(19)
(11) EP 2 557 235 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
10.08.2016  Patentblatt  2016/32

(21) Anmeldenummer: 12004285.8

(22) Anmeldetag:  05.06.2012
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E02F 3/96(2006.01)
E02F 3/40(2006.01)

(54)

Anbaugerät; Verfahren zur Aufnahme von auf einem Boden gelagerten Schüttgut

Attachment; method for receiving bulk material stored on a floor

Élément auxiliaire ; procédé destiné à la réception de marchandises en vrac stockées au sol


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 08.07.2011 DE 102011106991

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
13.02.2013  Patentblatt  2013/07

(73) Patentinhaber: Bertram, Christian
39343 Hakenstedt (DE)

(72) Erfinder:
  • Bertram, Christian
    39343 Hakenstedt (DE)

(74) Vertreter: Patentanwälte Schuster, Müller & Partner mbB 
Patentanwälte Wiederholdstrasse 10
70174 Stuttgart
70174 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-88/03200
FR-A1- 2 516 566
US-A- 3 922 745
DE-U1-202011 004 272
JP-A- S5 941 533
US-B1- 6 269 560
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Stand der Technik



    [0001] Die Erfindung geht aus von einem Anbaugerät für einen Schlepper-Frontlader, einen Teleskoplader, einen Radlader, einen Hoflader odgl., insbesondere eine Schaufel, nach der Gattung des Anspruchs 1, und von einem Verfahren zur Aufnahme von auf einem Boden gelagerten Schüttgut, nach der Gattung des Anspruchs 10, wobei zu den Schüttgütern insbesondere Getreide, Granulate, Pellets odgl. gezählt werden.

    [0002] Anbaugeräte, insbesondere Schaufeln, werden schon seit langem eingesetzt, um ein auf dem Boden befindliches Schüttgut durch eine Ladeöffnung in einen Laderaum aufzunehmen. Anbaugeräte, insbesondere Schaufeln, werden schon seit langem eingesetzt, um ein auf dem Boden befindliches Schüttgut durch eine Ladeöffnung in einen Laderaum aufzunehmen. Des Weiteren gibt es Anbaugeräte, die mit Zusatzgeräten kombiniert sind, um die Einsatzmöglichkeiten zu erweitern. In der Gebrauchsmusterschrift DE 20 2011 004 272 U1 wird ein Fahrzeug mit einem an einem Hubrahmen angeordneten Anbaugerät beschrieben, das einer Graderschar eingesetzt wird, In der USamerikanischen Patentschrift US 3,922,745 A wird eine Bürste beschrieben, die seitlich an der Außenwandung einer Schaufel angeordnet ist, so dass durch die Bewegung der Schaufel, die Bürste führbar ist. In der japanischen Offenlegungsschrift JP 59041533 A wird eine Schaufel beschrieben, an deren hinteren Seite ein spitzes Teil angeordnet ist, das bei der Rückwärtsfahrt zum Aufreißen der Bodenoberfläche dient.

    [0003] Die Entleerung des Laderaums findet durch ein nach unten Kippen der Schaufel statt. Zur Befüllung wird die Schaufel, die, insbesondere mittels einer Hydraulik, auf den Boden absenkbar und von diesem anhebar ist, in das Schüttgut verfahren. Nachteilig ist hierbei, dass es selbst bei auf dem Boden abgesenkter Schaufel nicht auszuschließen ist, dass zumindest ein Teil des aufzunehmenden Schüttgutes auf dem Boden verbleibt, so dass durch eine Überfahrt durch den Schlepper, den Teleskoplader, den Radlader, den Hoflader odgl. das verbliebene Schüttgut beschädigt und/oder verunreinigt wird.

    [0004] Um den Laderaum noch besser nutzen zu können, gibt es Schaufeln, die zusätzlich, insbesondere mittels einer Hydraulik, zur vollständigeren Befüllung nach oben gekippt werden können, so dass das aufgenommene Schüttgut auf dem Laderaum angehäuft werden kann. Neben dem oben genannten Nachteil ist es nicht auszuschließen, dass durch den Kippvorgang Schüttgut seitlich oder an der dem Schlepper, dem Teleskoplader, dem Radlader, den Hoflader odgl. zugewandten Seite der Schaufel aus dem Laderaum herausrieselt, so dass für dieses auf den Boden fallende Schüttgut ebenfalls die Gefahr einer Beschädigung und/oder Verunreinigung durch eine Überfahrt durch den Schlepper, den Teleskoplader, den Radlader, den Hoflader odgl. besteht.

    Die Erfindung und ihre Vorteile



    [0005] Das erfindungsgemäße Anbaugerät für einen Schlepper-Frontlader, einen Teleskoplader, einen Radlader, einen Hoflader odgl., insbesondere eine Schaufel, mit dem kennzeichnenden Merkmal des Anspruchs 1, und das erfindungsgemäße Verfahren zur Aufnahme von auf einem Boden gelagerten Schüttgut, mit dem kennzeichnenden Merkmal des Anspruchs 9, haben demgegenüber den Vorteil, dass das Anbaugerät eine Reinigungsvorrichtung aufweist, die an einer der Ladeöffnung, die eine Außenwandung aufweist, abgewandten Seite der Außenwandung des Laderaumes angeordnet ist, so dass auf dem Boden befindliches Schüttgut zumindest teilweise vor der Reinigungsvorrichtung her und/oder von dieser zur Seite befördert wird, um es vor einer Überfahrt durch den Schlepper, den Teleskoplader, den Radlader, den Hoflader odgl. zu schützen.

    [0006] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Anbaugerätes ist die Reinigungsvorrichtung beweglich an dem Anbaugerät angeordnet.

    [0007] Nach einer diesbezüglichen vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Anbaugerätes schränkt mindestens ein Begrenzungsmittel die Beweglichkeit der Reinigungsvorrichtung ein.

    [0008] Nach einer diesbezüglichen vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Anbaugerätes erstreckt sich die Reinigungsvorrichtung mindestens über die volle Anbaugerätebreite. Denkbar ist auch, dass die Reinigungsvorrichtung nur beispielsweise vor den Reifen oder Raupenketten des Schleppers, des Teleskopladers, des Radladers, des Hofladers odgl. angeordnet ist.

    [0009] Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Anbaugerätes ist die Reinigungsvorrichtung in Bezug auf eine Geradeausfahrt des Schleppers, des Teleskopladers, des Radladers, des Hofladers odgl. zumindest teilweise schräg ausgerichtet.

    [0010] Nach einer zusätzlichen diesbezüglichen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Anbaugerätes ist die Reinigungsvorrichtung ein Besen, ein Räumschild, eine Gummilippe oder eine rotierende Bürste, insbesondere eine mechanisch oder elektrisch angetriebene Bürste. Dadurch kann das erfindungsgemäße Anbaugerät beispielsweise auch zum Hofkehren oder Schneeräumen eingesetzt werden.

    [0011] Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Anbaugerätes ist die Reinigungsvorrichtung an der dem Schlepper, dem Teleskoplader, dem Radlader, dem Hoflader odgl. zugewandten Seite des Anbaugerätes angeordnet.

    [0012] Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Anbaugerätes ist die Reinigungsvorrichtung vor einem Rad des Schleppers, des Teleskopladers, des Radladers, des Hofladers odgl. angeordnet.

    [0013] Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Anbaugerätes weist die Reinigungsvorrichtung je nach Stellung des Anbaugerätes eine Bodenberührung auf. Die Stellung des Anbaugerätes kann durch dessen Anheben bzw. Absenken und/oder durch dessen Kippen beeinflusst werden.

    [0014] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Aufnahme von auf einem Boden gelagerten Schüttgut mittels eines Anbaugerätes für einen Schlepper-Frontlader, einen Teleskoplader, einen Radlader, einen Hoflader odgl., insbesondere mittels einer Schaufel, wobei das zur Aufnahme des Schüttgutes in das Schüttgut bewegbare Anbaugerät eine Ladeöffnung zur Aufnahme eines Guts in einen Laderaum aufweist und das Anbaugerät auf den Boden absenkbar und von dem Boden abhebbar ist und die Ladeöffnung zur Entleerung nach unten oder die Ladeöffnung zur Entleerung nach unten und zur vollständigeren Befüllung nach oben gekippt werden kann und durch eine Absenkung des Anbaugerätes und/oder durch ein nach oben Kippen der Ladeöffnung eine Reinigungsvorrichtung mit dem Boden in Wirkverbindung gebracht wird, so dass in Fahrtrichtung auf dem Boden befindliches Schüttgut zumindest teilweise vor der Reinigungsvorrichtung her und/oder von dieser zur Seite befördert wird, um es vor einer Überfahrt durch den Schlepper, den Teleskoplader, den Radlader, den Hoflader odgl. zu schützen, wird als Anbaugerät ein Anbaugerät gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 eingesetzt.

    [0015] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung entnehmbar.

    Zeichnung



    [0016] Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1 bis 3
    Ansichten eines erfindungsgemäßen Anbaugerätes in einem angehobenen Zustand,
    Fig. 4 und 5
    Ansichten eines erfindungsgemäßen Anbaugerätes in einem abgesenkten Zustand,
    Fig. 6
    eine Seitenansicht einer Reinigungsvorrichtung eines erfindungsgemäßen Anbaugerätes und
    Fig. 7
    eine Draufsicht einer Reinigungsvorrichtung gemäß Fig. 6 eines erfindungsgemäßen Anbaugerätes.

    Beschreibung des Ausführungsbeispiels



    [0017] Die Fig. 1 bis 3 zeigen Ansichten eines erfindungsgemäßen Anbaugerätes 1 in einem angehobenen Zustand. Das Anbaugerät 1, weist eine Ladeöffnung 2 auf, durch die ein durch eine Außenwandung 3 begrenzter Laderaum zugänglich ist. Mittels einer Verbindungsvorrichtung 4 ist das Anbaugerät 1 an einem Teleskoplader 5 angeordnet. Das Anbaugerät 1 weist eine Reinigungsvorrichtung 6 mit Borsten 7 auf, die an einer der Ladeöffnung 2 abgewandten Seite der Außenwandung 3 angeordnet ist. Durch ein Gestänge 8, 9, das beispielsweise in einem Winkel von 150° an der Reinigungsvorrichtung 6 angeordnet ist, und Anlenkpunkte 10 ist die Reinigungsvorrichtung 6 nach oben und unten verschwenkbar, wobei der Schwenkbereich durch ein Begrenzungsmittel 11 begrenzt wird. Beispielhaft ist als Begrenzungsmittel 11 eine Kette dargestellt, die an der Außenwandung 3 an Befestigungspunkten 12 und an der Reinigungsvorrichtung 6 an Befestigungspunkten 13 fixiert ist und die bei Anspannung ein weiteres nach unten Schwenken der Reinigungsvorrichtung 6 verhindert. Dadurch soll verhindert werden, dass beim Absenken des Anbaugerätes 1 eine nach unten hängende Reinigungsvorrichtung 6 beschädigt wird. Im angehobenen Zustand hat die Reinigungsvorrichtung 6 keine Berührung mit dem Boden 14. Denkbar ist auch, dass die Reinigungsvorrichtung 6 lösbar an der Außenwandung 3 angeordnet ist. Ebenfalls denkbar ist, dass die Reinigungsvorrichtung 6 beispielsweise durch unterschiedlich lange Gestänge 8, 9, schräg zur Fahrtrichtung angeordnet ist, um das auf dem Boden 14 befindliche Schüttgut auf die Seite zu transportieren.

    [0018] Die Fig. 4 und 5 zeigen Ansichten eines erfindungsgemäßen Anbaugerätes 1 in einem abgesenkten Zustand, in dem die Reinigungsvorrichtung 6 in Berührung mit dem Boden 14 gebracht wurde, so dass das als Kette dargestellte Begrenzungsmittel 11 durchhängt, weil sich die Reinigungsvorrichtung 6 auf dem Boden 14 abstützt. Wird in dieser Position das Anbaugerät 1 zur Befüllung des Laderaumes durch die Ladeöffnung 2 in Fahrtrichtung 15 in ein Schüttgut bewegt, streichen die an Riegeln 16 angeordneten Borsten 7, die vorwiegend aus Kunststoff sind, automatisch über den Boden 14, so dass das auf dem Boden 14 verbliebene Schüttgut weg gekehrt wird und somit nicht durch die Räder des Teleskopladers 5 überrollt wird.

    [0019] Kann das Anbaugerätes zur vollständigeren Befüllung des Laderaums nach oben gekippt werden, ist durch die Kippbewegung die Reinigungsvorrichtung 6 mit dem Boden 14 in Verbindung bringbar. Dadurch ist eine Kehrwirkung auch bei stehendem Teleskoplader 5 erzielbar, da die Reinigungsvorrichtung 6 der Kippbewegung folgt und ein auf dem Boden 14 befindliches Schüttgut weg kehrbar ist. Ebenso ist eine Kehrwirkung auch bei in Fahrtrichtung 15 fahrendem Teleskoplader 5, dessen Anbaugerät 1 so hoch angehoben ist, dass dessen Reinigungsvorrichtung 6 keine Bodenberührung aufweist, erzielbar, wenn erst durch die Kippbewegung die Reinigungsvorrichtung 6 mit dem Boden 14 in Verbindung gebracht wird. Selbstverständlich kann die durch die Bewegung des Teleskopladers 5 in Fahrtrichtung 15 erzielbare Kehrwirkung (Reinigungswirkung) auch durch die mittels der gleichzeitigen Kippbewegung erzielten Kehrwirkung (Reinigungswirkung) ergänzt werden, in dem während der Fahrt das Anbaugerät 1, dessen Reinigungsvorrichtung 6 bereits in Bodenberührung ist, nach oben gekippt wird.

    [0020] Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht einer Reinigungsvorrichtung 6 eines erfindungsgemäßen Anbaugerätes 1. Das Gestänge 8 bzw. 9 der Reinigungsvorrichtung 6 ist bevorzugt an dieser in einem Winkel 17, insbesondere in einem Winkel von 150°, angeordnet und mittels eines Verbindungsmittels 18 (z.B. Scharnier) schwenkbar an der nicht dargestellten Außenwandung 3 anlenkbar.

    [0021] Fig. 7 zeigt eine Draufsicht einer Reinigungsvorrichtung 6 gemäß Fig. 6 eines erfindungsgemäßen Anbaugerätes 1, deren Riegel 16 mittels Schrauben 19 fixiert sind.

    [0022] Alle hier dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.

    Bezugszahlenliste



    [0023] 
    1
    Anbaugerät
    2
    Ladeöffnung
    3
    Außenwandung
    4
    Verbindungsvorrichtung
    5
    Teleskoplader
    6
    Reinigungsvorrichtung
    7
    Borsten
    8
    Gestänge
    9
    Gestänge
    10
    Anlenkpunkt
    11
    Begrenzungsmittel
    12
    Befestigungspunkt
    13
    Befestigungspunkt
    14
    Boden
    15
    Fahrtrichtung
    16
    Riegel
    17
    Winkel
    18
    Verbindungsmittel
    19
    Schraube



    Ansprüche

    1. Anbaugerät (1) für einen Schlepper-Frontlader, einen Teleskoplader (5), einen Radlader, einen Hoflader odgl., insbesondere eine Schaufel,

    - mit einer Ladeöffnung (2) zur Aufnahme eines Guts in einen eine Außenwandung aufweisenden Laderaum,

    - mit einer Vorrichtung zur Verbindung des Anbaugerätes (1) mit dem Schlepper-Frontlader, dem Teleskoplader (5), dem Radlader, dem Hoflader odgl. und

    - mit einer Reinigungsvorrichtung (6),

    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Reinigungsvorrichtung (6) an einer der Ladeöffnung (2) abgewandten Seite der Außenwandung des Laderaumes, die dem Schlepper, dem Teleskoplader (5), dem Radlader, dem Hoflader odgl. zugewandt ist, angeordnet ist.
     
    2. Anbaugerät (1), nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung (6) beweglich an dem Anbaugerät (1) angeordnet ist.
     
    3. Anbaugerät (1), nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Begrenzungsmittel (11) die Beweglichkeit der Reinigungsvorrichtung (6) einschränkt.
     
    4. Anbaugerät (1), nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Reinigungsvorrichtung (6) mindestens über die volle Anbaugerätebreite erstreckt.
     
    5. Anbaugerät (1), nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung (6) in Bezug auf eine Geradeausfahrt des Schleppers, des Teleskopladers (5), des Radladers, des Hofladers odgl. zumindest teilweise schräg ausgerichtet ist.
     
    6. Anbaugerät (1), nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung (6) ein Besen, ein Räumschild, eine Gummilippe oder eine rotierende Bürste ist.
     
    7. Anbaugerät (1), nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung (6) vor einem Rad des Schleppers, des Teleskopladers (5), des Radladers, des Hofladers odgl. angeordnet ist.
     
    8. Anbaugerät (1), nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung (6) je nach Stellung des Anbaugerätes (1) eine Bodenberührung aufweist.
     
    9. Verfahren zur Aufnahme von auf einem Boden (14) gelagerten Schüttgut mittels eines Anbaugerätes (1) für einen Schlepper-Frontlader, einen Teleskoplader (5), einen Radlader, einen Hoflader odgl., insbesondere mittels einer Schaufel, wobei das zur Aufnahme des Schüttgutes in das Schüttgut bewegbare Anbaugerät (1) eine Ladeöffnung (2) zur Aufnahme eines Guts in einen Laderaum aufweist und das Anbaugerät (1) auf den Boden (14) absenkbar und von dem Boden (14) abhebbar ist und die Ladeöffnung (2) zur Entleerung nach unten oder die Ladeöffnung (2) zur Entleerung nach unten und zur vollständigeren Befüllung nach oben gekippt werden kann,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass ein Anbaugerät (1) eingesetzt wird, das eine Reinigungsvorrichtung (6) aufweist, wobei durch eine Absenkung des Anbaugerätes (1) und/oder durch ein nach oben Kippen der Ladeöffnung (2) die Reinigungsvorrichtung (6) mit dem Boden (14) in Wirkverbindung gebracht wird, so dass in Fahrtrichtung (15) auf dem Boden (14) befindliches Schüttgut zumindest teilweise vor der Reinigungsvorrichtung (6) her und/oder von dieser zur Seite befördert wird, um es vor einer Überfahrt durch den Schlepper, den Teleskoplader (5), den Radlader, den Hoflader odgl. zu schützen.
     
    10. Verfahren, nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Anbaugerät (1) ein Anbaugerät (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 eingesetzt wird.
     


    Claims

    1. An attachment (1) for a tractor front loader, a telescopic loader (5), a wheeled loader, a farm loader or the like, particularly a bucket,

    - with a loading opening (2) for introducing material into a loading space that features an outer wall,

    - with a device for connecting the attachment (1) to the tractor front loader, the telescopic loader (5), the wheeled loader, the farm loader or the like, and

    - with a cleaning device (6),

    characterized in
    that the cleaning device (6) is arranged on a side of the outer wall of the loading space which lies opposite of the loading opening (2) and faces the tractor, the telescopic loader (5), the wheeled loader, the farm loader or the like.
     
    2. The attachment (1) according to claim 1, characterized in that the cleaning device (6) is movably arranged on the attachment (1).
     
    3. The attachment (1) according to claim 2, characterized in that at least one limiting means (11) restricts the mobility of the cleaning device (6).
     
    4. The attachment (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the cleaning device (6) extends at least over the full width of the attachment.
     
    5. The attachment (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the cleaning device (6) is at least partially aligned angularly referred to a straight forward driving direction of the tractor, the telescopic loader (5), the wheeled loader, the farm loader or the like.
     
    6. The attachment (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the cleaning device (6) consists of a broom, a rake blade, a rubber lip or a rotating brush.
     
    7. The attachment (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the cleaning device (6) is arranged in front of a wheel of the tractor, the telescopic loader (5), the wheeled loader, the farm loader or the like.
     
    8. The attachment (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the cleaning device (6) is in contact with the ground depending on the position of the attachment (1).
     
    9. A method for picking up bulk materials stored on the ground (14) by means of an attachment (1) for a tractor front loader, a telescopic loader (5), a wheeled loader, a farm loader or the like, particularly by means of a bucket, wherein the attachment (1), which can be moved into the bulk material in order to pick up the bulk material, features a loading opening (2) for introducing material into a loading space, wherein the attachment (1) can be lowered onto the ground (14) and lifted off the ground (14), and wherein the loading opening (2) can be tilted downward in order to empty the loading space or the loading opening (2) can be tilted downward in order to empty the loading space and tilted upward in order to completely fill the loading space,
    characterized in
    that the attachment (1) used features a cleaning device (6), wherein the cleaning device (6) is effectively brought in contact with the ground (14) by lowering the attachment (1) and/or by tilting the loading opening (2) upward such that bulk material located on the ground (14) in the driving direction (15) is at least partially transported in front of the cleaning device (6) and/or transported sideward by said cleaning device in order to protect the bulk material from being run over by the tractor, the telescopic loader (5), the wheeled loader, the farm loader or the like.
     
    10. The method according to claim 9, characterized in that the attachment (1) used consists of an attachment (1) according to one of claims 1-8.
     


    Revendications

    1. Accessoire (1) pour chargeuse frontale de remorqueur, chargeuse télescopique (5), chargeuse à roues, chargeuse de cour ou similaire, en particulier pelle, comportant

    - une ouverture de chargement (2) permettant de mettre un produit dans un espace de chargement présentant une paroi extérieure,

    - un dispositif de connexion de l'accessoire (1) à la chargeuse frontale de remorqueur, à la chargeuse télescopique (5), à la chargeuse à roues, à la chargeuse de cour ou similaires et

    - un dispositif de nettoyage (6),

    caractérisé en ce que
    le dispositif de nettoyage (6) est disposé sur une face détournée de l'ouverture de chargement (2) de la paroi extérieure de l'espace de chargement qui est tournée vers le remorqueur, la chargeuse télescopique (5), la chargeuse à roues, la chargeuse de cour ou similaires.
     
    2. Accessoire (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de nettoyage (6) est disposé de manière mobile sur l'accessoire (1).
     
    3. Accessoire (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'au moins un moyen de limitation (11) restreint la mobilité du dispositif de nettoyage (6).
     
    4. Accessoire (1) selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de nettoyage (6) s'étend au moins sur toute la largeur de l'accessoire.
     
    5. Accessoire (1) selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de nettoyage (6) est orienté au moins en partie obliquement par rapport à une sortie droite du remorqueur, de la chargeuse télescopique (5), de la chargeuse à roues, de la chargeuse de cour ou similaires.
     
    6. Accessoire (1) selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de nettoyage (6) est un balai, une lame, une lèvre en caoutchouc ou une brosse tournante.
     
    7. Accessoire (1) selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de nettoyage (6) est disposé en amont d'une roue du remorqueur, de la chargeuse télescopique (5), de la chargeuse à roues, de la chargeuse de cour ou similaires.
     
    8. Accessoire (1) selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de nettoyage (6) présente un contact avec le sol en fonction de la position de l'accessoire (1).
     
    9. Procédé de récupération de produit en vrac stocké sur un sol (14) au moyen d'un accessoire (1) pour chargeuse frontale de remorqueur, une chargeuse télescopique (5), chargeuse à roues, chargeuse de cour ou similaires au moyen d'une pelle, l'accessoire mobile dans le produit en vrac pour récupérer le produit en vrac (1) présentant une ouverture de chargement (2) pour mettre un produit dans un espace de chargement et l'accessoire (1) pouvant être descendu sur le sol (14) et soulevé du sol (14) et l'ouverture de chargement (2) pouvant être basculée vers le bas pour vidage et l'ouverture de chargement (2) vers le bas pour vidage et vers le haut pour un remplissage plus complet,
    caractérisé en ce
    qu'on utilise un accessoire (1) qui présente un dispositif de nettoyage (6), le dispositif de nettoyage étant amené en interaction avec le sol (14) par une descente de l'accessoire (1) et/ou par un basculement vers le haut de l'ouverture de chargement (2), de sorte que le produit en vrac se trouvant sur le sol (14) dans le sens de circulation est transporté du moins partiellement depuis l'amont du dispositif de nettoyage (6) et/ou par celui-ci vers le côté (15) pour éviter que le remorqueur, la chargeuse télescopique (5), la chargeuse à roues, la chargeuse de cour ou similaires roule dessus.
     
    10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'on utilise comme accessoire (1) un accessoire (1) selon une des revendications 1 à 8.
     




    Zeichnung























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente