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(11) |
EP 2 299 543 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.11.2016 Patentblatt 2016/44 |
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Anmeldetag: 21.09.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Elektrische Anschlussvorrichtung
Electrical connection device
Dispositif de raccordement électrique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
22.09.2009 DE 102009042254
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.03.2011 Patentblatt 2011/12 |
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Patentinhaber: Günther Spelsberg GmbH & Co. KG |
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58579 Schalksmühle (DE) |
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Erfinder: |
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- Spelsberg, Holger
58579, Schalksmühle (DE)
- Scheib, Andreas
58239, Schwerte (DE)
- Wirth, Walter
58579, Schalksmühle (DE)
- Quardt, Dirk
58638, Iserlohn (DE)
- Hauck, Dirk
58553, Halver (DE)
- Demesy, Lionel
38230, Tignieu-Jameyzieu (FR)
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| (74) |
Vertreter: Michalski Hüttermann & Partner
Patentanwälte mbB |
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Speditionstraße 21 40221 Düsseldorf 40221 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-98/33235 WO-A1-2005/099058 FR-A1- 2 881 282 US-A- 4 550 965
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WO-A1-98/49751 FR-A1- 2 725 078 GB-A- 2 149 231
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- ANONYME: 'CONNECTEURS ET COFFRETS' 01 Oktober 2002, Seite 30PP, XP055033344
- 'BORNE LAITON 50MM BASE HEXAGONALE' 27 Oktober 2010, XP055033346
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrische Anschlussvorrichtung, zum elektrischen Anschließen
wenigstens einer elektrischen Einrichtung an eine Mehrzahl von isolierten, nichtdurchschnittenen
Adern wenigstens eines elektrischen Kabels, mit Schneidkontaktelementen zum elektrischen
Kontaktieren der Adern nach Durschneiden der Isolierung der jeweiligen Ader, wobei
zum Durchschneiden der Isolierung und zum elektrischen Kontaktieren einer jeweiligen
Ader jeweils eine Feder vorgesehen ist, mit der auf das jeweilige Schneidkontaktelement
eine Druckkraft ausübbar ist.
[0002] Die Erfindung liegt somit auf dem Gebiet der Installationstechnik und betrifft Fälle,
in denen Abzweige von nicht geschnittenen Leitern benötigt werden. An diese sollen
elektrische Einrichtungen, wie andere elektrische Kabel oder elektrische und/oder
elektronische Anlagen angeschlossen werden, und zwar mittels Schneidkontakten.
[0003] Bekannte Kontaktmechanismen zur Kontaktierung auch mehradriger Kabel weisen diverse
Nachteile auf. Bus-Kontaktierungsklemmen in der Computertechnik sind nur für kleine
Ströme und auf einen engen mechanischen Toleranzbereich ausgelegt. Die Schneidtiefe
von Schneidkontakten ist dabei im Wesentlichen durch die Bauart fest vorgegeben und
nur für eine bestimmte Kabeldicke ausgelegt. Zu dicke Kabel werden teilweise durchschnitten,
zu dünne Kabel nicht oder nicht hinreichend kontaktiert. Beim Auftreten von Vibrationen
besteht außerdem die Gefahr, dass der Kontakt zwischen dem fest stehenden Schneidmesser
und dem Kabel unterbrochen wird.
[0004] Die Druckschrift
WO98/49751 A1 beschreibt einen elektrischen Steckverbinder mit federnden Schneidklemmen, der in
erster Linie zur Verwendung in einem Abzweigverbinder vorgesehen ist.
[0005] Die Druckschrift
WO 98/33235 A1 beschreibt eine Anschlussvorrichtung für mindestens mindestens eine nicht abisolierte
Leitung mit einem Schneidkörper, der mehrere Kontaktschneiden zum Durchschneiden der
Isolierung aufweist.
[0006] Die Druckschrift
US 4 550 965 A beschreibt eine Anordnung zum Verbinden einer leitfähigen Ummantelung eines isolierten
Kabels. Die Druckschrift bezieht sich allgemein auf einen elektrischen Verbinder für
isoliertes, metallisch abgeschirmtes Kabel und beschreibt insbesondere einen Verbinder
zum Herstellen der Masseverbindung zwischen den angeschlossenen Leitungen.
[0007] Die Druckschrift
GB 2 149 231 A beschreibt einen elektrischen Verbinder für ein Hauptkabel zur Herstellung einer
elektrischen Verbindung des Hauptkabels mit einem Leiter an einem zwischen den Enden
des Kabels gelegenen Punkt.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine elektrische Anschlussvorrichtung
zum elektrischen Anschließen wenigstens einer elektrischen Einrichtung an eine Mehrzahl
von isolierten, nichtdurchschnittenen Adern wenigstens eines elektrischen Kabels,
anzugeben, mit der auf universelle und zeiteffiziente Weise eine verlässliche elektrische
Kontaktierung gewährleistet werden kann.
[0009] Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmale des unabhängigen
Anspruchs. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0010] Erfindungsgemäß ist dazu vorgesehen eine elektrische Anschlussvorrichtung, zum elektrischen
Anschließen wenigstens einer elektrischen Einrichtung an eine Mehrzahl von isolierten,
nichtdurchschnittenen Adern wenigstens eines Kabels, mit einer Mehrzahl von Schneidkontaktelementen
zum elektrischen Kontaktieren einer jeweiligen Ader nach Durchschneiden der Isolierung
der jeweiligen Ader, wobei zum Durchschneiden der Isolierung und zum elektrischen
Kontaktieren einer jeweiligen Ader jeweils eine Feder vorgesehen ist, mit der auf
das jeweilige Schneidkontaktelement eine Druckkraft ausübbar ist, wobei eine gemeinsame,
auf die Federn wirkende Druckplatte vorgesehen ist, über deren Lage die Druckkraft
veränderbar ist, welche von der jeweiligen Feder auf das jeweilige Schneidkontaktelement
ausübbar ist und wobei ein Stempel vorgesehen ist, mit dem eine Ader auf das zugehörige
Schneidkontaktelement gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel über
einen Stempelstift mit einem Stempelkopf verbunden ist, welcher je nach Spannzustand
der Feder unterschiedlich weit durch die Druckplatte hindurch ragt.
[0011] Mit anderen Worten wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass durch die Lageänderung
einer gemeinsamen Druckplatte das Spannen der Federn erfolgen kann und die Adern gegen
die Schneidelemente gedrückt und dadurch geschnitten werden können. Weiterhin wird
die Druckplatte so ausgestaltet, dass ein Stempelkopf/ Stempelköpfe, welche/r über
einen Stempelstift/e mit dem Stempel/n starr verbunden ist/sind, durch die Druckplatte
hindurchragt/hindurchragen. Eine derartige Anordnung bietet eine Mehrzahl von Vorteilen:
[0012] Die Schneidmesser sind in der Regel feste Elemente ohne Federwirkung. Diese können
beispielsweise relativ breite Auflageflächen mit hervorstehenden Messern aufweisen,
wobei die maximale Schneidtiefe durch die Höhe der Messer fest vorgegeben ist. Bei
einem sich mit zunehmender Schneidtiefe verbreiternden Messerquerschnitt wird die
erforderliche Aufdruckkraft zum tieferen Einschneiden der Ader zunehmend größer. Wird
nun die Federkraft der Federn passend gewählt, so ergibt sich bei gespannten Federn
eine definierte Eindringtiefe der Messer in die Ader, auch ohne dass die Messer die
maximale Schneidtiefe ausnutzen.
[0013] Die Höhe, mit der der Stempelkopf/die Stempelköpfe aus der Druckplatte herausragt/herausragen,
gibt Ausschluss über den Federweg und somit über den Spann-und Kontaktzustand der
Vorrichtung/en. Damit ist eine visuelle Kontrolle der Kontaktierung/en ermöglicht.
