(19)
(11) EP 2 432 695 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
16.03.2016  Patentblatt  2016/11

(21) Anmeldenummer: 10713919.8

(22) Anmeldetag:  12.04.2010
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65B 3/00(2006.01)
B67C 3/20(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2010/054745
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2010/133403 (25.11.2010 Gazette  2010/47)

(54)

KOMBIFÜLLSTATION

COMBINED FILLING STATION

STATION DE REMPLISSAGE MIXTE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 19.05.2009 DE 102009003205

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
28.03.2012  Patentblatt  2012/13

(73) Patentinhaber: Robert Bosch GmbH
70442 Stuttgart (DE)

(72) Erfinder:
  • BRAEUNINGER, Marc
    74589 Satteldorf (DE)
  • ULLHERR, Klaus
    74564 Crailsheim (DE)
  • HENSE, Karsten
    74599 Wallhausen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 159 259
US-A- 5 687 779
EP-A1- 1 702 880
US-A1- 2006 191 594
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Stand der Technik



    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kombifüllstation zur Abfüllung von Flüssigkeiten, die eine Mehrzahl von in der Kombifüllstation angeordneten Fördervorrichtungen aufweist, sowie einen Isolator mit einer derartigen Kombifüllstation.

    [0002] Zur Abfüllung, insbesondere von pharmazeutischen Flüssigkeiten, werden derzeit Abfüllmaschinen mit räumlich getrennten Füll- bzw. Fördersystemen eingesetzt, um eine Umstellung auf das jeweilige Abfüllprodukt mit dem jeweils dafür optimalen Fördersystem zu ermöglichen.

    [0003] Diese räumliche Trennung der verwendeten Fördersysteme ist insbesondere bei Abfüllvorgängen unter Isolatorbedingungen von großem Nachteil bzw. erfordert einen großen Zeit- und Kostenaufwand bei der Umrüstung der Abfüllmaschine aufgrund einer Umstellung des abzufüllenden Produkts. Ferner ist aus der EP 1702880 A1 eine Kombifüllstation gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 bekannt.

    Offenbarung der Erfindung



    [0004] Die erfindungsgemäße Kombifüllstation mit den Merkmalen des Anspruchs 1 weist demgegenüber den Vorteil auf, dass hierbei eine Mehrzahl von Fördervorrichtungen sowie deren Leitungsvorrichtungen in der Kombifüllstation angeordnet sind, wobei in der Kombifüllstation mindestens zwei Fördervorrichtungen integriert sind, die unterschiedlich ausgebildet sind. Dadurch wird eine vereinfachte Produktumstellung auf der Abfüllmaschine ohne die übliche räumliche Trennung der Fördersysteme erreicht, was insbesondere bei Abfüllprozessen in einem Isolator zu hohen Kosteneinsparungen durch die daraus resultierende enorme Reduzierung der erforderlichen Rüstzeiten führt. Erfindungsgemäß wird unter dem Begriff "unterschiedlich" verstanden, dass die Fördervorrichtungen verschiedenen Typs sind, z. B. Schlauchpumpe oder Drehschieberpumpe. Erfindungsgemäß weist die Kombifüllstation wenigstens zwei Fördervorrichtungen auf, die einen gemeinsamen Antrieb aufweisen. Dadurch ist ein vereinfachter, kostengünstiger und wartungsfreundlicher Aufbau der Abfüllmaschine realisierbar. Bevorzugt weisen alle Fördervorrichtungen einen gemeinsamen Antrieb auf.

    [0005] Die Unteransprüche zeigen bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung.

    [0006] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Kombifüllstation eine Kupplung, die zwischen dem Antrieb und der Fördervorrichtung angeordnet ist, um die Fördervorrichtung mit dem Antrieb zu verbinden und zu trennen. Dadurch kann der einzelne Antrieb, z. B. bei Wartungs- und/oder Spülvorgängen der Fördervorrichtung, individuell betätigt werden oder spezielle Abfüllvorgänge, bei denen nur ausgewählte Fördervorrichtungen verwendet werden, ausgeführt werden.

    [0007] Vorzugsweise ist jede der Fördervorrichtungen mit einem Getriebe verbunden, um den Fördervorrichtungen eine entsprechende Antriebskraft zuzuführen. Dies ermöglicht die Einstellung bzw. Steuerung einer jeweils individuell angepassten Fördermenge bzw. Fördergeschwindigkeit jeder Fördervorrichtung.

    [0008] Weiterhin bevorzugt weist die Kombifüllstation einen Vorratsbehälter auf, der mit wenigstens zwei Fördervorrichtungen verbunden ist, oder mehrere Vorratsbehälter auf, die jeweils mit einer Fördervorrichtung verbunden sind. Dadurch können individuelle Abfüllmengen einer Flüssigkeit oder mehrerer Flüssigkeiten, z. B. mit unterschiedlicher Genauigkeit, synchron und somit zeitsparender erfolgen.

    [0009] Vorzugsweise ist eine Leitungslänge der Leitungsvorrichtung vom Vorratsbehälter bis zu einer Abgabeposition über jede der Fördervorrichtungen gleich. Dadurch können schlechtere Fülltoleranzen infolge unterschiedlicher Schlauchlängen der einzelnen Fördervorrichtungen vermieden werden.

    [0010] Weiterhin bevorzugt weist die Leitungsvorrichtung an der Abgabeposition ein umsteckbares Endstück auf. Dadurch wird ein einfacher und rascher Austausch der Leitungsvorrichtung bzw. des zugehörigen Endstücks über eine Steckverbindung ermöglicht.

    [0011] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Endstück der Leitungsvorrichtung ein Einwegprodukt. Dadurch ist ein kostengünstiger Austausch des Endstücks ohne erforderlichen zeitaufwändigen Reinigungsvorgang, z. B. bei Produktumstellung, realisierbar.

    [0012] Vorzugsweise ist die Fördervorrichtung der Kombifüllstation eine Schlauchpumpe oder eine Drehkolbenpumpe oder eine Drehschieberpumpe oder eine Rollmembranpumpe oder ein Zeit-Druck-System. Durch den kombinierten Einsatz der unterschiedlichen Typen von Fördervorrichtungen auf der Kombifüllstation können die für den Abfüllprozess jeweils notwendigen Leistungsmerkmale, wie z. B. hohe Volumengenauigkeit und/oder hohe Fördergeschwindigkeit, vorteilhaft genutzt werden.

    [0013] Ferner betrifft die Erfindung einen Isolator mit einer erfindungsgemäßen Kombifüllstation, insbesondere zur Abfüllung von pharmazeutischen Flüssigkeiten oder anderen toxischen Stoffen.

    Kurze Beschreibung der Zeichnungen



    [0014] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung im Detail beschrieben. In der Zeichnung ist:
    Figur 1
    eine schematische Darstellung eines ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels der Kombifüllstation zur Förderung einer Flüssigkeit mit einem gemeinsamen Antrieb der Fördervorrichtungen;
    Figur 2
    eine schematische Darstellung eines zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels der Kombifüllstation zur Förderung von zwei Flüssigkeiten mit einem gemeinsamen Antrieb der Fördervorrichtungen;
    Figur 3
    eine schematische Darstellung eines dritten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels der Kombifüllstation zur Förderung einer Flüssigkeit mit getrennten Antrieben der Fördervorrichtungen; und
    Figur 4
    eine schematische Darstellung eines vierten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels der Kombifüllstation zur Förderung von zwei Flüssigkeiten mit getrennten Antrieben der Fördervorrichtungen.

    Ausführungsformen der Erfindung



    [0015] Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf Figur 1 eine Kombifüllstation gemäß einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung im Detail beschrieben.

    [0016] Wie aus der schematischen Ansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Kombifüllstation 1 von Figur 1 ersichtlich, umfasst die Kombifüllstation eine erste Fördervorrichtung 2 sowie eine zweite Fördervorrichtung 3, die beide eine in einem Vorratsbehälter 7 gespeicherte Flüssigkeit über eine Leitungsvorrichtung 4 ansaugen bzw. entnehmen. Hierbei sind die Fördervorrichtungen 2, 3 verschiedenen Typs und können eine Schlauchpumpe oder eine Drehschieberpumpe oder eine Drehkolbenpumpe oder eine Rollmembranpumpe oder ein Zeit-Druck-Füllsystem sein. Die Leitungsvorrichtung 4 umfasst einen Zuteilungsabschnitt 4c und eine Umschalt-/Umsteckvorrichtung 11, an der ein folgender erster Leitungsabschnitt 4a von dem Zuteilungsabschnitt 4c abzweigt, der durch die erste Fördervorrichtung 2 bis zu einer Abgabeposition 9 geführt ist. Ferner zweigt an der Umschalt-/Umsteckvorrichtung 11 ein folgender zweiter Leitungsabschnitt 4b von dem Zuteilungsabschnitt 4c ab, der durch die zweite Fördervorrichtung 3 geführt ist. Durch die kombinierte Anordnung der beiden Fördervorrichtungen 2, 3 in einer Kombifüllstation können die Leitungslängen Leitungsvorrichtung 4 und der ersten und zweiten Leitungsabschnitte 4a und 4b gleich lang ausgeführt werden, sodass schlechtere Fülltoleranzen infolge unterschiedlicher Leitungslängen der einzelnen Fördervorrichtungen vermieden werden.

    [0017] An der Abgabeposition 9 des ersten Leitungsabschnitts 4a sowie des zweiten Leitungsabschnitts 4b ist an einer daran ausgebildeten Steckverbindung jeweils ein aufsteckbares Endstück 10 fixiert, durch das die geförderte Flüssigkeit in ein Behältnis 17 abgefüllt wird. Dieses Endstück 10 kann in einer alternativen Ausführungsform zum einfacheren Austausch ohne erforderliche Reinigung beim Wechsel des Abfüllprodukts auch als Einwegprodukt ausgebildet sein.

    [0018] Wie aus Figur 1 ferner ersichtlich, werden die erste Fördervorrichtung 2 und die zweite Fördervorrichtung 3 gemeinsam durch einen Antrieb 12 angetrieben, der über eine Kupplung 13 mit einem Getriebe 14 verbunden ist, um den Fördervorrichtungen 2, 3 eine jeweils gewünschte Antriebskraft zuzuführen. Über die Kupplung 13 kann die Fördervorrichtung 2 und/oder die Fördervorrichtung 3 mit dem Antrieb 12 verbunden und getrennt werden und z. B. für spezielle Abfüllvorgänge individuell eingesetzt werden. Der Antrieb 12 ist zur Steuerung einer jeweiligen Fördermenge bzw. Fördergeschwindigkeit jeder der Fördervorrichtungen 2, 3 mit einer Steuereinheit 20 verbunden. Alternativ können auch mehr als zwei Fördervorrichtungen in der Kombifüllstation integriert und von einem gemeinsamen Antrieb angetrieben werden.

    [0019] Somit kann erfindungsgemäß durch die gemeinsame Integration der beiden Fördersysteme 2, 3 in die Kombifüllstation die abzufüllende Flüssigkeit von der jeweils verwendeten Fördervorrichtung über eine jeweils gleich lange Leitungsvorrichtung 4 mit geringerer Volumentoleranz gefördert werden. Zudem kann über die Umsteck-/Umschaltvorrichtung 11 ein Wechsel der verwendeten Fördervorrichtung ohne Kreuzkontamination erfolgen.

    [0020] In Figur 2 wird nun im Folgenden eine Kombifüllstation gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Gleiche bzw. funktional gleiche Bauteile sind hier mit denselben Bezugszeichen wie im ersten Ausführungsbeispiel beschrieben.

    [0021] Figur 2 zeigt die Kombifüllstation 1 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung. Im Gegensatz zum in Figur 1 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel weist das zweite Ausführungsbeispiel einen ersten Vorratsbehälter 7 auf, aus dem eine darin gespeicherte, abzufüllende Flüssigkeit über eine Leitungsvorrichtung 5, die durch die erste Fördervorrichtung 2 geführt ist, in das Behältnis 17 abgefüllt wird. Ferner ist ein zweiter Vorratbehälter 8 vorgesehen, aus dem eine darin gespeicherte, abzufüllende Flüssigkeit über eine Leitungsvorrichtung 6, die durch die zweite Fördervorrichtung 3 geführt ist, in das Behältnis 17 abgefüllt wird. Ansonsten entspricht dieses Ausführungsbeispiel dem ersten Ausführungsbeispiel, sodass auf die dort gegebene Beschreibung verwiesen werden kann.

    [0022] Durch das zweite erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel kann die gleichzeitige Abfüllung bzw. Mischung der beide Flüssigkeiten in den Vorratsbehältern 7 und 8 in das Behältnis 17 oder die gleichzeitige Förderung einer jeweils identischen Flüssigkeit in den Vorratsbehältern 7 und 8 in das Behältnis 17 in kürzerer Zeit erfolgen. Die gleichen Längen der Leitungsvorrichtungen 5, 6 haben auch in diesem Ausführungsbeispiel geringere Volumentoleranzen zwischen den beiden unterschiedlichen Typen der Fördersysteme 2 und 3 zur Folge.

    [0023] In Figur 3 wird nun im Folgenden eine Kombifüllstation gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Gleiche bzw. funktional gleiche Bauteile sind hier mit denselben Bezugszeichen wie im ersten und zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben.

    [0024] Figur 3 zeigt die Kombifüllstation 1 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung. Im Gegensatz zu dem in Figur 1 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel weist das dritte Ausführungsbeispiel die erste Fördervorrichtung 2 auf, die von einem ersten Antrieb 15 angetrieben wird, sowie die zweite Fördervorrichtung 3 auf, die von einem zweiten Antrieb 16 angetrieben wird. Die Antriebe 15 und 16 sind zur getrennten Steuerung jeweils mit der Steuereinheit 20 verbunden. Ansonsten entspricht dieses Ausführungsbeispiel dem ersten Ausführungsbeispiel, sodass auf die dort gegebene Beschreibung verwiesen werden kann.

    [0025] In Figur 4 wird nun im Folgenden eine Kombifüllstation gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Gleiche bzw. funktional gleiche Bauteile sind hier mit denselben Bezugszeichen wie in den ersten bis dritten Ausführungsbeispielen beschrieben.

    [0026] Figur 4 zeigt die Kombifüllstation 1 gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung. Im Gegensatz zu dem in Figur 2 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel weist das vierte Ausführungsbeispiel die Fördervorrichtungen 2 und 3 auf, die von den zwei Antrieben 15 und 16 jeweils getrennt voneinander angetrieben (und von der Steuereinheit 20 gesteuert) werden und zwei in den Vorratsbehältern 7, 8 gespeicherte Flüssigkeiten über die jeweils zugehörigen Leitungsvorrichtungen 5 , 6 in das Behältnis 17 abfüllen. Ansonsten entspricht dieses Ausführungsbeispiel dem ersten Ausführungsbeispiel, sodass auf die dort gegebene Beschreibung verwiesen werden kann.

    [0027] Die in den ersten bis vierten Ausführungsbeispielen beschriebenen Kombifüllstationen mit kombinierten Typen von darin integrierten Fördervorrichtungen können vorzugsweise zur Abfüllung von pharmazeutischen und toxischen Flüssigkeiten in Isolatoren eingesetzt werden, bei denen der Abfüllprozess unter Reinraumbedingungen zu erfolgen hat.


    Ansprüche

    1. Kombifüllstation zur Abfüllung von Flüssigkeiten umfassend:

    - eine Mehrzahl von Fördervorrichtungen (2, 3) zur Förderung der Flüssigkeiten, wobei die Fördervorrichtungen (2, 3) in der Kombifüllstation angeordnet sind, und

    - eine Leitungsvorrichtung (4) zur Zuführung der Flüssigkeit zu den Fördervorrichtungen (2, 3) und zur Verteilung der Flüssigkeit von den Fördervorrichtungen (2, 3) zu einer Abgabeposition (9),

    dadurch gekennzeichnet, dass

    - die Kombifüllstation zumindest zwei Fördervorrichtungen (2, 3) aufweist, die als unterschiedliche Typen von Fördervorrichtungen (2,3), wie z.B. eine Schlauchpumpe, eine Drehschieberpumpe, eine Drehkolbenpumpe, eine Rollmembranpumpe oder ein Zeit-Druck-Füllsystem, ausgebildet sind,

    - wobei die wenigstens zwei Fördervorrichtungen (2, 3) einen gemeinsamen Antrieb (12) aufweisen.


     
    2. Kombifüllstation nach Anspruch 1, ferner umfassend eine Kupplung (13), die zwischen dem Antrieb (12) und der Fördervorrichtung (2, 3) angeordnet ist, um die jeweilige Fördervorrichtung mit dem Antrieb (12) zu verbinden und zu trennen.
     
    3. Kombifüllstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zwischen dem Antrieb (12) und der Fördervorrichtung (2, 3) ein Getriebe (14) angeordnet ist, um der Fördervorrichtung (2, 3) eine entsprechende Antriebskraft zuzuführen.
     
    4. Kombifüllstation nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, ferner umfassend einen Vorratsbehälter (7), der mit wenigstens zwei Fördervorrichtungen (2, 3) verbunden ist, oder mehrere Vorratsbehälter (7, 8), die jeweils mit einer Fördervorrichtung (2, 3) verbunden sind.
     
    5. Kombifüllstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Leitungslänge der Leitungsvorrichtung (4) vom Vorratsbehälter (7, 8) bis zur Abgabeposition (9) über jede der Fördervorrichtungen (2, 3) gleich ist.
     
    6. Kombifüllstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Leitungsvorrichtung (4) an der Abgabeposition (9) ein umsteckbares Endstück (10) aufweist.
     
    7. Kombifüllstation nach Anspruch 6, wobei das Endstück (10) der Leitungsvorrichtung (4) der jeweiligen Fördervorrichtung ein Einwegprodukt ist.
     
    8. Kombifüllstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Fördervorrichtung (2, 3) eine Schlauchpumpe, oder eine Drehkolbenpumpe, oder eine Drehschieberpumpe, oder eine Röllmembranpumpe oder ein Zeit-Druck-Füllsystem ist.
     
    9. Isolator mit einer Kombifüllstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
     


    Claims

    1. Combined filling station for decanting liquids, comprising:

    - a plurality of delivery devices (2, 3) for delivering the liquids, wherein the delivery devices (2, 3) are arranged in the combined filling station, and

    - a line device (4) for supplying the liquid to the delivery devices (2, 3) and for distributing the liquid from the delivery devices (2, 3) to a dispensing position (9),

    characterized in that

    - the combined filling station has at least two delivery devices (2, 3) which are designed as different types of delivery devices (2, 3), for example a hose pump, a vane-type rotary pump, a rotary piston pump, a rolling diaphragm pump or a time-pressure filling system,

    - wherein the at least two delivery devices (2, 3) have a common drive (12).


     
    2. Combined filling station according to Claim 1, furthermore comprising a coupling (13) which is arranged between the drive (12) and the delivery device (2, 3) in order to connect the respective delivery device to the drive (12) and to separate same therefrom.
     
    3. Combined filling station according to either of the preceding claims, wherein a gearing (14) is arranged between the drive (12) and the delivery device (2, 3) in order to supply a corresponding driving force to the delivery device (2, 3).
     
    4. Combined filling station according to one of the preceding claims, furthermore comprising a storage container (7) which is connected to at least two delivery devices (2, 3), or a plurality of storage containers (7, 8) which are each connected to a delivery device (2, 3).
     
    5. Combined filling station according to one of the preceding claims, wherein a line length of the line device (4) from the storage container (7, 8) to the dispensing position (9) via each of the delivery devices (2, 3) is identical.
     
    6. Combined filling station according to one of the preceding claims, wherein the line device (4) has a repositionable end piece (10) at the dispensing position (9).
     
    7. Combined filling station according to Claim 6, wherein the end piece (10) of the line device (4) of the respective delivery device is a disposable product.
     
    8. Combined filling station according to one of the preceding claims, wherein the delivery device (2, 3) is a hose pump, or a rotary piston pump, or a vane-type rotary pump, or a rolling diaphragm pump or a time-pressure filling system.
     
    9. Isolator with a combined filling station according to one of the preceding claims.
     


    Revendications

    1. Station de remplissage mixte pour le remplissage de liquides, comprenant:

    - une pluralité de dispositifs de transport (2, 3) pour transporter les liquides, dans laquelle les dispositifs de transport (2, 3) sont disposés dans la station de remplissage mixte,

    - un agencement de conduites (4) pour la fourniture du liquide aux dispositifs de transport (2, 3) et pour la répartition du liquide à partir des dispositifs de transport (2, 3) à une position de décharge (9), caractérisée en ce que

    - la station de remplissage mixte présente au moins deux dispositifs de transport (2, 3), qui sont réalisés sous la forme de différents types de dispositifs de transport (2, 3), comme par exemple une pompe tubulaire, une pompe à tiroirs rotatifs, une pompe à piston rotatif, une pompe à membrane roulante ou un système de remplissage temps-pression,

    - dans laquelle lesdits au moins deux dispositifs de transport (2, 3) présentent un entraînement commun (12).


     
    2. Station de remplissage mixte selon la revendication 1, comprenant en outre un embrayage (13), qui est disposé entre l'entraînement (12) et le dispositif de transport (2, 3), pour relier le dispositif de transport respectif à l'entraînement (12) et l'en séparer.
     
    3. Station de remplissage mixte selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle une transmission (14) est disposée entre l'entraînement (12) et le dispositif de transport (2, 3), pour fournir une force d'entraînement correspondante au dispositif de transport (2, 3).
     
    4. Station de remplissage mixte selon l'une quelconque des revendications précédentes, comprenant en outre un réservoir de stockage (7), qui est relié à au moins deux dispositifs de transport (2, 3), ou plusieurs réservoirs de stockage (7, 8), qui sont reliés respectivement à un dispositif de transport (2, 3).
     
    5. Station de remplissage mixte selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle une longueur de conduite de l'agencement de conduites (4) depuis le réservoir de stockage (7, 8) jusqu'à la position de décharge (9) est égale via chacun des dispositifs de transport (2, 3).
     
    6. Station de remplissage mixte selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle l'agencement de conduites (4) présente à la position de décharge (9) une pièce terminale démontable (10).
     
    7. Station de remplissage mixte selon la revendication 6, dans laquelle la pièce terminale (10) de l'agencement de conduites (4) du dispositif de transport respectif est un produit à usage unique.
     
    8. Station de remplissage mixte selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle le dispositif de transport (2, 3) est une pompe tubulaire, ou une pompe à piston rotatif, ou une pompe à tiroirs rotatifs, ou une pompe à membrane roulante, ou un système de remplissage temps-pression.
     
    9. Isolateur avec une station de remplissage mixte selon l'une quelconque des revendications précédentes.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente