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EP 1 816 288 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.11.2016 Patentblatt 2016/44 |
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Anmeldetag: 12.01.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Zylinderschloss sowie Flachschlüssel
Cylinder lock and flat key
Serrure cylindrique et clé plate
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
02.02.2006 AT 1642006 20.02.2006 AT 12106 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.08.2007 Patentblatt 2007/32 |
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Patentinhaber: EVVA Sicherheitstechnologie GmbH |
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1120 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Baumhauer, Walter
1160 Wien (AT)
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Vertreter: Puchberger, Peter et al |
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Puchberger, Berger & Partner
Reichsratsstrasse 13 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 599 805 AT-U1- 2 535 CN-Y- 2 627 151 DE-A1- 4 036 158
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WO-A1-98/19032 CN-U- 2 089 042 DE-A1- 2 533 494 DE-U1- 29 922 815
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Zylinderschloss mit Zylinderkern und Gehäuse, in dem federbelastete
Zuhaltestifte, umfassend Gehäusestifte und Zylinderkernstifte, zum Abfragen von am
Schlüssel befindlichen Einschnittfräsungen vorgesehen sind, wobei die Zylinderkernstifte
an dem in den Schlüsselkanal ragenden Ende als Abtastfortsätze ausgebildet sind, die
schmäler als der Durchmesser des Zylinderkernstifts sind und in Längsrichtung des
Schlüsselkanals ausgerichtet sind. Des weiteren betrifft die Erfindung einen Flachschlüssel
für ein Zylinderschloss, wobei der Flachschlüssel vorzugsweise als Wendeschlüssel
mit zwei Schlüsselflachseiten und zwei Schlüsselschmalseiten ausgebildet ist, und
wobei der Flachschlüssel unterschiedlich tiefe Einschnittfräsungen an zumindest einer
Schlüsselschmalseite, bevorzugt an zwei Schlüsselschmalseiten und gegebenenfalls weitere
Steuerflächen, Einkerbungen oder Steuerbahnen an den Schlüsselflachseiten aufweist.
[0002] Bekannt sind Zylinderschlösser, die unterschiedliche Einschnittfräsungen oder Profilnuten
abtasten. Eine Erhöhung der Variationsmöglichkeiten der Einschnittfräsungen der Profilnuten
am Schlüssel führt jedoch im Normalfall dazu, dass die Konstruktion der Schlösser
immer aufwendiger wird, was sowohl nachteilig für die Funktionssicherheit der Schlösser
ist, als auch zu höheren Produktionskosten führt.
[0003] Auch bei den Schlüsseln birgt die Erhöhung der Variationsmöglichkeit meist Nachteile,
wie z.B. einen erhöhten Herstellungsaufwand durch die Verwendung verschiedener Fräsmaschinen
bzw. der Bearbeitung des Rohlings in mehreren Schritten auf unterschiedlichen Maschinen,
wodurch auch hier die Kosten für den einzelnen Schlüssel wesentlich höher ausfallen.
[0004] Aus der
AT 2535 U1 sind ein Schließzylinder und ein dazugehöriger Schlüssel gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 bzw. 4. bekannt, in dem federbelastete Zuhaltestifte, umfassend Gehäusestifte
und Zylinderkernstifte, zum Abfragen von am Schlüssel befindlichen Einschnittfräsungen
vorgesehen sind. Die Zylinderkernstifte sind an ihren in den Schlüsselkanal ragenden
Enden als Abtastfortsätze ausgebildet, die schmäler als der Durchmesser des Zylinderkernstifts
sind. Es werden genau zwei derartige Abtastfortsätze offenbart, welche aneinander
angrenzend links und rechts einer Längsmittelebene des Schlüsselkanals angeordnet
sind. Dadurch wird eine höhere Variationsmöglichkeit bei der Kodierung der Schlüssel
geschaffen.
[0005] Es ist somit Aufgabe der Erfindung ein Schloss zu schaffen, das höhere Variationsmöglichkeiten
bei der Kodierung der Schlüssel zulässt, wobei gleichzeitig die Konstruktion des Schlosses
einfach gehalten wird, wodurch erhöhte Funktionssicherheit gegeben ist sowie die Herstellungskosten
gering gehalten werden. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung einen Schlüssel zu schaffen,
der ebenfalls erhöhte Variationsmöglichkeiten bietet, dabei aber gleichzeitig einfach
und billig herzustellen ist und eine hohe Schließsicherheit aufweist.
[0006] Dies wird bei einem erfindungsgemäßen Zylinderschloss dadurch erreicht, dass zumindest
zwei Zylinderkernstifte Abtastfortsätze aufweisen, die in unterschiedlichem Normalabstand
zu einer Längsmittelebene des Schlüsselkanals angeordnet sind und unterschiedliche
Breiten aufweisen.
[0007] Die Abtastfortsätze können als Stege ausgebildet sein. Durch die unterschiedliche
Anordnung der Abtastfortsätze wird die Variationszahl des Schlosses wesentlich erhöht,
da nicht nur unterschiedliche tiefe Einschnittfräsungen abfragbar sind, sondern auch
mehrere verschiedene Normalabstände zur Längsmittelebene möglich sind. Dabei bleibt
die Konstruktion des Schlosses weiterhin einfach, da gegenüber einem herkömmlichen
Zylinderschloss mit geteilten Zuhaltestiften lediglich die Zylinderkernstifte abgewandelt
sind.
[0008] Ferner ist es ein Merkmal der Erfindung, dass die Zylinderkernstifte seitliche Fortsätze
aufweisen, welche in entsprechenden Nuten im Zylinderkern angeordnet sind, wodurch
das Verdrehen der Zylinderkernstifte verhindert ist.
[0009] Weiters wird die Aufgabe mit einem erfindungsgemäßen Flachschlüssel dadurch gelöst,
dass zumindest zwei Einschnittsfräsungen in unterschiedlichem Normalabstand zu einer
Längsmittelebene des Schlüssels angeordnet sind und unterschiedliche Breiten aufweisen.
[0010] Zumindest eine der Einschnittfräsungen kann von zwei Rippen verbleibenden Schlüsselmaterials
seitlich verdeckt sein, was die Nachmachbarkeit des Schlüssels erschwert. Ferner ist
es ein Merkmal, dass zumindest eine Einschnittfräsung an einem Rand der Schlüsselschmalseite
angeordnet ist.
[0011] Um eine hohe Variationszahl sowie eine hohe Sperrsicherheit zu gewährleisten ist
es ein weiteres Merkmal, dass zumindest drei, vorzugsweise fünf voneinander in ihrem
[0012] Normalabstand zur Längsmittelebene unterschiedliche, gegebenenfalls sich überschneidende
Einschnittfräsungen vorgesehen sind.
[0013] Die Einschnittfräsungen können eine Steuerfläche in Form eines Kreisbogenabschnittes
aufweisen, wobei es ein weiteres Merkmal sein kann, dass die Kreisbogenabschnitte
der Einschnittfräsungen alle den gleichen Radius aufweisen. Es ist somit möglich den
Schlüssel durch den Einsatz eines Rundfräsers mit gleichbleibendem Fräsradius möglichst
schnell und kostengünstig zu fertigen.
[0014] Des weiteren können entlang der Schlüsselflachseiten Längsprofilnuten vorgesehen
sein, wobei als weiteres Merkmal zumindest zwei der Längsprofilnuten auf den gegenüber-liegenden
Schlüsselflachseiten überlappend angeordnet sein können. Das bedeutet, dass die Längsprofilnuten
in ihrer Tiefe zumindest bis zur Längsmittelebene des Schlüssels heranreichen oder
sogar über diese hinausgehen.
[0015] Weitere Merkmale sind den Ansprüchen, der Beschreibung sowie den beiliegenden Zeichnungen
zu entnehmen.
[0016] Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Schlüssels mit daran angeordneten
Zylinderkernstiften. Fig. 2 zeigt einen schematischen Detailquerschnitt durch einen
Zylinderkern mit eingeschobenen Schlüssel. Fig. 3 zeigt eine Aufsicht auf mögliche
Ausführungsformen von Zylinderkernstiften eines erfindungsgemäßen Zylinderschlosses.
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht der Zylinderkernstifte aus Fig. 3. Fig.
5 zeigt einen Detailauschnitt eines erfindungsgemäßen Flachschlüssels in einer Seitenansicht.
Fig. 6 zeigt einen Detailausschnitt des Schlüssels aus Fig. 5 in einer Aufsicht.
[0017] Der in Fig. 1 gezeigte Flachschlüssel 1 besitzt einen Schlüsselgriff 2 sowie einen
Schlüsselschaft mit zwei Schlüsselflachseiten 4 und zwei Schlüsselschmalseiten 3.
Angeordnet an den Schlüssel 1 sind Zylinderkernstifte 7 des Zylinderschlosses gezeigt,
welche mit ihren Abtastfortsätzen 9 die Einschnittfräsungen 6 an der Schlüsselschmalseite
3 abtasten. Der Einfachheit halber sind die übrigen Schlossteile, wie Gehäuse, Zylinderkern
mit Schlüsselkanal und Kernbohrungen, sowie die Gehäusestifte und Federn nicht gezeigt.
Damit die parallel zur Längsrichtung ausgerichteten Abtastfortsätze 9 der Zylinderkernstifte
7 in den entsprechenden Kernbohrungen nicht verdreht werden können, sind seitliche
Fortsätze 8 vorgesehen, welche in entsprechenden Nuten im Zylinderkern 10 angeordnet
sind.
[0018] Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Flachschlüssel 1 sowie
einen schematischen Detailquerschnitt durch einen Zylinder 10 eines erfindungsgemäßen
Zylinderschlosses. Das umliegende Gehäuse ist zur einfacheren Darstellung nicht gezeigt.
Die an den Schlüsselschmalseiten 3 angeordneten Einschnittfräsungen 6 weisen kreisbogenförmige
Steuerflächen 11 auf. An den Schlüsselflachseiten 4 sind Längsprofilnuten 5 angeordnet,
von denen wie in Fig. 2 gezeigt zumindest zwei überlappend angeordnet sind.
[0019] Fig. 3 zeigt mögliche Ausführungsformen für Zylinderkernstifte 7 eines erfindungsgemäßen
Zylinderschlosses in einer Aufsicht. Wie in dieser Figur gezeigt können die Abtastfortsätze
9 auch als Stege 12 mit gleicher oder unterschiedlicher Breite ausgebildet sein. Die
hier als Stege 12 ausgebildeten Abtastfortsätze weisen alle die gleiche Breite auf,
die randseitigen Abtastfortsätze 9 sind in diesem Ausführungsbeispiel breiter angeordnet.
Die seitlichen Fortsätze 8, die im Zylinderkern in entsprechenden Nuten angeordnet
sind verhindern, dass sich die Zylinderkernstifte 7 in den entsprechenden Kernbohrungen
verdrehen können. Bei dem gezeigten Beispiel werden drei verschiedene Zylinderkernstifte
7 hergestellt. Sie weisen entweder einen mittig entlang der Längsmittelebene angeordneten
Steg 12, einen in einem ersten Normalabstand zur Längsmittelebene seitlich versetzten
Steg oder einen randseitig angeordneten Abtastfortsatz 9 auf. Die Stifte mit seitlich
versetztem Steg 12 oder mit randseitigem Abtastfortsatz 9 können in zwei verschiedenen
Ausrichtungen in die Zylinderkernbohrungen eingebracht werden, wodurch sich fünf verschiedene
Möglichkeiten zur Abtastung seitlich versetzter Einschnittfräsungen ergeben.
[0020] Die Breiten der Stege 12 oder der Abtastfortsätze 9 sind unterschiedlich breit gewählt,
wodurch eine weitere Erhöhung der Variationszahl möglich ist. In der in den Figuren
3 und 4 gezeigten Ausführungsformen ist der randseitige Abtastfortsatz 9 breiter ausgebildet
als die Stege 12, was jedoch für die entsprechende Breite der Einschnittfräsung 6
in diesem Fall keine Rolle spielt, da die entsprechenden Einschnittfräsungen 6 ebenfalls
am Rand der Schlüsselflachseite 3 angeordnet sind und somit zur jeweiligen Schlüsselflachseite
4 hin offen sind.
[0021] Die Figuren 5 und 6 zeigen eine Detailansicht eines erfindungsgemäßen Flachschlüssels
in einer Seitenansicht und einer Aufsicht. Wie in Fig. 5 dargestellt weisen die Einschnittfräsungen
6 eine kreisbogenförmige Steuerfläche 11 auf. Strichliert eingezeichnet sind andere
mögliche Steuerflächen 11 für die unterschiedlichen Tiefen der Einschnittfräsungen
6 gezeigt. All diese Steuerflächen 11 weisen den gleichen Radius auf, wodurch sie
einfach mit dem gleichen Rundfräser herstellbar sind.
[0022] Fig. 6 zeigt den Schlüssel aus Fig. 5 in einer Aufsicht, wobei die unterschiedlichen
seitlichen Anordnungen der Einschnittfräsungen 6 ersichtlich sind. Die Einschnittfräsungen
6 können entweder zu beiden Seiten hin von Stegen aus verbleibenden Schlüsselmaterial
verdeckt sein, was die Nachmachbarkeit des Schlüssels erschwert und scharfe Kanten
an den Schlüsselschmalseiten, die zu Verletzungen führen könnten, vermindert, oder
am Rand einer Schlüsselschmalseite angeordnet sein. Des weiteren können sich einzelne
Einschnittfräsungen 6 an jenen Positionen, die nicht durch die Abtastfortsätze 9 abgefragt
werden überschneiden, was ebenfalls zu einer erschwerten Nachmachbarkeit des Schlüssels
führt.
1. Zylinderschloss mit Zylinderkern und Gehäuse, in dem federbelastete Zuhaltestifte,
umfassend Gehäusestifte und Zylinderkernstifte, zum Abfragen von an der Schmalseite
eines Flachschlüssels befindlichen Einschnittfräsungen vorgesehen sind, wobei die
Zylinderkernstifte (7) an dem in den Schlüsselkanal ragendenden Ende als Abtastfortsätze
(9) ausgebildet sind, die schmäler als der Durchmesser des Zylinderkernstifts (7)
sind und in Längsrichtung des Schlüsselkanals ausgerichtet sind, wobei zumindest zwei
Zylinderkernstifte (7) voneinander unterschiedliche entweder mittig entlang der Längsmittelebene
des Schlüsselkanals oder links oder rechts parallel versetzt dazu angeordnete Abtastfortsätze
(9) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastfortsätze (9) in unterschiedlichem Normalabstand zur Längsmittelebene angeordnet
sind und unterschiedliche Breiten aufweisen.
2. Zylinderschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastfortsätze (9) der mindestens zwei Zylinderkernstifte (7) als Stege ausgebildet
sind, die in unterschiedlichem Normalabstand, parallel zur Längsmittelebene oder mittig
entlang der Längsmittelebene anordbar sind.
3. Zylinderschloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderkernstifte (7) seitlich Fortsätze (8) aufweisen, welche in entsprechenden
Nuten im Zylinderkern angeordnet sind, wodurch das Verdrehen der Zylinderkernstifte
verhindert ist.
4. Flachschlüssel für ein Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der
Flachschlüssel vorzugsweise als Wendeschlüssel mit zwei Schlüsselflachseiten (4) und
zwei Schlüsselschmalseiten (3) ausgebildet ist, und wobei der Flachschlüssel unterschiedlich
tiefe Einschnittfräsungen (6) an zumindest einer Schlüsselschmalseite, bevorzugt an
zwei Schlüsselschmalseiten und gegebenenfalls weitere Steuerflächen, Einkerbungen
oder Steuerbahnen an den Schlüsselflachseiten aufweist, wobei die Einschnittfräsungen
(6) schmäler als die Schlüsselschmalseite (3) sind, und zumindest zwei Einschnittfräsungen
(6) voneinander unterschiedlich entweder mittig entlang der Längsmittelebene des Schlüssels
(1) oder links oder rechts parallel versetzt dazu angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei Einschnittfräsungen (6) in unterschiedlichem Normalabstand zu
einer Längsmittelebene des Schlüssels angeordnet sind und unterschiedliche Breiten
aufweisen.
5. Flachschlüssel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Einschnittfräsung (6) von zwei Rippen verbleibenden Schlüsselmaterials
seitlich verdeckt ist.
6. Flachschlüssel nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Einschnittfräsung (6) an einem Rand der Schlüsselschmalseite angeordnet
ist.
7. Flachschlüssel nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest 3, vorzugsweise 5 voneinander in ihrem Normalabstand zur Längsmittelebene
unterschiedliche, gegebenenfalls sich überschneidende Einschnittfräsungen (6) vorgesehen
sind.
8. Flachschlüssel nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnittfräsungen (6) eine Steuerfläche (11) in Form eines Kreisbogenabschnittes
aufweisen.
9. Flachschlüssel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kreisbogenabschnitte der Einschnittfräsungen (6) alle den gleichen Radius aufweisen.
10. Flachschlüssel nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Schlüsselflachseiten (4) Längsprofilnuten (5) vorgesehen sind.
11. Flachschlüssel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei der Längsprofilnuten (5) auf den gegenüberliegenden Schlüsselflachseiten
überlappend angeordnet sind.
1. A cylinder lock with a cylinder core and a housing, in which spring-loaded tumbler
pins comprising housing pins and cylinder core pins are provided for querying milled
cuts on the narrow side of a flat key, wherein the cylinder core pins (7) are formed
at the end protruding into the key channel as scanning protrusions (9), which are
narrower than the diameter of the cylinder core pin (7) and are aligned in longitudinal
direction of the key channel, wherein at least two cylinder core pins (7) comprise
scanning protrusions (9) different from each other and arranged either centrally along
the longitudinal centre plane of the key channel or offset in parallel thereto on
the left or the right, characterised in that the scanning protrusions (9) are arranged at different standard distances to the
longitudinal centre plane and comprise different widths.
2. The cylinder lock according to claim 1, characterised in that the scanning protrusions (9) of the at least two cylinder core pins (7) are configured
as webs which can be arranged at different standard distances in parallel to the longitudinal
centre plane or centrally along the longitudinal centre plane.
3. The cylinder lock according to claim 1 or 2, characterised in that the cylinder core pins (7) comprise lateral protrusions (8) which are arranged in
corresponding grooves in the cylinder core, thereby prevent twisting of the cylinder
core pins.
4. A flat key for a cylinder lock according to one of claims 1 to 3, wherein the flat
key is preferably configured as a reversible key with two key flat sides (4) and two
key narrow sides (3), and wherein the flat key comprises milled cuts (6) of varying
depth on at least one key narrow side, preferably on two key narrow sides and, as
required, further control surfaces, notches or control tracks on the key flat sides,
wherein the milled cuts (6) are narrower than the key narrow side (3), and at least
two milled cuts (6) different from each other are arranged either centrally along
the longitudinal centre plane of the key (1) or offset in parallel to the left or
the right thereto, characterised in that the at least two milled cuts (6) are arranged at different standard distances to
a longitudinal centre plane of the key and comprise different widths.
5. The flat key according to claim 4, characterised in that at least one milled cut (6) is covered by two ribs of remaining key material.
6. The flat key according to claim 4 or 5, characterised in that at least one milled cut (6) is arranged at a rim of the key narrow side.
7. The flat key according to one of claims 4 to 6, characterised in that at least 3, preferably 5 milled cuts (6) possibly intersecting each other are provided,
which differ from each other as regards their standard distance to the longitudinal
centre plane.
8. The flat key according to one of claims 4 to 7, characterised in that the milled cuts (6) comprise a control surface (11) in form of a circular arc section.
9. The flat key according to claim 8, characterised in that the circular arc sections of the milled cuts (6) all comprise the same radius.
10. The flat key according to one of claims 4 to 9, characterised in that longitudinal profile grooves (5) are provided along the key flat sides (4).
11. The flat key according to claim 10, characterised in that at least two of the longitudinal profile grooves (5) on opposite key flat sides are
arranged so as to overlap each other.
1. Serrure à barillet avec une âme de cylindre et un boîtier dans lequel sont prévues
des tiges de verrouillage, comprenant des tiges de boîtier et des tiges d'âme de cylindre
pour interroger des entailles fraisées se trouvant sur le côté étroit d'une clé plate,
sur l'extrémité saillant dans le canal de clé, les tiges (7) d'âme de cylindre étant
conçues en tant que prolongements de balayage (9) qui sont plus étroits que le diamètre
de la tige (7) d'âme de cylindre et qui sont orientés dans la direction longitudinale
du canal de clé, au moins deux tiges (7) d' âme de cylindre comportant des prolongements
de balayage (9) différents placés soit au centre, le long d'un plan médian longitudinal
du canal de clé ou déportés à gauche ou à droite à la parallèle de celui-ci, caractérisée en ce que les prolongements de balayage (9) sont placés avec un écart normal différent par
rapport au plan médian longitudinal et présentent différentes largeurs.
2. Serrure à barillet selon la revendication 1, caractérisée en ce que les prolongements de balayage (9) des au moins deux tiges (7) d'âme de cylindre sont
conçus en tant que barrettes qui peuvent être placées avec un écart normal différent,
à la parallèle du plan médian longitudinal ou au centre, le long du plan médian longitudinal.
3. Serrure à barillet selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les tiges (7) d'âme de cylindre comportent des prolongements (8) latéraux, lesquels
sont placés dans des rainures correspondantes dans l'âme de cylindre, ce qui empêche
la torsion des tiges d'âme de cylindre.
4. Clé plate pour une serrure à barillet selon l'une quelconque des revendications 1
à 3, la clé plate étant conçue de préférence en tant que clé réversible avec deux
côtés plats (4) de clé et deux côtés étroits (3) de clé et la clé plate comportant
des entailles fraisées (6) de différentes profondeurs sur au moins un côté étroite
de clé, de préférence sur deux côtés étroits de clé et le cas échéants des surfaces
de commande, des rainures ou des pistes de commande supplémentaires sur les côtés
plats de clé, les entailles fraisées (6) étant plus étroites que le côté étroit (3)
de clé et au moins deux entailles fraisées (6) étant placées différemment l'une de
l'autre, soit an centre, le long du plan médian longitudinal de la clé (1) ou en étant
déportées à gauche ou à droite, à la parallèle de celui-ci, caractérisée en ce qu'au moins deux entailles fraisées (6) sont placées avec un écart normal différent par
rapport au plan médian longitudinal et présentent différentes largeurs.
5. Clé plate selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'au moins une entaille fraisée (6) est recouverte latéralement par de la matière de
clé résiduelle de deux nervures.
6. Clé plate selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce qu'au moins une entaille fraisée (6) est placée sur un bord du côté étroit de clé.
7. Clé plate selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisée en ce qu'au moins 3, de préférence 5 entailles fraisées (6), différentes l'une de l'autre par
leur écart normal par rapport au plan médian central, se recoupant le cas échéant
sont prévues.
8. Clé plate selon l'une quelconque des revendications 4 à 7, caractérisée en ce que les entailles fraisées (6) comportent une surface de commande (11) sous la forme
d'un segment d'arc de cercle.
9. Clé plate selon la revendication 8, caractérisée en ce que les segments d'arc de cercle des entailles fraisées (6) présentent tous le même rayon.
10. Clé plate selon l'une quelconque des revendications 4 à 9, caractérisée en ce que le long des côtés plats (4) de clé sont prévues des rainures (5) à profil longitudinal.
11. Clé plate selon la revendication 10, caractérisée en ce qu'au moins deux des rainures (5) à profil longitudinal sont placées en se chevauchant
sur les côtés plats opposés de clé.


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