[0001] Die Erfindung betrifft ein Sektionaltor mit einem Torblatt, einem in das Torblatt
integrierten Türblatt, einer zum Führen der Torblattbewegung zwischen einer Öffnungsstellung
und einer Schließstellung ausgelegten Führungsschienenanordnung und einer Riegelanordnung
für das integrierte Türblatt, bei dem mindestens zwei Türblattelementen eine Riegeleinrichtung
mit jeweils mindestens einem zwischen einer Verriegelungsstellung und einer Freigabestellung
verstellbaren Riegelelement zugeordnet ist, mindestens zwei Riegeleinrichtungen eine
gemeinsame zum Verstellen der Riegelelemente betätigbare Betätigungseinrichtung zugeordnet
ist und die Betätigungseinrichtung über eine Verbindungseinrichtung an die Riegeleinrichtung
gekoppelt ist, wobei die Verbindungseinrichtung an der Riegeleinrichtung mindestens
zwei in Richtung der Schwenkachse aufeinanderfolgenden Türblattelementen zugeordnete,
sich jeweils in Richtung der Schwenkachse ersteckende, in Richtung der Schwenkachse
verschiebbar bezüglich den Türblattelementen gehaltene und bezüglich der Kippachse
gegeneinander verkippbare Kopplungsstangen aufweist, wobei einander zugewandte axiale
Enden von mindestens zwei Kopplungsstangen über ein verformbares Verbindungselement
miteinander verbunden sind.
[0002] Torblätter von Sektionaltoren weisen eine Mehrzahl von bezüglich parallel zueinander
verlaufenden Kippachsen gegeneinander verkippbaren Torblattelementen auf. Derartige
Sektionaltore werden in Form von Garagentoren und in Form von Industrietoren zum Verschließen
von Durchfahrten in Garagen und Industriehallen eingesetzt. In beiden Fällen ist das
Torblatt in der Schließstellung üblicherweise etwa in einer Vertikalebene und in der
Öffnungsstellung über Kopf etwa in einer Horizontalebene angeordnet. Zur Führung der
Torblattbewegung zwischen der Schließstellung und der Öffnungsstellung sind üblicherweise
Führungsschienen mit einem etwa geradlinig und etwa parallel zum seitlichen Torblattrand
in der Schließstellung verlaufenden vertikalen Abschnitt, einem etwa geradlinig und
etwa parallel zum seitlichen Torblattrand in der Öffnungsstellung verlaufenden horizontalen
Abschnitt sowie einem die beiden geradlinigen Abschnitte miteinander verbindenden
bogenförmigen Abschnitt vorgesehen.
[0003] Die Bewegbarkeit des Torblatts längs des bogenförmigen Abschnitts kann gewährleistet
werden, weil die Torblattelemente des Torblatts um senkrecht zu den Führungsschienen
verlaufende Kippachsen gegeneinander verkippbar miteinander verbunden sind. Dazu werden
üblicherweise scharnierartige Verbindungselemente zwischen den Torblattelementen eingesetzt.
[0004] Falls eine Person einen mit einem derartigen Sektionaltor verschlossenen Raum verlassen
will, muß das bei Industrietoren eine Breite von 5 m oder mehr aufweisende Torblatt
als Ganzes von der Schließstellung in die Öffnungsstellung bewegt werden. Das bedeutet
nicht nur eine beachtliche Belastung der mechanischen Elemente des Torblatts, sondern
ist auch mit einem nennenswerten Zeitaufwand verbunden. Zur Lösung dieser Probleme
wurde bereits vorgeschlagen, eine Tür mit einem um eine etwa senkrecht zu den Kippachsen
und in der Schließstellung des Torblatts etwa in Schwererichtung verlaufende Schwenkachse
bezüglich den benachbarten Torblattelementen verschwenkbaren Türblatt in das Torblatt
zu integrieren. Eine derartige "Schlupftür" ermöglicht das Verlassen des mit dem Torblatt
verschlossenen Raums auch ohne Öffnen des Torblatts als Ganzes. Vielmehr muß nur das
in das Torblatt integrierte Türblatt durch Verschwenken um die Schwenkachse geöffnet
werden. Zur Ermöglichung einer Öffnungsbewegung des Torblatts mit dem darin integrierten
Türblatt besteht auch das Türblatt derartiger Konstruktionen aus einer Mehrzahl von
bezüglich kolinear zu den Kippachsen verlaufenden Achsen gegeneinander verkippbaren
Türblattelementen.
[0005] Zur Gewährleistung der in der Regel erforderlichen Einbruchssicherheit muß in der
Torblattschließstellung nicht nur eine der Bewegung des Torblatts von der Schließstellung
in die Öffnungsstellung entgegenwirkende Riegelanordnung, sondern auch eine in einer
Verriegelungsstellung einer Schwenkbewegung des Türblatts um die Schwenkachse entgegenwirkende
Riegelanordnung vorgesehen werden, damit ein Eindringen in den mit dem Torblatt verschlossenen
Raum auch nicht durch die Schlupftür möglich ist. Derartige Riegelanordnungen weisen
üblicherweise ein in einem Türblattelement aufgenommenes Schloß auf, dessen Riegelelement
in der Verriegelungsstellung in einer Ausnehmung aufgenommen ist, welche in dem dem
Türblattelement zugewandten Rand des benachbarten Torblattelements vorgesehen ist.
[0006] Im Hinblick auf den Umstand, daß Torblattelemente und Türblattelemente herkömmlicher
Tore der eingangs beschriebenen Art üblicherweise aus Metallschalen mit einer Wandstärke
von 1 mm oder weniger bestehen, zwischen denen ein Dämmmaterial angeordnet sein kann,
wurde zur Verbesserung der Einbruchssicherheit bereits vorgeschlagen, das das Schloß
aufnehmende Türblattelement sowie das benachbarte Torblattelement mit Verstärkungselementen
auszustatten, welche ein gewaltsames Öffnen erschweren. Es hat sich allerdings gezeigt,
daß eine zufriedenstellende Einbruchssicherheit mit diesen Maßnahmen nicht erreichbar
ist.
[0007] Angesichts dieser Probleme im Stand der Technik wird in der
DE 20 2005 007 416 U1 eine Verbesserung der bekannten Riegelanordnung vorgeschlagen, bei der die Riegelanordnung
mindestens zwei Riegeleinrichtungen aufweist, von denen jede in der Verriegelungsstellung
einer Schwenkbewegung jeweils eines Türblattelements bezüglich einem benachbarten
Torblattelement entgegenwirkt. Bei der in der genannten Schrift beschriebenen Riegelanordnung
sind die Riegelelemente der Riegeleinrichtungen in Form von Schubbolzen verwirklicht,
welche einzeln zu betätigen sind. Angesichts des mit der Betätigung der einzelnen
Riegelelemente verbundenen Zeitaufwands wird häufig beobachtet, daß nur eines der
Riegelelemente tatsächlich in die Verriegelungsstellung gebracht wird, so daß eine
zufriedenstellende Einbruchssicherheit in der Tat nicht regelmäßig gewährleistet ist.
Eine einfache Bedienung von Riegelanordnungen mit zwei oder mehr Riegeleinrichtungen
wird durch eine in der
EP 1 722 052 B1 beschriebene Verbesserung der bekannten Riegelanordnungen gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 erreicht. Bei der in dieser Schrift beschriebenen Riegelanordnung
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sind die einzelnen Riegeleinrichtungen
über ein Gestänge an ein gemeinsames Betätigungselement gekoppelt. Dieses Gestänge
umfaßt eine Mehrzahl von Kopplungsstangen, von denen jede in Richtung der Schwenkachse
verschiebbar an einem Türblattelement festgelegt ist, wobei ein Verkippen der mit
den Kopplungsstangen ausgestatteten Türblattelemente bezüglich der Kippachsen bei
gleichzeitiger Gewährleistung einer zuverlässigen Kraftübertragung zwischen der Betätigungseinrichtung
und den Riegeleinrichtungen durch elastische Verbindungselemente zwischen den einzelnen
Kopplungsstangen ermöglicht wird. Diese elastischen Verbindungseinrichtungen können
gemäß
EP 1 722 052 B1 durch zylindrische Zugfedern verwirklicht werden, die an benachbarten Kopplungsstangen
befestigt sind. Die zylindrischen Zugfedern werden zum Entgegenwirken einer Federverlängerung
von einem metallischen Draht durchgesetzt.
[0008] Es hat sich allerdings erwiesen, daß die Montage entsprechender Riegelanordnungen
an Schlupftüren eines Sektionaltors mit einem beachtlichen Aufwand verbunden ist,
weil zunächst die Kopplungsstangen an den einzelnen Türblattelementen angebracht und
an die entsprechenden Riegeleinrichtungen gekoppelt werden müssen, wonach dann die
eine Verkippung der Türblattelemente bezüglich der Kippachsen ermöglichende Verbindung
zwischen den Kopplungsstangen herzustellen ist.
[0009] Angesichts dieses Mangels wurde in der
DE 10 2008 039 746 A1 eine Riegelanordnung vorgeschlagen, bei der die Verbindungseinrichtung mindestens
ein sich durchgehend über die gesamte Länge zwischen der Betätigungseinrichtung und
mindestens einer Riegeleinrichtung erstreckendes und insgesamt bezüglich senkrecht
zu seiner Längsachse und parallel zu den Kippachsen verlaufenden Biegelinien biegbares,
insbesondere elastisch biegbares Verbindungselement aufweist. Gemäß der genannten
Schrift können mit derartigen Riegelanordnungen ausgestattete Sektionaltore hergestellt
werden, indem in einem ersten Verfahrensabschnitt eine zur Aufnahme einer Riegeleinrichtung
und/oder einer Betätigungseinrichtung ausgelegte Ausnehmung in einem zwischen zwei
Schalen angeordneten Kern des Türblattelements gebildet wird, danach ein Abdeckelement
auf den mit der Ausnehmung ausgestatteten Rand des Türblattelements aufgesetzt und
dann eine Riegeleinrichtung und/oder eine Betätigungseinrichtung in eine Ausnehmung
des Abdeckelements eingeführt und anschließend ein Verbindungselement in eine vorzugsweise
nutförmige Ausnehmung in dem Kern eingeführt wird. Wenngleich auf diese Weise eine
deutliche Vereinfachung der Montage von Riegelanordnungen für in ein Sektionaltorblatt
integrierte Schlupftüren erreicht wird, hat es sich gezeigt, daß immer noch ein beachtlicher
Zeitaufwand für diese Montage benötigt wird, wobei auch die Funktionssicherheit dieser
bekannten Riegelanordnung nicht immer gewährleistet werden kann.
[0010] Zur Behebung dieser Mängel wird in der
DE 10 2011 008 224 A1 eine Riegelanordnung für eine in ein Torblatt eines Sektionaltors integrierte Schlupftür
vorgeschlagen, bei der den einander zugewandten axialen Enden der Kopplungsstangen
in der Schließstellung des Torblatts zur Übertragung einer Schub- und/oder Zugbewegung
in Richtung der Schwenkachse aneinander anlegbare Kopplungsflächen zugeordnet sind.
Die Kopplungsstangen sind bei dieser Lösung nicht dauerhaft miteinander verbunden,
sondern können im Verlauf einer Torblattbewegung längs eines bogenförmigen Abschnitts
einer vorgegebenen Bahn vollständig voneinander gelöst werden. Die Türblattelemente
mit den daran gehaltenen Kopplungsstangen können bei dieser bekannten Riegelanordnung
als vormontierte Baugruppe vor Ort zur Herstellung von in ein Torblatt integrierten
Türblättern miteinander verbunden werden, ohne daß dabei noch eine Verbindung zwischen
den einzelnen Kopplungsstangen hergestellt werden muß. Es ist nicht mehr erforderlich,
die Verbindungseinrichtung der Riegelanordnung an den fertig montierten Türblättern
anzubringen. Dadurch wird die Montage vor Ort deutlich vereinfacht, weil ein wesentlicher
Teil der Montagearbeit bei der Produktion der vormontierten Baugruppen, bestehend
aus Türblattelementen, Kopplungsstangen und ggf. Riegeleinrichtungen, werksseitig,
d. h. ggf. maschinell, durchgeführt werden kann.
[0011] Allerdings kann es bei dieser Riegelanordnung zu Fehlbedienungen kommen, wenn die
Betätigungseinrichtung der Riegelanordnung bei bereits angehobenem Torblatt betätigt
wird, weil die so ausgelöste Bewegung der der Betätigungseinrichtung zugeordneten
Kopplungsstange bei bereits aufgehobenem Kontakt zu der darauffolgenden Kopplungsstange
nicht mehr auf diese übertragen wird. Das kann dazu führen, daß die einzelnen Riegeleinrichtungen
unabhängig voneinander betätigt werden und ein regulärer Betriebszustand, bei dem
die Riegeleinrichtungen bei Betätigung der Betätigungseinrichtung wieder simultan
betätigt werden, nur mit Mühe wiederhergestellt werden kann.
[0012] Das Patent
FR 2 978 189 A1 beschreibt ein Sektionaltor mit einer Riegelanordnung für ein integriertes Türblatt,
bei dem mindestens zwei Türblattelementen eine Riegeleinrichtung mit jeweils mindestens
einem zwischen einer Verriegelungsstellung und einer Freigabestellung verstellbaren
Riegelelement zugeordnet ist, wobei mindestens zwei Riegeleinrichtungen eine gemeinsame
zum Verstellen der Riegelelemente betätigbare Betätigungseinrichtung zugeordnet ist
und die Betätigungseinrichtung über eine Verbindungseinrichtung an der Riegeleinrichtung
gekoppelt ist, wobei die Verbindungseinrichtung an die Riegeleinrichtung mindestens
zwei in Richtung der Schwenkachse aufeinanderfolgenden Türblattelementen zugeordnete,
sich jeweils in Richtung der Schwenkachse ersteckende, in Richtung der Schwenkachse
verschiebbar bezüglich den Türblattelementen gehaltene und bezüglich der Kippachse
verformbare Verbindungselemente in Form von Kabeln aufweist.
[0013] Angesichts der vorstehend beschriebenen Probleme im Stand der Technik liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine Weiterbildung von Sektionaltoren mit Riegelanordnungen
für Schlupftüren bereitzustellen, die bei einfacher Montage und zufriedenstellender
Einbruchssicherheit ein hohes Maß an Funktionssicherheit gewährleistet.
[0014] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Weiterbildung des bspw. aus der
EP 1 722 052 B1 bekannten Sektionaltors gelöst, die im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, daß
das einander zugewandte axiale Enden der Kopplungsstangen verbindende verformbare
Verbindungselement eine Dehnung von weniger als 10 %, insbes. weniger als 5 %, besonders
bevorzugt weniger als 1 %, bei einer Zugkraftbeaufschlagung von 1000 N aufweist, wobei
das Verbindungselement als Drahtseilabschnitt ausgeführt ist.
[0015] Diese Erfindung geht auf die Erkenntnis zurück, daß ein Verkippen der mit den Kopplungsstangen
ausgestatteten Türblattelemente bezüglich der Kippachsen bei gleichzeitiger Gewährleistung
einer zuverlässigen Kraftübertragung nicht notwendigerweise den Einsatz elastischer
und daher regelmäßig auch dehnbarer Verbindungselemente, bspw. in Form von zylindrischen
Zugfedern, erfordert, sondern auch durch den Einsatz plastisch verformbarer Verbindungselemente
gewährleistet werden kann, welche nur eine geringfügige Dehnbarkeit aufweisen.
[0016] Bei Einsatz derartiger plastisch verformbarer Verbindungselemente kann auf die Benutzung
von bei Riegelanordnungen gemäß
EP 1 722 052 B1 notwendigen Mitteln zum Führen und Positionieren verzichtet werden. Diese Mittel
werden bei Riegelanordnungen gemäß
EP 1 722 052 B1 mit elastischen Verbindungen zwischen aufeinanderfolgenden Kopplungsstangen benötigt,
um die Dehnbarkeit der Verbindungselemente und die damit einhergehende Gefährdung
der Funktionssicherheit zu begrenzen.
[0017] Im Rahmen dieser Erfindung wurde erkannt, daß bei Verzicht auf elastisch verformbare
Verbindungselemente eine ausreichende Begrenzung der Dehnbarkeit erreichbar ist, welche
die gemäß
EP 1 722 052 B1 notwendigen Mittel zum Führen und Positionieren verzichtbar macht.
[0018] Bei Einsatz erfindungsgemäßer Verbindungselemente, die im folgenden auch als plastisch
verformbare Verbindungselemente bezeichnet werden, muß sichergestellt werden, daß
die Verformbarkeit der Verbindungselemente ausreicht, um eine Torblattbewegung längs
eines gebogenen Führungsschienenabschnitts zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang
hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn das Verbindungselement eine axiale Länge
von mehr als 10 mm, vorzugsweise mehr als 20 mm, aufweist.
[0019] Andererseits muß mit den erfindungsgemäß eingesetzten plastisch verformbaren Verbindungselementen
auch eine Übertragung von Schubkräften sichergestellt sein. Daher weisen erfindungsgemäße
Verbindungselemente eine axiale Länge, d. h. eine Länge in Richtung der Kopplungsstangen
in der Schließstellung des Torblatts, von vorzugsweise weniger als 200 mm, insbes.
weniger als 100 mm, auf.
[0020] Im Hinblick auf die notwendige Verformbarkeit erfindungsgemäß eingesetzter plastischer
Verbindungselemente hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn das Verbindungselement
einen Durchmesser von 20 mm oder weniger, vorzugsweise 10 mm oder weniger, insbes.
7 mm oder weniger, aufweist.
[0021] Mit Blick auf die notwendige Übertragung von Schubkräften weist das erfindungsgemäß
eingesetzte plastisch verformbare Verbindungselement zweckmäßigerweise einen Durchmesser
von 4 mm oder mehr, vorzugsweise 5 mm oder mehr, auf.
[0022] Ein sinnvoller Kompromiß zwischen ausreichender Verformbarkeit einerseits und einer
zuverlässigen Übertragung von Schubkräften andererseits kann erreicht werden, wenn
das Verhältnis der axialen Länge des Verbindungselements zum Durchmesser in einer
senkrecht zur Längsachse verlaufenden Schnittebene 20 oder weniger, insbes. 15 oder
weniger, besonders bevorzugt 10 oder weniger, beträgt.
[0023] Erfingdungsgemäß ist das Verbindungselement als Drahtseilabschnitt ausgeführt. Insbesondere
können die axialen Enden des Verbindungselements in in einander zugewandten axialen
Enden bzw. Stirnflächen der Kopplungsstangen ausgebildete Ausnehmungen eingepreßt
sein.
[0024] Die Kopplung der Kopplungsstange an die Riegeleinrichtung kann im Rahmen der Erfindung
bspw. dadurch erfolgen, daß die Kopplungsstange eine Riegeleinrichtung durchsetzt
und die Schubbewegung der Kopplungsstange in geeigneter Weise durch eine in der Riegeleinrichtung
angeordnete Übertragungseinrichtung auf das Riegelelement übertragen wird. Fertigungstechnisch
und montagetechnisch hat es sich allerdings als besonders günstig erwiesen, wenn mindestens
einer Kopplungsstange eine die Kopplungsstange in radialer Richtung erweiternde, vorzugsweise
außerhalb der zur verdrehsicheren Führung der Kopplungsstange ausgelegten Führungseinrichtung
angeordnete und in axialer Richtung mit der Kopplungsstange bewegbare Mitnehmereinrichtung
zum Ankoppeln der Kopplungsstange an die Riegeleinrichtung zugeordnet ist. Bei dieser
Ausführungsform der Erfindung ist keine besondere Anpassung der Riegeleinrichtung
an die Kopplungsstange erforderlich. Vielmehr kann die Kopplungsstange vollständig
außerhalb der Riegeleinrichtung angeordnet sein, wobei die Bewegung der Kopplungsstange
über die die Kopplungsstange in radialer Richtung erweiternde, also in einer senkrecht
zur Längsachse der Kopplungsstange verlaufenden Ebene erweiternde Mitnehmereinrichtung
auf die Riegeleinrichtung übertragen wird. Entsprechende Führungs- und Mitnehmereinrichtungen
sind in der
DE 10 2011 008 224 A1 beschrieben. Der Offenbarungsgehalt dieser Schrift hinsichtlich der Ausführung von
Führungs- und Mitnehmereinrichtungen zum Ankoppeln der Kopplungsstange an die Riegeleinrichtung
wird hiermit durch ausdrückliche Inbezugnahme in diese Beschreibung aufgenommen.
[0025] Das erfindungsgemäße Sektionaltor mit einer Riegelanordnung umfaßt als wesentliche
Elemente zwei, drei oder mehr jeweils über plastisch verformbare Verbindungselemente,
die als Drahtseilabschnitte ausgeführt sind, miteinander verbundene Kopplungsstangen.
Diese so miteinander verbundenen Kopplungsstangen können vormontiert werden. Bei der
Montage des Sektionaltorblatts kann diese vormontierte Baugruppe in entsprechende
Führungsnuten in der Schwenkachse abgewandten Rändern der Türblattelemente eingeführt
und anschließend an die Riegeleinrichtungen gekoppelt werden. Die in den Führungsnuten
aufgenommenen Kopplungsstangen können anschließend zumindest teilweise von Abdeckeinrichtungen
abgedeckt werden.
[0026] Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, auf die hinsichtlich
aller erfindungswesentlichen und in der Beschreibung nicht näher herausgestellten
Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird, erläutert. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung von zwei mit einer Riegelanordnung ausgestatteten Türblattelementen
einer in ein Sektionaltorblatt integrierten Schlupftür eines erfindungsgemäßen Sektionaltors,
- Fig. 2
- die Verbindung aufeinanderfolgender Kopplungsstangen einer Riegelanordnung eines erfindungsgemäßen
Sektionaltors und
- Fig. 3
- eine Darstellung einer Mitnehmereinrichtung einer Riegelanordnung eines erfindungsgemäßen
Sektionaltors.
[0027] In Fig. 1 sind zwei in Richtung der Schwenkachse des Türblatts aufeinanderfolgende
Türblattelemente 10 und 20 dargestellt, von denen jedes Blechschalen mit einer Wandstärke
von weniger als 1 mm aufweisen kann, zwischen denen ein Schaumkern aufgenommen ist.
Die den benachbarten Torblattelementen 10, 20 zugewandten und der Schwenkachse des
Türblatts abgewandten Ränder der Türblattelemente 10 und 20 sind von bspw. als Aluminiumstrangpreßprofil
ausgeführten Abdeckelementen 12 bzw. 22 abgedeckt, um so den zwischen den Blechschalen
aufgenommenen Schaumkern zu schützen und das Türblattelement 10 zu stabilisieren.
In dem Abdeckprofil 12 ist ein sich in den Schaumkern des Türblattelements 10 erstreckendes,
eine Riegeleinrichtung sowie eine Betätigungseinrichtung einer Riegelanordnung bildendes
Schloß 14 eingelassen. In das Abdeckprofil 22 des Türblattelements 20 ist eine über
die durch das Schloß 14 betätigbare Riegeleinrichtung 24 einer Riegelanordnung eines
erfindungsgemäßen Sektionaltors eingelassen. Auch die Riegeleinrichtung 24 erstreckt
sich ausgehend von dem Abdeckprofil 22 in den zwischen den Metallschalen des Türblattelements
20 aufgenommenen Schaumkern.
[0028] Aus einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 1 a und 1 b geht hervor, daß die Riegeleinrichtung
24 bei Durchlaufen eines bogenförmigen Abschnitts einer die Torblattbewegung führenden
Führungsbahn bezüglich dem Schloß 14 verkippt wird. Eine die Übertragung einer zur
Betätigung der Riegeleinrichtung 24 dienenden Bewegung von dem Schloß 14 auf die Riegeleinrichtung
24 unter gleichzeitiger Gewährleistung der Verkippung aufeinanderfolgender Türblattelemente
10, 20 erlaubende Verbindungseinrichtung wird nachstehend anhand der Fig. 2 erläutert.
[0029] Danach weist die Verbindungseinrichtung eine dem Türblattelement 10 zugeordnete Kopplungsstange
110 auf, welche ein als Drahtseilabschnitt ausgeführtes Verbindungselement 30 an eine
dem Türblattelement 20 zugeordnete Kopplungsstange 110 (nicht dargestellt) gekoppelt
ist.
[0030] Die Kopplungsstange 110 ist bezüglich dem Torblattelement 10 in Richtung der Schwenkachse
des Türblatts verschiebbar an dem Türblattelement 10 angebracht. Dazu ist die Kopplungsstange
110 in einem Führungskanal 16 des Abdeckelements 12 aufgenommen, wie der Fig. 2b zu
entnehmen ist. Der Führungskanal 16 ist einstückig mit dem Abdeckelement 12 ausgeführt
und weist einen rechteckigen Querschnitt auf, dessen Form und Größe an den Rechteckquerschnitt
der Kopplungsstange 110 angepaßt ist. Auf diese Weise wird eine verdrehsichere Führung
der Kopplungsstange 110 bei einer Bewegung in Richtung der Schwenkachse, d. h. senkrecht
zur Papierebene, in Fig. 2b erreicht. Ebenso ist die dem Türblattelement 20 zugeordnete
Kopplungsstange 110 in einem rechteckförmigen Führungskanal 16 des Abdeckelements
22 in Richtung der Schwenkachse verschiebbar aufgenommen und bezüglich dem Türblattelement
20 festgelegt. Das als Drahtseilabschnitt ausgeführte Verbindungselement 30 ist in
eine stirnseitige Ausnehmung der Kopplungsstange 110 eingepreßt. Ebenso ist das dem
in das stirnseitige Ende der Kopplungsstange 110 eingepreßte Ende abgewandte Ende
des Drahtseilabschnitts 30 in eine entsprechende Ausnehmung der dem Türblattelement
20 zugeordneten Kopplungsstange eingepreßt.
[0031] Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Erfindung weist der Drahtseilabschnitt
30 einen Durchmesser von 5,5 mm auf. Die Länge des Drahtseilabschnitts 30 beträgt
weniger als 50 mm. Daher ist das Verhältnis der axialen Länge zum Durchmesser des
Führungselements größer als 10. Der Drahtseilabschnitt 30 besitzt eine Dehnung von
weniger als 1 % bei einer Kraftbeaufschlagung von 1.000 N. Der Drahtseilabschnitt
30 weist eine zur Sicherung einer störungsfreien Bewegung aufeinanderfolgender Türblattelemente
10, 20 längs einem bogenförmigen Abschnitt einer Führungsbahn ausreichende Verformbarkeit
auf. Durch die geringe Dehnung wird sichergestellt, daß Zugkräfte zuverlässig von
der Betätigungseinrichtung auf die Riegeleinrichtung 24 übertragen werden. Durch das
beschriebene Verhältnis zwischen der Länge des Drahtseilabschnitts 30 und dem Durchmesser
wird auch die zuverlässige Übertragung von Schubkräften von der Betätigungseinrichtung
auf die Riegeleinrichtung 24 eines erfindungsgemäßen Sektionaltors gewährleistet.
[0032] In Figur 3 ist eine zum Ankoppeln der Kopplungsstangen 110 an einer Riegelanordnung
ausgelegte Mitnehmereinrichtung 300 gezeigt. Die Mitnehmereinrichtung 300 weist ein
von der Kopplungsstange 110 durchsetztes Mitnehmerelement 310 auf, wobei die Kopplungsstange
110 mit Spiel in dem Mitnehmerelement 310 aufgenommen ist. Das Mitnehmerelement 310
kann an ein Stellglied des als Betätigungs- und Riegeleinrichtung dienenden Schlosses
14 angelegt werden.
[0033] Das Mitnehmerelement 310 weist zwei in Richtung der Schwenkachse voneinander beabstandete
und über einen Verbindungsschenkel miteinander verbundene in einer senkrecht zu der
Schwenkachse verlaufenden Schnittebene etwa U-förmig ausgeführte Aufnahmeschenkel
auf, zwischen denen ein in einer senkrecht zu der Schwenkachse verlaufenden Ebene
ebenfalls etwa U-förmiges Übertragungselement 320 aufgenommen ist. Das Übertragungselement
320 wird ebenfalls von der Kopplungsstange 110 durchsetzt. Die Kopplungsstange 110
wird über eine in eine Gewindebohrung 322 des Übertragungselements 320 eingeschraubte
Klemmschraube an die Übertragungseinrichtung geklemmt. Durch die zweiteilige Ausführung
der Mitnehmereinrichtung 300 mit dem Mitnehmerelement 310 und dem Übertragungselement
320 wird der Ausgleich von Fluchtungsfehlern in senkrechter Flucht der Schubstange
ermöglicht, wobei bei gleichzeitigem Gewährleisten der Übertragung von Schub- und
Zugbewegungen von der Kopplungsstange 110 auf das Stellglied bzw. vom Stellglied auf
die Kopplungsstange 110 eine in einer senkrecht zu der Längsrichtung der Kopplungsstange
110 verlaufenden Ebene schwimmende Lagerung der Kopplungsstange 110 mit Hilfe der
zwischen den Bereichen aufgenommenen Verbindungseinrichtung 320 ermöglicht wird.
[0034] Die Bewegung der Mitnehmereinrichtung 300 bezüglich dem Schloß 14 wird über eine
Führungseinrichtung geführt. Die Führungseinrichtung weist an dem Mitnehmerelement
310 und dem Übertragungselement 320 vorgesehene Führungsvorsprünge 316 auf, welche
in einem sich parallel zur Kopplungsstange 110 erstreckenden Führungsschlitz geführt
werden, der in einer zum Befestigen der durch das Schloß 14 gebildeten Riegeleinrichtung
24 an dem Türblattelement 20 dienenden Führungsplatte gebildet ist. Durch Zusammenwirken
der Führungsvorsprünge 316 mit dem Führungsschlitz wird die Axialbewegung bzw. Hubbewegung
der Mitnehmereinrichtung 300 und damit auch der Kopplungsstange 110 geführt und axial
begrenzt.
[0035] Die Erfindung ist nicht auf das anhand der Zeichnung erläuterte Ausführungsbeispiel
beschränkt. Vielmehr können auch Kopplungsstangen mit rotationssymmetrischem Querschnitt
eingesetzt werden. Anstelle von Führungs- und Mitnehmereinrichtungen können auch von
Kopplungsstangen durchsetzte Riegeleinrichtungen zum Einsatz kommen.
[0036] Selbstverständlich können erfindungsgemäße Riegelanordnungen auch an Türblattelementen
angebracht werden, die einteilig, ohne Isolierstoffkern oder in Form von Aluminiumhohlprofilen
oder Holzprofilen gebildet sind.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0037]
- 10, 20
- Türblattelemente
- 12, 22
- Abdeckelemente / Abdeckprofile
- 14
- Schloß
- 16
- Führungskanal
- 24
- Riegeleinrichtung
- 30
- Verbindungselement / Drahtseilabschnitt
- 110
- Kopplungsstange
- 300
- Mitnehmereinrichtung
- 310
- Mitnehmerelement
- 316
- Führungsvorsprünge
- 320
- Übertragungselement / Verbindungseinrichtung
- 322
- Gewindebohrung
1. Sektionaltor mit einem Torblatt, einem in das Torblatt integrierten Türblatt, einer
zum Führen der Torblattbewegung zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließstellung
ausgelegten Führungsschienenanordnung und einer Riegelanordnung für das integrierte
Türblatt, bei dem mindestens zwei Türblattelementen (10, 20) eine Riegeleinrichtung
(24) mit jeweils mindestens einem zwischen einer Verriegelungsstellung und einer Freigabestellung
verstellbaren Riegelelement zugeordnet ist, mindestens zwei Riegeleinrichtungen (24)
eine gemeinsame zum Verstellen der Riegelelemente betätigbare Betätigungseinrichtung
zugeordnet ist und die Betätigungseinrichtung über eine Verbindungseinrichtung an
die Riegeleinrichtung (24) gekoppelt ist, wobei die Verbindungseinrichtung an der
Riegeleinrichtung (24) mindestens zwei in Richtung der Schwenkachse aufeinanderfolgenden
Türblattelementen (10, 20) zugeordnete, sich jeweils in Richtung der Schwenkachse
ersteckende, in Richtung der Schwenkachse verschiebbar bezüglich den Türblattelementen
(10, 20) gehaltene und bezüglich der Kippachse gegeneinander verkippbare Kopplungsstangen
(110) aufweist, wobei einander zugewandte axiale Enden von mindestens zwei Kopplungsstangen
(110) über ein verformbares Verbindungselement (30) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (30) plastisch verformbar ist und eine Dehnung von weniger
als 10% bei einer Zugkraftbeaufschlagung von 1000 N aufweist und das Verbindungselement
(30) als Drahtseilabschnitt ausgeführt ist.
2. Sektionaltor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (30) eine axiale Länge von mehr als 10 mm, vorzugweise mehr
als 20 mm, aufweist.
3. Sektionaltor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (30) eine axiale Länge von weniger als 200 mm, vorzugweise
100 mm oder weniger, aufweist.
4. Sektionaltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (30) einen Durchmesser von 20 mm oder weniger, vorzugweise
10 mm oder weniger, aufweist.
5. Sektionaltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (30) einen Durchmesser von 4 mm oder mehr, vorzugsweise 5
mm oder mehr, aufweist.
6. Sektionaltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der axialen Länge zum Durchmesser des Verbindungselement (30) 20 oder
weniger, insbes. 15 oder weniger, besonders bevorzugt 10 oder weniger, beträgt.
7. Sektionaltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß axiale Enden des Verbindungselement (30) in einander zugewandten axialen Enden der
Kopplungsstangen (110) gebildete Ausnehmungen eingepreßt sind.
8. Sektionaltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer Kopplungsstange (110) eine die Kopplungsstange (110) in radialer
Richtung erweiternde, vorzugweise außerhalb der Führungseinrichtung angeordnete und
in axialer Richtung mit der Kopplungsstange (110) bewegbare Mitnehmereinrichtung (300)
zum Ankoppeln der Kopplungsstange (110) an die Riegeleinrichtung (24) zugeordnet ist.
1. A sectional gate with a gate leaf, a door leaf integrated into the gate leaf, a guide
rail arrangement designed to guide the movement of the gate leaf between an open position
and a closed position, and a bolt arrangement for the integrated door leaf, wherein
a bolt device (24) with in each case at least one bolt element that can be adjusted
between a bolting position and a release position is assigned to at least two door
leaf elements, a common actuation device that can be actuated to adjust the bolt elements
is assigned to at least two bolt devices (24) and the actuation device is coupled
to the bolt device (24) by a connection device, the connection device having on the
bolt device (24) at least two coupling rods (110) assigned to door leaf elements that
are consecutive in the direction of the swivel axis, each extending in the direction
of the swivel axis, held displaceably in relation to the door leaf elements (10, 20)
in the direction of the swivel axis and tiltable with respect to one another in relation
to the tilt axis, axial ends that face one another being connected to one another
by at least two coupling rods (110) by means of a deformable connection element (30),
characterised in that the connection element (30) is plastically deformable and exhibits an extension of
less than 10% when subjected to tensile force of 1000 N and the connection element
(30) is in the form of a section of wire cable.
2. The sectional gate according to Claim 1, characterised in that the connection element (30) has an axial length of more than 10 mm, preferably more
than 20 mm.
3. The sectional gate according to Claim 1 or 2, characterised in that the connection element (30) has an axial length of less than 200 mm, preferably 100
mm or less.
4. The sectional gate according to any of the preceding claims, characterised in that the connection element (30) has a diameter of 20 mm or less, preferably 10 mm or
less.
5. The sectional gate according to any of the preceding claims, characterised in that the connection element (30) has a diameter of 4 mm or more, preferably 5 mm or more.
6. The sectional gate according to any of the preceding claims, characterised in that the ratio of the axial length to the diameter of the connection element (30) is 20
or less, in particular 15 or less, particularly preferably 10 or less.
7. The sectional gate according to any of the preceding claims, characterised in that axial ends of the connection element (30) are pressed into openings formed in axial
ends of the coupling rods (110) that face one another.
8. The sectional gate according to any of the preceding claims, characterised in that a carrier device (300) for coupling the coupling rod (110) to the bolt device (24),
extending the coupling rod (110) in the radial direction, preferably disposed outside
of the guide device and moveable with the coupling rod (110) in the axial direction
is assigned to at least one coupling rod (110).
1. Porte sectionnelle comportant :
un vantail de porte,
un battant intégré dans le vantail de porte,
un agencement de rails de guidage permettant de guider le déplacement du vantail de
porte entre une position d'ouverture et une position de fermeture, et
un agencement de verrouillage destiné au battant intégré, dans lequel :
un dispositif de verrouillage (24) est respectivement associé à au moins deux éléments
de battant (10, 20), lesdits dispositifs de verrouillage (24) comportant respectivement
au moins un élément de verrouillage pouvant passer d'une position de verrouillage
à une position de dégagement,
un dispositif d'actionnement commun permettant le changement entre les positions des
éléments de verrouillage est associé aux au moins deux dispositifs de verrouillage
(24), et
le dispositif d'actionnement est couplé au dispositif de verrouillage (24) par le
biais d'un dispositif de liaison, ledit dispositif de liaison présentant, au niveau
du dispositif de verrouillage (24), des barres de couplage (110) qui sont associées
à au moins deux éléments de battant (10, 20) consécutifs dans le sens de l'axe de
pivotement, en s'étendant chacune dans le sens de l'axe de pivotement et en étant
retenues déplaçables dans le sens de l'axe de pivotement par rapport aux éléments
de battant (10, 20) et pouvant basculer l'une contre l'autre par rapport à l'axe de
basculement, les extrémités axiales tournées l'une vers l'autre d'au moins deux barres
de couplage (110) étant reliées entre elles par le biais d'un élément de liaison (30)
déformable,
caractérisée en ce que l'élément de liaison (30) est plastiquement déformable et présente un allongement
de moins de 10 % lors de l'application d'une force de traction de 1000 N et
en ce que l'élément de liaison (30) est conçu sous la forme d'un segment de câble métallique.
2. Porte sectionnelle selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de liaison (30) présente une longueur axiale de plus de 10 mm, de préférence
de plus de 20 mm.
3. Porte sectionnelle selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'élément de liaison (30) présente une longueur axiale de moins de 200 mm, de préférence
de 100 mm ou moins.
4. Porte sectionnelle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de liaison (30) présente un diamètre de 20 mm ou moins, de préférence de
10 mm ou moins.
5. Porte sectionnelle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de liaison (30) présente un diamètre de 4 mm ou plus, de préférence de
5 mm ou plus.
6. Porte sectionnelle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le rapport entre la longueur axiale et le diamètre de l'élément de liaison (30) est
de 20 ou moins, notamment de 15 ou moins et tout particulièrement de 10 ou moins.
7. Porte sectionnelle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les extrémités axiales de l'élément de liaison (30) sont pressées dans des cavités
constituées dans les extrémités axiales tournées l'une vers l'autre des barres de
couplage (110).
8. Porte sectionnelle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il est associé, à au moins une barre de couplage (110), un dispositif d'entraîneur
(300) qui élargit la barre de couplage (110) dans le sens radial en étant situé de
préférence en dehors du dispositif de guidage et en étant déplaçable dans le sens
axial avec la barre de couplage (110), ledit dispositif d'entraîneur (300) permettant
de coupler la barre de couplage (110) au dispositif de verrouillage (24).