[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gehäuse mit einem darin angeordneten Lüfterelement
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und einem Rahmen nach dem Oberbegriff des Anspruchs
5.
[0002] Ein Rahmen mit einem Lüfterelement ist aus der
DE 10 2005 043 199.2 bekannt. In dieser Schrift wird ein Rahmen mit einem drehbar darin angeordneten Lüfterelement
beschrieben, bei dem sich je nach eingestellter Drehstellung ein Lüftungskanal durch
den Rahmen hindurch ergibt. Der Aufnahmeraum ist im Rahmenprofilquerschnitt offen
gestaltet, so dass das Lüfterelement in den Aufnahmeraum einsetzbar und dort durch
zusätzliche Befestigungsleisten fixierbar ist. Durch die offene Gestaltung des Aufnahmeraums
muss dieser immer mit einer Abdeckleiste geschlossen werden, auch wenn kein Lüfterelement
darin eingesetzt ist. Hieraus ergibt sich ein erhöhter Montageaufwand für das Rahmensystem.
Durch die Mehrzahl von zu verarbeitenden Teilen erhöht sich zudem die Komplexität
des Profilrahmensystems, und die Fehlermöglichkeiten beim Zusammenbau und dem Einbau
auf der Baustelle nehmen zu.
[0003] Aus der
DE 38 28 852 ist es bekannt, ein Gehäuse mit einem darin angeordneten Lüfterelement in einen Profilrahmen
einzusetzen, um diese miteinander zu verbinden und die Montage zu vereinfachen. Das
Gehäuse ist jedoch so groß, dass es über den Rahmenprofilquerschnitt deutlich hervorsteht.
Dadurch ergibt sich eine klobige und unansehnliche Optik. Zudem muß der vorhandene
Profilrahmen nahezu vollständig entfernt werden, um in dem frei werdenden Bauraum
das Gehäuse anordnen zu können. Dies stellt einen schwerwiegenden Eingriff in den
konstruktiven Aufbau des Profilrahmens dar, durch den die ursprünglichen technischen
Eigenschaften, wie beispielsweise die Wärmedämmung und Statik, nicht mehr gewährleistet
werden können.
[0004] Aus
DE 202 20 923 U1 ist ein Fenster oder eine Fenstertür mit einem Flügelrahmen und einem Blendrahmen
ersichtlich, wobei zur verbesserten Belüftung in den Blendrahmen ein Lüfter mit seinem
Gehäuse formschlüssig innenseitig eingesetzt werden kann.
[0005] DE 10 2005 054 602 A1 ist ein Lüftungssystem mit Antrieb für ein Dreh- bzw. Drehkippfenster oder eine Tür
bekannt, bei dem ein Verstellantrieb innerhalb der Lüftungseinheit positioniert ist
und über ein Koppelungsorgan Flügel und Blendrahmen gegeneinander verstellt.
[0006] Ein gattungsgemäßer Rahmen, der gleichzeitig ein Gehäuse für ein innenliegendes drehbares
Schlitzrohr bildet und auch Schlitze aufweist, die je nach Drehstellung der Schlitzrohre
einen Fensterinnenraum zwischen zwei Fensterflügeln mit der Außenluft oder mit der
Raum-Innenluft zu verbinden erlaubt, ist aus der
DE 31 09 811 A1 bekannt. Der Luftaustausch kann durch einen Lüfter unterstützt werden. Nachteilig
ist, dass diese Belüftung auf Doppelfenster mit einem in die Belüftung einbezogenen
Fenster-Zwischenraum gebunden ist und das eine Umkehr der Belüftungsrichtung einen
aufwendigen drehrichtungsumkehrbaren Lüfter erfordert.
[0007] Demgemäß ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Rahmen und ein Gehäuse
mit einem Lüfterelement zu schaffen, in dem ein Lüfterelement mit geringem Montageaufwand
in den Rahmen einsetzbar ist, wobei das Gehäuse möglichst kompakt gestaltet sein soll.
[0008] Diese Aufgabe wird mit einem Gehäuse nach dem Anspruch 1 beziehungsweise mit einem
Rahmen nach dem Anspruch 5 gelöst. Ein dabei einzusetzendes Gebläse, das nur in einer
Richtung Luft fördert, es aber gleichwohl eine Umkehrung der Luftförderung nach innen
oder außen im Zusammenspiel mit dem Lüfterelement ermöglicht, benötigt einen geringen
Montageaufwand, insbesondere im Hinblick auf dessen Verschaltung und ist in dieser
vereinfachten Ausführungsform kompakt erhältlich - mit Vorteil für die Gestaltung
des Rahmens und den Einbau eines Lüfters. Das Zusammenspiel mit dem Lüfterelement
im Sinne der Steuerung der Luftförderung nach innen oder außen ermöglicht die Richtungsumkehr.
Dabei kann das Gebläße mit nur einer Förderrichtung nicht nur kompakt sondern auch
leistungsfähig optimiert werden.
[0009] Durch den Einbau des Lüftergehäuses in ein Gehäuse verringert sich die Zahl der miteinander
bei der Montage zu verbindenden Teile. Das Gehäuse kann einstückig in einen Rahmen
eingesetzt werden. Durch die zumindest abschnittweise Entsprechung der Außenkontur
des Gehäuses mit der Außenkontur des Rahmenprofilquerschnitts passt sich das Gehäuse
dem Rahmenprofilquerschnitt an, und es ist nicht mehr erforderlich, das Gehäuse mit
besonderen Befestigungsleisten im Aufnahmeraum zu fixieren. Durch die zumindest teilweise
Entsprechung des Gehäuses mit dem Rahmenprofilquerschnitt ergeben sich auch sehr kompakte
Abmessungen des Gehäuses, und es ist möglich, das Gehäuse komplett in ein Rahmenprofil
zu integrieren. In der Außenkontur des Gehäuses können Stege, Falze, Nuten, Rinnen,
Hohlkanäle und dergleichen formwahrend fortgeführt werden, die die in einer Einbaulage
an das Gehäuse angrenzenden Abschnitte eines Rahmenprofils aufweisen. Eine Außenkontur
des Gehäuses ist formwahrend, wenn durch ihre Formgestaltung die technische Funktion
des entsprechenden Elements im Rahmenprofilquerschnitt aufrecht erhalten bleibt; geringfügige
Formabweichungen sind also möglich.
[0010] Die empfindlichen und technisch komplizierteren Bauteile des Lüfterelements, des
darin anordbaren Gebläses und der Einstellvorrichtung zur Einstellung einer Drehlage
des Lüfterelements können komplett im Gehäuse vormontiert werden, das dann nur noch
als einteiliges Modul in den Aufnahmeraum eingesetzt wird. Nach einer Ausgestaltung
der Erfindung befinden sich am Rahmen und am Gehäuse korrespondierend geformte Steckelemente,
durch deren Ineinanderstecken die rahmenseitigen elektrischen und elektronischen Verbindungen,
insbesondere Versorgungsleitungen zur Stromversorgung oder zur Anbindung an ein Bussystem,
an entfernt montierte Sensoren, eine Steuer- und Regeleinheit oder ein Funkmodul mit
dem Gehäuse und den darin befindlichen Komponenten hergestellt werden. Neben dem Gebläse
können im Gehäuse der Stellmotor für das Lüfterelement oder sonstige Sensoren angeordnet
sein. Dadurch verringern sich der Montageaufwand und die Fehlermöglichkeiten bei der
Montage eines mit dem Gehäuse versehenen Rahmens.
[0011] Das Gehäuse kann im Aufnahmeraum durch eine formschlüssige Gestaltung der Gehäusekontur,
insbesondere mit Rastverbindungen zum Rahmenprofil, und/oder einer oder mehreren Fixierhilfsmitteln,
wie Klebstoff, Nieten, Schrauben oder dergleichen, ortsfest gehalten sein. Es können
auch oder alternativ an den Längs- und/oder Stirnseiten des Gehäuses Stege überstehen,
mit denen das Gehäuse mit dem Rahmenprofil verbindbar und befestigbar ist.
[0012] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung bei einem Blendrahmen, entspricht die zumindest
abschnittsweise der Außenkontur des Rahmenprofilquerschnitts entsprechende Außenkontur
des Gehäuses zumindest einem Teil der zur Wandöffnungsfläche gerichteten Seite des
Rahmenprofilquerschnitts. Bei einer solchen Gestaltung liegt die der Außenkontur des
Rahmenprofilquerschnitts entsprechende Außenkontur des Gehäuses also insbesondere
bei einem Blendrahmen in einem Bereich, der bei einem geschlossenen Fenster durch
das Fensterprofil abgedeckt und nicht sichtbar ist. Damit ist das Gehäuse optisch
unauffällig in einen Profilrahmen integrierbar. Bei einer solchen Gestaltung bleiben
die nach innen und außen weisenden Oberflächen des Rahmenprofils unverändert, und
auch die technischen Funktionen des Rahmenprofils wie Wasser- und Winddichtigkeit,
thermische Isolation und Statik, bleiben unbeeinträchtigt von der Kombination des
Rahmenprofils mit dem Gehäuse.
[0013] Die Längenmaße des Gehäuses können so gewählt sein, dass sich in einem durchschnittlichen
Fensterrahmen mehrere Gehäuse übereinander unterbringen lassen. Je nach Höhe der Wandöffnung
und Anzahl der eingebauten Gehäuse können also beispielsweise mehrere Lüfterelemente
als Ansaug- und mehrere Gehäuse als Ausblaslüfter genutzt werden. Eine geeignete Länge
eines Gehäuses kann 20 bis 90 cm betragen.
[0014] Neben einem oder anstelle eines Gehäuses mit Lüfterelement können in den Aufnahmeraum
auch andere Funktionsteile wie beispielsweise Membrane in einem Gehäuse in den Aufnahmeraum
im Rahmenprofil eingesetzt werden. Membrane werden in Wandöffnungen für vielerlei
Zwecke verwendet. So sind Membrane beispielsweise als Fliegengitter, Pollenschutz
oder zur Beschattung oder Verdunkelung der Wandöffnungen bekannt. Als Rollo können
diese beispielsweise aus einem erfindungsgemäßen Gehäuse aus- und wieder eingerollt
werden.
[0015] Ein Luftkanal im Rahmenprofil, durch den Luft an das Lüfterelement heranführbar ist,
kann auch genutzt werden, um eine Membran hindurch vom Aufnahmeraum nach außen oder
zum Aufnahmeraum hin zu führen. Auf diese Weise ist es möglich, ein identisches Rahmenprofil
für die Herstellung des Rahmens einer Wandöffnung zu nutzen, um darin in den Aufnahmeräumen
an den Seiten Lüfterelemente und im Aufnahmeraum des oberen Querprofils beispielsweise
ein Fliegengitter anzuordnen. Die Membran kann entlang ihrer Länge im Rahmen von seitlichen
Bürstendichtungen gehalten sein, um nicht auszubeulen oder bei windigen Witterungsverhältnissen
vom Rahmen aufzuheben und im Wind zu flattern. Die Bürstendichtung kann sich über
die gesamte oder nahezu gesamte Länge einer Seite des Rahmens erstrecken, um die Membran
über die volle Länge zu führen und zu halten.
[0016] Die Membran kann mit einer Endleiste versehen sein, um diese breit gestreckt zu halten
und an der Endleiste gut manuell führen zu können. Die Endleiste kann am Rahmen befestigbar
sein. Um ein Befestigen und Lösen der Endleiste zu erleichtern, kann die Endleiste
kurz vor Erreichen der maximalen Auszugslänge aus der Bürstendichtung herausnehmbar
sein, so dass sich für Bewegungen der Endleiste größere Freiheitsgrade ergeben.
[0017] Vorzugsweise weist das in den Rahmen einsetzbare Gehäuse ein zur Ausbildung eines
Lüftungskanals an das Gehäuse ansetzbares Luftleitelement auf. Dieses kann sich für
die Ausbildung des Luft-/ oder Lüftungskanals durch eine Ausfräsung oder sonstige
Rahmenöffnung hindurch bis zur Schnittstelle Rahmen und Innen-oder Außenseite erstrecken.
Es besteht vorzugsweise ebenfalls aus einem flexiblen Material, welches sich bevorzugt
dichtend an den Rahmen und den Rest des Gehäuses anschmiegen kann. Dieses Material
ist besonders bei einem Einsatz in einen Flügelrahmen vorteilhaft, wenn das Luftleitelement
zur Ausbildung eines abgeknickten Luftkanals um eine Ecke geführt werden muss bzw.
eine Biegung aufweist. Weiterhin ist das Luftleitelement bevorzugt mit einem zur Außenseite
hin abfallenden Boden versehen, so dass gegebenenfalls in den Luftkanal eintretendes
Wasser wieder ablaufen kann. In das Luftleitelement kann vorzugsweise ein Gitter auch
einstückig vorhanden sein, welches das Eindringen von Kleintieren verhindert.
[0018] Die Verwendung des vorzugsweise austauschbaren Luftleitelements führt zur Ausbildung
eines genau definierten Luftkanals, der ohne Weiteres gereinigt werden kann.
[0019] Ein flügelrahmenseitig angeordnetes Luftleitelement bildet weiterhin bevorzugt mittels
einer an das Gehäuse ansetzbaren Dichtung den Lüftungskanal aus, wobei die Dichtung
den Luftkanal gegenüber dem zwischen Blend- und Flügelrahmen befindlichen weiten Raum
abdichten kann.
[0020] Weiterhin bevorzugt umfasst das Gehäuse einen zur Aufnahme eines Luftfilters, einer
Membran oder dgl. Filterelements ausgebildeten Filterrahmen. Dieser ist beispielsweise
über eine Rastverbindung mit dem Rest des Gehäuses verbindbar, was eine einfache Handhabung
und eine ebenso einfache Wartung oder einen Ersatz des Filterelements ermöglicht.
Der Filterrahmen kann zusammen mit der Dichtung und gegegebenfalls weiteren Luftleitelementen
ein gemeinsames Luftleitelement ausbilden.
[0021] Weitere Abwandlungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung lassen sich der
nachfolgenden gegenständlichen Beschreibung, den Zeichnungen und den Merkmalen der
Unteransprüche entnehmen.
[0022] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine Querschnittsansicht durch ein Rahmenprofil,
- Fig. 2:
- eine Querschnittsansicht durch ein bearbeitetes Rahmenprofil,
- Fig. 3:
- eine Querschnittsansicht durch ein Rahmenprofil mit eingesetztem Gehäuse,
- Fig. 4:
- eine Ansicht auf ein Gehäuse in einer Schnittansicht,
- Fig. 5:
- eine Ansicht auf das in Fig. 4 gezeigte Gehäuse mit einer veränderten Drehstellung
des Lüfterelements, und
- Fig. 6:
- eine Explosionszeichnung auf einen Rahmen mit einem Gebläse,
- Fig. 7:
- eine Einzelansicht eines ein Gebläse aufweisenden Gehäuses.
[0023] Fig. 1 zeigt eine Querschnittsansicht auf ein Rahmenprofil 2 mit einem Aufnahmeraum
4. Der Aufnahmeraum 4 ist seitlich von Wandungen des Rahmenprofils 2 umgeben und auf
diese Weise geschlossen. Der Aufnahmeraum 4 ist im Ausführungsbeispiel eine Hohlkammer
im Rahmenprofil 2. Der Aufnahmeraum 4 zeigt in der Querschnittsansicht eine unrunde
Querschnittsform. Bei der Aufnahme eines passend ebenfalls unrund gestalteten Gehäuses
8 im Aufnahmeraum kann sich dieses darin nicht drehen. Nicht näher zeichnerisch dargestellt
sind weitere Hohlkammern, die sich im Rahmenprofil 2 befinden können und durch entsprechende
Wandungen voneinander getrennt sind. Auch Nuten zur Aufnahme von Dichtungen, Rastvorsprünge
zum Einrasten von Anbauteilen und dergleichen sind nicht näher dargestellt. Exemplarisch
dargestellt ist ein Steg 6, der beispielsweise als Aufsatzfläche für die Dichtung
eines Fensterflügels dienen könnte, die bei geschlossenem Fenster auf dem Steg 6 aufliegen
würde.
[0024] In Fig. 1 ist mit einer Schrägschraffur angedeutet, welcher Bereich des Rahmenprofils
2 weggefräst werden könnte, um ein Gehäuse mit Lüfterelement in den Aufnahmeraum 4
einsetzen zu können. In Fig. 2 ist das Rahmenprofil 2 in einer Querschnittsansicht
gezeigt, nachdem der in Fig. 1 schraffiert gezeigte Bereich des Rahmenprofils 2 weggefräst
ist. Es ist gut erkennbar, dass nach dem Wegfräsen der schraffierten Bestandteile
in Fig. 1 der Aufnahmeraum 4 geöffnet und gut zugänglich ist.
[0025] In Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht durch ein Rahmenprofil 2 gezeigt, in dessen
Aufnahmeraum 4 nun ein Gehäuse 8 eingesetzt ist. In dem Gehäuse 8 befindet sich ein
Lüfterelement 10, das drehbar im Gehäuse 8 gelagert ist. Das Lüfterelement 10 verfügt
über Lüftungsschlitze 12, die in dessen Wandung an bestimmten Stellen eingebracht
sind. Das Gehäuse 8 verfügt über Lüftungskanäle 14, die den Aufnahmeraum 4 mit der
Außenseite des Gehäuses 8 verbinden. An die Lüftungskanäle 14 können sich je nach
Querschnittsgestaltung des Rahmenprofils 2 noch Luftführungskanäle 16 anschließen,
die den Aufnahmeraum 4 und die Lüftungskanäle 14 bei einer passenden Drehstellung
des Lüfterelements 10 mit dem Innenraum des Gebäudes oder der Außenluft verbinden.
Die Lüftung nach außen kann dabei durch den Rahmen und/oder einen Fenster- oder Türflügel
erfolgen, nähere Details hierzu sind in den beigefügten Zeichnungen nicht enthalten.
[0026] Die Lüftungsschlitze 12 und die Lüftungskanäle 14 können bereits fertig in einem
Gehäuse 8 geschaffen sein, bevor dieses fertig für eine Montage geliefert wird. Im
Rahmenprofil 2 kann ein Luftführungskanal 16 zusammen mit den in Fig. 1 schraffiert
gezeigten Bereichen des Rahmenprofils 2 ausgefräst werden, wenn er nicht schon beim
Extrudieren des Rahmenprofils 2 geschaffen wurde. Bei einer geeigneten Drehstellung
des Lüfterelements 10 ergeben die Lüftungsschlitze 12, Lüftungskanäle 14 und Luftführungskanäle
16 einen Kanal, durch den verbrauchte Luft aus dem Gebäudeinneren nach außen und/oder
Frischluft von außen nach innen durch das Rahmenprofil 2 hindurchtreten kann.
[0027] Bei einem Vergleich der in den Fig. 1 und 3 gezeigten Rahmenprofilquerschnitte wird
deutlich, dass diese trotz des in den Aufnahmeraum 4 eingesetzten Gehäuses 8 in diesem
Bereich eine übereinstimmende Außenkontur aufweisen. Die Außenkontur des Bereiches
mit dem Steg 6 und dessen Umgebung, der in Fig. 1 schraffiert dargestellt ist, findet
sich in vergleichbarer Form in Fig. 3, wobei hier dieser Bereich ein Bestandteil des
Gehäuses 8 ist. In Rahmenprofilen 2, in denen in einem Abschnitt ein Gehäuse 8 eingesetzt
ist, wird zumindest im Abschnitt des entsprechend gestalteten Gehäuses 8 die Außenkontur
des angrenzenden Rahmenprofilquerschnitts fortgesetzt. Nach dem Einsetzen des Gehäuses
8 ergeben sich also aufgrund der Formgestaltung des Gehäuses 8 durchgehende Stege
6, Sicken, Kanten, Nuten, Falze, Rinnen und dergleichen im Rahmenprofil 2, ohne dass
es dazu erforderlich wäre, zusätzliche Leisten am Rahmenprofil 2 zu befestigen.
[0028] Der Steg 6 befindet sich nur im erläuterten Ausführungsbeispiel an der gezeigten
Stelle, der Steg 6 kann auch an anderer Stelle, flacher, höher, breiter oder gar nicht
vorgesehen sein, oder es können mehrere Stege 6 mit gleichem oder unterschiedlichem
Querschnitt vorgesehen sein. Der Steg 6 kann beispielsweise durch eine umlaufende
weiche Dichtung ersetzt werden, wenn dies gewünscht ist. Gleiches gilt für die übrige
Gestaltung und Dimensionierung der Wandungen und Hohlkammern im schraffierten und
dazu benachbarten Bereich des Rahmenprofilquerschnitts. Ein Steg 6 kann so gestaltet
sein, dass eine Schraube oder ein anderes Befestigungsmittel, das in einem dahinter
liegenden Bereich in das Gehäuse 8 oder in das Rahmenprofil 2 eingesetzt wird, wie
es in Fig. 3 angedeutet ist, für einen Benutzer des Rahmens beim normalen Gebrauch
nicht sichtbar ist.
[0029] In Fig. 3 ist erkennbar, dass die zumindest abschnittsweise der Außenkontur des Rahmenprofilquerschnitts
entsprechende Außenkontur des Gehäuses 8 zumindest einem Teil der zur Wandöffnungsfläche
gerichteten Seite des Rahmenprofilquerschnitts entspricht. In Fig. 3 ist als Wandöffnungsfläche
eine Fensterscheibe 18 angedeutet, die von dem Rahmenprofil 2 gehalten ist. Da zwischen
der Fensterscheibe 18 und dem Rahmenprofil 2 üblicherweise noch ein zeichnerisch nicht
dargestellter Flügelrahmen vorhanden ist, wird die Außenkontur des Gehäuses 8 bei
geschlossenem Fenster vom Flügelrahmen verdeckt.
[0030] Anhand der Darstellung in Fig. 3 ist des Weiteren erkennbar, dass anstelle eines
Gehäuses 8 mit einem darin drehbar angeordneten Lüfterelement 10 in dem Aufnahmeraum
4 auch ein Gehäuse 8 mit einer darin aufgerollten Membran eingesetzt sein kann. Die
Membran kann dann durch den Lüftungskanal 14 nach außen geführt werden. In Fig. 3
ist eine Bürstendichtung 22 angedeutet, von der eine Membran 24 gehalten und geführt
ist.
[0031] In Fig. 4 findet sich eine schematische Darstellung eines Gehäuses 8 in einer Gesamt-Schnittansicht.
Im Gehäuse 8 ist das Lüfterelement 10 drehbar gelagert. Im Lüfterelement 10 befinden
sich Lüftungsschlitze 12. Die Lüftungsschlitze 12 sind in gleicher Höhe angeordnet
wie die Lüftungskanäle 14 des Gehäuses 8. In einer Höhe können beabstandet voneinander
mehrere Lüftungsschlitze 12 und/oder Lüftungskanäle 14 in einer unterschiedlichen
Winkellage des kreisförmigen Querschnitts über den Umfang des Lüfterelements 10 und/oder
des Gehäuses 8 verteilt sein, wie das aus Fig. 3 erkennbar ist. Während die Lüftungskanäle
14 durch den festen Einbau des Gehäuses 8 in das Rahmenprofil 2 nicht ortsverlagerbar
sind, können die Lüftungsschlitze 12 ihre räumliche Lage durch eine Verdrehung des
Lüfterelements 10 verändern. Die Verdrehung kann manuell oder motorisch erfolgen,
und die motorische Verstellung kann aufgrund eines einzelnen Bedienbefehls oder von
einer automatischen Steuerung ausgelöst erfolgen.
[0032] In Fig. 4 ist schematisch eine Drehstellung des Lüfterelements 10 gezeigt, in der
im oberen Bereich des Gehäuses 8 der linke Lüftungsschlitz 12 und der linke Lüftungskanal
14 eine gemeinsame Lüftungsöffnung bilden. In gleicher Weise ergibt sich eine gemeinsame
Lüftungsöffnung im unteren Bereich des Gehäuses 8 auf der rechten Seite durch den
übereinstimmenden Lüftungsschlitz 12 mit dem Lüftungskanal 14. Setzt man in Fig. 4
die linke Seite des Gehäuses 8 mit der Außenatmosphäre A gleich und die rechte Seite
mit dem Innenraum I, ergibt sich bei einem Gebläse 20, das die Luft in einer Richtung,
beispielsweise von oben nach unten, befördert, die Zuförderung von Frischluft in den
Innenraum I eines Gebäudes.
[0033] Verdreht man das Lüfterelement 10 in eine Stellung, wie sie in Fig. 5 gezeigt ist,
ergibt sich eine geänderte Paarung von Lüftungsöffnungen, bei der die dem Innenraum
I zugeordnete Lüftungsöffnung nun oben und die der äußeren Atmosphäre A zugeordnete
Lüftungsöffnung nun unten liegt. Bei gleicher Förderrichtung des Gebläses 20 wie in
Fig. 4 ergibt sich durch eine Drehung des Lüfterelements 10 in eine in Fig. 5 gezeigte
Stellung eine Abförderung von Raumluft aus dem Gebäude nach außen.
[0034] Durch eine Drehung des Lüfterelements 10 kann bei der vorgeschlagenen Anordnung von
mehreren Lüftungsöffnungen beiderseits des Gebläses 20 in Längserstreckung des Gehäuses
8 eine Umkehrung der Förderrichtung der beförderten Luft von innen nach außen und
umgekehrt bewirkt werden, ohne dass dazu die Drehrichtung des Gebläses 20 geändert
werden müsste. Das Gebläse 20 kann also auf eine Förderrichtung hin optimiert werden,
was bei den kleinen Abmessungen des Gehäuses 8 und der dadurch begrenzten Luftfördermenge
einen erheblichen Effekt auf die Förderleistung des Gebläses 20 hat. Das Gebläse 20
hat damit auch in beide Förderrichtungen eine identische Förderleistung, wenn die
gemeinsamen Lüftungsöffnungen gleich groß dimensioniert sind. Die Umkehrung der Förderrichtung
ist jedoch nur möglich, wenn die Lüftungsschlitze 12 in einer unterschiedlichen Winkellage
über den Umfang des Lüfterelements 10 verteilt angeordnet sind mit dazwischen liegenden
Abschnitten ohne Wandöffnungen, so dass sich bei einer Verdrehung des Lüfterelements
10 je nach Drehstellung eine unterschiedliche Kombination von gemeinsamen Lüftungsöffnungen
ergibt.
[0035] Sind die Lüftungsschlitze 12 und die Lüftungskanäle 14 so dimensioniert und über
den Umfang des Lüfterelements 10 beziehungsweise des Gehäuses 8 verteilt, dass sich
ausreichend breite Zwischenräume ohne Öffnungen ergeben, kann das Lüfterelement 10
auch in eine Drehstellung verbracht werden, in der sich keine gemeinsamen Lüftungsöffnungen
ergeben. In einer solchen Drehstellung deckt die Wandung des Lüfterelements 10 zumindest
eine Mehrzahl oder alle Lüftungskanäle 14 des Gehäuses 8 von der Innenseite her ab.
Das Lüfterelement 10 und damit auch das Gehäuse 8 sind dadurch gegen einen Luftdurchtritt
abgeschlossen. Der geschlossene Luftraum, der sich innerhalb des Lüfterelements 10
befindet, stellt einen Isolierraum dar, durch den Wärmeverluste nur verzögert nach
außen weitergeleitet werden. Auch Wärme von außen kann durch ein in einer Schließstellung
befindliches Lüfterelement 10 nicht mehr einfach hindurch gelangen. In einer Schließstellung
des Lüfterelements 10 bildet der Aufnahmeraum 4 somit eine von mehreren insbesondere
im Profilquerschnitt von Kunststofffenstern bekannte Isolierkammer.
[0036] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die Abmessungen und die geometrische
Form des Aufnahmeraums 4 und des Gehäuses 8 so genau aufeinander abgestimmt, dass
sich im Einbauzustand des Gehäuses 8 im Aufnahmeraum 4 eine dichtende oder zumindest
nahezu dichtende Anlage der äußeren Oberflächen des Gehäuses 8 an den nach innen weisenden
Oberflächen des Aufnahmeraums 4 ergibt. Dadurch kann auch keine Zugluft außen um das
Gehäuse 8 herum durch den Aufnahmeraum 4 strömen. So kann der Rahmen absolut dicht
geschlossen werden, und Zugluft, Windgeräusche und Energieverluste werden sicher ausgeschlossen.
[0037] In der perspektivischen Ansicht in Fig. 6 ist gut erkennbar, wie die einzelnen Teile
zu einem erfindungsgemäßen Rahmen zusammensetzbar sind. Das Lüfterelement 10 wird
in das Gehäuse 8 eingesetzt, und das Gehäuse 8 kann dann in einen passend ausgefrästen
Abschnitt des Rahmenprofils 2 eingesetzt werden. In den Bereichen des Aufnahmeraums
4 des Rahmenprofils 2, in denen kein Gehäuse 8 eingesetzt ist, kann ein Dämmteil 26
eingesetzt werden. An den Längs- und/oder Stirnseiten des Gehäuses 8 können wie im
Ausführungsbeispiel Nasen 28 überstehen, mit denen das Gehäuse 8 mit dem Rahmenprofil
2 verbindbar ist. In einer Einbaulage des Gehäuses 8 liegen die Nasen 28 auf einer
Wandung des Rahmenprofils 2 auf und können dort mit dem Rahmenprofil 2 verbunden werden,
beispielsweise durch Schrauben oder Nieten.
[0038] Um im Eckbereich von aneinander stoßenden Rahmenprofilen 2 einen ausreichenden Bauraum
zu schaffen, um beispielsweise ein Gehäuse 8 mit einer darin befindlichen Membran
in einen Aufnahmeraum 4 eines quer liegenden Rahmenprofils 2 einlegen zu können, wird
vorgeschlagen, die Dicke eines Rahmenprofils 2 in einem Eckbereich durch Abfräsen
von nach innen hervorstehenden Wandungen oder Stegen zu reduzieren und in einem späteren
Arbeitsgang die reduzierten Teile durch Auflageteile 30 zu ersetzen, so dass zumindest
annähernd oder vollständig die ursprüngliche Umfangskontur wieder hergestellt ist.
[0039] Die vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiele dienen der beispielhaften Erläuterung
der Erfindung, die Erfindung ist keinesfalls auf die Ausführungsbeispiele beschränkt.
Der Fachmann ist dazu in der Lage, die Erfindung für einen Anwendungsfall auf eine
ihm als geeignet erscheinende Weise abzuwandeln.
[0040] In Fig. 7 ist in einer Einzelansicht ein Gehäuse gezeigt, welches mit einem Lüfter
als Funktionseinheit in einen Rahmen, vorzugsweise in einen Blendrahmen einsetzbar
ist. Bei einem ausreichend dimensionierten Flügelrahmen kann das gezeigte Gehäuse
auch in diesen eingesetzt werden. Das gezeigte Gehäuse umfasst zwei Luftleitelemente
32, die einen Lüftungskanal zur Innenseite ausbilden. Zur Außenseite hin ist das Gehäuse
mit einem Filterrahmen 34 versehen, auf dem eine Dichtung 36 angebracht ist. Diese
Dichtung 36 bildet zusammen mit einem nicht gezeigten und im Flügelrahmen angeordneten
Luftleitelement die zur Außenseite weisenden Lüftungskanäle aus. Mit dem Filterrahmen
sind in beiden Kanälen nur angedeutete Filterelemente 38 angeordnet.
[0041] Innenseitig ist ein Gitter 40 auf die beiden Luftleitelemente aufgeklipst, welches
den Abschluss zum Innenraum ausbildet. Mit RJ-45 Steckern 42 wird die Ansteuerung
der Lüfter und deren Versorgung gewährleistet. Um auch mehrere in einem Rahmen über
einander angeordnete Gehäuse 8 versorgen zu können, weist das Gehäuse 8 sowohl an
seiner Ober- als auch an seiner Unterseite entsprechende Verbindungen auf.
1. Gehäuse (8) mit einem darin angeordneten Lüfterelement (10) für den Einsatz in einem
Rahmen in einer Wandöffnung, wobei das Gehäuse (8) und das darin um eine Längsachse
drehbar angeordnete Lüfterelement (10) eine Mehrzahl von Lüftungsöffnungen aufweisen,
die über die Länge des Gehäuses (8) verteilt und in einer entsprechenden Längslage
angeordnet sind, so dass sich bei einer entsprechenden Drehstellung des Lüfterelements
(10) mehrere von den in einer entsprechenden Längslage angeordneten Lüftungsöffnungen
im Gehäuse (8) und dem Lüfterelement (10) gemeinsam gebildete Luftdurchtrittsöffnungen
ergeben, dadurch gekennzeichnet, dass in Längserstreckung des Gehäuses (8) zwischen den Lüftungsöffnungen ein Gebläse (20)
im Innenraum des Lüfterelements (10) angeordnet ist, das nur in einer Richtung Luft
fördert, und dass beiderseits des Gebläses (20) sich Lüftungsöffnungen nach innen
oder außen mit Umkehrung der Richtung je nach Drehung des Lüfterelements (10) ergeben.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zumindest ein zur Ausbildung eines Lüftungskanals an das Gehäuse ansetzbares Luftleitelement
(32).
3. Gehäuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftleitelement (32) mittels einer an das Gehäuse (8) ansetzbaren Dichtung (36)
einen Lüftungskanal ausbildet.
4. Gehäuse nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch einen zur Aufnahme eines Luftfilters, einer Membran oder dgl. Filterelements (38)
ausgebildeten Filterrahmen (34).
5. Rahmen mit einem Gehäuse (B) mit einem darin angeordneten Lüfterelement (10) nach
einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Rahmen zur Verwendung in einer Wandöffnung
vorgesehen ist und einen Rahmenprofilquerschnitt besitzt, der einen Aufnahmeraum (4)
zur Aufnahme des Lüfterelements (10) aufweist, dessen Hauptachse parallel zur Längserstreckung
des Rahmenprofils (2) verläuft, und wobei das Gehäuse (8) eine Außenkontur aufweist,
die zumindest abschnittsweise der Außenkontur des angrenzenden Rahmenprofilquerschnitts
entspricht.
6. Rahmen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den Längs- und/oder Stirnseiten des Gehäuses (8) Nasen (28) überstehen, mit denen
das Gehäuse (8) mit dem Rahmenprofil (2) verbindbar ist.
7. Rahmen nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Rahmen und am Gehäuse (8) korrespondierend geformte ineinander steckbare Steckelemente
ausgebildet sind, durch deren Verbindung rahmenseitige elektrischen und elektronischen
Versorgungsleitungen mit dem Gehäuse (8) und darin befindlichen Komponenten herstellbar
sind.
1. Housing (8) comprising a ventilator element (10) that is arranged therein and is intended
for use in a frame in a wall opening, the housing (8) and the ventilator element (10)
arranged therein so that it can rotate about a longitudinal axis having a plurality
of ventilation openings that are distributed over the length of the housing (8) and
are arranged in a corresponding longitudinal position such that, when the ventilator
element (10) is in a corresponding rotational position, a plurality of air passage
openings result which are together formed in the housing (8) and in the ventilator
element (10) by the ventilation openings, which are arranged in a corresponding longitudinal
position, characterised in that, in the longitudinal extension of the housing (8), a fan (20) is arranged in the
interior space of the ventilator element (10) between the ventilation openings and
only conveys air in one direction, and in that ventilation openings result on both sides of the fan (20) inwardly or outwardly with
a change in direction depending on the rotation of the ventilator element (10).
2. Housing according to claim 1, characterised by at least one air-guiding element (32) that can be placed on the housing in order
to form a ventilation duct.
3. Housing according to claim 2, characterised in that the air-guiding element (32) forms a ventilation duct by means of a seal (36) that
can be placed on the housing (8).
4. Housing according to either claim 2 or claim 3, characterised by a filter frame (34) that is designed to receive an air filter, a membrane or similar
filter element (38).
5. Frame comprising a housing (B) according to any of claims 1 to 4, which has a ventilator
element (10) arranged therein, the frame being provided for use in a wall opening
and having a frame profile cross section that has a receiving space (4) for receiving
the ventilator element (10), the main axis of which extends in parallel with the longitudinal
extension of the frame profile (2), and the housing (8) having an outer contour that
corresponds at least in portions to the outer contour of the adjacent frame profile
cross section.
6. Frame according to claim 5, characterised in that projections (28) protrude on the longitudinal sides and/or end faces of the housing
(8), by means of which the housing (8) can be connected to the frame profile (2).
7. Frame according to either claim 5 or claim 6, characterised in that correspondingly formed plug-in elements that can be plugged into one another are
formed on the frame and on the housing (8), and by being connected, electrical and
electronic power supply lines to the housing (8) and components located therein can
be produced on the frame side.
1. Boîtier (8) dans lequel est disposé un élément d'aération (10) destiné à être inséré
dans un cadre dans une ouverture de paroi, le boîtier (8) et l'élément d'aération
(10), disposé à l'intérieur de façon rotative sur un axe longitudinal, comportent
une pluralité d'ouvertures d'aération qui sont réparties sur la longueur du boîtier
(8) et qui sont disposées dans une position longitudinale correspondante, de sorte
que, dans une position en rotation correspondante de l'élément d'aération (10), on
obtient une pluralité d'ouvertures de passage d'air formées conjointement par les
ouvertures de ventilation, disposées dans une position longitudinale, dans le boîtier
(8) et par l'élément d'aération (10), caractérisé en ce qu'un ventilateur (20) est disposé à l'intérieur de l'élément d'aération (10) dans l'extension
longitudinale du boîtier (8) entre les ouvertures d'aération, lequel ventilateur ne
transporte de l'air que dans un sens, et en ce que, des deux côtés du ventilateur (20), des ouvertures d'aération donnent vers l'intérieur
ou vers l'extérieur par inversion du sens en fonction de la rotation de l'élément
d'aération (10).
2. Boîtier selon la revendication 1, caractérisé par au moins un élément de guidage d'air (32) pouvant être fixé sur le boîtier pour former
un conduit d'aération.
3. Boîtier selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de guidage d'air (32) forme un conduit d'aération au moyen d'une garniture
d'étanchéité (36) pouvant être fixée au boîtier (8).
4. Boîtier selon la revendication 2 ou 3, caractérisé par un cadre de filtre (34) conformé pour recevoir un filtre à air, une membrane ou un
élément filtrant (38) analogue.
5. Cadre comprenant un boîtier (B) dans lequel est disposé un élément d'aération (10)
selon l'une des revendications 1 à 4, le cadre étant prévu pour être utilisé dans
une ouverture de paroi et possédant une section transversale de profilé de cadre qui
comporte un espace de réception (4) destiné à recevoir l'élément d'aération (10) dont
le grand axe est parallèle à l'extension longitudinale du profilé de cadre (2) et
le boîtier (8) présente un contour extérieur qui correspond au moins par endroits
au contour extérieur de la section transversale adjacente du profilé de cadre.
6. Cadre selon la revendication 5, caractérisé en ce que des ergots (28) font saillie au niveau des côtés longitudinaux et/ou frontaux du
boîtier (8), lesquels permettent de relier le boîtier (8) au profilé de cadre (2).
7. Cadre selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que des éléments enfichables, de formes correspondantes et pouvant s'enficher les uns
dans les autres, sont formés au niveau du cadre et du boîtier (8) et la liaison de
ces éléments enfichables permettent de relier des lignes d'alimentation électriques
et électroniques côté cadre au boîtier (8) et à des composants se trouvant à l'intérieur.