[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Türantrieb zur Anordnung an einem Aufnahmekörper,
wie einem Türblatt, einem Türrahmen, einem Türsturz, einer Wand oder dergleichen,
mit wenigstens einer Montageplatte, auf der der Aufbau des Türantriebs angeordnet
ist. Ferner betrifft die Erfindung ein Montageverfahren zur Montage des Türantriebes.
[0002] Türantriebe der hier interessierenden Art sind zur Betätigung eines Türblattes einer
Türanordnung vorgesehen und können als Türschließer oder teil- oder bzw. vollautomatische
Türantriebe ausgeführt sein. Der Türantrieb wird meist oberseitig am Türsturz oder
an einer Wand montiert und über ein Gestänge mit dem Türblatt verbunden. Mechanisch
wirkende Türantriebe werden auch als Türschließer bezeichnet und besitzen lediglich
einen Federkraftspeicher, um die Schließbewegung des Türblattes auszuführen. Ferner
sind elektrische Türantriebe bekannt, die entweder elektromotorisch oder elektrohydraulisch
ausgeführt sind. Bei vollautomatisch ausgeführten Türantrieben werden diese meist
zur Öffnung der Tür mittels eines Tastschalters oder eines Bewegungsmelders aktiviert
und dienen sowohl zur Ausführung des Öffnungsvorganges des Türblattes als auch des
meist zeitverzögerten Schließvorganges. Ferner sind Türantriebe bekannt, die mit einem
Stromversorgungsnetzwerk eines Gebäudes verbunden sind, um einen Bestandteil der Sicherheitseinrichtungen
und insbesondere der Feuerschutzeinrichtungen zu bilden, wobei diese zentral aktiviert
werden zu können. Insbesondere bei öffentlichen Gebäuden sowie im Infrastrukturbereich
größerer Gebäude, die durch größere Personenzahlen frequentiert werden, sind vollautomatische
Türschließer weit verbreitet.
[0003] Zur Anbringung des Türantriebes weist dieser eine Montageplatte auf, die mittels
einer Verschraubung oder jeder weiteren bekannten Verbindungsart mit dem Aufnahmekörper,
also beispielsweise Türsturz, Wand oder Türrahmen, verbunden wird. Nach dem Montieren
der Montageplatte an dem Aufnahmekörper wird der eigentliche Türantrieb auf der Montageplatte
montiert. Diese weist zur Montage des Türantriebes vorgefertigte Gewindebohrungen
oder Durchgangslöcher für Verschraubungen auf, um den Türantrieb über die Montageplatte
fest mit der Wand oder dem Türrahmen zu verbinden.
[0004] Eine gattungsgemäße Montageplatte für einen Türschließer ist aus der Gebrauchsmuster-Schrift
DE 20 2005 000 543 U1 bekannt. Die Montageplatte ist für einen Türschließer ausgeführt und kann auf einem
stabilen Untergrund befestigt werden. Auf der Montageseite sind der Aufbau des Türantriebs
sowie eine zugeordnete Abdeckung montierbar, wobei Montageplatten für Türschließer
und/oder Türantriebe vollautomatischer Bauart mit unterschiedlichem Automatisierungsgrad
häufig ähnlich ausgeführt sind. Ein Türantrieb ist aus
[0006] Die Montage des Türantriebes auf der Montageplatte muss oft in einer unergonomischen
Arbeitsposition ausgeführt werden. Hierzu sind ÜberKopf-Arbeiten notwendig, wobei
ein Türantrieb mit einem hohen Automatisierungsgrad ein erhebliches Eigengewicht aufweisen
kann. Bekannte Aufbauten von Türantrieben weisen einen erheblichen Montageaufwand
auf, wobei die Montage häufig erst vor Ort bei der Montage des Türantriebes an die
Türanordnung erfolgen kann. Folglich kann eine Vielzahl von Spezialwerkzeugen notwendig
werden, die ferner nach Bauart des Türantriebes unterschiedlich sortiert sein müssen.
Folglich ergibt sich die Forderung nach einer weiteren Vereinfachung des Aufbaus des
Türantriebes, um die Montage für den Monteur vor Ort zu erleichtern. Neben der Montage
des Türantriebes vor Ort ist es wünschenswert, eine Austauschbarkeit einzelner Module
des Türantriebes untereinander zu verbessern, so dass in Abhängigkeit des Automatisierungsgrades
des Türantriebs einzelne Module entfernt oder hinzugefügt werden können, ohne die
Gesamtfunktion des Türantriebes zu beeinträchtigen, oder aber um etwaig defekte Teile
ersetzen zu können.
[0007] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Türantrieb zu schaffen,
der sowohl eine einfache werksseitige Montage als auch eine einfache Montage vor Ort
zur Anbringung an der Türanordnung ermöglicht, und ein Verfahren zum Montieren eines
derartigen Türantriebs bereitzustellen.
[0008] Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Türantrieb gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1 sowie einem Verfahren zum Montieren eines derartigen Türantriebs gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 26 in Verbindung mit den jeweils kennzeichnenden Merkmalen gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0009] Die Erfindung schließt die technische Lehre ein, dass der Aufbau des Türantriebes
modulartig ausgeführt ist und wenigstens ein Anschlussmodul, ein Antriebsmodul und
ein Hauptmodul aufweist, wobei die Module mittels zugeordneter Rastmittel mit der
Montageplatte verrastet sind und wobei das Hauptmodul einen Systemträger umfasst,
in dem zumindest eine Versorgungseinheit und zumindest eine Steuerungseinheit durch
zugeordnete Rastmittel aufgenommen sind. Die Montageplatte ist also an dem Aufnahmekörper
befestigbar ausgebildet, und der Türantrieb ist an der Montageplatte befestigt. Das
Hauptmodul umfasst einen Systemträger, in dem zumindest eine Versorgungseinheit und
zumindest eine Steuerungseinheit durch zugeordnete Befestigungsmittel aufgenommen
sind. Dadurch ergeben sich relativ wenige Module, die aneinander anzubringen sind.
[0010] Mit dem erfindungsgemäßen Aufbau des Türantriebes, bestehend aus verschiedenen Modulen,
kann erreicht werden, dass zunächst die Montageplatte am Türrahmen oder an der Wand
befestigt werden kann, wobei der Türantrieb erst anschließend auf flexible Weise hinsichtlich
der erforderlichen Spezifikationen konfektioniert werden kann, um die erforderlichen
Module auf die Montageplatte aufzusetzen. Hierzu sind den verschiedenen Modulen Rastmittel
zugeordnet, so dass das Anschlussmodul, das Antriebsmodul sowie das Hauptmodul mit
der Montageplatte einzeln oder gemeinsam verrastet werden können. Die Verrastung kann
so ausgeführt sein, dass diese auch ein erneutes Lösen der einzelnen Module von der
Montageplatte erlaubt, ohne hierfür weiteres Werkzeug zu verwenden. Die mit der Montage
des Türantriebes beschäftigte Person kann nach einem Baukastensystem die einzelnen
Module entweder gleichzeitig oder zeitlich aufeinander folgend auf der Montageplatte
durch die Rastmittel aufklipsen, so dass die Module bereits durch die Rastmittel auf
der Montageplatte gehalten werden. Folglich ergibt sich eine erhebliche Vereinfachung
des Montagevorganges, da die mit der Montage beschäftigte Person nicht den Türantrieb
einerseits halten und andererseits mit einem Werkzeug auf der Montageplatte verschrauben
muss. Auch eine mögliche Anpassung des Türantriebes an einen gegebenen Bauraum sowie
an die erforderlichen Spezifikationen zur Betätigung der Türanordnung kann ohne vorherige
Bereitstellung eines spezifischen Türantriebes mittels des geschaffenen Baukastensystems
auch noch während der Montage vor Ort vorgenommen werden.
[0011] Dabei sind zwischen dem Anschlussmodul, dem Antriebsmodul und/oder dem Hauptmodul
Befestigungsmittel vorzugsweise in Form von Rastmitteln vorgesehen, um auch eine Verrastung
der Module untereinander zu ermöglichen. Damit kann der Aufbau des Türantriebes, d.
h. eine somit gebildete Antriebseinheit, bereits vor der Verrastung mit der Montageplatte
komplettiert werden, so dass auf vereinfachte Weise eine nach der Verrastung folgende
Herstellung der elektrischen Verbindungen der Module untereinander erfolgen kann.
Nach der Vorkonfektionierung des Aufbaus wird dieser durch die vorgenannten Rastmittel
auf der Montageplatte verrastet. Die Verrastung der einzelnen Module sowohl untereinander
als auch mit der Montageplatte bietet einen erheblichen Zeitgewinn bei der Montage,
da eine umständliche Verschraubung, zumindest bei der Vorfertigung des Aufbaus, unterbleiben
kann. Die Antriebseinheit kann somit entweder beim Hersteller und folglich bei Auslieferung
komplettiert und daraufhin einer Endkontrolle und ggf. Funktionsprüfung unterzogen
werden. Jedoch kann dies auch vor Ort, beispielsweise auf einer Baustelle erfolgen,
indem der Monteur ohne notwendiges Werkzeug und insbesondere ohne weiterführende Kenntnisse
durch die einfache Ausführung der Verrastung der Module den Antrieb komplettieren
kann, um diesen folgend auf der Montageplatte anzuordnen.
[0012] Weiterführend kann vorgesehen sein, dass zwischen den Modulen und der Montageplatte
jeweils zugeordnete Schraubenverbindungen vorgesehen sind, die Schraubenelemente aufweisen,
welche mittels einer Schraubenaufnahme am jeweiligen Modul verliersicher angeordnet
sind. Die Schraubenaufnahmen können kanalähnliche Durchbrüche in den Modulen betreffen,
die über einen Haltebund verfügen. Die Schraubenelemente können entweder durch den
Haltebund selbst gehalten werden oder eine Haltescheibe umfassen, durch die die Schraubenelemente
verliersicher in den Modulen gehalten sind. D. h. die Module können bereits ab Werk
mit den erforderlichen Schraubenelementen, bevorzugt in Form von Befestigungsschrauben,
versehen werden. Dadurch muss ein Monteur vor Ort nicht erst umständlich die erforderlichen
Schrauben aus einer Tüte holen, und in die vorgesehenen Löcher im Türantrieb einsetzen.
Folglich ist lediglich ein geeignetes Werkzeug, wie ein Schraubendreher, erforderlich,
um die Schrauben in Gewindebohrungen einzuschrauben, die in der Montageplatte eingebracht
sind.
[0013] Die Montageplatte kann über eine Vielzahl von Gewindebohrungen verfügen, die flexibel
zur wahlweisen Anordnung unterschiedlicher Module in der Montageplatte positioniert
sind. Durch die Bereitstellung der erforderlichen Schraubenelemente wird eine weitere
Vereinfachung der Montage des Aufbaus auf der Montageplatte erreicht. Der Monteur
muss weder das Gewicht des Aufbaus abstützen, noch müssen zusätzlich passende Schraubenelemente
bereitgestellt werden.
[0014] Erfindungsgemäß wird ferner vorgeschlagen, dass das Hauptmodul einen Systemträger
umfasst, in dem zumindest eine Versorgungseinheit und eine Steuerungseinheit durch
zugeordnete wiederum Rastmittel aufgenommen sind. Folglich müssen die Versorgungseinheit
und die Steuerungseinheit nicht durch weitere Verbindungsmittel und erforderliches
Werkzeug miteinander verbunden werden, so dass das Gesamtsystem des Aufbaus, ausgenommen
die endgültige Verschraubung des Aufbaus auf der Montageplatte, durch Rastmittel vorgenommen
wird.
[0015] Vorzugsweise ist die Versorgungseinheit als Netzteil ausgeführt. Ferner ist vorzugsweise
ein winkelförmiges und/oder korbartiges Aufnahmeelement vorgesehen, in dem das Netzteil
eingebracht und über zugeordnete Befestigungsmittel, umfassend beispielsweise wenigstens
eine Rastnase und/ oder Rastausnehmung am Aufnahmeelement und korrespondierende Rastausnehmung/en
bzw. Rastnase/n am Systemträger, aus Richtung der Montageplatte am Systemträger angeordnet
ist.
[0016] Sämtliche Rastmittel können derart ausgebildet sein, dass diese ein beliebig häufiges,
erneutes Lösen ermöglichen. Die Versorgungseinheit kann ein Netzteil umfassen, wobei
ein winkelförmiges und/oder korbartiges Aufnahmeelement vorgesehen ist, in dem das
Netzteil eingebracht werden kann. Das Netzteil bildet mit dem Aufnahmeelement ein
kompaktes und einzeln handhabbares Bauteil, wobei die Rastmittel des Netzteils vorteilhafterweise
am Aufnahmeelement vorgesehen sind. Diese Rastmittel können wenigstens eine Rastnase
am Aufnahmeelement und eine Rastausnehmung am Systemträger umfassen, so dass auch
die Versorgungseinheit mit dem Aufnahmeelement auf einfachste Weise am Systemträger
angeklipst werden kann. Die Fügerichtung der Versorgungseinheit im Systemträger erfolgt
aus Richtung der Montageplatte, so dass zunächst die Versorgungseinheit am Systemträger
angeordnet wird, um erst anschließend den Systemträger auf der Montageplatte zu positionieren.
[0017] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Steuerungseinheit aus der
der Montageplatte gegenüberliegenden Richtung auf dem Systemträger vorzugsweise durch
zugeordnete Rastmittel verrastbar. Diese Rastmittel können Arretierungsvorsprünge
am Systemträger und zu diesen komplementäre Ausnehmungen in einer Trägerplatine der
Steuerungseinheit aufweisen. Die Steuerungseinheit zeigt damit zur oberseitigen Richtung,
wenn der Aufbau des Türantriebs unterseitig auf der Montageplatte positioniert ist.
Die Steuerungseinheit und die Versorgungseinheit werden folglich vorzugsweise aus
jeweils gegenüberliegenden Richtungen dem Systemträger zugeführt und an diesem verrastet.
Dadurch ist eine zueinander unabhängige Montage von Netzteil und Steuerungseinheit
am Systemträger möglich. Ferner sind dadurch Netzteil und Steuerungseinheit zugänglich,
ohne das jeweils andere Teil, also Steuerungseinheit bzw. Netzteil, vorher entfernen
zu müssen, was eine flexible Montage und einen vereinfachten Austausch etwaig defekter
Teile ermöglicht.
[0018] Zur verbesserten Aufnahme der Steuerungseinheit am Systemträger können die Arretierungsvorsprünge
der Rastmittel Fügeschrägen umfassen, die beim Aufsetzen der Trägerplatine an korrespondierenden
Rändern der Trägerplatine entlang gleiten. Dabei werden die Arretierungsvorsprünge
federelastisch vorzugsweise seitlich zur Fügerichtung zurück gedrückt. Die Arretierungsvorsprünge
sind durch angrenzend an diese vorhandene Halterausnehmungen hinterschnitten, so dass
die Trägerplatine über dessen Rand in die Halterausnehmungen einrastbar ist. Wird
die Steuerungseinheit erneut entnommen, können die Arretierungsvorsprünge manuell
zurück gedrückt werden, so dass die Trägerplatine der Steuerungseinheit durch die
Halterausnehmungen wieder freigegeben wird. Die Arretierungsvorsprünge sind vorzugsweise
als laschenartige Anformungen am Systemträger angebracht. Diese besitzen eine zungenartige
Form, um eine Biegeelastizität zu erhalten. Weist die Steuerungseinheit einen Defekt
auf, kann diese durch einen Monteur auf einfache Weise manuell getauscht werden. Hierzu
ist lediglich die Bedienung der Arretierungsvorsprünge erforderlich, wobei die Steuerungsplatine
mit einer externen Verkabelung kontaktierbar ist, die über Multipolstecker und über
Klemmschrauben mit der Steuerungseinheit verbunden ist.
[0019] Eine weitere Verbesserung der Anordnung der Steuerungseinheit auf dem Systemträger
wird dadurch erreicht, dass der Systemträger oberseitige Trägervorsprünge aufweist,
auf denen die Trägerplatine zur Anlage gebracht werden kann, wenn diese in den Halteausnehmungen
eingerastet ist. Die Trägervorsprünge sind vorzugsweise als stegartige Anformungen
am Systemträger vorhanden, wobei der gesamte Systemträger aus einem Kunststoffmaterial
ausgebildet sein kann und mittels eines Kunststoffspritzgussverfahrens hergestellt
ist.
[0020] Weiterführend kann vorgesehen sein, dass die Rastmittel zur Verrastung der Module
auf der Montageplatte Fangstifte umfassen, die auf der Montageplatte angeordnet sind
und senkrecht aus dieser hervorstehen. Die Fangstifte können auf der Montageplatte
verschraubt, verschweißt, verlötet und insbesondere vernietet sein. Die Fangstifte
können eine Zylinderform besitzen, so dass ein Führungsbereich entsteht, um die Module
positionsgenau auf der Montageplatte anzuordnen. Werden die Module auf die Montageplatte
aufgesetzt, erstrecken sich die Fangstifte in komplementär ausgeführte Fangstiftaufnahmen
innerhalb der Module, wodurch eine genaue Positionierbarkeit der Module auf der Montageplatte
erreicht wird. Die zylinderförmigen Fangstifte können Rastausnehmungen besitzen, in
die Rastvorsprünge innerhalb der Fangstiftaufnahmen verrastet werden, wenn die Module
auf die Montageplatte aufgesetzt und die Fangstifte in die Fangstiftaufnahmen eingeführt
werden. Die Rastausnehmungen sind in Wirkverbindung mit den Rastvorsprüngen innerhalb
der Fangstiftaufnahmen derart ausgeführt, dass zwar eine formschlüssige Halterung
der Module auf der Montageplatte durch die Fangstifte ermöglicht wird, jedoch jederzeit
ein erneutes Lösen der Module von der Montageplatte ausgeführt werden kann.
[0021] Nach einer weiteren Ausführungsform umfassen die Rastmittel zwischen dem Anschlussmodul
und dem Antriebsmodul wenigstens einen Aufschiebevorsprung vorzugsweise am Antriebsmodul,
wobei die Rastmittel am Anschlussmodul entsprechend wenigstens eine vorzugsweise Aufschiebeausnehmung
umfassen, in die der Aufschiebevorsprung aus der Fügerichtung einschiebbar ist. Vorzugsweise
können wenigstens zwei Aufschiebevorsprünge vorgesehen sein, die in zwei zugeordnete
Aufschiebeausnehmungen einschiebbar sind. Die Wirkverbindung zwischen den Aufschiebevorsprüngen
und den Aufschiebeausnehmungen erfolgt nach Art einer Feder-Nut-Verbindung. Da die
Fügung des Anschlussmoduls auf das Antriebsmodul in Richtung der Montageplatte erfolgt,
kann das Antriebsmodul bereits auf der Montageplatte fixiert sein, so dass erst anschließend
das Anschlussmodul auf das Antriebsmodul aufgesetzt und beliebig häufig wieder entnommen
werden kann.
[0022] Vorteilhafterweise umfassen die Rastmittel zwischen dem Antriebsmodul und dem Hauptmodul
wenigstens einen Rastvorsprung am Antriebmodul, wobei die Rastmittel am Hauptmodul
wenigstens eine Rastzunge besitzen, die das Antriebsmodul durch Verrasten mit dem
Rastvorsprung mit dem Hauptmodul verbindet. Die Fügerichtung zwischen dem Antriebsmodul
und dem Hauptmodul erfolgt parallel zur Längserstreckung der Montageplatte bzw. der
gesamten Antriebseinheit. Dabei kann entweder das Antriebsmodul oder das Hauptmodul
bereits mit der Montageplatte verbunden sein, so dass die Fügeverbindung zwischen
dem Antriebsmodul und dem Hauptmodul erst nachträglich erfolgt. Das Antriebsmodul
kann einen Federkraftspeicher sowie einen Motor besitzen, wobei bei Fügen des Antriebsmoduls
an das Hauptmodul der Federkraftspeicher in einen komplementären Aufnahmetunnel innerhalb
des Hauptmoduls eingeführt werden kann. Das Hauptmodul besitzt ferner ein Aufnahmebett,
das komplementär zum Motor des Antriebsmoduls im Systemträger des Hauptmoduls vorhanden
ist. Dadurch wird eine weitere Aussteifung der Fügeverbindung zwischen dem Antriebsmodul
und dem Hauptmodul ermöglicht, wobei die Maßtoleranzen zwischen dem Aufnahmetunnel
und dem Federkraftspeicher sowie dem Aufnahmebett und dem Motor derart bemessen sein
können, dass eine Klemmwirkung des Antriebsmoduls am Hauptmodul erreicht wird.
[0023] Das Antriebsmodul und/oder der Systemträger umfasst/en vorzugsweise ferner Befestigungs-
und/oder Klemmmittel, ausgebildet, vorbestimmte Abschnitte einer vom Anschlussmodul
zur Versorgungseinheit verlegten Spannungsversorgungsleitung fixiert oder klemmend
aufzunehmen bzw. zu halten. Dadurch ist es auf einfache Weise möglich, das Netzteil
mit der notwendigen Spannungsversorgung zu versehen. Die Fixierung bzw. Klemmung der
Spannungsversorgungsleitung erlaubt dabei eine sichere Verlegung.
[0024] Der Türantrieb weist vorzugsweise einen Federkraftspeicher auf, der eingerichtet
ist, eine angeschlossene Tür zu schließen. Der Systemträger umfasst Befestigungsmittel,
die eingerichtet sind, eine Vorrichtung zum Einstellen einer Vorspannung einer Schließerfeder
des Federkraftspeichers ortsfest aufzunehmen. Dadurch ist es möglich, Schließerfedervorspannungs-Einstellvorrichtung
und Federkraftspeicher separat zu montieren und jeweils zu optimieren.
[0025] Der Federkraftspeicher umfasst an einem dem Getriebe des Antriebsmoduls abgewandten
Ende vorzugsweise eine erste Übertragungsvorrichtung. Diese erste Übertragungsvorrichtung
weist eine Welle auf, die zumindest an einem der Schließerfeder zugewandten Abschnitt
einen Gewindeabschnitt umfasst. Ferner weist sie ein erstes Getriebeteil beispielsweise
in Form eines Kegel- oder Kronrads auf, das an einem in Bezug auf den Federkraftspeicher
von außen zugänglichen Ende der Welle drehfest angeordnet oder angeformt ist. Schließlich
weist sie einen Federanschlag auf, an dem ein dem Getriebe abgewandtes Ende der Schließerfeder
abgestützt ist und der mittels eines zum Gewindeabschnitt der Welle komplementär ausgebildeten
Gewindeabschnitts von einem dem Getriebe abgewandten Ende der Welle her auf den Gewindeabschnitt
der Welle aufgeschraubt ist. Damit ist ein Federanschlag gebildet, der, und damit
das an ihm abgestützte Ende der Schließerfeder, aufgrund einer Rotation besagter Welle
translatorisch im Federkraftspeicher bewegt wird und damit die Vorspannung der Schließerfeder
ändern kann.
[0026] Die Schließerfedervorspannungs-Einstellvorrichtung weist vorzugsweise ferner eine
Halterung auf, die Befestigungsmittel aufweist, die ausgebildet sind, an den Befestigungsmitteln
des Systemträgers ortsfest angebracht zu werden. Die Schließerfedervorspannungs-Einstellvorrichtung
steht dabei im Montagezustand mit dem ersten Getriebeteil in Wirkeingriff. Die Befestigungsmittel
der Halterung sind vorzugsweise mittels Einschubvorsprüngen gebildet. Die Befestigungsmittel
des Systemträgers sind dementsprechend mittels korrespondierend ausgebildeter Nuten
gebildet. Somit ist die Schließerfedervorspannungs-Einstellvorrichtung einfach mittels
Einschiebens und etwaigen Verklemmens mit dem Systemträger auf einfache Weise montierbar.
[0027] An der Halterung ist vorzugsweise ein plattenförmiges Teil ausgebildet oder angebracht
ist, das sich quer zu einer Längserstreckung des Federkraftspeichers erstreckt. Die
vorgenannten Befestigungsmittel der Halterung sind in dem Fall vorteilhafterweise
zu an den Systemträger angrenzenden Seiten des plattenförmigen Teils ausgebildet.
Dabei weist die Halterung vorzugsweise einen oder zwei Wandabschnitte oder Schenkel
auf, die zueinander parallel ausgebildet sind. In dem zumindest einen Wandabschnitt
oder Schenkel ist eine zugehörige Welle der Einstellvorrichtung frei rotierbar gelagert
aufgenommen. Die Welle weist an ihrem einen, einem Innenraum der Halterung zugewandten
Ende ein drehfest angeordnetes zweites Getriebeteil der Einstellvorrichtung auf, das
mit dem ersten Getriebeteil in Rotations-Eingriff steht. An dem anderen, dem Innenraum
der Halterung abgewandten Ende der Welle ist ein Einstellmittel drehfest angeordnet,
das mit dem vorstehend angegebenen ersten Getriebeteil in Wirkeingriff steht.
[0028] Das zweite Getriebeteil weist vorzugsweise die Form eines Kegelrads, Stirnrads oder
Reibrads auf, je nachdem wie das erste Getriebeteil ausgebildet ist.
[0029] Durch diese Form der Einstellvorrichtung wird die Kraft vom Einstellmittel auf den
Federanschlag um einen Winkel von vorzugsweise 90° umgewandelt. Dadurch ist es möglich,
das Einstellmittel, das die Form beispielsweise einer Scheibe mit einem Schraubabschnitt
beispielsweise in Form eines Innensechskants oder dergleichen hat, seitlich zu der
Längserstreckung des Federkraftspeichers aus dem Türantrieb heraus zu führen und damit
zugänglich zu machen. Zudem ist es insbesondere im Fall einer U-förmigen Halterung
möglich, zwei Einstellmittel zu gegenüberliegenden Seiten des Türantriebs hin anzuordnen.
Dadurch ist immer ein Einstellmittel zugänglich, auch wenn der Türantrieb nahe beispielsweise
einer Decke montiert ist.
[0030] Die Befestigungsmittel zwischen dem Anschlussmodul und dem Antriebsmodul umfassen
vorzugsweise beispielhaft an dem Anschlussmodul oder dem Antriebsmodul wenigstens
einen Aufschiebevorsprung und an dem Antriebsmodul bzw. dem Anschlussmodul korrespondierend
wenigstens eine Aufschiebeausnehmung, in die der Aufschiebevorsprung aus einer Fügerichtung
einschiebbar ist.
[0031] Die Befestigungsmittel zwischen dem Antriebsmodul und dem Hauptmodul umfassen wenigstens
einen Rastvorsprung am Antriebsmodul und korrespondierend wenigstens eine Rastzunge
am Hauptmodul. Die Rastzunge verbindet demzufolge das Antriebsmodul durch Verrasten
mit dem Rastvorsprung mit dem Hauptmodul.
[0032] Die vorliegende Erfindung richtet sich ferner auf ein Montageverfahren für einen
Türantrieb zur Anordnung an einem Türblatt, einem Türrahmen, einem Türsturz, einer
Wand oder dergleichen. Die Montage des Türantriebs erfolgt über die Montageplatte,
auf der der Aufbau des Türantriebs angeordnet wird. Erfindungsgemäß ist vorgesehen,
dass zunächst die Montageplatte am Türrahmen, am Türsturz, an der Wand oder dergleichen
angebracht wird. Die Anbringung kann dabei durch eine Verschraubung erfolgen, wofür
in der Montageplatte vorgefertigte Durchgangslöcher vorhanden sind. Weiterführend
wird ein Aufstecken des Anschlussmoduls, des Antriebsmoduls und des Hauptmoduls auf
der Montageplatte vorgesehen, wobei die Module durch Fangstifte auf der Montageplatte
gehalten werden, und wobei das Verfahren wenigstens durch ein Verschrauben der Module
mit der Montageplatte mittels Schraubenelementen erfolgt.
[0033] Das Verfahren umfasst somit hauptsächlich die Schritte des Anbringens der Montageplatte
am Aufnahmekörper, des Aufsetzens des Türantriebs auf die Montageplatte und des Verschraubens
der Module mit der Montageplatte mittels Schraubenelementen. Das Aufsetzen des Türantriebs
auf die Montageplattebeinhaltet ein Aufstecken des Anschlussmoduls, des Antriebsmoduls
und des Hauptmoduls auf die Fangstifte der Montageplatte als erstes Aufsteckteil derart,
dass die Module durch die Fangstifte auf der Montageplatte gehalten werden. Dadurch
wird allein aufgrund des Aufsetzens des Türantriebs dieser vorfixiert, was die darauf
folgenden Arbeiten erleichtert, da der Türantrieb vom Monteur oder einer Hilfskraft
nicht weiter gehalten werden muss.
[0034] Dabei werden vor dem Aufstecken des Türantriebs auf die Montageplatte das Anschlussmodul
auf das Antriebsmodul und der Systemträger auf das Antriebsmodul aufgesetzt bzw. aufgesteckt.
Somit ist der gesamte Türantrieb montierbar und daher im Voraus herstellbar, bevor
er auf die Montageplatte gesetzt wird.
[0035] Das Montageverfahren umfasst ferner, nachdem die Module aneinander befestigt bzw.
angebracht sind, das Verlegen der Spannungsversorgungsleitung vom Anschlussmodul zur
Versorgungseinheit mittels Fixierens an den Befestigungs- oder Klemmmitteln am Anschlussmodul
und/oder Systemträger und ferner das Anschließen der Spannungsversorgungsleitung an
die Versorgungseinheit.
[0036] Das Montageverfahren umfasst vorzugsweise vor dem Schritt des Aufsetzens des Türantriebs
auf die Montageplatte ferner den Schritt des Einsetzens der Versorgungseinheit in
einen dafür vorgesehenen Aufnahmeraum des Systemträgers. Damit kann der Systemträger
montiert werden, nachdem die Versorgungseinheit montiert ist. D. h. die Versorgungseinheit
muss nicht umständlich eingesetzt werden, nachdem der Systemträger montiert wurde.
[0037] Umfasst der Türantrieb die vorstehend beschriebene Schließerfedervorspannungs-Einstellvorrichtung
mit Halterung, umfasst das erfindungsgemäße Montageverfahren vor dem Schritt des Aufsteckens
des Anschlussmoduls auf das Antriebsmodul vorzugsweise ferner einen Schritt des Einsetzens
der Halterung in zumindest eine Ausnehmung des Systemträgers und einen Schritt des
Befestigens der Halterung mittels der Befestigungsmittel am Systemträger.
[0038] Vorteilhafterweise hat der Schritt des Einsetzens der Halterung in die zumindest
eine Ausnehmung des Systemträgers zugleich ein Ineingriffbringen des ersten Getriebeteils
mit dem zumindest einen zweiten Getriebeteil zur Folge.
[0039] Das erfindungsgemäße Montageverfahren umfasst vorzugsweise ferner die Schritte des
Einsetzens der Steuerungseinheit in vorgesehene Befestigungsmittel des Systemträgers
und des Anschließens der Steuerungseinheit an die Versorgungseinheit. D. h. diese
Schritte können unabhängig von den anderen Schritten und damit bereits bei Herstellung
erfolgen.
[0040] Das erfindungsgemäße Montageverfahren umfasst nachfolgend dem Schritt des Einsetzens
der Steuerungseinheit vorzugsweise ferner einen Schritt des Anschließens der Steuerungseinheit
an eine am Anschlussmodul angeordnete Anschlussplatine. Die Anschlussplatine kann
beispielsweise vorgesehen sein, andere Teile wie Sensoren etc. anzuschließen. Dadurch
ist es möglich, alle externen Anschlüsse des Türantriebs an einer Stelle im Türantrieb
zu konzentrieren, was die Möglichkeit schafft, Kabel nur an einer einzigen Stelle
in den Aufnahmekörper, beispielsweise eine Wand, führen zu müssen.
[0041] Vorzugsweise hat zumindest einer der Schritte des Aufsteckens eines jeweiligen Moduls
auf das zugehörige Teil, des Einsetzens der Versorgungseinheit in den Aufnahmeraum
des Systemträgers, des Einsetzens der Halterung in zumindest eine Ausnehmung des Systemträgers
oder des Einsetzens der Steuerungseinheit in vorgesehene Befestigungsmittel des Systemträgers
ein Verrasten des jeweiligen eingesetzten Teils mit dem jeweils zugehörigen Einsetzteil
zur Folge. D. h. im Extremfall gibt es keinerlei zusätzlichen Befestigungsmittel,
abgesehen von denen zum Anbringen der Montageplatte am Aufnahmekörper. Die Verrastung
der Module erfolgt untereinander vorteilhafterweise vor dem Aufstecken der Module
auf die Montageplatte.
[0042] Weitere, die Erfindung verbessernde Maßnahmen werden nachstehend gemeinsam mit der
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Figuren
näher dargestellt.
[0043] Es zeigen:
- Figur 1
- ein Ausführungsbeispiel des Türantriebs in einer perspektivischen Ansicht, wobei der
Türantrieb ausschnittsweise im Bereich des Systemträgers gezeigt ist,
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht des Systemträgers mit zugeordneten Rastmitteln zur Anordnung
einer Steuerungseinheit,
- Figur 3
- zwei perspektivische Ansichten der Steuerungseinheit und der Versorgungseinheit von
Figur 1,
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht des Systemträgers zur unterseitigen Montage einer Versorgungseinheit
über ein Aufnahmeelement,
- Figur 5
- eine perspektivische Ansicht des Aufnahmeelementes zur Aufnahme der Versorgungseinheit,
- Figur 6
- eine perspektivische Ansicht der Fügeverbindung zwischen dem Antriebsmodul und dem
Hauptmodul,
- Figur 7
- eine perspektivische Ansicht der Fügeverbindung zwischen dem Anschlussmodul und dem
Antriebsmodul,
- Figur 8
- das Anschlussmodul von Figur 7 in zwei perspektivischen Ansichten,
- Figur 9a
- eine perspektivische Explosionsansicht der Anordnung des Anschlussmoduls und des Hauptmoduls
auf der Montageplatte,
- Figur 9b
- die Ansicht gemäß Figur 9a, ergänzt um Antriebsmodul und Versorgungseinheit,
- Figur 9c
- die Ansicht von Figur 9b aus einem anderen, im Wesentlichen gegenüberliegenden Blickwinkel,
- Figur 10a
- eine perspektivische Ansicht des Systemträgers im Ausschnitt,
- Figur 10b
- eine Schnittansicht des Systemträgers entlang einer Linie A - A in Figur 10a,
- Figur 10c
- den Systemträger mit eingesetzten Befestigungsschrauben,
- Figur 10d
- den linken vorderen Eckbereich des Systemträgers von Figur 10a in einer Ansicht von
unten,
- Figur 10e
- den linken vorderen Eckbereich des Systemträgers von Figur 10a in einer Ansicht von
unten und mit eingesetzter Befestigungsschraube,
- Figur 11a
- eine perspektivische Teil-Seitenansicht des Türantriebs,
- Figur 11b
- die Ansicht von Figur 11a, ohne Spannungsversorgungsleitung,
- Figur 12
- eine Ansicht des Systemträgers in Verbindung mit einer Stange einer Schließfolgeregelungsvorrichtung,
- Figur 13
- eine Abwandlung der Erdung des Netzteils des Türantriebs,
- Figur 14
- den kompletten Türantrieb, ohne Verkleidung und mit einem abgewandelten Getriebegehäuse,
- Figur 15
- Montageplatte, Anschlussmodul und Verkleidungsprofil für den Türantrieb und
- Figur 16
- eine Abwandlung des Türantriebs von Figur 14 im Ausschnitt.
[0044] Figur 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Türantriebs 1, wobei der Türantrieb 1 im Teilbereich eines Hauptmoduls 5 dargestellt
ist. Das Hauptmodul 5 besteht aus einem Trägerkörper 6, der als Systemträger 6 bezeichnet
ist und vorzugsweise aus einem Kunststoffspritzgussbauteil besteht. Der Systemträger
6 ist vorzugsweise einteilig ausgeführt und besitzt eine Vielzahl von Rastmitteln
10, um zusätzliche Komponenten am Systemträger 6 ohne Hinzunahme weiterer Verbindungsmittel
anzuordnen. Der Systemträger 6 ist zur verrastenden Montage an eine Montageplatte
2 ausgebildet, wobei ein Aufnahmeraum 35 vorgesehen ist, um eine Versorgungseinheit
8 innerhalb des Systemträgers 6 aufzunehmen. Die Versorgungseinheit 8 ist als Netzteil
8 ausgeführt und wird vor der Montage des Systemträgers 6 auf der Montageplatte 2
im Aufnahmeraum 35 des Systemträgers 6 eingesetzt. Die Verrastung erfolgt dabei über
die Rastmittel 10, wobei am Netzteil 8 vorzugsweise Rastnasen 15 angeformt sind, die
in korrespondierend zu diesen am Systemträger 6 vorzugsweise ausgebildeten Rastausnehmungen
16 einrasten, so dass die Rastnasen 15 und die Rastausnehmungen 16 die Rastmittel
10 bilden. Damit ist das Netzteil 8 selbsthaltend im Systemträger 6 einsetzbar.
[0045] Eine zur besseren Ansicht mit verschobenem Systemträger 6 oberhalb des Netzteils
8 dargestellte Steuerungseinheit 9 wird aus gegenüber liegender Richtung dem Systemträger
6 zugeführt und über Rastmittel 17 an diesem verrastet. Zur Verrastung des Systemträgers
6 mit der Montageplatte 2 sind - hier nicht näher gezeigte - Fangstifte 23 vorgesehen,
die in Fangstiftaufnahmen 24 eingeführt werden können, die vorzugsweise im Systemträger
6 eingebracht sind. Ist das Netzteil 8 im Systemträger 6 eingesetzt, und ist der Systemträger
6 über die Fangstifte 23 auf der Montageplatte 2 aufgesetzt und selbsthaltend angeordnet,
können in Figur 1 ebenfalls nicht dargestellte Schraubenelemente 44 vorgesehen sein,
die über Schraubenaufnahmen 13 im Systemträger 6 vorzugsweise selbsthaltend eingebracht
sind und über entsprechende Gewindebohrungen 36 in der Montageplatte 2 verschraubt
werden.
[0046] Figur 2 zeigt in einer perspektivischen Ansicht die Anordnung der Steuerungseinheit
9 am Systemträger 6. Die Steuerungseinheit 9 besitzt eine Trägerplatine 20, auf der
die Steuerungselektronik aufgenommen ist. Die Verrastung der Steuerungseinheit 9 am
Systemträger 6 erfolgt vorzugsweise über Rastmittel 17, die am Systemträger 6 durch
Arretierungsvorsprünge 18 gebildet sind, die vorzugsweise in Rastmittel in Form von
Ausnehmungen 19 an der Trägerplatine 20 einrasten können. Dadurch ist eine Fixierung
der Einsetzpositionierung der Trägerplatine 20 zumindest in Längsrichtung des Systemträgers
6 möglich.
[0047] Die Arretierungsvorsprünge 18 der Rastmittel 17 besitzen vorzugsweise ferner Fügeschrägen
21, die beim Aufsetzen der Trägerplatine 20 am Rand der Trägerplatine 20 entlang gleiten,
um die Arretierungsvorsprünge 18 seitlich zur Fügerichtung federelastisch zurückzudrücken.
Ferner besitzen die Arretierungsvorsprünge 18 vorzugsweise ferner Halteausnehmungen
22, die für die an den Arretierungsvorsprüngen 18 vorhandenen Fügeschrägen 21 Hinterschnitte
bilden. In diese Hinterschnitte kann die Trägerplatine 20 über dessen Rand einschnappen.
Insgesamt sind beispielhaft 6 Arretierungsvorsprünge 18 am Systemträger 6 vorhanden,
über die die Steuerungseinheiten 9 haltend aufgenommen wird. Um eine Auflage der Trägerplatine
20 auf dem Systemträger 6 zu schaffen, besitzt dieser vorzugsweise mehrere Trägervorsprünge
37, die insgesamt eine Auflageebene für die Trägerplatine 20 bereitstellen. Damit
ist die Trägerplatine 20 der Steuerungseinheit 9 oberhalb des Systemträgers 6 fest
an diesem aufgenommen.
[0048] Zusätzlich zu den in Richtung Systemträger-Innenraum gewandten Fügeschrägen 21 können
zusätzliche Fügeschrägen 21 vorgesehen sein, die in Richtung Längserstreckung des
Systemträgers vom jeweiligen Arretierungsvorsprung hervorstehen.
[0049] Figuren 3a und 3b zeigen in zwei perspektivischen Ansichten jeweils die Anordnung
im Wesentlichen umfassend die Versorgungseinheit 8 bzw. das Aufnahmeelement 14 und
die Steuerungseinheit 9. Vorzugsweise die Trägerplatine 20 der Steuerungseinheit 9
weist einen elektrischen Anschluss zur Erdung der Trägerplatine 20 und damit der Steuerungseinheit
9 auf. Der Erdungsanschluss ist vorzugsweise mittels einer nicht sichtbaren Durchgangsöffnung
in der Trägerplatine 20 ausgebildet, die vorzugsweise an der Oberseite und/oder Unterseite
in Bezug auf die Trägerplatine 20 einen metallisch leitenden Außenring aufweist. Diese
Durchgangsöffnung fluchtet mit einer anderen Durchgangsöffnung, die beispielhaft in
einem Vorsprung 94 eines Schirmblechs 93 des Aufnahmeelements 14 ausgebildet ist.
Das Schirmblech 93 hat den ersten Zweck, die Steuerungseinheit 9 gegen das Netzteil
8 elektromagnetisch abzuschirmen. Das Schirmblech 93 ist, wie besonders gut in Figur
3a zu erkennen, am Aufnahmeelement 14 befestigt oder aber einstückig mit diesem ausgebildet.
[0050] Die andere Durchgangsöffnung des Aufnahmeelements 14 weist vorzugsweise ein Innengewinde
auf. Eine Befestigungsschraube 95 ist von einer Oberseite beispielhaft der Trägerplatine
20 durch die Durchgangsöffnung der Trägerplatine 20 hindurch mit der anderen Durchgangsöffnung
verschraubt, und die Steuerungseinheit 9 ist geerdet.
[0051] D. h. nach Einsetzen des Aufnahmeelements 14 und Aufstecken der Steuerungseinheit
auf den nicht dargestellten Systemträger 6 kann die Befestigungsschraube 95 einfach
in den Vorsprung 94 bzw. dessen andere Durchgangsöffnung eingeschraubt werden, was
eine sehr einfache Montage ermöglicht.
[0052] Zur Spannungsversorgung der Steuerungseinheit 9 ist vom Netzteil 8 eine interne Spannungsversorgungsleitung
bzw. ein Spannungsversorgungskabel 96 zur Steuerungseinheit 9 geführt und dort angeschlossen.
Zur Leistungsversorgung des innerhalb des Innenraums des Aufnahmeelementes 14 aufgenommenen
Netzteils 8 ist ein Anschlusskabel 55 beispielhaft stirnseitig durch das Aufnahmeelement
14 hindurch zum Netzteil 8 geführt und dort angeschlossen.
[0053] Die Steuerungseinheit 9 umfasst einen nicht näher bezeichneten Steckplatz auf, in
den eine erste Steckkarte 95 eingesteckt sein kann. Die erste Steckkarte 95 dient
dem Zweck, dass die Steuerungseinheit 9 erkennen kann, welche (zusätzlichen) Funktion/en
im Türantrieb 1 freigeschaltet ist bzw. sind. Beispiele für derartige Funktionen sind:
- Tür-Feststellung
- Fluchtwegsteuerung
- Not-Halt-Funktion
- "Automatik öffnen"
- "Push-and-Go" Funktion.
[0054] Über eine derartige erste Steckkarte 95 können im Türantrieb 1 Funktionen beispielsweise
gemäß dem nachfolgend angegebenen Verfahren freigeschaltet werden. Zunächst wird die
erste Steckkarte 95 mit Information über zumindest eine freizuschaltende Funktion
in den Steckplatz der Steuerungseinheit 9 gesteckt. Diese Information wird beispielsweise
mittels Auslesens der Steckkarte 95 an die Steuerungseinheit 9 übermittelt. Diese
ermittelt auf Basis der übermittelten Information die im Türantrieb 1 zumindest eine
freizuschaltende Funktion. Dabei erzeugt die Steuerungseinheit 9 eine eindeutige erste
Kennung und übermittelt diese an die erste Steckkarte 95, die die Kennung speichert.
Alternativ speichert die Steuerungseinheit 9 die erzeugte Kennung selbst in der Steckkarte
95 ab. Daraufhin schaltet die Steuerungseinheit 9 die zumindest eine freizuschaltende
Funktion im Türantrieb 1 frei.
[0055] Soll nun eine weitere Funktion freigeschaltet werden, die mittels der ersten, eingesteckten
Steckkarte 95 nicht freigeschaltet werden kann, ist die Steuerungseinheit 9 ferner
für folgendes Verfahren eingerichtet. Zunächst wird die eingesteckte erste Steckkarte
95 vom Steckplatz entfernt. Daraufhin wird eine zweite Steckkarte mit Information
über zumindest eine andere freizuschaltende Funktion in den Steckplatz gesteckt. Nun
wird diese Information an die Steuerungseinheit 9 übermittelt. Es erfolgt wieder eine
Ermittlung auf Basis der übermittelten Information nun der zumindest einen anderen
freizuschaltenden Funktion. Vorzugsweise erzeugt wiederum die Steuerungseinheit 9
eine nunmehr zweite Kennung und übermittelt sie wie oben an die zweite Steckkarte,
wo sie abgespeichert wird. Damit ist die zweite Steckkarte vorteilhafterweise entwertet,
sodass sie nicht mehr zum Freischalten derselben Funktion/en an einem Türantrieb 1
genutzt werden kann, was die Sicherheit erhöht. Die zweite Steckkarte wird nun wieder
vom Steckplatz entfernt. Daraufhin wird die erste Steckkarte 95 wieder in den Steckplatz
gesteckt. Nun wird oder werden die von der zweiten Steckkarte übermittelte Information
und/oder die erzeugte zweite Kennung an die erste Steckkarte 95 übermittelt und dort
abgespeichert. Schließlich erfolgt die Freischaltung der zumindest einen anderen Funktion
im Türantrieb 1. Die erste Steckkarte 95 wird somit zu einem Modul, in dem Informationen
über alle im Türantrieb 1 freigeschalteten Funktionen abgelegt sind.
[0056] Wird nun die erste Steckkarte 95 entfernt, ohne innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer
eine andere Steckkarte oder die erste Steckkarte 95 einzustecken, ist vorzugsweise
vorgesehen, dass die Steuerungseinheit 9 nach Ablauf der vorbestimmten Zeitdauer alle
(zusätzlich) freigeschalteten Funktionen abschaltet bzw. wieder sperrt.
[0057] Der Vorteil dieser Lösung ist, dass alle Funktionen im Türantrieb 1 bzw. in der Steuerungseinheit
9 bereits implementiert sind, was unnötigen Speicherbedarf bei etwaigen Zusatzmodulen
verringert. Es sind nur noch eine Steckkarte 95 und somit auch nur ein einziger Steckplatz
im Türantrieb 1 erforderlich, was vorteilhaft für die Platzverhältnisse ist.
[0058] Anstelle in der Steuerungseinheit 9 oder auf der Trägerplatine 20 kann der Steckplatz
an jeder anderen geeigneten Stelle im Türantrieb 1 ausgebildet bzw. angeordnet sein.
Auch kann die Logik zum Freischalten von Funktionen im Türantrieb 1 von der Steuerungseinheit
separiert sein.
[0059] Figur 4 zeigt eine perspektivische Ansicht des Systemträgers 6, in dem der Aufnahmeraum
35 zur Aufnahme der Versorgungseinheit 8 erkennbar ist. Die Versorgungseinheit 8 wird
über ein Aufnahmeelement 14 am Systemträger 6 aufgenommen, wobei die Rastmittel 10
zur Verrastung der Versorgungseinheit 8 im Systemträger 6 am Aufnahmeelement 14 in
Gestalt der Rastnasen 15 ausgebildet sind. Diese verrasten mit den am Systemträger
6 vorhandenen Rastmitteln 10, die Rastausnehmungen 16 darstellen. Endseitig kann im
Systemträger 6 ein Aktivlüfter 42 eingesetzt werden, um einen Kühlluftstrom in Richtung
zur Versorgungseinheit bzw. von dieser weg zu schaffen. Dazu ist im Systemträger 6
vorzugsweise ein Lüftereinschub 48 ausgebildet, in dem der Lüfter 42 eingesetzt und
ggf. mittels Klemmens, Rastens oder dergleichen gehalten wird.
[0060] Das Aufnahmeelement 14 weist vorzugsweise Befestigungsöffnungen 38 auf, die dem Hindurchführen
von im Systemträger 6 verliersicher aufgenommenen, in Figur 4 nicht dargestellten
Befestigungsschrauben 44 zum Verschrauben mit der ebenfalls nicht abgebildeten Montageplatte
2 dienen. Dadurch ist eine zusätzliche Fixierung des Türantriebs 1 des Aufnahmeelements
14 und damit der Versorgungseinheit auf der nicht abgebildeten Montageplatte 2 geschaffen.
[0061] Zum Vorbeiführen an den nicht dargestellten, in den Fangstiftaufnahmen 24 aufzunehmenden
Fangstiften 23 beim Aufsetzen auf die ebenfalls nicht dargestellte Montageplatte 2
weist das Aufnahmeelement 14 vorzugsweise Ausnehmungen 63 auf. Anstelle der Ausnehmungen
63 können auch Durchgangsöffnungen ausgebildet sein, durch die die Fangstifte 23 hindurch
gesteckt werden.
[0062] Figur 5 zeigt in einer vergrößerten perspektivischen Ansicht das Aufnahmeelement
14 mit den an diesem vorhandenen Rastmitteln 10 in Form der Rastnasen 15, wobei das
Aufnahmeelement 14 vorzugsweise als Blechbauteil ausgeführt ist und die Rastnasen
15 durch ein Ausstanzen oder durch ein Ausklinken zungenartig und schräg aus der Blechebene
herausragen.
[0063] Das Aufnahmeelement 14 kann über Schraubendurchgänge 38 mit der Montageplatte 2 verschraubt
werden.
[0064] Das aus einem Stanz-Biegebauteil hergestellte Aufnahmeelement 14 ist korbartig oder
schalenartig gebildet, wobei ferner eine Durchführung 39 vorgesehen ist, durch die
das in Figur 5 nicht dargestellte Anschlusskabel 55 zur Leistungsversorgung der innerhalb
des Innenraums des Aufnahmeelementes 14 aufgenommenen Versorgungseinheit 8 hindurchgeführt
werden kann. Des Weiteren besitzt das Aufnahmeelement 14 mehrere Kühlschlitze 47 im
Blechkörper, um eine Konvektionskühlung der Versorgungseinheit zu ermöglichen, und
zwar vorzugsweise zu dessen Stirnseiten hin.