[0014] Erfindungsgemäß wird die Aufnahme von Kabeln mit verschiedenen Leiterquerschnitten
gewährleistet. So ist es mit einer einzigen Vorrichtung vorzugsweise möglich, Leiterquerschnitte
von 1.5 mm
2 bis 50 mm
2 zu kontaktieren und entsprechende Toleranzen auszugleichen. Dabei wird eine sichere
und vibrationsfeste Kontaktierung gewährleistet. Weiterhin wird eine schnelle, werkzeuglose
Installation ermöglicht, ohne dass eine Gefahr des Durchtrennens des Leiters besteht.
Dabei können die Federn Toleranzen der Vorrichtung ausgleichen und vibrationssicher
dauerhaft einen Kontakt zwischen Schneidkontaktelementen und Ader gewährleisten. Durch
geeignete Wahl der Federhärte und die formbedingte maximale Eindringtiefe der Messer
kann ein Durchtrennen des Leiters ausgeschlossen werden.
[0015] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die in Rede stehende elektrische
Anschlussvorrichtung bei der Ausgestaltung von Abzweigdosen für Tunnelanwendungen
verwendet.
[0016] Ein wesentlicher Vorteil der Anordnung liegt in der Art und Weise, in der die Spannung
der Federn erfolgt. Diese erfolgt über die Lageänderung der gemeinsamen Druckplatte.
Das heißt, dass der Federweg für alle Federn über das Senken der Druckplatte gleichermaßen
verkürzt wird, wodurch die Federn zeitgleich gespannt werden. Bei geeigneter, vorzugsweise
paralleler, Anordnung von mehreren Kontaktelementen können mehrere Kontakte gleichzeitig
hergestellt werden.
[0017] Erfolgt die Ausübung der Druckkraft der Federn nicht auf die Adern direkt, sondern
über einen Stempel, so ist unabhängig von Formfaktoren von Federn und Ader eine sichere
Kraftübertragung gewährleistet. So wird zum Beispiel bei Verwendung von Spiralfedern
durch die Verwendung eines Stempels die Druckkraft auf eine größere Andruckfläche
gleichmäßig verteilt, sodass querschnittsunabhängig auch relativ dünne Adern kontaktiert
werden können.
[0018] Vorteilhaft erfolgt das Spannen der Federn der Vorrichtung über eine Spannvorrichtung.
Insbesondere bei mehradrigen Kabeln ermöglicht eine Spannvorrichtung vorteilhaft für
alle Adern eine gleichzeitige Kontaktierung.
[0019] Dabei kann das Herabsenken der Druckplatte vorteilhaft durch das Verdrehen eines
exzentrischen Elementes erfolgen. Das exzentrische Element, welches vorteilhaft zweiseitig
gelagert wird und als exzentrische Welle über einem U-förmigen Spannrahmen ausgeführt
werden kann, verkürzt bei Drehung den Abstand zwischen der Welle und der Unterseite
des U-förmigen Spannrahmens.
[0020] Vorteilhaft wird/werden die Vorrichtung/en zur Kontaktierung der Ader/n in einem
Führungselement angeordnet, welches von einer Druckplatte abgedeckt wird. Dabei liegt
die Druckplatte auf den Federn der Vorrichtung/en auf. Vorteilhaft wird die Druckplatte
über Führungsstifte so auf dem Führungselement angeordnet, dass sie in Richtung des
Federwegs der Federn beweglich ist, nicht jedoch seitlich dazu.
[0021] Vorteilhaft werden Führungselement und Druckplatte über einen Spannrahmen zusammengedrückt.
Dabei wird zur Drehung des exzentrischen Elementes insbesondere bei Installation größerer
Leiter mitunter ein hohes Drehmoment erforderlich. Um dieses aufzubringen, wird ein
großer Hebelarm benötigt, der möglichst senkrecht zur Drehachse steht. Als vorteilhafte
Ausprägung der Erfindung wird vorgeschlagen, eine solchen, raumgreifenden Hebel nicht
dauerhaft zu verbinden, sondern das exzentrische Element so auszubilden, dass eine
Ansetzmöglichkeit für einen nicht dauerhaft zu der Anordnung gehörenden und nicht
in der Drehachse liegenden Hebel gegeben ist. Vorzugsweise ist die Ansetzmöglichkeit
als Schlitz ausgebildet, in den ein Schraubenzieher eingesteckt wird. Auf diese Weise
wird eine kleine Bauweise ermöglicht.
