Gattung
[0001] Die Erfindung betrifft einen mehrfach gefalteten, sich vollautomatisch sich öffnenden
und schließenden Schirm.
Stand der Technik
[0002] In den letzten Jahren hat die Unbeständigkeit des Wetters dazu geführt, dass jeder-mann
für gewöhnlich einen Regenschirm dabei hat, um zu verhindern, durch einen Regenguss
aus heiterem Himmel bis auf die Haut nass zu werden. Allerdings musste bei den ersten
Regenschirmen das Schirmgestell mit der Hand nach oben bis zu einer bestimmten Position
geschoben werden, damit der Regenschirm aufgespannt werden konnte. Bei einem plötzlichen
Regenschauer schaffte man es häufig nicht rechtzeitig, den Schirm aufzuspannen, und
wurde nass. Daher wurden Regenschirme konstruiert, bei denen der Schirmgriff mit einem
Knopf versehen war. Durch Drücken dieses Knopfes ließ sich der Regenschirm automatisch
aufspannen. Doch eine automatische Schließfunktion war nicht vorhanden, so dass man,
wenn man in ein Fahrzeug einsteigen wollte, immer noch beide Hände gleichzeitig einsetzen
musste, um den Schirm zusammenzufalten und dann einzusteigen, wobei man in dieser
kurzen Zwischenzeit immer noch leicht nass wurde. Auf diese Weise ging der Komfort
des Regenschirms verloren.
[0003] Der typische innere Aufbau eines automatisch auf- und zusammenfaltbaren Schirms kann
beispielsweise in dem chinesischen Gebrauchsmuster Nummer
CN2476208Y, für das am 13.02.2002 der Gebrauchsmusterschutz erteilt wurde, eingesehen werden. In diesem Gebrauchsmuster
wurde eine Regelvorrichtung für einen automatisch auf- und zusammenfaltbaren Regenschirm
offen gelegt. Dieser automatisch auf- und zusammenfaltbare Regenschirm hat folgendes
Funktionsprinzip: beim Aufspannen des Regenschirms drückt man einen Knopf, wodurch
die Regelvorrichtung des Stocks gelöst und eine Spannfeder im Stockinneren Energie
freisetzt und durch welche der Stock nach oben ausgestreckt und der Schirm aufgespannt
wird. Beim Zusammenfalten des Schirms wird der Knopf wieder gedrückt, wodurch die
Regelvor-richtung einer im Stockinneren befindlichen Schnalle ebenfalls gelöst wird.
Wenn die Schnalle gelöst ist, wird durch Wirkung der Federkraft der Spannfeder am
Schirmgestell der Schirmstoff zusammengefaltet, und die Schnalle wird durch ein Zugseil
wieder zurück in den oberen Teil des Stocks gezogen. Dabei ist der Schirm noch nicht
vollständig geschlossen. Um den Schirm vollständig zu schließen, muss der Schirmstoff
mit Kraft in Richtung des Haltgriffs geschoben werden, so dass der Stock zusammengeschoben
wird und die Spannfeder erneut Energie speichert, bis der Stock und die Schnalle wieder
von der im Schirmgriff befindlichen Regelvorrichtung gehalten werden. Erst dann ist
der Schirm wieder vollständig zusammengefaltet.
[0004] Die vorhandenen automatisch auf- und zusammenfaltbaren Schirme funktionieren prinzipiell
ähnlich wie das oben beschriebene Gebrauchsmuster. Unter den chinesischen Gebrauchsmusteranträgen
01217730.X, 01237609.4, 01262761.5 und 03267824.X u.a. wurden solche Schirme bekannt.
Sie unterscheiden sich überwiegend durch die im Inneren der Schirmgriffe angebrachten
Regelvorrichtungen für Stock und Schnalle.
[0005] Daraus ist ersichtlich, dass sich die vorhandenen automatisch auf- und zusammenfaltbaren
Schirme sich tatsächlich nur automatisch öffnen und halbautomatisch schließen lassen.
Es ist jedoch nicht möglich, diese Schirme vollautomatisch ganz bis auf den Ausgangszustand
vor Öffnen des Schirms zusammenzufalten. Es ist notwendig, zwei Mal Kraft anzuwenden,
um den Schirm vollständig zu schließen. Einen Schirm mittels eines Regelgriffs vollständig
zu öffnen und vollständig zu schließen, war das durch diese Erfindung zu lösende Problem.
Dabei entstand folgende Lösung.
[0006] Die
CN 101 961 164 A offenbart einen mehrfach gefalteten, sich vollautomatisch öffnenden und schließenden
Schirm, bestehend aus: einem Schirmgestell mit einer Schließfeder, einem am Schirmgestell
befestigten Schirmstoff, einer Stockeinheit, einer am oberen Ende der Stockeinheit
befestigten Schirmkrone, einem auf die Stockeinheit aufgesteckten Schirmschieber und
einem Schirmgriff; wobei das Schirmgestell, die Schirmkrone und der Schirmschieber
aufeinander abgestimmt sind, wobei der Schirm über einen Übersetzungsmechanismus für
das Öffnen und Schließen des Schirms in der Stockeinheit sowie einen Antriebsmechanismus
für das Öffnen und Schließen des Schirms verfügt, der in dem Schirmgriff und in der
Stockeinheit eingebaut ist, wobei die Stockeinheit aus mindestens drei Röhren besteht:
von oben nach unten Außenrohr, Mittelrohr und Innenrohr; wobei sich am oberen Ende
des Außenrohrs eine Außenrohrrolle befindet, am oberen Ende des Mittelrohrs ein mit
einer Mittelrohrrolle versehender Mittelrohrstopfen befestigt ist und am unteren Ende
sich eine Mittelrohrhalteringrolle befindet, und das untere Ende des Innenrohrs am
Schirmgriff befestigt ist, wobei der Übersetzungsmechanismus für das Öffnen und Schließen
des Schirms aus einem Schieberzugseil, einem Mittelrohrzugseil und einem Innerohrzugseil
besteht, wobei ein Ende des Schieberzugseils am Mittelrohrstopfen befestigt ist, und
das andere Ende durch das Außenrohr und um die Außenrohrrolle herum zum Schirmschieber
läuft, an dem es befestigt ist, wobei das eine Ende des Mittelrohrzugseils am oberen
Ende des Innenrohrs befestigt ist, wobei das Ende des Innenrohrzugseils am oberen
Ende des Innenrohrs befestigt ist, wobei der Antriebsmechanismus für das Öffnen und
Schließen des Schirms aus Antriebsteilen besteht, und einem Antriebsaggregat, welches
die den Antriebsteilen entsprechende Auf- und Abbewegung des Innenrohrs antreibt,
wobei das Antriebsaggregat durch einen Knopf am Schirmgriff gesteuert wird.
Aufgabe
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen alternativen vollautomatischen Schirm
zu schaffen.
Lösung
[0008] Die Aufgabe wird durch einen mehrfach gefalteten, sich vollautomatisch öffnender
und schließender Schirm gelöst, bestehend aus: einem Schirmgestell mit einer Schließfeder,
einem am Schirmgestell befestigten Schirmstoff, einer Stockeinheit, einer am oberen
Ende der Stockeinheit befestigten Schirmkrone, einem auf die Stockeinheit aufgesteckten
Schirmschieber und einem Schirmgriff; wobei das Schirmgestell, die Schirmkrone und
der Schirmschieber aufeinander abgestimmt sind, wobei der Schirm über einen Übersetzungsmechanismus
für das Öffnen und Schließen des Schirms in der Stockeinheit sowie einen Antriebsmechanismus
für das Öffnen und Schließen des Schirms verfügt, der in den Schirmgriff und in der
Stockeinheit eingebaut ist, wobei die Stockeinheit aus mindestens drei Röhren besteht:
von oben nach unten Außenrohr, Mittelrohr und Innenrohr; wobei sich am oberen Ende
des Außenrohrs eine Außenrohrrolle befindet, am unteren Ende des Außenrohrs ein auf
das Mittelrohr abgestimmter Außenrohrhaltering befestigt ist, am oberen Ende des Mittelrohrs
ein mit einer Mittelrohrrolle versehener Mittelrohrstopfen befestigt ist und am unteren
Ende ein Mittelrohrhaltering befestigt, sich an der Außenseite des Mittelrohrhalterings
eine Mittelrohrhalteringrolle befindet, und das untere Ende des Innenrohrs am Schirmgriff
befestigt ist, wobei der Übersetzungsmechanismus für das Öffnen und Schließen des
Schirms aus einem Schieberzugseil, einem Mittelrohrzugseil und einem Innenrohrzugseil
besteht, wobei ein Ende des Schieberzugseils am Mittelrohrstopfen befestigt ist, und
das andere Ende durch das Außenrohr und um die Außenrohrrolle herum zum Schirmschieber
läuft, an dem es befestigt ist, wobei das eine Ende des Mittelrohrzugseils am oberen
Ende des Innenrohrs befestigt ist, und das andere Ende durch den Boden des Mittelrohrs
und um die Mittelrohrhalteringrolle des Mittelrohrhalterings herum in das Mittelrohr
hinein und durch das obere Ende des Mittelrohrs wieder heraus und in das Außenrohr
hinein und dann durch das obere Ende des Außenrohrs wieder hinaus bis zur Spitze des
Außenrohrs läuft, an der es befestigt ist, wobei das eine Ende des Innenrohrzugseils
am oberen Ende des Innenrohrs befestigt ist, und das andere Ende läuft durch das Mittelrohr
hindurch und um die Mittelrohrrolle des Mittelrohrstopfens herum und danach in den
Zwischenraum zwischen Mittelrohr und Außenrohr hinein läuft, und am unteren Ende des
Außenrohrs befestigt ist, wobei der Antriebsmechanismus für das Öffnen und Schließen
des Schirms aus Antriebsteilen besteht, die mit dem Mittelrohrstopfen verbunden sind,
und einem Antriebsaggregat, welches die den Antriebsteilen entsprechende Auf- und
Abbewegung des Innenrohrs antreibt, wobei das Antriebsaggregat durch einen Knopf am
Schirmgriff gesteuert wird.
[0009] Der Schirm beinhaltet. einen Übersetzungsmechanismus für das Öffnen und Schließen
des Schirms in der Stockeinheit sowie einen Antriebsmechanismus für das Öffnen und
Schließen des Schirms, der in Schirmgriff und Stockeinheit eingebaut ist. Die Stockeinheit
besteht aus mindestens drei Rohren, der Reihe nach von oben nach unten handelt es
sich um Außenrohr, Mittelrohr und Innenrohr. Am oberen Ende des Außenrohrs befindet
sich eine Außenrohrrolle, am unteren Ende des Außenrohrs ist ein auf das Mittelrohr
abgestimmter Außenrohrhaltering befestigt. Am oberen Ende des Mittelrohrs ist ein
mit einer Mittelrohrrolle versehener Mittelrohrstopfen befestigt, am unteren Ende
ist ein Mittelrohrhaltering befestigt. An der Außenseite des Mittelrohrhalterings
befindet sich eine Mittelrohrhalteringrolle. Das untere Ende des Innenrohrs ist am
Schirmgriff befestigt. Der Übersetzungsmechanismus für das Öffnen und Schließen des
Schirms besteht aus einem Schieberzugseil, einem Mittelrohrzugseil und einem Innenrohrzugseil.
Dabei ist ein Ende des Schieberzugseils am Mittelrohrstopfen befestigt, das andere
Ende läuft durch das Außenrohr und um die Außenrohrrolle herum zum Schieber, an dem
es befestigt ist. Das eine Ende des Mittelrohrzugseils ist am oberen Ende des Innenrohrs
befestigt, das andere Ende läuft durch den Boden des Mittelrohrs und um die Mittelrohrhalteringrolle
des Mittelrohrhalterings herum in das Mittelrohr hinein, durch das obere Ende des
Mittelrohrs wieder heraus und in das Außenrohr hinein und dann durch das obere Ende
des Außenrohrs wieder hinaus bis zur Spitze des Außenrohrs, an der es befestigt ist.
Das eine Ende des Innenrohrzugseils ist am oberen Ende des Innenrohrs befestigt, das
andere Ende läuft durch das Mittelrohr hindurch und um die Rolle des Mittelrohrstopfens
herum und danach in den Zwischenraum zwischen Mittel- und Außenrohr hinein, wo es
am unteren Ende des Außenrohrs befestigt ist. Der Antriebsmechanismus für das Öffnen
und Schließen des Schirms besteht aus Antriebsteilen, die mit dem Mittelrohrstopfen
verbunden sind, und einem Antriebsaggregat, welches die den Antriebsteilen entsprechende
Auf- und Abbewegung des Innenrohrs antreibt. Das Antriebsaggregat wird durch einen
Knopf am Schirmgriff gesteuert.
[0010] Bei dem Antriebsaggregat handelt es sich um einen Motor.
[0011] Bei dem Antriebsaggregat handelt es sich um einen Motor, der ein Getriebe antreibt
und der mit den Antriebsteilen verbunden ist.
[0012] Bei dem Antriebsaggregat handelt es sich um einen mechanischen Antrieb, der mit einem
Wechselgetriebe ausgestattet ist und die Bewegung der Antriebsteile antreibt.
[0013] Die Antriebsteile des Antriebsmechanismus für das Öffnen und Schließen des Schirms
bestehen aus einem Antriebsrohr, einer Schraubenmutter und einer Gewindespindel. Das
Antriebsrohr steckt im Innenrohr und ist mit dem Antriebsaggregat verbunden, seine
Länge ist an das Innenrohr angepasst. Die Schraubenmutter ist am oberen Ende des Antriebsrohrs
innen befestigt, die Gewindespindel ist in der Schraubenmutter angebracht. Durch die
Vorwärts- und Rückwärtsdrehung der Schraubenmutter wird die Gewindespindel angetrieben,
die sich mit der Schraubenmutter nach oben und unten bewegt. Das obere Ende der Gewindespindel
ist am Mittelrohrstopfen befestigt.
[0014] Im Außenrohr ist am oberen Ende innen ein Außenröhrstopfen befestigt. Der Außenrohrstopfen
ist in der Mitte mit einer Durchgangsöffnung versehen. Außerdem ist am oberen Ende
des Außenrohrstopfens eine Außenrohrrolle angebracht. Das Außenrohr bildet an der
Stelle, an welcher sich die Außenrohrrolle befindet, eine Einkerbung.
[0015] Die Mittelrohrrolle am Mittelrohrstopfen ist entweder in Form einer Rolle oder in
Form mehrerer Rollen ausgeführt.
[0016] Bei dem Mittelrohrhaltering handelt es sich um einen Ringkörper, dessen oberes Ende
im Mittelrohr befestigt ist und dessen unteres Ende als Flansch ausgeführt ist, der
aus dem Mittelrohr herausragt. Darüber hinaus ist eine Seite des Flanschs mit der
Mittelrohrhalteringrolle versehen.
[0017] Die Krone ist an der Spitze des Außenrohrs befestigt. Ihr unterer Teil steckt auf
dem Außenrohr und bildet eine Kappennut, die auf die Kerbe des Außenrohrs passt.
[0018] Bei dem Mittelrohrzugseil und dem Innenrohrzugseil handelt es sich um dasselbe Verbindungsseil.
[0019] Bei Anwendung der beschriebenen Lösung arbeitet der erfindungsgemäße Schirm wie folgt:
Beim Öffnen des Schirms wird durch Drücken des Knopfes am Schirmgriff die Abgabe von
Antriebskraft durch das Antriebsaggregat ausgelöst. Das Antriebsaggregat treibt die
Antriebsteile an, wodurch sich das Innenrohr entsprechend nach oben bewegt. Gleichzeitig
wird der mit diesen verbundene Mittelrohrstopfen entsprechend der Aufwärtsbewegung
des Mittelrohrs ausgestreckt, der Abstand zwischen Mittelrohrstopfen und dem oberen
Ende des Mittelrohrs vergrößert sich, und das Innenrohrzugseil zieht den Außenrohrhaltering,
der sich entsprechend dem Mittelrohr nach oben bewegt, um die Änderung dieses Abstands
auszugleichen. Dadurch wird gleichzeitig das Außenrohr in Bewegung gesetzt, das sich
entsprechend dem Mittelrohr ausstreckt, wobei sich der Abstand zwischen Außenrohrstopfen
und Mittelrohrstopfen vergrößert. Das Schieberzugseil wiederum zieht den Schieber,
der sich entsprechend der Aufwärtsbewegung des Außenrohrs bewegt, um die Änderung
dieses Abstands auszugleichen. Die Aufwärtsbewegung des Schiebers öffnet das Schirmgestell.
Durch diese Abfolge synchroner Bewegungen wird das vollständige Öffnen des Schirms
erreicht.
[0020] Beim Schließen des Schirms wird wieder durch Drücken des Knopfes am Schirmgriff das
Antriebsaggregat gestartet. Das Antriebsaggregat treibt die Antriebsteile an, wodurch
sich das Innenrohr entsprechend nach unten bewegt. Gleichzeitig wird durch die Wirkung
der Abwärtsbewegung des mit den Antriebsteilen verbundenen Mittelrohrstopfens mit
dem Mittelrohr das Innenrohr nach unten bewegt und zusammengezogen. Gleichzeitig zieht
das mit dem Mittelrohrstopfen verbundene Schieberzugseil den Schieber, der sich mit
dem Außenrohr entsprechend nach oben bewegt. Durch die Wirkung der Schließfeder und
des Schirmstoffes wird das Schirmgestell zusammengefaltet.
[0021] Auf diese Weise wird durch den in der Stockeinheit des Schirms befindlichen Übersetzungsmechanismus
in Kombination mit der Verbindung zwischen Schieberzugseil, Mittelrohrzugseil und
Innenrohrzugseil des Übersetzungsmechanismus, den einzelnen Rohren der Stockeinheit
und Schirmkrone und Schirmschieber, sowie in Verbindung mit dem im Schirmgriff befindlichen
Antriebsmechanismus für das Öffnen und Schließen des Schirms, der parallel zur Auf-
und Abbewegung des Mittelrohrs der Stockeinheit auch das Innenrohr entsprechend bewegt,
in dieser Erfindung erreicht, dass sich die einzelnen Rohrteile der Stockeinheit und
der Schirmstoff gleichzeitig öffnen und gleichzeitig schließen lassen.
[0022] In der Zeichnung ist die Erfindung - teils schematisch - an einem Ausführungsbeispiel
veranschaulicht. Es zeigen:
- Fig. 1
- ist eine Explosionsdarstellung von Teilen des erfindungsgemäßen Schirms in zerlegtem
Zustand;
- Fig. 2
- ist eine schematische Darstellung von Teilen des erfindungsgemäßen Schirms in zusammengebautem
Zustand;
- Fig. 3
- ist eine Schnittzeichnung von Teilen des erfindungsgemäßen Schirms in zusammengebautem
Zustand;
- Fig. 4
- ist eine Schnittzeichnung bzw. eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen
Schirms in geöffnetem Zustand;
- Fig. 4a
- ist eine Schnittzeichnung nach der Linie a - a der Fig. 4;
- Fig. 4b
- ist eine Schnittzeichnung nach der Linie b - b der Fig. 4;
- Fig. 5
- ist eine Schnittzeichnung bzw. schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Schirms
in geschlossenem Zustand;
- Fig. 5a
- ist eine Schnittzeichnung nach der Linie a - a der Fig. 5;
- Fig. 5b
- ist eine Schnittzeichnung nach der Linie b - b der Fig. 5.
[0023] Wie aus Fig. 1, 2 und 3 in Verbindung mit Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, wird mit
dieser Erfindung ein mehrfach gefalteter, sich automatisch öffnender und schließender
Schirm offen gelegt, der am Beispiel eines dreifach gefalteten Schirms beschrieben
wird. Dieser Schirm besteht aus einem Schirmgestell A, einem am Schirmgestell befestigtem
Schirmstoff (in der Zeichung nicht dargestellt), einer Stockeinheit B, einer Schirmkrone
C, einem Schirmschieber D, einem Übersetzungsmechanismus für das Öffnen und Schließen
des Schirms E, einem Antriebsmechanismus für das Öffnen und Schließen des Schirms
F und einem Schirmgriff G.
[0024] Wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, sind die einzelnen Streben A1 des Schirmgestells
A auf die entsprechende Schirmkrone C und den Schirmschieber D abgestimmt. Dabei ist
jede Strebe A1 mit einer Schließfeder A2 versehen.
[0025] Die Stockeinheit B verfügt über drei Rohre, der Reihe nach von oben nach unten handelt
es sich um ein Außenrohr B1, ein Mittelrohr B2 und ein Innenrohr B3.
