| (19) |
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(11) |
EP 1 899 670 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.08.2016 Patentblatt 2016/32 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.06.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/006071 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/136437 (28.12.2006 Gazette 2006/52) |
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| (54) |
WÄRMEÜBERTRAGER
HEAT EXCHANGER
ECHANGEUR DE CHALEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
24.06.2005 DE 102005029321
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.03.2008 Patentblatt 2008/12 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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15202230.7 / 3048407 |
| (73) |
Patentinhaber: MAHLE Behr GmbH & Co. KG |
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70469 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- GESKES, Peter
73760 Ostfildern (DE)
- MAUCHER, Ulrich
70825 Korntal-Münchingen (DE)
- SCHMIDT, Michael
74321 Bietigheim-Bissingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grauel, Andreas et al |
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Grauel IP
Patentanwaltskanzlei
Wartbergstrasse 14 70191 Stuttgart 70191 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 767 000 DE-A1- 19 511 665 JP-A- 60 185 094 US-A- 4 945 981 US-A- 5 901 641
|
DE-A1- 1 931 148 FR-A- 1 095 966 US-A- 4 314 587 US-A- 5 655 599 US-B1- 6 484 795
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Wärmeübertrager nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1 - bekannt durch die
US 4,314,587.
[0002] Es ist bekannt, in Strömungskanälen von Wärmeübertragern zur Erhöhung des Wärmeüberganges
Strukturelemente anzuordnen, welche Wirbel und eine turbulente Strömung erzeugen.
Derartige Strukturelemente sind in verschiedensten Ausführungsformen bekannt, z. B.
als gewellte Innenrippen, Turbulenzeinlagen, Stegrippen oder auch als aus der Wand
des Strömungskanals ausgeformte Wirbelerzeuger, welche in die Strömung hineinragen.
Durch die
EP 0 677 715 A1, der Anmelderin wurde ein Wärmeübertrager mit Turbulenzeinlagen bekannt, welche paarweise
aufgestellte, einen Winkel zur Strömungsrichtung bildende Laschen aufweisen. Der bekannte
Wärmeübertrager wird insbesondere zur Kühlung von Abgas verwendet, wobei eine Flüssigkeitskühlung
oder Luftkühlung vorgesehen ist. Die V-förmig angeordneten Laschen mit sich in Strömungsrichtung
öffnendem V erzeugen einerseits eine turbulente Strömung und verhindern durch ihre
Wirbelbildung eine Ablagerung von Ruß, welcher im Abgas enthalten ist.
[0003] Weiterentwicklungen der V-förmig angeordneten Strukturelemente wurden durch die
DE 195 40 683 A1, die
DE 196 54 367 A1 sowie die
DE 196 54 368 A1 der Anmelderin für Abgaswärmeübertrager bekannt. Dabei sind die V-förmig angeordneten
Strukturelemente durch spanlose Umformung aus der Wandung der Abgasrohre ausgeformt.
Die V-förmig angeordneten Strukturelemente, auch als so genannte Winglets bezeichnet,
können somit wirtschaftlich, d. h. zu geringen Kosten in die Abgasrohre eingebracht
werden.
[0004] Wie durch die
EP 1 061 319 A1 und die
DE 101 27 084 A1 der Anmelderin bekannt geworden, werden ähnliche Strukturelemente auch für andere
Arten von Wärmeübertragern, z. B. luftgekühlte Kühlmittelkühler verwendet. Allen bekannten
Strukturelementen ist gemeinsam, dass sie im wesentlichen gleichmäßig über die gesamte
Länge der betreffenden Strömungskanäle, seien es Abgasrohre oder Kühlmittelflachrohre,
verteilt sind. Einerseits wird durch die Strukturelemente der gewünschte erhöhte Wärmeübergang
erzielt, andererseits wird dieser Vorteil mit einem erhöhten Druckabfall auf der Abgas-
bzw. Kühlmittelseite erkauft. Insbesondere bei Abgaswärmeübertragern, welche in der
Abgasrückführung eines Verbrennungsmotors angeordnet sind, ist ein erhöhter Druckabfall
wegen des damit einhergehenden erhöhten Abgasgegendruckes nicht erwünscht. Andererseits
wird insbesondere für Abgaswärmeübertrager von Kraftfahrzeugen eine erhöhte Leistungsdichte
gefordert.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Wärmeübertrager der eingangs genannten
Art dahingehend zu verbessern, dass ein Optimum zwischen Leistungsdichte und Druckabfall
erzielt wird.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Erfindungsgemäß
ist vorgesehen, dass die Dichte der Strukturelemente variabel, ist und in Strömungsrichtung
Zu nimmt. Mit dieser konstruktiven Maßnahme wird auch die Wärmeübergangszahl auf der
Innenseite des Strömungskanals variabel, und der Wärmeübergang nimmt in Strömungsrichtung
zu, während er im Eintrittsbereich der Strömung vergleichsweise gering oder minimal
ist. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass die Wärmeabfuhr im Eintrittsbereich
des Strömungskanals - beispielsweise an ein den Strömungskanal umströmendes Kühlmedium
- aufgrund der dort herrschenden hohen Temperaturdifferenz größer als im stromabwärtigen
Bereich des Strömungskanals ist, und dass eine sich an der Innenwand des Strömungskanals
ausbildende, in Strömungsrichtung wachsende Temperaturgrenzschicht im Eintrittsbereich
noch relativ dünn ist. Insofern kann im Eintrittsbereich auf Strukturelemente zur
Erhöhung des Wärmeüberganges auf der Innenseite des Strömungskanals zu Gunsten eines
in diesem Bereich reduzierten Druckabfalls verzichtet werden. Die Dichte der Strukturelemente
ist dabei an die lokal im Strömungskanal herrschenden Bedingungen bezüglich Temperaturdifferenz
und Temperaturgrenzschicht angepasst. Mit der erfindungsgemäßen Anordnung der Strukturelemente
wird der Vorteil erreicht, dass der Druckabfall im Strömungskanal bei hoher Leistungsdichte
reduziert wird.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Vorzugsweise kann der Eintrittsbereich des Strömungskanals zunächst glattwandig, d.
h. ohne Strukturelemente ausgebildet sein, da - wie erwähnt
- in diesem Bereich aufgrund der hohen Temperaturdifferenz und der geringen Grenzschichtdicke
bereits eine hohe Leistungsdichte erzielt wird. Bei sinkender Temperaturdifferenz
und zunehmender Grenzschichtdicke werden dann stromabwärts im Strömungskanal Strukturelemente
mit zunehmender Dichte bzw. mit die Wärmeübertragung zunehmend erhöhender Wirkung
angeordnet. Erfindungsgemäß sind die Strukturelemente als Wirbel erzeugende Einprägungen
in der Wand des Strömungskanals ausgebildet, als so genannte Winglets, wie sie für
Abgaswärmeübertrager gemäß dem eingangs genannten Stand der Technik bekannt sind.
Die Anordnung und Ausbildung der Winglets im Strömungskanal wird erfindungsgemäß variabel
gestaltet : so kann der Abstand der Winglets in Strömungsrichtung kontinuierlich oder
stufenweise zunehmen, ebenso die Höhe der Winglets, die in die Strömung hineinreicht.
Aus Fertigungsgründen ist es vorteilhaft, wenn die Abstände jeweils ein Vielfaches
des kleinsten Abstandes betragen. Ferner kann der Winkel, den die V-förmig angeordneten
Winglets einschließen, in Strömungsrichtung kontinuierlich oder stufenweise vergrößert
werden, wodurch ebenfalls der Wärmeübergang, allerdings auch der Druckabfall erhöht
wird.
[0008] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die erfindungsgemäße
Anordnung der Strukturelemente mit variabler Dichte insbesondere für Abgaswärmeübertrager
von Verbrennungsmotoren für Kraftfahrzeuge vorteilhaft verwendbar. Abgaswärmeübertrager
erfordern einerseits eine hohe Leistungsdichte und andererseits einen geringen Abgasgegendruck,
damit die benötigten AGR-Raten (Anteil des rückgeführten Abgases am Gesamtabgasstrom)
zur Erreichung der Emissionsvorschriften erzielt werden können. Der aus der Erfindung
resultierende reduzierte Druckabfall wirkt sich also bei Verwendung als Abgaswärmeübertrager
besonders vorteilhaft aus. Darüber hinaus ist auch eine vorteilhafte Anwendung in
Ladeluftkühlern für Verbrennungsmotoren und allgemein in Gasströmungskanälen gegeben.
[0009] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind auf der Innenseite des
Strömungskanals Rippen, insbesondere Stegrippen als Strukturelemente angeordnet, welche
den Wärmeübergang erhöhen. Erfindungsgemäß weisen die Rippenelmente eine Dichte auf,
weiche in Strömungsrichtung variabel ist, d. h. vorzugsweise stufenweise in Strömungsrichtung
zunimmt, wobei wiederum im Eintrittsbereich gänzlich auf eine Innenberippung verzichtet
werden kann. Die Änderung der Dichte kann bei einer Stegrippe vorteilhaft durch eine
variable Längs- oder Querteilung oder durch einen variablen Anstellwinkel für die
Strömung erreicht werden. Auch dadurch wird der Vorteil eines reduzierten Druckabfalls
erreicht. Zusätzlich zur Änderung der Rippendichte könnten weitere Maßnahmen zur Erhöhung
des Wärmeüberganges getroffen werden, z. B. die Anordnung von Kiemen oder Fenstern
in den Flanken der Wellrippen, ebenfalls mit dem Ziel, den Wärmeübergang in Strömungsrichtung
variabel zu gestalten. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen sind insbesondere im Eintrittsbereich
des jeweiligen Strömungskanals vorteilhaft, d. h. in dem Bereich der Strömung, wo
noch instationäre Verhältnisse bezüglich der Temperaturdifferenz und der Dicke der
Grenzschicht herrschen. Diese Parameter erreichen stromabwärts einen nahezu stationären
Zustand, wo eine variable Dichte der Strukturelemente keine wesentlichen Vorteile
mehr bringt.
[0010] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im
Folgenden näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- ein Temperaturprofil im Eintrittsbereich eines Strömungskanals,
- Fig. 2
- die Abhängigkeit der Wärmeübergangszahl α von der Länge des Strömungskanals,
- Fig. 3a - 3e
- die erfindungsgemäße Anordnung von Strukturelementen mit variabler Dichte in einem
Strömungskanal,
- Fig. 4
- ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Innenrippen unterschiedlicher Rippendichte,
- Fig. 5
- ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung für eine Stegrippe mit variabler Längsteilung,
- Fig. 6
- ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung für eine Stegrippe mit variablem Anstellwinkel,
- Fig. 7
- ein fünftes Ausführungsbeispiel der Erfindung für eine Stegrippe mit variabler Querteilung
und
- Fig. 8
- ein sechstes Ausführungsbeispiel der Erfindung für eine gewellte Innenrippe mit variabler
Wellenlänge (Teilung).
[0011] Fig. 1 zeigt einen als Rohr 1 ausgebildeten Strömungskanal 2, welcher einen Eintrittsquerschnitt
3 aufweist und von einem Strömungsmedium entsprechend dem Pfeil P durchströmt wird.
Vorzugsweise wird das Rohr 1 von einem heißen Abgas eines nicht dargestellten Verbrennungsmotors
durchströmt und ist Teil eines nicht dargestellten Abgäswärmeübertragers. Das Rohr
1 weist eine glatte Innenseite bzw. Innenwandung 1a und eine Außenseite bzw. Außenwandung
1b auf, welche von einem vorzugsweise flüssigen Kühlmittel gekühlt wird. Das heiße
Abgas gibt also seine Wärme über das Rohr 1 an das Kühlmittel ab Bei der Durchströmung
des Strömungskanals 2 bildet sich an der Innenwand 1a eine Temperaturgrenzschicht
4 aus, welche vom Eintrittsquerschnitt 3 in Strömungsrichtung des Pfeiles P in ihrer
Dicke d zunimmt. Der Temperaturverlauf in dieser Grenzschicht 4 ist durch ein Temperaturprofil
5 dargestellt. Die Temperatur in der Temperaturgrenzschicht steigt also von einer
Temperatur Ta an der Innenwand 1a bis zu einem Temperaturniveau Ti im Inneren des
Strömungskanals (Kernströmung), welche der Abgaseintrittstemperatur entspricht. Durch
die wachsende Temperaturgrenzschicht 4 verschlechtern sich die Wärmeübergangsverhältnisse
im Eintrittsbereich des Rohres 1.
[0012] Fig. 2 zeigt ein Diagramm, bei welchem die Wärmeübergangszahl α als relative Größe aufgetragen
ist über der Länge I eines glattwandigen Strömungskanals, d. h. vom Eintrittsquerschnitt
(Bezugszahl 3 in Fig. 1) in Strömungsrichtung des Strömungsmediums. Die Länge I ist
in Millimetern aufgetragen. Die Wärmeübergangszahl α ist im Eintrittsquerschnitt,
d. h. bei I = 0 mit 1 (100 %) angesetzt. Mit zunehmender Länge, d. h. in Strömungsrichtung
im Strömungskanal 2 (Fig. 1) sinkt die Wärmeübergangszahl α bis auf etwa 0,8 (80 %)
des Wertes am Eintrittsquerschnitt ab. Dies ist in erster Linie auf die Ausbildung
der Temperaturgrenzschicht 4 gemäß Fig. 1 zurückzuführen.
[0013] Fig. 3a, 3b, 3c, 3d und
3e zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel mit fünf verschiedenen Varianten, nämlich die
Anordnung von Strukturelementen mit variabler Dichte. Fig. 3a zeigt in einer ersten
Variante, die nicht zu Erfindung gehört einen schematisch dargestellten Strömungskanal
6, vorzugsweise ein Abgasrohr eines nicht dargestellten Abgaswärmeübertragers, wobei
das Abgasrohr 6 entsprechend dem Pfeil P durchströmt wird. Die Außenseite des Abgasrohres
6 wird - was nicht dargestellt, jedoch aus dem eingangs genannten Stand der Technik
bekannt ist - vorzugsweise von einem flüssigen Kühlmittel umspült - möglich ist allerdings
auch eine Luftkühlung. Das Abgasrohr 6 ist als Edelstahlrohr, bestehend aus zwei miteinander
verschweißten Hälften, mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet. Das Abgasrohr 6 weist
einen Eintrittsbereich 6a auf, der über eine Länge L glattwandig ausgebildet ist.
An den glattwandigen Bereich 6a schließt sich stromabwärts ein Bereich 6b an, in welchem
V-förmig angeordnete, aus der Rohrwand geprägte Strukturelemente 7, so genannte Winglets,
angeordnet sind. Die Winglet-Paare 7 sind im Abschnitt 6b mit gleichem Abstand und
in gleicher Ausbildung angeordnet. Der Übergang vom glattwandigen Bereich 6a auf den
mit Winglets 7 belegten Bereich 6b erfolgt somit in Form einer "Stufe". Wie eingangs
erwähnt, wird in dem glattwandigen Bereich 6a trotz fehlender Strukturelemente ein
hinreichend großer Wärmeübergang bzw. Wärmedurchgang erzielt, da die Temperaturdifferenz
noch hinreichend groß und die Temperaturgrenzschicht relativ gering ist. An der Stelle,
wo diese Bedingungen nicht mehr zutreffen, sind Strukturelemente 7 angeordnet, die
für eine. Verbesserung des Wärmeüberganges (Wärmeüberganszahl α) sorgen. Der glattwandige
Bereich 6a - dies gilt auch für die nachfolgenden Varianten 3b, 3c, 3d, 3e-kann eine
Länge von bis zu 100 mm aufweisen.
[0014] In einer zweiten Variante, die nicht zur Erfindung gehört gemäß
Fig. 3b ist ein Rechteckrohr 8 im Längsschnitt dargestellt, welches ebenfalls einen glattwandigen
Eintrittsbereich 8a und eine Kanalhöhe H aufweist. Stromabwärts dieses glattwandigen
Bereiches 8a sind Winglet-Paare 9 mit in Strömungsrichtung gleichen Abständen a angeordnet,
jedoch mit unterschiedlichen Höhen h: die in den Strömungsquerschnitt des Abgasrohres
8 hineinragenden Höhen h der Winglet-Paare 9 wachsen kontinuierlich in Strömungsrichtung
P. Damit wird der Wärmeübergang in diesem Rohrabschnitt sukzessive gesteigert. Gleichzeitig
wächst der Druckabfall. Der Übergang vom glatten zum nicht glatten Bereich ist somit
kontinuierlich. in einer bevorzugten Ausführungsform ist für das Verhältnis h/H ein
Bereich von 0,05 ≤ h/H ≤ 0,4 gewählt.
[0015] In einer erfindungsgemäßen Variante gemäß
Fig. 3c sind in einem Rohr 10 Winglet-Paare 11 mit in Strömungsrichtung P abnehmenden Abständen
a
1, a
2, a
3 angeordnet. Damit wird der Wärmeübergang, ausgehend von dem glatten Eintrittsbereich
10a, sukzessive erhöht, da die Dichte der Strukturelemente bzw. Winglets 11 größer
wird. Aus Gründen einer vereinfachten Fertigung können die Abstände a
1, a
2, a
3 jeweils ein Vielfaches des minimalen Abstandes a
x betragen. Letzterer liegt vorteilhaft in einem Bereich von 5 < a
x < 50 mm und bevorzugt in einem Bereich von 8 < a
x < 30 mm.
[0016] Fig. 3d zeigt eine vierte Variante, die nicht zur Erfindung gehört für die Anordnung von
Strukturelementen mit unterschiedlicher Dichte in einem Abgasrohr 12, welches entsprechend
dem Pfeil P von Abgas durchströmbar ist. Der glattwandige Eintrittsbereich 12a ist
vergleichsweise zu den vorherigen Ausführungsbeispielen kürzer. Daran schließen sich
Winglet-Paare 13 mit in Strömungsrichtung gleichen Abständen, jedoch mit unterschiedlichem
Winkel β (Winkel gegenüber Strömungsrichtung P) an. Die Winglets des stromaufwärts
gelegenen Winglet-Paares 12 sind fast parallel ausgerichtet (β ≈ 0), während der von
den Winglets gebildete Winkel β des stromabwärts gelegenen Winglet-Paares 13 ca. 45
Grad beträgt. Die dazwischen liegenden Winglet-Paare 13 weisen entsprechende Zwischenwerte
auf, so dass die Wärmeübergangszahl für die Innenwand des Abgasrohres 13 infolge der
zunehmenden Spreizung der Winglets in Strömungsrichtung wächst, und zwar kontinuierlich
bzw. in kleinen Schritten. Der Winkel β liegt vorteilhaft in einem Bereich von 20°
< β < 50°
[0017] Fig. 3e zeigt eine andere erfindungsgemäße Variante mit einem Abgasrohr 30, einem glattwandigen
Bereich 30a und daran anschließenden Reihen von parallel zueinander angeordneten Winglets
31, welche jeweils mit der Strömungsrichtung P einen Winkel β bilden. Die Reihen weisen
in Strömungsrichtung P abnehmende Abstände a
1, a
2, a
3 auf, wobei der Winkel β der Winglets 31 von Reihe zu Reihe das Vorzeichen wechselt.
[0018] Bei aiien Rohren ist vorzugsweise am Rohranfang und am Rohrende ein glatter Bereich
ohne Strukturelemente belassen, damit bei einer Ablängung der Röhre eine saubere Trennstelle
herstellbar ist.
[0019] Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, das nicht zur Erfindung gehört, für einen
Strömungskanal 14, welcher entsprechend dem Pfeil P von einem Strömungsmedium angeströmt
wird - hierbei kann es sich beispielsweise um ein flüssiges Kühlmittel oder auch um
Ladeluft handeln. Die Außenseite des Strömungskanal, 14 kann durch ein gasförmiges
oder flüssiges Kühlmedium gekühlt werden. Der Strömungskanal 14 weist einen glattwandigen
Eintrittsbereich 14a auf, an welchen sich in Strömungsrichtung P ein erster mit Innenrippen
15 versehener Bereich 14b und daran ein weiterer berippter Bereich 14c anschließt.
Die Bereiche 14b und 14c weisen eine unterschiedliche Rippendichte auf - im dargestellten
Ausführungsbeispiel ist die Rippendichte im stromabwärts gelegenen Bereich 14c doppelt
so groß wie im stromaufwärts gelegenen Bereich 14b, da zwischen den durchgehenden
Rippen 15 weitere Rippen 16 angeordnet sind. Damit wird ebenfalls eine Erhöhung des
Wärmeüberganges erreicht, und zwar in Stufen von 14a über 14b nach 14c.
[0020] Fig. 5 zeigt als ein weiteres Ausführungsbeispiel, das nicht zur Erfindung gehört, einen
Gasströmungskanal, in welchem eine Stegrippe 17 mit variabler Längsteilung t
1, t
2, t
3, t
4, t
5 angeordnet ist. In der zeichnerischen Darstellung ist t
1 > t
2 > t
3 > t
4 > t
5, d. h. der Wärmeübergang nimmt von t
1 nach t
5, d. h. in Strömungsrichtung P zu. Stegrippen werden insbesondere bei Ladeluftkühlern
eingesetzt und sind vorzugsweise mit den Rohren verlötet. Bei einer vorteilhaften
Ausführung weist das Verhältnis der kleinsten Teilung t
x zur Kanalhöhe H einen Grenzwert von 0,3 < t
x/H auf.
[0021] Fig. 6 zeigt auch ein Ausführungsbeispiel, das nicht zur Erfindung gehört, einen Gasströmungskanal,
in welchem eine Stegrippe 18 mit variablen Anstellwinkeln α
1, α
2, α
3... α
x angeordnet ist. Vorteilhafte Anstellwinkel liegen im Bereich von 0 < α < 30°.
[0022] Fig. 7 zeigt als ein Ausführungsbeispiel, das nicht zur Erfindung gehört, einen Gasströmungskanal,
in welchem eine Stegrippe 19 mit variabler Querteilung q
1, q
2, q
3... q
6 angeordnet ist, wobei der Wärmeübergang mit kleiner werdender Querteilung von q
1 in Richtung q
6. d. h. in Strömungsrichtung P steigt. Vorteilhafte Bereiche für die Querteilung q
sind 8 > q > 1 mm und bevorzugt 5 > q > 2mm.
[0023] Fig. 8 zeigt in einem Gasströmungskanal eine in Strömungsrichtung P gewellte (tiefengewellte)
Innenrippe 20 mit variabler Teilung t
1, t
2, t
3, t
4 - der Wärmeübergang steigt hier in Richtung kleiner werdender Teilung t. Vorteilhafte
Bereiche für die Teilung t sind 10 < t < 50 mm.
[0024] In Abwandlung der dargestellten Ausführungsbeispiele kann eine Variation des Wärmeüberganges
im Strömungskanal auch durch weitere aus dem Stand der Technik bekannte Mittel erreicht
werden, beispielsweise durch Anordnung von Kiemen oder Fenstern in den Rippen. Darüber
hinaus können andere Formen von Strukturelementen zur Wirbelerzeugung bzw. zur Erhöhung
des Wärmeüberganges gewählt werden. Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf Abgaswärmeübertrager
beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf Ladeluftkühler, deren Rohre von heißer
Ladeluft durchströmt werden, sowie generell auf Gasströmungskanäle, welche als Rohre
eines Rohrbündelwärmeübertragers oder als Scheiben eines Scheibenwärmeübertragers
ausgebildet sein können.
1. Wärmeübertrager mit mindestens einem von einem Strömungsmedium von einem Eintritts-
bis zu einem Austrittsquerschnitt durchströmbaren, eine Innen- und eine Außenseite
aufweisenden Strömungskanal, welcher auf der Innenseite Strukturelemente zur Erhöhung
des Wärmeüberganges aufweist, wobei die Strukturelemente (7, 9, 11, 13, 15, 16, 17,
18, 19, 20, 31) in Strömungsrichtung (P) variabel angeordnet und/oder ausgebildet
sind, derart, dass der Strömungskanal (6, 8, 10, 12, 14, 30) auf der Innenseite einen
variablen und in Strömungsrichtung (P) zunehmenden Wärmeübergang aufweist, wobei die
Dichte der Strukturelemente (11; 15, 16; 19; 31) variabel und in Strömungsrichtung
(P) zunehmend ist, die Strukturelemente als Wirbelerzeuger, so genannte Winglets (7,
9, 11, 13, 31), ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Winglets (11, 31) in Reihen angeordnet sind und mit der Strömungsrichtung (P)
einen Winkel (β) bilden, wobei der Winkel (β) für benachbarte Winglets gleiches oder
entgegengesetztes Vorzeichen aufweist und die Winglets (11, 31) in Reihen quer zur
Strömungsrichtung (P) angeordnet sind und dass die Reihen einen in Strömungsrichtung
variablen und abnehmenden Abstand (a1, a2, a3...ax) aufweisen.
2. Wärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturelemente (9, 11, 13, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 31) einen Strömungswiderstand
gegenüber dem Strömungsmedium aufweisen und derart angeordnet und/oder ausgebildet
sind, dass der Druckabfall im Strömungskanal (8, 10, 12, 14) variabel, insbesondere
im Eintrittsbereich (6a, 8a, 10a, 12a, 14a, 30a) minimal ist.
3. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungskanal (6, 8, 10, 12, 14, 30), ausgehend vom Eintrittsquerschnitt, einen
glattwandigen Abschnitt (6a, 8a, 10a, 12a, 14a, 30a) ohne Strukturelemente aufweist.
4. Wärmeübertrager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der glattwandige Abschnitt (6a, 8a, 10a, 12a, 14a, 30a) in Strömungsrichtung (P)
eine Länge L aufweist, wobei L ≤ 100 mm ist.
5. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturelemente als Innenberippung, Innenrippen (15, 16, 20), Stegrippen (17,
18, 19) und/oder Turbulenzeinlagen ausgebildet und insbesondere in die Strömungskanäle
eingelötet sind.
6. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Winglets (13, 31) mit der Strömungsrichtung (P) einen Winkel β bilden, welcher
variabel, insbesondere in Strömungsrichtung (P) zunehmend ist.
7. Wärmeübertrager nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel β einen Bereich von 20° < β < 50° aufweist.
8. Wärmeübertrager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Winglets (9) eine in die Strömung hineinragende Höhe (h) aufweisen, welche variabel,
insbesondere in Strömungsrichtung (P) zunehmend ist.
9. Wärmeübertrager nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungskanal (8) eine Höhe H und das Verhältnis von h/H einen Bereich von 0,05
≤ h/H ≤ 0,4 aufweist.
10. Wärmeübertrager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der kleinste Abstand ax einen Bereich von 5 < ax < 50 mm, insbesondere einen Bereich von 8 < ax < 30 mm aufweist.
11. Wärmeübertrager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (a1, a2, a3...) der Reihen ein (ganzzahliges) Vielfaches des kleinsten Abstandes ax ist.
12. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass am stromaufwärtigen und am stromabwärtigen Ende eines Strömungskanals ein glatter
Bereich (ohne Strukturelemente) als Trennstelle belassen ist.
13. Verwendung des Wärmeübertragers nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder 6 bis 12 als
Abgaswärmeübertrager, wobei die Strömungskanäle als von Abgas durchströmbare und von
einem Kühlmittel umströmbare Abgasrohre (6, 8, 10, 12, 30) ausgebildet sind.
14. Wärmeübertrager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturelemente, insbesondere die Innenrippen (15, 16) eine Rippendichte aufweisen,
die in Strömungsrichtung variabel, insbesondere in Strömungsrichtung (P) zunehmend
ist.
15. Wärmeübertrager nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippendichte in Stufen (14b, 14c) zunimmt.
16. Wärmeübertrager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegrippe (17) eine variable Längsteilung (t1, t2, t3, t4, t5... tx) aufweist.
17. Wärmeübertrager nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die kleinste Längsteilung tx einen Grenzwert tx > 0,3 H aufweist, wobei H die Kanalhöhe ist.
18. Wärmeübertrager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegrippe (18) einen variablen Anstellwinkel (α1, α2, α3... αx) aufweist, wobei der Anstellwinkel vorzugsweise im Bereich von 0 < α < 30° liegt.
19. Wärmeübertrager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegrippe (19) eine variable Querteilung (q1, q2, q3... qx) aufweist.
20. Wärmeübertrager nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Querteilung q einen Bereich von 8 > q > 1 mm, vorzugsweise 5 > q > 2 mm aufweist.
21. Wärmeübertrager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenrippe (20) eine Längswellung mit variabler Teilung (t1, t2, t3, t4) aufweist.
22. Wärmeübertrager nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilung t der Innenrippe (20) einen Bereich von 10 < t < 50 mm aufweist.
23. Wärmeübertrager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungskanäle als Rohre, insbesondere als Rohre eines Rohrbündels ausgebildet
sind.
24. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungskanäle als Scheiben, insbesondere als Scheiben eines Scheibenpaketes
ausgebildet sind.
25. Verwendung des Wärmeübertragers nach einem der Ansprüche 14 bis 24 als Ladeluftkühler
zur Kühlung von Verbrennungsluft für eine Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeuges.
1. A heat exchanger, having at least one flow duct which can be flowed through by a flow
medium from an inlet cross section to an outlet cross section and which has an inside
and an outside, and which has, on the inside, structural elements for increasing the
heat transfer, wherein the structural elements (7, 9, 11, 13, 15, 16, 17, 18, 19,
20, 31) are arranged and/or embodied variably in the direction of flow (P) such that,
on the inside, the flow duct (6, 8, 10, 12, 14, 30) has variable heat transfer, increasing
in the direction of flow (P), wherein the density of the structural elements (11;
15, 16; 19; 31) is variable and increasing in the direction of flow (P), the structural
elements being embodied as eddy generators, referred to as winglets (7, 9, 11, 13,
31), characterised in that the winglets (11, 31) are arranged in rows and form, with the direction of flow (P),
an angle (•), wherein the angle (•) has an identical or opposed sign for adjacent
winglets, and the winglets (11, 31) are arranged in rows transverse with respect to
the direction of flow (P), and in that the rows have a spacing (a1, a2, a3...ax) which is variable and decreasing in the direction of flow.
2. The heat exchanger as claimed in claim 1, characterised in that the structural elements (9, 11, 13, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 31) have a flow resistance
with respect to the flow medium and are arranged and/or embodied such that the pressure
drop in the flow duct (8, 10, 12, 14) is variable, in particular being minimal in
the inlet region (6a, 8a, 10a, 12a, 14a, 30a).
3. The heat exchanger as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the flow duct (6, 8, 10, 12, 14, 30) has, starting from the inlet cross section,
a smooth-walled section (6a, 8a, 10a, 12a, 14a, 30a) without structural elements.
4. The heat exchanger as claimed in claim 3, characterised in that the smooth-walled section (6a, 8a, 10a, 12a, 14a, 30a) has a length L in the direction
of flow (P), where L • 100 mm.
5. The heat exchanger as claimed in one of claims 1 to 4, characterised in that the structural elements are embodied as internal ribbing, internal ribs (15, 16,
20), web ribs (17, 18, 19) and/or turbulence inlays and are, in particular, soldered
into the flow ducts.
6. The heat exchanger as claimed in one of claims 1 to 5, characterised in that the winglets (13, 31) form, with the direction of flow (P), an angle (•) which is
variable, in particular increasing in the direction of flow (P).
7. The heat exchanger as claimed in claim 6, characterised in that the angle • has a range of 20° < • < 50°.
8. The heat exchanger as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the winglets (9) have a height (h) which projects into the flow and which increases
variably, in particular in the direction of flow (P).
9. The heat exchanger as claimed in claim 8, characterised in that the flow duct (8) has a height H and the ratio of h/H has a range of 0.05 • h/H •
0.4.
10. The heat exchanger as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the smallest spacing ax has a range of 5 < ax < 50 mm, in particular a range of 8 < ax < 30 mm.
11. The heat exchanger as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the spacing (a1, a2, a3 ...) of the rows is an (integral) multiple of the smallest spacing ax.
12. The heat exchanger as claimed in one of claims 1 to 11, characterised in that a smooth region (without structural elements) is left as a dividing point at the
upstream and downstream ends of a flow duct.
13. A use of the heat exchanger as claimed in one of claims 1 to 4 or 6 to 12 as an exhaust
gas heat exchanger, wherein the flow ducts are embodied as exhaust pipes (6, 8, 10,
12, 30) through which exhaust gas can flow and around which a coolant can flow.
14. The heat exchanger as claimed in claim 5, characterised in that the structural elements, in particular the internal ribs (15, 16), have a rib density
which is variable in the direction of flow, in particular increasing in the direction
of flow (P) .
15. The heat exchanger as claimed in claim 14, characterised in that the rib density increases in stages (14b, 14c).
16. The heat exchanger as claimed in claim 5, characterised in that the web rib (17) has a variable longitudinal pitch (t1, t2, t3, t4, t5, ... tx).
17. The heat exchanger as claimed in claim 16, characterised in that the smallest longitudinal pitch tx has a limiting value tx > 0.3 H, where H is the duct height.
18. The heat exchanger as claimed in claim 5, characterised in that the web rib (18) has a variable angle of incidence (•1, •2, •3 ... •x) wherein the angle of incidence is preferably in the range of 0 < • <30°.
19. The heat exchanger as claimed in claim 5, characterised in that the web rib (19) has a variable transverse pitch (q1, q2, q3 ... qx).
20. The heat exchanger as claimed in claim 19, characterised in that the transverse pitch q has a range of 8 > q > 1 mm, preferably 5 > q > 2 mm.
21. The heat exchanger as claimed in claim 5, characterised in that the internal rib (20) has a longitudinal corrugation with variable pitch (t1, t2, t3, t4).
22. The heat exchanger as claimed in claim 21, characterised in that the pitch t of the internal rib (20) has a range of 10 < t < 50 mm.
23. The heat exchanger as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the flow ducts are embodied as pipes, in particular as pipes of a pipe bundle.
24. The heat exchanger as claimed in one of claims 1 to 22, characterised in that the flow ducts are embodied as disks, in particular as disks of a disk package.
25. A use of the heat exchanger as claimed in one of claims 14 to 24 as the charge air
cooler for cooling combustion air for an internal combustion engine of a motor vehicle.
1. Echangeur de chaleur comprenant au moins un conduit d'écoulement pouvant être traversé
par un milieu d'écoulement, depuis une section d'entrée jusqu'à une section de sortie,
et présentant un côté intérieur et un côté extérieur, lequel conduit d'écoulement
présente, sur le côté intérieur, des éléments de structure servant à l'augmentation
du transfert de chaleur, où les éléments de structure (7, 9, 11, 13, 15, 16, 17, 18,
19, 20, 31) sont disposés et / ou configurés de façon variable, dans la direction
d'écoulement (P), de manière telle que le conduit d'écoulement (6, 8, 10, 12, 14,
30) présente, sur le côté intérieur, un transfert de chaleur variable et augmentant
dans la direction d'écoulement (P), où la densité des éléments de structure (11; 15,
16; 19; 31) est variable et croissante dans la direction d'écoulement (P), les éléments
de structure étant configurés comme des générateurs de tourbillons, ce que l'on appelle
des winglets (7, 9, 11, 13, 31), caractérisé en ce que les winglets (11, 31) sont disposées en rangées et forment, avec la direction d'écoulement
(P), un angle (β), où l'angle (β) présente pour des winglets adjacentes, un signe
identique ou opposé, et les winglets (11, 31) sont disposées en rangées transversalement
par rapport à la direction d'écoulement (P), et en ce que les rangées présentent un espacement (a1, a2, a3 ... ax) variable et diminuant dans la direction d'écoulement.
2. Echangeur de chaleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de structure (9, 11, 13, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 31) présentent une
résistance à l'écoulement par rapport au milieu d'écoulement et sont disposés et /
ou configurés de manière telle, que la chute de pression soit variable dans le conduit
d'écoulement (8, 10, 12, 14), en particulier qu'elle soit minimale dans la zone d'entrée
(6a, 8a, 10a, 12a, 14a, 30a).
3. Echangeur de chaleur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le conduit d'écoulement (6, 8, 10, 12, 14, 30) présente, à partir de la section d'entrée,
une partie à paroi lisse (6a, 8a, 10a, 12a, 14a, 30a) sans élément de structure.
4. Echangeur de chaleur selon la revendication 3, caractérisé en ce que la partie à paroi lisse (6a, 8a, 10a, 12a, 14a, 30a) présente, dans la direction
d'écoulement (P), une longueur L où L est ≤ 100 mm.
5. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les éléments de structure sont configurés comme un ailetage intérieur, comme des
ailettes intérieures (15, 16, 20), des ailettes nervurées (17, 18, 19) et / ou comme
des éléments rapportés créant des turbulences, et sont brasés en particulier dans
les conduits d'écoulement.
6. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les winglets (13, 31) forment, avec la direction d'écoulement (P), un angle β qui
est variable, augmentant en particulier dans la direction d'écoulement (P).
7. Echangeur de chaleur selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'angle β présente une zone de 20° < β < 50°.
8. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les winglets (9) présentent une hauteur (h) faisant saillie à l'intérieur du conduit
d'écoulement, hauteur qui est variable, en particulier croissante dans la direction
d'écoulement (P).
9. Echangeur de chaleur selon la revendication 8, caractérisé en ce que le conduit d'écoulement (8) présente une hauteur H, et le rapport de h/H présente
une zone de 0,05 ≤ h/H ≤ 0,4.
10. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le plus petit espacement ax présente une zone de 5 < ax < 50 mm, en particulier une zone de 8 < ax < 30 mm.
11. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'espacement (a1, a2, a3 ...) des rangées est un multiple (entier) du plus petit espacement ax.
12. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'une zone lisse (sans élément de structure) est laissée, comme point de séparation,
au niveau de l'extrémité d'un conduit d'écoulement, située côté amont et côté aval.
13. Utilisation de l'échangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications 1
à 4 ou 6 à 12, comme échangeur de chaleur de gaz d'échappement, où les conduits d'écoulement
sont conçus comme des tuyaux d'échappement (6, 8, 10, 12, 30) traversés par des gaz
d'échappement et baignés par un moyen de refroidissement en circulation.
14. Echangeur de chaleur selon la revendication 5, caractérisé en ce que les éléments de structure, en particulier les ailettes intérieures (15, 16), présentent
une densité d'ailettes qui est variable dans la direction d'écoulement, en particulier
croissante dans la direction d'écoulement (P).
15. Echangeur de chaleur selon la revendication 14, caractérisé en ce que la densité d'ailettes augmente par paliers (14b, 14c).
16. Echangeur de chaleur selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'ailette nervurée (17) présente une segmentation longitudinale variable (t1, t2, t3, t4, t5 ... tx).
17. Echangeur de chaleur selon la revendication 16, caractérisé en ce que la plus petite segmentation longitudinale tx présente une valeur limite tx > 0,3 H, où H est la hauteur du conduit.
18. Echangeur de chaleur selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'ailette nervurée (18) présente un angle d'incidence variable (α1, α2, α3 ... αx), où l'angle d'incidence se situe de préférence dans la zone de 0 < α < 30°.
19. Echangeur de chaleur selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'ailette nervurée (19) présente une segmentation transversale variable (q1, q2, q3 ... qx).
20. Echangeur de chaleur selon la revendication 19, caractérisé en ce que la segmentation transversale q présente une zone de 8 > q > 1 mm, de préférence de
5 > q > 2 mm.
21. Echangeur de chaleur selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'ailette intérieure (20) présente une ondulation longitudinale à segmentation variable
(t1, t2, t3, t4).
22. Echangeur de chaleur selon la revendication 21, caractérisé en ce que la segmentation t de l'ailette intérieure (20) présente une zone de 10 < t < 50 mm.
23. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les conduits d'écoulement sont conçus comme des tubes, en particulier comme des tubes
d'un faisceau de tubes.
24. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 22, caractérisé en ce que les conduits d'écoulement sont conçus comme des plaques, en particulier comme des
plaques d'un paquet de plaques.
25. Utilisation de l'échangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications 14
à 24, comme refroidisseur d'air de suralimentation servant au refroidissement d'air
de combustion pour un moteur à combustion interne d'un véhicule automobile.
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