| (19) |
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(11) |
EP 1 741 866 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.06.2016 Patentblatt 2016/24 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.05.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zum Bewegen einer um eine Schwenkachse schwenkbaren Klappe eines Fahrzeugs
Apparatus for moving of a vehicle lid pivotable around an axis of rotation
Appareil pour le mouvement d'un hayon de véhicule pivotable autour d'un axe de rotation
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
08.07.2005 DE 102005031990
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.01.2007 Patentblatt 2007/02 |
| (73) |
Patentinhaber: Stabilus GmbH |
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56070 Koblenz (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hillen, Jörg
56283 Nörtshausen (DE)
- Ritter, Andreas
56206 Hilgert (DE)
- Kleinmann, Michael
56581 Melsbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Klein, Thomas |
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Mainzer Strasse 18 e 55263 Wackernheim 55263 Wackernheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 4 124 869 DE-A1- 19 642 064 US-A- 5 986 420
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DE-A1- 10 330 176 US-A- 4 773 692
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum motor- und kraftbetätigten Bewegen
einer um eine Schwenkachse schwenkbaren Klappe eines Fahrzeugs, insbesondere eines
Kraftfahrzeugs, mit einer Gasdruckfeder, aus deren Zylinder einseitig eine Kolbenstange
herausgeführt und an einem feststehenden Bauteil der Karosserie des Fahrzeugs oder
mit einem Abstand zur Schwenkachse an der Klappe angelenkt ist und wobei der Zylinder
der Gasdruckfeder in einem Abstand zur Schwenkachse an der Klappe oder an dem Bauteil
der Karosserie angelenkt ist und mit einem flexiblen Schub-/Zugelement, das mit seinem
einen Ende mit der Klappe wirkverbunden ist und von einem reversiblen Antrieb motorisch
in Längserstreckungsrichtung der Gasdruckfeder antreibbar ist, wobei der mit der Klappe
wirkverbundene Endbereich des Schub-/Zugelements in einer sich in Längserstreckungsrichtung
der Gasdruckfeder erstreckenden biegesteifen Führung und der zum Antrieb führende
Teil des Schub-/Zugelements in einer flexiblen Hülle geführt ist und wobei sich die
Führung parallel neben der Gasdruckfeder erstreckt, wobei die Führung mit ihrem einen
Ende starr mit dem aus dem Zylinder herausragenden freien Ende der Kolbenstange verbunden
ist und der in der Führung verschiebbare Endbereich des Schub-/Zugelements mit dem
Zylinder verbunden ist.
[0002] Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zum motor- und kraftbetätigten
Bewegen einer um eine Schwenkachse schwenkbaren Klappe eines Fahrzeugs, insbesondere
eines Kraftfahrzeugs, mit einer Gasdruckfeder, aus deren Zylinder einseitig eine Kolbenstange
herausgeführt und an einem feststehenden Bauteil der Karosserie des Fahrzeugs befestigt
ist und wobei der Zylinder der Gasdruckfeder in einem Abstand zur Schwenkachse mit
der Klappe über das eine Ende eines flexiblen Schub-/Zugelements verbunden und von
einem reversiblen Antrieb motorisch in Längserstreckungsrichtung der Gasdruckfeder
antreibbar ist, wobei der mit der Klappe verbundene Endbereich des Schub-/Zugelements
in einer biegesteifen Führung und der zum Antrieb führende Teil des Schub-/Zugelements
in einer flexiblen Hülle geführt ist und wobei die Führung in einem Abstand zur Schwenkachse
an einem feststehenden Bauteil des Fahrzeugs angelenkt ist.
[0003] Bei einer derartigen Vorrichtung ist es bekannt, das Schub-/Zugelement in einer Koaxialbohrung
in der Kolbenstange zu führen, wobei der stangenartige Endbereich des Schub-/Zugelements
durch den Innenraum des Zylinders ragt. Diese Ausbildung erfordert sowohl an dem von
außen in den Zylinderinnenraum geführten Schub-/Zugelement als auch an der nach außen
geführten Kolbenstange Abdichtungen, wobei die Abdichtung des Schub-/Zugelements an
einem axial beweglichen Bauteil angeordnet ist und daher ein erhöhtes Leckageproblem
bedeutet.
[0004] DE 41 24 869 A1 offenbart eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0005] Aus der
US 5 986 420 ist eine Vorrichtung der zuerst genannten Art bekannt, bei der in einem Abstand zur
Schwenkachse der Klappe ein Lagerbock an der Klappe befestigt ist, an dem zum einen
das der Kolbenstange entgegengesetzte Ende des Zylinders und zum anderen das dem reversiblen
motorischen Antrieb entgegengesetzte Ende des Schub-/Zugelements angelenkt sind. Das
freie Ende der Kolbenstange ist an der Karosserie des Fahrzeugs angelenkt und das
der Klappe entgegengesetzte Ende des Schub-/Zugelements ist zum reversiblen motorischen
Antrieb geführt. Die Führung ist parallel an dem Zylinder fest angeordnet und weist
die gleiche Länge auf, wie der Zylinder.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es eine Vorrichtung der eingangs genannten Arten zu schaffen,
die einfach aufgebaut ist, möglichst wenig und sichere Abdichtungen an den aus dem
Zylinderinnenraum nach außen geführten beweglichen Bauteilen benötigt, eine räumlich
voneinander unabhängige Anordnung von Gasdruckfeder und motorischem Antrieb sowie
eine einfache Verbindung des Schub-/Zugelements mit dem Zylinder ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Vorrichtung der erstgenannten Art dadurch
gelöst, daß in der Führung auf deren dem Zylinder abgewandten Seite ein sich in deren
Längserstreckungsrichtung erstreckender Schlitz ausgebildet ist, durch den radial
ein den Endbereich des Schub-/Zugelements mit dem Zylinder fest verbindendes Anschlußteil
ragt.
[0008] Bei dieser eine einfache Verbindung des Schub-/Zugelements mit dem Zylinder ermöglichenden
Ausführungsform ist einzig die aus dem Zylinder herausgeführte Kolbenstange als bewegliches
Bauteil abzudichten, so daß Leckageprobleme reduziert sind.
[0009] Der motorische Antrieb muß nicht im Bereich der Klappe angeordnet sein, sondern kann
an einer davon entfernten Stelle platziert werden.
[0010] Bei einem Ausfahren der Kolbenstange kommt es zu einer Addition der Kräfte von motorischem
Antrieb und Gasdruckfederantrieb, während bei einem Einfahren der Kolbenstange eine
Subtraktion der Kraft des motorischen Antriebs von der Kraft der Gasdruckfeder erfolgt.
[0011] Die Führung kann sowohl aus einem durchgehenden Führungsrohr oder einer Mehrzahl
koaxial mit Abstand hintereinander angeordneten Führungsrohrabschnitten bestehen.
[0012] Zur einfachen Montage des Schub-/Zugelements ist es möglich, daß das Führungsrohr
oder die Führungsrohrabschnitte aus miteinander verbundenen Halbrohrteilen zusammengesetzt
sind, deren Zusammensetzung nach Einbau des Schub-/Zugelements erfolgt.
[0013] Bei einer Vorrichtung der zweitgenannten Art wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß
eine zweite Führung an einem feststehenden Bauteil der Karosserie befestigt ist, die
sich parallel neben der Gasdruckfeder erstreckt, aus deren der Kolbenstange entgegengesetzten
offenem freien Ende der zur Klappe führende Teil des Schub-/Zugelements herausgeführt
ist, und der in der zweiten Führung verschiebbare Endbereich des Schub-/Zugelements
mit dem Zylinder verbunden, wobei in der zweiten Führung auf deren dem Zylinder zugewandten
Seite ein sich in deren Längserstreckungsrichtung erstreckender Schlitz ausgebildet
ist, durch den radial ein den Endbereich des Schub-/Zugelements mit dem Zylinder fest
verbindendes Anschlussteil ragt.
[0014] Auch bei dieser eine einfache Verbindung des Schub-/Zugelements mit dem Zylinder
ermöglichenden Ausführungsform ist einzig die aus dem Zylinder herausgeführte Kolbenstange
als bewegliches Bauteil abzudichten, so daß Leckageprobleme reduziert sind.
[0015] Der motorische Antrieb muß nicht im Bereich der Klappe angeordnet sein, sondern kann
an einer davon entfernten Stelle plaziert werden.
[0016] Bei einem Ausfahren der Kolbenstange kommt es zu einer Addition der Kräfte von motorischem
Antrieb und Gasdruckfederantrieb, während bei einem Einfahren der Kolbenstange eine
Subtraktion der Kraft des motorischen Antriebs von der Kraft der Gasdruckfeder erfolgt.
[0017] Die zweite Führung kann sowohl aus einem durchgehenden Führungsrohr oder einer Mehrzahl
koaxial mit Abstand hintereinander angeordneten Führungsrohrabschnitten bestehen.
[0018] Zur einfachen Montage des Schub-/Zugelements ist es möglich, daß das Führungsrohr
oder die Führungsrohrabschnitte aus miteinander verbundenen Halbrohrteilen zusammengesetzt
sind, deren Zusammensetzung nach Einbau des Schub-/Zugelements erfolgt.
[0019] Der Zylinder der Gasdruckfeder kann durch einen Spindeltrieb in Längserstreckungsrichtung
der Gasdruckfeder bewegbar antreibbar sein wobei eine einfache Ausbildung darin besteht,
daß eine sich parallel zur Längserstreckungsrichtung der Gasdruckfeder erstreckende
Gewindespindel mit ihrem einen Ende an dem Zylinder der Gasdruckfeder befestigt ist,
wobei auf der Gewindespindel eine axial feststehende, von einem motorischen Antrieb
drehbar antreibbare Spindelmutter angeordnet ist.
[0020] In einfacher Ausbildung ist das Druck-Zugelement ein Seil.
[0021] Der motorische Antrieb kann ein reversibler Elektromotor sein.
[0022] Ist dabei der Elektromotor ein nicht selbsthemmender Elektromotor, ermöglicht dies
bei nicht bestromtem Elektromotor eine manuelle Betätigung der Klappe.
[0023] In ihrer Schließstellung ist die Klappe vorzugsweise durch ein öffenbares Schloß
arretierbar, wobei das Schloß ein elektromechanisches Schloß sein kann.
[0024] Um insbesondere große Klappen mit symmetrischer Momentbeaufschlagung betätigen zu
können, kann eine Klappe von mehreren Vorrichtungen schwenkbar antreibbar sein.
[0025] Zum Schutz vor Beschädigungen kann das Schub-/Zugelement über eine Kupplung, insbesondere
eine elektromechanische Kupplung von dem Antrieb antreibbar sein.
[0026] Diese als Überlastkupplung ausbildbare Kupplung kann im motorischen Antrieb oder
als Ratschenmechanismus im Bereich des Schub-/Zugelements angeordnet sein.
[0027] Ist die Bewegungsgeschwindigkeit der Klappe durch einen Sensor erfaßbar und dessen
Meßwert mit einem Sollwert vergleichbar, wobei bei geringerem Meßwert als dem Sollwert
der Antrieb anhaltbar oder reversierbar ansteuerbar ist, so kann ein Hindernis im
Schwenkbereich der Klappe erkannt und der Antrieb angehalten oder reversiert werden.
[0028] Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen zum motor- und kraftbetätigten Bewegen einer
um eine Schwenkachse schwenkbaren Klappe eines Fahrzeugs sind in der Zeichnung dargestellt
und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- Figur 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung im Teilschnitt, das kein Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist
- Figur 2
- ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung im Querschnitt, das kein Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist
- Figur 3
- ein drittes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung im Teilschnitt, das kein Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist
- Figur 4
- ein viertes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung im Teilschnitt, das ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist
- Figur 5
- eine Schnittansicht entlang der Linie V - V eines ersten Ausführungsbeispiels einer
Führung der Vorrichtung nach Figur 4
- Figur 6
- eine Schnittansicht entlang der Linie V - V eines zweiten Ausführungsbeispiels einer
Führung der Vorrichtung nach Figur 4
- Figur 7
- ein fünftes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung im Teilschnitt, das ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist
- Figur 8
- eine Schnittansicht entlang der Linie VII -VII der Vorrichtung nach Figur 7
- Figur 9
- eine Schnittansicht entlang der Linie VIII- VIII der Vorrichtung nach Figur 7.
[0029] Die in den Figuren dargestellten Vorrichtungen besitzen eine Gasdruckfeder 1, 1',
1", 1'" die aus einem mit einem Druckgas gefüllten Zylinder 2 und einer einseitig
abgedichtet aus dem Zylinder 2, 2' herausgeführten Kolbenstange 3 besteht.
[0030] Die Kolbenstange 3 oder ein mit ihr verbundener Kolben 13 ist von dem Druckgas im
Zylinder 2 in Ausfahrrichtung druckbeaufschlagt.
[0031] Die nicht erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiele der Figuren 1 bis 3 sind dafür vorgesehen,
daß das aus dem Zylinder 2, 2' ragende freie Ende der Kolbenstange 3 an einer nicht
dargestellten, um eine Schwenkachse schwenkbaren Klappe in einem Abstand zur Schwenkachse
angelenkt ist.
[0032] Der Zylinder 2 ist dabei an einem ebenfalls nicht dargestellten feststehenden Bauteil
der Karosserie des Kraftfahrzeugs angelenkt.
[0033] In den Figuren 1 und 3 ist parallel neben dem Zylinder 2 der Gasdruckfeder 1 ein
Führungsrohr 4 etwa gleicher Länge angeordnet, dessen eines Ende fest dem der Kolbenstange
3 entgegengesetzten Ende des Zylinders 2 verbunden ist.
[0034] In dem Zylinderrohr 4 ist ein Seil 5 als Zug-/Druckelement angeordnet, dessen einer
Endbereich eine biegesteife Schub-/Zugstange 6 ist, die mit ihrem freien Ende über
ein Verbindungsstück 7 mit dem aus dem Zylinder 2 ragenden freien Ende der Kolbenstange
3 verbunden ist.
[0035] An der der Schub-/Zugstange 6 entgegengesetzten Seite ist das Seil 5 durch eine nicht
dargestellte sich an das Führungsrohr 4 anschließende flexible Hülle zu einem reversiblen
motorischen Antrieb geführt und von diesem in seiner Längsersteckung bewegbar antreibbar.
[0036] Im Schließzustand der Klappe ist die Kolbenstange 3 in den Zylinder 2 eingefahren.
Dabei kann die Klappe in dieser Stellung durch ein Schloß gehalten sein.
[0037] Wird das Schloß geöffnet, wird die Kolbenstange 3 durch den Gasdruck im Zylinder
in Ausfahrrichtung bewegt sowie in diese Richtung auch von der Schub-/Zugstange 6
beaufschlagt, deren Seil 5 von dem motorischen Antrieb schiebend angetrieben wird.
[0038] Dadurch schwenkt die Klappe in ihre Öffnungsstellung.
[0039] Soll nun die Klappe wieder geschlossen werden, erfolgt eine Bewegungsumkehr des motorischen
Antriebs, der dann das Seil 5 ziehend antreibt und so über die Schub-/Zugstange 6
und das Verbindungsstück 7 die Kolbenstange 3 in den Zylinder 2 hineinzieht sowie
die Klappe in ihre Schließstellung bis zum Einrasten in das Schloß verschwenkt.
[0040] Die Öffnungsbewegung wird bei dem nicht erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel der
Figur 3 durch eine Schraubendruckfeder 8 unterstützt, die die Gasdruckfeder 1 und
das Führungsrohr 4 mit radialem Abstand umschließt und sich mit ihrem einen Ende an
dem Verbindungsstück 7 und mit ihrem anderen Ende an einem fest mit dem Zylinder 2
verbundenen Abstützstück 9 abstützt.
Zum Schließen der Klappe muß die Kraft dieser Schraubendruckfeder 8 zusätzlich überwunden
werden.
[0041] Bei dem nicht erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel der Figur 2 ist der Zylinder
2' über seinen mit Druckgas gefüllten Bereich hinaus geführt, wobei diese Fortsetzung
des Zylinders 2' das Führungsrohr 4' bildet, in dem ein Schub-/Zugstück 10 verschiebbar
geführt ist.
[0042] Das Schub-/Zugstück 10 besitzt an seinem einen Ende eine sich abgedichtet koaxial
durch einen Boden 11 des Zylinders 2' in den Zylinder 2' erstreckende Verbindungsstange
12, die mit ihrem anderen Ende mit einem in den Zylinder 2' verschiebbar angeordneten
Kolben 13 der Kolbenstange 3 verbunden ist.
[0043] Dabei besitzt die Kolbenstange 3 einen deutlich größeren Querschnitt als die Verbindungsstange
12, so daß das Druckgas im Zylinder 2' den Kolben 12 in Ausfahrrichtung der Kolbenstange
3 bewegen und die Kolbenstange 3 die Klappe in Öffnungsrichtung beaufschlagen kann.
[0044] An dem der Verbindungsstange 2 entgegengesetzten Ende des Schub-/Zugstücks 10 ist
das eine Ende eines Seils 5' befestigt, das entsprechend den Figuren 1 und 3 in einer
flexiblen Hülle zu einem reversierbaren motorischen Antrieb führt, der das Seil 5'
zum Öffnen der Klappe schiebend und zum Schließen der Klappe ziehend antreibt.
[0045] Bei dem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel der Figur 4 ist das aus dem Zylinder
2 herausragende freie Ende der Kolbenstange 3 an einem nicht dargestellten feststehenden
Bauteil eines Kraftfahrzeugs angelenkt, während der Zylinder 2 an einer ebenfalls
nicht dargestellten um eine Schwenkachse schwenkbaren Klappe in einem Abstand zur
Schwenkachse angelenkt ist.
[0046] Parallel zur Gasdruckfeder 1" ist ein Führungsrohr 4" angeordnet, das an seiner dem
Zylinder 2 zugewandten Seite einen sich in deren Längserstreckungsrichtung erstreckenden
Schlitz 14 besitzt.
[0047] Mit seinem einen Ende ist das Führungsrohr 4" ebenfalls an dem feststehenden Bauteil
des Kraftfahrzeugs befestigt.
[0048] In dem Führungsrohr 4" ist ein Schub-/Zugstück 10' verschiebbar geführt, das an seinem
einen Ende mit einem Seil 5 verbunden ist, welches in einer flexiblen Hülle zu einem
reversierbaren motorischen Antrieb führt, der das Seil 5 zum Öffnen der Klappe schiebend
und zum Schließen der Klappe ziehend antreiben kann.
[0049] Dazu ist das Schub-/Zugstück 10' über ein radial durch den Schlitz 14 ragendes Anschlußteil
15 fest mit dem Zylinder 2 verbunden.
[0050] Das Führungsrohr 4" kann wie in Figur 5 dargestellt einteilig ausgebildet sein.
[0051] Zur Montageerleichterung kann das Führungsrohr 4" entsprechend Figur 6 auch aus zwei
Halbrohrteilen 16 und 17 zusammengesetzt sein.
[0052] Bei dem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel der Figur 7 ist das aus einem Zylinder
2 herausragende Ende der Kolbenstange 3 an einem feststehenden Bauteil eines Kraftfahrzeugs
befestigt, während der Zylinder 2 relativ zu dem feststehenden Bauteil bewegbar ist.
[0053] Parallel zur Gasdruckfeder 1'" ist ein zweites Führungsrohr 18 angeordnet, das an
seiner dem Zylinder 2 zugewandten Seite einen sich in Längserstreckungsrichtung erstreckenden
Schlitz 14 besitzt.
[0054] Mit seinem einen Ende ist das Führungsrohr 18 ebenfalls an dem feststehenden Bauteil
des Kraftfahrzeugs befestigt.
[0055] In dem Führungsrohr 18 ist ein Schub-/Zugstück 10' verschiebbar geführt, das an seinem
einen Ende mit einem Seil 5 verbunden ist, welches in einer flexiblen Hülle zu einem
ersten Führungsrohr 19 führt und dort an einer Zug-/Druckelement 20 endet, mit dem
es verbunden ist. Das Ende des Seils 5 sowie der sich daran anschließende Teil des
Zug-/Druckelements 20 sind in dem an einem feststehenden Bauteil des Kraftfahrzeugs
angelenkten ersten Führungsrohr 19 verschiebbar geführt, wobei das freie, aus dem
ersten Führungsrohr 19 herausragende Ende der Zug-/Druckelements 20 in einem Abstand
zur Schwenkachse der nicht dargestellten Klappe mit der Klappe gelenkig verbunden
ist.
[0056] Eine sich parallel zur Längserstreckungsrichtung der Gasdruckfeder 1'" erstreckende
Gewindespindel 21 ist mit ihrem einen Ende an dem Zylinder 2 der Gasdruckfeder 1'"
befestigt. Auf der Gewindespindel 21 sitzt eine axial feststehende Spindelmutter 22,
die von einem Abtriebsritzel 23 eines mit dem feststehenden Bauteil des Kraftfahrzeugs
fest verbundenen reversierbaren Elektromotors 24 drehbar antreibbar ist.
[0057] Je nach Drehrichtung des Elektromotors 24 wird der Zylinder 2 die Kolbenstange 3
einfahrend oder ausfahrend durch den von Spindelmutter 22 und Gewindespindel 21 gebildeten
Spindeltrieb bewegt und kann so über das Seil 5 und das Zug-/Druckelement 20 die Klappe
in Öffnungsrichtung oder in Schließrichtung bewegen.
[0058] Dazu ist das Schub-/Druckstück 10' über ein radial durch den Schlitz 14 ragendes
Anschlußstück 15 fest mit dem Zylinder 2 verbunden.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Gasdruckfeder |
23 |
Abtriebsritzel |
| 1' |
Gasdruckfeder |
24 |
Elektromotor |
| 1" |
Gasdruckfeder |
|
|
| 1 "' |
Gasdruckfeder |
|
|
| 2 |
Zylinder |
|
|
| 2' |
Zylinder |
|
|
| 3 |
Kolbenstange |
|
|
| 4 |
Führungsrohr |
|
|
| 4' |
Führungsrohr |
|
|
| 4" |
Führungsrohr |
|
|
| 5 |
Seil |
|
|
| 5' |
Seil |
|
|
| 6 |
Schub-/Zugstange |
|
|
| 7 |
Verbindungsstück |
|
|
| 8 |
Schraubendruckfeder |
|
|
| 9 |
Abstützstück |
|
|
| 10 |
Schub-/Zugstück |
|
|
| 10' |
Schub-/Zugstück |
|
|
| 11 |
Boden |
|
|
| 12 |
Verbindungsstange |
|
|
| 13 |
Kolben |
|
|
| 14 |
Schlitz |
|
|
| 15 |
Anschlußteil |
|
|
| 16 |
Halbrohrteil |
|
|
| 17 |
Halbrohrteil |
|
|
| 18 |
zweites Führungsrohr |
|
|
| 19 |
erstes Führungsrohr |
|
|
| 20 |
Zug-/Druckelement |
|
|
| 21 |
Gewindespindel |
|
|
| 22 |
Spindelmutter |
|
|
1. Vorrichtung zum motor- und kraftbetätigten Bewegen einer um eine Schwenkachse schwenkbaren
Klappe eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, mit einer Gasdruckfeder
(1"), aus deren Zylinder (2) einseitig eine Kolbenstange (3) herausgeführt und an
einem feststehenden Bauteil der Karosserie des Fahrzeugs oder mit einem Abstand zur
Schwenkachse an der Klappe angelenkt ist und wobei der Zylinder (2) der Gasdruckfeder
(1") in einem Abstand zur Schwenkachse an der Klappe oder an dem Bauteil der Karosserie
angelenkt ist und mit einem flexiblen Schub-/Zugelement, das mit seinem einen Ende
mit der Klappe wirkverbunden ist und von einem reversiblen Antrieb motorisch in Längserstreckungsrichtung
der Gasdruckfeder (1") antreibbar ist, wobei der mit der Klappe wirkverbundene Endbereich
des Schub-/Zugelements in einer sich in Längserstreckungsrichtung der Gasdruckfeder
(1") erstreckenden biegesteifen Führung und der zum Antrieb führende Teil des Schub-/Zugelements
in einer flexiblen Hülle geführt ist und wobei sich die Führung parallel neben der
Gasdruckfeder (1") erstreckt, wobei die Führung mit ihrem einen Ende starr mit dem
aus dem Zylinder (2) herausragenden freien Ende der Kolbenstange (3) verbunden ist
und der in der Führung verschiebbare Endbereich des Schub-/Zugelements mit dem Zylinder
(2) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Führung auf deren dem Zylinder (2) zugewandten Seite ein sich in deren Längserstreckungsrichtung
erstreckender Schlitz (14) ausgebildet ist, durch den radial ein den Endbereich des
Schub-/Zugelements mit dem Zylinder (2) fest verbindendes Anschlußteil (15) ragt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung aus einem durchgehenden Führungsrohr (4") oder einer Mehrzahl koaxial
mit Abstand hintereinander angeordneten Führungsrohrabschnitten besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr (4") oder die Führungsrohrabschnitte aus miteinander verbundenen
Halbrohrteilen (16, 17) zusammengesetzt sind.
4. Vorrichtung zum motor- und kraftbetätigten Bewegen einer um eine Schwenkachse schwenkbaren
Klappe eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, mit einer Gasdruckfeder
(1"`), aus deren Zylinder (2) einseitig eine Kolbenstange (3) herausgeführt und an
einem feststehenden Bauteil der Karosserie des Fahrzeugs befestigt ist und wobei der
Zylinder (2) der Gasdruckfeder (1"') in einem Abstand zur Schwenkachse mit der Klappe
über das eine Ende eines flexiblen Schub-/Zugelements verbunden und von einem reversiblen
Antrieb motorisch in Längserstreckungsrichtung der Gasdruckfeder (1'") antreibbar
ist, wobei der mit der Klappe verbundene Endbereich des Schub-/Zugelements in einer
biegesteifen Führung und der zum Antrieb führende Teil des Schub-/Zugelements in einer
flexiblen Hülle geführt ist und wobei die Führung in einem Abstand zur Schwenkachse
an einem feststehenden Bauteil des Fahrzeugs angelenkt ist, wobei eine zweite Führung
an einem feststehenden Bauteil der Karosserie befestigt ist, die sich parallel neben
der Gasdruckfeder (1"') erstreckt, aus deren der Kolbenstange (3) entgegengesetzten
offenem freien Ende der zur Klappe führende Teil des Schub-/Zugelements herausgeführt
ist, und der in der zweiten Führung verschiebbare Endbereich des Schub-/Zugelements
mit dem Zylinder (2) verbunden ist, wobei in der zweiten Führung auf deren dem Zylinder
(2) zugewandten Seite ein sich in deren Längserstreckungsrichtung erstreckender Schlitz
(14) ausgebildet ist, durch den radial ein den Endbereich des Schub-/Zugelements mit
dem Zylinder (2) fest verbindendes Anschlußteil (15) ragt.
5. Vorrichtung Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Führung aus einem durchgehenden Führungsrohr (18) oder einer Mehrzahl
koaxial mit Abstand hintereinander angeordneten Führungsrohrabschnitten besteht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr oder die Führungsrohrabschnitte aus miteinander verbundenen Halbrohrteilen
zusammengesetzt sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (2) der Gasdruckfeder (1 "') durch einen Spindeltrieb in Längserstreckungsrichtung
der Gasdruckfeder (1"') bewegbar antreibbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine sich parallel zur Längserstreckungsrichtung der Gasdruckfeder (1"') erstreckende
Gewindespindel (21) mit ihrem einen Ende an dem Zylinder (2) der Gasdruckfeder (1"')
befestigt ist, wobei auf der Gewindespindel (21) eine axial feststehende, von einem
motorischen Antrieb drehbar antreibbare Spindelmutter (22) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Druck-/Zugelement ein Seil (5, 5') ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der motorische Antrieb ein reversibler Elektromotor (24) ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor ein nichtselbsthemmender Elektromotor ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klappe von mehreren Vorrichtungen schwenkbar antreibbar ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schub-/Zugelement über eine Kupplung, insbesondere eine elektromechanische Kupplung
von dem Antrieb antreibbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsgeschwindigkeit der Klappe durch einen Sensor erfaßbar und dessen Meßwert
mit einem Sollwert vergleichbar ist, wobei bei geringerem Meßwert als dem Sollwert
der Antrieb anhaltbar oder reversierbar ansteuerbar ist.
1. Apparatus for the motor- and force-actuated movement of a lid, which is pivotable
about a pivot axis, of a vehicle, in particular a motor vehicle, with a gas-filled
spring device (1"), out of the cylinder (2) of which a piston rod (3) is led out on
one side and is coupled to a fixed component of the body of the vehicle or to the
lid at a distance from the pivot axis, and wherein the cylinder (2) of the gas-filled
spring device (1") is coupled to the lid at a distance from the pivot axis or to the
component of the body, and with a flexible push-pull element which is operatively
connected at its one end to the lid and is driveable in a motorized manner by a reversible
drive in the direction of longitudinal extent of the gas-filled spring device (1"),
wherein that end region of the push-pull element which is operatively connected to
the lid is guided in a flexurally rigid guide extending in the direction of longitudinal
extent of the gas-filled spring device (1"), and that part of the push-pull element
which leads to the drive is guided in a flexible casing, and wherein the guide extends
next to and parallel to the gas-filled spring device (1"), wherein the guide is rigidly
connected at its one end to the free end of the piston rod (3), which end projects
out of the cylinder (2), and that end region of the push-pull element which is displaceable
in the guide is connected to the cylinder (2), characterized in that a slot (14) is formed in the guide, on the side thereof which faces the cylinder
(2), said slot extending in the direction of longitudinal extent of the guide and
through which a connecting part (15), which fixedly connects the end region of the
push-pull element to the cylinder (2), projects radially.
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the guide consists of a continuous guide tube (4") or of a plurality of guide tube
portions arranged coaxially at a distance one behind another.
3. Apparatus according to Claim 2, characterized in that the guide tube (4") or the guide tube portions are composed of interconnected half
tube parts (16, 17).
4. Apparatus for the motor- and force-actuated movement of a lid, which is pivotable
about a pivot axis, of a vehicle, in particular of a motor vehicle, with a gas-filled
spring device (1"'), out of the cylinder (2) of which a piston rod (3) is led out
on one side and is fastened to a fixed component of the body of the vehicle, and wherein
the cylinder (2) of the gas-filled spring device (1"') is connected to the lid at
a distance from the pivot axis via the one end of a flexible push-pull element and
is driveable in a motorized manner by a reversible drive in the direction of longitudinal
extent of the gas-filled spring device (1"'), wherein that end region of the push-pull
element which is connected to the lid is guided in a flexurally rigid guide, and that
part of the push-pull element which leads to the drive is guided in a flexible casing,
and wherein the guide is coupled at a distance from the pivot axis to a fixed component
of the vehicle, wherein a second guide is fastened to a fixed component of the body,
which guide extends next to and parallel to the gas-filled spring device (1"'), out
of the free open end of which, which is opposite the piston rod (3), that part of
the push-pull element which leads to the lid is guided, and that end region of the
push-pull element which is displaceable in the second guide is connected to the cylinder
(2), wherein a slot (14) is formed in the second guide, on the side thereof facing
the cylinder (2), said slot extending in the direction of longitudinal extent of the
guide and through which a connecting part (15), which fixedly connects the end region
of the push-pull element to the cylinder (2), radially projects.
5. Apparatus according to Claim 4, characterized in that the second guide consists of a continuous guide tube (18) or of a plurality of guide
tube portions arranged coaxially at a distance one behind another.
6. Apparatus according to Claim 5, characterized in that the guide tube or the guide tube portions are composed of interconnected half tube
parts.
7. Apparatus according to one of Claims 4 to 6, characterized in that the cylinder (2) of the gas-filled spring device (1"') is driveable such that it
can be moved in the direction of longitudinal extent of the gas-filled spring device
(1"') by a spindle drive.
8. Apparatus according to Claim 7, characterized in that a threaded spindle (21) extending parallel to the direction of longitudinal extent
of the gas-filled spring device (1"') is fastened at its one end to the cylinder (2)
of the gas-filled spring device (1"'), wherein an axially fixed spindle nut (22) which
is driveable in a rotatable manner by a motorized drive is arranged on the threaded
spindle (21).
9. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the push-pull element is a cable (5, 5').
10. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the motorized drive is a reversible electric motor (24).
11. Apparatus according to Claim 10, characterized in that the electric motor is a non-self-locking electric motor.
12. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that a lid is driveable in a pivotable manner by a plurality of apparatuses.
13. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the push-pull element is driveable by the drive via a coupling, in particular an
electromechanical coupling.
14. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the speed of movement of the lid is detectable by a sensor and the measured value
of the sensor can be compared to a desired value, wherein, when the measured value
is lower than the desired value, the drive is driveable in a manner so as to be stoppable
or reversible.
1. Dispositif de déplacement actionné par moteur et force d'un hayon, pivotable autour
d'un axe de rotation, d'un véhicule, notamment d'un véhicule automobile, avec un ressort
sous pression gazeuse (1") hors du cylindre (2) duquel une tige de piston (3) est
unilatéralement guidée vers l'extérieur et articulée à un composant fixe de la carrosserie
du véhicule ou, à une certaine distance de l'axe de rotation, au hayon et le cylindre
(2) du ressort sous pression gazeuse (1") étant articulé, à une certaine distance
de l'axe de rotation, au hayon ou au composant de la carrosserie et pouvant être entraîné,
avec un élément de poussée/traction flexible relié de façon active, avec sa première
extrémité, au hayon ainsi que de façon motorisée par un entraînement réversible dans
la direction d'extension longitudinale du ressort sous pression gazeuse (1"), la zone
d'extrémité, activement reliée au hayon, de l'élément de poussée/traction étant guidée
dans un guide rigide à la flexion s'étendant dans la direction d'extension longitudinale
du ressort sous pression gazeuse (1") et la partie, conduisant à l'entraînement, de
l'élément de poussée/traction étant guidée dans une enveloppe flexible et le guide
s'étendant parallèlement à côté du ressort sous pression gazeuse (1"), le guide étant
relié de façon rigide, avec sa première extrémité, à l'extrémité libre, saillant hors
du cylindre (2), de la tige de piston (3) et la zone d'extrémité, pouvant coulisser
dans le guide, de l'élément de poussée/traction, étant reliée au cylindre (2), caractérisé en ce qu'une fente (14) s'étendant dans sa direction d'extension longitudinale est réalisée
dans le guide sur son côté orienté vers le cylindre (2), une partie de raccordement
(15) reliant fixement la zone d'extrémité de l'élément de poussée/traction au cylindre
(2) saillant dans le plan radial à travers ladite fente.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le guide se compose d'un tube de guidage (4") traversant ou d'une pluralité de sections
de tube de guidage disposées les unes derrière les autres dans le plan coaxial, à
une certaine distance les unes des autres.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le tube de guidage (4") ou les sections de tube de guidage sont composés de parties
de demi-tube (16, 17) reliées entre elles.
4. Dispositif de déplacement actionné par moteur et force d'un hayon, pivotable autour
d'un axe de rotation, d'un véhicule, notamment d'un véhicule automobile, avec un ressort
sous pression gazeuse (1") hors du cylindre (2) duquel une tige de piston (3) est
unilatéralement guidée vers l'extérieur et fixée à un composant fixe de la carrosserie
du véhicule et le cylindre (2) du ressort sous pression gazeuse (1"') étant relié,
à une certaine distance de l'axe de rotation, au hayon via la première extrémité d'un
élément de poussée/traction flexible et pouvant être entraîné de façon motorisée par
un entraînement réversible dans la direction d'extension longitudinale du ressort
sous pression gazeuse (1"'), la zone d'extrémité, reliée au hayon, de l'élément de
poussée/traction étant guidée dans un guide rigide à la flexion et la partie, conduisant
à l'entraînement, de l'élément de poussée/traction étant guidée dans une enveloppe
flexible et le guide étant articulé à un composant fixe du véhicule à une certaine
distance de l'axe de rotation, un deuxième guide étant fixé à un composant fixe de
la carrosserie, ledit guide s'étendant parallèlement, à côté du ressort sous pression
gazeuse (1"'), la partie, conduisant au hayon, de l'élément de poussée/traction étant
guidée vers l'extérieur hors de son extrémité libre ouverte opposée à la tige de piston
(3) et la zone d'extrémité, pouvant être coulissée dans le deuxième guide, de l'élément
de poussée/traction étant reliée au cylindre (2), sachant qu'une fente (14) s'étendant
dans sa direction d'extension longitudinale est réalisée dans le second guide sur
son côté orienté vers le cylindre (2), une partie de raccordement (15) reliant fixement
la zone d'extrémité de l'élément de poussée/traction au cylindre (2) saillant dans
le plan radial à travers ladite fente.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le deuxième guide se compose d'un tube de guidage (18) traversant ou d'une pluralité
de sections de tube de guidage disposées les unes derrière les autres dans le plan
coaxial, à une certaine distance les unes des autres.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le tube de guidage ou les sections de tube de guidage sont composés de parties de
demi-tube reliées entre elles.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que le cylindre (2) du ressort sous pression gazeuse (1"') est entraîné par un entraînement
par broche de façon à pouvoir être déplacé dans la direction d'extension longitudinale
du ressort sous pression gazeuse (1"').
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une broche filetée (21) s'étendant parallèlement à la direction d'extension longitudinale
du ressort sous pression gazeuse (1"') est fixée, avec sa première extrémité, au cylindre
(2) du ressort sous pression gazeuse (1"'), un écrou de broche (22) fixe dans le plan
axial entraîné en rotation par un entraînement motorisé étant disposé sur la broche
filetée (21).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de pression/traction est un câble (5, 5').
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'entraînement motorisé est un moteur électrique (24) réversible.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le moteur électrique est non autobloquant.
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un hayon est entraîné en pivotement par plusieurs dispositifs.
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de poussée/traction est entraîné par l'entraînement via un embrayage, notamment
un embrayage électromécanique.
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la vitesse de déplacement du hayon peut être déterminée par un capteur et que sa
valeur de mesure peut être comparée à une valeur théorique, sachant qu'en cas de valeur
de mesure plus réduite que la valeur théorique, l'entraînement en entrée peut être
commandé de façon à pouvoir être arrêté ou inversé.
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