[0065] Eine Längsseite des Aufnahmeteils 14, die in Figuren 4 und 5 schräg nach rechts nach
vorne weist, und/oder eine Oberseite des Aufnahmeteils 14 ist bzw. sind vorzugsweise
vollständig offen. Dadurch steht innerhalb des Aufnahmeelements 14 mehr Raum für etwaige
elektrische Komponenten wie Kondensatoren etc. bzw. zur Kühlung zur Verfügung. Die
daraus resultierenden Vorteile sind, dass die Außenabmessung der Versorgungseinheit
8 inkl. Aufnahmeelement 14 aufgrund zumindest einer fehlenden Seitenwand geringer
ausfallen kann oder die elektrischen Komponenten größer ausfallen und/oder einen größeren
Abstand zueinander aufweisen können, sodass die Versorgungseinheit 8 mehr Leistung
erzeugen kann und/oder entstehende Wärme besser abgeführt wird und/oder weniger Wärmestaus
in der die Versorgungseinheit 8 entstehen.
[0066] Der Systemträger 6 umfasst, wie in Figur 4 gezeigt, an der dieser offenen Längsseite
angrenzenden Seite vorzugsweise eine Wand mit einer Lüftungsstruktur vorzugsweise
in Form eines Lüftungsgitters 43 auf. Das Lüftungsgitter 43 ist beispielhaft wieder
mittels Lüftungsschlitzen gebildet.
[0067] Das Aufnahmeelement 14 ist vorzugsweise vollständig aus Metall gebildet. Dadurch
bietet das Aufnahmeelement 14 an den jeweiligen vorhandenen Seiten(wänden) eine elektrische
bzw. elektromagnetische Abschirmung nach außen.
[0068] Die Montageplatte 2 ist bevorzugt elektrisch leitend ausgebildet, d. h. beispielsweise
ebenfalls vollständig aus Metall gefertigt. Ferner weist vorzugsweise die Montageplatte
2 einen Erdungsanschluss beispielsweise in Form einer Klemmschraubenanordnung auf,
an der im Montagezustand ein Erdungs- oder Nullleiter beispielsweise einer üblichen
dreiadrigen 230 V - Spannungsversorgungsleitung angeschlossen ist, oder ist mit dem
Erdungsanschluss elektrisch gekoppelt.
[0069] Dadurch ist das an der Montageplatte 2 befestigte Aufnahmeelement 14 im Falle der
Metallausführung selbst ebenfalls auf sehr einfache Weise elektrisch geerdet, was
die Sicherheit des Türantriebs verbessert und zu einer sehr einfachen Realisierung
der Erdung relevanter Teile des Türantriebs 1 beiträgt.
[0070] Figur 6 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Antriebsmoduls 4 und des Hauptmoduls
5. Auch hier erfolgt vorzugsweise eine Verrastung zwischen dem Antriebsmodul 4 und
dem Hauptmodul 5 bzw. Systemträger 6 vorzugsweise durch Rastmittel 12, die auf vorzugsweise
zwei einander abgewandten Seiten des Antriebsmoduls 4 durch Rastvorsprünge 28 gebildet
sind, die in Rastzungen 29 einrasten können, die am Hauptmodul 5 angebracht sind.
Das Antriebsmodul4 besitzt einen Federkraftspeicher 31. Der Federkraftspeicher 31
ist vorzugsweise über eine Zwischenplatte 40 am Gehäuse eines Getriebes 41 des Antriebsmoduls
4 angebracht. Die Rastvorsprünge 28 des Antriebsmoduls 4 sind vorteilhafterweise als
laschenartige Anformungen an der Zwischenplatte 40 ausgebildet. Das Antriebmodul 4
umfasst ferner einen Motor 32, wobei der Federkraftspeicher 31 in einen Aufnahmetunnel
33 und der Motor 32 in ein Aufnahmebett 34 am Hauptmodul 5 eingeführt werden können.
Dabei kann zwischen dem Federkraftspeicher 31 und dem Aufnahmetunnel 33 bzw. zwischen
dem Motor 32 und dem Aufnahmebett 34 eine Maßtoleranz eingestellt werden, so dass
eine Klemmung zwischen dem Antriebsmodul 4 und dem Hauptmodul 5 erzeugt wird. Damit
wird die Stabilität der Fügeverbindung zwischen den Modulen 4 und 5 verstärkt, so
dass ferner die Rastmittel 12 entlastet werden.
[0071] Figur 7 zeigt eine perspektivische Ansicht der Verbindung zwischen einem Anschlussmodul
3 und dem Antriebsmodul 4. Die Verbindung umfasst Führungsmittel 11, die seitens des
Anschlussmoduls 3 als Aufschiebeausnehmungen 26 ausgeführt sind und beispielhaft seitens
des Antriebsmoduls 4 als Aufschiebevorsprünge 25 an diesem angeformt bzw. ausgebildet
sind. Die Aufschiebevorsprünge 25 können nach Art einer Feder-Nut-Verbindung in die
Aufschiebeausnehmung 26 eingeführt werden. Die Fügerichtung 27 erfolgt aus einer Richtung
im Wesentlichen senkrecht zur Erstreckungsebene der aus Übersichtlichkeitsgründen
nicht dargestellten Montageplatte 2, die sich unterhalb des Antriebsmoduls 4 befindet.
[0072] Ferner sind Schraubenaufnahmen 13 vorzugsweise analog dem Systemträger 6 auch innerhalb
des Anschlussmoduls 3 ausgebildet, so dass bei einer Verschraubung des Antriebsmoduls
4 an der Montageplatte 2 das Antriebsmodul 4 ebenfalls von dieser nicht mehr lösbar
ist. Das Anschlussmodul 3 seinerseits ist vorzugsweise lediglich am Antriebsmodul
4, dieses vorzugsweise zumindest teilweise überschlagend, gehalten.
[0073] Ferner umfasst das Anschlussmodul 3 vorzugsweise ebenfalls Fangstiftaufnahmen 24
zur vorzugsweise rastenden Aufnahme zugehöriger, ebenfalls nicht dargestellter Fangstifte
23.
[0074] Figur 8a zeigt das Anschlussmodul 3 von Figur 7 aus einer ähnlichen Perspektive,
wobei die rechte Stirnseite sichtbar ist. Figur 8b zeigt das Anschlussmodul 3 von
einer zu Figur 8a entgegengesetzten Seite, wiederum mit der sichtbaren Stirnseite
von Figur 8a. In diesen beiden Figuren sind besonders gut die Fangstiftaufnahmen 24
zu erkennen. Die Verrastung mit den korrespondierenden, nicht dargestellten Fangstiften
23 erfolgt beispielhaft mittels in den Fangstiftaufnahmen 24 ausgebildeten Rastvorsprüngen
49, die im gezeigten Beispiel am Anschlussmodul 3 angeformt und vorzugsweise starr
ausgebildet sind.
[0075] Figur 9a stellt in einer perspektivischen Explosionsansicht die Anordnung des Anschlussmoduls
3 und des Hauptmoduls 5 oberhalb der Montageplatte 2 dar. Auf bzw. an der Montageplatte
2 sind beispielhaft vier Rastmittel 7 angeordnet, die als zylinderartige Fangstifte
23 ausgeführt sind und sich vorzugsweise senkrecht über der Ebene der Montageplatte
2 erstrecken. Die Fangstifte 23 besitzen vorzugsweise Rastausnehmungen 30. Die Rastausnehmungen
30 sind als umlaufende Nut in dem zylinderstiftartigen Fangstiften 23 eingebracht
und können mit Rasthaken bzw. -vorsprüngen oder andere Rastmitteln verrasten, die
innerhalb der Fangstiftaufnahmen 24 am Anschlussmodul 3 bzw. im Systemträger 6 des
Hauptmoduls 5 eingebracht sind. Die gestrichelten Linien sollen verdeutlichen, in
welcher Fangstiftaufnahme 24 welchen Moduls 3, 5 der jeweilige Fangstift 23 aufgenommen
wird.
[0076] Ferner sind Schraubenelemente in Form von Befestigungsschrauben 44 mit im Querschnitt
vorzugsweise runden Schraubenköpfen gezeigt. Die Strich-Punkt-Linien sollen verdeutlichen,
in welcher Schraubenaufnahme 13 welchen Moduls 3, 5 die jeweilige Befestigungsschraube
44 verliersicher aufgenommen ist und in welche Schraub-Gewindeöffnung 45, d. h. in
welches kreisrundes Loch mit Innengewinde, der Montageplatte 2 die jeweilige Befestigungsschraube
44 verschraubt wird, um den gesamten Türantrieb 1 an der Montageplatte 2 final zu
befestigen.
[0077] Die übrigen, beispielhaft 12 Durchgangsöffnungen der Montageplatte 2, von denen exemplarisch
vier mit einem Bezugszeichen 46 versehen sind, stellen Befestigungsöffnungen 46 dar,
mittels denen und nicht dargestellter, zusätzlicher Befestigungsschrauben die Montageplatte
2 am vorgenannten Aufnahmekörper angebracht werden kann. Die Befestigungsöffnungen
46 sind vorzugsweise mittels in Richtung Aufnahmekörper, also an der den Modulen 3,
4, 5 abgewandten Seite der Montageplatte 2, von dieser hervorstehenden Hülsenabschnitten
ausgebildet. Die Hülsenabschnitte bilden somit zugleich Sockel bzw. Füße, auf denen
die Montageplatte am Aufnahmekörper abgestützt anliegt. Die Befestigungsöffnungen
46 sind an der dem Systemträger 6 zugewandten Seite vorzugsweise als Senkloch ausgebildet,
sodass als Befestigungsschrauben Senkkopfschrauben verwendet werden können.
[0078] Figur 9b zeigt den Türantrieb 1, ergänzt um die Versorgungseinheit 8 und das Antriebsmodul
4. Die Versorgungseinheit 8 und das Antriebsmodul 4 sind aus Beschreibungsgründen
auf die Montageplatte 2 aufgesetzt gezeigt. Dies repräsentiert allerdings nicht die
Montagereihenfolge. Die, gestrichelten bzw. Strich-Punkt-Linien sind in Figur 9a nur
für die jeweils vorderen Fangstifte 23 bzw. Befestigungsschrauben 44 dargestellt.
Figur 9c ihrerseits zeigt den Türantrieb 1 von Figur 9b von einer in Bezug auf Figur
9b gegenüberliegenden Seite.
[0079] Wie zu erkennen, mündet der Federkraftspeicher 31 des Antriebsmoduls 4 mit einem
dem Getriebe 41 abgewandten Ende in eine Vorrichtung 70 zum Ein- bzw. Verstellen der
Schließerfedervorspannung des Federkraftspeichers 31.
[0080] Die Vorspannungs-Einstellvorrichtung 70 weist vorzugsweise eine nach oben offene
U-förmige Halterung 71 auf.
[0081] Die Halterung 71 umfasst vorzugsweise einen ersten Anbringabschnitt 72 und einen
zweiten Anbringabschnitt 74.
[0082] Der erste Anbringabschnitt 72 erstreckt sich im Montagezustand im Wesentlichen parallel
zu einer der Halterung 71 zugewandten Seite der Montageplatte 2 vorzugsweise in Form
eines Vorsprungs. Der erste Anbringabschnitt 72 weist Befestigungsöffnungen 73 auf,
die so ausgebildet sind, dass sie im Montagezustand mit zugehörigen Befestigungsöffnungen
36 der Montageplatte 2 fluchten und damit dem Befestigen der Halterung 70 an der Montageplatte
2 dienen.
[0083] Der zweite Anbringabschnitt 74 besteht im Wesentlichen aus einem an der Halterung
70 angebrachten oder angeformten, vorzugsweise plattenförmigen Teil 74. Das plattenförmige
Teil 74 erstreckt sich im Wesentlichen quer zu einer Längserstreckung des Federkraftspeichers
31 und weist zum Durchführen eines nicht näher bezeichneten Federrohrs des Federkraftspeichers
31 eine sich in Längserstreckung des Federkraftspeichers 31 erstreckende Durchgangsöffnung
75 auf. An seitlichen, d. h. vertikal in Bezug auf die Montageplatte 2 und in eine
Richtung quer zur Längserstreckung des Federkraftspeichers 31 verlaufenden, freien
Endabschnitten des plattenförmigen Teils 74 sind Einschub-Vorsprünge 76 ausgebildet.
Alternativ sind die Einschub-Vorsprünge 76 mittels der Endabschnitte selbst gebildet.
[0084] In vorzugsweise beiden Schenkeln der U-förmigen Halterung 71 sind Einstellmittel
77 frei rotierbar aufgenommen. Jedes Einstellmittel 77 umfasst im Wesentlichen eine
im zugehörigen Schenkel der Halterung 71 frei rotierbare und vorzugsweise gelagert
aufgenommene Achse.
[0085] Auf jeder Achse ist an einem zu einer Außenseite der Halterung 71 gewandten Ende
jeweils ein Einstellrad beispielsweise in Form einer kreisrunden Scheibe mit Schraubabschnitt,
wie einem Innensechskant oder dergleichen, drehfest angeordnet oder einstückig ausgebildet.
An dem gegenüberliegenden, dem Innenraum der Halterung 71 zugewandten Ende der jeweiligen
Achse ist ein Getriebeteil vorzugsweise in Form eines Kegel- oder Kronrads drehfest
angeordnet.
[0086] Der Federkraftspeicher 31 weist an seinem dem Antriebsmodul 4 abgewandten Ende ebenfalls
eine Vorrichtung zum Einstellen der Schließerfedervorspannung auf. Diese Einstellvorrichtung
umfasst an ihrem dem Antriebsmodul 4 abgewandten Ende ein Getriebeteil, das auf einer
in Längsrichtung des Federkraftspeichers 31 ortsfest und dennoch frei rotierbar im
Federkraftspeicher 31 aufgenommenen Welle drehfest angeordnet oder einstückig mit
dieser ausgebildet ist. Zumindest im Innenraum des Federkraftspeichers 31 weist die
Welle einen Außengewindeabschnitt auf, auf dem eine Hülse mit Innengewinde aufgeschraubt,
also in Wirkeingriff gebracht ist. Die Hülse bildet zugleich einen Anschlag für die
nicht sichtbare Schließerfeder des Federkraftspeichers. Dadurch bewirkt ein Rotieren
der Welle ein translatorisches Bewegen der Hülse in Längsrichtung des Federkraftspeichers
und damit ein Verstellen der Schließerfedervorspannung.
[0087] Der Systemträger 6 weist zu den Einschub-Vorsprüngen 76 korrespondierend ausgebildete
Einschub-Ausnehmungen beispielsweise in Form U-förmiger Nuten 6b auf, von denen nur
in Figur 9b eine sichtbar ist. Ferner weist der Systemträger 6 seitliche Ausnehmungen
6a zumindest zum Hindurchführen von den vorgenannten Einstellrädern auf. Sind die
Ausnehmungen und Einstellräder doppelt, d. h. an gegenüberliegenden Seiten des Türantriebs
1 ausgebildet, ist auch bei einer Montage des Türantriebs 1 nahe einer Decke jederzeit
ein Einstellrad von außen zugänglich.
[0088] Beim Montieren des Antriebsmoduls 4 wird zunächst die Vorspannungs-Einstellvorrichtung
70 in die Ausnehmung 6a eingeschoben, indem die Einschub-Vorsprünge 76 in die Nuten
6b eingesetzt bzw. eingeschoben werden. Die Nuten 6b sind vorzugsweise so ausgebildet,
dass die Halterung 71 beim Einschieben in die Ausnehmung 6a mit den Nuten 6b in Klemmeingriff
gelangt. Alternativ oder zusätzlich können Rastmittel zum Fixieren der Halterung 70
im Systemträger 6 vorgesehen sein.
[0089] Daraufhin werden das Antriebsmodul 4, wie in Bezug auf Figur 6 beschrieben, in den
Systemträger 6 eingeschoben und damit der Federkraftspeicher 31 durch die Durchgangsöffnung
74 der Halterung 71 hindurch geschoben. Im endgültigen Montagezustand gelangen das
Getriebeteil des Federkraftspeichers 31 mit dem bzw. den Getriebeteilen der Vorrichtung
70 in Rotations-Eingriff.
[0090] Das Netzteil 8 wird, wie in Bezug auf Figur 1 beschrieben, von unten in den Systemträger
6 geschoben und mit diesem verrastet.
[0091] Das Anschlussmodul 3 wird, wie in Bezug auf Figur 7 beschrieben, von oben auf das
Antriebsmodul 4 aufgesetzt. Beim Antriebsmodul 41 ist auf dessen Gehäuse vorzugsweise
ein Inkrementalgeber 80 aufgesetzt, der beispielhaft ebenfalls über eine Schraubenaufnahme
13 verfügt, in der vorteilhafterweise die zugehörige Befestigungsschraube 44 verliersicher
aufgenommen ist.
[0092] Die so gebildete, selbst tragende Einheit kann nun mittels ihrer Fangstiftaufnahmen
24 beispielhaft lediglich am Systemträger und Anschlussmodul 3 auf die Fangstifte
23 der Montageplatte 2 aufgeschoben und mit deren Rastausnehmungen verrastet werden.
Die Montageplatte 2 wurde vorab am gewünschten Aufnahmekörper angebracht.
[0093] Mittels der Befestigungsschrauben 44 werden nun exemplarisch lediglich das Netzteil
8, die Halterung 71 und das Getriebe 41, die sehr formstabil ausgebildet sind, über
deren Befestigungsöffnungen 38, 73 bzw. 46 mittels in zugehörigen Schraubenaufnahmen
24 des Systemträgers 6, des Inkrementalgebers 80 und des Anschlussmoduls 3 verliersicher
aufgenommenen Befestigungsschrauben 44 mit der Montageplatte 2 verschraubt.
[0094] D. h. der Systemträger 6, der Inkrementalgeber 80, also dessen Gehäuse, und das Anschlussmodul
4, die vorzugsweise jeweils aus Kunststoff gefertigt sind, werden vorzugsweise selbst
nicht an der Montageplatte 2 fest geschraubt. Sie halten allein aufgrund der Rastwirkung
mit den Fangstiften 23 und ihrer eigenen Befestigung an Netzteil 8, Halterung 71 bzw.
Getriebe 41.
[0095] Das Netzteil 8, die Halterung 71 und das Gehäuse des Getriebes 41 sind aus elektromagnetischen
bzw. Stabilitätsgründen vorzugsweise aus Metall gefertigt. Durch die Befestigung an
der vorzugsweise metallisch ausgebildeten Montageplatte 2 findet somit zugleich eine
Erdung dieser Teile statt, ohne dass zusätzliche Maßnahmen nötig wären.
[0096] Figur 10a zeigt ausschnittsweise den Systemträger 6 in einer perspektivischen Ansicht
von der dem Anschlussmodul 3 entfernten Stirnseite. In dieser Figur sind insbesondere
beispielhaft eine Fangstiftaufnahme 24 und eine Schraubenaufnahme 13 gezeigt.
[0097] Die Schraubenaufnahme 13 weist vorzugsweise einen Zwischenabschnitt 60 auf, der zum
Durchführen beispielsweise eines Schraubendrehers von oben des Systemträgers 6 innen
hohl ist. Der Zwischenabschnitt 60 beispielsweise in Form einer Hülse oder eines Innenrings
hat Innenabmessungen, die kleiner sind als entsprechende Abmessungen des Schraubenkopfes
der jeweiligen Befestigungsschraube 44. Dadurch ist es möglich, die jeweilige Befestigungsschraube
44 von unten, d. h. aus Richtung der später anzubringenden Montageplatte 2, einzuschieben.
Der Zwischenabschnitt 60 begrenzt den Einschiebeweg der Befestigungsschraube 44.
[0098] An den Zwischenabschnitt 60 schließt sich in Richtung der nicht dargestellten Montageplatte
2 der eigentliche Aufnahmeabschnitt 62 an, in dem die zugehörige, nicht dargestellte
Befestigungsschraube 44 vorzugsweise geklemmt aufgenommen ist. Dazu weist der Aufnahmeabschnitt
62 vorzugsweise eine Durchgangsöffnung mit kreisrundem Querschnitt auf, sodass die
zugehörige Befestigungsschraube 44 in dieser Aufnahme 62 gedreht, also mittels eines
Schraubendrehers oder dergleichen mit der ebenfalls nicht dargestellten Montageplatte
2 verschraubt werden kann.
[0099] Figur 10b zeigt den Systemträger 6 gemäß Figur 10a im Schnitt entlang der Linie A
- A in Figur 10a. In dieser Schnittansicht ist zu erkennen, dass in den nun zwei freigelegten
Fangstiftaufnahmen 24 zum Verrasten des jeweils zugehörigen, nicht dargestellten Fangstifts
23 Rastzungen 50 ausgebildet sind. Die Rastzungen 50 sind im gezeigten Beispiel federnd
angeordnet und beispielhaft an einer in Bezug auf den zugehörigen Fangstift 23 innen
liegenden Seite der Fangstiftaufnahme 24 ausgebildet, vorzugsweise ausgeschnitten.
Jede Rastzunge 50 weist vorzugsweise an ihrem freien Ende einen in Richtung Innenraum
der jeweiligen Fangstiftaufnahme 24 weisenden Rastvorsprung 51 auf, der im Montagezustand
in die Rastausnehmung 30 des zugehörigen Fangstifts 23 eingreift und damit hier den
Systemträger 6 an der Montageplatte 2 vorfixiert. Die federnde Ausbildung der Rastzunge
ermöglicht ein problemloses Aufsetzen und Abnehmen des Systemträgers 6 bzw. des gesamten
Türantriebs 1 auf die bzw. von den Fangstifte/n 23.
[0100] Figur 10c zeigt beispielhaft am Systemträger 6 die Anordnung der Befestigungsschrauben
44 in dessen Schraubenaufnahmen 13 in einer Einschraubposition in Bezug auf die nicht
dargestellte Montageplatte 2. Dadurch sind die in den Schraubenaufnahmen 13 ausgebildeten
Zwischenabschnitte 60 als Hülsenabschnitt oder als Innenringabschnitt zu erkennen.
[0101] Figur 10d und Figur 10e zeigen den linken vorderen Eckbereich des Systemträgers 6
von Figur 10a in größerem Detail. Zum verliersicheren Aufnahmen der in Figur 10e abgebildeten,
zugehörigen Befestigungsschraube 44 weist die Schraubenaufnahme 13 innenseitig beispielhaft
vier Klemmvorsprünge 61 auf. Jeder Klemmvorsprung 61 steht im Wesentlichen von einer
Innenwandung der Schraubenaufnahme 13 in Richtung Schraubenaufnahmen-Mittelachse hervor
und bildet eine Art Rippe 61.
[0102] Jede Rippe 61 ist vorzugsweise so ausgebildet, dass sie in einem ersten, dem Zwischenabschnitt
60 zugewandten Bereich eine in etwa gleich bleibende Höhe in Bezug auf die Innenwandung
der Schraubenaufnahme 13 aufweist. In einem sich an den ersten anschließenden zweiten
Bereich verringert sich die Höhe der jeweiligen Rippe 61 in Richtung nicht dargestellter
Montageplatte 2. D. h. der Abstand der Rippen 61 zueinander nimmt in diese Richtung
zu, sodass ein Einführen der Befestigungsschraube 44 bzw. deren Kopfes in die Schraubenaufnahme
13 erleichtert ist. Zudem wird das Einschrauben der Befestigungsschraube 44 zunehmend
leichter, da der Schraubenkopf in Richtung Montageplatte 2 bewegt wird. Beim Ausschrauben
wird die Befestigungsschraube 44 automatisch nach und nach wieder in der Schraubenaufnahme
13 verklemmt, da der Türantrieb 1 weiterhin von den Fangstiften 23 gehalten wird.
[0103] Die vorbeschriebenen Schraubenaufnahmen 13 sind so oder in ähnlicher Weise auch am
Gehäuse des Inkrementalgebers 8 und am Anschlussmodul 3 ausgebildet.
[0104] Figur 11a zeigt ausschnittsweise eine Seitenansicht des Türantriebs 1, wobei einige
am bzw. im Systemträger 6 aufgenommenen Teile wie Netzteil 8, Steuerungseinheit 9
und Federkraftspeicher 31 aus Übersichtlichkeitsgründen weggelassen sind. Wie zu erkennen,
ist die vorgenannte Spannungsversorgungsleitung bzw. das Spannungsversorgungskabel
55 vom Getriebe 41 her kommend zunächst am Motor 32 vorbei und dann entlang des Systemträgers
6 in Richtung nicht dargestelltes Netzteil 8 vorteilhafterweise sowohl am Getriebe
41 als auch am Systemträger 6 vorzugsweise geführt, d. h. ortsfest fixiert, verlegt.
[0105] Der Motor 32 ist vorzugsweise über einen Motorflansch 52 an dem Getriebe 41, d. h.
an dessen Gehäuse, ortsfest angebracht. Im Bereich des Motorflanschs 52 weist das
nicht näher bezeichnete Gehäuse des Getriebes 41 zumindest an einer Seite Vorsprünge
53 auf, zwischen die die Spannungsversorgungsleitung 55 vorzugsweise geklemmt verlegt
ist und damit festgelegt ist.
[0106] Der Systemträger 6 seinerseits weist Klemm- bzw. Rastmittel vorzugsweise in Form
von Vorsprüngen 54 auf, hinter die die Spannungsversorgungsleitung bzw. das Spannungsversorgungskabel
55 vorzugsweise geklemmt in Richtung nicht dargestelltes Netzteil 8 fixiert verlegt
ist. Die Vorsprünge 54 erstrecken sich von dem Systemträger 6 vorzugsweise parallel
zu der in Figur 11 a nach vorne weisenden Längsseite des Systemträgers 6. Dadurch
ist die hinter den Vorsprüngen 55 verlegte Spannungsversorgungsleitung 55 von den
Vorsprüngen 55 in deren Bereich mechanisch nach außen geschützt.
[0107] Wie insbesondere in Figur 11b zu erkennen, in der die Spannungsversorgungsleitung
55 nicht gezeigt ist, korrespondieren die Vorsprünge 54 mit in Figur 11b dahinter
angeordneten, also mehr im Innenraum des Systemträgers 6 angeordneten oder ausgebildeten
Abstütz- bzw. Aufliegeabschnitten 56. Auf den Aufliegeabschnitten 56 kommt die Spannungsversorgungsleitung
55 zum Liegen, sodass sie nicht in kritische Bereiche des Systemträgers 6 gelangen
kann und dadurch Funktionsstörungen und/ oder Beschädigungen zu befürchten wären.
[0108] Die Vorsprünge 54 und die Aufliegeabschnitte 56 sind so ausgebildet, dass die Spannungsversorgungsleitung
55 zwischen ihnen hindurch verlegt werden kann. Vorzugsweise weisen die den Aufliegeabschnitten
56 zugewandten Seiten der Vorsprünge 54 zu den den Vorsprüngen 54 zugewandten Seiten
der Aufliegeabschnitte 56 einen derartigen Abstand auf, dass die Spannungsversorgungsleitung
55 zwischen die Vorsprünge 54 und die korrespondierenden Aufliegeabschnitte 56 geklemmt
ist. Dadurch ist eine noch sicherere Verlegung der Spannungsversorgungsleitung 55
ermöglicht.
[0109] Alternativ sind die Aufliegeabschnitte 56 durchgehend ausgebildet.
[0110] Wie in Figur 12 gezeigt, weist der Systemträger 6 vorzugsweise ferner Führungsabschnitte
57 auf, die bevorzugt vorgesehen sind, ein Übertragungselement 59 beispielsweise einer
Schließfolgeregelungsvorrichtung derart geführt aufzunehmen, dass das Übertragungselement
59 wiederum nicht in kritische Bereiche des Systemträgers 6 gelangen kann und damit
wiederum Funktionsstörungen und/oder Beschädigungen zu befürchten wären.
[0111] Die Führungsabschnitte 57 sind vorzugsweise als hülsenartige und nach oben in Figur
12 hervorstehende Abschnitte ausgebildet, sodass relativ wenig Material notwendig
ist. Wie ferner in Figur 12 gezeigt, weisen die Führungsabschnitte 57 jeweils einen
aufwärts stehenden Vorsprung 58 auf. Die Vorsprünge 58 dienen dem zusätzlichen Abstützen
der nicht dargestellten Trägerplatine 20. Die so gebildeten Stützen können selbstverständlich
auch mittels der Oberseiten der Führungsabschnitte 57 selbst gebildet sein.
[0112] Alternativ gibt es einen einzigen, durchgehend ausgebildeten Führungsabschnitt 57.
[0113] Das Übertragungselement 55 kann beispielsweise als Seilzug, Bowdenzug, Hydraulikleitung
oder Stange im Fall einer mechanisch betätigten Schließfolgeregelungsvorrichtung ausgebildet
sein. Im Fall einer elektrisch betätigten Schließfolgeregelungsvorrichtung kann das
Übertragungselement 55 eine elektrische Leitung bzw. ein elektrisches Kabel sein.
[0114] Alternativ zum Übertragungselement 55 können die Führungsabschnitte 57 auch zum Durchführen
beispielsweise von Signalleitungen von Sensoren, oder dergleichen, genutzt werden.
[0115] In Figur 13 sind aus Übersichtlichkeitsgründen nur die wesentlichen Teile des Türantriebs
hinsichtlich einer alternativen Erdung des Netzteils 8 bzw. des Aufnahmeelements 14
dargestellt. Wie zu erkennen, ist zusätzlich zu dem Spannungsversorgungskabel 55 eine
Erdungsleitung 84 vorzugsweise zwischen den Vorsprüngen 54 und den nicht sichtbaren
Aufliegeabschnitten 56 des Systemträgers 6 vorzugsweise geklemmt verlegt. Im dargestellten
Beispiel endet die Erdungsleitung 84 im Bereich des Gehäuses des Getriebes 41. Vorzugsweise
am Getriebegehäuse ist ein Erdungsanschluss 85 ausgebildet. Der Erdungsanschluss 85
umfasst beispielhaft einen aus dem Getriebegehäuse hervorstehenden, metallischen Stift
86 mit Außengewinde, auf den eine Endöse 87 der Erdungsleitung 84 aufgesteckt und
mittels einer Mutter 88 befestigt ist. Alternativ weist das Gehäuse eine Einschrauböffnung
mit Innengewinde auf, in die eine Schraube eingeschraubt ist, auf die vorher die Endöse
87 bzw. das Ende der Erdungsleitung 84 selbst aufgesetzt bzw. herum gewickelt wurde.
[0116] Wiederum alternativ kann das Erdungskabel 84 auch gemäß der Spannungsversorgungsleitung
55 durch die Vorsprung 53 geführt verlegt sein und im Bereich des in Figur 13 nicht
sichtbaren Anschlussmoduls 3 geerdet sein, indem es beispielsweise mit der Montageplatte
2 verschraubt ist.
[0117] Figur 14 zeigt den kompletten Türantrieb 1 ohne Verkleidung, wohingegen Figur 15
eine Anordnung lediglich von Montageplatte 2, Anschlussmodul 3 und einer Verkleidung
in Form eines Verkleidungsprofils 89 darstellt.
[0118] Der Systemträger 6 weist an einem dem Anschlussmodul 3 abgewandten Ende im Bereich
des Lüfters 42 vorzugsweise eine Durchgangs- oder Lüftungsöffnung 83 auf. Durch die
Öffnung 83 hindurch ist es dem Lüfter 42 möglich, kühle Luft in Richtung Netzteil
8 bzw. Aufnahmeelement 14 einzuleiten oder warme Abluft in Richtung Lüftungsöffnung
83 aus dem Türantrieb 1 abzuführen.
[0119] Als besonders vorteilhaft hat sich die zweite Lösung ergeben, gemäß der der Lüfter
42 die warme Abluft sozusagen aus dem Türantrieb 1 heraus "saugt". Dadurch ist in
Verbindung mit dem Verkleidungsprofil 89 sehr kostengünstig ein Kühlungs-Luftstrom
für den gesamten Türantrieb 1 realisierbar.
[0120] Das Anschlussmodul 3 ist vorzugsweise zu einem endseitigen und stirnseitigen Bereich
und/oder an einer Seite in Richtung Montageplatte 2 offen. Somit ist es dem Lüfter
42 möglich, wirksam Luft vom Anschlussmodul 3 her in den Türantrieb 1 hineinzusaugen.
[0121] Das Anschlussmodul 3 weist an einer der Montageplatte 2 abgewandten Seite zum Verkleidungsprofil
89 einen vorbestimmten Abstand auf. Dadurch wird die eingesaugte Luft nahezu vertikal
im Anschlussmodul 3 vorteilhafterweise zumindest in Richtung der der Montageplatte
2 abgewandten Oberseite des Türantriebs 1 bewegt. Daraufhin trifft der so erzeugte
Luftstrom auf eine in Richtung Montageplatte 2 weisende Innenfläche des Verkleidungsprofils
89 und wird aufgrund der Sogwirkung des Lüfters 42 in Richtung Motor 32 umgelenkt.
[0122] Der Luftstrom streift im weiteren Verlauf oberhalb des Anschlussmoduls 3 an diesem
vorbei. Vorzugsweise ist auf der Oberseite des Anschlussmoduls 3 eine Anschlussplatine
82 angeordnet, die vorzugsweise Anschlüsse nach außen beispielsweise für Sensoren
und/oder Anzeigeelemente beispielsweise zum Anzeigen des Betriebszustand des Türantriebs
1 aufweist. Vorteilhafterweise streift der Luftstrom an der Anschlussplatine 82 vorbei
und kann damit für eine Kühlung der Komponenten auf der Anschlussplatine 82 sorgen.
[0123] Die Anschlussplatine 82 ist vorzugsweise mittels eines Flachbandkabeis 81 mit der
Steuerungseinheit 9, d. h. bevorzugt mit deren Trägerplatine 20, gekoppelt. Das Anschlussmodul
3 und der Motorflansch 52 weisen vorzugsweise beide Flachbandkabelführungen 91 vorzugsweise
in Form in Richtung von der Montageplatte 2 weg hervorstehenden, seitlichen Vorsprüngen,
weiter vorzugsweise mit an freien Enden angeformten, aufeinander zu weisenden Einschiebe-
oder Klemmvorsprüngen. Damit kann das Flachbandkabel 81 zwischen die Einschiebe- oder
Klemmvorsprüngen und das jeweiliges Teil 3, 52 eingeschoben bzw. geklemmt werden.
[0124] Das Getriebe 41 bzw. dessen Gehäuse weist vorzugsweise eine Auflage 92 für das Flachbandkabel
51 in Form einer planen Fläche auf.
[0125] Die seitlichen Vorsprünge weisen in Richtung voneinander weg zum Verkleidungsprofil
89 wiederum vorzugsweise einen vorbestimmten Abstand auf. Damit wird der Luftstrom
an den seitlichen Vorsprüngen und dem Flachbandkabel 82 vorbei geleitet.
[0126] Dadurch wird die eingesaugte Luft gezwungen, sowohl an dem Getriebe 41 bzw. dessen
Gehäuse als auch am Motor 32 vorbeizuströmen und auch hier einen Kühleffekt bewirken
zu können. Dadurch kann im Getriebe 41 und/oder im Motor 32 erzeugte Wärme wirksam
abgeführt werden.
[0127] Vorteilhafterweise wird der Luftstrom aufgrund der Außenform des Aufnahmetunnels
33 des Systemträgers 6 am Aufnahmetunnel 33 in Richtung Netzteil 8 vorbei geleitet.
Die Einstellvorrichtung 70 kann eine ähnliche Funktion ausüben. Einen ähnlichen Effekt
kann bzw. können auch die seitlich am Systemträger 6 verlegte Spannungsversorgungsleitung
55 und/oder Erdungsleitung 84 haben.
[0128] Im weiteren Verlauf strömt die eingesaugte Luft in Richtung Netzteil 8 und vorteilhafterweise
an der Steuerungseinheit 9 vorbei, sodass auch diese gekühlt werden kann.
[0129] Das Flachbandkabel 81 sorgt mit seinem in Richtung Montageplatte 2 bogenförmig verlaufenden
Ende im Bereich der Steuerungseinheit 9 vorzugsweise dafür, dass der Luftstrom in
Richtung Netzteil 8 ungeleitet wird. Insbesondere die Lüftungsschlitze 47 des vorbeschriebenen
Aufnahmeelements 14 sorgen dafür, dass die eingesaugte Luft, an den Komponenten des
Netzteils 8 vorbei, zum Lüfter 42 strömen und somit auch das Netzteil 8 kühlen kann.
[0130] Der Luftstrom tritt schließlich aus der Lüftungsöffnung 83 im Systemträger 6 aus
und verlässt den Türantrieb.
[0131] Vorteilhafterweise weisen in den Figuren nicht dargestellte, stirnseitige Verkleidungsblendenteile
Durchgangsöffnungen auf, durch die die Luft eingesaugt bzw. abgeführt wird. Die Verkleidungsblendenteile
sind vorzugsweise am Verkleidungsprofil 89 weiterhin vorzugsweise abdichtend angebracht.
[0132] Wie in Figur 15 angedeutet, sitzt das Verkleidungsprofil 86 vorzugsweise abdichtend
an angrenzenden Seitenrändern der Montageplatte 2 an. Dies sorgt dafür, dass die Luft
nur über das Anschlussmodul 3 bzw. an diesem ausgebildete Durchgangsöffnungen 90 eingesaugt
werden kann und der erwünschte kühlende Luftstrom erzeugt wird.
[0133] Damit ist es möglich, mittels eines einzigen Lüfters 42 den gesamten Türantrieb 1
vor Überhitzung zu schützen, was zu einem sehr einfachen und kostengünstigen Aufbau
für die Kühlung führt.
[0134] Figur 16 zeigt eine Abwandlung des Türantriebs 1 von Figur 14. Vorzugsweise sowohl
der Systemträger 6 als auch das Gehäuse des Getriebes 41 weisen vorzugsweise an beiden
Längsseiten Wandabschnitte 93, 94 auf. Das hierin nicht dargestellte Verkleidungsprofil
89 sitzt im Montagezustand zumindest an den dem Verkleidungsprofil 89 zugewandten
Flächen der Wandabschnitte 93, 94 abdichtend an. Der Vorteil dieser Lösung ist, dass
die somit gebildeten Dichtungswandabschnitte 93, 94 breitere Dichtungsflächen zur
Verfügung stellen können als die Seitenränder der Montageplatte 2. Dadurch ist es
auch besonders einfach, nicht abgebildete Dichtungsbeläge, beispielsweise Filz, oder
auch Dichtungsprofile an den Wandabschnitten 93, 94 anbringen zu können, um die Dichtungswirkung
zu erhöhen oder zu erreichen.
[0135] Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf das vorstehend angegebene
bevorzugte Ausführungsbeispiel. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche
von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich andersgearteten Ausführungen Gebrauch
macht. Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung oder den Zeichnungen hervorgehenden
Merkmale und/oder Vorteile, einschließlich konstruktiven Einzelheiten, räumliche Anordnungen
und Verfahrensschritte, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen
erfindungswesentlich sein. Mit der erfindungsgemäßen Ausführung des Türantriebs 1
ist eine Montage sämtlicher Komponenten des Aufbaues auf der Montageplatte 2 umgesetzt,
die ausschließlich über Rastmittel erfolgt. Die Module 3, 4 und 5 können sowohl untereinander
verrastet werden, wobei die Verrastung der Module 3, 4 und 5 an der Montageplatte
2 ebenfalls in jeweiliger Form erfolgen kann. Insbesondere kann eine Verrastung des
Antriebsmoduls 4 auf der Montageplatte 2 erfolgen, die in vorgenannten Ausführungsbeispielen
nicht näher gezeigt ist. Die abschließende Verschraubung über die Schraubenaufnahmen
13 an den Modulen 3, 4 und 5 dient zur abschließenden kraftaufnehmenden Verbindung
zwischen den Modulen 3, 4 und 5 sowie der Montageplatte 2.
[0136] Die vorstehend beschriebenen Rastverbindungen können selbstverständlich so ausgebildet
sein, dass die Rastvorsprünge und Rastausnehmungen gegeneinander ausgetauscht oder
miteinander kombiniert sind, sodass beispielsweise der Systemträger 6 sowohl Rastausnehmungen
16 als auch Rastvorsprünge 15 aufweist.
[0137] Die Rastverbindungen und Klemmverbindungen bzw. -aufnahmen können funktionell gegeneinander
ausgetauscht bzw. miteinander kombiniert werden. Beispielsweise können die Schraubenaufnahmen
13 selbst die Schrauben zwar nicht klemmen, aber an ihrem der Montageplatte zugewandten
Rand können Rastvorsprünge vorgesehen sein, um die zugehörige Befestigungsschraube
44 am Herausfallen zu hindern. Dadurch wären auch Befestigungsschrauben 44 mit unrundem
Schraubenkopf einsetzbar.
[0138] Die Vorsprünge 53, 54 zum Verlegen der Spannungsversorgungsleitung 55 können ebenso
gegeneinander ausgetauscht sein.
[0139] Die Fangstifte 23 erlauben es ferner, den Türantrieb 1 auf die Montageplatte 2 aufgesetzt,
so als ob er montiert sei, zu verpacken. Der Türantrieb nimmt somit den geringstmöglichen
Platz ein.
[0140] Im Ergebnis schafft die Erfindung einen relativ einfach aufgebauten und sehr montagefreundlichen
Türantrieb 1.
Bezugszeichenliste
[0141]
- 1
- Türantrieb
- 2
- Montageplatte
- 3
- Anschlussmodul
- 4
- Antriebsmodul
- 5
- Hauptmodul
- 6
- Systemträger
- 6a
- Nut
- 6b
- Ausnehmung
- 7
- Rastmittel
- 8
- Versorgungseinheit, Netzteil
- 9
- Steuerungseinheit
- 10
- Rastmittel
- 11
- Führungsmittel
- 12
- Rastmittel
- 13
- Schraubenaufnahme
- 14
- Aufnahmeelement
- 15
- Rastnase
- 16
- Rastausnehmung
- 17
- Rastmittel
- 18
- Arretierungsvorrichtung
- 19
- Ausnehmung
- 20
- Trägerplatine
- 21
- Fügeschräge
- 22
- Halteausnehmung
- 23
- Fangstift
- 24
- Fangstiftaufnahme
- 25
- Aufschiebevorsprung
- 26
- Aufschiebeausnehmung
- 27
- Fügerichtung
- 28
- Rastvorsprung
- 29
- Rastzunge
- 30
- Rastausnehmung
- 31
- Federkraftspeicher
- 32
- Motor
- 33
- Aufnahmetunnel
- 34
- Aufnahmebett
- 35
- Aufnahmeraum
- 36
- Gewindebohrung
- 37
- Trägervorsprung
- 38
- Schraubendurchgang
- 39
- Durchführung
- 40
- Zwischenplatte
- 41
- Getriebe
- 42
- Aktivlüfter
- 43
- Lüftungsgitter
- 44
- Befestigungsschraube
- 45
- Gewindeöffnung
- 46
- Befestigungsöffnung
- 47
- Befestigungsöffnung
- 48
- Lüftereinschub
- 49
- Rastvorsprung
- 50
- Rastzunge
- 51
- Rastvorsprung
- 52
- Motorflansch
- 53
- Vorsprung
- 54
- Vorsprung
- 55
- Spannungsversorgungsleitung bzw. -kabel
- 56
- Aufliegeabschnitt
- 57
- Führungsabschnitt
- 58
- Vorsprung
- 59
- Übertragungselement
- 60
- Zwischenabschnitt
- 61
- Klemmvorsprung
- 62
- Aufnahmeabschnitt
- 63
- Ausnehmung
- 70
- Einstellvorrichtung
- 71
- Halterung
- 72
- Aufnahmevorsprung
- 73
- Befestigungsöffnung
- 74
- Durchgangsöffnung
- 75
- plattenförmiges Teil
- 76
- Einschub-Vorsprung
- 77
- Einstellmittel
- 80
- Inkrementalgeber
- 81
- Flachbandkabel
- 82
- Anschlussplatine
- 83
- Lüftungsöffnung
- 84
- Erdungsleitung
- 85
- Erdungsanschluss
- 86
- Stift
- 87
- Endöse
- 88
- Mutter
- 89
- Verkleidung
- 90
- Öffnung
- 91
- Flachbandkabelführung
- 92
- Flachbandkabelauflage
- 93
- Dichtungswandabschnitt
- 94
- Dichtungswandabschnitt
- 95
- Steckkarte
1. Türantrieb (1) zur Anordnung an einem Aufnahmekörper wie einem Türblatt, einem Türrahmen,
einem Türsturz, einer Wand oder dergleichen, mit wenigstens einer Montageplatte (2),
• auf der der Aufbau des Türantriebs (1) angeordnet ist und
• die an dem Aufnahmekörper befestigbar ausgebildet ist, wobei
• der Aufbau
- modulartig ausgeführt ist und
- wenigstens ein Anschlussmodul (3), ein Antriebsmodul (4) und ein Hauptmodul (5)
aufweist, die mittels zugeordneter Rastmittel (7) mit der Montageplatte (2) verrastet
sind, und
• das Hauptmodul (5) einen Systemträger (6) umfasst, in dem zumindest eine Versorgungseinheit
(8) und zumindest eine Steuerungseinheit (9) durch zugeordnete Befestigungsmittel
(10) aufgenommen sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
• zwischen dem Anschlussmodul (3), dem Antriebsmodul (4) und/oder dem Hauptmodul (5)
zugeordnete Befestigungsmittel (11, 12,) vorgesehen sind, um ein Verklemmen und/oder
ein Verrasten der jeweiligen Module (3, 4, 5) untereinander zu ermöglichen.
2. Türantrieb (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwischen Modulen (4, 5) und der Montageplatte (2) jeweils zugeordnete Schraubenverbindungen
vorgesehen sind, welche Schraubenelemente (44) aufweisen, die mittels einer jeweiligen
Schraubenaufnahme (13) am jeweiligen Modul (3, 5) verliersicher angeordnet sind.
3. Türantrieb (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
• die Versorgungseinheit (8) als Netzteil (8) ausgeführt ist und
• ein winkelförmiges und/oder korbartiges Aufnahmeelement (14) vorgesehen ist, in
dem das Netzteil (8) eingebracht ist und über zugeordnete Rastmittel (10), umfassend
wenigstens eine Rastnase (15) und/oder Rastausnehmung (16) am Aufnahmeelement (14)
und korrespondierend wenigstens eine Rastausnehmung (16) bzw. Rastnase (15) am Systemträger
(6), aus Richtung der Montageplatte (2) am Systemträger (6) angeordnet ist.
4. Türantrieb (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinheit (9) in Richtung Montageplatte (2) auf dem Systemträger (6)
durch zugeordnete Rastmittel (17) verrastet ist, wobei die Rastmittel (17)
• Arretierungsvorsprünge (18) und/oder Ausnehmungen (19) am Systemträger (6) und
• zu diesen komplementäre Ausnehmungen (19) bzw. Arretierungsvorsprünge (18) in einer
Trägerplatine (20) der Steuerungseinheit (6) aufweisen.
5. Türantrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierungsvorsprünge (18) der Rastmittel (17) Fügeschrägen (21) umfassen, die
beim Aufsetzen der Trägerplatine (20) am Rand der Trägerplatine (20) bzw. des Systemträgers
(6) entlang gleiten und sich in Aufsetzrichtung der Trägerplatine (20) immer weiter
in Richtung Trägerplatine (20) erstrecken, um die Arretierungsvorsprünge (18) federelastisch
seitlich zur Fügerichtung zurück von dem Rand weg zu drücken.
6. Türantrieb (1) nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierungsvorsprünge (18) durch angrenzend an diese vorhandene Halteausnehmungen
(22) hinterschnitten sind, in die die Trägerplatine (20) bzw. der Systemträger (6)
über deren bzw. dessen Rand einrastbar ist.
7. Türantrieb (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Systemträger (6) oberseitige Trägervorsprünge (37) aufweist, auf denen die Trägerplatine
(20) zur Anlage gebracht ist, wenn die Arretierungsvorsprünge (18) in den Halteausnehmungen
(22) eingerastet sind.
8. Türantrieb (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel (17) zur Verrastung der Module (3, 5) auf der Montageplatte (2) Fangstifte
(23) umfassen, die auf der Montageplatte (2) angeordnet sind und senkrecht aus dieser
hervorstehen.
9. Türantrieb (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Module (3, 5) zu den Fangstiften (23) komplementäre Fangstiftaufnahmen (24) aufweisen,
in die sich die Fangstifte (23) im aufgesetzten Zustand der Module (3, 5) hinein erstrecken.
10. Türantrieb (1) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
• die Fangstifte (23) Rastausnehmungen (30) und/oder Rastvorsprünge und
• die Fangstiftaufnahmen (24) korrespondierend ausgebildete Rastvorsprünge bzw. Rastausnehmungen
(30) aufweisen,
• so dass die Rastvorsprünge mit den korrespondierenden Rastausnehmungen (30) verrastet
sind.
11. Türantrieb (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsmodul (4) und/oder der Systemträger (6) Befestigungs- und/oder Klemmmittel
(53, 54, 56) umfasst bzw. umfassen, ausgebildet, vorbestimmte Abschnitte einer vom
Anschlussmodul (4) zur Versorgungseinheit (8) verlegten Spannungsversorgungsleitung
(55) fixiert oder klemmend aufzunehmen bzw. zu halten.
12. Türantrieb (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
• der Türantrieb (1) ferner einen Federkraftspeicher (31) aufweist, eingerichtet,
eine angeschlossene Tür zu schließen, und
• der Systemträger (6) Befestigungsmittel (6a, 6b) umfasst, die eingerichtet sind,
eine Vorrichtung (70) zum Einstellen einer Vorspannung einer Schließerfeder des Federkraftspeichers
(31) ortsfest aufzunehmen.
13. Türantrieb (1) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass der Federkraftspeicher (31) an einem dem Getriebe (41) abgewandten Ende eine erste
Übertragungsvorrichtung umfasst, aufweisend
• eine Welle, die zumindest an einem der Schließerfeder zugewandten Abschnitt einen
Gewindeabschnitt umfasst,
• ein erstes Getriebeteil, das an einem in Bezug auf den Federkraftspeicher (31) von
außen zugänglichen Ende der Welle drehfest angeordnet oder angeformt ist, und
• einen Federanschlag,
- an dem ein dem Getriebe (41) abgewandtes Ende der Schließerfeder abgestützt ist
und
- der mittels eines zum Gewindeabschnitt der Welle komplementär ausgebildeten Gewindeabschnitts
von einem dem Getriebe (41) abgewandten Ende der Welle her auf den Gewindeabschnitt
der Welle aufgeschraubt ist.
14. Türantrieb nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schließerfedervorspannungs-Einstellvorrichtung (70)
• eine Halterung (71) umfasst, die Befestigungsmittel (76) aufweist, die ausgebildet
sind, an den Befestigungsmitteln (6b) des Systemträgers (6) ortsfest angebracht zu
werden,
• und mit dem ersten Getriebeteil in Wirkeingriff steht.
15. Türantrieb (1) nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
• die Befestigungsmittel (76) mittels Einschubvorsprüngen gebildet sind und
• die Befestigungsmittel (6b) mittels korrespondierend ausgebildeten Nuten gebildet
sind.
16. Türantrieb (1) nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet, dass an der Halterung (71) ein plattenförmiges Teil (75) ausgebildet oder angebracht ist,
das
• sich quer zu einer Längserstreckung des Federkraftspeichers (31) erstreckt
• zu an den Systemträger (6) angrenzenden Seiten die Befestigungsmittel (76) aufweist.
17. Türantrieb (1) nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass
• die Halterung (71) einen oder zwei Wandabschnitte oder Schenkel aufweist, die zueinander
parallel ausgebildet sind, und
• in dem zumindest einen Wandabschnitt oder Schenkel eine Welle der Einstellvorrichtung
(70) frei rotierbar gelagert aufgenommen ist, die
- an ihrem einen, einem Innenraum der Halterung (71) zugewandten Ende ein drehfest
angeordnetes zweites Getriebeteil der Einstellvorrichtung (70), das mit dem ersten
Getriebeteil in Rotations-Eingriff steht, und
- an ihrem anderen, dem Innenraum der Halterung (71) abgewandten Ende ein drehfest
angeordnetes Einstellmittel (77) aufweist.
18. Türantrieb (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (11)
• an dem Anschlussmodul (3) oder dem Antriebsmodul (4) wenigstens einen Aufschiebevorsprung
(25) und
• an dem Antriebsmodul (4) bzw. dem Anschlussmodul (3) wenigstens eine Aufschiebeausnehmung
(26) umfassen, in die der Aufschiebevorsprung (25) aus einer Fügerichtung (27) einschiebbar
ist.
19. Türantrieb (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (12) zwischen dem Antriebsmodul (4) und dem Hauptmodul (5)
• wenigstens einen Rastvorsprung (28) am Antriebsmodul (4) und
• korrespondierend wenigstens eine Rastzunge (29) am Hauptmodul (5) umfassen, die
das Antriebsmodul (4) durch Verrasten mit dem Rastvorsprung (28) mit dem Hauptmodul
(5) verbindet.
20. Türantrieb (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, ferner gekennzeichnet durch eine Kühlung, eingerichtet, bei Aktivierung Wärme erzeugende Komponenten (8, 9, 20,
32, 41, 55) des Türantriebs (1) zu kühlen.
21. Türantrieb (1) nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch zumindest einen Aktivlüfter (42).
22. Türantrieb (1) nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, dass
• der zumindest eine Aktivlüfter (1) bei Aktivierung einen Luftstrom erzeugt und
• der Türantrieb (1) gestaltet ist, den erzeugten Luftstrom an den Wärme erzeugenden
Komponenten (8, 9, 20, 32, 41, 55) vorbeizuleiten.
23. Türantrieb (1) nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktivlüfter (42) an einem dem Anschlussmodul (3) abgewandten Ende des Türantriebs
(1) bzw. Systemträgers (6) angeordnet ist und Luft von dem Anschlussmodul (3) her
einsaugt bzw. zu diesem hin drängt.
24. Türantrieb (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Systemträger (6) und/oder ein Gehäuse eines Getriebes (41) des Antriebsmoduls
(4) Wandabschnitte (93, 94) aufweist bzw. aufweisen, die jeweils
• an einer Längsseite des Systemträgers (6) bzw. des Gehäuses ausgebildet sind,
• eine durchgehende Fläche aufweisen, die derart ausgebildet ist, dass der Systemträger
(6) und/oder das Gehäuse mit der jeweiligen Fläche der Wandabschnitte (93, 94) an
einem Verkleidungsprofil (89) abdichtend zur Anlage kommt.
25. Türantrieb (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche, gekennzeichnet durch eine im Türantrieb implementierte Logik zum Freischalten von Funktionen im Türantrieb
(1).
26. Montageverfahren für einen Türantrieb (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche und
nach Anspruch 8, aufweisend wenigstens die folgenden Montageschritte:
• Anbringen der Montageplatte (2) am Aufnahmekörper,
• Aufsetzen des Türantriebs (1) auf die Montageplatte (2) und
• Verschrauben der Module (3, 4, 5) mit der Montageplatte (2) mittels Schraubenelementen
(44),
• wobei der Schritt des Aufsetzens des Türantriebs (1) auf die Montageplatte (2) ein
Aufstecken des Anschlussmoduls (3), des Antriebsmoduls (4) und des Hauptmoduls (5)
auf die Fangstifte (23) der Montageplatte (2) als erstes Aufsteckteil beinhaltet derart,
dass die Module (3, 4, 5) durch die Fangstifte (23) auf der Montageplatte (2) gehalten
werden,
dadurch gekennzeichnet, dass
• das Montageverfahren vor dem Schritt des Aufsetzens des Türantriebs (1) auf die
Montageplatte (2) in der nachfolgend angegebenen oder umgekehrten Reihenfolge die
zusätzlichen Schritte aufweist:
- Aufstecken des Anschlussmoduls (3) auf das Antriebsmodul (4) als zweites Aufsteckteil
und
- Aufstecken des Systemträgers (6) auf das Antriebsmodul (4).
27. Montageverfahren nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet, dass der Türantrieb ferner nach Anspruch 11 ausgebildet ist und das Montageverfahren bei
aneinander montierten Modulen (3, 4, 5) ferner die Schritte aufweist:
• Verlegen der Spannungsversorgungsleitung (55) vom Anschlussmodul (3) zur Versorgungseinheit
(8) mittels Fixierens an den Befestigungs- oder Klemmmitteln (52, 53, 54) und
• Anschließen der Spannungsversorgungsleitung (55) an die Versorgungseinheit (8).
28. Montageverfahren nach Anspruch 26 oder 27,
dadurch gekennzeichnet, dass das Montageverfahren vor dem Schritt des Aufsetzens des Türantriebs (1) auf die Montageplatte
(2) ferner den Schritt aufweist:
• Einsetzen der Versorgungseinheit (8) in einen Aufnahmeraum (35) des Systemträgers
(6).
29. Montageverfahren nach einem der Ansprüche 27 bis 28,
dadurch gekennzeichnet, dass der Türantrieb (1) ferner nach einem der Ansprüche 14 bis 17 ausgebildet ist und
das Montageverfahren vor dem Schritt des Aufsteckens des Anschlussmoduls (3) auf das
Antriebsmodul (4) ferner die Schritte aufweist:
• Einsetzen der Halterung (71) in zumindest eine Ausnehmung (6b) des Systemträgers
(6) und
• Befestigen der Halterung (71) mittels der Befestigungsmittel (6a, 76).
30. Montageverfahren nach Anspruch 29,
dadurch gekennzeichnet, dass
• der Türantrieb (1) nach Anspruch 14 ausgebildet ist und
• der Schritt des Einsetzens der Halterung (71) in die zumindest eine Ausnehmung (6a)
des Systemträgers (6) ein Ineingriffbringen des ersten Getriebeteils mit dem zumindest
einen zweiten Getriebeteil zur Folge hat.
31. Montageverfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 30,
dadurch gekennzeichnet, dass das Montageverfahren ferner die Schritte umfasst:
• Einsetzen der Steuerungseinheit (9) in vorgesehene Befestigungsmittel (17,18) des
Systemträgers (6) und
• Anschließen der Steuerungseinheit (9) an die Versorgungseinheit (8).
32. Montageverfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass das Montageverfahren nachfolgend dem Schritt des Einsetzens der Steuerungseinheit
(9) ferner einen Schritt des Anschließens der Steuerungseinheit (9) an eine am Anschlussmodul
(3) angeordnete Anschlussplatine umfasst.
33. Montageverfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 32,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Schritte
• des Aufsteckens eines jeweiligen Moduls (3, 4, 5) auf das erste bzw. zweite Aufsteckteil
(2, 4),
• des Einsetzens der Versorgungseinheit (8) in den Aufnahmeraum (35) des Systemträgers
(6),
• des Einsetzens der Halterung (71) in zumindest eine Ausnehmung (6a) des Systemträgers
(6) oder
• des Einsetzens der Steuerungseinheit (9) in vorgesehene Befestigungsmittel (17,
18) des Systemträgers (6)
ein Verrasten des jeweiligen Aufsteckteils (3, 4, 5) bzw. Einsetzteils (8, 9, 71)
mit dem jeweils zugehörigen Teil (2, 4, 6) zur Folge hat.
1. A door drive (1) for being disposed at a reception body such as a door leaf, a door
frame, a door transom, a wall or the like, having at least one mounting plate (2),
• on which the door drive assembly (1) is disposed, and
• which is configured to be attachable to the reception body, wherein
• the assembly
- is modularly designed, and
- has at least one connector module (3), a drive module (4) and a main module (5),
which are latched to the mounting plate (2) by means of associated latching means
(7), and
• the main module (5) comprises a system carrier (6), in which at least one supply
unit (8) and at least one control unit (9) are accommodated by means of associated
fastening means (10),
characterized in that
• associated fastening means (11, 12) are provided between the connector module (3),
the drive module (4) and/or the main module (5), in order to allow for clamping to
and/or latching of the respective modules (3, 4, 5) among each other.
2. The door drive (1) according to claim 1, characterized in that respective associated screw connections are provided at least between the modules
(4, 5) and the mounting plate (2), which connections have screw elements (44), which
are captively disposed at the respective module (3, 5) by means of a respective screw
reception (13).
3. The door drive (1) according to any of the aforementioned claims,
characterized in that
• the supply unit (8) is configured as a power supply unit (8), and
• an angular and/or basket-shaped reception element (14) is provided, in which the
power supply unit (8) is placed and, from the direction of the mounting plate (2),
is disposed at the system carrier (6) by means of associated latching means (10),
which comprise at least one latching nose (15) and/or latching recess (16) at the
reception element (14) and correspondingly at least one latching recess (16), respectively
latching nose (15) at the system carrier (6).
4. The door drive (1) according to any of the aforementioned claims,
characterized in that the control unit (9), in the direction of the mounting plate (2), is latched on the
system carrier (6) by means of associated latching means (17), wherein the latching
means (17)
• have arresting projections (18) and/or recesses (19) at the system carrier (6),
and
• have thereto complementary recesses (19), respectively arresting projections (18)
in a carrier circuit board (20) of the control unit (6).
5. The door drive according to claim 4, characterized in that the latching projections (18) of the latching means (17) comprise joining slants
(21), which, when placing the carrier circuit board (20), slide along the border of
the carrier circuit board (20), respectively of the system carrier (6) and, in the
fitting direction of the carrier circuit board (20), extend further in the direction
of the carrier circuit board (20), in order to resiliently push the arresting projections
(18), laterally with regard to the joining direction, away from the border.
6. The door drive (1) according to any of the claims 4 or 5, characterized in that the arresting projections (18) are undercut by means of adjacent holding recesses
(22), in which the carrier circuit board (20), respectively the system carrier (6)
is latchable by means of the border thereof.
7. The door drive (1) according to any of the claims 4 to 6, characterized in that the system carrier (6) has carrier projections (37) at the upper side, on which the
carrier circuit board (20) comes to abut, when the arresting projections (18) are
latched in the holding recesses (22).
8. The door drive (1) according to any of the claims 4 to 7, characterized in that the latching means (17) for latching the modules (3, 5) on the mounting plate (2)
comprise pilot pins (23), which are disposed on the mounting plate (2) and vertically
protrude from the latter.
9. The door drive (1) according to claim 8, characterized in that the modules (3, 5) have pilot pin receptions (24), which are complementary to the
pilot pins (23) and into which the pilot pins (23) extend when the modules (3, 5)
are in place.
10. The door drive (1) according to claim 9,
characterized in that
• the pilot pins (23) have latching recesses (30) and/or latching projections, and
• the pilot pin receptions (24) have correspondingly configured latching projections,
respectively latching recesses (30),
• such that the latching projections are latched in the corresponding latching recesses
(30).
11. The door drive (1) according to any of the aforementioned claims, characterized in that the drive module (4) and/or the system carrier (6) comprise, respectively comprises
fastening and/or clamping means (53, 54, 56), which are configured to accommodate,
respectively to retain in an arrested of in a clamping manner predetermined sections
of a voltage supply line (55) run from the connector module (3) to the supply unit
(8).
12. The door drive (1) according to any of the aforementioned claims,
characterized in that
• the door drive (1) furthermore has a spring force accumulator (31) adapted to close
a connected door, and
• the system carrier (6) comprises fastening means (6a, 6b), which are adapted to
stationarily accommodate a device (70) for adjusting a pre-tension of a closer spring
of the spring force accumulator (31).
13. The door drive (1) according to claim 12,
characterized in that, at an end facing away from the gear (41), the spring force accumulator (31) comprises
a first transmission device, having
• a shaft, which, at least at a section facing the closer spring, comprises a threaded
section,
• a first gear member, which is torque-proof disposed at or conformed to an end of
the shaft, which is accessible from the outside with regard to the spring force accumulator
(31), and
• a spring abutment,
- against which an end of the closer spring facing away from the gear (41) is supported,
and
- which, by means of a threaded section which is configured complementary to the threaded
section of the shaft, is screwed onto the threaded section of the shaft from the direction
of an end of the shaft facing away from the gear (41).
14. The door drive according to claim 13,
characterized in that the closer spring pre-tensioning adjusting device (70)
• comprises a mounting bracket (71), which has fastening means (76), which are configured
to be stationarily mounted to the fastening means (6b) of the system carrier (6),
• and is in operative engagement with a first gear member.
15. The door drive (1) according to claim 14,
characterized in that
• the fastening means (76) are formed by means of slide-in projections, and
• the fastening means (6b) are configured by means of correspondingly configured grooves.
16. The door drive (1) according to claim 14 or 15,
characterized in that a plate-shaped member (75) is configured at or mounted to the mounting bracket (71),
which member
• extends transversely to a longitudinal extension of the spring force accumulator
(31), and
• has the fastening means (76) at sides, which are adjacent to the system carrier
(6).
17. The door drive (1) according to any of the claims 14 to 16,
characterized in that
• the mounting bracket (71) has preferably one or two wall section(s) or branch(es),
which is/are configured parallel to each other, and
• a shaft of the adjusting device (70) is freely rotatably supported and accommodated
in the at least one wall section or branch, which shaft
- at its one end, facing an inner compartment of the mounting bracket (71), has a
torque-proof disposed second gear member of the adjusting device (70), which is in
rotational engagement with the first gear member, and
- at its other end, facing away from the inner compartment of the mounting bracket
(71), has torque-proof disposed adjusting means (77).
18. The door drive (1) according to any of the aforementioned claims,
characterized in that the fastening means (11)
• comprise at least one slip-on projection (25) at the connector module (3) or at
the drive module (4), and
• comprise at least one slip-on recess (26) at the drive module (4), respectively
at the connector module (3), into which recess the slip-on projection (25) can be
inserted from a joining direction (27).
19. The door drive (1) according to any of the aforementioned claims,
characterized in that the fastening means (12), between the drive module (4) and the main module (5)
• comprise at least one latching projection (28) at the drive module (4), and
• correspondingly at least one latching tongue (29) at the main module (5), which
connects the drive module (4) to the main module (5) by latching on the latching projection
(28).
20. The door drive (1) according to any of the aforementioned claims, furthermore characterized by a cooling system, adapted, when activated, to cool heat-generating components (8,
9, 20, 32, 41, 55) of the door operator (1).
21. The door drive (1) according claim 20, characterized by at least one active fan (42).
22. The door drive (1) according to claim 21,
characterized in that
• the at least one active fan (1) produces an air flow when activated, and
• the door drive (1) is configured to guide the generated air flow past the heat-generating
components (8, 9, 20, 32, 41, 55).
23. The door drive (1) according to claim 21 or 22, characterized in that the active fan (42) is disposed at an end of the door operator (1), respectively
of the system carrier (6), facing away from the connector module (3), and sucks-in
air from the direction of the connector module (3), respectively urges the air towards
it.
24. The door drive (1) according to any of the aforementioned claims,
characterized in that the system carrier (6) and/or a housing of a gear (41) of the drive module (4) have,
respectively has wall sections (93, 94), which respectively
• are configured at a long side of the system carrier (6), respectively of the housing,
• have a continuous surface, which is configured such that the system carrier (6)
and/or the housing, with the respective surface of the wall sections (93, 94) comes
to be bear against an enclosure profile (89) in a sealing manner.
25. The door drive (1) according to any of the aforementioned claims, characterized by a logic circuitry implemented in the door operator for enabling functions in the
door operator (1).
26. A mounting method for a door drive (1) according to any of the aforementioned claims
and according to claim 8, including at least the following mounting steps:
• affixing the mounting plate (2) to the reception body,
• placing the door drive (1) onto the mounting plate (2), and
• screwing the modules (3, 4, 5) to the mounting plate (2) by means of screw elements
(44),
• wherein the step of placing the door drive (1) onto the mounting plate (2) includes
fitting the connector module (3), the drive module (4) and the main module (5) onto
the pilot pins (23) of the mounting plate (2) as the first fit-on component such that
the modules (3, 4, 5) are retained on the mounting plate (2) by means of the pilot
pins (23),
characterized in that
• the mounting method, prior to the step of placing the door drive (1) onto the mounting
plate (2), includes the additional steps in the following or in a reversed order:
- fitting the connector module (3) onto the drive module (4) as a second fit-on component,
and
- fitting the system carrier (6) onto the drive module (4).
27. The mounting method according to claim 26,
characterized in that the door drive is furthermore configured according to claim 11, and
in that the mounting method, with modules (3, 4, 5) being mounted to each other, furthermore
includes the steps:
• running the voltage supply line (55) from the connector module (3) to the supply
unit (8) by means of fixing it to the fastening or clamping means (52, 53, 54), and
• connecting the voltage supply line (55) to the supply unit (8).
28. The mounting method according to claim 26 or 27,
characterized in that the mounting method, prior to the step of placing the door operator (1) onto the
mounting plate (2), furthermore includes the step:
• introducing the supply unit (8) into a reception compartment (35) of the system
carrier (6).
29. The mounting method according to any of the claims 27 to 28,
characterized in that the door drive (1) is configured furthermore according to any of the claims 14 to
17, and
in that the mounting method, prior to the step of fitting the connector module (3) onto the
drive module (4), furthermore includes the steps:
• inserting the mounting bracket (71) into at least one recess (6b) of the system
carrier (6), and
• fastening the mounting bracket (71) by means of the fastening means (6a, 76).
30. The mounting method according to claim 29,
characterized in that
• the door drive (1) is configured according to claim 14, and
• the step of inserting the mounting bracket (71) into the at least one recess (6a)
of the system carrier (6) results in bringing the first gear member and the at least
one second gear member into engagement.
31. The mounting method according to any of the claims 26 to 30,
characterized in that the mounting method furthermore comprises the following steps:
• inserting the control unit (9) into provided fastening means (17, 18) of the system
carrier (6), and
• connecting the control unit (9) to the supply unit (8).
32. The mounting method according to claim 31, characterized in that the mounting method, subsequently to the step of inserting the control unit (9),
furthermore comprises a step of connecting the control unit (9) to a connecting circuit
board disposed at the connector module (3).
33. The mounting method according to any of the claims 26 to 32,
characterized in that at least one of the steps of
• fitting a respective module (3, 4, 5) onto the first or second fit-on component
(2, 4),
• inserting the supply unit (8) into the reception compartment (35) of the system
carrier (6),
• inserting the mounting bracket (71) into at least one recess (6a) of the system
carrier (6), or
• inserting of the control unit (9) into the provided fastening means (17, 18) of
the system carrier (6) results in latching the respective fit-on component (3, 4,
5), respectively the insert component (8, 9, 71) with the respective associated part
(2, 4, 6).
1. Entraînement de porte (1) pour l'agencement sur un corps de réception, comme par exemple
un vantail de porte, un cadre de porte, un linteau de porte, une paroi ou similaire,
avec au moins une plaque de montage (2),
• sur laquelle l'assemblage de l'entraînement de porte (1) est agencé, et
• laquelle est aménagé pour être attachable sur le corps de réception, dans lequel
• l'assemblage
- est exécuté en modules, et
- présente au moins un module de raccord (3), un module d'entraînement (4) et un module
principal (5), qui peuvent s'encliqueter avec la plaque de montage (2) par l'intermédiaire
de moyens d'encliquetage (7) associés,
• le module principale (5) comporte un porteur de système (6), dans lequel sont accommodées
au moins une unité d'approvisionnement (8) et au moins une unité de contrôle (9) par
l'intermédiaire de moyens de fixation (10) associés, caractérisé en ce que
• des moyens de fixation (11, 12) associés sont prévus entre le module de raccordement
(3), le module d'entraînement (4) et/ou le module principal (5), pour permettre aux
modules (3, 4, 5) respectifs de se bloquer et/ou s'encastrer mutuellement.
2. Entraînement de porte (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins entre des modules (4, 5) et la plaque de montage (2) des connexions à vis
respectives associées sont prévues, lesquelles présentent des éléments à vis, qui
sont agencés au moyen d'une réception de vis (13) respective sur le module (3, 5)
respectif de façon captive.
3. Entraînement de porte (1) selon l'une des revendications mentionnées ci-avant,
caractérisé en ce que
• l'unité approvisionnement (8) est aménagée comme bloc d'alimentation (8), et
• un élément de réception (14) angulaire et/ou en forme de panier est prévu, dans
lequel le bloc d'alimentation (8) est introduit et est agencé via des moyens d'encastrement
(10) associés comportant au moins un ergot d'encastrement (15) et/ou un évidement
d'encastrement (16) sur l'élément de réception (14) et de façon correspondante au
moins un évidement d'encastrement (16) respectivement un ergot d'encastrement (15)
sur le porteur de système (6), depuis la direction de la plaque de montage (2) sur
le porteur de système (6).
4. Entraînement de porte (1) selon l'une des revendications mentionnées ci-avant,
caractérisé en ce que dans la direction de la plaque de montage (2) l'unité de contrôle (9) est encastré
sur le porteur de système (6) par l'intermédiaire de moyens d'encastrement (17) associés,
les moyens d'encastrement (17) présentant
• des projections de blocage (18) et/ou des évidements (19) sur le porteur de système
(6), et
• des évidements (19), respectivement des projections de blocage (18) complémentaires
à ceux avant dans une platine porteuse (20) de l'unité de contrôle (6).
5. Entraînement de porte (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que les projections de blocage (18) des moyens d'encastrement (17) comportent des rampes
de d'insertion (21), lesquelles, lors de la pose de la platine porteuse (20), glissent
le long du bord de la platine porteuse (20), respectivement du porteur de système
(6) et s'étendent en la direction de pose de la platine porteuse (20) toujours en
direction de la platine porteuse (20), pour pousser les projections de blocage (18)
de façon élastique comme un ressort latéralement par rapport à la direction d'insertion
en arrière et en les éloignant du bord.
6. Entraînement de porte (1) selon l'une des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que les projections de blocage (18) sont pourvues de contre-dépouilles par l'intermédiaire
d'évidements de retenue (22) prévus de façon avoisinante sur les projections, dans
lesquelles la platine porteuse (20), respectivement le porteur de système (6) est
encastrable par l'intermédiaire de leur bord respectif.
7. Entraînement de porte (1) selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que le porteur de système (6) présente des projections porteuses (37) sur le dessus,
sur lesquelles la platine porteuse (20) est amenée en appui, lorsque les projections
de blocage (18) sont encastrées dans les évidements de retenues (22).
8. Entraînement de porte (1) selon l'une des revendications 4 à 7, caractérisé en ce que les moyens d'encastrement (17) pour l'encastrement des modules (3, 5) sur la plaque
de montage (2) comportent des goupilles d'arrêt (23), lesquelles sont agencées sur
la plaque de montage (2) et font verticalement saillie de celle-ci.
9. Entraînement de porte (1) selon la revendication 8, caractérisé en ce que les modules (3, 5) présentent des réceptions de goupilles d'arrêt (24) complémentaires
aux goupilles d'arrêt (23), dans lesquelles réceptions les goupilles d'arrêt (23)
s'étendent dans la conditions posée des modules (3, 5).
10. Entraînement de porte (1) selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
• les goupilles d'arrêt (23) présentent des évidements d'encastrement (30) et/ou des
projections d'encastrement, et
• les réceptions de goupilles d'arrêt (23) présentent des projections d'encastrement
respectivement des évidements d'encastrement (30) aménagés de façon correspondante,
• de façon à ce que les projections d'encastrement s'encastrent avec des évidements
d'encastrement (30) correspondants.
11. Entraînement de porte (1) selon l'une des revendications mentionnées ci-avant, caractérisé en ce que le module d'entraînement (4) et/ou le porteur de système (6) comporte/nt des moyens
de fixation et/ou de serrage (53, 54, 56), aménagés pour accommoder respectivement
pour retenir de façon fixée ou serrante des portions prédéterminées d'une ligne d'approvisionnement
de tension (55) qui est posée depuis le module de connexion (4) vers l'unité d'approvisionnement
(8).
12. Entraînement de porte (1) selon l'une des revendications mentionnées ci-avant,
caractérisé en ce que
• l'entraînement de porte (1) présente en outre un accumulateur de force de ressort
(31), qui est adapté à fermer une porte connectée, et
• le porteur de système (6) comporte des moyens de fixation (6a, 6b), qui sont adaptés
à accommoder de façon stationnaire un dispositif (70) pour ajuster une pré-tension
d'un ressort de fermeture de l'accumulateur de force de ressort (31).
13. Entraînement de porte (1) selon la revendication 12,
caractérisé en ce que l'accumulateur de force de ressort (31), sur une extrémité détournée de la transmission
(41), comporte un premier dispositif de transfert, présentant
• un arbre, lequel comporte, au moins sur une portion orientée vers le ressort de
fermeture, un tronçon fileté,
• une première partie de transmission, laquelle est agencée de façon à résister à
la rotation ou conformée sur une extrémité de l'arbre qui est accessible depuis l'extérieur
en relation de l'accumulateur de force de ressort (31), et
• une butée de ressort,
- sur laquelle s'appuie une extrémité du ressort de fermeture détournée de la transmission
(41), et
- laquelle est vissée au moyen d'un tronçon fileté, aménagé de façon complémentaire
au tronçon fileté de l'arbre, depuis une extrémité de l'arbre détournée de la transmission
(41) sur le tronçon fileté de l'arbre.
14. Entraînement de porte (1) selon la revendication 13,
caractérisé en ce que le dispositif d'ajustage de la pré-tension du ressort de fermeture (70)
• comporte un support (71), lequel présente des moyens de fixation (76) lesquels sont
aménagés à être montés de façon stationnaire sur les moyens de fixation (6b) du porteur
de système (6),
• et est en engagement opérationnel avec la première partie de transmission.
15. Entraînement de porte (1) selon la revendication 14,
caractérisé en ce que
• les moyens de fixation (76) sont formés au moyen de projections d'insertion, et
• les moyens de fixation (6b) sont formés au moyen de rainures aménagées de façon
correspondante.
16. Entraînement de porte (1) selon la revendication 14 ou 15,
caractérisé en ce qu'une part en forme de plaque (75) est aménagée ou montée sur le support (71), laquelle
• s'étend transversalement par rapport à l'extension longitudinale de l'accumulateur
de force de ressort (31),
• présente les moyens de fixation (76) sur des côtés avoisinants au porteur de système
(6).
17. Entraînement de porte (1) selon l'une des revendications 14 à 16,
caractérisé en ce que
• le support (71) présente une ou deux section/s de paroi ou branche/s, laquelle/lesquelles
est/sont aménagée/s de façon parallèle l'une par rapport à l'autre, et
• dans ladite au moins une section de paroi ou branche, un arbre du dispositif d'ajustage
(70) est accommodé de façon à être supporté pour tourner librement, lequel
- sur son extrémité orientée vers un espace intérieur du support (71), présente une
deuxième partie de transmission du dispositif d'ajustage (70) agencée de façon à résister
à la torsion, laquelle est en engagement rotatif avec la première partie de transmission,
et
- sur son autre extrémité détournée de l'espace intérieur du support, présente un
moyen d'ajustage (77) agencé de façon à résister à la torsion.
18. Entraînement de porte (1) selon l'une des revendications mentionnées ci-avant,
caractérisé en ce que les moyens de fixation (11) comportent
• au moins une projection d'enfilage (25) sur le module de raccordement (3) ou le
module d'entraînement (4), et
• au moins un évidement d'enfilage (26) sur le module d'entraînement (4), respectivement
le module de raccordement (3), dans lequel évidement la projection d'enfilage (25)
peut être glissée depuis une direction d'insertion (27).
19. Entraînement de porte (1) selon l'une des revendications mentionnées ci-avant,
caractérisé en ce que les moyens de fixation (12) entre le module d'entraînement (4) et le module principal
(5) comportent
• au moins une projection d'encastrement (28) sur le module d'entraînement (4), et
• de façon correspondante, au moins une lèvre d'encastrement (29) sur le module principal
(5), laquelle relie le module d'entraînement (4) au module principal (5) par encastrement
avec la projection d'encastrement (28).
20. Entraînement de porte (1) selon l'une des revendications mentionnées ci-avant, par
ailleurs caractérisé lors de l'activation, par un refroidissement adapté à refroidir des composants générant
de la chaleur (8, 9, 20, 32, 41, 55) de l'entraînement de porte (1).
21. Entraînement de porte (1) selon la revendication 20, caractérisé par au moins un ventilateur actif (42).
22. Entraînement de porte (1) selon la revendication 21,
caractérisé en ce que
• ledit au moins un ventilateur actif (1) génère un flux d'air lors d'une activation,
et
• l'entraînement de porte (1) est aménagé à diriger le flux d'air généré à passer
par les composants générant de la chaleur (8, 9, 20, 32, 41, 55).
23. Entraînement de porte (1) selon la revendication 21 ou 22, caractérisé en ce que le ventilateur actif (42) est agencé sur une extrémité détournée de l'entraînement
de porte (1), respectivement du porteur de système (6) et aspire de l'air depuis le
module de raccordement (3), respectivement pousse de l'air vers celui-ci.
24. Entraînement de porte (1) selon l'une des revendications mentionnées ci-avant,
caractérisé en ce que le porteur de système (6) et/ou un boîtier d'une transmission (41) du module d'entraînement
(4) présente/nt des sections de paroi (93, 94), lesquelles sont respectivement
• aménagées sur un côté longitudinal du porteur de système (6), respectivement du
boîtier,
• présentent une surface continue, qui est aménagée de telle façon que le porteur
de système (6) et/ou le boîtier avec la surface respective des sections de paroi (93,
94) arrivent a s'appuyer de façon étanchéifiante sur un profilé de revêtement.
25. Entraînement de porte (1) selon l'une des revendications mentionnées ci-avant, caractérisé par un logiciel implémenté dans l'entraînement de porte pour libérer des fonctions dans
l'entraînement de porte (1).
26. Procédé de montage pour un entraînement de porte (1) selon l'une des revendications
mentionnées ci-avant et selon la revendication 8, présentant au moins les étapes de
montage suivantes:
• monter la plaque de montage (2) sur le corps de réception,
• poser l'entraînement de porte (1) sur la plaque de montage (2), et
• visser les modules (3, 4, 5) sur la plaque de montage (2) au moyen de boulons (44),
• dans lequel l'étape de pose de l'entraînement de porte (1) sur la plaque de montage
(2) inclut un emmanchement du module de raccordement (3), du module d'entraînement
(4) et du module principal (5) sur les goupilles d'arrêt (23) de la plaque de montage
(2) comme première pièce emmanchée de telle façon que les modules (3, 4, 5) sont retenus
par les goupilles d'arrêt (23) sur la plaque de montage (2),
caractérisé en ce que
• le procédé de montage, avant l'étape de pose de l'entraînement de porte (1) sur
la plaque de montage (2) dans l'ordre indiqué ci-après et dans l'ordre inverse, présente
les étapes additionnels suivantes :
- emmancher le module de raccordement (3) sur le module d'entraînement (4) comme deuxième
pièce emmanchée, et
- emmancher le porteur de système (6) sur le module d'entraînement (4).
27. Procédé de montage selon la revendication 26,
caractérisé en ce que l'entraînement de porte est aménagé en outre selon la revendication 11 et le procédé
de montage, avec les modules (3, 4, 5) montés les uns aux autres, présente en outre
les étapes :
• poser la ligne d'approvisionnement de tension (55) depuis le module de raccordement
(3) vers l'unité d'approvisionnement (8) en la fixant sur les moyens de fixation ou
de serrage (52, 53, 54), et
• connecter la ligne d'approvisionnement de tension (55) à l'unité d'approvisionnement
(8).
28. Procédé de montage selon la revendication 26 ou 27,
caractérisé en ce que, avant l'étape de pose de l'entraînement de porte (1) sur la plaque de montage (2),
le procédé de montage présente en outre l'étape :
• insérer l'unité d'approvisionnement (8) dans un espace de réception (35) du porteur
de système (6).
29. Procédé de montage selon l'une des revendications 27 à 28,
caractérisé en ce que l'entraînement de porte (1) est par ailleurs aménagé selon l'une des revendications
14 à 17 et
en ce que le procédé de montage, avant l'étape d'emmanchement du module de raccordement (3)
sur le module d'entraînement (4), présente en outre les étapes :
• insérer le support (71) dans au moins un évidement (6b) du porteur de système (6),
et
• affixer le support (71) au moyen des moyens de fixation (6a, 76).
30. Procédé de montage selon la revendication 29,
caractérisé en ce que
• l'entraînement de porte (1) est aménage selon la revendication 14, et
• l'étape d'insertion du support (71) dans ledit au moins un évidement (6a) du porteur
de système (6) résulte en un engagement de la première partie de transmission avec
ladite au moins une deuxième partie de transmission.
31. Procédé de montage selon l'une des revendications 26 à 30,
caractérisé en ce que le procédé de montage présente en outre les étapes :
• insérer l'unité de contrôle (9) dans des moyens de fixation (17, 18) du porteur
de système (6) prévus, et
• raccorder l'unité de contrôle (9) à l'unité d'approvisionnement (8).
32. Procédé de montage selon la revendication 31, caractérisé en ce que le procédé de montage, suivant l'étape d'insertion de l'unité de contrôle (9) présente
en outre une étape de raccordement de l'unité de contrôle (9) à une platine de raccordement
agencée sur le module de raccordement (3).
33. Procédé de montage selon l'une des revendications 26 à 32,
caractérisé en ce que le procédé de montage présente en outre au moins une des étapes :
• d'emmanchement d'un des modules respectifs (3, 4, 5) sur la première, respectivement
la deuxième pièce emmanchée (2, 4),
• d'insertion de l'unité d'approvisionnement (8) dans un espace de réception (35)
du porteur de système (6),
• d'insertion du support (71) dans au moins un évidement (6b) du porteur de système
(6), ou
• d'insertion de l'unité de contrôle (9) dans des moyens de fixation (17, 18) du porteur
de système (6) prévus résulte en un encastrement de la pièce emmanchée respective
(3, 4, 5), respectivement de la pièce d'insertion (8, 9, 71) avec la pièce associée
respective (2, 4, 6).