[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltsmikrowellengerät, aufweisend einen mikrowellenbeaufschlagbären
Garraum und mindestens eine Mikrowellen-Resonanzdichtung zum mikrowellendichten Abdichten
des Garraums. Die Erfindung betrifft ferner ein Einsatzgerät zum Einsatz in einem
mikrowellenbeaufschlagbaren Garraum, der mit mindestens einer Mikrowellen-Resonanzdichtung
mikrowellenabdichtbar ist, wobei das Einsatzgerät einen fernabfragbaren Transponder
aufweist und der Transponder mit mindestens einem Sensor gekoppelt ist und mindestens
eine Antenne aufweist. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Auslesen von
Daten mindestens eines innerhalb eines mikrowellendichten Garraums angeordneten Sensors,
wobei der Garraum mindestens eine Mikrowellen-Resonanzdichtung aufweist.
[0002] Für Backöfen sind Kerntemperaturfühler oder Bratenthermometer bekannt, welche über
ein hitzebeständiges Kabel mit einem außerhalb eines Garraums anzuordnenden Sender
verbunden sind. Der Sender kann über Funk mit einer tragbaren Anzeigeeinheit (Empfänger)
kommunizieren, insbesondere für eine Übertragung der durch das Bratenthermometer abgefühlten
Kerntemperatur. Es ist bekannt, dass der Sender und die tragbare Anzeigeeinheit auf
eine Funkfrequenz von 433 MHz und einer Funkreichweite von bis zu 30 Meter kommunizieren
können. Der Sender und die tragbare Anzeigeeinheit sind jeweils batteriebetrieben.
[0003] Es sind ferner Backöfen mit einer in dem Garraum fest installierten Antenne bekannt,
um Funksignale eines mit einem passenden Sender ausgerüsteten Bratenthermometers zu
empfangen. Die Antenne ist über ein durch eine Backofenmuffel geführtes Kabel mit
einer Auswerte-und/oder Anzeigeeinheit verbunden.
[0004] Für Mikrowellengeräte sind solche Methoden jedoch nicht nutzbar, da durch die Kabel
und zugehörigen Kabelöffnungen Mikrowellen aus dem Garräum auskoppeln können und so
eine Mikrowellendichtigkeit des Garraums im Betrieb beeinträchtigen würden. Eine Gargerätemuffel
und eine die Gargerätemuffel frontseitig verschließbare Gargerätetür sind typischerweise
elektrisch leitend und für Strahlung breitbandig nicht durchlässig.
[0005] US 4,518,839 offenbart eine Hochfrequenzheizvorrichtung zum Detektieren einer Innen-temperatur
eines Objektes, das sich in einer Heizkammer befindet, als auch zum Steuern einer
Erwärmung davon, wobei die Temperaturänderung des Objektes als eine Änderung des Widerstandswerts
eines Thermistors abgefühlt wird. Die Widerstandsänderung wird in eine Änderung einer
Oszillationsfrequenz eines Oszillators umgewandelt und mit Ultraschall als Medium
übertragen. Die Stromversorgung für die Senderschaltung wird dadurch bereitgestellt,
dass die Hochfrequenz, mit welcher die Heizkammer zum Erhitzen des Objektes erfüllt
ist, durch eine Antenne empfangen und durch eine Diode gleichgerichtet wird. Auf der
Empfangsseite, werden die Ultraschallwellen wird als ein Temperatursignal des Objektes
aufgenommen und durch einen Mikrocomputer verarbeitet, so dass die Temperatur des
Objektes zur Heizungssteuerung detektiert wird.
[0006] Es ist die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Möglichkeit zum Auslesen von Daten aus
einem mikrowellendichten Garraum bereitzustellen.
[0007] Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte
Ausführungsformen sind insbesondere den abhängigen Ansprüchen entnehmbar.
