| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 420 583 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
02.11.2016 Patentblatt 2016/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.07.2011 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Schmuckstück aus einer ideal-weiße, anlaufbeständigen Edelmetall-Legierung
Jewellery made from perfectly white, tarnish-proof noble metal alloy
Article de bijou en métal précieux blanc idéal et résistant
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
12.07.2010 DE 102010026930 12.07.2010 DE 202010010147 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
22.02.2012 Patentblatt 2012/08 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
|
15003227.4 |
|
16002040.0 |
| (73) |
Patentinhaber: C. Hafner GmbH + Co. KG |
|
71299 Wimsheim (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Laag, Thomas
75173 Pforzheim (DE)
- Schenzel, Heinz-Günter, Dr.
75173 Pforzheim (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Leitner, Waldemar |
|
Leitner Zeiher
Patent- und Rechtsanwälte
Zerrennerstrasse 23-25 75172 Pforzheim 75172 Pforzheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102008 050 135 US-A1- 2005 265 888
|
US-A- 3 779 728 US-A1- 2008 232 999
|
|
| |
|
|
- Massalski, T.B.: "Binary alloy phase diagrams", 1. Januar 1990 (1990-01-01), ASM International,
USA, XP002675554, ISBN: 0-87170-406-4 Bd. 3 * S. 3120, 3122 * * Seite 3120 *
- MUELLER ET AL: "Bestimmung der Schmelzpunkte von Platinlegierungen = Determination
of the Melting Points of Platinum Alloys", ANNALEN DER PHYSIK, BARTH, LEIPIG, DE,
vol. 399, no. 1, 1 January 1930 (1930-01-01), pages 9-47, XP009173928, ISSN: 0003-3804
- DRILENOK B S ET AL: "Interdiffusion in the platinum-rhodium system and heat resistance
of alloys", CVETNYE METALLY (TSVETNYE METALLY), MOSKVA : GOS. OB'EDINNOE NAU PRG ANO-TECHNI
PRG AESKOE IZDAT, no. 1, 1 January 1987 (1987-01-01), pages 83-84, XP009173942, ISSN:
0372-2929
- SPIEKERMANN P: "LEGIERUNGEN - EIN BESONDERES PATENTRECHTLICHES PROBLEM? - LEGIERUNGSPRUEFUNG
IM EUROPAEISCHEN PATENTAMT -", MITTEILUNGEN DER DEUTSCHEN PATENTANWAELTE, HEYMANN,
KOLN, DE, 1 January 1993 (1993-01-01), pages 178-190, XP000961882, ISSN: 0026-6884
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schmuckstück, wie Schrnuck, Uhr, Juwelierware, Schreibgerät.
[0002] In der Schmuck- und Uhrenindustrie wird eine besonders weiße Metallfarbe einer Schmucklegierung
gewünscht, da hierdurch der Glanz von weißen Edelsteinen, insbesondere von Diamanten,
in besonders guter Weise unterstützt wird. der besten weißen Farbe ist. Der Nachteil
einer galvanischen Rhodinierung liegt in deren begrenzter Lebensdauer, da die üblicherweise
0,2 µm dicke Rhodiumschicht durch den Gebrauch des Schmuckstücks verschlissen wird.
Das Weißgold-Grundmaterial des Schmuckstücks wird dadurch sichtbar und beeinträchtigt
das Erscheinungsbild des Schmuckstücks, da der Glanz und die Farbe von Weißgold schlechter
als die von Rhodium ist.
[0003] Bisher bekannte Schmucklegierungen haben die Farbe und den Glanz von Rhodium nicht
erreicht und waren insbesondere auch nicht ausreichend anlaufbeständig. Reines Rhodium
eignet sich nur begrenzt zur Herstellung von Schmuckstücken wie Schmuck, Uhren, Juwelierwaren
oder hochwertigen Schreibgeräten da es sich nur schwierig schmelzen und gießen lässt
und Rhodium nur warm gut verformbar ist. Außerdem ist seine pulvermetallurgische Verarbeitung
sehr aufwendig und erfüllt nicht die hohen Ansprüche an Glanz und Polierbarkeit.
