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(11) |
EP 2 351 496 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.03.2016 Patentblatt 2016/11 |
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Anmeldetag: 30.09.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/RU2009/000501 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/044696 (22.04.2010 Gazette 2010/16) |
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| (54) |
UNTERHOSE FÜR MÄNNER UND HERSTELLUNGSVERFAHREN DAFÜR
BRIEFS FOR MEN AND A METHOD FOR THE PRODUCTION THEREOF
SLIP POUR HOMME ET PROCÉDÉ DE FABRICATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
13.10.2008 RU 2008140289
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.08.2011 Patentblatt 2011/31 |
| (73) |
Patentinhaber: Avgustopulo, Eleonora Teodorovna |
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Moscow 121596 (RU) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Avgustopulo, Eleonora Teodorovna
Moscow 121596 (RU)
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| (74) |
Vertreter: Jeck, Anton |
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Jeck - Fleck - Herrmann
Klingengasse 2/1 71657 Vaihingen/Enz 71657 Vaihingen/Enz (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 275 452 US-A- 1 633 610
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US-A- 1 425 794 US-A- 2 033 551
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Unterhose für Männer nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 und ein Verfahren für ihre Herstellung.
[0002] Die Erfindung bezieht sich auf die Gestaltung und Produktion von Unterwäsche für
Männer und vorwiegend von Unterhosen, Shorts, Badehosen, einschließlich von Gesundheitswäsche.
Gemäß der Hauptausführung bezieht sich die Erfindung auf eine Unterhose für Männer,
deren Schnitt und Ausführung die Grundsätze der optimalen Funktion des männlichen
Geschlechtssystems und der physiologischen Besonderheiten der Männer zugrunde liegen.
Für eine korrekte Auswahl der Unterhose ist bei ihrer Gestaltung ein System der Ergänzungsgrößen
sowie ihrer Kontrolle vorgesehen.
[0003] Die vorgeschlagene Unterhose, für Männer hat positive Auswirkung für die Gesundheit
und die sexuellen Fähigkeiten des Mannes und berücksichtigt dabei die ästhetischen
Eigenschaften.
[0004] Aus dem Stand der Technik sind zahlreiche technische Lösungen im Berech von Gestaltung
und Fertigung von Herrenunterwäsche wie Unterhosen, Shorts, Schwimmhosen usw. bekannt,
die auf die Verbesserung der physiologischen Eigenschaften abgezielt sind, z. B. Patent
RU 2267282, 07.12.2001, IPC 41B 9/02; Patent
RU 2163457, 21.06.99, IPC A 41 B 9/08; Patent
US 2033551, 10.03. 1936, NIC 602-73; Patent
US 3,517,666, 30.06.1970, NIC 602-68, 128-159, IPC A61F 5/40, A61H 9/02, Patent
US 5870779, 16.02.1999;
EP 0230102, 29.07.1987;
WO 98/39981, 17.09.1998, sowie Internetseiten wie http://kis.net-forum.ru.
[0005] Diese technischen Lösungen betrachten unterschiedliche Ausgestaltungen von Herrenunterwäsche
wie Unterhosen mit einem vorderen und einem hinteren Teil sowie mit einer Lasche.
Die Lasche hat eine erweiterte Ausführung in Form von einem dreidimensionalen Körper
zur Verbesserung von physiologischen und Gebrauchseigenschaften. Die in den genannten
Patentschriften erwähnten Vor- und Nachteile der vorgeschlagenen und analysierten
Ausgestaltungen weisen Zeitnähe, Relevanz und Entwicklungstrends bei der Gestaltung
der Herrenunterwäsche auf. Und zwar ist es notwendig, die physiologischen und Gebrauchseigenschaften
weiter zu verbessern und die Funktionalitäten einschließlich der Heilwirkungen solcher
Wäsche zu erweitern.
[0006] Als der nächste Stand der Technik in Bezug auf den Aufbau der vorgeschlagenen Herrenunterhose
kann die Ausgestaltung der physiologischen Herrenunterwäsche (Unterhose für Männer)
aus dem Kleinpatent
RU 74066, 25.10 2007 (IPC A61 F 5/41) betrachtet werden. Diese Unterwäsche weist unter anderem einen vorderen
und einen hinteren Teil, wobei jeder davon aus je zwei Elementen ausgebildet ist,
eine Lasche und einen Schlupfbund auf. Die Lasche hat einen dreidimensionalen Schnitt,
ist dreiflügelig und weist drei Schnittteile in Form eines linken, eines rechten und
eines Mittelschlossteils auf. Die Schlossteile sind krummlinig in Längsrichtung zusammengenäht
so dass ein dreidimensional gewölbter Teil der Unterhose entsteht.
[0007] Die Vorteile dieser technischen Lösung sind die Vereinigung der Vorteile von Schwimmhosen
und Shorts und die Möglichkeit der physiologischgerecht optimalen Lage der Genitalien,
darunter des Hodensacks, welcher nicht mehr gegen den Leistenbereich gepresst wird,
wie es bei einer hautengen Wäsche der Fall ist.
[0008] Jedoch sehen diese technische Lösung sowie die erwähnten nahe liegenden Patentschriften
keine detaillierten Lösungen und keine konkreten Ausführungsbeispiele zur praxisnahen
Ausgestaltung der dreidimensionalen Laschen vor. Das bezieht sich sowohl auf die Ausbildung
ihrer dreidimensionalen Form als auch auf den Zusammenhang zwischen ihren Größen und
anderen Parametern und den physiologischen Größen und Besonderheiten jedes konkreten
Benutzers sowie auf den Zusammenhang zwischen diesen Besonderheiten und dem technischen
Fertigungsverfahren bei der Fertigung der jeweiligen Modelle.
[0009] Durch
US 2,033,551 ist eine Unterhose für Männer mit einem vorderen und einem hinteren Teil, einer Lasche
und einem Schlupfbund bekannt. Der vordere und der hintere Teil sind aus Schnittelementen
ausgeführt. Die Lasche hat einen dreidimensionalen Schnitt und weist drei Schnittteile
in Form von einem linken, einem rechten und einem Mittelschlossteil auf, die krummlinig
mittels Längsnähte zusammengenäht sind, so dass ein dreidimensionaler gewölbter Teil
der Unterhose gebildet ist. Die Lasche und ihre Kanten sind am Umfang in Form von
dreidimensionalem in Planansicht tropfenförmig gestrecktem Zuschnitt ausgebildet.
Der linke und der rechte Schlossteil der Lasche sind symmetrisch mit zwei spitzwinkligen
Endpartien ausgebildet.
[0010] Es ist Aufgabe der Erfindung,
- die physiologisch gerechten Eigenschaften der Herrenunterwäsche wie Unterhosen weiterzuentwickeln,
- das Verfahren und die Mittel bei der Auswahl dieser Wäsche für jeden Benutzer zu individualisieren,
- die Fertigungsgerechtheit und
- die optischen und ergonomischen Eigenschaften zu verbessern,
die Funktionalitäten einer solchen Wäsche, z. B. in Bezug auf die Berücksichtigung
der sexuellen Anforderungen, zu erweitern,
- den Verbrauchermarkt zur erweitern und
- die Aufrechterhaltung und Unterstützung der männlichen Gesundheit sicherzustellen.
[0011] Die Herrenunterhose ist dabei aus Textil, z. B. aus Wirkstoff, hergestellt. Die Herrenunterhose
weist einen vorderen und einen hinteren Teil, eine Lasche und einen Schlupfbund auf.
Der vordere und der hintere Teil sind aus Schnittelementen ausgebildet, z. B. besteht
jeder Teil aus je zwei Schnittelementen. Die Lasche hat einen dreidimensionalen (dreiflügeligen)
Schnitt. Sie weist drei Schnittteile in Form von einem linken, einem rechten und einem
Mittelschlossteil auf. Diese drei Schnittteile sind krummlinig mittels Längsnähte
zusammengenäht, so dass ein dreidimensionaler gewölbter Teil der Unterhose gebildet
ist. Diese Merkmale sind aus dem Prototyp bekannt. Die Lasche und ihre Kanten sind
am Umfang in Form von einem in Planansicht tropfenförmig gestreckten Zuschnitt ausgebildet.
Sein Vorderteil ist parabelförmig ausgeführt. Die Parabel ist durch alle Abschnitte
der Kanten aller Teile des Laschenschnitts ausgebildet. Der hintere Teil ist als ein
spitzwinkliger Schlossteil (keilförmig) ausgeführt. Der Schlossteil ist durch die
Abschnitte der Kanten des Mittelschlossteils der Lasche ausgebildet. Dabei sind der
linke und der rechte Schlossteil der Lasche symmetrisch mit zwei spitzwinkligen Endpartien
ausgebildet. Ihre Länge ist um 5 bis 20 cm kürzer als der Mittelschlossteil. Im parabelförmigen
Teil der Lasche ist ein «Kontrollquerschnitt» ausgebildet. Innerhalb dieses «Kontrollquerschnitts»
beträgt die Breitendifferenz jedes der drei Schnittteile der Lasche gegenüber den
Breiten der anderen Teile max. 0,5 cm.
[0012] Darüber hinaus kann der vordere Teil der Unterhose aus zwei symmetrischen Elementen
ausgebildet sein. Diese symmetrischen Elemente sind mit einer vorderen Mittelnaht
zusammengenäht. Die Naht verläuft vom Schlupfbund bis zur Spitze der Laschenparabel.
Dabei beträgt die Nahtlänge 1 bis 10 cm. Die Schlupfbundbreite ist dabei nicht mit
eingeschlossen. Der hintere Teil der Unterhose kann aus zwei symmetrischen Elementen
ausgebildet sein, die mit einer hinteren Mittelnaht verbunden sind. Die Naht verläuft
vom Schlupfbund bis zur Spitze des spitzwinkligen Mittelschlossteils der Lasche. Die
Nahtlänge beträgt 1 bis 10 cm. Die Schlupfbundbreite ist dabei nicht mit eingeschlossen.
Dabei kann die Länge des Mittelschlossteils der Lasche 34 bis 58 cm betragen.
[0013] Nach einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass ein durchgehendes Langloch
in der Lasche entlang der Lasche eingebracht ist. Das Langloch ist mit Befestigungselementen
versehen.
[0014] Darüber hinaus ist vorgeschlagen, dass die Länge des Kontrollquerschnitts der Lasche
der Unterhose im Bereich von 6 bis 18 cm liegt, je nach Penis- oder Hodensackgröße.
[0015] Darüber hinaus kann wenigstens eines der Schnittteile der Lasche der Unterhose aus
mehreren Teilen zusammengesetzt sein. Diese Teile werden miteinander zusammengenäht.
[0016] Die vorgeschlagene Unterhose ist mit einer Tasche, z. B. für ein Kondom, versehen.
[0017] In Bezug auf Verfahren zur Fertigung der Herrenunterhosen ist ein Verfahren zur Herrenunterhosenproduktion
bekannt, welches als der nächste Stand der Technik betrachtet werden kann. Dieses
Verfahren umfasst die Wahl des Stoffes, die Dimensionierung unter Berücksichtigung
der Korpulenz des Menschen, die Schnittausführung des vorderen und des hinteren Teils
der Unterhose und den Schnitt solcher Elemente wie Lasche und Bundelement (www.mod-naya.ru/library/001/160.htm).
[0018] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Fertigung von Herrenunterhosen umfasst die Auswahl
des Stoffes, die Dimensionierung unter Berücksichtigung der Korpulenz des Menschen,
das Schneiden des vorderen und des hinteren Teils der Unterhose, das Schneiden der
Laschenelemente und des Bundelements, die Verbindung der Schnittelemente mit Nähten,
so dass ein vorgegebenes Modell der Unterhose entsteht. Diese Merkmale sind bereits
aus dem Prototypverfahren bekannt. Neu ist,
- dass die Dimensionierung unter Berücksichtigung der Maße der Lasche vorgenommen wird.
Diese Maße werden je nach der Penislänge oder Hodensackgröße im Ruhezustand bestimmt;
- dass der Laschenschnitt aus zwei symmetrischen Seitenteilen und einem Mittelteil ausgebildet
wird. Diese Teile sind krummlinig gestreckt. Sie werden danach mit einer Naht miteinander
verbunden, so dass eine Lasche in Form von einem dreidimensional gewölbten Körper
gebildet wird. Die Lasche wird dann mit dem vorderen und dem hinteren Teil der Unterhose
mittels der in Planansicht tropfenförmig gestreckten Naht am Umfang der Kanten des
dreidimensionalen Körpers der Lasche zusammengefügt. Dabei werden die Maße der Lasche
nach der Länge ihres Kontrollquerschnitts und auch je nach der max. Länge des Laschenmittelteils
bestimmt. In diesem Kontrollquerschnitt beträgt die Differenz zwischen den Seitenteilen
und dem Mittelteil der Lasche max. 0,5 cm. Diese Maße werden von der Penis- oder Hodensackgröße
im Ruhezustand abhängig gemacht.
[0019] Darüber hinaus wird gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Fertigung von Unterhosen
angenommen, dass die Länge des Kontrollquerschnitts und die Länge des Laschenmittelteils
bei der Ausbildung des dreidimensionalen Körpers der Lasche linear je nach Penis-
oder Hodensackgröße im Ruhezustand geändert werden.
[0020] Darüber hinaus wird gemäß dem neuen Verfahren zur Fertigung von Unterhosen angenommen,
dass die Messung der Penis- oder der Hodensacklänge zwecks Bestimmung der Länge des
Laschenmittelteils bei Raumtemperatur durchgeführt wird.
[0021] Dabei wird der Abstand von der Penisbasis in seinem oberen Teil bis zum unteren Penis-
oder Hodensackendpunkt gemessen. Dabei wird vorgeschlagen, die Messung der Penis-
oder der Hodensackslänge zwecks Bestimmung der Laschenmittelteillänge bei ihrem max.
Durchhang im Ruhezustand zu wählen und durchzuführen.
[0022] Die genannte Gesamtheit der wesentlichen Merkmale gibt der neuen Einrichtung - der
Unterhose und ihrem Fertigungsverfahren - einige zusätzliche positive Eigenschaften
und Charakteristiken, welche das Erreichen des genannten technischen Ergebnisses ermöglichen,
und zwar:
- eine Verbesserung der physiologisch gerechten Eigenschaften der Unterhose. Das wird
dank der Ausbildung des dreidimensionalen Laschenraums unter Berücksichtigung der
jeweiligen Penis- und Hodensackgrößen der Männer sowie der Differenz zwischen der
Hodensack- und Körpertemperatur erreicht;
- eine Sicherstellung der erforderlichen Lüftung im Laschenbereich;
- eine geometrische Kompaktheit, ein Komfort und eine angenehme Optik der Unterhose;
- eine angenehme Bewegungsfreiheit, die nicht nur die übliche Anwendung im Alltag, sondern
auch eine aktive Sporttätigkeit, darunter auch extreme Sportarten, und sonstige Aktivitäten
ermöglicht.
[0023] Das Vorhandensein eines Kontrollquerschnitts der Lasche bestimmt die Einfachheit
und die Möglichkeit der Individualisierung der Verfahren und Mittel zur Auswahl und
Anpassung dieser Unterwäsche für jeden einzelnen Benutzer sowie bei Serienfertigung
dieser Ware. Die vorgeschlagene Ausführung verbessert die ergonomischen und die Gebrauchseigenschaften
der vorgeschlagenen Unterhose unter Berücksichtigung der oben genannten Besonderheiten
sowie der vorhandenen zusätzlichen Tasche und des Langlochs.
[0024] Die Analyse der festgestellten Schriften ergibt, dass die Gesamtheit der genannten
Merkmale dieser Einrichtung und des Verfahrens zur Fertigung der Herrenunterhose neu
ist. Das erreichbare technische Ergebnis unter Kombination dieser Merkmale sowie die
erreichten genannten Eigenschaften sind nicht offensichtlich und können aus dem Stand
der Technik nicht herausgelesen werden. Deswegen kann erschlossen werden, dass das
Erzeugnis ein neues technisches Ergebnis darstellt, das neu ist und die erforderliche
Erfindungshöhe aufweist.
[0025] Dieses Erzeugnis wurde in Form von Industriemustern ausgeführt. Somit wird auch seine
gewerbliche Anwendbarkeit und die Zweckmäßigkeit der Patentierung bestätigt.
[0026] Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung (Gesamtansicht) der vorgeschlagenen physiologischen
Herrenunterhose in Seitenansicht, mit symbolhaftem Schnitt über die mittlere (Symmetrie)Ebene,
- Fig. 2
- die schematische Darstellung (Gesamtansicht) der Herrenunterhose in Vorderansicht,
- Fig. 3
- die schematische Darstellung (Gesamtansicht) der Herrenunterhose in Rückansicht,
- Fig. 4
- symbolhaft z. B. die paarigen Schnittelemente des vorderen Teils der Unterhose,
- Fig. 5
- symbolhaft z. B. die paarigen Schnittelemente des hinteren Teils der Unterhose,
- Fig. 6
- schematisch drei Schnittteile der Lasche (den linken, den rechten und den Mittelschlossteil),
- Fig. 7
- symbolhaft die zusammengenähte dreidimensional gewölbte Lasche in Draufsicht (Planansicht),
- Fig. 8
- schematisch den Schnitt entlang der Linie A-A der Fig. 1,
- Fig. 9
- schematisch den Schnitt entlang der Linie B-B der Fig. 1 (Laschen) und
- Fig.10
- symbolhaft ein Schema zur Messung von Penis- und Hodensackparametern für die Ausführung
dieses Verfahrens.
[0027] Die neue physiologische Unterhose für Männer umfasst:
- einen vorderen Teil 1, der z. B. aus symmetrischen Schnittelementen 2 und 3 ausgebildet
ist,
- einen hinteren Teil 4, der aus symmetrischen Schnittelementen 5 und 6 ausgebildet
ist. Dabei sind die Schnittelemente 5 und 6 mit Seitennähten 7 und mit einer vorderen
Mittelnaht 8 und einer hinteren Mittelnaht 9 zusammengenäht,
- eine Lasche 10, die mit dem vorderen und dem hinteren Teil 1 und 4 am Umfang mittels
einer in Planansicht tropfenförmigen Naht 11 zusammengenäht ist.
[0028] Bei der Einzelfertigung kann der vordere Teil 1 der Unterhose aus einem oder aus
drei und mehr Schnittelementen ausgebildet sein (diese Ausgestaltungen sind nicht
abgebildet). Es ist auch möglich, die Unterhose ohne Seitennähte zu fertigen. Dabei
sind zwei linke Hälften von jeweils einem vorderen und einem hinteren Teil der Unterhose
miteinander zu einer Konstruktionseinheit verbunden. Die rechten Hälften von jeweils
dem vorderen und dem hinteren Teil der Unterhose sind dementsprechend miteinander
zu einer anderen Konstruktionseinheit verbunden (diese Ausgestaltung ist nicht abgebildet).
Dieses Verfahren erschwert allerdings das Einnähen der Lasche 10 und ist somit für
eine gewerbliche Fertigung nicht optimal geeignet.
[0029] Die Lasche 10 hat drei untereinander zusammengefügte krummlinige Schnittteile 12,
13 und 14. Der Schnittteil 12 davon stellt dementsprechend einen Mittelschlossteil
(Mittelkeil) dar. Jeder der Schnittteile 13 und 14 ist jeweils als linker und rechter
symmetrischer Seitenschlossteil ausgebildet. Dabei sind die Schnittteile 13 und 14
(Seitenstücke) symmetrisch mittels jeweiliger Längsnähte 15 und 16 am Laschenmittelteil
12 über ihre krummlinigen Kanten (seitlich) krummlinig angeschlossen. Dabei überschreitet
die Länge des mittleren Schlossteils (des mittleren keilförmigen Stücks) 12 die Länge
der seitlichen Schnittteile 13 und 14 der Lasche (der Seitenstücke) um 5 bis 20 cm.
Der in Planansicht tropfenförmige Umfang der Naht 11 ist im vorderen Teil 1 der Unterhose
in Form einer Parabel 17 ausgebildet. Ihre Spitze ist zum Schlupfbund 18 hin ausgerichtet.
Der in Planansicht tropfenförmige Umfang der Näht 11 im hinteren Teil 4 der Unterhose
ist in Form eines spitzwinkligen Dreiecks (Keilstück) 19 ausgebildet.
[0030] Dabei enthält die Lasche 10 in ihrem parabolischen Teil 17 einen 6 bis 18 cm langen
Kontrollquerschnitt 20. Dabei beträgt die Breitendifferenz bei jedem der Schnittteile
12, 13 und 14 zueinander max. 0,5 cm. Das heißt, diese Teile stimmen in ihrer Breite
so gut wie völlig und zwar bis auf die Fertigungstoleranzen überein.
[0031] Außerdem kann die Anordnung der Lasche 10 in der Unterhose durch eine vorgegebene
Länge der vorderen Mittelnaht 8 im Bereich von 1 bis 10 cm und (oder) durch eine vorgegebene
Länge der hinteren Mittelnaht 9 im Bereich von 1 bis 10 cm festgelegt sein. Die Schlupfbundbreite
18 ist dabei nicht mit eingeschlossen. Das ist durch die angenommenen Ausgestaltungen
für die individuelle Auswahl der Unterhose bestimmt. Dabei kann die Gesamtlänge der
Lasche 10 in Längsrichtung bei den vorgeschlagenen Ausgestaltungen 34 bis 58 cm betragen.
[0032] Der Schlupfbund 18 kann in Form eines Ringgummibands 21 ausgebildet sein. Das Ringgummiband
21 ist in ein rohrförmiges Ringelement 22 eingefasst, welches durch Einschlagen der
Oberkanten des vorderen und des hinteren Teils 1 und 4 der Unterhose ausgebildet ist.
[0033] Außerdem kann die Lasche 10 mit einem durchgehenden Langloch 23 versehen sein. Das
Langloch 23 kann z. B. entlang des mittleren Schlossteils 12 ausgerichtet und mit
Befestigungselementen, z. B. in Form eines Klettverschlusses 24, versehen sein. An
der Innenseite des vorderen Teils 1 der Unterhose kann eine rundförmige Innentasche
25, z. B. für ein Kondom (nicht abgebildet), angeordnet sein. An den Schnittelementen
2, 3, 5 und 6 der Unterhose können untere geradlinige Leisten 26 ausgebildet sein,
wenn die Unterhose als Shorts ausgeführt ist.
[0034] Ein Sondermerkmal der neuen Gestaltung der Unterhose sind das Schnittprinzip und
das zusätzliche Größensortiment sowie der Umfang der Lasche 10. Das Größensortiment
legt die Ausführung der Lasche einschließlich der Länge des mittleren Schlossteils
12 (Schnittteils) im Bereich von 34 bis 58 cm und die verlängerte Ausführung des Schnittteils
12 gegenüber den seitlichen Schlossteilen (keilförmigen Stücken) 13 und 14 um 5 bis
20 cm fest. Der Umfang der Lasche 10 hängt mit der Länge ihres Kontrollquerschnitts
20 im Bereich von 6 bis 18 cm je nach der Penis- oder Hodensackgröße zusammen. Dies
setzt eine physiologisch richtige und natürliche Lage des Hodensacks voraus. Die genannten
Maße und Größen sind versuchsweise festgestellt und beruhen auch auf Angaben der medizinischen
Statistik. Es sind z. B. die Angaben aus dem Artikel «Penile size: What is normal?»,
Hunter Wessels and Jack W. McAninch Contemporary Urology, January 1997, benutzt.
[0035] Somit ist durch,den Erfinder neben dem allgemeingültigen Größensortiment für Kleiderstücke
ein zusätzliches Größensortiment vorgeschlagen. Es bestimmt die Parameter des Leistenbereichs
der Unterhose und die dementsprechenden Maße der Lasche je nach der Länge ihres Kontrollquerschnitts,
der Penisgröße im Ruhezustand und /oder der Hodensackgröße.
[0036] Das heißt, die Konstruktion der Lasche ist aufgrund der bestehenden Größenordnungen
des männlichen Genitalienbereichs eingeführt. Zwecks Standardisierung sind zusätzliche
Kontrollmaße vorgeschlagen. Diese Kontrollmaße bestimmen die Laschenlänge in Längsrichtung
(die Länge des mittleren Schlossteils 12) und das Maß ihres Kontrollquerschnitts.
[0037] Dadurch ist die beste Ausgestaltung der Erfindung in Bezug auf die Gebrauchseigenschaften
erreicht.
[0038] Die physiologische Unterhose für Männer wird folgenderweise gefertigt und benutzt.
[0039] Zuerst wird der Stoff für die Produktion der Unterhose gewählt, z. B. ein Wirkstoff.
Danach folgt die Dimensionierung zur Herstellung von Schablonen der gesamten Unterhose
und insbesondere der Lasche 10 unter Berücksichtigung der Korpulenz des Menschen und
der Penis- und/oder der Hodensackgröße im Ruhezustand bei Normaltemperatur gemäß Fig.
10. Dafür werden 13 Größenordnungen vorgeschlagen, die den gesamten Bereich der Laschenlänge
von 34 bis 58 cm umfassen, und zwar die Größen 34, 36, 38, 40, 42, 44, 46, 48, 50,
52, 54, 56, 58 cm, mit entsprechender Gesamtlänge des Kontrollquerschnitts 6, 7, 8,
9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18 cm, die linear von der max. Größe von Penis
oder Hodensack von 4 bis 16 cm abhängig sind.
[0040] Gemäß der Form aller Schnitteile 12, 13 und 14 der Lasche 10 werden Schablonen nach
dem gewählten Größensortiment, der vorgegebenen Form der Lasche 10 und der ganzen
Unterhose gefertigt.
[0041] Anhand dieser Schablonen und je nach den gewählten Größen werden folgende Schnittteile
angefertigt: Symmetrische Zuschnitte der Schnittelemente 2 und 3 des vorderen Teils
1 der Unterhose; symmetrische Zuschnitte der Schnittelemente 5 und 6 des hinteren
Teils 4 der Unterhose; der krummlinige Schnittteil 12 (keilförmiges Mittelstück) der
Lasche 10; symmetrisch krummlinige Schnittteile 13 und 14 (Seitenstücke) der Lasche
10; ggf. der Zuschnitt der Tasche 25.
[0042] Die Unterhose wird z. B. in folgender Reihenfolge genäht:
- 1. Herstellung der Lasche aus den Schnittteilen 12, 13 und 14 der Lasche 10 mit der
Ausbildung der Längsnähte 15 und 16. Dabei kann das durchgehende Langloch 23 im Voraus
ausgeführt werden, welches mit einem Klettverschluss 24 versehen wird.
- 2. Herstellung des vorderen Teils 1 der Unterhose z. B. aus den Schnittelementen 2
und 3, wobei die vordere Mittelnaht 8 gebildet wird.
- 3. Zusammenfügen der unteren geradlinigen Leisten 26.
- 4. Einnähen der Lasche 10 am Umfang mit der Naht 11. Das Einnähen wird im hinteren
Teil 4 der Unterhose angefangen. Es werden gleichzeitig die Teile 5 und 6 zusammengenäht,
wobei die hintere Mittelnaht 9 gebildet wird.
- 5. Zusammennähen der Seitenkanten des vorderen und des hinteren Teils 1 und 4 der
Unterhose, wobei die Seitennähte 7 entstehen.
- 6. Herstellung des Schlupfbundes 18, z. B. in Form eines rohrförmigen Ringelements
22, welches durch das Einschlagen der Oberkanten des vorderen und des hinteren Teils
1 und 4 der Unterhose ausgebildet wird. Das Ringgummiband 21 wird in das rohrförmige
Ringelement 22 im Voraus eingelegt.
- 7. Ggf. Annähen der Tasche an den Schlupfbund 18 während der Schlupfbundfertigung.
- 8. Einnähen der oberen und der unteren Leisten 26 des vorderen und des hinteren Teils
1 und 4 der Unterhose und gleichzeitig das Einschlagen der Kante.
[0043] Das technische Ergebnis ist die Entwicklung und die Gestaltung einer Herrenunterhose,
deren Schnitt die Prinzipien der optimalen Funktion des männlichen Geschlechtssystems
und seine Besonderheiten berücksichtigt. Dies bedingt die zusätzliche medizinische
Gerechtheit und Zielsetzung der angemeldeten technischen Lösung:
- 1) das Vorhandensein der Temperaturdifferenz zwischen Hodensack und Körper;
- 2) die Notwendigkeit, die individuellen Größen und Proportionen der Genitalien beim
Schnitt zu berücksichtigen, um einen optimalen Temperaturzustand in diesem Bereich
zu erreichen. Folglich muss ein zusätzliches Größensystem für den Leistenbereich eingeführt
werden.
[0044] Das wird beim Schneiden dadurch erreicht, dass die Länge des mittleren Schlossteils
12 der Lasche 10 das zusätzliche Maß des Laschenbereichs berücksichtigt. Dieses Maß
wird in Übereinstimmung mit der individuellen Größe des Leistenbereichs ausgewählt
(zusätzliche Größe).
[0045] Um das genannte Maß zwecks Serienfertigung zu vereinheitlichen, hat der Anmelder
ein zusätzliches Größensortiment vorgeschlagen. Es legt die Parameter des Leistenbereichs
der Unterhose fest. Dementsprechend wurde auch ein Größenmaß vorgeschlagen. Dieses
Maß wurde aufgrund der Angaben der medizinischen Statistik über die bestehende Größendifferenz
in diesem Bereich bei Männern entwickelt.
[0046] Das bedeutet, dass dieses Modell sowie die auf dieser Basis entwickelten anderen
Modelle während der Serienfertigung nicht nur anhand der allgemeingültigen Größenskala
für Herrenunterwäsche differenziert sind. Es wird dabei noch eine ergänzende Größe
mit einbezogen, die gemessen werden kann: Die Länge des Penis wird von seinem Ansatz
bis zur tiefsten Stelle, und zwar bis zum Eichelende oder bis zum tiefsten Punkt des
Hodensacks gemessen, je nachdem was tiefer liegt.
[0047] Das Verfahren für die Großfabrikation des Erzeugnisses gemäß der neuen technischen
Lösung unter Berücksichtigung der Laschengrößenordnungen beim Schnitt aufgrund der
standardisierten Parameter des Leistenbereichs stellt eine solche Fertigungsqualität
sicher, die jedes Erzeugnis maximal mit einer Maßkonfektion gleichstellt.
[0048] Die neue physiologische Herrenunterhose wird wie üblich und unter Berücksichtigung
des vorgeschlagenen Größensortiments gewählt und getragen
[0049] Der Ablauf für die Wahl der Unterhose und die Größenprüfung sind wie folgt:
Verfahren 1: Kontrollquerschnitt
[0050] Der Kontrollquerschnitt wird bei der Qualitätskontrolle in der Fabrik zur Identifikation
der Laschengröße sowie bei der Auswahl der Unterhose im Geschäft verwendet. Er gilt
als Kontrollmaß, um die Übereinstimmung zwischen dem Laschenbereich und der angezeigten
Größe zu bestätigen.
Das Wesen besteht darin, dass jeder zusätzlichen Größe ihr eigenes Maß des Kontrollquerschnitts
zugewiesen ist.
Verfahren 2: Größenmaß
[0051] Das Größenmaß dient zur Auswahl der Unterhose anhand des zusätzlichen Größensortiments.
Es entspricht den Größenordnungen im Genitalienbereich der Männer. Das Größenmaß stellt
einen Streifen aus flexiblem Material mit minimaler Längszugverformung dar. Die Maßskala
zeichnet sich dadurch aus, dass sie aus einigen Zonen besteht. Als Beispiel ist die
Ausgestaltung der Maßskala (O-A-B-C-D) angeführt: unter 6 cm - O, 6 bis 8 cm - A,
8 bis 10 cm - B, 10 bis 12 cm - C, über 12 cm - D. Somit wird die Größe für die jeweilige
Unterwäsche z. B. 50-B sein.
[0052] Somit gibt es innerhalb jeder üblichen Größe für Herrenunterhosen gemäß dem neuen
Messsystem noch 5 zusätzliche Größen, die die Parameter der Lasche festlegen. Das
ermöglicht, den Anforderungen und Bedürfnissen der möglichst großen Masse der Männer
einschließlich Kinder und Jugendlichen gerecht zu werden.
[0053] Einer der wichtigsten Vorteile dieses Modells der Unterhose sowie der auf ihrer Basis
weiterentwickelten Modelle ist das Schnittprinzip, welches die natürliche und physiologisch
gerechte Lage des Hodensacks vorsieht.
[0054] Somit ist der Schnitt unter Berücksichtigung der männlichen Physiologie entwickelt.
Seine Sondermerkmale bedingen die zusätzliche medizinische Zielsetzung der vorgesehenen
technischen Lösung: Die Unterwäsche muss an die physiologischen Parameter und Bedürfnisse
des Mannes angepasst werden, darf nicht gesundheitsschädlich sein, muss eine positive
Auswirkung auf die sexuellen Fähigkeiten des Mannes haben und zu ihrer Unterstützung
und Steigerung beitragen.
[0055] Das Alleinstellungsmerkmal dieses Modells der Unterhose und der aus seiner Basis
weiterentwickelten Abarten besteht darin, dass eine solche Fertigungsqualität erreicht
wird, welche das bei einer Großfabrikation hergestellte Erzeugnis mit der Maßkonfektion
gleichstellt.
1. Unterhose für Männer mit einem vorderen und einem hinteren Teil (1 und 4), einer Lasche
(10) und einem Schlupfbund (18), wobei der vordere und der hintere Teil (1 und 4)
aus Schnittelementen (2, 3, 5, 6) ausgeführt sind, wobei die Lasche (10) einen dreidimensionalen
Schnitt hat und drei Schnittteile (12, 13, 14) in Form von einem linken, einem rechten
und einem Mittelschlossteil aufweist, die krummlinig mittels Längsnähte (15, 16) zusammengenäht
sind, so dass ein dreidimensionaler gewölbter Teil der Unterhose gebildet ist, wobei
der linke und der rechte Schlossteils (13, 14) der Lasche (10) symmetrisch ausgebildet
sind und die Lasche (10) und ihre Kanten am Umfang in Form von dreidimensionalem in
Planansicht tropfenförmig gestrecktem Zuschnitt ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass der vordere Teil (1) dieses tropfenförmigen Zuschnitts parabelförmig (17) ausgeführt
ist,
dass die Parabel (17) dabei durch alle Abschnitte der Kanten aller Teile (12, 13, 14)
des Laschenschnitts (10) ausgebildet ist,
dass der hintere Teil (4) als ein spitzwinkliger Schlossteil (12) (keilförmig) ausgeführt
ist, wobei dieser Schlossteil (12) durch die Abschnitte der Kanten des Mittelschlossteils
(12) der Lasche (10) ausgebildet ist,
dass der linke und der rechte Schlossteil (13, 14) der Lasche (10) mit zwei spitzwinkligen
Endpartien ausgebildet sind und dass ihre Länge um 5 bis 20 cm kürzer ist als das
Mittelschlossteil (12) und
dass im parabelförmigen Teil (17) der Lasche (10) ein Kontrollquerschnitt (20) ausgebildet
ist, wobei die Breitendifferenz jedes der drei Schnittteile (12, 13, 14)
der Lasche (10) gegenüber den Breiten anderer Teile innerhalb dieses Kontrollquerschnitts
(20) max. 0,5 cm beträgt.
2. Unterhose nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der vordere Teil (1) der Unterhose aus zwei symmetrischen Elementen (2, 3) ausgebildet
ist, wobei diese symmetrischen Elemente (2, 3) mit einer vorderen Mittelnaht (7) zusammengenäht
sind und
dass die Naht (7) vom Schlupfbund (18) bis zur Spitze der Laschenparabel (17) verläuft
und eine Nahtlänge (7) von 1 bis 10 cm aufweist, wobei die Breite des Schlupfbundes
(18) nicht mit eingeschlossen ist.
3. Unterhose nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der hintere Teil (4) der Unterhose aus zwei symmetrischen Elementen (5, 6) ausgebildet
ist, die mit einer hinteren Mittelnaht (9) verbunden sind,
dass die Naht (9) zu der Spitze des spitzwinkligen Mitteldreiecks (19) (Keilstücks) der
Lasche (10) verläuft und eine Länge von 1 bis 10 cm aufweist, wobei die Breite des
Schlupfbunds (18) dabei nicht mit eingeschlossen ist.
4. Unterhose nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Laschenlänge 34 bis 58 cm beträgt.
5. Unterhose nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Lasche (10) mit einem durchgehenden Langloch (23) entlang der Lasche (10) mit
Befestigungselementen (24) für das Langloch (23) versehen ist.
6. Unterhose nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Länge des Kontrollquerschnitts (20) der Lasche (10) 6 bis 18 cm je nach Penis-
oder Hodensackgröße beträgt.
7. Unterhose nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens ein Schnittteil der Lasche (10) aus mehreren Teilen zusammengesetzt ist,
wobei die Teile miteinander zusammengenäht sind.
8. Unterhose nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass sie mit einer Innentasche (25), z. B. für ein Kondom, versehen ist.
9. Verfahren zur Fertigung einer Herrenunterhose nach einem der vorherigen Ansprüche,
einschließlich solcher Verfahrensschritte wie Auswahl des Stoffs, Dimensionierung
unter Berücksichtigung der Korpulenz des Menschen, Schneiden des vorderen und des
hinteren Teils (1, 4) der Unterhose, Schneiden der Laschenelemente (12, 13, 14) und
des Bundelements, Verbindung der Schnittelemente (2, 3, 5, 6) mit Nähten (7, 9), so
dass ein vorgegebenes Modell einer Unterhose entsteht,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dimensionierung unter Berücksichtigung der Größen einer Lasche (10) erfolgt,
wobei diese Größen je nach Penislänge oder Hodensackgröße im Ruhezustand bestimmt
werden,
dass der Schnitt der Lasche (10) aus zwei symmetrischen Seitenteilen (13, 14) und einem
Mittelteil (12) ausgeführt wird, wobei diese Teile (12, 13, 14) krummlinig gestreckt
sind,
dass diese Teile (12, 13, 14) danach mit einer Naht miteinander verbunden werden,
dass dabei eine Lasche (10) in Form eines dreidimensional gewölbten Körpers gebildet wird,
dass die Lasche (10) dann mit dem vorderen und dem hinteren Teil (1, 4) der Unterhose
mittels einer in Planansicht tropfenförmig gestreckten Naht am Umfang der Kanten des
dreidimensionalen Körpers der Lasche (10) zusammengefügt wird,
dass die Maße der Lasche (10) nach der Länge ihres Kontrollquerschnitts (20) und nach
der max. Länge des Laschenmittelteils (12) bestimmt werden, wobei der Kontrollquerschnitt
(20) neben dem allgemeingültigen Größensortiment für Kleiderstücke ein zusätzliches
Größensortiment darstellt, welches die Parameter des Leistenbereichs der Unterhose
und die dementsprechenden Maße der Lasche je nach der Länge ihres Kontrollquerschnitts
(20), der Penisgröße im Ruhezustand und/oder der Hodensackgröße bestimmt und jeder
zusätzlichen Größe ihr eigenes Maß des Kontrollquerschnitts zugewiesen ist, und wobei
die Differenz zwischen den Seitenteilen (13, 14) und dem Mittelteil (12) der Lasche
(10) im Kontrollquerschnitt (20) max. 0,5 cm beträgt, und
dass diese Maße von der Penis- oder Hodensackgröße im Ruhezustand gemacht werden.
10. Verfahren zur Fertigung einer Herrenunterhose nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Länge des Kontrollquerschnitts (20) und die Länge des Laschenmittelteils (12)
bei der Ausbildung des dreidimensionalen Körpers der Lasche (10) linear je nach Penis-
oder Hodensackgröße im Ruhezustand geändert werden.
11. Verfahren zur Fertigung einer Herrenunterhose nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Messung der Penis- oder der Hodensacklänge zwecks Bestimmung der Länge des Laschenmittelteils
(12) bei Raumtemperatur von der Penisbasis in seinem oberen Teil bis zum unteren Penis-
oder Hodensackendpunkt durchgeführt wird.
12. Verfahren zur Fertigung einer Herrenunterhose nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Messung der Penis- oder der Hodensackslänge zwecks Bestimmung der Länge des Laschenmittels
bei ihrem max. Durchhang im Ruhezustand gewählt und durchgeführt wird.
1. Underpants for men having a front and a rear part (1 and 4), a fly (10) and a waistband
(18), wherein the front and the rear part (1 and 4) are made of sectional elements
(2, 3, 5 , 6), wherein the fly (10) has a three-dimensional section and three cut
elements (12, 13, 14) in the form of a left, a right and a central closing part which
are curvilinearly sewn together by means of a longitudinal seam (15, 16) to form a
three-dimensional curved part of the underpants, wherein the left and right closing
parts (13, 14) of the fly (10) are formed symmetrically, and the fly (10) and its
edges at the periphery have the shape of a three-dimensional stretched droplet from
the front,
characterised in that,
the front part (1) of this droplet-shaped fly is a parabola (17),
the parabola (17) is formed by all the sections of the edges of all the parts (12,
13, 14) of the fly (10),
the rear part (4) is designed as an acute-angled closing part (12) (wedgeshaped),
wherein this closing part (12) is formed by the sections of the edges of the central
closing part (12) of the fly (10),
the left and right closing parts (13, 14) of the fly (10) are formed with two acute-angled
end portions having a length 5 to 20 cm shorter than the closing part (12), and
that a control cross-section (20) is formed in the parabolic section (17) of the fly
(10), wherein the difference in width of each of the three cut parts (12, 13, 14)
of the fly (10) is a maximum of 0.5 cm with respect to the widths of the other parts
within this control cross-section (20).
2. Underpants according to claim 1,
characterised in that,
the front part (1) of the underpants is formed from two symmetrical elements (2, 3),
wherein these symmetrical elements (2, 3) are sewn together with a front central seam
(7), and
the seam (7) runs from the waistband (18) to the tip of the fly parabola (17) and
has a seam length (7) of 1 to 10 cm, wherein the width of waistband (18) is not included.
3. Underpants according to Claim 1,
characterised in that,
the rear part (4) of the underpants is formed from two symmetrical elements (5, 6)
which are connected with a rear central seam (9),
the seam (9) runs to the tip of the acute-angled central triangle (19) (wedge piece)
of the fly (10) and has a length of 1 to 10 cm, wherein the width of the waistband
(18) is not included.
4. Underpants according to Claim 1,
characterised in that,
the fly is from 34 to 58 cm long.
5. Underpants according to claim 1,
characterised in that,
the fly (10) is provided with an oblong hole (23) along the bracket (10) with fastening
elements (24) for the oblong hole (23).
6. Underpants according to Claim 1,
characterised in that,
the length of the control cross-section (20) of the fly (10) is from 6 to 18 cm long
depending on the size of the penis or scrotum.
7. Underpants according to Claim 1,
characterised in that,
at least a cut section of the fly (10) comprises several parts, wherein the parts
are sewn together.
8. Underpants according to claim 1,
characterised in that,
they are provided with an inner pocket (25) for, e.g. a condom.
9. Method for manufacturing men's underpants according to one of the preceding claims,
including such method steps as the selection of the material, dimensioning while taking
into account the corpulence of the wearer, cutting the front and the rear part (1,
4) of the underpants, cutting the fly elements (12, 13, 14) and the waistband elemerit;
connection of the sectional elements (2, 3, 5, 6) with seams (7, 9) to manufacture
a predetermined model of underpants, characterised in that,
the dimensioning is effected while taking into account the sizes of the fly (10),
wherein these sizes are determined at rest as a function of the length of the penis
or the size of the scrotum,
the fly (10) consists of two symmetrical side parts (13, 14) and a central part (12),
wherein these parts (12, 13, 14) are curvilinearly stretched,
these parts (12, 13, 14) are then connected to each other by a seam,
a fly (10) is thus formed in the shape of a three-dimensional curved body,
the fly (10) is then assembled with the front and rear parts (1, 4) of the underpants
by means of an elongated droplet-shaped seam in the plan view on the periphery of
the edges of the three-dimensional body of the fly (10),
the dimensions of the fly (10) are determined as a function of the length of its control
cross-section (20) and the maximum length of the fly central part (12), wherein the
control cross-section (20) constitutes an additional range of sizes in addition to
the generally accepted size range for underpants, and which are determined by the
parameters of the groin region of the underpants and the corresponding size of the
fly, depending on the length of its control cross-section (20), the penis size at
rest and/or the scrotum size, as well as any other aspect of the control cross-section's
own size, and wherein the difference between the side parts (13, 14) and the central
part (12) of the fly (10) in the control cross-section (20) is a maximum of 0.5 cm,
and
these dimensions of the penis or scrotum size are at rest.
10. Method for manufacturing men's underpants according to claim 9,
characterised in that,
the length of the control cross-section (20) and the length of the fly central part
(12) may be changed linearly as a function of the penis or scrotum size at rest when
manufacturing the three-dimensional body of the fly (10).
11. Method for manufacturing men's underpants according to claim 9,
characterised in that,
the measurement of the penis or scrotum length in order to determine the length of
the fly central part (12) is effected from the penis base in its upper part to the
lower penis or scrotum endpoint at room temperature.
12. Method for manufacturing men's underpants according to claim 11,
characterised in that
the measurement of the penis or scrotum length is effected at their maximum sag at
rest in order to determine the length of the fly central part.
1. Caleçon pour homme, comportant une pièce avant et une pièce arrière (1 et 4), une
patte (10) et une ceinture élastique (18), la pièce avant et la pièce arrière (1 et
4) étant réalisées à partir d'éléments de coupe (2, 3, 5, 6), la patte (10) ayant
une coupe tridimensionnelle et comportant trois pièces de coupe (12, 13, 14) sous
forme d'une pièce de séparation de gauche, une pièce de séparation de droite et une
pièce de séparation centrale, qui sont réunies par couture curvilinéaire par des coutures
longitudinales (15, 16), de façon à former une pièce bombée tridimensionnelle du caleçon,
la pièce de séparation de gauche et la pièce de séparation de droite (13, 14) de la
patte (10) étant configurées d'une manière symétrique, et la patte (10) et ses bords
étant conçue comme des pièces découpées allongées, tridimensionnelles, en forme de
goutte en vue en plan,
caractérisé en ce que
la pièce avant (1) de cette pièce découpée en forme de goutte a une configuration
parabolique (17),
la parabole (17) est alors formée par tous les segments des bords de toutes les pièces
(12, 13, 14) de la coupe de patte (10),
la pièce arrière (4) est configurée comme une pièce de séparation (12) acutangle (en
forme de coin), cette pièce de séparation (12) étant formée par les segments des bords
de la pièce de séparation centrale (12) de la patte (10),
la pièce de séparation de gauche et la pièce de séparation de droite (13, 14) de la
patte (10) sont formées de deux parties terminales acutangles, et leur longueur est
de 5 à 20 cm plus courte que celle de la pièce de séparation centrale (12), et
dans la pièce parabolique (17) de la patte (10) est réalisée une section transversale
de contrôle (20), la différence de largeur entre chacune des trois pièces de coupe
(12, 13, 14) de la patte (10) et la largeur d'autres pièces à l'intérieur de cette
section transversale de contrôle (20) étant au maximum de 0,5 cm.
2. Caleçon selon la revendication 1, caractérisé en ce que
la pièce avant (1) du caleçon est formée de deux éléments symétriques (2, 3), ces
éléments symétriques (2, 3) étant réunis par couture par une couture centrale avant
(7), et
la couture (7) court de la ceinture élastique (18) jusqu'au sommet de la parabole
(17) de la patte, et comprend une longueur de couture (7) de 1 à 10 cm, la largeur
de la ceinture élastique (18) n'y étant pas incluse.
3. Caleçon selon la revendication 1, caractérisé en ce que
la pièce arrière (4) du caleçon est formée de deux éléments symétriques (5, 6) qui
sont reliés par une couture centrale arrière (9),
la couture (9) court jusqu'au sommet du triangle central acutangle (19) (pièce en
coin) de la patte (10), et présente une longueur de 1 à 10 cm, la largeur de la ceinture
élastique (18) n'y étant pas incluse.
4. Caleçon selon la revendication 1, caractérisé en ce que la longueur de la patte est de 34 à 58 cm.
5. Caleçon selon la revendication 1, caractérisé en ce que la patte (10) est pourvue d'un trou longitudinal continu (23) le long de la patte
(10), avec des éléments de fixation (24) pour le trou longitudinal (23).
6. Caleçon selon la revendication 1, caractérisé en ce que la longueur de la section transversale de contrôle (20) de la patte (10) est de 6
à 18 cm, en fonction de la taille du pénis ou du scrotum.
7. Caleçon selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une pièce de coupe de la patte (10) est composée de plusieurs pièces, les
pièces étant réunies les unes aux autres par couture.
8. Caleçon selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est pourvu d'une poche intérieure (25), par exemple pour un condom.
9. Procédé de fabrication d'un caleçon pour homme selon l'une des revendications précédentes,
y compris les étapes de procédé telles que le choix de la matière, le dimensionnement
et la prise en compte de la corpulence de l'homme, la coupe de la pièce avant et de
la pièce arrière (1, 4) du caleçon, la coupe des éléments de patte (12, 13, 14) et
de l'élément de ceinture, la liaison des éléments de coupe (2, 3, 5, 6) par des coutures
(7, 9), de façon à créer un modèle prédéfini d'un caleçon, caractérisé en ce que
le dimensionnement a lieu par une prise en compte des dimensions d'une patte (10),
ces dimensions étant déterminées en fonction de la longueur du pénis ou de la taille
du scrotum au repos,
la coupe de la patte (10) est réalisée à partir de deux pièces latérales symétriques
(13, 14) et d'une pièce centrale (12), ces pièces (12, 13, 14) étant allongées et
curvilinéaires,
ces pièces (12, 13, 14) sont ensuite reliées l'une à l'autre par une couture, une
patte (10) est alors formée, sous forme d'un corps bombé tridimensionnel, la patte
(10) est ensuite réunie à la pièce avant et à la pièce arrière (1, 4) du caleçon,
à l'aide d'une couture allongée en forme de goutte en vue en plan sur la périphérie
des bords du corps tridimensionnel de la patte (10),
les dimensions de la patte (10) sont déterminées en fonction de la longueur de sa
section transversale de contrôle (20) et de la longueur maximale de la pièce centrale
(12) de la patte, la section transversale de contrôle (20) représentant, outre l'assortiment
de tailles de validité générale pour des pièces de vêtement, un assortiment de tailles
supplémentaires, qui détermine les paramètres de la zone de lisière du caleçon et
les dimensions correspondantes de la patte en fonction de la longueur de sa section
transversale de contrôle (20), de la taille du pénis au repos et/ou de la taille du
scrotum, et chaque taille supplémentaire se voyant affecter sa dimension propre de
la section transversale de contrôle, et la différence entre les pièces latérales (13,
14) et la pièce centrale (12) de la patte (10) dans la section transversale de contrôle
(20) étant au maximum de 0,5 cm, et
ces mesures de la taille du pénis ou du scrotum étant réalisées au repos.
10. Procédé de fabrication d'un caleçon pour homme selon la revendication 9, caractérisé en ce que la longueur de la section transversale de contrôle (20) et la longueur de la pièce
centrale de patte (12) sont, lors de la réalisation du corps tridimensionnel de la
patte (10), modifiées linéairement en fonction de la taille du pénis ou du scrotum
au repos.
11. Procédé de fabrication d'un caleçon pour homme selon la revendication 9, caractérisé en ce que la mesure de la longueur du pénis ou du scrotum afin de déterminer la longueur de
la pièce centrale de patte (12) s'effectue à la température ambiante, de la base du
pénis dans sa partie supérieure, jusqu'à l'extrémité inférieure du pénis ou du scrotum.
12. Procédé de fabrication d'un caleçon pour homme selon la revendication 11, caractérisé en ce que la mesure de la longueur du pénis ou du scrotum afin de déterminer la longueur de
la pièce centrale de patte est sélectionnée et réalisée pour sa flèche maximale au
repos.
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente
In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- HUNTER WESSELSJACK W. MCANINCHContemporary Urology, 1997, [0034]