Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschinenvorrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0003] Es ist bereits eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung mit zumindest einer Antriebswelle,
einem Antriebsmotor, einer Einsatzwerkzeugbefestigung und zumindest einer Lagereinheit,
die dazu vorgesehen ist, die Antriebswelle auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung
abgewandten Seite des Antriebsmotors zu lagern, mit einer Dichtvorrichtung, die dazu
vorgesehen ist, zumindest einen axial neben der Lagereinheit liegenden Bereich abzudichten,
der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung abgewandten Seite der Lagereinheit angeordnet
ist, vorgeschlagen worden.
Offenbarung der Erfindung
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschinenvorrichtung mit zumindest einer
Antriebswelle, einem Antriebsmotor, einer Einsatzwerkzeugbefestigung und zumindest
einer Lagereinheit, die dazu vorgesehen ist, die Antriebswelle auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung
abgewandten Seite des Antriebsmotors zu lagern, mit einer Dichtvorrichtung, die dazu
vorgesehen ist, zumindest einen axial neben der Lagereinheit liegenden Bereich abzudichten,
der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung abgewandten Seite der Lagereinheit angeordnet
ist.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass die Dichtvorrichtung wenigstens ein Dichtelement aufweist,
das getrennt von der Lagereinheit ausgebildet ist. Unter einer "Antriebswelle" soll
insbesondere eine Welle verstanden werden, die während eines Betriebs eine von dem
Antriebsmotor aufgebrachte Energie zur Einsatzwerkzeugbefestigung direkt oder indirekt
überträgt und vorzugsweise direkt mit einem Rotor des Antriebsmotors verbunden ist.
Insbesondere soll unter einem "Antriebsmotor" ein Motor verstanden werden, der während
eines Betriebs eine Bewegung bereitstellt, die direkt oder indirekt die Einsatzwerkzeugbefestigung
bewegt. Unter einer "Einsatzwerkzeugbefestigung" soll insbesondere eine Vorrichtung
verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, ein Einsatzwerkzeug, insbesondere werkzeuglos
lösbar, direkt zu befestigen. Insbesondere soll unter einer "Lagereinheit" ein Kugellager,
ein Gleitlager, ein Walzenlager und/oder ein anderes, dem Fachmann als sinnvoll erscheinendes
Lager verstanden werden. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgestattet
und/oder ausgelegt verstanden werden. Unter dem Begriff "Dichtvorrichtung" soll insbesondere
eine Vorrichtung verstanden werden, die verhindert, dass Staub, Schmutz und/oder Feuchtigkeit
in einen abgedichteten Bereich vordringt. Unter einem "Dichtelement" soll insbesondere
ein Element verstanden werden, das durch eine räumliche Anordnung und/oder eine räumliche
Ausdehnung eine Dichtwirkung vorzugsweise in einem Raum zwischen relativ zueinander
bewegten Objekten erzielt, und insbesondere ein Element, das zwischen der Antriebswelle
und einem weiteren Bauteil abdichtet, wie insbesondere zwischen der Antriebswelle
und einem Gehäuseelement und/oder einem Motorelement. Insbesondere dichtet die Dichtvorrichtung
den Bereich nach DIN EN 60529 (VDE 0470-1) wenigstens entsprechend der Schutzklasse
IP 5X, vorteilhaft wenigstens IP 54, besonders vorteilhaft wenigstens IP 67, ab. Vorteilhaft
ist die Dichtvorrichtung als eine Kontaktdichtung ausgebildet. Alternativ könnte die
Dichtvorrichtung als eine berührungslose Dichtung ausgebildet sein. Vorzugsweise ist
die Dichtvorrichtung als eine Wellendichtung ausgebildet und dichtet insbesondere
axial entlang der Antriebswelle. Unter der Wendung "getrennt ausgebildet" soll insbesondere
verstanden werden, dass die Lagereinheit und das Dichtelement, in einem von der Rotationsachse
getrennten Montagezustand, getrennte Baugruppen bilden. Vorteilhaft liegen die Lagereinheit
und das Dichtelement jeweils auf einer von zwei unterschiedlichen Ebenen, die senkrecht
zu einer Rotationsachse der Antriebswelle ausgerichtet sind. Vorzugsweise sind die
Lagereinheit und das Dichtelement in axialer Richtung der Antriebswelle überall wenigstens
0,2 mm, vorteilhaft wenigstens 1 mm voneinander beabstandet angeordnet. Durch die
erfindungsgemäße Ausgestaltung der Handwerkzeugmaschinenvorrichtung kann ein besonders
gut gegen feine Stäube und Feuchtigkeit abgedichteter Raum für empfindliche Elektronik,
wie beispielsweise für einen Drehzahl-, Schwingungs-, Neigungs-, Beschleunigungs-
und/oder Temperatursensor, und/oder für andere Elektronik bereitgestellt werden.
[0006] In einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass die Dichtvorrichtung zumindest
zwei Dichtelemente aufweist. Vorteilhaft weist das Dichtelement ein elastisch verformbares
Material, wie insbesondere Kunststoff, Filz mit oder ohne Imprägnierung, Elastomer,
ein gasförmiges Element, ein flüssiges Element und/oder ein anderes, dem Fachmann
als sinnvoll erscheinendes Element auf. Alternativ könnte das Dichtelement und/oder
der andere Bereich der Dichtvorrichtung zumindest teilweise aus Metall bestehen. Durch
die zwei Dichtelemente kann eine besonders zuverlässige Dichtwirkung erzieht werden,
insbesondere wenn die Dichtelemente zwei unterschiedliche Dichtwirkungen, beispielsweise
für einen Betrieb und eine Lagerung, aufweisen.
[0007] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die zwei Dichtelemente auf verschiedenen Seiten
der Lagereinheit angeordnet sind. Unter der Wendung "auf verschiedenen Seiten der
Lagereinheit" soll insbesondere verstanden werden, dass die Dichtelemente in axialer
Richtung vor und hinter der Lagereinheit angeordnet sind und insbesondere koaxial
zu der Lagereinheit angeordnet sind, wodurch eine besonders effektive Dichtung erreicht
werden kann.
