(19)
(11) EP 2 258 237 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
16.03.2016  Patentblatt  2016/11

(21) Anmeldenummer: 10163179.4

(22) Anmeldetag:  18.05.2010
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47B 88/00(2006.01)

(54)

Aus Metall oder Kunststoff hergestellter Schubkasten

Drawer made of plastic or metal

Tiroir coulissant fabriqué en métal ou en plastique


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 04.06.2009 DE 202009007870 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
08.12.2010  Patentblatt  2010/49

(73) Patentinhaber: Paul Hettich GmbH & Co. KG
32278 Kirchlengern (DE)

(72) Erfinder:
  • Kruse, Detlev
    32139, Spenge (DE)
  • Diembeck, Peter
    33602, Bielefeld (DE)

(74) Vertreter: Dantz, Jan Henning et al
Loesenbeck - Specht - Dantz Patent- und Rechtsanwälte Am Zwinger 2
33602 Bielefeld
33602 Bielefeld (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 1 228 719
US-A- 5 823 650
DE-A1- 19 510 119
US-A- 5 921 648
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen aus Metall oder Kunststoff hergestellten Schubkasten mit einem Boden, zwei Seitenwänden, die im Bereich ihrer oberen Längskanten jeweils mit einer für die Aufnahme von Auszugsführungen bestimmten, kanalartigen Seitenzarge ausgestattet sind, und mit einer Vorderwand, die als Frontblende oder als Frontblendenträger ausgebildet und mit mehreren Fixierlaschen ausgestattet ist, denen korrespondierende Haltemittel zugeordnet sind, wobei durch die Fixierlaschen und die Haltemittel die Vorderwand an der Vorderseite des Schubkastens festgelegt ist.

    [0002] Ein Schubkasten der vorerwähnten Art ist aus der US 5 823 650 A bekannt. Bei dieser vorbekannten Konstruktion sind die den Fixierlaschen zugeordneten Haltemittel in parallel zur Vorderwand verlaufenden, gegenüber den Seitenwänden abgewinkelten Laschen vorgesehen, so dass sich eine Verbindung der Vorderwand ausschließlich mit den Seitenwänden ergibt. Der Boden dieses Schubkastens wird komplett separat an den Seitenwänden festgelegt und weist keine Verbindung zur Vorderwand auf.

    [0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schubkasten der gattungsgemäßen Art aufzuzeigen, der sich durch eine besonders einfache und problemlose Verbindungsart der Vorderwand am Schubkasten ohne Verschraubung, Verschweißung oder dergleichen auszeichnet.

    [0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Vorderwand mit den Seitenwänden und dem Boden verbunden ist, wobei die mit den Fixierlaschen korrespondierenden Haltemittel einerseits in den Seitenzargen und andererseits im Boden angeordnet sind.

    [0005] Der Vorteil dieser Maßnahme liegt darin, dass die Verbindung der Vorderwand am Schubkasten ausschließlich erzielt wird durch die Fixierlaschen an der Vorderwand und die Haltemittel im Bereich der Seitenzargen und des Bodens, wobei hier eine Art Stecksystem zur Festlegung der Vorderwand am Schubkasten realisiert ist.

    [0006] Aufwendige Verbindungsmethoden wie Verschraubungen, Verschweißungen oder dergleichen sind nicht erforderlich.

    [0007] Dies senkt darüber hinaus die Kosten für die Herstellung eines entsprechenden Schubkastens einerseits durch den Entfall zusätzlicher Verbindungsmittel und durch den damit einhergehenden Entfall aufwendiger Montagearbeiten.

    [0008] Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.

    [0009] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.

