[0001] Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder für Abstandhalterprofile für Isolierglasscheiben
mit einem Grundkörper, der an gegenüberliegenden Seiten jeweils einen Einsteckabschnitt
aufweist, wobei der Einsteckabschnitt an das Abstandhalterhohlprofil angepasst ist,
so dass dieser in das Abstandhalterhohlprofil in einer Richtung (Einsteckrichtung)
einsteckbar ist, und einer Sicherungseinheit, die ausgelegt ist, ein eingestecktes
Abstandhalterhohlprofil gegen ein Herausziehen zu sichern. Die Erfindung betrifft
ferner ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Steckverbinders.
[0002] Steckverbinder der vorgenannten Art sind allgemein bekannt und dienen dazu, sogenannte
Abstandhalterhohlprofile miteinander zu verbinden. Abstandhalterhohlprofile werden
bei Isolierglasscheiben benötigt, um die zwei oder mehreren Glasscheiben auf Abstand
zu halten und zudem den Innenraum zwischen zwei Glasscheiben nach außen hin abzudichten.
[0003] Solche Abstandhalterhohlprofile, nachfolgend auch Abstandhalter genannt, werden über
Steckverbinder miteinander verbunden, derart, dass die Abstandhalter jeweils auf einen
Längsabschnitt, Einsteckabschnitt, des Steckverbinders gesteckt werden. Um zu verhindern,
dass sich die Abstandhalter wieder lösen, sind in den Einsteckabschnitten Sicherungseinheiten
vorgesehen, die üblicherweise das Einstecken ermöglichen, das Herausziehen eines Abstandhalters
- wenn überhaupt - nur mit großer Kraftaufwendung zulassen.
[0004] Bekannt sind verschiedene Steckverbinder aus Metall oder Kunststoff, die jedoch alle
den Nachteil aufweisen, entweder nur einen begrenzten Toleranzausgleich für Toleranzen
im Abstandhalterprofil bereitzustellen oder prinzipbedingt eher annähernd die gleichen
Einsteck- und Auszugskräfte besitzen.
[0005] Aus der Druckschrift
DE 10 2010 016 310 A1 ist beispielsweise ein Steckverbinder bekannt, der als Sicherungseinheit nach außen
ragende, elastisch verformbare Lamellen an jedem Einsteckabschnitt besitzt. Diese
Lamellen sind geneigt oder gebogen ausgeführt, wobei die Neigung oder Biegung in Einsteckrichtung
nach hinten ausgebildet sein kann.
[0006] Ein Nachteil dieses Steckverbinders kann darin gesehen werden, dass die Einsteck-
und Auszugskräfte annähernd gleich sind.
[0007] Ferner sind Eckverbinder aus Kunststoff bekannt, die mit einem geraden Draht ausgestattet
sind. Diese Lösung hat den Nachteil, dass sie ein höheres Verhältnis von Einsteck-
zu Auszugskräften aufweisen sowie nicht die Möglichkeit besitzen, speziell die Kräfte
dem Profil anzupassen und zudem ein deutlich kleineres Toleranzfeld der Abstandhalter
benötigen. Darüber hinaus besteht ein Nachteil darin, dass sich die Einschubkraft
mit der Wandstärke des verwendeten Abstandhalter-Profils verändert. Auch die Bruchgefahr
wird erhöht durch die Beschädigung der Seitenwände des Profils durch starke Rückstellkraft
des eingesetzten Drahts.
[0008] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht vor diesem Hintergrund darin, einen
Steckverbinder zu schaffen, der die o.g. Nachteile überwindet.
[0009] Die Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Steckverbinder dadurch gelöst, dass die
Sicherungseinheit mehrere längliche Metallelemente mit jeweils zwei gegenüberliegenden
Längsendabschnitten umfasst, die innerhalb des Einsteckabschnitt vorgesehen sind und
sich durch den Grundkörper erstrecken, derart, dass die beiden Längsendabschnitte
eines Metallelements an gegenüberliegenden Seiten des Grundkörpers hervorstehen, um
mit dem Abstandhalterhohlprofil zusammenwirken zu können, und sich die beiden Längsendabschnitte
des zumindest einen Metallelements schräg zur Einsteckrichtung und in Einsteckrichtung
erstrecken.
[0010] Durch die spezielle Form des Metallelements können geringe Einsteck- und hohe Auszugskräfte
realisiert werden, wobei die Formgebung insbesondere auch ermöglicht, die Einsteck-
und Auszugskräfte einfach und speziell dem jeweiligen Abstandhalterhohlprofil anzupassen.
Die Haltekraft der Steckverbinder in den Profilen kann durch entsprechende Wahl der
Anzahl der verwendeten Metallelemente einfach eingestellt werden. Die vorgebogenen
Metallelemente verformen das Profil weniger, da sie beim Einstecken wie eine Feder
arbeiten. Dadurch, dass die Metallelemente länger ausgebildet sind (als bspw. ein
gerades Metallelement) wird ein Überspringen des Metallelements um 180° verhindert.
Auch besteht nicht mehr die Gefahr, dass das Metallelement eine Profilwand durchbohrt.
Die erfindungsgemäße Lösung bietet folglich eine Möglichkeit, die Einschubkraft optimal
einzustellen, bspw. durch die entsprechende Wahl der Anzahl von Metallelementen, ohne
die Gefahr von Beschädigungen am Profil durch zu große Rückstellkräfte der Metallelemente.
[0011] Bei einer bevorzugten Weiterbildung sind die mehreren Metallelemente pro Einsteckabschnitt
vorgesehen, und die einzelnen Metallelemente innerhalb eines Einsteckabschnitts sind
in Einsteckrichtung beabstandet angeordnet.
[0012] Diese Maßnahme hat den Vorteil, dass die Einsteck- und Auszugskräfte noch besser
an das jeweilige Abstandhalterhohlprofil anpassbar, indem insbesondere die Anzahl
der eingesetzten Metallelemente variiert wird.
[0013] Bei einer bevorzugten Weiterbildung ist das zumindest eine Metallelement als Draht,
insbesondere mit buntem Querschnitt ausgebildet.
[0014] Diese Form hat sich in der Praxis als besonders vorteilhaft herausgestellt. Allerdings
können auch andere Querschnitte neben einem runden Querschnitt eingesetzt werden.
Beispielsweise können als Metallelemente auch Flachbandelemente mit einem rechteckigen
Querschnitt verwendet werden.
[0015] Bei einer bevorzugten Weiterbildung verlaufen die Längsendabschnitte eines Metallelements
in einem Winkel von zumindest 30° bezogen auf die Einsteckrichtung. Dieser Winkelbereich
hat den Vorteil, dass die Einsteckkräfte gering sind, die Auszugskräfte jedoch auf
einem ausreichend hohen Niveau liegen, so dass eine hohe Sicherheit gegen ein Lösen
des Abstandhalters vom Steckverbinder gewährleistet ist.
[0016] Bei einer bevorzugten Weiterbildung ist im Einsteckabschnitt des Grundkörpers zumindest
eine Nut vorgesehen, in die ein Metallelement einlegbar ist.
[0017] Diese Maßnahme hat den Vorteil, dass vorkonfigurierte Metallelemente, die bereits
in ihre gebogene bzw. geknickte Form gebracht sind, eingelegt werden können. Die Fertigung
eines solchen Steckverbinders ist dadurch sehr einfach.
[0018] Alternativ ist es jedoch auch denkbar, das Metallelement als gerades Element in den
Grundkörper einzuschießen und in einem nachfolgenden Schritt das Metallelement in
die gewünschte Form zu biegen. Der Grundkörper ist hierfür bevorzugt mit entsprechenden
Ausnehmungen an den Randbereichen und einer Verbindung der beiden Ausnehmungen versehen,
so dass das Metallelement durch die Verbindung hindurchgesteckt werden kann und innerhalb
der Ausnehmungen dann gebogen werden kann.
[0019] Der Steckverbinder ist bevorzugt als Eckverbinder, Winkelverbinder, Linear- bzw.
Geradeverbinder oder Kreuzverbinder ausgebildet. Weiter bevorzugt ist der Grundkörper
aus Kunststoff hergestellt.
[0020] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird auch von einem Verfahren zur Herstellung
eines erfindungsgemäßen Steckverbinders gelöst, wobei - wie zuvor erwähnt - das zumindest
eine Metallelement entweder bereits vorgeformt in den Grundkörper eingebracht wird
oder zunächst in den Grundkörper eingebracht und anschließend in die gewünschte Form
gebogen wird.
[0021] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0022] Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung
und der beiliegenden Zeichnung.. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Steckverbinders gemäß einer ersten Ausführungsform;
- Fig. 2
- eine schematische Schnittansicht eines Abschnitts des in Fig. 1 gezeigten Steckverbinders;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht eines Steckverbinders gemäß einer weiteren Ausführungsform;
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung eines in ein Abstandhalterhohlprofil eingesteckten Steckverbinders;
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht eines Steckverbinders mit gerader bzw. linearer Form;
- Fig. 6
- eine Seitenansicht eines Steckverbinders ohne Metallelemente;
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht eines Steckverbinders gemäß einer weiteren Ausführungsform
ohne Metallelemente.
[0023] In Fig. 1 ist ein Steckverbinder in perspektivischer Ansicht dargestellt und allgemein
mit dem Bezugszeichen 10 gekennzeichnet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der
Steckverbinder 10 als Eckverbinder 11 ausgelegt, der dazu dient, zwei Abstandhalterhohlprofile
in einem Winkel von 90° miteinander zu verbinden.
[0024] Da der grundsätzliche Aufbau und die Funktion eines Steckverbinders 10 bekannt sind,
soll darauf nicht weiter eingegangen werden. Es wird vielmehr beispielsweise auf die
Druckschrift
DE 10 2006 017 821 A1 der Anmelderin verwiesen.
[0025] Der Steckverbinder 10 umfasst einen Grundkörper 12, der einen ersten Einsteckabschnitt
14a und einen zweiten Einsteckabschnitt 14b aufweist, wobei die beiden Einsteckabschnitte
14a, 14b über ein Verbindungselement 16 miteinander verbunden sind. Das Verbindungselement
16 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Eckelement 17 ausgelegt, das die beiden
Einsteckabschnitte 14a, b rechtwinklig miteinander verbindet.
[0026] Die beiden Einsteckabschnitte sind identisch ausgebildet. Ein Einsteckabschnitt 14
ist im Querschnitt rechteckig ausgebildet und erstreckt sich ausgehend von dem Verbindungselement
16 über eine Länge L in eine Richtung, die entgegen der Einsteckrichtung E verläuft.
Die beiden äußeren Enden der Einsteckabschnitte sind gefast ausgebildet, um ein Einstecken
eines Abstandhalters zu erleichtern.
[0027] In Fig. 1 ist zu erkennen, dass das Verbindungselement 16 im Querschnitt größer ausgebildet
ist, so dass sich Anschlagflächen 20 ausbilden, an denen die Abstandhalter beim Erreichen
der Endstellung anschlagen. Bevorzugt sind die Anschlagflächen 20 - in Umfangsrichtung
gesehen - nur abschnittsweise vorgesehen, so dass das Ende eines Abstandhalters nicht
vollständig am Verbindungselement anliegt, sondern einen Spalt freilässt, der mit
Butyl zum Abdichten gefüllt werden kann. Eine nähere Ausgestaltung dieses Eckelements
ist in der bereits angegebenen Druckschrift
10 2006 017 821 A1 gezeigt.
[0028] Jeder der Einsteckabschnitte 14a, 14b weist zumindest eine Ausnehmung 30 auf, die
sich von einer Längsseite 32 zur gegenüberliegenden Längsseite 34 eines Einsteckabschnitts
14 des Grundkörpers 12 erstreckt. In Fig. 2 ist diese Ausnehmung 30 deutlich zu erkennen.
Diese Ausnehmung 30 stellt somit eine Verbindung von einer Längsseite 32 zur anderen
Längsseite 34 her.
[0029] Die Ausnehmung 30 ist in der in Fig. 2 gezeigten Schnittdarstellung symmetrisch zu
der Längsachse A und besitzt eine in Einsteckrichtung gesehen hinten liegende gerade
Wand 36, die sich rechtwinklig zur Längsachse A erstreckt.
[0030] Die Ausnehmung 30 wird in Einsteckrichtung E nach vorne von einer Wand 38 begrenzt,
die schräg zur Längsachse A verläuft. Insbesondere verläuft die Wand 38 nach innen
hin zur gegenüberliegenden Wand 36. Damit nimmt die Länge der Ausnehmung 30 zur Mitte
hin ab, wie dies deutlich in Fig. 2 zu erkennen ist.
[0031] In einer solchen Ausnehmung 30 ist ein bevorzugt einstückiges Metallelement 40 vorgesehen.
Dieses Metallelement 40 durchgreift die Ausnehmung 30 vollständig und steht an beiden
Längsseiten mit dem jeweiligen Längsendabschnitt 42 etwas hervor.
[0032] Das Metallelement 40 ist bei der gezeigten Ausführungsform als Draht mit kreisrundem
Querschnitt vorgesehen. Allerdings sei an dieser Stelle angemerkt, dass andere Querschnitte
ebenfalls denkbar sind.
[0033] Wie sich aus der Schnittdarstellung in Fig. 2 gut ergibt, besitzt das Metallelement
40 eine gebogene Form, die einem "V" ähnelt. Dabei liegt der mittlere Abschnitt eines
Metallelements nahezu rechtwinklig zur Längsachse A, wobei die sich daran nach außen
anschließenden Abschnitte in Einsteckrichtung E abknicken, so dass der äußere Abschnitt
des Metallelements einen Winkel von bevorzugt 30° oder mehr besitzt. In Fig. 2 ist
dieser Winkel mit α bezeichnet. Die Längsendabschnitte 42 eines Metallelements erstrecken
sich folglich schräg in Einsteckrichtung hin zu dem Verbindungselement 16.
[0034] Die Form des Metallelements 40 und/oder der vorderen Wand 38 sind so gewählt, dass
ein Spalt 44 zwischen der Wand 38 und dem Metallelement 40 verbleibt. Damit soll gewährleistet
werden, dass der Längsendabschnitt 42 des Metallelements 40 in Einsteckrichtung E
biegbar ist, zumindest bis es an der Wand 38 anschlägt.
[0035] Diese Flexibilität ermöglicht, dass beim Aufstecken eines Abstandhalters die Längsendabschnitte
42 eines Metallelements in Einsteckrichtung E gedrückt werden, so dass sich die Erstreckung
des Metallelements rechtwinklig zur Längsachse verringert.
[0036] Damit ist das Aufstecken eines Abstandhalters auf den Einsteckabschnitt mit geringer
Kraft möglich. Beim Versuch, den Abstandhalter gegen die Richtung E zu ziehen und
damit vom Einsteckabschnitt zu lösen, werden die Längsendabschnitte 42 eines Metallelements
40 mitgezogen und damit nach außen weg von der Längsachse verlagert. Dies führt dazu,
dass sich die Längsendabschnitte im Abstandhalter "verkrallen" und damit ein Herausziehen
- wenn überhaupt - nur mit sehr großer Kraft zulassen.
[0037] Wie in den Fig. 1 und 2 zu erkennen ist, sind in jedem Einsteckabschnitt mehrere
gleich ausgebildete Ausnehmungen 30 vorgesehen, die jeweils ein Metallelement 40 aufnehmen.
Die Metallelemente sind bevorzugt gleichmäßig in Längsrichtung A beabstandet vorgesehen.
Über die Anzahl der vorgesehenen Metallelemente lassen sich die gewünschten Einsteck-
und Auszugskräfte einstellen und an das Abstandhalterhohlprofil anpassen. Im gezeigten
Ausführungsbeispiel sind drei Metallelemente pro Einsteckabschnitt vorgesehen, wobei
diese Zahl jedoch rein beispielhaft zu betrachten ist.
[0038] Wie bereits erwähnt, können die Metallelemente 40 neben einem runden Querschnitt
auch andere Querschnitte aufweisen. In Fig. 3 ist beispielsweise ein Steckverbinder
10 gezeigt, dessen Grundkörper 12 dem Grundkörper der Fig. 1 entspricht. Der Unterschied
dieses Steckverbinders 10 liegt alleine darin, dass statt einem Draht 41 als Metallelement
ein Flachband 48 eingesetzt wird. Die Form dieses Flachbands 48 entspricht jedoch
der Form des in Fig. 2 gezeigten Metallelements 40. Auch die Eigenschaften des Flachbands
48 sind sehr ähnlich, allerdings sind die Einsteck- und Auszugskräfte unterschiedlich
zu einem Draht 41.
[0039] In Fig. 4 ist nun ein Steckverbinder 10 dargestellt, der mit einem Abstandhalter
50 verbunden ist. Zur Verdeutlichung ist der Einsteckabschnitt 14 mit den Ausnehmungen
30 und den darin liegenden Metallelementen 40 gestrichelt dargestellt.
[0040] Deutlich zu erkennen ist, dass die jeweiligen Längsendabschnitte 42 eines Metallelements
40 an der Innenwand 52 des Abstandhalters 50 anliegen. Dieser Längsendabschnitt 42,
insbesondere eine äußere Kante, wirken somit mit der Innenwand 52 verriegelnd zusammen.
[0041] In Fig. 5 ist der Steckverbinder 10 ohne Metallelemente in einer seitlichen Ansicht
gezeigt. Hierbei sind die Ausnehmungen 30 gut zu erkennen. Jede Ausnehmung 30 besitzt
in dem jeweiligen Öffnungsbereich gefaste Randflächen 60, die ein Einführen eines
Metallelements erleichtern sollen.
[0042] In Fig. 6 ist ein Steckverbinder 10 dargestellt, der als linear - oder gerade Verbinder
62 ausgelegt ist. Mit diesem Steckverbinder 10 lassen sich zwei Abstandhalter zentrisch
bzw. gerade zueinander verbinden. Die beiden Einsteckabschnitte 14a, b liegen folglich
auf einer Linie und sind über das Verbindungselement 16 miteinander verbunden. Die
in einem Einsteckabschnitt 14a, b vorgesehenen Ausnehmungen und die darin vorgesehenen
Metallelemente sind jedoch gleich ausgeführt zu dem mit Bezug auf die Fig. 1 bis 5
erläuterten, so dass darauf nicht weiter eingegangen werden muss. Beispielhaft sind
in Fig. 6 die Metallelemente 40, 41 im Einsteckabschnitt 14b anders ausgebildet als
die Metallelemente 40, 48 im Einsteckabschnitt 14a. Auf der einen Seite werden Drähte
41 verwendet, während auf der anderen Seite Flachbänder 48 vorgesehen sind.
[0043] Die Metallelemente 40 werden in den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen bevorzugt
als gerade Elemente in die Ausnehmungen 30 eingesteckt und erst anschließend maschinell
in die gewünschte Form gebogen.
[0044] Alternativ ist es jedoch auch denkbar, die Metallelemente 40 vor dem Einbringen in
die Ausnehmungen in die gewünschte Form zu bringen.
[0045] Um solche vorgeformten Metallelemente in die Ausnehmungen zu legen, sind in einer
weiteren Ausführungsform eines Steckverbinders 10 Nuten 70 im Einsteckabschnitt 14
vorgesehen, die die innerhalb des Einsteckabschnitts 14 liegenden Ausnehmungen 30
nach außen verbinden. Die Nuten 70 haben dabei in etwa die Form der Metallelemente
40.
[0046] Die Metallelemente 40 können folglich von außen durch die Nuten 70 in die darunterliegende
Ausnehmung 30 gebracht werden. Unterscheidet sich die Form der Nut 70 etwas von der
Form eines Metallelements 40, kann leicht verhindert werden, dass die Metallelemente
40 nach dem Einbringen in die Ausnehmung 30 wieder herausfallen.
[0047] Da sich der Steckverbinder 10 als Kunststoffteil herstellen lässt, und die Metallelemente
sehr einfach einbringbar sind, ergibt sich insgesamt ein sehr kostengünstiger Steckverbinder,
der geringe Einsteckkräfte und hohe Auszugskräfte bereitstellt. Damit ist das Einstecken
in ein Abstandhalterhohlprofil mit geringer Kraft möglich, wobei die eingesteckte
Position mit sehr hoher Sicherheit beibehalten wird. Ein Lösen des Steckverbinders
vom Abstandhalterhohlprofil ist nahezu unmöglich, insbesondere im bestimmungsgemäßen
Gebrauch.
1. Steckverbinder für Abstandhalterhohlprofil für Isolierglasscheiben mit
einem Grundkörper (12), der an gegenüberliegenden Seiten jeweils einen Einsteckabschnitt
(14) aufweist, wobei der Einsteckabschnitt (14) an das Abstandhalterhohlprofil angepasst
ist, so dass dieser in das Abstandhalterhohlprofil in einer Richtung (E; Einsteckrichtung)
einsteckbar ist, und
einer Sicherungseinheit (40), die ausgelegt ist, ein eingestecktes Abstandhalterhohlprofil
gegen ein Herausziehen zu sichern,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Sicherungseinheit mehrere längliche Metallelemente (40) mit jeweils zwei gegenüberliegenden
Längsendabschnitten (42) umfasst, die innerhalb des Einsteckabschnitts (14) vorgesehen
sind und sich durch den Grundkörper (12) erstrecken, derart, dass die beiden Längsendabschnitte
(42) jedes Metallelements (40) an gegenüberliegenden Seiten des Grundkörpers hervorstehen,
um mit dem Abstandhalterhohlprofil zusammenwirken zu können, und
sich die beiden Längsendabschnitte (42) jedes Metallelements (40) schräg zur Einsteckrichtung
(E) und in Einsteckrichtung (E) erstrecken.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Metallelemente (40) pro Einsteckabschnitt vorgesehen sind, wobei die
einzelnen Metallelemente innerhalb eines Einsteckabschnitts in Einsteckrichtung beabstandet
angeordnet sind.
3. Steckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Metallelement (40) als Draht, insbesondere mit rundem Querschnitt, ausgebildet
ist.
4. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das die Längsendabschnitte der mehreren Metallelemente in einem Winkel von größer
oder gleich 30° zu der Einsteckrichtung verlaufen.
5. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Einsteckabschnitt des Grundkörpers mehrere Nuten vorgesehen sind, in die jeweils
ein Metallelement einlegbar ist.
6. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder als Eckverbinder, Winkelverbinder, Geradeverbinder oder Kreuzverbinder
ausgebildet ist.
7. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper aus Kunststoff ist.
8. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Metallelement mehrfach geknickt ausgebildet ist.
9. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Austrittsbereich der Längsendabschnitte im Grundkörper Ausnehmungen vorgesehen
sind, die eine Bewegung der Längsendabschnitte in Einsteckrichtung zulassen.
10. Verfahren zur Herstellung eines Steckverbinders nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
mit den Schritten:
- Bereitstellen eines Grundkörpers
- Einbringen der mehreren Metallelemente in den Grundkörper.
11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das Einbringen die Schritte umfasst:
- Einschießen der Metallelemente in den Grundkörper, und
- Biegen der Metallelemente in die gewünschte Form.
12. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das Einbringen die Schritte umfasst:
- Biegen des Metallelements in die gewünschte Form, und
- Einbringen des gebogenen Metallelements in den Grundkörper.
1. Plug connector for a spacer hollow profile for insulating glass panes having
a main body (12) which has in each case one plug-in section (14) on opposite sides,
wherein the plug-in section (14) is matched to the spacer hollow profile so that the
said plug-in section can be plugged into the spacer hollow profile in one direction
(E; plug-in direction), and
a securing unit (40) which is designed to secure a plugged-in spacer hollow profile
from being pulled out,
characterized in that
the securing unit comprises a plurality of elongate metal elements (40) with in each
case two opposite longitudinal end sections (42) which are provided within the plug-in
section (14) and extend through the main body (12) in such a way that the two longitudinal
end sections (42) of each metal element (40) protrude from opposite sides of the main
body in order to be able to interact with the spacer hollow profile; and
the two longitudinal end sections (42) of each metal element (40) extend obliquely
in relation to the plug-in direction (E) and in the plug-in direction (E).
2. Plug connector according to Claim 1, characterized in that the plurality of metal elements (40) are provided for each plug-in section, wherein
the individual metal elements are arranged within a plug-in section at a distance
from one another in the plug-in direction.
3. Plug connector according to Claim 1 or 2, characterized in that each metal element (40) is in the form of a wire, in particular with a round cross
section.
4. Plug connector according to one of the preceding claims, characterized in that the longitudinal end sections of the plurality of metal elements run at an angle
of greater than or equal to 30° in relation to the plug-in direction.
5. Plug connector according to one of the preceding claims, characterized in that a plurality of grooves are provided in the plug-in section of the main body, it being
possible for a metal element to be inserted into each of the said grooves.
6. Plug connector according to one of the preceding claims, characterized in that the plug connector is in the form of a corner connector, angle connector, straight
connector or cross connector.
7. Plug connector according to one of the preceding claims, characterized in that the main body is composed of plastic.
8. Plug connector according to one of the preceding claims, characterized in that the at least one metal element is designed to have several kinks.
9. Plug connector according to one of the preceding claims, characterized in that recesses which permit movement of the longitudinal end sections in the plug-in direction
are provided at the outlet region of the longitudinal end sections in the main body.
10. Method for producing a plug connector according to one of Claims 1 to 9, comprising
the steps of:
- providing a main body
- inserting the plurality of metal elements into the main body.
11. Method according to Claim 10, wherein the insertion comprises the steps of:
- shooting the metal elements into the main body, and
- bending the metal elements into the desired shape.
12. Method according to Claim 10, wherein the insertion comprises the steps of:
- bending the metal element into the desired shape, and
- inserting the bent metal element into the main body.
1. Raccord d'enfichage pour un profilé creux d'un élément d'espacement pour vitres en
verre isolantes, comprenant
un corps de base (12) qui présente, au niveau de côtés opposés, à chaque fois une
portion d'enfichage (14), la portion d'enfichage (14) étant adaptée au profilé creux
d'élément d'espacement de telle sorte qu'elle puisse être enfichée dans le profilé
creux d'élément d'espacement dans une direction (E ; direction d'enfichage), et
une unité de fixation (40) qui est conçue pour empêcher un profilé creux d'élément
d'espacement enfiché de ressortir,
caractérisé en ce que
l'unité de fixation comprend plusieurs éléments métalliques allongés (40) ayant chacun
deux portions d'extrémité longitudinales opposées (42) qui sont prévues à l'intérieur
de la portion d'enfichage (14) et qui s'étendent à travers le corps de base (12) de
telle sorte que les deux portions d'extrémité longitudinales (42) de chaque élément
métallique (40) fassent saillie au niveau de côtés opposés du corps de base, afin
de pouvoir coopérer avec le profilé creux d'élément d'espacement, et les deux portions
d'extrémité longitudinales (42) de chaque élément métallique (40) s'étendent obliquement
par rapport à la direction d'enfichage (E) et dans la direction d'enfichage (E).
2. Raccord d'enfichage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les plusieurs éléments métalliques (40) sont prévus pour chaque portion d'enfichage,
les éléments métalliques individuels étant disposés de manière espacée dans la direction
d'enfichage à l'intérieur d'une portion d'enfichage.
3. Raccord d'enfichage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que chaque élément métallique (40) est réalisé sous forme de fil métallique, en particulier
de section transversale ronde.
4. Raccord d'enfichage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les portions d'extrémité longitudinales de la pluralité d'éléments métalliques s'étendent
suivant un angle supérieur ou égal à 30° par rapport à la direction d'enfichage.
5. Raccord d'enfichage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que plusieurs rainures sont prévues dans la portion d'enfichage du corps de base, dans
lesquelles peut être introduit à chaque fois un élément métallique.
6. Raccord d'enfichage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le raccord d'enfichage est réalisé sous forme de raccord d'angle, de raccord coudé,
de raccord droit ou de raccord croisé.
7. Raccord d'enfichage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de base est en plastique.
8. Raccord d'enfichage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un élément métallique est réalisé de manière coudée plusieurs fois.
9. Raccord d'enfichage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que des évidements sont prévus au niveau de la région de sortie des portions d'extrémité
longitudinales dans le corps de base, lesquelles permettent un mouvement des portions
d'extrémité longitudinales dans la direction d'enfichage.
10. Procédé de fabrication d'un raccord d'enfichage selon l'une quelconque des revendications
1 à 9, comprenant les étapes suivantes :
- fourniture d'un corps de base
- introduction de la pluralité d'éléments métalliques dans le corps de base.
11. Procédé selon la revendication 10, dans lequel l'introduction comprend les étapes
suivantes :
- enfoncement des éléments métalliques dans le corps de base, et
- flexion des éléments métalliques à la forme souhaitée.
12. Procédé selon la revendication 10, dans lequel l'introduction comprend les étapes
suivantes :
- flexion de l'élément métallique à la forme souhaitée, et
- introduction de l'élément métallique fléchi dans le corps de base.