[0001] Die Erfindung betrifft eine selbstfahrende Straßenfräsmaschine, die über einen Maschinenrahmen,
der von einem Fahrwerk getragen wird, und eine Arbeitseinrichtung mit einer Arbeitswerkzeuge
aufweisenden Arbeitswalze verfügt, wobei das Fahrwerk der Straßenfräsmaschine zwei
hintere Räder oder Laufwerke und mindestens ein vorderes Rad oder Laufwerk aufweist.
[0002] Eine Straßenfräsmaschine mit einer am Heck der Maschine angeordneten Fräswalze und
einem Fahrwerk, das zwei hintere Räder und zwei vordere Räder aufweist, ist aus der
DE 196 31 042 A1 (
US 6106073A) bekannt. Die Fräswalze ist zwischen den hinteren Rädern angeordnet. Bei der bekannten
Straßenfräsmaschine ist eines der beiden hinteren Räder aus einer in Bezug auf eine
Längsseite des Maschinenrahmens außenliegenden Position, die der Normalstellung entspricht,
in eine in Bezug auf die Längsseite des Maschinenrahmens innenliegende Position schwenkbar.
Wenn sich das hintere Rad in der innenliegenden Position befindet, kann die Fräsmaschine
mit der Fräswalze dicht an ein Hindernis herangefahren werden, da das Hinterrad in
dieser Position nicht über die Fräswalze seitlich vorsteht.
[0003] Das mit den Fräsmeißeln der Fräswalze während des Vorschubs der Straßenfräsmaschine
abgetragene Material wird mit einer Transporteinrichtung aufgenommen, um das Material
auf einen Lkw verladen zu können. Mit der Transporteinrichtung kann das abgetragene
Material aber nicht rückstandslos aufgenommen werden, so dass auf dem Gelände noch
Material liegen bleibt.
[0004] Das auf dem Gelände liegen gebliebene Fräsgut könnte später mit einer Kehrmaschine
entfernt werden. Es sind auch Versuche gemacht worden, das Material mit einer an der
Fräsmaschine angebrachten Kehreinrichtung aufzunehmen, die über eine rotierende Walzenbürste
verfügt, die in Arbeitsrichtung hinter der Fräswalze angeordnet ist. Von der Ausrüstung
von Fräsmaschinen mit einer Kehreinrichtung ist aber bisher abgesehen worden, da der
Einsatz einer separaten Kehrmaschine wirtschaftlicher ist. Für eine Reinigung der
vor einer Straßenfräsmaschine liegenden und von der Straßenfräsmaschine zu überfahrenden
Oberfläche des Geländes ist bisher von den Fachleuchten keine Veranlassung gesehen
worden. Daher haben auch Fräsmaschinen, die über eine Kehreinrichtung verfügen, keine
Verbreitung gefunden.
[0005] Bei dem Einsatz der bekannten Straßenfräsmaschinen stellt sich das Problem, dass
das Abfräsen des Straßenbelages insbesondere bei Kleinfräsen wegen der geringen Fräsbreite
in mehreren dicht nebeneinander liegenden Frässchritten erfolgen muss. Wenn mit den
Straßenfräsmaschinen, insbesondere Kleinfräsen, der Straßenbelag in mehreren Frässchnitten
abgefräst wird, hat sich in einzelnen Fällen gezeigt, dass das Fräsergebnis nicht
optimal ist.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das Fräsergebnis bei dem Einsatz
einer Straßenfräsmaschine, insbesondere Kleinfräse, noch weiter zu verbessern.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen des unabhängigen
Patentanspruchs 1. Die abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Ausführungsformen
der Erfindung.
[0008] Die erfindungsgemäße Straßenfräsmaschine verfügt über eine Reinigungseinrichtung,
die eine in Arbeitsrichtung vor der Arbeitswalze angeordnete Reinigungseinheit aufweist.
Unter einer Reinigungseinheit werden in diesem Zusammenhang sämtliche Mittel verstanden,
mit denen sich Material von einer Oberfläche entfernen, beispielsweise wegkehren oder
wegfegen lässt. Der Einsatz der Reinigungseinrichtung ist insbesondere bei Kleinfräsen
von Vorteil, die über zwei hintere Räder oder Laufwerke und ein vorderes Rad oder
Laufwerk oder zwei vordere Räder oder Laufwerke verfügen, wobei die Arbeitswalze zwischen
den hinteren Rädern oder Laufwerken angeordnet ist.
[0009] Wenn der Straßenbelag in mehreren neben einander liegenden Frässchnitten abgefräst
wird, fährt eines der Räder oder Laufwerke der Straßenfräsmaschine zwangsläufig in
einer zuvor gefrästen Spur, in der sich noch abgetragenes Material befinden kann.
Wenn das in der vorausgehenden Frässpur liegende Fräsgut von den Rädern oder Laufwerken
überfahren wird, ändert sich die Höhe der Arbeitswalze gegenüber dem Boden. In der
Praxis hat sich gezeigt, dass sich diese wenn auch nur geringen Unebenheiten auf die
nachfolgende Frässpur übertragen können. Die bekannten Straßenfräsmaschinen verfügen
zwar im Allgemeinen über eine Einrichtung zum Ausgleich von Höhendifferenzen zwischen
den linken und rechten Rädern oder Laufwerken, die auf unterschiedlichen Höhen stehen
können, beispielsweise in der vorausgehenden Frässpur und auf dem noch nicht abgefrästen
Straßenbelag. Die geringen Höhendifferenzen aufgrund von in der Frässpur liegenden
Fräsguts können die bekannten Einrichtungen aber nicht oder nur unzureichend ausgleichen.
Die vor der Arbeitswalze angeordnete Reinigungseinheit stellt dann sicher, dass die
von den Rädern oder Laufwerken überfahrende Oberfläche des Geländes frei von Material
ist. Dadurch wird immer ein optimales Fräsergebnis erzielt. Das in dem vorausgehenden
Frässchritt aufgeworfene Fräsgut kann mit der Reinigungseinheit in den Bereich gebracht
werden, der in dem nachfolgenden Frässchritt gefräst wird, wonach das Fräsgut dann
mit der Transporteinrichtung aufgenommen wird, um verladen werden zu können.
[0010] Die Erfindung kommt insbesondere bei dem Einsatz von Kleinfräsen zum Tragen, die
über mindestens ein hinteres Rad oder Laufwerk verfügen, das in eine in Bezug auf
eine Längsseite des Maschinenrahmens innenliegende Arbeitsposition und in eine in
Bezug auf eine Längsseite des Maschinenrahmens außenliegende Arbeitsposition bewegbar
ist. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform weist die Reinigungseinrichtung eine Schwenkeinrichtung
auf, die derart ausgebildet ist, dass die Reinigungseinheit in eine in Bezug auf eine
Längsseite des Maschinenrahmens innenliegende Arbeitsposition und in eine in Bezug
auf eine Längsseite des Maschinenrahmens außenliegende Arbeitsposition bewegbar ist.
In der innenliegenden bzw. außenliegenden Arbeitsposition ist die Reinigungseinheit
vorzugsweise mit dem mindestens einen hinteren Rad oder Laufwerk, das in die innenliegende
bzw. außenliegende Arbeitsposition bewegbar ist, im Wesentlichen auf einer gemeinsamen
Fahrspur angeordnet. Dadurch ist sichergestellt, dass die Fahrspur des hinteren Rades
oder Laufwerks frei von Fräsgut oder sonstigem Material ist, wobei die Reinigungseinheit
nicht zu weit seitlich über das hintere Rad oder Laufwerk vorsteht. Bei den Kleinfräsen,
bei denen die Fräswalze zwischen den hinteren Rädern oder Laufwerken angeordnet ist,
haben Geländeunebenheiten aufgrund von Material, das in der Fahrspur des mindestens
einen vorderen Rades oder Laufwerks liegt, auf das Fräsergebnis keinen Einfluss, da
mit dem Anheben der vorderen Räder oder Laufwerke die Frästiefe nicht verändert wird.
Bei einer Kleinfräse führt das Anheben des vorderen Teils des Maschinenrahmens im
Wesentlichen nur zu einer Schwenkbewegung des Maschinenrahmens um eine Achse, auf
der die hinteren Räder und die Fräswalze angeordnet sind.
[0011] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass die Schwenkeinrichtung derart
ausgebildet ist, dass die Reinigungseinheit in der außenliegenden Arbeitsposition
in Arbeitsrichtung zwischen dem mindestens einen vorderen Rad oder Laufwerk und den
hinteren Rädern oder Laufwerken angeordnet ist, so dass das Fräsgut nach Innen in
den mittleren Bereich der Maschine gekehrt werden kann, in dem es bei dem nachfolgenden
Frässchritt aufgenommen werden kann. In der innenliegenden Arbeitsposition ist die
Reinigungseinheit bei der bevorzugten Ausführungsform in Arbeitsrichtung vor dem mindestens
einen vorderen Rad oder Laufwerk angeordnet, so dass die Reinigungseinheit nicht seitlich
übersteht.
[0012] Die Schwenkeinrichtung ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass die Reinigungseinheit
in der innenliegenden und/oder außenliegenden Arbeitsposition mit einer vorgegebenen
Aufstandskraft auf dem Gelände aufliegend schwimmend gelagert ist. Dadurch ist sichergestellt,
dass die Reinigungseinheit Bodenunebenheiten folgen kann.
[0013] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform sieht für den Fall, dass die Reinigungseinheit
nicht benötigt werden sollte, eine Ruheposition vor, in der die Reinigungseinheit
nicht auf dem Gelände aufliegt.
[0014] Die Arbeitsbreite der Reinigungseinheit sollte mindestens so groß sein wie die Breite
des mindestens einen Rades oder Laufwerks ist, das in die innenliegende oder außenliegende
Arbeitsposition bewegbar ist, um die Fahrspur über die gesamte Breite säubern zu können.
Die Reinigungseinheit ist vorzugsweise eine Kehreinheit, die vorzugsweise eine um
eine Rotationsachse drehbare Tellerbürste aufweist, deren Anstellwinkel vorzugsweise
um wenigstens eine Achse einstellbar ist. Die rotierende Tellerbürste sollte so angestellt
sein, dass sie das Fräsgut in Arbeitsrichtung an deren Vorderseite erfasst und nach
Innen befördert.
[0015] Bei einer Straßenfräsmaschine, bei der das in Arbeitsrichtung rechte hintere Rad
oder Laufwerk in die innenliegende und außenliegende Arbeitsposition bewegbar ist,
ist die Reinigungseinheit in der außenliegenden Arbeitsposition in Arbeitsrichtung
hinter dem mindestens einen vorderen Rad oder Laufwerk und vor den hinteren Rädern
oder Laufwerken auf der rechten Seite des Maschinenrahmens angeordnet. Dabei dreht
sich die Tellerbürste vorzugsweise entgegen dem Uhrzeigersinn, so dass das Fräsgut
nach Innen gekehrt wird. In der innenliegenden Arbeitsposition ist die Reinigungseinheit
in Arbeitsrichtung vor dem mindestens einen vorderen Rad oder Laufwerk auf der rechten
Seite der Längsachse der Straßenfräsmaschine angeordnet, wobei sich die Tellerbürste
entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, so dass das Fräsgut wieder nach Innen gekehrt wird.
Da sich die Reinigungseinheit auf der rechten Seite der Fräsmaschine befindet, kann
die Reinigungseinheit die Fahrspur des rechten Rades säubern, das auf dem bereits
gefrästen Boden aufsteht. Es ist aber auch möglich, dass das schwenkbare hintere Rad
oder Laufwerk, das in Arbeitsrichtung linke Rad oder Laufwerk ist. Dann ist die Reinigungseinheit
entsprechend auf der anderen Seite der Maschine angeordnet und die Drehrichtung ist
umgekehrt.
[0016] Die hinteren Räder oder Laufwerke der Straßenfräsmaschine sind vorzugsweise gegenüber
dem Maschinenrahmen in der Höhe verstellbar. Die Höhenverstellung der hinteren Räder
oder Laufwerke erfolgt vorzugsweise mit Hubeinrichtungen, beispielsweise Hubzylindern,
die an dem Maschinerahmen befestigt sind. Es können aber auch die vorderen Räder oder
Laufwerke höhenverstellbar sein.
[0017] Die Schwenkeinrichtung kann über hydraulische und/oder pneumatische und/oder elektromotorische
Antriebsmittel verfügen. Vorzugsweise weist die Schwenkeinrichtung hydraulische Antriebsmittel
auf. Die Ansteuerung der Antriebsmittel kann mit einer Steuereinheit vollautomatisch
erfolgen, um die Reinigungseinheit in die einzelnen Positionen zu bringen. Hierzu
kann der Fahrzeugführer beispielsweise einen Schalter oder Taster betätigen. Es ist
aber auch möglich, die Antriebsmittel der Reinigungseinheit manuell zu steuern, um
die Reinigungseinheit zu bewegen.
[0018] Die Schwenkeinrichtung weist vorzugsweise zwei Schwenkarme auf, um die Reinigungseinheit
bewegen zu können. Bei dieser Ausführungsform kann die Reinigungseinheit in eine Ruheposition
gebracht werden, in der sie dicht an dem Maschinenrahmen anliegt. Das erste Ende des
ersten Schwenkarms ist um eine vertikale Achse schwenkbar an einem ersten Befestigungsteil
des Maschinenrahmens befestigt, und das erste Ende des zweiten Schwenkarms ist um
eine horizontale Achse schwenkbar an dem zweiten Ende des ersten Schwenkarms angeordnet,
wobei die Reinigungseinheit um eine horizontale Achse schwenkbar an dem zweiten Ende
des zweiten Schwenkarms angeordnet ist. Das erste Befestigungsteil an dem Maschinerahmen
ist vorzugsweise im vorderen Bereich des Rahmens angeordnet. Bei einer besonders bevorzugten
Ausführungsform der Straßenfräsmaschine ist das Befestigungsteil im vorderen Eckbereich
des Maschinerahmens, vorzugsweise an der in Arbeitsrichtung rechten Seite angeordnet,
auf der auch das in die beiden Arbeitspositionen bewegbare Rad oder Laufwerk liegt.
[0019] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Schwenkeinrichtung sieht ein Hebelgetriebe
vor, mit dem sich eine gleichförmige Bewegung der Reinigungseinheit in die einzelnen
Positionen erzielen lässt. Bei dieser Ausführungsform weist die Schwenkeinrichtung
einen ersten Lenkerarm auf, dessen erstes Ende drehbar an dem ersten Schwenkarm befestigt
ist, und dessen zweites Ende drehbar mit dem ersten Ende eines zweiten Lenkerarms
verbunden ist, dessen zweites Ende drehbar an einem zweiten Befestigungsteil an dem
zweiten Ende des ersten Schwenkarms befestigt ist.
[0020] Die Antriebsmittel der Schwenkeinrichtung sind bei dieser Ausführungsform eine Kolben/Zylinder-Anordnung,
deren erstes Ende mit dem zweiten Ende des ersten Lenkerarms und dem ersten Ende des
zweiten Lenkerarms drehbar verbunden ist, und deren zweites Ende drehbar an dem zweiten
Befestigungsteil befestigt ist. Die Antriebsmittel können aber auch eine Lineareinheit
sein.
[0021] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert.
[0022] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Straßenfräsmaschine in der Seitenansicht,
- Fig. 2
- eine vereinfachte schematische Darstellung der Straßenfräsmaschine von Fig. 1 in der
Draufsicht, wobei sich die Reinigungseinheit in der außenliegenden Arbeitsposition
befindet,
- Fig. 3
- die Straßenfräsmaschine, wobei sich die Reinigungseinheit in der innenliegenden Arbeitsposition
befindet,
- Fig. 4
- die Straßenfräsmaschine, wobei sich die Reinigungseinheit in der Ruheposition und
das rechte hintere Rad in der außenliegenden Arbeitsposition befindet,
- Fig. 5
- die Straßenfräsmaschine, wobei sich die Reinigungseinheit in der Ruheposition und
das rechte hintere Rad in der innenliegenden Arbeitsposition befindet,
- Fig. 6
- die Reinigungseinrichtung in der Seitenansicht,
- Fig. 7
- die Reinigungseinrichtung in der Draufsicht, wobei die Reinigungseinheit in Arbeitsrichtung
nach hinten geschwenkt ist, und
- Fig. 8
- die Reinigungseinrichtung in der Draufsicht, wobei die Reinigungseinheit in Arbeitsrichtung
nach vorne geschwenkt.
[0023] Fig. 1 zeigt in der Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel einer Straßenfräse, bei
der es sich um eine Kleinfräse handelt. Die Straßenfräse weist einen Maschinenrahmen
1 auf, der von einem Fahrwerk 2 getragen wird. Das Fahrwerk 2 weist in Arbeitsrichtung
A ein vorderes rechtes Rad 3R und ein vorderes linkes Rad 3L und ein hinteres rechtes
Rad 4R und ein hinteres linkes Rad 4L auf. Anstelle von Rädern können aber auch Kettenlaufwerke
vorgesehen sein.
[0024] Die Straßenfräse verfügt über eine Arbeitseinrichtung mit einer Arbeitswalze (5),
bei der es sich um eine mit Fräsmeißeln bestückte Fräswalze handelt. Die Fräswalze
(5) ist in einem Fräswalzengehäuse 6 angeordnet, das an der in Arbeitsrichtung A linken
und rechten Seite von einem Kantenschutz 7R (7L) verschlossen ist. Oberhalb des Fräswalzengehäuses
6 befindet sich der Fahrstand 8. Am Heck der Straßenfräse befindet sich in Arbeitsrichtung
A hinter der Fräswalze (5) eine nur teilweise dargestellte Transporteinrichtung 9,
die ein Förderband aufweist, mit dem das von den Fräsmeißeln abgetragene Material
in dem Fräswalzengehäuse 6 abtransportiert wird.
[0025] Die Straßenfräse verfügt weiterhin über eine Einrichtung 10 zum Anheben oder Absenken
der auf dem Boden aufstehenden hinteren linken und rechten Räder 4R, (4L) gegenüber
dem Maschinenrahmen 1. Die Einrichtung 10 zum Anheben oder Absenken Räder weist eine
dem rechten Rad 4R zugeordnete Hubeinrichtung 10R und eine dem linken Rad (4L) zugeordnete
Hubeinrichtung (10L) auf. Zur Einstellung der Frästiefe werden die hinteren Räder
gegenüber dem Maschinenrahmen 1 in der Höhe verstellt, so dass die Fräswalze (5) in
das Bodenmaterial 11 eindringen kann.
[0026] Die Figuren 2 bis 5 zeigen die Straßenfräse von Fig. 1 in einer vereinfachten schematischen
Darstellung, wobei die einander entsprechenden Teile mit den gleichen Bezugszeichen
versehen sind. Das in Arbeitsrichtung A rechte hinter Rad 4R ist bei der Straßenfräse
schwenkbar gelagert. Das hintere rechte Rad 4R kann aus einer in Bezug auf die rechte
Längsseite 1R des Maschinenrahmens 1 außenliegenden Arbeitsposition in eine in Bezug
auf die rechte Längsseite 1R des Maschinenrahmens 1 innenliegende Arbeitsposition
bewegt werden. In der außenliegenden Arbeitsposition, die in Fig. 2 dargestellt ist,
liegen die beiden hinteren Räder 4R, 4L auf einer gemeinsamen Achse 13, wobei die
Fräswalze 5 zwischen den Hinterrädern 4R, 4L mit ihrer Achse im Wesentlichen in derselben
vertikalen Ebene angeordnet ist. In der innenliegenden Arbeitsposition ist das hintere
rechte Rad 4R in Arbeitsrichtung A vor der Fräswalze 6 in einer Aussparung 14 des
Maschinenrahmens 1 angeordnet. In dieser Arbeitsposition steht das rechte Hinterrad
4R nicht über die rechte Kante der Fräswalze 6 seitlich vor, so dass die Straßenfräse
mit der Fräswalze dicht an Hindernisse heranfahren kann. Der Schwenkmechanismus für
das hintere Rad ist beispielsweise in der
DE 196 31 042 A1 (
US 6106073A) im Einzelnen beschrieben.
[0027] Die Straßenfräse verfügt über eine Reinigungseinrichtung 14, die in den Figuren 2
bis 5 nur schematisch dargestellt ist. Die Reinigungseinrichtung 14 verfügt über eine
Reinigungseinheit 15, die mit einer Schwenkeinrichtung 16 bewegt werden kann. Die
Reinigungseinheit 15 ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Kehreinheit,
die eine Tellerbürste 15A aufweist. Die Schwenkeinrichtung 16 erlaubt die Bewegung
der Reinigungseinheit 15 in eine außenliegende Arbeitsposition, die in Fig. 2 dargestellt
ist, und eine innenliegenden Arbeitsposition, die Fig. 3 zeigt. Darüber hinaus kann
die Reinigungseinheit 15 in eine Ruheposition bewegt werden, die in den Figuren 4
und 5 dargestellt ist.
[0028] In der außenliegenden Position ist die Tellerbürste 15A der Reinigungseinheit 15
in Arbeitsrichtung A auf der rechten Seite der Maschine seitlich neben der äußeren
rechten Begrenzung des Maschinerahmens 1 zwischen den vorderen und hinteren Rädern
3L, 3R, 4L, 4R angeordnet. Die Rotationsachse 15B der Tellerbürste 15A und das rechte
Hinterrad 4R sind auf einer gemeinsamen parallel zur Längsachse 1A des Maschinenrahmens
1 verlaufenden Achse 12 angeordnet, so dass die Tellerbürste 15A in der Fahrspur des
Hinterrades 4R liegt. Da der Arbeitsbereich der Tellerbürste 15A, der von dem Durchmesser
der Tellerbürste bestimmt wird, größer als die Breite des Hinterrades 4R ist, wird
die Fahrspur 17 des Hinterrades 4R über die gesamte Breite gesäubert. Die Fahrspur
des Vorderrades braucht bei der Kleinfräse, deren Fräswalze zwischen den Hinterrädern
angeordnet ist, nicht gesäubert zu werden, da ein Anheben der Vorderräder aufgrund
von in der Fahrspur liegendem Material keinen Einfluss auf das Fräsergebnis hat.
[0029] Wenn mit der Straßenfräse in mehreren Arbeitsschritten eine größere Fläche bearbeitet
wird, befindet sich das rechte Hinterrad 4R in der Frässpur des vorausgehenden Frässchritts,
während das linke Hinterrad 4L auf dem noch nicht gefrästen Boden aufsteht. Der Höhenversatz
zwischen der linken und rechten Seite wird dadurch ausgeglichen, dass die linke Hubeinrichtung
10L eingefahren und die rechte Hubeinrichtung 10R ausgefahren wird. Da die rechte
Frässpur frei von Fräsgut oder sonstigen Verunreinigungen ist, bleibt die Fräswalze
5 beim Vorschub der Maschine immer auf der richtigen Höhe in Bezug auf die Oberfläche
des zu bearbeitenden Straßenbelages. Die Straßenfräse kann auch nicht seitliche Kippbewegungen
aufgrund von Unebenheiten infolge von Fräsgut ausführen, die sich in der rechten Frässpur
befinden könnten.
[0030] Die Tellerbürste 15A der Reinigungseinheit 15 ist in der innenliegenden Arbeitsposition
in Arbeitsrichtung A vor den vorderen Rädern 3L, 3R angeordnet. Diese Position nimmt
die Reinigungseinheit 15 ein, wenn sich das rechte Hinterrad 4R in der innenliegenden
Arbeitsposition befindet. In dieser Position sind die Rotationsachse 15B der Tellerbürste
15A und das Hinterrad 4R wieder auf einer gemeinsamen parallel zur Längsachse 1A der
Baumaschine verlaufenden Längsachse angeordnet, so dass die Tellerbürste wieder in
der Fahrspur des nunmehr nach Innen verschwenkten Hinterrades 4R liegt. Bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel erfordern die geometrischen Abmessungen der Maschine, dass die
Tellerbürste 15A in der innenliegenden Arbeitsposition leicht nach außen geschwenkt
werden muss, um die Tellerbürste auf das Hinterrad auszurichten. Diese Position ist
in Fig. 3 in durchgezogenen Linien dargestellt.
[0031] In der Ruheposition ist die Schwenkeinrichtung 16 zusammengeklappt, so dass sie wenig
Raum beansprucht. Sie befindet sich dann an der Frontseite der Straßenfräse (Figuren
4 und 5).
[0032] Die Schwenkeinrichtung 16 weist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel hydraulische
Antriebsmittel auf, die in den Figuren 2 bis 5 nicht dargestellt sind. Die Antriebsmittel
der Schwenkeinrichtung 16 werden derart angesteuert, dass die Tellerbürste 15A in
der innenliegenden und außenliegenden Arbeitsposition mit einer definierten Aufstandskraft
auf dem Boden aufliegend schwimmend gelagert ist. Eine derartige schwimmende Lagerung
gehört zum Stand der Technik.
[0033] Die Tellerbürste 15A rotiert in der außenliegenden und innenliegenden Arbeitsposition
entgegen dem Uhrzeigersinn. In der außenliegenden Arbeitsposition wird das in dem
vorausgehenden Frässchritt aufgeworfene Material von der zwischen Vorder- und Hinterrädern
3L, 3R, 4L, 4R angeordneten Tellerbürste 15A in Arbeitsrichtung A auf die linke Seite
vor die Fräswalze 5 gekehrt, so dass das Material in der Frässpur 18 des nachfolgenden
Frässchritts liegt.
[0034] Die Reinigungseinrichtung 14 wird unter Bezugnahme auf die Figuren 6 bis 8 im Einzelnen
beschrieben. Die Schwenkeinrichtung 16 der Reinigungseinrichtung 14 verfügt über zwei
Schwenkarme 19, 20. Das erste Ende des ersten Schwenkarms 19 ist um eine vertikale
Achse 21 schwenkbar an einem ersten Befestigungsteil 22 gelagert, das an der vorderen
rechten Ecke des Maschinenrahmens 1 befestigt ist oder mit dem Maschinenrahmen einstückig
ist. Die Bewegung des ersten Schwenkarms 19 in einer horizontalen Ebene erlaubt eine
Schwenkbewegung der Reinigungseinheit 15 auf die Außenseite (Fig. 2) oder die Innenseite
(Fig. 3). Das erste Ende des zweiten Schwenkarms 20 ist an einem zweiten Befestigungsteil
23 um eine horizontale Achse 24 schwenkbar befestigt, das an dem zweiten Ende des
ersten Schwenkarms 19 angeordnet ist. Das zweite Befestigungsteil 23 kann mit dem
Schwenkarm einstückig oder ein an dem Schwenkarms befestigtes Teil sein. Die Bewegung
des zweiten Schwenkarms 20 in einer vertikalen Ebene erlaubt, die Reinigungseinheit
15 in Arbeitsrichtung A nach oben (Figuren 4 und 5) oder nach unten (Figuren 2 und
3) zu klappen. An dem zweiten Ende des zweiten Schwenkarms 20 ist die Reinigungseinheit
15 mit der Tellerbürste 15A um eine horizontale Achse 25 schwenkbar gelagert. Die
Tellerbürste 15A wird in der hinteren oder vorderen Position so angestellt, dass sie
mit dem vorderer Bereich an dem Boden angreift. Dabei wird die Tellerbürste 15A in
Arbeitsrichtung A geschoben. Die Tellerbürste 15A weist Borsten 15C vorzugsweise aus
Polypropylen PP auf. Der Antrieb der Tellerbürste 15A erfolgt mit einem hydraulischen
Motor 15D, der oberhalb der Bürste sitzt.
[0035] Zur Erzielung einer möglichst gleichmäßigen Schwenkbewegung beim Umklappen des zweiten
Schwenkarms 20 verfügt die Schwenkeinrichtung 16 über ein Hebelgetriebe 26. Das Hebelgetriebe
26 weist einen ersten Lenkerarm 27 auf, dessen erstes Ende mit einem mittleren Abschnitt
des zweiten Schwenkarms 20 um eine horizontale Achse 28 drehbar verbunden ist. Mit
dem zweiten Ende des ersten Lenkerarms 27 ist ein zweiter Lenkerarm 29 um eine horizontale
Achse 30 drehbar verbunden, dessen zweites Ende wiederum um eine horizontale Achse
31 drehbar mit dem zweiten Befestigungsteil 23 verbunden ist. Die Betätigung des Hebelgetriebes
26 erfolgt mit einer ersten Kolben/Zylinder-Anordnung 32, deren Kolben 32A um eine
horizontale Achse 33 drehbar mit dem zweiten Ende des ersten Lenkerarms 27 und dem
ersten Ende des zweiten Lenkerarms 29 und deren Zylinder 32B um eine horizontale Achse
34 drehbar mit dem zweiten Befestigungsteil 23 verbunden sind. Durch Ein- und Ausfahren
der ersten Kolben/Zylinder-Anordnung 32 kann die Reinigungseinheit 15 angehoben oder
abgesenkt werden (Fig. 6).
[0036] Die Einstellung des Anstellwinkels der Tellerbürste 15A erfolgt mit einer zweiten
Kolben/Zylinder-Anordnung 35, deren Zylinder 35A an dem zweiten Schwenkarm 20 und
deren Kolben 35B an einem Hebelarm 36 angelenkt ist, der gelenkig mit dem zweiten
Ende des zweiten Schwenkarms 20 verbunden ist.
1. Selbstfahrende Straßenfräsmaschine, mit
einem Maschinenrahmen (1), der von einem Fahrwerk (2) getragen wird, das zwei hintere
Räder oder Laufwerke (4L, 4R) und ein vorderes Rad oder Laufwerk oder zwei vordere
Räder oder Laufwerke (3L, 3R) aufweist, wobei mindestens ein hinteres Rad oder Laufwerk
(3L, 3R) in eine in Bezug auf eine Längsseite (1R) des Maschinenrahmens (1) innenliegende
Arbeitsposition und in eine in Bezug auf eine Längsseite (1R) des Maschinenrahmens
(1) außenliegende Arbeitsposition bewegbar ist, und
einer Arbeitseinrichtung mit einer Arbeitswalze (5), die zwischen den hinteren Rädern
oder Laufwerken (4L, 4R) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Straßenfräsmaschine eine Reinigungseinrichtung (16) aufweist, die eine in Arbeitsrichtung
(A) vor der Arbeitswalze (5) angeordnete Reinigungseinheit (15 aufweist.
2. Straßenfräsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungseinrichtung (14) eine Schwenkeinrichtung (16) aufweist, die derart
ausgebildet ist, dass die Reinigungseinheit (15) in eine in Bezug auf eine Längsseite
(1R) des Maschinenrahmens (1) innenliegende Arbeitsposition und in eine in Bezug auf
eine Längsseite (1R) des Maschinenrahmens (1) außenliegende Arbeitsposition bewegbar
ist.
3. Straßenfräsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungseinheit (15) in der innenliegenden bzw. außenliegenden Arbeitsposition
mit dem mindestens einen hinteren Rad oder Laufwerk (3L, 3R; 4L, 4R), das in die innenliegende
bzw. außenliegende Arbeitsposition bewegbar ist, im Wesentlichen auf einer gemeinsamen
Fahrspur angeordnet ist.
4. Straßenfräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkeinrichtung (16) derart ausgebildet ist, dass die Reinigungseinheit (15)
in der außenliegenden Arbeitsposition in Arbeitsrichtung (A) zwischen dem mindestens
einen vorderen Rad oder Laufwerk (3L, 3R) und den hinteren Rädern oder Laufwerken
(4L, 4R) angeordnet ist.
5. Straßenfräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkeinrichtung (16) derart ausgebildet ist, dass die Reinigungseinheit (15)
in der innenliegenden Arbeitsposition in Arbeitsrichtung (A) vor dem mindestens einen
vorderen Rad oder Laufwerk (3L, 3R) angeordnet ist.
6. Straßenfräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkeinrichtung (16) derart ausgebildet ist, dass die Reinigungseinheit (15)
in der innenliegenden und/oder außenliegenden Arbeitsposition mit einer vorgegebenen
Aufstandskraft auf dem Gelände aufliegend schwimmend gelagert ist.
7. Straßenfräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkeinrichtung (16) derart ausgebildet ist, dass die Reinigungseinheit (15)
in eine Ruheposition bewegbar ist, in der die Reinigungseinheit nicht auf dem Gelände
aufliegt.
8. Straßenfräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungseinheit (15A) eine Kehreinheit ist.
9. Straßenfräsmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsbreite der Kehreinheit (15A) mindestens so groß ist wie die Breite des
hinteren Rades oder Laufwerks (3L, 3R) ist, das in die innenliegende oder außenliegende
Arbeitsposition bewegbar ist.
10. Straßenfräsmaschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kehreinheit (15) eine Tellerbürste (15A) aufweist.
11. Straßenfräsmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkeinrichtung (16) derart ausgebildet ist, dass der Anstellwinkel der Tellerbürste
(15A) um wenigstens eine Achse einstellbar ist.
12. Straßenfräsmaschine nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das in Arbeitsrichtung (A) rechte hintere Rad oder Laufwerk (4R) in die innenliegende
und außenliegende Arbeitsposition bewegbar ist, wobei
die Tellerbürste (15A) in der außenliegenden Arbeitsposition in Arbeitsrichtung (A)
hinter dem mindestens einen vorderen Rad oder Laufwerk (3L, 3R) und vor den hinteren
Rädern oder Laufwerken (4L, 4R) auf der rechten Seite des Maschinenrahmens (1) angeordnet
ist, und die Tellerbürste (15A) entgegen dem Uhrzeigersinn drehbar angetrieben ist
und
die Tellerbürste (15A) in der innenliegenden Arbeitsposition in Arbeitsrichtung (A)
vor dem mindestens einen vorderen Rad oder Laufwerk (3L, 3R) (3L, 3R) auf der rechten
Seite der Längsachse (1A) der Straßenfräsmaschine angeordnet ist, und die Tellerbürste
(15A) entgegen dem Uhrzeigersinn drehbar angetrieben ist.
13. Straßenfräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die hinteren Räder oder Laufwerke (4L, 4R) mit Hubeinrichtungen (10L, 10R) an dem
Maschinerahmen (1) befestigt sind, so dass die hinteren Räder oder Laufwerke gegenüber
dem Maschinerahmen (1) in der Höhe verstellbar sind.
14. Straßenfräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkeinrichtung (16) einen ersten Schwenkarm (19) aufweist, dessen erstes
Ende um eine vertikale Achse (21) schwenkbar an einem ersten Befestigungsteil (22)
des Maschinenrahmens (1) angeordnet ist, und einen zweiten Schwenkarm (20) aufweist,
dessen erstes Ende um eine horizontale Achse (24) schwenkbar an dem zweiten Ende des
ersten Schwenkarms (19) angeordnet ist, wobei die Reinigungseinheit (15) um eine horizontale
Achse (25) schwenkbar an dem zweiten Ende des zweiten Schwenkarms (20) angeordnet
ist.
15. Straßenfräsmaschine nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkeinrichtung (16) weiterhin aufweist:
einen ersten Lenkerarm (27), dessen erstes Ende drehbar an dem zweiten Schwenkarm
(20) befestigt ist, und dessen zweites Ende drehbar mit dem ersten Ende eines zweiten
Lenkerarms (29) verbunden ist, dessen zweites Ende drehbar an einem zweiten Befestigungsteil
(23) an dem zweiten Ende des ersten Schwenkarms (19) angeordnet ist, und
eine Kolben/Zylinder-Anordnung (32), deren erstes Ende mit dem zweiten Ende des ersten
Lenkerarms (27) und dem ersten Ende des zweiten Lenkerarms (29) drehbar verbunden
ist, und deren zweites Ende drehbar an dem zweiten Befestigungsteil (23) angeordnet
ist.