[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät, insbesondere ein wasserführendes Haushaltsgerät,
mit einem Behandlungsbereich. Speziell betrifft die Erfindung das Gebiet der Waschmaschinen,
Wäschetrockner und Waschtrockner.
[0002] Aus der
EP 1 932 962 A1 ist ein Waschtrockner mit einem Ozongenerator bekannt. Hierbei ist in Strömungsrichtung
betrachtet vor dem Ozongenerator ein Filter angeordnet, über das Luft aus der Umgebung
ansaugbar ist. In Strömungsrichtung betrachtet hinter dem Ozongenerator sind zunächst
ein Ventil und dann ein Lüfter angeordnet. Über den Lüfter wird die ozonhaltige Luft
durch eine Heizeinrichtung und dann in einen Behandlungsbereich geführt.
[0003] Der aus
EP 1 932 962 A1 bekannte Waschtrockner hat unter anderem den Nachteil, dass die ozonhaltige Luft
durch den Lüfter geführt wird. Hierdurch ist es erforderlich, dass der Lüfter aus
ozonbeständigen Werkstoffen gebildet ist. Dies verteuert die Herstellung des Waschtrockners.
[0004] Aus der
DE 10 2009 026 827 A1 ist ein Hausgerät mit einem Ozongenerator und einer Ozonbeseitigungsvorrichtung bekannt.
Hierbei gelangt Ozon zusammen mit Wasser bzw. Waschlauge in einen Laugenbehälter.
Das Ozon kann auch als Gas in den zur Aufnahme von zu behandelnden Gegenständen vorhandenen
Behälter eingeführt werden. In der Ozonbeseitigungsvorrichtung befindet sich eine
Filtereinheit, die Aktivkohle enthält. Zwischen einem Gebläse und einem Abluftausgang
zweigt ein Zuluftkanal für den Ozongenerator ab. Hierdurch kann das Gebläse gleichzeitig
zum Betrieb des Ozongenerators als auch zum Betrieb der Ozonbeseitigungsvorrichtung
verwendet werden. Das Gebläse hat eine zur Erzeugung eines Unterdruckes ausreichende
Leistung.
[0005] Das aus der
DE 10 2009 026 827 A1 bekannte Hausgerät hat den Nachteil, dass die Aktivkohle bereits beim Anreichern
aufgrund der hohen Leistung des Gebläses verbraucht wird und dass nach einer Ozonbehandlung
der Gegenstände dennoch noch eine längere Zeit vergeht, bis das Ozon wieder beseitigt
ist.
[0006] Eine Aufgabe der Erfindung ist es, ein Haushaltsgerät anzugeben, das einen verbesserten
Aufbau aufweist. Speziell ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein Haushaltsgerät, insbesondere
ein wasserführendes Haushaltsgerät, zu schaffen, bei dem ein Behandlungsmittel in
einem Behandlungsbereich in verbesserter Weise angereichert und abgereichert werden
kann und bei dem diese Funktion insbesondere in ihrem zeitlichen Ablauf optimiert
werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Haushaltsgerät entsprechend dem unabhängigen Patentanspruch
gelöst. Durch die in den abhängigen Patentansprüchen oder in nachfolgender Beschreibung
aufgeführten oder in der beigefügten Zeichnung dargestellten Merkmale und Maßnahmen
sind bevorzugte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts möglich.
[0008] Die Aufgabe wird demnach durch ein Haushaltsgerät, insbesondere ein wasserführendes
Haushaltsgerät, mit einer Filtereinrichtung, einer Pumpe, zumindest einem Generator
und einem Behandlungsbereich gelöst, wobei ein Luftstrom von der Filtereinrichtung
über die Pumpe zu dem zumindest einen Generator führbar ist, wobei der zumindest eine
Generator ausgebildet ist, dem Luftstrom zumindest ein Behandlungsmittel in Form eines
Gases und/oder Aerosols zuzusetzen, wobei der Luftstrom von der Pumpe über den zumindest
einen Generator zu dem Behandlungsbereich führbar ist, wobei der Luftstrom von dem
zumindest einen Generator über den Behandlungsbereich zu der Filtereinrichtung führbar
ist und wobei der Luftstrom von dem Behandlungsbereich über die Filtereinrichtung
zu der Pumpe führbar ist.
[0009] Weiterhin besteht die Lösung der Aufgabe darin, dass der Luftstrom auch in einer
Gegenrichtung von dem zumindest einen Generator und über die Pumpe zu der Filtereinrichtung
führbar ist und/oder dass der Luftstrom auch in der Gegenrichtung von dem zumindest
einen Generator über eine weitere Filtereinrichtung zu der Pumpe führbar ist. Hierfür
ist die Pumpe als Pumpe mit wechselnder Förderrichtung ausgestaltet.
[0010] Der Begriff des Aerosols ist allgemein zu verstehen. Speziell kann es sich hierbei
um feste und/oder flüssige Schwebeteilchen oder ein Gas, oder ein Gemisch aus solchen
Komponenten handeln.
[0011] Über den Generator kann somit ein Behandlungsmittel in Gasform und/oder als Aerosol
in dem Behandlungsbereich eingebracht werden. Beispielsweise können Ozon und/oder
Nebel in den Behandlungsbereich geführt werden. Speziell bei einer Behandlung mit
Ozon ist sowohl ein Anreichern als auch ein Abreichern in dem Behandlungsbereich erforderlich.
Denn am Ende des Behandlungsprozesses wird beispielsweise die Wäsche von einem Benutzer
entnommen, so dass die verbleibende Ozonkonzentration unter einem gesundheitsschädlichen
Wert liegen muss. Außerdem ist auch bei Behandlungsmitteln, die gesundheitlich unbedenklich
sind, eine Abreicherung sinnvoll, um beispielsweise eine Geruchsbelästigung zu verhindern.
Die Filtereinrichtung kann hierfür ein oder mehrere Filter aufweisen. Der Begriff
des Filters ist hierbei allgemein zu verstehen und umfasst auch Katalysatoren. Speziell
kann zur Filterung von Ozon ein Aktivkohlefilter zum Einsatz kommen, bei dem die Aktivkohle
nach und nach reaktiv verbraucht wird.
[0012] Somit können eine oder mehrere Arbeitssubstanzen als Behandlungsmittel über den Luftstrom
in den Behandlungsbereich gebracht und auf das Behandlungsgut geführt werden. Unter
dem Behandlungsgut ist hierbei beispielsweise der Inhalt des Haushaltsgeräts zu verstehen.
Bei einer Ausgestaltung als Waschmaschine handelt es sich um Textilien, insbesondere
Wäsche. Bei einer Ausgestaltung als Geschirrspülmaschine handelt es sich um Geschirr
und dergleichen. Aber auch andere Anwendungen sind denkbar, beispielsweise bei einer
Ausgestaltung als Herd oder Kühlschrank, bei denen Lebensmittel das Behandlungsgut
darstellen. Allerdings kann auch das Haushaltsgerät selbst oder ein Teil davon den
Behandlungsbereich bilden, wie es beispielsweise für Gerätereinigungs- und Hygienemaßnahmen
möglich ist. Eine bevorzugte Anwendung betrifft ein Wäschebehandlungsgerät, bei dem
eine Anwendung mit Ozon und kaltem Nebel möglich ist.
