[0001] Die Erfindung betrifft ein Hydroaggregat gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 und ein Verfahren zum Betrieb eines Hydroaggregats.
[0002] Bei derartigen Hydroaggregaten mit einer Hydropumpe, die von einem Elektromotor angetrieben
wird, sind Anordnungen mit Konstantpumpen bekannt. Bei einem Betrieb mit vergleichsweise
geringem Volumenstrom und vergleichsweise hohem Druck wird trotz geringer Leistung
des Hydroaggregats der Elektromotor bei geringen Drehzahlen mit hohem Drehmoment belastet.
Dabei ist in derartigen Teillastbetrieben durch die ohmschen Verluste am Elektromotor
ein schlechter Wirkungsgrad des Hydroaggregats gegeben. Weiterhin ist nachteilig,
dass die Kühlung durch einen an die Drehzahl des Elektromotors gekoppelten Motorlüfter
dabei zu gering werden kann.
[0003] Aus der Patentschrift
US 5 951 258 ist bereits eine Regelung bekannt, welche in Abhängigkeit von einer Motordrehzahl
den Schwenkwinkel einer Pumpe regelt. Aus der Patentschrift
US 4 823 552 ist bereits eine Regelung bekannt, welche in Abhängigkeit von einem Schwenkwinkelsensor
ein hydraulisches Ventil ansteuert.
[0004] Die Druckschrift
DE 10 2007 007 005 A1 zeigt in Figur 3 ein Hydroaggregat zur Versorgung eines Verbrauchers, bei dem eine
Pumpe von einem einstellbaren Elektromotor angetrieben wird. Die Pumpe ist eine Verstellpumpe.
Dabei sind ein hydromechanischer Regler für einen Schwenkwinkel der Verstellpumpe
und ein Regler für die Motordrehzahl vorgesehen.
[0005] In einem Druckhaltebetrieb, bei dem von dem Hydroaggregat bzw. der Verstellpumpe
ein gewisser Druck ohne nennenswerte Volumenströme gehalten werden muss, schwenkt
die Verstellpumpe zurück. Dabei wird das Drehmoment des Hydroaggregats bzw. des Elektromotors
abgesenkt, was zu einer Energieeinsparung führt.
[0006] Nachteilig an derartigen Hydroaggregaten ist, dass der Elektromotor im Teillastbetrieb
mit kaum veränderter Drehzahl betrieben wird und dabei noch eine nennenswerte Verlustleistung
aufweist.
[0007] Dem entsprechend liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, ein Hydroaggregat zu
schaffen, dessen Wirkungsgrad bei Teillastbetrieb weiter verbessert ist.
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Hydroaggregat mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 und durch ein Verfahren zu dessen Betrieb gemäß Patentanspruch 7.
[0009] Das erfindungsgemäße Hydroaggregat hat einen regelbaren Elektromotor und eine daran
koppelbare hydrostatische Verstellpumpe, deren Schwenkwinkel über eine hydromechanische
Verstelleinrichtung einstellbar ist. Dabei sind der Schwenkwinkel über einen Schwenkwinkelsensor
und ein Arbeitsdruck der Verstellpumpe über einen Drucksensor erfassbar. Eine Drehzahl
des Elektromotors ist in Abhängigkeit des Schwenkwinkelsensors und des Drucksensors
regelbar. Damit kann im Teillastbetrieb die Verlustleistung des Hydroaggregats minimiert
werden. Zudem ist die Lösung für die Nachrüstung bestehender Anlagen vorteilhaft,
da Schnittstellen zur Anlagensteuerung, zur Energieversorgung und zur Hydraulik unverändert
genutzt werden können.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen
beschrieben.
[0011] Es wird besonders bevorzugt, wenn die Drehzahl des Elektromotors über einen Frequenzumrichter
regelbar ist. Dadurch kann die Pumpe bei routinemäßigen Unterbrechungen (Reparatur,
Werkzeugwechsel, Pause) problemlos abgeschaltet werden, was zu weiterer Energieeinsparung
führt.
[0012] Bei einer bevorzugten Weiterbildung ist eine dem Frequenzumrichter übergeordnete
speicherprogrammierbare Steuerung vorgesehen, die mit dem Schwenkwinkelsensor und
mit dem Drucksensor verbunden ist. Diese kann den Frequenzumrichter steuern.
[0013] Bei einer bevorzugten Weiterbildung ist die hydromechanische Verstelleinrichtung
ein Druckregler oder ein kombinierter Druck-Förderstromregler.
[0014] Vorzugsweise ist der Elektromotor ein Asynchronmotor, insbesondere ein kostengünstiger
Norm-Asynchronmotor.
[0015] Bei bevorzugten Anwendungsfällen ist das erfindungsgemäße Hydroaggregat in einer
Werkzeugmaschine - insbesondere in deren Spannvorrichtung - oder in einer Presse oder
in einer Kunststoffmaschine - insbesondere Kunststoffspritzgießmaschine - oder in
einer Ladevorrichtung für einen Hydrospeicher angeordnet. Bei diesen Anwendungsfällen
ist häufig eine Schleichfahrt oder sogar ein Stillstand mit gehaltenem Arbeitsdruck
nötig, so dass die erfindungsgemäßen Energieeinsparungspotenziale entsprechend häufig
genutzt werden.
[0016] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Steuerung eines Hydroaggregats gemäß einem der
vorhergehenden Ansprüche hat die Schritte:
- Erkennen eines Druckhaltebetriebes; und
- Verringerung der Drehzahl des Elektromotors.
[0017] Damit kann im Druckhaltebetrleb die Verlustleistung des Hydroaggregats minimiert
werden.
[0018] Vorrichtungstechnisch einfach erfolgt das Erkennen des Druckhaltebetriebes über den
Drucksensor und den Schwenkwinkelsensor.
[0019] Es wird bevorzugt, wenn das Erkennen des Druckhaltebetriebes durch Erreichen eines
vorbestimmten Arbeitsdrucks und durch Unterschreiten eines vorbestimmten Schwenkwinkels
erfolgt.
[0020] Im Folgenden werden anhand der Figuren verschiede Ausführungsbeispiele der Erfindung
detailliert beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 einen hydraulischen Schaltplan eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Hydroaggregats; und
Figur 2 einen hydraulischen Schaltplan eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Hydroaggregats.
[0021] Figur 1 zeigt einen hydraulischen Schaltplan eines ersten Ausführungsbeispiels eines
erfindungsgemäßen Hydroaggregats. Es hat eine Verstellpumpe 1, die über eine Arbeitsleitung
7 einen (nicht gezeigten) Verbraucher versorgt. In der Arbeitsleitung 7 ist eine einstellbare
Zumessblende 8 zur Steuerung des Verbrauchers angeordnet. Das erfindungsgemäße Hydroaggregat
wird in einem offenen Hydraulikkreislauf betrieben, wobei die Verstellpumpe 1 über
eine Tankleitung 22 Druckmittel von einem Tank T ansaugt.
[0022] Ein Schwenkwinkel der Verstellpumpe 1 wird über einen Druckregler 2 eingestellt.
Dieser ist über eine Steuerleitung 10 mit der Arbeitsleitung 7 stromauf der Zumessblende
8 verbunden. Ebenfalls stromauf der Zumessblende 8 ist ein Drucksensor 5 angeordnet,
der über eine Signalleitung 12 mit einem Frequenzumrichter 6 verbunden ist.
[0023] Der Frequenzumrichter 6 ist über elektrische Leitungen 14 mit einem regelbaren Asynchronmotor
3 verbunden. Der Asynchronmotor 3 ist über eine Welle 16, in der eine Kupplung 18
angeordnet ist, mit der Verstellpumpe 1 verbunden.
[0024] An der Verstellpumpe 1 ist ein Schwenkwinkelsensor 4 angeordnet, dessen Ausgangssignal
über eine Signalleitung 20 an den Frequenzumrichter 6 übertragen wird.
[0025] An der Arbeitsleitung 7 zwischen der Verstellpumpe 1 und der Zumessblende 8 ist ein
Druckbegrenzungsventil 24 angeordnet, bei dem eine in Schließrichtung wirksame Federkraft
einstellbar ist. Das Druckbegrenzungsventil 24 entlastet im Falle eines Ansprechens
die Arbeitsleitung 7 zum Tank T.
[0026] Im Folgenden wird die Funktion des ersten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Hydroaggregats gemäß Figur 1 erläutert.
[0027] In Abhängigkeit einer Last des (nicht gezeigten) Verbrauchers und einer Einstellung
der Zumessblende 8 stellt sich in der Arbeitsleitung 7 ein Arbeitsdruck ein, der über
die Steuerleitung 10 zum Druckregler 2 gemeldet wird. Dieser vergrößert bei abnehmendem
Arbeitsdruck den Schwenkwinkel, während er ihn bei zunehmendem Arbeitsdruck verringert.
Bei einer Verringerung des Schwenkwinkels wird die Förderleistung der Verstellpumpe
1 verringert. Der Schwenkwinkel wird vom Schwenkwinkelsensor 4 über die Signalleitung
20 zum Frequenzumrichter 6 gemeldet, während der Arbeitsdruck vom Drucksensor 5 über
die Signalleitung 12 zum Frequenzumrichter 6 gemeldet wird. Dieser versorgt in Abhängigkeit
der beiden Signale den Asynchronmotor 3 mit elektrischer Leistung.
[0028] Figur 2 zeigt einen hydraulischen Schaltplan eines zweiten Ausführungsbeispiels eines
erfindungsgemäßen Hydroaggregats. Dabei werden im Folgenden nur die Unterschiede zum
ersten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 erläutert.
[0029] An einem gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel vereinfachten Frequenzumrichter
106 ist über eine Signalleitung 126 eine speicherprogrammierbare Steuerung angeschlossen.
Diese Steuerung 128 ist dem Frequenzumrichter 106 übergeordnet und steuert diesen.
Dazu sind die mit dem Drucksensor 5 verbundene Signalleitung 12 und die mit dem Schwenkwinkelsensor
4 verbundene Signalleitung 20 an die Steuerung 128 angeschlossen. Ein entsprechendes
Steuerungssignal zur Leistungsregelung des Asynchronmotors 3 wird von der Steuerung
128 über die Signalleitung 126 zum Frequenzumrichter 106 übertragen.
[0030] Erfindungsgemäß ist insbesondere folgender Fall von Interesse: Wenn der hydraulische
Verbraucher (zum Beispiel in einer Presse) nicht weiter bewegt werden soll bzw. kann
und trotzdem der in der Arbeitsleitung 7 erreichte Arbeitsdruck aufrecht erhalten
werden soll, wird die Verstellpumpe 1 über den Druckregler 2 zurückgeschwenkt. Wenn
dabei der vom Schwenkwinkelsensor 4 ermittelte Schwenkwinkel unter einen Schwellwert
absinkt, während gleichzeitig der vom Drucksensor 5 ermittelte Arbeitsdruck in der
Arbeitsleitung 7 oberhalb eines vorbestimmten Schwellwertes bleibt, erkennt eine den
Frequenzumrichter 6 zugeordnete elektronische Schaltung den Druckhaltebetrieb. Dieser
kann in einem theoretischen Grenzfall auch ein Nullhubbetrieb sein, bei dem die Verstellpumpe
1 auf Null zurück geschwenkt ist und kein weiteres Druckmittel in die Arbeitsleitung
7 fördert. Dabei bleibt der zuvor erzeugte Arbeitsdruck in der Arbeitsleitung 7 erhalten
und lässt den Verbraucher gegen seine Lastkraft verharren.
[0031] Dieser Druckhalte- bzw. Nullhubbetrieb wird erfindungsgemäß über die Sensoren 4,
5 erkannt, woraufhin neben dem Drehmoment insbesondere auch die Drehzahl des Asynchronmotors
3 reduziert wird.
[0032] Durch diese Leistungsverringerung des Asynchronmotors 3 im Druckhalte- bzw. Nullhubbetrieb
spart das erfindungsgemäße Hydroaggregat Energie.
[0033] Bei beiden gezeigten Ausführungsbeispielen kann die Verstellpumpe eine Axialkolbenpumpe
oder eine Radialkolbenpumpe sein.
[0034] Bei Strangpressen z.B. gibt es eine Schließfunktion für ein Presswerkzeug, die für
den gesamten Pressvorgang aufrecht erhalten werden muss. Dieser dauert ca. 50-80%
des gesamten Zyklus und verlangt dabei eine geringe Fördermenge bei gleichzeitig hohem
Druck. Dabei kommen gemäß dem Stand der Technik Steuerölsysteme mit Speicherladepumpen
und Speichersystemen zu Einsatz. Derartige Speicherladepumpen werden oft für einen
maximalen Arbeitszyklus ausgelegt. Somit sind die Speicherladepumpen für langsamere
Arbeitszyklen (z. B. bei Produktionswechsel) überdimensioniert. Diese Speicherladepumpen
arbeiten daher relativ häufig und im Druckhalte- bzw. Nullhubbetrieb. Der Einsatz
eines erfindungsgemäßen Hydroaggregates rechnet sich bei diesem Anwendungsbeispiel
nach 1 bis 2 Jahren.
[0035] Offenbart ist ein Hydroaggregat mit einem regelbaren Elektromotor und mit einer daran
koppelbaren hydrostatischen Verstellpumpe, deren Schwenkwinkel über eine hydromechanische
Verstelleinrichtung einstellbar ist. Dabei sind der Schwenkwinkel über einen Schwenkwinkelsensor
und ein Arbeitsdruck der Verstellpumpe über einen Drucksensor erfassbar. Eine Drehzahl
des Elektromotors ist in Abhängigkeit des Schwenkwinkelsensors und des Drucksensors
regelbar.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 1
- Verstellpumpe
- 2
- Druckregler
- 3
- Asynchronmotor
- 4
- Schwenkwinkelsensor
- 5
- Drucksensor
- 6; 106
- Frequenzumrichter
- 7
- Arbeitsleitung
- 8
- Zumessblende
- 10
- Steuerteitung
- 12
- Signalleitung
- 14
- elektrische Leitungen
- 16
- Welle
- 18
- Kupplung
- 20
- Signalleitung
- 22
- Tankleitung
- 24
- Druckbegrenzungsventil
- 126
- Signalleitung
- 128
- speicherprogrammierbare Steuerung
- T
- Tank
1. Hydroaggregat mit einem regelbaren Elektromotor (3) und mit einer daran koppelbaren
Verstellpumpe (1), deren Schwenkwinkel über eine hydromechanische Verstelleinrichtung
(2) einstellbar ist und deren Arbeitsdruck über einen Drucksensor (5) erfassbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkwinkel über einen Schwenkwinkelsensor (4) erfassbar ist, wobei eine Drehzahl
des Elektromotors (3) in Abhängigkeit des Schwenkwinkelsensors (4) und des Drucksensors
(5) regelbar ist.
2. Hydroaggregat nach Anspruch 1, wobei die Drehzahl des Elektromotors (3) über einen
Frequenzumrichter (6; 106) regelbar ist.
3. Hydroaggregat nach Anspruch 2, mit einer dem Frequenzumrichter (106) übergeordneten
spelcherprogrammierbare Steuerung (128), die mit dem Schwenkwinkelsensor (4) und mit
dem Drucksensor (5) verbunden ist.
4. Hydroaggregat nach Anspruch 1, wobei die hydromechanische Verstelleinrichtung ein
Druckregler (2) oder ein kombinierter Druck-Förderstromregier ist.
5. Hydroaggregat nach Anspruch 1, wobei der Elektromotor ein Asynchronmotor (3) ist.
6. Hydroaggregat nach Anspruch 1, das in einer Werkzeugmaschine oder in einer Presse
oder In einer Kunststoffmaschine oder in einer Ladevorrichtung für einen Hydrospeicher
angeordnet ist.
7. Verfahren zur Steuerung eines Hydroaggregats gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche
gekennzeichnet durch die Schritte:
- Erkennen eines Druckhaltebetriebes; und
- Verringerung der Drehzahl des Elektromotors (3).
8. Verfahren nach Anspruch 7 wobei der Schritt "Erkennen des Druckhaltebetriebes" über
den Drucksensor (5) und den Schwenkwinkelsensor (4) erfolgt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Schritt "Erkennen des Druckhaltebetriebes" durch
Erreichen eines vorbestimmten Arbeitsdrucks und durch Unterschreiten eines vorbestimmten
Schwenkwinkels erfolgt.
1. Hydraulic assembly with a controllable electric motor (3) and with an adjusting pump
(1) which can be coupled to the said electric motor, it being possible for the pivot
angle of the said adjusting pump to be set by means of a hydromechanical adjusting
device (2) and it being possible for the operating pressure of the said adjusting
pump to be detected by means of a pressure sensor (5), characterized in that the pivot angle can be detected by means of a pivot angle sensor (4), wherein a rotation
speed of the electric motor (3) can be controlled depending on the pivot angle sensor
(4) and the pressure sensor (5).
2. Hydraulic assembly according to Claim 1, wherein the rotation speed of the electric
motor (3) can be controlled by means of a frequency converter (6; 106).
3. Hydraulic assembly according to Claim 2, having a programmable logic controller (128)
which is superordinate to the frequency converter (106) and which is connected to
the pivot angle sensor (4) and to the pressure sensor (5).
4. Hydraulic assembly according to Claim 1, wherein the hydromechanical adjusting device
is a pressure regulator (2) or a combined pressure/flow regulator.
5. Hydraulic assembly according to Claim 1, wherein the electric motor is an asynchronous
motor (3).
6. Hydraulic assembly according to Claim 1, which is arranged in a machine tool or in
a press or in a plastics machine or in a charging apparatus for a hydraulic accumulator.
7. Method for controlling a hydraulic assembly according to one of the preceding claims,
characterized by the steps of:
- identifying a pressure-holding mode; and
- reducing the rotation speed of the electric motor (3).
8. Method according to Claim 7, wherein the step of "identifying the pressure-holding
mode" is performed by means of the pressure sensor (5) and the pivot angle sensor
(4).
9. Method according to Claim 8, wherein the step of "identifying the pressure-holding
mode" is performed by a predetermined operating pressure being reached and by a predetermined
pivot angle being undershot.
1. Groupe hydraulique comportant un moteur électrique pouvant être régulé (3) et une
pompe de réglage (1) qui peut lui être reliée, dont l'angle de pivotement peut être
réglé par l'intermédiaire d'un dispositif hydromécanique (2) et dont la pression de
fonctionnement peut être détectée par l'intermédiaire d'un capteur de pression (5),
caractérisé en ce que l'angle de pivotement peut être détecté par l'intermédiaire d'un capteur d'angle
de pivotement (4), dans lequel une vitesse de rotation du moteur électrique (3) peut
être réglée en fonction du capteur d'angle de pivotement (4) et du capteur de pression
(5).
2. Groupe hydraulique selon la revendication 1, dans lequel la vitesse de rotation du
moteur électrique (3) peut être régulée par l'intermédiaire d'un convertisseur de
fréquence (6 ; 106).
3. Groupe hydraulique selon la revendication 2, comportant une unité de commande (128)
programmable par mémoire commandant le convertisseur de fréquence (106), laquelle
unité de commande est connectée au capteur d'angle de pivotement (4) et au capteur
de pression (5).
4. Groupe hydraulique selon la revendication 1, dans lequel le dispositif de réglage
hydromécanique est un régulateur de pression (2) ou un régulateur de pression-débit
combiné.
5. Groupe hydraulique selon la revendication 1, dans lequel le moteur électrique est
un moteur asynchrone (3).
6. Groupe hydraulique selon la revendication 1, disposé dans une machine-outil ou dans
une presse ou dans une machine pour traitement des matières plastiques ou dans un
dispositif de chargement destiné à un accumulateur hydraulique.
7. Procédé de commande d'un groupe hydraulique selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé par les étapes consistant à :
- identifier un fonctionnement de maintien de la pression ; et
- réduire la vitesse de rotation du moteur électrique (3).
8. Procédé selon la revendication 7, dans lequel l'étape consistant à identifier le fonctionnement
de maintien de la pression est effectuée par l'intermédiaire du capteur de pression
(5) et du capteur d'angle de pivotement (4).
9. Procédé selon la revendication 8, dans lequel l'étape consistant à identifier le fonctionnement
de maintien de la pression est effectuée en atteignant une pression de fonctionnement
prédéterminée et en réduisant un angle de pivotement prédéterminé.