| (19) |
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(11) |
EP 1 954 948 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.08.2016 Patentblatt 2016/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.11.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/010875 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/062742 (07.06.2007 Gazette 2007/23) |
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| (54) |
PUMPENGEHÄUSE MIT 2-PUNKT-BEFESTIGUNG
PUMP HOUSING HAVING TWO-POINT FASTENING
CARTER DE POMPE A FIXATION EN 2 POINTS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
03.12.2005 DE 102005057858
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.08.2008 Patentblatt 2008/33 |
| (73) |
Patentinhaber: WILO SE |
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44263 Dortmund (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ADLER, Andreas
58239 Schwerte (DE)
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| (74) |
Vertreter: Cohausz Hannig Borkowski Wißgott |
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Patent- und Rechtsanwaltskanzlei
Schumannstrasse 97-99 40237 Düsseldorf 40237 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 774 583
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EP-A1- 1 413 769
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- WILO PUMPEN-PERFEKTION: "Pompes de circulation a rotor noye, Pompes de circulation
electroniques. Wilo-TOP-ED 50/1-7" WILO CATALOGUE, X, XX, 1997, Seite 42, XP007901606
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft das Gehäuse einer Pumpe, insbesondere einer Kreiselpumpe,
mit Mitteln zur Befestigung der Pumpe an einer Haltefläche, einer Pumpenkammer, in
der ein Förderrad drehbar gelagert ist, einem Ansaugstutzen und einem zum Ansaugstutzen
gleichartigen Druckstutzen, wobei Ansaug- und Druckstutzen jeweils einen Flansch aufweisen
und wobei die Flansche eine gemeinsame Flanschachse aufweisen.
[0002] Bei der Integration von elektromotorisch betriebenen Pumpen in Rohrsysteme ist eine
Fixierung des Pumpengehäuses an einer Haltefläche, beispielsweise einer Wand, eines
Gestells oder eines Stützprofils, notwendig. Diese Notwendigkeit besteht nicht nur
deshalb, weil die Pumpe nebst Elektromotor ohne eine Befestigung aufgrund ihres Eigengewichtes
die an sie angeschlossenen Rohre des Rohrsystems und die entsprechenden Rohrverbindungen
stark belasten würde. Vielmehr kann es bei einer Kreiselpumpe auch zu Vibrationen
kommen, die über das Pumpengehäuse an das Rohrsystem weitergegeben werden, wenn das
Pumpengehäuse nicht ausreichend statisch fixiert ist.
[0003] Zur Befestigung von Pumpengehäusen ist es bekannt, am Pumpengehäuse mindestens drei
Befestigungsstellen vorzusehen, mit welchen das Pumpengehäuse an der Haltefläche anliegt
und bei welchen Befestigungsmittel eingebracht sind, über die das Pumpengehäuse mit
der Haltefläche fixierbar ist. Hierbei ist es üblich zur Erreichung einer größtmöglichen
Stabilität, die drei Befestigungspunkte derart anzuordnen, dass sie die Eckpunkte
eines Dreiecks bilden. Die Anordnung der Befestigungsstellen ist jedoch von Pumpe
zu Pumpe unterschiedlich, so dass der Austausch einer Pumpe bzw. das Ersetzen einer
Pumpe durcn eine andere eines anderen Typs nicht ohne hohem Installationsaufwand möglich
ist. Für jeden Pumpentyp sind im Allgemeinen spezielle Befestigungsmaße und Beabstandungen
der Befestigungsstellen an der Haltefläche notwendig.
[0004] Es ist üblich, die Befestigungsstellen an der Pumpenkammer der Pumpe anzuordnen,
wobei sich aufgrund der Tatsache, dass die Pumpenkammer in Abhängigkeit von der Förderleistung
der elektromotorisch betriebenen Pumpe in ihrer Größe und Bauform differiert, auch
die Beabstandung der Befestigungsstellen abhängig von der Größe und der Leistung der
Pumpe ist. Es ist jedoch auch bekannt, die Befestigungsstellen am Hals eines Stutzens
anzuordnen und/oder eine zusätzliche Befestigungsstelle zur statischen Stabilisierung
an der der Pumpenkammer zugewandten Seite eines Flansches anzuordnen. Anzahl, Ort
und Abstand der Befestigungsstellen sind somit vom Design, Typ, Bauform und der Größe
der Pumpe abhängig. Weiterhin nachteilig ist bei derartigen Pumpen mit drei Befestigungspunkten
der erhöhte Montageaufwand im Gegensatz zu Pumpen mit nur zwei Befestigungspunkten.
[0005] Zur Ausbildung der Befestigungsstellen nach dem Stand der Technik sind an dem Pumpengehäuse
Materialerhebungen in Form von zylindrischen, von der Pumpenkammer abstehende Zapfen
angeordnet. Die Zapfen sind aus massivem Material ausgebildet, was einen unnötig hohen
Materialaufwand bedingt. In die Zapfen sind in der Regel Bohrungen oder M10 Gewindebohrungen
eingebracht, in welche Befestigungsmittel einsetzbar sind.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Pumpengehäuse bereitzustellen, das
mit nur zwei Befestigungsstellen an einer Haltefläche fixierbar ist, wobei durch Verzicht
auf die herkömmlichen Zapfen eine Einsparung an Material möglich ist und wobei durch
geeignete Anordnung der Befestigungsstellen ein standardisiertes Montagemaß etabliert
wird, so dass ein Ersetzen einer Pumpe durch eine andere mit beliebiger Pumpenkammerform
und -große einfach und mit geringem Monatageaufwand möglich ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Elektromotorisch betriebene Pumpen zur Integration in bestehende Rohrsysteme weisen
im Allgemeinen einen Ansaugstutzen und einen zu diesem gleichartigen Druckstutzen
auf, an welche jeweils ein Flansch stoffschlüssig angeformt ist. Die Flansche dienen
zur Montage der Pumpe an entsprechenden Gegenflanschen des Rohrleitungssystems, wobei
sie mit ihnen beispielsweise verschraubt werden. Die Flansche weisen eine gemeinsame
Flanschachse auf, aufgrund dessen derartige Pumpen auch als "In-line-Pumpen" bezeichnet
werden. Derartige gattungsgemäße Pumpen werden einstückig aus einem Gussmaterial,
beispielsweise aus Stahl oder aus Eisen, hergestellt. Im Folgenden wird unter dem
Pumpengehäuse die Gesamtheit der Pumpe verstanden, insbesondere bestehend aus der
Pumpenkammer, dem Ansaug- und Druckstutzen und den ihnen jeweils zugeordneten Flanschen.
Eine derartige Pumpe nach dem Stand der Technik ist in Fig. 1 dargestellt.
[0009] Aus dem Dokument
EP 0 774 583 A1 ist eine Pumpe bekannt die nur zwei am Pumpenkammer angeordneten Befestigungsstellen
aufweist.
[0010] Erfindungsgemäß wird der Montageaufwand bei der Integration einer gattungsgemäßen
Pumpe in ein bestehendes Rohrsystem sowie Fixierung der Pumpe an einer Haltefläche
dadurch erreicht, dass das Pumpengehäuse nur zwei Befestigungsstellen aufweist, die
an der Haltefläche anliegen und Befestigungsmittel aufweisen, über welche das Gehäuse
mit der Haltefläche fixierbar ist. Standardisierte Montagemaße, insbesondere innerhalb
von Produktreihen verschiedener Pumpenarten werden erfindungsgemäß dadurch erreicht,
dass die Befestigungsstellen an den Flanschen angeordnet sind. Durch eine Normierung
des Flanschabstandes ist auf diese Weise eine Normierung der Pumpenbefestigung erreichbar.
Pumpenflansche sind nach DIN-EN 1092 in ihren Abmessungen genormt. Sofern innerhalb
einer Pumpenreihe stets gleiche Beabstandungen der beiden Flansche vorliegen, ist
ein Austausch einer Pumpe einfach und problemlos möglich, da keine neuen Befestigungspunkte
an der Haltefläche vorgesehen werden müssen, sondern vielmehr die der vorherigen Pumpe
entsprechenden Befestigungspunkte wieder verwendet werden können. Wird die Beabstandung
der beiden Flansche durch alle Pumpentypen eines Herstellers durchweg beibehalten,
ergibt sich eine größtmögliche Flexibilität bei dem Austausch von Pumpen, insbesondere
aufgrund der Unabhängigkeit der Befestigungsstellen von der Größe und Gestalt der
Pumpenkammer und/oder der Stutzen.
[0011] Den wesentlichen Vorteilen des erfindungsgemäßen Gehäuses mit zwei Befestigungspunkten,
nämlich der einfachen Montage, der Materialreduzierung und der Standardisierung der
Befestigungsmaße, steht theoretisch der Nachteil entgegen, dass, bedingt durch lediglich
zwei Befestigungspunkte an den Flanschen, das Pumpengehäuse samt Elektromotor in seiner
Bewegungsrichtung einen weiteren Freiheitsgrad erhält, der zu einer statisch instabileren
Fixierung als bei einer 3-Punkt-Befestigungen führen könnte, was wiederum zu einer
erhöhten Vibrationsanfälligkeit führen könnte. Dies wird insbesondere dann klar, wenn
man sich das Pumpengehäuse von oben in Richtung der Flanschachse vorstellt, wobei
die Flansche an einer Haltefläche anliegen.
[0012] Denkt man sich eine zur Haltefläche orthogonale Ebene, in welcher die Flanschachse
liegt, so könnte das Pumpengehäuse samt Elektromotor eine Bewegung senkrecht zu dieser
Ebene, d.h. zu den Seiten der Ebene vollführen. Zur Überwindung dieses Nachteils,
der den Fachmann bisher davon abgehalten hat, nur zwei Befestigungsstellen zu verwenden,
können die an den Flanschen vorgesehenen Anlageflächen entsprechend breit ausgeführt
sein. Zusätzlich und/ oder alternativ kann ein stärkeres Befestigungsmittel verwendet
werden. Beispielsweise kann an der Befestigungsstelle eine M12 Gewindebohrung angeordnet
sein, die mit einem entsprechenden Befestigungsmittel versehen ist und eine bessere
statische Fixierung gewährleitstet, als dies bei der Verwendung von M10 Gewindebohrungen
möglich ist.
[0013] Angesichts der Tatsache, dass Flansche im Wesentlichen rund ausgeführt sind, kann
jeder Flansch zur Ausbildung einer Befestigungsstelle mindestens eine zur Haltefläche
hin gerichtete Abflachung oder mindestens einen zur Haltefläche hin gerichteten Materialvorsprung
aufweisen. In einer bevorzugten Ausführungsvariante dieser Halteflächen können die
Materialvorsprünge eine zur Haltefläche hin gerichtete und an diese anlegbare Fläche
aufweisen, die innerhalb einer Tangentialebene des äußeren Randes des entsprechenden
Flansches liegt. Dies hat den Vorteil, dass nur ein Minimum an Gussmaterial zur Erzeugung
der Haltefläche verwendet werden muss. Alternativ kann diese Fläche auch deutlich
von dem Flanschrand hervorspringen, so dass die Fläche innerhalb einer zu der besagten
Tangentialebene parallelen Ebene liegt. Hierdurch kann der Abstand des Pumpengehäuses
von der Haltefläche beliebig gewählt werden.
[0014] In einer alternativen Ausführungsvariante können die Flansche auch Abflachungen aufweisen,
die jeweils eine zur Haltefläche hin gerichtete und an diese anlegbare Fläche bilden,
wobei auch hier diese Fläche vorzugsweise innerhalb einer zu der Tangentialebene des
äußeren Randes des entsprechenden Flansches parallelen Ebene liegt. Alternativ können
die durch die Abflachungen bzw. die Vorsprünge gebildeten Flächen auch parallel zur
Haltefläche ausgestaltet sein, wodurch beliebige winklige Montagen des Pumpengehäuses
gegenüber der Haltefläche möglich sind.
[0015] Erfindungsgemäß können in die Flansche an den Befestigungsstellen jeweils zumindest
eine in der Flanschebene liegende Bohrung, insbesondere eine Gewindebohrung, zur jeweiligen
Aufnahme eines Befestigungsmittels eingebracht sein. Als Flanschebene wird jene Ebene
verstanden, in der sich der entsprechende Flansch erstreckt bzw. in der der Durchmesser
des entsprechenden Flansches liegt. Die Bohrung kann mit einem Innengewinde ausgeführt
sein. Bei einer Ausführung ohne Innengewinde ist ein Befestigungsmittel vorzugsweise
in die Bohrung eingelegt und einzementiert. Vorteilhaft bei der Gewindebohrung ist
der Verzicht auf eine Einzementierung eines Befestigungsmittels. Vielmehr kann ein
entsprechendes Befestigungsmittel mit einem Außengewinde in die Gewindebohrung eingeschraubt
werden, über welche das Pumpengehäuse mit der Haltefläche fixiert werden kann. Die
Befestigungsstelle kann hierbei auch mehrere, beispielsweise zwei Bohrungen aufweisen,
wobei insbesondere bei schweren elektromotorisch betriebenen Pumpen mit dicken und
großen Flanschen eine höhere Stabilität der Befestigung erzielt wird.
[0016] Bei der Verwendung von einer Bohrung kann diese vorzugsweise radial zur Flanschachse
gerichtet sein, so dass eine maximal mögliche statische Fixierung des Pumpengehäuses
durch diese eine Bohrung erzielt wird.
[0017] Vorzugsweise können die Bohrungen als M12 Gewindebohrungen ausgeführt sein und sich
vorzugsweise zwischen 20 mm und 50 mm, bei Abflachungen insbesondere 30 mm tief in
den jeweiligen Flansch erstrecken. Hierdurch wird ein guter Halt des Befestigungsmittels
innerhalb des Flansches gewährleistet.
[0018] Zur Erhöhung der Stabilität der Flanschbefestigungen können die Flansche auf ihrer
der Pumpenkammer zugewandten Seite Materialerweiterungen aufweisen, die sich jeweils
von der Flanschachse zum Außenrand des entsprechenden Flansches über zumindest einen
Teil der Pumpenkammer zugewandten Seite des entsprechenden Flansches erstrecken können,
wobei diese Materialerweiterungen jeweils eine zur Haltefläche gerichtete Fläche derart
aufweisen können, dass diese Fläche zusammen mit der an die Haltefläche anlegbaren
Fläche des entsprechenden Materialvorsprungs bzw. der entsprechenden Abflachung eine
Gesamtanlagefläche bilden.
[0019] Zur Errechung eines geringstmöglichen Materialaufwands für diese Materialerweiterungen
können sie in zur Flanschachse paralleler Richtung zur Pumpenkammer hin konvex gewölbt
sein. Ferner kann in einer bevorzugten Ausführungsvariante diese konvexe Wölbung einer
Materialerweiterung derart ausgestaltet sein, dass in die Gesamtanlagefläche geometrisch
ein Kreis einschreibbar ist, der einen Durchmesser beispielsweise im Bereich von 15
mm bis 35 mm, vorzugsweise 25 mm aufweist. Durch eine derartige Form der Materialerweiterungen
wird sichergestellt, dass die Wandstärke zwischen der Bohrung und der entsprechenden
Außenoberfläche des Flansches zur Erreichung ausreichender Stabilität der Befestigung
überall ausreichend groß ist. Dies wird erfindungsgemäß insbesondere dadurch erreicht,
dass die Achse der Bohrung durch den Mittelpunkt dieses eingeschriebenen Kreises einer
Gesamtanlagefläche verläuft.
[0020] Zur Erreichung eines standardisierten Montagemaßes können die Mittelpunkte dieser
virtuellen, eingeschriebenen Kreise jeweils einen definierbaren Abstand von der der
Pumpenkammer abgewandten Oberfläche der Flansche oder von der Oberfläche der Dichtflächen
der Flansche aufweisen. Die Dichtflächen bilden im Allgemeinen auf der der Pumpenkammer
abgewandten Seite der Flansche angeordnete, konzentrische Erhebungen, wobei die Achse
einer Bohrung im Bereich von 10 mm und 20 mm, vorzugsweise im Bereich von 14 mm und
16 mm von der Oberfläche der entsprechenden Dichtfläche beabstandet sein kann oder
im Bereich von 7 mm und 17 mm, vorzugsweise im Bereich von 11 mm und 13 mm von der
Oberfläche der entsprechenden der Pumpenkammer abgewandten Seite eines Flansches beabstandet
sein kann. Mit dieser Definition des Mittelpunktes des Kreises in Abhängigkeit einer
der Pumpenkammer abgewandten Oberfläche des Flansches kann die konvexe Wölbung der
Materialerweiterungen festgelegt werden.
[0021] Die Breite der an die Haltefläche anlegbare Fläche oder Gesamtanlagefläche der Flansche
mit Materialvorsprüngen kann vorteilhafterweise in Abhängigkeit der jeweiligen Größe,
insbesondere in Abhängigkeit des jeweiligen Durchmessers eines Flansches, gewählt
sein. Vorzugsweise kann diese Breite jedoch zwischen 30 mm und 80 mm, insbesondere
50 mm betragen.
[0022] Für eine besonders einfache Herstellung des erfindungsgemäßen Pumpengehäuses können
die Materialvorsprünge und die Materialerweiterungen einstückig mit den Flanschen
verbunden sein. Vorzugsweise können die Materialvorsprünge und die Materialerweiterungen
direkt während des Gießvorgangs des Pumpengehäuses gebildet werden. Das erfindungsgemäße
Pumpengehäuse ist daher in einer besonders vorteilhaften Ausführungsvariante aus einem
Gussmaterial, insbesondere aus Gusseisen herstellt.
[0023] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen und der nachfolgenden
detaillierten Beschreibung anhand der Figuren 1 - 4 zu entnehmen.
[0024] Es zeigen:
- Fig. 1:
- Pumpengehäuse nach dem Stand der Technik mit drei Befestigungsstellen;
- Fig. 2:
- erfindungsgemäßes Pumpengehäuse mit zwei Befestigungsstellen;
- Fig. 3:
- perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Pumpengehäuses mit abgeflachten Flanschen;
- Fig. 4:
- Vorderansicht des Pumpengehäuses nach Fig. 3;
- Fig. 5:
- Draufsicht auf den Flansch des Druckstutzens mit einem Materialvorsprung;
- Fig. 6:
- Draufsicht auf den Flansch des Druckstutzens mit zwei Materialvorsprüngen;
- Fig. 7:
- Vorderansicht des Flansches des Saugstutzens mit Gesamtanlagefläche.
[0025] Fig. 1 zeigt ein Pumpengehäuse nach dem Stand der Technik, wie bereits in der Einleitung
beschrieben. Zur Bildung von Befestigungsstellen 17 weist das Pumpengehäuse 1 im Wesentlichen
zylindrische zur Befestigungsfläche konisch zulaufende Materialzapfen 18 auf sowie
eine schmale, am Flansch 4a des Druckstutzens 16 angeordnete Materialerweiterung 19
auf. Die Zapfen 18 sind hierbei massiv ausgebildet und bilden den Rumpf für die Aufnahme
eines nicht dargestellten Befestigungsmittels. Die Befestigung eines derartigen Pumpengehäuses
1 kann beispielsweise an einer Wand erfolgen.
[0026] In Fig. 2 ist eine erfindungsgemäße Ausführungsvariante des Pumpengehäuses 1 dargestellt,
wobei sowohl an dem Flansch 4a des Druckstutzens 16 als auch an dem Flansch 4b des
Saugstutzens 15 jeweils ein zur Haltefläche hin gerichteter Materialvorsprung 6 angeordnet
ist, der zur Haltefläche hin als ebene Fläche ausgebildet ist und eine entsprechende
Befestigungsstelle 3a, 3b bildet. In der Ausführungsvariante gemäß Fig. 2 sind die
Materialvorsprünge 6 derart ausgebildet, dass die ebene Fläche 13 innerhalb einer
Tangentialebene des äußeren Randes des entsprechenden Flansches 4a, 4b liegt. Hierzu
sei auf Fig. 6 verwiesen, der eine Ansicht des Flansches 4a des Druckstutzens 16 von
oben zeigt, wobei in Fig. 6 deutlich dargestellt ist, dass aufgrund der Lage der Fläche
13 innerhalb der besagten Tangentialebene zur ihrer Ausbildung zwei Materialvorsprünge
6 notwendig sind, da sich im Berührungspunkt der Tangentialebene mit dem äußeren Rand
des Flansches 4a kein vorspringendes Flanschmaterial vorliegt.
[0027] Figur 2 zeigt weiterhin, dass die beiden Flansche 4a, 4b jeweils auf ihren zur Pumpenkammer
9 gerichteten Seiten Materialerweiterungen 10 aufweisen, die sich jeweils von der
Flanschachse 8 zum Außenrand des entsprechenden Flansches radial über die der Pumpenkammer
9 zugewandten Seite des entsprechenden Flansches 4a, 4b erstrecken. Die Materialerweiterungen
10 liegen stoffschlüssig an den Hälsen von Druck- und Saugstutzen 15, 16 an. Die Materialerweiterungen
10 bilden eine zur Haltefläche hin gerichtete Fläche 11, die wie die Fläche 13 der
Materialvorsprünge 6 eben ausgebildet ist und zusammen mit der Fläche 13 der Materialvorsprünge
6 eine Gesamtanlagefläche 11 + 13 bildet. Dies ist schematisch in Fig. 7 veranschaulicht.
In den Figuren 2 und 7 ist die konvexe Wölbung der Materialerweiterungen 10 zur Pumpenkammer
9 hin in Richtung einer zur Flanschachse 8 parallelen Richtung gut erkennbar.
[0028] Eine alternative Ausführungsvariante der Materialvorsprünge 6 ist in Fig. 5 dargestellt,
wobei der jeweils einem Flansch 4a zugeordnete Materialvorsprung 6 von dem äußeren
Rand des Flansches 4a deutlich vorsteht, so dass die zur Haltefläche hin gerichtete
ebene Fläche 13 innerhalb einer zur Tangentialebene an den äußeren Rand des Flansches
4a parallelen Ebene liegt.
[0029] Eine zweite erfindungsgemäße Ausführungsvariante des Pumpengehäuses 1 ist in Fig.
3 dargestellt. Die Befestigungsstellen 5a, 5b der beiden Flansche 4a, 4b sind hierbei
durch Abflachungen gebildet, die jeweils zur Haltefläche gerichtet sind. Durch die
Abflachungen 5a, 5b sind im Bereich der Flanschränder an die Haltefläche anlegbare
Flächen 13 gebildet. Ferner bilden diese Flächen 13 zusammen mit der durch die Abflachung
5a, 5b ebenfalls entstehende Fläche 11 der Materialerweiterung 10 eine an die Haltefläche
anlegbare Gesamtanlagefläche 13 + 11. In Fig. 3 ist ferner der die Pumpe antreibende
Elektromotor 2 im Ansatz dargestellt.
[0030] Fig. 4 zeigt die Vorderansicht der erfindungsgemäßen Pumpe gemäß Fig. 3, wobei insbesondere
die durch die Abflachungen 5a, 5b gebildeten Anlageflächen 13 erkennbar sind. Die
konvexe Auswölbung der Materialerweiterungen 10 ist hierbei derart gestaltet, dass
in die von der Materialerweiterung 10 gebildeten Anlagefläche 11 und in die von der
Abflachung 5a, 5b gebildeten Anlagefläche 13 mittig der Abflachung ein Kreis 12 eingeschrieben
werden kann, der einen Durchmesser d aufweist. Dieser Durchmesser d beträgt in dem
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 25 mm. Die Achse der Bohrung 7 verläuft hierbei durch
den Mittelpunkt dieses Kreises 12 einer Gesamtanlagefläche 13 + 11. Die konvexe Auswölbung
der Materialerweiterungen 10 ist hierbei gerade so gestaltet, dass ein Teil des Außenumfangs
des Kreises gerade die Form der Oberfläche der konvexen Wölbung beschreibt. Die Abflachungen
5a, 5b weisen eine Breite m auf, die abhängig von dem Durchmesser des Flansches ist.
Die Breite m ist durch den Abstand der Abflachungen 5a, 5b von der Flanschachse 8
festgelegt. Aus Designgründen ist die Abflachung 5a, 5b symmetrisch zu gestalten,
so dass ein Flansch auch eine dem Elektromotor 2 zugewandte Abflachung aufweist, siehe
Fig. 3.
[0031] Auch bei der Verwendung von Materialvorsprüngen 6 zur Ausbildung der Befestigungsstellen
3a, 3b ist die Breite m der Anlagefläche 13 entsprechend des Durchmessers des Flansches
zu wählen (Figur 7). Die Breite m kann bei einem Flanschdurchmesser von 140 mm bis
150 mm beispielsweise 50 mm, bei einem Flanschdurchmesser von 165 mm bis 185 mm eine
Breite m von 60 mm oder bei einem Flanschdurchmesser von 200 mm bis 220 mm eine Breite
von m = 70 mm aufweisen.
[0032] Die Materialerweiterungen 10 weisen in der Ausführungsvariante gemäß Fig. 4 eine
Breite n auf, die bei einem Durchmesser d des Kreises 12 von 25 mm bevorzugt 30 mm
beträgt. Die konvexe Auswölbung der Materialerweiterungen 10 kann, wie in Fig. 4 dargestellt,
auch zunächst sprungförmig von der der Pumpenkammer 9 zugewandten Seite der Flansche
4a, 4b mit einer Sprunghöhe k von beispielsweise 2 mm ausgebildet sein, wobei sich
die konvexe Auswölbung an die Sprungkante anschließt.
[0033] Der Mittelpunkt des Kreises 12 weist einen Abstand X von der Oberfläche der Dichtfläche
14 auf, der hierbei vorzugsweise zwischen 14 mm und 16 mm beträgt und unabhängig vom
Flanschdurchmesser gewählt werden kann. Die Pumpengehäuselänge L ist abhängig von
dem Durchmesser der Flansche und beträgt bei Flanschen zwischen 140 mm und 220 mm
zwischen 220 mm und 360 mm.
1. Gehäuse (1) einer Pumpe insbesondere einer Kreiselpumpe mit Mitteln zur Befestigung
der Pumpe an einer Haltefläche, einer Pumpenkammer (9), in der ein Förderrad drehbar
gelagert ist, einem Ansaugstutzen (15) und einem zum Ansaugstutzen (16) gleichartigen
Druckstutzen, wobei Ansaug- und Druckstutzen (15, 16) jeweils einen Flansch (4a, 4b)
aufweisen und wobei die Flansche eine gemeinsame Flanschachse (8) aufweisen, wobei
das Gehäuse (1) nur zwei Befestigungsstellen (3a, 3b; 5a, 5b) zur Befestigung der
Pumpe an der Haltefläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass sich je eine Befestigungsstelle (3a, 3b; 5a, 5b) an je einem Flansch (4a, 4b) befindet,
und dass jeder Flansch (4a, 4b) zur Ausbildung einer Befestigungsstelle (3a, 3b; 5a,
5b) mindestens eine(n) zur Haltfläche hingerichtete(n) Materialvorsprung (6) oder
Abflachung (5a, 5b) aufweist.
2. Pumpengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialvorsprünge (6) jeweils eine zur Haltefläche hin gerichtete und an diese
anlegbare Fläche (13) aufweisen, die innerhalb einer Tangentialebene des äußeren Randes
des entsprechenden Flansches (4a, 4b) liegt oder innerhalb einer zu dieser Tangentialebene
parallelen Ebene liegt.
3. Pumpengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abflachungen (5a, 5b) jeweils eine zur Haltefläche hin gerichtete und an diese
anlegbare Fläche (13) aufweisen, die innerhalb einer zu einer Tangentialebene des
äußeren Randes des entsprechenden Flansches (4a, 4b) parallelen Ebene liegt.
4. Pumpengehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die Flansche (4a, 4b) im Bereich ihrer Befestigungsstellen (3a, 3b; 5a, 5b) jeweils
zumindest eine in der Flanschebene liegende Bohrung (7), insbesondere eine Gewindebohrung,
zur jeweiligen Aufnahme eines Befestigungsmittels eingebracht ist.
5. Pumpengehäuse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (7) jeweils radial zur Flanschachse (8) gerichtet ist.
6. Pumpengehäuse nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen M12 Gewindebohrungen sind und sich zwischen 20mm und 50mm vorzugsweise
30mm tief in den jeweiligen Flansch (4a, 4b) erstrecken.
7. Pumpengehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche (4a, 4b) auf ihrer der Pumpenkammer (9) zugewandten Seite Materialerweiterungen
(10) aufweisen, die sich jeweils von der Flanschachse (8) zum Außenrand des entsprechenden
Flansches (4a, 4b) über zumindest einen Teil der der Pumpenkammer (9) zugewandten
Seite des Flansches (4a, 4b) erstrecken, wobei die Materialerweiterungen (10) eine
zur Haltefläche gerichtete parallele Fläche (11) derart aufweisen, dass diese Fläche
(11) zusammen mit der an die Haltefläche anlegbaren Fläche (13) des entsprechenden
Materialvorsprungs (6) bzw. der entsprechenden Abflachung (5a, 5b) eine Gesamtanlagefläche
bildet.
8. Pumpengehäuse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialerweiterungen (10) in zur Flanschachse (8) parallelen Richtung zur Pumpenkammer
(9) hin konvex gewölbt sind.
9. Pumpengehäuse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die konvexe Wölbung einer Materialerweiterung (10) derart ausgestaltet ist, dass
in die Gesamtanlagefläche ein Kreis (12) einschreibbar ist, der einen Durchmesser
im Bereich von 15mm bis 35mm vorzugsweise 25mm aufweist.
10. Pumpengehäuse nach auf einen den Ansprüche 4, 5 oder 6 rückbezogenen Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der Bohrung (7) durch den Mittelpunkt des eingeschriebenen Kreises (12)
einer Gesamtanlagefläche verläuft.
11. Gehäuse nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche (4a, 4b) jeweils Dichtflächen (14) aufweisen, die auf der der Pumpenkammer
(9) abgewandten Seite der Flansche angeordnete, konzentrische Erhebungen bilden, wobei
die jeweilige Achse einer Bohrung (7) im Bereich von 10mm und 20mm vorzugsweise im
Bereich von 14mm und 16mm von der Oberfläche der entsprechenden Dichtfläche (14) beabstandet
ist oder im Bereich von 7mm und 17mm vorzugsweise im Bereich von 11 mm und 13mm von
der Oberfläche der entsprechenden der Pumpenkammer (9) abgewandten Seite eines Flansches
(4a, 4b) beabstandet ist.
12. Gehäuse nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der an die Haltefläche anlegbaren Fläche (13) oder Gesamtanlagefläche
in Abhängigkeit der jeweiligen Größe der Flansche gewählt ist, vorzugsweise jedoch
zwischen 30mm und 80mm insbesondere 50mm beträgt.
13. Gehäuse nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialvorsprünge (6) und die Materialerweiterungen (10) einstückig mit den
Flanschen (4a, 4b) verbunden sind.
14. Gehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) aus einem Gußmaterial insbesondere aus Gußeisen hergestellt ist.
1. Housing (1) of a pump, in particular of a centrifugal pump, having means for fastening
the pump on a retaining surface, having a pump chamber (9), in which an impeller is
mounted in a rotatable manner, having an intake connector (15) and having a delivery
connector, which is of identical type to the intake connector (16), wherein the intake
and delivery connectors (15, 16) each have a flange (4a, 4b), and wherein the flanges
have a common flange axis (8), wherein the housing (1) has just two fastening locations
(3a, 3b; 5a, 5b) for fastening the pump on the retaining surface, characterized in that in each case one fastening location (3a, 3b; 5a, 5b) is located on in each case one
flange (4a, 4b), and in that each flange (4a, 4b), for forming a fastening location (3a, 3b; 5a, 5b), has at least
one flattened portion (5a, 5b) or material protrusion (6) directed towards the retaining
surface.
2. Pump housing according to Claim 1, characterized in that the material protrusions (6) each have a surface (13) which is directed towards the
retaining surface, and can be positioned against the same, and is located within a
tangential plane of the outer periphery of the corresponding flange (4a, 4b) or is
located within a plane which is parallel to said tangential plane.
3. Pump housing according to Claim 1, characterized in that the flattened portions (5a, 5b) each have a surface (13) which is directed towards
the retaining surface, and can be positioned against the same, and is located within
a plane which is parallel to a tangential plane of the outer periphery of the corresponding
flange (4a, 4b).
4. Pump housing according to one of the preceding claims, characterized in that the flanges (4a, 4b) have introduced into them, in the region of their fastening
locations (3a, 3b; 5a, 5b), in each case at least one bore (7), in particular a threaded
bore, which is located in the flange plane and is intended for accommodating a fastening
means in each case.
5. Pump housing according to Claim 4, characterized in that the bore (7) is directed in each case radially in relation to the flange axis (8).
6. Pump housing according to Claim 4 or 5, characterized in that the bores are M12 threaded bores and extend to a depth of between 20 mm and 50 mm,
preferably 30 mm, into the respective flange (4a, 4b).
7. Pump housing according to one of the preceding claims, characterized in that the flanges (4a, 4b), on their side which is directed towards the pump chamber (9),
have material extensions (10), each of which extend from the flange axis (8) to the
outer periphery of the corresponding flange (4a, 4b) via at least part of that side
of the flange (4a, 4b) which is directed towards the pump chamber (9), wherein the
material extensions (10) have a parallel surface (11) directed towards the retaining
surface such that said surface (11) together with the surface (13) of the corresponding
material protrusion (6) or of the corresponding flattened portion (5a, 5b), it being
possible for said surface (13) to be positioned against the retaining surface, forms
an overall abutment surface.
8. Pump housing according to Claim 7, characterized in that the material extensions (10) are curved convexly in the direction of the pump chamber
(9), parallel to the flange axis (8).
9. Pump housing according to Claim 8, characterized in that the convex curvature of a material extension (10) is configured such that a circle
(12) having a diameter ranging from 15 mm to 35 mm, preferably of 25 mm, can be inscribed
in the overall abutment surface.
10. Pump housing according to Claim 9, with reference back to Claim 4, 5 or 6, characterized in that the axis of the bore (7) runs through the centre point of the circle (12) inscribed
in an overall abutment surface.
11. Housing according to one of Claims 4 to 10, characterized in that the flanges (4a, 4b) each have sealing surfaces (14) which form concentric elevations
arranged on that side of the flanges which is directed away from the pump chamber
(9), wherein the respective axis of a bore (7) is spaced apart from the top of the
corresponding sealing surface (14) by an amount ranging from 10 mm to 20 mm, preferably
ranging from 14 mm to 16 mm, or is spaced apart from the top of that corresponding
side of a flange (4a, 4b) which is directed away from the pump chamber (9) by an amount
ranging from 7 mm to 17 mm, preferably by an amount ranging from 11 mm to 13 mm.
12. Housing according to one of Claims 2 to 11, characterized in that the width of the surface (13), which can be positioned against the retaining surface,
or overall abutment surface is selected in dependence on the respective size of the
flanges, but is preferably between 30 mm and 80 mm, in particular is 50 mm.
13. Housing according to one of Claims 4 to 10, characterized in that the material protrusions (6) and the material extensions (10) are connected integrally
to the flanges (4a, 4b).
14. Housing according to one of the preceding claims, characterized in that the housing (1) is produced from a cast material, in particular from cast iron.
1. Carter (1) de pompe, notamment de pompe centrifuge, avec des moyens de fixation de
la pompe à une surface de maintien, avec une chambre de pompage (9) dans laquelle
une roue d'extraction est disposée de façon à pouvoir tourner, avec une tubulure d'aspiration
(15) et une tubulure de pression de même type que la tubulure d'aspiration (16), les
tubulures d'aspiration et de pression (15, 16) comportant respectivement un flasque
(4a, 4b) et les flasques comportant un axe de flasque (8) commun, le carter (1) ne
comportant que deux points de fixation (3a, 3b ; 5a, 5b) pour fixer la pompe à la
surface de maintien, caractérisé en ce qu'un point de fixation (3a, 3b ; 5a, 5b) se trouve respectivement au niveau de chaque
flasque (4a, 4b) et que chaque flasque (4a, 4b) comporte, pour former un point de
fixation (3a, 3b ; 5a, 5b), au moins une saillie de matière (6) ou un méplat (5a,
5b) orientés vers la surface de maintien.
2. Carter de pompe selon la revendication 1, caractérisé en ce que les saillies de matière (6) comportent respectivement une surface (13) orientée vers
la surface de maintien et pouvant s'appuyer contre elle reposant à l'intérieur d'un
plan tangentiel du bord extérieur du flasque (4a, 4b) correspondant ou à l'intérieur
d'un plan parallèle à ce plan tangentiel.
3. Carter de pompe selon la revendication 1, caractérisé en ce que les méplats (5a, 5b) comportent respectivement une surface (13) orientée vers la
surface de maintien et pouvant s'appuyer contre elle reposant à l'intérieur d'un plan
parallèle à un plan tangentiel du bord extérieur du flasque (4a, 4b) correspondant.
4. Carter de pompe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que respectivement au moins un alésage (7), notamment un alésage fileté, reposant dans
le plan de flasque dans les flasques (4a, 4b) dans la zone de leurs points de fixation
(3a, 3b ; 5a, 5b) est amené à recevoir respectivement un moyen de fixation.
5. Carter de pompe selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'alésage (7) est orienté respectivement dans le plan radial par rapport à l'axe
de flasque (8).
6. Carter de pompe selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que les alésages M12 sont des alésages filetés et s'étendent à une profondeur comprise
entre 20mm et 50mm, de préférence de 30mm, dans le flasque (4a, 4b) respectif.
7. Carter de pompe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les flasques (4a, 4b) comportent, sur leur côté orienté vers la chambre de pompage
(9), des élargissements de matière (10) s'étendant respectivement de l'axe de flasque
(8) au bord extérieur du flasque (4a, 4b) correspondant sur au moins une partie du
côté, orienté vers la chambre de pompage (9), du flasque (4a, 4b), les élargissements
de matière (10) comportant une surface (11) parallèle orientée vers la surface de
maintien de telle sorte que cette surface (11) forme une surface d'appui totale conjointement
avec la surface (13), pouvant s'appuyer contre la surface de maintien, de la saillie
de matière (6) correspondante et/ou du méplat (5a, 5b) correspondant.
8. Carter de pompe selon la revendication 7, caractérisé en ce que les élargissements de matière (10) sont bombés de façon convexe vers la chambre de
pompage (9) dans la direction parallèle à l'axe de flasque (8).
9. Carter de pompe selon la revendication 8, caractérisé en ce que le bombement convexe d'un élargissement de matière (10) est configuré de telle sorte
que dans la surface d'appui totale peut s'inscrire un cercle (12) présentant un diamètre
dans la plage allant de 15 mm à 35 mm, de préférence de 25 mm.
10. Carter de pompe selon l'une quelconque des revendications 4, 5 ou 6 associées à la
revendication 9, caractérisé en ce que l'axe de l'alésage (7) passe à travers le point médian du cercle (12) inscrit d'une
surface d'appui totale.
11. Carter selon l'une quelconque des revendications 4 à 10, caractérisé en ce que les flasques (4a, 4b) comportent respectivement des surfaces d'étanchéité (14) disposées
sur le côté des flasques, opposé à la chambre de pompage (9), formant des éminences
concentriques, l'axe respectif d'un alésage (7) se plaçant à une distance comprise
dans la plage de 10 mm et 20 mm, de préférence dans la plage de 14 mm et 16 mm, par
rapport à la surface de la surface d'étanchéité (14) correspondante ou dans la plage
de 7 mm et 17 mm, de préférence dans la plage de 11 mm et 13 mm, par rapport à la
surface du côté d'un flasque (4a, 4b) correspondant opposé à la chambre de pompage
(9).
12. Carter selon l'une quelconque des revendications 2 à 11, caractérisé en ce que la largeur de la surface (13) pouvant s'appuyer contre la surface de maintien ou
de la surface d'appui totale étant choisie en fonction de la taille respective des
flasques, de préférence toutefois entre 30 mm et 80 mm, de notamment de 50 mm.
13. Carter selon l'une quelconque des revendications 4 à 10, caractérisé en ce que les saillies de matière (6) et les élargissements de matière (10) sont reliés d'un
seul tenant aux flasques (4a, 4b).
14. Carter selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le carter (1) est fabriqué à partir d'une matière coulée, notamment de fonte de fer.
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