    [0010] Es zeigen:
    Figur 1
    eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Schubkastens
    Figur 2
    eine Explosionsdarstellung des Schubkastens gemäß Figur 1
    Figuren 3a bis 3e
    verschiedene Ansichten, insbesondere des vorderen Bereiches des Schubkastens nach den Figuren 1 und 2 während verschiedener Montagephasen der Vorderwand
    Figuren 4a bis 4c
    verschiedene Ansichten und Schnittdarstellungen der Vorderwand des Schubkastens nach den Figuren 1 bis 3
    Figuren 5a und 5b
    verschiedene Ansichten des vorderen Bereiches des Schubkastens ohne Vorderwand dargestellt
    Figur 6
    die in Figur 5b mit VI bezeichnete Einzelheit in vergrößerter Darstellung
    Figur 7
    die in Figur 5b mit VII bezeichnete Einzelheit in vergrößerter Darstellung
    Figur 8
    eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Schubkastens nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung
    Figur 9
    eine Seitenansicht des Schubkastens gemäß Figur 8 in seinem vorderen Endbereich, vor der endgültigen Festlegung einer Vorderwand
    Figur 10
    eine perspektivische Darstellung der Vorderwand des Schubkastens gemäß den Figuren 8 und 9
    Figur 11
    die in Figur 8 mit XI bezeichnete Einzelheit in vergrößerter Darstellung
    Figur 12
    eine perspektivische Darstellung eines Schubkastens nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung
    Figur 13
    eine Ansicht der Vorderwand des Schubkastens gemäß Figur 12 in Richtung des Pfeiles XIII
    Figur 14
    eine Seitenansicht der Vorderwand in Richtung des Pfeiles XIV in Figur 13
    Figur 15
    eine perspektivische Darstellung eines Schubkastens nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.


    [0011] In den Figuren 1 bis 3 ist jeweils mit dem Bezugszeichen 1 insgesamt ein Schubkasten bezeichnet mit einem Boden 2, mit zwei Seitenwänden 3 und einer Vorderwand 4. Die Seitenwände 3 weisen in an sich bekannter Weise im Bereich ihrer oberen Längskanten für die Aufnahme von Auszugsführungen bestimmte, kanalartige Seitenzargen 3a auf.

    [0012] Insgesamt ist der Schubkasten 1 aus Metall oder aus Kunststoff gefertigt.

    [0013] Dabei ist es von Vorteil, wenn der Boden 2 mit den Seitenwänden 3 und den Seitenzargen 3a einstückig gefertigt ist, wobei dies für die Realisierung der noch zu beschreibenden Erfindung aber nicht zwingend notwendig ist.

    [0014] Die Vorderwand 4 dient beim Ausführungsbeispiel der Erfindung nach den Figuren 1 bis 5 als Frontblendenträger, d.h., an der Vorderwand 4 wird eine die Sichtfläche dieser Vorderwand 4 verdeckende und den Schubkasten 1 zumindest teilweise überragende Frontblende befestigt. Die Frontblende selbst ist in den Figuren 1 bis 5 der Übersichtlichkeit halber nicht gezeigt, es sei nur darauf hingewiesen, dass die Vorderwand 4 zum Zwecke der Verbindung mit einer Frontblende beispielsweise mit Durchgangsbohrungen 5 für Befestigungsschrauben versehen ist, mittels derer die Vorderwand 4 mit der angesprochenen Frontblende verbunden werden kann.

    [0015] Um die Vorderwand 4 am Schubkasten 1 im Übrigen festzulegen, sind an der Vorderwand 4 mehrere Fixierlaschen 6 bzw. 7 und im Bereich der Seitenwände 3 bzw. des Bodens 2 Haltemittel in Form von Schlitzen 8 bzw. 9 vorgesehen. In diese Schlitze 9 greifen im montierten Zustand die vorher erwähnten Fixierlaschen 6 bzw. 7 ein. Wie insbesondere die Figuren 4a und b deutlich machen, sind die Fixierlaschen 6 bzw. 7 jeweils im Bereich der Unterkante und der Oberkante der Vorderwand 4 vorgesehen, wobei die Fixierlaschen 6 bzw. 7 jeweils an einem rechtwinklig zur Vorderwand in Richtung des Schubkastens 1 vorstehenden Flansch 10 bzw. 11 angeschlossen und dabei gegenüber dem jeweiligen Flansch 10 bzw. 11 aufeinander zu laufend abgewinkelt. Dabei erfolgt die Abwinklung der Fixierlaschen 6 bzw. 7 gegenüber den Flanschen 10 bzw. 11 derart, dass die Fixierlaschen 6 und 7 parallel zur Vorderwand 4 verlaufen.

    [0016] Die Flansche 10 und 11 weisen einen lichten Abstand zueinander auf, der so bemessen ist, dass diese beiden Flansche 10 und 11 im montierten Zustand einerseits an der Unterseite des Bodens 2 und andererseits auf der Oberseite der Seitenzargen 3a spielfrei aufliegen.

    [0017] Wie insbesondere aus Figur 4a hervorgeht, sind die Fixierlaschen 6 im Bereich der Unterkante der Vorderwand 4 gegenüber den Fixierlaschen 7 im oberen Bereich der Vorderwand 4 seitlich gegeneinander versetzt angeordnet.

    [0018] Diese Konstruktionsweise erlaubt die durch die Figuren 3a bis 3e gezeigte Montage der Vorderwand 4 an den Seitenwänden 3 und dem Boden 2 des Schubkastens 1.

    [0019] In den Figuren 3a und 3b ist gezeigt, dass in einem ersten Montageschritt die Vorderwand 4 um den seitlichen Versatz der Fixierlaschen 6 und 7 zueinander nach links oder rechts über eine Seitenwand des Schubkastens 1 hinaus verschoben und in einer abgekippten Stellung, wie in Figur 3a gezeigt, mit einer im unteren Kantenbereich vorgesehenen Fixierlasche 6 in einen bodenseitigen Schlitz 9 eingefädelt wird. Anschließend kann die Vorderwand 4 im Sinne des Pfeiles A in eine Parallelstellung zur vorderen Stirnkante des Schubkastens 1 bewegt werden, wie sie in den Figuren 3c und 3d gezeigt ist. Danach kann die Vorderwand 4 im Sinne des Pfeiles B in Figur 3d verschoben werden, bis die Vorderwand 4, so wie in Figur 3e dargestellt, stirnseitig mit den Seitenzargen 3a bündig abschließend liegt. Dabei sind dann alle Fixierlaschen 6 bzw. 7 in die dafür vorgesehenen Schlitze 8 bzw. 9 eingeführt.

    [0020] Da diese Schlitze, wie in den Detaildarstellungen nach den Figuren 6 und 7 gezeigt, mit Querschnittsverengungen 8a bzw. 9a versehen sind, werden die Fixierlaschen 6 bzw. 7 in diesen Querschnittsverengungen 8a bzw. 9a kraftschlüssig festgelegt bzw. mit anderen Worten eingeklemmt. Dadurch ergibt sich schon eine sehr stabile Fixierung der Vorderwand 4 gegenüber dem frontseitigen Ende des Schubkastens 1. Zusätzlich kann eine weitere seitliche Verschiebung der Frontblende im montierten Zustand verhindert werden durch aus der Vorderwand 4 in Richtung des Schubkastens 1 ausgestellte Federlaschen 12, wie dies die Figuren 4a und 4c zeigen. Die freien und in Richtung des Schubkasteninnenraumes hinein vorstehenden Enden dieser Federlaschen 12 liegen im montierten Zustand an den Innenseiten der Seitenwände 3 abstützend an, so dass nach dem Einführen der besagten Federlaschen 12 in den Innenraum des Schubkastens 1 eine weitere, ungewollte Verschiebung der Vorderwand 4 in Montagerichtung nicht mehr möglich ist.

    [0021] Dadurch ist in Verbindung mit dem Übergreifen der Flansche 10 bzw. 11 durch die in die Schlitze 8 bzw. 9 eingreifenden Fixierlaschen 6 bzw. 7 eine Festlegung der Vorderwand 4 in allen drei Koordinatenrichtungen verwirklicht.

    [0022] Für den Fall einer gewollten Demontage ist es notwendig, eine der Federlaschen 12 entgegen ihrer Ausstellrichtung bis in die Ebene der Vorderwand 4 zurückzudrücken und dann die Vorderwand 4 wieder seitlich zu verschieben, was durch das Zurückschwenken der angesprochenen Federlasche 12 in die Ebene der Vorderwand 4 möglich ist.

    [0023] Die Festlegung der Vorderwand 4 am Schubkasten 1 in der vorstehend beschriebenen Weise kann selbstverständlich durchgeführt werden auch dann, wenn die Vorderwand 4 schon mit einer zusätzlichen Frontblende fest verbunden ist. Andererseits ist aber auch die Festlegung einer Frontblende an der Vorderwand 4 denkbar, nachdem die Vorderwand 4 am Schubkasten 1 fixiert worden ist.

    [0024] Das Ausführungsbeispiel der Erfindung nach den Figuren 8 bis 11 unterscheidet sich vom vorher dargestellten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen dadurch, dass im Bereich des Bodens 2 nach unten gerichtete Ausprägungen 13 vorgesehen sind, was speziell die Figuren 8 und 11 deutlich zeigen. Diese nach unten gerichteten Ausprägungen 13 im Bereich des Bodens 2 werden dabei im montierten Zustand hintergriffen von den Fixierlaschen 6 am unteren Flansch 10 der Vorderwand 4. Im oberen Bereich kann bei dieser Lösung an dem oberen Flansch 11 ein durchlaufender Steg 7b vorgesehen sein, der die entsprechend bezeichneten Fixierlaschen 7 beim vorhergehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ersetzt. Bei dieser Version wird zum Zwecke der Festlegung der Vorderwand 4 am Schubkasten 1 der Steg 7b in einen oberen Schlitz 8 der Seitenzargen 3a eingehängt, unter Schrägstellung der Vorderwand 4, wie in Figur 9 dargestellt. Durch seitlichen Versatz der Vorderwand 4 relativ zum Schubkasten 1 in der Weise, dass die unteren Fixierlaschen 6 außerhalb des Wirkungsbereiches der nach unten gerichteten Ausprägungen 13 liegen, kann danach die Vorderwand 4 in eine endgültige Montagestellung an den vorderen, stirnseitigen Endbereich des Schubkastens 1 im Sinne des Pfeiles C in Figur 9 herangeklappt werden. Anschließend wird die gesamte Vorderwand 4 seitlich verschoben, wobei dann die unteren Fixierlaschen 6 die Ausprägungen 13 hintergreifen und die Vorderwand 4 am Schubkasten 1 festlegen. Auch hier kann eine seitliche Verschiebung im Montagezustand blockiert werden durch ausgestellte Federlaschen 12.

    [0025] Auch beim Ausführungsbeispiel nach den Figuren 8 bis 11 ist die Vorderwand 4 dazu bestimmt, als Frontblendenträger zu fungieren, d.h., an die Vorderwand 4 wird eine separate Frontblende angeschlossen.

    [0026] In den Figuren 12 bis 14 ist gezeigt, dass die Vorderwand 4 problemlos auch über die Oberseite des Schubkastens 1 im Übrigen hinaus vorstehen kann, wobei die Verbindungs- und Befestigungsmittel die gleichen sein können wie bei den vorstehend bezeichneten Ausführungsbeispielen.

    [0027] Figur 15 macht schließlich deutlich, dass die Vorderwand 4 auch unmittelbar als Frontblende gestaltet sein kann, wobei in diesem Falle die Befestigungsmittel, die im Bereich der Vorderwand 4 notwendig sind, an der dem Schubkasteninnenraum zugewandten Innenseite der Vorderwand 4 separat befestigt sein müssen. Dadurch wird die Vorderwand 4 zur Sichtseite hin glattflächig belassen und auch unter optischen Gesichtspunkten ohne weiteres als Frontblende akzeptiert.

    Bezugszeichenliste



    [0028] 
    1
    Schubkasten
    2
    Boden
    3
    Seitenwand
    3a
    Seitenzarge
    4
    Vorderwand
    5
    Durchgangsbohrung
    6
    Fixierlasche
    7
    Fixierlasche
    7b
    Steg
    8
    Schlitz
    8a
    Querschnittsverengung
    9
    Schlitz
    9a
    Querschnittsverengung
    10
    Flansch
    11
    Flansch
    12
    Federlasche
    13
    Ausprägung



    Ansprüche

    1. Aus Metall oder Kunststoff hergestellter Schubkasten (1) mit einem Boden (2), zwei Seitenwänden (3), die im Bereich ihrer oberen Längskanten jeweils mit einer für die Aufnahme von Auszugsführungen bestimmten, kanalartigen Seitenzarge (3a) ausgestattet sind, und mit einer Vorderwand (4), die als Frontblende oder als Frontblendenträger ausgebildet und mit mehreren Fixierlaschen (6, 7) ausgestattet ist, denen korrespondierende Haltemittel (8, 9, 13) zugeordnet sind, wobei durch die Fixierlaschen (6, 7) und die Haltemittel (8, 9, 13) die Vorderwand (4) an der Vorderseite des Schubkastens (1) festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (4) mit den Seitenwänden (3) und dem Boden (2) verbunden ist, wobei die mit den Fixierlaschen (6, 7) korrespondierenden Haltemittel (8, 9, 13) einerseits in den Seitenzargen (3a) und andererseits im Boden (2) angeordnet sind.
     
    2. Schubkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierlaschen (6, 7) im Bereich der Unterkante und der Oberkante der Vorderwand (4) vorgesehen sind.
     
    3. Schubkasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierlaschen (6, 7) jeweils an einem rechtwinklig zur Vorderwand (4) in Richtung des Schubkastens (1) vorstehenden Flansch (10, 11) angeschlossen sind und gegenüber dem jeweiligen Flansch (10, 11) aufeinander zu weisend und parallel zur Vorderwand (4) verlaufend abgewinkelt sind.
     
    4. Schubkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel im oberen Bereich der Seitenwände (3) aus von oben in die Seitenzargen (3a) eingebrachten Schlitzen (8) bestehen.
     
    5. Schubkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel im unteren Bereich des Schubkastens (1) aus sowohl in die Seitenwände (3) wie auch in den Boden (2) eingebrachten Schlitzen (9) bestehen.
     
    6. Schubkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierlaschen (6, 7) in die Schlitze (8, 9) kraftschlüssig einschiebbar sind.
     
    7. Schubkasten nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (8, 9) mit Querschnittsverengungen (8a, 9a) zur kraftschlüssigen Fixierung der Fixierlaschen (6, 7) ausgestattet sind.
     
    8. Schubkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel im unteren Bereich des Schubkastens (1) durch Ausprägungen (13) des Bodens (2) nach unten gebildet sind.
     
    9. Schubkasten nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausprägungen (13) von den Fixierlaschen (6) im unteren Bereich der Vorderwand (4) hintergriffen sind.
     
    10. Schubkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (4) mit zwei einander gegenüberliegenden, ausgeprägten Federlaschen (12) ausgestattet ist, die sich im montierten Zustand der Vorderwand (4) an den Innenseiten der Seitenwände (3) abstützen.
     
    11. Schubkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierlaschen (6, 7) im unteren bzw. im oberen Randbereich der Vorderwand (4) seitlich gegeneinander versetzt angeordnet sind.
     
    12. Schubkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (4) den Schubkasten (1) im Übrigen nach oben deutlich überragt.
     
    13. Schubkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche (10, 11) und die Fixierlaschen (6, 7) einstückig mit der Vorderwand (4) im Übrigen hergestellt sind.
     
    14. Schubkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche (10, 11) mit den daran angeformten Fixierlaschen (6, 7) an der dem Schubkasten (1) zugewandten Innenseite der Vorderwand (4) als separate Bauteile befestigt sind.
     


    Claims

    1. Drawer (1) made from plastics or metal, having a base (2), two side walls (3) which in the region of the upper longitudinal edges thereof are in each case equipped with one duct-type side frame (3a) which is destined for receiving pull-out guides, and having a front wall (4) which is configured as a front cover plate or as a front cover plate support and is equipped with a plurality of fixing lugs (6, 7) which are assigned corresponding holding means (8, 9, 13), wherein the front wall (4) is secured to the front side of the drawer (1) by way of the fixing lugs (6, 7) and of the holding means (8, 9, 13), characterized in that the front wall (4) is connected to the side walls (3) and to the base (2), wherein the holding means (8, 9, 13) corresponding with the fixing lugs (6, 7) are disposed in the side frames (3a), on the one hand, and in the base (2), on the other hand.
     
    2. Drawer according to Claim 1, characterized in that the fixing lugs (6, 7) are provided in the region of the lower edge and of the upper edge of the front wall (4).
     
    3. Drawer according to Claim 2, characterized in that the fixing lugs (6, 7) are in each case connected to a flange (10, 11) which in relation to the front wall (4) protrudes perpendicularly in the direction of the drawer (1) and in relation to the respective flange (10, 11) are angled so as to point towards one another and so as to run parallel with the front wall (4).
     
    4. Drawer according to one of the preceding claims, characterized in that the holding means in the upper region of the side walls (3) are composed of slots (8) which are incorporated from above into the side frames (3a) .
     
    5. Drawer according to one of the preceding claims, characterized in that the holding means in the lower region of the drawer (1) are composed of slots (9) which are incorporated into both the side walls (3) and the base (2).
     
    6. Drawer according to one of the preceding claims, characterized in that the fixing lugs (6, 7) are push-fittable into the slots (8, 9) in a force-fitting manner.
     
    7. Drawer according to Claim 6, characterized in that the slots (8, 9) are equipped with cross-sectional constrictions (8a, 9a) for fixing the fixing lugs (6, 7) in a force-fitting manner.
     
    8. Drawer according to one of the preceding claims, characterized in that the holding means in the lower region of the drawer (1) are formed downwardly by distinct shapes (13) of the base (2) .
     
    9. Drawer according to Claim 8, characterized in that the distinct shapes (13) in the lower region of the front wall (4) are engaged from behind by the fixing lugs (6).
     
    10. Drawer according to one of the preceding claims, characterized in that the front wall (4) is equipped with two mutually opposite, shaped spring lugs (12) which in the assembled state of the front wall (4) are supported on the internal sides of the side walls (3).
     
    11. Drawer according to one of the preceding claims, characterized in that the fixing lugs (6, 7) in the lower and/or upper peripheral region of the front wall (4) are disposed so as to be mutually offset in a lateral manner.
     
    12. Drawer according to one of the preceding claims, characterized in that for the remaining part the front wall (4) protrudes above the drawer (1) to a significant extent.
     
    13. Drawer according to one of the preceding claims, characterized in that the flanges (10, 11) and the fixing lugs (6, 7) are integrally manufactured together with the remaining part of the front wall (4) .
     
    14. Drawer according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the flanges (10, 11) by way of the fixing lugs (6, 7) moulded thereon are fastened as separate components to that internal side of the front wall (4) that faces the drawer (1) .
     


    Revendications

    1. Tiroir coulissant (1) réalisé en métal ou en matériau synthétique comprenant un fond (2), deux parois latérales (3) qui sont respectivement équipées dans la zone de leurs bords longitudinaux supérieurs d'encadrements latéraux (3a) en forme de canaux susceptible de recevoir des guidages d'extraction, ainsi qu'une paroi avant (4) qui est réalisée sous la forme d'un panneau frontal ou d'un support de panneau frontal, et est équipée de plusieurs languettes de fixation (6, 7) auxquelles sont associés des moyens de retenue (8, 9, 13) correspondants, les languettes de fixation (6, 7) et les moyens de retenue (8, 9, 13) permettant de fixer la paroi avant (4) sur la face avant du tiroir coulissant (1),
    caractérisé en ce que
    la paroi avant (4) est reliée aux parois latérales (3) et au fond (2), les moyens de retenue (8, 9, 13) correspondant aux languettes de fixation (6, 7) étant montés d'un côté dans les encadrements latéraux (3a) et de l'autre côté dans le fond (2).
     
    2. Tiroir coulissant conforme à la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    les languettes de fixation (6, 7) sont situées dans la zone du bord inférieur et du bord supérieur de la paroi avant (4).
     
    3. Tiroir coulissant conforme à la revendication 2,
    caractérisé en ce que
    les languettes de fixation (6, 7) sont respectivement reliées à une bride (10, 11) faisant saillie perpendiculairement à la paroi avant (4) en direction du tiroir coulissant (1) et sont coudées par rapport à la bride associée (10, 11) en pointant l'une vers l'autre et s'étendent parallèlement à la paroi avant (4).
     
    4. Tiroir coulissant conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
    les moyens de retenue sont constitués dans la zone supérieure de parois latérales (3) par des rainures (8) s'étendant à partir du haut dans les encadrements latéraux (3a).
     
    5. Tiroir coulissant conforme à l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    les moyens de retenue sont constitués dans la zone inférieure du tiroir coulissant (1) par des rainures (9) situées dans les parois latérales (3) et également dans le fond (2).
     
    6. Tiroir coulissant conforme à l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    les languettes de fixation (6, 7) peuvent être insérées par une liaison par la force dans les rainures (8, 9).
     
    7. Tiroir coulissant conforme à la revendication 6,
    caractérisé en ce que
    les rainures (8, 9) sont équipées de rétrécissements de section (8a, 9a) pour permettre la fixation par la force des languettes de fixation (6, 7).
     
    8. Tiroir coulissant conforme à l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    les moyens de retenue sont formés dans la zone inférieure du tiroir coulissant (1) par des estampages (13) du fond (2) s'étendant vers le bas.
     
    9. Tiroir coulissant conforme à la revendication 8,
    caractérisé en ce que
    les languettes de fixation (6) s'engagent à l'arrière des estampages (13) dans la zone inférieure de la paroi avant (4).
     
    10. Tiroir coulissant conforme à l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    la paroi avant (4) est équipée de deux languettes élastiques estampées (12) situées en regard l'une de l'autre qui, à l'état monté de la paroi avant (4) s'appuient contre les faces internes des parois latérales (3).
     
    11. Tiroir coulissant conforme à l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    les languettes de fixation (6, 7) sont de la paroi avant (4) latéralement décalées les unes par rapport aux autres dans la zone du bord inférieure ou dans la zone du bord supérieur.
     
    12. Tiroir coulissant conforme à l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    la paroi avant (4) dépasse nettement vers le haut du tiroir (1).
     
    13. Tiroir coulissant conforme à l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    les brides (10, 11) et les languettes de fixation (6, 7) sont essentiellement réalisées en une seule pièce avec la paroi avant (4).
     
    14. Tiroir coulissant conforme à l'une des revendications 1 à 12,
    caractérisé en ce que
    les brides (10, 11) sont fixées en tant qu'éléments indépendants avec les languettes de fixation (6, 7) formées sur celles-ci sur la face interne de la paroi avant (4) tournée vers le tiroir coulissant (1).
     




    Zeichnung























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente