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EP 2 650 129 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.08.2016 Patentblatt 2016/35 |
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Anmeldetag: 24.09.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Druckeinheit
Print unit
Unité d'impression
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
30.09.2010 DE 102010047180
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.10.2013 Patentblatt 2013/42 |
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Patentinhaber: manroland web systems GmbH |
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86153 Augsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Knauer, Peter
86692 Münster (DE)
- Singler, Josef
86637 Binswangen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 746 108
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US-A1- 2006 225 590
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Druckeinheit einer Rollendruckmaschine nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Aus der Praxis sind Druckeinheiten einer Rollendruckmaschine mit mehreren Druckwerken
bekannt. Jedes Druckwerk einer Druckeinheit einer Rollendruckmaschine umfasst einen
Übertragungszylinder, ein Formzylinder, ein Farbwerk sowie vorzugsweise ein Feuchtwerk,
wobei der Übertragungszylinder auch als Gummizylinder und der Formzylinder auch als
Plattenzylinder bezeichnet wird. Bei Druckeinheiten mit mehreren Druckwerken ist es
weiterhin bereits bekannt, dass der Übertragungszylinder eines ersten Druckwerks der
Druckeinheit und der Übertragungszylinder eines zweiten Druckwerks der Druckeinheit
unter Ausbildung eines Druckspalts für einen zu bedruckenden Bedruckstoff aufeinander
abrollen, wobei dann das erste Druckwerk und das zweite Druckwerk den zu bedruckenden
Bedruckstoff auf unterschiedlichen Seiten bedrucken.
[0003] Ferner ist es aus der Praxis bekannt, dass die Zylinder der Druckwerke, deren Übertragungszylinder
aufeinander abrollen über Antriebszahnräder in einer Antriebsverbindung stehen, nämlich
derart, dass ein auf einer Welle des Übertragungszylinders des ersten Druckwerks positioniertes
Antriebszahnrad sowie ein auf einer Welle des Übertragungszylinders des zweiten Druckwerks
positioniertes Antriebszahnrad jeweils in ein auf einer Welle des Formzylinders des
jeweiligen Druckwerks positioniertes Antriebszahnrad und in das auf der Welle des
Übertragungszylinders des jeweils anderen Druckwerks positionierte Antriebszahnrad
kämmen. In diesem Fall können dann über einen einzigen Antriebsmotor, der einem Zylinder
des ersten Druckwerks oder einem Zylinder des zweiten Druckwerks zugeordnet ist, alle
Zylinder des ersten Druckwerks und alle Zylinder des zweiten Druckwerks angetrieben
werden.
[0004] Dann, wenn an einer Druckeinheit einer Rollendruckmaschine mit mehreren Druckwerken
während des Druckbetriebs an anderen Druckeinheiten dieser Rollendruckmaschine an
den Formzylinder der Druckeinheit ein Druckformwechsel durchgeführt werden soll, müssen
die Übertragungszylinder von einer sogenannten Druck-An-Stellung, in welcher dieselben
den Druckspalt für den zu bedruckenden Bedruckstoff definieren, in eine sogenannte
Druck-Ab-Stellung überführt werden, wobei in der Druck-Ab-Stellung der Achsabstand
zwischen den Übertragungszylindern in solchem Maße vergrößert ist, sodass ein Bedruckstoff
berührungslos durch die jeweilige Druckeinheit geführt werden kann. Durch die Überführung
der Übertragungszylinder von der Druck-An-Stellung in die Druck-Ab-Stellung wird,
wie bereits erwähnt, der Achsabstand zwischen den Übertragungszylindern vergrößert,
wodurch dann die Antriebszahnräder der Übertragungszylinder außer Eingriff gelangen,
sodass dann die Antriebsverbindung zwischen den Übertragungszylindern und damit den
Druckwerken aufgehoben wird. Wenn jedoch zur Durchführung eines Druckformwechsels
sämtliche Zylinder der Druckwerke antreibbar sein müssen, wird nach der Praxis bei
einer Druckeinheit, deren Übertragungszylinder unter Vergrößerung des Achsabstands
zwischen denselben von einer Druck-An-Stellung in eine Druck-Ab-Stellung überführbar
sind, für jedes Druckwerk ein separater Antriebsmotor bereit gehalten, wobei dann
nur noch die Zylinder des entsprechenden Druckwerks über Antriebszahnräder in Antriebsverbindung
stehen, die Antriebsverbindung zwischen den Übertragungszylindern jedoch permanent
aufgehoben ist. Hierdurch wird dann nicht nur der vorrüstungstechnische Aufwand einer
Druckeinheit durch den Einsatz eines weiteren Antriebsmotors erhöht, vielmehr kann
die fehlende mechanische Kopplung zwischen den Übertragungszylindern der Druckwerke
zu drucktechnischen Problemen führen, da zum Beispiel Drehmomentstöße oder Drehmomentschwankungen
aus den Farbwerken zu Beeinträchtigungen des Gleichlaufs der den Druckspalt definierenden
Übertragungszylindern führen können, der von den Antriebsmotoren der Druckwerke nicht
ausreichend ausgeregelt werden kann.
[0005] Es besteht daher Bedarf an einer Druckeinheit einer Rollendruckmaschine mit mehreren
Druckwerken, bei welcher die Zylinder von Druckwerken, deren Übertragungszylinder
aufeinander abrollen und einen Druckspalt bilden, von einem einzigen Antriebsmotor
aus angetrieben werden können, bei welchem jedoch zur Durchführung eines Druckformwechsels
nach Vergrößerung des Achsabstands zwischen den Übertragungszylindern weiterhin ein
Antrieb sämtlicher Zylinder der Druckwerke möglich ist.
[0006] Eine Druckeinheit mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 ist aus
US 2006/225590 A1 bekannt.
[0008] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine neuartige
Druckeinheit zu schaffen. Diese Aufgabe wird durch eine Druckeinheit gemäß Patentanspruch
1 gelöst.
[0009] Die erfindungsgemäße Druckeinheit erlaubt den Antrieb der Zylinder solcher Druckwerke,
deren Übertragungszylinder in der Druck-An-Stellung unter Ausbildung des Druckspalts
für den zu bedruckenden Bedruckstoff aufeinander abrollen, einerseits in der Druck-An-Stellung
und andererseits in der Druck-Ab-Stellung über einen einzigen Antriebsmotor. In der
Druck-An-Stellung wird hierzu die Antriebsverbindung zwischen den Druckwerken, nämlich
zwischen den Übertragungszylindern derselben, von Antriebszahnrädern bereitgestellt.
[0010] In der Druck-Ab-Stellung, in welcher im Vergleich zur Druck-An-Stellung der Achsabstand
zwischen Übertragungszylindern vergrößert ist, wird die Antriebsverbindung zwischen
den Druckwerken, nämlich zwischen den Übertragungszylindern derselben, von den Hilfszahnrädern
bereitgestellt, die zusammen mit den Antriebszahnrädern der Übertragungszylinder auf
den Wellen der Übertragungszylinder positioniert sind.
[0011] Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und
der nachfolgenden Beschreibung. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird, ohne hierauf
beschränkt zu sein, an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
- Fig. 1a bis 1c:
- schematisierte Ansichten einer erfindungsgemäßen Druckeinheit in der Druck-An-Stellung;
und
- Fig. 2a bis 2c
- schematisierte Ansichten der erfindungsgemäßen Druckeinheit in der Druck-Ab-Stellung.
[0012] Die hier vorliegende Erfindung betrifft eine Druckeinheit einer Rollendruckmaschine
mit mehreren Druckwerken. Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf Fig.
1a bis 2c am Beispiel einer Druckeinheit 10 beschrieben, die zwei Druckwerke 11 und
12 umfasst, die als sogenannte Vier-Zylinder-Druckeinheit ausgeführt ist.
[0013] Wie bereits ausgeführt, umfasst die Druckeinheit 10 der Fig. 1a bis 2c zwei Druckwerke
11 und 12, wobei jedes der Druckwerke 11 und 12 einen Übertragungszylinder 13 bzw.
14 sowie einen auf dem jeweiligen Übertragungszylinder 13 bzw. 14 abrollenden Formzylinder
15 bzw. 16 aufweist. Zusätzlich verfügen die Druckwerke 11 und 12 der in Fig. 1a bis
2c gezeigten Druckeinheit über nicht gezeigte Farbwerke sowie vorzugsweise nicht gezeigte
Feuchtwerke.
[0014] Bei der in Fig. 1a bis 2c gezeigten Vier-Zylinder-Druckeinheit 10 rollen die Übertragungszylinder
13 und 14 der beiden Druckwerke 11 und 12 in einer sogenannten Druck-An-Stellung,
die in Fig. 1a bis 1c gezeigt ist, unter Ausbildung eines Druckspalts 17 für einen
zu bedruckenden Bedruckstoff 18 ab. Der Bedruckstoff 18 wird demnach von den beiden
Druckwerken 11 und 12 der gezeigten Vier-Zylinder-Druckeinheit 10 beidseitig bedruckt.
[0015] Bei der gezeigten Vier-Zylinder-Druckeinheit 10 stehen die Zylinder 13, 14, 15 und
16 beider Druckwerke 11 und 12 in einer Antriebsverbindung, sodass dieselben von einem
gemeinsamen Antriebsmotor 19 aus antreibbar sind. Fig. 1a kann entnommen werden, dass
in einer Druck-An-Stellung der Druckwerke 11, 12, in welcher die Übertragungszylinder
13 und 14 derselben den Druckspalt 17 für den zu bedruckenden Bedruckstoff 18 definieren,
die Antriebszahnräder der Zylinder 13 bis 16 derart in Eingriff stehen, dass ein auf
einer Welle 20 des Übertragungszylinders 13 des Druckwerks 11 positioniertes Antriebszahnrad
21 einerseits in eine auf einer Welle 22 des Formzylinders 15 desselben Druckwerks
11 positioniertes Antriebszahnrad 23 und andererseits in ein auf einer Welle 24 des
Übertragungszylinders 14 des anderen Druckwerks 12 positioniertes Antriebszahnrad
25 kämmt. Dieses auf der Welle 24 des Übertragungszylinders 14 positionierte Antriebszahnrad
25 kämmt weiterhin in ein auf einer Welle 26 des vom Zylinder 16 des Druckwerks 12
positioniertes Antriebszahnrad 27, wobei gemäß Fig. 1a in dieses Antriebszahnrad 27
des Formzylinders 16 des Druckwerks 12 ein Zahnrad 28 kämmt, welches auf einer vom
Antriebsmotor 19 angetriebenen Welle 29 positioniert ist.
[0016] In der Druck-An-Stellung der Übertragungszylinder 13 und 14 der Druckwerke 11 und
12 der gezeigten Vier-Zylinder-Druckeinheit 10 kämmen demnach die Antriebszahnräder
21 und 25 der Übertragungszylinder 13 und 14 ineinander und stellen so eine Antriebsverbindung
zwischen den beiden Druckwerken 11 und 12 her, sodass sämtliche Zylinder 13, 14, 15
und 16 der Druckeinheit 10 vom einzigen Antriebsmotor 19 aus angetrieben werden können.
[0017] Die Druckwerke 11 und 12, nämlich die Übertragungszylinder 13 und 14 derselben, die
in der Druck-An-Stellung den Druckspalt 17 für den zu bedruckenden Bedruckstoff 18
definieren, sind von der Druck-An-Stellung in eine Druck-Ab-Stellung, die in Fig.
2a bis 2c gezeigt ist, überführbar, nämlich unter Vergrößerung des Achsabstands zwischen
den Übertragungszylindern 13 und 14 und damit unter Vergrößerung des Spalts 17 zwischen
denselben, sodass dann der Bedruckstoff 18 berührungslos durch die Druckeinheit 10
transportiert bzw. gefördert werden kann. In diesem Fall können dann an den Formzylindern
15 und 16 Druckformwechsel ausgeführt werden, wozu es erforderlich ist, die Zylinder
13, 14, 15 und 16 der Druckwerke 11 und 12 anzutreiben, wobei dieses Antreiben bei
der erfindungsgemäßen Druckeinheit 10 vom einzigen Antriebsmotor 19 aus erfolgen kann,
und zwar auch dann, wenn der Abstand zwischen den Übertragungszylindern 13 und 14
so weite vergrößert ist, dass die Antriebszahnräder 21 und 25 der Übertragungszylinder
13 und 14 außer Antriebseingriff bewegt sind.
[0018] Um auch dann eine Antriebsverbindung zwischen den Druckwerken 11 und 12 zu gewährleisten,
wenn die Übertragungszylinder 13 und 14 derselben durch Vergrößerung des Achsabstands
in die Druck-Ab-Stellung überführt sind, sind auf den Wellen 20 und 24 der Übertragungszylinder
13 und 14 zusätzlich zu den Antriebszahnrädern 21 und 25 Hilfszahnräder 30 und 31
angeordnet. So sind auf der Welle 20 des Übertragungszylinders 13 des Druckwerks 11
das Antriebszahnrad 21 und das Hilfszahnrad 30 positioniert. Auf der Welle 24 des
Übertragungszylinders 14 des Druckwerks 12 sind das Antriebszahnrad 25 und das Hilfszahnrad
31 angeordnet.
[0019] Dann, wenn, wie Fig. 1a bis 1c zeigen, die Übertragungszylinder 13 und 14 die Druck-An-Stellung
einnehmen, wird die Antriebsverbindung zwischen den Druckwerken 11 und 12, nämlich
zwischen Übertragungszylindern 13 und 14 derselben, über die Antriebszahnräder 21
und 25 und nicht über die Hilfszahnräder 30 und 31 bereitgestellt.
[0020] Dann hingegen, wenn die Übertragungszylinder 13 und 14 der Druckwerke 11 und 12 in
die in Fig. 2a bis 2c gezeigte Druck-Ab-Stellung überführt sind, stellen nicht die
Antriebszahnräder 21 und 25 der Übertragungszylinder 13 und 14 die Antriebsverbindung
zwischen den Druckwerken 11 und 12 her, vielmehr wird in diesem Fall die Antriebsverbindung
zwischen den Druckwerken 11 und 12 durch die Hilfszahnräder 30 und 31 bereitgestellt.
[0021] Wie Fig. 1 c und 2c entnommen werden kann, sind die Antriebszahnräder 21 und 25 und
die Hilfszahnräder 30 und 31 der Übertragungszylinder 13 und 14 derart ausgebildet,
dass in der Druck-An-Stellung (siehe Fig. 1 c) sowohl die Antriebszahnräder 21 und
25 als auch die Hilfszahnräder 30 und 31 ineinander kämmen, nämlich derart, dass in
der Druck-An-Stellung ein Zahnspiel der Hilfszahnräder 30 und 31 größer als ein Zahnspiel
der Antriebszahnräder 21 und 25 ist, sodass in der Druck-An-Stellung der Übertragungszylinder
13 und 14 die Antriebszahnräder 21 und 25 derselben und nicht die Hilfszahnräder 30
und 31 derselben die Antriebsverbindung zwischen den Druckwerken 11 und 12 bereitstellen.
[0022] Ferner sind, wie Fig. 2c entnommen werden kann, die Antriebszahnräder 21 und 25 sowie
die Hilfszahnräder 30 und 31 der Übertragungszylinder 13 und 14 derart ausgebildet,
dass in der Druck-Ab-Stellung ausschließlich die Hilfszahnräder 30 und 31 der Übertragungszylinder
13 und 14 ineinander kämmen, wohingegen die Antriebszahnräder 21 und 25 durch Vergrößerung
des Achsabstands zwischen den Übertragungszylindern 13 und 14 außer Eingriff bewegt
sind, und nicht ineinander kämmen. In der Druck-Ab-Stellung wird die Antriebsverbindung
zwischen den Druckwerken 11 und 12 durch die Hilfszahnräder 30 und 31 bereitgestellt.
[0023] Bei der Überführung der Übertragungszylinder 13 und 14 von der in Fig. 1a bis 1 c
gezeigten Druck-An-Stellung in die in Fig. 2a bis 2c gezeigte Druck-Ab-Stellung übernehmen
die Hilfszahnräder 30 und 31 die Antriebsverbindung zwischen den Druckwerken bevor
die Antriebszahnräder 21 und 25 außer Eingriff gehen.
[0024] In dieser Übergabeposition bzw. Übernahmeposition der Antriebsverbindung, in welcher
die Hilfszahnräder 30 und 31 die Antriebsverbindung übernehmen, weisen die Antriebszahnräder
21 und 25 der Übertragungszylinder 13 und 14 einen Überdeckungsgrad von mindestens
1,1 auf. Unter dem Überdeckungsgrad ist ein Maß für die sich augenblicklich im Eingriff
befindliche Zähnezahl der Zahnräder zu verstehen.
[0025] In der Druck-Ab-Stellung weisen die Hilfszahnräder 30 und 31 der Übertragungszylinder
13 und 14 einen Überdeckungsgrad von mindestens 1,1 auf.
[0026] Die Antriebszahnräder 21 und 25 der Übertragungszylinder 13 und 14 weisen einen größeren
Eingriffswinkel als die Hilfszahnräder 30 und 31 der Übertragungszylinder 13 und 14
auf. Unter dem Eingriffswinkel ist ein Winkel zwischen einer Wälzgeraden und einer
gemeinsamen Normalen von Zahnflanken in deren Berührungspunkt zu verstehen. Der Eingriffswinkel
wird auch als Normaleingriffswinkel bezeichnet, wobei für die Antriebszahnräder 20,
21 zum Beispiel ein Normaleingriffswinkel von 20° und für die Hilfszahnräder 30 und
31 zum Beispiel ein Normaleingriffswinkel von 15° gewählt werden kann. Bei der Achsabstandsvergrößerung
der Übertragungszylinder 13 und 14 bei der Übertragung derselben von der Druck-An-Stellung
in die Druck-Ab-Stellung ist dann eine Spielvergrößerung der Antriebszahnräder 21
und 25 größer als eine Spielvergrößerung der Hilfszahnräder 30 und 31, sodass ab einer
bestimmten Abstandsvergrößerung das Spiel der Antriebszahnräder 21 und 25 größer ist
als das Spiel der Hilfszahnräder 30 und 31, wobei dann die Hilfszahnräder 30 und 31
die Antriebsverbindung zwischen den Druckwerken übernehmen.
[0027] Wie Fig. 1 c und 2c entnommen werden können, verfügen die Antriebszahnräder 21 und
25 über eine größere Anzahl von Zähnen wie die Hilfszahnräder 30 und 31. Zähne der
Hilfszahnräder 30 und 31 sind dabei höher und gegebenenfalls breiter als Zähne der
Antriebszahnräder 21 und 25.
[0028] Zähne der Hilfszahnräder 30 und 31, die breiter als Zähne der Antriebszahnräder 21
und 25 sind, kommen insbesondere bei schräg verzahnten Hilfszahnrädern zum Einsatz.
[0029] Ferner verfügen die Hilfszahnräder 30 und 31 der Übertragungszylinder 13 und 14 über
einen größeren sogenannten Modul als die Antriebszahnräder 21 und 25 derselben, wobei
unter dem Modul ein Verhältnis der Teilung zur mathematischen π zu verstehen ist,
und wobei die Teilung eines Zahnrads der Abstand von Zahnmitte zu Zahnmitte auf dem
Teilkreisdurchmesser des Zahnrads ist.
[0030] Die erfindungsgemäße Druckeinheit verfügt demnach über eine Hauptverzahnung, die
von den Antriebszahnrädern 21, 23, 25 und 27 der Zylinder 13, 14, 15 und 16 gebildet
wird, sowie zusätzlich über eine Hilfsverzahnung, die von den Hilfszahnrädern 30 und
31 der Übertragungszylinder 13 und 14 gebildet wird. In der Druck-An-Stellung wird
die Antriebsverbindung zwischen den Druckwerken 11 und 12 über die Hauptverzahnung,
nämlich die Antriebszahnräder 21 und 25 der Übertragungszylinder 13 und 14, bereitgestellt.
In der Druck-An-Stellung ist die Hilfsverzahnung ohne Funktion. In der Druck-Ab-Stellung,
in welcher der Achsabstand zwischen den Übertragungszylindern 13 und 14 vergrößert
ist, wird hingegen die Antriebsverbindung über die Hilfsverzahnung aufrechterhalten.
Die Hilfsverzahnung über die Hilfszahnräder 30 und 31 verfügt über eine Zahnhöhe,
die auch bei einem vergrößerten Achsabstand zwischen den Übertragungszylindern 13
und 14 einen Eingriff zwischen den Hilfszahnrädern 30 und 31 gewährleistet und vorzugsweise
ein Überdeckungsgrad von mindestens 1,1 aufweist, um eine stoßfreie Bewegungsübertragung
zu gewährleisten.
[0031] In der Druck-An-Stellung ist die Hilfsverzahnung der Hilfszahnrädern 30, 31 ohne
Funktion, da dieselbe ein größeres Zahnspiel aufweist als die über die Antriebszahnräder
21, 25 bereitgestellte Hauptverzahnung.
[0032] Erst nach dem Auseinanderfahren bzw. beim Auseinanderfahren der Übertragungszylinder
13 und 14 von der Druck-An-Stellung in die Druck-Ab-Stellung übernimmt die Hilfsverzahnung
ab einem gewissen Übergabeabstand die Antriebsverbindung, und zwar bevor die Antriebszahnräder
21 und 25 der Übertragungszylinder 13 und 14 außer Eingriff gehen, wobei in diesem
Übergabepunkt der Überdeckungsgrad der Antriebszahnräder der Übertragungszylinder
13 und 14 mindestens 1,1 beträgt.
[0033] Die erfindungsgemäße Druckeinheit kommt demnach sowohl in der Druck-An-Stellung als
auch in der Druck-Ab-Stellung zum Antrieb sämtlicher Zylinder mit einem einzigen Antriebsmotor
aus.
[0034] Die Hilfsverzahnung mit hohem Modul, geringer Zähnezahl und hohen Zähnen und damit
Hochverzahnung ist insbesondere wegen einer relativ geringen Profilüberdeckung und
einer geringen Genauigkeit in der Druck-An-Stellung nicht für die Bewegungsübertragung
geeignet. In der Druck-Ab-Stellung hingegen ist die Genauigkeit der Hilfsverzahnung
ausreichend, um die relative Umfangslage der beiden Übertragungszylinder beizubehalten
und beim Zusammenfahren der Übertragungszylinder, d.h. beim Überführen in die Druck-An-Stellung,
die Antriebszahnräder 21 und 25 so zu führen, dass diese in der selben Umfangslage,
wie vor dem Auseinanderfahren wieder in Zahneingriff gelangen. In der Druck-An-Stellung
hat die Hilfsverzahnung bei der erfindungsgemäßen Druckeinheit für die Bewegungsübertragung
keine Relevanz. Die Hilfsverzahnung kann daher mit geringen Anforderungen an die Genauigkeit
und mit geringem Aufwand gefertigt werden.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 10
- Druckeinheit
- 11
- Druckwerk
- 12
- Druckwerk
- 13
- Übertragungszylinder
- 14
- Übertragungszylinder
- 15
- Formzylinder
- 16
- Formzylinder
- 17
- Druckspalt
- 18
- Bedruckstoff
- 19
- Antriebsmotor
- 20
- Welle
- 21
- Antriebszahnrad
- 22
- Welle
- 23
- Antriebszahnrad
- 24
- Welle
- 25
- Antriebszahnrad
- 26
- Welle
- 27
- Antriebszahnrad
- 28
- Zahnrad
- 29
- Welle
- 30
- Hilfszahnrad
- 31
- Hilfszahnrad
1. Druckeinheit (10) einer Rollendruckmaschine, mit mindestens zwei Druckwerken (11,
12), wobei jedes Druckwerk (11, 12) einen Übertragungszylinder (13, 14), einen Formzylinder
(15, 16), ein Farbwerk und vorzugsweise ein Feuchtwerk umfasst, wobei der Übertragungszylinder
(13) eines ersten Druckwerks (11) und der Übertragungszylinder (14) eines zweiten
Druckwerks (12) unter Ausbildung eines Druckspalts (17) für einen zu bedruckenden
Bedruckstoff (18) aufeinander abrollen, wobei der Übertragungszylinder (13) und der
Formzylinder (15) des ersten Druckwerks (11) und der Übertragungszylinder (14) und
der Formzylinder (16) des zweiten Druckwerks (12) über Antriebszahnräder (21, 23,
25, 27) derart in einer Antriebverbindung stehen, dass ein auf einer Welle (20) des
Übertragungszylinders (13) des ersten Druckwerks (11) positioniertes Antriebszahnrad
(21) sowie ein auf einer Welle (24) des Übertragungszylinders (14) des zweiten Druckwerks
(12) positioniertes Antriebszahnrad (25) jeweils in ein auf einer Welle (22, 26) des
Formzylinders (15, 16) des jeweiligen Druckwerks (11, 12) positioniertes Antriebszahnrad
(23, 27) und in das auf der Welle (20, 24) des Übertragungszylinders (13, 14) des
jeweils anderen Druckwerks positionierte Antriebszahnrad (21, 25) kämmen, und wobei
die Übertragungszylinder (13, 14) des ersten Druckwerks (11) und zweiten Druckwerks
(12) von einer Druck-An-Stellung, in welcher dieselben den Druckspalt (17) definieren,
in eine Druck-Ab-Stellung überführbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
dem Formzylinder (15, 16) des ersten Druckwerks (11) oder des zweiten Druckwerks (12)
ein Antriebsmotor (19) derart zugeordnet ist, dass in das Antriebszahnrad (23, 27),
welches auf der Welle des jeweiligen Formzylinders (15, 16) positioniert ist, ein
Zahnrad (28) kämmt, welches auf einer vom Antriebsmotor (19) angetriebenen Welle (29)
positioniert ist, und wobei von dem Antriebsmotor aus die Zylinder (13, 14, 15, 17)
des ersten Druckwerks (11) und des zweiten Druckwerks (12) antreibbar sind;
auf der Welle des Übertragungszylinders (13) des ersten Druckwerks (11) und auf der
Welle des Übertragungszylinders (14) des zweiten Druckwerks (12) zusätzlich zum jeweiligen
Antriebszahnrad (21, 25) jeweils ein Hilfszahnrad (30, 31) positioniert ist, wobei
in der Druck-An-Stellung der Übertragungszylinder (13, 14) die Antriebszahnräder (21,
25) derselben und nicht die Hilfszahnräder (30, 31) derselben die Antriebsverbindung
zwischen den Druckwerken (11, 12) bereitstellen, wohingegen in der Druck-Ab-Stellung
der Übertragungszylinder (13, 14) die Hilfszahnräder (30, 31) derselben und nicht
die Antriebszahnräder (21, 25) derselben die Antriebsverbindung zwischen den Druckwerken
(11, 12) bereitstellen.
2. Druckeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebszahnräder (21, 25) und die Hilfszahnräder (30, 31) der Übertragungszylinder
(13, 14) derart ausgebildet sind, dass in der Druck-An-Stellung sowohl die Antriebszahnräder
(21, 25) der Übertragungszylinder als auch die Hilfszähnräder (30, 31) der Übertragungszylinder
derart ineinander kämmen, und dass ein Zahnspiel der Hilfszähnräder (30, 31) größer
als ein Zahnspiel der Antriebszahnräder (21, 25) ist, sodass in der Druck-An-Stellung
der Übertragungszylinder die Antriebszahnräder derselben und nicht die Hilfszahnräder
derselben die Antriebsverbindung zwischen den Druckwerken (11, 12) bereitstellen.
3. Druckeinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebszahnräder (21, 25) und die Hilfszahnräder (30, 31) der Übertragungszylinder
(13, 14) derart ausgebildet sind, dass in der Druck-Ab-Stellung die Hilfszähnräder
(30, 31) der Übertragungszylinder ineinander kämmen, wohingegen die Antriebszahnräder
(21, 25) der Übertragungszylinder nicht ineinander kämmen.
4. Druckeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Druck-Ab-Stellung die Hilfszähnräder (30, 31) der Übertragungszylinder (13,
14) einen Überdeckungsgrad von mindestens 1,1 aufweisen.
5. Druckeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebszahnräder (21, 25) und die Hilfszahnräder (30, 31) der Übertragungszylinder
derart ausgebildet sind, dass beim Überführen der Übertragungszylinder (13, 14) von
der Druck-An-Stellung in die Druck-Ab-Stellung die Hilfszähnräder (30, 31) die Antriebsverbindung
zwischen den Druckwerken übernehmen bevor die Antriebszahnräder (21, 25) außer Eingriff
gehen.
6. Druckeinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Übernahmeposition der Antriebsverbindung, in welcher die Hilfszähnräder (30,
31) die Antriebsverbindung übernehmen, die Antriebszahnräder (21, 25) der Übertragungszylinder
(13, 14) einen Überdeckungsgrad von mindestens 1,1 aufweisen.
7. Druckeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebszahnräder (21, 25) der Übertragungszylinder (13, 14) einen größeren Eingriffswinkel
aufweisen als die Hilfszähnräder (30, 31) der Übertragungszylinder (13, 14).
8. Druckeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Zähne der Hilfszahnräder (30, 31) der Übertragungszylinder höher sind als Zähne der
Antriebszahnräder (21, 25) der Übertragungszylinder.
9. Druckeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Zähne der Hilfszahnräder (30, 31) der Übertragungszylinder breiter sind als Zähne
der Antriebszahnräder (21, 25) der Übertragungszylinder.
10. Druckeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfszähnräder (30, 31) der Übertragungszylinder einen größeren Modul aufweisen
als die Antriebszahnräder (21, 25) der Übertragungszylinder.
1. A printing unit (10) of a reel-fed printing press, having at least two printing couples
(11, 12), wherein each printing couple (11, 12) comprises a transfer cylinder (13,
14), a form cylinder (15, 16), an inking unit and preferentially a dampening unit,
wherein the transfer cylinder (13) of a first printing couple (11) and the transfer
cylinder (14) of a second printing couple (12) roll on one another subject to forming
a nip (17) for a substrate (18) to be printed, wherein the transfer cylinder (13)
and the form cylinder (15) of the first printing couple (11) and the transfer cylinder
(14) and the form cylinder (16) of the second printing couple (12) are drive connected
via drive gear wheels (21, 23, 25, 27) in such a manner that a drive gear wheel (21)
positioned on a shaft (20) of the transfer cylinder (13) of the first printing couple
(11) and a drive gear wheel (25) positioned on a shaft (24) of the transfer cylinder
(14) of the second printing couple (12) in each case mesh with a drive gear wheel
(23, 27) positioned on a shaft (22, 26) of the form cylinder (15, 16) of the respective
printing couple (11, 12) and with the drive gear wheel (21, 25) positioned on the
shaft (20, 24) of the transfer cylinder (13, 14) of the respective other printing
couple, and wherein the transfer cylinders (13, 14) of the first printing couple (11)
and second printing couple (12) can be transferred from a print-on position, in which
the same define the nip (17), into a print-off position, characterized in that
the form cylinder (15, 16) of the first printing couple (11) or the second printing
couple (12) is assigned a drive motor (19) in such a manner that in the drive gear
wheel (23, 27), which is positioned on the shaft of the respective form cylinder (15,
16) a gear wheel (28) meshes which is positioned on a shaft (29) driven by the drive
motor (19), and wherein the cylinders (13, 14, 15, 17) of the first printing couple
(11) and of the second printing couple (12) can be driven from the drive motor;
on the shaft of the transfer cylinder (13) of the first printing couple (11) and on
the shaft of the transfer cylinder (14) of the second printing couple (12) in addition
to the respective drive gear wheel (21, 25) an auxiliary gear wheel (30, 31) each
is positioned, wherein in the print-on position of the transfer cylinders (13, 14)
the drive gear wheels (21, 25) of the same and not the auxiliary gear wheels (30,
31) of the same provide the drive connection between the printing couples (11, 12),
whereas in the print-off position the transfer cylinders (13, 14) of the auxiliary
gear wheels (30, 31) of the same and not the drive gear wheels (21, 25) of the same
provide the drive connection between the printing couples (11, 12).
2. The printing unit according to Claim 1, characterized in that the drive gear wheels (21, 25) and the auxiliary gear wheels (30, 31) of the transfer
cylinders (13, 14) are designed in such a manner that in the print-on position both
the drive gear wheels (21, 25) of the transfer cylinders and also the auxiliary gear
wheels (30, 31) of the transfer cylinders mesh with one another in such a manner and
that a tooth backlash of the auxiliary gear wheels (30, 31) is greater than a tooth
backlash of the drive gear wheels (21, 25), so that in the print-on position of the
transfer cylinders the drive gear wheels of the same and not the auxiliary gear wheels
of the same provide the drive connection between the printing couples (11, 12).
3. The printing unit according to Claim 1 or 2, characterized in that the drive gear wheels (21, 25) and the auxiliary gear wheels (30, 31) of the transfer
cylinders (13, 14) are designed in such a manner that in the print-off position the
auxiliary gear wheels (30, 31) of the transfer cylinders mesh with one another, whereas
the drive gear wheels (21, 25) of the transfer cylinders do not mesh with one another.
4. The printing unit according to any one of the Claims 1 to 3, characterized in that in the print-off position the auxiliary gear wheels (30, 31) of the transfer cylinders
(13, 14) have a degree of overlap of at least 1.1.
5. The printing unit according to any one of the Claims 1 to 4, characterized in that the drive gear wheels (21, 25) and the auxiliary gear wheels (30, 31) of the transfer
cylinders are designed in such a manner that during the transfer of the transfer cylinders
(13, 14) from the print-on position into the print-off position the auxiliary gear
wheels (30, 31) take over the drive connection between the printing couples before
the drive gear wheels (21, 25) go out of engagement.
6. The printing unit according to Claim 5, characterized in that in the takeover position of the drive connection, in which the auxiliary gear wheels
(30, 31) take over the drive connection, the drive gear wheels (21, 25) of the transfer
cylinders (13, 14) have a degree of overlap of at least 1.1.
7. The printing unit according to any one of the Claims 1 to 6, characterized in that the drive gear wheels (21, 25) of the transfer cylinders (13, 14) have a greater
engagement angle than the auxiliary gear wheels (30, 31) of the transfer cylinders
(13, 14).
8. The printing unit according to any one of the Claims 1 to 7, characterized in that teeth of the auxiliary gear wheels (30, 31) of the transfer cylinders are higher
than teeth of the drive gear wheels (21, 25) of the transfer cylinders.
9. The printing unit according to any one of the Claims 1 to 8, characterized in that teeth of the auxiliary gear wheels (30, 31) of the transfer cylinders are wider than
teeth of the drive gear wheels (21, 25) of the transfer cylinders.
10. The printing unit according to any one of the Claims 1 to 9, characterized in that the auxiliary gear wheels (30, 31) of the transfer cylinders have a larger modulus
than the drive gear wheels (21, 25) of the transfer cylinders.
1. Unité d'impression (10) d'une presse d'impression rotative, comprenant au moins deux
groupes d'impression (11, 12), chaque groupe d'impression (11, 12) comprenant un cylindre
de transfert (13, 14), un cylindre de forme (15, 16), un dispositif d'encrage et de
préférence un dispositif de mouillage, dans laquelle le cylindre de transfert (13)
d'un premier groupe d'impression (11) et le cylindre de transfert (14) d'un deuxième
groupe d'impression (12) roulent l'un sur l'autre en formant une fente d'impression
(17) pour un support d'impression (18) à imprimer, dans laquelle le cylindre de transfert
(13) et le cylindre de forme (15) du premier groupe d'impression (11) et le cylindre
de transfert (14) et le cylindre de forme (16) du deuxième groupe d'impression (12)
sont mis en liaison d'entraînement par le biais de roues dentées d'entraînement (21,
23, 25, 27) de telle façon qu'une roue dentée d'entraînement (21) positionnée sur
un arbre (20) du cylindre de transfert (13) du premier groupe d'impression (11) ainsi
qu'une roue dentée d'entraînement (25) positionnée sur un arbre (24) du cylindre de
transfert (14) du deuxième groupe d'impression (12) engrènent respectivement dans
une roue dentée d'entraînement (23, 27) positionnée sur un arbre (22, 26) du cylindre
de forme (15, 16) du groupe d'impression (11, 12) respectif et dans une roue dentée
d'entraînement (21, 25) positionnée sur l'arbre (20, 24) du cylindre de transfert
(13, 14) de l'autre groupe d'impression respectif, et dans laquelle les cylindres
de transfert (13, 14) du premier groupe d'impression (11) et du deuxième groupe d'impression
(12) peuvent être transférés d'une position d'impression dans laquelle ceux-ci définissent
la fente d'impression (17) vers une position d'arrêt d'impression, caractérisé en ce que un moteur d'entraînement (19) est attribué au cylindre de forme (15, 16) du premier
groupe d'impression (11) ou du deuxième groupe d'impression (12), de telle façon qu'une
roue dentée (28) positionnée sur un arbre (29) entraîné par le moteur d'entraînement
(19) engrène dans la roue dentée d'entraînement (23, 27) positionnée sur l'arbre du
cylindre de forme (15, 16) respectif, les cylindre (13, 14, 15, 17) du premier groupe
d'impression (11) et du deuxième groupe d'impression (12) pouvant être entraînés par
le moteur d'entraînement ;
une roue dentée auxiliaire (30, 31) est respectivement positionnée sur l'arbre du
cylindre de transfert (13) du premier groupe d'impression (11) et sur l'arbre du cylindre
de transfert (14) du deuxième groupe d'impression (12), en plus de la roue dentée
d'entraînement (21, 25) respective, dans laquelle les roues dentée d'entraînement
(21, 25) des cylindres de transfert (13, 14) et non pas les roues dentées auxiliaires
(30, 31) de ceux-ci fournissent la liaison d'entraînement entre les groupes d'impression
(11, 12) dans la position d'impression de ceux-ci, et dans laquelle, en revanche,
les roues dentées auxiliaires (30, 31) des cylindres de transfert (13, 14) et non
pas les roue dentée d'entraînement (21, 25) de ceux-ci fournissent la liaison d'entraînement
entre les groupes d'impression (11, 12) dans la position d'arrêt d'impression de ceux-ci.
2. Unité d'impression selon la revendication 1, caractérisée en ce que les roue dentée d'entraînement (21, 25) et les roues dentées auxiliaires (30, 31)
des cylindres de transfert (13, 14) sont formées de telle façon, que dans la position
d'impression, aussi bien les roue dentée d'entraînement (21, 25) des cylindres de
transfert que les roues dentées auxiliaires (30, 31) des cylindres de transfert engrènent
les unes dans les autres, et en ce qu'un jeu de denture des roues dentées auxiliaires (30, 31) est supérieur à un jeu de
denture des roues dentées d'entraînement (21, 25), de telle façon que dans la position
d'impression des cylindre de transfert, les roues dentées d'entraînement de ceux-ci
et non pas les roues dentées auxiliaires de ceux-ci fournissent la liaison d'entraînement
entre les groupes d'impression (11, 12).
3. Unité d'impression selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les roues dentées d'entraînement (21, 25) et les roues dentées auxiliaires (30, 31)
des cylindres de transfert (13, 14) sont formées de telle façon que dans la position
d'arrêt d'impression, les roues dentées auxiliaires (30, 31) des cylindres de transfert
engrènent les unes dans les autres, les roues dentées d'entraînement (21, 25) des
cylindres de transfert n'engrenant pas les unes dans les autres.
4. Unité d'impression selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que dans la position d'arrêt d'impression, les roues dentées auxiliaires (30, 31) des
cylindres de transfert (13, 14) présentent un degré de recouvrement d'au moins 1,1.
5. Unité d'impression selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les roues dentées d'entraînement (21, 25) et les roues dentées auxiliaires (30, 31)
des cylindres de transfert sont formées de telle façon que lors du passage des cylindres
de transfert (13, 14) de la position d'impression vers la position d'arrêt d'impression,
les roues dentées auxiliaires (30, 31) récupèrent la liaison d'entraînement entre
les groupes d'impression avant le désengagement des roues dentées d'entraînement (21,
25).
6. Unité d'impression selon la revendication 5, caractérisée en ce que dans la position de récupération de la liaison d'entraînement, dans laquelle les
roues dentées auxiliaires (30, 31) récupèrent la liaison d'entraînement, les roues
dentées d'entraînement (21, 25) des cylindres de transfert (13, 14) présentent un
degré de recouvrement d'au moins 1,1.
7. Unité d'impression selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les roues dentées d'entraînement (21, 25) des cylindres de transfert (13, 14) présentent
un angle d'attaque supérieur à celui des roues dentées auxiliaires (30, 31) des cylindres
de transfert (13, 14).
8. Unité d'impression selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que des dents des roues dentées auxiliaires (30, 31) des cylindres de transfert sont
plus hautes que des dents des roues dentées d'entraînement (21, 25) des cylindres
de transfert.
9. Unité d'impression selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que des dents des roues dentées auxiliaires (30, 31) des cylindres de transfert sont
plus larges que des dents des roues dentées d'entraînement (21, 25) des cylindres
de transfert.
10. Unité d'impression selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que les roues dentées auxiliaires (30, 31) des cylindres de transfert présentent un module
supérieur à celui des roues dentées d'entraînement (21, 25) des cylindres de transfert.


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