[0001] Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine und ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine.
Heutige Waschmaschinen sollen resourcenschonend waschen. Dabei soll eine hohe Energieeffizienz
bei guter Waschleistung erreicht werden. Dies ist durch Wassereinsparung in der Waschphase
und in den Spülphasen eines Waschprogramms erreichbar. Die Wassereinsparung führt
dazu, dass der Anteil an freier Flotte im Verhältnis zur gebundenen Flotte sinkt,
wobei der Ausdruck "gebundene Flotte" an die Wäsche gebundene Waschflüssigkeit bezeichnet
und der Ausdruck "freie Flotte" ungebundene Waschflüssigkeit bezeichnet, d.h. nicht
an die Wäsche gebundene Waschflüssigkeit. Durch den gesunkenen Anteil an freier Flotte
tritt in der Waschphase eine Heizungstaktung durch schnelleres Erreichen einer gewünschten
Zieltemperatur der freien Flotte und als Folge eine verzögerte Erwärmung der gebundenen
Flotte ein. Dadurch werden eine energetisch nicht effiziente Flottenerwärmung und
dadurch eine schlechtere Waschwirkung pro Zeit erreicht. Zudem sind homogene Spülergebnisse
und bedarfsgerechte Spülzeiten bei kleineren Anteilen an freier Flotte schwieriger
zu erreichen.
[0002] Aus der
DE102012217975A1 sind eine Waschmaschine und ein Verfahren zum Betreiben der Waschmaschine bekannt,
bei denen es möglich ist, eine Temperatur der freien Flotte oder von zu waschender
Wäsche als Betriebsparameter zu erfassen und an eine Steuereinrichtung zu senden.
Dazu ist eine Sensoreinheit in einer Trommel oder einem Laugenbehälter der Waschmaschine
angeordnet. Es besteht jedoch weiterhin ein Bedarf, Effizienzpotenziale beim Waschen
und Spülen von Wäsche im Hinblick auf die Zeit und Wirkung auszuschöpfen.
[0003] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, eine Waschmaschine und ein Verfahren
zum Betreiben einer Waschmaschine bereitzustellen, die eine optimierte Wirkung und
Dauer eines Waschprogramms zum Waschen von Wäsche aufweisen.
[0004] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch eine Waschmaschine mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 und ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 6 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0005] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben der Möglichkeit der Erfassung
von maßgeblichen verfahrenstechnischen Einflussgrößen darin, dass eine beladungsunabhängig
optimierte Wasch- und/oder Spülwirkung und -dauer erreichbar sind. Richtungs- und
Ortsangaben beziehen sich auf die betriebsgemäße Aufstellposition der Waschmaschine.
Der Begriff "Waschflüssigkeit" umfasst Wasser, das optional mit Waschmittel gemischt
ist.
[0006] Die Waschmaschine weist einen Laugenbehälter, eine drehbar in dem Laugenbehälter
gelagerte Trommel mit einem hohlzylindrischen Trommelmantel, zumindest eine an der
Innenseite des Trommelmantels angeordnete Schöpfrippe und einen kontaktlosen Temperatursensor
auf, der in und/oder an der Schöpfrippe angeordnet ist. Vorzugsweise ist der kontaktlose
Temperatursensor in der Schöpfrippe angeordnet, wobei jedoch Teile des Temperatursensors
aus dem Inneren der Schöpfrippe herausragen können.
[0007] Die Schöpfrippe ist mit einem Einlass ausgestattet und besitzt die Aufgabe, die im
unteren Bereich des Laugenbehälters, bezogen auf die betriebsgemäße Aufstellposition
der Waschmaschine, angesammelte Waschflüssigkeit aufzunehmen. Beim Drehen der Trommel
wird die Waschflüssigkeit über einen Pegel der Waschflüssigkeit im unteren Bereich
des Laugenbehälters angehoben und regnet anschließend aus Auslassöffnungen der Schöpfrippe
auf die Wäsche im Trommelinneren nieder. Die Wäsche wird mittels der Schöpfrippe mit
der Waschflüssigkeit berieselt.
[0008] Der kontaktlose Temperatursensor ist im Sinne der Erfindung ein Temperatursensor,
der kabel- und vorzugsweise auch batterielos ist. Er ist ausgebildet, um kabel- und
vorzugsweise auch batterielos Spannung zu induzieren um eine Stromänderung herbeizuführen.
Bevorzugt ist der Temperatursensor ausgebildet und derart in der Schöpfrippe angeordnet,
eine Temperatur von sich in der Trommel befindender Wäsche zu messen. Bevorzugt handelt
es sich bei dem kontaktlosen Temperatursensor um einen Übertrager Der kontaktlose
Temperatursensor kann vorzugsweise eine Temperatur der Wäsche messen und die gemessene
Temperatur an einen Datenaufnehmer wie beispielsweise eine Speicher-, Regel- und/oder
Steuereinrichtung übertragen. Der Datenaufnehmer ist vorzugsweise in dem Laugenbehälter
angeordnet. Wenn der kontaktlose Temperatursensor einen vorbestimmten Abstand zu dem
Datenaufnehmer in einem Waschvorgang unterschreitet, dann erfolgt automatisch eine
Datenübertragung von dem kontaktlosen Temperatursensor zu dem Datenaufnehmer.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform ist zumindest eine Schöpfrippe als separates
Bauteil ausgebildet und am Trommelmantel befestigt. Die Schöpfrippe ist bevorzugter
als an den Seiten offenes Biegeteil aus Metallblech ausgebildet und mittels einer
Falzverbindung am Trommelmantel befestigt. Vorzugsweise erstreckt sich die Schöpfrippe
über die gesamte Breite des Trommelmantels. Durch die Anordnung der Schöpfrippe als
offenes Biegeteil ist ein Hohlraum zwischen dem Biegeteil und dem Trommelmantel ausgebildet.
Der Trommelmantel weist Einlassöffnungen zum Einlassen von Waschflüssigkeit in den
Hohlraum auf. Dadurch kann der Hohlraum Waschflüssigkeit aus dem unteren Bereich des
Laugenbehälters aufnehmen, wenn sich die Schöpfrippe und Waschflüssigkeit im unteren
Bereich des Laugenbehälters befinden. Das Biegeteil der Schöpfrippe weist Auslassöffnungen
auf, durch die die Waschflüssigkeit beim Drehen der Trommel austreten kann, um die
Wäsche zu berieseln.
[0010] Der kontaktlose Temperatursensor ist vorzugsweise in dem Hohlraum derart angeordnet,
dass er in eine Einlassöffnung des Trommelmantels und eine der Einlassöffnung gegenüber
liegend angeordneten Öffnung in dem Biegeteil der Schöpfrippe eingesteckt ist. Der
kontaktlose Temperatursensor kann weiterhin an der Schöpfrippe bzw. dem Trommelmantel
mittels Einrastung oder Verschraubung befestigt sein. Dazu kann der kontaktlose Temperatursensor
beispielsweise Laschen aufweisen. Der kontaktlose Temperatursensor ist vorzugsweise
ein vergossenes Bauteil. Er ist stäbchenförmig ausgebildet. Vorzugsweise ragt der
kontaktlose Temperatursensor aus dem Trommelmantel und der Schöpfrippe heraus, so
dass er jeweils einen in die Trommel bzw. den Laugenbehälter hineinragenden Vorsprung
zu der Schöpfrippe bzw. der Trommel bildet. Das aus der Schöpfrippe herausragende
Ende des kontaktlosen Temperatursensors weist vorzugsweise eine abgerundete Form auf.
Dadurch wird eine potenzielle Beschädigung der Wäsche durch den Temperatursensor gering
gehalten. Weiterhin weist das aus der Schöpfrippe herausragende Ende des kontaktlosen
Temperatursensors einen Temperaturfühler auf, der in Kontakt mit zu waschender Wäsche
die Temperatur der Wäsche sensieren kann. Das aus dem Trommelmantel herausragende
Ende des kontaktlosen Temperatursensors ist vorzugsweise zur Energie- und Datenübertragung
geeignet. Beispielsweise ist es für eine punktuelle Datenübertragung zu einem in dem
Laugenbehälter angeordneten Datenaufnehmer wie eine Speicher-, Regel- und/oder Steuereinheit
ausgebildet. Der kontaktlose Temperatursensor kann weiterhin über sein aus dem Trommelmantel
herausragendes Ende Energie aufnehmen.
