(19)
(11) EP 2 581 697 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
24.02.2016  Patentblatt  2016/08

(21) Anmeldenummer: 12187561.1

(22) Anmeldetag:  08.10.2012
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F41A 9/79(2006.01)
F41A 9/34(2006.01)

(54)

Munitionsbehälter

Munitions container

Récipient à munitions


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 10.10.2011 DE 102011054325

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
17.04.2013  Patentblatt  2013/16

(73) Patentinhaber: Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG
80997 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Becker, Wolfgang
    34127 Kassel (DE)

(74) Vertreter: Feder Walter Ebert 
Patentanwälte Achenbachstrasse 59
40237 Düsseldorf
40237 Düsseldorf (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 0 141 109
US-A- 2 874 615
US-A- 4 393 746
FR-A- 1 178 742
US-A- 4 213 376
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Munitionsbehälter zur Aufnahme eines Munitionsgurts mit Munition, mit wenigstens einem schwenkbar gelagerten Führungselement zur Kippstabilisierung der Munition.

    [0002] Derartige Munitionsbehälter sind im Stand der Technik bekannt. Sie werden insbesondere im Zusammenhang mit Waffensystemen verwendet, bei denen es darauf ankommt, einen mit Patronen bestückten Munitionsgurt mit hoher Geschwindigkeit einem Waffensystem zuzuführen. Derartige Behälter haben in der Regel die Form eines Quaders mit einem Boden, einem Deckel und Seitenwänden. Die Breite des Bodens entspricht der Länge der aufzunehmenden Munition. Die aufmunitionierten Munitionsgurte werden in den Behälter schlangenförmig bzw. mäanderförmig eingelegt, so dass der Munitionsgurt in einzelne Lagen geschichtet angeordnet ist. Man spricht auch vom Einfalten des Munitionsgurts oder einer schlingenartigen Anordnung des Munitionsgurts.

    [0003] Als nachteilig an den bekannten Munitionsbehältern hat sich herausgestellt, dass sich die Lage der Munition im Munitionsbehälter bei Lagerung, insbesondere aber beim Transport bzw. bei Bewegung des Munitionsbehälters verändert, so dass sich die Munition verkeilt und daher nur mit erhöhtem Kraftaufwand aus dem Munitionsbehälter herausgezogen werden kann. Das Problem der Lageänderungen tritt insbesondere dann auf, wenn der Munitionsbehälter bereits teilweise entleert ist. In der Folge ergeben sich am nachgeschalteten Waffensystem Funktionsstörungen, weil die Munition nicht mehr einwandfrei und leichtgängig zugeführt wird.

    [0004] Die DE 25 44 208 C2 zeigt einen Munitionsbehälter mit verschiebbaren, stabförmigen Elementen zur Stabilisierung, die in gegenüberliegenden Führuhgsschlitzen translatorisch geführt werden. Durch die Führung kann jedoch ein Verkanten der Stäbe auftreten, wodurch die Funktionsfähigkeit behindert sein kann.

    [0005] In der FR 1 178 742 A ist ein Munitionsbehälter zur Aufnahme eines Munitionsgurtes mit Munition offenbart, wobei an einer Seitenwand des Munitionsbehälters schwenkbewegliche Führungselemente zur Kippstabilisierung der Munition gelagert sind.

    [0006] Als Nachteilig hat sich dabei herausgestellt, dass die Handhabung der Führungselemente, insbesondere bei der Montage, der Demontage und der Wartung erschwert ist, da die Führungselemente mitunter nur schwer zugänglich sind.

    [0007] Ausgehend davon stellt sich die Erfindung die Aufgabe, einen Munitionsbehälter mit Führungselementen aufzuzeigen, bei welchem die Handhabbarkeit der Führungselemente vereinfacht ist.

    [0008] Die Lösung dieser Aufgabe besteht in einem Munitionsbehälter mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterentwicklungen des Munitionsbehälters gehen aus den Unteransprüchen 2 bis 13 hervor.

    [0009] Beim erfindungsgemäßen Munitionsbehälter zur Aufnahme eines Munitionsgurts mit Munition, mit wenigstens einem schwenkbar gelagerten Führungselements zur Kippstabilisierung der Munition, ist dafür das Führungselement über einen Grundkörper und über ein am Grundkörper angeordnetes Gelenk an einer Seitenwand gelagert, wobei der Grundkörper in eine Führungsschiene im Munitionsbehälter einschiebbar ist.

    [0010] Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist darin zu sehen, dass dadurch eine besonders flexible Ausrüstung von Munitionsbehältern mit Führungselementen geschaffen wird. Die Führungselemente können je nach Bedarf auch herausgenommen oder ausgetauscht werden. Weiterhin ist eine Nachrüstung von Munitionsbehältern mit Führungselementen möglich.

    [0011] Weiterhin kann das Führungselement die Munition in der Lage, insbesondere hinsichtlich Kippen, stabilisieren. Die Kontur der Munition kann an einem Ende konisch verjüngt sein. Dadurch ergibt sich eine Neigung der Munition an diesem Ende einzusacken, d.h. zu kippen. Durch das Kippen kommt es zur Verkeilung oder Verkantung der Munition im Munitionsbehälter. Aufgrund des im Behälter angeordneten Führungselements wird das Kippen unterbunden, so dass die Munition auch bei längerer Lagerung und hohen Beschleunigungen stets bezüglich ihrer Längsachse parallel ausgerichtet bleibt. Auf diese Weise ist eine einwandfreie und leichtgängige Zuführung der Munition über ein Zuführsystem zu einem Waffensystem gewährleistet. Die Länge des Führungselements entspricht mindestens der Hälfte der Länge des Munitionsbehälters. Das Führungselement kann sich in der Breite über die lichte Breite des Munitionsbehälters erstrecken. Beim Ausziehen der Munition wird das Führungselement mitgenommen und in Auszugsrichtung, insbesondere nach oben, verschwenkt.

    [0012] Die Erfindung umfasst auch ein Waffensystem mit einem Zuführsystem, dem ein erfindungsgemäßer Munitionsbehälter zugeordnet ist, sowie ein Zuführsystem, an das ein erfindungsgemäßer Munitionsbehälter gekoppelt ist. Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein erfindungsgemäßer Munitionsbehälter mit Munition.

    [0013] Besonders vorteilhaft ist das Führungselement derart gelagert, dass das Führungselement zwischen zwei Lagen des Munitionsgurts einlegbar ist, insbesondere zwischen jede zweite oder vierte Lage. Auf diese Weise kann das Führungselement die Munition direkt abstützen und gegen Kippen sichern. Das Führungselement kann sich über einen Großteil der Länge einer Lage erstrecken. Es kann sich aber auch nur bis etwa zur Mitte des Munitionsbehälters erstrecken. Letzteres ist besonders dann vorteilhaft, wenn die Auszugsrichtung der Munition nicht seitlich, sondern in der Mitte vertikal nach oben gerichtet ist.

    [0014] Zweckmäßigerweise ist das Führungselement an einer Stirnseite des Munitionsbehälters gelagert. Die stirnseitige Lagerung ermöglicht es, das Führungselement besonders einfach zwischen den Lagen zu platzieren. Dies ist besonders raumsparend. Durch die derart angeordneten Führungselemente wird die Kapazität des Munitionsbehälters für die Aufnahme von Munition nicht verringert. Die Munition muss auch nicht mehr, wie bei älteren Munitionsbehältern entlang von schlangenförmigen Führungsschienen gezogen werden. Auf diese Weise kann die Munition mit erheblich geringerem Kraftaufwand aus dem Munitionsbehälter gezogen werden.

    [0015] Das Führungselement kann an einer einer Auszugsrichtung der Munition entgegengesetzten Seitenwand des Munitionsbehälters gelagert sein. Bei dieser Anordnung ist der Winkel, um den die Führungselemente beim Herausziehen der Munition verschwenkt werden müssen, besonders gering. Weiterhin stellen die Führungselemente keine Hindernisse dar, um die die Munition herumgezogen werden müsste. Somit ist diese Anordnung besonders effizient.

    [0016] Das Führungselement ist insbesondere um eine horizontale Achse schwenkbar. Die Schwenkachse ist vorzugsweise in der Nähe der Seitenwand, an der das Führungselement befestigt ist, vorgesehen. Bei dieser Anordnung ist es besonders einfach, den Munitionsgurt mit Munition in den Munitionsbehälter einzulegen.

    [0017] Das Führungselement kann plattenförmig sein. Vorzugsweise ist das Führungselement ein Führungsblech. Da der Munitionsbehälter in der Regel ebenfalls aus Blech hergestellt ist, ergeben sich durch die Verwendung des gleichen Materials Vorteile bei der Herstellung, insbesondere Vereinfachungen bei der Materialbeschaffung und bei der Verarbeitung. Zudem ist ein vollständig aus Blech hergestellter Munitionsbehälter besonders langlebig.

    [0018] Mehrere Führungselemente können an einer Seitenwand beabstandet voneinander gelagert sein. Mithin können mehrere Lagen der Munition in einem Munitionsbehälter lagestabilisiert werden. Diese Anordnung ist insbesondere bei Munitionsbehältern mit großer Kapazität von Vorteil, in denen die Munition in einer Vielzahl von Schichten gelagert wird.

    [0019] Mehrere Führungselemente können an gegenüberliegenden Seitenwänden des Munitionsbehälters wechselseitig und höhenversetzt gelagert sein. Diese Anordnung der Führungselemente ist besonders vorteilhaft, wenn die Auszugsrichtung mittig und vertikal nach oben ist. Auch in diesem Fall sind die Schwenkwinkel der Führungselemente beim Herausziehen der Munition gering, so dass der Munitionsgurt mit geringem Kraftaufwand gezogen werden kann.

    [0020] Vorteilhaft können sich die wechselseitigen Führungselemente bei horizontaler Ausrichtung überlappen. Die Überlappung stellt sicher, dass eine Doppellage der Munition über die gesamte Länge von Führungselementen gestützt wird.

    [0021] Das Führungselement kann über ein Gelenk, insbesondere ein Scharnier, an der Seitenwand gelagert sein. Derartige Gelenke sind besonders widerstandsfähig und wartungsarm. Sie stellen dennoch die geforderte Schwenkbarkeit des Führungselements dauerhaft sicher.

    [0022] Vorteilhaft ist der in die Führungsschiene eingeschobene Grundkörper gegen Herausziehen aus der Führungsschiene sicherbar. Auf diese Weise wird verhindert, dass sich die Teile des Munitionsbehälters beim Einsatz voneinander lösen und durch das Lösen Folgeschäden auftreten.

    [0023] Zweckmäßigerweise ist ein Führungselement in Anpassung an die Kontur der Munition mit einer Abwinklung versehen. Alternativ kann an einem Führungselement in Anpassung an die Kontur der Munition ein Keil befestigt sein. Beide Lösungen ermöglichen es, die Munition über die gesamte Länge abzustützen.

    [0024] Die Erfindung ist nachfolgend anhand von mehreren in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    ein Waffensystem mit einem Zuführsystem, an das ein erfindungsgemäßer Munitionsbehälter angekoppelt ist;
    Fig. 2
    eine Seitenansicht des Munitionsbehälters von Fig. 1;
    Fig. 3
    der Munitionsbehälter der Fig. 1 nach teilweiser Entleerung;
    Fig. 4
    eine Ausführungsform des Munitionsbehälters mit wechselseitig angeordneten Führungselementen;
    Fig. 5
    eine Draufsicht auf einen Munitionsbehälter mit einer Führungsschiene;
    Fig. 6
    ein Einzelmodul mit einem Führungselement;
    Fig. 7
    ein Komplettmodul mit mehreren Führungselementen; und
    Fig. 8
    eine Seitenansicht eines Munitionsbehälters mit mehreren Einzelmodulen.


    [0025] Gleiche Merkmale in den Figuren sind mit identischen Bezugszeichen versehen.

    [0026] In den Figuren 1 bis 8 sind erfindungsgemäße Munitionsbehälter 1, 101, 201 gezeigt. Die Munitionsbehälter 1, 101, 201 weisen jeweils einen rechteckigen Boden 24 und Seitenwände 4, 5 an den Längsseiten 25 und Stirnseiten 16 auf. Die Stirnseiten 16 sind schmaler als die Längsseiten 25. In der Regel ist ein Deckel schwenkbar am oberen Ende einer Seitenwand 4, 5 gelagert, und mit einem Verschluss gegen unbeabsichtigtes Öffnen des Munitionsbehälters 1, 101, 201 sicherbar. Der Deckel ist aber aus Gründen der schematischen Vereinfachung in den Figuren nicht dargestellt.

    [0027] In den Munitionsbehälter 1, 101, 201 ist ein Munitionsgurt 2 mit Munition 3 einlegbar. Der Munitionsgurt 2 besteht aus einer Vielzahl von gelenkig miteinander verbundenen Elementen 26, in die Munition 3 in Form von Patronen 27 einschiebbar ist. Der Munitionsgurt 2 ist in mehreren Lagen 7-15 im Munitionsbehälter 1, 101, 201 schichtbar. Maximal können in den gezeigten Munitionsbehältern 1, 101, 201 zehn Lagen 7-15 angeordnet werden.

    [0028] Zwischen den Lagen 8-15 sind Führungselemente 6 zur Kippstabilisierung angeordnet. Die Führungselemente 6 sind insbesondere als Führungsbleche ausgebildet, die sich über fast die gesamte Länge L der Lage 7-15 und die Breite B des Munitionsbehälters 1, 101, 201 erstrecken. Endseitig sind die Führungselemente 6 über Gelenke 17 an einer Seitenwand 4 an einer Stirnseite 16 schwenkbar gelagert. Die Führungsbleche 6 sind mithin gegenüber einer horizontalen Achse HA, der Gelenkachse, nach oben verschwenkbar. Mehrere Führungselemente 6 sind beabstandet voneinander vorgesehen. Die Scharniere 17 können derart ausgebildet sein, dass ein Schenkel 28 des Scharniers 17 am Führungselement 6 und ein weiterer Schenkel 29 direkt an einer Seitenwand 4 befestigt sind. Beim Ausziehen des Munitionsgurts 2 kommen die Führungselemente 6 nacheinander aneinander zur Anlage, nachdem der Munitionsgurt 2 teilweise ausgezogen ist, wie in Fig. 3 gezeigt. Die Führungselemente 6 sind bei einseitiger Anordnung zwischen jeder zweiten Lage 8-15 des Munitionsgurts 2 vorgesehen.

    [0029] Die Munition 3 wird aus den Munitionsbehältern 1, 101, 201 von einem Zuführsystem 30 herausgezogen und einem schematisch dargestellten Waffensystem 31 zugeführt. Das Zuführsystem 30 ist vereinfacht durch Rollen 32 dargestellt. Die Munition 3 wird dabei in der Regel in einer seitlichen Richtung aus dem Munitionsbehälter 1, 201 herausgezogen. Bei seitlicher Auszugsrichtung AR bietet es sich an, die Führungselemente 6 an einer der Auszugsrichtung AR entgegengesetzten Seitenwand 4 zu lagern.

    [0030] In Fig. 2 ist gezeigt, dass die Führungselemente 6 mit einer Abwinklung 22 oder mit einem Keil 23 versehen sein können, um die Patronen 27 über die gesamte Kontur 21 auch im Bereich der verjüngten Spitze 33 abzustützen. Weiterhin ist dargestellt, dass sich die Führungselemente 6 in der Breite B über fast die gesamte lichte Breite LB des Munitionsbehälters,1 erstrecken.

    [0031] Wie man in Fig. 4 sehen kann, können die Führungselemente 6 auch an gegenüberliegenden Seitenwänden 4 des Munitionsbehälters 101 wechselseitig und höhenversetzt angeordnet sein. Bei dieser Ausführungsform sind die Führungselemente 6 zwischen jeder Lage 7-15 des Munitionsgurts 2 vorgesehen. Die wechselseitige und höhenversetzte Anordnung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn das Zuführsystem 30 mittig und oberhalb des Munitionsbehälters 101 angeordnet und die Auszugsrichtung AR vertikal nach oben gerichtet ist. Bei dieser Ausführungsform überlappen sich die Führungselemente 6 über die Breite BP einer Patrone 27, wenn sie in horizontaler Ausrichtung HAR zwischen den Lagen 8-15 der Munition 3 angeordnet sind.

    [0032] In den Figuren 5 bis 8 ist eine bevorzugte Ausführungsform des Munitionsbehälters 201 gezeigt, bei dem entweder als Einzelmodul 34 (Fig. 6) ein Führungselement 6 über ein Scharnier 17 an einem Grundkörper 18 oder als Komplettmodul 35 (Fig. 7) mehrere Führungselemente 6 beabstandet voneinander an einer Grundkörper 19 befestigt sind. Die Grundkörper 18, 19 sind rechteckige Platten 36, insbesondere aus Blech. Eine oder mehrere Grundkörper 18, 19 sind in eine Führungsschiene 20 im Munitionsbehälter 201 einschiebbar. Die Führungsschiene 20 ist durch zwei gegenüberliegende von einer Seitenwand 4 an einer Stirnseite 16 beabstandete Stege 37 gebildet. Am oberen Ende 38 der Führungsschiene 20 sind die Grundplatten 18, 19 gegen unbeabsichtigtes Herausziehen aus der Führungsschiene 20 durch ein von einer Feder 38 beaufschlagtes Sperrelement 39 gesichert.

    Bezugszeichen:



    [0033] 
    1
    Munitionsbehälter
    2
    Munitionsgurt
    3
    Munition
    4
    Seitenwand
    5
    Seitenwand
    6
    Führungselement
    7
    Lage
    8
    Lage
    9
    Lage
    10
    Lage
    11
    Lage
    12
    Lage
    13
    Lage
    14
    Lage
    15
    Lage
    16
    Stirnseite
    17
    Gelenk, insbesondere Scharnier
    18
    Grundkörper
    19
    Grundkörper
    20
    Führungsschiene
    21
    Kontur
    22
    Abwinklung
    23
    Keil
    24
    Boden
    25
    Längsseite
    26
    Element
    27
    Patrone
    28
    Schenkel
    29
    Schenkel
    30
    Zuführsystem
    31
    Waffensystem
    32
    Rolle
    33
    Spitze
    34
    Einzelmodul
    35
    Komplettmodul
    36
    Platte
    37
    Steg
    38
    Feder
    39
    Sperrelement
    101
    Munitionsbehälter
    201
    Munitionsbehälter
    HA
    horizontale Achse von 17
    HAR
    horizontale Ausrichtung von 6
    AR
    Auszugsrichtung von 2
    B
    Breite von 1, 101, 201
    L
    Länge von 1, 101, 201
    LB
    lichte Breite von 1, 101, 201
    PB
    Breite von 27



    Ansprüche

    1. Munitionsbehälter zur Aufnahme eines Munitionsgurts (2) mit Munition (3), mit wenigsten einem schwenkbar gelagerten Führungselement (6) zur Kippstabilisierung der Munition (3),
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Führungselement (6) über einen Grundkörper (18, 19) und ein am Grundkörper (18, 19) angeordnetes Gelenk (17) an einer Seitenwand (4, 5) gelagert ist, und dass der Grundkörper (18, 19) in eine Führungsschiene (20) im Munitionsbehälter einschiebbar ist.
     
    2. Munitionsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (6) derart gelagert ist, dass das Führungselement (6) zwischen zwei Lagen (7-15) des Munitionsgurts (2) einlegbar ist, insbesondere zwischen jede zweite oder vierte Lage (8-15).
     
    3. Munitionsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (6) an einer Stirnseite (16) des Munitionsbehälters gelagert ist.
     
    4. Munitionsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (6) an einer einer Auszugsrichtung (AR) der Munition (3) entgegengesetzten Seitenwand (4) des Munitionsbehälters gelagert ist.
     
    5. Munitionsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (6) um eine horizontale Achse (HA) schwenkbar ist.
     
    6. Munitionsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (6) plattenförmig ist.
     
    7. Munitionsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Führungselemente (6) an einer Seitenwand (4, 5) beabstandet voneinander gelagert sind.
     
    8. Munitionsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Führungselemente (6) an gegenüberliegenden Seitenwänden (4, 5) des Munitionsbehälters wechselseitig und höhenversetzt gelagert sind.
     
    9. Munitionsbehälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die wechselseitigen Führungselemente (6) bei horizontaler Ausrichtung (HAR) überlappen.
     
    10. Munitionsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (6) über ein Gelenk (17), insbesondere ein Scharnier, an der Seitenwand (4, 5) gelagert ist.
     
    11. Munitionsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der in die Führungsschiene (20) eingeschobene Grundkörper (18, 19) gegen Herausziehen aus der Führungsschiene (20) sicherbar ist.
     
    12. Munitionsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Führungselement (6) in Anpassung an die Kontur (21) der Munition (3) mit einer Abwinklung (22) versehen ist.
     
    13. Munitionsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Führungselement (6) in Anpassung an die Kontur (21) der Munition (3) ein Keil (23) befestigt ist.
     


    Claims

    1. Ammunition container to receive an ammunition belt (2) with ammunition (3), having at least one pivotably arranged guiding element (6) to ensure the tilting stability of the ammunition (3),
    characterised in that,
    the guiding element (6) is mounted on a side wall (4, 5) by means of a basic body (18, 19) and an articulation (17) arranged on the basic body (18, 19) and that the basic body (18, 19) can be inserted into a guide rail (20) in the ammunition container.
     
    2. Ammunition container according to Claim 1 above characterised in that the guiding element (6) is mounted in such a manner that it can be inserted between two layers (7-15) of the ammunition belt (2), and in particular between each second or fourth layer (8-15).
     
    3. Ammunition container according to either of the above claims characterised in that the guiding element (6) is mounted on a face end (16) of the ammunition container.
     
    4. Ammunition container according to any of the above claims characterised in that the guiding element (6) is mounted on a side wall (4) of the ammunition container in a direction opposed to the extraction direction (AR) of the ammunition (3).
     
    5. Ammunition container according to any of the above claims characterised in that the guiding element (6) can be pivoted around a horizontal axis (HA).
     
    6. Ammunition container according to any of the above claims characterised in that the guiding element (6) is in the form of a plate.
     
    7. Ammunition container according to any of the above claims characterised in that a number of guiding elements (6) are arranged, spaced at intervals, on a side wall (4, 5).
     
    8. Ammunition container according to any of the above claims characterised in that a number of guiding elements (6) are arranged on opposing side walls (4, 5) of the ammunition container in an alternating and height-offsetted manner.
     
    9. Ammunition container according to Claim 8 above characterised in that the mutually arranged guiding elements (6) overlap in a horizontal direction (HAR).
     
    10. Ammunition container according to any of the above claims characterised in that the guiding element (6) is mounted by means of an articulation (17), in particular a hinge, on the side wall (4, 5).
     
    11. Ammunition container according to any of the above claims characterised in that when the basic body (18, 19) is inserted into the guide rail (20), it can be secured against being extracted from the said guide rail (20).
     
    12. Ammunition container according to any of the above claims characterised in that a guiding element (6) is provided with an angling (22) adapting to the contour (21) of the ammunition (3).
     
    13. Ammunition container according to any of the above claims characterised in that a wedge (23) is secured to a guiding element (6) adapting to the contour (21) of the ammunition (3).
     


    Revendications

    1. Récipient à munitions servant à recevoir une bande de munitions (2) avec des munitions (3), comprenant au moins un élément de guidage (6) monté de manière à pouvoir pivoter, permettant la stabilisation de l'inclinaison de la munition (3),
    caractérisé en ce que
    l'élément de guidage (6) est monté au niveau d'une paroi latérale (4, 5) au moyen d'un corps de base (18, 19) et d'une articulation (17) disposée au niveau du corps de base (18, 19), et en ce que le corps de base (18, 19) peut être inséré par glissement dans un rail de guidage (20) dans le récipient à munitions.
     
    2. Récipient à munitions selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de guidage (6) est monté de telle manière que l'élément de guidage (6) peut être placé entre deux couches (7 à 15) de la bande de munitions (2), en particulier entre chaque deuxième ou quatrième couche (8 à 15).
     
    3. Récipient à munitions selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de guidage (6) est monté au niveau d'une face avant (16) du récipient à munitions.
     
    4. Récipient à munitions selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de guidage (6) est monté au niveau d'une paroi latérale (4), opposée au sens d'extraction (AR) de la munition (3), du récipient à munitions.
     
    5. Récipient à munitions selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de guidage (6) peut pivoter autour d'un axe horizontal (HA).
     
    6. Récipient à munitions selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de guidage (6) est réalisé sous une forme de plaque.
     
    7. Récipient à munitions selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que plusieurs éléments de guidage (6) sont montés de manière espacée les uns des autres au niveau d'une paroi latérale (4, 5).
     
    8. Récipient à munitions selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que plusieurs éléments de guidage (6) sont montés sur des côtés de manière alternée et de manière décalée en hauteur au niveau de parois latérales (4, 5) se faisant face du récipient à munitions.
     
    9. Récipient à munitions selon la revendication 8, caractérisé en ce que les éléments de guidage (6) situés sur des côtés de manière alternée se chevauchent dans la direction horizontale (HAR).
     
    10. Récipient à munitions selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de guidage (6) est monté au niveau de la paroi latérale (4, 5) au moyen d'une articulation (17), en particulier d'une charnière.
     
    11. Récipient à munitions selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de base (18, 19) inséré par glissement dans le rail de guidage (20) peut être bloqué pour empêcher toute sortie hors du rail de guidage (20).
     
    12. Récipient à munitions selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un élément de guidage (6) est pourvu d'un coude (22) de manière à s'adapter au contour (21) de la munition (3).
     
    13. Récipient à munitions selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une clavette (23) est fixée au niveau d'un élément de guidage (6) de manière à s'adapter au contour (21) de la munition (3).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente