(19)
(11) EP 2 464 459 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
18.05.2016  Patentblatt  2016/20

(21) Anmeldenummer: 10740554.0

(22) Anmeldetag:  02.08.2010
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B05B 3/10(2006.01)
B05B 15/02(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2010/004714
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2011/018169 (17.02.2011 Gazette  2011/07)

(54)

FARBDÜSE FÜR EINEN GLOCKENTELLER EINES ROTATIONSZERSTÄUBERS

PAINT NOZZLE FOR A BELL CUP OF A ROTARY ATOMIZER

BUSE DE PEINTURE POUR UNE CLOCHE D'UN PULVÉRISATEUR ROTATIF


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 14.08.2009 DE 102009037604

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
20.06.2012  Patentblatt  2012/25

(73) Patentinhaber: Dürr Systems GmbH
74321 Bietigheim-Bissingen (DE)

(72) Erfinder:
  • NOLTE, Hans-Jürgen
    74354 Besigheim (DE)
  • HELDT, Robert, F.
    Oxford MI 48371 (US)

(74) Vertreter: Beier, Ralph 
V. Bezold & Partner Patentanwälte - PartG mbB Akademiestraße 7
80799 München
80799 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 0 715 896
US-A- 4 505 430
DE-U1- 8 708 489
US-B1- 6 341 734
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Farbdüse, die in einen Glockenteller eines Rotationszerstäubers einsetzbar ist.

    [0002] Figur 1 zeigt einen herkömmlichen Rotationszerstäuber 1, der beispielsweise in einer Lackieranlage zur Lackierung von Kraftfahrzeugkarosseriebauteilen eingesetzt werden kann. Der Rotationszerstäuber 1 weist eine hohle Turbinenwelle 2 auf, die von einer Turbine angetrieben wird und an ihrem freien Ende einen Glockenteller 3 trägt, wobei der Glockenteller 3 mit der Turbinenwelle 2 verschraubt ist. In der hohlen Turbinenwelle 2 verläuft hierbei ein hohles Farbrohr 4, durch das der zu applizierende Lack zu dem Glockenteller 3 gefördert wird. An der Stirnseite des Farbrohrs 4 ist eine auswechselbare Farbdüse 5 angebracht, die mit ihrem Düsenkopf axial durch den Glockenteller 3 ragt und den Lackstrom auf eine Verteilerscheibe 6 richtet. Darüber hinaus weist der Rotationszerstäuber 1 einen Lenkluftring 7 auf, der über zahlreiche Lenkluftdüsen 8 verfügt, die über den Umfang verteilt angeordnet sind und einen Lenkluftstrom axial von hinten z.B. auf eine Mantelfläche 9 des Glockentellers 3 richten, um den von dem Glockenteller 3 abgegebenen Sprühstrahl zu formen. Der Rotationszerstäuber 1 ermöglicht auch einen Reinigungsbetrieb, indem über das Farbrohr 4 und den darin verlaufenden Farbkanal 10 statt des Lacks ein Spülmittel zugeführt wird, das dann die Innenfläche des Glockentellers 3 und die Verteilerscheibe 6 reinigt.

    [0003] Nachteilig an dieser bekannten Konstruktion ist zum Einen, dass die äußere Mantelfläche 9 des Glockentellers 3 nicht mit Spülmittel gereinigt werden kann. Zum Anderen besteht ein Nachteil dieser Konstruktion darin, dass kein Kurzspülen möglich ist, bei dem der Lack bis zu der Farbdüse 5 ohne Unterbrechung angedrückt bleibt und nur der Glockenteller 3 kurz zwischengespült wird, um Lackantrocknungen zu vermeiden.

    [0004] Figur 2 zeigt eine ebenfalls bekannte herkömmliche Konstruktion eines Glockentellers 3, die teilweise mit der vorstehend beschriebenen Konstruktion gemäß Figur 1 übereinstimmt, so dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die vorstehende Beschreibung verwiesen wird, wobei für entsprechende Einzelheiten die selben Bezugszeichen verwendet werden. Eine ähnliche Konstruktion ist auch bekannt aus US 6 341 734 B1.

    [0005] Eine Besonderheit dieser bekannten Konstruktion besteht darin, dass die Farbdüse 5 zusätzlich zu dem durchgehenden Farbkanal 10 einen Spülmittelkanal 11 aufweist, der in einem Spülmittelauslass in der vorderen Stirnseite der Farbdüse 5 endet und das Spülmittel im Wesentlichen axial auf die Verteilerscheibe 6 richtet. Die Trennung des Spülmittelkanals 11 von dem Farbkanal 10 ermöglicht das vorstehend beschriebene Kurzspülen, da der Lack auch während des Spülvorgangs bis zu der Farbdüse 5 angedrückt bleiben kann. Eine weitere Besonderheit dieser bekannten Konstruktion besteht darin, dass auch die Mantelfläche 9 des Glockentellers 3 gespült werden kann. Hierzu zweigt von dem gemeinsamen Spülmittelkanal 11 eine Spülmittelbohrung 12 ab, die das Spülmittel durch einen weiteren Spülmittelkanal 13 in dem Glockenteller 3 in einen ringförmigen Außenspülraum des Glockentellers 3 leitet, von wo das Spülmittel dann auf die äußere Mantelfläche 9 des Glockentellers 3 gelangt. Diese Außenspülung ist an sich auch aus EP 0 715 896 A2 bekannt und muss deshalb nicht näher beschrieben werden.

    [0006] Nachteilig an dieser bekannten Konstruktion ist die Tatsache, dass bei einem zu geringen Spülmitteldruck nur die Rückseite der Verteilerscheibe 6, welche der Farbdüse 5 gegenüber liegt, gereinigt wird, wohingegen eine Verteilerscheibenaufnahme 15 Verschmutzungen behält, da die Spülmittelturbulenzen und der Rückprall des Spülmittels von der Verteilerscheibe 6 nicht ausreichend sind, um auch die Verteilerscheibenaufnahme 15 vollständig mit Spülmittel zu reinigen.

    [0007] Figur 3 zeigt ebenfalls eine bekannte Konstruktion eines Glockentellers 3, die teilweise mit den vorstehend beschriebenen herkömmlichen Glockentellern 3 übereinstimmt, so dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die vorstehende Beschreibung verwiesen wird, wobei für entsprechende Einzelheiten die selben Bezugszeichen verwendet werden.

    [0008] Eine Besonderheit dieses Ausführungsbeispiels besteht darin, dass der Spülmittelkanal 11 in Spülmittelauslässe mündet, die gegenüber der vorderen Stirnseite der Farbdüse 5 axial nach hinten versetzt sind.

    [0009] Nachteilig an dieser Konstruktion mit axial zurückgesetzten Spülmittelauslässen ist jedoch die ungenügende Reinigung der Mittelbohrung der Verteilerscheibenaufnahme 15 und der Farbdüse 5.

    [0010] Schließlich ist zum Stand der Technik noch hinzuweisen auf US 2008/0277496 A1. Auch aus dieser Druckschrift ist jedoch nicht bekannt, gezielt einen Ringspalt zwischen einer Farbdüse und einer ringförmig umgebenden Verteilerscheibenaufnahme zu spülen.

    [0011] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine entsprechend verbesserte Farbdüse zu schaffen.

    [0012] Vorzugsweise soll die erfindungsgemäße Farbdüse ein Kurzspülen ermöglichen und darüber hinaus eine befriedigende Reinigungswirkung innerhalb des gesamten Glockentellers erreichen und zwar sowohl an der Verteilerscheibe, der Farbdüse, der äußeren Mantelfläche des Glockentellers und der Verteilerscheibenaufnahme, falls diese nicht Teil des Glockentellers ist.

    [0013] Diese Aufgabe wird durch eine erfindungsgemäße Farbdüse gemäß dem Hauptanspruch gelöst.

    [0014] Die Erfindung beruht auf der technisch-physikalischen Erkenntnis, dass die in der Farbdüse stirnseitig angeordneten Spülmittelauslässe zwar die Verteilerscheibe in befriedigender Weise reinigen können, nicht dagegen den Ringspalt zwischen der Farbdüse und der umgebenden Verteilerscheibe.

    [0015] Weiterhin beruht die Erfindung auf der technisch-physikalischen Erkenntnis, dass ein axiales Zurücksetzen der Spülmittelauslässe zu einer Verschlechterung der Reinigungswirkung an der Verteilerscheibe führt.

    [0016] Die Erfindung umfasst deshalb die allgemeine technische Lehre, in der Farbdüse getrennte Spülmittelauslässe vorzusehen, die einerseits die Verteilerscheibe und andererseits den Ringspalt zwischen der Farbdüse und der umgebenden Verteilerscheibenaufnahme (d.h. in der Regel dem Glockenteller) reinigen sollen, was eine gleichzeitige Reinigung ermöglicht.

    [0017] Die erfindungsgemäße Farbdüse umfasst deshalb zunächst in herkömmlicher Weise einen gemeinsamen Spülmittelkanal zur Durchleitung eines Spülmittels zum Spülen des Glockentellers. Dieser Spülmittelkanal mündet in einen ersten Spülmittelauslass, der zum Spülen der Verteilerscheibe dient und das Spülmittel im Wesentlichen axial nach vorne auf die Verteilerscheibe des Glockentellers richtet. Darüber hinaus weist die erfindungsgemäße Farbdüse einen zweiten Spülmittelauslass auf, der im montierten Zustand der Farbdüse in den Ringspalt zwischen der Verteilerscheibenaufnahme und der Farbdüse ausmündet, um diesen Ringspalt mit dem Spülmittel zu reinigen. Die erfindungsgemäße Farbdüse weist also einen gemeinsamen Spülmittelkanal auf, der in der Farbdüse verzweigt und getrennte Spülmittelauslässe mit dem Spülmittel speist.

    [0018] Zusätzlich zu den beiden vorstehend beschriebenen Spülmittelauslässen zum Spülen der Verteilerscheibe bzw. zum Spülen des Ringspalts zwischen der Farbdüse und der Verteilerscheibenaufnahme weist die Farbdüse vorzugsweise einen dritten Spülmittelauslass auf, der ebenfalls von dem gemeinsamen Spülmittelkanal mit dem Spülmittel gespeist wird und eine Außenspülung ermöglicht, wie beispielsweise in EP 0 715 896 A2 beschrieben ist, so dass diese Druckschrift der vorliegenden Beschreibung hinsichtlich der konstruktiven Details der Außenspülung in vollem Umfang zuzurechnen ist.

    [0019] In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung verzweigt der gemeinsame Spülmittelkanal also in mindestens drei verschiedene Spülmittelauslässe, die unterschiedliche Bereiche des Glockentellers spülen sollen. So dient der erste Spülmittelauslass an der Stirnseite der Farbdüse primär zum Spülen der Verteilerscheibe und der Glockentellerinnenfläche. Der zweite Spülmittelauslass dient dagegen hauptsächlich zum Spülen des Ringspalts zwischen der Farbdüse und der umgebenden Verteilerscheibenaufnahme. Der dritte Spülmittelauslass dient dagegen hauptsächlich zur Außenspülung, d.h. zur Spülung der äußeren Mantelfläche des Glockentellers.

    [0020] Die erfindungsgemäße Farbdüse ist hierbei vorzugsweise so konstruiert, dass der über den gemeinsamen Spülmittelkanal zugeführte Spülmittelstrom in mehrere Teilströme aufgeteilt wird, die in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen und den jeweiligen Spülmittelauslässen zugeführt werden.

    [0021] So gibt der erste Spülmittelauslass für die Spülung der Verteilerscheibe und der Innenfläche des Glockentellers vorzugsweise einen Anteil von 3/7-5/7 des gesamten Spülmittelvolumenstroms ab, was in der Regel einem Spülmittelvolumenstrom von 360-440 ml/min entspricht. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung gibt der erste Spülmittelauslass einen Anteil von 4/7 des gesamten Spülmittelstroms ab. Dies ist vom Spülmitteldruck und der Verschlauchung abhängig und kann daher von dem o. g. Wertebereich sowohl nach oben als auch nach unten abweichen.

    [0022] Der zweite Spülmittelauslass für die Spülung des Ringspalts zwischen der Verteilerscheibenaufnahme und der Farbdüse gibt dagegen vorzugsweise einen Anteil von weniger als 2/7 der gesamten Spülmittelmenge ab, was einer Spülmittelmenge von bis zu 110 ml/min entspricht. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung gibt der zweite Spülmittelauslass einen Anteil von 1/7 der gesamten Spülmittelmenge ab.

    [0023] Der dritte Spülmittelauslass für die Außenspülung gibt dagegen vorzugsweise einen Anteil von 1/7-3/7 an der gesamten Spülmittelmenge ab, was einer Spülmittelmenge von 180-220 ml/min entspricht. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Anteil für die Außenspülung 2/7 der gesamten Spülmittelmenge.

    [0024] Der gesamte Spülmittelmenge liegt hierbei vorzugsweise im Bereich von 10-40ml.

    [0025] Die vorstehend erwähnte Aufteilung des Spülmittelstroms auf die verschiedenen Teilströme wird vorzugsweise durch eine entsprechende konstruktive Gestaltung und Dimensionierung der Spülmittelauslässe bzw. der vorgelagerten Spülmittelbohrungen erreicht.

    [0026] So weist der zweite Spülmittelauslass für die Spülung des Ringspalts zwischen der Farbdüse und der umgebenden Verteilerscheibenaufnahme vorzugsweise einen Durchmesser auf, der kleiner ist als 1 mm, 0,7 mm, 0,5 mm oder sogar kleiner als 0,35 mm. Dadurch wird erreicht, dass über den zweiten Spülmittelauslass nur eine relativ geringe Spülmittelmenge abgezweigt wird, so dass für die Spülung der restlichen Bereiche des Glockentellers genügend Spülmittel verbleibt.

    [0027] Weiterhin ist zu erwähnen, dass der zweite Spülmittelauslass für die Spülung des Ringspalts zwischen der Verteilerscheibenaufnahme und der Farbdüse vorzugsweise in einem bestimmten axialen Abstand hinter der Vorderseite der Farbdüse angeordnet ist. Der zweite Spülmittelauslass ist also vorzugsweise gegenüber der vorderen Stirnseite der Farbdüse axial zurückversetzt, wobei der axiale Abstand zu der Vorderseite der Farbdüse vorzugsweise im Bereich von 4-5 mm liegt. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung beträgt der Abstand zwischen der Vorderseite der Farbdüse und dem zweiten Spülmittelauslass 4,5 mm +/- 0,2 mm. Damit wird gewährleistet, dass mehr als die Hälfte der Innenfläche der Verteilerscheibenaufnahme gereinigt wird und keine Spülmittel nach hinten in Richtung des Farbrohrs oder zu den Außenspülbohrungen gelangt.

    [0028] Ferner ist zu erwähnen, dass der zweite Spülmittelauslass das Spülmittel vorzugsweise schräg nach vorne und nach außen ausgibt, wobei der Spülmittelauslass einen bestimmten Austrittswinkel in Bezug auf die Drehachse des Glockentellers aufweist. Der Austrittswinkel des zweiten Spülmittelauslasses liegt vorzugsweise im Bereich von 0-15°, wobei der Austrittswinkel in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung im Wesentlichen 3° beträgt. Es besteht jedoch im Rahmen der Erfindung auch die Möglichkeit, dass der Austrittswinkel 0° ist.

    [0029] In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist der gemeinsame Spülmittelkanal einen stromaufwärts gelegenen Leitungsabschnitt und einen stromabwärts gelegenen Leitungsabschnitt auf, wobei der stromaufwärts gelegene Leitungsabschnitt einen größeren Leitungsquerschnitt aufweist als der stromabwärts gelegene Leitungsabschnitt. Der gemeinsame Spülmittelkanal erweitert sich also vorzugsweise mit einer Stufe, wobei der zweite Spülmittelauslass für die Spülung des Ringspalts zwischen der Verteilerscheibenaufnahme und der Farbdüse vorzugsweise aus dem stromaufwärts gelegenen Leitungsabschnitt des gemeinsamen Spülmittelkanals abzweigt, d.h. aus dem Leitungsabschnitt mit dem größeren Leitungsquerschnitt. Hierzu ist auch zu erwähnen, dass der zweite Spülmittelauslass für die Spülung des Ringspalts vorzugsweise an dem Übergang von dem stromaufwärts gelegenen größeren Leitungsabschnitt zu dem stromabwärts gelegenen kleineren Leitungsabschnitt des gemeinsamen Spülmittelkanals abzweigt, was sich als strömungstechnisch günstig erwiesen hat.

    [0030] Alternativ besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass der zweite Spülmittelauslass für die Spülung des Ringspalts zwischen der Verteilerscheibenaufnahme und der Farbdüse aus dem stromabwärts gelegenen Leitungsabschnitt des gemeinsamen Spülmittelkanals abzweigt.

    [0031] Der dritte Spülmittelauslass für die Außenspülung zweigt dagegen vorzugsweise aus dem stromaufwärts gelegenen Leitungsabschnitt des gemeinsamen Spülmittelkanals ab, wo der Spülmittelkanal einen größeren Leitungsquerschnitt aufweist.

    [0032] Der erste Spülmittelauslass für die Spülung der Verteilerscheibe ist dagegen vorzugsweise an der Stirnseite der Farbdüse und/oder am Ende des stromabwärts gelegenen Leitungsabschnitts angeordnet.

    [0033] Weiterhin ist zu erwähnen, dass in der Farbdüse in der Regel ein Beschichtungsmittelkanal in axialer Richtung verläuft, um das zu applizierende Beschichtungsmittel durchzuleiten, wobei der Beschichtungsmittelkanal vorzugsweise über die gesamte Länge der Farbdüse axial durchgeht und in einer Auslassbohrung in der vorderen Stirnseite der Farbdüse endet. Auch der Beschichtungsmittelkanal ist vorzugsweise in einen stromaufwärts gelegenen Leitungsabschnitt mit einem größeren Leitungsquerschnitt und einen stromabwärts gelegenen Leitungsabschnitt mit einem kleineren Leitungsquerschnitt unterteilt, wobei der stromabwärts gelegene Leitungsabschnitt mit dem kleineren Leitungsquerschnitt in der Farbdüse exzentrisch verlaufen kann, um seitlich genügend Platz für den ersten Spülmittelauslass zu lassen.

    [0034] Alternativ besteht die Möglichkeit, dass der stromaufwärts gelegene Leitungsabschnitt des Beschichtungsmittelkanals einen kleineren Leitungsquerschnitt aufweist als der stromabwärts gelegene Leitungsabschnitt.

    [0035] Ferner besteht auch die Möglichkeit, dass sich der Beschichtungsmittelkanal konisch verjüngt oder erweitert.

    [0036] Es wurde bereits vorstehend erwähnt, dass der erfindungsgemäß vorgesehene zweite Spülmittelauslass dazu dient, den Ringspalt zwischen der Farbdüse und der umgebenen Verteilerscheibenaufnahme zu spülen. Hierzu ist zu erwähnen, dass die erfindungsgemäße Farbdüse zwei zylindrische Düsenabschnitte aufweist, zwischen denen ein konischer Düsenabschnitt angeordnet ist, wobei der von dem zweiten Spülmittelauslass gereinigte Ringspalt den konischen Düsenabschnitt ringförmig umgibt. Der konische Düsenabschnitt der Farbdüse kann hierbei einen Konuswinkel aufweisen, der beispielsweise im Bereich von 20-30° liegen kann. Weiterhin ist zu erwähnen, dass der konische Düsenabschnitt absatzfrei in den distalen zylindrischen Düsenabschnitt übergeht, wohingegen an dem Übergang von dem konischen Düsenabschnitt zu dem proximalen zylindrischen Düsenabschnitt ein Absatz auftreten kann.

    [0037] Der im Rahmen der Erfindung verwendete Begriff eines Ringspaltes stellt also auf einen Ringspalt ab, der einen konischen Düsenabschnitt der Farbdüse umgibt. Hierbei mündet der zusätzliche zweite Spülmittelauslass aus der Mantelfläche des konischen Düsenabschnitts aus, um das Spülmittel direkt in den Ringspalt abzugeben.

    [0038] Ferner ist zu erwähnen, dass die Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebene erfindungsgemäße Farbdüse als einzelnes Bauteil beschränkt ist. Die Erfindung umfasst vielmehr auch einen Glockenteller mit einer darin befindlichen Farbdüse sowie einen kompletten Rotationszerstäuber mit einem derartigen Glockenteller.

    [0039] Ferner ist zu erwähnen, dass die Verteilerscheibe bei dem erfindungsgemäßen Glockenteller ein fester Bestandteil des Glockentellers sein kann. Es besteht jedoch alternativ auch die Möglichkeit, dass die Verteilerscheibe als separates Bauteil ausgebildet ist und in dem Glockenteller montiert wird.

    [0040] Schließlich umfasst die Erfindung auch eine Lackieranlage mit mindestens einem solchen Rotationszerstäuber, der die erfindungsgemäße Farbdüse enthält.

    [0041] Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet oder werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine Querschnittsansicht eines herkömmlichen Glockentellers mit einer Farbdüse ohne einen zusätzlichen Spülmittelkanal,
    Fig. 2
    eine Querschnittsansicht eines herkömmlichen Glockentellers mit einer Farbdüse mit einem separaten Spülmittelkanal, der auch eine Außenspülung ermöglicht,
    Fig. 3
    eine Querschnittsansicht eines herkömmlichen Glockentellers mit axial zurückgesetzten Spülmittelauslässen,
    Fig. 4A
    eine Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Farbdüse,
    Fig. 4B
    die erfindungsgemäße Farbdüse gemäß Fig. 4A mit der schematisch dargestellten umgebenden Verteilerscheibenaufnahme.


    [0042] Die in den Fig. 4A und 4B dargestellte erfindungsgemäße Farbdüse 5 stimmt teilweise mit den eingangs beschriebenen herkömmlichen Farbdüsen 5 überein, so dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die vorstehende Beschreibung verwiesen wird, wobei für entsprechende Einzelheiten die selben Bezugszeichen verwendet werden.

    [0043] Die Farbdüse 5 weist einen axial durchgehenden Farbkanal 10 auf, der aus zwei hintereinander angeordneten Leitungsabschnitten 10.1, 10.2 besteht. Der stromabwärts gelegene Leitungsabschnitt 10.2 des Farbkanals 10 weist in diesem Ausführungsbeispiel einen kleineren Leitungsquerschnitt auf als der stromaufwärts gelegene Leitungsabschnitt 10.1 des Farbkanals, was jedoch in der Praxis auch anders realisiert werden kann. Darüber hinaus ist der stromabwärts gelegene Leitungsabschnitt 10.2 des Farbkanals 10 in dem vorderen Teil der Farbdüse 5 exzentrisch angeordnet, um dort genügend Platz für die Führung des Spülmittelkanals 11 zu lassen.

    [0044] Auch der Spülmittelkanal 11 weist einen stromaufwärts gelegenen Leitungsabschnitt 11.1 und einen stromabwärts gelegenen Leitungsabschnitt 11.2 auf, wobei der stromabwärts gelegene Leitungsabschnitt 11.2 einen kleineren Leitungsquerschnitt aufweist als der stromaufwärts gelegene Leitungsabschnitt 11.1.

    [0045] Der stromabwärts gelegene Leitungsabschnitt 11.2 des Spülmittelkanals 11 mündet schließlich in einen Spülmittelauslass 16, der in der vorderen Stirnseite der Farbdüse 5 angeordnet ist und einen ersten Spülmittelstrom S1 im Wesentlichen axial ausgibt, wobei der erste Spülmittelstrom S1 im Wesentlichen dazu dient, die Verteilerscheibe 6 und die Innenflächen des Glockentellers 3 mit dem Spülmittel zu reinigen.

    [0046] Weiterhin zweigt von dem stromaufwärts gelegenen Leitungsabschnitt 11.1 des Spülmittelkanals 11 eine Spülmittelbohrung 17 ab, die in einen zweiten Spülmittelauslass 18 mündet, wobei der zweite Spülmittelauslass 18 einen zweiten Spülmittelstrom S2 ausgibt, der im Wesentlichen zum Spülen eines Ringspalts 19 (vgl. Fig. 4B) zwischen der Farbdüse 5 und der umgebenden Verteilerscheibenaufnahme 15 dient.

    [0047] Der zweite Spülmittelauslass 18 ist hierbei gegenüber der vorderen Stirnseite der Farbdüse 5 um einen Abstand a = 4,5 mm axial zurückversetzt. Damit wird gewährleistet, dass mehr als die Hälfte der Innenfläche der Verteilerscheibenaufnahme 15 gereinigt wird und kein Spülmittel nach hinten gelangt.

    [0048] Weiterhin ist zu erwähnen, dass der zweite Spülmittelauslass 18 einen bestimmten Austrittswinkel α = 3° gegenüber einer Drehachse 20 des Glockentellers 3 aufweist.

    [0049] Schließlich zweigt von dem stromaufwärts gelegenen Leitungsabschnitt 11.1 des Spülmittelkanals 11 eine weitere Spülmittelbohrung 21 ab, die in einem weiteren Spülmittelauslass 22 ausmündet. Über den Spülmittelauslass 22 wird ein dritter Spülmittelstrom S3 abgegeben, der zur Außenspülung des Glockentellers 3 dient.

    [0050] Die Abmessungen der Spülmittelauslässe 16, 18 und 22 und der Spülmittelbohrungen 17, 21 sowie der Leitungsabschnitte 11.1, 11.2 des Spülmittelkanals 11 sind hierbei so ausgelegt, dass ein eingangsseitig zugeführter Spülmittelstrom S in dem folgenden Verhältnis auf die einzelnen Spülmittelströme S1, S2 und S3 aufgeteilt wird:






    Bezugszeichenliste:



    [0051] 
    1
    Rotationszerstäuber
    2
    Turbinenwelle
    3
    Glockenteller
    4
    Farbrohr
    5
    Farbdüse
    6
    Verteilerscheibe
    7
    Lenkluftring
    8
    Lenkluftdüsen
    9
    Mantelfläche
    10
    Farbkanal
    10.1
    Leitungsabschnitt des Farbkanals
    10.2
    Leitungsabschnitt des Farbkanals
    11
    Spülmittelkanal
    11.1
    Leitungsabschnitt des Spülmittelkanals
    11.2
    Leitungsabschnitt des Spülmittelkanals
    12
    Spülmittelbohrung
    13
    Spülmittelkanal
    14
    Außenspülraum
    15
    Verteilerscheibenaufnahme
    16
    Spülmittelauslass
    17
    Spülmittelbohrung
    18
    Spülmittelauslass
    19
    Ringspalt
    20
    Drehachse
    21
    Spülmittelbohrung
    22
    Spülmittelauslass
    S
    Spülmittelstrom
    S1
    Erster Spülmittelstrom
    S2
    Erster Spülmittelstrom
    S3
    Dritter Spülmittelstrom



    Ansprüche

    1. Farbdüse (5), die in einen Glockenteller (3) eines Rotationszerstäubers einsetzbar ist und im eingesetzten Zustand einen Ringspalt (19) zwischen der Farbdüse (5) und einer Verteilerscheibenaufnahme (15) des Glockentellers (3) bildet, mit

    a) einem in der Farbdüse (5) verlaufenden gemeinsamen Spülmittelkanal (11) zur Durchleitung eines Spülmittels zum Spülen des Glockentellers (3),

    b) einem ersten Spülmittelauslass (16), der von dem gemeinsamen Spülmittelkanal (11) mit dem Spülmittel gespeist wird und im Wesentlichen axial nach vorne auf eine Verteilerscheibe (6) des Glockentellers (3) gerichtet ist,

    c) einem zweiten Spülmittelauslass (18), der von dem gemeinsamen Spülmittelkanal (11) mit dem Spülmittel gespeist wird,

    d) einem distalen Düsenabschnitt mit einer im Wesentlichen zylindrischen Außenkontur,

    e) einem proximalen Düsenabschnitt mit einer im Wesentlichen zylindrischen Außenkontur, und

    f) einem mittleren konischen Düsenabschnitt, der in axialer Richtung zwischen dem proximalen zylindrischen Düsenabschnitt und dem distalen zylindrischen Düsenabschnitt angeordnet ist und sich konisch in Richtung des distalen Düsenabschnitts verjüngt, wobei der Übergang von dem mittleren Düsenabschnitt auf den distalen zylindrischen Düsenabschnitt im Wesentlichen absatzfrei ist,
    dadurch gekennzeichnet,

    g) dass der zweite Spülmittelauslass (18) im montierten Zustand in den den kischen Düsenabschnitt umgebenden Ringspalt (19) zwischen der Verteilerscheibenaufnahme (15) und der Farbdüse (5) ausmündet, um den Ringspalt (19) mit dem Spülmittel zu reinigen.


     
    2. Farbdüse (5) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,

    a) dass der Glockenteller (3) einen Außenspülraum (14) aufweist, um eine Außenspülung des Glockentellers (3) mit dem Spülmittel zu ermöglichen, und

    b) dass die Farbdüse (5) einen dritten Spülmittelauslass (22) aufweist, der von dem gemeinsamen Spülmittelkanal (11) mit dem Spülmittel gespeist wird, und

    c) dass der dritte Spülmittelauslass (22) das Spülmittel in den Außenspülraum (14) leitet.


     
    3. Farbdüse (5) nach den Ansprüchen 1 und 2,
    dadurch gekennzeichnet,

    a) dass der gemeinsame Spülmittelkanal (11) eine bestimmte Gesamtmenge des Spülmittels zuführt, wobei die Gesamtmenge insbesondere im Bereich von 10-40ml liegt,

    b) dass der erste Spülmittelauslass (16) für die Spülung der Verteilerscheibe (6) konstruktionsbedingt einen bestimmten Anteil an der Gesamtmenge des Spülmittels abgibt, wobei dieser Anteil im Bereich von 3/7 bis 5/7 und oder im Bereich von 360-440ml/min liegt,

    c) dass der zweite Spülmittelauslass (18) für die Spülung des Ringspalts (19) zwischen der Verteilerscheibenaufnahme (15) und der Farbdüse (5) konstruktionsbedingt einen bestimmten Anteil an der Gesamtmenge des Spülmittels abgibt, wobei dieser Anteil kleiner als 2/7 ist und/oder im Bereich von 90-110ml/min liegt, und/oder

    d) dass der dritte Spülmittelauslass (22) für die Außenspülung konstruktionsbedint einen bestimmten Anteil an der Gesamtmenge des Spülmittels abgibt, wobei dieser Anteil im Bereich von 1/7 bis 3/7 und/oder im Bereich von 180ml-220ml/min liegt.


     
    4. Farbdüse (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Spülmittelauslass (18) für die Spülung des Ringspalts (19) zwischen der Verteilerscheibenaufnahme (15) und der Farbdüse (5) einen Durchmesser aufweist, der kleiner ist als 1mm, 0,7mm, 0,5mm oder sogar kleiner als 0,35mm.
     
    5. Farbdüse (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,

    a) dass der zweite Spülmittelauslass (18) für die Spülung des Ringspalts (19) zwischen der Verteilerscheibenaufnahme (15) und der Farbdüse (5) in einem bestimmten axialen Abstand (a) hinter der Vorderseite der Farbdüse (5) angeordnet ist, und

    b) dass der Abstand (a) größer ist als 2mm, 3mm, 4mm oder 4,3mm, und/oder

    c) dass der Abstand (a) kleiner ist als 7mm, 6mm, 5mm, 4,7mm, und/oder

    d) dass der Abstand (a) im Wesentlichen 4,5mm beträgt.


     
    6. Farbdüse (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,

    a) dass das Spülmittel schräg nach vorne und nach außen aus der zweiten Spülmittelauslass (18) ausgegeben wird, und/oder

    b) dass das Spülmittel mit einem bestimmten Austrittswinkel (α) in Bezug auf die Drehachse des Glockentellers (3) nach aus dem zweiten Spülmittelauslass (18) austritt, und

    c) dass der Austrittswinkel (α) kleiner als 25°, 20°, 15°, 10° oder 5° ist, insbesondere im Wesentlichen 3°.


     
    7. Farbdüse (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der gemeinsame Spülmittelkanal (11) einen stromaufwärts gelegenen Leitungsabschnitt (11.1) und einen stromabwärts gelegenen Leitungsabschnitt (11.2) aufweist, wobei der stromaufwärts gelegenen Leitungsabschnitt (11.1) einen größeren Leitungsquerschnitt aufweist als der stromabwärts gelegene Leitungsabschnitt (11.2).
     
    8. Farbdüse (5) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Spülmittelauslass (18) für die Spülung des Ringspalts (19) zwischen der Verteilerscheibenaufnahme (15) und der Farbdüse (5) aus dem stromaufwärts gelegenen Leitungsabschnitt (11.1) des gemeinsamen Spülmittelkanals (11) abzweigt.
     
    9. Farbdüse (5) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Spülmittelauslass (18) für die Spülung des Ringspalts (19) zwischen der Verteilerscheibenaufnahme (15) und der Farbdüse (5) am Übergang zwischen dem stromaufwärts gelegenen Leitungsabschnitt (11.1) und dem stromabwärts gelegenen Leitungsabschnitt (11.2) aus dem gemeinsamen Spülmittelkanal (11) abzweigt.
     
    10. Farbdüse (5) nach Anspruch 2 und einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Spülmittelauslass (22) für die Außenspülung aus dem stromaufwärts gelegenen Leitungsabschnitt (11.1) des gemeinsamen Spülmittelkanals (11) abzweigt.
     
    11. Farbdüse (5) nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Spülmittelauslass (16) für die Spülung der Verteilerscheibe (6) an der Stirnseite der Farbdüse (5) und/oder am Ende des stromabwärts gelegenen Leitungsabschnitts (11.2) angeordnet ist.
     
    12. Farbdüse (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,

    a) dass in der Farbdüse (5) ein Beschichtungsmittelkanal (10, 10.1, 10.2) axial verläuft, um ein zu applizierendes Beschichtungsmittel durchzuleiten, und/oder

    b) dass der Beschichtungsmittelkanal (10, 10.1, 10.2) über die gesamte Länge der Farbdüse (5) axial durchgeht, und/oder

    c) dass der Beschichtungsmittelkanal (10, 10.1, 10.2) einen stromaufwärts gelegenen Leitungsabschnitt (10.1) und einen stromabwärts gelegenen Leitungsabschnitt (10.2) aufweist, wobei der stromaufwärts gelegenen Leitungsabschnitt (10.1) einen größeren Leitungsquerschnitt aufweist als der stromabwärts gelegene Leitungsabschnitt (10.2), und/oder

    d) dass der stromabwärts gelegene Leitungsabschnitt (10.2) des Beschichtungsmittelkanals (10) in der Farbdüse (5) in Bezug auf die Drehachse (20) des Glockentellers (3) exzentrisch verläuft ist, und/oder

    e) dass der Beschichtungsmittelkanal (10, 10.1, 10.2) konisch verläuft.


     
    13. Farbdüse (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

    a) dass der Ringspalt (19), in den der zweite Spülmittelauslass (18) ausmündet, den mittleren konischen Düsenabschnitt der Farbdüse (5) umgit, und/oder

    b) dass der mittlere konische Düsenabschnitt einen Konuswinkel aufweist, der größer ist als 2°, 5° oder 8°,

    c) dass der mittlere konische Düsenabschnitt einen Konuswinkel aufweist, der kleiner ist als 30°, 20°, 15° oder 10°, und/oder

    d) dass die Außenkontur am Übergang von dem proximalen Düsenabschnitt auf den distalen Düsenabschnitt einen Absatz aufweist.


     
    14. Farbdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen konischen Düsenabschnitt, der von dem zu spülenden Ringspalt (19) umgeben ist, wobei der zweite Spülmittelauslass (18) aus dem konischen Düsenabschnitt ausmündet und das Spülmittel direkt in den umgebenden Ringspalt (19) abgibt.
     
    15. Glockenteller (3) für einen Rotationszerstäuber mit

    a) einer Verteilerscheibenaufnahme (15),

    b) einer Verteilerscheibe (6), die an der Verteilerscheibenaufnahme (15) befestigt ist,

    c) einer Farbdüse (5), die in die Verteilerscheibenaufnahme (15) eingesetzt ist,

    d) einem Ringspalt (19) zwischen der Farbdüse (5) und der umgebenden Verteilerscheibenaufnahme (15),
    dadurch gekennzeichnet,

    e) dass die Farbdüse (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist.


     
    16. Rotationszerstäuber (1) mit einem Glockenteller (3) nach Anspruch 15.
     
    17. Lackieranlage zur Lackierung von Kraftfahrzeugkarosseriebauteilen mit einem Rotationszerstäuber (1) nach Anspruch 16.
     


    Claims

    1. A paint nozzle (5), which can be inserted into a bell cup (3) of a rotary atomizer and, when in the inserted state, forms an annular gap (19) between the paint nozzle (5) and a distributor disc receptacle (15) of the bell cup (3), with

    a) a common rinsing agent channel (11) which runs in the paint nozzle (5) for conducting a rinsing agent for rinsing the bell cup (3),

    b) a first rinsing agent outlet (16), which is supplied with the rinsing agent by the common rinsing agent channel (11) and is directed essentially axially forwards onto a distributor disc (6) of the bell cup (3),

    c) a second rinsing agent outlet (18), which is supplied with the rinsing agent by the common rinsing agent channel (11),

    d) a distal nozzle section with an essentially cylindrical outer contour,

    e) a proximal nozzle section with an essentially cylindrical outer contour, and

    f) a central nozzle section, which is arranged in the axial direction between the proximal nozzle section and the distal nozzle section and tapers conically in the direction of the distal nozzle section, wherein the transition from the central nozzle section to the distal nozzle section is essentially step-free,
    characterized in that

    g) the second rinsing agent outlet (18), when in the mounted state, opens into the annular gap (19) surrounding the conical nozzel section between the distributor disc receptacle (15) and the paint nozzle (5) in order to clean the annular gap (19) with the rinsing agent.


     
    2. The paint nozzle (5) according to Claim 1, characterized in that

    a) the bell cup (3) has an external rinsing chamber (14) in order to allow external rinsing of the bell cup (3) with the rinsing agent, and

    b) the paint nozzle (5) has a third rinsing agent outlet (22), which is supplied with the rinsing agent by the common rinsing agent channel (11), and

    c) the third rinsing agent outlet (22) conducts the rinsing agent into the external rinsing chamber (14).


     
    3. The paint nozzle (5) according to Claims 1 and 2, characterized in that

    a) the common rinsing agent channel (11) supplies a certain total quantity of the rinsing agent, wherein the total quantity is in particular in the range of 10 - 40 ml,

    b) the first rinsing agent outlet (16) for rinsing the distributor disc (6) outputs a certain proportion of the total quantity of rinsing agent owing to its design, wherein this proportion is in the range of 3/7 to 1/7 or in the range of 360-440 ml/min,

    c) the second rinsing agent outlet (18) for rinsing the annular gap (19) between the distributor disc receptacle (15) and the paint nozzle (5) outputs a certain proportion of the total quantity of rinsing agent owing to its design, wherein this proportion is less than 1/7 and/or in the range of 90 - 110 ml/min, and/or

    d) the third rinsing agent outlet (22) for external rinsing outputs a certain proportion of the total quantity of rinsing agent owing to its design, wherein this proportion is in the range of 1/7 to 3/7 and/or in the range of 180 ml - 220 ml/min.


     
    4. The paint nozzle (5) according to one of the preceding claims, characterized in that the second rinsing agent outlet (18) for rinsing the annular gap (19) between the distributor disc receptacle (15) and the paint nozzle (5) has a diameter which is smaller than 1 mm, 0.7 mm, 0.5 mm or even smaller than 0.35 mm.
     
    5. The paint nozzle (5) according to one of the preceding claims, characterized in that

    a) the second rinsing agent outlet (18) for rinsing the annular gap (19) between the distributor disc receptacle (15) and the paint nozzle (5) is arranged at a certain axial distance (a) behind the front of the paint nozzle (5), and

    b) the distance (a) is greater than 2 mm, 3 mm, 4 mm or 4.3 mm, and/or

    c) the distance (a) is less than 7 mm, 6 mm, 5 mm, 4.7 mm,
    and/or

    d) the distance (a) is essentially 4.5 mm.


     
    6. The paint nozzle (5) according to one of the preceding claims, characterized in that

    a) the rinsing agent is output obliquely forwards and outwards from the second rinsing agent outlet (18), and/or

    b) the rinsing agent exits from the second rinsing agent outlet (18) at a certain exit angle (α) in relation to the axis of rotation of the bell cup (3), and

    c) the exit angle (α) is less than 25°, 20°, 15°, 10° or 5°, in particular essentially 3°.


     
    7. The paint nozzle (5) according to one of the preceding claims, characterized in that the common rinsing agent channel (11) has an upstream duct section (11.1) and a downstream duct section (11.2), wherein the upstream duct section (11.1) has a greater duct cross section than the downstream duct section (11.2).
     
    8. The paint nozzle (5) according to Claim 7, characterized in that the second rinsing agent outlet (18) for rinsing the annular gap (19) between the distributor disc receptacle (15) and the paint nozzle (5) branches off from the upstream duct section (11.1) of the common rinsing agent channel (11).
     
    9. The paint nozzle (5) according to Claim 7 or 8, characterized in that the second rinsing agent outlet (18) for rinsing the annular gap (19) between the distributor disc receptacle (15) and the paint nozzle (5) branches off from the common rinsing agent channel (11) at the transition between the upstream duct section (11.1) and the downstream duct section (11.2).
     
    10. The paint nozzle (5) according to claim 2 and one of Claims 7 to 9, characterized in that the third rinsing agent outlet (22) for external rinsing branches off from the upstream duct section (11.1) of the common rinsing agent channel (11).
     
    11. The paint nozzle (5) according to one of Claims 7 to 10, characterized in that the first rinsing agent outlet (16) for rinsing the distributor disc (6) is arranged at the end face of the paint nozzle (5) and/or at the end of the downstream duct section (11.2).
     
    12. The paint nozzle (5) according to one of the preceding claims, characterized in that

    a) a coating agent channel (10, 10.1, 10.2) runs axially in the paint nozzle (5) in order to conduct a coating agent to be applied, and/or

    b) the coating agent channel (10, 10.1, 10.2) passes axially through the entire length of the paint nozzle (5), and/or

    c) the coating agent channel (10, 10.1, 10.2) has an upstream duct section (10.1) and a downstream duct section (10.2), the upstream duct section (10.1) having a greater duct cross section than the downstream duct section (10.2), and/or

    d) the downstream duct section (10.2) of the coating agent channel (10) runs eccentrically in the paint nozzle (5) in relation to the axis of rotation (20) of the bell cup (3), and/or

    e) the coating agent channel (10, 10.1, 10.2) runs conically.


     
    13. The paint nozzle (5) according to one of the preceding claims, characterized in that

    a) the annular gap (19) into which the second rinsing agent outlet (18) opens surrounds the central conical nozzle section of the paint nozzle (5), and/or

    b) the central conical nozzle section has a cone angle which is greater than 2°, 5° or 8°,

    c) the central conical nozzle section has a cone angle which is less than 30°, 20°, 15° or 10°, and/or

    d) the outer contour has a step at the transition from the proximal nozzle section to the distal nozzle section.


     
    14. The paint nozzle according to one of the preceding claims, characterized by a conical nozzle section which is surrounded by the annular gap (19) to be rinsed, wherein the second rinsing agent outlet (18) opens out of the conical nozzle section and outputs the rinsing agent directly into the surrounding annular gap (19).
     
    15. A bell cup (3) for a rotary atomizer, having

    a) a distributor disc receptacle (15),

    b) a distributor disc (6), which is fastened to the distributor disc receptacle (15),

    c) a paint nozzle (5), which is inserted into the distributor disc receptacle (15),

    d) an annular gap (19) between the paint nozzle (5) and the surrounding distributor disc receptacle (15), characterized in that

    e) the paint nozzle (5) is formed according to one of the preceding claims.


     
    16. A rotary atomizer (1) having a bell cup (3) according to Claim 15.
     
    17. A painting installation for painting motor vehicle body parts, having a rotary atomizer (1) according to Claim 16.
     


    Revendications

    1. Buse de peinture (5), qui peut être insérée dans un plateau à cloche (3) d'un pulvérisateur rotatif et qui forme, lorsqu'elle est insérée, un interstice annulaire (19) entre la buse de peinture (5) et un logement de rondelle de répartition (15) du plateau à cloche (3), avec

    a) un canal de produit de rinçage (11) commun s'étendant dans la buse de peinture (5) pour la circulation d'un produit de rinçage pour le rinçage du plateau à cloche (3),

    b) une première sortie de produit de rinçage (16), qui est alimentée en produit de rinçage par le canal de produit de rinçage commun (11) et qui est orientée de manière globalement axiale vers l'avant en direction d'une rondelle de répartition (6) du plateau à cloche (3),

    c) une deuxième sortie de produit de rinçage (18), qui est alimentée en produit de rinçage par le canal de produit de rinçage commun (11),

    d) une portion de buse distale avec un contour extérieur globalement cylindrique,

    e) une portion de buse proximale avec un contour extérieur globalement cylindrique et

    f) une portion de buse centrale, qui est disposée dans une direction axiale entre la portion de buse cylindrique proximale et la portion de buse cylindrique distale et se rétrécit de manière conique en direction de la portion de buse distale, la transition entre la portion de buse centrale et la portion de buse cylindrique distale est globalement sans épaulement,
    caractérisée en ce que

    g) la deuxième sortie de produit de rinçage (18) débouche, lorsqu'elle est montée, dans l'interstice annulaire (19) entourant la portion de buse conique entre le logement de rondelle de répartition (15) et la buse de peinture (5), afin de nettoyer l'interstice annulaire (19) avec le produit de rinçage.


     
    2. Buse de peinture (5) selon la revendication 1,
    caractérisée en ce que

    a) le plateau à cloche (3) comprend un espace de rinçage extérieur (14) afin de permettre un rinçage extérieur du plateau à cloche (3) avec le produit de rinçage et

    b) en ce que la buse de peinture (5) comprend une troisième sortie de produit de rinçage (22), qui est alimentée en produit de rinçage par le canal de produit de rinçage commun (11) et

    c) en ce que la troisième sortie de produit de rinçage (22) conduit le produit de rinçage vers l'espace de rinçage extérieur (14).


     
    3. Buse de peinture (5) selon les revendications 1 et 2,
    caractérisée en ce que

    a) le canal de produit de rinçage commun (11) introduit une quantité totale déterminée de produit de rinçage, la quantité totale étant de l'ordre de 10 à 40 ml,

    b) la première sortie de produit de rinçage (16) distribue, du fait de sa construction, pour le rinçage de la rondelle de répartition (6), une part déterminée de la quantité totale de produit de rinçage, cette part étant de l'ordre de 3/7 à 5/7 et/ou de l'ordre de 360 à 440 ml/min,

    c) la deuxième sortie e produit de rinçage (18) distribue, du fait de sa construction, pour le rinçage de l'interstice annulaire (19) entre le logement de rondelle de répartition (15) et la buse de peinture (5), une part déterminée de la quantité totale de produit de rinçage, cette part étant inférieure à 2/7 et/ou de l'ordre de 90 à 110 ml, et/ou

    d) la troisième sortie de produit de rinçage (22) distribue, du fait de sa construction, pour le rinçage extérieur, une part déterminée de la quantité totale de produit de rinçage, cette part étant de l'ordre de 1/7 à 3/7 ou de l'ordre de 180 à 220 ml.


     
    4. Buse de peinture (5) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la deuxième sortie de produit de rinçage (18) pour le rinçage de l'interstice annulaire (19) entre le logement de rondelle de répartition (15) et la buse de peinture (5) présente un diamètre inférieur à 1mm, 0,7 mm, 0,5 mm voire inférieur à 0,35 mm.
     
    5. Buse de peinture (5) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que

    a) la deuxième sortie de produit de rinçage (18) pour le rinçage de l'interstice annulaire (19) entre le logement de rondelle de répartition (15) et la buse de peinture (5) est disposée à une distance axiale (a) déterminée derrière le côté avant de la buse de peinture (5) et

    b) la distance (a) est supérieure à 2 mm, 3 mm, 4 mm ou 4,3 mm et/ou

    c) la distance (a) est inférieure à 7 mm, 6 mm, 5 mm, 4,7 mm et/ou

    d) la distance (a) est globalement de 4,5 mm.


     
    6. Buse de peinture (5) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que

    a) le produit de rinçage sort de manière oblique vers l'avant et vers l'extérieur hors de la deuxième sortie de produit de rinçage (18) et/ou

    b) le produit de rinçage sort de la deuxième sortie de produit de rinçage (18) avec un angle de sortie (α) déterminé par rapport à l'axe de rotation du plateau à cloche (3) et

    c) l'angle de sortie (α) est inférieur à 25°, 20°, 15°, 10° ou 5°, plus particulièrement globalement de 3°.


     
    7. Buse de peinture (5) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le canal de produit de rinçage commun (11) comprend une portion de conduite disposée en amont (11.1) et une portion de conduite disposée en aval (11.2), la portion de conduite disposée en amont (11.1) présentant une section transversale supérieure à la portion de conduite disposée en aval (11.2).
     
    8. Buse de peinture (5) selon la revendication 7, caractérisée en ce que la deuxième sortie de produit de rinçage (18) pour le rinçage de l'interstice annulaire (19) entre le logement de rondelle de répartition (15) et la buse de peinture (5) bifurque, à partir de la portion de conduite disposée en amont (11.1) du canal de produit de rinçage commun (11).
     
    9. Buse de peinture (5) selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que la deuxième sortie de produit de rinçage (18) pour le rinçage de l'interstice annulaire (19) entre le logement de rondelle de répartition (15) et la buse de peinture (5) bifurque au niveau de la transition entre la portion de conduite disposée en amont (11.1) et la portion de conduite disposée en aval (11.2) du canal de produit de rinçage commun (11).
     
    10. Buse de peinture (5) selon la revendication 2 ou selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisée en ce que la troisième sortie de produit de rinçage (22) pour le rinçage extérieur bifurque à partir de la portion de conduite disposée en amont (11.1) du canal de produit de rinçage commun (11).
     
    11. Buse de peinture (5) selon l'une des revendications 7 à 10, caractérisée en ce que la première sortie de produit de rinçage (16) pour le rinçage de la rondelle de répartition (6) au niveau du côté frontal de la buse de peinture (5) et/ou à l'extrémité de la portion de conduite est disposée en aval (11.2).
     
    12. Buse de peinture (5) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que

    a) dans la buse de peinture (5), s'étend axialement un canal de produit de revêtement (10, 10.1, 10.2), afin de transporter un produit de revêtement à appliquer et/ou

    b) le canal de produit de revêtement (10, 10.1, 10.2) traverse toute la longueur de la buse de peinture (5) dans la direction axiale et/ou

    c) le canal de produit de revêtement (10, 10.1, 10.2) comprend une portion de conduite disposée en amont (10.1) et une portion de conduite disposée en aval (10.2), la portion de conduite disposée en amont (10.1) présentant une section transversale supérieure à la portion de conduite disposée en aval (10.2) et/ou

    d) la portion de conduite disposée en aval (10.2) du canal de produit de revêtement (10) s'étend dans la buse de peinture (5) de manière excentrique par rapport à l'axe de rotation (20) du plateau à cloche (3) et/ou

    e) le canal de produit de revêtement (10, 10.1, 10.2) présente une forme conique.


     
    13. Buse de peinture (5) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que

    a) l'interstice annulaire (19), dans lequel débouche la deuxième sortie de produit de rinçage (18), entoure la portion de buse conique centrale de la buse de peinture (5) et/ou

    b) la portion de buse conique centrale présente un angle de cône supérieur à 2°, 5° ou 8°,

    c) la portion de buse conique centrale présente un angle de cône inférieur à 30°, 20°, 15° ou 10° et/ou

    d) le contour extérieur présente, au niveau de la transition entre la portion de buse proximale et la portion de base distale, un épaulement.


     
    14. Buse de peinture selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par une portion de buse conique qui est entourée par l'interstice annulaire (19) à rincer, la deuxième sortie de produit de rinçage (18) débouchant hors de la portion de buse conique et distribuant le produit de rinçage directement dans l'interstice annulaire (19) qui l'entoure.
     
    15. Plateau à cloche (3) pour un pulvérisateur rotatif avec

    a) un logement de rondelle de répartition (15),

    b) une rondelle de répartition (6), qui est fixée au logement de rondelle de répartition (15),

    c) une buse de peinture (5), qui est insérée dans le logement de rondelle de répartition (15),

    d) un interstice annulaire (19) entre la buse de peinture (5) et le logement de rondelle de répartition (15) qui l'entoure,
    caractérisé en ce que

    e) la buse de peinture (5) est conçue selon l'une des revendications précédentes.


     
    16. Pulvérisateur rotatif (1) avec un plateau à cloche (3) selon la revendication 15.
     
    17. Installation de peinture pour la peinture de composants de carrosseries de véhicules avec un pulvérisateur rotatif (1) selon la revendication 16.
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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