[0013] Für eine bevorzugte Behandlung des Behandlungsguts mit Ozon ist eine ausreichend
hohe Konzentration an Ozon erforderlich. Allerdings soll nach der erfolgten Behandlung
das vorhandene restliche Ozon möglichst rasch abgebaut werden, um dem Benutzer nach
der Beendigung des Verfahrens ein baldiges Öffnen des Haushaltsgeräts zu ermöglichen.
Unter normalen Bedingungen hat Ozon eine Halbwertszeit in der Größenordnung von 10
Minuten. Bei einer möglichen Anwendung kann die Konzentration so groß sein, dass erst
nach etwa zehn Halbwertszeiten eine ungefährliche Restkonzentration erreicht wird.
Ohne die vorgesehene Abreicherung über das Filter wäre also erst nach etwa 100 Minuten
ein gefahrloses Öffnen der Tür möglich. Die Filtereinrichtung weist zur Abreicherung
bevorzugt ein Aktivkohlefilter auf, das das Ozon unter Verbrauch der Aktivkohle in
gasförmiges Kohlendioxid und Sauerstoff umsetzt. Möglich ist auch die Nutzung eines
Katalysators in der Filtereinheit.
[0014] Zur Beschleunigung der Abreicherung wird der Luftinhalt innerhalb des Kreislaufs,
der in der Regel zu einem guten Teil durch das Volumen des Behandlungsbereichs bestimmt
ist, über die Filtereinrichtung umgewälzt. Der Abbau bzw. die Abreicherung erfolgt
dabei umso wirkungsvoller, je höher der Volumenstrom des Luftstroms beim Umwälzen
ist.
[0015] Insbesondere kann eine zu einem Kreislauf geschlossene Reihenschaltung der für die
Behandlung mit dem Behandlungsgas vorgesehenen Komponenten, insbesondere der Filtereinrichtung,
der Pumpe, dem zumindest einen Generator und dem Behandlungsbereich, vorgesehen sein.
Der Luftstrom kann hierbei über ein oder mehrere Filter der Filtereinrichtung geführt
werden. Der Luftstrom kann hierbei auch in Phasen, in denen keine Filterwirkung erforderlich
ist, über die Filtereinrichtung geführt werden. Zum Anreichern des Behandlungsmittels
im Kreislauf wird der zugehörige Generator eingeschaltet. Zum Abreichern wird der
zugehörige Generator ausgeschaltet. Hierbei kann synchron dazu auch die Pumpe ein-
bzw. ausgeschaltet werden. Speziell kann die Pumpe hierbei durch einen Lüfter ausgestaltet
sein. Da in der Strömungsrichtung des Luftkreislaufs betrachtet die Pumpe hinter der
Filtereinrichtung sitzt, wird die Pumpe vor den mit diesem Filter ausfilterbaren Stoffen
geschützt. Beispielsweise kann das Behandlungsmittel korrosive Stoffe aufweisen, die
somit nicht an die Pumpe gelangen können. Beispielsweise kann die Pumpe als Lüfter
ausgestaltet sein. Solch ein Lüfter kann hierdurch preiswert ausgeführt sein, da spezielle,
beispielsweise ozonbeständige, Werkstoffe somit nicht erforderlich sind. In der Strömungsrichtung
betrachtet folgen nach der Pumpe ein oder mehrere Generatoren. In solch einem Generator
kann auf geeignete Weise das Behandlungsmittel dem Luftstrom zugesetzt werden. Hierfür
kann der Generator beispielsweise einen Ultraschallvernebler, einen Injektor oder
eine Strahlungsquelle zum Bestrahlen des durchgehenden Luftstroms mit einer energiereichen
Strahlung aufweisen. Das Bestrahlen kann bevorzugt mit UV-Licht, das weiter bevorzugt
im Bereich UV-C arbeitet, gebildet sein. In einem Generator kann somit der durchströmende
Luftstrom mit einem Gas und/oder Aerosol angereichert werden, das auch Dampf, insbesondere
Wasserdampf, umfasst.
[0016] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung ist zunächst ein Ozongenerator vorgesehen, auf
den ein Nebelgenerator folgt. Das so aufbereitete Gasgemisch wird im Behandlungsbereich
dann an die Behandlungsstelle geführt. Bei einer Ausgestaltung als Wäschebehandlungsmaschine
beispielsweise auf die im Laugenbehälter befindliche Wäsche. Durch Reversieren der
Trommel kann dann die Wäsche in intensiven Kontakt mit dem Behandlungsmittel gebracht
werden. Dabei werden die Gase und/oder Aerosole bevorzugt vom Behandlungsgut beziehungsweise
dem darauf befindlichen Schmutz absorbiert, chemisch umgesetzt, kondensiert oder dergleichen.
Somit sinkt die Konzentration der Arbeitssubstanzen im Luftstrom ab. Theoretisch könnte
eine Konzentration vorgegeben werden, bei der das Behandlungsmittel im Behandlungsraum
vollständig durch das Behandlungsgut aus dem Luftstrom entfernt wird. Allerdings wird
das Behandlungsmittel vorzugsweise mit einem Überschuss eingebracht, um insbesondere
eine schnelle Reaktionsgeschwindigkeit zu ermöglichen. Außerdem kann zur Vereinfachung
der Prozessführung bei einer nur teilweisen Beladung des Behandlungsraums mit Behandlungsgut
trotz des entsprechend verringerten Bedarfs an Behandlungsmittel die gleiche Konzentration
wie bei einer Vollbeladung zur Verfügung gestellt werden. Hierdurch können Mittel
zur Erfassung oder Mittel zur Auswertung der Beladungssituation des Haushaltsgeräts
eingespart werden. Der nach dem Behandlungsbereich im Luftstrom verbleibende Überschuss
kann dann bei einem einmaligen Durchströmen der Filtereinrichtung ganz oder teilweise
aus dem Luftstrom entfernt werden.
[0017] Vorzugsweise wird in der Filtereinrichtung zumindest die Konzentration von Behandlungsmitteln,
die gesundheitsschädlich sind, unter einen kritischen Wert gebracht. Speziell kann
die Konzentration auf näherungsweise null gebracht werden. Dies ermöglicht das Anbringen
einer Beatmungsöffnung im Kreislauf. Dies kann zum Beispiel erforderlich sein, um
eine durch Verdrängung, Pumpeffekte, zum Beispiel ein Pumpen der Manschette in der
Waschmaschine beim Arbeiten des Schwingsystems, Temperaturänderungen im Behandlungsbereich,
zufließendes Wasser oder dergleichen erfolgende Druck- oder Volumenänderung auszugleichen,
ohne entsprechende Anteile des Behandlungsmittels an die Umgebung abzugeben. Durch
die Reihenschaltung der Komponenten sind somit abgesehen von der Pumpe keine aktiven
mechanischen Teile, insbesondere Umschaltventile oder zusätzliche Pumpen, erforderlich,
um solch einen Ausgleich zu gewährleisten.
[0018] Außerdem sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Haushaltsgeräts möglich, die
alternativ und gegebenenfalls auch in Kombination miteinander realisiert werden können.
[0019] In vorteilhafter Weise kann eine Impulssteuerung vorgesehen sein. Hierbei wird zum
Anreichern des Behandlungsmittels, das als Arbeitssubstanz dienen kann, der Pumpmechanismus
der Pumpe zusammen mit dem zumindest einen Generator jeweils nur kurz aktiviert. Dies
kann zum Beispiel in Form eines einzelnen Impulses oder in Form einer Reihe von Impulsen
erfolgen. Während des Anreicherns lässt sich dadurch der über die Filtereinrichtung
gezogene Luftstrom auf ein Minimum reduzieren, so dass insbesondere im Fall von Teilbeladungen
des Behandlungsbereichs der Anreicherungsvorgang effektiver abläuft als bei einem
Dauerluftstrom, da ein geringerer Anteil des erzeugten Gases in der Filtereinrichtung
abgebaut wird. Bevorzugt ist der entsprechende Generator mit einer deutlich höheren
Konzentration dimensioniert als es bezüglich des Verbrauchs an Behandlungsmittel im
Behandlungsbereich erforderlich ist. Zum Abbau des Überschusses nach der erfolgten
Behandlung wird der Pumpmechanismus der Pumpe vorzugsweise in den Dauerbetrieb geschaltet,
so dass ein maximaler Volumenstrom durch die Filtereinrichtung gezogen wird, um einen
möglichst raschen Abbau zu ermöglichen.
[0020] Es ist auch ein in Stufen schaltbarer Lüfter für unterschiedliche Volumenströme realisierbar,
wobei sich der Unterschied in den Volumenströmen zwischen dem für die Anreicherung
und dem für den Abbau so noch deutlicher darstellen lässt. Der geringere Volumenstrom
beschränkt während des Anreicherns die Verluste auf ein Minimum, während der hohe
Volumenstrom zum Abreichern kurze Abreicherungszeiten bedingt.
[0021] Vorteilhaft ist allerdings auch, dass der Lüfter im Dauerbetrieb betrieben wird,
wobei nur der für das jeweilige Behandlungsmittel dienende Generator zu- und abgeschaltet
wird. Dies stellt eine besondere einfache Variante zum Betrieb des Haushaltsgeräts
dar, die allerdings höhere Verluste aufweist, wenn der Überschuss sehr groß ist. Dennoch
ist diese Variante besonders gut geeignet, wenn die Absorption durch das Behandlungsgut
bei Vollbeladung nahe bei 100% liegt. Bei Vollbeladung ist der Abbau durch die Filterein
richtung somit fast verschwindend, da das gesamte Behandlungsmittel, insbesondere
Ozon, vom Behandlungsgut absorbiert wird. Bei durch Teilbeladung oder aus sonstigen
Gründen stark verringerter Absorption sorgen dann die erhöhten Filterraten automatisch
für eine Begrenzung der sich maximal einstellenden Konzentration.
[0022] Vorzugsweise sind ein Ozongenerator und ein Nebelgenerator sowie eine Filtereinrichtung
zum Filtern von Ozon vorgesehen. Es sind aber auch andere oder zusätzliche Generatoren
und dementsprechend Filter der Filtereinrichtung denkbar. Weitere denkbare Module
im Kreislauf sind zum Beispiel zumindest ein Generator, der den Luftstrom mit Duftstoffen
und/oder Imprägnierstoffen und/oder Reinigungsmitteln anreichert. Auch Module zum
Verändern der Gasparameter, wie einer Temperatur, einem Feuchtegehalt und einem Druck,
wobei der Druck erhöht oder abgesenkt werden kann, sind denkbar. Ferner können auch
Module eingebracht werden, deren Arbeitspunkt von einem der aufgeführten Parameter
abhängt. Beispielsweise kann ein Generator vorgesehen sein, bei dem eine durch Überschreiten
einer Grenztemperatur aktivierte Freisetzung von Duftstoffen erfolgt.
[0023] Eine weitere vorteilhafte Ergänzung des Kreislaufs kann durch ein Modul zum Bestrahlen
des durchgehenden Luftstroms mit energiereicher Strahlung realisiert werden. Die energiereiche
Strahlung kann bevorzugt durch ein UV-Licht, insbesondere ein UV-C-Licht erzeugt werden.
[0024] Außerdem können im Kreis auch weitere Filter angeordnet sein, beispielsweise solche
mit einer selektiven Filterwirkung für verschiedene Behandlungsmittel, insbesondere
Arbeitssubstanzen.
[0025] Vorteilhaft ist auch eine Ausgestaltung, bei der jeweils eine Filtereinrichtung vor
und nach der Pumpe mit einer Umschaltbarkeit der Richtung des Luftstroms vorgesehen
ist. Beispielsweise kann die Pumpe als Lüfter mit wechselbarer Drehrichtung ausgestaltet
sein. Speziell kann der Lüfter hierbei durch eine Art Ventilator realisiert sein.
Der Luftstrom kann dann verfahrensabhängig in zwei unterschiedlichen Richtungen durch
den Kreislauf geführt werden. Beispielsweise in einer Richtung zum bevorzugten Anreichern
mit dem zumindest einem Behandlungsmittel, während die andere Richtung zum bevorzugten
Abreichern der Substanzen im zirkulierenden Luftstrom dient. Zusammen mit weiteren
richtungsabhängigen Elementen, beispielsweise Rückschlagventilen, Klappen, richtungsabhängigen
Fließwiderständen und dergleichen, und einem vom Programmablauf abhängigen Zu- oder
Abschalten der einzelnen Elemente können mit geringem technischen Aufwand eine Vielzahl
von möglichen Betriebsarten ermöglicht werden. Hierbei können beispielsweise ausgewählte
Konzentrationsverläufe der verschiedenen Behandlungsmittel und Luftstromparameter
verwirklicht werden.
[0026] Der Kreislauf kann auch über eine freie Luftstrecke, insbesondere die Umgebung, geschlossen
sein. Das Schließen des Kreislaufs kann hierbei innerhalb des Haushaltsgeräts und/oder
auch über die in der Umgebung des Haushaltsgeräts befindliche Luft indirekt geschlossen
sein. Der Kreislauf kann vorzugsweise im Nulldurchgang des Konzentrationsverlaufs
einer kritischen Substanz, insbesondere Ozon, geöffnet werden. Bevorzugt ist die freie
Luftstrecke somit vor oder nach der Pumpe vorgesehen.
[0027] Denkbar ist es hierbei, dass eine Druck erzeugende Pumpe Luft über den zumindest
einen Generator in den Behandlungsraum fördert, wobei der Druckausgleich über eine
mit einem entsprechenden Filter versehene Auslassöffnung am Behandlungsraum erfolgt.
Möglich ist es auch, dass eine saugende Pumpe über einen Filter einen Unterdruck im
Behandlungsbereich erzeugt, wobei der Unterdruck über den zumindest einen Generator
aus der Umgebungsluft ausgeglichen wird.
[0028] Somit ist je nach Ausgestaltung des Haushaltsgeräts eine stark vereinfachte Konstruktion
gegenüber anderen Schaltungsvarianten möglich. Ferner sind Ausgestaltungen möglich,
bei denen keine aktiven Komponenten erforderlich sind, um zwischen einem Anreichern
und einem Abreichern des zumindest einen Behandlungsmittels zu unterscheiden. Ferner
kann auf einfache Weise ein Schutz wesentlicher Komponenten, im Speziellen der Pumpe,
insbesondere des Lüfters, vor korrosiven Substanzen, wie Ozon, durch die vorgeschaltete
Filtereinrichtung erreicht werden. Außerdem ist eine Ausgestaltung möglich, bei der
eine leichte Erweiterbarkeit durch zusätzliche Komponenten möglich ist. Solch eine
Erweiterbarkeit kann gegebenenfalls auch für nachträgliche Erweiterungen geeignet
sein. Außerdem kann je nach Ausgestaltung ein automatisches Regulieren der sich im
Haushaltsgerät maximal anreichernden Konzentration des zumindest einen Behandlungsmittels
erfolgen, was insbesondere bei Teilbeladungen des Behandlungsbereichs sinnvoll ist.
[0029] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung
anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen sich entsprechende Elemente mit übereinstimmenden
Bezugszeichen versehen sind, näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Haushaltsgerät in einer auszugsweisen, schematischen Darstellung entsprechend
einem ersten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 2
- ein Haushaltsgerät in einer auszugsweisen, schematischen Darstellung entsprechend
einem zweiten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 3
- ein Haushaltsgerät in einer auszugsweisen, schematischen Darstellung entsprechend
einem dritten Ausführungsbeispiel und
- Fig. 4
- ein Diagramm zur Erläuterung der Funktionsweise eines Haushaltsgeräts entsprechend
einer möglichen Ausgestaltung.
[0030] Fig. 1 zeigt ein Haushaltsgerät 1 in einer auszugsweisen, schematischen Darstellung
entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel. Das Haushaltsgerät 1 kann insbesondere
als wasserführendes Haushaltsgerät 1 ausgestaltet sein. Solch ein wasserführendes
Haushaltsgerät 1 kann beispielsweise als Wäschebehandlungsgerät ausgestaltet sein
und zum Waschen und/oder Trocknen von Wäsche dienen. Speziell kann solch ein wasserführendes
Haushaltsgerät 1 somit als Waschmaschine, Waschtrockner oder Wäschetrockner ausgestaltet
sein. Das Haushaltsgerät 1 eignet sich allerdings auch für andere Anwendungsfälle.
[0031] Das Haushaltsgerät 1 weist eine Filtereinrichtung 2, eine Pumpe 3, einen Ozongenerator
4, einen Nebelgenerator 5 und einen Behandlungsbehälter 6 auf. Der Behandlungsbehälter
6 begrenzt einen Behandlungsbereich 7.
[0032] In diesem Ausführungsbeispiel ist die Pumpe 3 als Pumpe 3 mit wechselnder Drehrichtung
ausgestaltet. Hierbei ist eine Hauptrichtung 8 vorgegeben. Die Filtereinrichtung 2,
die Pumpe 3, der Ozongenerator 4, der Nebelgenerator 5 und der Behandlungsbereich
7 sind in einer Kreisanordnung angeordnet, so dass sich ein geschlossener Kreislauf
ergibt. Die Pumpe 3 erzeugt beispielsweise einen Luftstrom in der Hauptrichtung 8.
Dieser Luftstrom wird von der Filtereinrichtung 2 über die Pumpe 3 zu dem zumindest
einen Generator 4, 5 geführt. Denn in diesem Ausführungsbeispiel handelt es sich bei
dem zumindest einen Generator 4, 5 um den Ozongenerator 4 und den Nebelgenerator 5.
Die Generatoren 4, 5 setzen dem Luftstrom zumindest ein Behandlungsmittel in Form
eines Gases und/oder Aerosols zu. In diesem Ausführungsbeispiel setzt der Ozongenerator
4 dem Luftstrom Ozon zu. Ferner setzt der Nebelgenerator 5 der ozonhaltigen Luft Nebel
zu. Somit enthält der Luftstrom nach dem Passieren der Generatoren 4, 5 ozonhaltigen
Nebel.
[0033] Ferner wird der Luftstrom von dem zumindest einen Generator 4, 5 über den Behandlungsbereich
7 innerhalb des Behandlungsbehälters 6 zu der Filtereinrichtung 2 geführt. In dem
Behandlungsbereich 7 kann beispielsweise Wäsche oder ein anderes Behandlungsgut angeordnet
sein. Somit ist eine Behandlung der Wäsche möglich, um eine desinfizierende Wirkung
oder ein Auffrischen zu erzielen. Je nach Behandlungsprogramm ist es hierbei auch
möglich, dass nur einer der Generatoren 4, 5 aktiviert wird. Außerdem können noch
weitere Generatoren vorgesehen sein. Somit ist es möglich, dass mehrere Generatoren
einzeln, gemeinsam oder in beliebiger Kombination Behandlungsmittel dem Luftstrom
zusetzen, um die jeweils gewünschte Behandlung des Behandlungsguts im Behandlungsbereich
7 zu erzielen.
[0034] Innerhalb des Kreislaufs wird der Luftstrom außerdem von dem Behandlungsbereich 7
innerhalb des Behandlungsbehälters 6 über die Filtereinrichtung 2 zu der Pumpe 3 geführt.
Die Filtereinrichtung 2 kann ein oder mehrere Filter 9 aufweisen. In diesem Ausführungsbeispiel
weist die Filtereinrichtung 2 ein Filter 9 auf, das zum Filtern von Ozon dient. Das
Filter 9 kann beispielsweise als Aktivkohlefilter 9 ausgestaltet sein. Vorzugsweise
filtert das Filter 9 das Ozon zumindest weitgehend aus dem Luftstrom heraus. Hierdurch
gelangt der Luftstrom zumindest im Wesentlichen von Ozon befreit zu der Pumpe 3. Dadurch
kann die Pumpe 3 kostengünstig hergestellt werden, da keine ozonbeständigen Bauteile
beziehungsweise Werkstoffe erforderlich sind.
[0035] Der Nebelgenerator 5 erzeugt einen auf Wasser basierenden Nebel. Hierbei kann je
nach Anwendungsfall dem Wasser auch ein Stoff, insbesondere ein Duftstoff oder Reinigungsmittel,
zugefügt sein.
[0036] Die durch die Generatoren 4, 5 dem Luftstrom zugesetzten Behandlungsmittel können
in einer so großen Konzentration dem Luftstrom zugesetzt werden, dass auch bei einer
vorgegebenen Vollbeladung des Behandlungsbereichs 7 ein Überschuss verbleibt. Hierdurch
kann eine Reaktionsgeschwindigkeit erhöht werden.
[0037] Das Haushaltsgerät 1 kann noch weitere Komponenten innerhalb des Kreislaufs aufweisen.
Insbesondere kann eine weitere Filtereinrichtung 10 vorgesehen sein. Bei einer möglichen
Ausgestaltung des Haushaltsgeräts 1 ist die Pumpe 3 als Pumpe 3 mit nur einer Förderrichtung
ausgestaltet, so dass der Luftstrom stets in der Hauptrichtung 8 durch die Kreisanordnung
geführt wird. Bei solch einer Ausgestaltung entfällt die weitere Filtereinrichtung
10 vorzugsweise.
[0038] Bei einer Ausgestaltung, bei der die Pumpe 3 mit wechselnder Drehrichtung ausgestaltet
ist, kann der Luftstrom in einer Gegenrichtung 15 entgegen der Hauptrichtung 8 durch
die Kreisanordnung geführt werden. Dann ist vorzugsweise auch die weitere Filtereinrichtung
10 vorgesehen. Die weitere Filtereinrichtung 10 weist zumindest ein Filter 11 auf,
das in diesem Ausführungsbeispiel zum Filtern von Ozon dient. Wenn die Pumpe 3 Luft
in der Hauptrichtung 8 fördert, dann erfolgt dies zum Anreichern des Luftstroms mit
Ozon und Nebel, um die Behandlung der Wäsche im Behandlungsbereich 7 zu ermöglichen.
Anschließend erfolgt eine Abreicherung insbesondere in Bezug auf das Ozon. Hierfür
kann die Pumpe 3 den Luftstrom nun in der Gegenrichtung 15 fördern, wobei die Generatoren
4, 5 deaktiviert sind. Somit wird das Ozon dann im Wesentlichen über das Filter 11
aus dem Luftstrom gefiltert. Über Richtungsventile, insbesondere Rückschlagventile,
und Bypässe innerhalb der Filtereinrichtungen 2, 10 kann hierbei auch richtungsabhängig
das jeweilige Filter 9, 11 zugeschaltet werden. Dadurch ist es möglich, dass beim
Betrieb in der Hauptrichtung 8 das Filter 9 wirkt, während das Filter 11 über einen
Bypass umgangen wird. In der Gegenrichtung 15 kann hingegen das Filter 11 wirken,
während das Filter 9 über einen Bypass umgangen wird.
[0039] Somit ist eine Ausgestaltung möglich, bei der der Luftstrom in der Gegenrichtung
15 von dem zumindest einen Generator 4, 5 über die weitere Filtereinrichtung 10 und
über die Pumpe 3 zu der Filtereinrichtung 9 führbar ist.
[0040] Am Ende der Behandlung der Wäsche mit Ozon befindet sich in dem zumindest einen Generator
4, 5 noch ozonhaltige Luft und/oder ozonhaltiger Nebel. Wenn bei dem anschließenden
Filtern des Luftstroms die Förderrichtung 8 beibehalten wird, dann muss auch die ozonhaltige
Luft bzw. der ozonhaltige Nebel aus dem jeweiligen Generator 4, 5 zunächst über den
Behandlungsbereich 7 zu dem Filter 9 geführt werden. Dies gilt entsprechend auch für
andere Komponenten, insbesondere für in diesem Weg liegende Leitungsabschnitte der
Leitungen 12, 13. Dadurch verlängert sich die Zeitdauer für das Filtern, nach der
die Ozonkonzentration im Behandlungsbereich 7 zuverlässig unter einen vorgegebenen
Grenzwert gesunken ist, um zu gewährleisten, dass beim Öffnen des Behandlungsbehälters
6 durch einen Benutzer eine Gesundheitsgefährdung, eine Geruchsbelästigung oder dergleichen
verhindert ist. Dies gilt entsprechend auch für andere Behandlungsmittel.
[0041] Durch die Umkehr der Förderrichtung, nach der die Pumpe 3 in der Gegenrichtung 15
fördert, wird die ozonhaltige Luft bzw. der ozonhaltige Nebel, der sich in den Generatoren
4, 5 befindet, nicht mehr indirekt über den Behandlungsbehälter 6 zu dem Filter 9
geführt, sonder ohne den Umweg über den Behandlungsbehälter 6 direkt zu dem Filter
9 geführt. Dadurch verkürzt sich die Zeitdauer, bis die Ozonkonzentration im Behandlungsbehälter
6 zuverlässig unter den vorgegebenen Grenzwert gesunken ist. Dies gilt entsprechend
auch für andere Behandlungsmittel.
[0042] Durch die zusätzliche Filtereinrichtung 10 kann zum einen ein Schutz der Pumpe 3
vor dem Ozon gewährleistet werden. Ferner lassen sich in Kombination mit den Richtungsventilen
und den Bypässen auch richtungsabhängige Filterwirkungen erzielen.
[0043] Ferner ist es in vorteilhafter Weise möglich, dass der Ozongenerator 4, der dem Luftstrom
Ozon zusetzt, dem Luftstrom das Ozon in einer so hohen Konzentration zusetzt, dass
das Ozon in einem regelmäßigen Betrieb in dem Behandlungsbereich 7 nur teilweise verbraucht
wird. Dies kann nicht nur für Ozon sondern auch für andere Behandlungsmittel realisiert
werden.
[0044] Außerdem kann die Pumpe 3 in einer Behandlungsbetriebsart, in der eine Konzentration
des Ozons oder eines anderen Behandlungsmittels zum Behandeln in dem Behandlungsbereich
7 erhöht wird, einen niedrigeren mittleren Volumenstrom des Luftstroms in der Hauptrichtung
8 erzeugen. Hingegen kann die Pumpe 3 in einer Filterbetriebsart, in der das Ozon
oder ein anderes Behandlungsmittel im Behandlungsbereich 7 abgebaut wird, einen hohen
mittleren Volumenstrom des Luftstroms erzeugen. Je nach Ausgestaltung des Haushaltsgeräts
1 kann die Pumpe 3 in der Filterbetriebsart in der Hauptrichtung 8 oder auch in der
Gegenrichtung 15 fördern.
[0045] Bei einer weiteren möglichen Ausgestaltung ist die Pumpe 3 in einer Behandlungsbetriebsart,
in der eine Konzentration des Ozons oder eines anderen Behandlungsmittels zum Behandeln
in dem Behandlungsbereich 7 erhöht wird, gepulst antreibbar. Ferner kann die Pumpe
3 dann in einer Filterbetriebsart, in der das Ozon oder ein anderes Behandlungsmittel
im Behandlungsbereich 7 abgebaut wird, in einem Dauerbetrieb angetrieben werden.
[0046] Durch solche Maßnahmen ist eine hohe Konzentration des Ozons oder eines anderen Behandlungsmittels
im Luftstrom möglich, wodurch die Wirkungsweise der Behandlung der Wäsche oder eines
anderen Behandlungsguts im Behandlungsbereich 7 optimiert ist. Ferner ist auch das
Abreichern optimiert.
[0047] Allerdings sind auch andere Ausgestaltungen möglich. Beispielsweise kann die Pumpe
3 auch nur im Dauerbetrieb antreibbar sein. Somit erzeugt die Pumpe 3 entweder keinen
oder einen zumindest näherungsweise konstanten Volumenstrom des Luftstroms. Hierdurch
vereinfacht sich die Ausgestaltung der Pumpe 3 und deren Ansteuerung erheblich. Diese
eignet sich besonders für Anwendungsfälle, in denen über eine konstante oder auch
variable Aktivierung des zumindest einen Generators 4, 5 die gewünschte Konzentration
des zumindest einen Behandlungsmittels in Bezug auf den vorgegebenen Volumenstrom
der Pumpe 3 erreichbar ist. Durch ein vorteilhaftes vollständiges Abreichern des Luftstroms
über die Filtereinrichtung 2 kann dann die Konzentration des zumindest einen in dem
Behandlungsbereich 7 geführten Behandlungsmittels präzise vorgegeben werden.
[0048] In diesem Ausführungsbeispiel ist die Pumpe 3 einerseits über eine Leitung 12 mit
der Filtereinrichtung 2 und andererseits über eine weitere Leitung 13 mit dem zumindest
einen Generator 4, 5 verbunden. Je nach Ausgestaltung des Haushaltsgeräts 1 kann hierbei
in der Leitung 13 die weitere Filtereinrichtung 10 angeordnet sein. Hierdurch ergibt
sich ein beidseitig der Pumpe 3 geschlossener Kreislauf.
[0049] Fig. 2 zeigt ein Haushaltsgerät 1 in einer auszugsweisen, schematischen Darstellung
entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel. In diesem Ausführungsbeispiel ist
die Pumpe 3 als Pumpe 3 mit fester Förderrichtung ausgestaltet. Die Pumpe 3 fördert
stets in der Hauptrichtung 8. Hierdurch erzeugt die Pumpe 3 einen Unterdruck in der
Leitung 12. Dieser Unterdruck pflanzt sich entgegen der Hauptrichtung 8 durch die
Filtereinrichtung 2, den Behandlungsbereich 7, den Nebelgenerator 5 und den Ozongenerator
4 fort. Dadurch wird ein Luftstrom im Kreislauf erzeugt. Ferner ist im Kreislauf betrachtet
vor dem Ozongenerator 4 ein Eingang 14 vorgesehen. Hinter der Pumpe 3 ist ein Ausgang
15' vorgesehen. Der Eingang 14 ist mit dem Ausgang 15' über eine freie Luftstrecke
16 verbunden. Somit ist die Pumpe 3 einerseits über die Leitung 12 mit der Filtereinrichtung
2 und andererseits über die freie Luftstrecke 16 mit dem zumindest einen Generator
4, 5 verbunden. Dadurch ist der Kreislauf über die freie Luftstrecke 16 geschlossen.
[0050] Je nach Ausgestaltung des Haushaltsgeräts 1 kann die freie Luftstrecke 16 innerhalb
des Haushaltsgeräts 1 sein. Allerdings kann die freie Luftstrecke 16 auch ganz oder
teilweise über die Umgebung des Haushaltsgeräts 1 führen. Da die Filtereinrichtung
2 die Behandlungsmittel aus dem Luftstrom filtert, gelangen diese nach der Pumpe 3
nicht zur freien Luftstrecke 16. Insbesondere kann somit ein Austritt von Ozon aus
dem Haushaltsgerät 1 verhindert werden.
[0051] Fig. 3 zeigt ein Haushaltsgerät 1 in einer auszugsweisen, schematischen Darstellung
entsprechend einem dritten Ausführungsbeispiel. In diesem Ausführungsbeispiel ist
die Pumpe 3 über die Leitung 13 mit dem zumindest einen Generator 4, 5 verbunden.
Ferner befindet sich der Eingang 14 in der Hauptrichtung 8, in der die Pumpe 3 fördert,
vor der Pumpe 3. Die Pumpe 3 ist hierbei als Pumpe 3 mit fester Förderrichtung ausgestaltet.
Der Ausgang 15' befindet sich in der Hauptrichtung 8 betrachtet hinter der Filtereinrichtung
2. Der Eingang 14 ist wiederum mit dem Ausgang 15' über die freie Luftstrecke 16 verbunden,
so dass der Kreislauf geschlossen ist.
[0052] In diesem Ausführungsbeispiel erzeugt die Pumpe 3 einen Überdruck in der Leitung
13. Dieser Überdruck pflanzt sich über den Ozongenerator 4, den Nebelgenerator 5,
den Behandlungsbereich 7 innerhalb des Behandlungsbehälters 6, insbesondere des Laugenbehälters
6, und die Filtereinrichtung 2 zu dem Ausgang 15' fort. Somit wird ein Luftstrom in
der Hauptrichtung 8 erzeugt. Ferner wird durch den von der Pumpe 3 am Eingang 14 erzeugten
Unterdruck Luft angesaugt. Bei dieser Ausgestaltung gewährleistet die Filtereinrichtung
2, dass die Behandlungsmittel nicht zu dem Ausgang 15' gelangen. Somit wird insbesondere
ein Austritt von Ozon aus dem Haushaltsgerät 1 verhindert.
[0053] Fig. 4 zeigt ein Diagramm zur Erläuterung der Funktionsweise eines Haushaltsgeräts
1 entsprechend einer möglichen Ausgestaltung. Hierbei ist an der Abszisse der Luftweg
entlang des Kreislaufs durch den Behandlungsbereich 7, die Filtereinrichtung 2, die
Pumpe 3, den Ozongenerator 4 und den Nebelgenerator 5 dargestellt. An der Ordinate
sind die Konzentration 20 an Ozon und die Konzentration 21 an Nebel, insbesondere
kalt vernebeltem Wasser, angetragen, wobei der Verlauf 20 der Konzentration an Ozon
und der Verlauf 21 der Konzentration an Nebel entlang des Luftwegs dargestellt sind.
[0054] Entlang des Luftwegs sind ein Abschnitt L6 durch den Behandlungsbehälter 6, ein Abschnitt
L2 durch die Filtereinrichtung 2, ein Abschnitt L3 durch die Pumpe 3, ein Abschnitt
L4 durch den Ozongenerator 4 und ein Abschnitt L5 durch den Nebelgenerator 5 dargestellt.
Zwischen diesen Abschnitten L2 bis L6 können Leitungsstücke des Kreislaufs vorgesehen
sein. In dem Behandlungsbehälter 6 werden die Behandlungsmittel, insbesondere Arbeitssubstanzen,
durch Abreaktion und/oder Kondensation und/oder Absorption verbraucht. Je nach den
vorliegenden Bedingungen und der gewählten Prozessführung erfolgt der Verbrauch der
Behandlungsmittel vollständig oder nur teilweise. In diesem Fall wird das Ozon 20
im Behandlungsbereich 7 teilweise verbraucht. Dadurch sinkt die Konzentration 20 an
Ozon ausgehend von einem maximalen Wert M20 über den Abschnitt L6 des Luftwegs durch
den Behandlungsbehälter 6 ab. Auch die Konzentration 21 des Nebels sinkt im Abschnitt
L6 ausgehend von einem maximalen Wert M21 ab.
[0055] Die Filtereinrichtung 2 absorbiert ein oder mehrere Behandlungsmittel. Bevorzugt
werden giftige, gesundheitsschädliche, geruchsbelästigende oder ähnliche Behandlungsmittel
vollständig aus dem Luftstrom gefiltert. In diesem Beispiel wird in dem Abschnitt
L2 durch die Filtereinrichtung 2 das Ozon vollständig gefiltert, so dass die Konzentration
20 des Ozons 20 über den Abschnitt L2 auf null reduziert wird. In der Filtereinrichtung
2 wird außerdem die Konzentration 21 des Nebels etwas reduziert. Beim Durchlaufen
der Pumpe 3 führt die Luft somit kein Ozon mit. Ferner ist die Konzentration 21 an
Nebel auf einem Minimum.
[0056] Beim Durchlaufen des Ozongenerators 4 im Abschnitt L4 des Luftwegs wird der Luftstrom
mit dem Behandlungsmittel des Generators 4 angereichert. In diesem Ausführungsbeispiel
ist der Generator 4 als Ozongenerator 4 ausgestaltet, so dass der Luftstrom mit Ozon
angereichert wird. Dementsprechend steigt die Konzentration 20 an Ozon im Luftstrom
über den Abschnitt L4 auf ihren maximalen Wert M20. Die Konzentration 21 an Nebel
bleibt hingegen im Abschnitt L4 konstant.
[0057] Der Generator 5 reichert den Luftstrom mit einem weiteren Behandlungsmittel an. In
diesem Ausführungsbeispiel ist der Generator 5 als Nebelgenerator 5 ausgestaltet,
der den Luftstrom mit kalt vernebeltem Wasser anreichert. Beim Durchlaufen des Nebelgenerators
5 im Abschnitt L5 des Luftwegs steigt somit die Konzentration 21 an Nebel auf ihren
maximalen Wert M21 an. Die Konzentration 20 an Ozon bleibt über den Abschnitt L5 konstant
auf ihrem maximalen Wert M20. Anschließend gelangt der mit Ozon und Nebel angereicherte
Luftstrom zu dem Behandlungsbehälter 6, was durch den Abschnitt L6 des Luftwegs veranschaulicht
ist, da sich der Kreislauf nach dem Abschnitt L5 mit dem Abschnitt L6 fortsetzt.
[0058] Somit veranschaulicht das Diagramm den Verlauf der Konzentration 20 an Ozon und der
Konzentration 21 an Nebel bei einem gewöhnlichen Betrieb während der Behandlung von
Wäsche oder anderen Behandlungsgütern im Behandlungsbereich 7.
[0059] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
Bezugszeichenliste
[0060]
- 1
- Haushaltsgerät
- 2
- Filtereinrichtung
- 3
- Pumpe
- 4
- Ozongenerator
- 5
- Nebelgenerator
- 6
- Behandlungsbehälter
- 7
- Behandlungsbereich
- 8
- Hauptrichtung
- 9
- Filter
- 10
- weitere Filtereinrichtung
- 15
- Gegenrichtung
- 11
- Filter
- 12, 13
- Leitung
- 14
- Eingang
- 15'
- Ausgang
- 16
- freie Luftstrecke
- 20
- Konzentration an Ozon
- 21
- Konzentration an Nebel
- L2-L6
- Abschnitt des Luftwegs
- M20, M21
- maximaler Wert
1. Haushaltsgerät (1), insbesondere wasserführendes Haushaltsgerät, mit einer Filtereinrichtung
(2), einer Pumpe (3), zumindest einem Generator (4, 5) und einem Behandlungsbereich
(7), wobei ein Luftstrom von der Filtereinrichtung (2) über die Pumpe (3) zu dem zumindest
einen Generator (4, 5) führbar ist, wobei der zumindest eine Generator (4, 5) ausgebildet
ist, dem Luftstrom zumindest ein Behandlungsmittel in Form eines Gases und/oder Aerosols
zuzusetzen, wobei die Filtereinrichtung (2) zumindest ein Filter (9) aufweist, das
ausgestaltet ist, das zumindest eine Behandlungsmittel aus dem Luftstrom herauszufiltern,
wobei der Luftstrom von der Pumpe (3) über den zumindest einen Generator (4, 5) zu
dem Behandlungsbereich (7) führbar ist, wobei der Luftstrom von dem zumindest einen
Generator (4, 5) über den Behandlungsbereich (7) zu der Filtereinrichtung (2) führbar
ist und wobei der Luftstrom von dem Behandlungsbereich (7) über die Filtereinrichtung
(2) zu der Pumpe (3) führbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (3) als Pumpe mit wechselnder Förderrichtung ausgestaltet ist, und dass
der Luftstrom auch in einer Gegenrichtung (15) von dem zumindest einen Generator (4,
5) über die Pumpe (3) zu der Filtereinrichtung (2) führbar ist.
2. Haushaltsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Generatoren (4) als Ozongenerator (4) ausgebildet ist, der dem Luftstrom
ein Ozon zusetzt, dass einer der Generatoren (5) als Nebelgenerator (5) ausgebildet
ist, der dem Luftstrom einen auf Wasser basierenden Nebel zusetzt, und dass der Luftstrom
mit dem Ozon von dem Ozongenerator (4) über den Nebelgenerator (5) zu dem Behandlungsbereich
(7) führbar ist.
3. Haushaltsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Filter (9) der Filtereinrichtung (2) als Ozonfilter (9) ausgebildet
ist.
4. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Generator (4, 5), der dem Luftstrom zumindest ein Behandlungsmittel
zusetzt, dem Luftstrom das zumindest eine Behandlungsmittel in einer so hohen Konzentration
(20, 21) zusetzt, dass das zumindest eine Behandlungsmittel in einem regelmäßigen
Betrieb in dem Behandlungsbereich (7) nur teilweise verbrauchbar ist.
5. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (3) in einer Behandlungsbetriebsart, in der zumindest eine Konzentration
(20, 21) des zumindest einen Behandlungsmittels zum Behandeln in dem Behandlungsbereich
(7) erhöht wird, einen niedrigeren mittleren Volumenstrom des Luftstroms erzeugt,
und dass die Pumpe (3) in einer Filterbetriebsart, in der das zumindest eine Behandlungsmittel
im Behandlungsbereich (7) abgebaut wird, einen höheren mittleren Volumenstrom des
Luftstroms erzeugt.
6. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (3) in einer Behandlungsbetriebsart, in der zumindest eine Konzentration
des zumindest einen Behandlungsmittels zum Behandeln in dem Behandlungsbereich (7)
erhöht wird, gepulst antreibbar ist und dass die Pumpe (3) in einer Filterbetriebsart,
in der das zumindest eine Behandlungsmittel im Behandlungsbereich (7) abgebaut wird,
in einem Dauerbetrieb antreibbar ist.
7. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (3) nur im Dauerbetrieb antreibbar ist, in dem zumindest näherungsweise
ein konstanter Volumenstrom des Luftstroms erzeugbar ist.
8. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (3) einerseits über eine Leitung (12) mit der Filtereinrichtung (2) und
andererseits über eine weitere Leitung (13) mit dem zumindest einen Generator (4,
5) verbunden ist.
9. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (3) einerseits über eine Leitung (12) mit der Filtereinrichtung (2) und
andererseits über eine freie Luftstrecke (16) mit dem zumindest einen Generator (4,
5) verbunden ist.
10. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (3) einerseits über eine freie Luftstrecke (16) mit der Filtereinrichtung
(2) und andererseits über eine Leitung (13) mit dem zumindest einen Generator (4,
5) verbunden ist.
11. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Filtereinrichtung (10) vorgesehen ist und dass der Luftstrom in der
Gegenrichtung (15) von dem zumindest einen Generator (4, 5) über die weitere Filtereinrichtung
(10) und über die Pumpe (3) zu der Filtereinrichtung (2) führbar ist.
1. Domestic appliance (1), in particular water-conducting domestic appliance, having
a filter device (2), a pump (3), at least one generator (4, 5) and a treatment region
(7), wherein an air stream is able to be conducted from the filter device (2) via
the pump (3) to the at least one generator (4, 5), wherein the at least one generator
(4, 5) is configured to add at least one treatment agent in the form of a gas and/or
aerosol to the air stream, wherein the filter device (2) has at least one filter (9)
which is designed to filter out at least one treatment agent from the air stream,
wherein the air stream is able to be conducted from the pump (3) via the at least
one generator (4, 5) to the treatment region (7), wherein the air stream is able to
be conducted from the at least one generator (4, 5) via the treatment region (7) to
the filter device (2), and wherein the air stream is able to be conducted from the
treatment region (7) via the filter device (2) to the pump (3), characterised in that the pump (3) is designed as a pump with an alternating direction of conveyance and
that the air stream is also able to be conducted in an opposing direction (15) from
the at least one generator (4, 5) via the pump (3) to the filter device (2).
2. Domestic appliance according to claim 1, characterised in that one of the generators (4) is configured as an ozone generator (4) which adds ozone
to the air stream, that one of the generators (5) is configured as a mist generator
(5) which adds a mist based on water to the air stream, and that the air stream with
the ozone is able to be conducted from the ozone generator (4) via the mist generator
(5) to the treatment region (7).
3. Domestic appliance according to claim 2, characterised in that at least one of the filters (9) of the filter device (2) is configured as an ozone
filter (9).
4. Domestic appliance according to one of claims 1 to 3, characterised in that the at least one generator (4, 5), which adds at least one treatment agent to the
air stream, adds to the air stream the at least one treatment agent in a sufficiently
high concentration (20, 21) that the at least one treatment agent is only able to
be used up partially in regular operation in the treatment region (7).
5. Domestic appliance according to one of claims 1 to 4, characterised in that in a treatment operating mode in which at least one concentration (20, 21) of the
at least one treatment agent is increased for treatment in the treatment region (7),
the pump (3) produces a lower average volumetric flow of the air stream and that in
a filter operating mode in which the at least one treatment agent in the treatment
region (7) is broken down, the pump (3) produces a higher average volumetric flow
of the air stream.
6. Domestic appliance according to one of claims 1 to 5, characterised in that in a treatment operating mode in which at least one concentration of the at least
one treatment agent is increased for treatment in the treatment region (7), the pump
(3) is able to be driven in a pulsed manner and that in a filter operating mode in
which the at least one treatment agent in the treatment region (7) is broken down,
the pump (3) is able to be driven in continuous operation.
7. Domestic appliance according to one of claims 1 to 4, characterised in that the pump (3) is able to be driven only in continuous operation, in which at least
approximately a constant volumetric flow of the air stream may be produced.
8. Domestic appliance according to one of claims 1 to 7, characterised in that the pump (3) is connected, on the one hand, via a line (12) to the filter device
(2) and, on the other hand, via a further line (13) to the at least one generator
(4, 5).
9. Domestic appliance according to one of claims 1 to 7, characterised in that the pump (3) is connected, on the one hand, via a line (12) to the filter device
(2) and, on the other hand, via a free air path (16) to the at least one generator
(4, 5).
10. Domestic appliance according to one of claims 1 to 7, characterised in that the pump (3) is connected, on the one hand, via a free air path (16) to the filter
device (2) and, on the other hand, via a line (13) to the at least one generator (4,
5).
11. Domestic appliance according to one of claims 1 to 10, characterised in that a further filter device (10) is provided and that the air stream is also able to
be conducted in an opposing direction (15) from the at least one generator (4, 5)
via the further filter device (10) and via the pump (3) to the filter device (2).
1. Appareil ménager (1), notamment appareil ménager à circulation d'eau, comprenant un
dispositif de filtrage (2), une pompe (3), au moins un générateur (4, 5) et une zone
de traitement (7), un courant d'air pouvant être guidé du dispositif de filtrage (2)
vers l'au moins un générateur (4, 5) par l'intermédiaire de la pompe (3), l'au moins
un générateur (4, 5) étant réalisé pour ajouter au courant d'air au moins un produit
de traitement sous forme d'un gaz et/ou d'un aérosol, le dispositif de filtrage (2)
présentant au moins un filtre (9) qui est conçu pour filtrer l'au moins un produit
de traitement en l'extrayant du courant d'air, le courant d'air pouvant être guidé
de la pompe (3) vers la zone de traitement (7) par l'intermédiaire de l'au moins un
générateur (4, 5), le courant d'air pouvant être guidé de l'au moins un générateur
(4, 5) vers le dispositif de filtrage (2) par l'intermédiaire de la zone de traitement
(7) et le courant d'air pouvant être guidé de la zone de traitement (7) vers la pompe
(3) par l'intermédiaire du dispositif de filtrage (2), caractérisé en ce que la pompe (3) est conçue comme pompe à sens de refoulement changeant, et en ce que le courant d'air peut être également guidé dans un sens contraire (15), de l'au moins
un générateur (4, 5) vers le dispositif de filtrage (2) par l'intermédiaire de la
pompe (3).
2. Appareil ménager selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'un des générateurs (4) est réalisé comme générateur d'ozone (4) qui ajoute un ozone
au courant d'air, en ce que l'un des générateurs (5) est réalisé comme générateur de brouillard (5) qui ajoute
au courant d'air un brouillard à base d'eau et en ce que le courant d'air avec l'ozone peut être guidé du générateur d'ozone (4) vers la zone
de traitement (7) par l'intermédiaire du générateur de brouillard (5).
3. Appareil ménager selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'au moins un des filtres (9) du dispositif de filtrage (2) est réalisé comme filtre
à ozone (9).
4. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'au moins un générateur (4, 5) qui ajoute au courant d'air au moins un produit de
traitement, ajoute au courant d'air l'au moins un produit de traitement dans une concentration
tellement élevée (20, 21) que l'au moins un produit de traitement, pendant un fonctionnement
régulier, n'est consommable qu'en partie dans la zone de traitement (7).
5. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la pompe (3), dans un mode de fonctionnement de traitement, dans lequel au moins
une concentration (20, 21) de l'au moins un produit de traitement est augmentée pour
le traitement dans la zone de traitement (7), génère un flux volumique moyen plus
bas du courant d'air, et en ce que la pompe (3), dans un mode de fonctionnement de filtrage, dans lequel l'au moins
un produit de traitement est désintégré dans la zone de traitement (7), génère un
flux volumique moyen plus élevé du courant d'air.
6. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la pompe (3), dans un mode de fonctionnement de traitement, dans lequel au moins
une concentration de l'au moins un produit de traitement est augmentée pour le traitement
dans la zone de traitement (7), peut être entraînée de manière pulsée et en ce que la pompe (3), dans un mode de fonctionnement de filtrage, dans lequel l'au moins
un produit de traitement est désintégré dans la zone de traitement (7), peut être
entraînée en fonctionnement continu.
7. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la pompe (3) est entraînable seulement en fonctionnement continu, pendant lequel
un flux volumique au moins approximativement constant du courant d'air peut être généré.
8. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la pompe (3) est reliée d'une part au dispositif de filtrage (2) par l'intermédiaire
d'une conduite (12) et d'autre part à l'au moins un générateur (4, 5) par l'intermédiaire
d'une conduite supplémentaire (13).
9. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la pompe (3) est reliée d'une part au dispositif de filtrage (2) par l'intermédiaire
d'une conduite (12) et d'autre part à l'au moins un générateur (4, 5) par l'intermédiaire
d'un espace d'air libre (16).
10. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la pompe (3) est reliée d'une part au dispositif de filtrage (2) par l'intermédiaire
d'un espace d'air libre (16) et d'autre part à l'au moins un générateur (4, 5) par
l'intermédiaire d'une conduite (13).
11. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'un dispositif de filtrage supplémentaire (10) est ménagé et en ce que le courant d'air peut être guidé en sens contraire (15), de l'au moins un générateur
(4, 5) vers le dispositif de filtrage (2) par l'intermédiaire du dispositif de filtrage
supplémentaire (10) et par l'intermédiaire de la pompe (3).