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(11) |
EP 1 867 738 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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31.08.2016 Patentblatt 2016/35 |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.01.2013 Patentblatt 2013/02 |
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Anmeldetag: 29.03.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Warmformlinie
Hot forming line
Ligne de formage à chaud
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
13.06.2006 DE 102006027625
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.12.2007 Patentblatt 2007/51 |
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Patentinhaber: Benteler Automobiltechnik GmbH |
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33102 Paderborn (DE) |
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Erfinder: |
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- Buschsieweke, Otto
33102 Paderborn (DE)
- Mainka, Christoph
D-33175 Bad Lippspringe (DE)
- Adelbert, Stefan
33129 Delbrück (DE)
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Vertreter: Ksoll, Peter |
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Bockermann Ksoll
Griepenstroh Osterhoff
Patentanwälte
Bergstrasse 159 44791 Bochum 44791 Bochum (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 1 433 840 DE-B3- 10 254 695 FR-A- 2 369 228 US-A- 5 923 699 US-A1- 2001 055 740
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DE-A1- 1 433 841 DE-C- 716 709 US-A- 5 669 992 US-A- 5 944 515
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- BANERJEE S N: "Integrated Channel Roller Hearth Furnace Line Technology", HEAT TREATING
: INCLUDING STEEL HEAT TREATING IN THE NEW MILLENNIUM ; AN INTERNATIONAL SYMPOSIUM
IN HONOR OF PROFESSOR GEORGE KRAUSS ; PROCEEDINGS OF THE 19TH CONFERENCE, 1 - 4 NOVEMBER
1999, CINCINNATI, OHIO / ASM INTERNATIONAL HEAT TREATING SOCIETY, 1 November 1999
(1999-11-01), pages 109-113, XP008133657, ISBN: 978-0-87170-681-2
- "HICON roller hearth furnaces for solution heat treating plate and sheet - operating
results and experience gained on existing facilities", HICON ALUMINUM 2002 - PAPER
10, Seiten 1-18
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Warmformlinie zur Herstellung eines gehärteten Stahlblechprofilbauteils.
[0002] Ofenanlagen zur Erwärmung von Stahlblechen bzw. Stahlblechbauteilen sind in unterschiedlichsten
Bauformen bekannt. Sogenannte Durchlauföfen - elektrisch oder gasbeheizt - kommen
zur kontinuierlichen Wärmebehandlung von Stahlblechen bzw. Stahlblechbauteilen in
großen Mengen zur Anwendung. Aus der
DE 1 010 547 B geht ein Durchlaufofen zur Wärmebehandlung von langgestrecktem Wärmegut wie Stangen
oder Blechen hervor mit einem Heizkanal, der aus zwei hintereinander angeordneten,
austauschbaren Bauabschnitten gebildet ist. Der Einsatz eines Durchlaufofens innerhalb
einer Warmformlinie zur Herstellung von gehärteten Stahlblechprofilbauteilen ist beispielsweise
in der
DE 101 28 200 B4 oder der
DE 102 54 695 B3 beschrieben. Solche Durchlauföfen können bis zu einem Temperaturbereich von 1.300°
C ausgelegt werden. Auch die Wärmebehandlung unter Schutzgasatmosphäre ist möglich.
[0003] Die
US-A-5 923 699 offenbart eine Ofenanlage, um Stahl auf eine beständige Temperatur zu bringen, insbesondere
zur Anwendung in Verbindung mit Stahlwalzprozessen. Die Ofenanlage ist modular aufgebaut
aus miteinander koppelbaren Ofenmodulen, mit einem Anfangsmodul und einem Endmodul
zwischen welche Erweiterungsmodule eingliederbar sind.
[0004] Aus der vorstehend bereits erwähnten
DE 102 54 695 B3 ist ein Verfahren zur Herstellung eines metallischen Formbauteils bekannt. Hierbei
wird zunächst aus einem Halbzeug durch ein Kaltumformverfahren ein Bauteil-Rohling
geformt. Der Bauteil-Rohling wird dann randseitig auf eine dem herzustellenden Formbauteil
näherungsweise entsprechenden Randkontur beschnitten und anschließend der beschnittene
Bauteil-Rohling erwärmt und in einem Warmumform-Werkzeug fertig geformt und zugleich
pressgehärtet.
[0005] Die
FR-A-2 369 228 beschreibt einen Tunnelofen für keramische Waren, wobei der Tunnelofen in Kastenbauweise
mit verschiedenen Modulen zusammengestellt werden kann, um einen höheren Durchsatz
mit verringertem Zeit- und Arbeitsaufwand zu erreichen.
[0006] Auch durch die
DE 1 433 840 A1 zählt ein Tunnelofen zum Stand der Technik, der aus einzelnen Ofenelementen bzw.
Tunnelabschnitten aufgebaut ist. Diese sind auf Laufschienen gelagert und mittels
Schraubbolzen nachgiebig-elastisch miteinander verbunden.
[0007] "Integrated Channel Roller Hearth Furnace Line Technology", S.N. Banerjee, Aichelin-Stahl
Inc., 19th ASM Heat Treating Society Conference Proceedings,1999, offenbart einen
Rollenherdofen für Massenteile mit integriertem Abschrecksystem, wobei der Rollenherdofen
modular aufgebaut ist.
[0008] In der Praxis wird eine Warmformlinie auf eine bestimmte Leistung bzw. Produktionsrate
ausgelegt. Hieran orientiert sich auch die Kapazität der Ofenanlage innerhalb der
Warmformlinie. Wegen des großen Investitionsaufwandes versucht man verständlicherweise,
eine Überdimensionierung der Ofenanlage zu vermeiden. Auch kann man mitunter am Anfang
vor Inbetriebnahme einer Warmformlinie die erforderliche
[0009] Produktionsrate in späteren Jahren nicht zuverlässig genug vorher berechnen. So kommt
es vor, dass eine Ofenanlage bzw. eine Warmformlinie aufgrund geänderter Kundenwünsche
und gestiegener Nachfrage an ihre Leistungsgrenze stößt. Man steht dann vor der Entscheidung,
eine zweite Warmformlinie aufzubauen oder die vorhandene Warmformlinie aufzustocken.
Beides ist mit hohem Arbeits- und Investitionsaufwand verbunden.
[0010] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Warmformlinie zur Herstellung
eines gehärteten Stahlblechprofilbauteils zu schaffen, welche eine Umrüstung auf einen
höheren Durchsatz mit verringertem Zeit-, Arbeits- und Investitionsaufwand ermöglicht.
[0011] Die Lösung dieser Aufgabe ist in Anspruch 1 charakterisiert.
[0012] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Warmformlinie
sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 6.
[0013] Kern der Erfindung bildet die Maßnahme, dass die Heizzone der Ofenanlage aus zumindest
zwei miteinander trennbar gekoppelten Ofenmodulen gebildet ist sowie der Einsatz einer
solchen Ofenanlage in Form eines Durchlaufofens in einer Warmformlinie zur Herstellung
eines gehärteten Stahlblechprofilbauteils.
[0014] Die Ofenanlage kann durch Einbau weiterer Ofenmodule nach Art eines Baukastensystems
in ihrer Kapazität erweitert werden, um so einem gestiegenen Leistungsbedarf Rechnung
zu tragen. Hierfür werden die vorhandenen Ofenmodule getrennt und entsprechende Erweiterungs-Ofenmodule
eingebaut.
[0015] Durch Anpassung der Ofenanlage kann folglich auch die Produktionsleistung einer Warmformlinie
zur Herstellung von gehärteten Stahlblechprofilen gesteigert werden. Die hierfür erforderlichen
Stillstands- und Umbauzeiten sind deut lich geringer als bei der Errichtung einer
zweiten Produktionslinie oder dem konventionellen Umbau der vorhandenen Ofenanlage,
weil erfindungsgemäß die Aufstockung der Ofenanlage mit standardisierten Ofenmodulen
erfolgt. Diese sind mit allen notwendigen Heizeinrichtungen, Fördermitteln, Isolierungen,
Luftzu- und/oder Luftableitungen sowie den notwendigen Trenn- und Koppelstellen ausgerüstet.
[0016] Die Erfindung ist nachfolgend mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben.
Es zeigen:
- Figur 1:
- Technisch schematisiert eine Ofenanlage sowie ein Erweiterungs-Ofenmodul;
- Figur 2:
- die Ofenanlage mit eingebautem Erweiterungs-Ofenmodul;
- Figur 3:
- einen Ausschnitt aus dem Koppelbereich zwischen zwei Ofenmodulen;
- Figur 4:
- eine Ansicht auf die Darstellung von Figur 3 gemäß dem Pfeil IV;
- Figur 5:
- eine Warmformlinie und
- Figur 6:
- eine Warmformlinie gemäß der Figur 5 mit integrierter Vorformstation.
[0017] Gehärtete Stahlblechprofilbauteile kommen in der Automobilindustrie beispielsweise
als A-, B- oder C-Säulen, als Türaufprallträger oder Bumper zur Anwendung. Auch Seitenwandstrukturen
einer Kraftfahrzeugkarosserie werden heutzutage warmumformtechnisch hergestellt und
im Pressenwerkzeug gehärtet.