[0008] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Haushaltsmikrowellengerät, aufweisend einen mikrowellenbeaufschlagbaren
Garraum, und mindestens eine Mikrowellen-Resonanzdichtungin Form einer Lambda/4-Türfalle
(λ/4-Falle) zum mikrowellendichten Abdichten des Garraums. Mikrowellen-Resonanzdichtungen
sind als Mikrowellendichtungen zur Abdichtung eines Spalts zwischen einer Gargerätemuffel
und einer die Gargerätemuffel frontseitig verschließbaren Gargerätetür bekannt. Das
Haushaltsmikrowellengerät weist ferner ein außerhalb des Garraums angeordnetes Lesegerät
zur funkbasierten Kommunikation durch die mindestens eine Lambda/4-Türfalle hindurch
in den Garraum hinein auf. Dabei wird ausgenutzt, dass die Mikrowellen-Resonanzdichtung
für die in den Garraum eingebrachte Mikrowellenstrahlung eine hochwirksame Abschirmung
darstellt, für Strahlung außerhalb der in den Garraum eingebrachten Mikrowellenstrahlung
jedoch eine weit geringere Abschirmung zeigt. So ist es möglich, auf einer Frequenz,
die einen ausreichenden Frequenzabstand von der Mikrowellenfrequenz aufweist, durch
die Mikro-wellen-Resonanzdichtung hindurch per Funkstrahlung zu kommunizieren. Das
Lesegerät ist außerhalb des Garraums so angeordnet, dass aus dem Garraum austretende
Funkstrahlung empfangbar ist. Dadurch wird eine drahtlose Abfrage von innerhalb des
mikrowellenbeaufschlagbaren Garraums befindlichen Sensoren unter Beibehaltung einer
Mikrowellendichtigkeit des Mikrowellengeräts ermöglicht. Ferner ist eine Antenne des
Lesegeräts außerhalb des Garraums hinter der Lambda/4-Türfalle angeordnet ist. Dies
weist den Vorteil auf, dass eine Gargerätemuffel nicht modifiziert zu werden braucht.
[0009] Es ist eine Ausgestaltung, dass das Lesegerät ein Transponder-Lesegerät ist. Das
Lesegerät ist somit zur Aussendung eines Auslesesignals in den Garraum eingerichtet
und angeordnet, wo das Auslesesignal von einem Transponder empfangen und mit Information
verknüpft (z.B: moduliert) wieder ausgesendet wird. Das von dem Transponder ausgesandte
Signal wird von dem Transponder-Lesegerät wieder empfangen und ggf. zum Auslesen der
Information verarbeitet. Das Transponder-Lesegerät kann dazu insbesondere mit einer
kombinierten Sende/Empfangsantenne ausgerüstet sein. Das Transponder-Lesegerät kann
insbesondere einen frequenzmodulierten Dauerstrichsender (FMCW) aufweisen.
[0010] Der Transponder kann beispielsweise eine temperaturfeste RFID-Einheit sein, welche
mit mindestens einem Sensor gekoppelt ist, z.B. einem Temperatursensor. Der Transponder
verknüpft das von dem Transponder-Lesegerät empfangene Auslesesignal mit Messsignalen
oder Messdaten des mindestens einen Sensors. Der Transponder kann fest in dem Garraum
verbaut sein oder einen Teil eines wahlweise in den Garraum einbringbaren und daraus
herausnehmbaren Einsatzgeräts darstellen.
[0011] Alternativ kann das Lesegerät ein reiner Empfänger sein, welcher Funksignale aus
dem Garraum empfängt. Der mit dem Lesegerät zusammenarbeitende mindestens eine Sender
eines Einsatzgeräts ist dann insbesondere ein autonom oder kabellos arbeitender Sender,
z.B. ein batteriebetriebener Sender oder ein "Energy Harvesting"-Sender.
[0012] Es ist noch eine Ausgestaltung, dass mindestens eine Antenne des Lesegeräts außerhalb
des Garraums hinter einer Mikrowellen-Resonanzdichtung in Form eines Fensters, insbesondere
Lambda/4-Fensters, angeordnet ist, wobei das Fenster in einer den Garraum begrenzenden,
üblicherweise mikrowellendichten Gargerätemuffel eingebracht ist, insbesondere in
einer Rückwand der Gargerätemuffel. Dadurch ist die Antenne für einen Benutzer nicht
einsehbar. Ferner kann eine Position der mindestens einen Antenne und der Mikrowellen-Resonanzdichtung
einfach an einer gewünschten, insbesondere auf eine Signalübertragung hin optimierten,
Position platziert werden, was eine verbesserte Kommunikation und/oder Ausnutzung
eines Bauraums ermöglicht.
[0013] Es ist auch eine Ausgestaltung, dass das Lesegerät auf einer Frequenz in einem Bereich
von 433 MHz arbeitet (sendet oder sendet und empfängt). Diese Frequenz weist einen
ausreichenden Frequenzabstand zu den häufig verwendeten Mikrowellenfrequenzen von
2,4555 GHz und 915 MHz auf und liegt in einem nutzbaren ISM-Band (ISM-A von 433,05
MHz bis 434,79 MHz). Jedoch kann das Lesegerät auch auf einer Frequenz empfangen und
ggf. senden, welche oberhalb der verwendeten Mikrowellenfrequenz liegt.
[0014] Es ist ferner eine Ausgestaltung, dass das Haushaltsmikrowellengerät ein Backofen/Mikrowellen-Kombinationsgerät
ist.
[0015] Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Einsatzgerät zum Einsatz in einem mikrowellenbeaufschlagbaren
Garraum, wobei der Garraum mit mindestens einer Mikrowellen-Resonanzdichtung mikrowellenabdichtbar
ist, das Einsatzgerät einen fernabfragbaren Transponder aufweist und der Transponder
mit mindestens einem Sensor gekoppelt ist und mindestens eine Antenne aufweist. Der
Antenne ist ein Mikrowellen filterndes (und die Funksignale durchlassendes) Filter
nachgeschaltet, um eine Beschädigung des Transponders durch die Mikrowellenstrahlung
zu verhindern. Das Filter kann insbesondere ein Tiefpassfilter sein, dessen Grenzfrequenz
unterhalb der Frequenz der Mikrowellenstrahlung liegt. Wird die Kommunikation des
Transponders auf einer Frequenz durchgeführt, welche oberhalb der Mikrowellenfrequenz
liegt, kann insbesondere ein Hochpassfilter als das Filter eingesetzt werden. Das
Filter kann auch ein für die Funkfrequenz(en) durchlässiges, aber für die Mikrowellen
sperrendes Bandpassfilter sein.
[0016] Alternativ kann das Einsatzgerät anstelle des fernabfragbaren Transponders einen
energieautonomen Sender aufweisen, welcher z.B. batteriebetrieben ist oder ein Energy
Harvesting-Sender ist.
[0017] Es ist eine Ausgestaltung, dass der mindestens eine Sensor einen Temperatursensor,
einen Feuchtesensor und/oder einen Drucksensor aufweist. Der Transponder (oder jegliche
andere Sensoren) kann dann eine Temperaturinformation, Feuchteinformation bzw. Druckinformation
aus dem mikrowellenbeaufschlagbaren Garraum aussenden.
[0018] Es ist eine spezielle Ausgestaltung, dass der mindestens eine Sensor einen Temperatur-sensor
aufweist und das Einsatzgerät ein Kerntemperaturfühler ist. Andere Einsatzgeräte können
beispielsweise Dampfgareinsätze (mit einem Feuchtesensor und ggf. einem Temperatursensor)
und/oder Druckgareinsätze (mit einem Drucksensor und ggf. einem Temperatursensor)
umfassen.
[0019] Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Verfahren zum Auslesen von Daten mindestens
eines innerhalb eines mikrowellendichten Garraums angeordneten Sensors, wobei der
Garraum mindestens eine Mikrowellen-Resonanzdichtung in Form einer Lambda/4-Türfalle
aufweist. Die Daten werden mittels Funksignalen übertragen, welche durch die mindestens
eine in Form einer Lambda/4-Türfalle hindurchlaufen.
[0020] Das Verfahren kann insbesondere ein Fernauslesen eines in dem Garraum befindlichen
Funksender, insbesondere Transponders, umfassen.
[0021] Das Verfahren kann allgemein analog zu den oben beschriebenen Vorrichtungen ausgebildet
werden.
[0022] In den folgenden Figuren wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen schematisch
genauer beschrieben. Dabei können zur Übersichtlichkeit gleiche oder gleichwirkende
Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sein.
- Fig.1
- zeigt als Schnittdarstellung in Seitenansicht ein Haushaltsmikrowellengerät gemäß
einer ersten Ausführungsform; und
- Fig.2
- zeigt als Schnittdarstellung in Seitenansicht ein Haushaltsmikrowellengerät gemäß
einer zweiten Ausführungsform.
[0023] Fig.1 zeigt als Schnittdarstellung in Seitenansicht ein Haushaltsmikrowellengerät 1 in
Form eines kombinierten Back-/Mikrowellen-Ofens, welcher einen mikrowellenbeaufschlagbaren
Garraum 2 aufweist. Der Garraum 2 wird durch eine elektrisch leitfähige Gargerätemuffel
3 aus Edelstahl und eine die Gargerätemuffel 3 frontseitig verschließende, mikrowellendichte
Gargerätetür 4 begrenzt. Das Haushaltsmikrowellengerät 1 weist zur Behandlung von
in dem Garraum 2 befindlichen Speisen S eine außerhalb des Garraums 2 angeordnete
Oberhitze 5 und Unterhitze 6 auf. Zur Erzeugung von Mikrowellen der Frequenz 2,455
GHz ist im Bereich einer Decke der Gargerätemuffel 3 ein Magnetron 7 vorhanden. Der
im geschlossenen Zustand der Gargerätetür 4 zur der Gargerätemuffel 3 auftretende
Spalt 8 wird mittels einer Resonanztürdichtung in Form einer Lambda/4-Falle 9 mikrowellendicht
abgedichtet.
[0024] Das Haushaltsmikrowellengerät 1 weist ferner ein außerhalb des Garraums 2 angeordnetes
Lesegerät 10 in Form eines Transponder-Lesegeräts zur funkbasierten Kommunikation
durch die Lambda/4-Falle 9 hindurch in den Garraum 2 hinein auf. Eine Antenne 11 des
Lesegeräts 10 ist dazu außerhalb des Garraums 2 unmittelbar hinter der Lambda/4-Falle
9 angeordnet. Das Lesegerät 10 sendet über die Antenne 11 in regelmäßigen Abständen
oder kontinuierlich Funksignale aus, insbesondere auf oder im Bereich von 433 MHz.
Die Verwendung des Bereichs von 433 MHz ermöglicht die Durchdringung der Lambda/4-Falle
9, da die Lambda/4-Falle 9 auf eine Abschirmung der Mikrowellenstrahlung im Bereich
von 2,455 GHz hin optimiert ist, aber Funksignale bei ca. 433 MHz, ggf. gedämpft,
hindurchlässt.
[0025] Die Funksignale können insbesondere frequenzmoduliert sein. Die Antenne 11 ist auch
zum Empfang von Funksignalen aus dem Garraum 2 auf der gleichen Frequenz oder Frequenzbereich
vorgesehen.
[0026] In dem Garraum 2 ist eine Speise S untergebracht, welche mittels Mikrowellen behandelt
werden kann. In der Speise S, z.B. Geflügel oder Braten, steckt ein Einsatzgerät in
Form eines Kerntemperaturfühlers 12. Der Kerntemperaturfühler 12 weist einen Temperatur-sensor
oder -fühler 13 an einem in die Speise S eingesteckten Dorn 14 auf. Der Kemtemperaturfühler
12 weist ferner einen fernabfragbaren Transponder 15 auf, welcher mit dem Temperatursensor
13 gekoppelt ist. Der Transponder 15 kann von dem Lesegerät 10 ausgesandte Funksignale
empfangen, mit von dem Temperatursensor 13 erzeugter Information (z.B. einer abgefühlten
Temperatur oder einen damit zusammenhängenden Wert) verknüpfen, z.B. modulieren, und
dann wieder abstrahlen. Das von dem Transponder 15 abgestrahlte, die Temperaturinformation(en)
enthaltende, Funksignal läuft durch die Lambda/4-Falle 9 hindurch zu der Antenne 11
des Lesegeräts 10 zurück. In dem Lesegerät 10 kann die Temperaturinformation(en) aus
dem zurückgesandten Funksignal extrahiert werden und an eine zentrale Steuereinheit
16 des Haushaltsmikrowellengeräts 1 weitergeleitet werden, beispielsweise für eine
Steuerung einer Heizleistung und/oder Heizdauer, wie durch die strichgepunkteten Pfeile
angedeutet..
[0027] Damit der Transponder 15 während eines Mikrowellenbetriebs nicht gestört oder zerstört
wird, ist einer Antenne 17 des Transponders 15 ein Mikrowellen filterndes Filter 18,
insbesondere Tiefpassfilter, nachgeschaltet, welches die Mikrowellen blockiert.
[0028] Fig.2 zeigt als Schnittdarstellung in Seitenansicht ein Haushaltsmikrowellengerät
19 gemäß einer zweiten Ausführungsform. Bei dem Haushaltsmikrowellengerät 19 ist die
Antenne 11 des Lesegeräts 10 außerhalb des Garraums 2 hinter einer Mikrowellen-Resonanzdichtung
in Form eines mikrowellendichten, aber für die Funkssignale durchlässigen Fensters
20 angeordnet. Das Fenster 20 ist hier in einer Rückwand 21 der ansonsten bis aus
einen Bereich an dem Magnetron 7 strahlungsundurchlässigen Gargerätemuffel 3 eingebracht.
[0029] Diese Ausführungsform weist den Vorteil auf, dass das Fenster 20 an einer zur Kommunikation
in den Garraum 2 hin optimierten Position angebracht werden kann, z.B. bezüglich einer
Höhe und/oder zentralen Position, z.B auch in einer Seitenwand der Gargerätemuffel
usw. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass für die Antenne 11 ein ausreichender
Bauraum zur Verfügung steht und ggf. in unmittelbarer Nähe des restlichen Lesegeräts
10 angebracht sein kann. Auch ist die Antenne 11 nicht sichtbar.
[0030] Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele
beschränkt. So können Merkmale der verschiedenen Ausführungsbeispiele kombiniert werden.
[0031] Beispielsweise kann das Lesegerät 10 mit mehreren Antennen gekoppelt sein.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Haushaltsmikrowellengerät
- 2
- Garraum
- 3
- Gargerätemuffel
- 4
- Gargerätetür
- 5
- Oberhitze
- 6
- Unterhitze
- 7
- Magnetron
- 8
- Spalt
- 9
- Lambda/4-Falle
- 10
- Lesegerät
- 11
- Antenne des Lesegeräts
- 12
- Kerntemperaturfühler
- 13
- Temperaturfühler
- 14
- Dorn
- 15
- Transponder
- 16
- Steuereinheit
- 17
- Antenne des Transponder
- 18
- Filter
- 19
- Haushaltsmikrowellengerät
- 20
- Fenster
- 21
- Rückwand
- S
- Speise
1. Haushaltsmikrowellengerät (1; 19), aufweisend einen mikrowellenbeaufschlagbaren Garraum
(2) und ein außerhalb des Garraums (2) angeordnetes Lesegerät (10) zur Kommunikation
in den Garraum (2), wobei das Lesegerät (10) zur funkbasierten Kommunikation in den
Garraum (2) eingerichtet ist, und aufweisend mindestens eine Mikrowellen-Resonanzdichtung
(9; 20) in Form einer Lambda/4-Türfalle (9) zum mikrowellendichten Abdichten des Garraums
(2),
dadurch gekennzeichnet, dass
das Lesegerät (10) zur funkbasierten Kommunikation durch die mindestens eine Lambda/4-Türfalle
(9) hindurch eingerichtet ist und dazu eine Antenne (11) des Lesegeräts (10) außerhalb
des Garraums (2) hinter der Lambda/4-Türfalle (9) angeordnet ist.
2. Haushaltsmikrowellengerät (1; 19) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lesegerät (10) ein Transponder-Lesegerät ist.
3. Haushaltsmikrowellengerät (19) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Antenne (11) des Lesegeräts (10) außerhalb des Garraums (2) hinter
einer Mikrowellen-Resonanzdichtung in Form eines Fensters (20) angeordnet ist, wobei
das Fenster (20) in einer den Garraum (2) begrenzenden Gargerätemuffel (3) eingebracht
ist, insbesondere in einer Rückwand (21) der Gargerätemuffel (3).
4. Haushaltsmikrowellengerät (1; 19) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lesegerät (10) auf einer Frequenz in einem Bereich von 433 MHz arbeitet.
5. Haushaltsmikrowellengerät (1; 19) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltsmikrowellengerät (1; 19) ein Backofen/Mikrowellen-Kombinationsgerät
ist.
6. Verfahren zum Auslesen von Daten mindestens eines innerhalb eines mikrowellendichten
Garraums (2) angeordneten Sensors, wobei der Garraum (2) mindestens eine Mikrowellen-Resonanzdichtung
(9) in Form einer Lambda/4-Türfalle (9) aufweist und die Daten mittels Funksignalen
übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Funksignale durch die mindestens eine Lambda/4-Türfalle (9) hindurchlaufen.
1. Domestic microwave appliance (1; 19), having a cooking chamber (2) to which microwaves
can be applied and a read device (10) arranged outside the cooking chamber (2) for
communication into the cooking chamber (2), wherein the read device (10) is designed
for radio-based communication into the cooking chamber (2), and having at least one
microwave resonance seal (9; 20) in the form of a λ/4 door handle (9) for sealing
the cooking chamber (2) against microwaves,
characterised in that
the read device (10) is designed for radio-based communication through the at least
one λ/4 door handle (9) and for this purpose an antenna (11) of the read device (10)
is arranged outside the cooking chamber (2) behind the λ/4 door handle (9).
2. Domestic microwave appliance (1; 19) according to claim 1, characterised in that the read device (10) is a transponder read device.
3. Domestic microwave appliance (19) according to one of the preceding claims, characterised in that at least one antenna (11) of the read device (10) is arranged outside the cooking
chamber (2) behind a microwave resonance seal in the form of a window (20), wherein
the window (20) is introduced in a cooking appliance muffle (3) delimiting the cooking
chamber (2), in particular in a rear wall (21) of the cooking appliance muffle (3).
4. Domestic microwave appliance (1; 19) according to one of the preceding claims, characterised in that the read device (10) operates on a frequency in a region of 433 MHz.
5. Domestic microwave appliance (1; 19) according to one of the preceding claims, characterised in that the domestic microwave appliance (1; 19) is a combined oven/microwave appliance.
6. Method for reading out data of at least one sensor arranged inside a cooking chamber
(2) sealed against microwaves, wherein the cooking chamber (2) has at least one microwave
resonance seal (9) in the form of a λ/4 door handle (9) and the data is transmitted
by means of radio signals, characterised in that the radio signals pass through the at least one λ/4 door handle (9).
1. Appareil ménager à micro-ondes (1 ; 19) présentant un espace de cuisson (2) pouvant
être chargé en micro-ondes et un appareil de lecture (10) disposé à l'extérieur de
l'espace de cuisson (2) pour la communication dans l'espace de cuisson (2), l'appareil
de lecture (10) étant configuré pour la communication basée radio dans l'espace de
cuisson (2), et présentant au moins un joint de résonance aux micro-ondes (9 ; 20)
en forme de clenche lambda/4 (9) pour étanchéifier l'espace de cuisson (2) de manière
étanche aux micro-ondes,
caractérisé en ce que
l'appareil de lecture (10) est configuré pour la communication basée radio au moyen
de l'au moins une clenche lambda/4 (9) et en ce qu'à cet effet une antenne (11) de l'appareil de lecture (10) est disposée à l'extérieur
de l'espace de cuisson (2) derrière la clenche lambda/4 (9).
2. Appareil ménager à micro-ondes (1 ; 19) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'appareil de lecture (10) est un appareil de lecture à transpondeur.
3. Appareil ménager à micro-ondes (19) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins une antenne (11) de l'appareil de lecture (10) est disposée à l'extérieur
de l'espace de cuisson (2) derrière un joint de résonance aux micro-ondes sous forme
d'une fenêtre (20), la fenêtre (20) étant placée dans un moufle (3) d'appareil de
cuisson délimitant l'espace de cuisson (2), notamment dans une paroi arrière (21)
du moufle (3) d'appareil de cuisson.
4. Appareil ménager à micro-ondes (1 ; 19) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de lecture (10) travaille sur une fréquence située dans une gamme de 433
MHz.
5. Appareil ménager à micro-ondes (1 ; 19) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'appareil ménager à micro-ondes (1 ; 19) est un appareil combiné four/micro-ondes.
6. Procédé de lecture de données d'au moins un capteur disposé à l'intérieur d'un espace
de cuisson (2) étanche aux micro-ondes, l'espace de cuisson (2) présentant au moins
un joint de résonance aux micro-ondes (9) sous forme d'une clenche lambda/4 (9) et
les données étant transmises au moyen de signaux radio, caractérisé en ce que les signaux radio traversent l'au moins une clenche lambda/4 (9).