[0022] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung bildet eine mechanische Sicherung
gegen ungewolltes Entspannen. Wird die Vorrichtung zur Kontaktierung von einem Gehäuse
umgeben, so wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, das Gehäuse so zu bemessen, dass bei
geschlossenem Gehäuse ein Entspannen der Federn räumlich nicht möglich ist.
[0023] Dieses kann vorteilhaft dadurch erzielt werden, dass die Sicherung gegen Entspannen
durch direktes oder indirektes Aufliegen des Gehäusedeckels auf der Druckplatte erfolgt,
oder dass bei geschlossenem Gehäuse wenigstens ein im Gehäusedeckel befindlicher Deckelstempel
in eine Nut des exzentrischen Elementes greift und dieses gegen Verdrehen sichert.
[0024] Vorteilhaft wird die Vorrichtung in einer Elektroinstallationsdose zur Installation
eines elektrischen Abzweigs verwendet, insbesondere in einer Abzweigdose für Tunnelanwendungen,
wobei ein ein- oder mehradriges isoliertes elektrisches Kabel unzertrennt durch die
Dose durch eine oder mehrere Öffnungen ein und wieder ausgeführt wird.
[0025] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegende Zeichnung anhand
bevorzugter Ausführungsformen näher erläutert.
[0026] Es zeigen
- Fig. 1
- eine Vorrichtung zur elektrischen Kontaktierung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
- Fig. 2
- eine Spannvorrichtung zur Spannung der Vorrichtung zur Kontaktierung gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Fig. 3
- einen Spannblock zur Kontaktierung mehrerer Adern gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
- Fig. 4
- einen Spannblock gespannt von einer Spannvorrichtung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung, und
- Fig. 5 a und b
- ein eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur elektrischen Kontaktierung umgebendes Gehäuse
gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
[0027] Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel der elektrischen
Verbindung. Ein Schneidkontaktelement 1 ist mit der Ader 7 eines Kabels elektrisch
leitend kontaktiert. Dabei wird die Ader 7 von einem Stempel 2 auf das Schneidkontaktelement
gedrückt. Der Druck wird durch die Spannkraft der Feder 3 ausgeübt. Die Spannung der
Feder wird durch die Lage des Gegendruckelements 11 in Relation zu der Ader bestimmt
und bei Bewegung in Richtung 8 gespannt, wobei das Gegendruckelement in dieser Figur
nur schematisch dargestellt ist. Das Gegendruckelement 11 wird vom Stempelstift 8
durchstoßen. In Abhängigkeit vom Spannzustand der Feder ragt der Stempelstift unterschiedlich
weit durch das Gegendruckelement hinaus. Wird das das Gegendruckelement als Druckplatte
ausgeführt und betätigt diese Druckplatte mehrere Kontakte, lässt eine gleichmäßige
Durchstoßhöhe der Stempelstifte durch die Druckplatte auf eine gleichmäßige Schneidtiefe
der einzelnen Kontakte schließen. Insbesondere wäre ein weit aus der Druckplatte herausragender
Stift ein Indiz für eine nur geringe Schneidtiefe.
[0028] Fig. 2 zeigt eine Spannvorrichtung zur Spannung der Vorrichtung zur Kontaktierung
bei der ein Spannrahmen 12 ein exzentrisches Element 13, nämlich eine exzentrische
Welle aufnimmt. Auf Grund des exzentrischen Querschnittes verändert sich bei Drehung
der Welle 13 der zwischen Welle und unterem Rahmen 12 existierende Abstand. Diese
Distanzänderung entspricht zunächst dem Federweg der in diesem Ausführungsbeispiel
verwendeten Spiralfeder 3. Durch das Durchdringen der Schneide des Schneidkontaktelements
1 durch die Isolierung der Ader 7 wird der Federweg um die Länge der Schneidtiefe
verlängert.
[0029] Der Schlitz 15 der Welle kann zur Einführung eines Schraubenziehers verwendet werden.
Die von der exzentrischen Welle in der Höhe verschiebbare Druckplatte ist hier nicht
dargestellt.
[0030] Weiterhin zeigt Fig. 3 einen Spannblock zur Kontaktierung einer oder mehrerer Adern.
Ein Führungselement 10 nimmt einen oder mehrere Schneidkontakte gemäß Fig. 1 auf.
Eine Druckplatte 11 ist in variierbarer Höhe über dem Führungselement angeordnet und
liegt, vorzugsweise über Scheiben 4, auf den Federn 3 auf. Das Führungselement führt
sowohl den Deckel gegen seitliches Verschieben als auch von einander isoliert die
einzelnen und gegebenenfalls auch unterschiedlich dicken Adern 7 und 9 des Kabels.
[0031] Aus Fig. 4 ist der Spannblock aus Fig.3 ersichtlich, und zwar gespannt mit Hilfe
einer Spannvorrichtung aus Fig. 2. In Abhängigkeit vom Federweg der gespannten Federn
ragen die Stempelköpfe 6 unterschiedlich weit aus dem Druckdeckel 11 heraus. Die Höhe,
mit welcher ein jeweiliger Stempelkopf 6 aus Druckplatte 11 herausragt, gibt Aufschluss
über die Schneidtiefe und die erfolgreiche Kontaktierung.
[0032] Fig. 5 zeigt die Erfindung in einem sie umgebenden Gehäuse, vorzugsweise einer Elektroinstallationsdose,
bestehend aus einer Gehäusewanne 16 sowie einem Gehäusedeckel 17. Bei geschlossenem
Deckel liegen die Deckelstempel 18 auf den Nuten 14 der exzentrischen Welle auf und
verhindern so ein Verdrehen der Welle bzw. Entspannen der Spannvorrichtung.
Bezugszeichenliste
[0033]
- Schneidkontaktelement
- 1
- Stempel
- 2
- Feder
- 3
- Scheibe
- 4
- Stempelstift
- 5
- Stempelkopf
- 6
- Ader dick
- 7
- Bewegungsrichtung des Gegendruckelements
- 8
- Ader dünn
- 9
- Führungselement
- 10
- Gegendruckelement (Druckplatte)
- 11
- Druckrahmen
- 12
- Exzentrisches Element (Welle)
- 13
- Nut
- 14
- Schlitz
- 15
- Gehäusewanne
- 16
- Gehäusedeckel
- 17
- Deckelstempel
- 18
- Kabel
- 19
1. Elektrische Anschlussvorrichtung, zum elektrischen Anschließen wenigstens einer elektrischen
Einrichtung an eine Mehrzahl von isolierten, nichtdurchschnittenen Adern (7) wenigstens
eines Kabels (19),
mit einer Mehrzahl von Schneidkontaktelementen (1) zum elektrischen Kontaktieren einer
jeweiligen Ader (7) nach Durchschneiden der Isolierung der Ader (7),
wobei zum Durchschneiden der Isolierung und zum elektrischen Kontaktieren einer jeweiligen
Ader (7) jeweils eine Feder (3) vorgesehen ist, mit der auf das jeweilige Schneidkontaktelement
(1) eine Druckkraft ausübbar ist, wobei
eine gemeinsame, auf die Federn (3) wirkende Druckplatte (11) vorgesehen ist, über
deren Lage die Druckkraft veränderbar ist, welche von der jeweiligen Feder (3) auf
das jeweilige Schneidkontaktelement (1) ausübbar ist und wobei
ein Stempel (2) vorgesehen ist, mit dem eine Ader (7) auf das zugehörige Schneidkontaktelement
(1) gedrückt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Stempel (2) über einen Stempelstift (5) mit einem Stempelkopf (6) verbunden ist,
welcher je nach Spannzustand der Feder (3) unterschiedlich weit durch die Druckplatte
(11) hindurch ragt.
2. Elektrische Anschlussvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von einer jeweiligen Feder (3) die Druckkraft über einen beweglichen Stempel (2)
auf die jeweilige Ader (7) ausübbar ist.
3. Elektrische Anschlussvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (3) über eine Spannvorrichtung gleichzeitig spannbar sind.
4. Elektrische Anschlussvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (3) durch das Verdrehen eines exzentrischen Elementes (13) spannbar sind.
5. Elektrische Anschlussvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das exzentrische Element (13) derart ausgebildet ist, dass zur Ausübung eines Drehmoments
ein nicht in der Drehsachse liegender und vorzugsweise nicht dauerhaft befestigter
Hebel ansetzbar ist.
6. Elektrische Anschlussvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das exzentrische Element (13) einen Schlitz (15) aufweist, in den ein Hebel, vorzugsweise
ein Schraubenzieher, einsteckbar ist.
7. Elektrische Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das exzentrische Element (13) zweiseitig gelagert ist, vorzugsweise in einem die
Kräfte aufnehmenden Druckrahmen (12).
8. Elektrische Anschlussvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anzeigemittel vorgesehen ist, mit dem die Kontaktierung einer Ader und/oder der
Spannzustand einer Feder (3) erkennbar ist.
9. Elektrische Anschlussvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sicherungsvorrichtung zur Sicherung einer Feder (3) gegen ungewolltes Entspannen
vorgesehen ist.
10. Elektrische Anschlussvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einem Gehäusedeckel (17) verschließbares Außengehäuse vorgesehen ist, das
in geschlossenem Zustand des Gehäusedeckels (17) ein Entspannen wenigstens einer Feder
(3), vorzugsweise aller Federn (3), verhindert.
11. Elektrische Anschlussvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Entspannen der Feder/n (3) dadurch verhindert wird, dass der Gehäusedeckel (17)
auf der Druckplatte (11) aufliegt.
12. Elektrische Anschlussvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass bei geschlossenem Gehäuse wenigstens ein im Gehäusedeckel (17) befindlicher Deckelstempel
(18) in eine Nut (14) des exzentrischen Elementes (13) greift und dieses dadurch gegen
Verdrehen sichert.
1. An electrical connection device for electrically connecting at least one piece of
electrical equipment to a plurality of insulated uncut cores (7) of at least one cable
(19),
comprising a plurality of blade contact elements (1) each for electrically contacting
a particular core (7) once the insulation of the core (7) in question has been cut
through,
wherein, in order to cut through the insulation and electrically contact a particular
core (7), a spring (3) is provided in each case, by means of which a compressive force
can be applied to the blade contact element (1) in question, wherein
a common pressing plate (11) acting on the springs (3) is provided, the position of
said pressing plate being able to change the compressive force which can be applied
by each of the springs (3) to its associated blade contact element (1), and wherein
a ram (2) is provided, by means of which a core (7) is pressed onto the associated
blade contact element (1),
characterised in that
the ram (2) is connected via a ram pin (5) to a ram head (6) which protrudes to a
varying extent through the pressing plate (11) depending on the tensioned state of
the spring (3).
2. The electrical connection device according to claim 1, characterised in that the compressive force can be applied to a particular core (7) by a particular spring
(3) via a movable ram (2).
3. The electrical connection device according to claim 1 or 2, characterised in that the springs (3) can be tensioned at the same time via a tensioning device.
4. The electrical connection device according to any one of the preceding claims, characterised in that the springs (3) can be tensioned by rotating an eccentric element (13).
5. The electrical connection device according to claim 4, characterised in that the eccentric element (13) is formed in such a way that, in order to apply a torque,
a lever which does not lie in the axis of rotation and which preferably is not permanently
secured can be used.
6. The electrical connection device according to claim 5, characterised in that the eccentric element (13) has a slot (15) into which a lever, preferably a screwdriver,
can be inserted.
7. The electrical connection device according to any one of claims 4 to 6, characterised in that the eccentric element (13) is mounted on two sides, preferably in a pressure frame
(12) taking up the forces.
8. The electrical connection device according to any one of the preceding claims, characterised in that a display element is provided, with which the establishment of contact with a core
and/or the tensioned state of a spring (3) can be identified.
9. The electrical connection device according to any one of the preceding claims, characterised in that a securing device is provided for preventing a spring (3) from relaxing when this
is not desired.
10. The electrical connection device according to claim 9, characterised in that an external housing which can be closed by a housing lid (17) is provided, which,
when the housing lid (17) is closed, prevents at least one spring (3), preferably
all springs (3), from relaxing.
11. The electrical connection device according to claim 10, characterised in that the spring(s) (3) is/are prevented from relaxing in that the housing lid (17) rests on the pressing plate (11).
12. The electrical connection device according to claim 11, characterised in that, when the housing is closed, at least one lid ram (18) disposed in the housing lid
(17) engages in a groove (14) in the eccentric element (13) and prevents this from
twisting.
1. Dispositif de raccordement électrique, pour le raccordement électrique d'au moins
une installation électrique à un grand nombre d'artères (7) isolées, non sectionnées,
d'au moins un câble (19),
avec un grand nombre d'éléments de contacts perçant l'isolation (1) pour le contact
électrique d'une artère (7) donnée après le perçage de l'isolation de l'artère (7),
où, pour le perçage de l'isolation et pour le contact électrique d'une artère (7)
donnée, un ressort (3) est chaque fois prévu, avec lequel une force de compression
peut être exercée sur l'élément de contact perçant l'isolation (1) respectif, où
une plaque de pression (11) commune agissant sur les ressorts (3) est prévue, dont
la position peut faire varier la force de pression laquelle peut être exercée par
le ressort (3) respectif sur l'élément de contact perçant l'isolation (1) respectif
et où
un poinçon (2) est prévu, avec lequel l'artère (7) est pressée sur l'élément de contact
perçant l'isolation (1) correspondant,
caractérisé en ce que
le poinçon (2) est reliée par l'intermédiaire d'un poussoir de poinçon (5) avec une
tête de poinçon (6), laquelle traverse plus ou moins la plaque de pression (11) en
fonction de l'état de tension du ressort (3)
2. Dispositif de raccordement électrique selon la revendication 1, caractérisé en ce que, par un ressort (3) donné, la force de pression peut être exercée sur l'artère (7)
respective par l'intermédiaire d'un poinçon (2) mobile.
3. Dispositif de raccordement électrique selon la revendication 1, ou 2, caractérisé en ce que les ressorts (3) peuvent être mis sous tension simultanément par l'intermédiaire
d'un dispositif tendeur.
4. Dispositif de raccordement électrique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les ressorts (3) peuvent être mis sous tension par une rotation d'un élément excentrique
(13).
5. Dispositif de raccordement électrique selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément excentrique (13) est conçu de telle manière que, pour l'exercice d'un couple
de rotation, un levier ne se situant de préférence pas dans l'axe de rotation et n'étant
pas fixé de manière définitive peut être mis en oeuvre.
6. Dispositif de raccordement électrique selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément excentrique (13) présente une fente (15), dans laquelle un levier, de préférence
un tournevis peut être inséré.
7. Dispositif de raccordement électrique selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que l'élément excentrique (13) est logé sur deux côtés, de préférence dans l'un des cadres
de pression (12) récupérant les forces.
8. Dispositif de raccordement électrique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un moyen indicateur est prévu, avec lequel le contact d'une artère et/ou l'état de
tension d'un ressort (3) peut être perçu.
9. Dispositif de raccordement électrique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un dispositif de sécurité est prévu pour la protection d'un ressort (3) vis-à-vis
d'une détente involontaire.
10. Dispositif de raccordement électrique selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'un boîtier extérieur pouvant être fermé avec un couvercle de boîtier (17) est prévu,
qui, dans un état fermé du couvercle de boîtier (17), empêche une détente d'au moins
un ressort (3), de préférence, de tous les ressorts (3).
11. Dispositif de raccordement électrique selon la revendication 10, caractérisé en ce que la détente du(des) ressort(s) est empêchée par le fait que le couvercle de boîtier
(17) repose sur la plaque de pression (11).
12. Dispositif de raccordement électrique selon la revendication 11, caractérisé en ce que, lorsque le boîtier est fermé, au moins un poinçon de couvercle (18) se trouvant
dans le couvercle de boîtier (17) se met en prise dans une rainure (14) de l'élément
excentrique (13) et protège celui-ci contre une rotation.
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