet man ein die Transportstrecke abschließendes Schachtkammer- Modul mit einer erhöhten Dichte an Schrumpfmittelaustrittsöffnungen im mittleren Bereich. Oder man verwendet ein Schachtkammer- Modul, das nur in einem mittleren Bereich, nicht aber im oberen und im unteren Bereich, Schrumpfmittelaustrittsöffnungen aufweist. Die individuelle Gestaltung der Ausströmflächen bezieht sich beispielsweise auf die Anordnung der Schrumpfmittelaustrittsöffnungen innerhalb der Ausströmfläche, der Dichte der Schrumpfmittelaustrittsöffnungen, der Form der Schrumpfmittelaustrittsöffnungen etc. Die Schrumpfmittelaustrittsöffnungen der Ausströmflächen können auch bereichsweise Luftleitvorrichtungen aufweisen, die die Ausströmrichtung des Schrumpfmittels gezielt in bestimmte Richtungen lenken.

    [0025] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind zumindest die mittleren Befestigungselemente als Trennelemente ausgebildet. Durch die Trennelemente werden die mindestens zwei, in Transportrichtung aufeinanderfolgend befestigten Schachtkammer- Module, luftdicht voneinander abgetrennt. Insbesondere kann das Schrumpfmittel aus dem ersten Schachtkammer- Modul nicht in das zweite Schachtkammer- Modul gelangen und vice versa.

    [0026] Wie bereits beschrieben wurde, kann vorgesehen sein, dass mindestens zwei Schachtkammer- Module einer Schachtwand durch eine gemeinsame Einheit zur Erzeugung von Schrumpfmittel gespeist werden. Alternativ kann für jedes Schachtkammer- Modul eine eigene Einheit zur Erzeugung von Schrumpfmittel vorgesehen sein. Bei Anordnung von mehr als zwei Schachtkammer- Modulen an einer Trägerkonstruktion können somit ein oder mehrere Einheiten zur Erzeugung von Schrumpfmittel zum Einsatz kommen.

    [0027] Aufgrund einer Konstruktion der Schachtwand als kammförmige Trägerkonstruktion mit einer Auswahl an unterschiedlichen, jeweils aufnietbaren Ausströmflächen, können insbesondere die Strömungseigenschaften des Schrumpfmittels gezielt beeinflusst werden. Insbesondere ist beim Aufnieten der Ausströmflächen die Verwendung von Abstandselementen vorgesehen, um dadurch die Breite der Schachtkammer- Module und somit die Größe der Querschnittsfläche der Schachtkammer- Module einzustellen. Aufgrund des modularen Aufbaus kann zum einen die Schachtwandgeometrie einfach angepasst werden, Andererseits kann auch einfach das Bedüsungsmuster gezielt eingestellt werden.

    [0028] Die Schachtkammer- Module können auch als nietbare Kästen vorgefertigt werden. Die Schachtkammer- Module ermöglichen aufgrund ihres sich in Transportrichtung erweiternden Querschnitts auf einfache Weise, das Schrumpfmittel näher an das Produkt, beispielsweise eine Verpackungseinheit o.ä., heranzubringen.

    [0029] Alternativ kann vorgesehen, die Trägerkonstruktion so auszufähren, dass sich das untere und / oder obere Rahmenelement und die Befestigungselemente in Transportrichtung verbreitern. Durch Aufnieten von Ausströmflächen erhält man somit eine Schachtwand aus mehreren Modulen, deren Breite und somit auch Querschnittsfläche in Transportrichtung zunimmt. Gemäß einer weiteren Ausführungsform können die Seitenflächen einzelner Schachtkammer- Module auch als konvexe oder konkave Ausströmflächen ausgebildet sein, um somit die Bedüsung der Produkte weiter zu optimieren.

    [0030] Die Seitenflächen der Schachtkammer- Module können Stoß an Stoß montiert werden. Alternativ kann vorgesehen sein, dass die horizontalen oberen oder unteren Rahmenelemente der Trägerkonstruktion Führungsausbrüche für Verstellelemente etc. enthalten.

    [0031] Der modulare Aufbau bildet ein flexibles System und ermöglicht ein einfaches Konfektionieren der Schachtwand, welche dadurch einfach und schnell an besondere Parameter verschiedener Produktgruppen angepasst werden kann. Insbesondere kann die Bedüsung einfach an unterschiedliche Höhen der Artikel oder Artikelzusammenstellungen, unterschiedliche Breiten der Verpackungseinheiten etc. angepasst werden.

    [0032] Im Folgenden sollen Ausführungsbeispiele die Erfindung und ihre Vorteile anhand der beigefügten Figuren näher erläutern. Die Größenverhältnisse der einzelnen Elemente zueinander entsprechen nicht immer den realen Größenverhältnissen, da einige Formen vereinfacht und andere Formen zur besseren Veranschaulichung vergrößert im Verhältnis zu anderen Elementen dargestellt sind.

    Figur 1 zeigt eine schematische Ansicht einer Schrumpfvorrichtung gemäß dem bekannten Stand der Technik.

    Figuren 2 zeigen das Schrumpfverhalten einer Schrumpffolie um eine Artikelzusammenstellung in einem Schrumpftunnel gemäß dem bekannten Stand der Technik.

    Figuren 3 zeigen Draufsichten auf verschiedene Ausführungsformen von Schachtwänden gemäß dem Stand der Technik bzw. mit in Transportrichtung zunehmendem Querschnitt.

    Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf eine Schrumpfvorrichtung mit stufig ausgebildeten Schachtwänden gemäß Figur 3C.

    Figuren 5 zeigen Draufsichten auf erfindungsgemäße Schachtwände mit zusätzlichem Trennelement.

    Figuren 6 zeigen seitliche Ansichten zweier Ausführungsformen von Schachtwänden mit Trennelement gemäß Figur 5.

    Figuren 7 zeigen verschiedene Darstellungen eines modularen Aufbaus einer Schachtwand.

    Figuren 8 zeigen weitere Darstellungen eines modularen Aufbaus einer Schachtwand mit Trägerkonstruktion.

    Figuren 9 zeigen weitere Darstellungen eines modularen Aufbaus einer Schachtwand mit Trägerkonstruktion.

    Figur 10 zeigt eine Ausführungsform einer modular aufgebauten Schachtwand mit einer alternativen Ausführungsform der Trägerkonstruktion.

    Figuren 11 zeigen unterschiedliche Beispiele für Modulelemente.

    Figuren 12 zeigen eine weitere Ausführungsform einer modular aufgebauten Schachtwand.



    [0033] Für gleiche oder gleich wirkende Elemente der Erfindung werden identische Bezugszeichen verwendet. Ferner werden der Übersicht halber nur Bezugszeichen in den einzelnen Figuren dargestellt, die für die Beschreibung der jeweiligen Figur erforderlich sind. Die dargestellten Ausführungsformen stellen lediglich Beispiele dar, wie die erfindungsgemäße Vorrichtung oder das erfindungsgemäße Verfahren ausgestaltet sein können und stellen keine abschließende Begrenzung dar.

    [0034] Figur 1 zeigt eine schematische Ansicht einer Schrumpfvorrichtung 1 gemäß dem bekannten Stand der Technik. Artikel, insbesondere Getränkebehälter, Flaschen 12, Dosen o.ä. werden in Artikelgruppen zusammengestellt und mit Schrumpffolie 14 umhüllt. Diese Anordnungen bezeichnet man auch als Artikelzusammenstellungen oder Gebinde 10. Die Gebinde 10 werden in Transportrichtung TR auf einem Förderband 4 dem Schrumpftunnel der Schrumpfvorrichtung 1 zugeführt. In dem Schrumpftunnel sind Heizmittel (nicht dargestellt) angeordnet, die die Gebinde 10 mit Schrumpfmittel, beispielsweise mit heißer Luft, beaufschlagen, wodurch die Schrumpffolie 14 um die Flaschen 12 schrumpft. Nachdem die Gebinde 10 den Schrumpftunnel der Schrumpfvorrichtung 1 durchlaufen haben, werden sie durch oberhalb des Förderbands 4 angeordnete Gebläse 20 mit kalter Luft 22 abgekühlt.

    [0035] Figuren 2 zeigen das Schrumpfverhalten einer Schrumpffolie 14 um die Flaschen 12 eines Gebindes 10 in einem Schrumpftunnel der Schrumpfvorrichtung 1 gemäß dem bekannten Stand der Technik. Beim dargestellten Schrumpftunnel handelt es sich um einen einbahnigen Schrumpftunnel mit zwei seitlichen Schachtwänden 2, wobei jeweils die dem Innenraum 5 des Schrumpftunnels zugewandte Seitenflächen der Schachtwände 2 als Ausströmflächen 3 ausgebildet sind. Das Gebinde 10 wird über eine Transportvorrichtung 4, beispielsweise ein Endlosförderband, durch den Schrumpftunnel hindurch befördert. Die Figuren 2A bis 2E stellen das Schrumpfen der Schrumpffolie 14 um die Flaschen 12 in verschiedenen Bereichen entlang der Transportstrecke innerhalb des Schrumpftunnels der Schrumpfvorrichtung 1 dar (vgl. auch Figur 1). Figur 2A zeigt die Situation im Anfangsbereich des Schrumpftunnels 1. Die Schrumpffolie 14 wurde beispielsweise mittels einer Folieneinschlagvorrichtung (nicht dargestellt) um die Flaschen 12 geschlagen. Im Schrumpftunnel wird über die Ausströmflächen 3 Heißluft 7 oder ein anderes geeignetes Schrumpfmittel seitlich auf die Gebinde 10 aufgedüst. Je weiter das Gebinde 10 in Transportrichtung TR durch den Schrumpftunnel transportiert wird, desto mehr schrumpft die Schrumpffolie 14 entsprechend ihren Eigenschaften um die Flaschen 12 herum. An den Seitenflächen mit den anfangs seitlich frei überlappenden Folienüberstanden 15 bilden sich die so genannten Folienaugen 16. Der anfänglich geringe Abstand A1 (vgl. Figur 2A) zwischen den Ausströmflächen 3 und der Schrumpffolie 14 wird auch als sogenannter Minimalabstand Amin bezeichnet. Der Abstand zwischen den Ausströmflächen 3 und der Schrumpffolie 14 ist bereits im mittleren Bereich des Schrumpftunnels durch das Schrumpfen der Schrumpffolie 14 auf einen mittleren Abstand A2 (vgl. Figur 2C) vergrößert. Bevor das Gebinde 10 den Schrumpftunnel 1 verlässt (vgl. Figur 1), liegt die Schrumpffolie 14 weitgehend vollständig eng an den Mantelflächen der Flaschen 12 an. Somit entspricht der Abstand A3 dem maximalen Abstand Amax zwischen den Ausströmflächen 3 und den Flaschen 12 des Gebindes 10. Da die Strahlgeschwindigkeit des Schrumpfmittels 7 mit zunehmender Eindringtiefe in den Innenraum 5 der Schrumpfvorrichtung 1 immer geringer wird und das Schrumpfmittel 7 bei länger zurückzulegenden Wegstrecken bis zum Erreichen der Schrumpffolie 14 an Temperatur verliert, ist der Energieeintrag in die Schrumpffolie 14 somit im Endbereich des Schrumpftunnels deutlich schlechter.

    [0036] Figuren 3 zeigen Draufsichten auf verschiedene Ausführungsformen von Schachtwänden 2-1 bis 2-3 mit in Transportrichtung TR zunehmender Querschnittsfläche Q1, Q2, Q3. Figur 3A stellt den Stand der Technik dar. Die Schachtwand 2 weist über ihre Länge L eine konstante Höhe H und eine konstante Breite B der Querschnittsfläche Q auf. Dies ist insbesondere dadurch dargestellt, dass die Schachtwand 2 entlang der Schnittlinien A-A und B-B jeweils im Querschnitt Q dargestellt wurde, der sich über die Länge L der Schachtwand 2 in Transportrichtung TR nicht ändert. Bei einer solchen Schachtwand 2 besteht somit die in Figur 2 dargestellte Problematik, dass sich der Abstand A zwischen dem Verpackungsgut, insbesondere der Schrumpffolie 14, und den Ausströmflächen 3 der Schachtwände 2 beim Durchlaufen der Schrumpfvorrichtung 1 in Transportrichtung TR vergrößert.

    [0037] Figur 3B zeigt eine Schachtwand 2-1, bei der die Ausströmflächen 3 winklig zueinander angeordnet sind. Insbesondere sind die Ausströmflächen 3 in einem spitzen Winkel zueinander dergestalt angeordnet, wobei der Scheitelpunkt vor der Schrumpfvorrichtung liegt. Die Schachtwand 2-1 weist in einem ersten, in Transportrichtung TR zuerst durchlaufenen Bereich A-A eine erste Breite BA und in einem zweiten, anschließend durchlaufenen Bereich B-B eine zweite Breite BB. Die erste Breite BA ist kleiner als die zweite Breite BB. Dementsprechend ist die erste Querschnittsfläche Q1 im ersten Bereich A-A der Schachtwand 2-1 kleiner als die zweite Querschnittsfläche Q2 im zweiten Bereich B-B.

    [0038] Figur 3C zeigt Schachtwand 2-2, bei der die Breite B der Schachtwand 2-2 schrittweise in Transportrichtung TR zunimmt. In einem zuerst durchlaufenen Bereich A-A weist die Schachtwand 2-2 zwischen den Ausströmflächen 3 eine erste Breite BA und somit eine erste Querschnittsfläche Q1, die geringer ist als eine zweite Breite BB und somit eine zweite Querschnittsfläche Q2 in einem zweiten, anschließend durchlaufenen Bereich B-B.

    [0039] Figur 3D zeigt Schachtwand 2-3, bei der die Breite B der Schachtwand 2-3 in zwei Schritten erhöht wird. In einem zuerst durchlaufenen Bereich A-A weist die Schachtwand 2-3 zwischen den Ausströmflächen 3 eine erste Breite BA und somit eine erste Querschnittsfläche Q1 auf. In einem zweiten durchlaufenen Bereich B-B weist die Schachtwand 2-3 zwischen den Ausströmflächen 3 eine zweite Breite BB und somit eine zweite Querschnittsfläche Q2 auf, wobei BB > BA und somit auch Q2 > Q1. In einem dritten anschließend durchlaufenen Bereich C-C weist die Schachtwand 2-3 zwischen den Ausströmflächen 3 eine dritte Breite BC und somit eine dritte Querschnittsfläche Q3 auf, wobei BC > BB und somit auch Q3 > Q2.