[0008] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Lagereinheit zumindest ein Dichtelement aufweist,
das heißt die Lagereinheit und das Dichtelement bilden in einem von der Rotationsachse
getrennten Montagezustand eine eigenständige Baugruppe. Vorzugsweise ist das Dichtelement
der Lagereinheit in einem von der Lagereinheit aufgespannten axialen Bereich zumindest
teilweise innerhalb eines äußeren Lagerrings angeordnet. Durch das Dichtelement der
Lagereinheit kann eine weiterführende vorteilhafte Dichtwirkung erzielt werden. Alternativ
könnte die Lagereinheit auch unabgedichtet ausgebildet und dadurch besonders preiswert
sein.
[0009] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Dichtvorrichtung eine Dichtlippe aufweist. Unter
einer "Dichtlippe" soll insbesondere ein Element verstanden werden, das in zumindest
einem Betriebszustand durch eine Kraft, die vorteilhaft antiparallel zu einer Haupterstreckung
der Dichtlippe ausgerichtet ist, vorzugsweise an einem Ende gegen eine Dichtfläche
und/oder eine Dichtkante gedrückt wird und dabei insbesondere elastisch ausgelenkt
ist. Vorzugsweise weist die Dichtlippe bei einem Axialschnitt, insbesondere auf einer
Symmetrieseite, ein Erstreckungsverhältnis zwischen der Haupterstreckung und einer
Erstreckung quer zur Haupterstreckung von wenigstens 2/1, vorteilhaft wenigstens 4/1
auf. Durch die Dichtlippe kann konstruktiv einfach eine besonders effiziente und insbesondere
reibungsarme Dichtung erreicht werden.
[0010] In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Dichtlippe
in zumindest einem Betriebszustand vorgespannt ist, wodurch eine besonders zuverlässige
Dichtung erreicht werden kann. Unter "vorgespannt" soll insbesondere verstanden werden,
dass die Dichtlippe in einem montierten Betriebszustand mit einer Kraft auf die Dichtfläche
und/oder die Dichtkante drückt, so dass die Dichtlippe durch eine Gegenkraft gegenüber
einem unbelasteten Zustand an zumindest einer Stelle um zumindest 200 µm, vorzugsweise
um zumindest 500 µm, verformt ist.
[0011] In einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass die Dichtvorrichtung einen
Dichtring aufweist. Unter einem "Dichtring" soll insbesondere ein Element verstanden
werden, das dazu vorgesehen ist, schwenkfrei verformt zu werden und insbesondere o-ringförmig
ausgebildet ist. Durch den Dichtring kann konstruktiv einfach eine besonders hohe
Dichtwirkung erreicht werden.
[0012] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Dichtvorrichtung zumindest eine Labyrinthdichtung
umfasst, wodurch eine besonders verschleißarme, langlebige und preiswerte Dichtung
konstruktiv einfach erreicht werden kann. Unter einer "Labyrinthdichtung" soll insbesondere
eine Dichtung verstanden werden, die durch einen geometrisch langen Weg zwischen zwei
Dichtflächen und/oder Dichtkanten und insbesondere parallel zu den Dichtflächen eine
Dichtwirkung erzielt, insbesondere aufgrund eines hohen Strömungswiderstands zwischen
den Dichtflächen. Der Weg ist insbesondere länger als 3 mm, vorteilhaft länger als
10 mm, besonders vorteilhaft länger als 30 mm. Vorteilhaft dichtet die Labyrinthdichtung
in zumindest einem Betriebszustand berührungslos, das heißt, dass die zwei Dichtflächen
und/oder Dichtkanten, bzw. allgemein die Dichtfläche und/oder Dichtkante und ein Dichtelement,
voneinander überall zumindest geringfügig beabstandet sind. Vorzugsweise weist die
Dichtvorrichtung neben der Labyrinthdichtung ein weiteres, dem Fachmann als sinnvoll
erscheinendes Dichtmittel auf.
[0013] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Dichtvorrichtung zumindest eine Fliehkraftdichtung
umfasst. Unter einer "Fliehkraftdichtung" soll insbesondere eine Dichtung verstanden
werden, die dazu vorgesehen ist, von einer Fliehkraft verformt zu werden. Vorzugsweise
ist ein Dichtelement der Fliehkraftdichtung drehfest mit der Antriebswelle verbunden.
Vorteilhaft dichtet die Fliehkraftdichtung in zumindest einem Betriebszustand berührungslos.
Durch die Fliehkraftdichtung kann eine besonders vorteilhafte und effiziente Dichtwirkung
in verschiedenen Betriebszuständen, insbesondere während eines Betriebs und einer
Lagerung, erreicht werden. Vorzugsweise weist die Fliehkraftdichtung ein weiteres,
dem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Dichtmittel auf.
[0014] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Dichtvorrichtung zumindest ein Federelement aufweist,
das dazu vorgesehen ist, zumindest auf ein Dichtmittel eine Kraft zu bewirken, wodurch
eine besonders vorteilhafte Dichtwirkung erreicht werden kann. Unter einem "Federelement"
soll insbesondere ein Element verstanden werden, das als ein metallisches Federelement,
als ein elastomeres Federelement, als ein druckbeaufschlagtes Medium, als eine Faltmanschettenfeder,
als ein, dem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Federelement und/oder vorteilhaft
als eine Schraubenfeder ausgebildet ist. Vorzugsweise ist das Federelement von einem
getrennt von dem Dichtmittel gebildeten Bauteil gebildet.
[0015] In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Dichtvorrichtung
eine elastische Dichtscheibe aufweist, wodurch eine besonders zuverlässige und robuste
Dichtung möglich ist. Unter dem Begriff "elastisch" soll insbesondere verstanden werden,
dass die Dichtscheibe aus einem Material ist, das dazu vorgesehen ist, im Betrieb
und/oder bei der Montage verformt zu werden, wie beispielsweise Filz, Elastomer, Bürsten,
und/oder einem anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Mittel. Vorzugsweise
ist die elastische Dichtscheibe, um Spiel der Antriebswelle auszugleichen, um wenigstens
0,5 mm, vorteilhaft 1 mm, verformbar.
[0016] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Handwerkzeugmaschine zumindest eine Elektronik
und zumindest einen Sensor aufweist, die in dem abgedichteten Bereich angeordnet sind,
wodurch vorhandener Bauraum vorteilhaft funktional genutzt werden kann und insbesondere
auf einen weiteren abgedichteten Elektronikbauraum verzichtet werden kann. Unter einer
"Elektronik" soll insbesondere eine Vorrichtung verstanden werden, in der ein elektrischer
Strom durch ein Gas, einen Halbleiter und/oder durch ein Vakuum geleitet wird. Vorzugsweise
weist die Elektronik eine Recheneinheit auf.
[0017] Ferner geht die Erfindung von einer Handwerkzeugmaschine mit einer Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
aus, wobei sämtliche, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Handwerkzeugmaschinen,
wie insbesondere Meißelhämmer, Sägen, Hobel, Schrauber, Fräsen, Bohrmaschinen, Schleifer,
Multifunktionswerkzeuge und/oder insbesondere Winkelschleifer, zum Betreiben mit einer
Handwerkzeugmaschinenvorrichtung denkbar wären, wodurch die Handwerkzeugmaschine und
die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung besonders vorteilhaft aufeinander abgestimmt
werden können.
Zeichnung
[0018] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind 21 Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Handwerkzeugmaschine mit einer erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschinenvorrichtung,
die eine Dichtvorrichtung mit einer Dichtlippe aufweist,
- Fig. 2
- einen Teilschnitt der Handwerkzeugmaschinenvorrichtung aus Figur 1,
- Fig. 3 bis 10
- jeweils einen Teilschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
mit verschieden angeordneten Dichtlippen,
- Fig. 11 bis 16
- jeweils einen Teilschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
mit verschieden angeordneten Dichtringen,
- Fig. 17 bis 19
- jeweils einen Teilschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
mit verschiedenen Labyrinthdichtungen,
- Fig. 20 und 21
- jeweils einen Teilschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
mit verschiedenen Fliehkraftdichtungen und
- Fig. 22
- einen Teilschnitt der Handwerkzeugmaschinenvorrichtung mit einer elastischen Dichtscheibe.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0020] Figur 1 zeigt eine Handwerkzeugmaschine 43a mit einem Teilschnitt, in dem eine erfindungsgemäße
Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10a der Handwerkzeugmaschine 43a gezeigt ist. Die
Handwerkzeugmaschine 43a ist als ein Winkelschleifer ausgebildet. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10a umfasst eine Antriebswelle 12a, einen Antriebsmotor 14a, eine Einsatzwerkzeugbefestigung
16a und eine Lagereinheit 18a. Die Antriebswelle 12a verbindet den Antriebsmotor 14a
wirkungsmäßig mit einer nicht näher dargestellten Getriebeanordnung der Handwerkzeugmaschine
43a, die als Winkelgetriebe ausgebildet ist. Über die Getriebeanordnung treibt der
Antriebsmotor 14a die Einsatzwerkzeugbefestigung 16a an.
[0021] Der Antriebsmotor 14a ist auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16a abgewandten
Seite 20a der Handwerkzeugmaschine 43a innerhalb eines Haupthandgriffs 44a der Handwerkzeugmaschine
43a angeordnet. Von der Einsatzwerkzeugbefestigung 16a gesehen hinter dem Antriebsmotor
14a ist die Lagereinheit 18a angeordnet. Die Lagereinheit 18a lagert die Antriebswelle
12a auf der der Einsatzwerkzeugbefestigung 16a abgewandten Seite 20a und weist ein
nicht näher dargestelltes Dichtelement auf. Auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung
16a zugewandten Seite 46a lagert eine weitere, nicht näher dargestellte Lagereinheit
die Antriebswelle 12a.
[0022] Wie Figur 2 zeigt, weist die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10a eine Dichtvorrichtung
22a auf. Die Dichtvorrichtung 22a dichtet einen axial neben der Lagereinheit 18a liegenden
Bereich 24a ab. Der Bereich 24a ist auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16a abgewandten
Seite 20a der Lagereinheit 18a angeordnet und weist eine im Wesentlichen zylindrische
Form auf. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung weist eine Elektronik 41 a und einen
Sensor 42a auf, die in dem abgedichteten Bereich 24a angeordnet sind. Der Sensor 42a
ermittelt eine Drehzahl der Antriebswelle 12a. Die Elektronik 41 a weist eine nicht
näher dargestellte, als Microcontroller ausgebildete Recheneinheit auf und steuert
bzw. regelt während eines Betriebs den Antriebsmotor 14a. Die Dichtvorrichtung 22a
ist zwischen dem Antriebsmotor 14a und der Lagereinheit 18a angeordnet.
[0023] Die Dichtvorrichtung 22a weist ein Dichtelement 26a, das von der Lagereinheit 18a
getrennt und als eine Dichtlippe 30a ausbildet ist, eine Dichtscheibe 48a und eine
Dichtfläche 50a auf. Die Dichtscheibe 48a ist drehfest und dicht mit der Antriebswelle
12a verbunden. Dazu weist die Dichtscheibe 48a einen röhrenförmigen Befestigungsbereich
52a auf. Alternativ könnte eine Dichtscheibe zumindest teilweise einstückig mit einer
Antriebswelle ausgebildet sein. Die Dichtscheibe 48a ist mit dem Dichtelement 26a
in einem ringförmigen Verbindungsbereich 54a verbunden und beabstandet das Dichtelement
26a von der Antriebswelle 12a in radialer Richtung. Das Dichtelement 26a weist, von
dem ringförmigen Verbindungsbereich 54a aus, eine Haupterstreckung in eine Richtung
auf, die in Richtung der Einsatzwerkzeugbefestigung 16a und radial nach außen weist.
Die Richtung der Haupterstreckung weist einen Winkel zu einer axialen Richtung von
ungefähr 15 Grad auf. An einem dem ringförmigen Verbindungsbereich 54a abgewandten
Ende gleitet das Dichtelement 26a während eines Betriebs an der Dichtfläche 50a dichtend
entlang. Die Dichtfläche 50a ist einstückig mit einem Gehäuse 56a der Handwerkzeugmaschine
43a ausgebildet und im Wesentlichen axial ausgerichtet. Alternativ könnte eine Dichtfläche
aus einem, dem Fachmann als sinnvoll erscheinendem Material mit dem Gehäuse verbunden
sein. Ein Gehäuse der Handwerkzeugmaschine 43a könnte mehrstückig ausgebildet sein.
[0024] In den Figuren 3 bis 22 sind 20 weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt.
Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a in den Bezugszeichen
des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 und 2 durch die Buchstaben b bis u in den
Bezugszeichen der Ausführungsbeispiele in den Figuren 3 bis 22 ersetzt. Die nachfolgenden
Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den
Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen
auf die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere auf die Beschreibung
der Ausführungsbeispiele in den Figuren 1 und 2, verwiesen werden kann. Insbesondere
sind die gezeigten Dichtvorrichtungen vor und hinter der Lagereinheit, einfach oder
gestaffelt und in verschiedenen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Kombinationen
angeordnet denkbar und können zumindest um eine Ebene gespiegelt werden, die senkrecht
zu einer axialen Richtung der Antriebswelle ausgebildet ist. Ferner können bei allen
Dichtvorrichtungen die Dichtscheiben und/oder die Dichtelemente drehfest mit dem Gehäuse
der Handwerkzeugmaschine oder mit der Antriebswelle verbunden sein.
[0025] Figur 3 zeigt wie Figur 2 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10b mit einer Antriebswelle
12b und einer Lagereinheit 18b, die die Antriebswelle 12b auf einer Seite 20b lagert,
die einer Einsatzwerkzeugbefestigung 16b abgewandt ist. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10b weist eine Dichtvorrichtung 22b auf, die einen axial neben der Lagereinheit 18b
liegenden Bereich 24b abdichtet, der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16b
abgewandten Seite 20b der Lagereinheit 18b angeordnet ist.
[0026] Die Dichtvorrichtung 22b weist ein von der Lagereinheit 18b getrennt und als Dichtlippe
30b ausgebildetes Dichtelement 26b, eine Dichtscheibe 48b und eine Dichtfläche 50b
auf. Das Dichtelement 26b weist, von einem ringförmigen Verbindungsbereich 54b aus,
eine Haupterstreckung in eine Richtung auf, die in Richtung der Einsatzwerkzeugbefestigung
16b weg und radial nach außen weist.
[0027] Figur 4 zeigt wie Figur 2 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10c mit einer Antriebswelle
12c und einer Lagereinheit 18c, die die Antriebswelle 12c auf einer Seite 20c lagert,
die einer Einsatzwerkzeugbefestigung 16c abgewandt ist. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10c weist eine Dichtvorrichtung 22c auf, die einen axial neben der Lagereinheit 18c
liegenden Bereich 24c abdichtet, der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16c
abgewandten Seite 20c der Lagereinheit 18c angeordnet ist.
[0028] Die Dichtvorrichtung 22c weist ein von der Lagereinheit 18c getrennt und als Dichtlippe
30c ausgebildetes Dichtelement 26c, eine Dichtscheibe 48c und eine Dichtfläche 50c
auf. Die Dichtscheibe 48c ist drehfest mit einem Gehäuse 56c einer Handwerkzeugmaschine
43c verbunden. Die Dichtlippe 30c gleitet während eines Betriebs an der Dichtfläche
50c, die einstückig mit der Antriebswelle 12c ausgebildet ist, entlang. Das Dichtelement
26c weist, von einem ringförmigen Verbindungsbereich 54c aus, eine Haupterstreckung
in eine Richtung auf, die in Richtung der Einsatzwerkzeugbefestigung 16c weg und radial
nach innen weist.
[0029] Figur 5 zeigt wie Figur 3 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10d mit einer Antriebswelle
12d und einer Lagereinheit 18d, die die Antriebswelle 12d auf einer Seite 20d lagert,
die einer Einsatzwerkzeugbefestigung 16d abgewandt ist. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10d weist eine Dichtvorrichtung 22d auf, die einen axial neben der Lagereinheit 18d
liegenden Bereich 24d abdichtet, der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16d
abgewandten Seite 20d der Lagereinheit 18d angeordnet ist.
[0030] Die Dichtvorrichtung 22d weist ein von der Lagereinheit 18d getrennt und als Dichtlippe
30d ausgebildetes Dichtelement 26d, eine Dichtscheibe 48d und eine Dichtfläche 50d
auf. Das Dichtelement 26d weist, von einem ringförmigen Verbindungsbereich 54d aus,
eine Haupterstreckung in eine Richtung auf, die in Richtung der Einsatzwerkzeugbefestigung
16d und radial nach innen weist.
[0031] Figur 6 zeigt wie Figur 2 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10e mit einer Antriebswelle
12e und einer Lagereinheit 18e, die die Antriebswelle 12e auf einer Seite 20e lagert,
die einer Einsatzwerkzeugbefestigung 16e abgewandt ist. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10e weist eine Dichtvorrichtung 22e auf, die einen axial neben der Lagereinheit 18e
liegenden Bereich 24e abdichtet, der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16e
abgewandten Seite 20e der Lagereinheit 18e angeordnet ist.
[0032] Die Dichtvorrichtung 22e weist ein von der Lagereinheit 18e getrennt und als Dichtlippe
30e ausgebildetes Dichtelement 26e, eine Dichtscheibe 48e und eine Dichtfläche 50e
auf. Die Dichtvorrichtung 22e ist auf einer dem Antriebsmotor 14e abgewandten Seite
20e der Lagereinheit 18e angeordnet.
[0033] Figur 7 zeigt wie Figur 4 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10f mit einer Antriebswelle
12f und einer Lagereinheit 18f, die die Antriebswelle 12f auf einer Seite 20f lagert,
die einer Einsatzwerkzeugbefestigung 16f abgewandt ist. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10f weist eine Dichtvorrichtung 22f auf, die einen axial neben der Lagereinheit 18f
liegenden Bereich 24f abdichtet, der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16f
abgewandten Seite 20f der Lagereinheit 18f angeordnet ist.
[0034] Die Dichtvorrichtung 22f weist ein von der Lagereinheit 18f getrennt und als Dichtlippe
30f ausgebildetes Dichtelement 26f, eine Dichtscheibe 48f und eine Dichtfläche 50f
auf. Die Dichtvorrichtung 22f ist auf einer dem Antriebsmotor 14f abgewandten Seite
20f der Lagereinheit 18f angeordnet. Die Dichtscheibe 48f ist drehfest mit einem Gehäuse
56f einer Handwerkzeugmaschine 43f verbunden.
[0035] Figur 8 zeigt wie Figur 5 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10g mit einer Antriebswelle
12g und einer Lagereinheit 18g, die die Antriebswelle 12g auf einer Seite 20g lagert,
die einer Einsatzwerkzeugbefestigung 16g abgewandt ist. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10g weist eine Dichtvorrichtung 22g auf, die einen axial neben der Lagereinheit 18g
liegenden Bereich 24g abdichtet, der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16g
abgewandten Seite 20g der Lagereinheit 18g angeordnet ist.
[0036] Die Dichtvorrichtung 22g weist zwei von der Lagereinheit 18g getrennt und als Dichtlippen
30g ausgebildete Dichtelemente 26g, 28g, zwei Dichtscheiben 48g und zwei Dichtflächen
50g auf. Die zwei Dichtelemente 26g, 28g sind in axialer Richtung auf verschiedenen
Seiten der Lagereinheit 18g angeordnet. Beide Dichtscheiben 48g sind drehfest mit
einem Gehäuse 56g einer Handwerkzeugmaschine 43g verbunden. Die Dichtlippen 30g weisen
in unterschiedliche Richtungen.
[0037] Figur 9 zeigt wie Figur 2 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10h mit einer Antriebswelle
12h und einer Lagereinheit 18h, die die Antriebswelle 12h auf einer Seite 20h lagert,
die einer Einsatzwerkzeugbefestigung 16h abgewandt ist. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10h weist eine Dichtvorrichtung 22h auf, die einen axial neben der Lagereinheit 18h
liegenden Bereich 24h abdichtet, der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16h
abgewandten Seite 20h der Lagereinheit 18h angeordnet ist.
[0038] Die Dichtvorrichtung 22h weist ein von der Lagereinheit 18h getrennt und als Dichtlippe
30h ausgebildetes Dichtelement 26h, eine Dichtscheibe 48h und eine Dichtfläche 50h
auf. Das Dichtelement 26h ist drehfest mit einem Gehäuse 56h einer Handwerkzeugmaschine
43h verbunden. Die Dichtscheibe 48h ist drehfest mit der Antriebswelle 12h verbunden.
Die Dichtfläche 50h ist einstückig mit der Dichtscheibe 48h ausgebildet und koaxial
zu der Abtriebswelle 12h angeordnet. Das Dichtelement 26h ist in einem betriebsbereiten
Betriebszustand vorgespannt und drückt radial von außen gegen die Dichtfläche 50h.
Ferner weist das Dichtelement 26h, von einem Verbindungsbereich 54h mit dem Gehäuse
56h aus, eine Haupterstreckung in eine Richtung auf, die in Richtung der Einsatzwerkzeugbefestigung
16h und radial nach innen weist. Die Dichtlippe 30h könnte mit dem Gehäuse in einem
Zwei-Komponenten-Spritzverfahren hergestellt sein.
[0039] Figur 10 zeigt wie Figur 9 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10i mit einer Antriebswelle
12i und einer Lagereinheit 18i, die die Antriebswelle 12i auf einer Seite 20i lagert,
die einer Einsatzwerkzeugbefestigung 16i abgewandt ist. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10i weist eine Dichtvorrichtung 22i auf, die einen axial neben der Lagereinheit 18i
liegenden Bereich 24i abdichtet, der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16i
abgewandten Seite 20i der Lagereinheit 18i angeordnet ist.
[0040] Die Dichtvorrichtung 22i weist ein von der Lagereinheit 18i getrennt und als Dichtlippe
30i ausgebildetes Dichtelement 26i, eine Dichtscheibe 48i und eine Dichtfläche 50i
auf. Die Dichtfläche 50i ist einstückig mit der Dichtscheibe 48i ausgebildet und senkrecht
zu einer axialen Richtung angeordnet. Das Dichtelement 26i ist in einem betriebsbereiten
Betriebszustand vorgespannt und drückt axial in Richtung der Einsatzwerkzeugbefestigung
16i gegen die Dichtfläche 50i. Die Dichtvorrichtung 22i könnte mehrere ähnlich ausgebildete
Dichtlippen aufweisen.
[0041] Figur 11 zeigt wie Figur 2 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10j mit einer Antriebswelle
12j und einer Lagereinheit 18j, die die Antriebswelle 12j auf einer Seite 20j lagert,
die einer Einsatzwerkzeugbefestigung 16j abgewandt ist. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10j weist eine Dichtvorrichtung 22j auf, die einen axial neben der Lagereinheit 18j
liegenden Bereich 24j abdichtet, der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16j
abgewandten Seite 20j der Lagereinheit 18j angeordnet ist.
[0042] Die Dichtvorrichtung 22j weist ein von der Lagereinheit 18j getrennt und als Dichtring
32j ausgebildetes Dichtelement 26j, eine Dichtfläche 50j und eine Dichtscheibe 48j,
die als eine Dichtringfassung ausgebildet ist, auf. Die Dichtscheibe 48j ist drehfest
mit einem Gehäuse 56j einer Handwerkzeugmaschine 43j verbunden. Die Dichtfläche 50j
ist einstückig mit der Antriebswelle 12j ausgebildet und parallel zu einer axialen
Richtung angeordnet. Das Dichtelement 26j gleitet zwischen der Dichtfläche 50j und
einer Nut der Dichtscheibe 48j. Das Dichtelement 26j drückt axial nach innen auf die
Dichtfläche 50j und ist als O-Ring ausgebildet.
[0043] Figur 12 zeigt wie Figur 11 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10k mit einer Antriebswelle
12k und einer Lagereinheit 18k, die die Antriebswelle 12k auf einer Seite 20k lagert,
die einer Einsatzwerkzeugbefestigung 16k abgewandt ist. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10k weist eine Dichtvorrichtung 22k auf, die einen axial neben der Lagereinheit 18k
liegenden Bereich 24k abdichtet, der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16k
abgewandten Seite 20k der Lagereinheit 18k angeordnet ist.
[0044] Die Dichtvorrichtung 22k weist ein von der Lagereinheit 18k getrennt ausgebildetes
Dichtelement 26k, eine Dichtfläche 50k und eine Dichtscheibe 48k auf. Die Dichtscheibe
48k ist teilweise einstückig mit der Antriebswelle 12k ausgebildet. Die Dichtfläche
50k ist einstückig mit einem Gehäuse 56k einer Handwerkzeugmaschine 43k ausgebildet
und parallel zu einer axialen Richtung angeordnet. Das Dichtelement 26k drückt axial
nach außen auf die Dichtfläche 50k. Alternativ oder zusätzlich könnte ein Dichtelement
axial nach innen auf eine Dichtfläche drücken. Das Dichtelement 26k ist als dauergefetteter
Dichtring 32k ausgebildet, könnte alternativ auch aus Polytetrafluorethylen, aus Schaumstoff
oder aus einem anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Material gebildet
sein.
[0045] Figur 13 zeigt wie Figur 12 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10l mit einer Antriebswelle
12l und einer Lagereinheit 18l, die die Antriebswelle 12l auf einer Seite 20l lagert,
die einer Einsatzwerkzeugbefestigung 16l abgewandt ist. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10l weist eine Dichtvorrichtung 22l auf, die einen axial neben der Lagereinheit 18l
liegenden Bereich 24l abdichtet, der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16l
abgewandten Seite 20l der Lagereinheit 18l angeordnet ist.
[0046] Die Dichtvorrichtung 22l weist ein von der Lagereinheit 18l getrennt und als Dichtring
32l ausgebildetes Dichtelement 26l, eine Dichtfläche 50l und eine Dichtscheibe 48l
auf. Die Dichtscheibe 48l ist drehfest mit der Antriebswelle 12l verbunden und ragt,
teilweise röhrenförmig ausgebildet, in eine Ausnehmung 58l eines Gehäuses 56l einer
Handwerkzeugmaschine 43l hinein. In der Ausnehmung ist radial innerhalb der Dichtscheibe
48l das Dichtelement 26l angeordnet. Die Dichtfläche 50l ist einstückig mit dem Gehäuse
56l ausgebildet und parallel zu einer axialen Richtung angeordnet. Das Dichtelement
26l drückt axial nach innen auf die Dichtfläche 50l. Alternativ könnte ein Dichtelement
axial nach außen auf eine Dichtfläche drücken.
[0047] Figur 14 zeigt wie Figur 13 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10m mit einer Antriebswelle
12m und einer Lagereinheit 18m, die die Antriebswelle 12m auf einer Seite 20m lagert,
die einer Einsatzwerkzeugbefestigung 16m abgewandt ist. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10m weist eine Dichtvorrichtung 22m auf, die einen axial neben der Lagereinheit 18m
liegenden Bereich 24m abdichtet, der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16m
abgewandten Seite 20m der Lagereinheit 18m angeordnet ist.
[0048] Die Dichtvorrichtung 22m weist ein von der Lagereinheit 18m getrennt und als Dichtring
32m ausgebildetes Dichtelement 26m, ein Federelement 38m und eine Dichtscheibe 48m
auf. Die Dichtscheibe 48m ragt, teilweise röhrenförmig ausgebildet, in eine Ausnehmung
58m eines Gehäuses 56m einer Handwerkzeugmaschine 43m hinein. Das Federelement 38m
bewirkt in einem betriebsbereiten Zustand eine Kraft auf das Dichtelement 26m und
drückt das Dichtelement 26m in eine auf die Einsatzwerkzeugbefestigung 16m zugewandte
Richtung gleitend gegen eine Dichtfläche 50m der Dichtscheibe 48m. Das Dichtelement
26m bewirkt eine dichtende Kraft auf zwei axial ausgerichtete Flächen der Ausnehmung
58m.
[0049] Figur 15 zeigt wie Figur 12 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10n mit einer Antriebswelle
12n und einer Lagereinheit 18n, die die Antriebswelle 12n auf einer Seite 20n lagert,
die einer Einsatzwerkzeugbefestigung 16n abgewandt ist. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10n weist eine Dichtvorrichtung 22n auf, die einen axial neben der Lagereinheit 18n
liegenden Bereich 24n abdichtet, der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16n
abgewandten Seite 20n der Lagereinheit 18n angeordnet ist.
[0050] Die Dichtvorrichtung 22n weist ein von der Lagereinheit 18n getrennt und als Dichtring
32n ausgebildetes Dichtelement 26n, eine Dichtfläche 50n und eine Dichtscheibe 48n
auf. Das Dichtelement 26n ist von einer Seite in axialer Richtung von der Dichtscheibe
48n gleitend belastet und von einer anderen Seite in axialer Richtung von der Lagereinheit
18n gehalten. Des Weiteren ist das Dichtelement 26n in radialer Richtung gegenüber
einem Gehäuse 56n einer Handwerkzeugmaschine 43n vorgespannt. Die Dichtfläche 50n
ist senkrecht zu der axialen Richtung ausgerichtet und einstückig mit der Dichtscheibe
48n ausgebildet. Die Dichtscheibe 48n ist in einem, sich radial erstreckenden Bereich
teilweise elastisch ausgebildet.
[0051] Figur 16 zeigt wie Figur 15 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10o mit einer Antriebswelle
12o und einer Lagereinheit 18o, die die Antriebswelle 12o auf einer Seite 20o lagert,
die einer Einsatzwerkzeugbefestigung 16o abgewandt ist. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10o weist eine Dichtvorrichtung 22o auf, die einen axial neben der Lagereinheit 18o
liegenden Bereich 24o abdichtet, der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16o
abgewandten Seite 20o der Lagereinheit 18o angeordnet ist.
[0052] Die Dichtvorrichtung 22o weist ein von der Lagereinheit 18o getrennt und als Dichtring
32o ausgebildetes Dichtelement 26o, eine Dichtfläche 50o und eine elastische Dichtscheibe
40o auf. Das Dichtelement 26o ist von einer Seite in axialer Richtung von der Dichtscheibe
40o gleitend belastet und von einer anderen Seite in axialer Richtung von einem Gehäuse
56o einer Handwerkzeugmaschine 43o gehalten. Die Dichtscheibe 40o könnte nicht näher
dargestellte aerodynamische Elemente, wie beispielsweise Schraubenrillen, ein Wellenprofil
oder Flügelzellenelemente, aufweisen.
[0053] Figur 17 zeigt wie Figur 2 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10p mit einer Antriebswelle
12p und einer Lagereinheit 18p, die die Antriebswelle 12p auf einer Seite 20p lagert,
die einer Einsatzwerkzeugbefestigung 16p abgewandt ist. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10p weist eine Dichtvorrichtung 22p auf, die einen axial neben der Lagereinheit 18p
liegenden Bereich 24p abdichtet, der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16p
abgewandten Seite 20p der Lagereinheit 18p angeordnet ist.
[0054] Die Dichtvorrichtung 22p umfasst eine Labyrinthdichtung 34p. Die Labyrinthdichtung
34p weist ein von der Lagereinheit 18p getrennt ausgebildetes und röhrenförmiges Dichtelement
26p auf, das als ein Labyrinthdichtelement ausgebildet ist. Das Dichtelement 26p ragt
in eine Ausnehmung 58p eines Gehäuses 56p einer Handwerkzeugmaschine 43p in axialer
Richtung hinein und läuft berührungslos. Ein Dichtelement der Dichtvorrichtung 22p
könnte auch teilweise einstückig mit der Antriebswelle 12p und/oder dem Gehäuse 56p
ausgebildet sein und/oder hohlkegelförmig ausgebildet sein.
[0055] Figur 18 zeigt wie Figur 17 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10q mit einer Labyrinthdichtung
34q, die zwei parallel verlaufende hohlzylinderförmige Dichtelemente 26q aufweist,
die als Labyrinthdichtelemente ausgebildet sind. Die Dichtelement 26q sind radial
hintereinander angeordnet, könnten alternativ aber auch axial nebeneinander angeordnet
sein. Zumindest eines der Dichtelemente 26q könnte elastisch ausgebildet sein und
als Teil einer Fliehkraftdichtung wirken.
[0056] Figur 19 zeigt wie Figur 17 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10r mit einer Labyrinthdichtung
34r, die drei parallel verlaufende röhrenförmige Dichtelement 26r aufweist, die als
Labyrinthdichtelemente ausgebildet sind.
[0057] Figur 20 zeigt wie Figur 2 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10s mit einer Antriebswelle
12s und einer Lagereinheit 18s, die die Antriebswelle 12s auf einer Seite 20s lagert,
die einer Einsatzwerkzeugbefestigung 16s abgewandt ist. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10s weist eine Dichtvorrichtung 22s auf, die einen axial neben der Lagereinheit 18s
liegenden Bereich 24s abdichtet, der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16s
abgewandten Seite 20s der Lagereinheit 18s angeordnet ist.
[0058] Die Dichtvorrichtung 22s umfasst eine Fliehkraftdichtung 36s, die ein von der Lagereinheit
18s getrennt ausgebildetes Dichtelement 26s und eine Dichtfläche 50s aufweist. Das
Dichtelement 26s ist drehfest mit der Antriebswelle 12s verbunden und ist als eine
elastische Dichtmanschette ausgebildet. Das Dichtelement 26s weist eine Haupterstreckungsrichtung
auf, die von einem Verbindungsbereich 54s mit der Antriebswelle 12s in eine von der
Einsatzwerkzeugbefestigung 16s fort und radial nach außen weisende Richtung zeigt,
das heißt, das Dichtelement 26s ist im Wesentlichen hohlkegelförmig ausgebildet. Die
Dichtfläche 50s ist im Wesentlichen parallel zu dem Dichtelement 26s in einem ruhenden
Betriebszustand ausgerichtet und einstückig mit einem Gehäuse 56s einer Handwerkzeugmaschine
43s ausgebildet. Bei drehender Antriebswelle 12s biegen Zentrifugalkräfte das Dichtelement
26s von der Dichtfläche 50s weg, so dass das Dichtelement 26s und die Dichtfläche
50s dann überall voneinander beabstandet sind. Eine Dichtwirkung bleibt bei einem
Betrieb durch auf Späne wirkende Zentrifugalkräfte erhalten.
[0059] Figur 21 zeigt wie Figur 20 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10t mit einer Antriebswelle
12t und einer Lagereinheit 18t, die die Antriebswelle 12t auf einer Seite 20t lagert,
die einer Einsatzwerkzeugbefestigung 16t abgewandt ist. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10t weist eine Dichtvorrichtung 22t auf, die einen axial neben der Lagereinheit 18t
liegenden Bereich 24t abdichtet, der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16t
abgewandten Seite 20t der Lagereinheit 18t angeordnet ist.
[0060] Die Dichtvorrichtung 22t ist als eine Fliehkraftdichtung 36t ausgebildet und weist
ein Dichtelement 26t und eine Dichtfläche 50t auf. Das Dichtelement 26t ist von der
Lagereinheit 18t getrennt und als eine Dichtlippe 30t ausgebildet und im Wesentlichen
parallel zu einer axialen Richtung der Antriebswelle 12t ausgerichtet. Die Dichtfläche
50t ist ebenfalls im Wesentlichen parallel zu einer axialen Richtung ausgerichtet
und hohlzylinderförmig ausgebildet.
[0061] Figur 22 zeigt wie Figur 2 eine Handwerkzeugmaschinenvorrichtung 10u mit einer Antriebswelle
12u und einer Lagereinheit 18u, die die Antriebswelle 12u auf einer Seite 20u lagert,
die einer Einsatzwerkzeugbefestigung 16u abgewandt ist. Die Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
10u weist eine Dichtvorrichtung 22u auf, die einen axial neben der Lagereinheit 18u
liegenden Bereich 24u abdichtet, der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung 16u
abgewandten Seite 20u der Lagereinheit 18u angeordnet ist.
[0062] Die Dichtvorrichtung 22u weist ein von der Lagereinheit 18u getrennt und als elastische
Dichtscheibe 40u ausgebildetes Dichtelement 26u und eine Dichtkante 60u oder alternativ
mehrere Dichtkanten auf. Die Dichtscheibe 40u ist im Wesentlichen senkrecht zu einer
axialen Richtung der Antriebswelle 12u angeordnet und drehfest mit der Antriebswelle
12u verbunden. Die Dichtscheibe 40u gleitet dichtend über die Dichtkante 60u und wird
dabei von Zentrifugalkräften stabilisiert. Die Dichtkante 60u ist an einem Gehäuse
56u einer Handwerkzeugmaschine 43u angeformt. Eine Dichtkante könnte alternativ oder
zusätzlich an die Dichtscheibe 40u angeformt sein. Wenn die Dichtvorrichtung mehrere
Dichtkanten aufweist, sind diese unterschiedlich hoch ausgebildet. Weitere, dem Fachmann
als sinnvoll erscheinende Dichtelemente sind zusätzlich möglich.
1. Handwerkzeugmaschinenvorrichtung mit zumindest einer Antriebswelle (12a-u), einem
Antriebsmotor (14a-u), einer Einsatzwerkzeugbefestigung (16a-u) und zumindest einer
Lagereinheit (18a-u), die dazu vorgesehen ist, die Antriebswelle (12a-u) auf einer
der Einsatzwerkzeugbefestigung (16a-u) abgewandten Seite (20a-u) des Antriebsmotors
(14a-u) zu lagern, mit einer Dichtvorrichtung, die dazu vorgesehen ist, zumindest
einen axial neben der Lagereinheit (18a-u) liegenden Bereich (24a-u) abzudichten,
der auf einer der Einsatzwerkzeugbefestigung (16a-u) abgewandten Seite (20a-u) der
Lagereinheit (18a-u) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtvorrichtung wenigstens ein Dichtelement (26a-u, 28g) aufweist, das getrennt
von der Lagereinheit (18a-u) ausgebildet ist.
2. Handwerkzeugmaschinenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtvorrichtung (22g) zumindest zwei Dichtelemente (26g, 28g) aufweist.
3. Handwerkzeugmaschinenvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Dichtelemente (26g, 28g) auf verschiedenen Seiten der Lagereinheit (18g)
angeordnet sind.
4. Handwerkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagereinheit (18a-u) zumindest ein Dichtelement aufweist.
5. Handwerkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtvorrichtung (22a-i; 22t) eine Dichtlippe (30a-i; 30t) aufweist.
6. Handwerkzeugmaschinenvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlippe (30a-i; 30t) in zumindest einem Betriebszustand vorgespannt ist.
7. Handwerkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtvorrichtung (22k-o) einen Dichtring (32k-o) aufweist.
8. Handwerkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtvorrichtung (22p-r) zumindest eine Labyrinthdichtung (34p-r) umfasst.
9. Handwerkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtvorrichtung (22s; 22t) zumindest eine Fliehkraftdichtung (36s; 36t) umfasst.
10. Handwerkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtvorrichtung (22m) zumindest ein Federelement (38m) aufweist, das dazu vorgesehen
ist, zumindest auf ein Dichtmittel (26m) eine Kraft zu bewirken.
11. Handwerkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtvorrichtung (22o; 22u) eine elastische Dichtscheibe (40o; 40u) aufweist.
12. Handwerkzeugmaschinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Elektronik (41a-u) und zumindest einen Sensor (42a-u), die in dem
abgedichteten Bereich (24a-u) angeordnet sind.
13. Handwerkzeugmaschine mit einer Handwerkzeugmaschinenvorrichtung (10a-u) nach einem
der Ansprüche 1 bis 12.
1. Portable power tool device having at least a driveshaft (12a-u), a drive motor (14a-u),
an application tool fastening (16a-u) and at least a bearing unit (18a-u) which is
provided to support the driveshaft (12a-u) on a side (20a-u) of the drive motor (14a-u)
that is remote from the application tool fastening (16a-u), having a sealing device
which is provided to seal off at least a region (24a-u) which is located axially next
to the bearing unit (18a-u) and is arranged on a side (20a-u) of the bearing unit
(18a-u) that is remote from the application tool fastening (16a-u), characterized in that the sealing device has at least one sealing element (26a-u, 28g) which is formed
separately from the bearing unit (18a-u).
2. Portable power tool device according to Claim 1, characterized in that the sealing device (22g) has at least two sealing elements (26g, 28g).
3. Portable power tool device according to Claim 2, characterized in that the two sealing elements (26g, 28g) are arranged on different sides of the bearing
unit (18g).
4. Portable power tool device according to one of the preceding claims, characterized in that the bearing unit (18a-u) has at least one sealing element.
5. Portable power tool device according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing device (22a-i; 22t) has a sealing lip (30a-i; 30t).
6. Portable power tool device according to Claim 5, characterized in that the sealing lip (30a-i; 30t) is prestressed in at least one operating state.
7. Portable power tool device according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing device (22k-o) has a sealing ring (32k-o).
8. Portable power tool device according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing device (22p-r) has at least one labyrinth seal (34p-r).
9. Portable power tool device according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing device (22s; 22t) comprises at least one centrifugal seal (36s; 36t).
10. Portable power tool device according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing device (22m) has at least one spring element (38m), which is provided
at least to exert a force on a sealing means (26m).
11. Portable power tool device according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing device (22o; 22u) has an elastic sealing disk (40o; 40u).
12. Portable power tool device according to one of the preceding claims, characterized by at least one electronic unit (41a-u) and at least one sensor (42a-u), which are arranged
in the sealed-off region (24a-u).
13. Portable power tool having a portable power tool device (10a-u) according to one of
Claims 1 to 12.
1. Dispositif de machine-outil à main comprenant au moins un arbre d'entraînement (12a-u),
un moteur d'entraînement (14a-u), une fixation d'outil d'insertion (16a-u) et au moins
une unité de palier (18a-u) qui est prévue pour supporter l'arbre d'entraînement (12a-u)
sur un côté (20a-u) du moteur d'entraînement (14a-u) opposé à la fixation d'outil
d'insertion (16a-u), avec un dispositif d'étanchéité prévu pour étanchéifier au moins
une région (24a-u) située axialement à côté de l'unité de palier (18a-u), qui est
disposé sur un côté (20a-u) de l'unité de palier (18a-u) opposé à la fixation d'outil
d'insertion (16a-u), caractérisé en ce que le dispositif d'étanchéité présente au moins un élément d'étanchéité (26a-u, 28g)
qui est réalisé séparément de l'unité de palier (18a-u).
2. Dispositif de machine-outil à main selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'étanchéité (22g) présente au moins deux éléments d'étanchéité (26g,
28g).
3. Dispositif de machine-outil à main selon la revendication 2, caractérisé en ce que les deux éléments d'étanchéité (26g, 28g) sont disposés sur des côtés différents
de l'unité de palier (18g).
4. Dispositif de machine-outil à main selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité de palier (18a-u) présente au moins un élément d'étanchéité.
5. Dispositif de machine-outil à main selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif d'étanchéité (22a-i ; 22t) présente une lèvre d'étanchéité (30a-i ;
30t).
6. Dispositif de machine-outil à main selon la revendication 5, caractérisé en ce que la lèvre d'étanchéité (30a-i ; 30t) est précontrainte dans au moins un état de fonctionnement.
7. Dispositif de machine-outil à main selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif d'étanchéité (22k-o) présente une bague d'étanchéité (32k-o).
8. Dispositif de machine-outil à main selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif d'étanchéité (22p-r) comprend au moins un joint à labyrinthe (34p-r).
9. Dispositif de machine-outil à main selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif d'étanchéité (22s ; 22t) comprend au moins un joint d'étanchéité à
force centrifuge (36s ; 36t).
10. Dispositif de machine-outil à main selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif d'étanchéité (22m) présente au moins un élément de ressort (38m) qui
est prévu pour exercer une force au moins sur un moyen d'étanchéité (26m).
11. Dispositif de machine-outil à main selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif d'étanchéité (22o ; 22u) présente une rondelle d'étanchéité élastique
(40o ; 40u).
12. Dispositif de machine-outil à main selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par au moins une électronique (41a-u) et au moins un capteur (42a-u) qui sont disposés
dans la région étanchéifiée (24a-u).
13. Machine-outil à main comprenant un dispositif de machine-outil à main (10a-u) selon
l'une quelconque des revendications 1 à 12.