[0011] Bevorzugt ist weiterhin ein Heißleiter in dem Laugenbehälter bevorzugter in dem unteren
Bereich des Laugenbehälters angeordnet, bezogen auf die betriebsgemäße Aufstellposition
der Waschmaschine. Der Heißleiter dient zur Messung einer Temperatur der freien Flotte.
[0012] Die Waschmaschine weist vorzugsweise eine Regeleinrichtung auf, die ausgebildet ist,
ein von einem Nutzer der Waschmaschine ausgewähltes Waschprogramm zu regeln. Die Regeleinrichtung
ist vorzugsweise eingerichtet, eine Wasch- und/oder Spüldauer anhand von Betriebsparametern
zu regeln, die sie von dem kontaktlosen Temperatursensor und ggf. weiteren in der
Waschmaschine weiterhin angeordneten Sensoren oder deren Datenaufnehmern empfängt.
[0013] Bei der Waschmaschine kann es sich um eine gewerblich genutzte oder eine im privaten
Haushalt genutzte Waschmaschine handeln. Unter den Begriff "Waschmaschine" fallen
im Sinne der Erfindung auch Waschschleudermaschinen und Waschtrockner.
[0014] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine mit einem
Laugenbehälter zur Aufnahme von Waschflüssigkeit, einer drehbar in dem Laugenbehälter
gelagerten Trommel zur Aufnahme von Wäsche mit einem hohlzylindrischen Trommelmantel,
an der Innenseite des Trommelmantels angeordneten Schöpfrippen, einem in einer der
Schöpfrippen angeordneten kontaktlosen Temperatursensor und einer Regeleinrichtung,
aufweisend die Schritte
- Messen einer Temperatur der Wäsche; und
- Messen einer Dauer der in der Wäsche anliegenden Temperatur und/oder einer Temperatur
der Waschflüssigkeit.
[0015] Mittels Messen der Temperatur der Wäsche und Messen der Dauer der in der Wäsche anliegenden
Temperatur ermöglicht das Verfahren auf Grundlage der gemessenen Werte d.h. Temperatur
und Zeit in der Wäsche die Beeinflussung von verfahrenstechnisch hinterlegten Programmparameter,
um einen energieeffizienten Waschprozess unabhängig von Beladung und Flottenpegel
bei gleichbleibend guter Waschwirkung zu erreichen.
[0016] Mittels Messen der Temperatur der Wäsche und Messen der Temperatur der Waschflüssigkeit
d.h. der Temperatur der freien Flotte kann eine sich angleichende Temperatur der gebundenen
bzw. freien Flotte ermittelt werden. Dadurch kann beispielsweise eine ausreichende
Spüldauer ermittelt werden.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform wird der Schritt Messen einer Dauer der in der
Wäsche anliegenden Temperatur in einer Waschphase durchgeführt. Hierdurch kann die
Waschleistung unabhängig von der Beladung der Waschmaschine mit Wäsche und dem Pegel
der freien Flotte eingestellt werden. Vorzugsweise wird der Schritt Messen einer Temperatur
der Waschflüssigkeit in einer Spülphase eines Waschprogramms durchgeführt. So ist
es möglich, die optimale Dauer der Spülphase auf Grundlage der sich einstellenden
Mischtemperatur und unabhängig vom Beladungszustand der Waschmaschine mit Wäsche und
dem Pegel der freien Flotte zu bestimmen. Mit niedrigem Pegel der freien Flotte dauern
insbesondere die Spülphasen bis zum Temperaturausgleich länger, mit hohem Pegel an
freier Flotte kürzer. Dadurch werden bezogen auf die Zeit und/oder Spülwirkung Effizienzsteigerungen
erreicht.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform wird mittels der gemessenen Temperatur der Wäsche
und der gemessenen Dauer der in der Wäsche anliegenden Temperatur eine Waschphasendauer
bestimmt. Alternativ oder zusätzlich wird mittels der gemessenen Temperatur der Wäsche
und der gemessenen Temperatur der Waschflüssigkeit eine Spüldauer bestimmt. Dadurch
können die Dauer und Waschwirkung des vom Benutzer ausgewählten Waschprogramms optimal
eingestellt werden.
[0019] Das Verfahren eignet sich bevorzugt zum Waschen und Spülen von Wäsche mit wenig Wasser.
In einer Verfahrensausgestaltung wird eine Zuführung an Wasser in den Laugenbehälter
in einer Waschphase und/oder Spülphase eines Waschprogramms derart gesteuert, dass
das zugeführte Wasser an sich in der Trommel befindender Wäsche vorwiegend als gebundene
Flotte und nur ein geringer Anteil an freier Flotte in der Waschmaschine vorliegt.
Der Pegel an freier Flotte in dem Laugenbehälter ist vorzugsweise derart gewählt,
dass der Hohlraum der Schöpfrippe die freie Flotte aufnehmen kann, damit die Schöpfrippe
ihre Funktion der Berieselung der Wäsche mit Waschflüssigkeit während des Drehens
der Trommel erfüllen kann.
[0020] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Fig. 1
- eine perspektivische Teilansicht einer Trommel; und
- Fig. 2
- eine Querschnittsansicht einer in Fig. 1 gezeigten Schöpfrippe.
[0021] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Teilansicht einer Trommel 1. Die Trommel 1 weist
einen hohlzylindrischen Trommelmantel 2 mit einer Innenseite 21 und einer Außenseite
22 auf. An der Innenseite 21 des Trommelmantels 2 ist eine Schöpfrippe 3 angeordnet
und mittels einer Falzverbindung 6 befestigt. Die Schöpfrippe 3 ist als ein separates,
an den Seiten offenes Biegeteil aus Metallblech ausgebildet und erstreckt sich entlang
der Breite der Trommel 1. Der Trommelmantel 2 weist Einlassöffnungen 7 zum Einlassen
von Waschflüssigkeit (nicht gezeigt) aus dem unteren Bereich des Laugenbehälters (nicht
gezeigt) in einen durch die Schöpfrippe 3 und den Trommelmantel 2 gebildeten Hohlraum
8 auf. Die Schöpfrippe 3 weist Auslassöffnungen 4 zum Auslassen der Waschflüssigkeit
(nicht gezeigt) aus dem Hohlraum 8 beim Drehen der Trommel 1 auf, um während des Drehens
der Trommel zu waschende Wäsche (nicht gezeigt) mit der Waschflüssigkeit (nicht gezeigt)
zu berieseln. Von den Auslassöffnungen 4 ist nur ein Teil der Anschaulichkeit der
Fig. 1 halber gezeigt. Die Trommel 1 weist weiterhin Öffnungen (nicht gezeigt) für
die Durchflutung der Trommel 1 auf. In der Schöpfrippe 3 ist ein kontaktloser Temperatursensor
5 angeordnet. Der kontaktlose Temperatursensor 5 ist batterie- und kabellos und ausgebildet,
um kontaktlos Spannung zu induzieren und Stromänderungen am Datenaufnehmer herbeizuführen.
[0022] Fig. 2 zeigt eine Querschnittsansicht der Schöpfrippe 3, die in Fig. 1 gezeigt ist.
Die Schöpfrippe 3 ist als separates Bauteil zu dem Trommelmantel 2 ausgebildet und
mit diesem über die Falzverbindung 6 verbunden, so dass der Hohlraum 8 gebildet ist.
Der Temperatursensor 5 ist bevorzugt mittig in der Schöpfrippe 3 angeordnet und stellt
ein vergossenes Bauteil dar. Er ist stäbchenförmig ausgebildet. Sein unteres Ende,
das einen Energie- und Datenübertrager 5b aufweist, tritt durch eine Einlassöffnung
7 in dem Trommelmantel 2 aus, sein oberes Ende, das einen Temperaturfühler 5a aufweist,
tritt durch eine der Einlassöffnung gegen überliegend angeordnete Öffnung (nicht gezeigt)
aus der Schöpfrippe 3 aus, so dass der kontaktlose Temperatursensor 5 aus der Schöpfrippe
3 und dem Trommelmantel 2 in die Trommel (nicht gezeigt) bzw. in den Laugenbehälter
(nicht gezeigt) hervorspringt und in den Trommelmantel 2 und die Schöpfrippe 3 eingesteckt
ist. Weiterhin kann der kontaktlose Temperatursensor 5 an der Schöpfrippe 3 und dem
Trommelmantel 2 mittels geeigneter Elemente wie Laschen (nicht gezeigt), die eine
Einrastung ermöglichen, befestigt sein. Das obere Ende des kontaktlosen Temperatursensors
5 mit dem Temperaturfühler 5a ist abgerundet ausgebildet. Der Temperaturfühler 5a
ist ausgebildet, eine Temperatur der Wäsche zu messen. Der Energie- und Datenübertrager
5b des Temperatursensors 5 ist ausgebildet, um die gemessene Temperatur an einen Datenaufnehmer
wie eine Speicher-, Regel- und/oder Steuereinheit (nicht gezeigt) zu übertragen, die
in dem Laugenbehälter (nicht gezeigt) angeordnet ist.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Trommel
- 2
- Trommelmantel
21 Innenseite
22 Außenseite
- 3
- Schöpfrippe
- 4
- Auslassöffnung
- 5
- Temperatursensor
- 5a
- Temperaturfühler
- 5b
- Energie- und Datenübertrager
- 6
- Falzverbindung
- 7
- Einlassöffnung
- 8
- Hohlraum
1. Waschmaschine, aufweisend einen Laugenbehälter, eine drehbar in dem Laugenbehälter
gelagerte Trommel (1) mit einem hohlzylindrischen Trommelmantel (2), zumindest eine
an der Innenseite (21) des Trommelmantels (2) angeordnete Schöpfrippe (3) und einen
kontaktlosen Temperatursensor (5), der in und/oder an der Schöpfrippe (3) angeordnet
ist.
2. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der kontaktlose Temperatursensor (5) ausgebildet ist, eine Temperatur von sich in
der Trommel (1) befindender Wäsche zu messen.
3. Waschmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Schöpfrippe (3) als separates Bauteil ausgebildet und am Trommelmantel
(2) befestigt ist.
4. Waschmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass weiterhin ein Heißleiter in dem Laugenbehälter angeordnet ist.
5. Waschmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Laugenbehälter ein Datenaufnehmer angeordnet ist, der geeignet ist, von dem
kontaktlosen Temperatursensor Daten zu empfangen.
6. Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine mit einem Laugenbehälter zur Aufnahme
von Waschflüssigkeit, einer drehbar in dem Laugenbehälter gelagerten Trommel (1) zur
Aufnahme von Wäsche mit einem hohlzylindrischen Trommelmantel (2), an einer Innenseite
(21) des Trommelmantels (2) angeordneten Schöpfrippen (3), einem in einer der Schöpfrippen
(3) angeordneten kontaktlosen Temperatursensor (5) und einer Regeleinrichtung, aufweisend
die Schritte
- Messen einer Temperatur der Wäsche; und
- Messen einer Dauer der in der Wäsche anliegenden Temperatur und/oder einer Temperatur
der Waschflüssigkeit.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt Messen einer Dauer der in der Wäsche anliegenden Temperatur in einer
Waschphase eines Waschprogramms und der Schritt Messen einer Temperatur der Waschflüssigkeit
in einer Spülphase des Waschprogramms durchgeführt werden.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der gemessenen Temperatur der Wäsche und der gemessenen Dauer der in der
Wäsche anliegenden Temperatur eine Waschphasendauer bestimmt wird und/oder mittels
der gemessenen Temperatur der Wäsche und der gemessenen Temperatur der Waschflüssigkeit
eine Spüldauer bestimmt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zuführung an Wasser in den Laugenbehälter in einer Waschphase und/oder Spülphase
eines Waschprogramms derart gesteuert wird, dass das zugeführte Wasser vorwiegend
als an sich in der Trommel (1) befindender Wäsche gebundene Flotte vorliegt.