[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Präsentation von Waren, mit
einer Ablage für zu präsentierende Waren, die bis zu mindestens einem Anschlag zu
einer Vorderseite der Ablage verschiebbar sind, wobei vor der Vorderseite der vordersten
Ware im unteren Bereich der Ware mindestens ein Leuchtmittel angeordnet ist.
[0002] Die
EP 1 627 583 offenbart einen Warenpräsentationsbehälter, bei dem eine Beleuchtungseinrichtung
im Bereich einer Entnahmeöffnung für Waren angeordnet ist. Dadurch kann der Konsument
auch in einem Innenraum eines Regals die jeweiligen Produkte gut erkennen. Die Beleuchtung
erfolgt allerdings nur diffus, und es wird nicht der für den Konsumenten wichtige
Bereich einer Vorderseite oder eines Teils einer Vorderseite gezielt beleuchtet.
[0003] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Präsentation
von Waren zu schaffen, bei der eine optimierte Beleuchtung für eine Vorderseite einer
Ware geschaffen wird.
[0004] Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung zur Präsentation von Waren mit den Merkmalen
des Anspruches 1 gelöst.
[0005] Erfindungsgemäß umfasst die Vorrichtung zur Präsentation von Waren eine transparente
Frontscheibe oberhalb des mindestens einen Leuchtmittels und benachbart von zumindest
einem Teil der Vorderseite der Ware, wobei durch Reflexion der Frontscheibe die Ware
im Bereich der Frontscheibe sichtbar beleuchtet ist. Dadurch ergibt sich im Bereich
der Frontscheibe der Vorteil, dass die Ware bzw. die Verpackung der Ware in diesem
Bereich besonders stark erleuchtet ist, was dem Verbraucher einen Hinweis auf das
entsprechende Produkt vermittelt. Der durch die Reflexion der Frontscheibe beleuchtete
Bereich kann zusätzlich auch direkt durch die Leuchtmittel angestrahlt werden, so
dass sich die Beleuchtungseffekte überlagern. In jedem Fall ist der durch die Frontscheibe
indirekt angestrahlte Bereich hell erleuchtet und somit sichtbar.
[0006] Der Transmissionsgrad nach DIN5036 des Materials der Frontscheibe liegt vorzugsweise
in einem Bereich von 80% bis 98%, insbesondere 85% bis 95%, um eine gute Sichtbarkeit
des beleuchteten Bereiches zu gewährleisten. Der Reflexionsgrad kann in einem Bereich
von 3% bis 25%, insbesondere 5% bis 20% liegen. Als Materialien können Kunststoffe,
wie PMMA XT (Polymethylmethacrylat) oder PETG (Polyethylenterephthalat Glycol) oder
Glas eingesetzt werden.
[0007] Vorzugsweise ist die Frontscheibe dabei geneigt zu einer Vorderseite der Ware angeordnet,
insbesondere in einem Winkel zwischen 5° und 35°, besonders geeignet sind Bereiche
zwischen 10° bis 30°. Dadurch kann auf der einen Seite eine Reflexion der Lichtstrahlen
gegen die Oberseite der Ware im Bereich der Frontscheibe erhalten werden und andererseits
stört die Frontscheibe nicht bei der Betrachtung von einer Position vor der Ware.
Zudem ist der benötigte Bauraum begrenzt, da durch die schräg nach oben verlaufende
Anordnung der Frontplatte eine geringe Tiefe der Beleuchtungsvorrichtung benötigt
wird. Die Frontscheibe ist vorzugsweise plattenförmig und eben ausgebildet. Es ist
aber auch möglich, die Frontscheibe gewölbt, winklig oder mit integral ausgebildeten
winklig oder gewölbt ausgerichteten Abschnitten vorzusehen.
[0008] Die Dicke der Frontscheibe kann in einem Bereich von 0,5mm bis 4mm, insbesondere
1 bis 3mm liegen. Je dicker das Material der Frontscheibe ist, desto mehr Licht wird
auf den benachbarten Bereich der Ware reflektiert. Zudem kann die Frontscheibe zumindest
an Ihrer zur Ware gewandten Seite mit einer reflektierenden Beschichtung versehen
sein, die weitgehend oder vollständig transparent ist.
[0009] In einer weiteren Ausgestaltung erstreckt sich die Frontscheibe nur über einen Teil
der Höhe der Ware. Dadurch kann ein klar abgegrenzter Bereich geschaffen werden, nämlich
ein beleuchteter Bereich, der sich benachbart zu der Frontscheibe befindet, und ein
weniger oder nicht beleuchteter Bereich, der sich oberhalb der Frontscheibe befindet.
Dies kann insbesondere für Waren oder Verpackungen vorteilhaft sein, bei denen nur
ein bestimmter Ausschnitt mit einem Logo beleuchtet werden soll. Beispielsweise kann
bei Zigarettenverpackungen oder anderen quaderförmigen Verpackungen nur ein bestimmter
Bereich der Vorderseite angestrahlt werden, um ein leichteres Auffinden der Ware zu
gewährleisten.
[0010] Für eine klarere Abgrenzung eines beleuchteten und nicht beleuchteten Bereiches an
der Ware kann die Frontscheibe an einer oberen Stirnseite zumindest teilweise lichtundurchlässig
ausgebildet ist, beispielsweise durch eine Beschichtung wie einem Lack oder Aufrauhung.
Dadurch wird verhindert, das Licht durch die Frontscheibe an der oberen Stirnseite
auf einen oberhalb der Frontscheibe angeordneten Bereich der Vorderseite der Ware
abgestrahlt wird.
[0011] Für eine einfache Montage der Vorrichtung kann die Frontscheibe an einer Aufnahme
oder einem Steg eines Adapterprofils gehalten sein. Die Frontscheibe kann dabei wahlweise
plattenförmig oder winkelförmig ausgebildet sein, wobei zumindest der Bereich benachbart
zu der Vorderseite der Ware transparent ausgebildet ist.
[0012] In einer weiteren Ausgestaltung bildet die Frontscheibe einen Anschlag für die vorderste
Ware aus, so dass diese mit einer Vorderseite an einer Kante oder Berührungslinie
bzw. Berührungsfläche der Frontscheibe anliegt. Dadurch kann die Frontscheibe eine
Doppelfunktion übernehmen, nämlich einerseits einen mechanischen Anschlag, was insbesondere
bei Einsatz eines Warenvorschubes vorteilhaft ist, und andererseits kann eine obere
Kante der Frontscheibe eine optische Trennung zwischen einem beleuchteten und einem
nicht beleuchteten Bereich der Vorderseite der Ware schaffen.
[0013] In einer weiteren Ausgestaltung ist das mindestens eine Leuchtmittel durch eine parallel
zur Vorderseite der Ware ausgerichtete LED-Leiste ausgebildet. Durch eine Leiste,
auf der eine Vielzahl von LEDs angeordnet ist, kann eine besonders gleichmäßige und
helle Ausleuchtung der Vorderseite der Ware erfolgen, ohne dass der Stromverbrauch
sehr hoch ist.
[0014] Für einen kompakten Aufbau kann das Leuchtmittel in einer Nut des Adapterprofils
angeordnet sein. Dies gewährleistet auch, dass das Leuchtmittel nicht direkt zur Vorderseite
hin abstrahlt, was den Verbraucher blenden könnte.
[0015] Die Vorrichtung wird insbesondere in Kombination mit einem Warenvorschubsystem eingesetzt.
Dabei kann das Adapterprofil mit der Frontscheibe an einem Frontanker eines Warenvorschubes
fixiert sein. Die Waren können dabei über einen Schieber des Warenvorschubes zu dem
mindestens einen Anschlag an der Vorderseite der Ablage vorgespannt sein, so dass
bei Entnahme einer Ware die dahinter befindlichen Waren automatisch über den Schieber
zu dem Anschlag bewegt werden.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend anhand zweier Ausführungsbeispiele mit Bezug auf die
beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Vorderansicht einer Vorrichtung zur Präsentation von Waren;
- Figur 2
- eine Seitenansicht der Vorrichtung der Figur 1;
- Figur 3
- eine Detailansicht eines Adapterprofils der Vorrichtung der Figur 1;
- Figur 4
- eine Vorderansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Figur 5
- eine Seitenansicht der Vorrichtung der Figur 4;
- Figur 6
- eine Seitenansicht des Adapterprofils der Vorrichtung der Figur 4, und
- Figur 7
- eine Seitenanasicht des Profils mit der Frontscheibe der Vorrichtung der Figur 4.
[0017] Eine Vorrichtung zur Präsentation von Waren 1, insbesondere von Verpackungen, beispielsweise
quaderförmigen Verpackungen für Zigaretten, aber auch von anderen Waren, umfasst eine
Ablage 2, die als Regalboden oder Schiene eines Warenvorschubsystems ausgebildet sein
kann. Um die Ware 1 innerhalb eines Regals vorteilhaft präsentieren zu können, werden
die Waren 1 zumindest teilweise an der Vorderseite beleuchtet. Hierfür ist an einem
Adapterprofil 3 eine Frontscheibe 4 aus durchsichtigem Material, beispielsweise Plexiglas
oder Glas, angeordnet, die oberhalb einer Abdeckung 24 aus blickdichtem Material des
Adapterprofils positioniert ist. Die Frontscheibe 4 erstreckt sich dabei nicht über
die gesamte Höhe der Ware 1, sondern besitzt eine Höhe h, die weniger als 50 % der
Höhe der Ware 1 einnimmt, so dass eine Höhe H der Ware 1 nicht oder deutlich schwächer
beleuchtet ist.
[0018] In Figur 2 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung gezeigt, und es ist erkennbar,
dass an dem Adapterprofil 3 in einer Nut eine Leiste 5 mit Leuchtmitteln 6 angeordnet
ist, insbesondere mit einzelnen LEDs. Dabei können über die Länge der Leiste 5 in
regelmäßigen Abständen LEDs angeordnet sein, um in Längsrichtung der Leiste 5 im Wesentlichen
gleichmäßiges Licht abzustrahlen. Das Licht aus den LEDs kann teilweise direkt auf
die Vorderseite der Ware 1 abstrahlen, um diese zu beleuchten. Der Energieaufwand
für die Leuchtmittel kann dadurch kleiner als 10 W/m gehalten werden. Die Farbtemperatur
des Lichtes wird für den Anwendungsfall in einem geeigneten Bereich gewählt, wobei
Versuche gezeigt haben, dass die Farbtemperatur des Lichtes vorzugsweise in einem
Bereich zwischen 2.000 - 7.000K (Kelvin) liegt. Der Lichtstrom der LED-Streifen liegt
vorzugsweise in einem Bereich zwischen 100 bis 900 lm/m, insbesondere 200 - 700 lm/m
(Lumen pro Meter).
[0019] Um eine gute Ausleuchtung zumindest des unteren Bereichs der Ware 1 zu gewährleisten,
ist jedoch die Frontscheibe 4 geneigt angeordnet, insbesondere um einen Winkel α relativ
zu der Vorderseite der Ware 1 bzw. zur Vertikalen in dem gezeigten Ausführungsbeispiel,
wobei der Winkel α zwischen 5° und 35°, insbesondere 10° bis 30°, beträgt. Durch die
schräge Anordnung der Frontscheibe 4, die zwar durchsichtig ist, aber dennoch bei
Anstrahlen eines Lichtstrahls 7 eine Reflexionsfläche 8 an der Innenseite bildet,
wird indirekt über die Reflexion der untere Bereich der Ware 1 besonders hell erleuchtet.
Dieser hell erleuchtete Bereich wird von Kunden, der vor dem Regal steht und durch
die Frontscheibe 4 blickt, besonders gut wahrgenommen. Durch das gebildete Dreieck
zwischen Frontscheibe 4, Vorderseite der Ware 1 und Adapterprofil 3 an der Unterseite
wird quasi ein Leuchtraum 25 geschaffen, in dem durch Reflexion eine gute Lichtverteilung
erhalten wird. Die Leuchtmittel 6 sind dabei unterhalb einer Unterseite der Ware 1
und vor der Vorderwand der Vorderseite der Ware 1 positioniert, so dass die Leuchtmittel
und das Adapterprofil die Vorderseite der Ware 1 nicht oder nur minimal überdecken.
[0020] In Figur 2 werden hintereinander angeordnete Waren 1 über ein Warenvorschubsystem
zu der Frontscheibe 4 gefördert. Hierfür ist ein Schieber 9 über eine Feder zur Vorderseite
hin vorgespannt, wobei der Schieber 9 mittels einer Platte 10 die Waren 1 nach vorne
drückt. Das Warenvorschubsystem kann dabei eine Schiene 11 umfassen, die über einen
Frontanker 12 an einem Regalboden festgelegt ist. An dem Frontanker 12 ist das Adapterprofil
3 fixiert, an dem die Frontscheibe 4 gehalten ist. Die Frontscheibe 4 ist dabei in
eine Nut 14 eingesteckt, wie dies in Figur 3 zu sehen ist. Die Nut 14 wird von einem
Federsteg 15 und einer äußeren Abdeckung 24 begrenzt, wobei die äußere Abdeckung 24
aus blickdichtem Material gebildet ist, so dass die Leuchtmittel 6 nicht zur Vorderseite
hin abstrahlen können. Der Federsteg 15 kann aus transparentem oder reflektierendem
Material gebildet sein.
[0021] Das Adapterprofil 3 weist ferner eine Nut 18 im Bodenbereich auf, an der die Leiste
5 fixiert ist. Die Leiste 5 ist dabei gegen ein Herausziehen durch einen Vorsprung
17 auf der linken Seite und eine U-förmige Aufnahme auf der rechten Seite gesichert.
Von einem Boden 16 des Adapterprofils 3 steht der Federsteg 15 sowie der Steg 19 im
Wesentlichen senkrecht hervor, wobei an dem Steg 19 eine Aufnahme 20 ausgebildet ist.
Dadurch kann eine lichtdurchlässige Abdeckung 22 oder Verblendung zwischen dem Vorsprung
17 und der Aufnahme 20 eingefügt werden, die das Licht aus den Leuchtmitteln 6 brechen
kann und vor Verunreinigungen schützt. An den Steg 19 ist auf der zu den Leuchtmitteln
6 abgewandten Seite ein Anschlag 21 ausgebildet, an dem die Ware 1 im unteren Bereich
zur Anlage kommen kann.
[0022] Ein weiterer Anschlag 23 für die Ware 1 ist durch eine obere Kante der Frontscheibe
4 gebildet, so dass die Ware 1 sicher an den Anschlägen 21 und 23 gehalten ist.
[0023] Die Fixierung des Adapterprofils 3 an dem Frontanker 12 erfolgt über einen T-förmigen
Steg 13, der an dem Boden 16 des Adapterprofils 3 hervorsteht. Auch andere Befestigungsmechaniken
sind möglich. Die Frontscheibe 4 kann sich über eine Vielzahl von Waren 1 erstrecken
und kann in großer Länge in der Nut 14 an dem Adapterprofil 3 gehalten sein. Dadurch
können beispielswiese Regale über die gesamte Länge mit Leuchtmitteln 6 und einer
Frontscheibe 4 versehen werden.
[0024] In Figur 4 ist eine alternative Ausführungsform einer Vorrichtung zur Präsentation
von Waren 1 gezeigt, bei der ebenfalls durch eine Frontscheibe 40 ein Teilbereich
einer Vorderseite der Ware 1 ausgeleuchtet werden soll. Die Frontscheibe 40 ist transparent
ausgebildet und im unteren Bereich über eine blickdichte Abdeckung 31 überdeckt, so
dass Licht nicht zur Vorderseite hin abgestrahlt wird.
[0025] Wie in Figur 5 gezeigt ist, wird die Ware 1 auch bei diesem Ausführungsbeispiel über
ein Warenvorschubsystem mit einem Schieber 9 über eine Platte 10 zur Vorderseite hin
entlang einer Ablage 2 verfahren. Benachbart zu einem Frontanker 11 ist ein Adapterprofil
30 montiert, das unmittelbar an dem Frontanker 11 gehalten ist. An dem Adapterprofil
30 ist eine Leiste 5 mit Leuchtmitteln 6 in Form von LEDs eingeschoben, die nach oben
abstrahlen. Das Abstrahlen des Lichtes erfolgt jedoch durch einen transparenten Schenkel
41 in einen Leuchtraum 25, der von der Vorderseite der Ware 1, dem Schenkel 41 und
der Frontscheibe 40 begrenzt wird und im Querschnitt eine im Wesentlichen dreieckförmige
Kontur besitzt. Wie bei dem vorangegangenen Ausführungsbeispiel ist die Frontscheibe
40 geneigt zur Vorderseite der Ware 1 ausgerichtet und kann somit Lichtstrahlen von
den LEDs reflektieren, um einen unteren Bereich der Ware 1 auszuleuchten. Das Ausführungsbeispiel
der Figuren 4 und 5 ist aus weniger Bauteilen hergestellt, wobei das Adapterprofil
30 im Detail in Figur 6 gezeigt ist. Das Adapterprofil 30 umfasst eine blickdichte
Abdeckung 31, die verhindert, dass ein Leuchtmittel 6 innerhalb einer Nut 32 Licht
nach vorne abstrahlt. Das im Querschnitt L-förmig ausgebildete Adapterprofil umfasst
einen Schenkel 35, in dem die Nut 32 für die Leiste 5 mit den Leuchtmitteln 6 ausgebildet
ist. Ferner ist oberhalb der Nut 32 ein T-förmiger Steg 33 angeordnet, der zur Fixierung
des Adapterprofils an dem Profil mit der Frontscheibe 40 dient. Der Schenkel 35 ist
dabei aus transparentem oder transluzentem Material hergestellt, so dass Licht von
den Leuchtmitteln 6 durch den Schenkel 35 durchstrahlt. Eine Unterseite 34 des Schenkels
30 kann dabei an einem Regalboden abgestützt sein.
[0026] In Figur 7 ist das Profil mit der Frontscheibe 40 gezeigt, das im Querschnitt im
Wesentlichen L-förmig mit der Frontscheibe 40 und einem transparenten Bodensteg 41
ausgebildet ist. An dem Bodensteg 41 ist eine Anlaufschräge 43 angeordnet, auf der
eine Vorderkante der vordersten Ware 1 geführt ist, so dass diese Anlaufschräge 43
einen Teil der Ablage 2 für die Waren 1 bilden kann. Die Frontscheibe 40 ist geneigt
angeordnet und weist eine Oberkante als Anschlag 44 auf, an der die Ware 1 an der
Vorderseite anliegt. Durch das Anliegen an dem Anschlag 44 wird bei der Ware 1 der
Bereich benachbart zu der Frontscheibe 40 gut ausgeleuchtet, während der Bereich ober
halb des Anschlages 44 kaum oder nicht beleuchtet wird.
[0027] Die Frontscheiben 40 können sich im Wesentlichen über die Breite der Ware 1 erstrecken,
so dass bei jeder Ware 1 bestimmt werden kann, welcher Bereich über die Frontscheibe
40 indirekt ausgeleuchtet wird. Es ist auch möglich, die Frontscheibe 40 wie bei dem
ersten Ausführungsbeispiel über eine größere Länge vorzusehen, so dass mehrere Waren
1 mittels einer einzigen Frontscheibe 40 angestrahlt werden.
[0028] Zur Festlegung der Frontscheibe 40 an dem Adapterprofil 30 kann dieses mit einer
Aufnahme 42 auf dem T-förmigen Steg 33 aufgeschoben, aufgerastet oder aufgeclipst
werden.
[0029] Die Frontscheiben 4 oder 40 können aus Glas, Plexiglas oder einem anderen transparenten
Material bestehen. Für eine bessere Reflexion kann auch die Innen- und/oder Außenseite
beschichtet sein.
[0030] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird nur ein unterer Teil der Ware 1 beleuchtet.
Es ist natürlich auch möglich, die Frontscheiben 4 bzw. 40 nach oben hin länger auszubilden,
so dass die Ware 1 über einen größeren Bereich der Vorderseite oder sogar vollständig
an der Vorderseite beleuchtet wird. Zudem ist es möglich die Fronscheiben in Längsrichtung
unterschiedlich lang zu gestalten, so dass eine Beleuchtung unterschiedlich breiter
Produkte möglich ist.
[0031] Ferner ist es möglich, an der Frontscheibe in einzelnen Bereichen eine blickdichte
oder einen Teil des Lichts filternde Verblendung vorzusehen, beispielsweise im Bereich
der Abdeckung 22 in Figur 2. Dadurch gibt es in Längsrichtung der Frontscheibe gesehen
hellere und dunklere Bereiche, die gezielt einzelne Waren optisch hervorheben können.
Eine solche Abdeckung oder Verblendung kann auch nur bestimmte Farben filtern oder
farblich gestaltet sein, beispielsweise als Farbfolie oder Diffusor, um bei der Beleuchtung
optische Effekte zu bewirken.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Ware
- 2
- Ablage
- 3
- Adapterprofil
- 4
- Frontscheibe
- 5
- Leiste
- 6
- Leuchtmittel
- 7
- Lichtstrahl
- 8
- Reflexionsfläche
- 9
- Schieber
- 10
- Platte
- 11
- Schiene
- 12
- Frontanker
- 13
- Steg
- 14
- Nut
- 15
- Federsteg
- 16
- Boden
- 17
- Vorsprung
- 18
- Nut
- 19
- Steg
- 20
- Aufnahme
- 21
- Anschlag
- 22
- Abdeckung
- 23
- Anschlag
- 24
- Abdeckung
- 25
- Leuchtraum
- 30
- Adapterprofil
- 31
- Abdeckung
- 32
- Nut
- 33
- Steg
- 34
- Unterseite
- 35
- Schenkel
- 40
- Frontscheibe
- 41
- Schenkel
- 43
- Anlaufschräge
- 44
- Anschlag
- α
- Winkel
- h
- Höhe
- H
- Höhe
1. Vorrichtung zur Präsentation vom Waren (1), mit einer Ablage (2) für zu präsentierende
Waren (1), die bis zu mindestens einem Anschlag (21, 23, 44) zu einer Vorderseite
der Ablage (2) verschiebbar sind, wobei vor der Vorderseite der vordersten Ware (1)
im unteren Bereich der Ware (1) mindestens ein Leuchtmittel (6) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine transparente Frontscheibe (4, 40) oberhalb des mindestens einen Leuchtmittels
(6) benachbart von zumindest einem Teil der Vorderseite der Ware (1) angeordnet ist
und durch Reflexion der Frontscheibe (4, 40) die Ware (1) im Bereich der Frontscheibe
(4, 40) sichtbar beleuchtet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontscheibe (4, 40) zur Vorderseite der Ware (1) geneigt angeordnet ist, vorzugsweise
in einem Winkel zwischen 5° und 35°, insbesondere 10° bis 30°.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel (6) vor und unterhalb der vordersten Ware (1) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontscheibe (4, 40) sich nur über einen Teil der Höhe der Ware (1) erstreckt.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontscheibe (4, 40) an einer Aufnahme (14) oder einem Steg (33) eines Adapterprofils
(3, 30) gehalten ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontscheibe (4, 40) einen Anschlag (23, 44) für die vorderste Ware (1) ausbildet.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel (6) durch eine parallel zur Vorderseite der Ware (1) ausgerichtete
LED-Leiste (5) ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel (6) in einer Nut (18, 32) des Adapterprofils (3, 30) angeordnet
ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterprofil (3, 30) an einem Frontanker eines Warenvorschubes fixiert ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Waren (1) über einen Schieber (9) eines Warenvorschubes zu dem mindestens einen
Anschlag (21, 23, 44) an der Vorderseite der Ablage (2) vorgespannt sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontscheibe (40) integral mit einer Halteleiste (43) ausgebildet ist, die das
Leuchtmittel (6) mit einem transparenten oder transluzenten Abschnitt (35) zumindest
teilweise überdeckt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteleiste (43) und die Frontscheibe (40) im Querschnitt winkelförmig ausgebildet
sind.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontscheibe (4) sich über mehrere nebeneinander angeordnete Waren (1) erstreckt.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontscheibe (4) an einer oberen Stirnseite zumindest teilweise lichtundurchlässig
ausgebildet ist.