[0026] Im Außenrohr B1 ist am oberen Ende innen ein Außenrohrstopfen 1 befestigt, am unteren
Ende des Außenrohrs ist ein Außenrohrhaltering 2 befestigt. Der Außenrohrstopfen 1
weist in der Mitte eine Durchgangsöffnung 11 auf, gleichzeitig befindet sich am oberen
Teil des Außenrohrstopfens 1 eine Außenrohrrolle 12; das Außenrohr B1 bildet an der
Stelle, an welcher sich die Außenrohrrolle 12 befindet, eine Einkerbung B11, durch
die das im Folgenden erwähnte Schieberzugseil E1 läuft. Bei dem Außenrohrhaltering
2 handelt es sich um einen Ringkörper, dessen oberes Ende im Außenrohr B1 befestigt
ist und dessen unteres Ende als Flansch 21 ausgeführt ist, der aus dem Außenrohr B1
herausragt.
[0027] Am oberen Ende des Mittelrohrs B2 ist ein Mittelrohrstopfen 3 befestigt, am unteren
Ende des Mittelrohrs ist ein Mittelrohrhaltering 4 befestigt, das untere Ende des
Mittelrohrstopfens 3 ist im Mittelrohr B2 befestigt, und er ist in der Mitte mit einer
Mittelrohrrolle 31 versehen. Von dieser Mittelrohrrolle 31 können eine oder mehrere
vorhanden sein; die Beispielausführung ist mit zwei Rollen versehen. Bei dem Mittelrohrhaltering
4 handelt es sich ebenfalls um einen Ringkörper, dessen oberes Ende im Mittelrohr
B2 befestigt ist, und dessen unteres Ende als Flansch 41 ausgeführt ist, der aus dem
Mittelrohr herausragt. Darüber hinaus ist eine Seite des Flanschs 41 mit der Mittelrohrhalteringrolle
42 versehen. An der Stelle des Mittelrohrs B2, an welcher sich die Mittelrohrhalteringrolle
42 befindet, bildet es eine Einkerbung, durch die das im Folgenden erwähnte Mittelrohrzugseil
E2 läuft.
[0028] Am oberen Ende des Innenrohrs B3 ist ein Innenrohrstopfen 5 befestigt, das untere
Ende des Innenrohrs B3 ist am Schirmgriff G befestigt.
[0029] Die Verbindungen zwischen den drei Rohren werden durch die jeweiligen Stopfen, beispielsweise
den Mittelrohrstopfen 3 und den Innenrohrstopfen 5 und die Halteringe der jeweils
angrenzenden Rohrteile, beispielsweise der Außenrohrhaltering 2 und der Mittelrohrhaltering
4 gebildet. Zusammen bilden sie die Stockeinheit B, deren Teile sich gegenseitig entfalten
bzw. zusammenfalten. Es ist nicht erforderlich, sie zusätzlich mit einer Verbindungsbegrenzung
zu versehen.
[0030] Die Krone C ist an der Spitze des Außenrohrs B1 befestigt. Ihr unterer Teil steckt
auf dem Außenrohr B1 und bildet eine Kappennut C1, die auf die Kerbe B11 des Außenrohrs
B1 passt. Durch diese läuft das im Folgenden erwähnte Schieberzugseil E1.
[0031] Der Schieber D ist gleitend auf dem Außenrohr B1 angebracht.
[0032] Der Übersetzungsmechanismus E für das Öffnen und Schließen des Schirms besteht aus
einem Schieberzugseil E1, einem Mittelrohrzugseil E2 und einem Innenrohrzugseil E3.
[0033] Dabei ist ein Ende des Schieberzugseils E1 am oberen Ende des Mittelrohrstopfens
3 befestigt, das andere Ende läuft durch das Außenrohr B1 und um die Außenrohrrolle
12 des Außenrohrstopfens 1 herum zum Schieber D, an dem es befestigt ist.
[0034] Das eine Ende des Mittelrohrzugseils E2 ist am oberen Ende des Innenrohrs B1 befestigt,
diese Stelle ist am Innenrohrstopfen 5 befestigt. Das andere Ende läuft durch die
Kerbe B21 im Boden des Mittelrohrs B2 und um die Mittelrohrhalteringrolle 42 des Mittelrohrhalterings
4 herum in das Mittelrohr B2 hinein, durch das obere Ende des Mittelrohrs B2 wieder
heraus und in das Außenrohr B1 hinein und dann durch das obere Ende des Außenrohrs
B1 wieder hinaus bis zum Außenrohrstopfen 1, an dem es befestigt ist.
[0035] Das eine Ende des Innenrohrzugseils E3 ist am oberen Ende des Innenrohrs B3 befestigt,
diese Stelle ist wiederum am Innenrohrstopfen 5 befestigt. Das andere Ende läuft durch
das Mittelrohr B2 hindurch und um die Rolle 32 des Mittelrohrstopfens 3 herum und
danach in den Zwischenraum zwischen Mittelrohr B2 und Außenrohr B1 hinein, wo es am
unteren Ende des Außenrohrs B1 befestigt ist. Diese Stelle ist am Flansch 21 des Außenrohrhalterings
2 befestigt.
[0036] Da sowohl ein Ende des Mittelrohrzugseils E2 als auch ein Ende des Innenrohrzugseils
E3 am oberen Ende des Innenrohrs befestigt sind, können das Mittelrohrzugseil E2 und
das Innenrohrzugseil E3 dasselbe Verbindungsseil nutzen, es muss nur am Seil ein Knoten
gemacht werden, um es am oberen Ende des Innenrohrs zu befestigen.
[0037] Der Antriebsmechanismus F für das Öffnen und Schließen des Schirms besteht aus einem
Antriebsrohr 6, einer Schraubenmutter 7, einer Gewindespindel 8 und einem Antriebsaggregat
9, welches das Antriebsrohr 6 bewegt. Bei dem Antriebsaggregat 9 handelt es sich um
einen Motor 91 mit Getriebe 92, der mit dem Antriebsrohr 6 verbunden ist. Alternativ
kann ein mechanischer Antrieb mit Wechselgetriebe eingesetzt werden, der das Antriebsrohr
6 antreibt. Selbstverständlich kann auch die Welle des Motors direkt an das Antriebsrohr
6 gekoppelt werden. Das Antriebsrohr 6 steckt im Innenrohr B1, seine Länge ist auf
das Innenrohr B1 abgestimmt. Die Schraubenmutter 7 ist innen am oberen Ende des Antriebsrohrs
6 befestigt, die Gewindespindel 8 ist in der Schraubenmutter 7 angebracht. Durch die
Vorwärts- und Rückwärtsdrehung der Schraubenmutter 7 wird die Gewindespindel 8 angetrieben,
die sich entsprechend der Schraubenmutter 7 nach oben und unten bewegt. Das obere
Ende der Gewindespindel 8 ist am Mittelrohrstopfen 3 befestigt.
[0038] Bei dem Schirmgriff G handelt es sich um eine Kappe, in welcher das Antriebsaggregat
9 angebracht ist. Dabei ist dessen oberer Teil am Kappendeckel G1 befestigt. In der
Mitte des Kappendeckeis G1 befindet sich eine Durchgangsöffnung G11, damit das Antriebsrohr
6 und die Welle 93 des Antriebsaggregats 9 miteinander verbunden werden können. Das
Innenrohr B3 der Stockeinheit B ist am Kappendeckel G1 befestigt, außerdem ist an
der Kappe des Schirmgriffs G ein Knopf G2 angebracht, mit dem der Vorwärtslauf und
der Rückwärtslauf des Antriebsaggregats 9 betätigt werden.
[0039] Wie aus Fig. 5, 5a und 5b ersichtlich ist, werden bei normalem Schließen des Automatikschirms
zuerst die einzelnen Rohre der Stockeinheit B zusammengezogen, die Gewindespindel
8 wird vollständig in das Antriebsrohr 6 zurückgezogen, und der Schieber D befindet
sich am unteren Ende des Außenrohrs B.
[0040] Wie aus Fig. 4, 4a und 4b ersichtlich ist, wird bei Öffnen des Schirms der Knopf
G2 am Schirmgriff G gedrückt und so der Vorwärtslauf des Antriebsaggregats 9 ausgelöst.
Das Antriebsaggregat 9 bewegt das Antriebsrohr 6, das Antriebsrohr 6 bewegt die Schraubenmutter
7, wodurch die Schraubenmutter 7 die Gewindespindel 8 schiebt, so dass sich entsprechend
das Innenrohr B3 nach oben bewegt. Gleichzeitig wird das Mittelrohr B2 geschoben und
entsprechend das Innenrohr B3 nach oben ausgestreckt. Mit der Aufwärtsbewegung des
Mittelrohrs vergrößert sich der Abstand zwischen Mittelrohrstopfen 3 und dem oberen
Ende des Mittelrohrs B3, und das Innenrohrzugseil E3 zieht den Außenrohrhaltering
2, der sich entsprechend dem Mittelrohr B2 nach oben bewegt, um die Änderung dieses
Abstands auszugleichen. Dadurch wird gleichzeitig das Außenrohr B1 entsprechend dem
Mittelrohr ausgestreckt, wobei sich der Abstand zwischen Außenrohrstopfen 1 und Mittelrohrstopfen
3 vergrößert. Das Schieberzugseil E1 wiederum zieht den Schieber D, der sich entsprechend
der Aufwärtsbewegung des Außenrohrs B1 nach oben bewegt, um die Änderung dieses Abstands
auszugleichen. Die Aufwärtsbewegung des Schiebers D öffnet das Schirmgestell A. Durch
diese Abfolge synchroner Bewegungen wird das vollständige Öffnen des Schirms erreicht.
Dabei ist zu erwähnen, dass beim Öffnen des Schirms das Innenrohrzugseil E3 und das
Schieberzugseil E1 hauptsächlich dazu dienen, die Aufspannbewegung des Schirms auszulösen,
während das Mittelrohrzugseil E2 nur dazu dient, dafür zu sorgen, dass sich bei Verringerung
des Abstands zwischen Mittelrohrhaltering 4 und dem oberen Ende des Innenrohrs B3
gleichzeitig der Abstand zwischen Außenrohrstopfen 1 und oberem Ende des Innenrohrs
B3 ändert, indem er größer wird.
[0041] Wie aus Fig. 5, 5a und 5b ersichtlich ist, wird bei Schließen des Schirms wieder
der Knopf G2 am Schirmgriff G gedrückt und so der Rückwärtslauf des Antriebsaggregats
9 ausgelöst. Das Antriebsaggregat 9 bewegt das Antriebsrohr 6 in entgegengesetzter
Richtung, das Antriebsrohr 6 bewegt die Schraubenmutter 7, wodurch die Schraubenmutter
7 die Gewindespindel 8 zieht, so dass sich entsprechend das Innenrohr B3 nach unten
bewegt. Gleichzeitig wird durch die Wirkung der Abwärtsbewegung des mit der Gewindespindel
8 verbundenen Mittelrohrstopfens 3 das Mittelrohr B2 nach unten bewegt, und mit dem
Mittelrohr B2 auch das Innenrohr B3, das zusammengezogen wird. Gleichzeitig zieht
das mit dem Mittelrohrstopfen 3 verbundene Schieberzugseil E1 den Schieber D, der
sich mit dem Außenrohr B1 nach oben bewegt. Durch die Wirkung der Schließfeder A1
und des Schirmstoffes wird das Schirmgestell A zusammengefaltet. Dabei vergrößert
sich der Abstand zwischen Mittelrohrhaltering 4 und dem oberen Ende des Innenrohrs
B3, und das Mittelrohrzugseil E2 zieht den Außenrohrstopfen 1, der das Außenrohr B1
antreibt und entsprechend das Mittelrohr B2 nach unten bewegt und sich zusammenziehen
lässt. Durch diese Abfolge synchroner Bewegungen wird das Schließen des Schirms erreicht.
Dabei ist zu erwähnen, dass beim Schließen des Schirms das Mittelrohrzugseil E2 und
das Schieberzugseil E1 hauptsächlich dazu dienen, die Schließbewegung des Schirms
auszulösen, während das Innenrohrzugseil E3 nur dazu dient, dafür zu sorgen, dass
sich bei Vergrößerung des Abstands zwischen Außenrohrhaltering 2 und Mittelrohrstopfen
3 gleichzeitig der Abstand zwischen Mittelrohrstopfen 3 und oberem Ende des Innenrohrs
B3 ändert, indem er kleiner wird.
[0042] Selbstverständlich ist der Antriebsmechanismus F für das Öffnen und Schließen des
Schirms nicht auf den oben beschriebenen Aufbau beschränkt. Sobald ein Antriebsaggregat
9 die Auf- und Abbewegung eines entsprechenden Innenrohrs B3 antreiben und dadurch
einen damit verbundenen Mittelrohrstopfen bewegen kann, ist es möglich, zu erzielen,
dass der Antrieb sowohl das Öffnen als auch das Schließen des Schirms bewirkt.
[0043] Fasst man den beschriebenen Aufbau zusammen, wird durch den in der Stockeinheit B
des Schirms befindlichen Übersetzungsmechanismus E in Kombination mit der Verbindung
zwischen Schieberzugseil E1, Mittelrohrzugseil E2 und Innenrohrzugseil E3 des Übersetzungsmechanismus
E, den einzelnen Rohren der Stockeinheit B und Schirmkrone C sowie Schirmschieber
D, und in Verbindung mit dem im Schirmgriff G befindlichen Antriebsmechanismus F für
das Öffnen und Schließen des Schirms, der parallel zur Auf- und Ab-Bewegung des Mittelrohrs
B2 der Stockeinheit B auch das Innenrohr B3 entsprechend bewegt, in dieser Erfindung
erreicht, dass sich die einzelnen Rohrteile der Stockeinheit B und der Schirmstoff
gleichzeitig öffnen und schließen lassen. Auf diese Weise wird bei dem mehrfachgefalteten
automatischen Schirm ein vollautomatisches Öffnen und Schließen erreicht, so dass
der Schirm besonders bequem und schnell zu handhaben ist.
1. Mehrfach gefalteter, sich vollautomatisch öffnender und schließender Schirm, bestehend
aus:
- einem Schirmgestell (A) mit einer Schließfeder (A2),
- einem am Schirmgestell (A) befestigten Schirmstoff,
- einer Stockeinheit (B),
- einer am oberen Ende der Stockeinheit (B) befestigten Schirmkrone (C),
- einem auf die Stockeinheit (B) aufgesteckten Schirmschieber (D) und
- einem Schirmgriff (G);
wobei das Schirmgestell (A), die Schirmkrone (C) und der Schirmschieber (D) aufeinander
abgestimmt sind,
wobei der Schirm über einen Übersetzungsmechanismus (E) für das Öffnen und Schließen
des Schirms in der Stockeinheit (B) sowie einen Antriebsmechanismus (F) für das Öffnen
und Schließen des Schirms verfügt, der in den Schirmgriff (G) und in der Stockeinheit
(B) eingebaut ist,
wobei die Stockeinheit (B) aus mindestens drei Röhren besteht: von oben nach unten
Außenrohr (B1), Mittelrohr (B2) und Innenrohr (B3);
wobei sich am oberen Ende des Außenrohrs (B1) eine Außenrohrrolle (12) befindet, am
unteren Ende des Außenrohrs (B1) ein auf das Mittelrohr (B2) abgestimmter Außenrohrhaltering
(2) befestigt ist, am oberen Ende des Mittelrohrs (B2) ein mit einer Mittelrohrrolle
(31) versehener Mittelrohrstopfen (3) befestigt ist und am unteren Ende ein Mittelrohrhaltering
(4) befestigt, sich an der Außenseite des Mittelrohrhalterings (4) eine Mittelrohrhalteringrolle
(42) befindet, und das untere Ende des Innenrohrs (B3) am Schirmgriff befestigt ist,
wobei der Übersetzungsmechanismus (E) für das Öffnen und Schließen des Schirms aus
einem Schieberzugseil (E1), einem Mittelrohrzugseil (E2) und einem Innenrohrzugseil
(E3) besteht, wobei ein Ende des Schieberzugseils (E1) am Mittelrohrstopfen (3) befestigt
ist, und das andere Ende durch das Außenrohr (B1) und um die Außenrohrrolle (12) herum
zum Schirmschieber (D) läuft, an dem es befestigt ist,
wobei das eine Ende des Mittelrohrzugseils (E2) am oberen Ende des Innenrohrs (B3)
befestigt ist, und das andere Ende durch den Boden des Mittelrohrs (B2) und um die
Mittelrohrhalteringrolle (42) des Mittelrohrhalterings (4) herum in das Mittelrohr
(B2) hinein und durch das obere Ende des Mittelrohrs (B2) wieder heraus und in das
Außenrohr (B1) hinein und dann durch das obere Ende des Außenrohrs (B1) wieder hinaus
bis zur Spitze des Außenrohrs (B1) läuft, an der es befestigt ist,
wobei das eine Ende des Innenrohrzugseils (E3) am oberen Ende des Innenrohrs (B3)
befestigt ist, und das andere Ende läuft durch das Mittelrohr (B2) hindurch und um
die Mittelrohrrolle (31) des Mittelrohrstopfens (3) herum und danach in den Zwischenraum
zwischen Mittelrohr (B2) und Außenrohr (B1) hinein läuft, und am unteren Ende des
Außenrohrs (B1) befestigt ist,
wobei der Antriebsmechanismus (F) für das Öffnen und Schließen des Schirms aus Antriebsteilen
besteht, die mit dem Mittelrohrstopfen (3) verbunden sind, und einem Antriebsaggregat
(9), welches die den Antriebsteilen entsprechende Auf- und Abbewegung des Innenrohrs
(B3) antreibt, wobei das Antriebsaggregat (9) durch einen Knopf (G2) am Schirmgriff
(G) gesteuert wird.
2. Mehrfach gefalteter, sich vollautomatisch öffnender und schließender Schirm nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Antriebsaggregat (9) um einen Motor (91) handelt.
3. Mehrfach gefalteter, sich vollautomatisch öffnender und schließender Schirm nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Antriebsaggregat (9) um einen Motor (91) handelt, der ein Getriebe
(92) antreibt und mit den Antriebsteilen verbunden ist.
4. Mehrfach gefalteter, sich vollautomatisch öffnender und schließender Schirm nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Antriebsaggregat (9) um einen mechanischen Antrieb handelt, der mit
einem Wechselgetriebe ausgestattet ist und die Bewegung der Antriebsteile antreibt.
5. Mehrfach gefalteter, sich vollautomatisch öffnender und schließender Schirm nach den
Ansprüchen 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsteile des Antriebsmechanismus (F) für das Öffnen und Schließen des Schirms
aus einem Antriebsrohr (B1), einer Schraubenmutter (7) und einer Gewindespindel (8)
bestehen, das Antriebsrohr (B1) steckt im Innenrohr (B3) und ist mit dem Antriebsaggregat
(9) verbunden, seine Länge ist an das Innenrohr (B3) angepasst, die Schraubenmutter
(7) ist am oberen Ende des Antriebsrohrs (B1) innen befestigt, die Gewindespindel
(8) ist in der Schraubenmutter (7) angebracht; durch die Vorwärts- und Rückwärtsdrehung
der Schraubenmutter (7) wird die Gewindespindel (8) angetrieben, die sich mit der
Schraubenmutter (7) nach oben und unten bewegt, das obere Ende der Gewindespindel
(8) ist am Mittelrohrstopfen (3) befestigt.
6. Mehrfach gefalteter, sich vollautomatisch öffnender und schließender Schirm nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass im Außenrohr (B1) am oberen Ende innen ein Außenrohrstopfen (1) befestigt ist, der
Außenrohrstopfen (1) ist in der Mitte mit einer Durchgangsöffnung versehen, außerdem
ist am oberen Ende des Außenrohrstopfens (1) eine Außenrohrrolle (12) angebracht,
das Außenrohr (B1) bildet an der Stelle, an welcher sich die Außenrohrrolle (12) befindet,
eine Einkerbung (B11).
7. Mehrfach gefalteter, sich vollautomatisch öffnender und schließender Schirm nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelrohrrolle (31) am Mittelrohrstopfen (3) entweder in Form einer Rolle oder
in Form mehrerer Rollen ausgeführt ist.
8. Mehrfach gefalteter, sich vollautomatisch öffnender und schließender Schirm nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Mittelrohrhaltering (4) um einen Ringkörper handelt, dessen oberes
Ende im Mittelrohr (B2) befestigt ist und dessen unteres Ende als Flansch (21) ausgeführt
ist, der aus dem Mittelrohr (B2) herausragt, darüber hinaus ist eine Seite des Flanschs
(21) mit der Mittelrohrhalteringrolle versehen.
9. Mehrfach gefalteter, sich vollautomatisch öffnender und schließender Schirm nach Anspruch
6, dadurch gekennzeichnet, dass die Krone an der Spitze des Außenrohrs (B1) befestigt ist, ihr unterer Teil steckt
auf dem Außenrohr (B1) und bildet eine Kappennut, die auf die Kerbe des Außenrohrs
(B1) passt.
10. Mehrfach gefalteter, sich vollautomatisch öffnender und schließender Schirm nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Mittelrohrzugseil (E2) und dem Innenrohrzugseil (E3) um dasselbe
Verbindungsseil handelt.
1. Multi-folded, fully automatically opening and closing protective cover, consisting
of:
- a cover frame (A) with a closing spring (A2),
- a cover material fastened to the cover frame (A),
- a shaft unit (B),
- a cover cap (C) fastened to the upper end of the shaft unit (B),
- a cover slide (D) fitted onto the shaft unit (B) and
- a cover handle (G);
where the cover frame (A), the cover cap (C) and the cover slide (D) are adapted to
each other,
where the protective cover is provided with a transmission mechanism (E) fitted into
the shaft unit (B) and serving to open and close the protective cover and an actuating
mechanism (F) built into the cover handle (G) and the shaft unit (B) and serving to
open and close the protective cover, where the shaft unit (B) consists of three or
more tubes - from top to bottom:
outer tube (B1), middle tube (B2) and inner tube (B3);
where an outer pulley (12) is fitted at the upper end of the outer tube (B1) and an
outer tube retaining ring (2) constructed to fit the middle tube (B2) is fastened
to the lower end of the outer tube (B1) and a middle tube stopper (3) fitted with
a middle tube pulley (31) is fastened to the upper end of the middle tube (B2) and
a middle tube retaining ring (4) is fastened to the lower end of the middle tube (B2)
and a middle tube retaining ring pulley (42) is fitted on the outside of the middle
tube retaining ring (4) and the lower end of the inner tube (B3) is fastened to the
cover handle,
where the transmission mechanism (E) serving to open and close the protective cover
is made up of a slide pull-cable (E1), a middle tube pull-cable (E2) and an inner
tube pull-cable (E3) and where one end of the slide pull-cable (E1) is fastened to
the middle tube stopper (3) and the other end runs through the outer tube (B1) and
around the outer tube pulley (12) and to the cover slide (D) and is fastened to the
cover slide (D),
where one end of the middle tube pull-cable (E2) is fastened to the upper end of the
inner tube (B3) and the other end runs through the bottom end of the middle tube (B2)
and round the middle tube retaining ring pulley (42) of the middle tube retaining
ring (4) and into the middle pulley (B2) and out again through the upper end of the
middle tube (B2) and into the outer tube (B1) and then out again through the upper
end of the outer tube (B1) and up to the tip of the outer tube (B1) and is fastened
to the tip of the outer tube (B1),
where one end of the inner tube pull-cable (E3) is fastened to the upper end of the
inner tube (B3) and the other end runs through the middle tube (B2) and around the
middle tube pulley (31) of the middle tube stopper (3) and from there into the space
between the middle tube (B2) and the outer tube (B1) and is fastened to the lower
end of the outer tube (B1),
where the actuating mechanism (F) serving to open and close the protective cover is
made up of actuating elements that are connected to the middle tube stopper (3) and
of an actuating unit (9) that actuates the up and down movement of the inner tube
(B3) in accordance with the actuating elements, where the actuating unit (9) is controlled
by means of a button (G2) on the cover handle (G).
2. Multi-folded, fully automatically opening and closing protective cover in accordance
with claim 1, characterised in that the actuating unit (9) is a motor (91).
3. Multi-folded, fully automatically opening and closing protective cover in accordance
with claim 1, characterised in that the actuating unit (9) is a motor (91) that drives a gear set (92) and is connected
to the actuating elements.
4. Multi-folded, fully automatically opening and closing protective cover in accordance
with claim 1, characterised in that the actuating unit (9) is a mechanical actuating element that is fitted with a change
gear set and actuates the movement of the actuating elements.
5. Multi-folded, fully automatically opening and closing protective cover in accordance
with claims 1, 2, 3 or 4, characterised in that the actuating elements of the actuating mechanism (F) serving to open and close the
protective cover are made up of an actuating tube (B1), a bolt nut (7) and a threaded
spindle (8) and the actuating tube (B1) fits inside the inner tube (B3) and is connected
to the actuating unit (9) and its length is adapted to the inner tube (B3) and the
bolt nut (7) is fastened inside the upper end of the actuating tube (B1) and the threaded
spindle (8) is fitted inside the bolt nut (7);
the threaded spindle (8), which moves up and down with the bolt nut (7), is driven
by the forward and backward rotation of the bolt nut (7) and the upper end of the
threaded spindle (8) is fastened to the middle tube stopper (3).
6. Multi-folded, fully automatically opening and closing protective cover in accordance
with claim 1, characterised in that an outer tube stopper (1) is fastened inside the upper end of the outer tube (B1)
and the outer tube stopper (1) is provided at its centre with a through-hole and an
outer tube pulley (12) is fastened to the upper end of the outer tube stopper (3)
and at the point where the outer tube pulley (12) is located the outer tube (B1) is
shaped into a notch (B11).
7. Multi-folded, fully automatically opening and closing protective cover in accordance
with claim 1, characterised in that the middle tube pulley (31) is constructed on the middle tube stopper (3) either
in the form of one pulley or in the form of a number of pulleys.
8. Multi-folded, fully automatically opening and closing protective cover in accordance
with claim 1, characterised in that the middle tube retaining ring (4) is a ring-shaped element the upper end of which
is fastened inside the middle tube (B2) and the lower end of which is constructed
as a flange (21) that projects from the middle tube (B2) and to one side of which
flange (21) is fitted the middle tube retaining ring pulley.
9. Multi-folded, fully automatically opening and closing protective cover in accordance
with claim 6, characterised in that the cap is fastened to the tip of the outer tube (B1) and its lower portion is mounted
on the outer tube (B1) and is formed into a cap groove that fits on the notch of the
outer tube (B1).
10. Multi-folded, fully automatically opening and closing protective cover in accordance
with claim 1, characterised in that the middle tube pull-cable (E2) and the inner tube pull-cable (E3) are one and the
same connecting cable.
1. Parapluie plié de multiples fois, s'ouvrant et se fermant de façon entièrement automatique,
comprenant :
- un châssis (A) de parapluie équipé d'un ressort de fermeture (A2),
- un tissus fixé contre le châssis (A) du parapluie,
- une unité manche (B),
- une couronne (C) fixée contre l'extrémité supérieure de l'unité manche (B),
- un curseur (D) de parapluie fixé sur l'unité manche (B) et
- une poignée (G) de parapluie ;
sachant que le châssis de parapluie (A), la couronne (C) et le curseur (D) sont harmonisés
les uns avec les autres,
sachant que le parapluie présente une mécanisme de démultiplication (E) pour ouvrir
et fermer le parapluie dans l'unité manche (B), ainsi qu'un mécanisme d'entraînement
(F) permettant d'ouvrir et fermer le parapluie, qui est logé dans la poignée (G) du
parapluie et dans l'unité manche (B),
Sachant que l'unité manche (B) se compose d'au moins trois tubes : de haut en bas,
un tube externe (B1), un tube médian (B2) et un tube interne (B3) ;
sachant qu'à l'extrémité supérieure du tube externe (B1) se trouve un rouleau (12),
que contre l'extrémité inférieure du tube externe (B1) est fixée une bague de retenue
(2) de tube externe harmonisée avec le tube médian (B2), que contre l'extrémité supérieure
du tube médian (B2) est fixé un bouchon (3) muni d'un rouleau (31) de tube médian
et que contre l'extrémité inférieure est fixée une bague (4) de retenue de tube médian,
que du côté externe de la bague (4) de retenue du tube médian se trouve un rouleau
(42) de bague de retenue du tube médian, et que l'extrémité inférieure du tube interne
(B3) est fixée contre la poignée du parapluie,
sachant que le mécanisme de démultiplication (E) permettant d'ouvrir et de fermer
le parapluie se compose d'un câble (E1) de traction de curseur, d'un câble (E2) de
traction de tube médian et d'un câble (E3) de traction de tube interne, sachant qu'une
extrémité du câble (E1) de traction de curseur est fixée contre le bouchon (3) du
tube médian, et que l'autre extrémité traverse le tube externe (B1) et passe par le
rouleau (12) de tube externe en direction du curseur (D) de parapluie contre lequel
elle est fixée,
sachant qu'une extrémité du câble (E2) de traction de tube médian est fixée contre
l'extrémité supérieure du tube interne (B3) et que l'autre extrémité traverse le fond
du tube médian (B2) et passe par le rouleau (42) que comporte la bague (4) de retenue
du tube médian pour pénétrer dans le tube médian (B2), et ressort en traversant l'extrémité
supérieure du tube médian (B2) puis pénètre dans le tube externe (B1) puis ressort
en traversant l'extrémité supérieure du tube externe (B1), jusqu'à la pointe du tube
externe (B1) contre laquelle elle est fixée,
sachant qu'une extrémité du câble (E3) de tube interne est fixée contre l'extrémité
supérieure du tube interne (B3), et que l'autre extrémité du câble traverse le tube
médian (B2) et passe par le rouleau (31) du bouchon (3) de tube médian et pénètre
ensuite dans l'espace entre le tube médian (B2) et le tube externe (B1), et est fixée
contre l'extrémité inférieure du tube externe (B1).
sachant que le mécanisme d'entraînement (F) commandant l'ouverture et la fermeture
du parapluie se compose de pièces d'entraînement reliées avec le bouchon (3) du tube
médian, et d'un groupe d'entraînement (9) qui entraîne les pièces commandant les mouvements
montant et descendant correspondants du tube interne (B3), sachant que le groupe d'entraînement
(9) est piloté par un bouton (G2) situé contre la poignée (G) du parapluie.
2. Parapluie plié plusieurs fois, s'ouvrant et se fermant de façon entièrement automatique
selon la revendication 1, caractérisé en ce que le groupe d'entraînement (9) est un moteur (91).
3. Parapluie plié plusieurs fois, s'ouvrant et se fermant de façon entièrement automatique
selon la revendication 1, caractérisé en ce que le groupe d'entraînement (9) est un moteur (91) qui entraîne une transmission (92)
et qui est relié avec les pièces d'entraînement.
4. Parapluie plié plusieurs fois, s'ouvrant et se fermant de façon entièrement automatique
selon la revendication 1, caractérisé en ce que le groupe d'entraînement (9) est un entraînement mécanique équipé d'un changement
de vitesse et qui commande le mouvement des pièces d'entraînement.
5. Parapluie plié plusieurs fois, s'ouvrant et se fermant de façon entièrement automatique
selon l'une des revendications 1, 2, 3 ou 4, caractérisé en ce que les pièces du mécanisme d'entraînement (F) servant à ouvrir et fermer le parapluie
se composent d'un tube d'entraînement (B1), d'un écrou (7) de vis et d'une broche
filetée (8), en ce que le tube d'entraînement (B1) est enfiché dans le tube intérieur (B3) et qu'il est
relié avec le groupe d'entraînement (9), que sa longueur est adaptée au tube intérieur
(B3), que l'écrou à vis (7) est fixé à l'intérieur contre l'extrémité supérieure du
tube d'entraînement (B1), que la broche filetée (8) est fixée dans l'écrou à vis (7)
;
en ce que la broche filetée (8) est entraînée par la rotation en avant et en arrière de l'écrou
(7) à vis, broche qui se déplace vers le haut et vers le bas avec l'écrou à vis (7),
et en ce que l'extrémité supérieure de la broche filetée (8) est fixée contre le bouchon (3) du
tube médian.
6. Parapluie plié de multiples fois, s'ouvrant et se fermant de façon entièrement automatique
selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un bouchon (1) est fixé à l'extrémité supérieure interne du tube externe (B1), que
le bouchon (1) de tube externe est muni au milieu d'un orifice de passage et qu'en
outre est fixé un rouleau (12) de tube externe contre l'extrémité supérieure du bouchon
(1) de tube externe, que le tube externe (B1) forme une entaille (B11) à l'endroit
où se trouve le rouleau (12) de tube externe.
7. Parapluie plié de multiples fois, s'ouvrant et se fermant de façon entièrement automatique
selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rouleau du tube médian (31) est réalisé, au niveau du bouchon (3) de tube médian,
sous la forme soit d'un rouleau, soit de plusieurs rouleaux.
8. Parapluie plié de multiples fois, s'ouvrant et se fermant de façon entièrement automatique
selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bague de retenue (4) du tube médian est un corps annulaire dont l'extrémité supérieure
est fixée dans le tube médian (B2) et dont l'extrémité inférieure est réalisée sous
forme de bride (21) faisant saillie hors du tube médian (B2), et qu'en outre un côté
de la bride (21) est muni du rouleau de la bague de retenue de tube médian.
9. Parapluie plié de multiples fois, s'ouvrant et se fermant de façon entièrement automatique
selon la revendication 6, caractérisé en ce que la couronne est fixée contre la pointe du tube externe (B1), que sa partie inférieure
est enfoncée sur le tube externe (B1) et forme une rainure de coiffe épousant l'entaille
du tube externe (B1).
10. Parapluie plié de multiples fois, s'ouvrant et se fermant de façon entièrement automatique
selon la revendication 1, caractérisé en ce que le câble de traction (E2) du tube médian et le câble de traction (E3) du tube interne
sont le même objet, à savoir un câble de liaison.