[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur λ-Regelung bei einem Verbrennungsmotor mit
einer Motorsteuerung zur Gemischbildung und einer in einer Abgasanlage des Verbrennungsmotors
angeordneten λ-Sonde zur Erzeugung eines einen Sauerstoffgehalt eines in der Abgasanlage
geführten Abgases mittels einer hinterlegten Kennlinie charakterisierenden Sondensignals.
Verfahren zur λ-Regelung bei Verbrennungsmotoren können eingesetzt werden, um die
Emissionen schädlicher Abgase in die Umwelt zu reduzieren. Dazu kann in der Abgasanlage
des Verbrennungsmotors zumindest ein Katalysator angeordnet werden. Um den Katalysator
in einem optimalen Betriebspunkt zu halten, ist es notwendig, die Gemischaufbereitung
des Verbrennungsmotors mit Hilfe einer λ-Regelung so zu steuern, dass sich zumindest
im Mittelwert ein geregelter λ-Wert ergibt, der möglichst nahe bei 1,0 liegt. Zum
Generieren eines λ-Wertes kann in der Abgasanlage des Verbrennungsmotors eine λ-Sonde
angeordnet sein. Zur Ermittlung des A-Wertes kann mittels einer Kennlinie ein Sondensignal
der λ-Sonde einem zugehörigen λ-Wert zugeordnet werden.
[0002] Zur Korrektur einer ungenauen λ-Wert-Messung stromauf des Katalysators kann man stromab
des Katalysators mittels einer λ-Sonde eine λ-Abweichung ermitteln, weiche als Offset
oder zeitlicher Aufschlag auf eine Periodendauer in die vordere λ-Regelung eingerechnet
wird. Beispielweise ist aus der
DE 38 37 984 A1 bekannt, das Signal einer hinter dem Katalysator angeordneten Sonde mit einem Sollwert
zu vergleichen und in Abhängigkeit von dem Vergleichsergebnis den Sollwert der vorderen
λ-Regelung zu beeinflussen.
[0003] Ferner wird in der
DE 43 20 881 A1 eine Kombination einer λ-Sonde mit sprungförmiger beziehungsweise binärer Sondencharakteristik
mit einer weiteren λ-Sonde gezeigt, wobei beide Sonden in unmittelbarer Nachbarschaft
zu einander angeordnet sind. Daneben offenbart die
EP 1143132 die Korrektur der Kennlinie einer Breitband-Lambdasonde.
[0004] Aus der
DE 198 44 994 A1 ist ein Verfahren zur Diagnose einer λ-Sonde mit stetiger Charakteristik bekannt.
Das Ausgangssignal dieser λ-Sonde wird als Eingangsgröße eines A-Regelungskreises
verwendet. Dabei werden einem geforderten Wert für ein Luft-Kraftstoffverhältnis periodische
Zwangsanregungen mit vorgegebener Frequenz und Amplitude überlagert.
[0005] Mittels eines Modells wird das Streckenverhalten des λ-Regelungskreises nachgebildet,
wobei als Modellparameter die Sensorverzögerungszeit in dem Modell beinhaltet ist.
Ferner wird beschrieben, daß durch Alterungs- und/oder Vergiftungserscheinungen sich
die Sensorverzögerungszeit vermindert, d.h. die λ-Sonde langsamer wird. Damit ändert
sich auch die Amplitudenverstärkung oberhalb einer Grenzfrequenz, die abhängig von
der Sondenalterung ist. Durch Bewerten des Verhältnisses der Amplitudenverstärkung
des Modells und des tatsächlichen Systems kann dann eine Anpassung des Modellparameters
Sensorverzögerungszeit erfolgen.
[0006] Die
US 5,777,204 A bezieht sich auf ein Verfahren, mit dem sicher ein inaktiver Zustand eines "air-fuel
ratio"-Sensors ermittelt werden kann, womit inkorrekte Ausgangsdaten eines derartigen
Sensors vermieden werden können. Des weiteren ist die Möglichkeit, eine Adaption dieser
Kurve durch eine Verschiebung entlang der Ordinate vorzunehmen beschrieben.
[0007] Die
US 5,778,866 A betrifft ein "air-fuel ratio detecting system" eines Verbrennungsmotors, das u.a.
Mittel aufweist, um eine charakteristische Variation des Ausgangssignal des Sensors
relativ zu einer Variation des "air-fuel radio" eines Luftkraftstoffgemischs zu bestimmen.
Ferner umfaßt das System Mittel, um Korrekturdaten mit Bezug auf die erwähnte Variationscharakteristik
zu bilden, wobei die Korrektur bei abgeschalteter Kraftstoffzuführung vorgenommen
wird.
[0008] Die
US 5,551,410 A betrifft ein Kontrollsystem für die Zufuhr von Kraftstoff zu einem Verbrennungsmotor,
wobei eine aktuelle dynamische Antwort des Systems im Vergleich zu einer vorgegebenen
dynamischen Antwort ermittelt wird. Dabei geht es nicht um das Adaptieren einer λ-Kennlinie,
sondern darum, durch eine geänderte Zufuhr von Kraftstoff die Antwort des Systems
wieder in einen vorbestimmten Bereich zu bringen.
[0009] Die
DE 10 2006 017 863 B3 betrifft ein Verfahren zum Einstellen eines Kraftstoff-Luftgemischs mittels eines
Zweipunktreglers. Dabei wird der Schaltpunkt des Zweipunktreglers adaptiert. Der Schaltpunkt
des Zweipunktreglers wird in Richtung des gewünschten, vom stöchiometrischen Verhältnis
abweichenden λ-Wertes verschoben, wobei die Oszillation des Meßsignals der λ-Sonde
um den Schaltpunkt aufgenommen und ein gleichbleibender Regelhub gesichert wird. Es
wird ein Sollwert der Oszillation des Meßsignals der λ-Sonde um den jeweiligen Schaltpunkt
vorgegeben und der Schaltpunkt des Zweipunktreglers derart verschoben, daß sich der
Sollwert der Oszillation des Meßsignals der λ-Sonde einstellt. Das Verfahren basiert
auf der Erkenntnis einer Korrelation der Restwelligkeit bei vorgegebenem Regelhub
mit einem zuordenbaren λ-Wert, wobei die λ-Regelung auf die Meßgröße der Restwelligkeit
erfolgt.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte λ-Regelung bei einem Verbrennungsmotor,
insbesondere mit einer verbesserten Auswertung eines Sondensignals einer A-Sonde,
bereitzustellen.
[0011] Erfingdungsgemäß wird die Aufgabe mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche
gelöst.
[0012] Die Aufgabe ist bei einem Verfahren zur λ-Regelung bei einem Verbrennungsmotor mit
einer Motorsteuerung zur Gemischbildung und einer in einer Abgasanlage des Verbrennungsmotors
angeordneten A-Sonde zur Erzeugung eines einen Sauerstoffgehalt eines in der Abgasanlage
geführten Abgases mittels einer hinterlegten Kennlinie charakterisierenden Sondensignals,
durch folgende Schritte gelöst: Vorsteuern von Gemischänderungen des Verbrennungsmotors
mittels der Motorsteuerung und Adaptieren der hinterlegten Kennlinie der λ-Sonde unter
Verwendung der vorgesteuerten Gemischänderungen. Zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben
an die zulässigen Abgasemissionen ist eine hohe Wirksamkeit von Abgasreinigungsmaßnahmen
notwendig. Dazu kann eine möglichst genaue Einstellung der Abgaszusammensetzung des
Verbrennungsmotors dienen, wobei ein im Abgassystem befindlicher Katalysator möglichst
wirkungsvoll arbeiten kann. Um eine möglichst gute Konvertierungsleistung des Katalysators,
beispielsweise eines Dreiwegekatalysators, zu erreichen, kann dieser mit Abgas beaufschlagt
werden, welches mittels der Gemischänderungen wechselnd einen leichten Kraftstoffüberschuss
(fett) oder einen leichten Sauerstoffüberschuss (mager) aufweist. Solche Gemischänderungen
werden auch als λ-Modulation bezeichnet. Vorteilhaft können die vorgesteuerten, also
bekannten Gemischänderungen zum Adaptieren der hinterlegten Kennlinie der λ-Sonde
verwendet werden. Bei der λ-Sonde kann es sich beispielsweise um eine Sprung-λ-Sonde,
die nach dem Nernst-Prinzip arbeitet, handeln. Solche λ-Sonden weisen in der Regel
bei magerer oder fetter Abgaszusammensetzung eine sehr flache Kennlinie auf, die,
insbesondere bei einer Alterung der Sonde, toleranzbehaftet sein kann. Vorteilhaft
können die bekannten - da vorgesteuerten - Gemischänderungen dazu verwendet werden,
die Kennlinie einer solchen Sprung-λ-Sonde zu adaptieren, wobei diese trotz möglicher
vorhandener Toleranzen und/oder Alterungserscheinungen die Ermittlung eines genaueren
λ-Wertes, insbesondere bei magerer und/oder fetter Abgaszusammensetzung ermöglicht.
Vorteilhaft kann insbesondere in Verbindung mit einer vorgesteuerten Gemischänderung
beziehungsweise λ-Modulation eine Verschlechterung der Konvertierungsleistung des
Katalysators aufgrund von Toleranzen und/oder Fehlern der Kennlinie vermieden werden.
Vorteilhaft kann trotz der Verwendung vergleichsweise günstiger Sprung-λ-Sonden eine
langzeitstabile gute Konvertierungsleistung des Katalysators erreicht werden. Es ist
jedoch auch denkbar, mittels des Verfahrens eine hinterlegte Kennlinie einer Breitband-λ-Sonde
zu adaptieren.
[0013] Das Verfahren weist ferner folgenden Schritt auf: Vorsteuern der Gemischänderungen
als A-Modulation. Bei den Gemischänderungen kann es sich um eine ohnehin für λ-Regelungen
gebräuchliche Anhebungen und Absenkungen der Kraftstoffmenge handeln, beispielsweise
um +/- 2 %. Vorteilhaft kann die Adaption der hinterlegten Kennlinie beim üblichen
Betrieb des Verbrennungsmotors vorgenommen werden. Eine spezielle, von der üblichen
Steuerung der Gemischänderungen abweichende Vorsteuerung ist nicht notwendig.
[0014] Das Verfahren weist ferner folgenden Schritt auf: Korrelieren einer Signaländerung
der λ-Sonde mit den vorgesteuerten Gemischänderungen. Üblicherweise wirkt die Abgasanlage,
insbesondere aufgrund der Laufzeit des Abgases und Vermischungseffekten, als Verzögerungsglied,
so dass die vorgesteuerten Gemischänderungen zeitversetzt entsprechende Signaländerungen
der λ-Sonde hervorrufen. Vorteilhaft kann zum Korrelieren diese Zeitverzögerung anhand
des Verlaufes der Signaländerungen der λ-Sonde und/oder zusätzlich durch Kenntnis
der Dimensionierung der Abgasanlage sowie des darin geführten Abgasmassenstroms abgeschätzt
werden.
[0015] Das Verfahren weist ferner folgenden Schritt auf: In Bezug setzen einer maximalen
Differenz einer beim Vorsteuern der Gemischänderungen vorgesteuerten Kraftstoffmenge
zu einer sich aus dieser ergebenden maximalen Signaländerung der λ-Sonde. Vorteilhaft
kann dadurch die Verzögerungszeit beziehungsweise Laufzeit des Abgases ermittelt werden,
wobei vorteilhaft ein einer bestimmten Kraftstoffmenge entsprechender Signalwert ermittelbar
ist.
[0016] Das Verfahren weist ferner folgenden Schritt auf: Ändern der Kraftstoffmenge ausgehend
von einer stöchiometrischen Gemischzusammensetzung. Vorteilhaft kann beispielsweise
mittels einer Sprung-A-Sonde der λ= 1-Punkt verhältnismäßig exakt ermittelt werden.
Mithin kann auch dieser Punkt als Ausgangspunkt zur Änderung der Kraftstoffmenge vergleichsweise
exakt ermittelt werden. Die Änderung der Kraftstoffmenge kann beispielsweise +/- 2
%, beispielsweise über eine vorgesteuerte Rampe, erfolgen.
[0017] Das Verfahren weist ferner folgenden Schritt auf: Ermitteln eines auf die Änderung
der Kraftstoffmenge zeitlich folgenden Extremwerts des Sondensignals. Vorteilhaft
kann bei Erreichen des Extremwertes eine Zeitmarke gesetzt werden.
[0018] Das Verfahren weist ferner folgenden Schritt auf: Ermitteln eines Wertepaares des
Extremwerts des Sondensignals zu einem diesem zeitlich vorangegangenen Extremwert
der Kraftstoffmenge. Bei dem vorangegangenen Extremwert der Kraftstoffmenge kann ebenfalls
ein Zeitsignal gesetzt werden, wobei sich aus der Zeitdifferenz die Verzögerungszeit
ergibt.
[0019] Vorteilhaft kann durch die jeweilige Extremwertbestimmung der vorgesteuerten Kraftstoffmenge
und des Sondensignals ein Wertepaar der Kennlinie der verwendeten λ-Sonde ermittelt
werden. Durch die grundsätzlich bekannte vorgesteuerte Kraftstoffmenge ist es möglich,
dem Extremwert der Kraftstoffmenge einen theoretisch berechenbaren λ-Wert zuzuordnen.
Dieser berechnete beziehungsweise erwartete A-Wert kann über das Wertepaar dem Sondensignal
zugeordnet werden.
[0020] Das Verfahren weist ferner folgenden Schritt auf: Adaptieren der Kennlinie in das
Wertepaar. Vorteilhaft kann geprüft werden, ob das ermittelte Wertepaar Element der
hinterlegten Kennlinie ist. Falls dies nicht der Fall ist, also die Kennlinie für
den dem Wertepaar zugehörigen Sondensignal einen abweichenden λ-Wert ergeben würde,
kann vorteilhaft die Kennlinie dahingehend adaptiert werden, dass der vorberechnete
λ-Wert auf der Kennlinie liegt. Das Adaptieren der Kennlinie kann dazu auf verschiedene
Art und Weise erfolgen, beispielsweise durch eine Parallelverschiebung der Kennlinie,
durch Verschieben bestimmter Teile der Kennlinie, beispielsweise in einem fetten und/oder
mageren Bereich und/oder durch Ersetzen der Kennlinie oder zumindest eines Bereiches
der Kennlinie durch vorbekannte, beispielsweise durch Langzeitmessreihen ermittelte
Kennlinien gealterter λ-Sonden.
[0021] Das Verfahren weist ferner folgenden Schritt auf: Ermitteln des Wertepaares bei einer
fetten Gemischzusammensetzung. Vorteilhaft kann dadurch ein Bereich der Kennlinie
für Messwerte λ < 1 besonders gut adaptiert werden.
[0022] Eine weitere Ausführungsform des Verfahrens weist folgenden Schritt auf: Adaptieren
der hinterlegten Kennlinie nach Eintreten einer Freigabebedingung, insbesondere zumindest
einer der folgenden Freigabebedingungen: Der Verbrennungsmotor befindet sich in einem
annähernd konstanten Drehzahl-/Lastpunkt, eine Gemischadaption des Verbrennungsmotors
ist eingeschwungen, die λ-Regelung ist eingeschwungen, eine Tankentlüftung des Verbrennungsmotors
ist deaktiviert und/oder eine Motortemperatur des Verbrennungsmotors befindet sich
in einem vorgegebenen Bereich.
[0023] Die Aufgabe ist außerdem durch die Durchführung des oben beschriebenen Verfahrens
im normalen Fahrbetrieb des Kraftfahrzeuges oder in einem Diagnosebetrieb gelöst.
[0024] Die Aufgabe ist schließlich mit einem Kraftfahrzeug mit einem Verbrennungsmotor mit
einer Motorsteuerung, ausgelegt und/oder eingerichtet zum Durchführen eines wie oben
beschriebenen Verfahrens gelöst.
[0025] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfofgenden Beschreibung,
in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel im Einzelnen beschrieben
ist. Gleiche, ähnliche und/oder funktionsgleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
Es zeigen:
[0026]
- Figur 1
- eine schematische Darstellung einer λ-Regelung für ein Kraftfahrzeug;
- Figur 2
- eine Kennlinie einer Breitband-A-Sonde;
- Figur 3
- eine Kennlinie einer Sprung-A-Sonde mit einem Wertepaar zum Adaptieren der Kennlinie;
und
- Figur 4
- ein Schaubild eines zeitlichen Verlaufs einer vorgesteuerten Gemischänderung im Vergleich
zu einem korrespondierenden zeitlichen Verlauf eines sich daraus ergebenden Sondensignals.
[0027] Figur 1 zeigt ein Blockschaltbild eines Verfahrens zur λ-Regelung bei einem Verbrennungsmotor
1. Der nicht näher dargestellte Verbrennungsmotor 1 weist zur λ-Regelung in einem
vorderen Regelkreis 2 und einem hinteren Regelkreis 3 eine gestrichelt angedeutete
Motorsteuereinheit 5 auf. Die Motorsteuereinheit 5 weist neben anderen, nicht dargestellten
Komponenten eine Adaptionsvorrichtung 6, einen vorderen Regler 7 des vorderen Regelkreises
2 sowie einen hinteren Regler 9 des hinteren Regelkreises 3 auf. Der vordere Regler
7 der Motorsteuereinheit 5 steuert die Gemischbildung des Verbrennungsmotors 1. Der
Verbrennungsmotor 1 entlässt sein Abgas in eine Abgasanlage 11 mit einem Katalysator
13 mit einer ersten A-Sonde 15 und einer zweiten A-Sonde 17. Die erste λ-Sonde 15
ist im Abgasweg der Abgasanlage 11 dem Katalysator 13 vorgeschaltet. Die zweite λ-Sonde
17 ist im Abgasweg der Abgasanlage 11 dem Katalysator 13 nachgeschaltet. Die erste
λ Sonde 15 liefert ein Sondensignal 19, das dem vorderen Regler 7 nach Subtraktion
eines Sollwertes 21 zugeführt wird. Die zweite λ-Sonde 17 liefert ein hinteres Sondensignal
23, das dem hinteren Regler 9 zugeführt wird. Der hintere Regler 9 generiert hieraus
ein Stellsignal 25, das zusätzlich mit dem Sollwert 21 addiert wird. Mithin bewirkt
der hintere Regler 9 eine Veränderung des Sollwertes 21, bevor dieser von dem Sondensignal
19 subtrahiert wird.
[0028] Bei der ersten λ-Sonde 15 kann es sich beispielsweise um eine Sprung-A-Sonde nach
dem Nernst-Prinzip handeln. Das angewendete Regelverfahren des vorderen Regelkreises
2 kann beispielsweise als Zweipunkt-Regelvertahren ausgelegt sein, wobei Gemischänderungen
als λ-Modulation vorgesteuert werden. Dazu kann beispielsweise die Kraftstoffmenge
im Wechsel um +/- 2 % erhöht beziehungsweise verringert werden.
[0029] Bei der 2. λ-Sonde 17 kann es sich beispielsweise um eine Breitband-λ-Sonde handeln.
[0030] Figur 2 zeigt eine Kennlinie 27 einer Sprung-λ-Sonde. Kennlinien von Breitband-λ-Sonden
liefern auch bei λ ungleich 1 eine vergleichsweise gute Signalauflösung. In Figur
2 symbolisiert eine x-Achse 29 einen λ-Wert und eine y-Achse 31 einen dazugehörigen
Signalwert eines Sondensignals der Breitband-A-Sonde. Ferner ist in Figur 2 mit der
Ziffer 1 ein λ = 1 -Punkt 33 eingezeichnet.
[0031] Figur 3 zeigt eine Kennlinie 35 einer Sprung-λ-Sonde mit einem Wertepaar 37 zum Adaptieren
der Kennlinie 35. Auf einer x-Achse 36 ist die Größe λ und auf einer y-Achse 38 ein
Sondensignal oder eine das Sondensignal kennzeichnende Größe, beispielsweise eine
Spannung, aufgetragen. Das Wertepaar 37 entspricht einem A-Wert von 0,98 und dem dazugehörigen
Sondensignals. Bei dem Sondensignal kann es sich beispielsweise um das vordere Sondensignal
19 der ersten A-Sonde 15 handeln. Die Kennlinie 35 befindet sich innerhalb eines Bereichs
39. Der Bereich 39 verläuft.im fetten Gemischbildungsbereich, also für Sondensignale,
die einem λ < 1 entsprechen. Der Bereich 39 stellt in Figur 3 beispielhaft mögliche
Adaptionen der Kennlinie 35 dar. Dazu kann die Kennlinie 35 innerhalb des Bereichs
39 so adaptiert beziehungsweise innerhalb des Bereichs 39 gewählt werden, dass die
Kennlinie 35 durch das Wertepaar 37 verläuft, also das Wertepaar 37 Element der Kennlinie
35 ist.
[0032] Figur 4 zeigt ein Schaubild eines ersten zeitlichen Verlaufs 41 einer vorgesteuerten
Gemischänderung im Vergleich zu einem korrespondierenden zweiten zeitlichen Verlauf
eines sich daraus ergebenden Sondensignals, beispielsweise des vorderen Sondensignals
29, Gemäß der Darstellung in Figur 4 entspricht der erste zeitliche Verlauf 41 Gemischänderungen
in einem Bereich zwischen A = 0,98 und A = 1,02. Das Gemisch des Verbrennungsmotors
wird entsprechend dem ersten zeitlichen Verlauf 41 durch steigende und fallende Rampen
45 sowie sich an die Extremwerte der Rampen 45 anschließende Sprünge 47 zurück zu
einer stöchiometrischen Gemischeinstellung mit A = 1 vorgesteuert. Die Rampen 45 gehen
stets in ansteigender oder fallender Richtung von einer stöchiometrischen Gemischbildung
aus, um an den Sprüngen 47 wieder zur stöchiometrischen Gemischbildung zurückzuspringen.
Zur Ermittlung eines Wertepaares 37, wie in Figur 3 dargestellt, wird zu einem Zeitpunkt,
der in Figur 4 mit t
1 gekennzeichnet ist und einem Extremwert 49 des ersten zeitlichen Verlaufs 41 der
vorgesteuerten Gemischbildung entspricht, ein Zeitpunkt gesetzt. Der Extremwert 49
entspricht im vorliegenden Beispiel einem λ-Wert von 0,98. Zur Ermittlung einer zeitlichen
Verzögerung, mit der der zweite zeitliche Verlauf 43 des vorderen Sondensignals 19
der vorgesteuerten Gemischbildung hinterherläuft, wird ein Extremwert 51 des zweiten
zeitlichen Verlaufs 43 des vorderen Sondensignals 19 ermittelt. Aus der Zeitdifferenz
zwischen dem mit t
1 gekennzeichneten Zeitpunkt und einem mit t
2 gekennzeichneten Zeitpunkt, der dem Extremwert 51 entspricht, kann eine Verzögerungszeit,
die in Figur 4 mit t
v gekennzeichnet ist, ermittelt werden. Aus der Verzögerungszeit, die wahlweise auch
aus anderen Parametern herleitbar sein kann, ergibt sich ein Wertepaar, nämlich aus
den Extremwerten 49 und 51. Es kann dem vorgesteuerten λ-Wert von 0,98 ein Wert des
vorderen Sondensignals, 19 zum Zeitpunkt des Extremwerts 51 zugeordnet werden.
[0033] Dieses so beispielsweise mittels der Adaptionsvorrichtung 6 der Motorsteuerung 5
ermittelte Wertepaar kann vorteilhaft zur Adaption der in Figur 3 dargestellten Kennlinie
35 ermittelt werden, beispielsweise ebenfalls in der Adaptionsvorrichtung 6. Die Kennlinie
35 kann in der Motorsteuerung 5 hinterlegt sein. Zur eigentlichen Adaption kann die
zum Zeitpunkt der Ermittlung des Wertepaares 37 aktuell hinterlegte Kennlinie 35 darauf
überprüft werden, ob das ermittelte Wertepaar 37 Element der Kennlinie 35 ist. Falls
dies zum Zeitpunkt der Ermittlung des Wertepaars 37 nicht der Fall ist, kann von der
Adaptionsvorrichtung 6 eine neue Kennlinie ermittelt und hinterlegt werden, die so
adaptiert ist, dass das Wertepaar 37 wieder Element der Kennlinien 35 ist. Vorteilhaft
kann durch diese Überprüfung und Adaptierung die Kennlinie 35 im fetten Bereich so
angepasst werden, dass diese trotz möglicher zeitlicher Veränderungen und/oder Toleranzen
auch im Bereich einer fetten Gemischbildung einen vergleichsweise genauen λ-Wert dem
gemessenen vorderen Sondensignal 19 zuordnet.
[0034] Die Kennlinie 35 der ersten λ-Sonde 15, die als Nernst-Sonde ausgelegt sein kann,
wird mit Hilfe der bekannten Gemischänderungen des Verbrennungsmotors 1 adaptiert.
Die Gemischänderungen werden auch als λ-Modulation bezeichnet, wobei die Kraftstoffmenge
beispielsweise um +/- 2 % erhöht beziehungsweise verringert wird. Mit einem gewissen
Zeitverzug, der in Figur 4 mit t
v gekennzeichnet ist, und der sich aus dem Einbauort der ersten A-Sonde 15 und der
Laufzeit des in der Abgasanlage 11 geführten Abgases ergibt, reagiert das vordere
Sondensignal 19 auf diese Gemischänderung. Mit dem vorliegenden Verfahren zur λ-Regelung
kann die Signaländerung der ersten λ-Sonde 15 mit der vorgesteuerten Kraftstoffmenge
korreliert werden. Dies kann dadurch erfolgen, dass der maximale Unterschied der vorgesteuerten
Kraftstoffmenge, die in Figur 4 dem ersten zeitlichen Verlauf 41 entspricht, in Bezug
gesetzt wird mit dem sich anschließend ergebenden maximalen vorderen Sondensignal
19 der ersten λ-Sonde 15. Hierzu kann der in Figur 4 dargestellte Extremwert 51 dienen.
Die Motorsteuerung 5 des Verbrennungsmotors 1 erhöht ausgehend von einer stöchiometrischen
Gemischzusammensetzung entlang der Rampe 45 durch Zugabe einer zusätzlichen Menge
an Kraftstoff die Gemischzusammensetzung auf einen Maximalwert von + 2 %. Anschließend
wird dieser Faktor entlang des Sprunges 47 des ersten zeitlichen Verlaufes 41 wieder
reduziert. Diese Erhöhung um 2 % entspricht einem Minimalwert eines Gemischt von 0,98,
z.B. im Zeitpunkt t
1, wie in Figur 4 dargestellt. In der Folge davon reagiert nach Ablauf der mit t
v gekennzeichneten Verzugszeit das vordere Sondensignal 19 mit einer Signalerhöhung.
Der Extremwert 51, der einen Maximalwert des vorderen Sondensignals 19 darstellt,
und sich im Zeitpunkt t
2 ergibt, kann nun dem eingestellten Gemisch-λ von 0,98 zugerechnet beziehungsweise
zugeordnet werden. Daraus ergibt sich das Wertepaar 37, mittels dessen eine Korrektur
der Kennlinie 35 der ersten λ-Sonde 15 vorgenommen werden kann, wie beispielsweise
in Figur 3 dargestellt.
[0035] Die Freigabe dieser Adaption kann von verschiedenen Freigabebedingungen abhängig
gemacht werden. Die Adaption kann beispielsweise nur gestartet werden, wenn der Verbrennungsmotor
1 in einem annähernd konstanten Drehzahl-/Lastpunkt, betrieben wird, eine Gemischadaption
des Verbrennungsmotors 1 eingeschwungen ist, die λ-Regelung eingeschwungen ist, eine
Tankentlüftung des Verbrennungsmotors deaktiviert ist und/oder eine Motortemperatur
des Verbrennungsmotors in einem vorgegebenen Bereich liegt.
[0036] Zusammenfassend wird es möglich, mittels der Adaption der Kennlinie 35 der ersten
λ-Sonde 15 das Signal einer Nernst-λ-Sonde auch in Bereichen A ungleich 1 direkt für
nachgeschaltete Verfahren, die beispielsweise ebenfalls in der Motorsteuerung 5 implementiert
sein können, zu nutzen.
1. Verfahren zur λ-Regelung bei einem Verbrennungsmotor (1) mit einer Motorsteuerung
(5) zur Gemischbildung und einer in einer Abgasanlage (11) des Verbrennungsmotors
(1) angeordneten A-Sonde (15) einer λ-Regelung zur Erzeugung eines einen Sauerstoffgehalt
eines in der Abgasanlage (11) geführten Abgases mittels einer in der Motorsteuerung
(5) hinterlegten A-Kennlinie (35) charakterisierenden Sondensignals, mit folgenden
Schritten:
- Vorsteuern von Gemischänderungen des Verbrennungsmotors (1) als λ-Modulation mittels
der Motorsteuerung (5), dabei Ändern der Kraftstoffmenge ausgehend von einer stöchiometrischen
Gemischzusammensetzung bei einer fetten Gemischzusammensetzung;
- Korrelieren einer Signaländerung der λ-Sonde (15) mit den vorgesteuerten Gemischänderungen,
gekennzeichnet durch
- In-Bezug-setzen einer maximalen Differenz der beim Vorsteuern der Gemischänderungen
vorgesteuerten Kraftstoffmenge zu einer sich aus dieser ergebenden maximalen Signaländerung
der λ-Sonde (15) und Ermitteln eines auf die Änderung der Kraftstoffmenge zeitlich
folgenden Extremwertes (51) des Sondensignals (19) der λ-Sonde (15);
- Ermitteln eines Wertepaares (37) bestehend aus dem Extremwert (51) des Sondensignal
(19) und einem diesem zeitlich vorangegangenen Extremwert (49) der Kraftstoffmenge;
- Adaptieren der hinterlegten λ-Kennlinie (35) der A-Sonde (15) unter Verwendung der
vorgesteuerten Gemischänderungen, so dass das Wertepaar (37) Element der λ-Kennlinie
(35) ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, mit folgendem Schritt:
- Adaptieren der hinterlegten λ-Kennlinie (35) nach Eintreten einer Freigabebedingung,
insbesondere zumindest einer der folgenden Freigabebedingungen: Der Verbrennungsmotor
(1) befindet sich in einem annähernd konstanten Drehzahl-/Lastpunkt, eine Gemischadaption
des Verbrennungsmotors (1) ist eingeschwungen, die λ-Regelung des Verbrennungsmotors
(1) ist eingeschwungen, eine Tankentlüftung des Verbrennungsmotors (1) ist deaktiviert
und/oder eine Motortemperatur des Verbrennungsmotors (1) befindet sich in einem vorgegebenen
Bereich.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgasanlage 11 einen Katalysator 13 mit einer ersten λ-Sonde 15 und einer zweiten
A-Sonde 17 aufweist, wobei es sich bei der ersten A-Sonde 15 um die λ-Sonde 15 der
λ-Regelung handelt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste A-Sonde 15 eine Sprung- λ-Sonde 15 ist.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste λ-sonde eine Breitband-A-Sonde ist.
6. Durchführen eines Verfahrens gemäß den vorhergehenden Ansprüchen im normalen Fahrbetrieb
des Kraftfahrzeuges oder in einem Diagnosebetrieb.
7. Kraftfahrzeug mit einem Verbrennungsmotor (1) mit einer Motorsteuerung (5), ausgelegt
und/oder eingerichtet zum Durchführen eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
1. Method for performing lambda control in an internal combustion engine (1) with an
engine controller (5) for mixture formation and a lambda probe (15), which is arranged
in an exhaust system (11) of the internal combustion engine (1), in a lambda controller
in order to generate a probe signal which characterizes an oxygen content of an exhaust
gas, conducted in the exhaust system (11), by means of lambda characteristic curve
(35) which is stored in the engine controller (5), having the following steps:
- performing pilot control of changes in mixture of the internal combustion engine
(1) as a lambda modulation by means of the engine controller (5), changing the fuel
content in the process on the basis of a stoichiometric mixture composition in the
case of a rich mixture composition; and
- correlating a change in signal of the lambda probe (15) with the pilot-mixture changes,
characterized by
- forming a relationship between a maximum difference in the quantity of fuel which
is pilot-controlled during the pilot-control of the changes in mixture and a maximum
change in signal of the lambda probe (15) which occurs as a result thereof, and determining
an extreme value (51), chronologically following the change in the quantity of fuel,
of the probe signal (19) of the lambda probe (15);
- determining a value pair (37) composed of the extreme value (51) of the probe signal
(19) and an extreme value (49), chronologically preceding the latter, of the quantity
of fuel;
- adapting the stored lambda characteristic curve (35) of the lambda probe (15) using
the pilot-controlled changes in mixture, with the result that the value pair (37)
is an element of the lambda probe (35).
2. Method according to Claim 1, having the following step:
- adapting the stored lambda characteristic curve (35) after the occurrence of an
enable condition, in particular at least one of the following enable conditions: the
internal combustion engine (1) is at an approximately constant rotational speed/load
point, transient recovery of the mixture adaptation of the internal combustion engine
(1) has occurred, transient recovery of the lambda control of the internal combustion
engine (1) has occurred, the venting of the fuel tank of the internal combustion engine
(1) is deactivated and/or an engine temperature of the internal combustion engine
(1) is in a predefined range.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the exhaust system 11 has a catalytic converter 13 with a first lambda probe 15 and
a second lambda probe 17, wherein the first lambda probe 15 is the lambda probe 15
of the lambda controller.
4. Method according to Claim 1, characterized in that the first lambda probe 15 is a switching-type lambda probe 15.
5. Method according to Claim 3, characterized in that the first lambda probe is a wide-band lambda probe.
6. Execution of a method according to the preceeding claims in the normal driving mode
of the motor vehicle or in a diagnostic mode.
7. Motor vehicle having an internal combustion engine (1) with an engine controller (5),
configured and/or designed to carry out a method according to one of the preceding
claims.
1. Procédé de régulation de λ dans un moteur à combustion interne (1) comportant une
commande de moteur (5) destinée à produire un mélange et une sonde λ (15), disposée
dans un système d'échappement (11) du moteur à combustion interne (1), d'une régulation
λ destinée à générer une teneur en oxygène d'un gaz d'échappement guidé dans le système
d'échappement (11), au moyen d'un signal de sonde caractérisant une courbe caractéristique
λ (35) stockée dans la commande de moteur (5), comportant les étapes consistant à
:
- commander à l'avance des variations de mélange du moteur à combustion interne (1)
sous la forme d'une modulation λ au moyen de la commande de moteur (5), pour ainsi
modifier la quantité de carburant à partir d'une composition de mélange stoechiométrique
dans le cas d'une composition de mélange grasse ;
- corréler une variation de signal de la sonde λ (15) avec des variations de mélange
commandées à l'avance, caractérisé par le fait de
- rapporter une différence maximale d'une quantité de carburant commandée à l'avance
lors de la commande effectuée à l'avance des variations du mélange à une variation
de signal maximale de la sonde λ (15) se produisant à partir de celle-ci et déterminer
une valeur extrême (51) du signal de sonde (19) de la sonde λ (15) suivant dans le
temps la variation de la quantité de carburant ;
- déterminer une paire de valeurs (37) constituée de la valeur extrême (51) du signal
de sonde (19) et d'une valeur extrême (49) de la quantité de carburant précédant celle-ci
dans le temps ;
- adapter la courbe caractéristique λ stockée (35) de la sonde λ (15) en utilisant
les variations de mélange commandées à l'avance de manière à ce que la paire de valeurs
(37) soit un élément de la courbe caractéristique λ (35).
2. Procédé selon la revendication 1, comprenant les étapes consistant à :
- adapter la courbe caractéristique λ stockée (35) après la survenue d'une condition
de déclenchement, notamment de l'une des conditions de déclenchement suivantes : le
moteur à combustion interne (1) se trouve à un point de vitesse de rotation/charge
pratiquement constant, une adaptation du mélange du moteur à combustion interne (1)
est transitoire, la régulation λ du moteur à combustion interne (1) est transitoire,
une ventilation du réservoir du moteur à combustion interne (1) est désactivée et/ou
une température de moteur du moteur à combustion interne (1) se situe dans une région
prédéterminée.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le système d'échappement (11) comprend un catalyseur (13) comportant une première
sonde λ (15) et une seconde sonde λ (17), dans lequel la première sonde λ (15) est
la sonde λ (15) de la régulation λ.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première sonde λ (15) est une sonde λ (15) à sauts.
5. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que la première sonde λ est une sonde λ à large bande.
6. Mise en oeuvre d'un procédé selon les revendications précédentes lors d'un fonctionnement
normal du véhicule à moteur ou lors d'un fonctionnement de diagnostic.
7. Véhicule à moteur comportant un moteur à combustion interne (1) muni d'une commande
de moteur (5), configuré et/ou conçu pour mettre en oeuvre le procédé selon l'une
quelconque des revendications précédentes.