[0001] Die Erfindung betrifft ein Schloss für ein Kraftfahrzeug mit einem Gesperre umfassend
eine Drehfalle, eine Hauptrast-Sperrklinke und vorzugsweise eine Vorrast-Sperrklinke
für ein Verrasten der Drehfalle. Die Vorrast-Sperrklinke kann in eine Vorrast der
Drehfalle einrasten. Die dann erreichte Stellung wird Vorraststellung genannt. Die
HauptrastSperrklinke kann in eine Hauptrast der Drehfalle einrasten, Die dann erreichte
Stellung wird Hauptraststellung genannt. Die Drehfalle verfügt über einen gabelförmigen
Einlaufschlitz, in den ein Schließbolzen einer Fahrzeugtür oder einer Fahrzeugklappe
gelangt, wenn die Fahrzeugtür oder Fahrzeugklappe geschlossen wird. Der Schließbolzen
kann anschließend die Drehfalle von einer Öffnungsstellung in eine Schließstellung
drehen. Hat die Drehfalle eine Schließstellung erreicht, so kann der Schließbolzen
den Einlaufschlitz der Drehfalle nicht mehr verlassen.
[0002] Um zu vermeiden, dass eine Sperrklinke nicht unplanmäßig aus seiner Raststellung
heraus bewegt wird, kann ein Blockadehebel vorgesehen sein, der eine solche Bewegung
blockiert, wenn die Drehfalle verrastet ist. Ein solcher Blockadehebel ist bei dem
aus der Druckschrift
DE 10 2007 003 948 A1 bekannten Schloss für die Hauptrast-Sperrklinke erforderlich, da die Drehfalle und
die Hauptrast-Sperrklinke so konstruiert sind, dass die Drehfalle in die Hauptrast-Sperrklinke
ein öffnendes Drehmoment einzuleiten und daher aus der Raststellung heraus zu drücken
vermag. Dies dient dem geräuscharmen Öffnen des Schlosses.
[0003] Der nicht vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung
DE 10 2010 003 483 ist zu entnehmen, dass ein Schloss der vorgenannten Art einen Mitnehmer für die Hauptrast-Sperrklinke
umfassen sollte, um sicherzustellen, dass die Hauptrast-Sperrklinke aus ihrer Raststellung
sicher ausgehoben wird.
[0004] Der Druckschrift
WO 2009/149684 A1 ist zu entnehmen, dass mit einem Blockadehebel alternativ oder ergänzend ein Schloss
verbessert gegen Einbruch geschützt werden kann.
[0005] Aus der Druckschrift
WO2009/150225 A2 geht ein Schloss gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 hervor, bei dem das Gesperre
mittels eines Blockadehebels arretiert werden kann, der selbst einen austarierten
Schwerpunkt hat, um eine hohe Funktionssicherheit zu gewährleisten.
[0006] Die
JP 2005-105587 A beschriebt ein Schloss, bei dem ein Rasthebel zu der Drehfalle in eine Drehrichtung
mit einer Spiralfeder vorgespannt und verbunden ist, wobei die Spiralfeder mit einem
Gehäusering axial vorgespannt ist und verscheißt wird. Damit soll das unerwünschte
Öffnen des Gesperres bei Vibrationen im Fahrbetrieb verhindert werden.
[0007] Aus Stabilitätsgründen besteht das Gesperre sowie der Blockadehebel grundsätzlich
im Wesentlichen aus Metall. Zumindest teilweise werden Metallteile mit Kunststoff
bedeckt, um Öffnungs- und Schließgeräusche sowie Reibungskräfte zu minimieren.
[0008] Aus der
JP 61-16133 U geht eine Drehfalle hervor, die einen Kunststoffmantel aufweist, wobei dieser an
einer Deckfläche kleine Laschen ausbildet. Die Drehfalle ist mittels einer Spiralfeder
in Drehrichtung federvorgespannt wobei die Spiralfeder auf der gegenüberliegenden
Deckseite angebracht ist und die Laschen durch die Spiralfeder gegen eine Schlossplatte
im Wesentlichen platt gedrückt werden und nur kleine Reibpunkte ausbilden.
[0009] Die
JP 58-195675 A offenbart eine Drehfalle, die lokal im Bereich eines Einlaufmauls für den Schließbolzen
mit einer Kappe ausgeführt ist, die in die Bohrung der Drehachse der Drehfalle eingesteckt
werden kann. Dort ist die Kappe mit einem Mantelabschnitt ausgebildet, der ggf. mit
einem Überstand in die Bohrung eingeführt wird, so dass ein Abstand hin zu einer gegenüberliegenden
Schlossplatte und damit das Drehen der Drehfalle sichergestellt sind.
[0010] Es ist Aufgabe der Erfindung, bei einem Schloss für ein Kraftfahrzeug Öffnungs- und
Schließgeräusche zu minimieren und zwar insbesondere mit geringem Fertigungsaufwand.
[0011] Die Aufgabe der Erfindung wird durch ein Schloss mit den Merkmalen des ersten Anspruchs
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0012] Zur Lösung der Aufgabe umfasst ein Schloss für ein Kraftfahrzeug ein an einer Schlossplatte
angebrachtes Gesperre mit einer Drehfalle, einer Hauptrast-Sperrklinke und insbesondere
einer Vorrast-Sperrklinke für ein Verrasten der Drehfalle. Mit einem drehbar gelagerten
Blockadehebel kann die Hauptrast-Sperrklinke in der Hauptraststellung des Gesperres
blockiert werden. Der Blockadehebel ist in einer Ausführungsform, mit der die Aufgabe
der Erfindung gelöst werden kann, federnd gelagert. Es hat sich gezeigt, dass eine
besonderes große Laufruhe durch die federnde Lagerung sichergestellt werden kann.
[0013] Der Blockadehebel ist also nicht nur drehbar sondern zugleich auch federnd gelagert.
Eine federnde Lagerung im Sinne der vorliegenden Erfindung meint nicht den Fall, dass
eine vorgespannte Feder auf den Blockadehebel so einwirkt, dass der Blockadehebel
durch die Feder um seine Drehachse gedreht werden kann. Statt dessen bezieht sich
die anspruchsgemäße federnde Lagerung auf die Lagerung durch die Achse, die wenigstens
ein federndes Element umfasst, so dass der Blockadehebel zusätzlich zu seiner Drehbewegung
gegen eine Federkraft bewegt werden kann.
[0014] Zwar gibt es häufig keine Probleme in Bezug auf Laufruhe eines drehbaren Bauteils
eines Kraftfahrzeugschlosses, so dass in der Regel keine besonderen Maßnahmen erforderlich
sind, um eine Laufruhe zu verbessern. Ein Fachmann ist daher grundsätzlich nicht bestrebt,
die Laufruhe eines Blockadehebels verbessern zu wollen. Statt dessen wird ein Fachmann
erst nach Maßnahmen zur Verbesserung der Laufruhe suchen und diese einsetzen, wenn
er einen Sinn darin erblickt. Die vorliegende Erfindung beruht auf der Erkenntnis,
dass es Sinn machen kann, die Laufruhe eines Blockadehebels zu verbessern und dafür
einen gesonderten, über das normale Maß hinausgehenden Aufwand zu betreiben.
[0015] Die Erfinder haben festgestellt, dass es technologisch sinnvoll ist, besondere Maßnahmen
zur Verbesserung der Laufruhe des Blockadehebels zu betreiben, wenn der Blockadehebel
nach seiner Freigabe von der Hauptrast-Sperrklinke abspringt, weil die Drehfalle in
die Hauptrast-Sperrklinke ein öffnendes Drehmoment einleitet und die Hauptrast-Sperrklinke
daher in der Hauptraststellung einen Druck auf den Blockadehebel ausübt. Die Erfinder
haben festgestellt, dass es technologisch sinnvoll ist, besondere Maßnahmen zur Verbesserung
der Laufruhe des Blockadehebels zu betreiben, wenn der Schwerpunkt des Blockadehebels
austariert worden ist und zwar insbesondere in der aus der Druckschrift
WO 2009/150225 A2 bekannten Weise.
[0016] Das anspruchsgemäße Schloss weist daher vor allem dann mit Vorteil einen federnd
gelagerten Blockadehebel auf, wenn das Schloss so beschaffen ist, dass die Drehfalle
in der Hauptraststellung ein öffnendes Drehmoment in die Hauptrast-Sperrklinke einleitet
und/ oder der Blockadehebel im Sinne der Patentanmeldung
WO 2009/150225 A2 austariert ist, also zwei Hebelarme umfasst, die sich von der Blockadehebel-Drehachse
aus gesehen im Wesentlichen in entgegengesetzte Richtungen erstrecken. Der Blockadehebel
der vorliegenden Erfindung ist daher insbesondere in der aus der
WO 2009/150225 A2 bekannten Weise ausgestaltet, soweit nicht ausdrücklich eine Abweichung angegeben
wird. Wir beziehen daher den Offenbarungsgehalt der Patentanmeldung
WO 2009/150225 A2 in die vorliegenden Anmeldung mit ein.
[0017] Eine Klinke oder einen Hebel federnd zu lagern, erfordert erstens einen zusätzlichen
Aufwand und ist außerdem keineswegs stets vorteilhaft. Daher sind die Vorrast-Sperrklinke
sowie die Hauptrast-Sperrklinke grundsätzlich nicht federnd gelagert. Gerade im Fall
der Hauptrast-Sperrklinke wird im Gegenteil vorgeschlagen, dass ein metallischer Bereich
der Hauptrast-Sperrklinke unmittelbar an die aus Metall bestehende Achse angrenzt,
um die die Hauptrast-Sperrklinke gedreht werden kann. Es wird so vorteilhaft eine
starre, bewegungsfreie Anbindung zur Drehfalle hergestellt, was bei einem Schloss
im geschlossenen Zustand vorteilhaft ist. Im Fall der Vorrast-Sperrklinke kommt es
dagegen auf eine solche besonders starre Anbindung zur Drehfalle nicht an, da bei
ordnungsgemäß verschlossenem Schloss die Vorrast-Sperrklinke nicht zum Verrasten des
Gesperres beiträgt. Im Fall der Vorrast-Sperrklinke ist den Erfindern auch keine Konstellation
aufgefallen, bei der eine besondere Laufruhe durch federnde Lagerung insgesamt von
Vorteil gewesen wäre. Die Erfinder haben dabei den Fall untersucht, dass die Masse
der Sperrklinke sowie Hebelarme der Vorrast-Sperrklinke größer bzw. länger als die
Masse und/ oder Hebelarme des Blockadehebels sind. Es ist daher zu bevorzugen, dass
im Fall der Vorrast-Sperrklinke eine aus Kunststoff bestehende Hülse oder Ummantelung
die Achse für die Vorrast-Sperrklinke von einem metallischen Bereich der Vorrast-Sperrklinke
trennt, ohne diese zugleich federnd zu lagern. Geräusche und Reibungskräfte werden
so weiter minimiert, ohne andere bedeutsame Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.
[0018] Vorteilhaft wird der Blockadehebel nicht nur federnd gelagert. Es gibt darüber hinaus
in einer Ausführungsform eine aus Kunststoff bestehende Hülse oder Ummantelung, die
entsprechende metallische Bereiche des Blockadehebels von seiner aus Metall bestehenden
Achse trennt. Geräusche und Reibungskräfte werden so weiter minimiert.
[0019] Um den Blockadehebel federnd zu lagern, gibt es oder mehrere federnde Elemente, mit
denen der Blockadehebel federnd gegen einen Anschlag gedrückt wird und zwar vor allem
gegen einen Anschlag an einem Ende der Achse, um den der Blockadehebel gedreht werden
kann. Das oder die federnden Elemente bestehen Kunststoff und sind mit der vorgenannten
Kunststoffhülse, die die Blockadehebel-Achse umschließt, einteilig verbunden, um den
Fertigungsaufwand zu minimieren. Dieses Kunststoffelement umfasst in einer Ausführungsform
flächige Bereiche, die von der Hülse senkrecht abstehen. Diese mit der Hülse ebenfalls
einteilig verbundenen flächigen Bereiche trennen den Blockadehebel von der Schlossplatte,
um so Geräusche und Reibungskräfte weiter zu minimieren.
[0020] Zur Lösung der Aufgabe umfasst ein Schloss der eingangs genannten Art eine Drehfalle
mit einer Vorrast, die durch einen vorstehenden Bolzen gebildet wird. In der Vorraststellung
liegt eine Kante der eingangs genannten Vorrast-Sperrklinke an dem Bolzen an, wodurch
die Drehfalle verrastet wird. Die Kante wird aus Stabilitätsgründen durch einen metallischen
Kern gebildet, der zwecks Geräuschminimierung von einer Kunststoffschicht bedeckt
ist. Erstreckt sich die Kunststoffschicht bis zu einem an der Vorrast-Sperrklinke
angebrachten, aus Metall bestehenden Bolzen und ummantelt die Kunststoffschicht dann
diesen metallischen Kern, so können so in nur einem Arbeitsschritt zwei verschiedenen
Bereiche geräuschdämmend bzw. reibungsarm ausgestaltet werden. Außerdem wird so erreicht,
dass die Kunststoffschicht formschlüssig und damit zuverlässig mit der Vorrast-Sperrklinke
verbunden wird. Ein solcher nächster Bolzen kann zum Beispiel nützlich sein, um das
Schloss mit einer Zuziehhilfe auszustatten. Eine Zuziehhilfe bewegt die Drehfalle
motorisiert in die Hauptraststellung, wenn die Drehfalle in der Vorraststellungverrastet
worden ist. Es gibt dann zum Beispiel einen Bügel, dessen Bewegung mit Hilfe des vorgenannten
nächsten Bolzens gelenkt werden kann. Dieser Bügel wird vorteilhaft vor allem zwecks
Zuziehen gegen den Bolzen der Drehfalle gelenkt und erfasst diesen zwecks Bewegen
der Drehfalle in die Hauptraststellung, der zugleich die Vorrast bildet.
[0021] Als Kunststoff kann Polypropylen eingesetzt werden. Kommt es nicht nur auf Geräuschdämmung
an, sondern sollen darüber hinaus Reibungskräfte minimiert werden, so sind entsprechend
ausgelegte Kunststoffe wie Polytetrafluorethylen zu bevorzugen.
[0022] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Es werden weitere Ausgestaltungsmöglichkeiten und Vorteile verdeutlicht.
[0023] Es zeigen:
- Figur 1 ;
- Bauteile eines Gesperres von oben gesehen in Richtung nicht dargestellter Schlossplatte;
- Figur 2:
- Bauteile des Gesperres aus Figur 1 von der Unterseite;
- Figur 3:
- ausschnittsweise perspektivische Darstellung.
[0024] Figur 1 zeigt eine Anordnung von Bauelementen eines Gesperres, Die in der Figur 1
gezeigte relative Anordnung der Bauelemente tritt in der Hauptrastposition eines Schlosses
auf. Das Gesperre umfasst eine im Wesentlichen aus Metall bestehende Drehfalle 1 und
eine im Wesentlichen aus Metall bestehende Vorrast-Sperrklinke 2. Die Drehfalle 1
kann um eine Achse 3 gedreht werden. Die Vorrast-Sperrklinke 2 kann um eine Achse
4 gedreht werden. Die Ebene, innerhalb der die Vorrast-Sperrklinke 2 gedreht werden
kann, befindet sich in der Figur 1 oberhalb der Ebene, innerhalb der die Drehfalle
1 gedreht werden kann.
[0025] Die Drehfalle 1 weist einen in Richtung Drehebene der Vorrast-Sperrklinke vorstehenden
Bolzen 5 auf, der die Vorrast bildet und der zugleich Teil einer Zuziehhilfe sein
kann und zwar insbesondere in der aus der
deutschen Patentanmeldung 102009026921.5 bekannten Weise, um die Drehfalle motorisiert angetrieben von der Vorraststellung
in die Hauptraststellung zu bewegen. In der Vorraststellung des Gesperres liegt der
Bolzen 5 an der seitlichen Kante 6 der Vorrast-Sperrklinke 2 an, wodurch die Drehfalle
1 daran gehindert wird, in eine Öffnungsstellung gedreht zu werden. Der an der Drehfalle
1 befestigte Bolzen 5 besteht aus Stabilitätsgründen ebenfalls aus Metall. Um den
Fertigungsaufwand zu minimieren, weist der Bolzen 5 keine Ummantelung aus Kunststoff
auf. Statt wird die Kante 6 durch einen metallischen Kern gebildet, der mit einer
geräuschdämmenden Kunststoffschicht überzogen ist. Die Kunststoffschicht erstreckt
sich bis zu einem an der Vorrast-Sperrklinke 2 angebrachten Bolzen, der ebenfalls
von der Kunststoffschicht umhüllt wird. Der Bolzen besteht aus einem metallischen
Kern 7, der durch Kunststoff 8 ummantelt wird. Es gelingt so, in nur einem Arbeitsschritt
metallische Bereiche mit Kunststoff zu überziehen, um mehrere vorteilhafte Wirkungen
zu erzielen. Außerdem wird so sichergestellt, dass die Kunststoffbeschichtung fest
mit dem metallischen Bereich verbunden ist. Der an der Vorrast-Sperrklinke 2 angebrachte
nach oben aus der Papierebene heraus vorstehende Bolzen 7, 8 dient der Bereitstellung
einer Zuziehhilfe in der aus der
deutschen Patentanmeldung 102009026921.5 beschriebenen Weise. Die Merkmale dieser Zuziehhilfe können einzeln oder in Kombination
Bestandteil des vorliegenden Schlosses sein, soweit keine Abweichungen angegeben werden.
Indem dieser Bolzen mit Kunststoff 8 umhüllt wird, werden Reibungskräfte gering gehalten,
die insbesondere während des Zuziehens mittels der Zuziehhilfe auftreten. Außerdem
werden Schleifgeräusche minimiert, die durch die Zuziehhilfe erzeugt werden können.
[0026] Wie aus der
deutschen Patentanmeldung 102009026921.5 bereits bekannt, umfasst die Zuziehhilfe einen oberhalb der Vorrast-Sperrklinke 2
angeordneten Bügel mit einem Langloch, in das der an der Vorrast-Sperrklinke angebrachte
Bolzen 7, 8 hineinreicht. Die Kunststoffbeschichtung 9, die u. a. von der Kante 6
bis zu dem Metallkern 7 reicht, minimiert Reibungskräfte und Schleifgeräusche, die
auftreten, wenn der vorgenannte Bügel der Zuziehhilfe bewegt wird, um beispielsweise
die Drehfalle 1 motorisiert von der Vorraststellung in die Hauptraststellung zu drehen.
Zur Bereitstellung dieser Maßnahme ist wiederum kein weiterer Arbeitsschritt erforderlich.
Der
deutschen Patentanmeldung 102009026921.5 sind weitere Einzelheiten zur Funktionsweise und Vorteilen eines Kraftfahrzeugschlosses
zu entnehmen, die Bauteile gemäß Figur 1 umfassen. Wir beziehen den Offenbarungsgehalt
dieser Patentanmeldung in den Offenbarungsgehalt der vorliegenden Anmeldung mit ein.
Die vorliegende Erfindung umfasst insbesondere eine Zuziehhilfe nebst Ausgestaltungen,
die in der
deutschen Patentanmeldung 102009026921.5 offenbart werden.
[0027] Um Geräusche und Reibungskräfte zu minimieren, die durch das Drehen der Vorrast-Sperrklinke
2 auftreten, umfasst diese eine weitere Kunststoffbeschichtung, die zum einen die
Innenwand der Bohrung hülsenförmig bedeckt, durch die Achse 4 hindurch reicht. Diese
Beschichtung mündet sowohl an der Oberseite als auch an der Unterseite in drei bandförmige
Kunststoffbereiche 10, 11, 12 ein, die die Vorrast-Sperrklinke umschließen. Metallteile,
die im Bereich der Achse 4 von oben oder unten an die Vorrast-Sperrklinke 2 angrenzen,
liegen dann auf den Oberflächen der aus Kunststoff bestehenden Bänder 10, 11 und 12
auf, so dass auch so mit minimiertem Material- und Arbeitsaufwand Drehgeräusche sowie
Reibungskräfte minimiert werden.
[0028] Wird die Drehfalle 1 von einer Öffnungsstellung in Richtung Schließstellung bewegt,
so wird bei Erreichen der Vorraststellung die in der Figur 1 gezeigte Vorrast-Sperrklinke
2 gegen den Uhrzeigersinn durch eine vorgespannte Feder gedreht, bis der Hebelarm
13 gegen den Anschlag 14 wie in Figur 1 gezeigt aufgetroffen ist. Das Ende des aus
Metall gebildeten Hebelarms 13 ist daher mit einer Kunststoffschicht 15 überzogen.
Diese Kunststoffschicht 15 überdeckt außerdem eine seitliche Kante 16, die gegen einen
Bolzen förmigen Mitnehmer 17 zu stoßen vermag. Erneut wird also erreicht, dass mit
nur einer Kunststoffschicht 15 Geräusche gedämmt werden können, die von unterschiedlichen
Geräuschquellen stammen.
[0029] Der Mitnehmer 17 ist an einem mit einer Kunststoffschicht bedeckten Hebelarm 18 der
Hauptrast-Sperrklinke angebracht, Die Hauptrast-Sperrklinke wird in der Figur 1 überwiegend
durch die Vorrast-Sperrklinke 2 verdeckt und ist daher nur stellenweise sichtbar,
Stößt die seitliche Kante 16 der Vorrast-Sperrklinke 2 gegen den Mitnehmer 17, so
wird dadurch die Hauptrast-Sperrklinke aus ihrer Raststellung heraus bewegt, In der
Regel wird allerdings die Hauptrast-Sperrklinke ihre Raststellung aus den aus der
Druckschrift
DE 10 2007 003 948 A1 bekannten Gründen aufgrund einer Einleitung eines öffnenden Drehmoments selbständig
verlassen, sobald der Blockadehebel 19 die Hauptrast-Sperrklinke aufgrund einer entsprechenden
Drehbewegung nicht mehr blockiert.
[0030] Da besonders laute Geräusche erzeugt werden können, wenn der Arm 13 auf den Anschlag
14 auftrifft, kann es zweckmäßig sein, den Anschlag 14 zusätzlich zum Beispiel mit
Gummi zu ummanteln, um Geräusche besonders stark zu dämpfen.
[0031] Der Blockadehebel 19 wird durch eine vorgespannte Feder im Fall der Figur 1 um eine
Achse herum im Uhrzeigersinn verschwenkt, wenn die Hauptrast-Sperrklinke in die Hauptrast
einschwenkt. Die Achse weist auf der Oberseite einen kreisförmigen Anschlag 20a auf,
gegen den der Blockadehebel 19 durch Federkraft gedrückt wird. Der Durchmesser des
kreisförmigen Anschlags ist relativ groß, um so weiter verbessert für eine gute Laufruhe
zu sorgen, Insbesondere ist der Durchmesser mehr als 1,5 mal so groß wie der Durchmesser
der Achse 20 (siehe Figur 2), um die der Blockadehebel gedreht werden kann.
[0032] Die Drehbewegung des Blockadehebels 19 wird gestoppt, sobald der Hebelarm 21 auf
den Anschlag 22 auftrifft. Um ein mit dem Auftreffen verbundenes Geräusch zu minimieren,
besteht der Anschlag 22 aus einem metallischen Bolzen, der mit einer Gummierung umhüllt
ist.
[0033] Die in der Figur 1 gezeigten Bauteile eines Kraftfahrzeugschlosses sind in der in
den Patentanmeldungen
WO 2009/150225 A2 sowie
DE 102009026920.7 beschriebenen Weise an einer Schlossplatte angebracht. Diesen beiden Patentanmeldungen
sind weitere Einzelheiten zur Funktionsweise und Vorteilen eines Kraftfahrzeugschlosses
zu entnehmen, die Bauteile gemäß Figur 1 umfassen. Wir beziehen den Offenbarungsgehalt
aus diesen beiden Patentanmeldungen in die vorliegende Anmeldung entsprechend mit
ein.
[0034] Im Vergleich zur Figur 1 werden die Bauteile in der Figur 2 von der anderen Seite
gezeigt. Die Vorrast-Sperrklinke 2 wird daher nun teilweise von der Hauptrast-Sperrklinke
23 verdeckt. Dargestellt wird, wie der Hebelarm 24 der Hauptrast-Sperrklinke 23 die
Drehfalle 1 verrastet, so dass diese nicht in Richtung Öffnungsstellung (im Fall der
Figur 2 gegen den Uhrzeigersinn) gedreht werden kann. Zwar leitet die Drehfalle zum
Beispiel aufgrund einer vorgespannten Feder, die auf die Drehfalle 1 entsprechend
einwirkt, ein öffnendes Drehmoment in die Hauptrast-Sperrklinke ein. Der Hebelarm
25 des Blockadehebels 19 verhindert allerdings in der gezeigten Hauptraststellung,
dass die Hauptrast-Sperrklinke 23 aus ihrer Raststellung herausgedrückt werden kann.
[0035] Die Hauptrast- Sperrklinke 23 wird durch dieselbe Achse 4 drehbar gelagert, um die
auch die Vorrast-Sperrklinke 2 gedreht werden kann. Ein metallischer Bereich der Hauptrast-Sperrklinke
23 umgibt die aus Metall bestehende Achse 4 unmittelbar und zwar im Unterschied zur
Lagerung der Vorrast-Sperrklinke, die eine Kunststoffhülse wie beschrieben aufweist.
Es findet sich also keine zum Beispiel aus Kunststoff bestehende Hülse oder Ummantelung
zwischen der Achse 4 und dem angrenzenden metallischen Bereich der Hauptrast-Sperrklinke
23. Es gelingt so, eine starre bewegungsfreie Anbindung zur Drehfalle 1 hin herzustellen,
welche für das gewünschte Verschließen einer zugehörigen Tür oder Klappe besonders
vorteilhaft ist.
[0036] In wiederum anderer Weise wird der Blockadehebel 19 gelagert und zwar im Unterschied
zur Vorrast- und Hauptrastsperrklinke elastisch. Der Blockadehebel 19 wird durch ein
elastisches Element entlang der Achse 20 gegen einen Anschlag gedrückt, Das elastische
Element wird durch drei aus Kunststoff bestehenden Federn 26, 27 und 28 gebildet,
die an einer Kunststoffhülse befestigt sind. Die Kunststoffhülse trennt die Achse
20 von dem metallischen Bereich des Blockadehebels 19. Die Federn 26, 27 und 28 befinden
sich dann zwischen der nicht dargestellten Schlossplatte und der angrenzenden Unterseite
des Blockadehebels 19. Relativ zur Schlossplatte erstrecken sich die Federn 26, 27
und 28 schräg nach oben in Richtung Blockadehebel und drücken so den Blockadehebel
federnd gegen den in Figur 1 gezeigten Anschlag 20 a entlang der Achse 20. Die Federn
26, 27 und 28 schließen mit der Schlossplatte im unbelasteten Zustand einen Winkel
von ca. 20° ein.
[0037] Von der Hülse, die die Achse 20 von dem metallischen Bereich des Blockadehebels 19
trennt, stehen darüber hinaus drei Kunststoffflächenelemente 29, 30, 31 senkrecht
ab, die zur Trennung des aus Metall bestehenden Blockadehebels von der aus Metall
bestehenden Schlossplatte beitragen, um Geräuschentwicklungen und Reibungsverluste
zu minimieren, Es hat sich herausgestellt, dass gerade die dargestellte elastische
Lagerung des Blockadehebels erfolgreich dazu beiträgt, Geräusche durch eine verbesserte
Laufruhe zu minimieren.
[0038] Die elastische Lagerung des Blockadehebels wird in der Figur 3 perspektivisch sowie
ausschnittsweise vergrößert gezeigt. Die Figur 3 zeigt ferner ausschnittsweise den
Hebelarm 24, der die Drehfalle verrastet und zwar den mit Kunststoff ummantelten Fangarm
32 der Drehfalle.
[0039] Die beiden Hebelarme 21 und 33 des Blockadehebels 19 erstrecken sich von der Achse
20 aus gesehen im Wesentlichen in entgegengesetzte Richtungen. Der Schwerpunkt des
Blockadehebels liegt dadurch nahe bei seiner Drehachse 20.
[0040] Die Merkmale des Ausführungsbeispiels sind nicht zwingend miteinander zu kombinieren,
um die jeweils geschilderten vorteilhaften Wirkungen zu erzielen. Der Gegenstand des
Anspruchs 1 kann daher Merkmale des Ausführungsbeispiels einzeln oder unterschiedlich
kombiniert umfassen.
Bezugszeichenliste;
[0041]
- 1
- Drehfalle
- 2
- Vorrast-Sperrklinke
- 3
- Achse
- 4
- Achse
- 5
- Bolzen
- 6
- Kante der Vorrast-Sperrklinke
- 7
- metallischer Kern
- 8
- Kunststoffummantelung
- 9
- Kunststoffbeschichtung
- 10, 11, 12
- bandförmige Kunststoffbereiche
- 13
- Hebelarm
- 14
- Anschlag
- 15
- Kunststoffschicht
- 16
- Kante
- 17
- Mitnehmer
- 18
- Hebelarm
- 19
- Blockadehebel
- 20
- Achse
- 20a
- Anschlag
- 21
- Hebelarm
- 22
- Anschlag
- 23
- Hauptrast-Sperrklinke
- 24
- Hebelarm
- 25
- Hebelarm
- 26, 27, 28
- Federn
- 29, 30, 31
- Kunststoffflächenelemente
- 32
- Fangarm
- 33
- Hebelarm
1. Schloss für ein Kraftfahrzeug mit einem an einer Schlossplatte angebrachtem Gesperre
umfassend eine Drehfalle (1), eine Hauptrast-Sperrklinke (23) und eine Vorrast-Sperrklinke
(2) für ein Verrasten der Drehfalle (1) und einem Blockadehebel (19), der die Hauptrast-Sperrklinke
(23) in der Haupfiraststellung des Gesperres blockiert, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptrast-Sperrklinke (23) nicht federnd gelagert ist, das heißt dass ein metallischer
Bereich der Hauptrast-Sperrklinke (23) unmittelbar an die aus Metall bestehende Achse
(4) angrenzt, um die die Hauptrast-Sperrklinke (23) gedreht werden kann, und der Blockadehebel
(19) federnd elastisch, gelagert ist, wobei eine aus Kunststoff bestehende Hülse einen
metallischen Bereich des Blockadehebels (19) von seiner aus Metall bestehenden Achse
(20) trennt und diese Hülse die Blockadehebel-Achse (20) umschließt und mindestens
ein einteilig damit verbundenes federndes Element (26, 27, 28) aus Kunststoff hat,
das den Blockadehebels (19) federnd gegen einen Anschlag (20a) am Ende der Achse (20)
drückt, um die der Blockadehebel (19) gedreht werden kann.
2. Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieses so beschaffen ist, dass in der Hauptraststellung die Drehfalle (1) in die
Hauptrast-Sperrklinke (23) ein öffnendes Drehmoment einleitet und/ oder der Blockadehebel
(19) wenigstens zwei Hebelarme (21, 33) umfasst, die sich von der Drehachse (20) des
Blockadehebels aus gesehen im Wesentlichen in entgegengesetzte Richtungen erstrecken.
3. Schloss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrast-Sperrklinke (2) nicht federnd gelagert ist.
4. Schloss nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus Kunststoff bestehende Hülse oder Ummantelung die Achse für die Vorrast-Sperrklinke
(2) von einem metallischen Bereich der Vorrast-Sperrklinke trennt.
5. Schloss nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Anschlags (20a) wenigstens 1,5 mal so groß ist wie der Durchmesser
der Achse (20) drücken, um die der Blockadehebel (19) gedreht werden kann.
6. Schloss nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrast der Drehfalle durch einen vorstehenden Bolzen (5) gebildet wird, der
in der Vorraststellung an einer Kante (6) der Vorrast-Sperrklinke (2) anliegt, wobei
die Kante (6) durch einen metallischen Kern gebildet wird, der von einer Kunststoffschicht
(9) bedeckt ist.
7. Schloss nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kunststoffschicht (9) bis zu einem an der Vorrast-Sperrklinke angebrachten
Bolzen, dessen metallischer Kern (7) durch die Kunststoffschicht (8) ummantelt wird,
wobei der Bolzen (7,8) Teil einer Zuziehhilfe ist.
8. Schloss nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Endbereich eines Hebelarms (13) der Vorrast-Sperrklinke (2) mit einer Kunststoffschicht
(15) bedeckt ist, der gegen einen Anschlag (14) zu stoßen vermag.
9. Schloss nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem mit einer elastischen Oberfläche
versehenen Anschlag (14) für die Vorrast-Sperrklinke (2).
10. Schloss nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem mit einer elastischen Oberfläche
versehenen Anschlag (22) für den Blockadehebel.
11. Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das federnde Element durch drei Federn (26, 27, 28) gebildet wird, die sich ausgehend
von der Hülse schräg nach oben, hin zu einer Unterseite des Blockadehebels (19) erstrecken,
insbesondere derart, dass diese mit einer der Unterseite des Blockadehebels gegenüberliegenden
Schlossplatte im unbelasteten Zustand einem Winkel von ca. 20° einschließen.
12. Schloss nach Anspruch 1 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse zusätzlich zu dem mindestens einen federnden Element (26, 27, 28) einteilig
verbundene Kunststoffflöchenelemente (29, 30, 31) hat, die senkrecht von der Hülse
abstehen.
1. Latch for a motor vehicle with a locking mechanism attached to a latch plate comprising
a catch (1), a main latch pawl (23) and a pre-latch pawl (2) for a latching of the
catch (1) and a blocking lever (19), which blocks the main latch pawl (23) in the
main latch position of the locking mechanism, characterized in that the main latch pawl (23) is not spring-mounted, i.e. that a metallic area of the
main latch pawl (23) is directly adjacent to the metal axle (4) around which the main
latch pawl (23) can be rotated, and the blocking lever (19) is mounted on an elastic
spring, whereby a plastic case separates a metallic section of the blocking lever
(19) from its metal axle (20) and this case encompasses the blocking lever axle (20)
and has at least one single-component sprung plastic element connected to it (26,
27, 28) which presses the blocking lever (19) in a sprung manner against a stop (20
a) at the end of the axle (20) around which the blocking lever (19) can be rotated.
2. Latch in accordance with claim 1, characterized in that this is created in such a way that in the main latching position the catch (1) introduces
an opening torque into the main latch pawl (23) and/or the blocking lever (19) comprises
at least two lever arms (21, 33) which fundamentally stretch in opposite directions
viewed from the rotational axis (20) of the blocking lever.
3. Latch in accordance with one of the previous claims, characterized in that the pre-latch pawl (2) is not spring-mounted.
4. Latch in accordance with one of the previous claims, characterized in that a case or cover made of plastic separates the axle for the pre-latch pawl (2) from
a metal section of the pre-latch pawl.
5. Latch in accordance with the previous claim, characterized in that the diameter of the stop (20 a) is at least 1.5 times as large as the diameter of
the axle (20) around which the blocking lever (19) can be rotated.
6. Latch in accordance with one of the previous claims, characterized in that the pre-latch of the pawl is formed by a protruding bolt (5) which in the pre-latch
position is adjacent to an edge (6) of the pre-latch pawl (2), whereby the edge (6)
is formed by a metallic core which is covered by a plastic layer (9).
7. Latch in accordance with the previous claim, characterized in that the plastic layer (9) stretches up to a bolt attached on the pre-latch pawl, the
metallic core of which (7) is encompassed by the plastic layer (8), whereby the bolt
(7, 8) is part of a closing aid.
8. Latch in accordance with one of the previous claims, characterized in that an end section of a lever arm (13) of the pre-latch pawl (2) is covered by a plastic
layer (15) which is capable of hitting a stop (14).
9. Latch in accordance with one of the previous claims with a stop equipped with an elastic
surface (14) for the pre-latch pawl (2).
10. Latch in accordance with one of the previous claims with a stop (22) equipped with
an elastic surface for the blocking lever.
11. Latch in accordance with claim 1, characterized in that the sprung element is formed by three springs (26, 27, 28) which, starting from the
case, stretch diagonally upwards to an underside of the blocking lever (19), especially
in such a way that these include an angle of approximately 20° with a latch plate
opposite the underside of the blocking lever in the unstressed state.
12. Latch in accordance with claim 1 or 11, characterized in that the case has single-component connected plastic surface elements (29, 30, 31) in
addition to the at least one sprung element (26, 27, 28) which protrude vertically
from the case.
1. Serrure pour un véhicule à moteur avec un dispositif d'encliquetage apposé sur une
platine comprenant un pêne pivotant (1), un cliquet de cran principal (23) et un cliquet
de premier cran (22) pour l'encliquetage du pêne pivotant (1) et un levier de blocage
(19) qui bloque le cliquet de cran principal (23) dans la position de cran principal
du dispositif d'encliquetage caractérisée en ce que le cliquet de cran principal (23) n'est pas logé flexiblement, ce qui signifie qu'une
zone du cliquet de cran principal (23) est contiguë de l'axe composé de métal (4)
autour duquel le cliquet de cran principal (23) peut être tourné et que le levier
de blocage (19) est logé souplement de façon élastique, une douille composée de plastique
séparant une zone métallique du levier de blocage (19) de son axe (20) composé de
métal et cette douille enveloppant l'axe de levier de blocage (20) ayant au moins
un élément élastique (26, 27, 28) en plastique qui presse le levier de blocage (19)
élastiquement contre une butée (20a) à l'extrémité de l'axe (20) autour duquel le
levier de blocage (19) peut être tourné.
2. Serrure selon la revendication 1 caractérisée en ce que celle-ci est conçue de façon à ce que dans la position de cran principal, le pêne
pivotant (1) introduit un couple de serrage ouvert dans le cliquet de cran principal
(23) et/ou le levier de blocage (19) comprend au moins deux bras de levier (21, 33)
qui, vus de l'axe pivotant (20) du levier de blocage, s'étendent essentiellement dans
des directions opposées.
3. Serrure selon l'une des revendications précédentes caractérisée en ce que le cliquet de premier cran (2) n'est pas logé de façon élastique.
4. Serrure selon l'une des revendications précédentes caractérisée en ce qu'une douille ou une gaine composée de plastique sépare l'axe pour le cliquet de premier
cran (2) d'une zone métallique du cliquet de premier cran.
5. Serrure selon l'une des revendications précédentes caractérisée en ce que le diamètre de la butée (20a) est au moins 1,5 fois plus important que le diamètre
de l'axe (20) autour duquel le levier de blocage (19) peut être tourné.
6. Serrure selon l'une des revendications précédentes caractérisée en ce que le premier cran du pêne est formé par un boulon (5) proéminant qui pose dans la position
de premier cran sur un bord (6) du cliquet de premier cran (2), le bord (6) étant
formé par un noyau métallique qui est recouvert d'une couche de plastique (9).
7. Serrure selon l'une des revendications précédentes caractérisée en ce que la couche de plastique (9) s'étend jusqu'à un boulon apposé au cliquet de premier
cran dont le noyau métallique (7) est gainé par une couche de plastique (8), le boulon
(7, 8) étant une partie d'une aide de fermeture.
8. Serrure selon l'une des revendications précédentes caractérisée en c'une zone d'extrémité
d'un bras de levier (13) du cliquet de premier cran (2) est recouvert d'une couche
de plastique (15) qui peut buter contre une butée (14).
9. Serrure selon l'une des revendications précédentes avec une butée (14) pourvue d'une
surface élastique pour le cliquet de premier cran (2).
10. Serrure selon l'une des revendications précédentes avec une butée (22) pourvue d'une
surface élastique pour le cliquet de premier cran (2).
11. Serrure selon la revendication 1 caractérisée en ce que l'élément élastique est formé par trois ressorts (26, 27, 28) qui, partant de la
douille, s'étendent obliquement vers le haut jusqu'à la partie inférieure du levier
de blocage (19), en particulier de façon que ceux-ci impliquent dans un état non sollicité
un angle d'env. 20° avec une platine opposée à la partie inférieure du levier de blocage.
12. Serrure selon la revendication 1 ou 11 caractérisée en ce que la douille possède, en plus de l'élément élastique (26, 27, 28) au moins, des éléments
à surface en plastique (29, 30, 31) reliés en une pièce qui s'éloignent verticalement
de la douille.