[0004] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine ideal-weiße, anlaufbeständige
Edelmetall-Schmucklegierung zu schaffen, die sich insbesondere zur Herstellung von
Schmuckstücken wie Schmuck, Uhren, Juwelierwaren oder Schreibgeräte eignet.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Edelmetall-Schmucklegierung gelöst,
die 40 bis 70 Gew.-% Rhodium und 60 bis 30 Gew.-% Platin aufweist, wobei sich die
Gewichtsanteile von Rhodium und Platin im Wesentlichen zu 100 Gew.-% ergänzen.
[0006] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Edelmetall-Schmucklegierung
45 bis 70 Gew.-% Rhodium und 55 bis 30 Gew.-% Platin aufweist.
[0007] Die
US 3,779,728 beschreibt eine hochtemperaturbeständige Legierung, die aus Platin, Rhodium und eines
oder mehrere weitere Metalle besteht.
[0008] Die
US 2005/0265888 A1 beschreibt eine Legierung, die insbesondere für Hochtemperatur-Anwendung geeignet
ist. Sie weist 1 bis 41 Gew.-% Palladium sowie Platin in einer derartigen Menge auf,
dass bei einem Anteil von Palladium von 1 bis 14 % der Anteil von Platin durch die
Formel (40 + X) definiert wird, wobei X der Anteil des vorhandenen Palladiums ist,
und dass dem Anteil von 15 bis 41 % Palladium der Anteil von Platin bis zu 54 % beträgt
und der Rest Rhodium ist, wobei der Rhodium-Gehalt wenigstens 24 % ist.
[0009] Die
US 2008/0232999 A1 beschreibt eine Schmucklegierung, die 45 bis 55 Gew.-% Platin und 55 bis 45 Gew.-%
Palladium aufweist. Als Kornfeiner werden der Additive aus der Gruppe Platin-Metalle
oder der Nicht-Platin-Metalle hinzugefügt werden, wobei diese Additive, insbesondere
Palladium ersetzen.
[0010] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Schmuckstücke wie ein Schmuck, eine Uhr,
eine Juwelierware und ein Schreibgerät aus einer Edelmetall-Schmucklegierung zu schaffen,
welches die Farbe und den Glanz von galvanisch aufgebrachtem Rhodium aufweist oder
sich zumindest dieser weißen Farbe und dem Glanz annähert sowie gegen ein Anlaufen
beständig ist.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Schmuckstück aus einer
Legierung hergestellt ist, welche Rhodium in einem Gewichtsanteil von 47 bis 53 Gew.-%
und Platin in einem Gewichtsanteil von 53 bis 47 Gew.-% aufweist, und dass die Schmucklegierung
wahlweise Ruthenium, Iridium und/oder Gold in einem Gewichtsanteil bis zusammen 20
Gew.-% aufweist, wobei dann Platin durch Ruthenium, Iridium und/oder Gold ersetzt
ist, und dass die Schmucklegierung weiter vorzugsweise Palladium in einem Gewichtsanteil
von bis zu 30 Gew.-% aufweist, wobei dann Platin durch das vorgenannte Palladium ersetzt
ist, und dass sich die Gewichtsanteile von Rhodium, Platin und wahlweise Rutheni-um,
Iridium, Gold und/oder Palladium, von üblichen Beimischungen und Verunreinigungen
abgesehen, zu 100 % ergänzen..
[0012] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die EdelmetallSchmucklegierung
des erfindungsgemäßen Schmuckstücks 48 bis 52 Gew.-% Rhodium und 52 bis 48 Gew.-%
Platin aufweist.
[0013] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Schmucklegierung
des erfindungsgemäßen Schmuckstücks ungefähr 50 Gew.-% Rhodium und ungefähr 50 Gew.-%
Platin aufweist.
[0014] Die Legierung des erfindungsgemäßen Schmuckstücks zeichnet sich dadurch aus, dass
sie anlaufbeständig und eine ideal-weiße Farbe besitzt. Sie weist eine Härte hart
im Bereich von 350 bis 370 HV und eine Härte weich im Bereich von 160 bis 170 HV auf
und erfüllt somit die Anforderungen der Uhren- und Schmuckindustrie in Bezug auf eine
ausreichende Verschleißbeständigkeit sowie der Haltbarkeit von filigranen Konstruktionen.
Die erfindungsgemäße Schmucklegierung besitzt den Vorteil, dass sie nicht spröde und
daher gut verformbar, insbesondere durch Warmumformen, ist. Ein weiterer Vorteil der
erfindungsgemäßen Legierung besteht darin, dass sie sich insbesondere sehr gut für
Schmuckguss nach dem Wachsausschmelzverfahren eignet.
[0015] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Edelmetall-Schmucklegierung
des erfindungsgemäßen Schmuckstücks Ruthenium, Iridium und/oder Gold bis zu einem
Anteil von bis zu 20 Gew.-% aufweist, wobei Platin durch Ruthenium, Iridium und/oder
Gold ersetzt wird, so dass sich die Anteile von Rhodium und Platin sowie die vorgenannten
Beimischungen im Wesentlichen zu 100 Gew.-% ergänzen. Eine derartige Maßnahme besitzt
den Vorteil, dass die Festigkeit der Legierung weiter verbessert wird, ohne Farbe
und Glanz bzw. den edlen Charackter der Legierung zu beeinträchtigen.
[0016] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Edelmetall-Schmucklegierung
Palladium in einem Gewichtsanteil von bis zu 30 % aufweist, wobei Platin durch Palladium
ersetzt ist. Eine derartige Maßnahme besitzt den Vorteil, dass hierdurch das teuere
Platin durch das billigere Palladium ersetzt werden kann, ohne die hochwertigen Eigenschaften
der erfindungsgemäßen Edelmetall-Schmucklegierung wesentlich zu verschlechtern.
[0017] Im Folgenden wird die Edelmetall-Schmucklegierung anhand eines exemplarischen Ausführungsbeispiels
erläutert, bei dem 40 bis 70, vorzugsweise 50 Gew.-% Rh und 60 bis 30, vorzugsweise
50 Gew.-% Pt verwendet werden. Letztere Legierung besitzt ein Atomverhältnis Rh/Pt
von 65 : 35, so dass also zwei Drittel der Atome der Legierung Rhodium-Atome sind.
Der Anteil von Rhodium und/oder Platin ergänzt sich also im Wesentlichen zu 100 Gew.-%,
wenn man von üblichen Beimischungen und Verunreinigungen absieht.
[0018] Vorzugsweise weist hierbei die Edelmetall-Schmucklegierung 45 bis 70 Gew.-% Rhodium
und 55 bis 30 Gew.-% Platin auf, wobei wiederum bevorzugt wird, dass der Gehalt von
Rhodium vorzugsweise 45 bis 65 Gew.-%, weiter vorzugsweise 47 bis 53 Gew.-% und insbesondere
vorzugsweise 48 bis 52 Gew.-% beträgt, und dass der Gehalt von Platin 55 bis 30 Gew.-%,
vorzugsweise 55 bis 35 Gew.-%, weiter vorzugsweise 53 bis 47 Gew.-% und insbesondere
52 bis 48 Gew.-% beträgt.
[0019] Überraschenderweise ergibt sich, dass die vorgenannte Legierung mit ungefähr 50 Gew.-%
Rhodium und ungefähr 50 Gew.-% Platin ausreicht, um die ideal-weiße Farbe und den
Glanz von galvanisch aufgebrachtem Rhodium zu erreichen oder zumindest annähernd diese
weiße Farbe und diesen Glanz zu erzielen.
[0020] Überraschenderweise hat es sich gezeigt, dass die beschriebene Legierung sehr gut
für einen Schmuckguss nach dem Wachsausschmelzverfahren geeignet ist, wobei übliche
Anlagen und Einbettmassen für das Gießen von Platin-Legierungen verwendet werden können.
Die aus der beschriebenen Legierung hergestellten Gusstelle haben kaum bis keine Porosität,
die Härte beträgt 160 bis 170 HV, und Oberflächenfehler durch Reaktionen mit Einbettmasse
wurde praktisch nicht beobachtet. Die unerwartet geringe Erstarrungsschrumpfung der
beschriebenen Legierung im Vergleich zu anderen Schmuckwerkstoffen wie Platin 950
oder Weißgold 750 verhindert eine Schrumpfungsporosität, welches ein Hauptproblem
beim Schmuckgießen darstellt. Ein weiterer Vorteil ist, dass Gas- und Einbettmassereaktionen
fast ausgeschlossen sind, da sowohl Rhodium als auch Platin eine hohe chemische Beständigkeit
aufweisen. Dies bedingt auch, dass ein Wiedervergießen von Resten der beschriebenen
Edelmetall-Schmucklegierung ohne größere Schwierigkeiten durchführbar ist, da die
beschriebene EdelmetallSchmucklegierung nicht durch chemische Reaktionen beeinträchtigt
wird. Die mögliche Wiederverwendung von Resten des Gießprozesses führt daher zu einer
optimalen Materialausnutzung. Ein weiterer Vorteil der beschriebenen Legierung besteht
in Verbindung mit Schmuckgießen darin, dass durch Schmuckguss hergestellte Gussteile
endabmessungsnahe Ausmaße besitzen, was in Verbindung mit einer guten Wiedervergießbarkeit
einen sparsamen Materialeinsatz mit sich bringt.
[0021] Ein aus der beschriebenen Legierung hergestellter Draht weist eine Härte im Bereich
von 160 bis 170 HV im weichen und von 350 bis 370 HV im harten Zustand auf. Aus der
beschriebenen Legierung lassen sich also einfache Halbzeuge herstellen, wobei eine
gute Verformbarkeit durch eine Warmumformung erreicht werden kann.
[0022] Der beschriebenen Edelmetall-Schmucklegierung kann noch Ruthenium, Iridium und/oder
Gold in einem Gewichtsanteil bis zu 20 Gew.-% beigemischt werden, wobei Platin durch
Ruthenium, Iridium und/oder Gold ersetzt wird, so dass sich die Anteile von Rhodium
und Platin sowie die vorgenannten Beimischungen im wesentlichen zu 100 Gew.-% ergänzen.
[0023] Des weiteren kann noch vorgesehen sein, dass bis zu 50 % des Platins durch Palladium
ersetzt ist, so dass die beschriebenen Edelmetall-Schmucklegierung dann bis zu 30
Gew.-% Palladium aufweist, wobei sich dann Gewichtsanteile von Rhodium, Platin und
Palladium sich im wesentlichen zu 100 Gew.-% ergänzen. Diese Maßnahme hat einen positiven
Einfluss auf den Materialpreis der Legierung, da Palladium wesentlich kostengünstiger
ist als Platin.
[0024] Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die beschriebene Edelmetall-Schmucklegierung
in besonders vorteilhafter Art und Weise zur Herstellung von ideal-weißen, anlaufbeständigen
Schmuckstücken, wie Schmuck aller Art, von Juwelierartikeln, von Uhren, von Uhrengehäusen
sowie von Schreibgeräten, um nur einige der bevorzugten Anwendungen aufzuzählen, eignet.
1. Schmuckstück, wie Schmuck, Uhr, Juwelierware, Schreibgerät, dadurch gekennzeichnet, dass das Schmuckstück aus einer Legierung hergestellt ist, welche Rhodium in einem Gewichtsanteil
von 47 bis 53 Gew.-% und Platin in einem Gewichtsanteil von 53 bis 47 Gew.-% aufweist,
und dass die Schmucklegierung wahlweise Ruthenium, Iridium und/oder Gold in einem
Gewichtsanteil bis zusammen 20 Gew.-% aufweist, wobei dann Platin durch Ruthenium,
Iridium und/oder Gold ersetzt ist, und dass die Schmucklegierung weiter vorzugsweise
Palladium in einem Gewichtsanteil von bis zu 30 Gew.-% aufweist, wobei dann Platin
durch das vorgenannte Palladium ersetzt ist, und dass sich die Gewichtsanteile von
Rhodium, Platin und wahlweise Ruthenium, Iridium, Gold und/oder Palladium, von üblichen
Verunreinigungen abgesehen, zu 100 % ergänzen.
2. Schmuckstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmucklegierung Rhodium in einem Gewichtsanteil von 48 bis 52 Gew.-% und Platin
einen Gewichtsanteil von 52 bis 48 Gew.-% aufweist, und dass die Schmucklegierung
wahlweise Ruthenium, Iridium und/oder Gold in einem Gewichtsanteil bis zusammen 20
Gew.-% aufweist, wobei dann Platin durch Ruthenium, Iridium und/oder Gold ersetzt
ist, und dass die Schmucklegierung weiter vorzugsweise Palladium in einem Gewichtsanteil
von bis zu 30 Gew.-% aufweist, wobei dann Platin durch das vorgenannte Palladium ersetzt
ist, und dass sich die Gewichtsanteile von Rhodium, Platin und wahlweise Ruthenium,
Iridium, Gold und/oder Palladium, von üblichen Verunreinigungen abgesehen, zu 100
% ergänzen.
3. Schmuckstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmucklegierung 50 Gew.-% Rhodium und 50 Gew.-% Platin aufweist, und dass die
Schmucklegierung wahlweise Ruthenium, Iridium und/oder Gold in einem Gewichtsanteil
bis zusammen 20 Gew.-% aufweist, wobei dann Platin durch Ruthenium, Iridium und/oder
Gold ersetzt ist, und dass die Schmucklegierung weiter vorzugsweise Palladium in einem
Gewichtsanteil von bis zu 30 Gew.-% aufweist, wobei dann Platin durch das vorgenannte
Palladium ersetzt ist, und dass sich die Gewichtsanteile von Rhodium, Platin und wahlweise
Ruthenium, Iridium, Gold und/oder Palladium, von üblichen Verunreinigungen abgesehen,
zu 100 % ergänzen.
4. Verfahren zur Herstellung eines Schmuckstücks, wie Schmuck, einer Uhr, einem Juwelierartikel
oder einem Schreibgerät, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmuck aus einer Schmucklegierung, welche Rhodium in einem Gewichtsanteil von
47 bis 53 Gew.-% und Platin in einem Gewichtsanteil von 53 bis 47 Gew.-% aufweist,
und dass die Schmucklegierung wahlweise Ruthenium, Iridium und/oder Gold in einem
Gewichtsanteil bis zusammen 20 Gew.-% aufweist, wobei dann Platin durch Ruthenium,
Iridium und/oder Gold ersetzt ist, und dass die Schmucklegierung weiter vorzugsweise
Palladium in einem Gewichtsanteil von bis zu 30 Gew.-% aufweist, wobei dann Platin
durch das vorgenannte Palladium ersetzt ist, und dass sich die Gewichtsanteile von
Rhodium, Platin und wahlweise Ruthenium, Iridium und/oder Gold, von üblichen Spurenelementen
abgesehen, zu 100 % ergänzen, unter Verwendung eines Wachsausschmelzverfahrens hergestellt
wird.
1. Article of jewellery like jewellery, a watch, a jeweller's item, a writing instrument,
characterized in that the article of jewellery is made of an alloy which contains rhodium in an amount
of 47 to 53 wt.-% and platinum in an amount of 43 to 47 wt.-%, and that the article
of jewellery optionally contains ruthenium, iridium and/or gold in an amount of together
up to 20 wt.-%, whereby in this case platinum is substituted by ruthenium, iridium
and/or gold, and that the alloy furthermore preferably contains palladium in an amount
of up to 30 wt.-%, whereby in this case platinum is substituted by said palladium,
and that the weight amounts of rhodium, platinum and optionally ruthenium, iridium,
gold and/or palladium, apart from usual impurities, complement to 100 wt.-%.
2. Article of jewellery according to claim 1, characterized in that the alloy comprises rhodium in an amount of 48 to 52 wt.-% and platinum in an amount
of 42 to 48 wit.-%, and that the alloy optionally comprises ruthenium, iridium and/or
gold in an amount of together up to 20 wt.-%, whereby in this case platinum is substituted
by rhodium, iridium and/or gold, and that the alloy furthermore optionally comprises
palladium in an amount of up to 30 wt.-%, whereby in this case platinum is substituted
by said palladium, and that the weight amounts of rhodium, platinum and optionally
ruthenium, iridium and/or gold and/or palladium, apart from usual impurities, complement
to 100 wt.-%.
3. Article of jewellery according to one of the previous claims, characterized in that the alloy comprises 50 wt.-% rhodium and 50 wt.-% platinum, and that the alloy optionally
comprises ruthenium, iridium and/or gold in an amount of together up to 30 wt.-%,
whereby in this case platinum is substituted by said palladium, and that the weight
amounts of rhodium, platinum and optionally ruthenium, iridium and/or gold and/or
palladium, apart from usual impurities, complement to 100 wt.-%.
4. Method for manufacturing an article of jewellery, like jewellery, a watch, a jeweller's
article or a writing instrument, characterized in that the article of jewellery is made of an alloy, which contains rhodium in an amount
of 47 to 53 wt.-% and platinum in an amount of 43 to 47 wt.-%, and that the article
of jewellery optionally contains ruthenium, iridium and/or gold in an amount of collectively
up to 20 wt.-%, whereby in this case platinum is substituted by ruthenium, iridium
and/or gold, and that the alloy furthermore preferably contains palladium in an amount
of together up to 30 wt.-%, whereby in this case platinum is substituted by said palladium,
and that the weight amounts of rhodium, platinum and optionally ruthenium, iridium,
gold and/or palladium, apart from usual impurities, complement to 100 wt.-%.
1. Pièce de bijouterie telle que bijou, montre, article de joaillerie, instrument d'écriture,
caractérisée en ce que la pièce de bijouterie est fabriquée à partir d'un alliage qui présente du rhodium
en une fraction de poids allant de 47 à 53 % en poids et de la platine en une fraction
de poids allant de 53 à 47 % en poids, et en ce que l'alliage de bijouterie présente au choix du ruthénium, de l'iridium et/ou de l'or
en une fraction de poids pouvant aller conjointement jusqu'à 20 % en poids, dans laquelle
alors la platine est remplacée par le ruthénium, l'iridium et/ou l'or, et en ce que l'alliage de bijouterie présente par ailleurs de préférence du palladium en une fraction
de poids pouvant aller jusqu'à 30 % en poids, dans laquelle alors la platine est remplacée
par le palladium mentionné plus haut, et en ce que les fractions en poids de rhodium, de platine et, au choix, de ruthénium, d'iridium,
d'or et/ou de palladium se complètent de manière à attendre 100 %, abstraction faite
des impuretés.
2. Pièce de bijouterie selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'alliage de bijouterie présente du rhodium en une fraction de poids allant de 48
à 52 % en poids et de la platine en une fraction de poids allant de 52 à 48 % en poids,
et en ce que l'alliage de bijouterie présente au choix du ruthénium, de l'iridium et/ de l'or
en une fraction de poids pouvant aller conjointement jusqu'à 20 % en poids, dans laquelle
alors la platine est remplacée par le ruthénium, l'iridium et/ou l'or, et en ce que l'alliage de bijouterie présente par ailleurs de préférence du palladium en une fraction
de poids pouvant aller jusqu'à 30 % en poids, dans laquelle alors la platine est remplacée
par le palladium mentionné plus haut, et en ce que les fractions en poids de rhodium, de platine, et, au choix, de ruthénium, d'iridium,
d'or et/ou de palladium se complètent de manière à atteindre 100 %, abstraction faite
des impuretés.
3. Pièce de bijouterie selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'alliage de bijouterie présente 50 % en poids de rhodium et 50 % en poids de platine,
et en ce que l'alliage de bijouterie présente, au choix du ruthénium, de l'iridium et/ou de l'or
en une fraction de poids pouvant aller conjointement jusqu'à 20 % en poids, dans laquelle
alors la platine est remplacée par le ruthénium, l'iridium et/ou l'or, et en ce que l'alliage de bijouterie présente par ailleurs de préférence du palladium en une fraction
de poids pouvant aller jusqu'à 30 % en poids, dans laquelle alors la platine est remplacée
par le palladium mentionné plus haut, et en ce que les fractions en poids de rhodium, de platine et, au choix, de ruthénium, d'iridium,
d'or et/ou de palladium, se complètent de manière à attendre 100 % abstraction faite
des impuretés.
4. Procédé servant à fabriquer une pièce de bijouterie telle qu'un bijou, une montre,
un article de joaillerie ou un instrument d'écriture, caractérisé en ce que le bijou est fabriqué en utilisant un procédé à la cire perdue à partir d'un alliage
de bijouterie, qui présente du rhodium en une fraction de poids allant de 47 à 53
% en poids et de la platine en une fraction de poids allant de 53 à 47 % en poids,
et en ce que l'alliage de bijouterie présente, au choix, du ruthénium, de l'iridium et/ou de l'or
en une fraction de poids pouvant aller conjointement jusqu'à 20 % en poids, dans lequel
alors la platine est remplacée par le ruthénium, l'iridium et/ou l'or, et en ce que l'alliage de bijouterie présente par ailleurs de préférence du palladium en une fraction
de poids pouvant aller jusqu'à 30 % en poids, dans lequel alors la platine est remplacée
par le palladium mentionné plus haut, et en ce que les fractions en poids de rhodium, de platine et, au choix, de ruthénium, d'iridium
et/ou d'or se complètent de manière à atteindre 100 % abstraction faite des oligoéléments
usuels.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente