| (19) |
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(11) |
EP 2 870 667 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.05.2016 Patentblatt 2016/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.01.2013 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2013/100026 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/005576 (09.01.2014 Gazette 2014/02) |
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| (54) |
STECKBARER ÜBERSPANNUNGSABLEITER
PLUGGABLE SURGE ARRESTER
PARASURTENSEUR EMBROCHABLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
05.07.2012 DE 102012013404
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.05.2015 Patentblatt 2015/20 |
| (73) |
Patentinhaber: OBO Bettermann GmbH & Co. KG |
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58710 Menden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- OBERREICH, Sebastian
58708 Menden (DE)
- SCHMIDT, Olaf
59494 Soest (DE)
- OGOREK, Udo
59077 Hamm (DE)
- ECKARDT, Jörg
58802 Balve (DE)
- HOLTERHOFF, Martin
58710 Menden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Köchling, Conrad-Joachim et al |
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Patentanwälte Köchling, Döring PartG mbB
Fleyer Strasse 135 58097 Hagen 58097 Hagen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 987 803 DE-A1-102008 031 917 US-A- 3 825 867
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WO-A1-99/34374 DE-A1-102011 013 300
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen steckbaren Überspannungsableiter gemäß Oberbegriff der
Ansprüche 1 und 2.
[0002] Steckbare Überspannungsableiter sind beispielsweise aus der
DE 10 2011 013 300 A1 bekannt. Solche steckbaren Überspannungsableiter sind Bestandteil einer Gerätekombination
zum Schutz vor Überspannungen. Dabei ist zum Beispiel ein im Wesentlichen U-förmiges
Unterteil vorgesehen und ein mit diesem steckverbindbarer Überspannungsableiter. Das
Unterteil weist mit Anschlussleitern kontaktierte Steckkontakte auf, während der steckbare
Überspannungsableiter damit korrespondierende Steckerelemente aufweist. Zudem sind
zwischen diesem Steckmodul und Unterteil wirkende Haltemittel oder Rastmittel vorgesehen,
die in Stecklage der Teile ineinandergreifen und die durch Manipulation lösbar und/oder
entrastbar sind, um das Steckmodul von dem Unterteil abnehmen zu können. Sofern bei
solchen Gerätekombinationen das Steckmodul ausgewechselt werden soll oder zu Wartungszwecken
entnommen werden soll, so ist eine Manipulation erforderlich um den in Stecklage befindlichen
Überspannungsableiter von dem Unterteil lösen zu können. Im Stand der Technik ist
zwischen Unterteil und dem steckbaren Überspannungsableiter ein Federelement vorgesehen,
welches bei gestecktem Überspannungsableiter vorgespannt ist und bei gelösten oder
entrasteten Haltemitteln oder Rastmitteln den Überspannungsableiter entgegen Steckrichtung
in eine Entnahmeposition verstellt. Das Federelement ist dabei durch Steckkontakte
gebildet. Hierdurch ist es möglich, den Überspannungsableiter einfach zu entnehmen,
wenn die Verrastung gelöst ist, weil durch das Federelement der Überspannungsableiter
zumindest teilweise aus dem Unterteil herausgedrückt wird (entgegen Steckrichtung),
so dass es vom Benutzer in einfacher Weise mit der Hand ergriffen und aus dem Unterteil
entnommen werden kann.
[0003] Insbesondere ist hierzu bekannt, das Federelement durch einen Steckkontakt oder ein
Steckelement zu bilden, welcher oder welches gabelartig mit federnden Schenkeln ausgebildet
ist, wobei die mit dem Federelement korrespondierenden Teile des Überspannungsableiters
in Form von Steckkontakten sich in Steckrichtung keilartig verjüngend ausgebildete
Kontaktflächen aufweisen, die in Stecklage an den Schenkeln unter federnder Vorspannung
der Schenkel anliegen. Vorzugsweise sind dabei die keilartig ausgebildeten Kontaktflächen
an einem massiven Metallkontaktelement ausgebildet, welches mit dem Überspannungsableiter
verbunden ist.
[0004] Ein Problem, welches sich bei dieser Anordnung ergibt, besteht darin, dass zwar der
Überspannungsableiter in geeigneter Weise mit dem Unterteil steckverbindbar ist, jedoch
hierbei die keilförmigen Kontaktstücke beim Einstecken in Steckrichtung verschoben
werden können, so dass eine unerwünschte mechanische Belastung der Kontaktstreifen
bewirkt wird, an denen die keilförmigen Kontaktstücke insbesondere durch Verlötung
angebracht sind. Dies ist insbesondere bezüglich des zweiten Kontaktstreifens von
besonderem Nachteil, weil dieser zweite Kontaktstreifen über ein entsprechendes Kontaktblech
zum zweiten keilförmigen Kontaktstück geführt ist und die Verbindung zwischen dem
Kontaktstreifen und dem Kontaktblech eine im Fehlerfall lösbare Verbindungsstelle,
beispielsweise Lötstelle bildet. Diese Lötstelle wird bei der Handhabung des steckbaren
Überspannungsableiters durch Scherkräfte beeinflusst, wenn das entsprechende keilförmige
Kontaktstück in die federnden Kontakte des Unterteils eingesteckt wird.
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
einen steckbaren Überspannungsableiter zu schaffen, der beim Steckvorgang eine mechanische
Belastung der Verbindung zwischen den keilförmigen Kontaktstücken und den entsprechenden
Kontaktstreifen oder Kontaktblechen vermeidet. Dabei sollen Querschnittsverminderungen
in den Kontaktstücken oder dergleichen oder Löcher in diesen vermieden werden.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, dass ein erstes Isolierstück quer zur
Steckrichtung parallel zum Längsverlauf der kurzen Schmalseite auf das erste Kontaktstück
aufgesteckt ist und mit einem Steg bis unter das zweite Kontaktstück ragt und ein
zweites Isolierstück quer zum ersten Isolierstück auf das zweite Kontaktstück aufgesteckt
ist und mit Steckvorsprüngen in passende Ausnehmungen im Steg des ersten
[0008] Isolierstückes eingreift, so dass beide Kontaktstücke mindestens in Steckrichtung
und vorzugsweise auch entgegen der Steckrichtung unverschieblich von den beiden Isolierstücken
gehalten sind, wobei ein einseitig offenes quaderförmiges Gehäuseteil vorgesehen ist,
in welches das Mantelteil schubladenartig einschiebbar ist, wobei an den Isolierstücken
und am Gehäuseteil in Montagesolllage ineinandergreifende Verriegelungs- oder Rastmittel
vorgesehen sind.
[0009] Eine alternative Lösung besteht darin, dass ein erstes Isolierstück quer zur Steckrichtung
parallel zur Querrichtung der kurzen Schmalseite auf die Kontaktstücke von oben oder
unten aufgesteckt ist und ein zweites Isolierstück entgegen der Steckrichtung des
ersten Isolierstückes von unten oder oben auf oder in das erste Isolierstück gesteckt
ist und in passende Ausnehmungen in der Wandung des ersten Isolierstückes eingreift,
so dass beide Kontaktstücke mindestens in Steckrichtung und vorzugsweise auch entgegen
der Steckrichtung unverschieblich von den beiden Isolierstücken gehalten sind, wobei
ein einseitig offenes quaderförmiges Gehäuseteil vorgesehen ist, in welches das Mantelteil
schubladenartig einschiebbar ist, wobei an dem Isolierstück und am Gehäuseteil in
Montagesolllage ineinandergreifende Verriegelungs- oder Rastmittel vorgesehen sind.
[0010] Bei dieser Ausgestaltung sind die keilförmigen Kontaktstücke vorzugsweise als massive
Metallgussteile ausgebildet, die nicht einstückig mit den Kontaktstreifen ausgebildet
sein können oder mit dem Kontaktblech ausgebildet sein können, sondern daran angelötet
werden, um die elektrisch leitende Verbindung und mechanische Verbindung herzustellen.
Ein erstes solches keilförmiges Kontaktstück ist an dem ersten Kontaktstreifen angelötet,
der von der kurzen Schmalseite abragt. Ein zweites solches Kontaktstück ist an der
Abwinklung des Kontaktblechs angelötet, welches wiederum an der langen Schmalseite
entlanggeführt ist und dort mit dem zweiten Kontaktstreifen vorzugsweise lötverbunden
ist, wobei die Verbindung dieser Elemente im Fehlerfall des Überspannungsschutzelementes
gelöst wird, um einen Fehlkontakt zu signalisieren und den Stromdurchfluss durch das
Überspannungsschutzelement zu trennen.
[0011] Damit beim Stecken des Überspannungsableiters diese keilförmigen Kontaktstücke nicht
auf die entsprechenden Kontaktstreifen oder Kontaktbleche in der Weise einwirken,
dass diese in Steckrichtung belastet werden, ist das erste und zweite Isolierstück
vorgesehen. Gemäß der ersten angegebenen Lösung wird das erste Isolierstück seitlich
parallel zum Verlauf der kurzen Schmalseite aufgesteckt, während das zweite Isolierstück
parallel zur Steckrichtung des steckbaren Überspannungsableiters aufgesteckt wird.
Durch diese Verriegelung werden die Kontaktstücke sicher in den Isolierstücken gehalten
und beim Steckvorgang des Überspannungsableiters auftretende Kräfte werden von den
Kontaktstücken aufgefangen. Diese Isolierstücke sind wiederum in der Montagesolllage,
wenn das Mantelteil mit den Kontaktstücken in das einseitig offene quaderförmige Gehäuseteil
eingeschoben ist, an diesem verrastet oder verriegelt, so dass eine Relativverschiebung
der Isolierstücke relativ zum Gehäuseteil auszuschließen ist. Beim normalen Gebrauch
des steckbaren Überspannungsableiters kann damit keine Verschiebung der Kontaktstücke
relativ zu dem Überspannungsableiter erfolgen, so dass eine unerwünschte mechanische
Belastung der mit den Kontaktstücken verbundenen Kontaktstreifen beziehungsweise Kontaktbleche
ausgeschlossen ist.
[0012] Bei der alternativ angegebenen Lösung ist ebenfalls ein erstes und zweites Isolierstück
vorgesehen. Bei dieser Lösung wird aber das erste Isolierstück quer zur Steckrichtung
des steckbaren Überspannungsableiters parallel zur Querrichtung der kurzen Schmalseite
auf die ersten Kontaktstücke von oben oder unten aufgesteckt. In entgegengesetzter
Richtung wird das zweite Isolierstück aufgesteckt. In der Endlage sind beide Teile
miteinander steckverbunden und sicher gehalten. Des Weiteren wird durch diese Verriegelung
eine sichere Positionshaltung der Kontaktstücke in den Isolierstücken erreicht, so
dass beim Steckvorgang des Überspannungsableiters auftretende Kräfte von den Kontaktstücken
aufgefangen werden, ohne dass die Kontaktstreifen durch Druckkräfte beim Stecken beansprucht
werden. die Isolierstücke sind in der Montagesolllage, wenn das Mantelteil mit den
Kontaktstücken in das einseitig offene quaderförmige Gehäuseteil eingeschoben ist,
an diesem verrastet oder verriegelt, so dass eine Relativverschiebung der Isolierstücke
relativ zum Gehäuseteil ausgeschlossen werden kann. Beim normalen Gebrauch des steckbaren
Überspannungsableiters kann damit keine Verschiebung der Kontaktstücke relativ zum
Überspannungsableiter erfolgen, so dass eine unerwünschte mechanische Belastung der
mit den Kontaktstücken verbundenen Kontaktstreifen beziehungsweise Kontaktbleche ausgeschlossen
ist.
[0013] Zusätzlich isoliert das erste Isolierstück den Anschlussbereich zwischen erstem Kontaktstück
und erstem Kontaktstreifen, so dass in diesem Bereich ein Spannungsüberschlag ausgeschlossen
ist.
[0014] Eine für die Fertigung vorteilhafte Weiterbildung, die auch funktionell vorteilhaft
ist, wird darin gesehen, dass beide Kontaktstücke identische Form aufweisen, insbesondere
in Form einer quaderförmigen flachen Platte, von deren erster Breitseite der keilförmige
Kontakt abragt, und an deren zweiter Breitseite ein etwa T-förmiges Kontaktstück ausgebildet
ist, welches eine zur Keilkante des Kontaktes parallele Randkante der Platte mit einem
Teil seines Quersteges überdeckt und mit seinem Längssteg einen Teil der zweiten Breitseite
der Platte überdeckt, wobei alternativ die Außenfläche des Quersteges mit einem Schenkel
eines L-förmigen Kontaktteils verbunden ist, dessen anderer Schenkel mit dem ersten
Kontaktstreifen verbunden ist, oder mit dem Längssteg die Abwinklung des Kontaktbleches
des zweiten Kontaktstreifens verbunden ist.
[0015] Entsprechend dieser Ausgestaltung können beide Kontaktstücke identisch ausgebildet
sein, was bezüglich der Herstellungskosten vorteilhaft ist. Zudem bieten beide Kontaktstücke
entsprechende Anschlussstellen für den Kontaktstreifen beziehungsweise das Kontaktblech.
[0016] Um eine sichere Fixierung des ersten und zweiten Kontaktstückes mittels der beiden
Isolierstücke zu erreichen, ist zudem bevorzugt vorgesehen, dass das erste Isolierstück
mit einem ersten und einem zweiten Flachsteg jeweils einen neben dem keilförmigen
Kontakt des ersten Kontaktstückes befindlichen Randstreifen der ersten Breitseite
der ersten quaderförmigen Platte überdeckt, wobei der untere zweite Flachsteg bis
über einen neben dem keilförmigen Kontakt des zweiten Kontaktstückes befindlichen
Randstreifen der ersten Breitseite der zweiten quaderförmigen Platte überdeckt, und
wobei der Steg des ersten Isolierstückes bis unter die untere Randkante der zweiten
quaderförmigen Platte greift.
[0017] Um einen Spannungsüberschlag zwischen dem ersten Kontaktstück und dem ersten Kontaktstreifen
zu vermeiden, ist zudem vorgesehen, dass das erste Isolierstück eine Wandung aufweist,
die sich in Montagesolllage im Bereich des ersten Kontaktstückes zwischen dem Längssteg
und dem mit dem ersten Kontaktstreifen verbundenen Schenkel des L-förmigen Kontaktteils
befindet.
[0018] Für die insgesamt sichere Anordnung und Halterung der Elemente aneinander und relativ
zueinander ist zudem vorgesehen, dass das zweite Isolierstück eine die Flachstege
des ersten Isolierstückes zu einer gemeinsamen Bodenwandung ergänzenden Wandung aufweist,
an der Stützstege ausgebildet sind, die an der Stirnkante des ersten Kontaktstückes
und beiden Seitenkanten des zweiten Kontaktstückes anliegen, wobei das Ende mindestens
eines Stützsteges den Steckvorsprung bildet, der in die Ausnehmung des Steges des
ersten Isolierstückes eingreift.
[0019] Um die Verrastung und insbesondere die Entrastung des Überspannungsableiters in einfacher
Weise durchführen zu können, insbesondere das Lösen des Überspannungsableiters von
der Aufnahme zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass an den schmalen Seitenflächen des
Überspannungsableiters und zwar entweder am Gehäuseteil oder an dem ersten und/oder
zweiten Isolierstück federnde Rasten ausgebildet oder angeordnet sind, die zur Verrastung
an der Aufnahme für den Überspannungsableiter dienen, wobei zusätzlich Handhabungsflächen
in Steckrichtung hinter den Rasten ausgebildet sind zum Lösen der Verrastung.
[0020] Durch diese Ausgestaltung ist es in einfacher Weise möglich, den Überspannungsableiter
an der entsprechenden Aufnahme in der Steckposition zu verrasten. Sofern der Überspannungsableiter
aus dieser Position gelöst werden soll, kann die manipulierende Person an den Handhabungsflächen
angreifen und diese betätigen, um die Rastung zu lösen.
[0021] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass das erste Isolierstück etwa u-förmig ausgebildet
ist und in der Basis der U- Form Ausnehmungen mit Führungen aufweist, mit denen es
auf die Platten der keilförmigen Kontakte aufsteckbar ist, wobei die Randkanten der
Platten in zueinander parallelen Führungsschlitzen der Ausnehmungen aufgenommen sind,
und dass im Bereich des ersten Kontaktstückes eine Wandung an der Basis der U-Form
ausgebildet ist, die in einen Spalt zwischen dem Schenkel des Kontaktteiles und der
zweiten Breitseite der Platte des ersten Kontaktstückes in Montagesolllage eingreift.
[0022] Hierdurch wird eine einfache und sichere Anordnung der Teile zueinander erreicht,
weil das erste Isolierstück mit den Ausnehmungen und Führungen auf die Platten der
keilförmigen Kontakte aufgesteckt werden kann, so dass eine sichere Lageausrichtung
und Positionierung erreicht ist. Zusätzlich ist im Bereich des ersten Kontaktstückes
eine Wandung an der Basis der U-Form ausgebildet, die in einen Spalt zwischen dem
Schenkel des Kontaktteiles und der zweiten Breitseite der Platte des ersten Kontaktstückes
in Montagesolllage eingreift, so dass hier eine Isolierung der Teile voneinander erreicht
ist und ein Spannungsüberschläg zwischen diesen Elementen unterbunden ist.
[0023] Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass das erste Isolierstück in der Basis seiner
U- Form eine zweite Ausnehmung zwischen den Kontaktstücken oder den Ausnehmungen zu
deren Aufnahme ausweist, in die ein Führungs- und Haltevorsprung, der von der Rückseite
des zweiten Isolierstückes abragt, geführt einschiebbar und festlegbar ist, wobei
in Montagesolllage beide Isolierstücke gemeinsam eine Abdeckplatte für die kurze Schmalseite
des Montageteils bilden, die nur von den keilförmigen Kontakten der beiden Kontaktstücke
durchsetzt ist.
[0024] Durch diese Ausbildung ist es in einfacher Weise möglich, das zweite Isolierstück
auf das erste Isolierstück aufzustecken und festzulegen.
[0025] Eine bevorzugte Ausbildung wird zudem darin gesehen, dass das Gehäuseteil ausgenommene
Seitenflächen aufweist, an deren Randkanten Rast- oder Haltevorsprünge ausgebildet
sind und das erste Isolierstück U-förmig ausgebildet ist und an den Schenkeln der
U-Form Ausnehmungen zum Eingriff der Rast- oder Haltevorsprünge aufweist, wobei die
ausgenommenen Seitenflächen in Montagesolllage durch an den Schenkeln befestigte Formteile
gefüllt sind, die vorstehende Rasten und von außen betätigbare Handhabungsflächen
aufweisen.
[0026] Die Formteile sind damit nicht mehr integraler Bestandteil des Gehäuseteils, sondern
separat gefertigte Elemente, die vorzugsweise mit dem Isolierstück verbunden insbesondere
steckverbunden sind. Hierdurch ist es möglich, in einfacher Weise die Formteile als
separate Elemente auch in unterschiedlicher Farbgestaltung zu fertigen und mit dem
Gesamtelement zu kombinieren, wobei die Spalte zwischen den Formteilen und den entsprechenden
Teilen des Gehäuseteiles sehr eng ausgeführt werden können, jedenfalls enger, als
wenn die Formteile integrale Bestandteile des Gehäuseteiles wären. Auch ist die Montage
hierdurch insgesamt erleichtert. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und im Folgenden näher beschrieben.
[0027] Es zeigt:
- Figur 1
- einen steckbaren Überspannungsableiter in Seitenansicht;
- Figur 2
- desgleichen von schräg unten gesehen;
- Figur 3
- eine Einzelheit in Schrägansicht;
- Figur 4
- die Einzelheit in Seitenansicht;
- Figur 5
- eine weitere Einzelheit in Schrägansicht;
- Figur 6
- eine weitere Einzelheit ebenfalls in Schrägansicht;
- Figur 7
- Einzelteile in Schrägansicht von oben gesehen;
- Figur 8
- desgleichen von schräg unten gesehen;
- Figur 9
- eine weitere Einzelheit in Schrägansicht;
- Figur 10
- eine weitere Einzelheit in Schrägansicht;
- Figur 11
- eine alternative Ausführungsform eines steckbaren Überspannungsableiters in Seitenansicht;
- Figur 12
- desgleichen von schräg unten gesehen;
- Figur 13
- desgleichen in Seitenansicht;
- Figur 14
- Einzelteile in einer Schrägansicht in Vormontagelage;
- Figur 15
- weitere Einzelteile in Schrägansicht in einer Vormontagelage;
- Figur 16
- die Einzelteile in einer Sollmontagelage;
- Figur 17
- eine weitere Vormontagelage in Schrägansicht;
- Figur 18
- Isolierstoffteile des Überspannungsableiters in einer Explosionsdarstellung;
- Figur 19
- die Isolierstücke des Überspannungsableiters in Explosionsdarstellung.
[0028] In Figur 1 und 2 ist ein kompletter steckbarer Überspannungsableiter gezeigt. Dieser
beinhaltet ein quaderförmiges Mantelteil 1, welches ein Überspannungsschutzelement
umhüllt. An dessen einer kurzen Schmalseite 2 tritt ein erster Kontaktstreifen 3 aus,
der mit einem ersten keilförmigen Kontaktstück 4 verbunden ist. Die Verbindung ist
beispielsweise durch eine Verlötung realisiert. Dieses Kontaktstück 4 ragt von der
kurzen Schmalseite 2 ab. An der einen langen Schmalseite 5 des Mantelteils 1 tritt
ein zweiter Kontaktstreifen 6 aus, der mit einem Kontaktblech 7 über eine im Fehlerfall
öffnende Kontaktstelle, beispielsweise Lötstelle, verbunden ist. Das Kontaktblech
7 ist an der langen Schmalseite 5 bis zur kurzen Schmalseite 2 geführt und geht in
eine Abwinklung 8 über, mit der ein zweites keilförmiges Kontaktstück 9 verbunden
ist. Auch diese Verbindung erfolgt vorzugsweise in Form einer Lötung. Das zweite keilförmige
Kontaktstück 9 ist in der Montagesolllage mit seitlichem Abstand vom ersten Kontaktstück
4 in gleicher Ausrichtung wie dieses von der kurzen Schmalseite 2 abragend angeordnet.
[0029] Um eine Verschiebung der Kontaktstücke 4,9 beim Einstecken des Überspannungsableiters
in ein entsprechendes Unterteil zu verhindern, sind ein erstes Isolierstück 10 und
ein zweites Isolierstück 12 vorgesehen. Das erste Isolierstück 10 ist entsprechend
dem Bewegungspfeil 35 seitlich, parallel zum Verlauf der kurzen Schmalseite 2 auf
das erste Kontaktstück 4 aufgesteckt und ragt mit einem Steg 11 bis unter das zweite
Kontaktstück 9. Das zweite Isolierstück 12 ist in Richtung des Bewegungspfeils 36
quer zum ersten Isolierstück 10 auf das zweite Kontaktstück 9 aufgesteckt. Letzteres
greift mit Steckvorsprüngen 13 in passende Ausnehmungen 34 in dem Steg 11 des ersten
Isolierstückes 10 ein.
[0030] Wie insbesondere aus Figur 1 und 2 ersichtlich, ist ein einseitig offenes quaderförmiges
Gehäuseteil 14 vorgesehen, in welches das Mantelteil 1 schubladenartig gemäß Figur
1 von unten einschiebbar ist.
[0031] An den Isolierstücken 10,12 und am Gehäuseteil 14 sind in Montagesolllage ineinandergreifende
Verriegelungs- oder Rastmittel 15,16 vorgesehen. In Figur 2 sind nur die Mittel 16
auf der einen Seite gezeigt, auf der gegenüberliegenden Längsseite ist eine ebensolche
Ausbildung vorgesehen. In den Figuren 7 und 8 sind wiederum nur die Verriegelungsmittel
15 an der einen Seite des Isolierstückes 12 gezeigt. Das Isolierstück 10 weist gegenüberliegend
an der Seitenfläche ebensolche Verriegelungsmittel 15 auf, wie in Figur 4 gezeigt
ist.
[0032] Durch diese Ausgestaltung ist sichergestellt, dass beide Kontaktstücke 4,9 mindestens
in Steckrichtung 37 des Überspannungsableiters, vorzugsweise aber auch entgegen der
Steckrichtung 37 unverschieblich gehalten sind.
[0033] Beide Kontaktstücke 4,9 weisen identische Form auf. Insbesondere weisen sie eine
Form einer quaderförmigen flachen Platte 17 auf, von deren erster Breitseite 30 der
keilförmige Kontakt 18 abragt. An deren zweiter Breitseite 23 ist ein etwa T-förmiges
Kontaktstück 19 ausgebildet, welches eine zur Keilkante des Kontaktes 18 parallele
Randkante 20 mit einem Teil seines Quersteges 21 überdeckt und mit seinem Längssteg
22 einen Teil der zweiten Breitseite 23 der Platte 17 überdeckt. Wie in Figur 10 beispielsweise
gezeigt, ist die Außenfläche des Quersteges 21 mit einem Schenkel 25 eines L-förmigen
Kontaktteiles 26 verbunden, dessen anderer Schenkel 27 mit dem ersten Kontaktstreifen
3 verbunden ist. Bei der Ausführung gemäß Figur 9 ist mit dem Längssteg 22 die Abwinklung
8 des Kontaktbleches 7 des zweiten Kontaktstreifens 6 verbunden.
[0034] Das erste Isolierstück 10 überdeckt mit einem ersten und zweiten Flachsteg 28,29
in der Montagesolllage einen neben dem keilförmigen Kontakt 18 des ersten Kontaktstückes
4 befindlichen Randstreifen der ersten Breitseite 30 der ersten quaderförmigen Platte
17. Der untere zweite Flachsteg 29 ist bis über einen neben dem keilförmigen Kontakt
18 des zweiten Kontaktstückes 9 befindlichen Randstreifen der ersten Breitseite 30
der zweiten quaderförmigen Platte 17 überdeckend geführt. Der Steg 11 des ersten Isolierstückes
10 greift bis unter die untere Randkante der zweiten quaderförmigen Platte 17, die
das zweite Kontaktstück 9 aufweist.
[0035] Des Weiteren weist das erste Isolierstück 10 eine Wandung 31 auf, die sich in Montagesollage
im Bereich des ersten Kontaktstückes 4 zwischen dem Längssteg 22 und dem mit dem ersten
Kontaktstreifen 3 verbundenen Schenkel des L-förmigen Kontaktteiles 26 befindet. Hierdurch
wird in diesem Bereich ein Spannungsüberschlag vermieden.
[0036] Das zweite Isolierstück 12 weist eine die Flachstege 28,29 des ersten Isolierstückes
10 zu einer gemeinsamen Bodenwandung ergänzende Wandung 32 auf, an der Stützstege
33 ausgebildet sind, die in Montagesolllage an der Stirnkante des ersten Kontaktstückes
4 und an beiden Seitenkanten des zweiten Kontaktstückes 9 anliegen. Die Enden zweier
Stützstege 33 weisen die Steckvorsprünge 13 auf, die in die Ausnehmung 34 des Steges
11 des ersten Isolierstückes 10 eingreifen.
[0037] Analog der zeichnerischen Darstellung wird zunächst die Verbindung des ersten Kontaktstückes
4 und des zweiten Kontaktstückes 9 mit den Kontaktstreifen 3 beziehungsweise 6 hergestellt.
Anschließend wird das erste Isolierstück 10 gemäß Figur 5 aufgesteckt und nachfolgend
das zweite Isolierstück 12 gemäß Figur 6 aufgefügt. Die Isolierstücke sind als Einzelelemente
in den Figuren 7 und 8 gezeigt. Es ergibt sich dann der Herstellungszustand nach Figur
3 und 4. Dieses Element wird dann in das Gehäuseteil 14 eingeschoben und in diesem
verrastet, so dass sich die Situation ergibt, wie sie in Figur 1 und 2 gezeigt ist.
[0038] In den Figuren 11 bis 19 ist eine Variante gezeigt, bei der gleiche Bestandteile
mit gleicher Bezugszeichenbezifferung versehen sind. Nur die unterschiedlichen Teile
sind in anderer Nummerierung gekennzeichnet. Bei dieser Ausgestaltung ist, anders
als bei der ersten Ausführungsform, ein erstes Isolierstück 110 quer zur Steckrichtung
37 parallel zur Querrichtung der kurzen Schmalseite 2 auf die ersten Kontaktstücke
4,9 von oben oder unten aufgesteckt. Ein zweites Isolierstück 112 ist entgegen dieser
Steckrichtung des ersten Isolierstückes 110 von unten oder von oben auf oder in das
erste Isolierstück 110 gesteckt und greift in mindestens eine passende Ausnehmung
in der Wandung des ersten Isolierstückes 110 ein, so dass beide Kontaktstücke 4,9
entweder nur in Steckrichtung 37 oder sogar auch entgegen dieser Steckrichtung 37
unverschieblich von den beiden Isolierstücken 110,112 gehalten sind. Dabei ist wiederum
ein einseitig offenes quaderförmiges Gehäuseteil 14 vorgesehen, in welches dieses
Mantelteil 1 schubladenartig einschiebbar ist. An dem ersten Isolierstück 110 und
am Gehäuseteil 14 sind in Montagesolllage ineinandergreifende Verriegelungs- oder
Rastmittel 15,16 vorgesehen.
[0039] An den schmalen Seitenflächen des Überspannungsableiters und zwar entweder am Gehäuseteil
14 oder an dem ersten und/oder zweiten Isolierstück 10,12;110 sind federnde Rasten
38 ausgebildet oder angeordnet, die zur Verrastung an der Aufnahme für den Überspannungsableiter
dienen. Zusätzlich sind Handhabungsflächen 39 in Steckrichtung 37 hinter den Rasten
38 ausgebildet, die zum Lösen der Verrastung mittels manueller Bedienung dienen.
[0040] Wie beispielsweise aus Figur 14 ersichtlich, ist das erste Isolierstück 110 etwa
U-förmig ausgebildet und weist in der Basis der U-Form Ausnehmungen 41 mit Führungen
42 auf. Hiermit ist es auf die Platten 17 der keilförmigen Kontakte 18 in Steckrichtung
40 aufsteckbar, wobei die Randkanten der Platten 17 in den zueinander parallelen Führungsschlitzen
der Ausnehmungen 41 auf genommen sind.
[0041] Im Bereich des ersten Kontaktstückes 4 ist eine Wandung 43 an der Basis der U-Form
ausgebildet, die in einen Spalt zwischen dem Schenkel 27 des Kontaktteiles 26 und
der zweiten Breitseite 23 der Platte 17 des ersten Kontaktstückes 4 in Montagesolllage
eingreift. Hiermit ist eine Isolierung in diesem Bereich erreicht.
[0042] Zusätzlich weist das erste Isolierstück 110 in der Basis seiner U-Form eine zweite
Ausnehmung 44 zwischen den Kontaktstücken 4,9 beziehungsweise den Ausnehmungen 41
zu deren Aufnahme auf, in die ein Führungs- und Haltevorsprung 45, der von der Rückseite
des zweiten Isolierstückes 112 abkragt, geführt einschiebbar und festlegbar ist. Auch
hierbei ist die Montagerichtung mit dem Bewegungspfeil 36 beispielsweise in Figur
15 angegeben. In der Montagesolllage, wie sie beispielsweise in Figur 16 und 17 gezeigt
ist, bilden die beiden Isolierstücke 110,112 gemeinsam eine Abdeckplatte für die kurze
Schmalseite 2 des Mantelteiles 1, die nur von den keilförmigen Kontakten 18 der beiden
Kontaktstücke 4,9 durchsetzt ist.
[0043] Das Gehäuseteil 14 weist in diesem Ausführungsbeispiel ausgenommene schmale Seitenflächen
auf, an deren Randkanten Rast- oder Haltevorsprünge 15 ausgebildet sind. Das erste
Isolierstück 110 ist U-förmig ausgebildet und weist an den Schenkeln der U-Form Ausnehmungen
16 zum Eingriff der Rast- oder Haltevorsprünge 15 auf.
[0044] Die ausgenommenen Seitenflächen des Gehäuseteiles 14 sind in Montagesolllage durch
an den Schenkeln des ersten Isolierstückes 110 befestigte Formteile 46 ausgefüllt,
die nahezu spaltfrei in der entsprechenden Ausnehmung des Gehäuseteiles 14 sitzen
und somit quer zum Gehäuseteil 14 beweglich sind. An diesem Formteil 46 sind jeweils
die vorstehenden Rasten 38 und die von außen manuell betätigbaren Handhabungsflächen
39 vorgesehen.
[0045] Die Formteile 46 können farblich hervorgehoben werden, da es sich um separate Kunststoffteile
handelt. Selbstverständlich ist das Gehäuseteil 14 ebenso wie die Isolierstücke 110,112
ein Kunststoffformteil.
[0046] Durch die Ausgestaltung der Formteile 46 als separate Elemente, können die schlitzartigen
Freimachungen zwischen diesen als Betätigungslasche dienenden Formteilen 46 und dem
Gehäuse 14 sehr eng ausgeführt werden, so dass eine nahezu spaltfreie Ausgestaltung
ermöglicht ist. Die Formteile 46 sind in geeigneter Weise an entsprechenden Aufnahmen
in den Schenkeln des ersten Isolierstückes 110 aufgenommen und gehalten.
Bezugszeichenliste:
[0047]
- 1
- Mantelteil
- 2
- kurze Schmalseite
- 3
- erster Kontaktstreifen
- 4
- erstes Kotaktstück
- 5
- lange Schmalseite
- 6
- zweiter Kontaktstreifen
- 7
- Kontaktblech
- 8
- Abwinklung
- 9
- zweites Kontaktstück
- 10
- erstes Isolierstück
- 110
- erstes Isolierstück
- 11
- Steg von 10
- 12
- zweites Isolierstück
- 112
- zweites Isolierstück
- 13
- Steckvorsprünge von 12
- 14
- offenes Gehäuseteil
- 15
- Verriegelungs-/Rastmittel an 14
- 16
- Verriegelungs-/Rastmittel an 10,12
- 17
- flache Platte von 4/9
- 18
- keilförmiger Kontakt
- 19
- T-förmiges Kontaktstück
- 20
- zur Keilkante parallele Randkante von 17
- 21
- Quersteg von 19
- 22
- Längssteg
- 23
- zweite Breitseite von 17 (mit Kontaktstück)
- 24
- Außenfläche von 21
- 25
- Schenkel von 16
- 26
- Kontaktteil (L-fömig)
- 27
- anderer Schenkel von 26
- 28
- erster Flachsteg von 10
- 29
- zweiter Flachsteg von 10
- 30
- erste Breitseite von 17 (mit Keil)
- 31
- Wandung von 10
- 32
- Wandung von 12
- 33
- Stützstege
- 34
- Ausnehmung
- 35
- Bewegungspfeil
- 36
- Bewegungspfeil
- 37
- Steckrichtung
- 38
- Rasten
- 39
- Handhabungsflächen
- 40
- Bewegungspfeil
- 41
- Ausnehmung
- 42
- Führungen
- 43
- Wandung
- 44
- zweite Ausnehmung
- 45
- Haltevorsprung
- 46
- Formteile
1. Steckbarer Überspannungsableiter mit einem quaderförmigen Mantelteil (1), das ein
Überspannungsschutzelement umhüllt und an dessen einer kurzen Schmalseite (2) ein
erster Kontaktstreifen (3) austritt, der mit einem ersten keilförmigen Kontaktstück
(4) verbunden ist, das von der kurzen Schmalseite (2) abragt, an dessen einer langen
Schmalseite (5) ein zweiter Kontaktstreifen (6) austritt, der mit einem Kontaktblech
(7) verbunden ist, welches an der langen Schmalseite (5) entlang bis zur kurzen Schmalseite
(2) geführt ist, und in eine Abwinklung (8) übergeht, mit der ein zweites keilförmiges
Kontaktstück (9) verbunden ist, das mit Abstand vom ersten Kontaktstück (4) in gleicher
Ausrichtung wie dieses von der kurzen Schmalseite (2) abragt, wobei der Überspannungsableiter
in Steckrichtung (37)mit den Kontaktstücken (4,9) in Kontakte einer Aufnahme einsteckbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Isolierstück (10) quer zur Steckrichtung (37) parallel zum Längsverlauf
der kurzen Schmalseite (2) auf das erste Kontaktstück (4) aufgesteckt ist und mit
einem Steg (11) bis unter das zweite Kontaktstück (9) ragt und ein zweites Isolierstück
(12) quer zum ersten Isolierstück (10) auf das zweite Kontaktstück (9) aufgesteckt
ist und mit Steckvorsprüngen (13) in passende Ausnehmungen (34) im Steg (11) des ersten
Isolierstückes (10) eingreift, so dass beide Kontaktstücke (4,9) mindestens in Steckrichtung
und vorzugsweise auch entgegen der Steckrichtung unverschieblich von den beiden Isolierstücken
(10,12) gehalten sind, wobei ein einseitig offenes quaderförmiges Gehäuseteil (14)
vorgesehen ist, in welches das Mantelteil (1) schubladenartig einschiebbar ist, wobei
an den Isolierstücken (10,12) und am Gehäuseteil (14) in Montagesolllage ineinandergreifende
Verriegelungs- oder Rastmittel (15,16) vorgesehen sind.
2. Steckbarer Überspannungsableiter mit einem quaderförmigen Mantelteil (1), das ein
Überspannungsschutzelement umhüllt und an dessen einer kurzen Schmalseite (2) ein
erster Kontaktstreifen (3) austritt, der mit einem ersten keilförmigen Kontaktstück
(4) verbunden ist, das von der kurzen Schmalseite (2) abragt, an dessen einer langen
Schmalseite (5) ein zweiter Kontaktstreifen (6) austritt, der mit einem Kontaktblech
(7) verbunden ist, welches an der langen Schmalseite (5) entlang bis zur kurzen Schmalseite
(2) geführt ist, und in eine Abwinklung (8) übergeht, mit der ein zweites keilförmiges
Kontaktstück (9) verbunden ist, das mit Abstand vom ersten Kontaktstück (4) in gleicher
Ausrichtung wie dieses von der kurzen Schmalseite (2) abragt, wobei der Überspannungsableiter
in Steckrichtung (37) mit den Kontaktstücken (4,9) in Kontakte einer Aufnahme einsteckbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Isolierstück (110) quer zur Steckrichtung (37) parallel zur Querrichtung
der kurzen Schmalseite (2) auf die Kontaktstücke (4,9) von oben oder unten aufgesteckt
ist und ein zweites Isolierstück (112) entgegen der Steckrichtung des ersten Isolierstückes
(110) von unten oder oben auf oder in das erste Isolierstück (110) gesteckt ist und
in passende Ausnehmungen in der Wandung des ersten Isolierstückes (110) eingreift,
so dass beide Kontaktstücke (4,9) mindestens in Steckrichtung (37) und vorzugsweise
auch entgegen der Steckrichtung (37) unverschieblich von den beiden Isolierstücken
(110,112) gehalten sind, wobei ein einseitig offenes quaderförmiges Gehäuseteil (14)
vorgesehen ist, in welches das Mantelteil (1) schubladenartig einschiebbar ist, wobei
an dem Isolierstück (110) und am Gehäuseteil (14) in Montagesolllage ineinandergreifende
Verriegelungs- oder Rastmittel (15,16) vorgesehen sind.
3. Überspannungsableiter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass beide Kontaktstücke (4,9) identische Form aufweisen, insbesondere in Form einer quaderförmigen
flachen Platte (17), von deren erster Breitseite (30) der keilförmige Kontakt (18)
abragt, und an deren zweiter Breitseite (23) ein etwa T-förmiges Kontaktstück (19)
ausgebildet ist, welches eine zur Keilkante des Kontaktes (18) parallele Randkante
(20) der Platte (17) mit einem Teil seines Quersteges (21) überdeckt und mit seinem
Längssteg (22) einen Teil der zweiten Breitseite (23) der Platte (17) überdeckt, wobei
alternativ die Außenfläche des Quersteges (21) mit einem Schenkel (25) eines L-förmigen
Kontaktteils (26) verbunden ist, dessen anderer Schenkel (27) mit dem ersten Kontaktstreifen
(3) verbunden ist, oder mit dem Längssteg (22) die Abwinklung (8) des Kontaktbleches
(7) des zweiten Kontaktstreifens (6) verbunden ist.
4. Überspannungsableiter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Isolierstück (10) mit einem ersten und einem zweiten Flachsteg (28,29)
jeweils einen neben dem keilförmigen Kontakt (18) des ersten Kontaktstückes (4) befindlichen
Randstreifen der ersten Breitseite (30) der ersten quaderförmigen Platte (17) überdeckt,
wobei der untere zweite Flachsteg (29) bis über einen neben dem keilförmigen Kontakt
(18) des zweiten Kontaktstückes (9) befindlichen Randstreifen der ersten Breitseite
(30) der zweiten quaderförmigen Platte (17) überdeckt, und wobei der Steg (11) des
ersten Isolierstückes (10) bis unter die untere Randkante der zweiten quaderförmigen
Platte (17) greift.
5. Überspannungsableiter nach einem der Ansprüche 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Isolierstück (10) eine Wandung (31) aufweist, die sich in Montagesolllage
im Bereich des ersten Kontaktstückes (4) zwischen dem Längssteg (22) und dem mit dem
ersten Kontaktstreifen (3) verbundenen Schenkel des L-förmigen Kontaktteils (26) befindet.
6. Überspannungsableiter nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Isolierstück (12) eine die Flachstege (28,29) des ersten Isolierstückes
(10) zu einer gemeinsamen Bodenwandung ergänzenden Wandung (32) aufweist, an der Stützstege
(33) ausgebildet sind, die an der Stirnkante des ersten Kontaktstückes (4) und beiden
Seitenkanten des zweiten Kontaktstückes (9) anliegen, wobei das Ende mindestens eines
Stützsteges (33) den Steckvorsprung (13) bildet, der in die Ausnehmung (34) des Steges
(11) des ersten Isolierstückes (10) eingreift.
7. Überspannungsableiter nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass an den schmalen Seitenflächen des Überspannungsableiters und zwar entweder am Gehäuseteil
(14) oder an dem ersten und/oder zweiten Isolierstück (10,12;110) federnde Rasten
(38) ausgebildet oder angeordnet sind, die zur Verrastung an der Aufnahme für den
Überspannungsableiter dienen, wobei zusätzlich Handhabungsflächen (39) in Steckrichtung
(37) hinter den Rasten (38) ausgebildet sind zum Lösen der Verrastung.
8. Überspannungsableiter nach einem der Ansprüche 2,3 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Isolierstück (110) etwa u-förmig ausgebildet ist und in der Basis der U-
Form Ausnehmungen (41) mit Führungen aufweist, mit denen es auf die Platten (17) der
keilförmigen Kontakte (18) aufsteckbar ist, wobei die Randkanten der Platten (17)
in zueinander parallelen Führungsschlitzen der Ausnehmungen (41) aufgenommen sind,
und dass im Bereich des ersten Kontaktstückes (4) eine Wandung (43) an der Basis der
U-Form ausgebildet ist, die in einen Spalt zwischen dem Schenkel (27) des Kontaktteiles
(26) und der zweiten Breitseite (23) der Platte (17) des ersten Kontaktstückes (4)
in Montagesolllage eingreift.
9. Überspannungsableiter nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Isolierstück (110) in der Basis seiner U-Form eine zweite Ausnehmung (44)
zwischen den Kontaktstücken (4,9) oder den Ausnehmungen zu deren Aufnahme ausweist,
in die ein Führungs- und Haltevorsprung, der von der Rückseite des zweiten Isolierstückes
(112) abragt, geführt einschiebbar und festlegbar ist, wobei in Montagesolllage beide
Isolierstücke (110,112) gemeinsam eine Abdeckplatte für die kurze Schmalseite (2)
des Montageteils (1) bilden, die nur von den keilförmigen Kontakten (18) der beiden
Kontaktstücke (4,9) durchsetzt ist.
10. Überspannungsableiter nach einem der Ansprüche 2,3,7,8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseteil (14) ausgenommene Seitenflächen aufweist, an deren Randkanten Rast-
oder Haltevorsprünge (15) ausgebildet sind und das erste Isolierstück (110) U-förmig
ausgebildet ist und an den Schenkeln der U-Form Ausnehmungen zum Eingriff der Rast-
oder Haltevorsprünge aufweist, wobei die ausgenommenen Seitenflächen in Montagesolllage
durch an den Schenkeln befestigte Formteile gefüllt sind, die vorstehende Rasten (38)
und von außen betätigbare Handhabungsflächen (39) aufweisen.
1. A pluggable surge arrester comprising a rectangular shell portion (1), which encloses
an overvoltage protection element and at one short narrower side (2) of which a first
contact strip (3) exits that is connected to a first wedge-shaped contact piece (4)
projecting from the short narrower side (2), at one long narrower side (5) of which
a second contact strip (6) exits that is connected to a contact plate (7) guided along
the long narrower side (5) to the short narrower side (2), and continues into an angled
portion (8), to which a second wedge-shaped contact piece (9) is connected that projects,
spaced to and in the same orientation as the first contact piece (4), from the short
narrower side (2), the surge arrester being pluggable, in the direction of insertion
(37), with the contact pieces (4, 9) into contacts of a receiving portion, characterized by that a first insulator (10) is mounted transversely to the direction of insertion
(37) in parallel to the longitudinal extension of the short narrower side (2) onto
the first contact piece (4) and extends with a web (11) under the second contact piece
(9), and a second insulator (12) is mounted transversely to the first insulator (10)
onto the second contact piece (9) and engages with plugging protrusions (13) into
matching recesses (34) in the web (11) of the first insulator (10), such that both
contact pieces (4, 9) are held at least in the direction of insertion and preferably
also against the direction of insertion indisplaceably by the two insulators (10,
12), a rectangular housing portion (14) open on one side being provided, into which
the shell portion (1) can be inserted in a drawer-type manner, at the insulators (10,
12) and at the housing portion (14), in the intended mounting position, cooperating
locking or latching means (15, 16) being provided.
2. A pluggable surge arrester comprising a rectangular shell portion (1), which encloses
an overvoltage protection element and at one short narrower side (2) of which a first
contact strip (3) exits that is connected to a first wedge-shaped contact piece (4)
projecting from the short narrower side (2), at one long narrower side (5) of which
a second contact strip (6) exits that is connected to a contact plate (7) guided along
the long narrower side (5) to the short narrower side (2), and continues into an angled
portion (8), to which a second wedge-shaped contact piece (9) is connected that projects,
spaced to and in the same orientation as the first contact piece (4), from the short
narrower side (2), the surge arrester being pluggable, in the direction of insertion
(37), with the contact pieces (4, 9) into contacts of a receiving portion, characterized by that a first insulator (110) is mounted transversely to the direction of insertion
(37) in parallel to the transverse extension of the short narrower side (2) from above
or below onto the contact pieces (4, 9), and a second insulator (112) is mounted against
the direction of insertion of the first insulator (110) from below or above onto or
into the first insulator (110) and engages into matching recesses in the wall of the
first insulator (110), such that both contact pieces (4, 9) are held at least in the
direction of insertion and preferably also against the direction of insertion indisplaceably
by the two insulators (110, 112), a rectangular housing portion (14) open on one side
being provided, into which the shell portion (1) can be inserted in a drawer-type
manner, at the insulator (110) and at the housing portion (14), in the intended mounting
position, cooperating locking or latching means (15, 16) being provided.
3. The surge arrester according to claim 1 or 2, characterized by that both contact pieces (4, 9) have an identical shape, in particular in the form
of a rectangular flat plate (17), from the first wider side (30) of which the wedge-shaped
contact (18) projects, and at the second wider side (23) of which an approximately
T-shaped contact piece (19) is formed, which overlaps with part of its cross web (21)
a border edge (20) of the plate (17) being parallel to the wedge edge of the contact
(18) and overlaps with its longitudinal web (22) part of the second wider side (23)
of the plate (17), alternatively the outer surface of the cross web (21) being connected
to a leg (25) of an L-shaped contact piece (26), the other leg (27) of which is connected
to the first contact strip (3), or the angled portion (8) of the contact plate (7)
of the second contact strip (6) being connected to the longitudinal web (22).
4. The surge arrester according to claim 3, characterized by that the first insulator (10) overlaps with a first and a second flat web (28, 29)
respectively one border strip of the first wider side (30) of the first rectangular
plate (17) arranged beside the wedge-shaped contact (18) of the first contact piece
(4), the lower second flat web (29) overlapping up to a border strip of the first
wider side (30) of the second rectangular plate (17) arranged beside the wedge-shaped
contact (18) of the second contact piece (9), and wherein the web (11) of the first
insulator (10) extends below the lower border edge of the second rectangular plate
(17).
5. The surge arrester according to one of claims 3 or 4, characterized by that the first insulator (10) comprises a wall (31) arranged, in the intended mounting
position, in the area of the first contact piece (4) between the longitudinal web
(22) and the leg of the L-shaped contact piece (26) connected to the first contact
strip (3).
6. The surge arrester according to one of claims 3 to 5, characterized by that the second insulator (12) comprises a wall (32) forming, together with the flat
webs (28, 29) of the first insulator (10), a common bottom wall, at which support
webs (33) are formed resting against the front edge of the first contact piece (4)
and both side edges of the second contact piece (9), the end of at least one support
web (33) forming the plugging protrusion (13) that engages into the recess (34) of
the web (11) of the first insulator (10).
7. The surge arrester according to one of claims 1 to 6, characterized by that at the narrower side surfaces of the surge arrester, either at the housing portion
(14) or at the first and/or second insulators (10, 12; 110), resilient latches (38)
are formed or arranged that serve for latching to the receiving portion for the surge
arrester, in addition handling surfaces (39) being formed in the direction of insertion
(37) behind the latches (38) for releasing the latch.
8. The surge arrester according to one of claims 2, 3 or 7, characterized by that the first insulator (110) is approximately U-shaped and comprises in the base
of the U-shape recesses (41) with guide portions, by means of which it can be plugged
onto the plates (17) of the wedge-shaped contacts (18), the border edges of the plates
(17) being received in mutually parallel guide slots of the recesses (41), and that
in the area of the first contact piece (4) a wall (43) is formed at the base of the
U-shape that engages, in the intended mounting position, into a gap between the leg
(27) of the contact piece (26) and the second wider side (23) of the plate (17) of
the first contact piece (4).
9. The surge arrester according to claim 8, characterized by that the first insulator (110) comprises, in the base of its U-shape, a second recess
(44) between the contact pieces (4, 9) or the recesses for receiving the latter, into
which a guide and support protrusion projecting from the rear side of the second insulator
(112) is insertably guided and secured, in the intended mounting position, both insulators
(110, 112) commonly forming a cover plate for the short narrower side (2) of the mounting
portion (1) that is only passed by the wedge-shaped contacts (18) of the two contact
pieces (4, 9).
10. The surge arrester according to one of claims 2, 3, 7, 8 or 9, characterized by that the housing portion (14) comprises hollowed side surfaces, at the border edges
of which latch or support protrusions (15) are formed, and that the first insulator
(110) is U-shaped and comprises, at the legs of the U-shape, recesses for receiving
the latch or support protrusions, the hollowed side surfaces, in the intended mounting
position, being filled up by shaped pieces fastened at the legs and comprising protruding
latches (38) and handling surfaces (39) to be operated from outside.
1. Parasurtenseur embrochable comprenant une enveloppe (1) rectangulaire entourant un
élément de protection contre les surtensions et d'un petit côté court (2) de laquelle
sort une première bande de contact (3) qui est liée à une première pièce de contact
(4) en forme de coin s'étendant en saillie du petit côté court (2), à un petit côté
long (5) de laquelle sort une deuxième bande de contact (6) qui est liée à une tôle
de contact (7) guidée le long du petit côté long (5) vers le petit côté court (2),
et se continue dans un coude (8), auquel une deuxième pièce de contact (9) en forme
de coin est liée s'étendant à distance de la première pièce de contact (4) et dans
la même orientation comme celle-ci en saillie du petit côté court (2), le parasurtenseur
étant embrochable, dans la direction d'embrochement (37), avec les pièces de contact
(4, 9) dans des contacts d'un logement, caractérisé en ce qu'une première pièce d'isolation (10) est enfilée transversalement à la direction d'embrochement
(37) en parallèle à l'étendue longitudinale du petit côté court (2) sur la première
pièce de contact (4) et s'étend avec une entretoise (11) jusqu'à sous la deuxième
pièce de contact (9), et une deuxième pièce d'isolation (12) est enfilée transversalement
à la première pièce d'isolation (10) sur la deuxième pièce de contact (9) et s'engage
avec des saillies d'embrochement (13) dans des évidements (34) propres dans l'entretoise
(11) de la première pièce d'isolation (10), de façon que les deux pièces de contact
(4, 9) soient maintenues au moins dans la direction d'embrochement et de préférence
aussi contre la direction d'embrochement de façon immobile par les deux pièces d'isolation
(10, 12), une partie rectangulaire de boîtier (14) ouverte sur un côté étant prévue,
dans laquelle l'enveloppe (1) peut être insérée de façon de tiroir, aux pièces d'isolation
(10, 12) et à la partie de boîtier (14), dans la position de montage de consigne,
des moyens de verrouillage ou d'encliquetage (15, 16) d'emboîtement mutuel étant prévus.
2. Parasurtenseur embrochable comprenant une enveloppe (1) rectangulaire entourant un
élément de protection contre les surtensions et d'un petit côté court (2) de laquelle
sort une première bande de contact (3) qui est liée à une première pièce de contact
(4) en forme de coin s'étendant en saillie du petit côté court (2), à un petit côté
long (5) de laquelle sort une deuxième bande de contact (6) qui est liée à une tôle
de contact (7) guidée le long du petit côté long (5) vers le petit côté court (2),
et se continue dans un coude (8), auquel une deuxième pièce de contact (9) en forme
de coin est liée s'étendant à distance de la première pièce de contact (4) et dans
la même orientation comme celle-ci en saillie du petit côté court (2), le parasurtenseur
étant embrochable, dans la direction d'embrochement (37), avec les pièces de contact
(4, 9) dans des contacts d'un logement, caractérisé en ce qu'une première pièce d'isolation (110) est enfilée transversalement à la direction d'embrochement
(37) en parallèle à l'étendue longitudinale du petit côté court (2) de haut ou de
bas sur les pièces de contact (4, 9), et une deuxième pièce d'isolation (112) est
enfilée contre la direction d'embrochement de la première pièce d'isolation (110)
de bas ou de haut sur ou dans la première pièce d'isolation (110) et s'engage dans
des évidements propres dans la paroi de la première pièce d'isolation (110), de façon
que les deux pièces de contact (4, 9) soient maintenues au moins dans la direction
d'embrochement et de préférence aussi contre la direction d'embrochement (37) de façon
immobile par les deux pièces d'isolation (110, 112), une partie rectangulaire de boîtier
(14) ouverte sur un côté étant prévue, dans laquelle l'enveloppe (1) peut être insérée
de façon de tiroir, à la pièce d'isolation (110) et à la partie de boîtier (14), dans
la position de montage de consigne, des moyens de verrouillage ou d'encliquetage (15,
16) d'emboîtement mutuel étant prévus.
3. Parasurtenseur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les deux pièces de contact (4, 9) ont une forme identique, en particulier en forme
d'une plaque plane rectangulaire (17), du premier côté long (30) de laquelle le contact
(18) en forme de coin s'étend en saillie, et au deuxième côté long (23) de laquelle
une pièce de contact (19) environ en T est formée, qui recouvre avec une partie de
son entretoise transversale (21) un rebord (20) de la plaque (17) étant en parallèle
au bord en forme de coin du contact (18) et recouvre avec son entretoise longitudinale
(22) une partie du deuxième côté long (23) de la plaque (17), alternativement la surface
extérieure de l'entretoise transversale (21) étant liée à un bras (25) d'une pièce
de contact (26) en L, l'autre bras (27) de laquelle est liée à la première bande de
contact (3), ou le coude (8) de la tôle de contact (7) de la deuxième bande de contact
(6) étant lié à l'entretoise longitudinale (22).
4. Parasurtenseur selon la revendication 3, caractérisé en ce que la première pièce d'isolation (10) recouvre avec une première et une deuxième entretoise
plane (28, 29) respectivement une bordure latérale du premier côté long (30) de la
première plaque rectangulaire (17) arrangée à côté du contact (18) en forme de coin
de la première pièce de contact (4), la deuxième entretoise plane inférieure (29)
recouvrant jusqu'à sur une bordure latérale du premier côté long (30) de la deuxième
plaque rectangulaire (17) arrangée à côté du contact (18) en forme de coin de la deuxième
pièce de contact (9), et l'entretoise (11) de la première pièce d'isolation (10) s'étendant
sous le rebord inférieur de la deuxième plaque rectangulaire (17).
5. Parasurtenseur selon une des revendications 3 ou 4, caractérisé en ce que la première pièce d'isolation (10) comprend une paroi (31) arrangée, dans la position
de montage de consigne, dans la zone de la première pièce de contact (4) entre l'entretoise
longitudinale (22) et le bras de la pièce de contact (26) en L lié à la première bande
de contact (3).
6. Parasurtenseur selon une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que la deuxième pièce d'isolation (12) comprend une paroi (32) formant, ensemble avec
les entretoises planes (28, 29) de la première pièce d'isolation (10), une paroi de
fond commune, à laquelle des entretoises de support (33) sont formées en appui sur
l'arête frontale de la première pièce de contact (4) et les deux arêtes latérales
de la deuxième pièce de contact (9), l'extrémité d'au moins une entretoise de support
(33) formant la saillie d'embrochement (13) qui s'engage dans l'évidement (34) de
l'entretoise (11) de la première pièce d'isolation (10).
7. Parasurtenseur selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'aux surfaces latérales petites du parasurtenseur, à la partie de boîtier (14) ou à
la première et/ou la deuxième pièce d'isolation (10, 12; 110), des crans élastiques
(38) sont formés ou arrangés qui servent d'encliquetage au logement pour le parasurtenseur,
en addition des surfaces de manutention (39) étant formées dans la direction d'embrochement
(37) derrière les crans (38) pour relâcher l'encliquetage.
8. Parasurtenseur selon une des revendications 2, 3 ou 7, caractérisé en ce que la première pièce d'isolation (110) est environ en forme d'U et comprend dans la
base de la forme en U des évidements (41) avec des parties de guidage, au moyen desquelles
elle peut être enfilée sur les plaques (17) des contacts (18) en forme de coin, les
rebords des plaques (17) étant logés dans des fentes de guidage parallèles entre eux
des évidements (41), et que dans la zone de la première pièce de contact (4) une paroi
(43) est réalisée à la base de la forme en U qui s'engage, dans la position de montage
de consigne, dans une fente entre le bras (27) de la pièce de contact (26) et le deuxième
côté long (23) de la plaque (17) de la première pièce de contact (4).
9. Parasurtenseur selon la revendication 8, caractérisé en ce que la première pièce d'isolation (110) comprend, dans la base de sa forme en U, un deuxième
évidement (44) entre les pièces de contact (4, 9) ou les évidements pour loger celles-ci,
dans laquelle une saillie de guidage et de support s'étendant en saillie du côté arrière
de la deuxième pièce d'isolation (112) est insérable de façon guidée et fixable, dans
la position de montage de consigne, les deux pièces d'isolation (110, 112) ensemble
formant une plaque de recouvrement pour le petit côté court (2) de la partie de montage
(1) qui est uniquement passée par les contacts (18) en forme de coin des deux pièces
de contact (4, 9).
10. Parasurtenseur selon une des revendications 2, 3, 7, 8 ou 9, caractérisé en ce que la partie de boîtier (14) comprend des surfaces latérales creuses, aux rebords desquelles
des saillies d'encliquetage ou de support (15) sont réalisées, et que la première
pièce d'isolation (110) est en forme d'U et comprend, aux bras de la forme d'U, des
évidements pour loger les saillies d'encliquetage ou de support, les surfaces latérales
creuses, dans la position de montage de consigne, étant remplies de pièces formées
fixées aux bras et comprenant des crans (38) saillants et des surfaces de manutention
(39) à être actionner de l'extérieur.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente