[0001] Die Erfindung betrifft ein Ventil einer hydraulischen Türbetätigungsvorrichtung,
also eines hydraulischen Türschließers bzw. Drehflügelantriebs gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
GB-A-2254653 offenbart ein Ventil mit den Merkmalen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Aus der
DE 10 2005 030 696 A1 beispielsweise ist ein hydraulischer Türantrieb bekannt, bei dem ein Magnetventil
genutzt wird, um im Brandfall das Schließen der Tür zu ermöglichen. Dies erfordert
jedoch eine Sensorik zum Erkennen des Türöffnungswinkels sowie eine Ansteuerelektronik
zum Ansteuern des Magnetventils, was aufwendig ist und einen relativ komplexen Aufbau
zur Folge hat.
[0003] Ferner ist es bei derartigen Türbetätigungsvorrichtungen teilweise erforderlich,
eine Tür festzustellen. Insbesondere muss bei einer zweiflügeligen Drehtüranlage der
Gangflügel festgestellt oder am Schließen gehindert werden, solange der Standflügel
noch so weit geöffnet ist, dass beim Schließen des Gangflügels die Schließreihenfolge
- Standflügel vor Gangflügel - nicht eingehalten werden kann.
[0004] Aus der
DE 100 23 760 A1 ist eine Feststellvorrichtung bekannt, die elektrisch geschaltet wird. Dabei wird
eine Sensorschaltung verwendet, um die Feststellvorrichtung korrekt anzusteuern. Daraus
ergibt sich wieder ein relativ komplexer Aufbau. Zudem ist die Betriebssicherheit
der Feststellvorrichtung beeinträchtigt, wenn die Stromversorgung für die Feststellvorrichtung
ausfällt.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile aus dem Stand der Technik
zumindest zu verringern.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Ansprüchs 1.
[0007] Erfindungsgemäß ist ein Ventil insbesondere zur Blockierung und/oder Dämpfung einer
Türbewegung in den Hydraulikkreislauf einer Türbetätigungsvorrichtung, insbesondere
eines Türschließers oder eines Drehflügelantriebes, vorgesehen. Eine derartige Türbetätigungsvorrichtung
ist also eingerichtet, eine angeschlossene Tür zu öffnen und/oder zu schließen. Die
Türbetätigungsvorrichtung weist ein Gehäuse auf. Das Ventil ist eingerichtet, in der
Türbetätigungsvorrichtung den Strom von Hydraulikflüssigkeit der Türbetätigungsvorrichtung
beeinflussend eingesetzt zu werden, kann ihn also blockieren oder freigeben.
[0008] Das erfindungsgemäße Ventil umfasst eine Hülse und einen Schieber. Der Schieber ist
in der Hülse längsverschieblich geführt und von einer Rückstellfeder entlang der Längsverschieblichkeit
vorgespannt. Der Schieber weist eine derart gestaltete Anlauffläche für Hydraulikflüssigkeit
auf, dass die Hydraulikflüssigkeit gegen diese Anlauffläche gedrängt werden kann.
Diese Anlauffläche ist Teil des Schiebers bzw. Ventilkörpers, der mittels der Rückstellfeder
gegen eine Gegenkante gedrückt wird, die in der Hülse des Ventils ausgebildet ist.
D. h. die Anlauffläche liegt aufgrund der Wirkung der Rückstellfeder an der Gegenkante
flüssigkeitsabdichtend an und blockiert damit den Strom von Hydraulikflüssigkeit.
Der Schieber ist erfindungsgemäß gestaltet, von außen gegen die Wirkung der Rückstellfeder
mechanisch beaufschlagt zu werden. D. h. der Schieber kann beispielsweise bei einem
Schließen einer angeschlossenen Tür von einem Arbeitskolben der Türbetätigungsvorrichtung
in Richtung Rückstellfeder gedrückt werden, sodass die Anlauffläche von der Gegenkante
abgehoben wird und damit die Blockade des Stroms von Hydraulikflüssigkeit zumindest
teilweise aufgehoben ist. D. h. der Schieber ist gestaltet, von außen von der Gegenkante
weg gegen die Wirkung der Rückstellfeder mechanisch beaufschlagt zu werden. Aufgrund
der federbelasteten Lagerung des Schiebers wird dieser bei nachlassender mechanischer
Beaufschlagung von der Rückstellfeder selbsttätig in Richtung Gegenkante zurück gedrückt,
sodass er mittels seiner Anlauffläche letztendlich an der Gegenkante wieder flüssigkeitsabdichtend
zur Anlage kommen kann, wenn die mechanische Beaufschlagung geringer ist als die Kraft
der Rückstellfeder oder nicht mehr vorhanden ist.
[0009] Das Einsetzen des Ventils in das Gehäuse der Türbetätigungsvorrichtung erlaubt es,
das Ventil in die bereits zusammengebaute Türbetätigungsvorrichtung montieren und
ggf. wieder entnehmen und damit beispielsweise austauschen zu können.
[0010] In der Hülse sind vorzugsweise sowohl der Ventilkörper als auch die Rückstellfeder
aufgenommen.
[0011] Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt.
[0012] Vorzugsweise ist der Schieber mit einem der Rückstellfeder abgewandten Ende aus der
Hülse hervorstehend ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass im Falle des Arbeitskolbens
dessen Bewegungsweg in Richtung Rückstellfeder beispielsweise durch die Hülse begrenzt
sein kann. D. h. der Schieber kann nur wo weit in Richtung Rückstellfeder bewegt werden,
bis er nach außen bündig mit der Hülse anschließt. In dem Fall sind mechanische Betätigungsmittel,
wie der vorgenannte Arbeitskolben, möglich, deren Außenabmaße über die des Schiebers
hinausgehen. Dies ist insbesondere bei Arbeitskolben hydraulischer Türbetätigungsvorrichtungen
der Fall, die in deren jeweiligem Gehäuse flüssigkeitsabdichtend an dessen Innenwandung
entlang bewegt werden. Im Ergebnis sind zusätzliche Sicherungsmaßnahmen zum Begrenzen
des Bewegungswegs nicht erforderlich.
[0013] Insbesondere kann ein Abstand zwischen Schieber und Hülse, durch den die Hydraulikflüssigkeit
strömen muss, derart bemessen sein, dass der Strom der Hydraulikflüssigkeit bei abgehobener
Gegenkante weiterhin behindert wird. Dadurch ist auf einfache Weise eine Öffnungs-
und/oder Schließdämpfung bei der angeschlossenen Tür möglich.
[0014] Die Anlauffläche ist in einem Winkel geneigt zur Längsverschieblichkeit des Schiebers
angeordnet. Dadurch ist eine Art Anlaufschräge für die Hydraulikflüssigkeit geschaffen.
Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass Gegenkante und Anlaufschräge entlang einer Geraden
bzw. Kurve aneinander sozusagen immer punktuell aneinander anliegen, was gegenüber
einer flächigen Auflage eine bessere bzw. einfacher zu erreichende Dichtungswirkung
zur Folge hat. Bevorzugt ist der Winkel in Richtung Schieber bzw. Ventilkörper spitz
und beträgt vorteilhafterweise etwa 60°.
[0015] Der Schieber weist an einer der Hülse zugewandten Seite vorzugsweise eine Ausnehmung
auf, die an einer Seite von der Anlauffläche begrenzt wird, sich entlang der Längsverschieblichkeit
des Schiebers erstreckt, mit der Hülse einen vorzugsweise hohlzylinderförmigen Hohlraum
einschließt und mit dem Hydraulikanschluss der Hülse hydraulikverbunden ist. Die Ausnehmung
hat den Vorteil, dass sich der Schieber entlang der Längserstreckung der Hülse bewegen
kann, ohne dass der Flüssigkeitsaustausch zwischen Schieber und Hülse unterbrochen
wird.
[0016] Das Ventil umfasst ferner einen Befestigungsblock, in den die Hülse eingesetzt ist
und der ausgebildet ist, ortsfest in die hydraulische Türbetätigungsvorrichtung eingesetzt
zu werden. Der Befestigungsblock dient somit dem Befestigen des erfindungsgemäßen
Ventils in der Türbetätigungsvorrichtung. D. h. der Befestigungsblock bildet das in
Bezug auf das Gehäuse der Türbetätigungsvorrichtung ortsfest angeordnete Teil des
Ventils.
[0017] Der Befestigungsblock weist an einer dem Gehäuse der Türbetätigungsvorrichtung zugewandten
Seite vorzugsweise ebenfalls eine Ausnehmung auf, die sich entlang der Richtung des
Einsetzens bzw. Befestigens des Befestigungsblocks im Gehäuse der Türbetätigungsvorrichtung
erstreckt, mit dem Gehäuse der Türbetätigungsvorrichtung einen wiederum vorzugsweise
hohlzylinderförmigen Hohlraum einschließt und sowohl mit der Hydraulikleitung des
Befestigungsblocks als auch mit einer Hydraulikleitung des Gehäuses hydraulikverbunden
ist. Die Ausnehmung hat den Vorteil, dass der Befestigungsblock in Türbetätigungsvorrichtungen
eingesetzt werden kann, deren an das Ventil anzuschließende Hydraulikleitungen sich
möglicherweise an einer jeweils anderen Stelle in Bezug auf das Ventil befinden und
trotzdem mit der Ausnehmung des Befestigungsblocks hydraulikverbunden sind. Dadurch
wird der Einsatzbereich des Ventils erweitert, und dieses ist damit universeller einsetzbar.
[0018] Das erfindungsgemäße Ventil umfasst Ferner einen Einstellabschnitt, der im Befestigungsblock
längsbewegbar angeordnet ist und mit der Hülse derart in Eingriff steht, dass er bei
einer Längsbewegung im Befestigungsblock die Hülse mitnimmt. Dadurch kann die Position
von Hülse und Schieber innerhalb des Befestigungsblocks an die jeweilige Türbetätigungsvorrichtung
eingestellt werden. Beispielsweise wird der Schieber von einem Arbeitskolben der Türbetätigungsvorrichtung
betätigt. Befindet sich der Arbeitskolben nun in Bezug auf den Befestigungsblock weiter
innen in der Türbetätigungsvorrichtung, kann die Anordnung, bestehend aus Schieber
und Hülse, in Richtung Arbeitskolben bewegt werden, obwohl der Befestigungsblock seine
Position nicht verändert. Zudem kann die Hülse, wie vorstehend beschrieben, den Bewegungsweg
des mechanischen Beaufschlagungselements der Türbetätigungsvorrichtung begrenzen.
Mittels Einstellens bzw. Verschiebens der Hülse im Befestigungsblock ist damit der
Bewegungsweg dieses Beaufschlagungselements einstellbar. Dadurch wird ebenfalls der
Einsatzbereich des Ventils erweitert, und dieses ist damit universeller einsetzbar.
[0019] Der Einstellabschnitt ist im Befestigungsblock frei rotierbar angeordnet. Dadurch
ist es möglich, den Einstellabschnitt mittels Drehens in Bezug auf den Befestigungsblock
in das Innere der Türbetätigungsvorrichtung oder in umgekehrte Richtung beispielsweise
unter Nutzung eines Schraubendrehers zu bewegen, was die Bedienbarkeit des Ventils
vereinfacht.
[0020] Die Hülse weist an einer dem Befestigungsblock zugewandten Seite vorzugsweise wieder
eine Ausnehmung auf, die sich entlang der Längsbewegbarkeit des Einstellabschnitts
erstreckt, mit dem Befestigungsblock einen Hohlraum einschließt und sowohl mit dem
Hydraulikanschluss der Hülse als auch mit einer Hydraulikleitung des Befestigungsblocks
hydraulikverbunden ist. Die Ausnehmung hat den Vorteil, dass die Hülse mittels des
Einstellabschnitts innerhalb des Befestigungsblocks bewegt werden kann, ohne dass
der Flüssigkeitsstrom zwischen Hülse und Befestigungsblock unterbrochen wird. Dies
dient ebenfalls der universellen Einsetzbarkeit des erfindungsgemäßen Ventils.
[0021] Vorzugsweise ist eine der vorhergehend beschriebenen Ausnehmungen umlaufend ausgebildet.
Dadurch entsteht zwischen der jeweiligen Ausnehmung und dem unmittelbar angrenzenden
Teil ein hohlzylinderörmiger Hohlraum. Dies hat den Vorteil, dass das Teil mit der
Ausnehmung im jeweils angrenzenden Teil verdreht werden kann, ohne dass die jeweilige
Hydraulikverbindung verloren geht. D. h. Hydraulikverbindung bleibt unabhängig von
der Verdrehungsposition des Teils mit der Ausnehmung bestehen und ist damit immer
gewährleistet, was die Betriebssicherheit erhöht.
[0022] Der Schieber weist vorzugsweise ferner eine Durchgangsöffnung auf, die mit einem
Zwischenraum zwischen dem Schieber und der Hülse hydraulikverbunden ist und sich in
Richtung eines Betätigungselements der Türbetätigungsvorrichtung oder einer Schließfolgeregelungseinrichtung
erstreckt. Die Durchgangsöffnung leitet den Flüssigkeitsstrom zwischen besagtem Zwischenraum,
in dem sich die Anlauffläche befinden kann, und einer Außenseite des Ventils. Die
Außenseite ist eine andere Stelle als die, an der der Befestigungsblock mit dem Gehäuse
der Türbetätigungsvorrichtung hydraulikverbunden ist.
[0023] Der Schieber weist an einem dem Zwischenraum abgewandten Ende vorzugsweise eine durchgehende
Ausnehmung oder Öffnung auf, die sich im Wesentlichen quer zur Längsverschieblichkeit
des Schiebers erstreckt und von der Durchgangsöffnung weg durchgehend ausgebildet
ist. Dadurch ist ein Flüssigkeitskanal geschaffen, der den Flüssigkeitsaustausch zwischen
Durchgangsöffnung und Türbetätigungsvorrichtung auch bei beispielhaft am Schieber
anliegendem Arbeitskolben der Türbetätigungsvorrichtung gewährleistet, was die Betriebssicherheit
erhöht. D. h. im Fall der Öffnung ist diese leicht durch Bohren herstellbar.
[0024] Vorzugsweise weist auch die Hülse an einem dem Zwischenraum abgewandten Ende eine
durchgehende Ausnehmung oder Öffnung auf, die sich im Wesentlichen parallel zur Längserstreckung
der durchgehenden Ausnehmung bzw. Öffnung am Schieber erstreckt. Dadurch ist auch
in der Hülse ein Flüssigkeitskanal geschaffen, der den Flüssigkeitsaustausch zwischen
Schieber und Türbetätigungsvorrichtung auch bei beispielhaft nun auch an der Hülse
anliegendem Arbeitskolben der Türbetätigungsvorrichtung gewährleistet, was die Betriebssicherheit
weiter erhöht.
[0025] Eine erfindungsgemäße Türbetätigungsvorrichtung ist eingerichtet, eine angeschlossene
Tür hydraulisch zu öffnen und/oder zu schließen. Die Türbetätigungsvorrichtung weist
ein Gehäuse, einen Hydraulikkreislauf, durch den Hydraulikflüssigkeit zwangsbewegt
wird, wenn die Türbetätigungsvorrichtung eine Offnungs- bzw. Schließbewegung ausführt,
und eines der vorstehend beschriebenen Ventile auf. Das Ventil ist derart in den Hydraulikkreislauf
der Türbetätigungsvorrichtung eingesetzt, dass es aufgrund der Wirkung der Rückstellfeder
den Strom von Hydraulikflüssigkeit in dem Hydraulikkreislauf blockiert. Der Schieber
des Ventils wird von einer Betätigungsvorrichtung, beispielsweise einem Arbeitskolben,
der Türbetätigungsvorrichtung bei deren Öffnungs- oder Schließbewegung mechanisch
beaufschlagt und damit von der Gegenkante weg in Richtung Rückstellfeder gedrängt
bzw. zwangsbewegt.
[0026] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich
aus nachfolgender Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematisch vereinfachte Darstellung einer Hälfte des Ventils gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel der Erfindung, in einer ersten Schaltstellung im Schnitt,
- Fig. 2
- eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung des Ventils in einer zweiten Schaltstellung
und einer etwas abgewandelten Form,
- Fig. 3
- eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung des Ventils in einer dritten Schaltstellung
und einer wiederum etwas abgewandelten Form,
- Fig. 4
- ein Ventil gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt und
[0027] In den Fig. 1 bis 3 ist jeweils ein Ventil 1 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung vereinfacht dargestellt, wobei nur die gemäß der in den Figuren gewählten
Darstellung obere Hälfte, also die oberhalb einer Längsachse L sichtbare Hälfte des
Ventils, nachfolgend Ventil 1 genannt, dargestellt ist.
[0028] Das Ventil 1 weist demgemäß eine Hülse 2 auf, in der ein Schieber 3 geführt ist.
Der Schieber 3 wird hierbei von einer Rückstellfeder 4 in einer Richtung parallel
zur Längsachse L der Hülse 2 vorgespannt und dadurch gegen eine Gegenkante 6 gedrückt,
die innerhalb der Hülse 2 an dieser ausgebildet ist.
[0029] Der Schieber 3 weist dazu eine Anlauffläche 5 auf, die gemäß der in Fig. 3 enthaltenen
Winkelangabe α geneigt zur Längsachse L angeordnet ist. Der Schieber 3 kommt aufgrund
der Wirkung der Rückstellfeder 4 mit seiner Anlauffläche 5 an der Gegenkante 6 flüssigkeitsabdichtend
zur Anlage. D. h. die Blockierwirkung des Ventils 1 entsteht durch die abdichtende
Wirkung zwischen der Anlauffläche 5 und der Gegenkante 6.
[0030] Die Hülse 2 weist ferner einen Hydraulikanschluss 7 auf, der im Beispielsfalle als
ein die Hülse 2 komplett durchgreifender Strömungskanal ausgebildet ist. Der Hydraulikanschluss
7 steht über eine außenseitige Ausnehmung 8 der Hülse 2, einen Leitungsabschnitt 9
eines Befestigungsblocks 10 und eine weitere Ausnehmung 11 nunmehr des Befestigungsblocks
10 mit einer Hydraulikleitung 12 hydraulisch in Verbindung, die zu einer in den Figuren
nicht näher dargestellten Hydraulikquelle führt. Der Hydraulikkanal 12 ist vorzugsweise
in einem Gehäuse 13 einer nicht näher dargestellten Türbetätigungsvorrichtung, also
eines Türschließers oder Drehflügelantriebs, ausgebildet, da das Ventil 1 im Einbauzustand
in den Hydraulikkreislauf derartiger Türbetätigungsvorrichtungen geschaltet ist.
[0031] Durch einen Pfeil ÖF ist die normale Strömungsrichtung einer Hydraulikflüssigkeit
H der Türbetätigungsvorrichtung im Ventil 1 dargestellt. Die Strömungsrichtung ÖF
entspricht vorzugsweise einer Öffnungsrichtung der Türbetätigungsvorrichtung bzw.
der angeschlossenen Tür, in der das Ventil 1 den Flüssigkeitsstrom blockiert. Dies
ist beispielsweise sinnvoll, damit ein maximaler Öffnungswinkel der angeschlossenen
Tür auf keinen Fall überschritten wird. Würde er überschritten, könnte dies dazu führen,
dass die Türbetätigungsvorrichtung Schaden nimmt oder beispielsweise mit einer Wand
kollidiert.
[0032] In den Fig. 1 bis 3 ist mit H bezeichneten Pfeilen die Strömungsrichtung der Hydraulikflüssigkeit
H symbolisiert, die durch den Hydraulikanschluss 7 in eine außenseitige Ausnehmung
14 des Schiebers 3 in dem Fall einleitbar ist bzw. eingeleitet wird, wenn die angeschlossene
Tür bzw. die Türbetätigungsvorrichtung beispielhaft eine Schließbewegung ausführt.
Durch das Einleiten der Hydraulikflüssigkeit H in die Ausnehmung 14 wird die Hydraulikflüssigkeit
H auf die Anlauffläche 5 gedrängt.
[0033] Im in Fig. 2 gezeigten Zustand, in dem die Tür beispielhaft geöffnet ist, ist der
Flüssigkeitsstrom durch den Hohlraum zwischen Schieber 3 und Hülse 2 relativ gering
oder nicht vorhanden. D. h. die üblicherweise Schließerfeder der Türbetätigungsvorrichtung
kann mit ihrer gesamten Kraft den Schließvorgang einleiten, was hinsichtlich der notwendigen
anfänglichen Beschleunigung der Tür vorteilhaft ist.
[0034] Bei fortschreitender Bewegung der Tür und der damit einhergehenden Bewegung eines
beispielhaft als Kolben 24 ausgebildeten Betätigungsvorrichtung der Türbetätigungsvorrichtung
vom Ventil 1 weg wird die Anlauffläche 5 des Schiebers 3 von der Rückstellfeder 4
immer weiter in Richtung Gegenkante 6 bewegt. Wie besonders gut in Fig. 3 zu erkennen,
ist der Hohlraum zwischen Schieber 3 und Hülse 2 im Bereich der Gegenkante 6 relativ
eng. Diese Enge bedingt eine Behinderung des Flüssigkeitsstroms und führt damit zu
einer relativ geringen Bewegungsgeschwindigkeit der Tür. Somit wird die beispielhaft
Schließgeschwindigkeit am Ende der Schließbewegung behindert, was zu einer Schließdämpfung
führt.
[0035] Das Ventil 1 kann selbstverständlich auch so eingesetzt sein, dass der Kolben 24
die Anlauffläche 5 von der Gegenkante 6 weg drängt, wenn die Tür geschlossen wird.
In dem Fall wird am Ende der Türöffnungsbewegung eine Öffnungsdämpfung erreicht.
[0036] Wie insbesondere in Fig. 2 gezeigt, weist das Ventil 1 vorzugsweise einen Schraubabschnitt
15 beispielsweise in Form eines Innensechskant-Schraubenkopfes auf. An einem Außenumfang
weist der Schraubabschnitt 15 zumindest abschnittsweise vorzugsweise einen Außengewindeabschnitt
15a auf, mittels dessen er in einen in dem Befestigungsblock 10 ausgebildeten Innengewindeabschnitt
10a eingeschraubt ist. Damit durch diese Verschraubung hindurch keine Hydraulikflüssigkeit
nach außen dringen kann, kann vorzugsweise der Schraubabschnitt 15 eine außenumfangsseitig
umlaufende Nut 15b aufweisen, in die eine Dichtung 16 beispielhaft in Form eines O-Rings
eingesetzt ist. Die Dichtung 16 ist folglich zwischen Befestigungsblock 10 und Schraubabschnitt
15 flüssigkeitsabdichtend eingesetzt, indem sie vorteilhafterweise elastisch ausgebildet
und zwischen Nut 15b und gegenüberliegender Innenfläche des Befestigungsblocks 10
geklemmt ist.
[0037] Ein Verdrehen des Schraubabschnitts 15 führt zu einer translatorischen Bewegung des
Schraubabschnitts 15 innerhalb des Befestigungsblocks 10 entlang der Längsachse L.
[0038] Die Hülse 2 ist beispielsweise über eine Feder-Nut-Verbindung vorzugsweise im Gehäuse
13 der Türbetätigungsvorrichtung verdrehsicher aufgenommen. Wie beispielhaft in Fig.
2 zu erkennen, weist das Gehäuse 13 zu diesem Zweck einen Vorsprung 13b auf, der sich
entlang der Längsachse L erstreckt und in Richtung Hülse 2 hervorsteht. Die Hülse
2 ihrerseits weist eine vorzugsweise nutenartige Führung in Form einer Schiene bzw.
Führungsausnehmung 2d auf. Dadurch kann sich die Führungsausnehmung 2d lediglich entlang
des Vorsprungs 13b und damit die Hülse 2 im Befestigungsblock 10 lediglich translatorisch
bewegen, gemäß Fig. 2 nach rechts und nach links. Ein weiterer Vorteil dieser Linearführung
für die Hülse 2 besteht darin, dass die Hydraulikleitung 9 und der Hydraulikanschluss
7 ihre Positionen zueinander lediglich entlang einer einzigen Geraden, hier exemplarisch
parallel zur Längsachse L, verändern können, was die Betriebssicherheit erhöht.
[0039] Wie in Fig. 3 gezeigt, kann die Linearführung der Hülse 2 auch durch den Befestigungsblock
10 erfolgen. Dazu ist der Befestigungsblock 10 gegenüber Fig. 1 und 2 verlängert ausgeführt
und weist beispielhaft eine Führungsausnehmung 10d auf, in der die Hülse 2 mittels
eines an ihr ausgebildeten Führungsvorsprungs 2h entlang der Längsachse L längsverschieblich
geführt ist.
[0040] An einem dem Schraubabschnitt 15 entfernten Abschnitt der Hülse 2 und des Schiebers
3 ist ein Aufnahmeraum für die Rückstellfeder 4 gebildet. Dazu weisen vorzugsweise
sowohl die Hülse 2 inwendig und der Schieber 3 außenseitig jeweils umlaufend ausgebildete
Ausnehmungen 2a bzw. 3a auf. Dadurch ist zwischen Hülse 2 und Schieber 3 ein hohlzylinderförmiger
Hohlraum gebildet. Alternativ fehlt die Ausnehmung 3a, und die Ausnehmung 2a allein
sorgt für diesen Hohlraum oder umgekehrt. In diesen Hohlraum ist die Rückstellfeder
4 eingeschoben und mit ihrem dem Schraubabschnitt 15 zugewandten Ende an einer Anschlagfläche
2b der Hülse 2 abgestützt. D. h. die Rückstellfeder 4 ist exemplarisch mittels einer
Schraubenfeder gebildet. Die Anschlagfläche 2b ist vorteilhafterweise mittels einer
die Ausnehmung 2a begrenzenden Wand der Hülse 2 gebildet. Mit ihrem dem Schraubabschnitt
15 abgewandten Ende ist die Rückstellfeder 4 an einem Federanschlag 17 abgestützt.
Der Federanschlag 17 ist im in Fig. 1 gezeigten Beispiel mittels eines Rings gebildet,
der in eine umfangsseitig umlaufende Nut 3b des Schiebers 3 eingesetzt ist. Der Ring
weist vorzugsweise einen rechteckförmigen Querschnitt auf, sodass er eine gute Anschlagfläche
für die Rückstellfeder 4 bietet. Die Nut 3b verhindert, dass sich der Ring in Fig.
1 und 2 nach rechts oder nach links bewegen kann.
[0041] Alternativ ist der Federanschlag 17 nur in Richtung von der Rückstellfeder 4 abgestützt,
wie in Fig. 2 dargestellt, da die Rückstellfeder 4 aufgrund ihrer Vorspannung ein
Bewegen des Federanschlags 17 in Richtung Rückstellfeder 4 verhindert. Im gezeigten
Beispiel ist der Federanschlag 17 auf die Ausnehmung 3a aufgesetzt, auf die auch der
Federanschlag 17 aufgesetzt ist; es ist keine zusätzliche Aufnahme für den Federanschlag
17 erforderlich.
[0042] Alternativ weist der Schieber 3, wie in Fig. 3 gezeigt, am dem Schraubabschnitt 15
abgewandten Ende einen Außengewindeabschnitt 3f auf, auf den der Federanschlag 17
in Form einer Mutter bzw. eines Rings mit Innengewinde aufgeschraubt ist. Dadurch
ist es möglich, die Vorspannung der Rückstellfeder 4 und damit deren Rückstellwirkung
einstellen zu können. Der Ring weist vorteilhafterweise eine im Querschnitt unrunde
Außenkontur beispielsweise in Form eines Außensechskants auf, sodass der Ring beispielsweise
mittels eines Maulschlüssels verdreht und damit translatorisch in Richtung Anschlagfläche
2b bzw. von dieser weg bewegt und damit die Vorspannung der Rückstellfeder 4 verstellt
werden kann.
[0043] Um Leckageverluste in Richtung Rückstellfeder 4 weitestgehend zu verringern, weist
vorzugsweise der Schieber 3 ferner eine umfangsseitig umlaufende Nut 3c auf, in die
eine Dichtung 18 analog der Dichtung 16 eingesetzt ist und somit flüssigkeitsabdichtend
zwischen Hülse 2 und Schieber 3 angeordnet ist.
[0044] Ferner weist die Hülse 2 vorzugsweise auch auf einer in Bezug auf den Schraubabschnitt
15 gegenüberliegenden Seite der Hydraulikleitung 9 eine umfangsseitig umlaufende Nut
2c ähnlich den Nuten 3c, 15c auf, in die eine Dichtung 19 analog den Dichtungen 16,
18 eingesetzt ist und somit flüssigkeitsabdichtend zwischen Befestigungsblock 10 und
Hülse 2 angeordnet ist.
[0045] Damit auch die Leckageverluste zwischen dem Gehäuse 13 der Türbetätigungsvorrichtung
und dem Ventil 1 so gering wie möglich sind, sind beidseitig des Hydraulikkanals 12
vorzugsweise Dichtungen 20, 21 vorgesehen, die zwischen Gehäuse 13 und Befestigungsblock
10 vorzugsweise geklemmt angeordnet sind. Dazu weist vorzugsweise der Befestigungsblock
10 an entsprechenden Stellen umfangsseitig umlaufende Nuten bzw. Ausnehmungen 10b,
10c auf. Aber auch das Gehäuse 13 kann in mit den Nuten 10b, 10c korrespondierenden,
gegenüberliegenden Bereichen ebenfalls über nunmehr inwendig umlaufende Ausnehmungen
oder Nuten 13a verfügen.
[0046] Vorzugsweise weist der Befestigungsblock 10 in einem Bereich rechtsund/oder linksseitig
der Hydraulikleitung 9 einen Außendurchmesser auf, der kleiner als ein Innendurchmesser
des Gehäuses 3 im zugehörigen Bereich ist, wodurch die Ausnehmung 11 entsteht. Dadurch
entsteht zwischen Befestigungsblock 10 und Gehäuse 13 ein beispielhaft hohlzylinderförmiger
Hohlraum. Dieser Hohlraum ermöglicht, dass die Hydraulikleitung 9 nicht mit der Hydraulikleitung
12 fluchten muss, um den Flüssigkeitsstrom zu ermöglichen. Vielmehr können die Hydraulikleitungen
9, 12 zueinander versetzt angeordnet sein. Damit sind standardisierte Ventile 1 möglich,
die in verschiedenartig ausgebildeten Türbetätigungsvorrichtungen einsetzbar sind,
was Herstellungskosten senken hilft.
[0047] Damit der Schraubabschnitt 15 die Hülse 2 nicht nur in Richtung Türbetätigungsvorrichtung
drückend bewegen kann sondern auch in der Lage ist, die Hülse 2 in die entgegengesetzte
Richtung zu bewegen, weist er an der der Hülse 2 zugewandten Seite eine Mitnehmereinrichtung
auf.
[0048] Im in Fig. 1 gezeigten Beispiel ist die Mitnehmereinrichtung mittels eines vorzugsweise
ringförmigen Mitnehmerabschnitts 15c gebildet, der in eine Richtung vorzugsweise quer
zur Längsachse L und auf die Hülse 2 zu hervorstehend ausgebildet ist. Die Hülse 2
weist eine zu dem Mitnehmerabschnitt 15c vorzugsweise komplementär ausgebildete Ausnehmung
2e auf. D. h. der Mitnehmerabschnitt 15c verrastet sozusagen mit der Ausnehmung 2e.
Der Mitnehmerabschnitt 15c und die Ausnehmung 2e sind so ausgebildet, dass sie ab
einem vorbestimmten Kraftaufwand in und/ oder außer Eingriff gebracht werden können,
was die (De-)Montage erleichtert.
[0049] Alternativ weisen, obwohl in den Figuren nicht dargestellt, der Schraubabschnitt
15 eine zur Ausnehmung 2e ähnliche Ausnehmung und die Hülse 2 einen zu dieser Ausnehmung
im Wesentlichen komplementären Vorsprung auf.
[0050] Wiederum alternativ ist der Mitnehmerabschnitt 15c, wie in Fig. 2 gezeigt, mittels
eines Vorsprungs gebildet, der flach und klemmend auf der Hülse 2 aufliegt. D. h.
die Mitnahme der Hülse 2 mittels des Schraubabschnitts 15 erfolgt mittels Klemm- bzw.
Reibwirkung.
[0051] Wiederum alternativ ist der Mitnehmerabschnitt 15c, wie in Fig. 3 gezeigt, ebenfalls
mittels einer Ausnehmung gebildet, sodass zwischen den Ausnehmungen 2e und 15c ein
Hohlraum entsteht. In diesen vorteilhafterweise ringförmigen Hohlraum ist ein Mitnehmerteil
23 eingesetzt und hat vorzugsweise die Form eines Rings.
[0052] Die Ringform ist vorteilhaft, da der Schraubabschnitt 15 gegenüber der Hülse 2 rotiert
wird.
[0053] Die Funktion des Schraubabschnitts 15 wird anhand der Fig. 2 und 3 erläutert. Im
in Fig. 2 gezeigten Zustand des Schraubabschnitts 15 kann die Hydraulikflüssigkeit
H von der Hydraulikleitung 9 kommend nahezu ungehindert in den Hydraulikanschluss
7 strömen, da beide nahezu miteinander fluchten. Im in Fig.3 gezeigten Zustand hingegen,
in dem der Schraubabschnitt 15 weiter in Richtung Hydraulikleitung 9 verschoben ist,
muss die Hydraulikflüssigkeit H, von der Hydraulikleitung 9 kommend, zunächst einen
relativ engen Zwischenraum 22 zwischen Befestigungsblock 10 und Hülse 2 passieren,
bevor sie den Hydraulikanschluss 7 erreicht. Dadurch wird der Flüssigkeitsstrom in
erheblichem Maß behindert. Dies führt dazu, dass die Rückstellfeder 4 weniger Kraft
aufbringen muss, um die Anlauffläche 5 des Schiebers 3 flüssigkeitsabdichtend gegen
die Gegenkante 6 der Hülse 2 zu drücken. Zudem ist durch diese Verengung eine Dämpfung
in der Bewegung des angeschlossenen Türflügels möglich. Der Zwischenraum 22 kann selbstverständlich
so gestaltet sein, dass der Flüssigkeitsstrom kaum oder gar nicht behindert wird.
Im Ergebnis ist ein Ventil 1 geschaffen, dass hinsichtlich Dämpfungs- und Blockierwirkung
eingestellt werden kann. Mit dem Schraubabschnitt 15 ist somit eine einfache, von
außen zugängliche Möglichkeit geschaffen, das Ventil 1 an die jeweilige Türbetätigungsvorrichtung
anpassen zu können.
[0054] Der Schraubabschnitt 15 hat noch einen anderen entscheidenden Vorteil. Der Befestigungsblock
10 wird lediglich beim Einsetzen in das Gehäuse 13 und eventuell bei einem Wiederentfernen
aus diesem heraus bewegt. Ansonsten ist der Befestigungsblock 10 in Bezug auf das
Gehäuse 13 ortsfest angeordnet. Dies bedeutet, dass die Dichtungen 20, 21 in vernachlässigbar
geringem Maß an dem Gehäuse entlang gleiten. D. h. sie sind kaum oder gar keinem mechanischen
Verschließ unterworfen, halten demzufolge sehr lange. Anders sieht das zumindest bei
der Dichtung 18 aus. Bei jedem Öffnung- und/oder Schließvorgang drückt der in den
Figuren ausschnittsweise dargestellte Kolben 24, beispielsweise Arbeitskolben, der
Türbetätigungsvorrichtung gegen eine Anschlagfläche 3g des Ventilkörpers 3 und drückt
diesen gegebenenfalls in Richtung Schraubabschnitt 15. Dadurch gleitet die Dichtung
18 bei jeder Bewegung des Ventilkörpers 3 entlang der zugewandten Kontaktfläche der
Hülse 2 und ist daher einem relativ hohen Verschleiß ausgesetzt. Dies führt dazu,
dass die Dichtung 18 ggf. ausgetauscht werden muss. Aufgrund des Schraubabschnitts
15 muss nun nicht das ganze Ventil 1 sondern nur der Schraubabschnitt 15 mit Hülse
2 und Ventilkörper 3 heraus geschraubt werden. Dadurch werden der Wartungsaufwand
verringert und die Wartung vereinfacht.
[0055] Wie Fig. 3 zeigt, ist das Gehäuse 13 etwas abgewandelt. Wie zu erkennen, gleicht
das Gehäuse 13 im Wesentlichen dem Gehäuse 13 gemäß Fig. 1 und 2. Allerdings ist die
Hydraulikleitung 12 gegenüber diesen Figuren nach rechts versetzt ausgebildet. Hier
wird die Bedeutung der entlang der Längsachse L vorzugsweise relativ breiten Ausnehmung
11 erkennbar. Aufgrund dieser Breite kann das Ventil 1 in Gehäuse 13 mit unterschiedlich
ausgebildeten Hydraulikleitungen 12 eingesetzt werden, sofern die jeweilige Hydraulikleitung
12 bei eingesetztem Ventil 1 mit der Ausnehmung 11 des Befestigungsblocks 2 hydraulikverbunden
ist, also ein Hydraulikflüssigkeitsaustausch zwischen Hydraulikleitung 12 und Ausnehmung
11 möglich ist. D. h. die Ausnehmung 11 verbessert den universellen Einsatz des Ventils
1.
[0056] Durch die Wirkverbindung zwischen Anlauffläche 5 und Gegenkante 6 ist ein auf einfache
Weise in einen Türbetätigungsvorrichtung einsetzbares und wieder entnehmbares Ventil
1 geschaffen. Daher kann das Ventil 1 sowohl als Feststellvorrichtung als auch als
Blockiervorrichtung im Rahmen einer Schließfolgeregelung eingesetzt werden. In dem
Fall ist der Kolben 24 durch ein nicht näher dargestelltes Betätigungsglied dieser
Schließfolgeregelung ersetzt oder bildet dieses Betätigungsglied, das von einer standflügelseitigen
Türbetätigungsvorrichtung betätigt werden kann, sodass das dann gangflügelseitige
Ventil 1 den Hydraulikflüssigkeitsstrom blockiert oder freigibt und damit eine Feststellung
bzw. Freigabe der gangflügelseitigen Türbetätigungsvorrichtung und damit der Tür bewirkt.
[0057] Wie in Fig. 1 gezeigt, fließt die Hydraulikflüssigkeit H entweder von der Hydraulikleitung
12 kommend über einen zwischen Hülse 2 und Schieber 3 vorhandenen Zwischenraum 25
und eine innerhalb des Schiebers 3 durchgehend ausgebildete Durchgangsöffnung 3d in
Richtung Kolben 24 bzw. in umgekehrte Richtung. Die Durchgangsöffnung 3d dient dem
Durchleiten der Hydraulikflüssigkeit H von außen in Richtung Ausnehmung 14 bzw. umgekehrt.
Befindet sich der Kolben 24 in der in Fig. 2 dargestellten Position, kann es sein,
dass er plan an ihm gegenüberliegenden Außenflächen 2f der Hülse 2 anliegt, sodass
der Hydraulikfluss in diesem Bereich entweder sehr stark beeinträchtigt oder blockiert
ist. Um dies zu vermeiden, weist der Kolben gemäß Fig. 1 beispielhaft eine Durchgangsöffnung
24a auf, die in Bezug auf die Durchgangsöffnung 3d derart ausgebildet ist, dass die
Hydraulikflüssigkeit H hindurchströmen kann. Die Strömung der Hydraulikflüssigkeit
H durch den Kolben 24 ist mittels eines Doppelpfeils angedeutet.
[0058] Alternativ weist der Kolben 24, wie in Fig. 3 dargestellt, eine nutartige Ausnehmung
24b auf, durch die die Hydraulikflüssigkeit H von der Durchgangsöffnung 3d kommend
seitlich aus dem Kolben 24 heraus geleitet wird bzw. von Seiten des Kolbens 24 kommend
durch die Ausnehmung 24b hindurch zur Durchgangsöffnung 3d geleitet wird, wie ebenfalls
mittels eines Doppelpfeils angedeutet.
[0059] Alternativ kann der Schieber 3 am dem Kolben 24 zugewandten Ende, wie in Fig. 2 dargestellt,
eine zur Ausnehmung 24b analog ausgebildete Ausnehmung 3e aufweisen. Zusätzlich oder
alternativ kann auch die Hülse 2 am dem Kolben 24 zugewandten Ende, wie ebenfalls
in Fig. 2 dargestellt, eine zur Ausnehmung 24b analog ausgebildete Ausnehmung 2g aufweisen.
Die Flüssigkeitsströme durch den Schieber 3 und die Hülse 2 in diesem Endbereich sind
wieder durch Doppelpfeile angedeutet. Diese Ausgestaltung erlaubt den Einsatz in Türbetätigungsvorrichtungen
mit komplett abdichtendem Kolben 24, was die Einsatzgebiete erhöht.
[0060] Wie insbesondere in Fig. 1 zu erkennen, weist der Befestigungsblock 10 vorzugsweise
einen Außengewindeabschnitt 10e auf, mittels dessen er in einen komplementär ausgebildeten
Innengewindeabschnitt 13c des Gehäuses 13 des Türbetätigers eingeschraubt ist. Dazu
weist auch der Befestigungsblock 10 vorzugsweise einen Schraubabschnitt 10f auf, der
vorzugsweise eine unrunde Außenkontur beispielsweise in Form eines Außensechskants
hat. Dadurch kann der Befestigungsblocks 10 auf einfache Weise beispielsweise mittels
eines Ringschlüssels mit dem Gehäuse 13 fest verschraubt werden. D. h. der Befestigungsblock
10 legt das Ventil 1 im Türbetätiger fest, wohingegen der Schraubabschnitt 15 in Verbindung
mit der Hülse 2 die Anpassung des Ventils an den Türbetätiger, wie vorstehend beschrieben,
ermöglicht. Wie ferner in den Fig. 1 bis 3 zu erkennen, weist der Schraubabschnitt
10f quer zur Längsachse L eine Außenabmessung auf, die größer als eine Außenabmessung
des Außengewindeabschnitts 10e ist. Dadurch ist ein Anschlag gebildet, sodass der
Schraubabschnitt 10f nicht in den Innengewindeabschnitt 13c des Gehäuses 13 und damit
der Befestigungsblock 10 zu weit in das Gehäuse 13 hinein bewegt werden kann. Zudem
vereinfacht der Schraubabschnitt 10f die Montage, da dieser nur fest verschraubt werden
muss, ohne auf irgendwelche Maße achten zu müssen.
[0061] Fig. 4 zeigt ein Ventil 1 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung im
Schnitt analog den Fig. 1 bis 3. Es unterscheidet sich von den vorhergehenden Ausführungen
im Wesentlichen durch die andere Anordnung der Rückstellfeder 4. Diese ist im Zwischenraum
25 zwischen Ventilkörper 3, Hülse 2 und Schraubabschnitt 15 entlang der Längsverschieblichkeit
des Ventilkörpers 3 in Richtung vom Schraubabschnitt 15 weg vorgespannt angeordnet.
D. h. die Rückstellfeder 4 drückt wieder den Ventilkörper 3, also dessen Anlauffläche
5, gegen die Gegenkante 6 der Hülse 2. D. h. der Federanschlag 17 sowie die Ausnehmungen
2a und 3a können entfallen. Daher können Ventilkörper 3 und Hülse 2 wesentlich kürzer
ausgeführt sein als bei den vorstehend beschriebenen Varianten. Die sonstige Gestaltung
des Ventils 1 erfolgt gemäß den vorstehend beschriebenen Ausführungen. Exemplarisch
zeigt Fig. 4 die Gestaltung gemäß Fig. 3.
[0062] Anstelle der vorbeschriebenen Schraubverbindung zwischen Befestigungsblock 10 und
Gehäuse 13 kann zwischen ihnen ein Verpressen, eine Verrastung oder eine unlösbare
Verbindung, beispielsweise mittels Verklebens, vorgesehen sein.
[0063] Die Hydraulikleitungen 9, 12 und der Hydraulikanschluss 7 können jeweils nur einmal
oder mehrfach, im Querschnitt der Hülse 2, strahlenförmig ausgebildet sein, sodass
sich deren Erstreckungsgeraden etwa in der Mitte des Ventils 1, also auf der in den
Figuren dargestellten Längsachse L, treffen. Dies ist insbesondere bei umlaufend ausgebildeten
Ausnehmungen
[0064] Neben der schriftlichen Offenbarung der Erfindung wird hiermit explizit auf deren
zeichnerische Darstellung in den Fig. 1 bis 3 verwiesen.
[0065] Im Ergebnis ist durch die Erfindung ein universell einsetzbares und einfach montierbares
sowie an die jeweiligen Einsatzbedingungen anpassbares Ventil für eine hydraulikbasierte
Türbetätigungsvorrichtung geschaffen, die mittels bereits in der Türbetätigungsvorrichtung
vorhandenen Elementen nur in eine Richtung zur Freigabe des Hydraulikflusses rein
mechanisch betätigt werden muss und selbsttätig die Sperr- bzw. Blockierstellung erreichen
kann, also ohne Mitwirkung etwaiger zusätzlicher Elemente von außen. D. h. durch die
Erfindung ist ein einstellbares Rückschlagventil zur Verwendung in hydraulischen Türbetätigungsvorrichtungen
geschaffen.
Bezugszeichenliste
[0066]
- 1
- Ventil
- 2
- Hülse
- 2a
- Ausnehmung
- 2b
- Federanschlag
- 2c
- Nut
- 2d
- Führungsausnehmung
- 2e
- Ausnehmung
- 2f
- Außenfläche
- 2g
- Ausnehmung
- 2h
- Führungsvorsprung
- 2i
- Außengewindeabschnitt
- 3
- Ventilkörper
- 3a
- Ausnehmung
- 3b
- Nut
- 3c
- Nut
- 3d
- Durchgangsöffnung
- 3e
- Ausnehmung
- 3f
- Außengewindeabschnitt
- 3g
- Anschlagfläche
- 3h
- Sackloch
- 4
- Rückstellfeder
- 5
- Anlauffläche
- 6
- Gegenkante
- 7
- Hydraulikanschluss
- 8
- Ausnehmung
- 9
- Hydraulikleitung
- 10
- Befestigungsblock
- 10a
- Innengewindeabschnitt
- 10b
- Nut
- 10c
- Nut
- 10d
- Führungsausnehmung
- 10e
- Außengewindeabschnitt
- 10f
- Schraubabschnitt
- 10g
- Innengewindeabschnitt
- 11
- Ausnehmung
- 12
- Hydraulikleitung
- 13
- Gehäuse
- 13a
- Nut
- 13b
- Führungsvorsprung
- 13c
- Innengewindeabschnitt
- 14
- Ausnehmung
- 15
- Schraubabschnitt
- 15a
- Außengewindeabschnitt
- 15b
- Nut
- 15c
- Mitnehmerabschnitt
- 16
- Dichtung
- 17
- Federanschlag
- 18
- Dichtung
- 19
- Dichtung
- 20
- Dichtung
- 21
- Dichtung
- 22
- Zwischenraum
- 23
- Mitnehmerteil
- 24
- Kolben
- 24a
- Durchgangsöffnung
- 24b
- Ausnehmung
- 25
- Zwischenraum
- ÖF
- Öffnungsrichtung/Ölstromrichtung
- L
- Längsachse
- H
- Hydraulikflüssigkeit
- α
- Winkel der Anlauffläche 5 zur Längsachse L
1. Ventil (1) für eine hydraulische Türbetätigungsvorrichtung, wobei
▪ die Türbetätigungsvorrichtung
- eingerichtet ist, eine angeschlossene Tür zu öffnen und/oder zu schließen, und
- ein Gehäuse (13) aufweist, und
▪ das Ventil (1)
- eingerichtet ist, in das Gehäuse (13) der Türbetätigungsvorrichtung einen Strom
von Hydraulikflüssigkeit (H) in der Türbetätigungsvorrichtung beeinflussend eingesetzt
zu werden, und aufweisend
- eine Hülse (2),
- einen Schieber (3) oder Ventilkörper, der
▪ in der Hülse (2) längsverschieblich geführt ist,
▪ von einer Rückstellfeder (4) entlang der Längsverschieblichkeit der Hülse (2) vorgespannt
ist,
▪ eine Anlauffläche (5) aufweist, mit der er aufgrund der Wirkung der Rückstellfeder
(4) an einer an der Hülse (2) ausgebildeten Gegenkante (6) flüssigkeitsabdichtend
anliegt und damit den Strom von Hydraulikflüssigkeit (H) blockiert, und der Schieber
gestaltet ist, von außen von der Gegenkante (6) weg gegen die Wirkung der Rückstellfeder
(4) mechanisch beaufschlagt zu werden,
- einen Befestigungsblock (10),
. in den die Hülse (2) eingesetzt ist, und
. der ausgebildet ist, ortsfest in die Türbetätigungsvorrichtung eingesetzt zu werden,
sowie
- einen Einstellabschnitt (15) umfasst, der im Befestigungsblock (10) längsbewegbar
angeordnet und frei rotierbar angeordnet ist,
mit der Hülse (2) derart in Eingriff steht, dass er bei seiner Längsbewegung im Befestigungsblock
(10) die Hülse (2) mitnimmt, sodass eine Position von Hülse (2) und Schieber (3) innerhalb
des Befestigungsblocks (10) an die jeweilige Türbetätigungsvorrichtung einstellbar
ist
dadurch gekennzeichnet daß, die Anlauffläche (5) in einem Winkel (α) der in Richtung Schieber (3) bzw. Ventilkörper
spitz ist und etwa 60° beträgt, geneigt zur Längsachse (L) angeordnet ist, so dass
Gegenkante (6) und Anlauffläche (5) entlang einer Geraden oder Kurve immer punktuell
aneinander anliegen und wobei der Einstettabschnitt (15) und die Hülse (2) zweistückig
ausgebildet sind.
2. Ventil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (3) mit einem der Rückstellfeder (4) abgewandten Ende aus der Hülse
(2) hervorstehend ausgebildet ist.
3. Ventil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (3) an einer der Hülse (2) zugewandten Seite eine Ausnehmung (14) aufweist,
die
▪ an einer Seite von der Anlauffläche (5) begrenzt wird,
▪ sich entlang der Längsverschieblichkeit des Schiebers (3) erstreckt, sodass der
Schieber (3) mit der Hülse (2) einen Hohlraum einschließt, und
▪ mit dem Hydraulikanschluss (7) der Hülse (2) hydraulikverbunden ist.
4. Ventil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsblock (10) an einer dem Gehäuse (13) der Türbetätigungsvorrichtung
zugewandten Seite eine Ausnehmung (11) aufweist, die
▪ sich entlang einer Richtung eines Einsetzens des Befestigungsblocks im Gehäuse (13)
der Türbetätigungsvorrichtung erstreckt, sodass der Befestigungsblock (10) mit dem
Gehäuse (13) einen Hohlraum einschließt, und
▪ sowohl mit der Hydraulikleitung (9) des Befestigungsblocks (10) als auch mit einer
Hydraulikleitung (12) des Gehäuses (13) hydraulikverbunden ist.
5. Ventil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (2) an einer dem Befestigungsblock (10) zugewandten Seite eine Ausnehmung
(8) aufweist, die
▪ sich entlang der Längsbewegbarkeit des Einstellabschnitts (15) erstreckt, sodass
die Hülse (2) mit dem Befestigungsblock (10) einen Hohlraum einschließt, und
▪ sowohl mit dem Hydraulikanschluss (7) der Hülse (2) als auch mit einer Hydraulikleitung
(9) des Befestigungsblocks (10) hydraulikverbunden ist.
6. Ventil nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Ausnehmung (8, 11, 14) umlaufend ausgebildet ist.
7. Ventil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (3) eine Durchgangsöffnung (3d) aufweist, die
▪ mit einem Zwischenraum (25) zwischen der Gegenkante (6) des Schiebers (3) und der
Hülse (2) hydraulikverbunden ist und
▪ sich in Richtung eines Betätigungselements (24) der Türbetätigungsvorrichtung oder
einer Schließfolgeregelungseinrichtung erstreckt.
8. Ventil (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (3) an einem dem Zwischenraum (25) abgewandten Ende eine Ausnehmung
oder Öffnung (3e) aufweist, die sich im Wesentlichen quer zur Längsverschieblichkeit
des Schiebers (3) erstreckt und von der Durchgangsöffnung (3d) weg durchgehend ausgebildet
ist.
9. Ventil (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (2) an einem dem Zwischenraum (25) abgewandten Ende eine Ausnehmung oder
Öffnung (2g) aufweist, die sich im Wesentlichen parallel zur Längserstreckung der
Ausnehmung (3e) erstreckt, durch-gehend ausgebildet und mit der Ausnehmung bzw. Öffnung
(3e) hydraulikverbunden ist.
10. Türbetätigungsvorrichtung,
▪ eingerichtet, eine angeschlossene Tür hydraulisch zu öffnen und/oder zu schließen,
und
▪ aufweisend
- ein Gehäuse (13),
- einen Hydraulikkreislauf, durch den Hydraulikflüssigkeit zwangsbewegt wird, wenn
die Türbetätigungsvorrichtung eine Öffnungs- bzw. Schließbewegung ausführt, und
- ein Ventil (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
d as derart in den Hydraulikkreislauf der Türbetätigungsvorrichtung eingesetzt ist,
dass es aufgrund der Wirkung der Rückstellfeder (4) den Strom von Hydraulikflüssigkeit
(H) in dem Hydraulikkreislauf blockiert, und
d essen Schieber (3) von einer Betätigungsvorrichtung (24) der Türbetätigungsvorrichtung
bei deren Öffnungs- oder Schließbewegung mechanisch beaufschlagt und damit von der
Gegenkante (6) weg in Richtung Rückstellfeder (4) gedrängt wird.
1. A valve (1) for a hydraulic door actuating device, wherein
• the door actuating device
- is adapted to open and/or to close a connected door, and
- includes a housing (13), and
• the valve (1)
- is adapted to be inserted into the housing (13) of the door actuating device, while
influencing a flow of hydraulic fluid (H) in the door actuating device, and includes
- a bushing (2),
- a slider (3) or a valve body, which
o is longitudinally guided within the bushing (2),
o is pre-tensioned by a return spring (4) along the longitudinal displaceability of
the bushing (2),
o has a stop face (5), by means of which, on account of the action of the return spring
(4), the slider, in a fluid sealing manner, bears against a counter-edge (6), which
is configured at the bushing (2), and thereby blocks the flow of hydraulic fluid (H),
and
- and the slider is configured to be mechanically charged from the outside against
the action of the return spring (4) and away from the counter edge (6).
- an attachment block (10),
o into which the bushing (2) is inserted, and
o which is configured to be stationarily inserted into the door actuating device,
as well as
- comprises an adjusting portion (15), which
o is disposed to be longitudinally movable within the attachment block (10) and disposed
to be freely rotatable,
o is in engagement with the bushing (2) in such a way that, upon its longitudinal
movement in the attachment block (10), the bushing (2) is entrained such that a position
of bushing (2) and slider (3) within the attachment block (10) is adjustable to the
respective door actuating device,
characterized in that the stop face (5) is disposed at an angle (α), which in the direction of the slider
(3), respectively of the valve body, is acute and amounts to approximately 60 °, and
is disposed to be inclined with regard to the longitudinal axis (L) such that the
counter-edge (6) and the stop face (5) always punctually touch each other along a
straight line or a curve.
2. The valve (1) according to claim 1, characterized in that the slider (3), with an end oriented way from the return spring (4), is configured
to protrude from the bushing (2).
3. The valve (1) according to any of the preceding claims,
characterized in that at a side oriented towards the bushing (2), the slider (3) has a recess (14), which
• is delimited at one side by the stop face (5),
• extends along the longitudinal displaceability of the slider (3), such that the
slider (3) together with the bushing (2) encloses a hollow space, and
• is hydraulically connected to the hydraulic connection (7) of the bushing (2).
4. The valve (1) according to any of the preceding claims,
characterized in that at a side oriented towards the housing (13) of the door actuating device, the attachment
block (10) has a recess (11), which
• extends in the housing (13) of the door actuating device along an inserting direction
of the attachment block such that the attachment block (10) together with the housing
(13) encloses a hollow space, and
• is hydraulically connected to both the hydraulic line (9) of the attachment block
(10) and to the hydraulic line (12) of the housing (13).
5. The valve (1) according to any of the preceding claims,
characterized in that, at a side oriented towards the attachment block (10), the bushing (2) has a recess
(8), which
• extends along the longitudinal displaceability of the adjusting section (15) such
that the bushing (2) together with the attachment block (10) encloses a hollow space,
and
• is hydraulically connected to both the hydraulic connection (7) of the bushing (2)
and to a hydraulic line (9) of the attachment block (10).
6. The valve (1) according to claim 3, 4 or 5, characterized in that at least one recess (8, 11, 14) is configured to be circumferential.
7. The valve (1) according to any of the preceding claims,
characterized in that the slider (3) has a through opening (3d), which
• is hydraulically connected to an interspace (25) between the counter-edge (6) of
the slider (3) and the bushing (2), and
• extends in the direction of an actuating element (24) of the door actuating device
or of a closing sequence control device.
8. The valve (1) according to claim 7, characterized in that, at an end oriented away from the interspace (25), the slider (3) has a recess or
opening (3e), which essentially extends transversely to the longitudinal displaceability
of the slider (3), and is configured to be continuous, while leading away from the
through-opening (3d).
9. The valve (1) according to claim 8, characterized in that, at an end oriented away from the interspace (25), the bushing (2) has a recess or
an opening (2g), which essentially extends parallel to the longitudinal extension
of the recess (3e), is configured to be continuous and is hydraulically connected
to the recess, respectively to the opening (3e).
10. A door actuating device,
• adapted to hydraulically open and/or to close a connected door, and
• including
- a housing (13),
- a hydraulic circuit through which hydraulic fluid is forced to move, when the door
actuating device performs an opening movement, respectively a closing movement, and
- a valve (1) according to any of the preceding claims,
o which is incorporated into the hydraulic circuit of the door actuating device in
such a way that, on account of the action of the return spring (4), it blocks the
flow of hydraulic fluid (H) in the hydraulic circuit, and
o the slider (3) thereof is mechanically charged by means of an actuating device (24)
of the door actuating device during the opening movement or closing movement thereof,
and is therefore urged to move away from the counter-edge (6) in the direction of
the return spring (4).
1. Vanne (1) pour un dispositif hydraulique d'actionnement de porte, dans laquelle
• le dispositif d'actionnement de porte
- est adapté à ouvrir et/ou à fermer une porte connectée,
- comprend un boîtier (13), et
• la vanne (1)
- est adaptée à être insérée dans le boîtier (13) du dispositif d'actionnement de
porte tout en influant sur un flux de liquide hydraulique (H) dans le dispositif d'actionnement
de porte, et comprenant
- un manchon (2)
- un poussoir (3) ou corps de vanne, lequel
o est guidé de façon déplaçable longitudinalement dans le manchon (2),
∘ est mis sous tension initiale par l'intermédiaire d'un ressort de rappel (4) le
long de la déplaçabilité longitudinale du manchon (2),
∘ présente une face de poussée (5), avec laquelle, en raison de l'action du ressort
de rappel (4), il repose de façon étanche au liquide contre un contre-bord (6) aménagé
sur le manchon (2) et ainsi bloque le flux de liquide hydraulique (H),
- et le poussoir est aménagé à être chargé mécaniquement depuis l'extérieur en s'éloignant
du contre-bord (6) contre l'action du ressort de rappel (4),
- un bloque de fixation (10),
o dans lequel le manchon (2) est inséré, et
o lequel est aménagé à être inséré de façon stationnaire dans le dispositif d'actionnement
de porte, de même que
- comporte une section d'ajustement (15), laquelle
o est agencée de façon déplaçable longitudinalement dans le bloque de fixation (10)
et agencée de façon à pouvoir tourner librement,
o est en engagement avec le manchon (2) de telle façon que lors de son mouvement longitudinal
le bloque de fixation (10) entraîne le manchon (2) de sorte qu'une position de manchon
(2) et de poussoir (3) au sein du bloque de fixation (10) peut être ajustée au dispositif
d'actionnement de porte respectif,
caractérisée en ce que la face de poussée (5) est agencée sous un angle (α), lequel dans la direction du
poussoir (3) respectivement du corps de vanne est aigüe et s'élève à environ 60 °,
est agencée de façon inclinée vers l'axe longitudinal (L) de sorte que le contre-bord
(6) et la face de poussée (5) reposent toujours de façon ponctuelle l'un contre l'autre
le long d'une ligne droite ou courbée.
2. Vanne (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le poussoir (3) est aménagé avec une extrémité détournée du ressort de rappel (4)
de façon à faire saillie du manchon (2).
3. Vanne (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le poussoir (3), sur une face orientée vers le manchon (2), présente un évidement
(14), lequel
• est délimité sur une face par la face de poussée (5),
• s'étend le long de la déplaçabilité longitudinale du poussoir (3) de sorte que le
poussoir (3) avec le manchon (2) enferme un espace creux, et
• est connecté hydrauliquement au raccord hydraulique (7) du manchon (2).
4. Vanne (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le bloque de fixation (10), sur une face orientée vers le boîtier (13) du dispositif
d'actionnement de porte, présente un évidement (11), lequel
• s'étend le long d'une direction d'une insertion du bloque de fixation dans le boîtier
(13) du dispositif d'actionnement de porte de sorte que le bloque de fixation (10)
avec le boîtier (13) enferme un espace creux, et
• est connecté hydrauliquement aussi bien avec la ligne hydraulique (9) du bloque
de fixation (10) qu'avec une ligne hydraulique (12) du boîtier (13).
5. Vanne (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le manchon (2), sur une face orientée vers le bloque de fixation (10), présente un
évidement (8), lequel
• s'étend le long de la déplaçabilité longitudinale de la section d'ajustage (15)
de sorte que le manchon (2) avec le bloque de fixation (10) enferme un espace creux,
et
• est connecté hydrauliquement aussi bien au raccord hydraulique (7) du manchon (2)
qu'à une ligne hydraulique (9) du bloque de fixation (10).
6. Vanne (1) selon la revendication 3, 4 ou 5, caractérisée en ce qu'au moins un évidement (8, 11, 14) est aménagé de façon circonférentielle.
7. Vanne (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le poussoir (3) présente un passage continu (3d), lequel
• est connecté hydrauliquement à un espace intermédiaire (25) entre le contre-bord
(6) du poussoir (3) et le manchon (2), et
• s'étend en direction d'un élément d'actionnement (24) du dispositif d'actionnement
de porte ou d'un dispositif de contrôle de séquence de fermeture.
8. Vanne (1) selon la revendication 7, caractérisée en ce que le poussoir (3), sur une extrémité détournée de l'espace intermédiaire (25), présente
un évidement ou une ouverture (3), lequel/laquelle s'étend essentiellement transversalement
par rapport à la déplaçabilité longitudinale du poussoir (3) et est aménagé/e en continue
en s'éloignant de l'ouverture de passage (3d).
9. Vanne (1) selon la revendication 8, caractérisée en ce que le manchon (2), sur une extrémité détournée de l'espace intermédiaire, présente un
évidement ou une ouverture (2g), lequel/laquelle s'étend de façon continue essentiellement
parallèlement par rapport à l'extension longitudinale de l'évidement (3e) et est connecté/e
hydrauliquement à l'évidement, respectivement à l'ouverture (3e).
10. Dispositif d'actionnement de porte,
• adapté à ouvrir et/ou fermer hydrauliquement une porte connectée, et
• présentant
- un boitier (13),
- un circuit hydraulique, à travers lequel de liquide hydraulique est mu de force,
lorsque le dispositif d'actionnement de porte réalise un mouvement d'ouverture respectivement
de fermeture, et
- une vanne (1) selon l'une des revendications précédentes,
o laquelle est placée dans le circuit hydraulique du dispositif d'actionnement de
porte qu'elle bloque le flux du liquide hydraulique (H) dans le circuit hydraulique
en raison de l'action du ressort de rappel (4), et
o dont le poussoir (3) est chargé mécaniquement par un dispositif d'actionnement (24)
du dispositif d'actionnement de porte pendant son mouvement d'ouverture ou de fermeture
et est ainsi repoussé en s'éloignant du contre-bord (6) en direction du ressort de
rappel (4).