Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Lampeneinheit gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
Stand der Technik
[0002] Eine derartige Lampeneinheit kann prinzipiell bei einer Vielzahl von einseitig gesockelten
Lampen eingesetzt werden. Das Hauptanwendungsgebiet dürfte jedoch bei Lampeneinheiten
für Fahrzeugscheinwerfer liegen. Eine Lampeneinheit für derartige Kraftfahrzeugscheinwerfer
ist beispielsweise in der
EP 1 605 490 A2, der
DE 10 2005 009 902 A1 und der
US 2002/0003391 beschrieben.
[0003] Bei diesen bekannten Lösungen hat die Lampeneinheit eine Entladungslampe, wie sie
beispielsweise unter der Produktbezeichnung "Xenarc™" vertrieben wird. Diese Hochdruckentladungslampe
hat einen ein- oder mehrteiligen Lampensockel, über den sie in eine Fassung eines
Reflektors eines Kraftfahrzeugscheinwerfers einsetzbar ist. Um die Lampe im Reflektor
auszurichten und eine Fehlmontage verschiedener Lampentypen zu verhindern, sind an
einem Referenzierring des Sockels eine oder mehrere Referenzier- und Kodierausnehmungen
ausgebildet, die mit entsprechenden Vorsprüngen an der Fassung des Reflektors zusammen
wirken, so dass die Lampe nur in einer vorbestimmten Relativposition mit Bezug zur
Fassung eingesetzt werden kann. Des Weiteren wird durch diese Referenzierung verhindert,
dass in einem Fahrzeugscheinwerfer Lampen eines nicht vorgesehenen Typs eingesetzt
werden.
[0004] Bei den herkömmlichen Lösungen werden an dem Sockel der Hochdruckentladungslampe
zusätzlich noch eine Vielzahl von radial auskragenden Zusatzelementen, die Bestandteil
des Scheinwerfers sind, angeordnet, an denen mechanische Bauelemente, beispielsweise
Klammern, Bügel, Überwurfkäfige oder dergleichen angreifen, um den Sockel in der Fassung
des Reflektors festzulegen.
[0005] Nachteilig bei diesen Lösungen ist, dass derartige Lampeneinheiten zum einen relativ
aufwendig aufgebaut sind, da die zusätzlichen Bauelemente zur Lagefixierung vorgesehen
werden müssen. Zum anderen ist der Montageaufwand durch das Ansetzen der zusätzlichen
Bauelemente erhöht.
Darstellung der Erfindung
[0006] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine einfach aufgebaute und
mit geringem Aufwand zu montierende Lampeneinheit zu schaffen.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Lampeneinheit mit den Merkmalen des Patentanspruches
1 gelöst. Besondere vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen beschrieben.
[0008] Erfindungsgemäß ist die Lampeneinheit mit einer Lampe ausgeführt, die in einen Reflektor
eingesetzt ist und einen Sockel mit einem Referenzring hat, an dem zumindest eine
Referenzierfläche ausgebildet ist. Diese wirkt mit einem entsprechenden Referenzierelement
einer Fassung des Reflektors zusammen. Die Verbindung der Lampe mit dem Reflektor
erfolgt mittels eines lösbaren Bajonettverschlusses.
[0009] Durch die Verwendung eines Bajonettverschlusses kann die Lampe direkt mit dem Reflektor
verbunden werden, so dass die aufwendige Montage der Zusatzbauteile, beispielsweise
der eingangs beschriebenen Klammern, Bügel oder Überwurfkäfige entfallen kann und
somit sowohl der vorrichtungstechnische Aufwand als auch der Montageaufwand verringert
ist.
[0010] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung hat der Bajonettverschluss
am Referenzring ausgebildete, umfangsseitig mündende Freischnitte, denen aus einer
Innenumfangsfläche der Fassung radial auskragende Bajonettnocken zugeordnet sind.
Diese stehen beim Einsetzen der Lampe in den Reflektor in Überdeckung mit den Freischnitten
und hintergreifen den Referenzring im verriegelten Zustand.
[0011] An der Innenumfangsfläche der Fassung können gegenüber den Bajonettnocken versetzte
Auflagezapfen für den Referenzring ausgebildet werden.
[0012] Dabei wird es bevorzugt, wenn an einer auflagezapfenseitigen Ringfläche des Referenzrings
Referenznoppen ausgebildet sind, die in definierte Anlage an die genannten Auflagezapfen
bringbar sind.
[0013] Zur eindeutigen Bestimmung der Verriegelungsposition sind bei einer Variante der
Erfindung am Außenumfang des Sockels Anschlagnocken ausgebildet, auf die die Bajonettnocken
beim Verbinden auflaufen.
[0014] Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel ist ein Anschlagnocken an der
Innenumfangsfläche etwa auf einer gleichen axialen Höhe wie die Auflagezapfen ausgebildet
und hat einen etwa in einer Längsrichtung des Reflektors hin zu den Bajonettnocken
erstreckenden und zur Innenumfangsfläche beabstandeten Anschlagabschnitt.
[0015] Beim Einsetzen der Lampe taucht der Anschlagabschnitt in eine Rastnut des Referenzrings
ein, wobei beim Verriegeln ein Nutrandabschnitt der Rastnut auf den Anschlagnocken
aufläuft.
[0016] Die Rastnut kann mit geringem vorrichtungstechnischen Aufwand als Aussparung in die
Seitenwandungen eines Freischnitts ausgebildet sein.
[0017] Zur Arretierung des Lampensockels in Umfangsrichtung kann der Anschlagabschnitt in
einer Verriegelungsposition der Lampe von einem an einer Grundfläche des Freischnitts
ausgebildeten Verriegelungsvorsprungs hintergriffen sein.
[0018] Um eine im Wesentlichen spielfreie Verriegelung des Lampensockels im Reflektor zu
ermöglichen kann die Rastnut derart ausgestaltet sein, dass in der Verriegelungsposition
der Referenzring über den Anschlagnocken gegen an der Innenumfangsfläche etwa gegenüberliegend
des Anschlagnockens ausgebildete Vorspannerhöhungen gespannt ist.
[0019] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist eine radiale Aussparung
in die Innenumfangsfläche etwa zwischen den Bajonettnocken und dem Auflagezapfen eingebracht.
In dieser ist ein länglicher sich etwa entlang eines Innendurchmessers der Innenumfangsfläche
erstreckender Federhaken angeordnet. Im Bereich eines Bajonettnockens ragt ein Hakenabschnitt
des Federhakens radial nach innen, auf den ein Abschnitt des Freischnitts des Referenzrings
beim Verriegeln aufläuft.
[0020] Mit Vorteil ist ein Federschaft des Federhakens derart ausgestaltet, dass dieser
den Referenzring in der Verriegelungsposition gegen die an der Innenumfangsfläche
etwa gegenüberliegend des Federhakens ausgebildete Vorspannerhöhungen spannt.
[0021] Wie bereits erwähnt, erübrigen sich bei der erfindungsgemäßen Lampeneinheit die Zusatzbauteile
zur Lagefixierung der Lampe im Reflektor - soll eine erfindungsgemäße Lampe jedoch
in einen herkömmlichen Reflektor eingesetzt werden, so kann diese in herkömmlicher
Weise mit zusätzlichen Radialzapfen zur Abstützung der Zusatzbauteile ausgeführt werden.
Diese Variante ist dann wahlweise in herkömmlichen Fassungen als auch in erfindungsgemäßen
Fassungen verwendbar.
[0022] Bei einem einfach ausgeführten Ausführungsbeispiel mit optimaler Fixierung der Lampe
im Reflektor sind drei Bajonettnocken an der Fassung des Reflektors und drei Freischnitte
am Referenzring der Lampe ausgeführt. Prinzipiell könnten auch in kinematischer Umkehr
bzw. nach dem Umkehrprinzip die Freischnitte an der Fassung des Reflektors und die
Bajonettnocken am Sockel ausgeführt werden.
[0023] Bei einem einfach ausgeführten Ausführungsbeispiel erstrecken sich die Freischnitte
bis etwa zum Außenumfang einer Sockelhülse, von der der Referenzring radial vorspringt.
[0024] Gemäß einer Variante der Erfindung sind die Freischnitte in etwa rechteckförmig ausgeführt.
[0025] Bevorzugter Weise werden drei Referenznoppen und drei Auflagezapfen vorgesehen, um
die stirnseitige Positionierung der Lampe im Reflektor zu gewährleisten.
[0026] Die Lampeneinheit wird vorzugsweise mit einer Hochdruckentladungslampe für einen
Kraftfahrzeugscheinwerfer ausgeführt.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0027] Nachstehend wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine dreidimensionale Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen Lampeneinheit
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 2 eine Lampe der Lampeneinheit aus Figur 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 3 eine Vorderansicht der Lampe aus Figur 2 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 4 eine Rückansicht der Lampe aus Figur 2 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 5 eine Einzeldarstellung eines Reflektors der Lampeneinheit aus Figur 1 gemäß
dem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 6 eine Rückansicht der Lampeneinheit aus Figur 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 7 eine Einzeldarstellung des Reflektors der Lampeneinheit gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel;
Fig. 8 eine Einzeldarstellung eines Referenzrings gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel;
Fig. 9 in einer Rückansicht den Reflektor und den Referenzring gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel;
Fig. 10 in einer Rückansicht den Reflektor und den Referenzring gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel;
Fig. 11 eine Einzeldarstellung des Reflektors der Lampeneinheit gemäß einem dritten
Ausführungsbeispiel;
Fig.12 eine Einzeldarstellung des Reflektors gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel;
Fig. 13 in einer Rückansicht den Reflektor und den Referenzring gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel; und
Fig. 14 in einer Rückansicht den Reflektor und den Referenzring gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel.
Bevorzugte Ausführung der Erfindung
[0028] Figur 1 zeigt eine dreidimensionale Ansicht einer erfindungsgemäßen Lampeneinheit
1 mit einer in einen Reflektor 2 eines Kraftfahrzeugscheinwerfers eingesetzten Hochdruckentladungslampe
4. Diese kann beispielsweise eine Halogen-Metalldampf-Hochdruckentladungslampe mit
einer elektrischen Leistungsaufnahme von ca. 25 W oder eine D1-bis D4-Lampe sein.
Derartige Hochdruckentladungslampen sind aus dem Stand der Technik, beispielsweise
der
EP 1 605 490 A2 oder der
EP 0 786 791 B1 hinlänglich bekannt, so dass hier nur die zum Verständnis der Erfindung wesentlichen
Bauelemente erläutert werden und im übrigen auf den genannten Stand der Technik verwiesen
wird.
[0029] Die Besonderheit der in Figur 1 dargestellten Lampeneinheit 1 besteht darin, dass
der Reflektor 2 und die Hochdruckentladungslampe 4 mittels eines Bajonettverschlusses
6 miteinander verbunden sind, wobei im Unterschied zu herkömmlichen Lösungen auf zusätzliche
Bauteile, wie Klammern, Bügel oder Überwurfkäfige verzichtet wird.
[0030] Figur 2 zeigt eine Einzeldarstellung einer quecksilberfreien Hochdruckentladungslampe
4. Diese hat ein, hier nicht sichtbares Entladungsgefäß mit einem Innenraum, in den
zwei diametral angeordnete Elektroden hinein ragen, die über in das Entladungsgefäß
eingeschmolzene Metallfolie mit jeweils einer Stromzuführung 10 bzw. einer weiteren,
nicht dargestellten Stromzuführung verbunden sind. Das in den Figuren 1 und 2 nicht
sichtbare, mit dem Bezugszeichen 8 angedeutete Entladungsgefäß ist in einem Außenkolben
9 aufgenommen, der ebenfalls aus Quarzglas besteht und ggf. mit einer Ultraviolettstrahlen
absorbierenden Beschichtung versehen ist.
[0031] Die in den Figuren 1 und 2 sichtbare äußere Stromzuführung 10 ist mit einem an einem
Sockel 12 umfangsseitig angeordneten Kontaktring 14 verbunden. Die nicht dargestellte
axiale Stromzuführung ist mit einem mittigen Kontaktpin 16 des Sockels 12 (siehe Fig.2)
kontaktiert. In dem Innenraum des Entladungsgefäßes 8 ist eine ionisierbare Füllung
aufgenommen, die beispielsweise aus hochreinem Xenongas und mehreren Metallhalogeniden
besteht.
[0032] In dem üblicher Weise mehrteilig ausgeführten Sockel 12 ist ein mit zum Außenkolben
9 hin auskragenden Federlaschen 18 ausgeführter Metallring eingebettet. Die als Schweißfahnen
ausgeführten Federlaschen 18 sind zu einer auf den Außenkolben 9 aufgesetzten Stützmanschette
20 gewölbt und mit dieser beispielsweise durch Schweißen verbunden. Durch die vier
Federzungen/Schweißfahnen 18 und die entsprechend ausgeführte Stützmanschette 20 ist
die Hochdruckentladungslampe 4 in Axialrichtung zuverlässig lagezentriert. Hinsichtlich
weiterer Einzelheiten des Aufbaus des Sockels 12 wird auf den oben genannten Stand
der Technik verwiesen.
[0033] Die Figur 3 zeigt eine Vorderansicht und Figur 4 eine Rückansicht der Hochdruckentladungslampe
4 gemäß Figur 2. Demgemäß hat der Sockel 12 eine Sockelhülse 22, von der in Radialrichtung
ein Referenzring 24 umlaufend auskragt. Der vom Referenzring 24 entfernte Endabschnitt
der Sockelhülse 22 geht über eine Radialstufe in einen Kontaktbund 26 über, an dessen
Außenumfang der umlaufende Kontaktring 14 ausgebildet ist und der den mittigen Kontaktpin
16 im Abstand umgreift.
[0034] Im Bereich der Radialstufe zum Kontaktbund 26 sind am Außenumfang der Sockelhülse
22 zwei (siehe Figur 4) diametral zueinander angeordnete Radialzapfen 28 vorgesehen,
die zur Bajonettierung eines elektrischen Steckers dienen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel
sind diese beiden Radialzapfen 28 ohne Funktion.
[0035] Der an der Sockelhülse 22 ausgebildete Referenzring 24 hat zumindest eine Kodiernut
30, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel als halbkreisförmige Ausnehmung ausgeführt
ist. Durch diese Kodiernut bzw. Kodiernuten ist sichergestellt, dass nur ein bestimmter
Typ der Hochdruckentladungslampe 4 in einer vorbestimmten Relativposition in den Kraftfahrzeugscheinwerfer
einsetzen lässt. Zusätzlich zu der Kodiernut 30 sind am Referenzring 24 noch drei
gleichmäßig am Umfang verteilte Freischnitte 32a, 32b, 32c ausgeführt, die in der
Darstellung gemäß den Figuren 3 und 4 einen etwa rechteckförmigen Querschnitt aufweisen
und sich vom Außenumfang des Referenzrings 24 bis hin zur Sockelhülse 22 erstrecken.
[0036] Gemäß Figur 3 sind an einer außenkolbenseitigen Stirnfläche 34 des Referenzrings
24 drei gegenüber den Freischnitten 32 und der Kodiernut 30 versetzte, ebenfalls gleichmäßig
am Umfang verteilte Referenznoppen 36a, 36b, 36c vorgesehen, die etwas aus der Stirnfläche
34 in Axialrichtung vorstehen und in Anlage mit später erläuterten Elementen des Reflektors
gebracht werden, um die Axialposition der Hochdruckentladungslampe im Reflektor festzulegen.
[0037] Gemäß der Darstellung in Figur 3 ist die äußere Stromzuführung 10 mit einem Kontaktblech
38 verbunden, das auch in der Unteransicht gemäß Figur 4 sichtbar ist und seinerseits
mit dem Kontaktring 14 kontaktiert ist. Wie aus Figur 4 ersichtlich ist, sind an einer
rückwärtigen Stirnfläche 40 des Referenzrings 24 drei jeweils benachbart zu einem
der Freischnitte 32 angeordnete Anschlagnocken 42a, 42b, 42c ausgebildet, die sich
in der Darstellung gemäß Figur 4 aus der rückseitigen Stirnfläche 40 hinaus zum Betrachter
hin erstrecken. Wie im Folgenden noch näher erläutert, begrenzen diese Anschlagnocken
42a, 42b, 42c die Relativverdrehung zwischen Entladungslampe 4 und Reflektor 2.
[0038] Zwei dieser Anschlagnocken 42a, 42b sind auch in der Darstellung gemäß Figur 2 sichtbar.
Demgemäß erstrecken sich die Anschlagnocken 42 weg vom Außenumfang der Sockelhülse
22 bis zum Außenumfang des Referenzrings 24 und erstrecken sich in Axialrichtung bis
zur rückseitigen Stirnfläche 40 (siehe Figur 2).
[0039] Figur 5 zeigt eine dreidimensionale Darstellung des Reflektors 2 der Lampeneinheit
1 gemäß Figur 1. Dieser Reflektor hat eine in Figur 1 sichtbare, im Hinblick auf eine
optimale Strahlausrichtung ausgelegte Reflektionsfläche 44 und eine Fassung 46, die
in etwa als Zylinderabschnitt ausgeführt ist. An einer Innenumfangsfläche 48 der Fassung
46 sind drei gleichmäßig am Umfang verteilte, auf dem gleichen Teilkreis wie die Freischnitte
32 liegende Bajonettnocken 50a, 50b, 50c ausgebildet, die nach innen, in die von der
Fassung 46 umgriffene Öffnung vorstehen und deren Geometrie in etwa derjenigen der
Freischnitte 32 entspricht. Versetzt zu diesen Bajonettnocken 50 sind an der Innenumfangsfläche
48 drei Auflagezapfen 52a, 52b, 52c vorgesehen, die auf dem gleichen Teilkreis wie
die Referenznoppen 36 liegen. Der Durchmesser der Innenumfangsfläche 48 entspricht
in etwa dem Außenumfang des Referenzrings 24.
[0040] Zum Einsetzen der Hochdruckentladungslampe 4 in den Reflektor 2 werden zunächst die
Freischnitte 32a, 32b, 32c mit jeweils einer der Bajonettnocken 50a, 50b, 50c in Überdeckung
gebracht und die Lampe dann von hinten (Ansicht nach Fig. 5) her in die Fassung 46
eingesetzt. Dabei tauchen die Bajonettnocken 50a, 50b, 50c durch die Freischnitte
32a, 32b, 32c hindurch und die vordere Stirnfläche 34 (Figur 3) läuft auf die entsprechenden
Anlageflächen der Auflagezapfen 52 aus.
[0041] In einem darauf folgenden Montageschritt wird die Hochdruckentladungslampe 4 gegenüber
dem Reflektor 2 nach rechts im Uhrzeigersinn (Ansicht nach Figur 6) verdreht, so dass
die Bajonettnocken 50a, 50b, 50c den Referenzring 24 hintergreifen und nach einem
vorbestimmten Drehwinkel auf die benachbarten Anschlagnocken 42a, 42b bzw. 42c auflaufen.
In dieser Drehwinkelposition liegen die drei Referenznoppen an der vorderen Stirnfläche
34 des Referenzrings 24 an den benachbarten Stirnflächen der drei Auflagezapfen 52a,
52b, 52c zur Justierung der Axialposition an. In dieser Montageposition ist die Entladungslampe
4 in Axialrichtung zwischen den Auflagezapfen 52 und den Bajonettnocken 50 eingespannt
und in Umfangsrichtung durch die den Refernzring 24 umgreifende Fassung 46 lagefixiert,
so dass mit äußerst einfachem Aufbau eine zuverlässige Relativpositionierung zwischen
Reflektor 2 und Hochdruckentladungslampe 4 gewährleistet ist.
[0042] Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wird der ein- oder mehrteilige Sockel 12 aus
einem geeigneten Kunststoff hergestellt, wobei die beschriebenen Kontaktelemente abschnittsweise
umspritzt werden. Der Reflektor ist mit einer geeigneten Beschichtung versehen und
ebenfalls aus Kunststoff hergestellt.
[0043] In Figur 6 ist in einer dreidimensionalen Darstellung der Reflektor 2 der Lampeneinheit
1 aus Figur 1 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel gezeigt. An der Innenumfangsfläche
48 des Reflektors 2 ist ein Ring 54 etwa auf einer gleichen axialen Höhe wie die Auflagezapfen
52 ausgebildet. Der Innendurchmesser des Rings 54 liegt etwa zwischen dem Durchmesser
der Innenumfangsfläche 48 und dem Innendurchmesser der Auflagezapfen 52. An dem Ring
54 ist etwa zwischen den zwei Auflagezapfen 52a und 52b um den Bereich des Bajonettnockens
50a ein länglicher Anschlagnocken 56 ausgebildet, der sich etwa in Längsrichtung des
Reflektors 2 erstreckt. Ein Anschlagabschnitt 58 des Anschlagnockens 56 kragt dabei
in Längsrichtung hin zum Bajonettnocken 50a aus.
[0044] Der Anschlagnocken 56 dient zur Begrenzung der Relativverdrehung zwischen der Entladungslampe
4 und dem Reflektor 2 aus Figur 1. Hierfür weist der in Figur 8 dargestellte Referenzring
24 des Sockels 12 aus Figur 12 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel einen Freischnitt
60 mit einer Rastnut 62 auf, in die beim Einsetzen des Referenzrings 24 in den Reflektor
2 der Anschlagnocken 56 mit dem Anschlagabschnitt 58 aus Figur 7 eintaucht. Zur Ausbildung
der Rastnut 62 ist in eine jeweilige Seitenwandung 64 und 66 des Freischnitts 60 jeweils
eine Aussparung 68 bzw. 70 eingebracht. Mittig zwischen den Aussparungen ist an einer
Grundfläche des Freischnitts 60 ein Verriegelungsvorsprung 72 ausgebildet, der in
einer Verriegelungsposition des Referenzring 24 den Anschlagabschnitt 58 des Anschlagnockens
56 aus Figur 7 hintergreift, was im Folgenden näher erläutert wird.
[0045] Figur 9 zeigt den Reflektor 2 zusammen mit dem in diesen eingesetzten Referenzring
24 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel. Der Einfachheit halber ist wie in Figur
8 nur der Referenzring 24 ohne den Sockel 12 aus Figur 2 gezeigt. In der in Figur
9 gezeigten Position des Referenzrings 24 ist dieser in Axialrichtung in die Fassung
46 eingesetzt worden, in dem die Freischnitte 32b, 32c und 60 in Überdeckung mit den
Bajonettnocken 50a, 50b, 50c und die Kodiernut 30 in Überdeckung mit dem entsprechenden
Referenzierelement des Reflektors 2 in Überdeckung gebracht sind. Der Anschlagabschnitt
58 des Anschlagnockens 56 aus Figur 7 ist dabei in die in Figur 8 rechte Aussparung
70 der Rastnut 62 eingetaucht. Wird der Sockel 12 aus Figur 2 mit dem Referenzring
24 nun zur Verriegelung im Uhrzeigersinn relativ zum Reflektor 2 verdreht, dann gleitet
der Anschlagabschnitt 58 über den Verriegelungsvorsprung 72 in die in der Figur 8
linke Aussparung 68 der Rastnut 62. Diese Position des Referenzrings 24 zum Reflektor
2 ist in der Figur 10 dargestellt. Es ist erkennbar, dass der Verriegelungsvorsprung
72 den Anschlagabschnitt 58 des Anschlagnockens 56 aus Figur 7 hintergreift, womit
der Referenzring 24 in Umfangsrichtung durch den Anschlagnocken 56 arretiert ist.
[0046] Die in der Figur 8 linke Aussparung 68 der Rastnut 62 ist im Vergleich zur rechten
Aussparung 17 in Radialrichtung etwas nach außen versetzt. Die Versetzung dient zum
Spannen des Referenzrings, das im Folgenden erläutert ist.
[0047] In der in Figur 9 gezeigten Einsetzposition des Referenzrings 24 ist dieser etwa
kraftlos in der Fassung 46 angeordnet. Wird der Referenzring 24, wie vorstehend beschrieben,
in die Verriegelungsposition in Figur 10 gedreht, dann spannt die an dem Anschlagnocken
56 aus Figur 7 nach innen weisende Seitenfläche 74 den Referenzring 24 über eine Bodenfläche
76 der in Figur 8 linken Aussparung 68 gegen die Innenumfangsfläche 48 des Reflektors
2 in Figur 10. Um bestimmte Bereiche zu definieren, bei denen der Referenzring 24
mit einer Spannkraft in Figur 10 beaufschlagt ist, sind an der Innenumfangsfläche
48 zwei etwa zum Anschlagnocken 56 gegenüberliegend angeordnete Vorspannerhöhungen
78, 80 ausgebildet. Diese sind in Axialrichtung etwa zwischen dem Ring 54 und den
Bajonettnocken 50 ausgebildet. Wie aus Figur 10 ersichtlich ist der Referenzring 24
zwischen den beiden Vorspannerhöhungen 78, 80 und dem Anschlagabschnitt 58 des Anschlagnocken
56 definiert eingespannt.
[0048] Figur 11 zeigt in einer perspektivischen Darstellung den Reflektor 2 gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel. Die Fassung 46 ist dabei von einer hinteren Stirnfläche
82 in Axialrichtung kreissegmentartig zwischen den beiden oberen in Figur 11 angeordneten
Auflagezapfen 52a, 52b mit einer Aussparung 84 zurückgestuft. Diese erstreckt sich
dabei in Axialrichtung etwa bis zu dem Ring 54 benachbart zu dem Referenzierelement
86 bzw. dem in der Figur 11 linken oberen Auflagezapfen 52a.
[0049] Von einer linken Seitenfläche 88 der Aussparung 84 kragt ein Federhaken 90 etwa in
Umfangsrichtung aus. Dieser weist einen länglichen Federschaft 92 und einen etwa mittig
der Aussparung 84 radial nach innen abknickenden Hakenabschnitt 94 auf. Der Federhaken
90 dient wie der Anschlagnocken 56 aus Figur 7 zum Positionieren des Lampensockels
12 in Umfangsrichtung und zum Einspannen des Referenzrings 24.
[0050] Im Unterschied zu dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel sind die Bajonettnocken
50a, 50b, 50c an einem separaten Haltering 96 ausgebildet. Dieser wird an dem Reflektor
2, was in Figur 12 ersichtlich ist, derart an diesem fixiert, dass die Bajonettnocken
50 entsprechend den vorhergehenden Ausführungsbeispielen positioniert sind.
[0051] Figur 13 zeigt den Reflektor 2 zusammen mit dem Referenzring 24 des ersten Ausführungsbeispiels
aus Figur 4 in einer Einsetzposition. Der Hakenabschnitt 94 des Federhakens 90 aus
Figur 11 ist dabei in dem oberen Freischnitt 32a des Referenzrings 24 eingetaucht.
Bei Verdrehen des Referenzrings 24 im Uhrzeigersinn gelangt der Hakenabschnitt 94
in Anlage an eine linke Seitenfläche 98 des oberen Freischnitts 32a, wodurch der Referenzring
24 in Umfangsrichtung positioniert ist. Zum Spannen des Referenzrings 24 gegen die
Vorspannerhöhung 78, 80 aus Figur 11 über den Federhaken 90, hat dieser am Federschaft
92 benachbart zum Hakenabschnitt 94 eine radial nach innen weisende Wölbung 100. Diese
ist in der Eintauchposition in Figur 13 neben dem Federhaken 90 in dem oberen Freischnitt
32a angeordnet. Beim Verdrehen des Referenzrings 24 gleitet diese auf eine äußere
Umfangswandung 102 des Referenzrings 24 und spannt diesen gegen die Vorspannerhöhungen
78, 80 aus Figur 11. Die Vorspannkraft ist dabei abhängig von der Elastizität des
Federhakens 90. Dieser ist beispielsweise aus einem metallischen Werkstoff gefertigt
oder einstückig im Spritzgussverfahren der Fassung 46 hergestellt.
[0052] Um auch den Referenzring 24 in Axialrichtung mit einer hohen Vorspannkraft einzuspannen,
sind die Bajonettnocken 50a, 50b, 50c aus Figur 12 etwas in die Zeichenebene hineingebogen.
Um eine hohe Flächenpressung zwischen den Bajonettnocken 50a, 50b und 50c in der Figur
14 und dem Referenzring 24 zu erreichen, sind an den Bajonettnocken 50 hin zum Referenzring
24 V-förmige Erhöhungen 104 ausgebildet.
[0053] Offenbart ist eine Lampeneinheit mit einer Hochdruckentladungslampe, die in einem
Reflektor, vorzugsweise eines Kraftfahrzeugscheinwerfers, eingesetzt ist. Die Lampe
hat einen Sockel mit einem Referenzring, der über eine Bajonettschnittstelle mit Fassung
des Reflektors verbunden ist.
1. Lampeneinheit mit einer Lampe (4), die in einen Reflektor (2) eingesetzt ist, und
die einen Sockel (12) mit einem Referenzring (24) hat, an dem zumindest eine Referenzierfläche
(30) ausgebildet ist, die mit einem entsprechenden Referenzierelement einer Fassung
(46) des Reflektors (2) zusammenwirkt, wobei die Lampeneinheit einen Bajonettverschluss
(6) hat, über den die Lampe (4) lösbar mit der Fassung (46) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Bajonettverschluss (6) am Referenzring (24) ausgebildete, umfangsseitig mündende
Freischnitte (32) hat, denen an einer Innenumfangsfläche der Fassung (46) vorgesehene,
radial auskragende Bajonettnocken (50) zugeordnet sind, die beim Einsetzen der Lampe
(4) in Überdeckung mit den Freischnitten (32) stehen und beim Verbinden den Referenzring
(24) hintergreifen, und dass an einer Innenumfangsfläche (48) der Fassung (46) gegenüber
den Bajonettnocken (50) versetzte Auflagezapfen (52) für den Referenzring (24) ausgebildet
sind.
2. Lampeneinheit nach Patentanspruch 1, wobei an einer vorderen Stirnfläche (34) des
Referenzrings (24) Referenznoppen (36) ausgebildet sind, die in Anlage an die Auflagezapfen
(52) bringbar sind.
3. Lampeneinheit nach einem der Patentansprüche 1 oder 2, wobei an einem Außenumfang
des Sockels (12) zumindest eine Anschlagnocke (42) ausgebildet ist, auf die die Bajonettnocken
(50) beim Verriegeln auflaufen.
4. Lampeneinheit nach einem der Patentansprüche 1 oder 2, wobei ein Anschlagnocken (58)
an der Innenumfangsfläche (48) etwa auf einer gleichen axialen Höhe wie die Auflagezapfen
(52) ausgebildet ist und einen etwa in einer Längsrichtung des Reflektors (2) hin
zu den Bajonettnocken (50) erstreckenden und zur Innenumfangsfläche (48) beabstandeten
Anschlagabschnitt (58) aufweist, der in eine Rastnut (62) des Referenzrings (24) beim
Einsetzen der Lampe (4) eintaucht und wobei beim Verriegeln ein Nutrandabschnitt auf
den Anschlagnocken (56) aufläuft.
5. Lampeneinheit nach Anspruch 4, wobei die Rastnut (62) als Aussparung (68, 70) in eine
jede Seitenwandung eines Freischnitts (60) ausgebildet ist.
6. Lampeneinheit nach Anspruch 5, wobei der Anschlagabschnitt (58) in einer Verriegelungsposition
der Lampe (4) von einem an einer Grundfläche des Freischnitts (60) ausgebildeten Verriegelungsvorsprungs
(72) hintergriffen ist.
7. Lampeneinheit nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei die Rastnut (62) derart ausgestaltet
ist, dass in der Verriegelungsposition der Referenzring (24) über den Anschlagnocken
(56) gegen an der Innenumfangsfläche (48) etwa gegenüberliegend des Anschlagnockens
(56) ausgebildete Vorspannerhöhungen (78, 80) gespannt ist.
8. Lampeneinheit nach einem der Patentansprüche 1 oder 2, wobei eine radiale Aussparung
(84) in die Innenumfangsfläche (48) etwa zwischen dem Bajonettnocken (50) und dem
Auflagezapfen (52) eingebracht ist, in der ein länglicher sich etwa entlang eines
Innendurchmessers der Innenumfangsfläche (48) erstreckender Federhaken (90) angeordnet
ist, der im Bereich eines Bajonettnockens (50a) einen radial nach innen weisenden
Hakenabschnitt (94) hat, auf den ein Freischnitt (32a) des Referenzrings (24) beim
Verriegeln aufläuft.
9. Lampeneinheit nach Patentanspruch 8, wobei ein Federschaft (92) des Federhakens (90)
derart ausgestaltet ist, das dieser den Referenzring (24) in der Verriegelungsposition
gegen die an der Innenumfangsfläche (48) etwa gegenüberliegend des Federhakens (90)
ausgebildete Vorspannerhöhungen (78, 80) spannt.
10. Lampeneinheit nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, mit zusätzlichen Radialzapfen
(28) für einen elektrischen Stecker.
11. Lampeneinheit nach einem der Patentansprüche 1 bis 10, wobei drei Bajonettnocken (50)
und entsprechend drei Freischnitte (32) vorgesehen sind.
12. Lampeneinheit nach einem der Patentansprüche 1 bis 11, wobei die Freischnitte (32)
sich in Radialrichtung etwa bis zu einem Außenumfang einer Sockelhülse (22) erstrecken,
von der der Referenzring (24) radial vorspringt.
13. Lampeneinheit nach Patentanspruch 12, wobei die Freischnitte (32) in Axialrichtung
gesehen etwa rechteckförmig ausgeführt sind.
14. Lampeneinheit nach einem der Patentansprüche 1 bis 13, wobei drei Referenznoppen (36)
und entsprechend drei Auflagezapfen (52) vorgesehen sind.
15. Lampeneinheit nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei die Lampe eine
Hochdruckentladungslampe (4) ist.
1. Lamp unit comprising a lamp (4) which is inserted into a reflector (2) and which has
a base (12) with a reference ring (24) on which at least one referencing surface (30)
is formed, the said referencing surface interacting with a corresponding referencing
element of a mount (46) of the reflector (2), wherein the lamp unit has a bayonet
fitting (6) by means of which the lamp (4) is connected in a detachable manner to
the mount (46), characterized in that the bayonet fitting (6) has clearances (32) which are formed on the reference ring
(24), open out on the circumferential side and with which the radially projecting
bayonet cams (50) which are provided on an inner circumferential surface of the mount
(46) are associated, the said bayonet cams overlapping the clearances (32) when the
lamp (4) is inserted and engaging behind the reference ring (24) during connection,
and in that support pins (52) for the reference ring (24), which support pins are offset in relation
to the bayonet cams (50), are formed on an inner circumferential surface (48) of the
mount (46).
2. Lamp unit according to Patent Claim 1, wherein reference nubs (36) are formed on a
front end surface (34) of the reference ring (24), it being possible for the reference
nubs to be brought to bear on the support pins (52).
3. Lamp unit according to either of Patent Claims 1 and 2, wherein at least one stop
cam (42) is formed on an outer circumference of the base (12), the bayonet cams (50)
running onto the said stop cam during locking.
4. Lamp unit according to either of Patent Claims 1 and 2, wherein a stop cam (58) is
formed on the inner circumferential surface (48) approximately at the same axial height
as the support pins (52) and has a stop section (58) which, approximately in a longitudinal
direction of the reflector (2), extends in the direction of the bayonet cams (50)
and is at a distance from the inner circumferential surface (48), the said stop section
entering a latching groove (62) of the reference ring (24) when the lamp (4) is inserted,
and wherein a groove edge section runs onto the stop cam (56) during locking.
5. Lamp unit according to Claim 4, wherein the latching groove (62) is formed as a cutout
(68, 70) in each side wall of a clearance (60).
6. Lamp unit according to Claim 5, wherein a locking projection (72) which is formed
on a base surface of the clearance (60) engages behind the stop section (58) in a
locking position of the lamp (4).
7. Lamp unit according to one of Claims 4 to 6, wherein the latching groove (62) is designed
in such a way that, in the locking position, the reference ring (24) is tensioned
against pretensioning raised portions (78, 80), which are formed on the inner circumferential
surface (48) approximately opposite the stop cam (56), by means of the stop cam (56).
8. Lamp unit according to either of Patent Claims 1 and 2, wherein a radial cutout (84)
is made in the inner circumferential surface (48) approximately between the bayonet
cam (50) and the support pin (52), an elongate spring hook (90) which extends approximately
along an inside diameter of the inner circumferential surface (48) being arranged
in the said radial cutout, the said spring hook having, in the region of a bayonet
cam (50a), a hook section (94) which points radially inward and onto which a clearance
(32a) of the reference ring (24) runs during locking.
9. Lamp unit according to Patent Claim 8, wherein a spring shaft (92) of the spring hook
(90) is designed in such a way that the said spring shaft tensions the reference ring
(24) against the pretensioning raised portions (78, 80), which are formed on the inner
circumferential surface (48) approximately opposite the spring hook (90), in the locking
position.
10. Lamp unit according to one of the preceding patent claims, having additional radial
pins (28) for an electrical plug.
11. Lamp unit according to one of Patent Claims 1 to 10, wherein three bayonet cams (50)
and, accordingly, three clearances (32) are provided.
12. Lamp unit according to one of Patent Claims 1 to 11, wherein the clearances (32) extend
in the radial direction approximately as far as an outer circumference of a base sleeve
(22) from which the reference ring (24) radially projects.
13. Lamp unit according to Patent Claim 12, wherein the clearances (32) are of approximately
rectangular design as seen in the axial direction.
14. Lamp unit according to one of Patent Claims 1 to 13, wherein three reference nubs
(36) and, accordingly, three support pins (52) are provided.
15. Lamp unit according to one of the preceding patent claims, wherein the lamp is a high-pressure
discharge lamp (4).
1. Assemblage de lampe comprenant une lampe (4) qui est insérée dans un réflecteur (2)
et qui comprend un culot (12) avec une bague de repérage (24) sur laquelle est constituée
au moins une surface de repérage (30) qui coopère avec un élément de repérage correspondant
d'une monture (46) du réflecteur (2), lequel assemblage de lampe comprend un dispositif
de verrouillage à baïonnette (6) par lequel la lampe (4) est reliée de façon amovible
à la monture (46), caractérisé en ce que le dispositif de verrouillage à baïonnette (6) comprend, constituées sur la bague
de repérage (24), des découpes (32) débouchant latéralement à sa périphérie, auxquelles
sont associés des ergots de baïonnette (50) faisant saillie radialement et prévus
sur une surface périphérique interne de la monture (46), lesquels ergots, lors de
l'insertion de la lampe (4), se situent en regard des découpes (32) et lors du raccordement
viennent en prise par l'arrière sur la bague de repérage (24), et en ce que sont constitués sur une surface périphérique interne (48) de la monture (46) des
tenons d'appui (52) pour la bague de repérage (24), décalés par rapport aux ergots
de baïonnette (50).
2. Assemblage de lampe selon la revendication 1, dans lequel sont constituées des protubérances
de repérage (36) sur une surface frontale antérieure (34) de la bague de repérage
(24), qui peuvent être amenées en appui sur les tenons d'appui (52).
3. Assemblage de lampe selon l'une des revendications 1 et 2, dans lequel au moins une
saillie de butée (42) est constituée sur un pourtour externe du culot (12), sur laquelle
les ergots de baïonnette (50) se déplacent lors du verrouillage.
4. Assemblage de lampe selon l'une des revendications 1 et 2, dans lequel une saillie
de butée (58) est constituée sur la surface périphérique interne (48) à peu près selon
une même hauteur axiale que les tenons d'appui (52) et comprend une section de butée
(58) s'étendant à peu près selon une direction longitudinale à partir du réflecteur
(2) vers les ergots de baïonnette (50) et à distance de la surface périphérique interne
(48), qui, lors de l'insertion de la lampe (4), s'engage dans une rainure d'encliquetage
(62) de la bague de repérage (24) et dans lequel, lors du verrouillage, une section
du bord de la rainure se déplace sur la saillie de butée (56).
5. Assemblage de lampe selon la revendication 4, dans lequel la rainure d'encliquetage
(62) est constituée sous la forme d'un évidement (68, 70) dans chaque paroi latérale
d'une découpe (60).
6. Assemblage de lampe selon la revendication 5, dans lequel, dans une position de verrouillage
de la lampe (4), la section de butée (58) est accrochée par l'arrière par une saillie
de verrouillage (72) constituée sur une surface du fond de la découpe (60).
7. Assemblage de lampe selon l'une des revendications 4 à 6, dans lequel la rainure d'encliquetage
(62) est conformée de telle sorte que, dans la position de verrouillage, la bague
de repérage (24) est sollicitée par la saillie de butée (56) contre des surélévations
de précontrainte (78, 80) constituées sur la surface périphérique interne (48), sensiblement
à l'opposé de la saillie de butée (56).
8. Assemblage de lampe selon l'une des revendications 1 et 2, dans lequel un évidement
radial (84) est constitué dans la surface périphérique interne (48) approximativement
entre l'ergot de baïonnette (50) et le tenon d'appui (52), dans lequel est agencé
un crochet de ressort (90) qui s'étend longitudinalement à peu près le long d'un diamètre
intérieur de la surface périphérique interne (48), et qui possède au voisinage d'un
ergot de baïonnette (50a) une section de crochet (94) dirigée radialement vers l'intérieur,
sur laquelle, lors du verrouillage, une découpe (32a) de la bague de repérage (24)
se déplace.
9. Assemblage de lampe selon la revendication 8, dans lequel un axe de ressort (92) du
crochet de ressort (90) est conformé de telle sorte que celui-ci, dans la position
de verrouillage, sollicite la bague de repérage (24) contre les surélévations de précontrainte
(78, 80) constituées sur la surface périphérique interne (48), sensiblement à l'opposé
du crochet de ressort (90).
10. Assemblage de lampe selon l'une des revendications précédentes, comprenant des tenons
radiaux supplémentaires (28) pour une fiche électrique.
11. Assemblage de lampe selon l'une des revendications 1 à 10, dans lequel sont prévus
trois ergots de baïonnette (50) et trois découpes correspondantes (32).
12. Assemblage de lampe selon l'une des revendications 1 à 11, dans lequel les découpes
(32) s'étendent en direction radiale approximativement jusqu'à un pourtour externe
d'une douille de culot (22) à partir de laquelle la bague de repérage (24) fait saillie.
13. Assemblage de lampe selon la revendication 12, dans lequel les découpes (32) vues
en direction axiale sont réalisées sensiblement sous forme d'angles droits.
14. Assemblage de lampe selon l'une des revendications 1 à 13, dans lequel sont prévus
trois protubérances de repérage (36) et trois tenons d'appui correspondants (52).
15. Assemblage de lampe selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la lampe
est une lampe à décharge sous haute pression (4).