| (19) |
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(11) |
EP 2 268 456 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.11.2016 Patentblatt 2016/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.03.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/053531 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/127505 (22.10.2009 Gazette 2009/43) |
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ADAPTERTEIL FÜR EINE WERKZEUGMASCHINE
ADAPTER PART FOR A MACHINE TOOL
ÉLÉMENT ADAPTATEUR POUR MACHINE-OUTIL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
18.04.2008 DE 102008001266
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.01.2011 Patentblatt 2011/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LAMPRECHT, Justus
72144 Dusslingen (DE)
- ANDRASIC, Sinisa
71101 Schoenaich (DE)
- SCHULLER, Marcus
72135 Dettenhausen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 281 486 EP-A- 1 714 748 DE-A1- 3 147 418 US-A- 5 898 379
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EP-A- 1 378 324 WO-A-2007/058596 GB-A- 2 437 822 US-A1- 2004 148 789
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Adapterteil für eine Werkzeugmaschine, insbesondere
eine Handwerkzeugmaschine.
Stand der Technik
[0002] Handwerkzeugmaschinen wie Bohrer, Sägen, Winkelschleifer oder dergleichen weisen
als Antrieb einen Elektromotor auf, dessen Rotorwelle über eine Getriebeeinheit drehbar
mit einer Werkzeugwelle als Träger eines Werkzeuges verbunden ist. Im Betrieb der
Handwerkzeugmaschine können erhebliche mechanische Belastungen auftreten, die zum
einen von den Schwingungen des Antriebsmotors, der Getriebeeinheit und der Werkzeugwelle
sowie des Werkzeuges stammen und zum anderen von der Bearbeitung des Werkstückes herrühren,
beispielsweise durch Stöße oder Schläge. Die Schwingungen und Vibrationen können auch
zu einer erheblichen Geräuschbelastung führen.
[0003] Die
WO 2007/058596 A1 offenbart einen Akku-Bohrer bzw. - schrauber, der ein einteilig ausgeführtes Motor-
und Griffgehäuse aufweist, wobei am Fuß des Griffgehäuses eine lösbare Akku-Einheit
angeordnet ist. Die Akku-Einheit ist formschlüssig mit dem Gehäusefuß verbunden, indem
ein Führungsabsatz am Gehäuse der Akku-Einheit in eine Nut am Fuß des Griffgehäuses
eingeschoben werden kann.
[0004] Optional kann zwischen den Griffgehäusefuß und das Akkupack eine Adaptereinheit eingeschoben
werden, die eine Anzeigeeinheit oder ein Empfangsmodul zur Kommunikation mit einer
stationären Steuerungseinrichtung aufweisen kann.
Offenbarung der Erfindung
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Maßnahmen eine Werkzeugmaschine,
insbesondere eine Handwerkzeugmaschine, mit zusätzlicher Funktionalität auszustatten.
Es soll insbesondere nach Wahl des Anwenders ein Schwingungsdämpfungselement in einfacher
Weise ein- und auszubauen sein.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Die
Unteransprüche geben zweckmäßige Weiterbildungen an.
[0007] Das erfindungsgemäße Adapterteil eignet sich zur Anwendung für eine Werkzeugmaschine,
insbesondere eine Handwerkzeugmaschine wie zum Beispiel einen Winkelschleifer, wobei
das Gehäuse der Werkzeugmaschine mindestens zweigeteilt ist und die beiden separaten
Gehäuseteile über eine Verbindungseinrichtung gekoppelt sind. Das Adapterteil ist
nach Wahl des Anwenders zwischen die beiden Gehäuseteile einzufügen und weist hierfür
mindestens ein Adapter-Verbindungselement auf, das an ein Gehäuse-Verbindungselement
an einem der beiden Gehäuseteile angepasst ist. Dadurch ist es möglich, ohne zusätzliche
Maßnahmen wie die Verwendung von Hilfswerkzeugen das Adapterteil zwischen die Gehäuseteile
einzufügen und über das Adapter-Verbindungselement mit dem betreffenden Gehäuseteile
zu verbinden. Da das Adapter-Verbindungselement zweckmäßigerweise gleich aufgebaut
ist wie das Gehäuse-Verbindungselement, erfolgt auch die Verbindung zwischen dem Gehäuseteil
und dem Adapterteil in entsprechender Weise wie die direkte Verbindung zwischen den
Gehäuseteilen für den Fall, dass kein Adapterteil eingesetzt wird.
[0008] Diese Ausführung ermöglicht einen schnellen Ein- und Ausbau des Adapterteils, wobei
verschiedene Funktionalitäten im Adapterteil realisiert sein können. In das Adapterteil
ist ein Funktionselement integriert, über das die gewünschte Funktionalität erzeugt
wird. Das Funktionselement ist als Schwingungsdämpfungselement ausgebildet und dient
zur Schwingungsreduzierung in der Werkzeugmaschine. Zusätzlich kommen aber auch Funktionselemente
mit anderen Funktionalitäten in Betracht, beispielsweise eine Beleuchtungseinheit,
um den Arbeitsbereich auszuleuchten, eine Messeinrichtung, eine Steuereinheit oder
auch eine Anzeigeeinheit zur Anzeige diverser Zustands- oder Betriebsgrößen der Werkzeugmaschine
wie beispielsweise die Temperatur. Gegebenenfalls können als Funktionselemente auch
Kühlmodule oder Gebläseeinheiten vorgesehen sein. Gemäß einer besonders einfachen
Ausführung dient das Adapterteil lediglich zur Verlängerung ohne darüber hinausgehende
Funktion; in diesem Fall bildet das Funktionselement ein Verlängerungsteil.
[0009] Das Funktionselement ist als ein eigenständiges Bauteil ausgebildet, welches separat
von dem Adapter-Verbindungselement ausgeführt ist, so dass auch innerhalb des Adapterteils
ein einfacher Austausch des Funktionselementes möglich ist.
[0010] Am Adapterteil sind zwei beabstandete, parallel angeordnete Adapterringe angeordnet,
zwischen denen sich das Funktionselement befindet, wobei das Funktionselement zweckmäßigerweise
die beiden Adapterringe miteinander verbindet, so dass die beiden Adapterringe und
das Funktionselement eine bauliche Einheit bilden. Über diese Ausführung lässt sich
in Achsrichtung eine optimale Dämpfung erzielen.
[0011] Es kann zweckmäßig sein, dass ein Abschnitt des Funktionselementes sich axial über
die Aufnahmenut hinaus erstreckt und zumindest teilweise die äußere Mantelfläche des
Adapterringes überdeckt. Dadurch wird im zusammengebauten Zustand eine Überdeckung
im Gehäuse in dem das Adapterteil aufnehmenden Bereich erreicht.
[0012] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist der Adapterring elastisch verformbar
ausgebildet. Diese Ausführung eignet sich insbesondere für ein Funktionselement, das
als Schwingungsdämpfungselement ausgeführt ist, da über die Eigenelastizität des Adapterringes
eine Verformung aufgrund der auftretenden Schwingungen oder Stöße erreicht wird und
diese Verformungen im Schwingungsdämpfungselement reduziert werden.
[0013] Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausführung ist der Adapterring in der Weise ausgeführt,
dass das Adapter-Verbindungselement im Bereich einer Stirnseite des Adapterteils an
der radialen Außenseite des Adapterringes angeordnet ist. In Kombination mit einer
Ausführung der Verbindungselemente als Rastelemente wird eine Verrastung des Adapterringes
an dieser Stirnseite mit dem zugeordneten Gehäuseteil erreicht. Der Vorteil dieser
Ausführung liegt darin, dass eine axiale Überlappung zwischen der Stirnseite des Adapterringes
und dem benachbarten Gehäuseteil erfolgt, und zwar in gleicher Weise wie die Überlappung
zwischen den unmittelbar zusammengefügten Gehäuseteilen für den Fall, dass kein Adapterteil
eingesetzt wird. Auch mit Adapterteil wird eine feste Verbindung zwischen den Gehäuseteilen
erzielt, wobei die Qualität der Verbindung zumindest im Wesentlichen gleich ist wie
bei unmittelbar miteinander verrasteten Gehäuseteilen.
