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(11) |
EP 1 671 066 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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24.02.2016 Patentblatt 2016/08 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.12.2009 Patentblatt 2009/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.09.2004 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/010685 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/031215 (07.04.2005 Gazette 2005/14) |
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| (54) |
GASKOCHSTELLE
GAS COOKING SURFACE
FOURNEAU GAZ
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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| (30) |
Priorität: |
25.09.2003 EP 03360109
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.06.2006 Patentblatt 2006/25 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- OBERHOMBURG, Martin
58300 Wetter (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 135 157 EP-A- 0 836 054 EP-A1- 0 729 292 DE-A1- 4 133 660 DE-C- 953 903 DE-U- 9 407 567
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EP-A- 0 773 409 EP-A- 1 215 441 WO-A1-01/29483 DE-A1- 10 101 733 DE-T2- 68 905 364 US-A- 5 575 638
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Gaskochstelle mit zumindest einem Gasbrenner und einer
Steuereinrichtung zur Einstellung von Heizleistungsstufen, welcher Gasbrenner in Abhängigkeit
von der eingestellten Heizleistungsstufe in einer Dauerbetriebsart, in der eine kontinuierliche
Gaszufuhr zu dem Heizelement erfolgt, oder in einer Taktbetriebsart arbeitet, in der
eine diskontinuierliche Gaszufuhr zu dem Gasbrenner erfolgt.
[0002] Aus
US 5,575,638 ist eine gattungsgemäße Gaskochstelle bekannt, die in einer Dauerbetriebsart oder
in einer Taktbetriebsart betrieben werden kann. In der Taktbetriebsart wird der Brenner
zeitgesteuert ein- und ausgeschaltet. Dadurch kann eine Heizleistung eingestellt werden,
die unterhalb einer Minimum-Heizleistung liegt, bei der der Gasbrenner mit einer minimalen
kontinuierlichen Gaszufuhr in der Dauerbetriebsart in Betrieb ist.
[0003] Aus
EP 0 729 292 ist eine Gaskochstelle mit einem Leistungsregler bekannt, der einen Plus-Taster und
einen Minus-Taster aufweist. Beim Einschalten der Gaskochstelle durch ein einmaliges
Betätigen des Minus-Tasters stellt eine Tastschaltereinrichtung direkt eine mittlere
Kochstufe ein. Beim Einschalten der Gaskochstelle durch ein einmaliges Betätigen des
Plus-Tasters stellt die Tastschaltereinrichtung direkt die maximale Kochstufe ein.
[0004] Eine Gaskochstelle des nächstkommenden Standes der Technik zeigt die
DE 94 07 567 U.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Gaskochstelle bereitzustellen, bei
der eine benutzerfreundliche Bedienung gewährleistet ist.
[0006] Die Aufgabe ist durch eine Gaskochstelle mit den Merkmalen des Patentanspruches 1
gelöst. Gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 stellt die Steuereinrichtung
beim Einschalten des Gasbrenners durch den Tastschalter selbsttätig eine Start-Heizleistungsstufe
ein, bei der der Gasbrenner in der Dauerbetriebsart arbeitet. Dadurch wird die Taktbetriebsart
des Gasbrenners unmittelbar nach dem Einschalten vermieden. Eine Verwirrung darüber,
ob in einer "Aus"-Zeit des Gasbrenners in der Taktbetriebsart eventuell eine Störung
des Gasbrenners vorliegt, ist daher vermieden. Ausgehend von der vorbestimmten Start-Heizleistungsstufe
kann der Tastschalter bei einer weiteren Tastbetätigung auf die gewünschte Heizleistungsstufe
schalten. Die durch die Steuereinrichtung automatisch eingestellte Start-Heizleistung
ist eine minimale Heizleistung in der Dauerbetriebsart des Gasbrenners.
[0007] Bedientechnisch von Vorteil ist es, wenn der Gasbrenner durch eine erstmalige Betätigung
des Tastschalters eingeschaltet werden kann. Dadurch ist ein separater EinSchalter
zur Inbetriebnahme des Gasbrenners nicht erforderlich. Eine Aktivierung der Gaskochstelle
vor dem Einschalten kann durch einen separaten Hauptschalter erfolgen.
[0008] Bedienfreundlich ist es, wenn die Steuereinrichtung eine Plus-Taste zur Erhöhung
der Heizleistung und eine Minus-Taste zur Reduzierung der Heizleistung aufweist. Insbesondere
in Kombination mit einer 7-Segment-Anzeige wird mit den Plus- und Minus-Tasten eine
bedienerfreundliche sowie mit Hinblick auf die Reinigung günstige Leistungseinstellung
erreicht.
[0009] Bevorzugt kann durch eine erstmalige Betätigung der Plustaste und/oder der Minustaste
der Steuereinrichtung ein Einschalten des Gasbrenners erfolgen. In diesem Fall kann
ein zusätzlicher separater Einschalter eingespart werden. Gegebenfalls ist das Einschalten
des Gasbrenners erst möglich, nachdem ein zusätzlicher Hauptschalter die Gaskochstelle
aktiviert.
[0010] Bevorzugt kann das Einschalten des Gasbrenners durch eine erstmalige Betätigung des
Plus-Tasters des Leistungsreglers erfolgen. Daraufhin kann die Steuereinrichtung automatisch
eine Start-Heizleistung einstellen. In diesem Fall ist die Start-Heizleistungsstufe
eine minimale Heizleistungsstufe in der Dauerbetriebsart.
[0011] Durch eine weitere Betätigung des Plus-Tasters erfolgt eine schrittweise Leistungserhöhung
des Gasbrenners.
[0012] Ebenso kann es vorteilhaft sein, wenn das Einschalten des Gasbrenners durch eine
erstmalige Betätigung des Minus-Tasters der Steuereinrichtung erfolgt.
[0013] Für eine exakte Einstellung der Heizleistung des Gasbrenners in einem unteren Leistungsbereich
ist es günstig, wenn im unteren Leistungsbereich der Gasbrenner in der Taktbetriebsart
arbeitet. Dadurch kann auch unteren Leistungsbereich eine exakt definierte Gasmenge
zum Gasbrenner geführt werden.
[0014] Ein Ausschalten des Gasbrenners kann durch eine Betätigung der Minus-Taster bei einer
eingestellten minimalen Heizleistung in der Taktbetriebsart erfolgen. Alternativ kann
das Ausschalten des Gasbrenners auch durch ein gleichzeitiges Betätigen des Plus-Tasters
und des Minus-Tasters erfolgen. Weiterhin kann das Ausschalten des Gasbrenners auch
durch eine Betätigung des Plus-Tasters bei einer eingestellten maximalen Heizleistung
in der Dauerbetriebsart erfolgen.
[0015] Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten Figuren
beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- ein schematisches Blockschaltbild einer Gaskochstelle mit einem Bedienfeld, einer
Gasventilsteueranordnung sowie einem Gasbrenner; und
- Figur 2
- ein Diagramm, das den Gasdurchsatz in Abhängigkeit von den eingestellten Heizleistungsstufen
sowie ein jeweils zugeordnetes Zeichen zeigt, das von einer Anzeigeeinrichtung angezeigt
ist.
[0016] In der Figur 1 ist stark schematisiert ein Gasbrenner 1 einer Gaskochstelle dargestellt.
Dieser ist über eine Hauptleitung 3 mit einem Gasleitungsnetz verbunden. In der Hauptleitung
3 ist eine Gasventilsteueranordnung 5 angeordnet. Mittels der Steueranordnung 5 wird
ein Gasdurchsatz zum Gasbrenner 1 entsprechend einer gewünschten Heizleistung eingestellt.
Nicht dargestellt sind die für die Gaskochstelle üblichen Sicherheitselemente, wie
etwa ein Thermoelement und ein zugehöriges Magnetventil zur Sicherheitsabschaltung
des Gasbrenners beim Erlöschen einer Flamme.
[0017] Die Steueranordnung 5 weist vier parallel geschaltete Steuerleitungen 7, 9, 11, 13
auf. Diese Steuerleitungen zweigen von der Hauptleitung 3 ab und vereinen sich anschließend
wieder zu einer Brennerzuleitung 15. Diese mündet in eine Brennerdüse 14. In jeder
der Steuerleitungen 7 bis 13 ist jeweils ein elektrisch betätigbares Magnetschaltventil
17 angeordnet. Die Magnetschaltventile 17 sind zwischen einer Schließstellung und
einer Offenstellung schaltbar und über Signalleitungen 19 mittels einer elektronischen
Steuereinrichtung 21 ansteuerbar. Über die Steuereinrichtung 21 kann ein Benutzer
Heizleistungsstufen des Gasbrenners 1 einstellen.
[0018] Die Steuereinrichtung 21 kann die Magnetschaltventile 17 unabhängig voneinander ansteuern.
Den in den Steuerleitungen 7, 9, 11, 13 angeordneten Magnetventilen 17 sind Drosselelemente
23, 25, 27, 29 nachgeschaltet. Der Durchmesser jedes Drosselelements bestimmt dessen
Durchlassquerschnitt. Sind alle Steuerleitungen 7, 9, 11, 13 geöffnet, so wird ein
maximaler Gasdurchsatz zum Brenner geleitet.
[0019] Die Durchlassquerschnitte der Drosselelemente sind werksseitig ausgelegt. Hierbei
lässt das erste Drosselelement 23 ca. 20 %, das zweite Drosselelement 25 ca. 24 %,
das dritte Drosselelement 27 ca. 30 % und das vierte Drosselelement 29 ca. 35 % des
maximalen Gasdurchsatzes durch. Mittels der in den Steuerleitungen parallel angeschalteten
Magnetventilen 17 ergeben sich durch Kombinationen der Offen- und Schließstellungen
16 (d. h. 2
4) theoretisch einstellbare Heizleistungsstufen mit unterschiedlichen Teilgasdurchsätzen.
Aus diesen werksseitig neun Heizleistungsstufen ausgewählt und in der Steuereinrichtung
21 gespeichert. Die in der Steuereinrichtung 21 gespeicherten Heizleistungsstufen
sind über einen Leistungsregler 31 einstellbar. Dieser ist in einem Bedienfeld 33
angeordnet und über eine Signalleitung 34 mit der Steuereinrichtung 21 in Verbindung.
In dem Bedienfeld 33 ist ferner eine Anzeigeeinrichtung 35 in Form einer herkömmlichen,
einstelligen 7-Segment-Anzeige angeordnet. Der Leistungsregler 31 weist eine Plus-Taste
37 und eine Minus-Taste 39 auf.
[0020] Der von dem Drosselelement 23 in der Steuerleitung 7 bereitgestellte Gasdurchsatz
von 20 % des maximalen Gasdurchsatzes entspricht einem minimalen Gasdurchsatz oder
einer minimalen Heizleistung. Bei der minimalen Heizleistung ist gerade noch ein Dauerbetrieb
des Gasbrenners 1 ermöglicht, ohne dass dessen Flammen erlöschen (minimaler kontinuierlicher
Gasdurchsatz). Bei einer Einstellung des Leistungsreglers 31 auf diese minimale Heizleistungsstufe
öffnet daher die Steuereinrichtung 21 dauerhaft das Magnetschaltventil 17 in der ersten
Steuerleitung 7. Die Magnetschaltventile der anderen Steuerleitungen sind dagegen
geschlossen gehalten. Für Heizleistungen unterhalb des minimal möglichen kontinuierlichen
Gasdurchsatzes von 20 % steuert die Steuereinrichtung 21 das Magnetventil 17 der Steuerleitung
7 in einem Taktbetrieb auf und zu. Zugleich wird bei jedem Öffnen des Magnetschaltventils
in der Steuerleitung 7 die nicht dargestellte Zündeinrichtung zur erneuten Zündung
des Gasbrenners betätigt. In Abhängigkeit von den durch die Steuereinrichtung 21 vorgegebenen
Taktzeiten sind daher Heizleistungen auch unterhalb des minimalen kontinuierlichen
Gasdurchsatzes einstellbar.
[0021] Wie aus dem Diagramm der Figur 2 hervorgeht, können die Leistungsstufen des Gasbrenners
1 in eine erste Gruppe I und in eine zweite Gruppe II unterteilt werden. In der ersten
Gruppe I arbeitet der Gasbrenner 1 in der Dauerbetriebsart. In der zweiten Gruppe
II arbeitet der Gasbrenner 1 in der Taktbetriebsart. Dabei sind der ersten Leistungsstufen-Gruppe
I Zeichen aus einem ersten Symbolsatz zugeordnet. Der erste Symbolsatz besteht aus
den Ziffern einer Zahlenreihe von "0" bis "9", die in der 7-Segment-Anzeige 35 anzeigbar
sind. Die zweite Leistungsstufen-Gruppe II weist Leistungsstufen auf, bei denen der
Gasbrenner in der Taktbetriebsart arbeitet. Der zweiten Leistungsstufen-Gruppe II
sind Zeichen aus einem zweiten Symbolsatz zugeordnet. Der zweite Symbolsatz ergibt
sich aus Kombinationen der drei übereinanderliegenden Quersegmente 41, 43, 45 der
7-Segment-Anzeige 35. Diese werden in unterschiedlicher Anzahl in der 7-Segment-Anzeige
35 angezeigt.
[0022] Nachfolgend ist anhand der Figur 2 ein Betrieb des Gasbrenners 1 in der niedrigsten
Leistungsstufe 47 in der Taktbetriebsart II beschrieben. Die niedrigste Leistungsstufe
47 ist in der 7-Segment-Anzeige 35 der Figur 2 mit dem Zeichen "_" dargestellt. Bei
dieser Leistungsstufe 47 des Gasbrenners 1 wird gemäß dem Diagramm der Figur 2 nur
das unteren Quersegment 41 der 7-Segment-Anzeige 35 angezeigt. In diesem Fall wird
der Gasbrenner 1 getaktet angesteuert. Dabei beträgt in einem Taktintervall t
T von einer Minute eine "Ein"-Zeit t
ein 10 Sekunden und eine "Aus"-Zeit t
aus 50 Sekunden. Durch ein einmaliges Antippen des Plus-Tasters 37 stellt der Benutzer
die nächsthöhere Leistungsstufe ein, die durch das Zeichen "=" dargestellt ist. Diese
Leistungsstufe ist durch eine Ansteuerung des unteren Quersegments 41 und des mittleren
Quersegments 43 der 7-Segment-Anzeige 35 angezeigt. Dabei beträgt die "Ein"-Zeit t
ein 20 Sekunden und die "Aus"-Zeit t
aus 40 Sekunden. Durch ein erneutes Antippen des Plus-Tasters 37 wird die in der Taktbetriebsart
höchste Leistungsstufe 48 erreicht. Die höchste Leistungsstufe 48 ist in der 7-Segment-Anzeige
35 mit den drei angesteuerten Quersegmenten 41, 43, 45 als "≡" dargestellt. In der
Leistungsstufe 48 beträgt t
ein = 30 Sekunden und t
aus = 30 Sekunden.
[0023] Durch ein weiteres Antippen des Plus-Tasters 37 schaltet gemäß der Figur 2 die Steuereinrichtung
21 von der Leistungsstufe 48 auf die nächsthöhere Leistungsstufe 49, die in der 7-Segment-Anzeige
35 mit dem Zeichen "1" angezeigt ist. In dieser Leistungsstufe 49 wird dem Gasbrenner
1 die minimale Gaszufuhr von 20 % kontinuierlich zugeführt, die für eine Dauerbetriebsart
des Gasbrenners notwendig ist. In entsprechender Weise können mittels des Leistungsreglers
31 die weiteren Heizleistungen bis zu der höchsten Leistungsstufe 51 eingestellt werden,
die mit dem Zeichen "9" dargestellt ist und einer maximalen Heizleistung des Gasbrenners
zugeordnet ist. Zur Reduzierung der Heizleistung des Gasbrenners 1 bis zur geringsten
Heizleistungsstufe 47 mit dem Zeichen "_" ist die Minus-Taste 39 des Leistungsreglers
31 zu betätigen.
[0024] Ein Einschalten des Gasbrenners 1 erfolgt durch eine erstmalige Betätigung des Plus-Tasters
37 des Leistungsreglers 31. Daraufhin stellt die Steuereinrichtung 21 automatisch
als eine Start-Heizleistungsstufe die Heizleistungsstufe 49 ein, wie sie in der Figur
2 mit dem Zeichen "1" gezeigt ist. In der Start-Heizleistungsstufe 49 ist die Dauerbetriebsart
des Gasbrenners 1 ermöglicht. In dieser Leistungsstufe 49 gewährleistet die minimale
kontinuierliche Gaszufuhr von 20 % des maximalen Gasdurchsatzes die Dauerbetriebsart
des Gasbrenners 1. Da beim Start des Kochvorganges die Dauerbetriebsart eingestellt
ist, kann eine Verwirrung des Benutzers über eine Betriebsfähigkeit des Gasbrenners
1 vermieden werden. Der Benutzer könnte nämlich gerade in dem Zeitintervall t
aus in der Taktbetriebsart des Gasbrenners 1 beim Start des Brennerbetriebs fälschlicherweise
einen Brennerdefekt vermuten. Vor dem Einschalten des Gasbrenners 1 kann aus Sicherheitsgründen
das Gaskochfeld zunächst mittels eines nicht dargestellten Hauptschalters aktiviert
werden.
[0025] Das Ausschalten des Gasbrenners 1 erfolgt vorliegend durch eine gleichzeitige Betätigung
des Plus-Tasters 37 und des Minus-Tasters 39. Alternativ kann der Gasbrenner 1 ausgeschaltet
werden, wenn bei der niedrigsten Leistungsstufe 47 die Minus-Taste 39 gedrückt wird.
1. Gaskochstelle mit zumindest einem Gasbrenner (1) und einer Steuereinrichtung (21)
zur Einstellung von Heizleistungsstufen, welcher Gasbrenner (1) in Abhängigkeit von
der eingestellten Heizleistungsstufe in einer Dauerbetriebsart (I), in der eine kontinuierliche
Gaszufuhr zu dem Gasbrenner (1) erfolgt, oder in einer Taktbetriebsart (II) arbeitet,
in der eine diskontinuierliche Gaszufuhr zu dem Gasbrenner (1) erfolgt, wobei die
Steuereinrichtung (21) zum Schalten zwischen den Heizleistungsstufen einen Tastschalter
(37,39) aufweist, der sowohl die der Dauerbetriebsart (I) als auch der Taktbetriebsart
(II) zugeordneten Heizleistungsstufen schaltet, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Einschalten des Gasbrenners (1) durch den Tastschalter (37,39) die Steuereinrichtung
(21) selbsttätig eine Start-Heizleistungsstufe (49) einstellt, bei der der Gasbrenner
(1) in der Dauerbetriebsart (I) arbeitet, wobei die durch die Steuereinrichtung (21)
selbsttätig eingestellte Start-Heizleistungsstufe (49) eine minimale Heizleistungsstufe
(49) in der Dauerbetriebsart (I) ist.
2. Gaskochstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasbrenner (1) durch eine erstmalige Betätigung des Tastschalters (37,39) eingeschaltet
ist.
3. Gaskochstelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tastschalter (37,39) eine Plus-Taste (37) zur Erhöhung der Heizleistung und/oder
eine Minus-Taste (39) zur Reduzierung der Heizleistung aufweist.
4. Gaskochstelle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einschalten des Gasbrenners (1) durch eine erstmalige Betätigung des Plus-Tasters
(37) und/oder Minus-Tasters (39) erfolgt.
5. Gaskochstelle nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ausschalten des Gasbrenners (1) durch eine gleichzeitige Betätigung des Plus-Tasters
(37) und des Minus-Tasters (39) erfolgt.
6. Gaskochstelle nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ausschalten des Gasbrenners (1) durch eine Betätigung des Minus-Tasters (39)
bei einer minimalen Heizleistungsstufe (47) in der Taktbetriebsart (II) erfolgt.
7. Gaskochstelle nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ausschalten des Gasbrenners (1) durch eine Betätigung des Plus-Tasters (37) bei
einer maximalen Heizleistungsstufe (51) in der Taktbetriebsart (II) erfolgt.
8. Gaskochstelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasbrenner (1) in einem oberen Leistungsbereich in der Dauerbetriebsart (I) und
in einem unteren Leistungsbereich in der Taktbetriebsart (II) arbeitet.
1. Gas cooking surface having at least one gas burner (1) and a control device (21) for
setting heat output stages, said gas burner (1) operating, as a function of the heat
output stage set, in a continuous mode (I) in which the gas burner (1) is continuously
supplied with gas, or in a clocked mode (II) in which the gas burner (1) is supplied
with gas in an intermittent manner, wherein for switching between the heat output
stages the control device (21) has a touch contact (37, 39) that switches the heat
output stages associated with both the continuous mode (I) and the clocked mode (II),
characterised in that when the gas burner (1) is switched on by the touch contact (37, 39) the control
device (21) automatically sets an initial heat output stage (49), in which the gas
burner (1) operates in the continuous operating mode (I), wherein the initial heat
output stage (49) automatically set by the control device (21) is a minimum heat output
stage (49) in the continuous operating mode (I).
2. Gas cooking surface according to claim 1, characterised in that the gas burner (1) is switched on by a first-time actuation of the touch contact
(37, 39).
3. Gas cooking surface according to one of the preceding claims, characterised in that the touch contact (37, 39) has a plus button (37) for increasing the heat output
and/or a minus button (39) for reducing the heat output.
4. Gas cooking surface according to claim 3, characterised in that the gas burner (1) is switched on by a first-time actuation of the plus button (37)
and/or minus button (39).
5. Gas cooking surface according to one of claims 3 or 4, characterised in that the gas burner (1) is switched off by a simultaneous actuation of the plus button
(37) and the minus button (39).
6. Gas cooking surface according to one of claims 3 to 5, characterised in that the gas burner (1) is switched off by an actuation of the minus button (39) at a
minimum heat output stage (47) in the clocked mode (II).
7. Gas cooking surface according to one of claims 3 to 5, characterised in that the gas burner (1) is switched off by an actuation of the plus button (37) at a maximum
heat output stage (51) in the clocked mode (II).
8. Gas cooking surface according to one of the preceding claims, characterised in that the gas burner (1) operates in an upper output range in the continuous operating
mode (I) and in a lower output range in the clocked mode (II).
1. Point de cuisson à gaz avec au moins un brûleur à gaz (1) et un dispositif de commande
(21) pour régler des niveaux de puissance de chauffage, lequel brûleur à gaz (1),
en fonction du niveau de puissance de chauffage défini par réglage, fonctionne dans
un mode de fonctionnement continu (I), dans lequel l'alimentation en gaz du brûleur
à gaz (1) est continue, ou dans un mode de fonctionnement à cycles (II), dans lequel
l'alimentation en gaz du brûleur à gaz (1) est discontinue, le dispositif de commande
(21) comportant, pour commuter entre les niveaux de puissance de chauffage, un commutateur
à touches (37, 39) qui commute les niveaux de puissance de chauffage associés tant
au mode de fonctionnement continu (I) qu'au mode de fonctionnement à cycles (II),
caractérisé en ce que, en cas de mise en marche du brûleur à gaz (1) par le commutateur à touches (37,
39), le dispositif de commande (21) règle automatiquement un niveau de puissance de
chauffage de départ (49) dans lequel le brûleur à gaz (1) fonctionne en mode de fonctionnement
continu (I), le niveau de puissance de chauffage de départ (49) réglé automatiquement
par le dispositif de commande (21) étant un niveau minimal de puissance de chauffage
(49) en mode de fonctionnement continu (I).
2. Point de cuisson à gaz selon la revendication 1, caractérisé en ce que le brûleur à gaz (1) est mis en marche par un premier actionnement du commutateur
à touches (37, 39).
3. Point de cuisson à gaz selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le commutateur à touches (37, 39) présente une touche « plus » (37) pour augmenter
la puissance de chauffage et/ou une touche « moins » (39) pour réduire la puissance
de chauffage.
4. Point de cuisson à gaz selon la revendication 3, caractérisé en ce que la mise en marche du brûleur à gaz (1) s'effectue par un premier actionnement de
la touche « plus » (37) et/ou de la touche « moins » (39).
5. Point de cuisson à gaz selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisé en ce qu'une coupure du brûleur à gaz (1) s'effectue par actionnement simultané de la touche
« plus » (37) et de la touche « moins » (39).
6. Point de cuisson à gaz selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce qu'une coupure du brûleur à gaz (1) s'effectue par actionnement de la touche « moins
» (39) à un niveau minimal de puissance de chauffage (47) en mode de fonctionnement
à cycles (II).
7. Point de cuisson à gaz selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce qu'une coupure du brûleur à gaz (1) s'effectue par actionnement de la touche « plus »
(37) à un niveau maximal de puissance de chauffage (51) en mode de fonctionnement
à cycles (II).
8. Point de cuisson à gaz selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le brûleur à gaz (1) fonctionne en mode de fonctionnement continu (I) dans une plage
de puissance supérieure et en mode de fonctionnement à cycles (II) dans une plage
de puissance inférieure.


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