[0018] Die Figuren 5 und 6 zeigen eine schematische Darstellung einer Warmformlinie.
[0019] Zunächst wird ein Stahlblech 1 aus einem abgewickelten und gerade gerichteten Abschnitt
eines Coils 2 aus einem warmformbaren Blech in einer Stanz- bzw. Schneideinrichtung
3 abgeteilt. Das ggf. vorgeformte Stahlblech 1 wird mit einem ersten Manipulator 4
einer Ofenanlage 5 in Form eines Durchlaufofens zugeführt.
[0020] Zur Vorformung des Stahlblechs 1 ist in der Warmformline gemäß der Figur 6 dem Durchlaufofen
5 eine Presse 6 vorgeschaltet, in der das Stahlblech 1 vorgeformt und ggf. beschnitten
wird. Ansonsten entspricht die Darstellung von Figur 6 der Warmformlinie gemäß der
Darstellung in Figur 5.
[0021] Im Durchlaufofen 5 wird das Stahlblech 1 auf eine Temperatur erhitzt wird, die oberhalb
der Gefügeumwandlungstemperatur in den austenitischen Zustand liegt. Je nach Stahlsorte
liegt diese Temperatur in einem Bereich zwischen 700° C und 1.100° C. Vorteilhafterweise
ist die Atmosphäre des Durchlaufofens 5 durch eine gezielte und ausreichende Zugabe
eines Schutzgases inertisiert, um ein Verzundern der Stahlblechoberfläche zu verhindern.
Ein zweiter Manipulator 7 nimmt das erhitzte Stahlblech 1 auf und legt es in ein Pressenwerkzeug
8 ein. Hier wird das Stahlblech 1 zum Stahlblechprofilbauteil 9 fertig geformt und
mittels einer Kühleinrichtung 10 schnell abgekühlt, wodurch ein feinkörnige martensitisches
oder bainitisches Werkstoffgefüge eingestellt wird. Hierbei erfolgt eine Härtung des
Stahlblechprofilbauteils 9 mit einer gezielten Einstellung der Werkstofffestigkeit.
Dem Pressenwerkzeug 8 nachgeschaltet ist ein dritter Manipulator 11, welcher das fertig
geformte und gehärtete Stahlblechprofilbauteil 9 aus dem Pressenwerkzeug 8 entnimmt
und in einen Container überführt.
[0022] Die Ofenanlage 5 weist in der Grundbauform, wie in Figur 1 dargestellt, eine Einlaufzone
E, eine Heizzone H und eine Auslaufzone A auf. Die Einlaufzone E umfasst im Wesentlichen
einen Zuführtisch 12 mit integrierten Transportrollen 13. Ebenso weist die Auslaufzone
A einen Abzugstisch 14 mit hierin angeordneten Transportrollen 15 auf. Die Heizzone
H besteht hierbei aus zwei Ofenmodulen 16, 17, nämlich einem Anfangs-Ofenmodul 16
und einem End-Ofenmodul 17. Diese sind miteinander trennbar gekoppelt.
[0023] Zur Steigerung des Durchsatzes bzw. der Leistung der Ofenanlage 5 können Erweiterungs-Ofenmodule
18 in die Heizzone H eingegliedert werden. Hierfür werden das Anfangs-Ofenmodul 16
und das End-Ofenmodul 17getrennt und zwischen diese ein oder mehrere Erweiterungs-Ofenmodule
18 eingebaut. Dies ist anhand der Figuren 1 und 2 verdeutlicht.
[0024] Die Ofenmodule 16, 17, 18 sind über endseitige Flansche 19, 20 mittels Schraubbolzen
21 unter Eingliederung zumindest einer hitzebeständigen Dichtung 22 miteinander gekoppelt,
wie in den Figuren 3 und 4 ersichtlich. Die Flansche 19, 20 können zusätzlich noch
dicht geschweißt sein. Innenseitig sind die Ofenmodule 16-18 mit einer Isolierauskleidung
27 versehen.
[0025] Jedes Ofenmodul 16, 17, 18 ist mit einer Heizeinrichtung 23 ausgerüstet. Die Heizeinrichtung
23 kann elektrisch oder gasbeheizt sein. Des Weiteren ist in jedes Ofenmodul 16, 17,
18 ein Fördermittel 24 integriert zum Transport der Stahlbleche 1 durch das Ofenmodul
16-18. Die Fördermittel 24 umfassen jeweils eine Kette von Ofenrollen 25. Die Fördermittel
24 benachbarter Ofenmodule 16-18 werden aneinander geschlossen, um einen durchgehenden
Transportweg bereitzustellen.
[0026] Zur Erzeugung einer Schutzgasatmosphäre innerhalb der Ofenanlage 5 ist zumindest
ein Ofenmodul 16-18 mit einer Inertgasversorgung 26 ausgestattet.
[0027] Die einzelnen Ofenmodule 16-18 besitzen standardisierte Abmessungen, wobei die Erweiterungs-Ofenmodule
18 doppelt so lang sind wie ein Anfangs-Ofenmodul 16 oder ein End-Ofenmodul 17. So
können beispielsweise ein Anfangs-Ofenmodul 16 und ein End-Ofenmodul 17 zusammen eine
6m-Einheit ergeben. Vorteilhafterweise haben die Erweiterungs-Ofenmodule 18 dann eine
Gesamtlänge von 6 m, so dass eine Ofenanlage 5 baukastenmäßig jeweils aus 6m-Einheiten
aufgebaut werden kann. Demgemäß entspricht die Länge L18 eines Erweiterungs-Ofenmoduls
18 der Gesamtlänge von Anfangs-Ofenmodul 16 und End-Ofenmodul 17.
[0028] Der Aufbau der Ofenanlage 5 aus trennbar miteinander gekoppelten, standardisierten
Ofenmodulen 16-18 ermöglicht eine Kapazitätsanpassung bzw. Umrüstung auf einen höheren
Durchsatz mit standardisierten Bausteinen. Dies hat logistische und montagetechnische
Vorteile. Auf diese Weise kann die Ofenanlage 5 mit vergleichsweise geringem Zeit-,
Arbeits- und Investitionsaufwand zur Durchsatzsteigerung aufgerüstet werden.
Bezugszeichen:
[0029]
- 1 -
- Stahlblech
- 2 -
- Coil
- 3 -
- Schneideinrichtung
- 4 -
- 1. Manipulator
- 5 -
- Ofenanlage
- 6 -
- Presse
- 7 -
- 2. Manipulator
- 8 -
- Pressenwerkzeug
- 9 -
- Stahlblechprofilbauteil
- 10 -
- Kühleinrichtung
- 11 -
- 3. Manipulator
- 12 -
- Zuführtisch
- 13 -
- Transportrollen
- 14 -
- Abzugstisch
- 15 -
- Transportrollen
- 16 -
- Anfangs-Ofenmodul
- 17 -
- End-Ofenmodul
- 18 -
- Erweiterungs-Ofenmodul
- 19 -
- Flansch
- 20 -
- Flansch
- 21 -
- Schraubbolzen
- 22 -
- Dichtung
- 23 -
- Heizeinrichtung
- 24 -
- Fördermittel
- 25 -
- Ofenrolle
- 26 -
- Inertgasversorgung
- 27 -
- Isolierauskleidung
- E -
- Einlaufzone
- H -
- Heizzone
- A -
- Auslaufzone
- L16 -
- Länge von 16
- L17 -
- Länge von 17
- L18 -
- Länge von 18
1. Warmformlinie zur Herstellung eines gehärteten Stahlblechprofilbauteils aus einem
gegebenenfalls vorgeformten Stahlblech, mit einem 1. Manipulator (4), welcher das
Stahlblech (1) einem Durchlaufofen (5) zuführt, in dem das Stahlblech (1) auf eine
Temperatur erhitzt wird, die oberhalb der Gefügeumwandlungstemperatur in den austenitischen
Zustand liegt, sowie einem 2. Manipulator (7), welcher das erhitzte Stahlblech (1)
aufnimmt und in ein Pressenwerkzeug (8) einlegt, in dem das Stahlblech (1) zum Stahlblechprofilbauteil
(9) fertig geformt und gekühlt wird, wobei ein 3. Manipulator (11) vorgesehen ist,
welcher das Stahlblechprofilbauteil (9) aus dem Pressenwerkzeug (8) entnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlaufofen (5) aus zumindest zwei miteinander lösbar gekoppelten Ofenmodulen
(16-18) besteht und ein Anfangs-Ofenmodul (16) und ein End-Ofenmodul (17) vorgesehen
sind, zwischen welche zumindest ein Erweiterungs-Ofenmodul (18) eingliederbar ist,
wobei die Länge (L18) des Erweiterungs-Ofenmoduls (18) der Gesamtlänge des Anfangs-Ofenmoduls (16) und
des End-Ofenmoduls (17) entspricht.
2. Warmformlinie nach Anspruch 1, dadurch gekenntzeichnet, dass die Ofenmodule (16-18) über endseitige Flansche (19, 20) unter Eingliederung
einer Dichtung (22) miteinander gekoppelt sind.
3. Warmformlinie nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Ofenmodul (16-18) mit einer Heizeinrichtung (23) ausgerüstet ist.
4. Warmformlinie nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in jedes Ofenmodul (16-18) ein Fördermittel (24) integriert ist, zum longitudinalen
Transport des Stahlblechs (1) durch das Ofenmodul (16-18).
5. Warmformlinie nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel (24) benachbarter Ofenmodule (16-18) miteinander koppelbar sind.
6. Warmformlinie nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Ofenmodul (16-18) mit einer Inertgasversorgung (26) ausgestattet ist.
1. Hot forming line for the production of a hardened, steel sheet structure, from a possibly
pre-formed steel sheet, with a 1.manipulator (4), wherein the steel sheet (1) is supplied
to a continuous oven (5), in which the steel sheet(1) is heated to a temperature which
is above the structural transformation temperature of austenite, and a 2.manipulator
(7) which receives the heated steel sheet (1) and inserts it in a press tool (8) in
which the steel sheet (1) is finally formed and cooled into a steel sheet structure
(9), whereby a 3.manipulator is provided (11), wherein the steel sheet structure (9)
is extracted from the press tool (8), is characterized in that the continuous oven (5) consists of at least two detachably linked oven modules (16-18)
and an initial oven module (16) and an end oven module (17) is provided, between which
can be inserted at least one oven extension module (18), whereby the length (L18) of the oven extension module (18) corresponds to the overall length of the initial
oven module(16) and the end-oven module (17).
2. Hot forming line according to claim 1, is characterized in that wherein the oven modules and the extension module (16-18) are coupled to one another
via end flanges (19, 20), respectively, with a seal (22) being placed between the
end flanges.
3. Hot forming line according to one of claims 1 or 2, is characterized in that each oven module (16-18) is equipped with a heating unit (23).
4. Hot forming line according to one of claims 1 to 3, is characterized in that in each oven module (16-18) a conveyor is incorporated (24), to transport the steel
sheet (1) longitudinally through the oven modules (16-18).
5. Hot forming line according to claim 4, is characterized in that the conveyor (24) of adjacent oven modules (16-18) can be coupled to one another.
6. Hot forming line according to one of claims 1 to 5, is characterized in that at least one oven module (16-18) is equipped with an inert gas supply (26).
1. Ligne de forme de chauffe pour la fabrication d'un composant de profilé durci à partir
d'une tôle d'acier éventuellement préformée, avec un premier manipulateur (4) qui
amène la tôle d'acier (1) à un four à passage continu (5), dans lequel la tôle d'acier
(1) est chauffée à une température qui est supérieure à la température de conversion
de la structure dans l'état austénitique, de même qu'un deuxième manipulateur (7)
qui reçoit la tôle d'acier chauffée (1) et l'introduit dans un outil de pressage (8),
dans lequel la mise en forme de la tôle d'acier (1) en composant de profilé en tôle
d'acier est terminée et le composant est refroidi, un troisième manipulateur (11)
étant prévu, lequel retire le composant de profilé en tôle d'acier (9) de l'outil
de pressage (8), caractérisée en ce que le four à passage continu (5) se compose d'au moins deux modules de four (16-18)
couplés de manière amovible l'un à l'autre et un module de four de départ (16) et
un module de four de fin (17) sont prévus, entre lesquels au moins un module de four
d'extension (18) peut être incorporé, dans lequel la longueur (L18) du module de four d'extension (18) correspond à la longueur totale du module de
four de départ (16) et du module de four de fin (17).
2. Ligne de forme de chauffe selon la revendication 1, caractérisée en ce que les modules de four (16-18) sont couplés l'un à l'autre par des brides (19, 20) côté
extrémité en incorporant un joint (22).
3. Ligne de forme de chauffe selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que chaque module de four (16-18) est équipé d'un dispositif de chauffage (23).
4. Ligne de forme de chauffe selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'un moyen de transport (24) est intégré dans chaque module de four (16-18) pour le
transport longitudinal de la tôle d'acier (1) par le module de four (16-18).
5. Ligne de forme de chauffe selon la revendication 4, caractérisée en ce que les moyens de transport (24) de modules de four contigus (16-18) peuvent être couplés
l'un à l'autre.
6. Ligne de forme de chauffe selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'au moins un module de four (16-18) est équipé d'une alimentation en gaz inerte (26).
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