Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Seilbremse sowie ein Verfahren zum Sichern
eines Seils in einer Seilbremse.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Um Kletterer an einer Bergwand oder einer Hausfassade zu sichern, werden Seilbremsen
verwendet. Die Seilbremsen sind einerseits mit einem Klettergurt des Kletterers verbunden
und andererseits mit einem Kletterseil, welches an der Bergwand oder der Fassade befestigt
ist. Dabei kann die Seilbremse in eine Kletterrichtung entlang des Kletterseils bewegt
werden und in einer entgegengesetzten Sperrrichtung sich mit dem Kletterseil verklemmen,
so dass keine weitere relative Bewegung zwischen Seilbremse und Kletterseil entlang
der Sperrrichtung möglich ist. In Sperrrichtung kann der Kletterer somit über die
Seilbremse an dem Kletterseil gesichert werden, so dass beispielsweise ein Absturz
des Kletterers vermeidbar ist.
[0003] FR 2 617 050 A1 offenbart beispielsweise eine Seilsicherungsvorrichtung, bei welcher ein Seil zwischen
zwei Führungsrollen und einer Verschlussplatte eingefädelt werden muss. In einem weiteren
Bereich wird ein Sperrelement gegen das Seil gedrückt, um das Seil in der Seilbremse
einzuklemmen.
[0004] Häufig sind bekannte Seilbremsen kompliziert und umständlich zu bedienen, was insbesondere
in Stresssituationen während des Kletterns kritisch ist.
[0005] Weiter ist auch Dokument
US 4 077 094 A vom Stand der Technik bekannt, das im Obergriff der Ansprüche 1 und 9 anerkannt ist.
Darstellung der Erfindung
[0006] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine einfach zu bedienende Seilbremse
zu schaffen.
[0007] Die Aufgabe wird durch eine Seilbremse und durch ein Verfahren zum Sichern eines
Seils in einer Seilbremse gemäß den unabhängigen Patentansprüchen gelöst.
[0008] Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Seilbremse beschrieben.
Die Seilbremse weist ein erstes Element und ein zweites Element auf. Das erste Element
weist einen Seilführungskanal mit einem offenen Profil auf, in welchem Seilführungskanal
durch eine offene Seite des offenen Profils ein zu bremsendes Seil einlegbar ist.
Das zweite Element ist derart drehbar an dem ersten Element befestigt, dass das zweite
Element in einer Schließstellung die offene Seite des offenen Profils des Seilführungskanals
verschließt und in einer Öffnungsstellung ein Einlegen des Seils in dem Seilführungskanal
durch die offene Seite des offenen Profils zulässt.
[0009] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Sichern
eines Seils in einer Seilbremse beschrieben. Die Seilbremse weist ein erstes Element,
welches einen Seilführungskanal mit einem offenen Profil aufweist, und ein zweites
Element auf, welches derart drehbar an dem ersten Element befestigt ist, dass das
zweite Element in einer Schließstellung eine offene Seite des offenen Profils verschließt
und in einer Öffnungsstellung ein Einlegen des Seils in den Seilführungskanal durch
die offene Seite des offenen Profils zulässt. Das Verfahren weist ein Einlegen des
Seils in dem Seilführungskanal durch die offene Seite des offenen Profils in der Öffnungsstellung
des zweiten Elements auf. Ferner weist das Verfahren ein Schließen der offenen Seite
des offenen Profils mittels Drehens des zweiten Elements relativ gegenüber dem ersten
Element auf.
[0010] Der Seilführungskanal weist zumindest zwei winklig zueinander angeordnete Seitenflächen
auf, welche eine Längserstreckung aufweisen. Zueinander angrenzende Seitenflächen
können einen Winkel von ungefähr 50° bis ungefähr 130° Grad aufweisen. Entlang der
Längserstreckung kann das zu bremsende Seil in dem Seilführungskanal eingelegt und
geführt werden. Entlang der Längserstreckung kann das erste Element eine Länge aufweisen,
welche größer ist als die Breite des Seilführungskanals.
[0011] Das offene Profil definiert im Rahmen der vorliegenden Erfindung einen Querschnitt
bzw. eine Querschnittsform des Seilführungskanals. Das offene Profil kann beispielsweise
als L-Profil aus insbesondere 2 winklig zueinander stehenden Flächen oder als U-Profil
aus insbesondere 3 winklig zueinander stehenden Flächen ausgebildet werden. Ferner
kann das offene Profil ebenfalls als ein offenes vieleckiges Profil ausgebildet werden.
Ferner kann das offene Profil runde Profilelemente aufweisen und insbesondere als
offene Kreisform oder offene elliptische Form ausgebildet werden.
[0012] Das zweite Element ist drehbar an dem ersten Element befestigt. Insbesondere ist
das zweite Element um eine Drehachse gegenüber dem ersten Element drehbar befestigt.
Das offene Profil des ersten Elements (bzw. Querschnitt des Seilführungskanals) definiert
eine Profilebene mit einer Normalen, wobei das erste und das zweite Element derart
um die Drehachse miteinander drehbar eingerichtet sind, dass die Drehachse nicht parallel
und im Wesentlichen rechtwinklig zu der Normalen der Profilebene verläuft.
[0013] In einem Beispiel, das nicht unter die vorliegende Erfindung fällt, kann das zweite
Element ein blechförmiges oder stabförmiges Element mit einer Längserstreckung aufweisen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung weist das zweite Element einen Steg auf, wobei der
Steg in Schließstellung die offene Seite des offenen Profils schließt. Das zweite
Element ist mit diesem Steg oder dem stabförmigen Element über die offene Seite des
offenen Profils drehbar, so dass das zweite Element das offene Profil schließt. In
Schließstellung ist das offene Profil derart mittels des zweiten Elements verschlossen,
dass der Seilführungskanal im Querschnitt ein geschlossenes Profil aufweist. Insbesondere
wird die offene Seite des offenen Profils derart mittels des zweiten Elements verschlossen,
dass kein Spalt entlang des Profils besteht. Ferner kann in Schließstellung das offene
Profil an der offenen Seite derart mittels des zweiten Elements verschlossen werden,
dass ein Spalt zwischen dem ersten und dem zweiten Element in Schließstellung bestehen
bleibt, welcher Spalt eine Öffnungsbreite aufweist, die kleiner als ein Durchmesser
eines in dem Seilführungskanal befindlichen Seils ist, um somit ein ungewolltes Herausrutschen
des Seils aus dem Seilführungskanal in Schließstellung zu verhindern.
[0014] Gemäß der vorliegenden Erfindung kann ein zu bremsendes Seil in eine Seilbremse eingelegt
oder entnommen werden, indem in einfacher Art und Weise ein zweites Element gegenüber
dem ersten Element verdreht wird und dadurch ein Seilführungskanal für ein Seil zugänglich
ist. Ein komplexes Einfädeln in den Seilführungskanal ist nicht notwendig, da der
Seilführungskanal durch die Drehbewegung des zweiten Elements an zumindest einer offenen
Seite vollständig geöffnet werden kann. Nach Einlegen des Seils in den Seilführungskanal
kann in einfacher Art und Weise das zweite Element gegenüber dem ersten Element gedreht
werden, um den Seilführungskanal an der offenen Seite des offenen Profils zu schließen.
Insbesondere ist der Seilführungskanal dabei derart geöffnet, dass ohne Einfädeln
und ohne Verbiegen des Seils das Seil in den Seilführungskanal einlegbar ist. Insbesondere
ist es nicht notwendig, ein Ende des Seils durch den Seilführungskanal einzufädeln,
sondern die Seilbremse kann mit dem Seilführungskanal an das Seil in einfacher Art
und Weise über die offene Seite des offenen Profils an dem Seil befestigt werden.
[0015] Gerade im Bereich der Arbeitssicherheit oder im Klettersportbereich ist es notwendig,
dass die Seilbremsen sicher und einfach zu bedienen sind. Mit der vorliegenden Erfindung
ist somit eine äußerst einfach zu bedienende Seilbremse geschaffen, bei welcher der
Kletterer beispielsweise mittels einer Einhandbedienung die Seilbremse an ein Seil
schnell und sicher befestigen kann. Komplexes Einfädeln ist nicht notwendig. Insbesondere
in kritischen Stresssituationen während des Kletterns an einer Fassade oder einer
Bergwand kann es zu hektischen Bewegungen kommen. In solchen Situationen ist es zwingend
notwendig, dass eine Seilbremse ohne komplexe Vorkehrungen schnell und einfach an
ein Kletterseil befestigbar ist. Dies wird mit der vorliegenden Erfindung ermöglicht,
indem lediglich mit einer Drehung des zweiten Elements um ein- und dieselbe Drehachse
ein Seilführungskanal der Seilbremse zugänglich wird und in entsprechend entgegengesetzter
Drehrichtung das Seil in dem Seilführungskanal gesichert wird.
[0016] Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist das zweite Element einen
Exzenterbereich zum Einklemmen des Seils zwischen dem Exzenterbereich und einem Anschlagbereich
des Seilführungskanals auf. Der Exzenterbereich kann beispielsweise aus einem Körper
bestehen, welcher einen Symmetriemittelpunkt aufweist, welcher von der Drehachse,
um welche sich das zweite Element um das erste Element dreht, beabstandet ist und
somit nicht auf der Drehachse liegt. Anders ausgedrückt verläuft die Symmetrieachse
des Exzenterbereichs nicht zusammen mit der Drehachse und ist von ihr beabstandet.
Somit bildet der Exzenterbereich beispielsweise eine Art Nocken an dem zweiten Element
aus.
[0017] Der Anschlagbereich des ersten Elements in dem Seilführungskanal ist derjenige Bereich,
gegen welchen das Seil mittels des Exzenterbereichs gedrückt wird. Ferner kann in
dem Anschlagbereich der Exzenterbereich direkt aufgrund einer Drehung des zweiten
Elements anliegen.
[0018] Der Exzenterbereich ist derart ausgebildet, dass bei Drehung des zweiten Elements
von der Öffnungsstellung in Richtung Schließstellung die Breite des Seilführungskanals
aufgrund des Exzenterbereichs reduziert wird.
[0019] Durch Drehung des zweiten Elements um die Drehachse in Richtung Schließstellung dreht
sich der Exzenterbereich in den Seilführungskanal und bildet somit eine begrenzende
Seite des Seilführungskanals. Durch weitere Drehung des zweiten Elements in Richtung
Schließstellung dringt der Exzenterbereich in den Seilführungskanal so lange ein,
bis das in dem Seilführungskanal befindliche Seil zwischen dem Exzenterbereich und
einer dem Exzenterbereich am Seil gegenüberliegende Seitenfläche des Seilführungskanals,
insbesondere dem Anschlagsbereich, eingeklemmt wird. Aufgrund der Einklemmung des
Seils zwischen dem Exzenterbereich und dem Anschlagbereich wird eine Klemmkraft auf
das Seil ausgeübt, so dass die Seilreibung zwischen dem Seil und der Seilbremse derart
erhöht wird, dass ein weiteres Verrutschen des Seils innerhalb der Seilbremse unterbunden
wird und das Seil in der Seilbremse gesichert ist.
[0020] Die Drehung des Exzenterbereichs von der Öffnungsstellung in Richtung Schließstellung
kann solange fortgesetzt werden, bis der Exzenterbereich das Seil einklemmt oder der
Exzenterbereich an dem Anschlagbereich des Seilführungskanals anliegt. Durch diese
Ausbildung kann sich der Exzenterbereich ebenfalls einen beliebigen Durchmesser des
zu sichernden Seils anpassen. Bei einem Seil mit einem größeren Durchmesser wird die
Drehung in Richtung Schließstellung einfach früher begrenzt als bei einem Seil mit
einem geringeren Durchmesser.
[0021] In einer beispielhaften Ausführungsform ist der Exzenterbereich derart dimensioniert
und ausgebildet, dass die Drehung des zweiten Elements von der Öffnungsstellung in
Richtung Schließstellung durch Anschlag des Exzenterbereichs an den Anschlagbereich
des Seilführungskanals begrenzt ist. Dies führt insbesondere dazu, dass in dem Falle,
in dem sich kein Seil in dem Seilführungskanal befindet, ein beliebiges Drehen des
zweiten Elements gegenüber dem ersten Element verhindert wird. Der Exzenterbereich
schlägt an einem bestimmten Bereich an dem Anschlagbereich des Seilführungskanals
an und verhindert somit, dass das zweite Element gegenüber dem ersten Element durchrotiert.
Dies führt zu einer einfacheren Bedienung der Seilbremse, da insbesondere in Stresssituationen
beim Klettern eine Bewegung des zweiten Elements gegenüber dem ersten Element auch
ohne Seil begrenzt ist, so dass ein einfacheres Greifen des zweiten Elements ermöglicht
wird.
[0022] Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist der Exzenterbereich einen
Oberflächenbereich mit einer geriffelten Oberfläche und/oder einer gummierten Oberfläche
auf. Das Seil, welches zwischen dem Exzenterbereich und dem Anschlagbereich befestigt
ist, kann durch die geriffelte Oberfläche und/oder der gummierten Oberfläche besser
gehalten werden, da hierdurch die Reibwirkung zwischen dem Exzenterbereich und dem
Seil erhöht wird. Insbesondere kann der Anschlagbereich des Führungskanals ebenfalls
Reibungszahl erhöhende Oberflächen, wie beispielsweise eine geriffelte Oberfläche
und/oder eine gummierte Oberfläche, aufweisen.
[0023] Gemäß der vorliegenden Erfindung weist das erste Element eine Führungsnut auf, welche
derart ausgebildet ist, dass in Schließstellung ein Eingriffsbereich des Stegs in
die Führungsnut verschiebbar eingreift. In einem alternativen Beispiel, das nicht
unter die vorliegende Erfindung fällt, kann das erste Element einen Keil aufweisen,
welcher derart ausgebildet ist, dass in Schließstellung eine weitere Führungsnut des
Stegs in den Keil verschiebbar eingreift.
[0024] Beispielsweise weist der Steg ein freies Ende auf, welches sich an dem entgegengesetzten
Ende des Stegs bezüglich der Drehachse befindet. Das zweite Element bzw. der Steg
kann im Bereich der Drehachse durch ein Drehgelenk mit dem ersten Element verbunden
werden. Auf dem freien Ende des Stegs erzeugen angreifende Kräfte hohe Momente aufgrund
des langen Hebels zu der Drehachse. Durch eine Führung des freien Endes des Stegs
an einem entsprechenden Bereich des Führungskanals wird eine zusätzliche Lagerung
des Stegs im Bereich seines freien Endes erzeugt, so dass eine stabilere Konstruktion
erzeugt wird, da die an dem freien Ende angreifenden Kräfte im Wesentlichen direkt
über die Führungsnut in das erste Element einleitbar sind.
[0025] Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist das zweite Element einen
Hebel auf, welcher zum Aufbringen eines Drehmoments auf das zweite Element ausgebildet
ist. Der Hebel ist beispielsweise vorgesehen, um von einem Kletterer bedient zu werden.
Der Hebel erstreckt sich im Wesentlichen ausgehend von der Drehachse in entgegengesetzter
Richtung zu dem Steg. Am Ende des Hebels kann beispielsweise ein Kletterer eine Bedienkraft
aufbringen. Dadurch wird eine Hebelkraft und somit ein Drehmoment auf das zweite Element
aufgebracht, so dass das zweite Element um die Drehachse drehbar ist. Je länger der
Hebel, desto weniger Bedienkraft muss aufgewendet werden, um das zweite Element um
das erste Element zu drehen.
[0026] Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist die Seilbremse eine Feder
auf. Die Feder ist eingerichtet, eine Federkraft derart zwischen dem ersten Element
und dem zweiten Element auszuüben, dass das zweite Element ohne äußere Krafteinwirkung
von der Öffnungsstellung in die Schließstellung bewegbar ist bzw. den Drang hat, sich
in Richtung Schließstellung zu drehen.
[0027] Die Feder kann beispielsweise eine Drehfeder darstellen, welche im Bereich der Lagerung
des zweiten Elements an dem ersten Element angeordnet wird. Aufgrund der erzeugten
Federkraft wird sichergestellt, dass ein ungewolltes Bewegen des zweiten Elements
in die Öffnungsstellung erfolgt, in welcher ungewollt das Seil aus der Seilbremse
herausrutschen könnte.
[0028] Zusätzlich oder alternativ zu der Feder kann zwischen dem ersten Element und dem
zweiten Element eine Rastkupplung angeordnet sein. Die Rastkupplung bewirkt, dass
das zweite Element von der Öffnungsstellung in Richtung Schließstellung bewegbar ist,
hingegen von der Schließstellung in Richtung Öffnungsstellung verriegelt bzw. gesperrt
ist. Erst durch Betätigen eines Entriegelungsknopfes oder Hebels kann das zweite Element
sich von der Schließstellung zurück in die Öffnungsstellung bewegen. Die Rastkupplung
kann beispielsweise durch ein Zahnrad mit gewinkelten Zähnen umgesetzt werden, in
welchen ein Einrastpin eingreift. Der Entriegelungshebel entriegelt beispielsweise
den Einrastpin von dem Zahnrad, so dass eine Bewegung des zweiten Elements von der
Schließstellung in die Öffnungsstelle erfolgen kann.
[0029] Es wird darauf hingewiesen, dass Ausführungsformen der Erfindung mit Bezug auf unterschiedliche
Erfindungsgegenstände beschrieben wurden. Insbesondere sind einige Ausführungsformen
der Erfindung mit Vorrichtungsansprüchen und andere Ausführungsformen der Erfindung
mit Verfahrensansprüchen beschrieben. Dem Fachmann wird jedoch bei der Lektüre dieser
Anmeldung sofort klar werden, dass, sofern nicht explizit anders angegeben, zusätzlich
zu einer Kombination von Merkmalen, die zu einem Typ von Erfindungsgegenstand gehören,
auch eine beliebige Kombination von Merkmalen möglich ist, die zu unterschiedlichen
Typen von Erfindungsgegenständen gehören.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0030] Im Folgenden werden zur weiteren Erläuterung und zum besseren Verständnis der vorliegenden
Erfindung Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Seilbremse in einer Öffnungsstellung gemäß
einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer Seilbremse in Schließstellung gemäß
einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Detaillierte Beschreibung von exemplarischen Ausführungsformen
[0031] Gleiche oder ähnliche Komponenten in unterschiedlichen Figuren sind mit gleichen
Bezugsziffern versehen. Die Darstellungen in den Figuren sind schematisch.
[0032] Fig. 1 zeigt eine Seilbremse 100, welche ein erstes Element 101 und ein zweites Element
102 aufweist. Das erste Element 101 weist einen Seilführungskanal 103 mit einem offenen
Profil auf, in welchem Seilführungskanal 103 durch eine offene Seite des offenen Profils
ein zu bremsendes Seil (nicht dargestellt) einlegbar ist.
[0033] Das zweite Element 102 ist derart um eine Drehachse 105 drehbar an dem ersten Element
101 befestigt, dass das zweite Element 102 in einer Schließstellung (siehe Fig. 2)
die offene Seite des offenen Profils des Seilführungskanals 103 verschließt und in
einer Öffnungsstellung (Fig. 1) ein Einlegen des Seils in den Seilführungskanal 103
durch die offene Seite des offenen Profils zulässt.
[0034] In der beispielhaften Ausführungsform von Fig. 1 weist der Seilführungskanal 103
des ersten Elements 101 beispielsweise eine L-Form auf. Das zweite Element 102 kann
über einen Drehpin oder eine sonstige gelenkige Lagerung an dem ersten Element 101
drehbar befestigt werden. Das zweite Element 102 kann um die Drehachse 105 drehbar
an dem ersten Element 101 gelagert werden. Das zweite Element 102 weist beispielsweise
ebenfalls ein L-Profil auf, wobei ein erster Bereich sich achsparallel zu der Drehachse
105 erstreckt und ein zweiter Bereich einen Steg 109 ausbildet, welcher im Wesentlichen
senkrecht zur Drehachse 105 verläuft. Ferner weist das zweite Element 102 einen Hebelbereich
106 auf. Der Hebelbereich 106 erstreckt sich im Wesentlichen senkrecht zur Drehachse
105. Durch Aufbringen einer Kraft auf den Hebelbereich 106 erzeugt eine Kraftkomponente
in tangentialer Richtung um die Drehachse 105 ein Drehmoment, wodurch das zweite Element
102 um die Drehachse 105 gedreht wird.
[0035] Ferner zeigt Fig. 1 einen Exzenterbereich 104 des zweiten Elements 102. In der Öffnungsstellung,
wie in Fig. 1 dargestellt, ist der Exzenterbereich 104 von dem ersten Element 101
weggedreht, so dass die Breite B des Seilführungskanals 103 nicht durch den Exzenterbereich
104 definiert wird.
[0036] Der Exzenterbereich 104 weist beispielsweise einen Nocken auf. Der Exzenterbereich
104 besteht beispielsweise aus einem Körper des zweiten Elements 102, welcher eine
zur Drehachse 105 aufweisende Mittelachse aufweist, wobei die Mittelachse bzw. Symmetrieachse
parallel und beabstandet zu der Drehachse 105 verläuft. Dies hat zur Folge, dass bei
Drehung des Exzenterbereichs 104 um die Drehachse 105 sich der Nocken in Richtung
Seilführungskanal 103 bewegen lässt, bis zwischen dem Exzenterbereich 104 und dem
ersten Element 101 ein Seil in dem Seilführungskanal 103 eingeklemmt wird.
[0037] Ferner zeigt Fig. 1, dass der Steg 104, welcher sich von einem Bereich der Drehachse
105 erstreckt, an seinem freien Ende einen Eingriffsbereich 108 aufweist. Entsprechend
weist das erste Element 101 eine Führungsnut 107 auf, in welchem der Eingriffsbereich
108 im Bereich der Schließstellung mit der Führungsnut 107 in Eingriff stehen kann.
Somit wird der Steg 109 in Schließstellung robuster ausgeführt, da Kräfte, welche
im Bereich des Eingriffsbereichs bzw. einem freien Ende des Stegs 109 eingreifen,
direkt auf das erste Element 101 übertragbar sind. Große Biegemomente zwischen dem
freien Ende des Stegs 109 und der Drehachse 105 werden dadurch reduziert.
[0038] Im Bereich der Drehachse 105 kann zwischen dem ersten Element 101 und dem zweiten
Element 102 eine Feder oder eine Rastkupplung angeordnet werden, um eine Drehung des
zweiten Elements 102 von der Öffnungsstellung in Richtung Schließstellung zu unterstützen
und um eine Verdrehung des zweiten Elements von der Schließstellung in Richtung Öffnungsstellung
zu erschweren bzw. zu verhindern.
[0039] Fig. 2 zeigt die Seilbremse 100 in Schließstellung. In der Schließstellung schließt das
zweite Element 102 die offene Seite des Seilführungskanals 103. Ein Herausrutschen
des Seils aus dem Seilführungskanal 103 ist dadurch nicht länger möglich. Das Verschließen
des Seilführungskanals 103 erfolgt über eine einfache Drehbewegung des zweiten Elements
102 um die Drehachse 105.
[0040] Ferner wird in Fig. 2 dargestellt, dass der Eingriffsbereich 108 des Stegs 109 in
die Führungsnut 107 eingreift, so dass eine Krafteinleitung in das erste Element 101
einerseits über die Lagerung im Bereich der Drehachse 105 und andererseits über die
Führungsnut 107 auf das erste Element 101 geschieht. Somit wird das zweite Element
102 robuster ausgeführt.
[0041] Ferner zeigt Fig. 2, dass bei Drehung des zweiten Elements 102 von der Öffnungsstellung
in Richtung Schließstellung der Exzenterbereich 104 mit einem Oberflächenbereich 201,
welcher am weitesten von der Drehachse 105 entfernt ist, in Richtung Seilführungskanal
103 bewegbar ist. Ab einer vorbestimmten Drehposition des zweiten Elements 102 um
die Drehachse 105 definiert der Oberflächenbereich 201 des Exzenterbereichs 104 die
Breite B des Seilführungskanals 103. Ein Seil, welches sich in dem Seilführungskanal
103 befindet, wird bei entsprechender Drehung des zweiten Elements 102 um die Drehachse
105 zwischen dem Oberflächenbereich 201 des Exzenterbereichs und eines Anschlagbereichs
des ersten Elements 101 eingeklemmt, so dass eine Seilsicherung umgesetzt wird.
[0042] Der Exzenterbereich 104 kann derart ausgebildet sein, dass bei einer weiteren Drehung
des zweiten Elements 102 von der Öffnungsstellung in Richtung Schließstellung der
Oberflächenbereich 201 des Exzenterbereichs 104 an dem Anschlagbereich des ersten
Elements 101 aufliegt, so dass eine weitere Drehung bzw. ein durchrotieren des zweiten
Elements 102 um die Drehachse 105 verhindert wird.
[0043] Ferner zeigt Fig. 2, dass auf den Oberflächenbereich 201 des Exzenterbereichs 104
eine Reibungszahl erhöhende Oberflächenkontur, wie beispielsweise eine geriffelte
Oberfläche, aufgebracht werden kann. Ferner kann eine gummierte Oberfläche auf den
Oberflächenbereich 201 des Exzenterbereichs 104 aufgetragen werden.
[0044] Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass "umfassend" keine anderen Elemente oder Schritte
ausschließt und "eine" oder "ein" keine Vielzahl ausschließt. Ferner sei darauf hingewiesen,
dass Merkmale oder Schritte, die mit Verweis auf eines der obigen Ausführungsbeispiele
beschrieben worden ist, auch in Kombination mit anderen Merkmalen oder Schritten anderer
oben beschriebener Ausführungsbeispiele verwendet werden können. Bezugszeichen in
den Ansprüchen sind nicht als Einschränkung anzusehen.
Bezugszeichenliste:
[0045]
- 100
- Seilbremse
- 101
- erstes Element
- 102
- zweites Element
- 103
- Seilführungskanal
- 104
- Exzenterbereich
- 105
- Drehachse
- 106
- Hebelbereich
- 107
- Führungsnut
- 108
- Eingriffsbereich
- 109
- Steg
- 201
- Oberflächenbereich des Exzenterbereichs
- B
- Breite des Seilführungskanals
1. Seilbremse (100) aufweisend:
ein erstes Element (101), welches einen Seilführungskanal (103) mit einem offenen
Profil aufweist, in welchem Seilführungskanal (103) durch eine offene Seite des offenen
Profils ein zu bremsendes Seil einlegbar ist, und
ein zweites Element (102), welches derart drehbar an dem ersten Element (101) befestigt
ist, dass das zweite Element (102) in einer Schließstellung die offene Seite des offenen
Profils des Seilführungskanals (103) verschließt und in einer Öffnungsstellung ein
Einlegen des Seils in den Seilführungskanal (103) durch die offene Seite des offenen
Profils zulässt,
wobei das zweite Element (102) einen Steg (109) aufweist, und wobei der Steg (109)
in Schließstellung die offene Seite des offenen Profils schließt,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element (101) eine Führungsnut (107) aufweist, welche derart ausgebildet
ist, dass in Schließstellung ein Eingriffsbereich (108) des Stegs (109) in die Führungsnut
(107) verschiebbar eingreift.
2. Seilbremse (100) nach Anspruch 1,
wobei das offene Profil als L-Profil oder als U-Profil ausgebildet ist.
3. Seilbremse (100) nach Anspruch 1 oder 2,
wobei das zweite Element (102) einen Exzenterbereich (104) zum Einklemmen des Seils
zwischen dem Exzenterbereich (104) und einem Anschlagbereich des Seilführungskanals
(103) aufweist.
4. Seilbremse (100) nach Anspruch 3,
wobei der Exzenterbereich (104) derart ausgebildet ist, dass bei Drehung des zweiten
Elements (102) von der Öffnungsstellung in Richtung Schließstellung die Breite des
Seilführungskanals (103) reduziert ist.
5. Seilbremse (100) nach Anspruch 3 oder 4,
wobei der Exzenterbereich (104) derart ausgebildet ist, dass die Drehung des zweiten
Elements (102) von der Öffnungsstellung in Richtung Schließstellung durch Anschlag
des Exzenterbereichs (104) an den Anschlagbereich des Seilführungskanals (103) begrenzt
ist.
6. Seilbremse (100) nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
wobei der Exzenterbereich (104) einen Oberflächenbereich (201) mit einer geriffelten
Oberfläche und/oder einer gummierten Oberfläche aufweist.
7. Seilbremse (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
wobei das zweite Element (102) einen Hebel aufweist, welcher zum Aufbringen eines
Drehmoments auf das zweite Element (102) ausgebildet ist.
8. Seilbremse (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, ferner aufweisend
eine Feder, welche eingerichtet ist, eine Federkraft derart zwischen dem ersten Element
(101) und dem zweiten Element (102) auszuüben, dass das zweite Element (102) ohne
äußere Krafteinwirkung von der Öffnungsstellung in die Schließstellung bewegbar ist.
9. Verfahren zum Sichern eines Seils in einer Seilbremse (100),
wobei die Seilbremse (100) ein erstes Element (101), welches einen Seilführungskanal
(103) mit einem offenen Profil aufweist, und ein zweites Element (102) aufweist, welches
derart drehbar an dem ersten Element (101) befestigt ist, dass das zweite Element
(102) in einer Schließstellung eine offene Seite des offenen Profils verschließt und
in einer Öffnungsstellung ein Einlegen des Seils in den Seilführungskanal (103) durch
die offene Seite des offenen Profils zulässt,
wobei das zweite Element (102) einen Steg (109) aufweist,
wobei der Steg (109) in Schließstellung die offene Seite des offenen Profils schließt,
und
wobei das erste Element (101) eine Führungsnut (107) aufweist, welche derart ausgebildet
ist, dass in Schließstellung ein Eingriffsbereich (108) des Stegs (109) in die Führungsnut
(107) verschiebbar eingreift,
das Verfahren aufweisend
Einlegen des Seils in den Seilführungskanal (103) durch die offene Seite des offenen
Profils in der Öffnungsstellung des zweiten Elements (102), und
Schließen der offenen Seite des offenen Profils mittels Drehen des zweiten Elements
(102) relativ gegenüber dem ersten Element (101).
1. Rope brake (100) comprising:
a first element (101) which comprises a rope guiding channel (103) with an open profile,
in which rope guiding channel (103) a rope to be braked is insertable through an open
side of the open profile, and
a second element (102) which is rotatable attached to the first element (101) such
that the second element (102)
closes the open side of the open profile of the rope guiding channel (103) in a closed
position and
enables an insertion of the rope into the rope guiding channel (103) through the open
side of the open profile in an opened position,
wherein the second element (102) comprises a bar (109), and
wherein the bar (109) closes the open side of the open profile in the closed position,
characterized in that
the first element (101) comprises a guiding groove (107) configured such that in closed
position an engaging region (108) of the bar (109) engages slidably into the guiding
groove (107).
2. Rope brake (100) according to claim 1,
wherein the open profile is configured as an L-profile or as an U-profile.
3. Rope brake (100) according to claim 1 or 2,
wherein the second element (102) comprises an eccentric region (104) for clamping
the rope between the eccentric region (104) and a stopper region of the rope guiding
channel (103).
4. Rope brake (100) according to claim 3,
wherein the eccentric region (104) is configured such that, by rotation of the second
element (102) from the opened position in direction of the closed position, the width
of the rope guiding channel (103) is reduced.
5. Rope brake (100) according to claim 3 or 4,
wherein the eccentric region (104) is configured such that the rotation of the second
element (102) from the opened position in direction of the closed position is limited
by stop of the eccentric region (104) at the stopper region of the rope guiding channel
(103).
6. Rope brake (100) according to any one of the claims 3 to 5,
wherein the eccentric region (104) comprises a surface region (201) with a riffled
surface and/or a rubberized surface.
7. Rope brake (100) according to any one of the claims 1 to 6,
wherein the second element (102) comprises a lever configured for providing a torque
to the second element (102).
8. Rope brake (100) according to any one of the claims 1 to 7, further comprising
a spring configured to apply a spring force between the first element (101) and the
second element (102) such that the second element (102) is movable from the opened
position to the closed position without an exterior application of force.
9. Method for securing a rope in a rope brake (100),
wherein the rope brake (100) comprises
a first element (101) which comprises a rope guiding channel (103) with an open profile,
and
a second element (102) which is rotatable attached to the first element (101) such
that the second element (102) closes an open side of the open profile of the rope
guiding channel (103) in a closed position and enables an insertion of the rope in
the rope guiding channel (103) through the open side of the open profile in an opened
position,
wherein the second element (102) comprises a bar (109),
wherein the bar (109) closes the open side of the open profile in the closed position,
and
wherein the first element (101) comprises a guiding groove (107) configured such that
in closed position an engaging region (108) of the bar (109) engages slidably in the
guiding groove (107),
the method comprising
inserting the rope into the rope guiding channel (103) through the open side of the
open profile in the opened position of the second element (102), and
closing the open side of the open profile by rotating the second element (102) with
respect to the first element (101).
1. Frein à câble (100) présentant :
un premier élément (101), qui présente un canal de guidage de câble (103) pourvu d'un
profil ouvert, dans lequel canal de guidage de câble (103) un câble à freiner peut
être inséré par un côté ouvert du profil ouvert, et
un deuxième élément (102), qui est fixé de manière à pouvoir tourner au niveau du
premier élément (101) de telle manière que le deuxième élément (102) ferme, dans une
position de fermeture, le côté ouvert du profil ouvert du canal de guidage de câble
(103) et autorise, dans une position d'ouverture, une insertion du câble dans le canal
de guidage de câble (103) par le côté ouvert du profil ouvert,
où le deuxième élément (102) présente une entretoise (109),
et
où l'entretoise (109) ferme, en position de fermeture, le côté ouvert du profil ouvert,
caractérisé en ce que le premier élément (101) présente une rainure de guidage (107), qui est réalisée
de telle manière qu'en position de fermeture, une zone de prise (108) de la traverse
(109) vient en prise de manière à pouvoir coulisser avec la rainure de guidage (107).
2. Frein à câble (100) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le profil ouvert est réalisé sous la forme d'un profil en L ou d'un profil en U.
3. Frein à câble (100) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le deuxième élément (102) présente une zone excentrique (104) servant à coincer le
câble entre la zone excentrique (104) et une zone de butée du canal de guidage de
câble (103).
4. Frein à câble (100) selon la revendication 3, caractérisé en ce que la zone excentrique (104) est réalisée de telle manière que la largeur du canal de
guidage de câble (103) est réduite lors de la rotation du deuxième élément (102) depuis
la position d'ouverture en direction de la position de fermeture.
5. Frein à câble (100) selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la zone excentrique (104) est réalisée de telle manière que la rotation du deuxième
élément (102) depuis la position d'ouverture en direction de la position de fermeture
est limitée par la butée de la zone excentrique (104) au niveau de la zone de butée
du canal de guidage de câble (103).
6. Frein à câble (100) selon l'une quelconque des revendications 3 à 5,
caractérisé en ce que la zone excentrique (104) présente une zone de surface (201) pourvue d'une surface
cannelée et/ou d'une surface garnie de caoutchouc.
7. Frein à câble (100) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que le deuxième élément (102) présente un levier, qui est réalisé pour appliquer un couple
de rotation sur le deuxième élément (102).
8. Frein à câble (100) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, présentant en
outre
un ressort, qui est mis au point pour exercer une force de ressort de telle manière
entre le premier élément (101) et le deuxième élément (102) que le deuxième élément
(102) peut être déplacé depuis la position d'ouverture dans la position de fermeture
sans l'action d'une force extérieure.
9. Procédé servant à bloquer un câble dans un frein à câble (100),
où le frein à câble (100) présente un premier élément (101), qui présente un canal
de guidage de câble (103) pourvu d'un profil ouvert, et un deuxième élément (102),
qui est fixé de manière à pouvoir tourner au niveau du premier élément (101) de telle
manière que le deuxième élément (102) ferme, dans une position de fermeture, un côté
ouvert du profil ouvert et autorise, dans une position d'ouverture, une insertion
du câble dans le canal de guidage de câble (103) par le côté ouvert du profil ouvert,
où le deuxième élément (102) présente une entretoise (109),
où l'entretoise (109) ferme, en position de fermeture, le côté ouvert du profil ouvert,
et
où le premier élément (101) présente une rainure de guidage (107), qui est réalisée
de telle manière qu'en position de fermeture, une zone de prise (108) de l'entretoise
(109) vient en prise de manière à pouvoir coulisser avec la rainure de guidage (107),
le procédé présentant
l'insertion du câble dans le canal de guidage de câble (103) par le côté ouvert du
profil ouvert dans la position d'ouverture du deuxième élément (102), et
la fermeture du côté ouvert du profil ouvert au moyen de la rotation du deuxième élément
(102) de manière relative par rapport au premier élément (101).