[0001] Die Erfindung betrifft ein Wäschebehandlungsgerät, insbesondere ein Wäschetrocknungsgerät,
das mindestens einen Flusenfilter aufweist, wobei von dem Flusenfilter Abreinigungsflüssigkeit
eines Prozessluft-Flusenfilters aufnehmbar ist.
[0003] Aus der Schrift
US-Patent 4,227,315 geht eine Filtereinheit hervor, welche an eine Abluftleitung eines Abluft-Wäschetrockners
anschließbar ist. Die Filtereinheit enthält einen Flusenfilter, um Flusen aus der
Abluft aufzufangen.
[0004] Die Schriften
US-Patent 4,720,925 und
EP 2 146 000 A1 betreffen jeweils einen Wäschetrockner, in welchem ein Flusenfilter zum Auffangen
von Flusen aus strömender Prozessluft vorgesehen ist.
[0005] Die Schrift
WO 2010/028992 A1 offenbart einen Trockner umfassend eine Trockenkammer zum Aufnehmen eines feuchten
Gutes und eine Prozessluftführung zum Zuführen von Prozessluft in die Trockenkammer
und zum Abführen von Prozessluft aus der Trockenkammer, welche Prozessluftführung
eine Wärmequelle zum Aufheizen der Prozessluft vor ihrem Eintritt in die Trockenkammer
und eine Wärmesenke zum Abkühlen der Prozessluft nach ihrem Austritt aus der Trockenkammer,
sowie einen zwischen der Trockenkammer und der Wärmesenke angeordneten ersten Flusenfilter
zum Auffangen von Flusen aus der Prozessluft aufweist, welchem eine erste Reinigungseinrichtung
zugeordnet ist. Diese erste Reinigungseinrichtung weist einen Sammler für eine Flüssigkeit,
eine an den Sammler angeschlossene erste Spülleitung, ein in dieser ersten Spülleitung
befindliches erstes Kontrollorgan und einen an die erste Spülleitung angeschlossenen
ersten Verteiler zum Verteilen von durch die erste Spülleitung geförderter Flüssigkeit
auf den ersten Flusenfilter und zum Aufnehmen aufgefangener Flusen von dem ersten
Flusenfilter, eine erste Ableitung zum Ableiten der Flüssigkeit mit den aufgenommenen
Flusen von dem ersten Flusenfilter zu dem Sammler umfasst. Von dem ersten Flusenfilter
abgespülte Flüssigkeit wird in eine entnehmbare Filterkammer oder in einen entnehmbaren
Filterbeutel geleitet. Die Filterkammer oder der Filterbeutel sind für eine Reinigung
bzw. Entsorgung der darin zurückgehaltenen Flusen usw. entnehmbar. Ein Nutzer muss
also die Filterkammer oder den Filterbeutel regelmäßig entleeren und reinigen oder
ersetzen, um einen ordnungsgemäßen Betrieb des Trockners sicherzustellen. Dazu kann
der Nutzer selbsttätig die Befüllung mit Flusen überprüfen und/oder typischerweise
in einer Bedienungsanleitung niedergeschriebenen Entleerungsintervalle einhalten.
Jedoch ist eine solche Entleerung vergleichsweise fehlerbehaftet, so dass es insbesondere
bei einem häufigen Gebrauch des Trockners zu einem Überlaufen der Filterkammer oder
des Filterbeutels kommen kann.
[0006] Eine andere Möglichkeit besteht darin, eine Befüllung automatisch zu erfassen und
ab einem vorbestimmten Befüllungsgrad einen Hinweis an den Nutzer auszugeben. Eine
solche Ausgestaltung ist jedoch kostenaufwändig.
[0007] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile des Standes der Technik
zumindest teilweise zu vermeiden und insbesondere eine preiswerte und sichere Möglichkeit
einer Verräumung von Flusen usw. bereitzustellen.
[0008] Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs gelöst. Bevorzugte
Ausführungsformen sind insbesondere den abhängigen Patentansprüchen sowie der nachfolgenden
Beschreibung entnehmbar.
[0009] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Wäschebehandlungsgerät, aufweisend einen Flusenfilter,
wobei von dem Flusenfilter Abreinigungsflüssigkeit eines Prozessluft-Flusenfilters
aufnehmbar ist, und wobei der Flusenfilter ein Lebensdauer-Flusendepot darstellt,
welches dazu vorgesehen ist, die in ihm abgelagerten Flusen über die Lebensdauer des
Wäschebehandlungsgeräts zu speichern, so dass keinerlei Handlungen zur Entleerung
des Flusendepots durchgeführt werden müssen.
[0010] Unter einem Lebensdauer-Flusendepot kann insbesondere ein Depot für Flusen verstanden
werden, welches dazu vorgesehen ist, die in ihm abgelagerten Flusen und anderen Fremdpartikel
(Haare usw.) über die Lebensdauer des Wäschebehandlungsgeräts zu halten oder zu speichern.
Das Lebensdauer-Flusendepot ist somit nicht dazu vorgesehen, regelmäßig entleert zu
werden.
[0011] Die Verwendung des Lebensdauer-Flusendepots weist den Vorteil auf, dass ein Endnutzer
keine Handlungen zur Entleerung des Flusendepots mehr durchführen muss. Zudem bedarf
es auch keiner Sensorik zur Befüllungsmessung, so dass das Wäschebehandlungsgerät
besonders preiswert ausgestaltbar ist.
[0012] Der Flusenfilter, welcher das Lebensdauer-Flusendepot darstellt bzw. als ein solches
vorgesehen oder ausgestaltet ist, kann auch als ein Lebensdauer-Flusendepot angesehen
werden, welches eine Filterfunktion aufweist. Das Lebensdauer-Flusendepot kann dann
mindestens einen Filterbereich aufweisen.
[0013] Erfindungsgemäß ist von dem Flusenfilter Abreinigungsflüssigkeit eines Prozessluft-Flusenfilters
aufnehmbar. Der Prozessluft-Flusenfilter kann insbesondere in einem Prozessluftkanal
eines Wäschetrocknungsgeräts angeordnet sein und einen Großteil der von der Wäsche
abgegebenen Flusen usw. zurückhalten, wobei diese Flusen abreinigbar sind.
[0014] Es ist eine Weiterbildung, dass der Flusenfilter für einen Gerätetechniker (Kundendiensttechniker
usw.) zugänglich ist, z.B. um es für den unwahrscheinlichen Fall einer Überfüllung
zumindest teilweise von den Flusen usw. entleeren zu können. Jedoch ist das Wäschebehandlungsgerät
nicht dazu vorgesehen oder eingerichtet, dass das Lebensdauer-Flusendepot einem Endnutzer
ohne weitere Maßnahmen (Verwendung von Werkzeug usw.) zugänglich ist. Es kann somit
auch eine Weiterbildung sein, dass das Lebensdauer-Flusendepot nicht werkzeuglos zugänglich
ist.
[0015] Es ist eine Ausgestaltung, dass der Flusenfilter bzw. das Lebensdauer-Flusendepot
ein Aufnahmevolumen von mindestens ca. vier Litern, insbesondere von mindestens ca.
fünf Litern aufweist. Es hat sich gezeigt, dass dieses Aufnahmevolumen üblicherweise
ausreicht, um die während einer typischen Lebensdauer eines Wäschebehandlungsgeräts,
insbesondere Wäschetrocknungsgeräts, von dem Flusenfilter zurückgehaltenen Flusen,
Haare und andere Fremdpartikel aufzunehmen und einen normalen Betrieb zu gewährleisten.
[0016] Es ist noch eine Ausgestaltung, dass der Flusenfilter in einer Bodengruppe des Wäschebehandlungsgeräts
untergebracht ist. So kann der Flusenfilter besonders effektiv verstaut werden, ohne
dass er andere Funktionselemente behindert.
[0017] Es ist noch eine weitere Ausgestaltung, dass von dem Flusenfilter Abreinigungsflüssigkeit
eines abreinigbaren Wärmetauschers aufnehmbar ist. Dabei wird Flüssigkeit, insbesondere
Kondensat, auf den Wärmetauscher gespült, um daran haftende Fremdkörper (Flusen, Haare
usw.) abzureinigen. Die dann flusenbehaftete (Abreinigungs-)Flüssigkeit gelangt in
den Flusenfilter. Durch den Flusenfilter gefilterte Flüssigkeit kann weiter abfließen,
z.B. zu einer Pumpe. Die Pumpe kann die gereinigte Flüssigkeit beispielsweise in einen
Sammelbehälter oder Spülbehälter pumpen, dessen Inhalt wiederum zum Spülen oder Abreinigen
des Wärmetauschers verwendet werden kann, wie z.B. grundsätzlich in
WO 2010/028992 A1 offenbart.
[0018] Jedoch kann der Flusenfilter auch mit von dem Wärmetauscher während eines normalen
Trocknungsbetriebs herabtropfender kondensierter Flüssigkeit (Kondensat) befüllt werden.
[0019] Es ist eine besonders kompakte Ausgestaltung, dass der Flusenfilter unterhalb des
abreinigbaren Wärmetauschers untergebracht ist. So braucht kein dedizierter Fluidkanal
von dem Wärmetauscher zu dem Flusenfilter vorgesehen zu werden, sondern die Flüssigkeit
kann direkt von dem Wärmetauscher in den Flusenfilter tropfen.
[0020] Es ist ferner eine Ausgestaltung, dass der Flusenfilter eine Höhe aufweist, welche
zweieinhalbmal, insbesondere mindestens fünfmal, insbesondere mindestens siebenmal,
geringer ist als eine Breite des Flusenfilters. Durch diese flache Bauform ist ein
Platz in dem Wäschebehandlungsgerät besonders gut ausnutzbar. Insbesondere für normal
hohe Wäschebehandlungsgeräte kann ein Flusenfilter vorteilhaft sein, dessen Höhe mindestens
fünfmal, insbesondere mindestens siebenmal, geringer ist als eine Breite des Flusenfilters.
Für höhere Wäschebehandlungsgeräte, insbesondere Wäschebehandlungsgeräte, welche auf
einen Untersatz-Sockel aufgesetzt sind bzw. einen solchen aufweisen, kann der Flusenfilter
vorzugsweise eine Höhe aufweisen, welche nur zweieinhalbmal geringer ist als eine
Breite des Flusenfilters.
[0021] Es ist auch eine Ausgestaltung, dass der Flusenfilter zumindest bereichsweise antimikrobiell
ausgestaltet ist. Dadurch kann eine mögliche Zersetzung der Flusen und ein damit einhergehender
Geruch unterdrückt werden.
[0022] Es ist eine spezielle Ausgestaltung, dass der Flusenfilter zumindest bereichsweise
eine Oberfläche mit Kupfer, Silber und/oder Bronze aufweist. Diese ist besonders langlebig
und effektiv antimikrobiell wirksam.
[0023] Es ist noch eine Ausgestaltung, dass das Wäschebehandlungsgerät ein Wäschetrocknungsgerät
(Wäschetrockner oder Waschtrockner usw.) ist, insbesondere ein mit einer Wärmepumpe
ausgestattetes Wäschetrocknungsgerät.
[0024] Der Flusenfilter kann ein Filtergewebe (z.B. ein Vlies) aufweisen und/oder ein starres
Filtermaterial (z.B. perforiertes bzw. mit Löchern versehenes Blech usw.). Der Flusenfilter
kann auch ein Sieb sein.
[0025] In der folgenden Figur wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels schematisch
genauer beschrieben. Dabei können zur Übersichtlichkeit gleiche oder gleichwirkende
Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sein.
[0026] Die Figur zeigt als Schnittdarstellung in Seitenansicht ein Wäschebehandlungsgerät
in Form eines Wärmepumpen-Wäschetrockners 1. Der Wärmepumpen-Wäschetrockner 1 weist
eine drehbare Wäschetrommel 2 auf, in welcher zu trocknende Wäsche (o.Abb.) zur Trocknung
untergebracht werden kann. Die Wäsche wird von warmer Prozessluft überströmt oder
durchströmt, welche als feucht-warme Prozessluft L aus der Wäschetrommel 2 austritt
und durch einen Prozessluft-Flusenfilter 3 zu einer Kondensationseinheit in Form eines
Wärmetauschers geführt wird. Der Wärmetauscher ist hier als ein Verdampfer 4 einer
Wärmepumpe ausgestaltet. Bei einem Durchtritt der feucht-warmen Prozessluft L durch
den Verdampfer 4 kondensiert diese aus und tropft als Kondensat K von dem Verdampfer
4 in einen darunter angeordneten Flusenfilter 5 ab. Der Flusenfilter 5 ist dazu in
oder sogar unterhalb einer Bodengruppe angebracht. Die nun wieder trockenere Prozessluft
L wird weiter zu einer Heizung, z.B. einem Verflüssiger einer Wärmepumpe, geführt
(o.Abb.) und von dort aus wieder in die Wäschetrommel 2 geleitet.
[0027] Die zu trocknende Wäsche gibt während eines Trocknungsablaufs außer Wasser auch Flusen,
Haare usw. F ab, welche von der Prozessluft L mitgeführt werden. Ein Großteil der
Flusen F usw. wird von dem Prozessluft-Flusenfilter 3 zurückgehalten, wodurch dessen
Strömungswiderstand wächst. Ein geringerer Anteil der Flusen F, insbesondere ein feinerer
Anteil, gelangt bis zu dem Verdampfer 4 und setzt sich an dessen Oberfläche ab. Dadurch
kann ein Wirkungsgrad des Verdampfers 4 erniedrigt werden.
[0028] Um sowohl den Prozessluft-Flusenfilter 3 als auch den Verdampfer 4 von den Flusen
usw. F zu reinigen, können diese gleichzeitig oder einzeln mit Flüssigkeit, insbesondere
Kondensat K (ggf. mit einer Beimischung von Frischwasser), bespült werden, welches
beispielsweise durch ein schnelles Entleeren eines höherliegenden Sammelbehälters
oder Spülbehälters (o.Abb.) bereitgestellt wird. Das Kondensat K trifft somit schwallartig
auf den Prozessluft-Flusenfilter 3 und/oder den Verdampfer 4 und reißt die dort vorhandenen
Flusen usw. F mit, wie durch die zugehörigen Pfeile angedeutet. Das dann flusenbehaftete
Kondensat K gelangt ebenfalls in den Flusenfilter 5.
[0029] Das in dem Flusenfilter 5 vorhandene Kondensat K tritt durch den Flusenfilter 5 unter
Zurücklassung der Flusen usw. F hindurch und kann weiter zu einer Pumpe (o.Abb.) fließen,
welche das weitgehend flusenfreie Kondensat K zu einem Abfluss oder zurück in den
Sammelbehälter pumpen kann.
[0030] Der Flusenfilter 5 ist als ein Lebensdauer-Flusendepot ausgestaltet oder vorgesehen,
d.h., dass von ihm aufgenommene oder zurückgehaltene oder in ihm vorhandene oder abgesetzte
Flusen usw. F für die Lebensdauer des Wärmepumpen-Wäschetrockners 1 in ihm verbleiben.
Somit braucht der Flusenfilter 5 nicht entnommen und gereinigt oder ausgewechselt
zu werden. Auch wird keine Sensorik benötigt, um einen vollen Flusenfilter 5 zu detektieren.
[0031] Der Flusenfilter 5 kann beispielsweise als ein starrer Filter oder als ein Sieb ausgestaltet
sein, z.B. in Form eines perforierten Metall- oder Kunststoffblechs. Der Flusenfilter
5 kann alternativ ein Filtergewebe (Vlies usw.) aufweisen, das von einem starren Träger
gehalten wird. In der gezeigten Ausführung weist der Flusenfilter 5 eine starre Wanne
5a auf, in deren Boden und in ggf. in deren Seitenwände mehrere Löcher 5b eingebracht
sind, durch welche das Kondensat K abfließen kann. Die Wanne 5a kann an ihrer Innenseite
oder Oberseite mit einem Filtergewebe ausgekleidet sein. Die Löcher 5b dienen dann
nicht einem Zurückhalten der Flusen F, sondern insbesondere einem guten Durchlass
für das gereinigte Kondensat K (wie durch die Tropfen angedeutet) bei einer ansonsten
guten Tragwirkung für das Filtergewebe. Alternativ können die Löcher 5b so dimensioniert
sein, dass die Wanne 5a als solches die gewünschte Filterwirkung zeigt.
[0032] Der Flusenfilter 5 weist ein Aufnahmevolumen von mindestens ca. vier bis fünf Litern,
vorzugsweise von fünf bis sieben Litern auf. Es hat sich nämlich überraschenderweise
gezeigt, dass ein solches Volumen in den allermeisten Fällen für einen störungsfreien
Betrieb über die gesamte Lebensdauer ausreicht. Dabei ist festgestellt worden, dass
die Flusen usw. F durch die wiederholte Befeuchtung mit dem Kondensat K erheblich
kompaktieren und dennoch die Filterfunktion des Flusenfilters 5, insbesondere seine
Durchlässigkeit für das Kondensat K nicht wesentlich beeinträchtigen.
[0033] Um den Platz in dem Wärmepumpen-Wäschetrockner 1, und insbesondere in oder unterhalb
der Bodengruppe besonders gut auszunutzen, weist der Flusenfilter 5 bevorzugt eine
geringe Höhe auf, insbesondere eine Höhe, welche mindestens fünfmal, insbesondere
mindestens siebenmal, geringer ist als eine Breite des Flusenfilters 5.
[0034] Es ist besonders vorteilhaft, wenn der Flusenfilter 5 eine Höhe h in einem Bereich
von ca. 15 mm bis ca. 20 mm aufweist.
[0035] Um eine Bildung von Mikroorganismen (Bakterien, Pilzen usw.) in den abgelagerten
Flusen usw. F zu unterdrücken, z.B. um eine Geruchsentwicklung zu vermeiden, ist der
Flusenfilter 5 zumindest bereichsweise antimikrobiell ausgestaltet, speziell an seiner
die Flusen usw. F kontaktierenden Innenwand. Die antimikrobielle Ausgestaltung kann
beispielsweise eine antimikrobielle Beschichtung sein, insbesondere aufweisend Kupfer,
Silber und/oder Bronze.
[0036] Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel
beschränkt. Das Wäschetrocknungsgerät kann insbesondere ein Wäschetrockner oder ein
Waschtrockner sein.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Wärmepumpen-Wäschetrockner
- 2
- Wäschetrommel
- 3
- Prozessluft-Flusenfilter
- 4
- Verdampfer
- 5
- Flusenfilter
- 5a
- Wanne
- 5b
- Löcher
- F
- Flusen
- K
- Kondensat
- L
- Prozessluft
- h
- Höhe
1. Wäschebehandlungsgerät (1), aufweisend mindestens einen Flusenfilter (5), wobei von
dem Flusenfilter (5) Abreinigungsflüssigkeit (K) eines Prozessluft-Flusenfilters (3)
aufnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Flusenfilter (5) ein Lebensdauer-Flusendepot darstellt, welches dazu vorgesehen
ist, die in ihm abgelagerten Flusen über die Lebensdauer des Wäschebehandlungsgeräts
(1) zu speichern, so dass keinerlei Handlungen zur Entleerung des Flusendepots durchgeführt
werden müssen, wobei von dem Flusenfilter (5) Abreinigungsflüssigkeit (K) einer abreinigbaren
Kondensationseinheit in Form eines Wärmetauschers (4) aufnehmbar ist und der Flusenfilter
(5) unterhalb der abreinigbaren Kondensationseinheit (4) untergebracht ist.
2. Wäschebehandlungsgerät (1) nach Anspruch 1, wobei der Flusenfilter (5) ein Aufnahmevolumen
von mindestens vier Litern aufweist.
3. Wäschebehandlungsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Flusenfilter
(5) in einer Bodengruppe des Wäschebehandlungsgeräts (1) untergebracht ist.
4. Wäschebehandlungsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Flusenfilter
(5) eine Höhe (h) aufweist, welche mindestens zweieinhalbmal, insbesondere mindestens
fünfmal, insbesondere mindestens siebenmal, geringer ist als eine Breite des Flusenfilters
(5).
5. Wäschebehandlungsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Flusenfilter
(5) zumindest bereichsweise antimikrobiell ausgestaltet ist.
6. Wäschebehandlungsgerät (1) nach Anspruch 5, wobei der Flusenfilter (5) zumindest bereichsweise
eine Oberfläche mit Kupfer, Silber und/oder Bronze aufweist.
7. Wäschebehandlungsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Wäschebehandlungsgerät
(1) ein Wäschetrocknungsgerät ist, insbesondere ein mit einer Wärmepumpe ausgestattetes
Wäschetrocknungsgerät.
1. Laundry treatment device (1), having at least one lint filter (5), wherein cleaning
liquid (K) of a process air lint filter (3) can be captured by the lint filter (5),
characterised in that the lint filter (5) represents a service-life lint repository, which is provided
to store the lint deposited inside it over the service life of the laundry treatment
device (1), so that no actions for emptying the lint repository need to be performed,
wherein cleaning liquid (K) of a cleanable condensation unit in the form of a heat
exchanger (4) can be captured by the lint filter (5) and the lint filter (5) is accommodated
below the cleanable condensation unit (4).
2. Laundry treatment device (1) according to claim 1, wherein the lint filter (5) has
a capture volume of at least four litres.
3. Laundry treatment device (1) according to one of the preceding claims, wherein the
lint filter (5) is accommodated in a base module of the laundry treatment device (1).
4. Laundry treatment device (1) according to one of the preceding claims, wherein the
lint filter (5) has a height (h), which is at least two and a half times, in particular
at least five times, in particular at least seven times smaller than a width of the
lint filter (5).
5. Laundry treatment device (1) according to one of the preceding claims, wherein the
lint filter (5) is embodied, at least in sections, so as to be antimicrobial.
6. Laundry treatment device (1) according to claim 5, wherein the lint filter (5) has,
at least in sections, a surface with copper, silver or bronze.
7. Laundry treatment device (1) according to one of the preceding claims, wherein the
laundry treatment device (1) is a laundry drying device, in particular a laundry drying
device equipped with a heat pump.
1. Appareil de traitement de linge (1) présentant au moins un filtre à peluches (5),
du liquide de nettoyage (K) d'un filtre à peluches d'air de processus (3) pouvant
être réceptionné par le filtre à peluches (5), caractérisé en ce que le filtre à peluches (5) représente un dépôt de peluches à vie, lequel est ménagé
pour stocker les peluches déposées dans lui au cours de la durée de vie de l'appareil
de traitement de linge (1), de sorte qu'aucune action de vidage du dépôt de peluches
ne doit être exécutée, du liquide de nettoyage (K) d'une unité de condensation pouvant
être nettoyée, ménagée sous forme d'un échangeur de chaleur (4), pouvant être réceptionné
par le filtre à peluches (5), et le filtre à peluches étant placé en dessous de l'unité
de condensation (4) pouvant être nettoyée.
2. Appareil de traitement de linge (1) selon la revendication 1, le filtre à peluches
(5) présentant un volume de réception d'au moins quatre litres.
3. Appareil de traitement de linge (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
le filtre à peluches (5) étant placé dans un groupe de fond de l'appareil de traitement
de linge (1).
4. Appareil de traitement de linge (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
le filtre à peluches (5) présentant une hauteur (h) qui est au moins deux fois et
demie, notamment au moins cinq fois, notamment au moins sept fois plus petite qu'une
largeur du filtre à peluches (5).
5. Appareil de traitement de linge (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
le filtre à peluches (5) étant équipé au moins en partie de manière antimicrobienne.
6. Appareil de traitement de linge (1) selon la revendication 5, le filtre à peluches
(5) présentant au moins en partie une surface munie de cuivre, d'argent et/ou de bronze.
7. Appareil de traitement de linge (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
l'appareil de traitement de linge (1) étant un appareil de séchage de linge, notamment
un appareil de séchage de linge équipé d'une pompe à chaleur.