[0014] Ein weiterer Vorteil liegt in der Möglichkeit, mehrere Adapterteile zu kombinieren
und zu einem Gesamt-Adapterteil zusammenzusetzen. In diesem Fall werden zwei oder
mehrere, untereinander identisch aufgebaute Adapterteile axial hintereinander liegend
zusammengesetzt und zwischen die beiden Gehäuseteile der Werkzeugmaschine eingefügt.
Die einzelnen Adapterteile können hierbei entweder gleichartige oder auch unterschiedliche
Funktionselemente aufweisen.
[0015] Es kann zweckmäßig sein, an beiden Stirnseiten des Adapterteils Adapter-Verbindungselemente
vorzusehen, die mit den jeweils zugeordneten Gehäuse-Verbindungsteilen korrespondieren.
Möglich ist es aber auch, nur an einer Stirnseite des Adapterteils ein Adapter-Verbindungselement
anzuordnen und an der gegenüberliegenden Stirnseite ein Adapter-Kompensationselement
vorzusehen, das nicht in einen Verbindungseingriff mit dem zugewandten Gehäuse-Verbindungselement
gebracht wird, sondern das betreffende Gehäuse-Verbindungselement topfförmig übergreift,
wodurch eine in Achsrichtung kompakte Ausführung erreicht wird. Die Verbindung an
dieser Stirnseite wird zweckmäßigerweise über eine separate Verbindungseinrichtung
durchgeführt, beispielsweise über eine Schraubverbindung.
[0016] Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind den weiteren Ansprüchen, der Figurenbeschreibung
und den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung des zweiteiligen Gehäuses einer Handwerkzeugmaschine,
mit einem Griffgehäuse und einem Motorgehäuse in zusammengesetzter Position,
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung aus dem Verbindungsbereich zwischen den Gehäuseteilen,
- Fig. 3
- das Gehäuse der Handwerkzeugmaschine mit auseinander gezogenen Gehäuseteilen, wobei
der Zwischenraum zwischen den Gehäuseteilen zur Aufnahme eines Adapterteils genutzt
werden kann,
- Fig. 4
- eine Schnittdarstellung mit einem eingesetzten Adapterteil zwischen den beiden Gehäuseteilen,
- Fig. 5
- eine weitere Schnittdarstellung mit zwei axial hintereinander eingesetzten Adapterteilen,
- Fig. 6
- eine Seitenansicht auf das Gehäuse gemäß Fig. 5.
[0017] In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0018] Wie Fig. 1 zu entnehmen, ist das Gehäuse 2 der Handwerkzeugmaschine 1, beispielsweise
ein Schleifgerät wie ein Winkelschleifer, zweigeteilt und besteht aus zwei lösbar
aneinander montierten Gehäuseteilen 2a und 2b, von denen das erste Gehäuseteil 2a
ein Griffgehäuse und das zweite Gehäuseteil 2b ein Motorgehäuse zur Aufnahme eines
elektrischen Antriebsmotors bildet. Die beiden Gehäuseteile 2a und 2b stoßen an einer
Trennkante aneinander, die mit dem Bezugszeichen 3 bezeichnet ist. Die Verbindung
zwischen den Gehäuseteilen 2a und 2b ist vorzugsweise manuell und ohne Hilfswerkzeug
zu bewerkstelligen, ebenso das Lösen der beiden Gehäuseteile 2a und 2b.
[0019] Im zusammengefügten Zustand greifen Gehäuse-Verbindungselemente, die als Gehäuse-Rastelemente
4 und 5 ausgeführt und jeweils an den Gehäuseteilen 2a und 2b im Bereich einander
zugewandten Stirnseite angeordnet sind, verrastend ineinander. Die Verbindung wird
durch Zusammenfügen in Radialrichtung hergestellt, so dass in Achsrichtung, die zugleich
die Löse- bzw. Montagerichtung darstellt, ein Formschluss zwischen den Gehäuse-Rastelementen
4 und 5 besteht. Zweckmäßigerweise ist das Griffgehäuse 2a in Achrichtung zweigeteilt,
was die Möglichkeit eröffnet, die beiden Hälften des Griffgehäuses jeweils in Radialrichtung
an das Gehäuse-Rastelement 5 am Motorgehäuse 2b anzunähern.
[0020] Das Gehäuse-Rastelement 5 am Gehäuseteil 2b ist als Außengewinde ausgeführt, das
Gehäuse-Rastelement 4 am Gehäuseteil 2a dementsprechend als Innengewinde. Möglich
ist aber auch eine Verrastung mit ausschließlich axialer Verrastbewegung ohne Drehung
um die Längsachse der Handwerkzeugmaschine.
[0021] In Fig. 3 sind die Gehäuseteile 2a und 2b der Handwerkzeugmaschine 1 axial voneinander
entfernt dargestellt, wodurch ein Zwischenraum 6 zwischen den Gehäuseteilen entsteht,
in den ein Adapterteil eingesetzt werden kann. Dieses Adapterteil ist in Fig. 4 mit
Bezugszeichen 7 bezeichnet und umfasst zwei axial beabstandete, parallele Adapterringe
8a und 8b sowie ein zwischen den Adapterringen 8a, 8b aufgenommenes Funktionselement
9. Das Adapterteil 7 kann bei Bedarf in den Zwischenraum 6 eingesetzt werden, wodurch
sich die Gesamtlänge der Handwerkzeugmaschine 1 erhöht. Je nach Wahl des Funktionselementes
9 übernimmt das Adapterteil 7 verschiedene Aufgaben. Gemäß einer bevorzugten Ausführung
ist das Funktionselement 9 als Schwingungsdämpfungselement ausgebildet, welches für
eine Reduzierung der Schwingungsbelastung im Gehäuse der Handwerkzeugmaschine sorgt.
In Betracht kommen aber auch sonstige Ausführungen, beispielsweise ein Funktionselement
als Träger einer Beleuchtungseinheit oder eine Ausführung mit Sensoren, eine Steuereinheit,
eine Anzeigeeinheit oder dergleichen.
[0022] Das Adapterteil 7 übernimmt im eingesetzten Zustand eine kraftübertragende Funktion
zwischen den beiden Gehäuseteilen 2a und 2b. Im Falle einer Ausführung des Funktionselements
9 als Schwingungsdämpfungselement kann es zweckmäßig sein, dass die sich zwischen
den Gehäuseteilen 2a und 2b erstreckenden Adapterringe 8a, 8b ein Mindestmaß an Eigenelastizität
aufweist, damit innerhalb enger Grenzen eine Relativbewegung zwischen den Gehäuseteilen
2a und 2b auftreten kann, die von dem Funktionselement 9 gedämpft wird. Möglich ist
aber auch eine Ausführung der beiden Adapterringe 8a, 8b aus einem Hartkunststoff,
wobei das Funktionselement 9, welches aus weichem, dämpfenden Material besteht, die
beiden Adapterringe 8a und 8b axial miteinander verbindet.
[0023] Der Adapterring 8b, der dem Gehäuseteil 2a zugewandt ist, ist im Bereich seiner freien
axialen Stirnseite mit einem Adapter-Rastelement 11 versehen, das in korrespondierender
Weise aufgebaut ist wie das Gehäuse-Rastelement 4 an dem Gehäuseteil 2a, das als radial
nach innen gerichtete Rasteinrichtung mit mehreren umlaufenden, parallelen Rastzähnen
oder als Gewinde ausgebildet ist. Dadurch kann das Adapterteil 7 mit dem Gehäuseteil
2a in eine Verbindungs- bzw. Rastposition gebracht werden, und zwar in gleicher Weise
wie bei einer unmittelbaren Verbindung der beiden Gehäuseteile miteinander.
[0024] Wie Fig. 4 zu entnehmen, ist am Adapterring 8a auf der dem Gehäuseteil 2b zugewandten
Seite ein Adapter-Kompensationselement 10 vorgesehen, das topfförmig ausgebildet ist
und das Gehäuse-Rastelement 5 übergreift, so dass in Achsrichtung eine kompakte Ausführung
gegeben ist. Das Gehäuse-Rastelement 5 ist als radial sich nach außen erstreckende
Rasteinrichtung, beispielsweise als Außengewinde ausgeführt. Ein kraftübertragende
Verbindung zwischen dem Adapter-Kompensationselement 10 und dem Gehäuse-Rastelement
5 findet nicht statt; vielmehr wird die Verbindung zwischen dem Adapterteil 7 und
dem Gehäuseteil 2b über eine zusätzliche Verbindungseinrichtung 12 hergestellt, die
beispielsweise als Schraubverbindung ausgeführt ist und mehrere, über den Umfang ver5teilte
Schrauben umfassen kann, mit denen der Adapterring 8a mit dem Gehäuseteil 2b verschraubt
wird.
[0025] Gegebenenfalls ist auch das Adapter-Kompensationselement 10 als Adapter-Verbindungselement
ausgeführt, das an das zugeordnete Gehäuse-Verbindungselement 5 angepasst ist. In
diesem Fall ist die Verbindungseinrichtung 12 nicht erforderlich.
[0026] Das Funktionselement 9 weist eine axial überstehende Lippe 9a auf, die den Adapterring
8a im Bereich des Adapter-Kompensationselementes 10 bis zur Stirnseite überdeckt.
Da das axial gegenüberliegende Adapter-Rastelement 11 in montierter Position von dem
Gehäuse-Rastelement 4 übergriffen ist, deckt somit das Funktionselement 9 den Zwischenraum,
in den das Adapterteil 7 eingesetzt ist, in Achsrichtung vollständig ab.
[0027] In den Fig. 5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem zwei
einzelne Adapterteile 7 axial hintereinander eingesetzt werden und mit den beiden
Gehäuseteilen 2a und 2b verbunden werden. Dadurch erhält man ein Gesamt-Adapterteil,
bestehend aus den beiden einzelnen Adapterteilen 7, die untereinander bezüglich ihrer
Dimensionen und Geometrie identisch aufgebaut sind und jeweils zwei Adapterringe 8a,
8b und ein Funktionselement 9 aufweisen. Das Funktionselement 9 in den beiden Adapterteilen
kann sich gegebenenfalls unterscheiden.
[0028] In der montierten Position sind die einander zugewandten Adapter-Rastelemente 10
und 11 im Bereich der Verbindung zwischen den einzelnen Adapterteilen 7 miteinander
verrastet. Die Verbindung zwischen den jeweiligen Adapter-Rastelementen zu den Gehäuseteilen
2a und 2b erfolgt wie vorbeschrieben wie beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4.
1. Adapterteil für eine Werkzeugmaschine, insbesondere eine Handwerkzeugmaschine (1),
die ein Gehäuse (2) zur Aufnahme und Halterung einer Antriebseinheit und eines Werkzeugs
aufweist, wobei das Gehäuse (2) zwei separate Gehäuseteile (2a, 2b) besitzt, die über
eine Verbindungseinrichtung miteinander zu verbinden sind, welche Gehäuse-Verbindungselemente
(4, 5) an den Gehäuseteilen (2a, 2b) umfasst, mit einem dem Adapterteil (7) zugeordneten
Funktionselement (9), wobei das Adapterteil (7) zwischen die beiden Gehäuseteile (2a,
2b) einzufügen ist und mindestens ein Adapter-Verbindungselement (11) aufweist, das
an ein Gehäuse-Verbindungselement (4) angepasst ist und mit dem Gehäuse-Verbindungselement
(4) in eine Verbindungsposition zu verbringen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile (2a, 2b) ein Griffgehäuse (2a) bzw. ein Motorgehäuse (2b) zur Aufnahme
eines elektrischen Antriebsmotors bilden, dass das Funktionselement (9) als Schwingungsdämpfungselement
ausgebildet ist, dass zwei parallel angeordnete Adapterringe (8a, 8b) vorgesehen sind,
zwischen denen das Funktionselement (9) angeordnet ist, und dass das Adapter-Verbindungselement
(11) separat von dem Funktionselement (9) an einem Adapterring (8a, 8b) ausgebildet
ist, der Träger des Funktionselements (9) ist.
2. Adapterteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Adapterring (8a, 8b) elastisch verformbar ausgebildet ist.
3. Adapterteil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Adapter-Verbindungselement (11) im Bereich einer Stirnseite an der radialen Außenseite
des Adapterrings (8b) angeordnet ist.
4. Adapterteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der gegenüberliegenden Stirnseite ein Adapter-Kompensationselement (10)
ausgebildet ist, das an ein Gehäuse-Verbindungselement (5) angepasst ist.
5. Adapterteil nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse-Verbindungselement (5) an der radialen Außenseite des Gehäuseteils (2b)
angeordnet ist und das Adapter-Kompensationselement (10) das zugeordnete Gehäuse-Verbindungselement
(5) topfförmig übergreift.
6. Adapterteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionselement (9) die äußere Mantelfläche des Adapterrings (8b) zumindest
teilweise überdeckt.
7. Adapterteil nach Anspruch einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionselement (9) die beiden Adapterringe (8a, 8b) miteinander verbindet.
8. Adapterteil nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass sich das Funktionselement (9) zumindest im Wesentlichen über die axiale Länge des
Adapterteils (7) erstreckt.
9. Adapterteil nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse-Verbindungselement (4) und das Adapter-Verbindungselement (11) als Rastelemente
ausgebildet sind, die in eine Rastposition zu verbringen sind.
10. Adapterteil nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Adapterteilen (7) zu einem Gesamt-Adapterteil zusammen zu setzen
sind.
11. Adapterteil nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionselement (9) eine Mess- und/oder Steuereinheit umfasst.
12. Adapterteil nach einem der Ansprüche 1 bis 151,
dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionselement (9) eine Anzeigeeinheit umfasst.
13. Adapterteil nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionselement (9) eine Beleuchtungseinheit umfasst.
14. Werkzeugmaschine mit einem Adapterteil nach einem der Ansprüche 1 bis 13.
1. Adapter part for a machine tool, in particular a handheld machine tool (1), which
has a housing (2) for accommodating and holding a drive unit and a tool, wherein the
housing (2) has two separate housing parts (2a, 2b) which are to be connected to each
other via a connecting device which comprises housing connecting elements (4, 5) on
the housing parts (2a, 2b), with a functional element (9) assigned to the adapter
part (7), wherein the adapter part (7) is to be fitted between the two housing parts
(2a, 2b) and has at least one adapter connecting element (11) which is adapted to
a housing connecting element (4) and is to be brought into a connecting position with
the housing connecting element (4), characterized in that the housing parts (2a, 2b) respectively form a handle housing (2a) and a motor housing
(2b) for accommodating an electric drive motor, in that the functional element (9) is designed as a vibration damping element, in that two adapter rings (8a, 8b) arranged in parallel are provided, between which the functional
element (9) is arranged, and in that the adapter connecting element (11) is formed separately from the functional element
(9) on an adapter ring (8a, 8b) which is a carrier of the functional element (9).
2. Adapter part according to Claim 1, characterized in that the adapter ring (8a, 8b) is designed to be elastically deformable.
3. Adapter part according to Claim 1 or 2, characterized in that, in the region of one end side, the adapter connecting element (11) is arranged on
the radial outer side of the adapter ring (8b).
4. Adapter part according to one of Claims 1 to 3, characterized in that an adapter compensation element (10) which is adapted to a housing connecting element
(5) is formed in the region of the opposite end side.
5. Adapter part according to Claim 4, characterized in that the housing connecting element (5) is arranged on the radial outer side of the housing
part (2b) and the adapter compensation element (10) engages in a cup-shaped manner
over the associated housing connecting element (5).
6. Adapter part according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the functional element (9) at least partially overlaps the outer lateral surface
of the adapter ring (8b).
7. Adapter part according to Claim one of Claims 1 to 6, characterized in that the functional element (9) connects the two adapter rings (8a, 8b) to each other.
8. Adapter part according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the functional element (9) at least substantially extends over the axial length of
the adapter part (7).
9. Adapter part according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the housing connecting element (4) and the adapter connecting element (11) are designed
as latching elements which can be brought into a latching position.
10. Adapter part according to one of Claims 1 to 9, characterized in that a plurality of adapter parts (7) are to be assembled to form an entire adapter part.
11. Adapter part according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the functional element (9) comprises a measuring and/or control unit.
12. Adapter part according to one of Claims 1 to 151, characterized in that the functional element (9) comprises a display unit.
13. Adapter part according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the functional element (9) comprises an illumination unit.
14. Machine tool with an adapter part according to one of Claims 1 to 13.
1. Elément adaptateur pour une machine-outil, en particulier une machine-outil à main
(1) qui présente un boîtier pour recevoir et supporter une unité d'entraînement et
un outil, le boîtier (2) possédant deux parties de boîtier séparées (2a, 2b) devant
être connectées l'une à l'autre par le biais d'un dispositif de connexion qui comprend
des éléments de connexion de boîtier (4, 5) au niveau des parties de boîtier (2a,
2b), comprenant un élément fonctionnel (9) associé à l'élément adaptateur (7), l'élément
adaptateur (7) devant être introduit entre les deux parties de boîtier (2a, 2b) et
présentant au moins un élément de connexion d'adaptateur (11), lequel est adapté à
un élément de connexion de boîtier (4) et doit être amené dans une position de connexion
avec l'élément de connexion de boîtier (4),
caractérisé en ce que
les parties de boîtier (2a, 2b) forment un boîtier de préhension (2a) ou un boîtier
de moteur (2b) pour recevoir un moteur d'entraînement électrique, en ce que l'élément fonctionnel (9) est réalisé sous forme d'élément d'amortissement des vibrations,
en ce que deux bagues d'adaptateur (8a, 8b) disposées parallèlement sont prévues, entre lesquelles
est disposé l'élément fonctionnel (9), et en ce que l'élément de connexion d'adaptateur (11) est réalisé séparément de l'élément fonctionnel
(9) au niveau d'une bague d'adaptateur (8a, 8b) qui est le support de l'élément fonctionnel
(9).
2. Élément adaptateur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la bague d'adaptateur (8a, 8b) est réalisée de manière déformable élastiquement.
3. Élément adaptateur selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que l'élément de connexion d'adaptateur (11) est disposé dans la région d'un côté frontal
au niveau du côté extérieur radial de la bague d'adaptateur (8b).
4. Élément adaptateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce qu'un élément de compensation d'adaptateur (10) est réalisé dans la région du côté frontal
opposé, lequel est adapté à un élément de connexion de boîtier (5).
5. Élément adaptateur selon la revendication 4,
caractérisé en ce que l'élément de connexion de boîtier (5) est disposé au niveau du côté extérieur radial
de la partie de boîtier (2b) et l'élément de compensation d'adaptateur (10) vient
en prise par le dessus en forme de pot avec l'élément de connexion de boîtier associé
(5).
6. Élément adaptateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que l'élément fonctionnel (9) recouvre la surface d'enveloppe extérieure de la bague
d'adaptateur (8b) au moins en partie.
7. Élément adaptateur selon la revendication l'une quelconque des revendications 1 à
6,
caractérisé en ce que l'élément fonctionnel (9) relie l'une à l'autre les deux bagues d'adaptateur (8a,
8b).
8. Élément adaptateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que l'élément fonctionnel (9) s'étend au moins essentiellement sur la longueur axiale
de l'élément adaptateur (7).
9. Élément adaptateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que l'élément de connexion de boîtier (4) et l'élément de connexion d'adaptateur (11)
sont réalisés sous forme d'éléments d'encliquetage qui doivent être amenés dans une
position d'encliquetage.
10. Élément adaptateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce qu'une pluralité d'éléments adaptateurs (7) doivent être réunis pour former un élément
adaptateur d'ensemble.
11. Élément adaptateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que l'élément fonctionnel (9) comprend une unité de mesure et/ou de commande.
12. Élément adaptateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 151,
caractérisé en ce que l'élément fonctionnel (9) comprend une unité d'affichage.
13. Élément adaptateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 12,
caractérisé en ce que l'élément fonctionnel (9) comprend une unité d'éclairage.
14. Machine-outil comprenant un élément adaptateur selon l'une quelconque des revendications
1 à 13.
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