    [0040] Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf eine Schrumpfvorrichtung 1 * mit stufig ausgebildeten Schachtwänden 2-2 gemäß Figur 3C. In einem ersten Bereich A-A der Schrumpfvorrichtung 1 besteht zwischen der Schrumpffolie 14 der Verpackungseinheit 10 und den Ausströmflächen 3 der Schachtwänden 2-2 jeweils ein erster Abstand A1. In einem nachfolgenden zweiten Bereich B-B der Schrumpfvorrichtung 1 * besteht zwischen der Schrumpffolie 14 der Verpackungseinheit 10 und den Ausströmflächen 3 der Schachtwänden 2-2 jeweils ein zweiter Abstand A2* der in etwa dem ersten Abstand A1 entspricht. Durch das kontinuierliche oder schrittweise "Nachführen" der Schachtwandaustrittsfläche bzw. Ausströmflächen 3 wird der Energieeintrag in die Schrumpffolie 14 der Verpackungseinheit 10 im hinteren Bereich B-B erhöht. Durch den geringeren Abstand der Ausströmflächen 3 zur Schrumpffolie 14 auch im hinteren Bereich B-B trifft das Schrumpfmittel 7 mit größerer Geschwindigkeit und Temperatur auf die Schrumpffolie 14 auf. Dementsprechend kann die benötigte Leistung eines Schrumpfmittelerzeugers, beispielsweise die Gebläseleistung, reduziert werden.

    [0041] Gemäß einer weiteren in den Figuren 5 dargestellten Ausführungsformen, sind die Schachtwände 2-4 (siehe auch Schachtwand 2-1 in Figur 3B) und 2-5 (siehe auch Schachtwand 2-2 in Figur 3C) zwischen ihrem jeweilig ersten Bereich A-A mit der jeweils ersten Querschnittsfläche Q1 und ihrem jeweilig zweiten Bereich B-B mit der jeweils zweiten Querschnittsfläche Q2 jeweils durch mindestens ein Trennelement 30 in so genannte Schachtkammern 32-1 und 32-2 unterteilt. Vorzugsweise trennt das Trennelement 30 die beiden Schachtkammern 32-1 und 32-2 luftdicht voneinander ab.

    [0042] Figuren 6 zeigen seitliche Ansichten zweier Ausführungsformen von Schachtwänden 2-5a und 2-5b mit Trennelement 30 gemäß Figur 5B. Oberhalb der Schachtwände 2-5a, 2-5b befindet sich ein Verteilkanal 8, über den das mittels eines Schrumpfmittelerzeugers 6 oder ähnlichem erzeugte Schrumpfmittel 7 in die Schachtkammern 32-1, 32-2 der Schachtwände 2-5a, 2-5b eingeleitet wird. Das Schrumpfmittel 7 wird anschließend über die Ausströmflächen 3 der Schachtkammern 32-1, 32-2 der Schachtwände 2-5a, 2-5b in den Innenraum der Schrumpfvorrichtung eingedüst.

    [0043] Gemäß der in Figur 6A dargestellten Ausführungsform ist den Schachtkammern 32-1, 32-2 der Schachtwand 2-5a ein Schrumpfmittelerzeuger 6 und ein Verteilkanal 8 zugeordnet, über die das Schrumpfmittel 7 von oben in die beiden Schachtkammern 32-1, 32-2 der Schachtwand 2-5a eingebracht wird.

    [0044] Gemäß der in Figur 6B dargestellten Ausführungsform ist dagegen den Schachtkammern 32-1, 32-2 der Schachtwand 2-5b jeweils ein Schrumpfmittelerzeuger 6-1 und 6-2 sowie jeweils ein Verteilkanal 8-1 und 8-2 zugeordnet, über die das Schrumpfmittel 7 von oben in die beiden Schachtkammern 32-1, 32-2 der Schachtwand 2-5b eingebracht wird. Bei der Ausführungsform 2-5b ist durch die individuelle Einspeisung eine wesentlich genauere Steuerung der Menge an eingedüsten Schrumpfmittel 7 im Bereich der jeweiligen Schrumpfkammer 32-1, 32-2 möglich.

    [0045] Die Figuren 7 zeigen verschiedene Darstellungen eines modularen Aufbaus einer Schachtwand. Figur 7A zeigt eine seitliche Darstellung des modularen Aufbaus einer Schachtwand 2-6. Das Schrumpfmittel 7 wird durch einen Schrumpfmittelerzeuger 6 erzeugt und über eine Verteilkanal 8 in die Schachtwand 2-6 eingeleitet.

    [0046] Die Schachtwand 2-6 besteht aus fünf Schachtkammern 32-1 bis 32-5. Figur 7B zeigt eine Draufsicht auf die fünf Schachtkammern 32-1 bis 32-5 einer Schachtwand 2-6. Die Schachtkammern 32-1 bis 32-5 sind in Transportrichtung TR aufeinanderfolgend an einer Trägerkonstruktion 25 angeordnet. Die Trägerkonstruktion 25 ist kammförmig ausgebildet und umfasst ein parallel zur Transportrichtung TR angeordnetes unteres Rahmenelement 26. Die Länge L25 der Trägerkonstruktion 25 entspricht der Länge L26 des unteren Rahmenelements 26 und zumindest weitgehend der Länge L der Schachtwand 2-6, d.h. die Trägerkonstruktion 25 erstreckt sich in Transportrichtung TR entlang der gesamten Schachtwand 2-6.

    [0047] Orthogonal zu dem unteren Rahmenelement 26 und orthogonal zur Transportrichtung TR sind in regelmäßigen Abständen Querelemente 27 am unteren Rahmenelement 26 angeordnet. Zwischen bzw. an diesen Querelementen 27 werden die unterschiedlichen Schachtkammer- Module 32-1 bis 32-5 angeordnet. Die Schachtkammer- Module 32-1 bis 32-5 sind jeweils quaderförmig ausgebildet und weisen auf ihrer Oberseite jeweils eine Verbindung zu einem oberhalb der Schachtwand 2-6 angeordneten Verteilkanal 8 auf, über die das Schrumpfmittel 7 aus dem Verteilkanal 8 in die einzelnen Schachtkammer- Module 32-1 bis 32-5 gelangt.

    [0048] Gemäß der in Figur 7A dargestellten Ausführungsform der Schachtwand 2-6 umfasst die Trägerkonstruktion 25 sechs Querelemente 27, zwischen denen fünf Schachtkammer- Module 32-1 bis 32-5 angeordnet werden. Figur 7B zeigt eine Draufsicht auf die fünf Schachtkammer- Module 32-1 bis 32-5 und in Figur 7C werden die fünf Schachtkammer- Module 32-1 bis 32-5 jeweils einzeln dargestellt.

    [0049] Das in Transportrichtung TR als erstes angeordnete Schachtkammer- Modul 32-1 weist quer zur Transportrichtung TR eine erste Breite B1 und eine erste Querschnittsfläche Q1 auf. Das nachgeordnete zweite Schachtkammer- Modul 32-2 weist quer zur Transportrichtung TR eine zweite Breite B2 und eine zweite Querschnittsfläche Q2 auf, die der ersten Breite B1 und der ersten Querschnittsfläche Q1 des ersten Schachtkammer- Moduls 32-1 entsprechen. Das in Transportrichtung TR daran anschließende Schachtkammer- Modul 32-3 weist nunmehr eine dritte Breite B3 und eine dritte Querschnittsfläche Q3 auf, die jeweils größer als die erste und zweite Breite B1, B2 und die erste und zweite Querschnittsfläche Q1, Q2 der ersten beiden SchachtkammerModule 32-1, 32-2 ist. Die daran anschließenden Schachtkammer- Module 32-4, 32-5 weisen eine nochmals erhöhte Breite B4, B5 und erhöhte Querschnittsflächen Q4, Q5 auf.

    [0050] Figur 7D verdeutlich noch einmal das schrittweise "Nachführen" der Schachtwandaustrittsfläche bzw. der Ausströmfläche 3 einer Schrumpfvorrichtung 1 * mit Schachtwänden 2-6 gemäß Figuren 7A und 7B. Für die Beschreibung wird weitestgehend auf die Beschreibung zu Figur 4 verwiesen. In einem ersten Bereich A-A der Schrumpfvorrichtung 1*, insbesondere im Bereich der ersten beiden SchachtkammerModule 32-1, 32-2, besteht zwischen der Schrumpffolie 14 der Verpackungseinheit 10 und den Ausströmflächen 3 der Schachtwänden 2-6 jeweils ein erster Abstand A1. In einem nachfolgenden zweiten Bereich B-B der Schrumpfvorrichtung 1*, insbesondere im Bereich des dritten Schachtkammer- Moduls 32-3, besteht zwischen der Schrumpffolie 14 der Verpackungseinheit 10 und den Ausströmflächen 3 der Schachtwänden 2-6 jeweils ein zweiter Abstand A2* der in etwa dem ersten Abstand A1 entspricht. In einem daran anschließenden dritten Bereich C-C der Schrumpfvorrichtung 1*, insbesondere im Bereich der letzten beiden Schachtkammer- Module 32-4, 32-5, besteht zwischen der Schrumpffolie 14 der Verpackungseinheit 10 und den Ausströmflächen 3 der Schachtwänden 2-6 jeweils ein dritter Abstand A3* der in etwa dem ersten Abstand A1 und dem zweiten Abstand A2* entspricht. Insbesondere entspricht der Abstand A3* dem geringsten Abstand zwischen der Ausströmfläche 3 und Flaschen 12 der Verpackungseinheit 10 im dritten Bereich C-C.

    [0051] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Ausströmflächen 3 der Schachtkammermodule 32-1 bis 32-5 unterschiedlich ausgestaltet sind, so dass die Bedüsung der Flaschen 12 mit Schrumpfmittel 7 in unterschiedlichen Bereichen der Schrumpfvorrichtung 1* weiter optimiert werden kann. Die Schrumpffolie 14 wird im Allgemeinen so um die Flaschen 12 herum geschlagen, dass sie anfangs einen seitlichen Überhang 15 aufweist (vgl. auch Figur 2A) und beim Schrumpfen ein so genanntes Folienauge 16 bildet (vgl. auch Figur 2E). Die Verpackungseinheit 10 wird so durch die Schrumpfvorrichtung 1* transportiert, dass die Bereiche der Folienaugen 16 weitgehend parallel zu den Ausströmflächen 3 der Schachtwände 2-6 angeordnet sind. Beispielsweise kann im Bereich des ersten Schachtkammer- Moduls 32-1 der Schrumpfvorrichtung 1 * vorgesehen sein, nur den unteren Bereich der Flaschen 12 zu bedüsen und möglichst keine direkte Schrumpfmittelzufuhr im mittleren und oberen Bereich, insbesondere im Bereich des Folienauges 16, einzutragen. Das Schachtkammer- Modul 32-1 weist über seine Höhe H gesehen nur in einem unteren Bereich eine Ausströmfläche 3 mit Schrumpfmittelaustrittsöffnungen 3* auf, während die Seitenfläche des nachfolgende Schachtkammer- Modul 32-2 vollflächig als Ausströmfläche 3 ausgebildet ist. Das dritte und vierte Schachtkammer- Modul 32-4, 32-4 sind ebenfalls vollflächig als Ausströmfläche 3 ausgebildet. Im Endbereich der Schrumpfvorrichtung 1*, insbesondere im Bereich des letzten Schachtkammer- Moduls 32-5 soll Schrumpfmittel 7 insbesondere im Bereich des Folienauges 16 der Verpackungseinheit 10 zugeführt werden. Das die Transportstrecke abschließende Schachtkammer- Modul 32-5 umfasst dementsprechend einen oberen und einen unteren Bereich ohne Schrumpfmittelaustrittsöffnungen 3*. Nur ein mittlerer Bereich ist als Ausströmfläche 3 mit Schrumpfmittelaustrittsöffnungen 3* ausgebildet.

    [0052] Vorzugsweise werden die Schachtkammer- Module 32-1 bis 32-5 aus nietbaren flachen Blechen mit verschiedener Lochanzahl, d.h. unterschiedlicher Dichte an Schrumpfmittelaustrittsöffnungen; verschiedenen Lochdurchmessern, Schlitzen, Kiemen, oder anderen Austrittsformen wie Schrumpfmittelaustrittsöffnungen mit Leitblechen etc. zusammengesetzt. Somit können die Schachtkammer- Module 32-1 bis 32-5 einfach speziell auf die verarbeiteten Verpackungseinheit 10 abgestimmt werden. Die Schachtkammer- Module 32-1 bis 32-5 stellen also nietbare Kästen dar, die es ermöglichen, das Schrumpfmittel 7 näher an das Produkt, insbesondere näher an die jeweilige Verpackungseinheit 10, heranzubringen. Die Figuren 8 zeigen weitere Darstellungen der Bestandteile einer modularen Schachtwand 2-7 (vgl. Figur 8A) und 2-8 (vgl. Figur 8C) mit einem Verteilkanal 8 und daran angeordneter Trägerkonstruktion 25. Figur 8A zeigt allgemein die Bestandteile einer Schachtwand 2-7 mit Trägerkonstruktion 25, die insbesondere aus einem unteren Querelement 26 und orthogonalen Befestigungselementen 27 besteht. Die Schachtwand 2-7 gehört nicht zu vorliegender Erfindung, da sich bei dieser nicht die Größe der Querschnittsfläche in Transportrichtung TR erhöht. Die Ausströmflächen 3 bestehen jeweils aus Blechkacheln bzw. Modulblechen 33 o.ä. mit Schrumpfmittelaustrittsöffnungen 3*, die an der Trägerkonstruktion 25 befestigt, beispielsweise an das untere Querelement 26, die Befestigungselemente 27 und am Verteilkanal 8 aufgenietet werden. Die mittig angeordneten orthogonalen Befestigungselementen 27 bilden Trennelemente, die die dadurch gebildeten Schachtkammermodule 32-1 bis 32-4 (vgl. Figur 6A) luftdicht voneinander abgrenzen.

    [0053] Figur 8B zeigt ein so genanntes Modulelement 34-1 und Figur 8C zeigt die Anordnung zweier Modulelemente 34-1 innerhalb einer modularen Schachtwand 2-8. Das Modulelement 34-1 besteht beispielsweise aus Blech oder einem vergleichbaren Material und ist insbesondere wie eine oben offene und auf einer Seitenfläche stehende Schachtel aufgebaut. Die Unterseite der Schachtel ist als Ausströmfläche 3 mit Schrumpfmittelaustrittsöffnungen 3* ausgebildet. Die weitgehend orthogonal zu den Seitenkanten der Ausströmfläche 3 angeordneten Seitenflächen 35 des schachtelförmigen Modulelementes 34-1 weisen eine Höhe H1 auf. Die Seitenflächen 35 sind an den Kanten zur Ausströmfläche 3 und zueinander insbesondere luftdicht miteinander verschweißt. An den so genannten Oberkanten 36 der Seitenflächen 35 befinden sich Befestigungsbereiche 37, über die das Modulelement 34-1 an der Trägerkonstruktion 25 befestigt wird. Insbesondere können die Befestigungsbereiche 37 durch einen umgebogenen, überstehenden Bereich der Seitenflächen 35 gebildet werden. Über die Befestigungsbereiche 37 wird das Modulelement 34-1 insbesondere luftdicht an dem unteren Querelement 26, jeweils zwei orthogonalen Befestigungselementen 27 und am Verteilkanal 8 befestigt, insbesondere erfolgt dies durch Aufnieten über die Befestigungsbereiche 37.

    [0054] Die Höhe H1 des Modulelements 34-1 stellt somit eine partielle Breite BP1 des durch die Trägerkonstruktion 25 und zwei daran einander gegenüberliegend angeordneten Modulelementen 34-1 gebildeten Schachtkammermoduls (nicht dargestellt) dar. Die Breite BG eines solchen Schachtkammermoduls berechnet sich folgendermaßen:

    wobei B25 gleich der Breite der Rahmenelemente der Trägerkonstruktion 25, d.h. der Breite des unteren Querelements 26 bzw. der Breite der orthogonalen Befestigungselemente 27 entspricht.

    [0055] Figuren 9 zeigen weitere Darstellungen eines modularen Aufbaus einer Schachtwand 2-9 mit Trägerkonstruktion 25 gemäß vorliegender Erfindung. Figur 9A zeigt ein so genanntes Modulelement 34-2 und Figur 9B zeigt die Anordnung eines Modulelements 34-2 und eines Modulelements 34-1 (vgl. Figur 8B) innerhalb einer modularen Schachtwand 2-9. Auch das Modulelement 34-2 ist in Form einer oben offenen und auf einer Seitenfläche stehenden Schachtel aufgebaut. Allerdings nimmt die Höhe H der Seitenfläche 35*, die die Standfläche bzw. Oberseite des Modulelements 34-2 bildet, in Transportrichtung TR zu. D.h. die in Transportrichtung TR zuerst angeordnete Kurzseite 40-1 weist eine erste Länge bzw. erste Höhe H1 und somit eine erste partielle Breite BP1 auf. Die in Transportrichtung TR nachgeordnete Kurzseite 40-2 weist eine zweite Länge bzw. zweite Höhe H2 und somit eine zweite partielle Breite BP1 auf. Somit wird durch gegenüberliegende Anordnung zweier Modulelemente 34-2 an der Trägerkonstruktion 25 ein Schachtkammermodul gebildet (nicht dargestellt), dessen Querschnitt sich von einer ersten Gesamtbreite BG1 = 2 · BP1 + B25 kontinuierlich auf eine zweite Gesamtbreite BG2 = 2 · BP2 + B25 erhöht.

    [0056] Figur 10 zeigt eine Ausführungsform einer modular aufgebauten Schachtwand 2-10 mit einer alternativen Ausführungsform der Trägerkonstruktion 25*. Hierbei nimmt die Breite des unteren Querelementes 26* in Transportrichtung TR kontinuierlich zu. Analog dazu nimmt die Breite B27-n der orthogonalen Befestigungselemente 27-n in Transportrichtung TR ebenfalls zu. Gemäß der in Figur 8A dargestellten Ausführungsform werden Modulblechen 33 mit Schrumpfmittelaustrittsöffnungen 3* als Ausströmflächen 3 an der Trägerkonstruktion 25 befestigt. Dadurch wird eine Schachtwand 2-10 gebildet, deren Querschnittsfläche in Transportrichtung kontinuierlich zunimmt (vgl. auch Figur 3B), so dass die Schachtwand 2-10 aus vier Schachtkammermodulen besteht, die durch die Befestigungselemente 27-n in Transportrichtung TR luftdicht voneinander getrennt sind.

    [0057] Figuren 11 zeigen unterschiedliche Beispiele für Modulelemente 34-1 bis 34-12 zur Befestigung an einer Trägerkonstruktion 25 (nicht dargestellt, vgl. Figur 8, 8C). Figur 11A zeigt ein einfaches Modulblech 33. Figur 11B zeigt eine quaderförmiges Modulelement 34-1 gemäß Figur 8B und Figur 11C zeigt ein so genanntes schiefes Modulelement 34-2 gemäß Figur 9A. Weiterhin sind Modulelemente 34-3 bis 34-6 mit gebogenen Ausströmflächen 3* möglich, beispielsweise mit konvex in den Innenraum der Schrumpfvorrichtung ragenden Ausströmflächen 3a (Figuren 3D, 3E) oder mit konkav ausgebildeten Ausströmflächen 3b (Figuren 3F, 3G).

    [0058] Figuren 11 H bis 11 L zeigen Modulelemente 34-7 bis 34-11 mit zweigeteilter Ausströmfläche 3. Insbesondere kann die Ausströmfläche 3 in eine obere Ausström-Teilfläche 3c und eine untere Ausström- Teilfläche 3d, wobei bei dem Modulelement 34-7 die untere Ausström- Teilfläche 3d weiter in den Innenraum der Schrumpfvorrichtung hineinragt als die obere Ausström- Teilfläche 3c. Bei dem Modulelement 34-8 weist die obere Ausström- Teilfläche 3c eine schräg nach oben und in Richtung des Innenraums der Schrumpfvorrichtung gerichtete Ausgestaltung auf, während die untere Ausström-Teilfläche 3d eine schräg nach unten und in Richtung des Innenraums der Schrumpfvorrichtung gerichtete Ausgestaltung aufweist. Bei dem Modulelement 34-9 weisen beide Ausström- Teilflächen 3c, 3d jeweils eine konkave Formgebung auf. Weiterhin kann die die Ausströmfläche 3 in Transportrichtung TR in eine vordere Ausström- Teilfläche 3e und eine hintere Ausström- Teilfläche 3f unterteilt sein und die Ausströmflächen 3e, 3f jeweils eine schräge Ausbildung zeigen. Weiterhin ist in Figur 11 M eine Ausführungsform eines Modulelementes 34-12 dargestellt, bei dem die Ausströmfläche 3 in eine Vielzahl von Ausströmflächen 3* unterteilt ist. Weitere hier nicht dargestellte Ausführungsformen sind für den Fachmann ableitbar.

    [0059] Figuren 12 zeigen eine weitere Ausführungsform einer modular aufgebauten Schachtwand 2-11. Von der Trägerkonstruktion 25 sind im Wesentlichen nur die orthogonalen Befestigungselementen 27 teilweise sichtbar. An den in Transportrichtung ersten drei nacheinander angeordneten Befestigungselementen 27 sind beidseitig Modulbleche 33 angeordnet, so dass die erste zwei Schachtkammern 32-1, 32-2 in etwa die Breite der orthogonalen Befestigungselemente 27 aufweisen. Die dritte Schachtkammer 32-3 wird durch zwei an der Trägerkonstruktion 25 befestigten diagonalen Modulelementen 34-2 gebildet und weist eine erste Gesamtbreite BG1 und eine zweite Gesamtbreite BG2 (vgl. auch Figuren 9A, 9B) auf. Die vierte Schachtkammer 32-3 wird durch zwei verbreiterte Modulelemente 34-1 gebildet und weist eine Gesamtbreite BG3 (vgl. auch Figuren 8B, 8C) auf.

    [0060] Die Erfindung wurde unter Bezugnahme auf eine bevorzugte Ausführungsform beschrieben. Es ist jedoch für einen Fachmann vorstellbar, dass Abwandlungen oder Änderungen der Erfindung gemacht werden können, ohne dabei den Schutzbereich der nachstehenden Ansprüche zu verlassen.

    Bezugszeichenliste



    [0061] 
    1, 1*
    Schrumpfvorrichtung
    2, 2-n
    Schachtwand
    3, 3*, 3-n
    Ausströmfläche, Schrumpfmittelaustrittsöffnungen
    4
    Transportvorrichtung
    5
    Innenraum
    6, 6-n
    Schrumpfmittelerzeuger
    7
    Schrumpfmittel
    8, 8-n
    Verteilkanal
    10
    Artikelzusammenstellung, Gebinde, Verpackungseinheit
    12
    Flasche
    14
    Schrumpffolie
    15
    Folienüberhang
    16
    Folienauge
    20
    Gebläse
    22
    Kaltluft
    25, 25*
    Trägerkonstruktion
    26, 26*
    unteres Querelement / Horizontalelement
    27, 27-n
    orthogonales Befestigungselement
    30
    Trennelement
    32-n
    Schachtkammer- Modul
    33
    Modulblech
    34-n
    Modulelement
    35
    Seitenfläche
    36
    Oberkante
    37
    Befestigungsbereiche
    40-n
    Kurzseite
    An
    Abstand zwischen Verpackungseinheit und Ausströmfläche
    Bn
    Breite der Schachtkammer
    BPn
    partielle Breite der Schachtkammer
    B27-n
    Breite des orthogonalen Befestigungselements
    L, Ln
    Länge
    Qn
    Querschnittsfläche
    TR
    Transportrichtung



    Ansprüche

    1. Schrumpfvorrichtung (1) zum Schrumpfen von Verpackungsmitteln (14) um einen Artikel (12) oder eine Zusammenstellung von Artikeln (12), wobei die Schrumpfvorrichtung (1) mindestens eine Transportstrecke (4) für die Artikel (12) oder Artikelzusammenstellungen umfasst, auf der mit Verpackungsmittel (14) umhüllte Artikel (12) in einer Transportrichtung (TR) transportiert werden, und wobei die Schrumpfvorrichtung (1) mindestens zwei beidseitig entlang der Transportstrecke (4) angeordnete Schachtwände (2) umfasst, mit jeweils mindestens einer dem Innenraum (5) der Schrumpfvorrichtung (1) zugewandten Ausströmfläche (3), wobei die Ausströmfläche (3) eine Mehrzahl von Schrumpfmittelaustrittsöffnungen aufweist (3*), über die die mit dem Verpackungsmittel (14) umhüllten Artikel (12) mit einem Schrumpfmittel (7) beaufschlagbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schachtwände (2-n) in einem ersten Bereich (A-A) der Transportstrecke (4) eine erste Breite (B1) und eine erste Querschnittsfläche (Q1) senkrecht zur Transportrichtung (TR) aufweisen und dass die Schachtwände (2-n) in einem zweiten, nachfolgenden Bereich (B-B) der Transportstrecke (4) eine zweite Breite (B2) und eine zweite Querschnittsfläche (Q2) senkrecht zur Transportrichtung (TR) aufweisen, wobei die erste Querschnittsfläche (Q1) geringer ist als die zweite Querschnittsfläche (Q2), wobei der Abstand zwischen den beiden Ausströmflächen (3) im ersten Bereich (A-A) der Transportstrecke (4) größer ist als im zweiten, nachfolgenden Bereich (B-B).
     
    2. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei die Breite (Bn) der Schachtwände (2-n) in Transportrichtung (TR) kontinuierlich ansteigt oder wobei die Breite (Bn) der Schachtwände (2-n) in Transportrichtung (TR) stufenweise ansteigt.
     
    3. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Schachtwände (2) zwischen dem ersten Bereich (A-A) mit der ersten Querschnittsfläche (Q1) und dem zweiten Bereich (B-B) mit der zweiten Querschnittsfläche (Q2) jeweils mindestens ein Trennelement (30) umfassen, das die Schachtwände (2) in mindestens zwei, in Transportrichtung (TR) nacheinander angeordnete Schachtkammern (32-n) unterteilt.
     
    4. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 3, wobei das Trennelement (30) die Schachtkammern (32-n) luftdicht voneinander abtrennt.
     
    5. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 4, wobei die Schrumpfvorrichtung (1) mindestens eine Einheit (6) zur Erzeugung von Schrumpfmittel (7) umfasst, über die das Schrumpfmittel (7) von oben in mindestens eine der Schachtwände (2) einbringbar ist und wobei die mindestens zwei Schachtkammern (32-n) einer Schachtwand (2) durch dieselbe Einheit (6) zur Erzeugung von Schrumpfmittel (7) mit Schrumpfmittel (7) beaufschlagbar sind.
     
    6. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 4, wobei die Schrumpfvorrichtung (1) mindestens zwei Einheiten (6-n) zur Erzeugung von Schrumpfmittel (7) umfasst, und wobei den mindestens zwei Schachtkammern (32-1 n) einer Schachtwand (2) jeweils eine eigene Einheit (6-n) zur Erzeugung von Schrumpfmittel (7) zugeordnet ist, über die diese mit Schrumpfmittel (7) beaufschlagbar sind.
     
    7. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei die Schachtwände (2-6) jeweils mindestens eine Trägerkonstruktion (25) umfassen, wobei die Länge (L25) der Trägerkonstruktion (25) weitgehend der Länge (L) der jeweiligen Schachtwand (2-6) entspricht, und wobei an der Trägerkonstruktion (25) mindestens zwei, in Transportrichtung (TR) aufeinanderfolgende Schachtkammer- Module (32-n) für Schrumpfmittel (7) montierbar sind.
     
    8. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 7, wobei die Trägerkonstruktion (25) mindestens ein oberes, für Schrumpfmittel (7) zumindest teildurchdurchlässiges Rahmenelement und eine Mehrzahl von weitgehend orthogonal zum oberen Rahmenelement und weitgehend orthogonal zur Transportrichtung (TR) angeordnete Befestigungselemente (27) umfasst und / oder wobei die Trägerkonstruktion (25) mindestens ein unteres Rahmenelement (26) und eine Mehrzahl von weitgehend orthogonal zum unteren Rahmenelement (26) und weitgehend orthogonal zur Transportrichtung (TR) angeordnete Befestigungselemente (27) umfasst.
     
    9. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 7, wobei eine erste Querschnittsfläche (Q1) quer zur Transportrichtung (TR) eines in Transportrichtung (TR) zuerst innerhalb der Schrumpfvorrichtung (1) montierten Schachtkammer- Moduls (32-1) kleiner ist eine zweite Querschnittsfläche (Q2) quer zur Transportrichtung (TR) eines in Transportrichtung (TR) nachgeordnet montierten Schachtkammer- Moduls (32-3, 32-4) ist.
     
    10. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 7, wobei die Trägerkonstruktion (25) mindestens ein Trennelement (30) umfasst, wobei die mindestens zwei, in Transportrichtung aufeinanderfolgende Schachtkammer- Module (32-n) für Schrumpfmittel (7) so an der Trägerkonstruktion (25) befestigbar sind, dass die Schachtkammer- Module (32-n) durch das Trennelement (30) luftdicht voneinander getrennt sind.
     
    11. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 8, wobei mindestens eines der Befestigungselemente (27) als Trennelement (30) ausgebildet ist.
     
    12. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 10, wobei die Schrumpfvorrichtung (1) mindestens eine Einheit (6) zur Erzeugung von Schrumpfmittel (7) umfasst, über die das Schrumpfmittel (7) von oben in mindestens eine der Schachtwände (2) einbringbar ist und wobei die mindestens zwei Schachtkammer- Module (32-n) einer Schachtwand (2) durch dieselbe Einheit (6) zur Erzeugung von Schrumpfmittel (7) mit Schrumpfmittel (7) beaufschlagbar sind.
     
    13. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 10, wobei die Schrumpfvorrichtung (1) mindestens zwei Einheiten (6-n) zur Erzeugung von Schrumpfmittel (7) umfasst, und wobei den mindestens zwei Schachtkammer- Module (32-n) einer Schachtwand (2) jeweils eine eigene Einheit (6-n) zur Erzeugung von Schrumpfmittel (7) zugeordnet ist, über die diese mit Schrumpfmittel (7) beaufschlagbar sind.
     
    14. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 7, wobei die der Transportstrecke (4) zugewandten Seitenflächen der Schachtkammer- Module (32-n) individuell gestaltete Ausströmflächen (3) umfassen, insbesondere wobei die der Transportstrecke (4) zugewandten Seitenflächen der Schachtkammer- Module (32-4) nur bereichsweise als Ausströmfläche (3) ausgebildet sind.
     
    15. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 7, wobei die der Transportstrecke (4) zugewandten Seitenflächen der Schachtkammer- Module (32-n) konvex oder konkav geformt sind.
     


    Claims

    1. A shrinking apparatus (1) for shrinking packaging means (14) around an article (12) or a set of articles (12) wherein the shrinking apparatus (1) comprises at least one transport lane (4) for the articles (12) or sets of articles, on which transport lane (4) the articles (12), which are wrapped in packaging means (14), are transported in a transport direction (TR), and wherein the shrinking apparatus (1) comprises at least two shaft walls (2) arranged on both sides along the transport lane (4), with respectively at least one outlet surface (3) facing toward the interior space (5) of the shrinking apparatus (1), wherein the outlet surface (3) has a plurality of shrinking means outlet openings (3*), via which a shrinking means (7) is applicable onto the articles (12) wrapped in the packaging means (14), characterised in that the shaft walls (2-n) in a first section (A-A) of the transport lane (4) have a first width (B1) and a first cross section surface (Q1) in perpendicular to the transport direction (TR) and in that the shaft walls (2-n) in a second, following section (B-B) of the transport lane (4) have a second width (B2) and a second cross section surface (Q2) in perpendicular to the transport direction (TR), wherein the first cross section surface (Q1) is smaller than the second cross section surface (Q2), wherein the distance between the two outlet surfaces (3) is greater in the first section (A-A) of the transport lane (4) than in the second, following section (B-B).
     
    2. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 1 wherein the width (Bn) of the shaft walls (2-n) increases continuously in transport direction (TR), or wherein the width (Bn) of the shaft walls (2-n) increases gradually in transport direction (TR).
     
    3. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 1 or 2 wherein the shaft walls (2) between the first section (A-A) with the first cross section surface (Q1) and the second section (B-B) with the second cross section surface (Q2), respectively, comprise at least one separator element (30), which divides the shaft walls (2) into at least two shaft chambers (32-n) arranged one after the other in transport direction (TR).
     
    4. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 3 wherein the separator element (30) airtightly separates the shaft chambers (32-n) from each other.
     
    5. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 4 wherein the shrinking apparatus (1) comprises at least one unit (6) for producing shrinking means (7), via which unit (6) the shrinking means (7) is bringable into at least one of the shaft walls (2) from above, and wherein shrinking means (7) is applicable to the at least two shaft chambers (32-n) of a shaft wall (2) through the same unit (6) for producing shrinking means (7).
     
    6. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 4 wherein the shrinking apparatus (1) comprises at least two units (6-n) for producing shrinking means (7), and wherein each of the at least two shaft chambers (32-1 n) of a shaft wall (2) is assigned an own unit (6-n) for producing shrinking means, via which unit (6-n) shrinking means (7) is applicable to the respective shaft chamber (32-1 n).
     
    7. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 1 wherein the shaft walls (2-6) respectively comprise at least one support structure (25), wherein the length (L25) of the support structure (25) largely corresponds to the length (L) of the respective shaft wall (2-6), and wherein at least two shaft chamber modules (32-n) for shrinking means (7) succeeding each other in transport direction (TR) are mountable at the support structure (25).
     
    8. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 7 wherein the support structure (25) comprises at least one upper frame element, which is at least partially permeable for shrinking means (7), and a plurality of fastening elements (27) arranged largely orthogonal to the upper frame element and largely orthogonal to the transport direction (TR), and/or wherein the support structure (25) comprises at least one lower frame element (26) and a plurality of fastening elements (27) arranged largely orthogonal to the lower frame element (26) and largely orthogonal to the transport direction (TR).
     
    9. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 7 wherein a first cross section surface (Q1) of a shaft chamber module (32-1), which is mounted first in transport direction and transverse to the transport direction (TR) within the shrinking apparatus (1), is smaller than a second cross section surface (Q2) of a shaft chamber module (32-2, 32, 4), which is mounted downstream in transport direction and transverse to the transport direction (TR).
     
    10. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 7 wherein the support structure (25) comprises at least one separator element (30), wherein the at least two shaft chamber modules (32-n) for shrinking means (7) arranged one after the other in transport direction (TR) are fastened at the support structure (25) such that the shaft chamber modules (32-n) are airtightly separated from each other by the separator element (30).
     
    11. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 8 wherein at least one of the fastening elements (27) takes the form of a separator element (30).
     
    12. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 10 wherein the shrinking apparatus (1) comprises at least one unit (6) for producing shrinking means (7), via which unit (6) the shrinking means (7) is bringable into at least one of the shaft walls (2) from above, and wherein shrinking means (7) is applicable to the at least two shaft chamber modules (32-n) of a shaft wall (2) through the same unit (6) for producing shrinking means (7).
     
    13. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 10 wherein the shrinking apparatus (1) comprises at least two units (6-n) for producing shrinking means (7), and wherein each of the at least two shaft chamber modules (32-n) of a shaft wall (2) is assigned an own unit (6-n) for producing shrinking means, via which unit (6-n) shrinking means (7) is applicable to the respective shaft chamber (32-n).
     
    14. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 7 wherein the side surfaces of the shaft chamber modules (32-n) facing the transport lane (4) comprise individually designed outlet surfaces (3), in particular wherein the side surfaces of the shaft chamber modules (32-4) facing the transport lane (4) are only section-wise designed as outlet surfaces (3).
     
    15. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 7 wherein the side surfaces of the shaft chamber modules (32-n) facing the transport lane (4) are formed to be convex or concave.
     


    Revendications

    1. Dispositif de rétraction (1) destiné à faire rétracter des moyens d'emballage (14) autour d'un article (12) ou d'un ensemble d'articles (12), ledit dispositif de rétraction (1) comprenant au moins une voie de transport (4) pour les articles (12) ou les ensembles d'articles sur laquelle des articles (12) enveloppés de moyen d'emballage (14) sont transportés dans une direction de transport (TR), et ledit dispositif de rétraction (1) comprenant au moins deux parois de puits (2) qui sont disposées de part et d'autre le long de ladite voie de transport (4) et qui présentent chacune au moins une surface d'échappement (3) montrant vers l'espace intérieur (5) du dispositif de rétraction (1), la surface d'échappement (3) présentant une pluralité d'orifices de sortie de milieu de rétraction (3*) par lesquels les articles (12) enveloppés de moyen d'emballage (14) peuvent être alimentés en un milieu de rétraction (7), caractérisé par le fait que les parois de puits (2-n) présentent, dans une première zone (A-A) de la voie de transport (4), une première largeur (B1) et une première aire de la section (Q1) perpendiculaire à la direction de transport (TR) et que les parois de puits (2-n) présentent, dans une deuxième zone (B-B) suivante de la voie de transport (4), une deuxième largeur (B2) et une deuxième aire de la section (Q2) perpendiculaire à la direction de transport (TR), la première aire de la section (Q1) étant inférieure à la deuxième aire de la section (Q2), la distance séparant les deux surfaces d'échappement (3) dans la première zone (A-A) de la voie de transport (4) étant supérieure à celle dans la deuxième zone (B-B) suivante.
     
    2. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 1, dans lequel la largeur (Bn) des parois de puits (2-n) augmente de façon continue dans la direction de transport (TR) ou dans lequel la largeur (Bn) des parois de puits (2-n) augmente graduellement dans la direction de transport (TR).
     
    3. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 1 ou 2, dans lequel les parois de puits (2) comprennent, entre ladite première zone (A-A) ayant la première aire de la section (Q1) et ladite deuxième zone (B-B) ayant la deuxième aire de la section (Q2), respectivement au moins un élément séparateur (30) qui divise les parois de puits (2) en au moins deux chambres de puits (32-n) qui, vu dans la direction de transport (TR), sont disposées les unes après les autres.
     
    4. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 3, dans lequel ledit élément séparateur (30) sépare les chambres de puits (32-n) de manière hermétique les unes des autres.
     
    5. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 4, dans lequel le dispositif de rétraction (1) comprend au moins une unité (6) de génération de milieu de rétraction (7) par laquelle le milieu de rétraction (7) peut être introduit d'en haut dans l'une au moins des parois de puits (2), et dans lequel lesdites au moins deux chambres de puits (32-n) d'une paroi de puits (2) peuvent être alimentées en milieu de rétraction (7) par la même unité (6) de génération de milieu de rétraction (7).
     
    6. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 4, dans lequel le dispositif de rétraction (1) comprend au moins deux unités (6-n) de génération de milieu de rétraction (7), et dans lequel auxdites au moins deux chambres de puits (32-1 n) d'une paroi de puits (2) est associée respectivement une propre unité (6-n) de génération de milieu de rétraction (7) par laquelle celles-ci peuvent être alimentées en milieu de rétraction (7).
     
    7. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 1, dans lequel les parois de puits (2-6) comprennent chacune au moins une construction de support (25), la longueur (L25) de ladite construction de support (25) correspondant dans une large mesure à la longueur (L) de la paroi de puits (2-6) respective, et dans lequel au moins deux modules de chambre de puits (32-n) pour milieu de rétraction (7), qui se succèdent dans la direction de transport (TR), peuvent être montés sur la construction de support (25).
     
    8. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 7, dans lequel la construction de support (25) comprend au moins un élément de cadre supérieur au moins partiellement perméable au milieu de rétraction (7) et une pluralité d'éléments de fixation (27) disposés dans une large mesure orthogonalement audit élément de cadre supérieur et dans une large mesure orthogonalement à la direction de transport (TR), et/ou dans lequel la construction de support (25) comprend au moins un élément de cadre inférieur (26) et une pluralité d'éléments de fixation (27) disposés dans une large mesure orthogonalement audit élément de cadre inférieur (26) et dans une large mesure orthogonalement à la direction de transport (TR).
     
    9. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 7, dans lequel une première aire de la section (Q1) transversale à la direction de transport (TR) d'un module de chambre de puits (32-1) qui, dans la direction de transport (TR), est monté en premier à l'intérieur du dispositif de rétraction (1), est inférieure à une deuxième aire de la section (Q2) transversale à la direction de transport (TR) d'un module de chambre de puits (32-3, 32-4) monté en aval dans la direction de transport (TR).
     
    10. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 7, dans lequel ladite construction de support (25) comprend au moins un élément séparateur (30), lesdits au moins deux modules de chambre de puits (32-n) pour milieu de rétraction (7) qui se succèdent dans la direction de transport (TR), pouvant être fixés sur la construction de support (25) de telle manière que les modules de chambre de puits (32-n) sont séparés hermétiquement les uns des autres par ledit élément séparateur (30).
     
    11. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 8, dans lequel l'un au moins des éléments de fixation (27) est réalisé comme élément séparateur (30).
     
    12. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 10, dans lequel le dispositif de rétraction (1) comprend au moins une unité (6) de génération de milieu de rétraction (7) par laquelle le milieu de rétraction (7) peut être introduit d'en haut dans l'une au moins des parois de puits (2), et dans lequel lesdits au moins deux modules de chambre de puits (32-n) d'une paroi de puits (2) peuvent être alimentés en milieu de rétraction (7) par la même unité (6) de génération de milieu de rétraction (7).
     
    13. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 10, dans lequel le dispositif de rétraction (1) comprend au moins deux unités (6-n) de génération de milieu de rétraction (7), et dans lequel auxdits au moins deux modules de chambre de puits (32-n) d'une paroi de puits (2) est associée respectivement une propre unité (6-n) de génération de milieu de rétraction (7) par laquelle ceux-ci peuvent être alimentés en milieu de rétraction (7).
     
    14. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 7, dans lequel les surfaces latérales des modules de chambre de puits (32-n) qui montrent vers la voie de transport (4) comprennent des surfaces d'échappement (3) configurées individuellement, dans lequel, en particulier, les surfaces latérales des modules de chambre de puits (32-4) qui montrent vers la voie de transport (4) ne sont réalisées que par zones en tant que surface d'échappement (3).
     
    15. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 7, dans lequel les surfaces latérales des modules de chambre de puits (32-n) qui montrent vers la voie de transport (4) sont formées de façon convexe ou concave.
     




    Zeichnung















































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente