(19)
(11) EP 2 791 420 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
18.05.2016  Patentblatt  2016/20

(21) Anmeldenummer: 12813745.2

(22) Anmeldetag:  13.12.2012
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E01B 19/00(2006.01)
E01B 21/00(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE2012/100378
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2013/087070 (20.06.2013 Gazette  2013/25)

(54)

DÄMPFUNGSANORDNUNG

DAMPING ARRANGEMENT

SYSTÈME D'AMORTISSEMENT


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 14.12.2011 DE 102011056435

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.10.2014  Patentblatt  2014/43

(73) Patentinhaber: Dätwyler Sealing Technologies Deutschland GmbH
99880 Waltershausen (DE)

(72) Erfinder:
  • TOCZKOWSKI, Tobias
    21224 Rosengarten (DE)
  • PAHL, Bernd
    22547 Hamburg (DE)
  • ULLRICH, Frank
    85461 Bockhorn (DE)

(74) Vertreter: Stüven, Ralf et al
Pohl & Partner Patentanwälte Kirchenhang 32 b
21073 Hamburg
21073 Hamburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 1 895 054
DE-A1- 4 225 581
EP-A2- 1 956 143
US-A1- 2007 034 705
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Dämpfungsanordnung umfassend eine Schiene, beispielsweise Rillen- und Vignolschiene.

    [0002] Dämpfungsanordnungen für Schienen wie beispielsweise Rillen- und Vignolschienen sind grundsätzlich bekannt. Aus der WO 01/14642 A1 ist beispielsweise ein Dämpfungsprofil für Rillenschienen bekannt, das in Gebrauchsstellung die Schienenkammern nur teilweise ausfüllt und nach der von dem Schienensteg abgewandten Seite offen lässt, und bei dem der unmittelbar an der Unterseite des Schienenkopfes anbringbare oder befindliche Bereich des Dämpfungsprofils gegen den Schienenkopf hin elastisch nachgiebig ist. Das Dämpfungsprofil sorgt sowohl für eine Geräuschdämpfung als auch für eine elektrische Isolierung der Rillenschiene.

    [0003] Darüber hinaus ist beispielsweise aus der EP 1518963 B1 ein streifenförmiges Dämpfungsprofil bekannt geworden, das nach einer Seite hin offene Schlitze aufweist, um das Dämpfungsprofil besser an unterschiedliche Abmessungen von Querschnitten von Rillenschienen anpassen zu können. In der EP 1518963 B1 ist auch eine Kombination des Dämpfungsprofils mit einem Fußprofil, das den Rand des Fußes der Rillenschiene von unten umgreift, beschrieben. Das Dämpfungsprofil weist eine Lippe auf, die den Randbereich des Fußprofils übergreift, um auf diese Weise eine Isolation der Rillenschiene zu bewirken. Eine ähnliche Konstruktion ist auch der DE 197 06 936 A1 zu entnehmen.

    [0004] Aus der WO 01/83889 A1 ist ein Dämpfungsprofil bekannt, das eine Rillenschiene mit Ausnahme des Schienenkopfes vollständig umkleidet. Auch in der EP 0 849 495 B1 ist ein entsprechendes Dämpfungsprofil beschrieben. Solche Dämpfungsprofile müssen allerdings für jeden Schienentyp extra angepasst werden und sind daher relativ aufwändig und unflexibel im Einsatz.

    [0005] Aus der DE 3439252 A1 ist darüber hinaus bekannt, zur Schallisolierung unterhalb des Schienenfußes und im Bereich der Schienenkammer eine Masse aus einem elastisch aushärtenden Zweikomponentensystem auf Polyurethanbasis, in dem Blähtonkörner eingeschlossen sind, anzuordnen. Aus der DE 29918 842 U1 ist es darüber hinaus bekannt, elastische Platten aus einem geschlossenzelligem Polyurethanschaum unter dem Schienenfuß anzuordnen, um die Druckbelastung einer darunter liegenden Betonvergussschicht zu verringern. Auch in der DE 20 2005 004 107 U1 ist eine elastische Lage unter dem Schienenfuß angeordnet. Zur Abdichtung des Schienenfußes gegen Feuchtigkeit sind die Schienenkammern ausfüllende Seitenprofile vorgesehen, welche die elastische Lage mittels Dichtnasen in einem über den Schienenfuß hinausragenden Bereich der elastischen Lage dichtend beaufschlagen.

    [0006] Im Stand der Technik, der semit als nächstliegender Stand der Technik gilt, ist es auch bekannt, Seitenprofile, wie sie beispielsweise in der WO 01/14642 A1 und der EP 1518963 B1 beschrieben sind, mit einem Kunststoff-Unterguss zu kombinieren. Um eine vollständige Isolierung der Schienen zu erreichen, ist es dabei allerdings erforderlich, eine vergleichsweise große Menge an Kunststoffmaterial zu verwenden. Bei dem Versuch, Kunststoffmaterial einzusparen, kommt es jedoch häufig dazu, dass Bereiche der Schienen nicht von dem Material bedeckt und damit nicht isoliert sind.

    [0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine einfache, kostengünstige und möglichst flexible Dämpfung und/oder Isolierung von Schienen zu ermöglichen.

    [0008] Gelöst wird die Aufgabe mit einem Gegenstand gemäß Anspruch 1. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

    [0009] Die vorliegende Erfindung stellt eine Dämpfungsanordnung gemäß Anspruch 1 bereit.

    [0010] Unter einer "Schiene" wird hier eine Bahnschiene, beispielsweise eine Rillenschiene, Vignolschiene oder Kranschiene verstanden. Unter einem "Unterguss" wird hier eine gießfähige vorzugsweise elastisch aushärtende Masse verstanden, vorzugsweise auf Kunststoffbasis, z.B. Polyurethanbasis.

    [0011] Bei der erfindungsgemäßen Dämpfungsanordnung bedeckt das mindestens eine Seitenprofil die Oberseite des Schienenfußes, d.h. die zum Schienenkopf gerichtete Oberfläche des Schienenfußes, vollständig und umgreift darüber hinaus noch den Randbereich des Schienenfußes von der Oberseite aus. Der Unterguss muss daher nur geringfügig über das Niveau des zum Untergrund weisenden Endes des Seitenprofils hinaus vorgesehen sein, um eine vollständige Isolierung der Schiene zu erreichen. Auf diese Weise kann eine Dämpfung und/oder elektrische Isolierung der Schiene auf einfache und kostengünstige Weise hergestellt werden.

    [0012] Erfindungsgemäß ist das Seitenprofil streifenförmig ausgebildet und an die Kontur der Schiene anlegbar. "Streifenförmig" heißt hier, dass das Seitenprofil im Wesentlichen flächig ausgebildet ist und eine vergleichsweise geringe Dicke aufweist. Ein solches Seitenprofil ist vergleichsweise leicht herstellbar und das Wickeln des Profils ist ebenfalls erleichtert, wodurch Verformungen verhindert und die Bereitstellung größerer und kostengünstigerer Längen ermöglicht wird. Darüber hinaus erleichtert eine solche Ausgestaltung die Anpassung an die Schienenkontur.

    [0013] Erfindungsgemäß schließt das Seitenprofil mit der vom Schienenkopf abgewandten Unterseite des Schienenfußes ab. Das ist besonders vorteilhaft, um eine etwaige Lunkerbildung beim Gießen des Untergusses zu verhindern.

    [0014] Erfindungsgemäß ist der Überlappungsbereich zwischen Unterguss und Seitenprofil maximal so groß wie oder kleiner als die Höhe (H) des Schienenfußrandes. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass eine möglichst geringe Menge Gussmasse eingesetzt werden muss. Der Überlappungsbereich, der lediglich im Bereich des Schienenfußrandes ausgebildet ist, muss lediglich groß genug sein, um eine sichere Abdichtung zum umgebenden Medium zu ermöglichen.

    [0015] Besonders bevorzugt besteht das Seitenprofil aus einem elektrisch isolierenden elastomeren Werkstoff. Geeignete Materialien sind beispielsweise solche auf Basis von Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR), Naturkautschuk (NR), einer Naturkautschuk-Butylkautschuk-Mischung (NR/BR) oder Ethylen-Propylen-Dien-Mischpolymerisat (EPDM).

    [0016] Das Seitenprofil ist vorzugsweise einstückig ausgebildet. Das schließt allerdings nicht aus, dass das Seitenprofil unterschiedliche Materialien aufweisen kann und beispielsweise mittels Koextrusion dieser unterschiedlichen Materialien hergestellt ist.

    [0017] Um die Anpassung an die Schienenkontur weiter zu erleichtern, weist das Seitenprofil in einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfungsanordnung mindestens eine Knickriefe auf. Es kann sich hierbei um eine Einkerbung des Seitenprofils handeln, so dass der Querschnitt des Längsprofils vermindert und auf diese Weise ein Biegen bzw. Knicken erleichtert ist. Möglich ist aber auch, in Bereichen, die gebogen bzw. geknickt werden müssen, ein weicheres Material vorzusehen.

    [0018] Vorzugsweise bedeckt das Seitenprofil den Seitenbereich der Schiene im Wesentlichen vollständig. Dadurch bedeckt das Seitenprofil im Wesentlichen die Bereiche der Schiene, die in horizontale Richtung weisen.

    [0019] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfungsanordnung ist auf jeder Seite der Schiene jeweils ein Seitenprofil angeordnet und der Unterguss fasst beide Seitenprofile im Bereich des Schienenfußes ein.

    [0020] Der Unterguss kann aus jeder geeigneten gießfähigen und nach dem Gießen vorzugsweise elastisch aushärtenden Masse bestehen, beispielsweise aus einer Kunststoffmasse, z.B. einer Polyurethanmasse.

    [0021] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beigefügten Figuren zu bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung rein zu Veranschaulichungszwecken näher erläutert. Es zeigt:

    Fig. 1 Eine Dämpfungsanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung im Querschnitt.

    Fig. 2 Eine schematische Darstellung zur Herstellung der erfindungsgemäßen Dämpfungsanordnung gemäß Fig. 1.



    [0022] Figur 1 zeigt schematisch eine Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Dämpfungsanordnung 1 auf einem Untergrund 16. Beispielhaft dargestellt ist hier eine Rillenschiene 2 mit einem Schienenkopf 3, einem Schienensteg 4 und einem Schienenfuß 5. Streifenförmige, jeweils aus einem einzigen Elastomerkörper, z.B. aus SBR, gefertigte Seitenprofile 7, 8 liegen an den unteren und seitlichen Flächen des Schienenkopfes 3, den seitlichen Flächen des Schienensteges 4 sowie der Oberseite 10, d.h. der zum Schienenkopf 5 gewendeten Oberfläche des Schienenfußes 5 an. Die Seitenprofile 7, 8 sind jeweils um den Fußrand 6 herum gezogen und schließen mit der Unterseite 13 des Schienenfußes 5 ab, d.h. das zum Untergrund 16 gerichtete Ende der Seitenprofile 7, 8 liegt in der von der Unterseite 13 des Schienenfußes 5 gebildeten Ebene. Beispielhaft sind für eines der Seitenprofile 7, 8, nämlich für das rillenseitig angeordnete Seitenprofil 8, Knickriefen 15 dargestellt, die hier aus keilförmig zur Schiene 2 hin verlaufenden Schlitzen im Seitenprofil 8 gebildet sind. Ein jeweils an den Unterseiten des Schienenkopfes 3 anliegender Bereich der Seitenprofile 7, 8 weist Kanäle 17 auf, so dass die Seitenprofile 7, 8 in diesem Bereich etwas verdickt und besonders nachgiebig sind. Die Seitenprofile 7, 8 weisen eine vergleichsweise geringe Dicke auf und kleiden schienenseitig den Randbereich der Schienenkammern 18, 19 aus. Unmittelbar unter dem Schienenfuß 5 ist ein Unterguss 9 aus einer elastisch aushärtenden Polyurethanmasse vorgesehen. Zwei überstehende Bereiche 11, 12 des Untergusses 9 umgreifen die Seitenprofile 7, 8 im Bereich des Fußrandes 6 von außen, so dass sich Unterguss 9 und die Endbereiche der Seitenprofile 7, 8 in einem Überlappungsbereich 14 überlappen. Die Höhe des Fußrandes 6 ist hier mit H bezeichnet. Die Bereiche 11, 12 des Untergusses 9 überragen die von der Unterseite 13 des Schienenfußes 5 gebildete Ebene hier um etwa die halbe Höhe H, so dass hier auch der Überlappungsbereich 14 eine Strecke mit der Länge von etwa der halben Höhe H umfasst. Auf diese Weise ist die Schiene 2 bis auf die nach oben, d.h. vom Untergrund 16 weg, weisenden Flächen des Schienenkopfes 3, z.B. der Lauffläche, vollständig von einer dämpfenden und/oder elektrisch isolierenden Schicht umgeben.

    [0023] Figur 2 zeigt schematisch, wie eine erfindungsgemäße Dämpfungsanordnung 1 hergestellt werden kann. Zunächst wird auf bekannte Weise der Unterguss 9 hergestellt, zum Beispiel indem eine geeignete Gussmasse, zum Beispiel eine elastisch aushärtende Polyurethanmasse, in eine durch den Untergrund 16 und Seitenwinkel 20 gebildete Wanne 21 gegossen wird. Nach dem Aushärten wird die Schiene 2 mit der Unterseite 13 des Schienenfußes 5 auf den Unterguss 9 gesetzt und die Seitenprofile 7, 8 werden an den Seiten der Schiene 2 angebracht, der Kontur der Schiene 2 angepasst und, zum Beispiel durch Kleben, befestigt. Das Anbringen der Seitenprofile 7, 8 wird erleichtert durch an den Seitenprofilen 7, 8 vorgesehene Knickriefen 15. Anschließend werden die überstehenden Bereiche 11, 12 des Untergusses 9 gegossen, wodurch die unteren Enden der Seitenprofile 7, 8 im Überlappungsbereich eingegossen werden. Die Seitenwinkel 20 werden nach deren Aushärten entfernt.


    Ansprüche

    1. Dämpfungsanordnung (1), umfassend eine Schiene (2) mit einem Schienenkopf (3), einem Schienensteg (4) und einem Schienenfuß (5), umfassend mindestens ein Seitenprofil (7, 8), wobei das Seitenprofil (7, 8) im Wesentlichen über seine ganze Länge an der Schiene (2) anliegt, und einen unter dem Schienenfuß (5) angeordneten Unterguss (9), wobei das Seitenprofil (7, 8) streifenförmig ausgebildet und an die Kontur der Schiene (2) angelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenprofil (7,8)

    a. den Rand (6) des Schienenfußes (5) von der dem Schienenkopf (3) zugewendeten Oberseite (10) des Schienenfußes (5) her umgreift,

    b. mit der vom Schienenkopf (3) abgewandten Unterseite (13) des Schienenfußes (5) abschließt und

    c. im Bereich des Schienenfußrandes (6) vom Unterguss (9) eingefasst ist, wobei der Überlappungsbereich (14) zwischen Unterguss (9) und Seitenprofil (7, 8) maximal so groß wie oder kleiner als die Höhe (H) des Schienenfußrandes (6) ist.


     
    2. Dämpfungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenprofil (7, 8) aus einem elektrisch isolierenden elastomeren Werkstoff besteht, bevorzugt aus Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR), Naturkautschuk (NR), einer Naturkautschuk-Butylkautschuk-Mischung (NR/BR) oder aus Ethylen-Propylen-Dien-Mischpolymerisat (EPDM).
     
    3. Dämpfungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenprofil (7, 8) einstückig ausgebildet ist.
     
    4. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenprofil (7, 8) mindestens eine Knickriefe (15) aufweist.
     
    5. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenprofil (7, 8) den Seitenbereich der Schiene (2) im Wesentlichen vollständig bedeckt.
     
    6. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite der Schiene (2) jeweils ein Seitenprofil (7, 8) angeordnet ist und der Unterguss beide Seitenprofile (7, 8) im Bereich des Schienenfußes (5) einfasst.
     
    7. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterguss (9) aus einer Polyurethanmasse besteht.
     


    Claims

    1. A damping arrangement (1), comprising a rail (2) having a rail head (3), a rail web (4) and a rail foot (5), comprising at least one lateral profile (7, 8), wherein the lateral profile (7, 8) is in contact with the rail (2) substantially over the entire length of the lateral profile, and a cast base (9) arranged underneath the rail foot (5), wherein the lateral profile (7, 8) is formed in a strip-shaped manner and is in contact with the contour of the rail (2), characterized in that the lateral profile (7, 8)

    a. engages around the edge (6) of the rail foot (5) from the upper side (10) of the rail foot (5) facing the rail head (3),

    b. is flush with the lower side (13) of the rail foot (5) facing away from the rail head (3), and

    c. is enclosed by the cast base (9) in the region of the rail foot edge (6), wherein the overlapping region (14) between the cast base (9) and the lateral profile (7, 8) is at most as large or smaller as the height (H) of the rail foot edge (6).


     
    2. The damping arrangement according to claim 1, characterized in that the lateral profile (7, 8) is made from an electrically insulating elastomeric material, preferably from styrenebutadiene rubber (SBR), natural rubber (NR), a natural rubber/butyl rubber mixture (NR/BR) or from ethylene propylene diene monomer rubber (EPDM).
     
    3. The damping arrangement according to claim 1 or 2, characterized in that the lateral profile (7, 8) is formed as one piece.
     
    4. The damping arrangement according to any one of the preceding claims, characterized in that the lateral profile (7, 8) has at least one bending notch (15).
     
    5. The damping arrangement according to any one of the preceding claims, characterized in that the lateral profile (7, 8) covers the lateral region of the rail (2) substantially completely.
     
    6. The damping arrangement according to any one of the preceding claims, characterized in that in each case one lateral profile (7, 8) is arranged on each side of the rail (2), and the cast base encloses both lateral profiles (7, 8) in the region of the rail foot (5).
     
    7. The damping arrangement according to any one of the preceding claims, characterized in that the cast base (9) is made of a polyurethane compound.
     


    Revendications

    1. Dispositif amortisseur (1), comprenant un rail (2) avec une tête de rail (3), une âme de rail (4) et un patin de rail (5), comprenant au moins un profilé latéral (7, 8), le profilé latéral (7, 8) s'appliquant sur le rail (2) sur quasiment toute sa longueur, et une fondation coulée (9) agencée sous le patin de rail (5), dans lequel le profilé latéral (7, 8) est conçu en forme de bande et s'applique sur le contour du rail (2), caractérisé en ce que le profilé latéral (7, 8)

    a. entoure le bord (6) du patin de rail (5) depuis la face supérieure (10) du patin de rail (5) tournée vers la tête de rail (3),

    b. se termine par la face inférieure (13) du patin de rail (5) opposée à la tête de rail (3), et

    c. est entouré par la fondation coulée (9) dans la région du bord de patin de rail (6), la région de chevauchement (14) entre la fondation coulée (9) et le profilé latéral (7, 8) étant au maximum égale ou inférieure à la hauteur (H) du bord de patin de rail (6).


     
    2. Dispositif amortisseur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le profilé latéral (7, 8) est constituée d'un matériau élastomère électriquement isolant, de préférence de caoutchouc de styrène-butadiène (SBR), de caoutchouc naturel (NR), d'un mélange de caoutchouc naturel et de caoutchouc de butyle (NR/BR) ou d'un copolymère d'éthylène-propylène-diène (EPDM).
     
    3. Dispositif amortisseur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le profilé latéral (7, 8) est conçu d'un seul tenant.
     
    4. Dispositif amortisseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le profilé latéral (7, 8) comporte au moins une rainure (15).
     
    5. Dispositif amortisseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le profilé latéral (7, 8) recouvre quasiment entièrement la région latérale du rail (2).
     
    6. Dispositif amortisseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un profilé latéral (7, 8) est agencé respectivement de chaque côté du rail (2), et la fondation coulée entoure les deux profilés latéraux (7, 8) dans la région du patin de rail (5).
     
    7. Dispositif amortisseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la fondation coulée (9) est constituée d'une masse de polyuréthane.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente